Die ersten großen Wohnhäuser (Hochhäuser) in Stuttgart Ost

Posted by Klaus on 28th Januar 2011 in Fotos, In und um Gablenberg herum

Standen im Raitelsberg, Gaisburg und OstheimBergstraßeDöckerbau in der Ostendstraße

Die Raitelsbergsiedlung erbaut 1926 – 28, Arch. Alfred Daiber, Georg Stahl und E. Steigleder, im Rahmen des großen kommunalen Wohnbauprogramms der Stadt Stuttgart in der Zeit der Weimarer Republik.

Leider haben wir zur Pflasteräckerstraße noch keine Daten. 29.01.2011: Wir haben neue Informationen zu diesen Gebäuden bekommen und werden einen gesonderten Beitrag dazu machen. Noch ein wenig Geduld.

Der Döcker-Bau in der Ostendstraße wurde 1930 von der Stadt Stuttgart erbaut.

Fotos, Klaus

8 Responses to “Die ersten großen Wohnhäuser (Hochhäuser) in Stuttgart Ost”

  1. stratkon sagt:

    Hallo,

    das erste wirkliche Hochhaus in Stuttgart war der Tagblatt-Turm mit 61 m Höhe, Bj. 1928.

    Man mag wohl die gezeigten Gebäude als „Hochhäuser“ bezeichnen – aber nur in Relation zu den umliegenden Gebäuden, die waren deutlich niedriger.

    Historische Grüße
    stratkon

  2. Klaus sagt:

    @Stratkon,

    das ist schon richtig mit dem Tagblatt-Turm, doch ich habe ja geschrieben Stuttgart Ost, eines kommt noch hinzu, das Telegrafenamt in der Neckarstraße, SDR und heute Staatsanwaltschaft, doch es ist kein Wohnhaus.

  3. David sagt:

    An diesem Zitat ist immer wieder was dran…

    „Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. “
    😉

  4. stratkon sagt:

    Hallo,

    nach der Landesbauverordnung ist ein Gebäude dann ein Hochhaus, wenn der FUSSBODEN des obersten Wohnraumes 22 m über der Erdoberfläche liegt. Die durchschnittliche Raumhöhe dürfte etwa 2,20 m, die Deckenstärke 0,15 m betragen.

    Der geneigte Leser möge nun selbst die Klassifizierung der Gebäude beurteilen.

    Freundliche Grüße
    stratkon

  5. BigB sagt:

    Ist übrigens auch im restlichen Land so. Da Feuerwehr-Drehleitern eine Kabinenhöhe von 23 Metern haben, müssen alle Gebäude, dessen höchster Wohnraum über 22 Meter des Bodenniveaus liegt, über gesonderte Brandschutzvorrichtungen verfügen (Feuertreppen etc.).

  6. BigB sagt:

    Das Gebäude in der Pflasteräckerstraße dürfte mit Sicherheit auch aus den 20ern oder Anfang der 30er stammen. Die „Neue Sachlichkeit“ war damals in der Architektur der letzte Schrei (auch wegen der wachsenden Stadtbevölkerung) und diese Art der Architektur stellte günstige Gebäude mit neuen Werkstoffen (Stahl und Beton) als Alternative zu den bisherigen Bauten bereit. Die architektonischen theoretischen Konzepte stammen zu einem Großteil vom Architekten Le Corbusier, die Architekten Mies van der Rohe und Adolf Behne des Deutschen Werkbundes waren die treibenden Kräfte dieser Architekturentwicklung.

  7. Angelo sagt:

    Super Seite, sehr informativ und schoen gemacht.

  8. […] unserem Bericht zu den ersten Hochhäusern im Stuttgarter Osten (die-ersten-grossen-wohnhaeuser-hochhaeuser-in-stuttgart-ost) haben wir begonnen. Nun haben wir noch Hinweise zu der Gasarbeitersiedlung am Bruckenschlegel […]

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