Mehrsprachige Energiespartipps veröffentlicht

Posted by Klaus on 15th Februar 2013 in Allgemein

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat ein Merkblatt mit dem Titel „Energiesparen zahlt sich aus” veröffentlicht. Neben Deutsch gibt es die Hinweise auch auf Russisch und Türkisch.

„Unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft können alle Bürgerinnen und Bürger einen Beitrag für den Umweltschutz leisten und nebenbei noch ihren Geldbeutel entlasten”, erklärten Integrationsministerin Bilkay Öney und Umweltminister Franz Untersteller hierzu in Stuttgart. Mit den Merkblättern könne die Landesregierung nun auch Menschen mit Migrationshintergrund erreichen, die die deutsche Sprache noch nicht so sicher beherrschen, zum Beispiel Neuzuwanderer.

„Wir müssen uns alle bewusst sein, dass die billigste Energie diejenige ist, die wir erst gar nicht verbrauchen”, erklärte Umwelt- und Energieminister Untersteller. Die jetzt veröffentlichten Hinweise zeigten daher auf, wie durch einfache Maßnahmen Energie gespart und Kosten gesenkt werden könnten. So erfordere zum Beispiel das richtige Verhalten beim Heizen und Lüften nur kleine Veränderungen im Alltag, sorge jedoch für eine gesunde Umgebung und zu großen Einsparungen, betonte Franz Untersteller. Ähnliches gelte für die Bereiche Küche und Kochen, Bad und Waschen, Licht und elektrische Geräte, Gebäude sowie Auto und Mobilität, zu denen das Merkblatt ebenfalls leicht verständliche Tipps bereit halte.

„Energiesparen ist ein wichtiges Thema auch für Migranten”, betonte Integrationsministerin Öney. Umso lobenswerter ist es daher, dass das Umweltministerium die Energiesparmerkblätter in mehreren Sprachen herausgibt.

Quelle, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

2 Responses to “Mehrsprachige Energiespartipps veröffentlicht”

  1. Dave sagt:

    Warum eigentlich nicht auch in Chinesisch… immerhin drängen die jetzt massiv auf den deutschen Markt.

    Mal im Ernst: Anstatt solche volksverdummenden Energiespartipps für teuer Steuergelder zu streuen wäre es sinnvoller, die ungerechte Abwälzung der Kosten auf den „dummen Michel“ im Rahmen des EEG wieder abzuschaffen. Ohne diese Abzocke zu Gunsten der Energiewirtschaft und anderer großer Konzerne könnten die privaten Haushalte effektiv entlastet werden.

    Leider hat das wählende Staatsvolk in dieser Republik nichts zu melden und keine Lobby bei seinen gewählten Volksvertretern.

  2. stratkon sagt:

    Hallo,

    so schlecht finde ich die Idee nicht. Nur habe ich eben Bedenken, ob die Merkblätter von den oft sehr bildungsfernen Zuwanderern gelesen werden können.

    Weiterhin zweifle ich an deren „Sparwillen“, denn die Mehrzahl bezieht nicht unerhebliche Beträge als Sozialhilfe – auch die Energiekosten beinhaltend.

    Die ungerechtfertigte Belastung der Haushalte durch das EEG ist ein anderes Thema – für das die CDU und FDP ( wer ? ) verantwortlich zeichnet. Im Herbst sind Wahlen – also abwählen, denn ich habe nicht mehr Netto vom Brutto ( FDP ).

    stratkon

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