Über den Umgang mit Suchtkranken

S-Geißstraße-7Mittwoch, 27. November 2013 – 19.30 Uhr
Stiftung Geißstraße 7, Stiftungssaal, 1. Stock

Referat und Diskussion

Zu einer guten Politik gehört hintergründiges Nachdenken: Stimmt es, was wir tun? Folgen wir dem, was wir eigentlich wollen?

Grundsätzlich wollen wir so wenig wie möglich diskriminieren: Wegen Herkunft, Reichtum – Armut, Rang, Geschlecht, sexueller Orientierung. Zu Europas Identität gehört etwas sehr Wertvolles: Werte. Und zu diesen Werten zählt: Wir wollen nicht diskriminieren.

Ganz besonders gilt dies gegenüber Kranken. Wir wollen allen Menschen helfen, so wenig wie möglich unter Krankheit zu leiden. Keine Diskriminierung wegen Krankheit! Im Gegenteil: So möglichst viel Solidarität und Unterstützung bei der Integration ins normale Leben. „Selber schuld“ ist kein Prinzip unseres Gesundheitswesens.

Suchtkranke werden von diesen wertvollen Prinzipien noch viel zu wenig erreicht. Zu vielen geht es chronisch schlecht. Zu viele leben, schwer diskriminiert, als Menschen 3. Klasse, am Rande der Gesellschaft. Selber schuld! Es scheint nicht anders zu gehen. Aber es geht anders. Wir möchten Sie einladen, mit uns darüber nachzudenken.

Dr. Albrecht Ulmer und Dr. Michael Parys sind beide niedergelassene Ärzte in Stuttgart mit langjähriger Substitutionserfahrung. Sie suchen durch ihre kritische Bestandsaufnahme weitere Mitstreiter und Ansprechpartner.

Eintritt frei, Spenden erbeten
Bitte melden Sie sich an, da wir nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen haben.

Stiftung Geißstraße 7
Geißstraße 7
70173 Stuttgart
Tel. 0711-2360201
Fax 0711-2360204

Unser aktuelles Programm finden Sie unter:
geissstrasse.de

Archivfoto

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