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Ab 1. Februar Doppelstockwagen auf der Remsbahn unterwegs

S-DB-Regio-1Ab Montag, 1. Februar2016, setzt DB Regio Baden-Württemberg auf der Remsbahn montags bis freitags bei sechs Zügen Doppelstockwagen anstelle der bisherigen einstöckigen Nahverkehrswagen (n-Wagen) ein. Die Kapazität wächst damit um über 250 Plätze pro Tag.

„Die ersten Vorboten für Ver- besserungen im Schienenpersonen- nahverkehr in Baden-Württemberg werden sichtbar. Es ist erfreulich, dass die DB jetzt Zug um Zug die alten Wagen durch modernere Doppel- stockwagen ersetzt. Damit wird der Schienenverkehr für die Fahrgäste in einzelnen Zügen auf dieser Strecke bereits attraktiver, bevor die in den Übergangsverträgen mit der DB vereinbarte Modernisierung der Züge umgesetzt wird“, sagt Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg.

„Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, früher als geplant mehr Komfort für die Reisenden auf der Remsbahn anzubieten. Damit ist ein erster Schritt auf unserem gemeinsamen Weg zu mehr Qualität im Nahverkehr getan“, sagt Andreas Moschinksi-Wald, Vorsitzender der Geschäftsleitung DB Regio Baden-Württemberg. Die Wagen waren in anderen Regionen Deutschlands freigeworden. Durch das Bereitstellen der Doppelstockwagen steigt das Platzangebot auf der Remsbahn um über 250 Sitzplätze pro Tag.

Die Wagen werden nach derzeit laufenden aufwendigen Redesign-Maßnahmen nach und nach in Baden-Württemberg eingesetzt. Die Züge setzen sich aus je fünf Doppelstockwagen und einem einstöckigen Steuerwagen mit Mehrzweckabteil zusammen.

Züge mit Doppelstockwagen

  • RE 19410 Aalen (6.00 Uhr) – Stuttgart (7.14 Uhr, ab Dienstag, 2. Februar)
  • RE 19435 Stuttgart (16.19 Uhr) – Aalen (17.25 Uhr)
  • RE 19468/19492 Aalen (17.35 Uhr) – Stuttgart (18.42 Uhr)
  • RE 19457 Stuttgart (20.22 Uhr) – Aalen (21.25 Uhr)
  • RE 19414 Aalen (6.29 Uhr) – Stuttgart (7.42 Uhr, ab Dienstag, 2. Februar)
  • RE 19443 Stuttgart (17.19 Uhr) – Aalen (18.25 Uhr)

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung DB Regio BW und MVI

Infos zur Remsbahn
Foto, Sabine

Fahren bald Doppelstockbusse die Touristen durch Stuttgart???

Posted by Klaus on 27th August 2013 in Allgemein, Fotos, Stuttgart

Stuttgart-Tour1City-Tour
Touribusst3So hätte es der Tourismus-Chef Armin Dellnitz gerne nach einem Bericht der SN. Das zur Zeit von der SSB durchgeführte Angebot soll nach drei Jahren Ende Dezember eingestellt werden. Klar, die Busse sind nur an den Wochenenden gut besetzt. Das spielen die Kosten eben auch eine Rolle.

Doch ob Doppelstockbusse alleine mehr Besucher anlocken ist fraglich. Stuttgart ist nun mal nicht Berlin oder London.

Infos zu Stadtrundfahrten: stuttgart-tourist/e-stadtrundfahrt-stuttgart-hop-on-hop-off-tagesticket

Archivfotos, Sabine und Klaus

Englischer Doppelstockbus zu Besuch in Stuttgart

Posted by Klaus on 22nd Mai 2010 in Allgemein, Fotos, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Infos zum Doppelstockbus: londonbus-bayern
Zum Reiseservice: angebote.sta travel

Übrigens wie im Kommentar zu lesen ist der Bus am 29.5. in München von 10 -19 Uhr unterwegs. Standort: statravel/reisebuero-muenchen

Fotos, Karin

Weitere Fotos von Oldtimerbussen findet Ih in der fotogalerie-stuttgart/Oldtimer

Doppelstockbusse bei der SSB

Bei stöbern im Bildarchiv sind wir auf Fotos von Doppelstockbussen bei der SSB gestoßen.
Wenn wir uns richtig entsinnen gab es damals 2 Prototypen zum Testen. Ein Bus verkehrte auf der Linie 42, der Andere war am Fasanenhof unterwegs.

Doppeldecker auf der Linie 42Doppeldecker auf der Linie 42 Typ A53.1 Neoplan Baujahr 1986
Der Doppelstockbus war ein Leihwagen der Firma Neoplan und diente als Versuch zu den Gelenkbussen. Einsatz von 1986 bis 1992.
Leider konnten wir noch nicht mehr zu diesem Thema finden. Vielleicht kann uns ein Busexperte der SSB weiterhelfen.

Leider schlechte BildqualitätLeider schlechte BildqualitätHier noch zwei Aufnahmen, leider in sehr schlechter Bildqualität. Damals hatte man noch keine Digital-Kameras. Der Bus hat eine andere Lackierung. An der Seite steht Neoplan.

Wer sich für die Busse der SSB interessiert, wird auf Stuttgarter-Busse gut informiert.
Ein Buchtipp: SSB-ag-75-Jahre-Stuttgarter-Omnibusgeschichte 1926 – 2001 ISBN 3-00-009644-2

Siehe auch unseren Bericht Die Geschichte in der Geschichte – Prototyp Neoplan N 424 in Landshut an der Isar

Fotos, Klaus

Erinnerung: Elsass-Tour der FDP Stuttgart-Ost

Es gibt noch einige Restplätze. Bei Interesse melden Sie sich bitte bis 27. September unter janina.pahmeier@fdp-stuttgart-ost.de an.

Persönliche Einladung zu einer Bildungs- und Genuss-Ausfahrt in das

Elsass am Samstag, den 6. Oktober 2018!
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der FDP, In diesem Jahr gedenken wir dem Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren und sind zugleich glücklich darüber, dass Europa mit der EU und vielen Projekten heute gemeinsame partnerschaftliche und friedvolle Wege beschreitet. Besonders zu erwähnen ist natürlich die Kooperation mit unserem Nachbarn im Westen: Frankreich.
Gemeinsam mit Ihnen wollen wir ein Stück in die deutsch-französische Geschichte eintauchen und einen lehrreichen und interessanten Tag im
Elsass verbringen:
Bildungs- und Genuss-Ausfahrt der FDP-Stadtgruppe Stuttgart-Ost
Samstag, 6. Oktober 2018
7:00 Uhr bis 20 Uhr
Abfahrt:
7:00 Uhr am Ostenplatz (beim DM Markt) und um 7:20 Uhr in der Lautenschlagerstraße (beim Hotel Graf Zeppelin)
Wir haben für Sie dieses Programm zusammengestellt:
• Fahrt mit modernem Reisebus über die Autobahn A8 und weiter über Wörth nach Schoenenbourg ins Elsass. Dort befindet sich die Festung Schoenenbourg, ein großes, unterirdisches Bunkerbauwerk der Maginot-Linie. Es wurde in den Jahren 1930-36 errichtet und sollte den damaligen Erzfeind Deutschland von einem erneuten Überfall auf Frankreich abhalten.
Bei einer exklusiven Führung (10 Uhr) durch die Anlage erfahren wir alle Hintergründe, insbesondere auch zu den ersten Monaten des Zweiten Weltkrieges, in dem die Festung Schoenenbourg im Vollbetrieb war.
• Anschließend geht es zu einer Weinprobe und Beisammensein in das Deutschen Weintor in Schweigen-Rechtenbach an der französischen Grenze. Hier besteht um 13 Uhr die Möglichkeit zu einem Mittagessen und einer Pause bzw. einem Spaziergang.
• Um 15.30 Uhr lernen wir das Deutsche Weintor in einer Führung kennen, die mit einer Weinverkostung endet.
• Wir brechen um 18 Uhr wieder auf nach Stuttgart und werden dort ca. gegen 20 Uhr eintreffen.
Das ist Ihr Kostenbeitrag:
Die gesamte Ausfahrt kostet für Mitglieder der FDP pro Person 49 Euro, für Nichtmitglieder 55 Euro.
Im Reisepreis sind folgende Leistungen erhalten:
• Hin- und Rückfahrt mit Reisebus
• Eintritt und Führung in der Festung Schoenenbourg
• Führung im Deutschen Weintor inklusive einer 4er-Weinprobe
• Reisebegleitung durch Mitglieder der Stadtgruppe-Ost
Alle sonstigen Ausgaben und Ihr Mittagessen im Restaurant Deutsches
Weintor bezahlen Sie bitte selbst vor Ort.
Für diese sehr attraktive Herbst-Veranstaltung sind die
Teilnehmerplätze begrenzt. Wenn Sie Interesse an unserer Bildungs- und
Genuss-Ausfahrt am 6. Oktober 2018 haben, empfehlen wir Ihnen eine rasche Anmeldung!
Was müssen Sie tun?
Bitte überweisen Sie den Kostenbeitrag auf unser Konto bei der BWBank:
DE17 6005 0101 7446 4241 64, Verwendungszweck: Ausfahrt 6.10.
Bitte informieren Sie Janina Pahmeier von Ihrer Anmeldung:
janina.pahmeier@fdp-stuttgart-ost.de oder Telefon 0151 – 46 41 68 01.

Info: FDP Stuttgart Ost
Symbolfoto, Sabine

Bus-Ausfahrt ins Elsass am 6. Oktober 2018 für jedermann

PRESSEMITTEILUNG FDP Stuttgart-Ost

FDP Stuttgart-Ost besichtigt Festung der Maginot-Linie

STUTTGART-OST. Anläßlich des Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren und und der neu belebten Partnerschaft mit dem EU-Nachbarn Frankreich veranstaltet die FDP-Stadtgruppe Stuttgart-Ost am 6. Oktober eine Bildungs- und Genuss-Ausfahrt in das Elsass. Die Teilnahme ist für jeden Interessierten möglich, los geht es um 7 Uhr in Gablenberg.

Auf dem Programm der Bus-Tour steht zunächst die Besichtigung der Festung Schoenenbourg, ein großes, unterirdisches Bunkerbauwerk der Maginot-Linie. Es wurde in den Jahren 1930-36 errichtet und sollte den damaligen Erzfeind Deutschland von einem erneuten Überfall auf Frankreich abhalten. Ein exklusive Führung beleuchtet alle Hintergründe.

Anschließend geht es zu einer Weinprobe und zur Führung in das Deutsche Weintor in Schweigen-Rechtenbach an der französischen Grenze. Wer mag, kann hier auch ein Mittagessen einnehmen.

Der Kostenbeitrag für die Teilnahme beträgt pro Person 55 Euro. Anmeldung und weitere Informationen bei J. Pahmeier, janina.pahmeier@fdp-stuttgart-ost.de oder Telefon 0151 – 46 41 68 01.

Federico Busarello, Stadtgruppenvorsitzender, Stadtgruppe Stuttgart-Ost
Frank Bantle, stellv Stadtgruppenvorsitzender, Stadtgruppe Stuttgart-Ost
Manfred Hucke,stellv Stadtgruppenvorsitzender, Stadtgruppe Stuttgart-Ost

Symbolfoto, Blogarchiv Sabine

Die nächsten Veranstaltungen der Verkehrsfreunde Stuttgart

SC-Verkehrsfreunde001412.-20.05.2018           Bahnvielfalt zwischen Maas und Rhein – Studienfahrt in die Niederrheinische Bucht und an den Mittelrhein

Für unser interessantes, vielfältiges Programm und das außergewöhnliche Fahrtziel in die südlichen Niederlande hat Roland Braun eine immense Vorbereitungsarbeit geleistet. Die beiden Teilangebote Niederlande und Mittelrhein wurden von jeweils etwa 45 Personen gebucht; 35 davon sind in beiden Regionen dabei.

Die angemeldeten Teilnehmer mit Internet-Anschluss haben vorab bereits Teilnahmebestätigung und Rechnung erhalten, nicht zuletzt, damit wir unseren eigenen Zahlungsverpflichtungen termingerecht nachkommen können. Wenn dieses Rundschreiben bei Ihnen eintrifft, müssten auch die offiziellen gedruckten Rechnungen und Teilnahmebestätigungen bei Ihnen eingegangen sein. Diesen sind beigefügt

  • ein Fahrplan für den ersten Reisetag und
  • spezielle, individuelle Reisedokumente wie etwa Interrail-Pässe für die Niederlande oder Fahrkarten für gruppenunabhängig anreisende Teilnehmer.

Wir wünschen allen Teilnehmern erlebnisreiche Tage, eine schöne Fotoausbeute und persönlichen Gewinn. Allen eine gute Fahrt!

16.06.2018      Mit der Straßenbahnlinie D von Kehl nach Straßburg, Besuch bei der Straßenbahn

Straßburg – Organisation und Reiseleitung: Gerhard Schnaitmann

Aktueller Anlass dieser Tagesfahrt ist der vor einem Jahr vollzogene Anschluss von Kehl über den Rhein hinweg an das seit 1994 in Etappen neu erstandene – nunmehr normalspurige – Straßenbahnnetz der elsässischen Metropole. Es versteht sich, dass Straßburg als Stadt wie auch seine moderne Straßenbahn (derzeit 6 Linien mit 94 Fahrzeugen) selbst ein attraktives Fahrtziel darstellen.

Einmal mehr ist, wie Gerhard Schnaitmann in seinem Begleittext hervorhebt, aber auch „der Weg das Ziel“, denn wir werden auf der Gäubahn die neuen Doppelstock-IC-Züge, bis Freudenstadt die AVG-Triebwagen und von dort bis Kehl Regio-Shuttle der SWEG benutzen. Nach einer Führung durch unser Mitglied, den Chef der baden-württembergischen Straßenbahnaufsicht, Michael E. Rosenberger, über die neue Rheinbrücke haben Sie Gelegenheit, mit einer Tageskarte das Straßburger Tramnetz zu erkunden.

07.07.2018      Eisenbahnromantik: Filmnachmittag von und mit Hagen von Ortloff

Saal der AV Alania, Wächterstr. 11, Stuttgart-Mitte,

SSB-Haltestelle Dobelstraße (Linien U5, U6, U7, U12)

Beginn: 16.00 Uhr, Saalöffnung 15.30 Uhr (nach 16.00 Uhr bitte klingeln)

Auch wenn es noch rund zwei Monate bis zum 7. Juli sind, sollten Sie sich diesen Veranstaltungstermin schon einmal vormerken – und sich rechtzeitig einen guten Platz im Alanenhaus sichern. Unser Mitglied, „Mr. Eisenbahnromantik“, Hagen von Ortloff hat uns einige interessante Filme versprochen. Darüber hinaus tragen die von ihm zu erwartenden Hintergrundinformationen und Kommentare dazu bei, dass wir sicher auch dieses Mal ein volles Haus erwarten dürfen. Unsere technischen Experten sind sich zudem dank neuer Hardware und VorOrt-Proben sicher, dass dieses Mal die Filme störungs- und verzögerungsfrei über die Leinwand gehen.

Genauere Auskünfte gibt es unter Verkehrsfreunde Stuttgart

Flyer, Verkehrsfreunde

Übergangsverträge stellen Nahverkehr im Land ab 1. Oktober auf neue Füße

Posted by Klaus on 30th September 2016 in Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB

Info, Ministerium für Verkehr

K-S-Bahn-WdS11Der 2003 zwischen dem Land und der Deutschen Bahn geschlossene Große Verkehrsvertrag läuft am 30. September aus. Für die Zeit bis zur Betriebsaufnahme in den neuen Netzen regeln Übergangsverträge die Leistungen im Schienenpersonennahverkehr in Baden-Württemberg. Es gibt eine deutliche Verbesserung der Fahrzeugsituation auf fast allen Strecken.

Am 30. September 2016 endet in Baden-Württemberg der Große Verkehrsvertrag, der 2003 zwischen dem Land Baden-Württemberg und der Deutschen Bahn geschlossen wurde. In diesem Verkehrsvertrag war ein Großteil der Nahverkehrsleistungen in Baden-Württemberg – insgesamt circa 39 Millionen Zugkilometer pro Jahr – gebunden. Diese Leistungen werden, aufgeteilt auf kleinere Netze, im Wettbewerbsverfahren bis 2020 neu vergeben. Für die Zeit zwischen Auslaufen des Großen Verkehrsvertrags und Betriebsaufnahme in den neuen Netzen regeln ab Oktober so genannte Übergangsverträge die Leistungen im Schienenpersonennahverkehr in Baden-Württemberg. Details dazu haben Gerd Hickmann, Ministerium für Verkehr des Landes Baden-Württemberg, und David Weltzien, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Baden-Württemberg, vorgestellt.

Deutliche Verbesserung der Fahrzeugsituation auf fast allen Strecken

Gerd Hickmann, für den Schienenverkehr zuständiger Abteilungsleiter im Verkehrsministerium: „2015 hatte sich DB Regio Baden-Württemberg erfolgreich an den Ausschreibungsverfahren aller 17 Lose der Übergangsverträge beteiligt und für sich entscheiden können. Bereits mit den Übergangsverträgen konnten wir viele Verbesserungen erreichen. So werden etwa viele alte Nahverkehrswagen, die sogenannten Silberlinge, durch moderne Doppelstockwagen ersetzt. Ich bedanke mich bei der Bahn für die konstruktive Zusammenarbeit.“Auf vielen Strecken werden künftig über die Doppelstockwagen hinaus moderne Dieseltriebwagen eingesetzt. Dadurch kann beispielsweise die Zahl der im Volksmund „Silberlinge“ genannten einstöckigen Reisezugwagen („n-Wagen“) bis zum Frühjahr 2017 nahezu halbiert, bis 2019 auf fast null reduziert werden. „Wir haben es geschafft, aus dem großen Fahrzeugpool der Deutschen Bahn freigewordene moderne Wagen und Lokomotiven nach Baden-Württemberg zu holen. Bevor wir diese Fahrzeuge im Land einsetzen, modernisieren wir bis April 2017 rund 100 Doppelstockwagen und 40 Dieseltriebwagen. Darüber hinaus rüsten wir 23 Doppelstockwagen nachträglich mit Klimaanlagen aus“, sagte David Weltzien, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Baden-Württemberg.

Der Fahrzeugtausch sowie der Umbau sind eine enorme Herausforderung, werden die Fahrzeuge doch teilweise erst zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 verfügbar. In der Umstellungsphase werden teilweise auch ältere Fahrzeuge zum Einsatz kommen.

So werden auf der Gäubahn für einen kurzen Übergangszeitraum von Oktober bis Mitte Dezember die Doppelstockwagen abgezogen und gegen lokbespannte Züge mit einstöckigen Nahverkehrswagen getauscht. Danach verkehren wieder die gewohnten Doppelstockwagen, die im Dezember 2017 durch fabrikneue elektrische Triebwagen ersetzt werden. „Die Fahrgäste auf der Gäubahn kommen als erste in den Genuss der nagelneuen Fahrzeuge im Landesdesign, die wir ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2017 dort fahren werden“, so der DB-Regio-Chef. DB Regio Baden-Württemberg hatte 2015 in einem Ausschreibungsverfahren den Betrieb für das Netz 3b (Gäu-Murr) gewonnen und wird ab Fahrplanwechsel 2017/2018 dort mit neuen Fahrzeugen vom Typ „Talent 2“ unterwegs sein.

Kostenlose Fahrradmitnahme

Eine weitere deutliche Verbesserung für die Fahrgäste ist die Einführung der einheitlichen kostenlosen Fahrradmitnahme. Ab dem 30. April 2017 können Fahrgäste außerhalb der Hauptverkehrszeit an Werktagen vor 6 Uhr und ab 9 Uhr sowie an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ganztägig und landesweit je ein Fahrrad kostenlos mitnehmen. Bis dahin werden die Mitnahmekapazitäten für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder deutlich ausgeweitet. Als Fahrräder gelten zweirädrige einsitzige Fahrräder sowie Pedelecs und E-Bikes mit Pedalen. Bei ausreichenden Platzverhältnissen können dann auch Tandems, Fahrradanhänger oder Fahrradsonderkonstruktionen (z. B. Liegeräder, Dreiräder) kostenlos mitgenommen werden. Allerdings haben Fahrgäste mit Rollstühlen oder mit Kinderwagen sowie Fahrgäste ohne Fahrräder weiterhin Vorrang. „Damit beenden wir die Zeit der kleinteiligen und unterschiedlichen Mitnahmeregelungen, die den Fahrgästen nicht zu vermitteln sind, und schaffen eine landesweit einheitliche und transparente Regelung“, sagte Gerd Hickmann.

Eine weitere große Aufgabe bewältigt die Bahn bei der Personalausbildung. Im Vorfeld zur Inbetriebnahme im Oktober 2016 mussten etwa 2.000 Mitarbeiter während des laufenden Betriebes ausgebildet werden. So erhalten nahezu alle Triebfahrzeugführer und Werkstattmitarbeiter Schulungen für die neuen Fahrzeuge.

Informationsbroschüre

Um die Fahrgäste über die Änderungen zu informieren, haben das Ministerium für Verkehr und DB Regio Baden-Württemberg eine Broschüre aufgelegt. Sie enthält streckenbezogen aktuelle Informationen zu Fahrzeugeinsatz, Fahrplananpassungen und Zeitplan. Die Broschüre steht zum Download zur Verfügung und ist darüber hinaus bei den Zugbegleitern und in den Reisezentren der Bahnhöfe erhältlich.

Deutsche Bahn: Broschüre „Informationen für unsere Fahrgäste zum Übergangsvertrag – Neuer Verkehrsvertrag ab 1. Oktober 2016“

Übergangsverträge Baden-Württemberg ab 01.10.2016 (PDF)

Foto, Klaus

Bahn und Land erzielen Einigung zum Großen Verkehrsvertrag

Posted by Klaus on 13th April 2016 in Allgemein

S-DB-Regio-1Die Deutsche Bahn und das Land Baden-Württemberg haben ihre Auseinandersetzung zum Großen Verkehrsvertrag in Baden-Württemberg beigelegt. Die nun getroffene Vereinbarung war getragen von dem Bestreben und Willen der Beteiligten, auch künftig erfolgreich und partnerschaftlich zusammenzuarbeiten. Gegenstand des Kompromisses, bei dem beide Seiten einen großen Schritt aufeinander zugetan haben, ist neben einem fairen finanziellen Ausgleich auch eine Verbesserung des Zugangebots für die Fahrgäste. 

„Nach zähem Ringen ist es uns gelungen, einen Kompromiss beim lau-fenden Verkehrsvertrag zu erzielen. Vom Ergebnis profitieren die Steuerzahler mit mehr als 100 Millionen Euro und die Fahrgäste im Nahverkehr, die zusätzliche Leistungen und moderne Züge erhalten“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann.

„Wir freuen uns, dass wir nach langen und intensiven Diskussionen eine Einigung mit dem Land erzielen konnten. Uns war es wichtig, den Weg wieder frei zu machen für eine erfolgreiche künftige Zusammenarbeit. Denn Fahrgäste profitieren nicht von jahrelangen Rechtsstreitigkeiten, sondern von konkreten Verbesserungen des Angebots“, sagte Dr. Jörg Sandvoß, Vorstandsvorsitzender DB Regio AG.

Konkret betrifft der Kompromiss die Frage der Infrastrukturkostenerstattung. Es wurde vereinbart, dass die streitige Summe von 135 Millionen Euro zwischen den Partnern aufgeteilt wird. Das Land wird der DB Regio AG 67,5 Millionen Euro bezahlen, das Unternehmen wird im Gegenzug auf die Geltendmachung der Restsumme sowie der an-gefallenen Zinsen in Höhe von insgesamt rund  20 Millionen Euro verzichten.

Hintergrund dieses Streitpunkts war die Auslegung einer Regelung im Verkehrsvertrag zur Erstattung von Kostensteigerungen bei der Infrastruktur durch das Land an die DB Regio AG. Die strittigen Kostenpositionen belaufen sich bis zum Ende des Vertrags auf 135 Mio. Euro. Seit Ende 2012 hatte das Land entsprechende Gelder einbehalten.

Zudem wird die DB Regio AG für die Restlaufzeit des Vertrags bis Ende 2016 verbessertes Fahrzeugmaterial einsetzen. So werden alte Wagen (die sog. „Silberlinge“) durch 25 modernisierte Doppelstockfahrzeuge ersetzt, ältere Modelle des VT 628 werden durch 16 modernere Fahrzeuge der Baureihe VT 644 ersetzt, die VT 650-Fahrzeuge werden modernisiert und 23 Doppelstockwagen klimatisiert. Diese Maßnahmen entsprechen einem Wert von rund 10 Millionen Euro. Einige der modernisierten Züge sind im Vorgriff auf diese Einigung bereits seit Herbst 2015 im Einsatz, etwa im Raum Stuttgart. Zudem wird die DB Regio AG zusätzliche Nahverkehrsleistungen im Wert von weiteren rund 10 Millionen Euro erbringen.

Beide Seiten sind sich einig, dass mit diesem Kompromiss die Auseinandersetzung beendet ist. Damit ist die Basis gelegt für eine vertrauensvolle künftige Zusammenarbeit.

Quelle: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg / DB Regio AG

Foto, Sabine

„Daimler Buses treibt Führungsrolle im Busgeschäft auch 2016 konsequent voran“

Posted by Klaus on 8th März 2016 in Allgemein

Presse-Information

Ergebnis 2015 trotz schwieriger Marktentwicklung um neun Prozent gesteigert
Umsatzrendite von 5,2 Prozent ist Benchmark im Busgeschäft
Klare Marktführerschaft in allen Kernmärkten behauptet
Stabile Absatzentwicklung und Steigerung des EBIT aus dem laufenden Geschäft angestrebt – in einem schwierigen Marktumfeld
Neue Abteilung für Mobilititätsdienstleistungen und Geschäftsmodelle im Bereich innovativer Verkehrssysteme
Hartmut Schick: „Trotz der angespannten Situation in Brasilien, einem unserer Schlüsselmärkte, haben wir 2015 ein gutes Ergebnis erreicht. Neben unserer starken Produktpalette, unserer Technologieführerschaft bei den Antrieben und bei der Sicherheit zahlen sich auch unsere kontinuierlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz von Daimler Buses aus.“

Daimler-bus16C99_038Stuttgart – Daimler Buses hat 2015 trotz des massiven Marktrückgangs in Brasilien das Ergebnis um neun Prozent auf 214 (i.V. 197) Millionen Euro gesteigert. Darin sind Aufwendungen für die Restrukturierung des konzerneigenen Händlernetzes sowie Erträge aus dem Verkauf der Anteile an der New MCI Holdings Inc. in den USA enthalten. Die Umsatzrendite stieg auf 5,2 (i.V. 4,7) Prozent. Daimler Buses ist damit Benchmark im Busgeschäft. Insgesamt hat Daimler Buses weltweit 28.100 (i.V. 33.200) Busse und Fahrgestelle abgesetzt und damit die uneingeschränkte Marktführerschaft in seinen Kernmärkten im Segment für Busse mit einem zulässigen Gesamtgewicht über acht Tonnen erfolgreich behauptet. Erfreulich entwickelte sich vor allem das Komplettbusgeschäft in Westeuropa. Damit konnte das Geschäftsfeld den Rückgang des brasilianischen Busmarkts erfolgreich abfedern, der letztes Jahr um 40 Prozent einbrach.

Hartmut Schick, Leiter Daimler Buses: „Trotz der angespannten Situation in Brasilien, einem unserer Schlüsselmärkte, haben wir 2015 ein gutes Ergebnis erreicht. Durch die positive Entwicklung im umsatzstarken Geschäft mit Komplettbussen und die Impulse aus dem Fernbusgeschäft in Europa konnten wir den Umsatzrückgang aus dem lateinamerikanischen Geschäft erfolgreich abfedern.“

„Neben unserer starken Produktpalette, unserer Technologieführerschaft bei den Antrieben und bei der Sicherheit zahlen sich auch unsere kontinuierlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz von Daimler Buses aus. Diesen Weg werden wir auch 2016 konsequent weiter fortsetzen. Dazu treiben wir auch unsere Konzepte im Bereich innovativer Mobilitätslösungen voran und gründen dafür sogar eine eigene, neue Abteilung Mobility Solutions“, so Hartmut Schick weiter.

Dynamik auf dem Fernbusmarkt treibt Absatzentwicklung in Europa

Daimler Buses konnte den Absatz in Westeuropa 2015 um drei Prozent auf 7.800 (i.V. 7.600) Fahrzeuge steigern. Mit einem Marktanteil von 31 Prozent ist die Sparte damit weiterhin klar die Nummer Eins im Busgeschäft. Dazu beigetragen hat neben einer starken Produktsubstanz und hervorragenden Vertriebsleistung vor allem die hohe Dynamik auf dem europäischen Fernbusmarkt. Allein in Deutschland sind die Fahrgastzahlen im letzten Jahr um 25 Prozent auf 20 Millionen Passagiere gestiegen. Experten rechnen für dieses Jahr mit einer weiteren Steigerung auf 25 Millionen Fernbusreisende. Inzwischen sind in Deutschland täglich ca. 700 Fernbusse im Einsatz.

Dank ihrer hohen Laufleistung, dem hervorragenden Sicherheitsniveau und ihrem niedrigen Verbrauch stehen die Busse von Mercedes-Benz und Setra bei den Fernbusbetreibern hoch im Kurs. Mit einem Marktanteil von rund 55 Prozent ist Daimler Buses daher unangefochtener Marktführer im deutschen Fernbusgeschäft. Bei den Doppelstockbussen tragen sogar 80 Prozent der Fernbusse auf Deutschlands Straßen das Setra-Logo. Insgesamt hat Daimler Buses 2015 etwa 250 Doppelstockbusse in Europa ausgeliefert. Gerade mit Blick auf die seit diesem Jahr gesetzlich vorgeschriebene Barrierefreiheit kann der Doppelstockbus mit seiner größeren Kapazität und dem sehr komfortablen Einstieg punkten. Die nächste Expansionswelle in der Branche ist derzeit bereits in vollem Gange: immer mehr Anbieter erweitern ihr Angebot um Strecken ins Ausland. Damit ergeben sich auch für Daimler Buses zusätzliche Potentiale.

Trotz schwieriger Marktsituation 2016 Steigerung des operativen Gewinns angepeilt

Auch 2016 ist davon auszugehen, dass die angespannte Situation auf einzelnen Busmärkten anhält. Insbesondere für Brasilien und in Lateinamerika erwartet Daimler Buses erneut einen deutlich rückläufigen Markt. Für Westeuropa rechnet die Sparte jedoch mit einer leichten Steigerung des Marktvolumens. In Summe strebt Daimler Buses weltweit auf dieser Basis einen Absatz auf dem Niveau des Vorjahres an.

„Klar ist: Die Rahmenbedingungen bleiben herausfordernd. Vor allem in Lateinamerika wird die Marktsituation sicherlich noch einige Zeit schwierig bleiben. Dank unserer starken Produktsubstanz und einem hervorragenden Vertrieb wollen wir aber auch in diesem Jahr konsequent gegensteuern und unseren Absatz stabil halten“, so Hartmut Schick.

„Wir trauen uns zu, unseren operativen Gewinn aus dem laufenden Geschäft in diesem Jahr leicht zu steigern. Um das zu erreichen, setzen wir unsere Strategie konsequent um: Wir begeistern unsere Kunden durch effiziente Fahrzeuge, bauen unsere Technologieführerschaft weiter aus und entwickeln mit unserer hochmotivierten Mannschaft integrierte Mobilitätslösungen, die unsere Kunden auch in Zukunft erfolgreich machen.“

Daimler Buses baut Geschäft in wichtigen Wachstumsregionen weiter aus

Ein wichtiger Hebel für künftiges Wachstum in der Bussparte ist der Ausbau der globalen Präsenz:

„Mit Blick auf das Wachstum in neuen Märkten ist unser Anspruch klar: Wir wollen für jeden Markt passgenaue Lösungen entwickeln und dabei gleichzeitig Synergien in unserem globalen Produktions- und Vertriebsnetz heben“, so Hartmut Schick. „Dafür haben wir in den vergangenen Jahren wichtige Entscheidungen getroffen, die 2016 voll zum Tragen kommen werden. Ein gutes Beispiel dafür ist der Start unseres neuen Produktionsstandorts in Indien. Dort fertigen wir seit Mitte 2015 für den lokalen Markt und erschließen über den Export gleichzeitig wichtige Wachstumsmärkte in Asien, Afrika und Lateinamerika.“

Insgesamt hat Daimler Buses 50 Millionen Euro in die Produktion im indischen Chennai investiert. Für das Premiumsegment produziert Daimler dort Heckmotorbusse von Mercedes-Benz. Unter der Marke BharatBenz decken Frontmotorbusse die Bedürfnisse des indischen Volumenmarktes. Indien ist schon heute der zweitgrößte Busmarkt der Welt. Aufgrund des wachsenden Bedarfs an Personentransport rechnen Experten auch weiterhin mit einem hohen Wachstumspotential. Auch der Export von Fahrgestellen aus Indien ist 2015 erfolgreich angelaufen. Fast 300 Einheiten wurden unter anderem nach Ägypten geliefert.

Auch vertriebsseitig stellt sich die Sparte neu auf, um das Wachstumspotential aufstrebender Schwellenländer voll auszuschöpfen: Sechs neue Regionalzentren stärken dazu direkt vor Ort bei den Kunden den Vertrieb und den Service in Ländern mit vielversprechenden Wachstumsaussichten in Lateinamerika, Afrika, Asien und im Nahen Osten. Das Regional Center für Nutzfahrzeuge in Dubai ist seit Oktober 2015 für Vertrieb und Aftersales in 19 Märkten in Nordafrika sowie dem Nahen Osten zuständig. Von dort aus werden künftig auch die Aktivitäten der Bussparte im Iran gesteuert. Mit Ende der Sanktionen besteht dort ein erheblicher Modernisierungsbedarf in Sachen Personentransport. Im Februar 2016 wurde das neue Regionalzentrum für Ost-, Zentral- und Westafrika in Nairobi, Kenia, eröffnet. Es betreut von dort 41 Länder mit insgesamt 770 Millionen Einwohnern.

Ebenfalls im Februar ging auch das Regionalzentrum für Nutzfahrzeuge in Pretoria, Südafrika, an den Start. Von Pretoria aus werden künftig Vertrieb und Service für neun Märkte im südlichen Afrika gesteuert. Das vierte Regional Centers wurde Anfang März eröffnet. Aus Singapur heraus verantwortet das Team künftig Vertrieb und Service in 18 Märkten in Südostasien, darunter Indonesien, Thailand, Malaysia, Singapur, die Philippinen und Vietnam.

Daimler Buses schafft neuen Bereich für innovative Mobilitätslösungen und Services

Daimler Buses will sein Angebot an innovativen Dienstleistungen rund um das Busgeschäft, die den Kunden einen konkreten Mehrwert bieten, auch in Zukunft weiter ausbauen. Ziel ist es, Standzeiten und Wartungsbedarfe zu reduzieren und die Gesamtbetriebskosten weiter zu optimieren. Um bei innovativen Mobilitätslösungen auch künftig an der Spitze zu stehen, hat Daimler Buses im Februar 2016 die neue Abteilung „Mobility Solutions“ eingerichtet. Die Weiterentwicklung bestehender Geschäftsmodelle gehört genauso zu den Aufgaben des neuen Teams wie die Entwicklung völlig neuer Konzepte für das Busgeschäft. Ein Beispiel dafür sind neue Telematik-Dienste. Denn durch die zunehmende Vernetzung der Fahrzeuge ergeben sich auch für Daimler Buses völlig neue Geschäftsmöglichkeiten. Mit FleetBoard bietet Daimler bereits seit 15 Jahren ein System, von dem die Kunden direkt profitieren. Schon heute tragen intelligente Daten in Echtzeit täglich dazu bei, Effizienzpotentiale zu heben. Außerdem widmet sich das Mobility-Solutions-Team auch den Herausforderungen, die sich für den Personentransport aus Trends wie der zunehmenden Urbanisierung und der Elektrifizierung der Antriebe ergeben.

Im Bereich der alternativen Antriebe entwickelt sich Daimler Buses noch stärker zum Systemberater für Städte und Busbetreiber. Über eine spezielle Anwendung lässt sich schon heute für jeden Kunden genau auswerten, welche Antriebstechnologie einen Diesel-Bus im konkreten Fall ersetzen kann. Dabei werden alle relevanten Parameter mit in die Kalkulation einbezogen, von der Länge der Strecken über die Zahl der Passagiere, die Ladeinfrastruktur und die Größe der Batterie bis zu den Standzeiten. Für den Stadtverkehr der Zukunft bietet Daimler Buses damit dem Kunden ein zukunftsfähiges Gesamtpaket aus Fahrzeugen, ganzheitlicher Beratung und Service.

Bus Rapid Transit – Nahverkehrskonzept im Härtetest

Die Expertise von Daimler Buses in Sachen öffentlichem Nahverkehr können die Passagiere von weltweit inzwischen 35 Städten mit Bus Rapid Transit (BRT) Systemen täglich erleben. Auch in der Olympia-Stadt Rio de Janeiro haben die Fachleute von Daimler Buses am Aufbau und Betrieb des BRT-Systems mitgearbeitet. Rund 400 Busse von Mercedes-Benz sind dabei auf einer Strecke von über 100 Kilometern im Einsatz. Aktuell sind neue Strecken für die Satellitenstadt Niterói mit rund 500.000 Einwohnern im Bau. Die Busanbindung nach Rio verkürzt sich damit von zwei Stunden auf nur noch 30 Minuten. Auch Megastädte wie Mexiko City und Istanbul setzen inzwischen auf dieses intelligente Bus-System. Als deutlich kostengünstigere Alternative zu schienengebundenen Systemen wird BRT auch in Europa immer beliebter. Dies bietet zusätzliches Wachstumspotential auch für Daimler Buses, denn die Sparte verfügt nicht nur über die passenden Busse für diese Systeme sondern auch über langjährige Erfahrung in Bereich der Städteplanung und das nötige Service-Know-how für den Betrieb moderner BRT-Systeme.

Daimler Buses treibt Technologieführerschaft konsequent weiter voran

Seinen Vorsprung in Sachen Innovationskraft wird Daimler Buses auch in Zukunft weiter ausbauen. Dies gilt vor allem für den Antrieb – gerade im Hinblick auf die Gesamtbetriebskosten ein entscheidender Faktor. Bei seinen Reise- und Überlandbussen setzt Daimler Buses mit der neusten Generation des Dieselmotors OM471 einmal mehr Maßstäbe in Sachen Effizienz. In den Reisebussen von Setra und im Mercedes-Benz Travego sinken durch dieses Aggregat und Maßnahmen am Fahrzeug die Treibstoffkosten um rund vier Prozent bei gleichzeitig höherer Robustheit und Leistungsstärke. Bei einer Laufleistung von 100.000 Kilometern und einem Verbrauch von etwa 24 Litern Diesel auf 100 Kilometer spart jeder Reisebus mit der neuen Motorengeneration Jahr für Jahr etwa 1.000 Liter Kraftstoff und verringert die CO2-Emissionen um 2,5 Tonnen.

Ein weiteres Beispiel für die Technologieführerschaft von Daimler Buses ist die Erdgasvariante des Citaro. Mit dem neu entwickelten Gasmotor M 936 ist der Citaro NGT der Maßstab in diesem Segment. Im Vergleich zum Vorgängermodell ist der Citrao NGT um bis zu 20 Prozent effizienter. Mit Bio-Erdgas fährt er außerdem nahezu CO2-neutral. Das überzeugt unter anderem auch die Stadtwerke Augsburg GmbH: Vergangene Woche übernahm der Verkehrsbusbetreiber 12 Citaro NGT. Insgesamt umfasst der Auftrag 53 Gelenk- und 15 Solofahrzeuge.

Alternativ zum weiter optimierten Antrieb mit Verbrennungsmotor sind die nächsten Schritte auf dem Weg in die Zukunft der batterie-elektrische Citaro E-CELL und der mit Wasserstoff betriebene Citaro F-CELL. Sie basieren auf einer gemeinsamen E-Mobility-Plattform. Auf dieser Basis wird Daimler Buses beide Antriebskonzepte 2018 in Serienreife auf die Straße bringen. Bei der Entwicklung dieser Technologien profitiert Daimler Buses stark von der Einbindung in den Konzern. Denn auch auf dem Weg zum emissionsfreien Fahren arbeiten die Fahrzeugsparten zusammen. Das gilt beispielsweise auch für die Integration der neuen Elektronikplattform B2E im Citaro. Sie ist noch leistungsfähiger, zuverlässiger und flexibler. Außerdem wurde im Zuge ihrer Einführung der Arbeitsplatz für den Fahrer u.a. durch ein größeres und übersichtlicheres Farbdisplay und vereinfachte Bedienelemente für Heizung, Lüftung und Klimatisierung nochmals aufgewertet.

Auch die Sicherheitssysteme von Daimler Buses werden von Jahr zu Jahr leistungsfähiger: Mit dem Advanced Emergency Braking System, kurz AEBS, verfügen die Reisebusse von Mercedes-Benz und Setra über einen Notbrems-Assistenten. Er ist bereits heute leistungsfähiger, als es der Gesetzgeber ab November 2018 vorsieht. Der Active Brake Assist kann in der aktuellen Version im Notfall sogar automatische Vollbremsungen einleiten, selbst bei stehenden Hindernissen. Auch mit der Einführung neuer LED-Scheinwerfer im Stadtbus Citaro und den Setra Reisebussen TopClass 500 und ComfortClass 500 nimmt Daimler Buses eine Vorreiterrolle ein. Die neue Lichttechnik ist effizient und langlebig. Darüber hinaus wird LED-Licht subjektiv als deutlich angenehmer empfunden, da die Lichtverteilung homogener ist und die Lichtfarbe dem Tageslicht entspricht.

Foto, Daimler AG