A8-Ausbau bei Pforzheim: Erste Vollsperrung steht Ende April an

Posted by Klaus on 25th April 2018 in Allgemein

S-Autobahn1Die A8 bei Pforzheim wird in den kommenden Jahren mehrspurig ausgebaut. Von Freitag, 27. April, bis Montag, 30. April, steht nun die erste Vollsperrung an.

Infos: ka-news.de/region/pforzheim/Pforzheim~/A8-Ausbau-bei-Pforzheim-Erste-Vollsperrung-steht-Ende-April-an

Symbolfoto, Sabine

Weiterentwicklung Schulstandort Steinenbergschule

Posted by Klaus on 25th April 2018 in Stuttgart Hedelfingen Rohracker Lederberg

Anfrage der Stadträtinnen/ Stadträte – Fraktion Freie Wähler-Gemeinderatsfraktion

K-Steinenberg-SchuleIn der Vorlage GRDrs 267/2018 der Verwaltung wird darauf hingewiesen, dass das Regierungs- präsidium und die Schulverwaltung mittelfristig aufgrund der derzeitigen Bedarfslage im Schulbezirk Oberer Neckar die Voraussetzungen für einen eigenständigen, weiterführenden Schulstandort am Steinenberg nicht erfüllt sehen.
Die Vorschläge, welche die Stadtverwaltung am Schulstandort Steinenberg hierzu angedacht hat, sind nicht zufriedenstellend bzw. diskussionsfähig. Die von der Stadt Stuttgart erhobenen Schülerzahlen und die immer noch defizitäre Lage bei Sekundarschulplätzen im Oberen Neckar, sowie die aktuellen Geburtenzahlen und der steigende Zuzug von Familien in die Region Stuttgart widersprechen allerdings der Aussage, dass hier kein schulischer Bedarf besteht.
Wenn man sich die Schulsituation in den Oberen Neckarvororten ansieht, wird deutlich, dass viele Schulen einen Erweiterungsbedarf haben, es aber an den Flächen dafür scheitert. Das Wirtemberg-Gymnasium platzt aus allen Nähten und auch die Lindenrealschule braucht mehr Platz.
Unter den aktuellen Gegebenheiten kann man davon ausgehen, dass der Bedarf an Realschulplätzen aufgrund von Abschulungen und Grundschulempfehlungen in den nächsten Jahren zunehmen wird. An der Steinenbergschule sind genügend städtische Flächen zur Erweiterung eines Schulstandortes vorhanden.
Somit könnte man doch an diesem sensationellen Standort die Chance nutzen, die Lindenrealschule von Untertürkheim komplett nach Hedelfingen umziehen und die freiwerdenden Flächen in Untertürkheim für das Wirtemberg-Gymnasium nutzen. Am Steinenberg könnte ein Schulcampus mit Grund- und Realschule entstehen.

Wir fragen die Verwaltung:
1. Was spricht gegen einen kompletten Umzug der Lindenrealschule an die Steinenbergschule?
2. Wem würden dadurch Nachteile entstehen?

Wir bitten um einen zeitnahen Bericht im zuständigen Ausschuss.

Unterzeichnet:
Jürgen Zeeb, Rose von Stein, Konrad Zaiß, Ilse Bodenhöfer-Frey

Foto, Klaus

Gesegnete Mahlzeit und Landlust pur – Sonderführung am 6. Mai 2018 in Kloster Maulbronn

Posted by Klaus on 25th April 2018 in Allgemein, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

S-Kloster-Maulb-1
Mönche und gutes Essen – ein Widerspruch? Sind es nicht alte Bilder, die uns die Mönche wohlgerundet erscheinen lassen? Wie passt das zur Askese der von den Vätern der Zisterzienser verordneten inneren Einkehr? Welche Rolle spielt das Gebot „Ora et labora“? Fragen über Fragen, auf die es in Kloster Maulbronn Antworten gibt.
Sonderführung in Kloster Maulbronn

Foto, Sabine

Stuttgart Ost – Roller gestohlen – Zeugen gesucht

Posted by Klaus on 25th April 2018 in In und um Gablenberg herum

Polizeibericht

K-Polizei-Ost-8Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag (24.04.2018) in der Wagenburgstraße zwischen 20.00 Uhr und 07.30 Uhr einen silbernen Roller der Marke Piaggio gestohlen. Der Eigentümer hatte seinen Roller mit dem amtlichen Kennzeichen S-PX 17 am Straßenrand geparkt und abgeschlossen. In der Nacht überwanden die Täter auf unbekannte Weise das Schloss und stahlen das Fahrzeug. Der Roller hat einen geschätzten Wert von rund 1.000 Euro.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903500 mit dem Polizeirevier 5 Ostendstraße in Verbindung zu setzen.

Foto, Klaus

Maifest rund um die Kelter in Rohracker am 27.4.

Rohra-Maibaum2Der Gewerbe- und Handelsverein Hedelfingen-Rohracker lädt am Freitag, 27. April, zum traditionellen Maifest in und rund um die Kelter in Rohracker ein. Los geht es um 18.30 Uhr rund um den geschmückten Brunnen auf dem Kelterplatz.GHV-Vorsitzender Michael Weber wird die Besucher auf das Fest einstimmen. Natürlich wird anschließend das Rohrackerlied gesungen. Der Musikverein Hedelfingen-Rohracker, der Chor sowie die Flöten- und Mundharmonika-AG der Tiefenbachschule tragen zur musikalischen Unterhaltung mit bei und natürlich ist für die Verköstigung der Hocketse-Besucher wieder gesorgt.

Foto, Blogarchiv

Gelungenes Konzert der Wangener Feuerwehrmusik

Posted by Klaus on 25th April 2018 in Stuttgart Wangen, Vereine und Gruppen

Pressemitteilung Bericht Frühjahrskonzert 2018

Das diesjährige Frühjahrskonzert des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart, Abteilung Wangen am vergangenen Samstag war ein voller Erfolg. Die knapp 300 Zuhörer erlebten am 21. April einen unvergesslichen Konzertabend mit der besonderen Akustik der Kelter Stuttgart-Wangen.

Musik-in-der-Kelter,-FotogrDas Konzert unter dem Motto „Musik in der Kelter“ wurde von den Jugendlichen der Da Capos unter der Leitung von Charlotte Stamer eröffnet. Mit „The Final Countdown“ spielten sich die 22 Jungmusiker ihre anfängliche Nervosität schnell aus den Fingern und belegten, dass auch über 30 Jahre nach dem großen Chart-Erfolg der schwedischen Band Europe die Melodie noch immer Ohrwurmcharakter hat. Motiviert von diesem Erfolgserlebnis trugen die Jugendlichen zwischen 10 und 16 Jahren anschließend ein Medley mit den bekanntesten Motiven aus dem großen Kinoerfolg „Harry Potter und der Feuerkelch“ vor. In vier Sätzen wurden die Zuhörer in die fantastische Welt der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei entführt. Die Zuhörer ließen die Da Capos erst nach einer Zugabe von der Bühne, wozu diese das flotte Stück „A Good Start“ wählten.

Die kurze Umbaupause für den Jugendmusikzug nutze die Moderatorin des Abends, Annett Stöckmeyer, für die Erläuterung der Pläne des Jugendorchesters, im Juli erstmals bei einem Wertungsspielen teilzunehmen. Im Rahmen des Landesfeuerwehrtags in Heidelberg stehen mit „Free World Fantasy“ und „Schmelzende Riesen“ zwei große Herausforderungen an. Ein wichtiger Meilenstein ist dabei die erstmalige Aufführung der Wertungsstücke vor Publikum. Gebannt lauschte das Publikum den beiden Werken, die mit dem Weltfrieden auf der einen und der globalen Erwärmung auf der anderen Seite von wichtigen Themen inspiriert sind.

Mit Bravour spielten die 35 Musiker unter der Leitung von Tobias Veit das erste Stück, das mit ernsten und unterhaltenden Passagen eine große Bandbreite der Blasmusik abdeckt. Die Begeisterung der Zuhörer wurde mit dem zweiten Stück noch übertroffen, in dem das Orchester das Leid schmelzender Gletscher ausdrucksstark thematisierte. Die gelungene Aufführung weckte große Hoffnungen für das Wertungsspielen am 21.7. und dem Publikum wurde der Wunsch nach einer Zugabe mit „Erinnerungen an Zirkus Renz“ erfüllt. Nils Ohm als Solist am Xylophon wurde anschließend mit stehenden Ovationen bejubelt.

Nach der Pause betraten die Musiker des Musikzugs unter Dirigent Bernd Sauer die Bühne. Als amtierender Goldmedaillengewinner des letzten Landes- und auch letzten Bundeswertungsspielens nutzte der Musikzug die Gelegenheit für die Uraufführung der diesjährigen Werke für die Mission Titelverteidigung in Heidelberg. Mit „The New Village“ und „Fiskinatura“ stehen zwei Stücke der Oberstufe auf dem Programm, die den Musikern alles abverlangen. 3 Monate vor dem großen Tag präsentierte sich das Orchester in ansprechender Frühform und versetzte das Publikum in lautstarke Freude und ließ somit nur wenig Zweifel an der Leistungsfähigkeit der Musiker.

Anschließend präsentierte der Musikzug den sommerlichen Temperaturen angepasst den Konzertmarsch „Die Sonne geht auf“, um mit diesem Schwung ein Medley mit bekannten Melodien aus Italien vorzutragen. „Viva Italia!“ ließ die typisch italienische Lebensweise für einen kurzen Moment in Wangen aufblitzen. Dass es auch über dem Atlantik in Südamerika bekannte Stimmungslieder gibt, zeigten die Musiker in „Latin Gold!“. Für den offiziellen Schlusspunkt des Konzerts spielte das Orchester ein getragenes Arrangement des bekannten Volkslieds „Kein schöner Land“.

Für die 46 Musiker gab es anschließend minutenlangen Applaus als Belohnung für die harte Arbeit in Vorbereitung auf und während des Konzerts. Natürlich verließ keiner der Besucher ohne eine Zugabe den Saal. Mit „Tiger Rag“ fand der Abend ein mitreißendes Ende, der allen Beteiligten noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Mit freundlichen Grüßen

Jochen Bücheler
Öffentlichkeitsarbeit
Musikzug der Freiw. Feuerwehr Stuttgart, Abt. Wangen

Foto, Musikzug

Streikende Journalisten protestieren bei Esslinger Zeitungsjubiläum

Posted by Klaus on 25th April 2018 in Allgemein

PM – ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft – Landesbezirk Baden-Württemberg – Stuttgart, 25. April 2018

Streikende Journalisten protestieren bei Esslinger Zeitungsjubiläum

Verdi Streik

Verdi Streik

„150 Jahre Esslinger Zeitung sind ein Fest der Pressefreiheit in der Demokratie. Und ein Grund für die Zeitungsjournalistinnen und Journalisten für ihre berechtigten Tarifforderungen zu demonstrieren“, kündigt der ver.di-Landesfachbereichsleiter Medien, Siegfried Heim, die heutige Streikkundgebung der Journalistengewerkschaften in Esslingen an. Bis zum Eintreffen der Festgäste von Herausgeberin Christine Bechtle-Kobarg wollen die Streikenden aus ganz Baden-Württemberg gegen unzureichende Angebote ihrer Verleger in den laufenden Tarifverhandlungen demonstrieren. Zum Festakt erwartet werden unter anderem Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der Präsident des Bundesverbandes der deutschen Zeitungsverleger, Matthias Döpfner (Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG), der baden-württembergische Verlegerpräsident Valdo Lehari jr. (Reutlinger Generalanzeiger) und der Geschäftsführer des Stuttgarter Medienkonzerns SWMH, Richard Rebmann.

„Qualitätsjournalismus gibt es nur mit guten Gehältern“, so Heim weiter. Die Streikenden treffen sich in Esslingen, um die am gleichen Tag in Berlin laufende fünfte Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt der Tageszeitungsjournalisten zu begleiten – mit Protest in Sichtweite führender Arbeitgebervertreter. Die Journalistengewerkschaften fordern Gehaltserhöhungen von 4,5 Prozent, mindestens aber 200 Euro monatlich. Die Arbeitgeber dagegen verweigern bislang sogar den Ausgleich der Inflation.

Die Streikenden starten um 14 Uhr mit einem Demonstrationszug vom Esslinger Gewerkschaftshaus zum Rathausplatz. Nach der dortigen Kundgebung (Beginn 15 Uhr) ziehen die Journalistinnen und Journalisten zum nahegelegenen Neckar-Forum, wo der Festakt zum Zeitungsjubiläum stattfindet (Eintreffen der Festgäste ca. 16 Uhr).

Foto, Blogarchiv

Genuss-Sonntage von Mai bis Oktober 2018 an der Grabkapelle auf dem Württemberg

Eine kulinarische Reise um die Welt

K-Priesterhaus-15Die Grabkapelle auf dem Württemberg ist der Beweis einer königlichen Liebe. Da Liebe bekanntlich auch durch den Magen geht, bietet sich allen Verliebten und Genießern jeden Sonntag die Gelegenheit, Spezialitäten aus Russland, Amerika, Italien, Frankreich und Schwaben bei wunderbarer Aussicht auf die Stadt und die Weinberge zu genießen.
Genuss-Sonntage auf dem Württemberg

Die Grabkaplle auf dem WÜRTTEMBERGTERMIN

Mai bis Oktober 2018
Jeden Sonntag, 11.30 – 16.30 Uhr

Im Mittelpunkt jeden Monat ein anderes Land

  • Mai: Russland
  • Juni: Amerika
  • Juli: Italien
  • August: Frankreich
  • September: Schwaben
  • Oktober: Herbstzauber

Fotos, Klaus

Tag gegen Lärm 2018

Posted by Klaus on 24th April 2018 in Allgemein

FöVfB-Spiel-20.9.2016-1Der Tag gegen Lärm 2018 steht unter dem Motto: „Laut war gestern!“. Auch in Baden-Württemberg hat sich in den vergangenen Jahren einiges im Bereich Lärmschutz getan. Der Lärmkongress am 7./8. Juni 2018 sei da ein wichtiger Schritt, sagte Lärmschutzbeauftragter Thomas Marwein.

Dieses Jahr steht der 25. April, der Tag gegen Lärm, unter dem Motto: „Laut war gestern!“. Auch in Baden-Württemberg hat sich in den vergangenen Jahren einiges im Bereich Lärmschutz getan. Thomas Marwein, Lärmschutzbeauftragter der Landesregierung, dazu: „Wir brauchen die öffentliche Debatte für ein Mehr an Lärmschutz. Es ist wichtig darüber zu diskutierten, wie wir unser Wohn- und Lebensumfeld menschengerecht – und damit auch leiser – gestalten können. Der Lärmkongress am 7./8. Juni 2018 ist da ein wichtiger Schritt.“

„Der Tag gegen Lärm ist aber auch Ansporn, sich für eine Zukunft einzusetzen, in der das Motto „Laut war gestern!“ auch sprichwörtliche Realität wird“, so Marwein weiter. In Baden-Württemberg sind allein entlang der Hauptverkehrsstraßen – das sind Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen mit mehr als 8.200 Fahrzeugen pro Tag – mehr als eine Viertelmillion Menschen Lärmbelastungen ausgesetzt, die zu Gesundheitsschäden führen können. Allein in Mannheim, Stuttgart und dem Landkreis Esslingen sind es jeweils mehr als 10.000. „In Baden-Württemberg wurden im Innerortsbereich bislang auf rund 50 Kilometern lärmtechnisch optimierte Straßenbeläge verbaut, außerhalb geschlossener Ortschaften sogar bereits auf rund 110 Kilometern. Auch die Anwendung von Tempo 30 in mehr als 200 Ortsdurchfahrten bringt eine deutliche Entlastung für zehntausende AnwohnerInnen. Und auch der Lärmschutz an der Schiene kommt voran“, so Marwein.

Motorradlärm

Besonders jetzt zum Auftakt der Motorradsaison wird deutlich, dass nicht nur Politik und Wirtschaft gefordert sind, sondern ebenso die Gesellschaft und jede/r Einzelne. „Während die meisten Motorradfahrer ihrer Freizeitbeschäftigung besonnen und unauffällig nachgehen, bringt ein kleiner Teil durch eine unangemessene und dadurch mitunter extrem laute Fahrweise AnwohnerInnen und Erholungssuchende im Umkreis beliebter Motorradstrecken gegen sich auf. Im Moment vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht auf das Problem Motorradlärm angesprochen werde. Bei allen Erfolgen. Wir brauchen mehr Schwung für den Lärmschutz, sonst sind wir im Jahr 2100 noch nicht am Ziel“, betonte Thomas Marwein.

Mehr Schwung im Lärmschutz – „LärmKongress 2018“

Der „LärmKongress 2018“, der am 7. und 8. Juni in Stuttgart stattfinden wird, soll sich daher der Frage widmen, wie man Lärm besser bekämpfen und Lärmbetroffenen gezielt helfen kann. Um Lärmproblemen besser begegnen zu können, braucht es eine Stärkung des Lärmschutzes und neue Ansätze auf rechtlicher Ebene, um dieses Thema auch im Hinblick auf eine menschengerechte Verkehrs- und Stadtplanung weiter hochzuhalten und zu stärken. Lärm ist keineswegs allein ein Problem der Ballungsräume. Zwar bestehen durchaus regionale Unterschiede, die nicht zuletzt auch mit der jeweiligen Bevölkerungsdichte zusammenhängen, jedoch sind in allen Stadt- und Landkreisen mehrere hundert bis mehrere tausend Bürgerinnen und Bürger potenziell gesundheitsgefährdendem Straßenverkehrslärm ausgesetzt.

Lärmaktionspläne zeigen Wirkung

Thomas Marwein zeigte sich überzeugt, dass die EU-Umgebungslärmrichtlinie viel in Sachen Lärmschutz bewirkt hat und helfen wird, diese Betroffenenzahlen weiter zu senken. Auch dank der Lärmaktionspläne, zu deren Aufstellung die betroffenen Städte und Gemeinden verpflichtet sind, konnte eine Vielzahl konkreter Maßnahmen wie Geschwindigkeitsbeschränkungen, der Einbau lärmmindernder Fahrbahnbeläge oder die Umgestaltung von Ortsdurchfahrten angestoßen und so die Lärmbelastung der Menschen vor Ort verringert werden. Den vielleicht größten Gewinn sieht Marwein in der deutlich gesteigerten öffentlichen Wahrnehmung, die das Thema Lärmschutz durch die Mitwirkung der BürgerInnen an der Lärmaktionsplanung erfährt.

Weitere Informationen

Seit mittlerweile 21 Jahren ist der letzte Mittwoch im April ein fixer Termin im Kalender von Lärmschützern in Deutschland und der Welt: Beim „International Noise Awareness Day“, dem „Tag gegen Lärm“, stehen die Ursachen von Lärm, seine Folgen und die Bemühungen um guten Lärmschutz im Fokus. Dieses Jahr fällt der „Tag gegen Lärm“ unter dem Motto „Laut war gestern“ auf den 25. April.

Verkehrsministerium: Lärmkongress 2018

Tag gegen Lärm

Quelle, Ministerium für Verkehr

Foto, Oldie

Zu viele Lebensmittel landen im Müll

Posted by Klaus on 24th April 2018 in Allgemein
Blick zum Müll

Blick zum Müll

Nach einer aktuellen Verbraucherstudie werden immer noch viele, wertvolle und essbare Lebensmittel in Privathaushalten weggeworfen. Fast die Hälfte aller Lebensmittelabfälle im Land seien vermeidbar – das entspricht rund 26 Kilogramm pro Person im Jahr.

„Eine aktuelle Untersuchung zeigt: Immer noch werden viele, wertvolle und essbare Lebensmittel in Privathaushalten weggeworfen. Als Landesregierung werden wir uns weiterhin und verstärkt für die Reduzierung von diesen vermeidbaren Lebensmittelabfällen und einen wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln einsetzen“, sagte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch. Eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Konsumforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die Lebensmittelabfälle in privaten Haushalten in Deutschland erfasst. Eine Sonderauswertung für Baden-Württemberg zeigt, dass im Land pro Jahr bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern etwa 600.000 Tonnen Lebensmittelabfall anfallen. Fast die Hälfte davon wäre vermeidbar – das entspricht rund 26 Kilogramm pro Person. Diese Menge liegt über dem gesamtdeutschen Durchschnitt. „Die Zahlen zeigen, dass Handlungsbedarf besteht. Auch wenn wir nach einer aktuellen Erhebung des WWF im Vergleich der Bundesländer mit im Spitzenfeld liegen. Die Reduzierung von Lebensmittelverlusten ist weltweit ein wichtiges Thema und auch wir in Baden-Württemberg sind in der Verantwortung, unseren Beitrag dazu zu leisten“, betonte Gurr-Hirsch.

Die Landesregierung habe darum einen Maßnahmenplan erarbeitet, der kontinuierlich weiterentwickelt werde und die relevanten Akteure und Handlungsfelder miteinbeziehe. „Es gibt noch viel Potential, die Abfallmenge in Privathaushalten zu senken und so wertvolle Lebensmittel vor der Mülltonne zu retten“, sagte die Staatssekretärin. In Baden-Württemberg fiele pro Haushalt im bundesdeutschen Vergleich laut der Studie am meisten Lebensmittelabfall an. Ein möglicher Erklärungsansatz dafür sei, dass im Land überdurchschnittlich viel und hochwertig zuhause frisch gekocht werde, dies sei erfreulich.
Wertschätzung von Lebensmittel erhöhen

„Der häufigste Grund für die Entsorgung von Lebensmitteln sind Probleme mit der Haltbarkeit, insbesondere mit der Verderbnis oder ein ‚altes‘ Aussehen. Auch zu viel Gekochtes, Tellerreste und zu viel Gekauftes landen häufiger in der Tonne. Darin sehen wir entscheidende Ansatzpunkte für unsere Maßnahmen“, erklärte die Staatssekretärin. „Zum einen möchten wir Verbraucherinnen und Verbrauchern durch Bildungsangebote die Möglichkeit geben, mehr über Einkaufsplanung, die richtige Lagerung und das Haltbarmachen von Lebensmitteln zu lernen. Auch die Weiterverwendung von übrig gebliebenem Essen zu neuen, schmackhaften Speisen ist dabei Thema. Zum anderen sehen wir in der Bewusstseinsschaffung und Sensibilisierung für das Thema Lebensmittelverluste sowie in der Erhöhung der Wertschätzung von Lebensmitteln wichtige Handlungsansätze“, betonte Gurr-Hirsch.

Über das Mindesthaltbarkeitsdatum sind die Menschen in Baden-Württemberg offenbar gut aufgeklärt: Sie werfen Lebensmittel selten aufgrund eines abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdatums weg. Wird ein Lebensmittel allerdings deswegen entsorgt, so erfolgt dies häufig in ungeöffneter Verpackung, also ohne, dass seine tatsächliche Genussfähigkeit überprüft wurde. „Wir möchten das Vertrauen in die eigene Beurteilung des Zustands eines Lebensmittels stärken. Dafür braucht es Wissen und Erfahrung rund um Lebensmittel, ihre Lagerung und Zubereitung“, sagte Gurr-Hirsch.

Nicht nur Verbraucherinnen und Verbraucher sind Akteure im Kampf gegen Lebensmittelverluste. Auch der Lebensmitteleinzelhandel und der Bereich der Außer-Haus-Verpflegung spielen eine wichtige Rolle. Darum sind auch diese in die Maßnahmen der Landesregierung eingebunden. „Gemeinsam mit dem Handelsverband, dem DEHOGA und zahlreichen Betrieben wollen wir durch Kooperationsprojekte und Aufklärungsarbeit zu einer Reduzierung von Lebensmittelabfällen beitragen. Gerne bringen wir uns dabei auch in die vom Bundesministerium angekündigte Nationale Strategie zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung ein“, betonte die Staatssekretärin.
Weitere Informationen

Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich im September 2015 zur Erfüllung des SDG 12.3 (Sustainable Development Goal) der UN verpflichtet, bis 2030 die weltweite Lebensmittelverschwendung pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene zu halbieren sowie die entlang der Produktions- und Lieferkette entstehenden Lebensmittelverluste zu verringern. Auch im Koalitionsvertrag 2016 bis 2021 der Landesregierung sowie in der Ernährungsstrategie des Landes ist die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung als ein wichtiges Ziel verankert. Baden-Württemberg ist die Herausforderung bereits aktiv angegangen und hat entsprechende Maßnahmen erarbeitet, die kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: Gesamtstudie

Mach’s Mahl: Sonderauswertung für Baden-Württemberg

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: Vernetzung von Aktivitäten im Bereich Vermeidung von Lebensmittelverschwendung

Quelle, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Foto, Steffen Fechner