Archive for the ‘Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB’ Category

Fahrplanwechsel am Sonntag, 12. Dezember 2021

Posted by Klaus on 23rd November 2021 in Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB, Stuttgart

Pressemeldung SSB

Neu bei der Stadtbahn

Linie U6
Die Linie U6 wird zum Fahrplanwechsel von der bisherigen Endhaltestelle Fasanenhof Schelmenwasen bis zum Flughafen und zur Messe Stuttgart verlängert. Sie bekommt dadurch drei neue Haltestellen: Echterdingen Stadionstraße, Messe West und Flughafen/Messe.

Mit der verlängerten Linie U6 entsteht erstmals eine umsteigefreie Direktverbindung von Gerlingen über die Stuttgarter Innenstadt und die südlichen Stadtteile Degerloch, Möhringen und Fasanenhof zum Flughafen und zur Landesmesse. Die Fahrzeit aus der Stuttgarter Innenstadt beträgt etwa 30 Minuten, aus Degerloch gut 20 Minuten und aus Möhringen 15 Minuten. Tagsüber fahren die Stadtbahnen der Linie U6 alle 10 Minuten, frühmorgens und abends meist alle 15 Minuten.

Weitere Hintergrundinformationen zur Verlängerung der Stadtbahnstrecke bis zum Flughafen/Messe finden Sie hier:
U6 2. Teilabschnitt – SSB AG (ssb-ag.de)

Linie U15
Bei der Linie U15 gibt es morgens um 7:26 Uhr eine zusätzliche Fahrt ab Stammheim in die Stuttgarter Innenstadt.

Linie 10 – Zahnradbahn
Die letzte Fahrt der Zahnradbahn ab Degerloch um 20:59 Uhr endet am Marienplatz statt an der Haltestelle Liststraße. In Kombination mit dem Zackebus besteht somit während der gesamten täglichen Betriebszeit zwischen Degerloch und Marienplatz ein 15-Minuten-Takt.

Weitere Stadtbahnlinien
Bei allen anderen Stadtbahnlinien gibt es keine generellen Änderungen.

Der neue Stadtbahn-Liniennetzplan zum Download:

Stadtbahn-Liniennetzplan 2022
(PDF | 694 KB)

Neu beim Bus

Buslinien auf den Fildern

Von Montag bis Freitag enden tagsüber die S-Bahnen der Linie S3 in Vaihingen und die S-Bahnen der Linie S2 fahren alle 15 Minuten über Flughafen/Messe bis Filderstadt (Bernhausen Bahnhof). Wegen dieser Änderungen bei der S-Bahn werden bei den SSB-Buslinien X4, X7, 71, 74, 76, 77 und 86 die Fahrpläne angepasst. Auch bei weiteren Buslinien im Filderbereich kommt es zu Fahrplanänderungen.

Linie X4 / 74
Die Abfahrtszeiten der Linien X4 und 74 verschieben sich, an Schultagen kommen am frühen Nachmittag weitere Fahrten zwischen Nürtingen und Bernhausen hinzu. Es gibt nun wieder durchgängige Fahrten der Linie 74 in der Hauptverkehrszeit von Nürtingen über Bernhausen und Plieningen nach Degerloch. Abends und am Wochenende bleiben die Fahrpläne unverändert.

In Degerloch fahren die Busse der Linie 74 ab der Haltestelle Pfullinger Straße, wie die Linie 76, über die Haltestellen Wurmlinger Straße und Degerloch Epplestraße zum ZOB. Die Haltestelle Albschule wird in dieser Fahrtrichtung nicht mehr bedient.

Bereits seit diesem Sommer halten die Busse der Linie X4 auch an der Haltestelle Bernhausen TÜV. Die Fahrt an Schultagen um 12:21 Uhr ab Nürtingen Auf dem Lerchenberg wird von der Linie X4 übernommen.

Linie X7
Die Busse der Schnellbuslinie X7 halten zusätzlich an der Haltestelle Stetten Gewerbegebiet. Am Degerlocher ZOB halten die Busse am Bussteig 5 statt am Bussteig 4. Der Fahrplan der Linie X7 wird in Abstimmung mit der Linie 77 weiter optimiert, wodurch sich die Abfahrtszeiten ändern.

Linie 52
Bei der Linie 52 gibt es zwischen Bad Cannstatt Wilhelmsplatz und Zuffenhausen Bahnhof eine zusätzliche Fahrt um 13:41 Uhr und um 14:24 Uhr zurück.

Linie 64
Die Fahrzeiten der Linie 64 werden besser auf die Linie U15 abgestimmt.

Linie 71
Bei der Buslinie 71 gibt es kleinere Fahrplanänderungen.

Linie 76
Die kurzen Fahrten der Linie 76 zwischen Degerloch ZOB und Bernhausen Bf werden von der Linie 74 übernommen.

Linie 77
Aufgrund der Änderungen bei der S-Bahn kommt es bei der Buslinie 77 zu Fahrplananpassungen. Gemeinsam mit der Linie 76 ergibt sich tagsüber von Montag bis Freitag zwischen Echterdingen – Stetten – Plattenhardt – Bonlanden ein 15-Minuten-Takt.

Linie 82
Die Fahrt der Linie 82 um 19:57 Uhr ab Waldeck (Vaihingen ZOB ab 20:16 Uhr), die bisher in Rohr endete, fährt nun weiter bis Leinfelden Bahnhof, wo sie um 20:39 Uhr endet.

Linie 84
In der Hauptverkehrszeit fährt die Linie 84 im Abschnitt Vaihingen ZOB – Gründgensstraße alle 15 Minuten. Dadurch wird die Anbindung des Gewerbegebiets Obere Waldplätze und des Eiermann-Areals verbessert.

Linie 86
Der Fahrplan der Linie 86 ist an die umfangreichen Änderungen der S-Bahn angepasst. Dadurch sind die Anschlüsse zwischen der Linie 86 und den S-Bahn- sowie Stadtbahn-Linien in Leinfelden, Rohr und Vaihingen optimiert.

Linie 99
Bei der Buslinie 99 ist nun die Grundschule an der Haltestelle Schlotwiese besser angebunden. Die Fahrt um 8:20 Uhr ab Korntaler Straße bedient an Schultagen auch die Haltestelle Schlotwiese. Die Fahrt ab Zuffenhausen Bahnhof um 8:38 Uhr beginnt nun um 8:33 Uhr und fährt auch zusätzlich über die Haltestelle Schlotwiese.

Nachtbuslinie N8
Die letzte Fahrt der Nachtbuslinie N8 um 3:40 Uhr ab Schlossplatz wird probeweise zum Flughafen verlängert. Der Bus erreicht den Flughafen um 4:24 Uhr. Dadurch können die ersten Abflüge des Tages direkt aus der Stuttgarter Innenstadt, Degerloch, Hoffeld, Birkach und Plieningen erreicht werden. Aus allen anderen Stadtteilen ist dies mit einem Umstieg von den anderen Nachtbus-Linien an der Haltestelle Schlossplatz möglich.

Nachtbuslinien N1 – N10
Nun stehen auch bei den Nachtbuslinien Echtzeitangaben, wie beispielsweise Abfahrtszeiten, Verspätungen und Fahrzeugposition, den Fahrgästen zur Verfügung.

Der neue Bus-Liniennetzplan zum Download:

SSB Bus-Liniennetzplan
(PDF | 306 KB)

Der ausführliche Fahrplanwechsel-Flyer zum Download:

Flyer Fahrplanwechsel 2021/22
(PDF | 236 KB)

Abriss der Busdepot-Ruine im Dezember geplant

Leider nur als Zeitungsartikel:

pressreader.com/germany/bietigheimer-zeitung

Foto, Andys Pictures and Press/Event- & Pressefotografie

SSB veröffentlicht Studie über das Mobilitätsverhalten in der Corona-Pandemie

Posted by Klaus on 13th November 2021 in Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB, Stuttgart

Presse LHS

Die Corona-Pandemie beinflusst das gesellschaftliche Leben auf allen Ebenen. Eine seit 2017 laufende Befragung zeigt nun, wie sich das Mobilitäts- und Verkehrsverhalten sowie die Zufriedenheit mit öffentlichen Verkehrsmitteln der Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger verändert hat.

15?000 Stuttgarterinnen und Stuttgarter haben in den vergangenen vier Jahren Auskunft gegeben. Die Ergebnisse wurden nun in einer Broschüre über die Mobilität in Stuttgart veröffentlicht. Auftraggeber der Studie war die Stuttgarter Straßenbahnen AG in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt. Durchgeführt wurde sie vom Marktforschungsinstitut PB Consult Planungs- und Betriebsberatungsgesellschaft mbH.

Mario Laube, kaufmännischer Vorstand der SSB, fasst das Ergebnis der Untersuchung zusammen: „Es zeigt sich, dass der ÖPNV nach der Pandemie weiterhin eine tragende Rolle in der täglichen Mobilität der Menschen spielen wird. In Phasen der Lockerung der ­Corona-Maßnahmen hat sich auch die Mobilität wieder erhöht und der Anteil der mit den öffentlichen Verkehrs­mitteln zurückgelegten Wege ist angestiegen.“ Laube sieht „die zentrale Chance für den ÖPNV in einer weiteren Normalisierung des öffentlichen Lebens dank steigender Impfquoten und wieder geöffneter Freizeit- und Kulturmöglichkeiten“.

Zentrale Erkenntnisse der Untersuchung:

Das Gesundheits- und Umweltbewusstsein der Stuttgarter ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Eine Mehrheit der Befragten erwartet eine umweltorientierte Verkehrs­politik, da sie die Zunahme des Straßenverkehrs in den vergangenen Jahren kritisch sehen.

Die Menschen in der Landeshauptstadt bewegen sich immer umweltbewusster. Obwohl Stuttgart historisch gesehen die Stadt des Automobils ist, werden immer mehr Wege mit den Verkehrsmitteln des Umweltverbunds, also zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Bussen und Bahnen zurückgelegt, und zwar mittlerweile zwei Drittel aller Wege. Vor knapp 20 Jahren wurde noch knapp die Hälfte aller Wege mit dem Pkw zurückgelegt.

Die Bewohnerinnen und Bewohner Stuttgarts sind mit der SSB als städtischem Verkehrsunternehmen und dem ÖPNV-Angebot sehr zufrieden. Auch in Zeiten der Pandemie hat sich das Image von Bussen und Bahnen nicht verschlechtert. Die Chance für eine zukünftige Erholung der ÖPNV-Nutzung, die durch eine Normalisierung der Bedingungen zu erwarten ist, wird durch dessen gutes Image in Stuttgart zusätzlich unterstützt.

Das Corona-Jahr hatte deutlichen Einfluss auf die Mobilität der Stuttgarter. Die Menschen waren insgesamt weniger unterwegs und auch die Wegezwecke haben sich ver­ändert. So wurden knapp ein Drittel weniger Wege zur Arbeit und Ausbildung unternommen. Freizeitwege sind weitestgehend konstant geblieben. Hingegen ist der Anteil der Einkaufswege gestiegen.

Die Gründe für Mobilität beeinflussen die Verkehrsmittelwahl. Seit Beginn der Pandemie wurden zirka ein Drittel weniger Wege mit dem ÖPNV unternommen, da vor allem Wegezwecke mit einer bisher hohen ÖPNV-Nutzung, wie Arbeits- oder Schulwege, an Bedeutung verloren haben. Diese Entwicklung ist national und international in allen Städten zu beobachten. Der Anteil der mit dem eigenen Pkw oder Motorrad zurückgelegten Wege hat hingegen nicht besonders zugenommen. Es wurden stattdessen viele Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt.

Die Stadtbezirke prägen während der Pandemie die Mobilität. Bei den Stuttgarterinnen und Stuttgartern findet der Großteil ihrer Mobilität in dem Stadtbezirk statt, in dem sich auch ihre Wohnung befindet. Weil es in der Pandemie weniger Arbeitswege und mehr Freizeitwege und wohnortnahe Einkaufswege gab, hat sich der Anteil der Wege im eigenen Stadtbezirk deutlich erhöht.

Die komplette Studie steht unter  www.ssb-ag.de/mobil zum Download zur Verfügung.

Aus der Studie wird erkennbar, dass für den ÖPNV eine schnelle Markterholung nach der Pandemie oder bei einer deutlichen Verbesserung der Pandemielage erwartet werden darf. Markus Raupp, Leiter des ­Bereichs Marketing und Vertrieb bei der SSB, geht allerdings ­davon aus, dass die Erholung „kein Selbstläufer“ wird. „Der Aufschwung kann nur durch eine Marktbearbeitungs? und Vertriebsoffensive sowie die begleitende Weiterentwicklung unserer Tarifangebote ­gelingen. Wir setzen große ­Anstrengungen daran, die Menschen wieder in die Busse und Bahnen zurückzuholen, um die Erfolgsgeschichte des ÖPNV fortzuschreiben“, so Raupp weiter.

Weitere Informationen

Hackstraße von Ostendstraße bis Werderstraße länger gesperrt – Vollsperrung 02.11. – 19.11.2021

Die SSB erneuert das Rillenschienengleis und zwei weichen in der Hackstraße.

Hackstraße von Ostendstraße bis Werderstraße 02.11. – 19.11.2021 bist ca. 16 Uhr Gleisbauarbeiten Vollsperrung. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Die Stadtbahen fahren wärend der gesamten Bauzeit planmäßig.

Archivfoto

Neue S-Bahn-Linie S 62 wurde angekündigt, aber … „Metropolexpress wäre besser“ Bürgerinitiative für vorteilhafteres Zugangebot

Pressemeldung

Die Eisenbahnfreunde im Altkreis Leonberg, die als Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn (BAUS) auftreten, haben nichts gegen ein besseres Angebot durch die S 62 zwischen Weil der Stadt und Zuffenhausen. Aber sie versprechen sich von einem anderen Form des Zugverkehrs noch größere Vorteile: dem Metropolexpress.

Renningen/Leonberg | Die im Prinzip gute Nachricht zuerst: Wie die Medien berichteten, sollen ab September 2022 werktags unter der Flagge S 62 weitere S-Bahn-Züge fahren, welche die bestehende Linie S 6/S 60 ergänzen. Diese S 62 soll morgens mit sechs und abends mit sieben Zugpaaren unterwegs sein, die nur zwischen Weil der Stadt und Zuffenhausen pendeln und die S 6 im Abschnitt Korntal – Zuffenhausen entlasten. Als „Express-S-Bahn“ soll sie nur in Leonberg, Ditzingen, Weilimdorf und Korntal halten.
In dieser Aufzählung fehlt Renningen. Die BAUS vermutet betriebliche Gründe, denn der Kuppelvorgang zwischen den sich in Renningen teilenden heutigen Zügen der S 6 und S 60 kostet etwa fünf Minuten Haltezeit, der die Bahnsteiggleise so lange für andere Züge blockiert. Überraschend ist es dennoch, dass ausgerechnet der Bahnknoten Renningen nicht bedient wird. Hans-Joachim Knupfer, Sprecher der Bürgeraktion: „Renningen und die anderen Kommunen im Altkreis Leonberg zahlen an die Region Stuttgart für die zusätzliche Leistung, aber Fahrgäste von und nach Renningen haben nichts davon.“

Bildzeile: Auch die Gesamtverbindung Calw – Stuttgart hat Potenzial für den schnellen Metropolexpress. Bisher kommen solche Züge nur im Rahmen von Umleitungen auf diese Strecke, wie hier in Leonberg. Foto: Knupfer/BAUS

Außerdem werde nicht deutlich, wem die zusätzliche Bahn nützen soll. Busanschlüsse etwa in Weil der Stadt wie auch eine Anbindung an die S 60 in Renningen nach Böblingen sind nicht vorgesehen, genausowenig wie eine Durchbindung nach Stuttgart. Die je nach Fahrtrichtung drei oder sieben Minuten Fahrzeitverkürzung gegenüber der S 6 gehen durch fünf Minuten Umsteigen in Zuffenhausen wieder verloren. In der Relation Leonberg – Zuffenhausen betrachtet braucht die S 62 trotz weniger Haltestellen sogar länger als die S 6.

Hingegen hatte die BAUS schon 2018 den Vorschlag gemacht, statt der S 62 die S 60 nach Stuttgart durchzubinden und das Kuppeln in Renningen einzusparen, was betrieblich einfacher, sparsamer und schneller gewesen wäre. Doch war der Verband Region Stuttgart nicht bereit, diesen Vorschlag zu diskutieren. „Damit wären sämtliche Züge auf dieser Relation etwa um so viele Minuten auf der ganzen Strecke schneller, wie es jetzt die S 62 für teures Geld auf einer Teilstrecke erzielen soll“, ergänzt Erwin Eisenhardt, Renninger Mitstreiter der BAUS.
Eigenartig ist für die Bürgerinitiative noch etwas: Die S 62 wird genau in der Fahrplanlage verkehren, die für die Hermann-Hesse-Bahn vorgesehen war. Doch wurde im Kreis Böblingen seitens der Kommunen gegen die Hessebahn angeführt, sie würde damit den S-Bahn-Verkehr stören. „Wo bleibt nun der Protest der Anlieger zwischen Renningen und Weil der Stadt gegen die S 62?“, fragt sich Erwin Eisenhardt. Die HHB hätte den Bahnhof Renningen nicht belastet, da sie einen eigenen Bahnsteig bekommen wird.

Dennoch blickt die BAUS optimistisch in die Zukunft. Eine in jeder Hinsicht bessere Möglichkeit für eine gute und schnelle Zusatzverbindung sei der Metropolexpress (MEX), wie es ihn im Filstal zwischen Stuttgart und Göppingen schon gibt. Der würde entsprechend von Stuttgart über Weil der Stadt bis Calw durchfahren und nur die größeren Stationen bedienen. „Darunter natürlich auch Renningen“, so Eisenhardt. „Der MEX würde die Leute nicht in Zuffenhausen auf dem Bahnsteig stehen lassen, sondern die durchgehende Verbindung nach Stuttgart schaffen und weiter in die Region“, ergänzt Hans-Joachim Knupfer. Das Fahrzeugmaterial wäre attraktiver als das der S-Bahn, die Pünktlichkeit durch die Unabhängigkeit vom S-Bahn-Netz zwischen Zuffenhausen und Stuttgart größer.

Für die Bürgeraktion ist die S 62 „ein Zeichen guten Willens“, wie Erwin Eisenhardt erklärt: „Gut gemeint – aber der MEX wäre sinnvoller.“ Der habe eigentlich nur Vorteile, die S 62 fast nur Nachteile.“ Denn statt einem Halt der Hessebahn erhalte Renningen nun nichts – „außer der Halt-losen S 62.“

Freundliche Grüße

Bürgeraktion www.unsere-schwarzwaldbahn.de
Hans-Joachim Knupfer

Land bestellt drei Batteriezüge exklusiv für Hermann-Hesse-Bahn

Pressemeldung

Ein weiß gelber Zug fährt auf Schienen durch eine grüne Landschaft.

Das Land hat drei Batteriezüge exklusiv für die Hermann-Hesse-Bahn bestellt. Die umweltfreundlichen Züge werden ab 2023 mit modernster Signaltechnik zwischen Renningen und Calw fahren.

Auf der Hermann-Hesse-Bahn zwischen Renningen und Calw werden ab 2023 neuartige Batteriezüge des Herstellers Siemens fahren. Das hat Verkehrsminister Winfried Hermann bekanntgegeben. Insgesamt drei Batteriezüge samt Euopean Train Control System (ETCS) Level 2 Lösung (PDF) wurden hierfür beim Hersteller Siemens Mobility bestellt. Die Züge haben den Vorteil, dass sie ohne umweltschädlichen Dieselantrieb auch auf Strecken ohne Oberleitung fahren können.

„Zugfahren ist die Grüne Alternative zum Autofahren!“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann. „Deshalb hat sich die Landesregierung das Ziel gesetzt, keine neuen Fahrzeuge mehr mit reinem Dieselantrieb zu beschaffen. Auf der Hermann-Hesse-Bahn erreichen wir dieses Ziel gleich zum Start des Bahnbetriebs.“

Strom aus Oberleitung und Batterie

Bestellt wurden Batteriezüge des Typs Mireo Plus B des Herstellers Siemens Mobility. Als so genannte batterie-elektrische Fahrzeuge laden die Züge ihren Akku auf Streckenabschnitten mit vorhandener Oberleitung. Auf der Hermann-Hesse-Bahn ist das zwischen Renningen und Weil der Stadt der Fall. Zwischen Weil der Stadt und Calw werden die Züge dann mit dem gespeicherten Strom aus den Batterien fahren können. Die Reichweite des Mireo Plus B beträgt im Batteriebetrieb circa 80 Kilometer. Die Bestellung der Züge erfolgte in enger Abstimmung mit dem Zweckverband Hermann-Hesse-Bahn.

„Wir haben den Anspruch, auf der Hermann-Hesse-Bahn lokal emissionsfreien Verkehr anbieten zu können. Durch Synergien mit der Ortenau-Straßenbahn wird uns dies sogar bereits ohne Übergangstechnologie zum Betriebsbeginn gelingen. Das Land und die Verbandsversammlung der Hessebahn haben hiermit – hinsichtlich des Klimaschutzes – einen weitblickenden Beschluss gefasst“, so der Calwer Landrat und Zweckverbandsvorsitzende Helmut Riegger.

Start der Batteriezüge im Dezember 2023

Fahren sollen die Batteriezüge ab dem geplanten Start der Hermann-Hesse-Bahn zum Fahrplanwechsel im Dezember 2023. Sie bieten jeweils Platz für 120 Personen und verfügen über einen barrierefreien Einstieg und eine barrierefreie Toilette. Außerdem bieten sie in speziellen Bereichen genügend Platz für Fahrräder, Rollstuhlfahrerinnen und –fahrer sowie Kinderwagen.

Die neuen Fahrzeuge werden zusätzlich von Siemens Mobility mit dem neusten Europäischen Zugsicherungsstandard ETCS Baseline 3 Release 2 ausgestattet. Damit ist der Miro Plus B für den ETCS Level 2 Betrieb ausgerüstet und steht für den digitalen Schienenverkehr der Zukunft bereit. Mit dem ETCS Level 2 Standard investiert das Land Baden-Württemberg in die Zukunft für mehr Streckenkapazitäten, größere Pünktlichkeit und die Interoperabilität im grenzüberschreitenden Schienenverkehr.

Möglich wurde die Bestellung der Züge durch eine vorhandene Nachbestelloption. Diese wurde im Rahmen der Bestellung von 20 Batteriezügen für das Ortenaunetz im Jahr 2020 mit Siemens Mobility abgeschlossen. Die Nachbestelloption enthält zudem die Hochrüstung der Mireo Plus B-Flotte auf ETCS Level 2.

Batteriezüge ermöglichen klimaschonenden Personenverkehr

„Wir freuen uns sehr über die Erweiterung der Mireo Plus B-Flotte des Landes Baden-Württemberg“, sagte Albrecht Neumann, Chief Executive Officer (CEO) Rolling Stock von Siemens Mobility. „Durch die lokalen Kohlenstoffdioxid(CO2)-Einsparungen garantieren unsere modernen Batteriezüge einen klimaschonenden Personenverkehr auf der Hermann-Hesse-Bahn. Zusätzlich ermöglichen die neuen Fahrzeuge einen besonders kosten- und energieeffizienten Betrieb.“

Die Bestellung der neuen Mireo-Züge erfolgte zentral über die Landesanstalt für Schienenfahrzeuge Baden-Württemberg. Siemens übernimmt auch die Wartung der Züge über deren gesamte Lebenszeit. Dafür arbeitet der Hersteller mit dem landeseigenen Verkehrsunternehmen – der Südwestdeutschen Landesverkehrs-AG (SWEG) – zusammen. Am Standort Offenburg baut die SWEG hierfür eine neue Werkstatt für Batteriezüge.

Hermann-Hesse-Bahn

Weitere Fischbestandserhebung im Max Eyth See

Presse LHS

Die Stadt Stuttgart führt am Donnerstag und Freitag, 14. und 15. Oktober, eine weitere Erhebung des Fischbestands im Max Eyth See durch. Damit wird die weitere Entwicklung der Fischfauna kontrolliert.

Für die Erhebung werden über den See verteilt Stellnetze platziert. Diese sind für Schwimmer lebensgefährlich. Die Stadt weist daher auf das strikte Badeverbot im Max Eyth See hin. Während des Erhebungszeitraums ist zudem jeglicher Wassersport auf dem See untersagt.

Die Maßnahme erfolgt mit Zustimmung des Württembergischen Anglervereins, der die Fischrechte am See gepachtet und damit die Hegepflicht übernommen hat.

Archivfoto

Friedrich Haag MdL: Busdepotbrand in Stgt Ost offenbart knallhart die bestehenden Risiken E-Mobilität birgt Gefahren für Menschen und Gebäude und verursacht viel höhere Kosten als angenommen.

PRESSEMITTEILUNG

Der Depotbrand in Stuttgart offenbart knallhart die bestehenden Risiken von Elektrofahrzeugen.

Der Stuttgarter FDP-Landtagsabgeordnete Friedrich Haag, selbst bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv, sieht in dem Großbrand in Stuttgart mit 25 zerstörten Bussen einen Wendepunkt in der E-Mobilität: „Der Vorfall offenbart für mich zwei große, bislang viel zu wenig diskutierte Versäumnisse – Brandschutz bei E-Fahrzeugen und ehrliche Kostenrechnung über den ganzen Lebens- zyklus.“

Da der Brand sehr wahrscheinlich beim Laden eines Elektrobusses ausgelöst worden sei, brauche es umgehend eine neue Risikobewertung von Busdepots, aber auch von Tiefgaragen. Haag: „Entweder müssen E-Fahrzeuge während des Aufladens mehr Abstand voneinander haben oder wir benötigen neue bauliche und brandschutztechnische Maßnahmen, die bei Feuer unbeteiligte Fahrzeuge schützen.“

Für den FDP-Politiker steht fest: E-Mobilität berge Gefahren für Menschen und Gebäude und verursache viel höhere Kosten als angenommen. Der Depotbrand in Stuttgart müsse Signal sein, die zukünftige Mobilität sofort auf den Prüfstand zu stellen sowie sinnvolle Alternativen wie E-Fuels und Brennstoffzelle schneller umzusetzen.

„Entsprechende Schutzmaßnahmen rund um E-Busse werden nämlich viel Geld kosten und den Nahverkehr weiter verteuern sowie die eh schon exorbitanten CO2-Vermeidungskosten mittels E-Mobilität weiter nach oben treiben. Bei E-Fahrzeug-Bränden muss zudem die umweltgerechte Entsorgung des Löschwassers gewährleistet sein. Die Landesregierung darf hier keine Abstriche machen, nur weil die vermeintlich saubere E-Mobilität der Schadensverursacher ist.“

Wenn man diese Zusatzaufwendungen in den Lebenszyklus eines E-Fahrzeuges einkalkuliere, dann falle die Kosten- und CO2-Bilanz ganz anders auch. Einmal mehr mahnt Friedrich Haag mehr Technologieoffenheit und die Zulassung von klimaneutralen, synthetischen Kraftstoffen in Deutschland an.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Bantle
Medienreferent

Archivfoto, Andy

Neue Wagen für Stuttgarts Zahnradbahn vorgestellt

Presse LHS

Ein neues „Gesicht“ für das Erscheinungsbild der Zahnradbahn in Stuttgart: Am 6. Oktober wurde die erste, frisch vom Hersteller gekommene Zuggarnitur der Presse vorgestellt. Wenn alle drei neuen Züge eingetroffen sind, möchte die SSB damit im Laufe von 2022 die bisherigen 40 Jahre alten Fahrzeugeinheiten ablösen.

„Nur alle 30 oder 40 Jahre darf ein Oberbürgermeister von Stuttgart eine neue Fahrzeuggeneration bei der Zahnradbahn einweihen“, freute sich Frank Nopper. „Die Zacke steht im Alphabet weit hinten, aber in der Gunst der Fahrgäste ganz oben.“ Thomas Moser ergänzte: „Ich bin glücklich über diesen guten Moment für Stuttgart.“

Elegantes Design, stufenfreier Einstieg und Platz für 20 Fahrräder

Das zeichnet die neuen Fahrzeuge aus: Das elegante Design entspricht den bekannten gelben Zügen der Stadtbahn Stuttgart, auch wenn die Wagen für die Zahnradbahn nur halb so lange sein können wie eine Stadtbahn. Der Einstieg ist damit künftig praktisch ohne Höhenunterschied zwischen Bahnsteig und Wagenboden möglich. Damit der stufenfreie Einstieg klappt, müssen die meisten Bahnsteige so umgebaut werden, dass die Höhe der Bahnsteigkante weitgehend der Einstiegshöhe der neuen Wagen angepasst ist. Diese Bauarbeiten werden im zweiten Halbjahr 2022 anlaufen.

Foto, Leif Piechowski/LHS – „Nur alle 30 oder 40 Jahre darf ein Oberbürgermeister von Stuttgart eine neue Fahrzeuggeneration bei der Zahnradbahn einweihen“, freute sich Frank Nopper. „Die Zacke steht im Alphabet weit hinten, aber in der Gunst der Fahrgäste ganz oben.“ Thomas Moser ergänzte: „Ich bin glücklich über diesen guten Moment für Stuttgart.“
Elegantes Design, stufenfreier Einstieg und Platz für 20 Fahrräder

Die von den bisherigen Fahrzeugen gewohnten Treppenstufen beim Einstieg fallen weg. Auch Rollstuhlfahrer können damit nun die spannende Bergbahn benutzen. Ebenso kommen Fahrgäste mit Kinderwagen, Rollator oder Traglasten nun stufenlos in die Wagen. Der Fahrradwagen, den der Triebwagen auf der Bergseite vor sich herschiebt, bietet nun Platz für 20 Fahrräder, mehr als doppelt so viele wie seither. Zusätzlich ist ein Platz für ein Lastenfahrrad vorgesehen..

Fünfte Fahrzeug-Generation in 140 Jahren

„Das ist erst die fünfte Generation an Fahrzeugen für unsere Zahnradbahn in fast 140 Jahren“, sagt Thomas Moser: „Ich freue mich sehr, dass wir einen kompetenten Hersteller wie Stadler Rail haben.“ Wie die bisherigen Wagen sind auch die neuen Triebwagen rund 20 Meter lang, weil die Werkstattanlage keine längeren Wagen zulässt und räumlich nicht erweiterbar ist. Das Platzangebot in den Triebwagen liegt wie bisher bei etwa 50 Sitzplätzen und insgesamt rund 115 Personen. Wie bei Zahnradbahnen üblich ist die Höchstgeschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzt, was für die Stuttgarter Verhältnisse völlig ausreicht. Die neuen Fahrradwagen, bisher eine Art Lore, sind nun rund zwölf Meter lang und bieten damit deutlich mehr Kapazität für den Transport von Drahteseln.

(Quelle: SSB AG)

Mehr Fotos>>>>>>>

Gaisburg – Nach Brand in Busdepot – Erste Erkenntnisse

Polizeibericht 7.10.2021

Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt

Nach dem Brand in einem Busdepot (siehe https://t1p.de/y31b und https://t1p.de/44g5) am Donnerstagabend (30.09.2021) liegen nun nach Untersuchungen des Brandorts durch Beamte des Landeskriminalamts und Ermittler der Stuttgarter Kriminaltechnik erste Erkenntnisse vor. Dabei überprüften sie unter anderem die Daten des Brandmeldesystems und der damit verbundenen Temperatursensoren. Nach einer ersten Bewertung der vorliegenden Daten, könnte Brandauslöser der Ladevorgang eines Elektrobusses gewesen sein. Um eine genauere Ursache festzustellen, sollen weitere Unter- suchungen durchgeführt werden. Derzeit gehen die Ermittler in diesem Zusammenhang von einem technischen Defekt aus. Eine weitergehende gutachterliche Untersuchung des ausgebrannten Busses ist geplant. Die Ermittlungen dauern an.

Archivfoto, Federico

Siehe auch : Gaisburg – Update – Nach Brand auf Betriebs- gelände und Gaisburg – Großbrand im Busdepot der SSB