Archive for the ‘Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB’ Category

Verkehrsfreunde Stuttgart e.V. – Die nächsten Veranstaltungen

13.10.2018 Rundreise Jugoslawien 1971 – Bildvortrag von Hansjürg Rohrer

Saal der AV Alania, Wächterstr. 11, Stuttgart-Mitte,

SSB-Haltestelle Dobelstraße (Linien U5, U6, U7, U12)

Beginn: 16.00 Uhr, Saalöffnung 15.30 Uhr (nach 16.00 Uhr bitte klingeln)

Der Autor ist zu Beginn seiner Studienzeit (1971-73) allein und mit Kollegen in Europa eisenbahnfotografisch herumgereist, natürlich mit dem Zug, denn es hatte noch keiner die Fahrschulprüfung! Die Ziele waren die Pyrenäen, Jugoslawien, Rumänien – mit Zwischenhalt in Ungarn und Lemberg – und natürlich Italien. Danach hat sich Hansjürg Rohrer definitiv für ein Eisenbahnfoto-Land entschieden: Italien.

Die Jugoslawien-Reise im April 1971 ging von Jesenice über Zagreb nach Belgrad, dann von südlich Belgrad bis Sarajevo, mit der Schmalspurbahn, darauf auf der brandneuen normalspurigen Gebirgsbahn über Mostar ans Meer und zurück. Danach mit einer 760 mm-Zahnradbahn und mit dem Bus nach Banja Luka, schlussendlich über Triest wieder nach Hause.

Die Bilder sind auch nach heutigen Maßstäben gut geworden. Hansjürg Rohrer wird zudem aus diesem Jahrtausend noch einige Bilder auf den 3000 V-Strecken in Slowenien und Kroatien sowie von JZ/SZ-Zügen im Ausland zeigen. Freunde der südosteuropäischen Bahnen – insbesondere auf schmaler Spur und alle, die Hansjürg Rohrer und seine Fotokunst von früheren Veranstaltungen bzw. unseren Sardinien und Süditalienfährten kennen, werden diesen Bildvortrag nicht versäumen wollen.

 

10.11.2018 Mitgliederhauptversammlung

Saal der AV Alania, Wächterstr. 11, Stuttgart-Mitte,

SSB-Haltestelle Dobelstraße (Linien U5, U6, U7, U12)

Beginn: 16.00 Uhr, Saalöffnung 15.30 Uhr (nach 16.00 Uhr bitte klingeln)

Die jährlich im November stattfindende Hauptversammlung ist für alle Mitglieder unserer Vereinigung die Gelegenheit, sich über die Arbeit des Vorstands im abgelaufenen Vereinsjahr und die Pläne im nächsten Jahr zu informieren und Fragen und Wünsche mit den Vorstandsmitgliedern zu besprechen. Die Schatzmeisterin berichtet über die Entwicklung unserer Vereinsfinanzen, und darauf aufbauend wird der zukünftige Jahresbeitrag beschlossen.

Eine Besonderheit dieses Jahres ist, wie zu Beginn dieses Rundschreibens erläutert, die Wahl eines neuen Vorsitzenden nach dem bereits im Vorjahr angekündigten Rücktritt von Peter Hartmann. Wie jedes Jahr sind auch die beiden Kassenprüfer/innen neu zu bestimmen.

Vor allem steht auf der Tagesordnung dieser MHV die Verabschiedung einer überarbeiteten Satzung, die sowohl der angestrebten Identität von Vereins- und Kalender ahr wie auch neuen Datenschutzvorschriften Rechnung trägt.

Traditionsgemäß geben unsere beiden zuständigen Vorstandsmitglieder im Anschluss an die satzungsgemäß vorgeschriebene Tagesordnung einen Ausblick auf die mehrtägige Studienfahrt des Jahres 2019 – ein Punkt, der erfahrungsgemäß besonderes Interesse der Teilnehmer findet.

Weitere Infos unter Verkehrsfreunde Stuttgart

Mehr Sicherheit in Nahverkehrszügen durch Freifahrtregelung für Polizeibeamte

Posted by Klaus on 28th September 2018 in Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB

Info: Ministerium für Verkehr

Das Land hat das Sicherheitskonzept für Nahverkehrszüge ausgebaut. Angehörige der Bundespolizei und der Landespolizei dürfen uniformiert in Nahverkehrszügen kostenfrei mitfahren. Dadurch wird das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste und des Begleitpersonals gefördert.

Pöbelei, Bedrohungen, Beleidigungen und tätliche Angriffe im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) sind vor allem in Zeiten von Großveranstaltungen wie dem Cannstatter Volksfest oder Fußballspielen leider keine Seltenheit. Das Land Baden-Württemberg hat daher sein Sicherheitskonzept in den Nahverkehrszügen ausgebaut.

Fahrgäste sollen sich sicher fühlen

„In den Verkehrsverträgen und in den Vereinbarungen mit den Verkehrsverbünden haben wir mit den von uns beauftragten Verkehrsunternehmen geregelt, dass Angehörige der Bundespolizei und der Landespolizei in Uniform kostenfrei in der 2. Klasse in den Nahverkehrszügen mitfahren können“, so Verkehrsminister Winfried Hermann. „Dadurch nutzen wir die Möglichkeit, dass bei Vorfällen die Polizeibeamten im Zug unmittelbar einschreiten können. Dies fördert das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste und des Begleitpersonals. Wir wissen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik für das Land und aus den Rückmeldungen der Eisenbahn- verkehrsunternehmen, dass es zu einer Zunahme insbesondere von Körperverletzungen und Bedrohungen kommt. Auch wenn die Zahlen sich auf den gesamten Öffentlichen Nahverkehr und nicht nur auf den Schienenpersonennahverkehr beziehen und der Schienen- personennahverkehr insgesamt nach wie vor ein sehr sicheres Verkehrsmittel in allen Bereichen ist“, so Minister Hermann weiter.

Minister Hermann ergänzte: „Agieren statt reagieren – das war uns im Bereich Sicherheit von Anfang an wichtig. Aus diesem Grund haben wir in allen unseren Verträgen mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen geregelt, dass speziell ausgebildetes Sicherheitspersonal in doppelter Besetzung zu bestimmten Zeiten in den Zügen mitfährt und so für mehr Sicherheit sorgt“. Da in jüngster Zeit vermehrt Rückmeldungen von Zugbegleiterinnen und Zugbegleitern zu Tätlichkeiten und Bedrohungen beziehungsweise Beleidigungen kommen, wurde nun im Verkehrsministerium entschieden, mit der DB Regio AG das bisherige Sicherheitskonzept für die Züge der Deutschen Bahn AG zu überarbeiten und insbesondere die Begleitquote erheblich zu erhöhen.

Vermehrt Präsenz in Zügen bei Großveranstaltungen

Dabei sollen schwerpunktmäßig bei Großveranstaltungen wie zum Beispiel das Cannstatter Volksfest und zur Fastnacht vermehrt Personal eingesetzt wird, das in den Zügen Präsenz zeigen und bei Bedarf einschreitet.

„Wir greifen auf die Erfahrungen der DB Regio zurück. Denn es gibt Schwerpunkte. Auf bestimmten Linien und zu bestimmten Tageszeiten gibt es mehr Vorfälle. Hier setzen wir an und lassen mehr Sicherheitspersonal diese Züge begleiten“, sagte Hermann bezüglich der konzeptionellen Ansätze. Hierbei werden auch die Züge im Rahmen von Fußballspielen einbezogen. Die Details werden derzeit zwischen der DB Regio AG und dem Ministerium für Verkehr abgestimmt. „Das Land wird mit der DB Regio AG gemeinsam die Finanzierung dieser zusätzlichen Leistungen übernehmen“, so Minister Hermann.

Weiterhin erfolgt im Rahmen der Sicherheitskooperation Baden-Württemberg (SIKO BW) zwischen dem Bundesministerium des Inneren und dem Innenministerium Baden-Württemberg gemeinsame Kooperationseinsätze zwischen Bundes- und Landespolizei unter Einbindung der Bundeszollverwaltung unter anderem unter dem Schwerpunkthema „Sicherheit im öffentlichen Raum“ mit dem Ziel der Verbesserung der Fahndungseffektivität und der Erhöhung der sichtbaren Präsenz an Bahnhöfen. In diesem Zusammenhang findet auch ein regelmäßiger Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern des Verkehrsministeriums mit der Bundespolizei über die Entwicklung der Sicherheit in den Zügen und an den Bahnhöfen im Land statt.

Foto, Blogarchiv

Erhebliche Verkehrsbehinderungen am Samstag im Neckarpark erwartet

Info stuttgart.de

Gleich mehrere Veranstaltungen am Samstag, 29. September, lassen im Neckarpark ein hohes Besucheraufkommen erwarten. Der VfB Stuttgart spielt um 15.30 Uhr gegen Werder Bremen vor rund 60.000 Besuchern in der nahezu ausverkauften Mercedes-Benz Arena. Zeitgleich finden auf dem Cannstatter Wasen das 173. Cannstatter Volksfest und das Landwirtschaftliche Hauptfest statt.
Daher stehen an diesem Samstag und während der Dauer des gesamten Volksfests im Bereich des Neckarparks keine öffentlichen Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Zusätzlich werden am Samstag ab 12 Uhr mehrere Straßensperrungen im Bereich des Neckarparks eingerichtet. Die gesamte Mercedesstraße wird in beiden Richtungen gesperrt. Folgende Straßen im Zulauf zur Mercedesstraße sind ebenfalls von der Sperrung betroffen: Benzstraße ab Martin-Schrenk-Weg, Daimlerstraße ab Deckerstraße und Talstraße ab B10/ Anschlussstelle S-Ost. Die Sperrungen werden erst an diesem Tag mit Beendigung des Volksfests gegen 24 Uhr wieder aufgehoben. Es werden daher massive Verkehrsbehinderungen bei der An- und Abfahrt zu den Veranstaltungen erwartet.

Die Integrierte Verkehrsleitzentrale empfiehlt den Besuchern der Veranstaltungen dringend Park-and-Ride-Angebote und öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen sowie rechtzeitig anzureisen. Für das VfB-Spiel gilt die Eintrittskarte als Fahrkarte in allen VVS-Verkehrsmitteln im gesamten Verbundgebiet. Die Stadtbahnlinie U11 fährt am Samstag ab 8.33 Uhr alle 15 Minuten und ab 13.19 Uhr mindestens alle zehn Minuten vom Hauptbahnhof in den Neckarpark. Nach Veranstaltungsende stehen Bahnen der Stadtbahnlinie U11 zur Rückfahrt bereit.

Der Bahnhof Bad Cannstatt wird mindestens alle zehn Minuten vom Stuttgarter Hauptbahnhof und aus den Gegenrichtungen mit den S-Bahn-Linien S1, S2 und S3 angefahren. Zum Ende des Volksfests steht in der Zeit von 22.30 bis 0.55 Uhr ein kostenloser Busshuttle Richtung Hauptbahnhof zur Verfügung. Die Busse fahren ab König-Karl-Straße zwischen Mercedesstraße und Wilhelmsplatz im Fünf-Minuten-Takt.

Verkehrsteilnehmer, die nicht zu den Veranstaltungen wollen, werden gebeten, den Bereich Neckarpark weiträumig zu umfahren.

Siehe auch: Straßensperrungen wegen Volksfestumzug

Foto, Blogarchiv Klaus

Straßensperrungen wegen Volksfestumzug

Info der Stadt Stuttgart

Volksfestumzug

Im Jubiläumsjahr des Cannstatter Volksfests wird der Volksfestumzug am Sonntag, 30. September, noch schöner und größer.

Ab 11 Uhr ziehen die dekorierten Brauereiwagen sowie Trachten- und Musikgruppen vom Cannstatter Kursaal zum Cannstatter Wasen. Deshalb kommt es ab 9 Uhr bis Umzugsende gegen 15 Uhr zu folgenden Straßensperrungen:

Wiesbadener Straße (Daimlerplatz bis Taubenheimstraße), Kreuznacher Straße, Wildbader Straße, Taubenheimstraße (Waiblinger Straße bis Kursaal), Martin-Luther-Straße (Kursaal bis Waiblinger Straße), Nauheimer Straße, König-Karl-Straße, Daimlerstraße, Seelbergstraße, Eisenbahnstraße, Bahnhofstraße, Liebenzeller Straße, Wilhelmstraße, Brunnenstraße, Lammgasse, Wilhelmsplatz, Waiblinger Straße (Daimlerstraße bis Wilhelmsplatz), Mercedesstraße (ab 10.15 Uhr) und Brenzstraße (Richtung Augsburger Platz). Eine Umleitung am Augsburger Platz ist ausgeschildert.

Die Straßenbahn-Linie U2 verkehrt zwischen 9 und etwa 15 Uhr nicht.

Foto, Blogarchiv

Stuttgart Süd: Zahnradbahn im 30-Minuten-Takt

Posted by Klaus on 27th September 2018 in Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB

Info VVS

Wegen einer technischen Störung fährt die Zahnradbahn derzeit nur im 30-Minuten-Takt:

:: Abfahrten der Zacke ab der Haltestelle Marienplatz zu den Minuten ’00 und ’30
:: Abfahrten der Zacke ab der Haltestelle Degerloch zu den Minuten ’15 und ’45

Anscheinend wurde die Störung behoben 11:44 Uhr

Foto, Blogarchiv Sabine

Information über die SSB-Maßnahme „Oberbauerneuerung Ulmer Straße / Inselstraße“

Präsentation der SSB bei der Bezirksbeiratssitzung 17.09.2018 (Maßnahmen der SSB – Schienenerneuerung im Bereich Ulmer Str. und Inselstraße
Berichterstatter: Herr Schirling (SSB))

Stuttagrt Ost / Wangen

Was bedeutet die Maßnahme für Ihren Stadtbezirk

– Reduzierung der Ulmer Straße (zwischen Wangener-/Landhausstraße und Ulmer-/Inselstraße) im Bereich der Baumaßnahmen auf eine Fahrspur bzw. Verschwenkung auf die Gehwegseite (Entfall der Parkplätze)

– Sperrung der Inselstraße zwischen Ulmer Straße und Wasenstraße in Fahrtrichtung Wasenstraße (Umleitung über Ulmer Straße – Wasenstraße)

– Unterbrechung des Stadtbahnbetriebes zwischen Bergfriedhof und Hst. Insel-/Wasenstraße mit Schienenersatzverkehr (Bus) in der Zeit zwischen Donnerstag  25.10.2018 (Betriebsbeginn) bis Sonntag, 4.11.2018 (Betriebsschluss). U4 endet am Ostendplatz.

– Bautätigkeiten in den Baustellenbereichen zwischen 15.10.2018 (9 Uhr) und 9.11.2018 (18 Uhr): Die Vorgegebene Arbeitszeit während der Streckeneinstellung ist zwischen 7 Uhr und 22 Uhr

– Im Nachgang an die Streckensperrung können noch Nachtarbeiten notwendig sein. Die Anlieger werden über die Nachtarbeiten informiert.

Siehe hierzu einen Bericht in der  cannstatter-zeitung.de/Stadtbahnlinien U4 und U9 unterbrochen – Wangen Grund ist Gleiserneuerung zwischen Landhaus- und Wasenstraße – Verkehrsbehinderungen ab 15. Oktober   Von Elke Hauptmann

Fotos, Blogarchiv Klaus

Musik trifft Museum

Presseinfo der SSB

Romantische Orchestermusik zwischen historischen Straßenbahnen: Beim Auftritt der Stuttgarter Philharmoniker im Straßenbahnmuseum in Bad Cannstatt kommen nicht nur Musikliebhaber, sondern auch Freunde der Bahntechnik auf ihre Kosten. Zum 150-Jahr-Jubiläum der Stuttgarter Straßenbahnen spielen die Stuttgarter Philharmoniker unter Leitung ihres tschechischen Gastdirigenten Leoš Svárovský am Samstag, 22. September, ab 19 Uhr. Jetzt stehen die Programmpunkte des Sonderkonzerts fest.

Im Jahre 1868 fuhr die erste Pferdebahn durch Stuttgart, der Vorläufer der Stuttgarter Straßenbahn AG.Die meisten Werke stammen denn auch aus dem 19. Jahrhundert, der Frühzeit der SSB-Geschichte. Den Beginn macht eines der populärsten Orchesterwerke überhaupt, Antonín Dvo?áks Sinfonie Nr. 9 „Aus der neuen Welt“. Dvo?ák, ein Tscheche wie der Dirigent Leoš Svárovský,war ein Liebhaber der modernen Technik und insbesondere der Eisenbahn von Kindheit an. In New York, wo er 1893 seine Sinfonie verfasste, soll er in der Central Station viele Stunden seiner Leidenschaft für die Beobachtung von Lokomotiven gefrönt haben. An einen anfahrenden Zug erinnert der Rhythmus des Sinfoniefinales daher sicher nicht zufällig. Dvo?áks großer Sinfonie folgen unterhaltsame Stücke, seine bekannte Humoreske und zwei slawische Tänze.

Technikbegeistert war auch der französisch-schweizerische Komponist Arthur Honegger. 1923 verfasste er ein beeindruckendes Orchesterstück mit dem Titel „Pacific 231“, das die rasante Fahrt mit einer Schnellzugdampflokomotive beschreibt und damit seinen Verfasser international berühmt machte.

Nach dem sinfonischen „Fern“- zum musikalischen „Nahverkehr“: „Bahn frei!“ und „Vergnügungszug“ – die Brüder Johann und Eduard Strauß, Mitglieder der Wiener Walzerdynastie, bezogen ihre Unterhaltungsmusiken gerne auf die neuesten Erfindungen im Verkehrswesen ihrer Zeit. Deshalb dürfen sie hier ebenso wenig fehlen wie der Däne Hans Christian Lumbye, gelegentlich als der „nordische Strauß“ bezeichnet, mit seinem „Kopenhagener Eisenbahngalopp“ (in Anspielung auf die Pferdebahn, mit der alles begann) und Unterhaltungsmusik von Johannes Brahms, der dem Ausbau des Schienennetzes seine Erfolge als Pianist und Dirigent verdankte.

In Ergänzung des musikalischen Programms zeigt die SSB Filme zur Verkehrsgeschichte. Durch das Programm führt der künstlerische Intendant der Stuttgarter Philharmoniker, Dr. Michael Stille. Das Sonderkonzert im SSB-Museum findet auf historischem Industriegelände statt. Daher ist festes Schuhwerk für den Besuch angeraten.

Eintrittskarten gibt es über den Easy-Ticket-Service, www.easy-ticket-service.de , Tel. 0711 / 255 55 55

Weitere Infos:  www.stuttgarter-philharmoniker.de

Symbolfoto, Blogarchiv Klaus

Tag der offenen Tür 2018 bei Märklin

14. und 15. September 2018, Einlass von 9.00 bis 16.00 Uhr

Der Star

 

 

 

 

Infos unter maerklin.de/tag-der-offenen-tuer-2018

Zur Lok: kornwestheimer-zeitung.de/die-44-1315-weist-den-weg-zu-den-minis und
spur1info.com/-44-1315-auf-dem-weg-zu-maerklin

Veranstaltungsflyer zum Herunterladen.

Fotos, Florine

SPD fordert späten Busverkehr für Ost-Nacht- schwärmer

Die SPD Fraktion im Bezirksbeirat Ost stellt Antrag auf 30 Minuten längere Busfahrzeiten nach Mitternacht / Perspektive: Nachtbus unter der Woche

Der Stuttgarter Osten trägt viel zum großstädtischen Flair Stuttgarts bei. Beliebte Kneipen oder Supermärkte, die bis 24 Uhr geöffnet haben, sind Ziele für Nachtschwärmer – und zwar nicht nur aus dem Stadtbezirk. Auch kommen viele Menschen hierher, die bis spät in die Nacht arbeiten. Doch mit dem öffentlichen Nahverkehr wird das schwierig. So fährt der letzte 42er Bus von der Haltestelle Wagenburgstraße aus nachts um 0.07 los, der 40er-Bus macht sich von derselben Haltestelle bereits um 23.58 Uhr auf in Richtung Hauptbahnhof.

„Das ist einfach viel zu früh“, erklärt Daniel Campolieti, Vorsitzender der SPD Stuttgart-Ost. „Wer abends in unserem Stadtbezirk spät ausgehen will, ist oft auf das eigene Auto oder das teure Taxi angewiesen“, sagt der Bezirksbeirat. Außerdem werde es zum Beispiel Supermarktmitarbeiter nach der Spätschicht kaum möglich sein, die Buslinie zu nehmen. Daher hat die SPD-Bezirksfraktion einen Antrag gestellt, der sich an die SSB richtet. Das kommunale OPNV-Unternehmen soll nach dem Wunsch der örtlichen SPD die beiden Buslinien mindestens eine halbe Stunde länger durch den Stadtteil verkehren lassen.

„Das kann allerdings bloß ein erster Schritt für eine bessere nächtliche Anbindung des Stadtbezirks sein“, meint Campolieti: „Bislang gibt es ja nur während des Wochenendes Nachtbusverbindungen. Das passt doch nicht zu einer modernen Großstadt wie Stuttgart“, sagt der SPD-Vorsitzende. Jetzt aber gehe es erstmal um die Erweiterung der Betriebszeit, so Campolieti, aber die Richtung ist klar.

Viele Grüße

Daniel Campolieti
Stv. Vorsitzender SPD Stuttgart
Vorsitzender SPD Stuttgart-Ost

Symbolfoto, Blogarchiv Klaus

9.9.18 Seilbahn macht mit beim Tag des offenen Denkmals – Technikführung in den „Keller“

Pressemitteilung der SSB

„Entdecken, was uns verbindet“ lautet das diesjährige Motto beim bundesweiten Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September. Das passt eigentlich auch zur Heslach-Degerlocher Seilbahn der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB): Die war zwar anno 1914 im schönsten Jugendstil geplant worden, mit türmchengeschmückten Stationsgebäuden und dekorativ verzierten Wagen, um der Wohlhabenheit, wirtschaftlichen und gestalterischen Potenz der Landeshauptstadt sichtbaren Ausdruck zu geben. Doch der Erste Weltkrieg machte dem Bau zunächst den Garaus. Erst 15 Jahre und unzählige Planungsvarianten weiter kam die kleine Schienenseilbahn dann im Jahr 1929 doch noch endlich aufs Gleis: nunmehr schlicht, bescheiden und unauffällig, mit möglichst kurzer Streckenlänge und geringstem Eingriff ins Gelände. Nicht nur die reine Funktion bei geringsten Kosten hatte nun Vorrang – der vollzogene gesellschaftliche Wandel und die wirtschaftliche Not während und nach dem Krieg legte es nun einer Kommune nahe, bei öffentlichen Bauten gezielt Zurückhaltung zu zeigen. Schließlich war der nüchterne, rationelle, zeitlose Baustil, dennoch nicht ohne Eleganz, bereits zum Markenzeichen dieser neuen Epoche geworden.

Wie es 1929 die Planer der SSB und die Konstrukteure der Maschinenfabrik Esslingen (ME) geschafft haben, durch einen Sprung im technischen Fortschritt den Gutteil der Betriebskosten einzusparen und die Heslacher Seilbahn doch möglich zu machen, erläutern Rüdiger Walz, der Betriebsleiter, und sein Alt-Vorgänger Dietmar Pfeiffer bei ihren Führungen am Tag des offenen Denkmals. Sie zeigen auch, mit welchen neuen technischen Finessen es 2004 gelungen ist, dass die Bahn nicht aufgegeben werden musste, sondern für das 21. Jahrhundert fit gemacht werden konnte.

Standseilbahn (Seilbahn auf Schienen) Heslach – Degerloch (Südheimer Platz – Waldfriedhof):

Technikführung (Maschinenraum in der Bergstation): am Vor- und Nachmittag in Kleingruppen etwa alle 45 Minuten, Dauer gut 30 Minuten. Auch Einzelpersonen können teilnehmen. Enger Raum, steile Treppe – griffige Schuhe sind nötig. Teilnahme nur nach Voranmeldung bei der SSB-Pressestelle unter Telefon 0711 / 7885-2686.

Bergstation | Eugen-Dolmetsch-Straße/Am Waldfriedhof 6, vor dem Haupteingang zum Waldfriedhof rechterhand.

Abfahrt | Die Heslacher Seilbahn fährt täglich, nicht nur am Denkmalstag. Alle 20 Minuten (Minute 10, 30 und 50) von 9 bis kurz vor 18 Uhr. Bei großem Andrang zusätzliche Fahrten.

Tarif | Es gilt der VVS-Tarif. Einfache Fahrt: Kurzstrecke lösen (Taste K). Wer schon eine für die Zone 10 gültige VVS-Tages- oder Zeitkarte hat, kann mit dieser auch auf der Seilbahn fahren. Ebenso gelten Regionalangebote wie etwa das Schöne-Wochenende-Ticket, Baden-Württemberg-Ticket und Metropolticket.

Fotos, Blogarchiv