Archive for the ‘Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB’ Category

Der Heimatverein Rankbachtal wird in diesem Jahr eine Sonderausstellung zum Thema 150 Jahre Eisenbahn im Rankbachtal zeigen

Der Heimatverein Rankbachtal wird in diesem Jahr eine Sonderausstellung zum Thema

150 Jahre Eisenbahn im Rankbachtal

zeigen.

Wir freuen uns, wenn die Renninger und Malmsheimer ihre Fotoalben öffnen und uns für die Dauer der Ausstellung ihre Fotos von Zügen, Bahnhöfen, Bahnanlagen und Personen von und an der Bahn im Rankbachtal zur Verfügung stellen möchten. So kann die Ausstellung ein breites Bild vom Leben an und mit der Bahn zeigen. Besonders interessiert sind wir an Fotos aus der Zeit vor dem Jahr 2000.

Wer uns Fotos zur Verfügung stellen möchte, kann diese immer dienstags zwischen 9 und 11 Uhr im Büro des Heimatvereins (Merklinger Straße 10 in Malmsheim) abgeben. Alternativ können Sie unter 07152/926775 auch einen Termin mit uns vereinbaren.

Vor nunmehr fast genau 150 Jahren, am 30. November 1869, fuhr der erste Eisenbahnzug auf dem Streckenabschnitt Ditzingen-Weil der Stadt der Württ. Schwarzwaldbahn. Der mit Fest- und Ehrengästen besetzte Zug wurde vom Jubel der Bevölkerung begleitet. Tags darauf wurde der reguläre Zugbetrieb aufgenommen, der in der Folgezeit die Lebensverhältnisse in den Anliegergemeinden stark beeinflussen sollte. Die Malmsheimer allerdings waren zunächst noch auf den Renninger Bahnhof angewiesen; erst ein Vierteljahrhundert später sollten sie eine eigene Station erhalten.

Infos unter >>>>>

Siehe auch Besuch im Heimatmuseum Rankbachtal Renningen/Malmsheim

und Neue Dokumentation zur Geschichte des Flugplatzgeländes Malmsheim in der Dauerausstellung des Heimatmuseums

Fotos, Klaus

Buslinie 42 – Umleitung durch Wagenburgtunnel

Info der SSB

Am Montag, 24. Februar 2020, von Betriebsbeginn bis voraussichtlich gegen 19:00 Uhr müssen die Busse der Linie 42 zwischen den Haltestellen Staatsgalerie und Schwarenbergstraße umgeleitet werden. Das Ende der Umleitung ist abhängig vom Fortgang der Bauarbeiten im Bereich der Sängerstraße, so dass die Umleitung auch früher bzw. später beendet sein kann.

Ersatzhaltestellen:

  • Die Haltestelle Staatsgalerie der Linie 42 wird zur Haltestelle Staatsgalerie der Linie 40 (vor dem Wagenburgtunnel) verlegt.
  • Die Haltestelle Urachstraße wird zur Haltestelle Schwarenbergstraße verlegt.
  • Die Haltestelle Friedenstraße entfällt. Als Alternative stehen die Stadtbahnlinien an der Haltestelle Neckartor zur Verfügung.

Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste können sich ein Taxi an den nicht angefahren Haltestellen Staatsgalerie (der Linie 42 in der Landhausstrße), Friedenstraße und Urachstraße bestellen. Die SSB übernimmt hierfür auf Nachweis die Kosten.

Foto, Blogarchiv

S-Bahn-Verlängerung nach Calw kommt

Info

Die S-Bahn Stuttgart wird bis nach Calw verlängert. In zwei Stufen soll zunächst die Württembergische Schwarzwaldbahn ohne Elektrifizierung umgesetzt und anschließend in das S-Bahn-Netz eingebunden werden.

Der Bahnverkehr zwischen Calw und Weil der Stadt kann künftig wieder fließen. Der Weg für die S-Bahn-Verlängerung über die Verbandsgrenze hinaus bis nach Calw ist nun frei. Das verkündete Verkehrsminister Winfried Hermann gemeinsam mit Dr. Nicola Schelling, Regionaldirektorin des Verbands Region Stuttgart, Helmut Riegger, Landrat für den Landkreis Calw, Roland Bernhard, Landrat für den Landkreis Böblingen und dem Bürgermeister der Stadt Renningen, Wolfgang Faißt.

Die Beteiligten unterschrieben feierlich das vom Verkehrsministerium initiierte Eckpunktepapier zur Reaktivierung des Schienenverkehrs. Verkehrsminister Winfried Hermann erklärte: „Mit der Unterschrift zeigen wir, dass es mit gutem Willen möglich ist, Bedenken und Grenzen zu überwinden. Es wäre den Bürgerinnen und Bürgern auch schwer zu vermitteln, dass eine administrative Grenze den verkehrlichen Fortschritt aufhält und die Verbandsgrenze für Züge schwerer zu überwinden sei als eine Landesgrenze! Die gefundene Lösung ist gut für Calw und die gesamte Metropolregion.“

Unterzeichner einigen sich auf Stufenkonzept

Im Eckpunktepapier legen die Unterzeichner fest, dass die beteiligten Partner am Stufenkonzept vom 19. Juni 2015 festhalten und die Reaktivierung der Württembergischen Schwarzwaldbahn ohne Elektrifizierung so schnell wie möglich umgesetzt werden soll. In der Frage emissionsfreier Antriebe werden zügig Gespräche zwischen dem Verkehrsministerium und dem Zweckverband aufgenommen, versicherte Minister Hermann. In Stufe zwei der Reaktivierung erfolgt die Einbindung der Strecke in das S-Bahn-Netz. Aktuell werden erfolgsversprechende Konzepte für eine Verlängerung der S6 und die Einbindung in die Express-S-Bahn ausgearbeitet und einer Entscheidung zugeführt.

Die Regionaldirektorin des Verbands Region Stuttgart, Dr. Nicola Schelling, erklärte: „Wir freuen uns, das Erfolgsmodell S-Bahn Stuttgart über die Regionsgrenzen zu tragen. Die Regionalversammlung steht voll und ganz hinter dem Projekt. Mit der Verlängerung der S-Bahn gelingt uns für die Menschen im Landkreis Calw eine umweltfreundliche und umsteigefreie Verbindung in die Region Stuttgart, verbunden mit den Vorzügen der S-Bahn. Für die Menschen in der Region Stuttgart entsteht im Gegenzug eine komfortable Anbindung in den attraktiven Nordschwarzwald.“

„Mit der heutigen Unterzeichnung des Eckpunktepapiers ist klar: Gemeinsam wollen wir die Hermann-Hesse-Bahn umsetzen, die Express-S-Bahn einführen und perspektivisch Calw direkt und umsteigefrei ins S-Bahn-Netz der Region Stuttgart einbinden. Damit wird der letzte Kreissitz in der Metropolregion direkt mit dem Schienennetz an die Landeshauptstadt angeschlossen sein“, so der Landrat des Landkreises Calw, Helmut Riegger. Auch Roland Bernhard, Landrat des Landkreises Böblingen, freute sich: „Der Durchbruch ist geschafft. Die Einigung macht die Hermann-Hesse-Bahn möglich und erlaubt die Verlängerung der S-Bahn. Wir bekommen damit mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene. Das ist gut für die Pendler, für die Umwelt und für das Klima. Wichtig ist, dass jetzige und künftige S-Bahnen nicht gefährdet werden und die Situation in den Städten befriedet ist.“

Der Bürgermeister der Stadt Renningen, Wolfgang Faißt, sagte: „Die Stadt Renningen begrüßt die nun gefundene Einigung aller Beteiligten zur Hermann-Hesse-Bahn bzw. zur Verlängerung der S-Bahn bis Calw. Damit wird sichergestellt, dass weder die S6, noch die geplante Express-S-Bahn (S62) in ihrem Takt durch die Hermann-Hesse-Bahn gestört wird. Außerdem wird damit ein wichtiger Schritt zur Realisierung der S-Bahn-Verlängerung bis Calw als bester Variante der Bahnverbindung vom Landkreis Calw in die Region Stuttgart getan.“

Treffpunkt: Bahnhof RenningenKompromissbereitschaft aller Beteiligten

Der Durchbruch gelang, weil sich alle Beteiligten zu Kompromissen bereit erklärt haben. Die Stadt Renningen zieht ihre Klage gegen die Reaktivierung zurück. Im Gegenzug wird in der ersten Betriebsstufe der in Betrieb gehenden Express-S-Bahn zwischen Stuttgart-Feuerbach und Weil der Stadt Vorrang eingeräumt auf dem gemeinsamen Streckenabschnitt zwischen Renningen und Weil der Stadt. Des Weiteren wird das Land die Betriebskosten der Betriebsleistungen für die S-Bahn zwischen Weil der Stadt und Calw im Umfang des üblichen Landesstandards übernehmen.

Zudem setzt sich das Land dafür ein, dass die Ausbaustufen mit Finanzmitteln aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (Bundes-GVFG) gefördert werden. Diese Möglichkeit ergibt sich aufgrund der neuen Gesetzgebung des Bundes. Für alle Projektpartner bedeutet dies eine geringere finanzielle Belastung bei der Infrastrukturfinanzierung, da die Fördertatbestände Reaktivierung und Elektrifizierung in das Förderprogramm aufgenommen und mit bis zu 90 Prozent förderfähig sind. Minister Hermann bekräftigte: „Diese Möglichkeit lassen wir nicht ungenutzt. Wir werden die fachlichen Detailfragen zu Betrieb und Infrastrukturfinanzierung in den nächsten Wochen konstruktiv fortführen. Jetzt ist die Zeit, die Gespräche mit dem Bundesverkehrsministerium zum neuen Bundes-GVFG aufzunehmen.“

Anbindung an die Region Stuttgart wird verbessert

Mit Blick auf die vorangegangenen Diskussionen sagte Hermann abschließend: „Ich freue mich, dass uns der Durchbruch bei der Hermann-Hesse-Bahn schließlich gelungen ist. Wir haben lange zu wichtigen Fragen des Naturschutzes gerungen. Das novellierte Gemeinde- verkehrsfinanzierungsgesetz gibt uns die Möglichkeit, für die Hermann-Hesse-Bahn noch mehr herauszuholen und mit der Verlängerung der Express-S-Bahn eine noch bessere verkehrliche Anbindung an die Region Stuttgart zu bekommen. So gesehen hat der langwierige Prozess dem Bahnprojekt unerwartet sogar noch einen Vorteil gebracht.“

Foto, Blogarchiv

Siehe auch SWR – Grünes Licht für Hesse-Bahn von Calw nach Stuttgart

Land setzt sich im Bundesrat für den regionalen Schienen­verkehr ein

Info

Verkehrsminister Winfried Hermann hat sich im Bundesrat für eine bessere Infrastruktur im Schienenverkehr, Streckenreaktivierungen, dichtere Takte und größere Züge eingesetzt. Dabei kritisierte er auch die Entwicklung der Trassenpreise.

Die Mittel für den regionalen Bahnverkehr müssen nach den Worten von Verkehrsminister Winfried Hermann deutlich erhöht werden, um mehr Menschen zum Umstieg vom Auto auf den umweltfreundlichen Verkehrsträger Schiene zu bewegen. „Die für den Klimaschutz unerlässliche Verkehrswende erfordert eine Verdopplung der Fahrgastzahlen auf der Schiene. Das wiederum bedeutet: Eine bessere Infrastruktur, Streckenreaktivierungen, dichtere Takte im Schienenpersonennahverkehr und größere Züge,“ betonte der Minister im Bundesrat.

Hermann setzt sich für mehr regionalen Schienenverkehr ein

Deshalb sei es zwar gut, dass der Bund die sogenannten Regionalisierungsmittel noch einmal erhöhe, mit denen die Länder den regionalen Zugverkehr bestellen. Allerdings dürften nicht gleichzeitig auch die Trassenpreise – eine Art Schienenmaut – und die Stationsentgelte für die Benutzung der Bahnhöfe durch die Eisenbahnverkehrs- unternehmen deutlich angehoben werden. „Sonst handelt es sich fast um ein Nullsummenspiel und am Ende bleiben kaum mehr zusätzliche Mittel übrig, um mehr Züge zu bestellen“, kritisierte Minister Hermann.

Er erläuterte: „Wir haben das für Baden-Württemberg durchgerechnet. Von 16 Millionen Euro, die das Land in diesem Jahr mehr bekommen soll, würden fast sieben Millionen Euro von den höheren Nutzungsgebühren aufgezehrt werden. Mit den verbleibenden neun Millionen Euro könnten wir lediglich ein Prozent mehr regionalen Schienenverkehr bestellen. Das würde dann gerade einmal für ein paar zusätzliche Züge zu Fußballspielen reichen, aber nicht für strukturelle Verbesserungen im Bahnverkehr.“ Diese Kritik wurde von etlichen anderen Bundesländern geteilt und zeigte letztlich Wirkung. Der Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium, Enak Fehlemann, sagte in der Bundesrats-Debatte zu, eine Protokollnotiz anzufügen und damit festzuschreiben, dass der Anstieg der Trassenpreise im Schienenverkehr beschränkt wird.

Fotos, Blogarchiv

Orkan Sabine: Bilanz für den Schienennah- verkehr

Posted by Klaus on 13th Februar 2020 in Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB

Info

Die Beseitigung der Schäden nach dem Orkan Sabine läuft vor allem in Südbaden noch. Der Zugverkehr hat sich aber in weiten Teilen des Landes wieder normalisiert.

Der Stopp des Bahnverkehrs während des Sturmtiefs Sabine war die richtige Entscheidung – darüber sind sich das Landesverkehrsministerium und die verschiedenen Eisenbahnunternehmen einig. Denn der Sturm, der zeitweise Orkanstärke erreichte, hat auf den Bahntrassen in Baden-Württemberg zum Teil schwere Schäden an Gleisen und Oberleitungen hinterlassen.

„Darum war es richtig, auf Nummer Sicher zu gehen, vorsorglich den Nahverkehr von Sonntag auf Montag einzustellen und erst am Montagmittag wieder anlaufen zu lassen,“ sagte Verkehrsminister Winfried Hermann am Mittwoch in Stuttgart. Er hatte die Geschäftsführer und Verantwortlichen von DB-Regio, Go-Ahead, Abellio, SWEG, AVG und Westfrankenbahn am Vorabend zu einem Gespräch eingeladen, um eine erste Bilanz über die Auswirkungen des Sturmtiefs zu erhalten. Minister Hermann betonte: „Sicherheit geht vor, Menschen sind so zum Glück nicht verletzt worden. Durch die Entscheidung konnten deutlich schlimmere Schäden und liegengebliebene Fahrzeuge vermieden werden, die dann im Normalverkehr gefehlt hätten.“

Seit dem Wochenende stehen alle Eisenbahnunternehmen im engen Austausch mit der für die Infrastruktur zuständigen DB-Netz. Der baden-württembergische Chef von DB Regio, David Weltzien, sagte: „Die Zusammenarbeit hat hervorragend geklappt. Das Sturmtief Sabine hat den Bahnverkehr erheblich beeinträchtigt. Der Fernverkehr und die S-Bahn Stuttgart sind seit Dienstagmorgen mit dem planmäßigen Angebot unterwegs. Die Aufräum- und Reparaturarbeiten sind größtenteils abgeschlossen. Aber im Süden des Landes gibt es im Regionalverkehr noch starke Beeinträchtigungen infolge der Schäden.“ Folgende Bahnstrecken seien noch nicht befahrbar und bleiben bis auf Weiteres gesperrt:

  • Die Schwarzwaldbahn zwischen Hornberg und Villingen.
  • Die Höllentalbahn zwischen Löffingen und Himmelreich.
  • Die Dreiseenbahn zwischen Titisee und Seebrugg.

Reparaturarbeiten mit Hochdruck

Auf den gesperrten Strecken arbeite die Deutsche Bahn die Reparaturarbeiten mit Hochdruck an der Beseitigung der Schäden. Ein Großteil der Störungen war auf umgestürzte Bäume und Beschädigungen in den Oberleitungen, beispielsweise durch umherfliegende Gegenstände wie Planen, zurückzuführen. Der Einsatz vieler zusätzlicher Teams führte zur schnellen Beseitigung der Schäden auf dem Großteil der Strecken. Auch die Feuerwehr und das THW waren im Einsatz. Weltzien sagte: „Die DB bedankt sich bei allen Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis.“

Die Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG (SWEG) hatte ihren Zugverkehr in Baden-Württemberg am Sonntagabend nach und nach eingestellt und von Montagvormittag an sukzessive wieder aufgenommen. Die Züge fuhren zunächst noch mit verminderter Geschwindigkeit. „Durch diese Vorsichtsmaßnahmen hatten wir zum Glück keine nennenswerten Schäden an unseren Fahrzeugen zu verzeichnen“, sagte Tobias Harms, Technischer Vorstand der SWEG.

Gordon Lemke, Technischer Geschäftsleiter Go-Ahead Baden-Württemberg, erklärte: „Go-Ahead hatte beim Sturmtief Sabine glücklicherweise weder Personenschäden noch Fahrzeugschäden zu verzeichnen. Unser Fahrpersonal war seit Montagfrüh in den Meldestellen im Bereitschaftsdienst, um bei Freigabe ihrer Strecke sofort den Dienst antreten zu können. Nach Begleitung der Erkundungsfahrten mit DB Netz konnten wir unser Personal und Fahrzeuge sehr schnell wieder auf die Schiene bringen. Wir freuen uns über die sehr gute Zusammenarbeit aller Eisenbahnverkehrsunternehmen mit DB Netz.“

Mittlerweile wieder Betrieb nach Fahrplan

Rolf Schafferath, Vorsitzender der Geschäftsführung der Abellio Rail Baden-Württemberg GmbH sagte: „Der Sturm ‚Sabine‘ ist in den vergangenen Tagen auch über das Netz Neckartal hinweggefegt und hat sich mit seinen extremen Witterungsbedingungen nachteilig auf den Zugverkehr ausgewirkt. Am Sonntag konnten wir den Betriebstag noch mit verminderter Geschwindigkeit zu Ende fahren, die Wiederaufnahme der Verkehre am Montagmorgen musste jedoch bis 10:00 Uhr ausgesetzt werden. Im Tagesverlauf sorgten dann Orkanböen immer wieder für Streckensperrungen und Schäden an der Infrastruktur, so dass es bis in die Nacht hinein zu betrieblichen Störungen kam. Auch am Dienstagvormittag gab es noch vereinzelte Behinderungen aufgrund der Wetterlage. Unser Betriebsmanagement hat diese Extremsituation zu jeder Zeit souverän beherrscht. Mittlerweile bedienen wir unsere Linien wieder nach Fahrplan.“

Bevor der Bahnverkehr nach und nach wieder aufgenommen werden konnte, wurden am Montag sogenannte Erkundungsfahrten zum Teil mit speziellen Fahrzeugen und Triebwagen auf den Gleisen durchgeführt und erste Schäden behoben. So stellte sich etwa bei der AVG heraus, dass sämtliche Linien betroffen waren „Es hat die ganz reale Gefahr bestanden, parallel in mehrere Kollisionen ‚hineinzufahren‘. Wir haben uns für die weitgehende Einstellung des Betriebs entschieden, um deutlich umfangreichere Schäden, Fahrzeugausfälle, Verletzungen von Reisenden und Betriebspersonal sowie aufwändige Evakuierungen zu vermeiden“, kommentiert Kai Kampermann, Qualitätsmanager der Albtalverkehrsgesellschaft (AVG).

Foto, Sabine

Antrag „Kappung der Gäubahn: Welche Möglichkeiten hat die Stadt Stuttgart?“

PM Stadträtinnen/Stadträte – Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN-Gemeinderatsfraktion

Aktuell gibt es eine rege Diskussion über den Umgang mit der Gäubahn und deren Endstation in der Zeit nach der Inbetriebnahme des Tiefbahnhofs Stuttgart 21 und der verzögerten Eröff-nung des Flughafenbahnhofs. Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stuttgarter Rat-haus stand dem Projekt von Anfang an kritisch gegenüber.
Ursprünglich war noch vorgesehen, dass die Fahrgäste der Regionalzüge aus Horb, Singen und Zürich in der Zeit zwischen Inbetriebnahme des Tiefbahnhofs und der Eröffnung des Flug-hafenbahnhofs in Böblingen hätten umsteigen müssen. Und ursprünglich war die Unterbre-chung der Strecke nur für sechs Monate geplant. Nach dem aktuellen Zeitplan muss aber mit einer Unterbrechung mindestens zwischen der geplanten Inbetriebnahme des Tiefbahnhofs im Jahr 2025 und der noch nicht terminierten, aber deutlich späteren Eröffnung des Flugha-fenbahnhofs gerechnet werden. Eine Endstation der Gäubahn in Böblingen wäre daher den Pendlerinnen und Pendler, die ohnehin mit den Erschwernissen der Baustelle zurechtkommen müssen, für diesen langen Zeitraum nicht zuzumuten.
Wir begrüßen es daher ausdrücklich, dass das Land Baden-Württemberg durch das Verkehrs-ministerium die Schaffung des Regionalhalts Vaihingen vorangetrieben hat, der im Jahr 2021 eröffnet werden soll. Durch ihn werden die negativen Auswirkungen der Gäubahn-Kappung deutlich reduziert und die Zeitverzögerung der Gesamtfahrt auf acht Minuten gemindert. Au-ßerdem bietet er viele Chancen für Stuttgart-Vaihingen. Es gibt durch ihn mehr Umsteigemög-lichkeiten vom Nahverkehr, Erweiterungsmöglichkeiten für zusätzliche S-Bahn- und Regional-bahnangebote, und auch Fernverkehrszüge könnten später in Vaihingen halten. Dies ist ein wichtiger Beitrag, um den Umstieg auf die Schiene zu fördern. Für Stuttgart eine Angebotsver-besserung im schienengebundenen Nahverkehr!
Neben dem Regionalhalt in Vaihingen soll für die Interimszeit auch ein Nordhalt im Bereich des Nordbahnhofs hergestellt werden. Diese neue Station würde die negativen Auswirkungen der Kappung ebenfalls mindern und ist deswegen zu begrüßen.
Aktuell gibt es nun eine Diskussion über eine weitere Verbesserung der Anbindung der Gäubahn in der Interimszeit, auch von Seiten jener Gäubahn-Anlieger, die mit großer Mehr-heit Stuttgart 21 unterstützt und die ursprüngliche Planung der Gäubahn-Unterbrechung mit-getragen haben und heute die Mängel des Projekts erfahren.
Wir halten es aber für notwendig, die Forderungen und Anregungen aus den Landkreisen der Gäubahn ernst zu nehmen und auch zu prüfen. Denn neben der Frage, wie der Anschluss der Panoramabahn in der Interimszeit gewährleistet werden kann, ist für uns auch die langfristige Perspektive entscheidend. Daher sehen wir es positiv, dass der Erhalt der Panoramabahn an sich und auch eine Prüfung ihrer Anbindung nach Stuttgart-Feuerbach heute mehrheitlich po-sitiv gesehen wird.

Im Sinne einer Verdopplung der Personenkilometer im Zugverkehr halten wir aber zudem eine Anbindung der Panoramabahn über unterirdische Gleise an eine Ergänzungsstation für sinnvoll und begrüßen daher die Arbeitsgruppe zwischen Land Baden-Württemberg, Verband Region Stuttgart und der Landeshauptstadt, die verschiedene Ergänzungsmaßnahmen zu Stuttgart 21 prüft.
Wir fragen daher:
1. Wie sieht die zeitliche Abfolge der Bebauung des Rosensteinviertels nach Fertigstellung des Tiefbahnhofs aus?
a) Wann wird im Rahmen der Inbetriebnahme des Tiefbahnhofs die oberirdische Gleiszuführung gekappt?
b) Wie sieht das Inbetriebnahme-Konzept der Bahn für den Tiefbahnhof aus und wie lange dauert die Umstellung?
c) Ab wann wird mit dem Abriss der Gleise im Gleisvorfeld begonnen?
d) Welche Bereiche im Rosensteinviertel sind zuerst für die Bebauung vorgesehen und wie lange wird es nach Inbetriebnahme des Tiefbahnhofs dauern, bis mit der Bebauung begonnen werden kann?
2. Ist die Wiederanbindung der Gäubahn nach deren Kappung baulich möglich und in welcher Größenordnung liegt der finanzielle Aufwand hierfür?
3. Welche Folgen hätte eine interimsweise Nutzung der Gleisabschnitte der Gäubahn für die städtischen Planungen zum Rosensteinviertel?
4. Welche Auswirkungen hat die zeitliche Verschiebung der Umlegung des City-Rings von der Schiller- auf die Wolframstraße nach der Interimszeit?
5. Kann bzw. wie kann sichergestellt werden, dass eine mögliche Interimsnutzung auf die Übergangszeit bis zur Inbetriebnahme des Durchgangsbahnhofs begrenzt bleibt? Welche Risiken bestehen durch mögliche zeitliche Verzögerungen am Flughafenbahnhof für den Städtebau?
6. Lassen die bisherigen vertraglichen Regelungen und die Planfeststellung eine interimsweise oberirdische Gleisführung zu?
7. Inwiefern sind dabei die Verzugszahlungen der Bahn gegenüber der Landeshauptstadt Stuttgart bei verzögerter Übergabe der Grundstücke betroffen?
8. Inwiefern wird die geplante Bebauung durch eine interimsweise Nutzung von zwei verbliebenden Gleisen (z.B. Gleise 14 und 15) eingeschränkt bzw. behindert, auch wenn die anderen Gleise bereits früher rückgebaut werden können?
9. Welche Planungen hat die Deutsche Bahn im Falle von Störfällen im S-Bahntunnel im Zeitraum der Gäubahn-Unterbrechung?

Unterzeichnet:
Andreas Winter, Björn Peterhoff, Petra Rühle

Foto, Blogarchiv

Feuriger Elias – Mit Volldampf zum Leonberger Pferdemarkt

Ein Tipp der Verkehrsfreunde Stuttgart  

Ausbau der Gäubahn vorantreiben

Posted by Klaus on 28th Januar 2020 in Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB

Info

Verkehrsminister Winfried Hermann fordert einen schnelleren Ausbau der internationalen Bahnstrecke zwischen Stuttgart und Zürich. 

Der Ausbau der internationalen Bahnstrecke zwischen Stuttgart und Zürich – der sogenannten Gäubahn – muss nach den Worten von Verkehrsminister Winfried Hermann endlich vorangehen. „Dazu ist kein Maßnahmengesetz erforderlich, wie es die Bundesregierung plant, sondern lediglich entschlossenes Handeln von Deutscher Bahn und Bund. Seit vielen Jahren habe ich mich mit Nachdruck für den Ausbau der Gäubahn stark gemacht“, erklärte Minister Hermann am Dienstag in Stuttgart. Seit fast zwei Jahren bestehe für den ersten Ausbauabschnitt zwischen Horb und Neckarhausen Baurecht. Der Bund und die Deutsche Bahn haben vor etwa einem Jahr dazu eine Finanzierungsvereinbarung unterschrieben. „Die Probleme sind gelöst. Man kann einfach anfangen“, betonte der Verkehrsminister.

Minister Hermann kritisiert Gesetzvorhaben des Bundes

Die Bundesregierung will mit einem Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz (MGVG) die Realisierung großer Verkehrsprojekte beschleunigen. Dagegen bestehen aber europarechtliche und verfassungsrechtliche Bedenken, unter anderem weil die Beteiligungsrechte Betroffener erheblich eingeschränkt werden. „Damit besteht auch die Gefahr, dass Projekte wie die Gäubahn stark verzögert werden, falls sie in das Gesetz aufgenommen würden und gegen dieses Gesetz dann geklagt wird“, erläuterte Minister Hermann. Er ergänzte: „Seit gut 20 Jahren gibt es zahlreiche politische Beschlüsse, die Strecke auszubauen. Das Land, die Region und die Wirtschaft sind sich darüber einig. Wir haben kein Rechtsproblem, aber Teile des Bundes und der Bahn bremsen und blockieren bei diesem wichtigen Ausbauprojekt aus unterschiedlichen Gründen.“

Das Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz

Realisierungszeiträume für Infrastrukturvorhaben sind zu lang. Das Verkehrsministerium ist daher der Ansicht, dass für eine Beschleunigung der Vorhaben neben der angemessenen Ausstattung der Behörden und Gerichte mit Personal- und Sachmitteln auch die Verfahren und die gesetzlichen Grundlagen überprüft – und wo notwendig auch angepasst – werden müssen. Auf das Fachwissen und die Erfahrung der Behörden sollte bei der Genehmigung von Infrastrukturvorhaben nicht verzichtet werden. Für die Akzeptanz der Vorhaben ist es auch wichtig, dass Betroffene notfalls auch vor Gericht die Behördenentscheidung überprüfen können.

Mit dem MGVG plant die Bundesregierung, dass bestimmte Infrastrukturprojekte durch Gesetze des Deutschen Bundestages und nicht mehr durch Behördenentscheidungen Baurecht erhalten. So sollen die Projekte schneller realisiert werden können als durch die bisher üblichen Genehmigungen durch Behörden.

Verkehrsministerium lehnt MGVG ab

Nach Ansicht des Verkehrsministeriums ist das MGVG verfassungs- und europarechtswidrig. Die Rechtsunsicherheiten sowie die zu erwartenden Klageverfahren vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) und dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) werden nach Auffassung des Verkehrsministeriums dazu führen, dass die Realisierungszeiträume der im MGVG aufgenommen Projekte sogar verlängert werden. Auch der Umwelt-, Rechts und Innenausschuss des Bundesrats haben erhebliche Bedenken geltend gemacht. Aus diesem Grund lehnt das Verkehrsministerium das Gesetz ab und spricht sich auch gegen die vom Justizministerium vorgeschlagene Aufnahme der Gäubahn in das Gesetz aus. Die Bundesregierung verfolgt mit dem MGVG das Ziel, die gerichtliche Überprüfung der Vorhabengenehmigungen vor den Verwaltungsgerichten unmöglich zu machen. Da die Vorhaben durch ein Gesetz und genehmigt werden, soll nach den Vorstellungen der Bundesregierung für Betroffene nur noch eine Verfassungsbeschwerde offenstehen.

Dieses ist aus den folgenden Gründen problematisch:

  • Das Grundgesetz und das Europarecht schreiben vor, dass Betroffene effektiven Rechtsschutz gegen staatliches Handeln haben müssen. Dieses wäre hier nicht der Fall. Das Bundesverfassungsgericht prüft bei Verfassungsbeschwerden nur die Verletzung von Grundrechten. Ob andere gesetzliche Vorschriften eingehalten werden, wird jedoch nicht geprüft. So könnten z.B. gesetzliche Vorgaben zum Lärmschutz verletzt werden, Anwohnerinnen und Anwohner sich auf diese Verletzung jedoch erst berufen, wenn die Lärmbelastungen so gravierend sind, dass ihr Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit verletzt wird. Die Akzeptanz von Infrastrukturmaßnahmen wird nicht dadurch gefördert, die Betroffenen rechtlos zu stellen.
  • Das Europarecht (Aarhus-Konvention) schreibt nach Ansicht des Verkehrsministeriums vor, dass auch bei Genehmigung von Vorhaben durch ein Gesetz die Einhaltung des europäischen Umweltrechts vor den Verwaltungsgerichten überprüfbar sein muss. Dieses soll nach dem Gesetzentwurf aber gerade ausgeschlossen sein. Es ist damit zu rechnen, dass der EuGH auf die Klagemöglichkeit zu den Verwaltungsgerichten bestehen wird.
  • Ein Zeitgewinn ist nicht zu erwarten. So wird das Planungs- und Genehmigungsverfahren gar nicht beschleunigt und sogar noch um ein zusätzliches mehrmonatiges Gesetzgebungsverfahren erweitert. Ein Zeitgewinn könnte nur dadurch entstehen, dass gerichtliche Verfahren entfallen. Dieses ist aber europa- und verfassungsrechtlich ausgeschlossen.

Deutsche Bahn muss mit dem Bau beginnen

Für die Gäubahn wären diese Rechtsunsicherheiten und die dadurch zu erwartenden Verzögerungen überflüssig und hinderlich. Wir brauchen keine akademischen Diskussionen über Europa-und Verfassungsrecht, sondern einfach nur jemanden, der den Spaten in die Hand nimmt. Die Realisierung wird nicht durch überlange Genehmigungs- oder gar Klageverfahren behindert. Im Gegenteil gibt es für den Abschnitt Horb-Neckarhausen bereits seit zwei Jahren Baurecht. Hier muss die Deutsche Bahn einfach nur anfangen zu bauen. Weitere Abschnitte befinden sich erst in der Vorplanung, hier fehlt eine Entscheidung der Deutschen Bahn bezeihungsweise des Bundes, unter welchen Prämissen (Reisezeit, Neigetechnik) geplant werden soll. Für diese Entscheidungen braucht es kein Gesetz, welches Bürgerrechte und Europarecht aushebelt, sondern entschlossenes Handeln in Berlin.

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 20. Januar 2020 zu diesem Gesetzentwurf Stellung genommen. Die Position des Landes wurde hierzu im Kabinett zwischen den Ressorts abgestimmt. Das MGVG wird innerhalb der Landesregierung unterschiedlich beurteilt. Das Land hat sich daher bei der Stellungnahme zum MGVG im Bundesrat zunächst enthalten. Derzeit wird das MGVG im Bundestag beraten, hierbei sind auch Änderungen möglich. Der Bundesrat wird voraussichtlich am 14. Feburar 2020 final abstimmen. Innerhalb der Landesregierung wird das Votum des Landes dann auf Grundlage des dann aktuellen Regelungsentwurfes festgelegt.

Chronologie

1996

Vertrag von Lugano

Fernverkehr:

  • in angemessener Frequenz
  • mit Neigetechnik
  • Zielfahrtzeit Stuttgart-Zürich: 2 Stunden 15 Minuten

Güterverkehr:

  • Funktion einer regionalen Entlastungsstrecke zur NEAT (Neue Eisenbahn-Alpentransversale)

2003 Nach Anmeldung im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) nur Aufnahme als „internationales Projekt“ im BVWP mit Zielhorizont 2015
2006 Studie des Bundes mit Nutzen-Kosten-Faktor 0,6
2007 Studie des Landes mit positivem Nutzen-Kosten-Faktor für den Bau von Doppelspurabschnitten
2008/10 Vorfinanzierung Planung Horb-Neckarhausen durch Interessenverband und Land
September 2016 Studie des Landes zu Fahrzeitverkürzungen auf der Gäubahn
Dezember 2016

Nach Anmeldung des Landes Aufnahme des Ausbaus der internationalen Strecke Stuttgart-Singen-Grenze D/CH (Gäubahn) in den Bundesverkehrswegeplan (BVWP), Fernverkehr im Zweistundentakt mit Neigetechnik, Zielfahrzeit Stuttgart-Zürich: 2 Stunden 37 Minuten (optimale Knoteneinbindung Zürich und Stuttgart)

Ausbauumfang (Baukosten 219 Millionen Euro):

  • Infrastrukturausbauten zur Anhebung der Geschwindigkeitserhöhung zwischen Stuttgart und Singen
  • Zweigleisige Abschnitte und Kurve Singen (siehe Grafik)

Insgesamt im BVWP: 551 Millionen Euro, einschließlich Maßnahmen für Schienengüterverkehr, Planungskosten, Erhaltungs- und Ersatzkosten.

April 2018 Planfeststellungbeschluss Horb-Neckarhausen
April 2019 Finanzierungsvertrag Horb-Neckarhausen zwischen Deutscher Bahn und dem Bundesverkehrsministerium (BMVI)
2022/23

 Bauliche Umsetzung Horb-Neckarhausen

Weitere Abschnitte: Derzeit ist der Abschnitt Rottweil-Neufra in der Vorplanung.

Foto, Blogarchiv

Ost – Unfall mit einer Stadtbahn

Am Montagmorgen ist ein Radfahrer von einer Stadtbahn der Linie U4 in Stuttgart-Ost erfasst und dabei schwer verletzt worden. Die Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

Polizeibericht 27.01.
Radfahrer contra Stadtbahn
Ein 54 Jahre alter E-Bike-Fahrer ist am Montag (27.01.2020) auf der Kreuzung Talstraße/Landhausstraße mit einer Stadtbahn der Linie U4 zusammengestoßen. Der 38-jährige Stadtbahnfahrer war gegen 09.25 Uhr in der Landhausstraße in Richtung Hölderlinplatz unterwegs, als ein 54-jähriger Radfahrer offenbar bei Rotlicht von rechts aus der Talstraße kam und knapp vor der Stadtbahn nach rechts in die Landhausstraße einbog. Trotz Gefahren- bremsung erfasste die Stadtbahn den Radfahrer, der keinen Helm trug. Er geriet samt E-Bike unter die Stadtbahn und wurde einige Meter mitgezogen. Rettungskräfte und ein Notarzt versorgten den schwer verletzten Mann vor Ort und brachten ihn im Anschluss in ein Krankenhaus. Es entstand ein Gesamtsachschaden von mehreren Tausend Euro. Während der Unfallaufnahme kam es zu Verkehrsbehinderungen, die etwa bis um 10.20 Uhr andauerten.

Zeitungsbericht

Unfälle mit Stadtbehnen

Fotos, Andys Pictures and Press/Event- & Pressefotografie

Termine der Verkehrsfreunde Stuttgart Jan. – Feb. 2020

 

 

 

18.01.2020 (Un-)Vergessene Bahnen – Schienenverkehr dokumentiert mit Aufnahmen aus verschiedenen
Archiven, Teil 4: nördliches Niedersachsen und Bremen – zusammen-gestellt von Bernd Katz und Jörg Zimmer, Referent: Jörg Zimmer

Saal der AV Alania, Wächterstr. 11, Stuttgart-Mitte,
SSB-Haltestelle Dobelstraße (Linien U5, U6, U7, U12)
Beginn: 16.00 Uhr, Saalöffnung 15.30 Uhr (nach 16.00 Uhr bitte klingeln)

Der 4. Teil der Serie „(Un-)Vergessene Bahnen“ ist sprichwörtlich aus den Fugen geraten. Bei diesem flächenmäßig sehr umfangreichen Gebiet war es auch diesmal wieder sehr schwierig, auf interessante, schon längst eingestellte Bahnen im Bildvortrag zu verzichten! Dadurch, dass unsere Bildautoren schon sehr früh begonnen haben zu fotografieren – Jörg Zimmer zu Beginn der 1950er Jahre, andere in den frühen 1960er Jahre teils in Farbe – sind sehr viele Bilder von interessanten stillgelegten Eisenbahn- und Straßenbahnbetrieben vorhanden.
Bernd Katz und Jörg Zimmer haben nun entschieden, Hamburg und Schleswig-Holstein in einen weiteren Teil auszugliedern. Der Teil 5 ist für 2021 geplant!

15.02.2020 Mitgliederhauptversammlung, im Anschluss daran:

„60 Jahre GT4“ – ein Rückblick nicht nur auf die SHB-Veranstaltung
Saal der AV Alania, Wächterstr. 11, Stuttgart-Mitte,
SSB-Haltestelle Dobelstraße (Linien U5, U6, U7, U12)
Beginn: 16.00 Uhr, Saalöffnung 15.30 Uhr (nach 16.00 Uhr bitte klingeln)

1) Mitgliederhauptversammlung
Seit dem 01.01.2020 entspricht das Vereinsjahr dem Kalenderjahr. Um das Jahr 2019 auch aus Vereinssicht formal korrekt abschließen zu können, ist bereits am 15. Februar 2020 die nächste Mitgliederhauptversammlung notwendig. Sie wird auch in den kommenden Jahren immer im Februar stattfinden!
Die Einladung zur MHV erhalten Sie mit dem nächsten Rundschreiben.

2) Rückblick auf „60 Jahre GT4“ – ein Rückblick nicht nur auf die SHB-Veranstaltung
Rüdiger Frey hat sich freundlicherweise bereit erklärt, einen Bildervortrag über „60 Jahre GT4“ zusammenzustellen. Anlass hierzu war das Event der Stuttgarter Historischen Straßenbahnen e.V. am 26. und 27.10.2019. Aus Freiburg konnten der Zweirichtungs-GT4, Tw 109 (Baujahr 1962), und aus Halberstadt der GT4, Tw 156 ex SSB 550 (Baujahr 1960) als Gastfahrzeuge nach Stuttgart überführt werden. Sie wurden in Bad Cannstatt um die Blockschleife (Daimlerstraße / Mercedesstraße / Museum) eingesetzt!
Höhepunkt war die Fahrzeugparade am Sonntag, 27.10.2019. Es wurden sämtliche Formationen und Kombinationen gezeigt, die jemals bei der SSB im Linienverkehr oder bei Überführungsfahrten vorkamen. Aus unseren reichhaltigen Bildarchiven haben wir hierzu Aufnahmen aus dem Alltagsbetrieb der 1960er und 1970er Jahre herausgesucht!
Ergänzt wird der Vortrag mit Aufnahmen von allen Betrieben, bei dem der GT4 jemals im Einsatz war!

07.03.2020 Jahresrückblick 2019 – zusammengestellt von Bernd Katz, Moderation Peter Hartmann
SSB-Veranstaltungszentrum Waldaupark, Friedrich-Strobel-Weg 4 – 6,
Stuttgart-Degerloch, SSB-Haltestelle Waldau (Linie U7)
Beginn: 16.00 Uhr, Saalöffnung gegen 15.00 Uhr
Der traditionelle Jahresrückblick, vorwiegend mit Bildmaterial unserer Mitglieder, findet auch dieses Jahr wieder im SSB-Veranstaltungszentrum Waldaupark statt.

Über viele interessante Ereignisse auf dem Gebiet des Schienenverkehrs in der Region Stuttgart aber auch im Inland und Ausland, bei der Eisenbahn genauso wie bei Straßenbahn und Stadtbahn, kann berichtet werden. Erinnerungswürdiges aus Veranstaltungen unserer Vereinigung wird diesen Vortrag abrunden!

Weitere Infos>>>>

Logo, Verkehrsfreunde Stuttgart