Archive for the ‘Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB’ Category

Ab 30. Juli am Olgaeck: Bahnsteige teilweise gesperrt

Pressemitteilung der SSB
Stadtbahn-am-OlgaeckWegen Sanierungsarbeiten müssen beide Bahnsteige der Haltestelle Olgaeck für je etwa eine Woche teilweise gesperrt werden. Von Sonntagmorgen, 30. Juli, bis voraussichtlich Sonntagnachmittag, 6. August, wird der stadtauswärtige Bahnsteig gesperrt sein. Von Montagmorgen, 7. August, bis etwa Sonntagnachmittag, 13. August, ist der stadteinwärtige Bahnsteig gesperrt.

Foto, Sabine

Fledermaus-Frage bei Realisierung der Hermann-Hesse-Bahn lösen

Posted by Klaus on 24th Juli 2017 in Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB

Hesse-Bahn9-KVerkehrsminister Winfried Hermann hat mit einem Vermittlungsprozess konstruktive Gespräche zwischen dem Landkreis Calw und den Naturschutzverbänden herbeigeführt. Nun ist eine Lösung in Sicht, wie die Hermann-Hesse-Bahn realisiert und gleichzeitig die Fledermausvorkommen im Hirsauer und Forster Tunnel geschützt werden können.

Hinsichtlich der Realisierung der Hermann-Hesse-Bahn im Nordschwarzwald gibt es Bewegung. Der Vermittlungsprozess von Verkehrsminister Winfried Hermann hat maßgeblich dazu beigetragen, dass der Landkreis Calw und die Naturschutzverbände in den vergangenen Monaten konstruktive Gespräche geführt haben. Nun ist eine mögliche Lösung in Sicht, wie der Betrieb der Schienenverbindung realisiert und gleichzeitig die Fledermausvorkommen im Hirsauer und Forster Tunnel geschützt werden können.

Dies ist das Ergebnis des Abschlussgespräches des Vermittlungsprozesses, bei dem das Projektteam die Zwischenergebnisse aus den Arbeitsgruppen vorstellte. Der Minister sagte: „Die Wiederinbetriebnahme der Hermann-Hesse-Bahn ist mir persönlich sehr wichtig, um den Raum Calw mit dem umwelt- und klimafreundlichen Schienenverkehr an den Raum Stuttgart anzubinden. Dabei müssen allerdings auch die wichtigen Fragen des Natur- und Artenschutzes beachtet werden.“

Bahnverkehr und Fledermausschutz zusammenbringen

In mehreren Arbeitsgruppen haben Vertreter des Landkreises Calw und der Naturschutzverbände mit Unterstützung von Fachleuten hierzu verschiedene Ansätze diskutiert. Der gemeinsame Vorschlag ist eine „Fledermauskammer“, bei der ein Teil der Tunnel für die Fledermäuse abgetrennt wird. Die so geschützten Bereiche sind für den Betrieb der Hermann-Hesse-Bahn nicht erforderlich und könnten den Fledermäusen weiterhin als Lebensraum dienen. Eine Expertengruppe von Landkreis und Naturschützern erarbeitet derzeit eine Machbarkeitsstudie. Mit dieser soll herausgefunden werden, ob das angedachte „Kammer-Trenn-System“ wirklich Bahnverkehr und Fledermausschutz zusammenbringen kann.

Es gilt, die Vielzahl der unterschiedlichen Anforderungen in Hinblick auf den Bahnbetrieb und die Lebensraumansprüche der zahlreichen Fledermausarten in Einklang zu bringen – eine sehr komplexe, aber keinesfalls unlösbare Aufgabe.

Konstruktive Gesprächsatmosphäre beim Vermittlungsprozess

Minister Hermann zeigte sich beim Abschlussgespräch erfreut, dass er das festgefahrene Projekt wieder in Bewegung bringen konnte. Er sagte: „Ich begrüße die Gesprächsbereitschaft aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die konsensorientierte Zusammenarbeit. Das Projekt Hermann-Hesse-Bahn hat wieder richtig Fahrt aufgenommen. Ich hoffe, dass alle Beteiligten am Ende eine Lösung erarbeiten werden, die dann auch umgesetzt werden kann.“ Bis dahin seien noch einige offene Fragen zu klären.

NABU-Landesvorsitzender Johannes Enssle: „Wir sind dem Verkehrsminister dankbar für seinen Einsatz. Das Vermittlungsverfahren zeigt, dass auch bei komplexen Bauvorhaben Lösungen für Artenschutzfragen gefunden werden können, wenn alle Beteiligten ernsthaft danach suchen. Vorrausetzung dafür ist, dass die Fragen des Artenschutzes von vornherein bei der Planung ernst genommen werden.“

Der Calwer Landrat Helmut Riegger lobte die konstruktive Gesprächsatmosphäre des seit März dieses Jahres andauernden Vermittlungsprozesses. Auch die Arbeitsgruppen auf Fachebene mit Vertretern des Verkehrsministeriums, der Naturschutzverbände und des Landkreises seien von einer lösungsorientierten Haltung geprägt gewesen. „Für mich ist es von großer Bedeutung, eine attraktive und nachhaltige Schienenanbindung der Region Calw an die Metropolregion Stuttgart zu erreichen. Durch die jetzt vorliegende Lösungsoption ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer Verwirklichung dieses Vorhabens genommen. Mit der Hermann-Hesse-Bahn gelingt es uns, die staugeplagten überörtlichen Straßen zu entlasten. Mein Dank gilt Minister Hermann, der durch seine Moderation entscheidend zu dieser erfreulichen Entwicklung beigetragen hat.“

Raum Calw an Raum Stuttgart anbinden

Gut 33 Jahre ist es her, seit der letzte Personenzug der Württembergischen Schwarzwaldbahn über die Schienenstrecke zwischen Calw und Weil der Stadt rollte. Nun soll der Zugverkehr wiederaufgenommen und der Nordschwarzwald über die Hermann-Hesse-Bahn und die S-Bahnlinien 6 und 60 an die Region Stuttgart angebunden werden.

Im Juni 2015 war ein Stufenkonzept für die Reaktivierung der gut 24 Kilometer langen Bahnstrecke vereinbart worden. Es sieht in der ersten Stufe über fünf bis zehn Jahre hinweg den Betrieb mit modernen Dieselfahrzeugen vor. In der zweiten Stufe soll entweder vollständig auf umweltfreundliche Brennstoffzellenzüge umgestellt oder die Strecke elektrifiziert und die S-Bahnlinie 6 bis Calw verlängert werden.

Zwischen den insgesamt drei Moderationsterminen von Minister Hermann haben verschiedene Arbeitsgruppen intensiv über Lösungsmöglichkeiten beraten, um die umweltfreundliche Mobilität einer Reaktivierung der Hermann-Hesse-Bahn in Einklang mit dem Artenschutz zu bringen. Dabei wurde schnell deutlich, dass die Fledermausvorkommen in den Tunneln eine besondere Bedeutung haben und auch besondere Lösungen erfordern.

Quelle, Ministerium für Verkehr
Foto, Sabine

Geschützt: Wo isch denn dees 331 – Sonntagsfragen von Udo

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Geschützt: Wo isch denn dees 330 – Sonntagsfrage von Udo

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Vom 20. bis 24. Juli zwischen S-Büsnau, Sindelfingen und Leonberg: Wechselnde Umleitungen für Linien 84 und 92

Pressemitteilung der SSB

92er der SSBVon Donnerstagmittag, 20. Juli, bis zum folgenden Montagmittag wird die Mahdentalstraße zwischen Krummbachtal und Leonberg Ost wegen einer Veranstaltung gesperrt. Am Samstag und Sonntag, 22. und 23. Juli, wird die Mahdentalstraße auch zwischen Schattenring und Leonberg Ost gesperrt. Daher wird die Buslinie 92 umgeleitet. Ab Donnerstagmittag nimmt sie den Weg über das Krummbachtal und fährt die Haltestellen Glemseck, Rappenhof, Schumisberg und Leonberger Dreieck nicht an. Am Samstag und Sonntag bedient sie auch die Haltestellen zwischen Universität, Büsnau, Schattengrund und Glemstal bis Leonberg Ost nicht. Vielmehr fährt sie dann von der Universität über Schattenring und Solitudestraße/Schillerhöhe nach Leonberg-Ramtel/Göppinger Straße und ab dort planmäßig über Leo-Center und Bahnhof Leonberg nach Stuttgart Stadtmitte. Am Montagvormittag fährt Linie 92 wieder die Umleitung wie am Donnerstag/Freitag durch das Krummbachtal.

Zwischen Büsnau und Sindelfingen Spitzholz entfällt am Samstag, 22. Juli, die Linie 84. Zwischen Büsnau und Universität wird am Samstag und Sonntag, 22. und 23. Juli, ein Ersatzverkehr eingerichtet, weil die Linien 84 und 92 Büsnau nicht anfahren können. Die Ersatzbusse fahren alle 30 Minuten nach einem Sonderfahrplan. Die Linie 81 verkehrt von und nach Büsnau fahrplanmäßig. Fahrgäste, die von Sindelfingen zur Universität in Vaihingen gelangen wollen, fahren mit der Linie 84 bis zum Bahnhof Vaihingen und steigen dort in die Linie 82 oder S-Bahn in Richtung Universität um.

Foto, Sabine

Rechtzeitig zum Dampflokfest am Wochenende 1./2. Juli: Nostalgischer Anhang für Lok Santa Maria

Pressemitteilung der SSB

SSB-KillesbergbahnNeue Farben bei der Killesbergbahn: Eine der drei Zuggarnituren der beliebten Liliputbahn erstrahlt in neuen Farben. Das Besondere daran: Die neue Farbgebung der fünf fast 80 Jahre alten Personenwagen entspricht nun erstmals wieder dem ursprünglichen Aussehen, so wie sie schon anno 1939 in Betrieb gegangen waren. Bernd Nusch, Vorsitzender des Fördervereins Killesbergbahn, freut sich über das tolle Aussehen des Zuges: „Das ist der erste Schritt, die Killesbergbahn in den nächsten Jahren noch attraktiver aussehen zu lassen und den Erlebniswert für die Fahrgäste quasi Zug um Zug zu steigern“. Die dreifarbige Lackierung und die dazu passenden neuen Dachplanen konnte der Verein gerade noch rechtzeitig fertigstellen lassen, denn am kommenden Wochenende, 1. und 2. Juli, veranstaltet das SSB- Lokführerteam zusammen mit dem Förderverein sein traditionelles Dampflokfest auf dem Killesberg und da soll der „neue“ Zug zum ersten Mal zum Einsatz kommen. Der ganze Park wird unter Dampf stehen.

Nusch und die rund 300 Mitglieder des Fördervereins haben deshalb Grund zur Freude, weil sie damit ihrem Ziel ein gutes Stück nähergekommen sind, die denkmalgeschützte Parkeisenbahn ästhetisch wie technisch weiter aufzuwerten.

„Nostalgie und Technologie 2020“: so heißt das aktuelle Motto des Fördervereins. Die Aktiven handeln in Absprache mit dem Betreiber der Parkbahn, der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB), die für das technische Kleinod verantwortlich ist. Der nunmehr authentisch lackierte Zug ist Teil eines Konzepts, dessen Umsetzung sich der Verein für die nächsten drei Jahre vorgenommen hat: „Unser Ziel ist es, den historischen Stellenwert, die faszinierende Dampfloktechnik und die ganze Logistik darum herum künftig noch intensiver zur Geltung kommen zu lassen“.

Bespannt wird der historische Zug von einer der ältesten weltweit noch existierenden Liliput-Dampfloks, 1928 gebaut von Krauss/München, nach Spanien geliefert und dort für etliche internationale Ausstellungen eingesetzt. Sie trug vom ersten Tag an den Namen „Santa Maria“ und konnte vom Förderverein im Jahr 2015 in Barcelona einem Oldtimer- Sammler abgekauft werden. Die ursprünglich beschafften beiden Liliputzüge auf dem Killesberg kamen erstmals zur Reichsgartenschau 1939 zum Einsatz. Als dann 1950 die erste Bundesgartenschau in Stuttgart stattfand, konnten die vom Bombenhagel verschont gebliebenen Personenwagen von den beiden 1950 neu angeschafften Dampfloks „Springerle“ und „Tazzelwurm“ wieder den 2,5 Kilometer langen Rundkurs im Killesberg befahren.

Seit 2010 betreut die SSB diese kleinste öffentliche Eisenbahn in Stuttgart, und seit 2016 sind dank des Fördervereins nun drei statt der zwei Dampfloks in der originalen Bauart aus den 1920er Jahren verfügbar. Auch Thomas Moser, Chef über alle Schienenfahrzeuge der SSB, damit auch für die Lokomotiven der Killesbergbahn verantwortlich, freut sich über den historischen Zug im neuen alten Gewand: „Das Konzept des Fördervereins findet unsere volle Unterstützung. Wir freuen uns über die erfolgreiche Zusammenarbeit“.

Foto (SSB AG):
Überraschung für Roland und Margret Westhäußer aus Renningen: Sie durften als Erste im neu lackierten Liliputzug der Killesbergbahn Platz nehmen. Dampflokführer Hans-Peter Makein (links) und Bernd Nusch, Vorsitzender des Fördervereins, freuen sich über das neue, aber historische Erscheinungsbild. Beim Dampflokfest am 1. und 2. Juli werden die beliebten Züge der Parkeisenbahn pausenlos im Einsatz sein.

Informationen zum Dampflokfest: www.killesbergbahn.de

Geschützt: Wo isch denn dees 329 – Sonntagsrätsel von Udo

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