Archive for the ‘Fotos’ Category

„Junge Chöre und Erzengel Gabriel“ 150 Jugendliche singen und musizieren beim 4. Gast- konzert von Klassik im Kloster in Freudenstadt

Posted by Klaus on 2nd Dezember 2018 in Fotos, Künstler/innen, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Samstag, 15. Dezember 2018, 16.00 Uhr

Die Organisatoren freuen sich gemeinsam mit Erzengel Gabriel auf ein klangvolles Konzert das mit der „Schwarzwälder Weihnacht“ als Singspiel Premiere in Freudenstadt feiert
v.l.n.r.
Michael Krause – Tourismusdirektor Freuden- stadt
Jogis Mettenleiter – Aurelius Sängerknabe Calw
Christina Krause – Schwarzwald Center Freudenstadt
Andrea Klaffschenkel – Bereichsleiterin Sternebäck
Sabine Zoller – Organisatorin Klassik im Kloster

Zum bereits traditionellen Weihnachtskonzert der „Jungen Chöre“ bietet die Freudenstadt Tourismus in diesem Jahr nicht nur ein außergewöhnliches Programm sondern auch einen ganz besonderen Höhepunkt zur stimmungsvollen Welt des Freudenstädter Weihnachtsmarktes. Beim Nachmittagskonzert am Samstag im dritten Advent werden in Summe erstmals 150 Jugendliche ihre außergewöhnlichen Talente im Kurhaus in Freudenstadt präsentieren. Ein Konzerterlebnis, das am 15. Dezember 2018 nicht nur zwei Chöre und zwei Orchester in den Mittelpunkt des Geschehens stellt sondern zudem optisch mit Erzengel Gabriel und einer „Schwarzwälder Weihnacht“ lockt.

Als krönender Höhepunkt ihrer weihnachtlichen Konzerte reisen die jungen Talente aus zwei unterschiedlichen Landkreisen in die Hauptstadt im Schwarzwald. Eingeladen von Michael Krause, Tourismusdirektor und Geschäftsführer der Freudenstadt Tourismus, bietet das außergewöhnliche Konzert nicht nur eine Plattform für aufstrebende junge Talente sondern zudem ein Erlebnis für die ganze Familie. Seine Philosophie basiert auf dem Prinzip, dass „Weihnachtsmelodien als Teil des Kulturerbes von außergewöhnlicher Bedeutung sind und daher Nachwuchstalente die diese Kultur pflegen, auch gefördert werden müssen.“ Als leuchtendes Beispiel touristischer Weitsicht bietet Michael Krause damit nicht nur klangvolle Weihnachtsmelodien sondern zudem einzigartige Momente für Besucher im Schwarzwald. „Das Adventskonzert der >Jungen Chöre< ist ein Erlebnis für die ganze Familie und mit dem Singspiel >Schwarzwälder Weihnacht<  passt das Konzert nicht nur in den Schwarzwald sondern zudem hervorragend zum bevorstehenden Weihnachtsfest“.
 

Singspiel mit den Aurelius Sängerknaben
Der Komponist und Gründungsvater der Aurelius Sängerknaben Calw, Hans-Jörg Kalmbach hat speziell für die Knabenstimmen ein Singspiel komponiert, das in diesem Jahr Premiere in Freudenstadt feiert.  Seit September wurde nicht nur geprobt, sondern nach Joris Mettenleiter, der mit seinen neun Jahren als Darsteller den Erzengel Gabriel verkörpert, auch an passenden Outfits mit Engelsflügeln geschneidert.
In der liebevollen Inszenierung von Lea Ammertal spielt das traditionelle Krippenspiel im Schwarzwald mit schwäbischen Wirten, Kuckucksuhr und vielen Tannen…. Die Sänger agieren mit dazu passenden Kostümen unter Leitung von Andreas Kramer. Am Cembalo begleitet von Bernhard Kugler und dem Streicherensemble des Symphonieorchesters  „Jungen Philharmonie Calw“ musizieren Jugendliche die ihre Ausbildung an der Musikschule Calw erhalten. Organisiert von Eva-Maria König ist dieses Streicherensemble eigens für die Schwarzwälder Weihnacht entstanden.

Adventskonzert mit Chor und Orchester des Helmholtz Gymnasium Karlsruhe
Aus Karlsruhe kommen die musikalisch hochbegabten Schülerinnen und Schüler des Helmholtz Gymnasiums, das seit 2015 zu einem der ersten Gymnasien in Baden-Württemberg mit Musikprofil zählt. Die musikbegeisterten Jugendlichen haben ein internationales Programm für Orchester und Chor einstudiert. Unter der bewährten Leitung von Margit Binder und Bärbel Pachtner erklingen traditionelle Weihnachtslieder mit Solisten und Musikern des Streichorchesters.

Kultur und Kulinarik
Um die Hauptstadt im Schwarzwald den kleinen und großen Konzertbesuchern noch eindrucksvoller zu präsentieren gibt es seitens der Touristik bereits im zweiten Jahr einen Kultur-Bonus der mit den Eintrittskarten der „Jungen Chöre“ verknüpft ist. Im Dezember 2018 und Januar 2019 bietet das Ticket der „Jungen Chöre“ daher auch freien Eintritt in das Stadtmuseum und das EXPERIMENTA Museum Freudenstadt.

Als besondere Überraschung für die Chöre und die Musiker hat sich Christina Krause vom Schwarzwald Center Freudenstadt gemeinsam mit der Bereichsleiterin Andrea Klaffschenkel von der 1766 in Hechingen gegründeten Bäckerei „Sternenbäck“ etwas Kulinarisches ausgedacht: Für die 150 jungen Künstler werden als Belohnung zum Konzert leckere Weihnachtsplätzchen gebacken.

Vor dreizehn Jahren hat Sabine Zoller die Klassik im Kloster© – Konzerte in Bad Herrenalb initiiert um jungen Talenten ein Forum zu schaffen. Mit der 44. Veranstaltung am 15. Dezember 2018 haben bislang insgesamt 1.670 Kinder und Jugendliche bei Klassik im Kloster© musiziert und gesungen und damit vielen Menschen eine große Freude bereitet.

Karten:  mit KULTUR – BONUS
Vorverkauf 15 Euro, Konzertkasse 17 Euro
Theaterkasse im Kurhaus
Tourist Information am Marktplatz
www.reservix.de

Termin: 15. Dezember 2018 . 16.00 Uhr
Einlass 15.30 Uhr
Freie Platzwahl

Foto, Flyer und Beitrag Sabine Zoller

 

Autostadt Stuttgart – Fotos von Familie Köhler

Posted by Klaus on 2nd Dezember 2018 in Fotos, Stuttgart

Zur Zeit auf dem Schlossplatz

Weihnachtsstimmung in den Schlössern und Klöstern des Landes

Posted by Klaus on 30th November 2018 in Allgemein, Fotos

In den Schlössern und Klöstern des Landes herrscht Weihnachtsstimmung. Die historischen Monumente werden wieder zu festlichen Kulissen für Weihnachtsmärkte. Dort können sich die Gäste mit Musik und Leckereien auf die Adventszeit einstimmen.

Von der Kurpfalz im Norden bis zum Bodensee im Süden stimmen die Staatlichen Schlösser und Gärten ihre Gäste auf die Adventszeit ein. Die historischen Monumente des Landes werden wieder zu festlichen Kulissen für Weihnachtsmärkte. „Kinder wie Erwachsene freuen sich über festlich beleuchtete Innenhöfe und Schlossmauern. Die Märkte bieten Kunsthandwerk, Musik und Leckereien. So schön lässt es sich auf Weihnachten warten“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann.

Adventsstimmung in Oberschwaben und am Bodensee

Am 1. Advent verwandelt sich das barocke Kloster Ochsenhausen in ein großes Weihnachtsdorf. Schon die Fahrt zum Markt ist ein Erlebnis: Dampfend bringt die Museumsschmalspurbahn „Öchsle“ die Gäste von Warthausen nach Ochsenhausen. Im einstigen Kloster erwarten die Besucherinnen und Besucher von Donnerstag bis Sonntag Kunsthandwerk und weihnachtliche Leckereien. Ein festliches Adventskonzert des Kammerorchesters der Stadt Ochsenhausen am Sonntag ergänzt das Programm. Am Freitag, den 30. November öffnet der Weihnachtsmarkt im Neuen Schloss Tettnang seine Pforten. Am ersten und zweiten Adventswochenende gibt es von Freitag bis Sonntag Kunsthandwerk, Speisen und Musik. In Kloster und Schloss Salem beginnt der Weihnachtsmarkt traditionell am ersten Adventswochenende. In der prächtigen Schlossanlage gibt es am 1. und 2. Dezember Adventsschmuck, Keramik-, Holz- und Korbwaren zu kaufen. Am Sonntag spielt die Puppenbühne Ostrach „Des Königs verschwundene Unterhose“ und im Anschluss verteilt der Nikolaus auf dem Münstervorplatz Äpfel und Nüsse. Das Salemer Klostermuseum ist an beiden Tagen geöffnet. Kloster Schussenried zeigt in seinen barocken Räumen ab dem 1. Dezember wieder eine große Zahl Krippen, Schätze einer oberschwäbischen Privatsammlung.

Festlich beleuchtet: Oberrhein und Kurpfalz

Seit zwei Jahren gibt es die Rastatter „Schlossweihnacht“. Der ganze Hof ist mit Tannenbäumen geschmückt. Der Markt im Ehrenhof mit handgefertigten Schmuck, Weihnachtskränzen und Holzkunst ist vom 6. bis 16. Dezember täglich geöffnet. In Schloss Schwetzingen lockt der „Kurfürstliche Weihnachtsmarkt“ am ersten, zweiten und dritten Adventswochenende donnerstags bis sonntags. Für Kinder gibt es eine kleine Eisenbahn und ein nostalgisches Karussell. Eine Besonderheit des „Kurfürstlichen Weihnachtsmarktes“ sind die Stände der ungarischen, französischen und italienischen Partnerstädte von Schwetzingen.

Vom Unesco-Denkmal Kloster Maulbronn in den Schwarzwald

Im UNESCO-Denkmal Kloster Maulbronn öffnen die Buden des berühmten Weihnachtsmarktes am 8. und 9. Dezember. Mit seiner besonderen Stimmung zieht er jedes Jahr Tausende von Besucherinnen und Besuchern an. Typisch für Maulbronn sind regionale Speisen und Waren regionaler Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker. Eine Adventsandacht bei Kerzenlicht in der Winterkirche sorgt für besinnliche Momente.

Adventstermine in Hohenlohe

Mit einem familienfreundlichen Programm ist der Weihnachtsmarkt im Hof von Kloster Schöntal ein lohnendes Ausflugsziel. Vor der Kulisse des altehrwürdigen Klosters gibt es Konzerte und Meditationen. Die kleinen Gäste dürfen sich besonders auf das Mitmachprogramm freuen. Auch der Nikolaus findet seinen Weg zum Weihnachtsmarkt, der am 8. und 9. Dezember geöffnet ist. In Schloss Weikersheim kommt vom 14. bis 16. Dezember Festtagsstimmung auf. Der Weihnachtsmarkt ist im berühmten Renaissancehof, auf der Terrasse, den Arkaden und am Marstall. Kinder können im Rittersaal winterlichen Geschichten zuhören und bekommen kleine Geschenke vom Nikolaus. Im Deutschordensmuseum Bad Mergentheim lohnt sich in der Adventszeit ein Besuch in der großen Sammlung historischer Puppenstuben.

Advent in der Grabkapelle

Erstmals bietet die Grabkapelle auf dem Württemberg einen Adventstermin – und zwar am Sonntag, 23. Dezember. Gemeinsames Weihnachtsliedersingen mit der Musikerin Julia Vetter und Weihnachtsgeschichten mit Doris Grau stehen von 11 bis 16 Uhr auf dem Programm. Dazu gibt es Glühwein und Punsch. Als besonderes Extra werden schwäbische Springerle mit dem Motiv der Grabkapelle verkauft. Der Erlös wird gespendet.

Auf der Suche nach einem Geschenk?

Die Schlosscard der Staatlichen Schlösser und Gärten eignet sich als Geschenk im Adventskalender oder zu Weihnachten: Das Ticketheft enthält 24 Eintrittskarten, die die Tore von 24 bedeutenden Kulturdenkmalen des Landes öffnen. Die 24 Eintrittskarten gibt es für 24 Euro, ermäßigt 12 Euro. Erhältlich ist die Schloss-card in allen Monumenten der Staatlichen Schlösser und Gärten.

 

Fotos, Blogarchiv

E i n l a d u n g zur Sitzung des Bezirksbeirats Stuttgart-Ost am Mittwoch, den 28. November 2018

Posted by Klaus on 19th November 2018 in Fotos, In und um Gablenberg herum

18:30 Uhr im Bürgerservicezentrum Ost – Schönbühlstr. 65 – Bürgersaal – 3. OG

T a g e s o r d n u n g öffentlich:

1. 5 Minuten für Bürgerinnen und Bürger

2. Markierung von Radschutzstreifen (Schwarenbergstraße zwischen Landhaus- und Wagenburgstraße) und Herstellung eines Radweges (Jahnstraße zwischen Stelle und Fernsehturm) – mündlicher Bericht Herr Wallisch

3. Bezirksbudget: Umgestaltung der Grünflächen auf der Ostendstraße – Beschlussfassung

4. „Mehr Beleuchtung für mehr Sicherheit“ – Stadtbe- zirksrundgang mit dem Jugendrat (Antrag Jugendrat-Ost)

5. Wochenmarkt auf der Gänsheide (Antrag CDU-Ost)


6. Laubbläser/Laubsauger aussortieren (Antrag SÖS-LINKE-PluS-Ost)

7. Aufstellen und Kennzeichnen von Trinkwasserbrunnen im Stadtbezirk (Antrag Jugendrat-Ost)

8. Bezirksbudget: Anschaffung eines Lastenrades für das Spielhaus im Unteren Schlossgarten

9. Bezirksbudget: Festakt zum Jubiläum der Brüdergemeinde am 30.09.2018

10. Bezirksbudget: Smart Benches für Stuttgart-Ost (Antrag Jugendrat-Ost)

11. Bezirksbudget: Aufstellen eines Trinkwasserbrunnens im Stadtbezirk (Antrag Jugendrat-Ost)

12. Mitteilungen und Verschiedenes

Anfahrt ÖPNV: U4 und Buslinien 42 oder 45 bis „Ostendplatz“

Tatjana Strohmaier, Bezirksvorsteherin im Stadtbezirk Stuttgart-Ost

Siehe auch Wochenmarkt auf der Gänsheide (Antrag CDU-Ost)

Zusammenfassung der Bezirksbeiratssitzung am 28.12.2018 von Jörg Trüdinger facebook.com/SPDStuttgartOst/

Fotos, Blogarchiv

Hotel Silber – Eröffnungswoche

Posted by Klaus on 10th November 2018 in Es war einmal, Fotos, Stuttgart

Das Programm der „Hotel Silber“-Eröffnungswoche ist da:
http://hotel-silber.de/wp-content/uploads/2018/11/HOTEL_SILBER_Programm-Er%C3%B6ffnungswoche.pdf
Noch ist das Gebäude des ehemaligen Gestapo-Hauptquartiers in Stuttgart eine Baustelle – am 4.12. wird es als Ort historisch-politischer Bildung mit Dauerausstellung zu Polizei und Verfolgung eröffnet.

Unsere Berichte zum Hotel Silber und geschichtsort-hotel-silber.de/

Info, facebook.com/hausdergeschichte und http://hotel-silber.de/?p=2654

Plakat, Hotel Silber
Fotos, Klaus

Feuerbach – Muldenkipper rollt gegen Haus

Posted by Klaus on 9th November 2018 in Fotos

Polizeibericht

Ein Muldenkipper ist am Freitagmittag (09.11.2018) in Stuttgart-Feuerbach ins Rollen geraten und erst an einer Hauswand zum Stehen gekommen. Der 52 Jahre alte Fahrer stellte gegen 11.20 Uhr den beladenen Kipper in der Jakob-Kraus-Straße am Fahrbahnrand ab. Der Fahrer verließ nun sein Fahrzeug und bemerkte, nachdem er die Fahrertür zugeschlagen hatte, dass sich das Fahrzeug rückwärts in Bewegung setzte. Erst nach zirka 50 Metern stoppte das Fahrzeug an der Fassade eines Einfamilienhauses. Die Ursache für das Wegrollen ist derzeit noch unklar. Bislang liegen keine Hinweise auf einen technischen Defekt vor. Die Ermittlungen dauern an. Die Feuerwehr sowie Baustatiker mussten zur Bergung sowie zur Absicherung des Gebäudes herangezogen werden. Die Bewohner, die während es Unfalls nicht zu Hause waren, durften im Anschluss wieder ins Haus zurückkehren. Bei dem Unfall ist niemand verletzt worden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 60.000 Euro.

Fotos, Manu’s Bilderecke

Kloster Maulbronn feiert 25 Jahre Weltkulturerbe-Siegel

Posted by Klaus on 9th November 2018 in Allgemein, Fotos

Presseinfo, Ministerium für Finanzen

Im November 1993 nahm das sogenannte Welterbekomitee das Kloster Maulbronn in die UNESCO-Welterbeliste auf. Heute feierte das Land Baden-Württemberg das 25-jährige Jubiläum in Maulbronn. Das Kloster ist das am besten erhaltene Zisterzienserkloster des Mittelalters nördlich der Alpen.

„Mit Kloster Maulbronn besitzt Baden-Württemberg einen kostbaren Teil des weltweiten Kulturerbes“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett bei dem Festakt. „Sechs von insgesamt 44 UNESCO-Welterbestätten in Deutschland sind in Baden-Württemberg beheimatet. Sie zeigen den kulturellen Reichtum unseres Landes. Welterbe bedeutet aber auch Verantwortung. Wir sind verpflichtet, diese Schätze zu bewahren und an künftige Generationen weiterzugeben“, so Splett weiter.

Im November 1993 nahm das sogenannte Welterbekomitee das Monument in die UNESCO-Welterbeliste auf. Das Kloster Maulbronn ist das am besten erhaltene Zisterzienserkloster des Mittelalters nördlich der Alpen. Das Außergewöhnliche an der Gesamtanlage ist, dass sich nicht nur die Gebäude der Klausur erhalten haben, also Kreuzgang sowie repräsentative Bauten für Mönche und Klosterkirche. Der gesamte Organismus der Klosterstadt ist noch vorhanden, also Wirtschafts- und Verwaltungsbauten, Mauern und Befestigungen. Die Umgebung trägt bis heute sichtbar Spuren der zisterziensischen Landwirtschaft mit Fischteichen, Bewässerungskanälen, Obstkultur und Weinbau.

Rund 56 Millionen Euro investierte das Land seit 1993 in das UNESCO-Denkmal Maulbronn, um es zu erhalten, zu restaurieren und zu präsentieren. Ein moderner Empfangsbereich mit Infozentrum heißt die jährlich rund 235.000 Gäste willkommen. Kloster Maulbronn hat mehrere Museen zu seiner Geschichte und Bedeutung. Als nächstes soll ein Kindermuseum entstehen, das Familien Einblicke in Mittelalter und Klosterleben bieten wird. Das Amt Pforzheim des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg saniert derzeit unter anderem das Herrenrefektorium, einen prächtigen Hallenbau aus dem 13. Jahrhundert, für rund 2 Millionen Euro.

Weitere Informationen

Kloster Maulbronn war vor 25 Jahren das erste Monument in Baden-Württem­berg, das die UNESCO ausgezeichnet hat. Im Jahr 2000 folgte die Klosterinsel Reichenau im Bodensee. 2005 kamen der obergermanisch-rätische Limes hinzu, 2011 die Pfahlbauten am Bodensee und in Oberschwaben. 2016 reihten sich die Weißenhofsiedlung und das Weißenhofmuseum in Stuttgart als Denkmal der Moderne ein und 2017 kamen die Eiszeithöhlen auf der Schwäbischen Alb hinzu.

Mit einem „Tag der offenen Klosterpforte“ am 12. Mai 2019 feiern die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg das Jubiläum in Kloster Maulbronn.

Kloster Maulbronn

Unsere Beiträge zu Maulbronn

Fotos, Blogarchiv Sanine, Klaus

 

Schiffstour der Freien Wähler: Großes Interesse am Neckar

Posted by Klaus on 31st Oktober 2018 in Fotos, Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart, Stuttgart

Pressemitteilung

Unter dem Titel „Stadt am Fluss“ hatte die Freie Wähler Gemeinderatsfraktion Stuttgart am vergangenen Freitag zu einer Schiffstour auf dem Neckar eingeladen. Dazu fanden sich rund 240 Teilnehmer auf dem Fahrgastschiff „Wilhelma“ des Neckar-Käpt’n ein. Im Mittelpunkt der ausgebuchten Schiffstour standen Ausführungen fachkundiger Referenten. Aufgezeigt wurde, welche Ideen, Vorschläge und Planungen es gibt, um den Neckar mehr hervorzuheben und besser erlebbar zu machen.

Zu Beginn erläuterte Johannes Rentsch vom Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung die Ziele des Masterplans „Erlebnisraum Neckar“ der Stadt Stuttgart. Im weiteren Verlauf der Tour ging Rentsch auf verschiedene Einzelmaßnahmen ein. So zum Beispiel auf die Umgestaltung des Neckar-Ufers beim Lindenschulviertel in Untertürkheim, die im kommenden Jahr in Angriff genommen werden soll.

Wie sich die Freien Wähler die Entwicklung der EnBW-Flächen rund um den Gaskessel in Gaisburg vorstellen können, erklärte deren Fraktionsvorsitzender Jürgen Zeeb. Die Freie Wähler-Fraktion befürworte die Ansiedlung der Stadtwerke Stuttgart auf dem Gelände des Wasserwerks, so Zeeb. Daneben könnten Gewerbe, Logistik und Wohnen auf dem weitläufigen EnBW-Areal Platz finden. Die neue Wohnbebauung solle so angeordnet werden, dass sie durch Lärm vom Cannstatter Wasen nicht beeinträchtigt werde, sagte der Fraktionschef.
Über den Stuttgarter Hafen und über den Gütertransport auf der Bundeswasserstraße Neckar wurden die Teilnehmer der Schiffstour durch Hafen-Pressesprecher Johannes Zeller informiert. Er hob die Bedeutung des Hafens als Drehscheibe für den Umschlag von Waren und Materialien aller Art hervor.

Eine Idee, die derzeit intensiv geprüft wird, ist die sogenannte Neckarwelle. Wie der 1. Vorsitzende des Vereins Neckarwelle e.V., Dr. Volker Sellmeier, erklärte, handelt es sich dabei um eine künstlich erzeugte und verstellbare Welle zum Surfen, die in den Abflusskanal des Wasserkraftwerks Untertürkheim eingebaut werden könnte.

Landschaftsarchitekt Johannes Jörg, der vor einigen Monaten in Zusammenarbeit mit anderen Büros den Gestaltungswettbewerb für das Neckarknie in Bad Cannstatt gewonnen hatte, ging auf seinen Siegerentwurf ein und zeigte die Schwachpunkte der jetzigen Ufergestaltung sowie die Chancen einer umfassenden Neugestaltung des Neckarknies auf. So gebe es derzeit zum Beispiel am Seilerwasen zu viel dichtes Gebüsch, das den Blick auf den Neckar versperre.

Die Cannstatter Jugendräte Alisa Eisele und Mehmet Ildes stellten die geplante Umgestaltung des sogenannten „Hechtkopfes“ beim Sicherheitshafen nahe der Reinhold-Maier-Brücke vor. Ziel des vom Cannstatter Jugendrat initiierten Projekts ist es, am Neckar-Ufer einen attraktiven Freizeit- und Erholungsort zu schaffen. Wie Freie Wähler-Regionalrat Peter Aichinger mitteilte, wird das Projekt wird mit 480.000 Euro aus Kofinanzierungsmitteln des Verband Region Stuttgart gefördert.

Mit welchen Herausforderungen sich Unternehmen konfrontiert sehen, die für eine Belebung des Flusses und mehr Attraktionen am Neckar sorgen wollen, stellten Neckar-Käpt’n Wolfgang Thie und Stefan Sendelbach, stellvertretender Bezirksbeirat der Freien Wähler in Münster, in ihren Beiträgen dar. Zwar gibt es für den Neckar-Käpt’n jetzt endlich einen Anleger unmittelbar bei der Cannstatter Altstadt. Wegen diverser Bedenken der zuständigen Stellen darf dieser bisher aber nicht dazu genutzt werden, Fahrgäste ein- und aussteigen zu lassen. Stefan Sendelbach, dessen Unternehmen Cool-Tours das „Gasthaus Keefertal“ wiedereröffnen, Stand-Up-Paddling, Wasserschuhlaufen sowie einen Kanu-, Kajak- und Elektro-Floßboot-Verleih anbieten möchte, beklagte die aus seiner Sicht teilweise kaum nachvollziehbaren Hürden auf dem Weg zur Genehmigung durch die verschiedenen Behörden.

Zum Schluss der Schiffstour wartete der Fraktionssprecher der Freien Wähler im Bezirksbeirat Bad Cannstatt, Gerhard Veyhl, mit einem Lösungsvorschlag zum ersehnten Bürgerhaus für Bad Cannstatt auf. Dabei sollen die Flächen beim Stadtbad und im Bereich der Mombach-Anlage neu geordnet werden. In den kommenden Tagen will Gerhard Veyhl den Vorschlag, den er in Zusammenarbeit mit dem Cannstatter Architekten Jens Lehmann ausgearbeitet hat, im Detail der Öffentlichkeit präsentieren.

Freie Wähler Gemeinderatsfraktion Stuttgart

Fotos, Freie Wähler Gemeinderatsfraktion Stuttgart

SPD sagt nein zu Konzerthaus-Plänen im Park der Villa Berg

Posted by Klaus on 28th Oktober 2018 in Fotos, In und um Gablenberg herum

Pressemitteilung der SPD Stuttgart Ost

SPD sagt nein zu Konzerthaus-Plänen im Park der Villa Berg

Respekt vor unversehrtem Naherholungsgebiet gefordert – Schluss mit Standort-Monopoly

Die SPD Stuttgart-Ost lehnt den Vorschlag von CDU und Freien Wählern ab, eine Philharmonie im Park der Villa Berg zu errichten. Das Konzerthaus soll anstelle der alten Fernsehstudios gebaut werden, die nun nach dem Willen des Bezirksbeirats vor dem Abriss stehen. „Wir haben die Villa und das Studiogelände doch nicht zurückgekauft, um alles wieder zuzubetonieren“, kritisiert SPD-Bezirksbeirat Jörg Trüdinger. Der Park ist ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Ost-Bürger. Das werde durch eine Philharmonie massiv gefährdet, so der Sozialdemokrat.

Trüdinger erinnert an das lange Hin und Her um die Villa und die Fernsehstudios. Gerade Kommunalpolitiker der CDU hätten hier viel zu lange die Immobilienplanung verschiedener Investoren verteidigt. „Das wäre ein Treppenwitz, wenn wir erst unter größten Mühen Luxuswohnungen verhindert haben, um dann den Park mit einem Konzerthaus zuzustellen.“ Durch den fehlenden Respekt vor dem unversehrten Naherholungsgebiet muss der Stadtbezirk ja schon eine Kröte schlucken. Trüdinger: „Die einstigen Villa-Investoren dürfen am Rande des Parks auf dem Betriebshof des Garten-, Friedhofs- und Forstamts teure Eigentumswohnungen bauen, ohne dass eine Quote für sozialen Wohnungsbau greifen würde.“

Außerdem werden für Trüdinger mit dem Vorschlag von CDU und Freien Wählern Interessenlagen innerhalb der Stadt gegeneinander ausgespielt, nämlich das Bedürfnis an Naherholung in einem unter Denkmalschutz stehenden Park und das nach Musik auf höchstem Niveau. „Dieser Konflikt muss nicht sein, es sind genügend Alternativstandorte in der Innenstadt im Gespräch.“

Für die SPD Stuttgart-Ost ist der Standort-Vorschlag auch aus anderen Gründen nicht akzeptabel. Einerseits fehlen ausreichend Ausgeh-Möglichkeiten rund um den Park – für eine funktionierende Kultureinrichtung dieses Kalibers eine unabdingbare Voraussetzung. Eine Konzerthalle würde außerdem mehr Verkehr in den ohnehin schon stark belasteten Stadtteil bringen. ganz zu schweigen von der prekären Parkplatz-Situation. Der Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr im Park ist dagegen schlecht. „Das garantiert geradezu mehr Verkehr in unserem Stadtteil“, sagt der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Daniel Campolieti.

Außerdem wendet Campolieti sich gegen eine Formulierung, mit der die Probleme einer Philharmonie im Grünen überdeckt werden sollen: „Wir im Osten gehören nicht zu einer erweiterten Stadtmitte, wie das konservative Politiker uns weismachen wollen. Wir möchten hier wohnen, wir wollen ausreichend Kindergärten und Schulen, so wenig Verkehr wie möglich und bitte schön auch einen unversehrten Park der Villa Berg. Für Einrichtungen, die den Osten zu einer belasteten Innenstadt machen sollen, ist hier kein Platz, und sei es eine Philharmonie“, so Campolieti.

Für die SPD in Stuttgart-Ost hat der Standort eines neuen Konzerthauses folgende Maßgaben zu erfüllen: Die Philharmonie muss mit U- und S-Bahn gut erreichbar sein, an einem Standort muss die gastronomische Infrastruktur schon vorhanden sein, und die Kulturnutzung darf andere Interessen nicht vereiteln. Der Appell beider SPD-Politiker fällt daher deutlich aus: CDU und Freie Wähler müssen endlich mit diesem Standort-Monopoly aufhören.

Freundliche Grüße

Daniel Campolieti
Stv. Vorsitzender SPD Stuttgart
Vorsitzender SPD Stuttgart-Ost

Fotos, Blogarchiv Klaus

Unser Flecki auf dem Weg nach Cannstatt – X1

Posted by Klaus on 28th Oktober 2018 in Fotos, Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB

Fotos, Gerd Köhler

Siehe auch: stuttgarter-zeitung.de/schnellbuslinie-x1-in-stuttgart-im-praxistest-nicht-schneller-aber-bequemer