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Stuttgart und die Region Stuttgart sind bereit für das Deutschland Tour-Finale

Presse LHS

Keine zwei Wochen mehr, dann feiert Deutschlands wichtigstes Radrennen das große Finale in Stuttgart und der Region Stuttgart. Die Topstars der Szene fahren am 28. August in der Landeshauptstadt um den Gesamtsieg der Deutschland Tour 2022.

Auch die Hobbyradsportler*innen erwartet ein großes Radsport-Fest. Mehr als 3.000 Teilnehmende haben sich bereits für die Jedermann Tour angemeldet.

Wer gewinnt die Deutschland Tour 2022? Diese Frage wird am 28. August gegen 17 Uhr auf der Theodor Heuss Straße mitten in der Stuttgarter City entschieden. Dann steht fest, welcher Radsport-Profi sich nach 710 Kilometer und fünf Renntagen das begehrte Rote Trikot überstreifen darf. Die Liste der potenziellen Gewinner ist lang: vom Titelverteidiger und Stuttgart-2018-Sieger Nils Politt über seinen Teamkollegen Maximilian Schachmann bis zu klangvollen internationalen Namen, wie Romain Bardet oder Kasper Asgreen.

Bevor die Profis die Straßen der Region Stuttgart erreichen, treffen sich mehr als 3.000 Hobbyradsportler*innen zur Jedermann Tour. Sie starten am Sonntagmorgen ab 09:15 Uhr auf dem Schlossplatz zur kürzeren „Weinbergrunde“ (57 Kilometer) oder zur längeren Runde „Durch die Region Stuttgart“ (116 Kilometer). Wer einen Last-Minute-Startplatz buchen möchte, muss schnell sein. Nur noch bis zum 22. August ist die Anmeldung unter  jedermann.deutschland-tour.com geöffnet.

Neben Profis, Jedefrau und Jedermann erhalten auch die Nachwuchsfahrerinnen der U17-Kategorie in Stuttgart und der Region Stuttgart die große Bühne. Der weibliche Radsport-Nachwuchs startet in Untertürkheim zum Rennen über 40 Kilometer. Auf der Theo fahren die besten Juniorinnen um den prestigeträchtigen Sieg bei der Newcomer Tour – einem Sprungbrett für die weitere Radsport?Karriere.

Wer nicht auf dem Rennrad unterwegs ist, erlebt auf der Expo rund um die Theodor Heuss Straße eine große Fahrradmesse und kann bei einem der vielen Mitmachangebote Radfahren. Um 12:00 Uhr startet auf dem Kleinen Schlossplatz die „Techniker Ride Tour“ – eine Ausfahrt für Besucher*innen, die ihre Umgebung auf dem Fahrrad erkunden wollen. Jeder und jede ist willkommen, kostenlos und ganz egal mit welchem Fahrrad mitzufahren. Für Kinder und Jugendliche kommt die „kinder Joy of Moving mini tour“ nach Stuttgart. Um 15:00 Uhr beginnt die Bike Parade, bei der Kids zwischen sechs und zwölf Jahren gemeinsam auf einem Rundkurs fahren. Im Anschluss, kurz bevor die Profis zum ersten Mal das Ziel durchfahren, sorgen die Jüngsten für Zuschauerjubel. Kinder zwischen zwei und fünf Jahren fahren beim Laufradrennen auf den letzten 100 Metern der Profistrecke.

Das ganztägige Radsport-Fest in Stuttgart und der Region Stuttgart ist mit Verkehrs-Einschränkungen verbunden. Auf  verkehr.deutschland-tour.com finden Anwohner*innen und Besucher*innen alle Informationen zur Verkehrsregelung. Mit einer interaktiven Karte ist die Website die Info-Zentrale für den Renntag. Sie zeigt unter anderem Straßensperrungen, Sperrzeiten, Schleusen und Umfahrungsoptionen. Zusätzlich werden Anfragen am 27. August (11:00-14:00 Uhr) und am 28. August (08:00-17:00 Uhr) von der Bürgerhotline unter 07031 63203-90 beantwortet.

Stimmen zur Deutschland Tour in Stuttgart und der Region Stuttgart

„Bereits zum zweiten Mal wird Stuttgart beim Finale der Deutschland Tour und der Jedermann Tour zum Stadion für den Straßenradsport. Das Event vereint den Spitzen- mit dem Breitensport und ist zusammen mit seinen zahlreichen Rahmenveranstaltungen für alle die beste Werbung für Stuttgart und für mehr Bewegung im Alltag“, sagt Dr. Clemens Maier, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport der Landeshauptstadt Stuttgart.

Dr. Jürgen Wurmthaler, Leitender Direktor für Wirtschaft und Infrastruktur Verband Region Stuttgart: „Die Strecken der Elite und Jedermann Tour führen in diesem Jahr durch alle Landkreise der Region, bevor der Zielort Stuttgart erreicht wird. Wir freuen uns, dass wir mit der abwechslungsreichen Landschaft unserer Region erneut Gastgeber für die Radfahrer und Zuschauer der Deutschland Tour sein dürfen.“

„Wir freuen uns sehr, ein so großes Event wie die Deutschland-Tour in unserer sportbegeisterten Region begrüßen zu dürfen. Der Radsport kann in unserer Region auf eine große Tradition zurückblicken und hat hier einen hohen Stellenwert. Ich selbst werde am 28. August beim Jedermannrennen in die Pedale treten und selber mit den vielen anderen Teilnehmenden die schöne Strecke in Angriff nehmen“, sagt Matthias Klopfer, Vorsitzender SportRegion Stuttgart e.V. und Oberbürgermeister Esslingen am Neckar.

Gemeinsame Pressemitteilung von der Deutschland Tour, der Region Stuttgart und der Landeshauptstadt Stuttgart.

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Kirbe und Krämermarkt in Hedelfingen – Sonntag, 4. September, und am Dienstag, 6. September

Presse LHS

Zum „Hedelfinger Herbst“ am Sonntag, 4. September, und am Dienstag, 6. September, laden die Märkte Stuttgart, die Weingärtner und die Freiwillige Feuerwehr Hedelfingen ein.

Vor der Kelter an der Heumadener Straße wird ein kleiner Vergnügungspark aufgebaut. Geöffnet ist er an beiden Tagen von 11 bis 23 Uhr. Am Dienstag, 6. September, findet von 8 bis 20 Uhr ein großer Krämermarkt in der Heumadener-, Gärtner-, Amstetter- und Fruchtstraße statt. Durch die Veranstaltung in der Amstetter Straße wird die Buslinie umgeleitet.

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Kostenlos die Jedermann Tour in Stuttgart und der Region Stuttgart testen

Presse LHS

Genau zwei Wochen vor dem großen Rennen durch Stuttgart und die Region Stuttgart können Interessierte beide Strecken der Jedermann Tour kostenlos vorab erkunden: Am 14. August findet ein Streckentest der Jedermann Tour statt.

3.000 Hobbyradsportlerinnen und -radsportler werden am 28. August in der Landeshauptstadt erwartet, die den Finaltag der Deutschland Tour einläuten.

Der Streckentest der Jedermann Tour ist ein kostenloses Sportangebot, das vom Amt für Sport und Bewegung der Stadt Stuttgart veranstaltet wird. Begleitet von Nadine Berneis, ehemalige Miss Germany aus Stuttgart, und dem mehrfachen Tour de France-Teilnehmer Johannes Fröhlinger erkunden aktive Radsportlerinnen und Radsportler bei einer entspannten Sonntagsausfahrt die beiden Runden des Jedermann-Rennens.

„Weinbergrunde“ für Einsteiger

Die „Weinbergrunde“ ist die kurze Strecke und bietet sich sehr gut für Einsteiger an. Auf 57 Kilometern geht es aus der Stuttgarter City nach Stuttgart Obertürkheim und weiter durch die Weinberge bis zum Rotenberg. Vom Höhepunkt der Runde führt die Abfahrt nach Kernen im Remstal und Fellbach. Weiter geht es Richtung Neckar, der in Remseck überquert wird. Von Stuttgart Münster führt die Strecke hinauf zum Killesberg, um von dort die Abfahrt zum Finale im Stuttgarter Zentrum richtig genießen zu können.

„Durch die Region Stuttgart“ für Fortgeschrittene

Während die kürzere Runde ab Obertürkheim in die Weinberge führt, fahren alle Teilnehmenden der längeren Tour weiter durch Esslingen am Neckar. Vor allem ambitionierte Radsportler freuen sich auf die Runde „Durch die Region Stuttgart“. Das hügelige Albvorland wartet auf Jedefrau und Jedermann. Kirchheim unter Teck, Notzingen und das Nassachtal werden passiert, bevor es auf fast 500 Meter Höhe auf den Schurwald nach Schorndorf Schlichten geht. Nach diesem Höhepunkt können sich die Beine bis zum Remstal ausruhen, wo die lange Tour wieder auf die kürzere Runde trifft.

Wer bei der kostenlosen Generalprobe dabei sein möchte, meldet sich auf www.stuttgart-bewegt-sich.de an. Die Gruppenausfahrt findet auf öffentlichen Straßen selbstverantwortlich statt. Treffpunkt für alle Interessierten ist am 14. August um 10 Uhr der Österreichische Platz in Stuttgart unter der Paulinenbrücke.

Archivfotos

Stadt am Fluss – Schiff ahoi! 2.8.2022

17:00 bis 20:00 – Boots-Anlegestelle Wilhelma

Stuttgart ist die Großstadt zwischen Wald und Reben – und eine Stadt am Fluss.
Wir GRÜNE möchten den Neckar stärker ins Bewusstsein der Stuttgarter*innen bringen und ihn erlebbar machen. Neugierig? Dann kommen Sie mit an Bord – wir laden Sie zu einer sommerlichen Bootstour auf dem Neckar ein. Wir entdecken gemeinsam, wo man schon heute den Fuß ins Wasser strecken kann und wo neue Neckarufer zum Verweilen einladen. Außerdem interessieren wir uns für die städtebauliche Entwicklung entlang des Neckars und die Zukunft des Stuttgarter Hafens. Gemeinsam starten wir mit dem Elektro-Boot „Electra“ bei der Wilhelma, passieren die Rosensteinbrücke und die Alte Eisenbahnbrücke bis zur Neckarschleuse und

zum Stuttgarter Hafen. Unterwegs informiert Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, über den Stand der aktuellen Stadtentwicklungsprojekte. Im Stuttgarter Hafen legen wir an und Geschäftsführer Carsten Strähle führt uns durch das Hafengelände. Dort informiert uns Peter Drausnigg, Vorstand der Stadtwerke Stuttgart, über die Zukunftstechnologie Wasserstoff. Im Anschluss daran fahren wir weiter zum Neckarufer im Lindenschulviertel. Die Bootstour dauert ca. 3 Stunden.

Dienstag, 02.08.2022, um 17:00 Uhr, heißt es „Leinen los!“ an der Anlegestelle Wilhelma

Da die Teilnehmer*innenzahl begrenzt ist, melden Sie sich bitte per >> E-Mail  an. Wir freuen uns auf Sie!

lust-auf-stadt.de/gruene-sommertouren

Fotos; Archiv

100 Jahre Eingemeindung mit Obertürkheim, Hedelfingen, Botnang und Kaltental

Presse LHS

Stuttgart.de  – Vor 100 Jahren gaben Obertürkheim, Hedelfingen, Botnang und Kaltental ihre Selbstständigkeit auf und wurden Teil der Großstadt Stuttgart. Grund genug, die heute ganz selbstverständlich zu Stuttgart gehörenden Stadtbezirke zu feiern.

Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper hatte dazu am 19. Juli 2022 zu einer Jubiläumsfeier mit den Bezirksvorstehern und der Bezirksvorsteherin sowie weiteren Gästen ins Rathaus eingeladen.

Oberbürgermeister Nopper sagte: „Im Rückblick muss die konzeptionelle Idee, die damals die Stuttgarter Eingemeindungspolitik trug, als klug und vorausschauend bewertet werden. Die eingemeindeten Ortschaften bekamen nicht das Gefühl, geschluckt worden zu sein. Vielmehr wurden sie als selbstständige Teile eines neuen Ganzen betrachtet. Es war ausdrücklich erwünscht, dass sie ihre Eigenheiten behielten, dass sie ihre Traditionen pflegten, dass die aufgenommenen vier Ortschaften gerade nicht in Stuttgart aufgingen. Das örtliche Selbstbewusstsein und die Eigenständigkeit haben sich die Stadtbezirke in Stuttgart bewahrt – nicht nur die ehedem selbstständigen Stadtbezirke.“ Der OB weiter: „Wir bilden gemeinsam mit allen Stadtbezirken eine große Einheit. Wir alle sind Stuttgart. In diesem Sinne gratuliere ich uns allen zu 100 Jahren Eingemeindung und damit zu 100 Jahren Stuttgarter Geschichte.“

Erste Eingemeindungen

Gaisburg war 1901 die erste Gemeinde, die sich der zwischen den Hügeln immer beengter werdenden Großstadt anschloss und damit Raum zur Ausdehnung bot. Es folgten 1905 Cannstatt, Untertürkheim und Wangen, 1908 dehnte sich Stuttgart mit der Eingemeindung Degerlochs über den Kesselrand aus.

Mit dem Wachstum Stuttgarts stiegen, besonders seit Mitte des 19. Jahrhunderts, auch die Einwohnerzahlen der Nachbarorte und damit die Herausforderungen. Durch erforderliche Infrastruktur wie Schulen, Straßenbau, Ver? und Entsorgung und was sonst zur Daseinsvorsorge gehört, entstanden hohe Kosten. Dazu kamen die Lasten nach dem Ersten Weltkrieg. Mehr und mehr fühlten sich die Gemeinden überfordert. So verhandelte ein Nachbarort nach dem anderen mit der Großstadt über die Vereinigung. Stuttgart war dafür aber nicht immer aufgeschlossen.

Botnang zum Beispiel musste 20 Jahre um die Gunst der Großstadt buhlen, gar von Zwangseingemeindung war die Rede. Aber der industrielose, relativ arme Ort war für die Stuttgarter uninteressant. Als Gegenleistung, den Anschluss nicht gegen den Willen Stuttgarts zu betreiben, erhielt Botnang 1907 Geldleistungen beispielsweise für das Schulwesen. Eine ähnlich arme „Braut ohne Mitgift“ war Kaltental. Hier wurde ein vergleichbares Abkommen geschlossen. Doch, so Stuttgarts damaliger Oberbürgermeister Karl Lautenschlager im Juni 1922: „Die wirtschaftliche Notlage der beiden Wohngemeinden wurde immer unerträglicher.“

Stuttgart hatte dagegen sehr starkes Interesse an Hedelfingen. Die Kanalisierung des Neckars mit den entsprechenden industriellen und wirtschaftlichen Möglichkeiten war verlockend. Man hoffte, schon zum 1. April 1919 zusammenzukommen, aber die damals noch selbstständige Gemeinde Rohracker wandte sich heftig dagegen – unterstützt von Botnang und Kaltental. Schließlich entschied das Innenministerium: Ohne Botnang und Kaltental keine Eingemeindung von Hedelfingen.

Esslinger Konkurrenz

Im Frühjahr 1919 begann Esslingen, sich für Obertürkheim zu interessieren, wohin seit 1912 auch schon die Esslinger Straßenbahn verkehrte. Lautenschlager sagte dazu am 1. Juni 1922: „Man hat uns Stuttgartern übel genommen, daß wir nicht mit derselben Lebhaftigkeit, wie es die Eßlinger taten, uns um die Gunst der Obertürkheimer bewarben.“ Am Nesenbach wollte man noch abwarten, der Fall erschien als nicht so dringlich. Doch Esslingen intensivierte seine Bemühungen, so dass auch die Verhandlungen mit Stuttgart in Gang kamen.

Der Gesinnungswandel in der Großstadt kam im Zusammenhang mit den Überlegungen, den Neckar zu kanalisieren und einen Hafen zu bauen. Denn dieser würde nur dann ganz zu Stuttgart gehören, wenn auch Obertürkheim Teil der Stadt werden würde. Eine Kommission in Obertürkheim sollte klären, wo man besser aufgehoben sei. Am 8. Juni 1920 entschied sich der Gemeinderat der Neckargemeinde für Stuttgart.

Die Stuttgarter Chronik vermerkt dazu: „Während die Stuttgarter Stadtverwaltung schon 1920 eine großzügige Einigung mit dem umworbenen Ort [Obertürkheim] zustande gebracht hatte, verzögerte sich die Genehmigung durch das Innenministerium“ – Stuttgart musste erst noch überzeugt werden, Botnang und Kaltental aufzunehmen. Zudem wollte das Ministerium den Verbleib der Reste des einstigen Oberamts Cannstatt geregelt sehen. Die Chronik weiter: „Im Zuge dieses Grenzausgleichs, der der Landeshauptstadt die vier Gemeinden mit 13.985 Einwohnern und 1994 Hektar Fläche zusprach, kamen Schmiden, Fellbach und andere Orte zum Oberamt Waiblingen und gingen damit für die weitere Ausdehnung Stuttgarts verloren.“ Der Weiler Brühl musste Esslingen überlassen werden.

Am 1. April 1922 wurden also Obertürkheim und Hedelfingen sowie Botnang und Kaltental mit Stuttgart vereinigt. Auch der staatliche Rot? und Schwarzwildpark wurde verwaltungsmäßig Stuttgart zugeschlagen. Am 24. Mai verabschiedete der Landtag das Eingemeindungsgesetz.

Im Stuttgarter Amtsblatt vom 30. Mai 1922 wurden die neuen Bürger schon mal mit den Zuständigkeiten der „stadtschultheißenamtlichen Geschäftsstellen“ vertraut gemacht, die in Obertürkheim, Hedelfingen und Botnang eingerichtet wurden. Kaltental ging leer aus, seine Einwohner wurden an die städtischen Ämter in Stuttgart verwiesen.

Am 1. Juni 1922 kam es zu einer denkwürdigen gemeinsamen Sitzung der Gemeinderäte aller beteiligten Orte im Beisein des Innenministers. OB Lautenschlager sagte: „Mit der Aufgabe der Selbstständigkeit verlieren die Gemeinden ihr höchstes Recht und Gut. Es ist Sache der Stadt Stuttgart, den Verlust durch loyale Ausführung der Eingemeindungsverträge auszugleichen. Die Bewohner der vier Vororte sollen sich als Stuttgarter fühlen, als gleichberechtigte und gleichwertige Glieder der Gesamteinwohnerschaft der Stadt.“

Lautenschlager weiter: „Damit ist nicht gesagt, dass das noch weithin erhaltene ländliche Eigenleben sich nicht fortsetzen soll; im Gegenteil kann man nur wünschen und hoffen, es möge der heutige Charakter der Vororte, es mögen ländliche Sitten und Gebräuche und lokale Gewohnheiten tunlichst erhalten und noch für lange Zeit hinaus gepflegt werden.“ Vorausgesetzt, es geschieht im Rahmen der Vorschriften und im Interesse des Wohls Gesamt?Stuttgarts.

Der Obertürkheimer Schultheiß Heinrich Knauß sprach in der Sitzung für alle vier neuen Ortsteile: „Es steht außer allem Zweifel, daß die großen Aufgaben der Zukunft nur in engstem Zusammenschluß mit der leistungsfähigen Großstadt sich vollständig lösen lassen. Wir werden uns ehrlich bemühen, gute Stuttgarter zu werden, und bitten nur um einige Rücksichtnahme, wenn es manchem vielleicht im Anfang etwas schwerfallen wird, sich in die neuen, ungewohnten Verhältnisse zu fügen.“

Archivfotos

Fotos zur Solitude Revival 2022

Posted by Klaus on 17th Juli 2022 in Fotos, Oldtimer, Stuttgart

Infos unter Solitude Revival 2022

Fotos Manu’s Bilderecke

Hitzewelle in Baden-Württemberg erwartet

Posted by Klaus on 13th Juli 2022 in Allgemein, Fotos

Pressemeldung

In den nächsten Tagen und insbesondere in der kommenden Woche sollen die Temperaturen in Baden-Württemberg wieder auf weit über 30 Grad steigen. Das Gesundheitsministerium weist daher auf mögliche Gesundheitsgefahren hin und gibt praktische Tipps zum Hitzeschutz.

In den nächsten Tagen und insbesondere kommende Woche sollen die Temperaturen in Baden-Württemberg wieder weit über 30 Grad steigen. Auch wenn die Wettermodelle noch nicht eindeutig sind, könnte stellenweise sogar die 40-Grad-Marke erreicht werden. Aus diesem Grund warnt das baden-württembergische Gesundheitsministerium vor möglichen gesundheitlichen Risiken.

„Häufig erkennen Menschen Hitzesymptome zu spät“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Mittwoch (13. Juli) in Stuttgart. „Im schlimmsten Fall kann Hitze jedoch lebensbedrohlich sein. Achten Sie deshalb auf hitzebedingte Beschwerden wie Schwindel, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Übelkeit oder Erbrechen und nehmen Sie die Symptome ernst.“ Lucha rief außerdem dazu auf, besonders ältere und pflegebedürftige Menschen zu schützen. „Gerade im Alter und bei Pflegebedürftigkeit lässt das Durstgefühl oft nach. Ältere Menschen trinken dann weniger. Dadurch wird die Möglichkeit der Wärmeabgabe über das Schwitzen vermindert. Hinzu kommt, dass bestimmte Medikamente die Wärmeregulation des Körpers beeinflussen, da sie die Wärmeabgabe über die Haut beziehungsweise das Schwitzen hemmen oder die Wärmeproduktion erhöhen.“

Besonders auf ältere und pflegebedürftige Menschen achten

Wie gut Personen die Hitze verkraften, hängt stark vom jeweiligen körperlichen Befinden ab. Für gesunde Erwachsene sind bei normaler Lebensführung und ausreichender Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme auch längere Hitzeperioden in der Regel nicht mit gesundheitlichen Gefahren verbunden. Ein erhöhtes Risiko besteht neben älteren und pflegebedürftigen Menschen insbesondere für Säuglinge und kleine Kinder, Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen.

Der Minister betonte außerdem, dass Kinder oder gesundheitlich geschwächte Personen niemals – auch nicht für kurze Zeit – in einem geparkten Fahrzeug zurückgelassen werden dürften. Er rief die Bevölkerung außerdem dazu auf, sorgfältig auf die Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes zu achten.

Hitzeaktionspläne

Das Land unterstützt die Kommunen außerdem bei der Erarbeitung von sogenannten Hitzeaktionsplänen. Diese sind ein wichtiger Bestandteil der Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel. Erarbeitet und umgesetzt werden solche Pläne auf Ebene der Gemeinden, Städte und Landkreise. Im Zuge einer Bund/Länder-Arbeitsgruppe, an der Vertreterinnen und Vertreter des Umwelt- und Sozialministeriums Baden-Württemberg teilgenommen haben, wurde ein entsprechender Handlungsleitfaden veröffentlicht.

Weitere praktische Tipps zum Schutz gegen Hitze

  • Halten Sie sich während der Mittagshitze möglichst in Innenräumen oder im Schatten auf und versuchen Sie, körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Tätigkeiten im Freien sollten auf die kühleren Morgen- und Abendstunden beschränkt werden.
  • Sorgen Sie für eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung. Geeignet sind Wasser- und Mineralwasser, Saftschorle, Suppen oder auch wasserreiche Früchte. Vermeiden Sie Alkohol und Koffein. Nehmen Sie mehrere kleine, leichte Mahlzeiten zu sich.
  • Nutzen Sie die Abkühlung der Nacht und der frühen Morgenstunden, um Räume zu lüften. Dunkeln Sie Räume tagsüber ab und nutzen Sie dafür möglichst Außenjalousien oder Rollläden.
  • Tragen Sie leichte, nicht einengende Baumwollkleidung in hellen Farben.

Sonnenschutz beachten

Das Gesundheitsministerium weist in diesem Zusammenhang auch auf die Gefahren hin, die von ultravioletter Strahlung ausgehen. UV-Licht kann unterschiedliche Auswirkungen auf den Organismus haben. Setzt man sich wiederholt ungeschützt oder zu lange der Sonne aus, sind die körpereigenen Reparaturmechanismen überfordert

UVA-Strahlen erzeugen freie Radikale, die als Auslöser des gefürchteten schwarzen Hautkrebses gelten und die Kollagenstruktur mit der Folge vorzeitiger Hautalterung schädigen. UVB-Strahlen verursachen Sonnenbrand und können die Hautzellen zu Basalzell- und Plattenepithelkarzinomen (so genannter heller Hautkrebs) entarten lassen. Auch das Auge ist durch starken Einfall von UV-Licht einer hohen Belastung ausgesetzt: Hornhaut- und Bindehautentzündung sowie eine Schädigung der Netzhaut und der Linse können die Folge sein.

Daher ist es ratsam, sich möglichst im Schatten aufzuhalten und Sonnenschutzmittel zu verwenden.

Archivfotos, Geli

Stgt Mitte – Zwei Männer tot aufgefunden

Posted by Klaus on 13th Juli 2022 in Fotos, Stuttgart

Polizeibericht 11.07.2022 – Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt

Polizeibeamte haben am Montagnachmittag (11.07.2022) in einem Gebäude an der Geschwister-Scholl-Straße zwei tote Männer entdeckt. Nach einem Hinweis eines Zeugen begaben sich die Beamten gegen 15.50 Uhr in das Gebäude und fanden dort in einem Zimmer im Untergeschoss die beiden toten Männer im Alter von 53 Jahren. Beide wiesen massive Verletzungen auf. Die kriminaltechnischen Untersuchungen sowie die Ermittlungen zu den Hintergründen der Todesumstände dauern an. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt: Nach Fund zweier toter Männer – Leichen obduziert 13.07.2022

Die Leichname der beiden 53 Jahre alten Männer, die am Montag (11.07.2022) tot in einem Gebäude an der Geschwister-Scholl-Straße aufgefunden wurden (siehe Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Stuttgart vom 11.07.2022 unter https://t1p.de/43gnq und vom 12.07.2022 unter https://t1p.de/seovp) sind am Mittwoch (13.07.2022) in der Gerichtsmedizin obduziert worden. Zur Klärung der genauen Todesumstände sind nun weitere Ermittlungen und Untersuchungen notwendig, so hat die Staatsanwaltschaft ein toxikologisches Gutachten in Auftrag gegeben. Die Ermittlungen dauern weiter an.

 

Fotos, Andys Pictures and Press/Event- & Pressefotografie

Gesucht wird der „Württemberg König“ 17.7.2022

5 – 14 – 147: Gesucht wird der „Württemberg König“

„Langsamer wird man von allein“: Der TB Untertürkheim organisiert am Sonntag, 17. Juli 2022, das Stuttgarter Bergzeitfahren – Die Strecke geht hinauf von Untertürkheim zur Egelseer Heide.

5 – 14 -147: nur fünf Minuten Fahrt, 14 Prozent Steigung und 147 Höhenmeter

… Fünf Minuten und weniger — und den vollen Pedaleinsatz, die Beine bewegen sich, wie das eben noch geht bei bis zu 14 Prozent Steigung und 147 Höhenmetern. Der Württemberg König, das Bergzeitfahren des TB Untertürkheim fordert alle – Jedermänner und Amateure aller Altersgruppen kämpfen um die Krone, das begehrte Trikot und den Sieg – über den Berg, die Säure in den Beinen, den Puls.

Der zweifache Sieger von 2019 und 2021 Simon Betz vom MRSC Ottenbach: „Ich fahre nicht 95 Prozent, sondern alles, was geht. Die ersten zehn Sekunden trete ich mit 700 Watt an und fahre dann konstant mit 500 Watt weiter – langsamer werde ich von allein…“
Von langsam kann allerdings beim Württemberg König und seinen Heraus- forderern keine Rede sein: 5 Minuten und weniger … und dass bei diesem Berg, der Geschichte schrieb und schreibt. Das Rennen führt vorbei am Württemberg, dem Namensgeber des Bergzeitfahren, auf dem die berühmte Grabkapelle steht.
Die Zweitplatzierte der Gesamtwertung Frauen vom Vorjahr, Pia Kummer, bringt es auf den Punkt: „Vor allem der letzte Stich ist hart, da kommt die Säure in die Beine, besonders wenn man vorher schon am Ende ist.“
Die gesperrte Strecke hinauf von Untertürkheim zur Egelseer Heide, oberhalb des Stadtteils Rotenberg, fordert sie alle, die die eigene Bestzeit vom Vorjahr toppen oder die des Besten besiegen wollen, um die Krone zu holen und Württemberg König oder Königin zu werden.
Das Rennen, es begeistert alle: Teilnehmer und Zuschauer, Untertürkheimer und Besucher aus der ganzen Region, aus ganz Deutschland und dem Ausland – wieder erwarten die Veranstalter eine großartige Stimmung entlang der Strecke. Mit Kuhglockengeläut und selbst gebauten Trompeten werden die Athleten angefeuert.
Und dann gehen die Beine fast wie von selbst – die Pedale fliegen und Minutensind es dann noch – gerade mal fünf.
Wer dabei sein will, sichert sich rasch noch einen der begehrten Startplätze, jetzt anmelden – https://www.wuerttemberg-koenig.de –, die Online-Anmeldung endet am 13. Juli

Grafik, TBU

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Sanierungsgebiet Gaisburg: Bürgerbeteiligung startet

Presse LHS

Gaisburg ist seit 19. November 2020 größtenteils als Sanierungsgebiet Stuttgart 32 ?Gaisburg? festgelegt und in das Städtebauförderungsprogramm „Lebendige Zentren“ aufgenommen. Am 13. Juli um 18.30 Uhr startet dazu die Bürgerbeteiligung mit einer Auftaktveranstaltung zu der alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind.

Aktuell stehen zwei Millionen Euro als Förderrahmen zur Verfügung. Das Projekt wird im Amt für Stadtplanung und Wohnen in der Abteilung Stadterneuerung und Wohnbauentwicklung koordiniert. Mit der Betreuung privater Modernisierungsvorhaben wurde das Büro ORplan beauftragt. Die Stadtteilassistenz wurde dem Büro Die STEG Stadtentwicklung GmbH übertragen.

Im ersten Teil der Veranstaltung informieren die Vertreterinnen und Vertreter der Stadt sowie das Büro Die STEG über die Instrumentarien der Sanierung, öffentliche Maßnahmen, die in den nächsten Jahren vorgesehen sind, und über die Möglichkeiten der Beteiligungsformate. Die Bürgerinnen und Bürger erfahren, wie Sie sich aktiv bei der Entwicklung ihres Stadtteils einbringen können.

Gelegenheit Wünsche einzubringen

Im zweiten Teil des Abends gibt es Gelegenheit, zu Themen wie Verkehr, Grünanlagen und Spielflächen Ideen und Wünsche einzubringen, Fragen zu stellen, sich bekanntzumachen und erste Kontakte für Projektgruppen oder für konkrete Projekte zu knüpfen. Auch für die Entwicklung eines Logos mit Bild? und Wortmarke für das Sanierungsgebiet sind Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, ihre Ideen beizutragen. Die Veranstaltung endet gegen 20.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wappen-von-GaisburgBei weiteren Fragen zum Sanierungsgebiet steht Miriam Schwarz, Telefon 0711 216 20316, E-Mail  Miriam.Schwarz@stuttgart.de gerne zur Verfügung. Mehr Informationen zum Sanierungsgebiet gibt es unter  www.gaisburg32.de oder auf dem städtischen Beteiligungsportal unter  www.stuttgart-meine-stadt.de/stadtentwicklung/s32/ .

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