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Bericht zum Sonderprogramm „Biologische Vielfalt“

Posted by Klaus on 14th Januar 2021 in Allgemein, Fotos

Pressemeldung

Baden-Württemberg setzt sich mit dem Sonderprogramm zur Stärkung der Biologischen Vielfalt aktiv für den Erhalt der Biodiversität ein. Das begleitende Fachgremium hat nun den Bericht für die Jahre 2018 und 2019 vorgestellt und ein positives Zwischenfazit gezogen.

Die drei beteiligten Ministerien des Sonderprogramms zur Stärkung der Biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg haben am Dienstag, 12. Januar 2021, im Ministerrat den Bericht des begleitenden Fachgremiums für die Jahre 2018 und 2019 vorgestellt. „Die heimischen Tier- und Pflanzenarten zu erhalten und zu stärken ist eine der drängendsten Aufgaben für die nächsten Jahre und Jahrzehnte“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Eine intakte biologische Vielfalt sei unsere Lebensversicherung. Das ambitionierte Sonderprogramm ist neben dem im Juli 2020 in Kraft getretenen Biodiversitätsstärkungsgesetz die Antwort darauf, dem Rückgang von Arten und Lebensräumen entschlossen entgegenzuwirken. „Wir sind da mit unseren Anstrengungen auf dem richtigen Weg“, fügte Kretschmann hinzu.

Arten- und Lebensraumrückgang entgegenwirken

Das Sonderprogramm vereint die Anstrengungen dreier Ministerien unter einem Dach: Umweltministerium, Ministerium für Ländlichen Raum und Verkehrsministerium. Die Umsetzung des Sonderprogramms haben die acht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fachgremiums in den Jahren 2018 und 2019 intensiv begleitet und bewertet. „Ihr Fazit zu den ergriffenen Maßnahmen ist überwiegend positiv“, fassten Umweltminister Franz Untersteller, Landwirtschaftsminister Peter Hauk und Verkehrsminister Winfried Hermann zusammen. Die Mitglieder des Fachgremiums honorieren ausdrücklich, dass die Landesregierung beherzt und wirksam dem Arten- und Lebensraumrückgang gegensteuert. „Das Fachgremium würdigte die vom Sonderprogramm angestoßenen Maßnahmen und Impulse und befürwortete deren Fortführung, da erst ein mehrjähriges zielorientiertes Handeln die gewünschten Wirkungen erzielt“, führten Untersteller, Hauk und Hermann aus.

Insgesamt hatte die Landesregierung für das Sonderprogramm in den Jahren 2018 und 2019 ein Finanzvolumen von rund 30 Millionen Euro für konkrete Maßnahmen zur Stärkung der biologischen Vielfalt bereitgestellt. Zusätzliche sechs Millionen Euro sind in Monitoringmaßnahmen geflossen. Für die bereits begonnene Phase des Sonderprogramms 2020 und 2021 hat die Landesregierung erneut ein Finanzvolumen von rund 30 Millionen Euro zur Umsetzung von Projekten und zusätzliche sechs Millionen Euro für Monitoringmaßnahmen eingeplant.

Lebensräume schaffen, erhalten und vernetzen

Umweltminister Untersteller machte deutlich, dass es für die Anstrengungen gegen den Schwund der biologischen Vielfalt unerlässlich sei, die Mittel vom Landtag für die angestoßenen Maßnahmen auch in den nächsten Jahren bewilligt zu bekommen. „Die guten Ansätze des Programms müssen fortgesetzt werden.“ Dies gelte insbesondere auch für die Monitorings. „Erst eine langfristige systematische Erfassung ermöglicht es, die Wirksamkeit unserer Maßnahmen zu überprüfen und die Entwicklung der Arten zu beurteilen.“

Der Minister bekräftigte, dass es im dicht besiedelten Baden-Württemberg von entscheidender Bedeutung sei, Lebensräume für heimische Tiere und Pflanzen zu schaffen, zu erhalten und zu vernetzen. „Wir haben in der Vergangenheit auch auf Kosten der Natur und unserer natürlichen Lebensgrundlagen gewirtschaftet. Das muss sich sofort ändern“, hob Untersteller hervor. Aus diesem Grund setze sich das Umweltministerium mit konkreten Projekten besonders dafür ein, Natura 2000- und Naturschutzgebiete zu pflegen und aufzuwerten, die Schutzmaßnahmen für stark bedrohte Tiere und Pflanzen zu verstärken, mehr Artenlebensräume in unserer Kulturlandschaft zu schaffen, Moore wiederzuvernässen und den landesweiten Biotopverbund auszubauen. „In den Jahren 2018 und 2019 haben wir als Umweltministerium im Sonderprogramm insgesamt 2.309 kleinere und größere Naturschutzmaßnahmen umgesetzt. Außerdem konnten wir unsere dringend notwendigen Artenmonitorings stärken oder auch neu starten. Wie beispielsweise das landesweite Insektenmonitoring“, erläuterte Umweltminister Untersteller.

Impulse aus der Land- und Forstwirtschaft

Das Land Baden-Württemberg sei geprägt von einer besonderen Kulturlandschaft, die maßgeblich aus der jeweiligen Landbewirtschaftung resultiere, unterstrich Landwirtschaftsminister Hauk. „Mit dem Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt ist es uns gelungen, nachhaltige Impulse für die Erhaltung der Biodiversität in unserer Kulturlandschaft im Einklang mit der Bewirtschaftung einzuschlagen.“ In den Jahren 2018 und 2019 seien erste relevante Umsetzungen aus den durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz geförderten Vorhaben erzielt worden. Zum Beispiel konnten die geförderte Flächen „Brachebegrünung mit Blühmischungen“ deutlich erhöht werden. Um die Pflanzenschutzmittel zu reduzieren, wurden zudem alternative Verfahren für verschiedene Kulturarten und abdriftmindernde Methoden wissenschaftlich erprobt. „Wir müssen mit den Landwirten zusammenarbeiten und diese zwingend in die Projekte einbeziehen. Es ist wichtig, dass wir umsetzbare Maßnahmen erarbeiten“, sagte Hauk.

Im Wald konnten viele angewandte, flächenrelevante Impulse etwa für Lebensräume von Insekten, Niederwild und weiteren bedrohten Arten gesetzt werden. Speziell der Waldnaturschutz im Nichtstaatswald mit zwei Dritteln der Waldfläche profitiert künftig von Konzepten und Förderangeboten, wie dem Integrierten Bewirtschaftungsplan oder dem Vertragsnaturschutz. „Methoden zur Erfassung von Waldstrukturen über Fernerkundung waren in der letztjährigen Schadsituation unerlässlich. Daher wird auch von uns der Wunsch nach Mittelverstetigung für die Monitorings bestätigt“, betonte Hauk.

Aufwertung von Grasflächen an Straßen

Auch Verkehrsminister Winfried Hermann begrüßt die Fortsetzung des Programms: „Durch das Sonderprogramm konnten in den vergangenen Jahren rund 80 Hektar Grasflächen an Straßen aufgewertet werden. Jetzt können Insekten dort Nahrung und einen geeigneten Lebensraum finden. Durch eine Fortsetzung der Maßnahmen wird deren positive Wirkung weiter verstärkt. Mich beeindruckt das Engagement vieler Kommunen, die erkannt haben, dass auch Straßenränder, Rastplätze und Kreisverkehre mit der richtigen Gestaltung und Pflege dazu beitragen können, die biologische Vielfalt zu stärken. Unser Wettbewerb ‚Blühende Verkehrsinseln‘ mit der Auszeichnung ‚Goldene Wildbiene‘ hat dieses erfolgreiche Engagement mitangeregt und sichtbar gemacht.“

Umweltministerium: Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt

Verkehrsministerium: Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt

Fotos, Archiv

So fährt die SSB bis 10. Januar 2021: Angebot und Öffnungszeiten zu Weihnachten und Silvester

Pressemeldung SSB

Fahrplan

Die SSB hält auch nach dem 16. Dezember 2020 ihr Fahrplanangebot aufrecht. Der Ferienfahrplan beginnt wie ursprünglich geplant am 23. Dezember und gilt zunächst bis zum 10. Januar 2021. „Wir wollen unseren Fahrgästen auch in den kommenden Wochen weiterhin ein verlässliches Angebot bieten“, so der Technische Vorstand und Vorstandssprecher der Stuttgarter Straßenbahnen.

Lediglich die SSB-Nachtbusse an den Wochenenden fahren vom kommenden Wochenende 17.-20. Dezember an bis auf weiteres nicht mehr. Die ursprünglich ab dem 14. Dezember 2020 zusätzlich geplanten Nachtbusse unter der Woche werden, wie bereits angekündigt, erst zu einem späteren Zeitpunkt starten.

Am 24. Dezember gilt bei den Buslinien ganztägig der Samstagsfahrplan. 

Bei der Stadtbahn gilt der Samstagsfahrplan bis etwa 14 Uhr. Ab 14 Uhr fahren die Stadtbahnen, mit Ausnahme der U5, U8, U16 und U19, so, wie sie an Wochentagen nach 21 Uhr fahren, also in der Regel im 15-Minuten-Takt.

An den beiden Weihnachtsfeiertagen 25. und 26. Dezember 2020 gilt der Sonntagsfahrplan der SSB.

An Silvester gilt ganztägig der Samstagsfahrplan der SSB, am Neujahrstag der Sonntagsfahrplan. Ein zusätzliches Angebot in der Silvesternacht wird die SSB aufgrund der aktuell geltenden Verordnungen und Ausgangsbeschränkungen nicht fahren.

Alle aktuellen Abfahrtszeiten finden sich im elektronischen Fahrplan, der beispielsweise über www.ssb-ag.de oder die Apps der SSB zugänglich ist.

Öffnungszeiten

Über fundstelle@ssb-ag.de können Fahrgäste Kontakt zur Fundstelle der SSB aufnehmen. Die Türen der SSB-Fundstelle bleiben vom 16. Dezember 2020 bis vorerst 10. Januar 2021 für Publikumsverkehr geschlossen. Fundsachen können aber nach vorheriger Vereinbarung abgeholt werden. Am 24. und 31. Dezember 2020 und an den Feiertagen ist die Fundstelle der SSB geschlossen.

Alle drei Kundencentren der SSB öffnen weiterhin regulär, also montags bis freitags von 9.30 bis 18 Uhr. Das Kundencentrum am Charlottenplatz hat zusätzlich samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Am 24. und 31. Dezember 2020 und an den Feiertagen bleiben alle SSB-Kundencentren geschlossen.

Die Telefone der Ansprechpartner für erhöhtes Beförderungsentgelt, für den Abo-Service, für das Firmen-Abo und für den allgemeinen telefonischen Service der SSB sind an den Werktagen wie üblich von 8 bis 18 Uhr zu erreichen. An Heiligabend, den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr sowie am 6. Januar sind die Nummern nicht besetzt. Telefonische Fahrplanauskünfte erhalten Anrufer über die Feiertage rund um die Uhr unter 0711 7885-3333. Fahrplanauskünfte erhalten Kunden außerdem unter www.ssb-ag.de oder mobil mit der App SSB Move.

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Fahrplanwechsel bei der SSB am 13. Dezember

Posted by Klaus on 8th Dezember 2020 in Fotos, In und um Gablenberg herum

Pressemeldung der SSB

  • X4: neue Schnellbuslinie Nürtingen – Degerloch
  • Linien 52, N7 und 80: neue Haltestellen
  • Nachtbusse verkehren täglich

Vierter Schnellbus, tägliche Nachtbusse

Ab Sonntag, 13. Dezember, gilt im Netz der SSB der neue Jahresfahrplan 2021. Er gilt bis einschließlich 11. Dezember 2021.

Verwaltung und Fraktionen der Landeshauptstadt Stuttgart – meine Stadt haben sich darauf verständigt, das ursprünglich ab dem 13. Dezember geplante zusätzliche Nachtbusangebot der SSB aufgrund der Corona-Pandemie vorerst auszusetzen. Erst, wenn die Gastronomie wieder öffnen kann, soll auch das Nachtbusangebot von drei Nachtbusabfahrten in jeder Nacht unter der Woche beginnen.
Das bisher gewohnte Nachtbusangebot der SSB mit drei Abfahrten in den Nächten von Donnerstag auf Freitag, und fünf Abfahrten in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag bleibt bestehen.
Ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 sollten ursprünglich in jeder Nacht SSB-Nachtbusse in Stuttgart unterwegs sein. Drei Abfahrten je Nacht sind geplant. Jetzt starten die Nachtbusse erst, wenn Bars, Cafés und Restaurants ihren Betrieb wieder aufnehmen können. Wann das sein wird, ist vorläufig unbekannt.

 

Änderungen bei der Stadtbahn

Die U16 fährt morgens und nachmittags jeweils eine Stunde länger als bisher, damit die Fahrgastnachfrage auch am Rand der Hauptverkehrszeit noch besser bedient werden kann und die U13 nachmittags weiter entlastet wird. Bei der Zahnradbahn (Linie 10) wird das bisherige Zacketaxi, das ab 21 Uhr auf dem Linienverlauf der Zacke verkehrte, jetzt mit Kleinbussen betrieben.

Ferienfahrplan: In den Weihnachts-, Pfingst- und Sommerferien wird das Angebot an die geringere Nachfrage angepasst.

Die U8 bedient den Abschnitt Heumaden – Ostfildern nur in der Hauptverkehrszeit. Die U19 fährt nur in der Hauptverkehrszeit.

Änderungen bei den Buslinien

Ab Fahrplanwechsel verkehrt die Linie X1 mit einem 6-Minuten-Takt. Damit wird dem Kunden weiterhin ein sehr gutes Angebot zur Verfügung gestellt und zudem dem Luftreinhalteplan der Stadt Stuttgart Rechnung getragen, die Betriebskosten pro Jahr allerdings deutlich reduziert. Ab dem Fahrplanwechsel sind auf drei Umläufen Batteriebusse eingesetzt. Hier sollen Erfahrungen im täglichen Betrieb hinsichtlich der Reichweite gesammelt werden.

Der schnelle Nürtinger: Mit der Linie X4 geht eine vierte Schnellbuslinie an den Start, als attraktive Schnellverbindung zwischen Nürtingen, Filderstadt und dem Umsteigeknoten Degerloch. Zwischen Nürtingen und Bernhausen wird der bisherige Zwischentakt der Linie 74 bedient. Dabei übernimmt die Linie X4 auf dem Abschnitt Nürtingen bis Filderstadt-Bernhausen die seitherigen Fahrten des Zwischentaktes der Linie 74, die in der Hauptverkehrszeit keinen Anschluss auf die S-Bahn in Bernhausen haben. In diesem Streckenabschnitt werden alle Haltestellen wie seither von der Linie 74 bedient. Ab Bernhausen verkehrt die Linie dann als Schnellbuslinie teilweise über die B 27 direkt zum ZOB Degerloch, mit reduzierter Haltestellenbedienung. Angebunden sind jedoch das Gewerbegebiet Fasanenhof mit Umsteigemöglichkeit zur Stadtbahnlinie U6 an der Haltestelle EnBW City, die Halte Sternhäule und Landhaus, diese mit Umsteigemöglichkeit zur Stadtbahnlinie U3. Die X4 verkehrt Montag bis Freitag von 5.30 Uhr bis etwa 21 Uhr in einem 30-Minuten-Takt. Gegenüber der Linie 74 geht die Fahrt von Nürtingen bis Degerloch zwölf Minuten schneller.

Linie 42: Hier wird der morgendliche Fünf-Minuten-Takt aufgrund der starken Fahrgastnachfrage bis etwa 9 Uhr ausgeweitet. Auf der Linie 44 sind zukünftig standardmäßig Gelenkbusse auch an Sonntagen eingeplant, um mehr Kapazität zur Verfügung zu stellen. Der nachmittägliche Fahrplan der Linie 50 wird besser an die Schulzeiten angepasst und in einen 50-Minuten-Takt überführt. Bei der Linie 52 wird die Haltestelle Frankenstraße jetzt auch in Fahrtrichtung Bad Cannstatt eingerichtet.

Wegen Einführung der Linie X4 wurde das Konzept der Linie 74 überarbeitet. Die bisherige Schülerfahrt um 6.36 Uhr ab Bernhausen Bahnhof entfällt aufgrund schwacher Auslastung. Werktags konzentriert sich die Linie 74 auf die Haupt-, Früh- und Spätverkehrszeit. In der Nebenverkehrszeit übernimmt die Linie X4 die Bedienung zwischen Bernhausen und Nürtingen. Zusätzlich übernimmt die Linie 76 viele Fahrten der Linie 74 zwischen Degerloch und Bernhausen. Lediglich im Spätverkehr und am Wochenende verkehrt die Linie 74 auf dem kompletten Linienabschnitt zwischen Degerloch und Nürtingen.

Die Messelinie 78 verkehrt bei größeren Publikumsmessen, aber nur noch zwischen Messe und der Haltestelle EnBW City. Mit Eröffnung der Linie U6 zur Haltestelle Flughafen/Messe im Dezember 2021 entfällt die Linie 78 komplett. Das Fahrtenangebot im Spätverkehr der Linie 80 wird um eine Stunde ausgeweitet, das heißt vier Fahrten zusätzlich. Die bislang noch nicht eingerichtete Haltestelle Synergiepark in Fahrtrichtung Vaihingen Bahnhof wird in Betrieb genommen. Bei Linie 91 entfällt die Haltestelle Forsthaus I auf den Langfahrten von und nach Lauchhau und Sindelfingen Pfarrwiesengymnasium. Die Kurzfahrten enden weiterhin an der Haltestelle Forsthaus I.

Ferienfahrplan: In den Weihnachts-, Pfingst- und Sommerferien wird das Angebot an die geringere Nachfrage angepasst:

Linie 41 fährt ganztägig im 15-Minuten-Takt statt alle zehn Minuten. Bei Linie 52/56 entfallen die Verstärkerfahrten in der Hauptverkehrszeit. Linie 65 unternimmt keine Verstärkerfahrten nach Plieningen. Linie 91 fährt in der Hauptverkehrszeit nicht mehr nach Sindelfingen. Linie 99 bedient morgens nicht die Schlotwiese und fährt im 30- statt 20-Minuten-Takt.

Und zum guten Schluss: Die Nachtbuslinien N1 bis N10 verkehren für einen zunächst einjährigen Probebetrieb täglich. Die bisher von Donnerstag auf Freitag üblichen drei Abfahrten pro Linie werden auf Sonntag bis Donnerstag ausgeweitet. Freitags und samstags sowie vor Feiertagen sind es wie bisher fünf Abfahrten pro Nacht.

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VVS – Fahrplanwechsel: Alle Änderungen im Überblick

Fotos, SSB, Archiv

Manche dürfen alles machen! – Auch falsch parken

Posted by Klaus on 7th Dezember 2020 in Allgemein, Fotos, In und um Gablenberg herum

Heute in der Neue Strasse PKW auf Gehweg und Familie mit Kinderwagen muss auf die Fahrbahn ausweichen. An gleicher Stelle steht am Fußgängerüberweg PKW und gleich daneben einer auf Verbotszone und auf dem Gehweg! Das ist nicht nur heute so, sondern jeden Tag!

K-40er-AlbertTempo 40 Schilder sind ja gut, aber wer hält sich daran? Ca. 70% der Autofahrer fahren 40, 20% schneller und 10% rasen wie seither! Besonders ein Motorradfahrer der seit langer Zeit die Neue Strasse als Rennstrecke betrachtet, rast wie seither mit 60 – 70 Km/h die Strasse hoch !

Wann wird da mal die Geschwindigkeit kontrolliert? Schilder allein bewirken nichts.

Ein Schild: ständige Radarkontrollen, bzw. Radarkontrolle wären zumindest teilweise hilfreich!

Oldie

Fotos, Oldie, Klaus

Siehe auch CZ Poller gegen Falschparker

Grüße vom Nikolaus

Posted by Klaus on 6th Dezember 2020 in Allgemein, Fotos

Fotos Blogarchiv

Mehr als 12.000 DHL Packstationen in Deutschland bis 2023

Posted by Klaus on 17th November 2020 in Allgemein, Fotos

Pressemeldung

Deutsche Post DHL wird den kostenlosen Service an weiteren Standorten sowohl in der Stadt als auch auf dem Land anbieten.

  • Deutsche Post DHL installiert 6.000 weitere Packstationen in nächsten drei Jahren und verdoppelt damit Zahl der Automaten
  • Bis Ende 2022 stehen 1 Million Paketfächer bereit
  • Höhere Kundennachfrage durch steigende Sendungsmengen
  • Neuer App-gesteuerter Packstations-Typ ergänzt bestehende Automaten

Bonn – Deutsche Post DHL stellt bis zum Jahr 2023 rund 6.000 weitere Packstationen für seine Kunden auf. Damit verdoppelt das Unternehmen die Zahl der Automaten von aktuell über 6.000 auf rund 12.000 Packstationen. „Immer mehr Kunden nutzen die Packstation und Bestandskunden nutzen sie immer häufiger. Gerade in der Corona-Krise haben viele Neukunden die Vorteile der Packstation für sich entdeckt, da sie ihre Pakete hier zu jeder Uhrzeit kontaktfrei versenden und empfangen können“, sagt Tobias Meyer, Konzernvorstand Post & Paket Deutschland der Deutsche Post DHL Group. „Zudem sehen wir auch bei unseren Partnern, zum Beispiel aus dem Einzelhandel, Personennahverkehr und von Immobilienunternehmen, ein großes Interesse, Packstationen an ihren Standorten aufzustellen. Gerade in Zusammenarbeit mit Nahverkehrsunternehmen kann dadurch ein umweltfreundliches und verkehrsentlastendes System der Paketversorgung entstehen. Wir freuen uns daher, einer wachsenden Zahl an Nutzern den beliebten Service künftig noch flächendeckender zur Verfügung zu stellen.“

Deutsche Post DHL wird den kostenlosen Service an weiteren Standorten sowohl in der Stadt als auch auf dem Land anbieten. Bereits heute kann fast jeder zweite Haushalt in Deutschland eine Packstation im Umkreis von einem Kilometer erreichen. Rund 80 Prozent der Haushalte haben innerhalb dieser Entfernung eine Partner-Filiale der Deutschen Post, einen DHL Paketshop oder eine Packstation in ihrer Nähe. Mit dem künftigen Ausbau werden sich diese Entfernungen weiter verringern und die Zahl der Nutzer noch weiter steigen. Ende 2021 werden DHL-Kunden rund 8.500 Packstationen zur Verfügung stehen, ein Jahr später werden es bereits etwa 10.500 Packstationen mit insgesamt über eine Million Fächern sein. Für 2023 geht das Unternehmen von einem weiteren Wachstum auf mindestens 12.000 Automaten aus.

Ab sofort baut die Deutsche Post DHL zudem an zunächst rund 200 Standorten die rein App-gesteuerte Variante der Packstation auf. Dieser neue Automatentyp benötigt kein Display, da der Kunde ihn ausschließlich mit seinem Smartphone bedient. DHL-Kunden können künftig beide Automatentypen nutzen – die klassische Packstation mit Bildschirm und Scanner und die App-gesteuerte Variante. „Wir haben seit Jahresanfang 20 App-gesteuerte Packstationen in Köln und Koblenz intensiv getestet und die Rückmeldung der Kunden ist sehr positiv. Die allermeisten Packstationskunden sind mit der Nutzung von Apps auf ihrem Smartphone bestens vertraut. Wir gehen aktuell davon aus, dass von den 12.000 Packstationen im Jahr 2023 voraussichtlich etwa jede dritte eine App-gesteuerte sein wird“, sagt Tobias Meyer. Ein Großteil dieser Automaten ist mit Solarzellen auf dem Dach ausgestattet, sodass sich der neue Packstationstyp mit regenerativen Energien komplett selbst versorgen kann. „Da wir keine externe Stromquelle mehr benötigen, können wir die Packstation jetzt auch an Orten aufstellen, wo dies vorher nicht möglich gewesen wäre. Wir werden unseren Service damit noch näher zu unseren Kunden bringen und klimafreundlicher machen“, erklärt Tobias Meyer.

Der schnelle Ausbau des Packstationsnetzes ist Teil eines mehrjährigen Digitalisierungsprogramms, das die Deutsche Post DHL Group im März dieses Jahres vorgestellt hat. Dabei investiert das Unternehmen in neue digitale Services und substanzielle Verbesserungen bereits bestehender Lösungen im Brief- und Paketbereich.

Den Packstationsservice hat DHL bereits 2003 als erstes Unternehmen im deutschen Markt eingeführt. Die Zahl der Automaten ist insbesondere in den letzten Jahren stark gestiegen: Waren Ende 2014 erst 2.800 Packstationen bundesweit installiert, waren es Ende 2019 etwa 4.400 Automaten. Ende dieses Jahr werden es bereits 6.500 DHL Packstationen sein – ein Zuwachs von fast 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders beliebt ist die Packstation dadurch, dass sie leicht zu bedienen und rund um die Uhr für den Versand und Empfang von Paketen verfügbar ist. Zudem befindet sie sich oftmals an zentralen Orten des täglichen Lebens, sodass Kunden den Paketempfang und -versand bequem zum Beispiel mit dem Weg zur Arbeit oder dem Lebensmitteleinkauf verbinden können.

Eine Anmeldung für den kostenlosen Packstation-Service ist unter www.dhl.de/packstation möglich. Retouren und alle weiteren frankierten Sendungen können auch ohne Registrierung über die Packstation versendet werden. Immobilieneigentümer, die Flächen für Packstationen zur Verfügung stellen möchten, können sich informieren unter: www.dhl.de/packstation-fuer-kunden

Weitere Informationen und ein Video zur Anwendung der App-gesteuerten Packstation finden Sie hier: www.dhl.de/packstation-kompakt

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E i n l a d u n g zur Sitzung des Bezirksbeirats Stuttgart-Ost am 25. November 2020

Posted by Klaus on 13th November 2020 in Fotos, In und um Gablenberg herum

Presseinfo

um 18:00 Uhr, Rathaus – Großer Sitzungssaal

Hinweise
1. Es nehmen nur ordentliche Mitglieder des Bezirksbeirats an der Sitzung teil.
2. Der Zugang zum Sitzungssaal im Rathaus wird geregelt. Die Sitzordnung ist so gestaltet, dass zwischen allen teilnehmenden Personen ein Abstand von 2 Metern eingehalten wird.
3. Für Bürgerinnen und Bürger stehen nur wenige Plätze auf der Empore des Großen Sitzungssaales und im Kleinen Sitzungssaal zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass Sie Ihre Kontaktdaten hinterlege müssen.
4. Alle Personen müssen ab Betreten bis Verlassen des Gebäudes und während der gesamten Sitzungsdauer eine Alltagsmaske tragen.
5. Es wird darum gebeten, die allgemeinen Hygieneregeln zu beachten.
6. Sollten Sie sich im Rahmen der 5 Minuten für Bürgerinnen und Bürger zu Wort melden wollen, wird um eine vorherige Anmeldung an Poststelle.Bezirk.Ost@stuttgart.de unter Angabe Ihres Namens, Ihrer Kontaktdaten und Ihrem Anliegen bis spätestens 23.11.2020 gebeten.

T a g e s o r d n u n g öffentlich

1. 5 Minuten für Bürgerinnen und Bürger

2. Sanierung Stuttgart 24 – Ost – Aufhebung der Satzung über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebiets

3. Bebauungsplan und Satzung über örtliche Bauvorschriften Bergstraße/Buchwaldstaffel, Kinder- tagesstätte (Stgt 311) im Stadtbezirk Stuttgart-Ost
– Aufstellungsbeschluss gem. § 2 (1) BauGB
– Bebauungsplan der Innenentwicklung gem. § 13a BauGB

4. Sachstand Radverkehr in Stuttgart – mündlicher Bericht

5. Aktueller Sachstand Lange Ostnacht 2021 – mündlicher Bericht

6. Bezirksbudget: Trinkbrunnen am Werkstatthaus (Antrag Bündnis 90/Die Grünen-Ost) – Kostenschätzung

7. Bezirksbudget: Smart Bench-Finanzierung aus dem Budget des Bezirksbeirats (Antrag Bündnis 90/Die Grünen-Ost)

8. Bezirksbudget: Reaktivierung des Quartiersgeländes des MGV Stuttgart-Berg e.V.

9. Bezirksbudget: Ein Weihnachtsbaum für Stuttgart-Ost

10. Haußmannstraße zwischen Abelsbergstraße und Talstraße für den motorisierten Individualverkehr beruhigen (Antrag Die FrAKTION-Ost)

11. Mitteilungen und Verschiedenes

Charlotta Eskilsson, Bezirksvorsteherin

Zusammenfassung der Sitzung von Jörg Trüdinger

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Veranstaltungen der S Wangener (BSG) Begegnungsstätte

Alle angekündigten Gruppen- und Programmangebote werden bis 30. November ausgesetzt. Allerdings bleibt die Begegnungsstätte für den Sozialen Mittagstisch geöffnet.

Die Mitgliederversammlung vom Förder- und Freundeskreis wird nachgeholt am
Freitag, 6. November 2020 um 19 Uhr.
Wegen der Hygienevorschriften findet die Versammlung im Saal vom Ev. Gemeindehaus, Ulmer Str. 347 A, statt.
Alle Mitglieder wurden dazu schriftlich eingeladen.
Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit.

 

Handarbeitsbasar der Handarbeits- und Töpfergruppe
Am Dienstag, den 10. November findet von 14 bis 18 Uhr im Saal des Gemeindehauses der Hand- arbeitsbasar der Handarbeitsgruppe statt. Es gibt Stulpen, Socken, Mützen, Handschuhe, Puppenkleider und vieles mehr.
Ebenso wird zu Kaffee und selbst gebackenem Kuchen eingeladen. Der Erlös kommt dem Förder- verein Kobra e.V. zu Gute.
Ebenso wird sich auch die Töpfergruppe mit Ihren Kunstwerken am Basar beteiligen. Der Erlös wird für gemeinnützige Zwecke verwendet.
Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit.

Literarisches Café zu Hölderlin
2020 ist das Hölderlin-Jubiläumsjahr. Zum 250. Geburtstag von Friedrich Hölderlin werden M. Hollich, U. Heinz und M. Denneler am 25. November einen kurzen Abriss auf sein Leben geben und einige Werke von ihm vortragen. Wir laden um 14.30 Uhr ein zu Kaffee und Kuchen
Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit.

Herzliche Einladung zum Adventsgrillen
am Freitag, 27. November um 17 Uhr.
Genießen Sie mit uns gegrillte Köstlichkeiten in gemütlicher Atmosphäre.
Neben Wurst im Brötchen oder etwas Vegetar- ischem wird es auch alkoholfreien Punsch geben. Stattfinden wird es bei jedem Wetter.
Weitere Termine sind geplant für Freitag 4. und 11. Dezember.
Wir freuen uns auf Sie!
Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit.

Vorankündigung Kultur im Ländle
Letzter Ausflug für dieses Jahr: Ganztagesausflug am Samstag, 12. Dezember 2020, Abfahrt 9 Uhr an der Kelter.
In Degenfeld Besichtigung eines Krippenweges/einer Krippenausstellung. Weiterfahrt nach Nördlingen mit Aufenthalt zur freien Verfügung. Weiterfahrt zur Burg Katzenstein nach Dischingen mit Besuch des dortigen Weihnachtsmarktes im Burghof und Abendeinkehr. Kosten: 48 €.
Anmeldung in der Begegnungsstätte mit gleichzeitiger Bezahlung ab 9. November.
Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit.

Das vollständige Programm gibt es HIER

Programm AWO BGS Obertürkheim „Altes Rathaus“ 11/2020

Programm BGS Uhlbach Programm 11-12/2020

Fotos, Blogarchiv

„Abgehängt – und keinen kümmert’s!“ – Altkreis Leonberg und Bäderkreis Calw werden Verlierer beim Bahnanschluss

Posted by Klaus on 1st November 2020 in Fotos, Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB

PRESSEMITTEILUNG 01.11.2020

Thema für alle Anlieger zwischen Stuttgart, Leonberg, Calw, Bad Liebenzell und Nagold

Für die Bahnverbindung zwischen Calw und Stuttgart, die Nordschwarzwaldbahn, sieht auf den ersten Blick alles gut aus: Ihr westlicher Abschnitt Calw – Weil der Stadt wird bis zum Jahr 2023 sogar wiedereröffnet. Doch die Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn verweist auf ein dramatisches Problem: Mit der Eröffnung des Tiefbahnhofs Stuttgart 21 wird die Nordschwarzwaldbahn vom eigentlichen Eisenbahnnetz abgehängt. Hauptbetroffener ist der Kreis Böblingen mit den einwohnerstarken Städten Leonberg, Renningen und Weil der Stadt. Darunter sind auch zwei Bosch-Standorte.
„Alle sind dabei, nur einer nicht“, sagt Reinhard Hackl, Sprecher der Bürgerinitiative. Der eine sind in diesem Fall der Altkreis Leonberg und der Kreis Calw: Beide liegen an der Nordschwarzwaldbahn, aber nur diese Bahnstrecke erhält keinen Anschluss an Stuttgart 21 – als einzige auf Stuttgart zuführende Hauptbahnstrecke. Damit wird die westliche Regionalverkehrsachse auch vom hochwertigen Nahverkehrsangebot abgeschnitten, dem
heutigen Regional- und künftigen Metropolexpress.
Einen sachlichen Grund für die Entwicklung gibt es nicht, wie Erwin Eisenhardt von der Bürgeraktion erklärt, der als Renninger Bürger seit über 40 Jahren die Nordschwarzwaldbahn kennt und benutzt: „Die Planer und Politiker haben uns schlicht vergessen – und bisher hat es keiner gemerkt.“ Es gehe aber schon von der Gleichbehandlung in der Metropolregion nicht an, dass ausgerechnet diese Hauptbahn schlechter behandelt werde als alle anderen, das schon seit Jahrzehnten und jetzt erst recht: „Da muss neben den Anliegerstädten auch der Kreis Böblingen aufwachen – der Altkreis Leonberg ist kein Aschenputtel.“ Denn die Bahnverbindung verbinde als einzige sogar zwei Landkreise mit Stuttgart, nämlich Böblingen und Calw. Und sie werde durch die zunehmende Industrieansiedlung immer wichtiger: „Schon alleine Bosch schafft in Leonberg und Renningen immer mehr Auspendler, die wollen zügig aus Stuttgart zu uns.“ Calw wäre die einzige Kreishauptstadt in der Metropolregion, zu der kein Metropolexpress fahren soll: „Das ist nicht hinnehmbar“, so Eisenhardt.
„Wir stehen vor der übelsten Entwicklung der Nordschwarzwaldbahn seit 150 Jahren“, schimpft Hans-Joachim Knupfer aus Leonberg, Mitbegründer der Bürgeraktion und seit 30 Jahren für die Nordschwarzwaldbahn engagiert. „1978 hat man uns die Eilzüge weggenommen, die S-Bahn wird immer langsamer statt schneller – jetzt kappt man uns die Zufahrt zum Hauptbahnhof ganz.“ Das S-Bahn-System alleine sei wesentlich zu unattraktiv und jetzt schon überlastet: „Wir brauchen wie alle anderen den Metropolexpress, sonst wird die Verkehrswende auf der Achse nach Leonberg und Calw nicht stattfinden.“ Eine Reisezeit von 60 Minuten von Calw nach Stuttgart, auch noch mit Umsteigen zwischen zwei S-Bahn-Linien bei jeder Fahrt, bilde keine Zukunftsperspektive, „sondern eine Drohung“, so Knupfer: „Für gut 30 Kilometer Luftlinie ist das ein Witz.“ Jeder Autofahrer sei da schneller.
Obwohl die Bürgerinitiative Stuttgart 21 eher kritisch sehe, sei man realistisch und müsse daran teilhaben – und zwar mit der Fortsetzung der Linie des geplanten Metropolexpress Reutlingen – Stuttgart bis nach Calw und sonntags bis Bad Liebenzell. So wären sogar drei Bosch-Standorte und der Flughafen Stuttgart umsteigefrei und attraktiv verbunden: „Das ist der Sinn von Stuttgart 21“, so Knupfer: „In acht Minuten vom Flughafen zum Hauptbahnhof und in einem Rutsch weiter zu uns, statt mit der ständig verspäteten S-Bahn, Umsteigen und Warterei.“ Für Kurorte wie Bad Liebenzell oder Bad Teinach sei der direkte Bahnanschluss aus Stuttgart über den Bahnknoten Calw existenziell: „Und dabei hat es das alles bis vor 60 Jahren schon gegeben“, weiß Hans-Joachim Knupfer: „Wir wollen nur wenigstens das erreichen, was schon mal da war.“
An der Hermann-Hesse-Bahn, die ab 2023 zwischen Calw und Renningen fahren wird, gibt es laut den Bahnaktivisten keinen Zweifel: „Die ist goldrichtig“, so Reinhard Hackl. Aber die Gesamtverbindung vom Hinterland zwischen Nagold und Bad Liebenzell bis Korntal stehe nun vor einem entscheidenden Schritt: „Provinz, die langsamste S-Bahn-Linie in der ganzen Region – oder der Sprung in die Zukunft“, resümiert Hackl: „Damit würden wir nur bekommen, was für alle anderen Kreisstädte in der Region selbstverständlich ist, nämlich den Metropolexpress.“ Der politische Adressat der Aktion ist laut Hans-Joachim Knupfer eindeutig: Das Land bestelle die Züge für den Metropolexpress, aber der Kreis Böblingen müsse sich jetzt dafür engagieren, dass die Gleisverbindung zum Tiefbahnhof in Feuerbach zustande komme: „Im Kreis Calw hängen 30 000 Einwohner an der Strecke, im Altkreis Böblingen aber über 80 000“. Eile sei geboten, das Land sondiere derzeit den Ausbau der nördlichen Zulaufstrecke zum Tiefbahnhof. Bisher aber – mangels Einsatz der Kommunen – geschehe das ohne Rücksicht auf die Nordschwarzwaldbahn. Knupfer: „Jetzt brennt der Kittel.“

Hintergrundinfo:
:: Anno 1872 Eröffnung der Hauptbahn und Schnellzugverbindung „Schwarzwaldbahn“ Stuttgart – Calw durch die Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen
:: 1983 Außerbetriebnahme des Westabschnittes Calw – Weil der Stadt durch die Bundesbahn, es verbleibt die S-Bahn S 6 Weil der Stadt – Stuttgart :: 1994 Kauf Calw – Weil der Stadt durch Landkreis Calw :: 2020: Beginn der Sanierungsarbeiten Calw – Weil der Stadt, geplante Inbetriebnahme 2023

V.i.S.d.P.: Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn (B.A.U.S.) Bahnverbindung Calw – Renningen (- Stuttgart)
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Landeseigene Monumente, Wilhelma und Blühendes Barock werden geschlossen

Posted by Klaus on 31st Oktober 2020 in Allgemein, Fotos

Pressemeldung 30.10.2020

Ab kommenden Samstag sind die Monumente der Staatlichen Schlösser und Gärten sowie die Wilhelma und das Blühende Barcok zunächst bis Ende November komplett geschlossen.

Ab Samstag, 31. Oktober, sind die Monumente der Staatlichen Schlösser und Gärten (SSG) Baden-Württemberg zunächst bis Ende November komplett geschlossen. Das gilt auch für die Wilhelma in Stuttgart sowie das Blühende Barock in Ludwigsburg.

Das Land nimmt so seine Verantwortung wahr, um die Verbreitung des Corona-Virus möglichst schnell und effektiv einzudämmen, weshalb die Schließung bereits am Wochenende erfolgt und nicht erst zu Beginn der kommenden Woche.

Beim Blühenden Barock haben sich die Gesellschafter – das Land und die Stadt Ludwigsburg – in enger Abstimmung für den Schutz der Gesundheit und damit die Schließung entschieden.

Bei zahlreichen Monumenten der SSG sind die Innenräume bereits seit Samstag, 24. Oktober, für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Ab Samstag gilt dies auch für die Gärten und Parks. Soweit Monumente nicht unter der direkten Betreuung der SSG stehen, ist das Land bereits über die SSG an die jeweiligen Betreiber vor Ort herangetreten, damit diese ebenfalls ab Samstag schließen.

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