Archive for the ‘Fotos’ Category

Jahresstatistik der Feuerwehren 2019

Posted by Klaus on 7th August 2020 in Allgemein, Fotos

Pressebericht

Die Einsatzzahlen der Feuerwehren in Baden-Württemberg waren auch 2019 herausfordernd hoch. Die Zahl der Feuerwehrangehörigen ist weiter gestiegen.

„2019 war für die Feuerwehrangehörigen kein ‚normales‘ Jahr. Mit insgesamt 118.137 Einsätzen war es immer noch die zweithöchste Einsatzzahl der vergangenen zwanzig Jahre – auch wenn unsere Feuerwehren im Vergleich zum Vorjahr 5,4 Prozent weniger Einsätze hatten. Die Einsatzzahlen zeigen, dass unsere Wehren im Land auch ohne extreme Naturereignisse in vielfältigsten Einsatzlagen stark gefordert sind“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und InnenministerThomas Strobl anlässlich der Vorstellung der Feuerwehrjahresstatistik 2019.

Einsatzzahlen

Von den insgesamt 118.137 Einsätzen im Jahr 2019 entfielen:

  • 50.386 (42,7 Prozent) auf technische Hilfeleistungen,
  • 24.002 (20,3 Prozent) auf Fehlalarme,
  • 18.680 (15,8 Prozent) auf Brandeinsätze,
  • 14.623 (12,4 Prozent) auf sonstige Einsätze, zum Beispiel Tierrettungen, und
  • 10.446 (8,8 Prozent) auf rettungsdienstliche Notfalleinsätze und Krankentransporte.

Während die Einsatzarten der technischen Hilfeleistung, etwa das Retten von Tieren, das Bergen von Unfallfahrzeugen oder das Beseitigen von Ölspuren (- 10,1 Prozent), sonstige Einsätze (- 6,6 Prozent) und Brandeinsätze (- 5,4 Prozent) teils deutlich abnahmen, legten Fehlalarme leicht (+ 0,6 Prozent) und Notfalleinsätze (+ 9,2 Prozent) deutlich zu.

Nach den Einsätzen der technischen Hilfeleistung stehen die Fehlalarme statistisch an zweiter Stelle. Die häufigste Ursache für Fehlalarme sind Brandmeldeanlagen. Dabei kann für das Auslösen der Brandmeldeanlage ein technischer Defekt oder nicht brandbedingte Rauchentwicklung (beispielsweise eine Täuschung der Brandmelder durch Staubbildung) verantwortlich sein. Hingegen rangiert die klassische Einsatzaufgabe der Feuerwehren, die Brandbekämpfung, seit mehreren Jahren nur noch an dritter Stelle, während insbesondere die Bedeutung von Notfalleinsätzen einen kontinuierlichen Anstieg verzeichnet. Ähnliche Entwicklungen zeigen sich auch bei den 164 Werkfeuerwehren in Baden-Württemberg, die ebenfalls einen deutlichen Anstieg bei den Notfalleinsätzen (+11,4 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen.

Im Jahr 2019 retteten die Feuerwehren in Baden-Württemberg 12.857 Menschen. Gleichzeitig mussten 1.595 Menschen tot geborgen werden. Auch zwei Angehörige der Feuerwehr kamen in Ausübung Ihres Dienstes in Übung und Einsatz 2019 ums Leben. Weitere 162 Feuerwehrangehörige der beruflichen Wehren und 1.516 Freiwillige erlitten während Ihres Dienstes zum Schutz anderer Verletzungen. „Es macht uns alle ganz besonders betroffen, wenn Menschen, die Leben retten wollen, sich dabei verletzen oder gar ihr eigenes Leben verlieren. Daher ist es mir wichtig, auch die Unfallfürsorge und psychosoziale Unterstützung auf eine gute Basis zu stellen und gleichzeitig die Ausbildung, Ausrüstung und Unterstützung für unsere Feuerwehren vor Ort konsequent weiterzuentwickeln, damit diese auch in Zukunft ganzheitlich am Bedarf ausgerichtet ist. Die Botschaft ist klar: Gemeinsam packen wir‘s an!“, so Minister Thomas Strobl.

Zahl der Feuerwehrangehörigen

„Knapp 98 Prozent unserer Feuerwehrfrauen und -männer sind Ehrenamtliche. Das dürfen wir niemals vergessen, denn das zeigt auch die herausragende Stellung und die tiefe Verwurzelung unserer Wehren in der Gesellschaft, überall im Land. Gleichzeitig lässt sich die hohe Belastung nur bewältigen, wenn die Ausbildung und technische Ausstattung auch weiterhin auf der Höhe der Zeit sind. Das hat Priorität für uns, wir wollen damit Hilfe zur Selbsthilfe – und zwar aktiv vor Ort – gestalten“, so Innenminister Thomas Strobl.

Die Zahl der Feuerwehrangehörigen ist seit 2013 gestiegen. Von den inzwischen 112.286 Angehörigen (+ 0,72 Prozent) der Gemeinde- und 6.385 Werksfeuerwehren (+ 2,8 Prozent) stieg 2019 vor allem der weibliche Anteil der Jugendfeuerwehren (+ 4,7 Prozent) auf nunmehr 19,3 Prozent. Dass der Nachwuchsarbeit eine besondere Bedeutung zukommt, zeigt auch die gestiegene Zahl der Jugendfeuerwehren von 796 im Jahr 1997 auf 1.026 im vergangenen Jahr. Stand jetzt ist die Zahl der 33.417 Jugendlichen in den Feuerwehren auf bereits mehr als 29,7 Prozent der Aktiven angewachsen. Der befürchtete Mitgliederrückgang bei den kommunalen Feuerwehren, der insbesondere Ende der Neunziger Jahre prognostiziert wurde, hat sich nicht bestätigt und scheint einem nachhaltigen Wachstum zu weichen.

„So geht nachhaltige Personalplanung – die Entwicklung stimmt mich sehr zuversichtlich! Früh übt sich, wer Meister werden will: Das gilt auch für den Feuerwehrnachwuchs. Mein Dank gilt an dieser Stelle vor allem auch den Betreuerinnen und Betreuern in den Jugendfeuerwehren. Durch Ihren Einsatz bei Werbung, Ausbildung und Betreuung legen sie den Grundstein, damit auch in Zukunft für den Feuerwehrnachwuchs in Baden-Württemberg gilt: Vor Ort, für den Ort – im ganzen Land zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger“, sagte Minister Thomas Strobl.

Wehren auch für Frauen attraktiv

Der Dienst in den örtlichen Wehren wird zunehmend auch für Frauen attraktiv. Die Zahl der Feuerwehrfrauen im aktiven Dienst ist von 2018 (6.489) bis 2019 (7.012) um 8,1 Prozent gestiegen. Demografisch zeigt sich auch in den Altersabteilungen eine Verstetigung auf hohem Niveau. So konnten 31.456 Angehörigen der Altersabteilungen im Jahr 2019 ihre Erfahrung in den Bereichen Versorgung, Logistik, Betreuung, Kommunikation und Wertevermittlung einbringen.

„Die Feuerwehr ist ein Abbild unserer Lebenswirklichkeit, unserer Gesellschaft und für jede Altersgruppe interessant – egal welchen Alters, welcher Vorbildung oder welcher Interessen. Dieser grandiose Einsatz unserer Frauen und Männer in Uniform macht mich stolz und ist nicht selbstverständlich, dafür danke ich ihnen von Herzen, jeden Tag aufs Neue“, so Minister Thomas Strobl.

 Feuerwehrstatistik 2019 (PDF)

Fotos, Blogarchiv

Gaisburg – Auffahrunfall mit drei Beteiligten

Posted by Klaus on 7th August 2020 in Fotos, In und um Gablenberg herum

Polizeibericht 7.08.2020

Eine 35 Jahre alte Frau hat am Freitag (07.08.2020) in der Talstraße offenbar einen Auffahrunfall mit zwei weiteren Beteiligten verursacht. Die Frau fuhr gegen 07.45 Uhr mit ihrem Peugeot die Talstraße abwärts in Richtung Bad Cannstatt. Kurz nach der Kreuzung zur Landhausstraße übersah sie offenbar den Verkehrsrückstau der nachfolgenden Ampel und fuhr auf den vor ihr stehenden Kleintransporter eines 53-Jährigen auf. Die Wucht des Aufpralls schob diesen auf den vor ihm stehenden Fiat einer 37-jährigen Frau. Durch den Unfall entstand Totalschaden am Peugeot, dieser und der Kleintransporter mussten abgeschleppt werden. Insgesamt betrug der Sachschaden etwa 20.000 Euro, die 35-Jährige und der 53-Jährige verletzten sich durch den Unfall leicht. Es kam zu geringen Verkehrsbehinderungen.

Fotos, Andys Pictures and Press/Event- & Pressefotografie

Bürgerinitiative wirbt für Hermann-Hesse-Bahn – Auf zur BAUStellentour

Pressemitteilung

Neu und alt rund um den Bahnhof Althengstett

An der Hermann-Hesse-Bahn als Teil der Nordschwarzwaldbahn Calw – Stuttgart wird nun durch den Landkreis Calw fleißig gebaut, erste Bauwerke sind fast schon saniert. Manche Fragen dazu erreichen auch die Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn (BAUS). Um zu zeigen, was die Anforderungen an eine neue Bahnstrecke sind und wie sich das mit dem historischen Bestand verträgt, lädt daher die BAUS am Freitagnachmittag kommender Woche zur kleinen Baustellentour ein.
Treffpunkt ist am 14. August um 16 Uhr in Althengstett an der Ecke Eugen-Zeyher-Straße/Industriestraße vor der Fußgängerunterführung am Bahndamm. Etwa eine Stunde soll die kleine Führung um das Bahnhofsgelände dauern. Angesprochen werden die alten Bahnbrücken und Durchlässe und ihre Erneuerung, die Lage des neuen Haltepunktes und die Arbeiten am Forsttunnel. Parallel dazu wird aufgezeigt, wie der Bahnhof Althengstett einst aussah und wie man dort arbeitete. Neue Pläne und alte Bilder werden die Einblicke erläutern.
Es wird nur öffentlich zugängliches Gelände betreten, nicht die Baustellen selbst.

Die Teilnahme ist kostenlos. Mund-Nase-Schutz ist erbeten. Wer Lust hat, geht anschließend mit zur Einkehr zum Hengstetter Hof. Anmeldungen sind erbeten an upf651@gmx.de oder Telefon 0 71 52 / 35 15 30 ab 19 Uhr.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Freundlich grüßt Sie

H.-J. Knupfer
für die Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn (B.A.U.S.)
Bahnverbindung CalwRenningen (- Stuttgart)

www.unsere-schwarzwaldbahn.de

Fotos, Archiv Stratkon

Siehe auch Hesse-Bahn und Schwarzwaldbahn

Gaswerk Stuttgart Gaisburg hat heute 1. 08. Geburtstag

Posted by Klaus on 1st August 2020 in Es war einmal, Fotos, In und um Gablenberg herum

Ein Wahhrzeichen des Stuttgarter Osten

Unsere Beiträge hierzu >>>>>>>

Wissenswertes im Wiki >>>>>

Stadtlexikon Gaskessel >>>>

SWR-Filmchen >>>>

Fotos, Blogarchiv, Fischer-Arts und Karten eines Sammlers

Einladung – Sitzung des Bezirksbeirat Ost 19.08.2020

18:00 Uhr, Rathaus – Großer Sitzungssaal

Hinweise
1. Es nehmen nur ordentliche Mitglieder des Bezirksbeirats an der Sitzung teil.
2. Der Zugang zum Sitzungssaal im Rathaus wird geregelt. Die Sitzordnung ist so gestaltet, dass zwischen allen teilnehmenden Personen ein Abstand von 2 Metern eingehalten wird.
3. Für Bürgerinnen und Bürger stehen nur wenige Plätze zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass Sie Ihre Kontaktdaten hinterlegen müssen.
4. Alle Personen müssen ab Betreten bis Verlassen des Gebäudes und während der Sitzung eine Alltagsmaske tragen.
5. Auf die Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln wird hingewiesen.

T a g e s o r d n u n g öffentlich

1. Die Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung der Stadt Stuttgart stellt sich vor

2. Evaluation Busspur in der Wagenburgstraße (Antrag CDU-Ost)

3. Vereine in Stuttgart-Ost unterstützen (Antrag CDU-Ost)

4. 5 Minuten für Bürger*innen auch unter Corona Umständen (Antrag Die FrAKTION-Ost)

5. Altglascontainer im Stadtbezirk (Antrag SPD-Ost)

Schmalzmarkt in Gablenberg

6. Berichterstattung der Verwaltung zur Situation im Bereich Schmalzmarkt und Gablenberger Hauptstraße im Sanierungsgebiet Stuttgart 30 (Antrag Bündnis 90/Die Grünen-Ost)

7. Erweiterung der Außengastronomie (Bündnis 90/Die Grünen-Ost)

8. Bericht zum aktuellen Planungsstand hinsichtlich des barrierefreien Ausbaus von Bushaltestellen (Antrag Bündnis 90/Die Grünen-Ost)

9. Radfreundlicher Osten IV: Verbesserung der Radverbindung Stuttgart-Mitte nach Stuttgart-Ost und Bad Cannstatt (Antrag Bündnis 90/Die Grünen-Ost)

10. Bezirksbudget: Probewochenende des 1. HHC Stuttgart-Gablenberg e.V.

11. Bezirksbudget: Kultursommer Spezial des Kulturtreff Stuttgart-Ost am 31.07.2020

12. Bezirksbudget: Umgestaltung eines Baumbeets in der Gablenberger Hauptstraße

13. Anhörung zur Veranstaltung: Wiesengottesdienst der Immanuelsgemeinde auf dem Wagenburgplatz am 13.09.2020

14. Mitteilungen und Verschiedenes

Charlotta Eskilsson, Bezirksvorsteherin

Fotos, FDP S Ost, Marie, Klaus

Ab 2. August sonntags Chance auf „Eintritt frei“ ins Mercedes-Benz Museum

Posted by Klaus on 29th Juli 2020 in Fotos, Stuttgart, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Pressemeldung

Bei hochsommerlichen Temperaturen: freier Eintritt in die angenehm temperierte Dauerausstellung und die aktuelle Sonderausstellung „40 Jahre G-Klasse“

·       Die Aktion läuft an insgesamt sieben Sonntagen vom 2. August bis 13. September 2020

·       Maßgeblich ist die Temperaturmessung am Museum morgens um 7:07 Uhr

Stuttgart. Hitzefrei oder nicht? Diese Entscheidung fällt an insgesamt sieben Sonntagen ab 2. August immer morgens beim Blick auf das Thermometer. Wenn am Museum morgens um 7:07 Uhr die Außentemperatur bereits 20 Grad Celsius und mehr beträgt, ist an diesem Sonntag innerhalb der regulären Öffnungszeit von 9 bis 18 Uhr der Eintritt ins Museum frei. Ob das der Fall ist, erfahren die Besucher auf den Social-Media-Kanälen des Mercedes-Benz Museums (@mercedesbenzmuseum auf Instagram und Facebook) und ab 9 Uhr über das Classic Kontakt Center (0711 17-30000). Darüber hinaus läuft die Meldung auch im Radiosender „DIE NEUE 107.7“ und unter https://dieneue1077.de/hitzefrei.

An den Sonntagen bis einschließlich 13. September 2020 findet zudem zwischen 9 und 16 Uhr der markenoffene Klassikertreff „Cars & Coffee“ auf dem Außengelände statt. Die beliebte und zwanglose Veranstaltung ist eine feste Größe in der automobilen Sommersaison für Besitzer und Fans von Youngtimern und Oldtimern. Teilnehmen können Automobile aller Marken, die mindestens 20 Jahre alt sind.

Das aktuelle Kinderprogramm des Mercedes-Benz Museums bietet den jüngsten Besuchern ab 3 Jahren attraktive Programme. Im Mittelpunkt stehen kreative Aktivitäten im CAMPUS auf Ebene 0 sowie Angebote zum Erkunden der Dauerausstellung. Die Teilnahme ist nur in Begleitung eines Erwachsenen möglich. Sämtliche Aktivitäten sind unter Berücksichtigung der behördlich vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen konzipiert. Zu den Hygienemaßnahmen im Museum gehört auch, dass Kinder ab 6 Jahren beim Besuch eine Mund-Nasen-Maske tragen müssen – so wie alle Erwachsenen.

Fotos, Klaus

Stuttgart – Hinweise zu den Gefahren beim Baden im Neckar

Die Wasserschutzpolizeistation Stuttgart, deren Neckar-Zuständigkeitsbereich sich von Plochingen bis Kirchheim/Neckarwestheim erstreckt, weist angesichts der heißen Jahreszeit auf Gefahren beim Baden im Neckar hin.

Corona bedingt bleiben dieses Jahr viele Menschen zuhause und nutzen bei hochsommerlichen Temperaturen den Neckar zum Baden und Schwimmen.

Der Neckar steht jedoch leider nicht für ungetrübten und einfachen Badespaß.

In manchen Streckenabschnitten ist das Baden im Neckar gem. Rechtsverordnung schlicht verboten, wie zum Beispiel im gesamten Stadtgebiet Stuttgart einschließlich Max-Eyth-See.

Aber auch im übrigen Neckar ist das Baden aus den folgenden Gründen nicht wirklich empfehlenswert:

1. Der Neckar ist nicht als Badegewässer ausgewiesen, da er die gesetzlichen Vorgaben der entsprechenden EU-Richtlinie und der darauf basierenden baden-württembergischen Badegewässerverordnung an mehreren kontrollierten Stellen nicht erfüllt.

2. Am Neckar gibt es keine ausgewiesenen Badestellen.

3. Der Neckar ist ein sogenannter „Vorfluter“. Das heißt, dass Kläranlagen ihr gereinigtes Abwasser in den Fluss leiten. Zwar werden Keime in den mechanisch-biologischen Reinigungsstufen zum größten Teil abgebaut, nie jedoch vollständig. Dadurch können Krankheitserreger wie Fäkalkeime, Salmonellen, Viren oder Pilze die Wasserqualität gesundheitsschädigend beeinflussen.

4. Bei starken und langanhaltenden Regenfällen können Abwässer auch ungeklärt in den Neckar gelangen. Durch die Einleitung von Industrieabwässern bestehen bei Störfällen ebenfalls gesundheitliche Risiken. Ebenso können Ratten in der Kanalisation und an den Ufern eine Vielzahl von Krankheit erregenden, darunter auch multiresistente Keime übertragen.

5. Der Neckar ist eine Bundeswasserstraße ähnlich einer Bundesautobahn. Er wird von großen Güter- und Tankmotorschiffen, Fahrgastschiffen, Motor,- Ruder,- und Segelbooten sowie Schlauch- bootfahrern, Stand-Up-Paddlern und Belly-Booten befahren, die für die Badenden erhebliche Risiken darstellen.

6. Die Berufsschifffahrt hat grundsätzlich Vorfahrt, alle anderen sind daher ausweichpflichtig. Ein Motorschiff vermag u. a. wegen seiner Größe und Trägheit keine schnellen Ausweichmanöver zu fahren. Hinzu kommt, dass der Kapitän eines Motorgüterschiffes vor seinem Bug einen „Sichtschatten“ von bis zu 300 m haben kann, in dem er Badende und kleine Fahrzeuge nicht erkennt.

7. Die Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung, quasi die Straßenverkehrsordnung für Binnenwasserstraßen, verbietet das Baden auch explizit an bestimmten Stellen. Die Wasserschutzpolizei Stuttgart macht daher darauf aufmerksam, dass das Schwimmen und Baden besonders im Bereich von 100 m oberhalb bis 100 m unterhalb von Wehr- und Schleusenanlagen, einschließlich der Schleusen- vorhäfen, Kraftwerksanlagen, Schiffsliegestellen, Hafeneinfahrten und Brücken auf Grund von Schiffsbetrieb und Strömungen lebensgefährlich und deshalb nicht erlaubt ist. Ebenso ist das Springen von Brücken strengstens untersagt.

Wer trotz aller Bedenken auf das Baden im Neckar nicht verzichten möchte, sollte sich unbedingt auf den Flussrand beschränken und nicht in die Schifffahrtswege schwimmen.

Fotos, Blogarchiv

Stuttgarter Gewässer im Porträt – Stadt Stuttgart veröffentlicht Gewässerbroschüre

Info LHS

Der Leiter des Tiefbauamts, Jürgen Mutz, hat in der Sitzung des Ausschusses für Klima und Umwelt am 24. Juli die erste Auflage der Gewässerbroschüre „Stuttgarter Gewässer“ vorgestellt.

Die Broschüre gibt einen Einblick in die Arbeit des Tiefbauamts im Zusammenhang mit der Unterhaltung und Entwicklung der Stuttgarter Fließ- und Stillgewässer. Zudem ist die Entstehungsgeschichte wichtiger Stuttgarter Gewässer beschrieben, ihre ursprünglich gedachte Funktion und was sie heute so positiv erlebbar macht.

Die Broschüre ist in einer Auflage von 3.000 Druckexemplaren erschienen und ab sofort im Eingangsbereich des Rathauses und im i-Punkt der Tourist Information in der Königstraße kostenlos erhältlich. Herausgeber ist das Tiefbauamt der Landeshauptstadt Stuttgart.

Gewässer prägen Stadtbild

Ob Fließ- oder Stillgewässer, Bäche und Seen prägen sowohl das Stadtbild als auch die Menschen. Nahezu jeder Stuttgarter Stadtbezirk hat ein Gewässer, mit dem sich die Einwohner identifizieren können. Einige Gewässer sind durch Menschenhand entstanden und dienten ursprünglich der Bekämpfung von Feuer oder Wasserknappheit. Andere wiederum wurden in ihrem Lauf verändert oder zum schnellen Wasserabfluss genutzt, um dem steigenden Anteil an Gewerbetreibenden und anderen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Im Jahr 2000 ist die Wasserrahmenrichtlinie in Kraft getreten. Diese hat unter anderem zum Ziel, die Gewässer nach und nach in einen naturnahen Zustand zurückzuversetzen. Dadurch erhalten sie ihren Freizeitwert zurück und dienen heute als wichtige Naherholungsräume.

Gewässer stellen nicht nur beliebte Ausflugsziele dar, sondern erfüllen zudem wichtige Funktionen im Natur- und Wasserhaushalt. Sie bieten Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten und sind an der Grundwasserneubildung beteiligt. Damit sie diese Fähigkeiten auch beibehalten, müssen sie stetig gepflegt und in ihrer ökologischen Weiterentwicklung unterstützt werden.

Als Träger der Unterhaltungslast für Gewässer II. Ordnung ist das Tiefbauamt für die Pflege, Entwicklung und Kontrolle von rund 70 Fließgewässern mit einer Gesamtstrecke von rund 150 Kilometern sowie 16 Seen zuständig. Zudem betreibt es im Stadtgebiet insgesamt 54 Stauanlagen und Hochwasserrückhaltebecken zum Schutz vor Hochwasser. Die naturnahe Umgestaltung von Gewässern gehört ebenfalls zum Aufgabengebiet.

Bäche, Flüsse, Seen

Die größten Stuttgarter Gewässer: Max-Eyth-See, Neckar, Parkseen

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Mehr Testmöglichkeiten für Reiserückkehrer

Posted by Klaus on 25th Juli 2020 in Allgemein, Fotos

Presemeldung

Die Urlaubssaison darf nicht zum Auslöser einer der zweiten Coronavirus-Welle werden. Durch Testmöglichkeiten an allen Flughäfen in Baden-Württemberg und stichprobenartigen Kontrollen in Grenzgebieten sollen Reiserückkehrer flächendeckend getestet werden.

Reiserückkehrende und sonstige Einreisende aus Risikogebieten im Ausland sollen in Baden-Württemberg grundsätzlich die Möglichkeit erhalten, sich nach ihrer Einreise auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen zu lassen. Eine rechtliche Verpflichtung zur Testung wird geprüft. Auch wer aus Staaten einreist, die nicht als Risikogebiet ausgewiesen sind, kann sich innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise testen lassen.

Das Land setzt damit einen entsprechenden Beschluss um, auf den sich die Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern verständigt haben. Das Sozialministerium erarbeitet nun unter Hochdruck eine entsprechende Kabinettsvorlage, die zeitnah dem Ministerrat vorgelegt werden soll. Gesundheitsminister Manne Lucha sagte: „Ich freue mich, dass Bund und Länder sich auf ein gemeinsames Vorgehen bei diesen komplexen Fragen einigen konnten. Es wäre verheerend, wenn durch die anstehende Reisezeit eine zweite Coronavirus-Welle bei uns im Land losgetreten würde. Deshalb sollten sich alle Rückkehrer aus Risikogebieten unbedingt testen lassen. Dafür schaffen wir jetzt die entsprechenden Möglichkeiten.“

Testmöglichkeiten an Flughäfen

Testmöglichkeiten sollen an allen Flughäfen im Land mit entsprechendem Flugverkehr geschaffen werden. Auch für Reisende, die beispielsweise mit dem Auto oder dem Fernbus einreisen, soll es die Möglichkeit für einen COVID-19-Test geben. Die Laborkosten werden auf Grundlage der Testverordnung des Bundes von der Gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Die Infrastrukturkosten für die Testungen an den Flughäfen sollen von den Ländern getragen werden.

Die Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Gesundheit der Länder und der Bundesminister für Gesundheit bitten die Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien sowie die Finanzministerinnen und Finanzminister der Länder, eine einvernehmliche Finanzierung sicherzustellen. Perspektivisch sollen diese Kosten über die Flughafengebühren mittelbar auf die Ticketpreise umgelegt werden. Hierfür prüft der Bund die Schaffung einer entsprechenden Rechtsgrundlage. Die Betreiber der Flughäfen werden aufgefordert, entsprechende Räume für die Durchführung der Tests zur Verfügung zu stellen. Sollten die Testkapazitäten an den Flughäfen und Seehäfen überlastet sein, können die Testungen auch an anderen Orten durchgeführt werden.

Stichprobenhafte Kontrollen im grenznahen Bereich

Für den Straßen-, Bahn- und Busverkehr aus Risikogebieten im Ausland sollen im grenznahen Bereich verstärkt stichprobenhafte Kontrollen mit der Möglichkeit der Erhebung von Personendaten durchgeführt werden. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat wird gebeten, hierbei zu unterstützen. An den grenznahen Einreisepunkten werden verstärkt Informationen über mögliche Quarantäneverpflichtungen und Testmöglichkeiten zur Verfügung gestellt. Auch soll an ausgewählten Stellen die Möglichkeit einer Testung vor Ort ermöglicht werden.

Eine negative Testung kann immer nur eine Momentaufnahme darstellen. Deshalb ist nach Auffassung der Gesundheitsministerkonferenz sechs bis sieben Tage nach Testung bei Einreise ein weiterer COVID19-Test sinnvoll. Bei Auftreten von unklaren Symptomen auch nach einer negativen Testung ist unverzüglich Kontakt mit einem Arzt zur Abklärung der Symptome Kontakt aufzunehmen.

Appell an Eigenverantwortung und Vernunft der Reisenden
„Wir appellieren gerade vor dem Hintergrund der derzeit auch in Baden-Württemberg wieder ansteigenden Infektionszahlen eindringlich an die Eigenverantwortung und Vernunft aller Reisenden, sich umsichtig zu verhalten. Unter jetzigen Pandemie-Bedingungen ist beispielsweise schlicht nicht die Zeit für Partytourismus oder ausufernde, feuchtfröhliche Feiern im Ausland. Nur so können wir die Infektionszahlen auch im Herbst auf einem niedrigen Niveau halten.“

Seit der Aufhebung der Reisewarnung für die Länder der Europäischen Union und einige weitere europäischen Staaten am 15. Juni wurden insgesamt 225 reiseassoziierte Covid-19-Fälle an das Landesgesundheitsamt übermittelt. Rund 32 Prozent der Fälle gehen auf Serbien als Infektionsland zurück.

Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne

Sozialministerium: Aktuelle Risikogebiete

Sich vor Corona schützen

Aktuelle Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

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Max-Eyth-See: Ergebnisse aus fischbiologischem Gutachten liegen vor

Pressemeldung LHS

Verwaltung berichtet zu technischen Maßnahmen am See
Die Landeshauptstadt Stuttgart will die Wasserqualität des Max-Eyth-Sees stabil halten. Dazu hat im Auftrag des Tiefbauamts ein unabhängiger Ökologe den aktuellen Fischbestand des Sees untersucht.

Das Gutachten soll zeigen, welche Artenzusammensetzung und Mengen an Fischen der See verträgt. Die Ergebnisse wurden am Freitag, 24. Juli, im Ausschuss für Klima und Umwelt präsentiert. Die Verwaltung hat zudem über die technischen Maßnahmen am See berichtet.

Im See befinden sich laut Gutachten Rotaugen, Rotfedern, Karpfen, Giebel, Welse, Gemeine Sonnenbarsche, Aale, Marmorgrundeln sowie Bitterlinge. Auffallend stark sind dabei vor allem die aktuellen Bestände von Karpfen und Giebeln. Insgesamt attestiert das Gutachten einen Gesamtbestand dieser beiden Arten von 90 bis 220 kg/ha. Der kritische Schwellenwert von 20 bis 25 kg/ha ist demnach im See um ein Vielfaches überschritten. Starke Bestände von Karpfen und Giebeln können die Wasserqualität eines Gewässers negativ beeinflussen.

Der Gutachter empfiehlt eine beinahe vollständige Entnahme von Karpfen und Giebeln aus dem Max-Eyth-See. Außerdem sollten zukünftig keine Fische dieser Arten aktiv in den See gesetzt werden. Weil im See Raubfische fehlen, empfiehlt der Ökologe, ihn mit Hechten zu besetzen und für diese Arten eine Fangbeschränkung einzuführen. Einen ersten Besatz mit Junghechten hat das Tiefbauamt im Mai bereits als Sofortmaßnahme durchgeführt. Als weitere Arten empfiehlt er Barsche und Schleien.
Der Fischbestand wurde am 23. und 24. April dieses Jahres erhoben. Die Regulierung des Fischbestands ist Teil eines umfangreichen Maßnahmenprogramms der Stadt, um die Wasserqualität des Max-Eyth-Sees zu verbessern.

Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität

Die Stadt hat in den vergangenen Jahren verschiedene Maßnahmen durchgeführt, um die Wasserqualität des Max-Eyth-Sees zu verbessern. Zum aktuellen Stand und zu weiteren Maßnahmen hat die Verwaltung im Ausschuss berichtet.

Jürgen Mutz, Leiter des städtischen Tiefbauamts, sagte: „Wir wollen die Wasserqualität im Max-Eyth-See dauerhaft verbessern. Dafür haben wir in den vergangenen Jahren bereits einiges getan. Wir sind aber noch nicht am Ziel. Mit den weiteren Maßnahmen, die wir zum Teil auch bereits umsetzen konnten, wollen wir einen stabilen Max-Eyth-See erreichen und künftige Fischsterben unwahrscheinlicher machen.“

Zu den Maßnahmen, die am See bereits umgesetzt wurden, zählen die Zuführung von Quellwasser, der Verschluss der Schleuse zum Neckar, Nährstofffällungen, das Monitoring durch einen Limnologen sowie die Schaffung einer Flachwasserzone. Diese Maßnahmen haben die Situation bereits verbessert. Seit Anfang Juli ist die neue Wasserableitung in Betrieb, sodass die Frischwasserzufuhr bei Bedarf erhöht werden kann. Des Weiteren will die Verwaltung künftig auf mobile Belüfter und die Installation von drei stationären Belüftungsanlagen setzen. Sie sollen einem Abfall des Sauerstoffgehalts entgegenwirken. Hinzukommen sollen außerdem stationäre Sauerstoffmessgeräte im See und eine weitere Nährstofffällung. Weitere Maßnahmen für eine Seesanierung werden aktuell in einem Konzept zusammengeführt.

Für die Umsetzung dieses Maßnahmenpakets hat der Gemeinderat insgesamt rund 1,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Hinzu kommen dauerhaft 13.000 Euro für den Betrieb der stationären Belüfter.

Anmerkung: Über dieses Gutachten kann ich nur den Kopf schütteln. So ein Blödsinn