Archive for the ‘Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart’ Category

Betreten von Eisflächen in Stuttgart verboten – Lebensgefahr!

Posted by Klaus on 23rd Dezember 2019 in Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart, Stuttgart

Info

Die Stadt Stuttgart weist darauf hin, dass das Betreten von Eisflächen und das Schlittschuhlaufen in öffentlichen Anlagen per Polizeiverordnung generell untersagt ist.

In Stuttgart ist kein öffentliches Gewässer zum Eislaufen freigegeben. Es erfolgt keine Kontrolle der Stärke und Tragfähigkeit der Eisflächen. Das Betreten zugefrorener Gewässer ist daher lebensgefährlich. Erwachsene werden gebeten, Kinder auf die Gefahren und das Verbot aufmerksam zu machen.

Fotos, Blogarchiv

Eigenbetrieb Stadtentwässerung Stuttgart feiert 25-jähriges Bestehen

Posted by Klaus on 18th Dezember 2019 in Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart, Stuttgart

Info
Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung Stuttgart (SES) feiert am 26. Januar 2020 sein 25-jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläumsjahrs wird sich die SES mit einigen Überraschungen den Stuttgarter Bürgern präsentieren. Einzelne Termine wie Sonderführungen oder ein Studi-Tag im Hauptklärwerk Mühlhausen und weitere Details werden rechtzeitig über die Medien der Stadt Stuttgart bekannt gegeben.

Die SES ist mit ihren rund 380 Mitarbeitenden für die Ableitung und Behandlung des Abwassers von Stuttgart sowie der neun Partnergemeinden Ditzingen, Esslingen, Fellbach, Gerlingen, Korntal, Kornwestheim, Leinfelden-Echterdingen, Ostfildern und Remseck sowie des Flughafens und der Landesmesse Stuttgart zuständig.

Vier Klärwerke reinigen das Abwasser in den Stadtteilen Mühlhausen, Möhringen und Plieningen und der Stadt Ditzingen. Die SES plant, baut, betreibt und unterhält darüber hinaus auch die Kanalisation, die Regenbecken sowie die Abwasserpumpwerke. Das eigene Zentrallabor überwacht kontinuierlich das Abwasser und führt die Beprobung aller Stuttgarter Mineralquellen, Hallen- und Freibäder durch.

Weitere Informationen zur SES stehen unter www.stuttgart-stadtentwaesserung.de.

Siehe auch: Kanal Museum Stuttgart

Geschichte von StuttgartVon der Kloake zum Watercloset

Foto, Sabine

Weihnachtsgrüße vom Stuttgarter Brünnele

Posted by Klaus on 17th Dezember 2019 in Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart, Stuttgart

Stuttgarter Brünnele sollen fließen und plätschern…

Fischverkauf des Württembergischer Anglerverein e.V. (WAV) 14. & 21.12. 11 Uhr

Info: Württembergischer Anglerverein e.V. (WAV)

Gravad Lachs, kaltgeräucherter Lach. Heiss geräucherte Forellen frisch aus dem Räucherofen.
Samstag 14.12. Sonntag 21.12. von 11: – 19:00 Uhr. Zum mitnehmen. Zum hier essen. Mit Glühwein/Glühpunsch. Dazu Flammkuchen mit Lachs. Lachscanapees.

Beim Haus am See in Stuttgart Mühlhausen am Max-Eyth-See. Im beheizten Zelt oder drinnen in der „Alten Werkstatt“. 70378 Stuttgart Mühlhäuserstr. 311

facebook.com/events/ WAV
Foto, Blogarchiv (WAV)

Max-Eyth-See: Stadt informiert über Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität

Posted by Klaus on 21st November 2019 in Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart, Stuttgart

Info

Die Landeshauptstadt arbeitet daran, den Max-Eyth-See als Naherholungsgebiet mit seinen vielfältigen Nutzungen zu erhalten. Wie die Wasserqualität verbessert und künftig noch intensiver überwacht werden kann, darüber haben sich Vertreter des Tiefbauamts und des Garten-, Friedhofs- und Forstamts sowie Bezirksvorsteher Ralf Bohlmann mit Interessengruppen und Vertretern des Bezirksbeirats Mühlhausen am Mittwoch, 20. November, bei einem Runden Tisch ausgetauscht.

Jürgen Mutz, Leiter der Bauabteilung Mitte/Nord im Tiefbauamt, sagte: „Wir wollen die Wasserqualität des Max-Eyth-Sees rasch verbessern und notwendige Maßnahmen kurzfristig umsetzen. Dazu haben wir das Gespräch mit den Akteuren des Sees gesucht und ihnen die geplanten Maßnahmen präsentiert. Der Austausch war sehr konstruktiv. Die Vertreterinnen und Vertreter haben unsere Maßnahmen begrüßt und gleichzeitig Anregungen eingebracht. Diese werden wir sorgfältig prüfen und klären, ob wir sie in die Planungen aufnehmen können.“

Die Verwaltung plant, bereits in 2020 Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität umzusetzen. Dazu zählen unter anderem stationäre Messsysteme, mit denen der Sauerstoffgehalt des Wassers besser überwacht werden kann, und eine Belüftungsanlage, die ab dem kommenden Jahr dauerhaft betrieben werden soll.

Die geplanten Maßnahmen hat die Verwaltung dem Gemeinderat im Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik zur Vorberatung dargelegt. Der Gemeinderat wird am 20. Dezember darüber entscheiden. Der nächste Runde Tisch zum Max-Eyth-See soll im zweiten Quartal 2020 stattfinden.

Siehe auch >>>>

Foto, Blogarchiv

Max-Eyth-See: Bürgermeister Thürnau dankt Beteiligten und Engagierten

Posted by Klaus on 15th Oktober 2019 in Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart, Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart 15.10.

Anfang September 2019 geriet der Max-Eyth-See in eine Notlage. Über Nacht fielen die Sauerstoffwerte stark ab. Das städtische Tiefbauamt wirkte sofort entgegen, zusätzlich engagierten sich zahlreiche Personen am See. Der Technische Bürgermeister Dirk Thürnau dankte den Beteiligten mit einem persönlichen Brief, wie die Stadt am Mittwoch, 15. Oktober, mitteilte.
Nachdem niedrige Sauerstoffwerte im Max-Eyth-See festgestellt wurden, veranlasste das Tiefbauamt Maßnahmen durch das Technische Hilfswerk. Dieses war über mehrere Tage im Einsatz. Auch der Württembergische Anglerverein, die Freiwillige Feuerwehr Hofen sowie weitere Bürgerinnen und Bürger haben sich nach dem massenhaften Fischsterben mit großem Einsatz verdient gemacht. Stellvertretend für alle Beteiligten dankte der Technische Bürgermeister Dirk Thürnau dem Ortsverband Stuttgart des Technischen Hilfswerks, der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Hofen und dem Württembergischen Anglerverein mit einem persönlichen Brief.

Foto, Manu’s Bilderecke

Kurzfilmwettbewerb „Unser Neckar“

Posted by Klaus on 30th September 2019 in Allgemein, Fotos, Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart

Unter dem Motto „Fremdstoffe im Fluss“ fand der diesjährige Kurzfilmwettbewerb „Neckarperspektiven“ statt. Im Rahmen des „Unser Neckar“-Aktionstages in Heilbronn hat Umweltminister Franz Untersteller die Gewinner des Wettbewerbs ausgezeichnet. Dabei hob er positiv hervor, dass sich die Menschen wieder stärker mit dem Neckar identifizieren.

Umweltminister Franz Untersteller hat beim „Unser Neckar“-Aktionstag in Heilbronn das Engagement aller Beteiligten gewürdigt und die Gewinner des Kurzfilmwettbewerbs mit Urkunden und Sachpreisen ausgezeichnet. „Für mich ist dieser Tag immer außerordentlich wichtig, um mich bei denjenigen zu bedanken, die so kontinuierlich helfen, unseren Neckar noch besser zu machen“, sagte Untersteller anlässlich der Preisverleihung. Der Minister freute sich zudem, dass der Umweltschutz in den vergangenen Jahren in der Bevölkerung immer mehr an Bedeutung gewinnt: „Die Menschen identifizieren sich wieder stärker mit ihrem Neckar. Das ist gut so.“

Bereits zum dritten Mal war im Vorlauf des Aktionstags der Preis für den Kurzfilmwettbewerb ausgelobt worden. „Mich hat vor allem die hohe Qualität der eingereichten Beiträge beeindruckt“, lobte der Minister die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Neu war diesmal, dass das Thema vorgegeben war. „Fremdstoffe im Fluss“ hieß es, was Untersteller angesichts der aktuellen Debatte um Plastikvermeidung „sehr passend“ fand. Der Minister sagte: „Wir tun sehr viel dafür, um unsere Gewässer naturnäher zu gestalten und sauberer zu machen. Die Flüsse müssen für Mensch und Natur wieder zu attraktiven Lebensräumen werden.“

Mehr als 370 Gruppen engagieren sich am Neckar

Das Umweltministerium hat die Initiative „Unser Neckar“ 2007 ins Leben gerufen. Die Plattform soll die Akteure am Fluss vernetzen sowie dazu beitragen die nachhaltige Entwicklung des Neckars voranzubringen. Mehr als 370 Gruppen engagieren sich derzeit als lokale, regionale und überregionale Akteure am Neckar und setzen sich für ökologische, kulturelle, wirtschaftliche, pädagogische und touristische Belange im Hinblick auf den Fluss und die umgebende Landschaft ein.

Aufgrund des großen Erfolges dieser regionalen Veranstaltungen rief die Initiative „Unser Neckar“ erstmals 2009 einen Aktionstag „Unser Neckar – von der Quelle bis zur Mündung“ ins Leben, der seitdem alle zwei Jahre mit mehr als 110 Veranstaltungen stattfindet. Seit 2013 ist Umweltminister Franz Untersteller der Schirmherr.

Umweltministerium: Initiative „Unser Neckar“

Kurzfilmwettbewerb „Unser Neckar“

Fotos, Blogarchiv

Entwarnung: Keine Blaualgen im Max-Eyth-See

Posted by Klaus on 25th September 2019 in Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart 25.09.

Aktuelle Untersuchungsergebnisse haben gezeigt, dass im Max-Eyth-See keine Gefahr mehr durch Blaualgen besteht.
Auslöser der seit August bestehenden Warnung waren potenziell giftige Cyanobakterien gewesen, die auch als Blaualgen bezeichnet werden. Diese hatten sich infolge der sommerlichen Hitzeperiode gebildet.

Foto, Blogarchiv

Max-Eyth-See: Vielfältige Nutzung erhalten – Frühwarnsystem und Wasserzufuhr soll Fischsterben unwahrscheinlicher machen

Posted by Klaus on 18th September 2019 in Fotos, Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart, Stuttgart

Info, Stadt Stuttgart

Die Landeshauptstadt arbeitet daran, den Max-Eyth-See als Naherholungsgebiet mit seinen vielfältigen Nutzungen zu erhalten.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn führte am Mittwoch, 18. September, aus: „Der See hat einen hohen Wert für Bürger, Umwelt sowie die im und am See lebenden Tiere. Die verschiedenen Nutzungen gilt es abzustimmen und ein Fischsterben weniger wahrscheinlich zu machen.“ Dazu solle ein Frühwarnsystem installiert und eine verstärkte Wasserzufuhr geschaffen werden. Das Frischwasser soll helfen, die Nährstoffe im See zu reduzieren. Die Maßnahmen sollen bereits im kommenden Sommer einem massenhaften Fischsterben entgegenwirken, kündigte Kuhn bei einem Pressegespräch an.

Kuhn weiter: „Stuttgart hat nicht viele Wasserflächen. Deshalb ist der Max-Eyth-See so wichtig für die Gesamtstadt. Dass er Anfang September so überraschend gekippt ist und massenhaft Fische gestorben sind, war für mich ein Schock.“ Die Gründe dafür seien komplex. „Das Gebiet ist windarm, der Sommer war heiß, viele Wasserpflanzen waren abgestorben, Blaualgen hatten sich gebildet. All das mag dazu beigetragen haben, dass so plötzlich tausende Fische starben. Deshalb haben wir jetzt ein Paket zur kurzfristigen Hilfe geschnürt.“ Im Zentrum stünde eine dauerhafte Überwachung vor allem des Sauerstoffgehalts und eine ausreichende Belüftung des Wassers. „Mittelfristig müssen wir schauen, dass wir die Zufuhr von Frischwasser steigern und auch klären, welche und wie viele Fische der See verträgt. Wir gehen diese Aufgabe mit hoher Priorität an, weil der See und das Gebiet so wichtig sind.“ Noch im Herbst soll ein Verwaltungsvorschlag mit dem Gemeinderat besprochen werden.

Der Technische Bürgermeister Dirk Thürnau erläuterte: „Unser Fokus liegt darauf, einen verbesserten Zu- und Abfluss zu schaffen. Wir werden prüfen, ob und wie wir mehr frisches Wasser zuführen können. Momentan schaffen wir 40 Liter pro Sekunde. Das reicht aus, um die Verluste über Verdunstung auszugleichen. Für einen Wasseraustausch benötigen wir mehr. Das ist wichtig, um stehende Wasserschichten zu vermeiden.“ Ein wasserrechtliches Verfahren soll Klarheit über die Möglichkeiten bringen, so Thürnau.

Der Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, Peter Pätzold, sagte. „Der Max-Eyth-See ist auch für Tiere und Pflanzen wichtig. Die Uferlandschaft bietet vor allem Vögeln einen geschützten Lebensraum. Das Gelände steht unter Naturschutz, eine Teilfläche des Sees ist als Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Hinzu kommen die Fische im See. Zusammen mit den Anglern vor Ort werden wir uns ansehen, welcher Fischbestand mit Blick auf Masse und Artenvielfalt sinnvoll für See und Fische ist.“ Es sei falsch zu behaupten, der See sei tot. „Es wurden Fische und andere Lebewesen beobachtet. Der See bietet gewisse, natürliche lebenserhaltende Nischen, er hat eine Reserve. Ein besserer Zu- und Abfluss helfen, künftigen Extremsituationen vorzubeugen.“

Hintergrund Max-Eyth-See

Mit 600 Meter Länge und über 300 Meter Breite ist der Max-Eyth-See das größte Stehgewässer in der Region. Er hat eine Wasserfläche von 17,3 Hektar und ist im Schnitt 2,3 Meter tief. Der See entstand in den 1920er-Jahren durch den Bau der Staustufe des Neckars, damals als Staubecken. Die Kiesgrube dehnte sich aus bis auf die Größe des heutigen Sees. Als künstlich angelegtes Gewässer hat er keinen natürlichen Zu- und Abfluss.

Siehe auch unseren Beitrag Die Entstehung des Max-Eyth-Sees auf Schautafeln

TV Beitrag des SWR

Zeitungsbericht Stgt Z

Fotos, Blogarchiv

Fischsterben im Max-Eyth-See – Wie lässt sich das Trauerspiel in Zukunft verhindern?

Posted by Klaus on 8th September 2019 in Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart, Stuttgart

Antrag der Stadträtinnen/ Stadträte – Fraktion CDU-Gemeinderatsfraktion

Durch einen zu niedrigen Sauerstoffanteil im Max-Eyth-See kam es zu einem großen Fischsterben. Zu einer solchen Umweltkatastrophe kommt es bedauerlicherweise nicht zum ersten Mal im Max-Eyth-See. Damit sich dieses Trauerspiel zukünftig nicht mehr wiederholt, müssen Maßnahmen ergriffen werden, die früher ansetzen als die aktuellen Rettungsversuche durch Feuerwehr und THW. Vorstellbar wären zusätzliche Fontänenbrunnen im See, die präventiv Sauerstoff in das Wasser bringen. Wir beantragen daher:Die Stadtverwaltung berichtet zeitnah im Ausschuss für Umwelt und Klima, welche Maßnahmen für eine bessere Wasserqualität im Max-Eyth-See ergriffen werden können. Und warum nicht bisher schon aus den Erfahrungen der Vergangenheit eine genauere Beobachtung des Max-Eyth-Sees vorgenommen wurde.

Unterzeichnet Alexander Kotz, Dr. Markus Reiners

Foto, Blogarchiv