Archive for the ‘Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart’ Category

Auf Tagesausflüge in stark frequentierte Erholungsgebiete verzichten

Presse LHS

Das schöne Winterwetter und der weiße Pulverschnee laden dazu ein, lange Spaziergänge oder Schlittenfahrten in der Natur zu unternehmen. Die Landeshauptstadt bittet darum, beliebte Ausflugsziele zu meiden und sich auch draußen, vor allem hinsichtlich Ansammlungen und Mindestabstand, an die Corona-Regelungen zu halten.

Dr. Clemens Maier, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, sagt: „Es ist verständlich, dass die Stuttgarterinnen und Stuttgarter sich an der frischen Luft bewegen wollen. Dabei ist es jedoch wichtig, sich gut in und um die Stadt zu verteilen. Stuttgart hat viele schöne Plätze, um sich zu erholen. Besonders beliebte Ausflugsziele sollen gemieden werden. Unter Rücksichtnahme auf die Abstands? und Hygieneregeln sind weniger frequentierte Orte in Stuttgart in der aktuellen Situation die bessere Wahl.“

Bereits beim letzten Wintereinbruch hat sich eine Vielzahl an Ausflüglern auf den Weg in die Naherholungsgebiete in und um Stuttgart gemacht. In der Folge kam es in vielen Regionen zu schwierigen Verkehrszuständen.

Fotos, Blogarchiv

Parken am Max-Eyth-See auf dem Parkplatz des WAV

Posted by Klaus on 31st Dezember 2020 in Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart, Stuttgart

Parken am Max-Eyth-See auf dem Parkplatz des Württembergischen Anglerverein e.V.

Besucher des Sees freuen sich regelmäßig über den großen Parkplatz beim Haus am See und Parken da gerne. Zum Spaziergang oder auch zum 10 Stunden Picknick auf der Wiese. Selten zum Besuch der Gaststätte.

Das Schild, das darauf hinweist, dass es ein Privatparkplatz ist wird einfach ignoriert. Wenn dann parkende darauf angesprochen werden gibt es nur wenige Einsichtige. Die Regel sind eher dumme Sprüche oder gar Unver- schämtheiten. Deshalb wird der Parkplatz 2021 zum gebührenpflichtigen Parkplatz.

In der Einfahrt parkende Fahrzeuge die das Hinweisschild ignorieren werden in Zukunft innerhalb kürzester Zeit abgeschleppt werden.

Wir bedauern außerordentlich, dass wir zu diesen Maßnahmen greifen müssen. Jahrelange Versuche an die Einsicht der parkenden zu appellieren sind leider ohne Erfolg geblieben.

  1. Vorsitzender Württembergischer Anglerverein e.V.

Hans-Hermann Schock

Foto, Klaus

Seesanierungsmaßnahme im Riedsee geplant

Posted by Klaus on 23rd Dezember 2020 in Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart

Info LHS

Aufgrund der natürlichen Seenalterung des Riedsees hat sich mit den Jahren eine Schlammschicht im Seegrund aufgebaut. Diese führt aufgrund von sauerstoffzehrenden Abbauprozessen im Wasser zu einer verminderten Wasserqualität.

Um die Wahrscheinlichkeit der Algenblütenbildung sowie Sauerstoffknappheit in heißen Sommerperioden zu verringern, soll ein Teil des Riedsees entschlammt werden. Dafür wird vorbereitend der See zum Teil abgelassen und anschließend fachgerecht abgefischt. Die Maßnahme ist mit dem Fischereiberechtigten abgestimmt. Nach der Entschlammung wird der See wieder aufgestaut, und die Fische werden wieder in den See gesetzt.

Das Betreten freigelegter Bereiche im See nach der Teilablassung ist verboten. Es besteht die Gefahr, in den schlammigen Ablagerungen steckenzubleiben. Erwachsene werden gebeten, Kinder auf das Verbot aufmerksam zu machen.

Im Auftrag des Tiefbauamts durchgeführte Schlammbeprobungen wiesen keine Belastungen des Schlammes auf, sodass der Schlamm zur Trocknung voraussichtlich bis Frühjahr 2021 auf städtischen Grundstücken im Seenumfeld zwischengelagert werden kann. Aufgrund der organischen Bestandteile am Seegrund kann es bis zum Wiedererreichen des Normalwasserspiegels zu einer ungefährlichen Geruchsentwicklung im See kommen.

Die Arbeiten sollen im Januar 2021 ausgeführt werden.

Foto, Klaus

Lebensräume sichern – Stillgewässer im Wald pflegen

Posted by Klaus on 8th Oktober 2020 in Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart, Stuttgart

PM und Antrag der Stadträtinnen/Stadträte – Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN-Gemeinderatsfraktion

Stuttgart erlebte dieses Jahr den dritten trockenen Sommer in Folge. Der Wald und seine da-rin befindlichen Tümpel, Teiche und Weiher befinden sich dadurch in einem schlechten Zu-stand. Diese kleinen Stillgewässer bieten jedoch vielen geschützten Arten, wie z.B. der Gelb-bauchunke, Springfrosch und Kammmolch wichtige Lebensräume, insbesondere als Laichge-wässer.
Diese meist kleinen und künstlichen Stillgewässer trocknen immer mehr aus. Ein Grund ist die beschriebene Klimaerwärmung, aber auch Verlandung und Gehölzsukzession. Die Folge ist, dass viele auf diese Biotope spezialisierten Tier- und Pflanzenarten stark zurückgehen – ins-besondere die streng geschützte Gelbbauchunke.
Das Artenschutzkonzept der Stadt Stuttgart und der FFH-Managementplan „Glemswald und Stuttgarter Bucht“ sehen konkrete Maßnahmen gegen eine Austrocknung vor. Vom Ausbag-gern bis zum Freischneiden und der Neuanlage. Bei einer Entschlammung und Entladung ei-nes Tümpels vergrößert sich das Volumen des Wasserkörpers, dadurch kann Amphibienlaich längere Trockenphasen besser überstehen.
Zahlreiche Biotope sind stark zugewachsen, so dass eine noch stärkere Verlandung und Aus-trocknung im nächsten Jahr zu befürchten ist. Die Pflegemaßnahmen finden idealerweise im Zeitraum zwischen Oktober und Dezember bzw. Januar statt.

Deshalb bitten wir die Verwaltung im Waldbeirat darzustellen:
1. In welchem Zustand befinden sich die kleinen Stillgewässer im Stuttgarter Stadtwald?
2. Welche Gegenmaßnahmen werden von Oktober 2020 bis Januar 2021 getroffen, um eine Austrocknung dieser Stillgewässer zu vermeiden?
3. In welchem Zyklus werden diese Biotope freigeschnitten und ausgebaggert?
4. Inwieweit sollte der Turnus der Pflegemaßnahmen mit Blick auf die Trockenheit und den Klimawandel geändert werden?
5. Werden Laichgewässer auch neu angelegt, um insbesondere die Gelbbauchunke zu för-dern? Diese vom Aussterben bedrohte Art braucht ständig neue, vegetationsfreie Pionier-gewässer.
6. Wie viele Mitarbeiter*innen sind in der Pflege der Stillgewässer tätig?
7. Wie können Ehrenamtliche in die Biotoppflege eingebunden werden? Gibt es ein Konzept der Stadt hierzu?

Unterzeichnet:
Benjamin Boy, Gabriele Munk, Gabriele Nuber-Schöllhammer

Fotos, Klaus

Mineralbad Berg ist wieder geöffnet

Presseinfo LHS

Nach vierjähriger Generalsanierung hat das Mineralbad Berg am 5. Oktober pünktlich um 9 Uhr seine Türen für die Badegäste geöffnet. Schwimmbadleiter Jérôme Forgerit-Balci begrüßte am Eingang persönlich die ersten Besucher, die es kaum erwarten konnten, endlich ihre ersten Bahnen ziehen zu dürfen.

Im Vorfeld war die Nachfrage nach E-Tickets für den Wiedereröffnungstag riesengroß: Alle online verfügbaren Tickets für die drei Zeitfenster waren nach der Freischaltung bereits drei Tage im Voraus vergriffen. Spontanbesucher konnten sich allerdings an der Tageskasse vor Ort noch einen der begehrten Plätze sichern.

Foto LHS Thomas Wagner

 

Um 22 Uhr endete der erste Betriebstag im neuen Mineralbad Berg. Trotz wenig sommerlicher Temperaturen sah man nur strahlende Gesichter. Die Mineralwasserstadt Stuttgart hat endlich ihr traditionsreiches Schmuckkästchen wieder.

Das Mineralbad Berg ist ab sofort unter Corona-Bedingungen von Montag bis Sonntag zu je drei Zeitfenstern geöffnet. Das erste Zeitfenster geht von 9 bis 13 Uhr, das zweite von 13.30 bis 17.30 Uhr und das dritte von 18 bis 22 Uhr. Der normale Einzeleintritt kostet pro vierstündigem Zeitfenster 8 Euro, ermäßigt 6,40 Euro. Die Saunen bleiben zunächst geschlossen. Tickets sind bis zu drei Tage im Voraus unter stuttgarterbaeder.de/e-ticket oder alternativ an der Badekasse – während des Zeitfensters und sofern noch verfügbar – erhältlich. An der Badekasse werden die gewohnten Zahlungsmöglichkeiten angeboten.

Erreichbar ist das Mineralbad Berg mit den Stadtbahnlinien U1, U2 und U14 bis Haltestelle Mineralbäder. Die Adresse lautet Mineralbad Berg, Am Schwanenplatz 9, 70190 Stuttgart. Telefonisch ist das Bad unter der Nummer 216?99890 zu erreichen. Weitere Infos gibt es unter  www.stuttgarterbaeder.de/mineralbadberg.

Foto, Klaus

Weitere Fischbestandserhebung im Max Eyth See

Presseinfo LHS

Die Stadt erfasst am Donnerstag und Freitag, 24. und 25. September, erneut den Fischbestand im Max Eyth See. Damit wird die weitere Entwicklung der Fischfauna kontrolliert.

Eine erste Erhebung im Frühjahr 2020 zeigte starke Defizite in der Artenzusammensetzung und Menge auf. Als Sofortmaßnahme hat die Stadt damals auf Empfehlung eines Gutachters Raubfische (Junghechte) in den See eingesetzt.

Für die Erhebung werden über den See verteilt Stellnetze platziert. Diese sind für Schwimmer lebensgefährlich. Daher weist die Stadt noch einmal auf das strikte Badeverbot im Max Eyth See hin. Alle fischereilichen Maßnahmen erfolgen mit Zustimmung des Württembergischen Anglervereins. Der Verein hat die Fischrechte am See gepachtet und damit die Hegepflicht übernommen.

Die Regulierung des Fischbestands ist Teil eines umfangreichen Maßnahmenprogramms der Stadt, um die Wasserqualität des Max Eyth Sees zu verbessern. Zur Überwachung des Sauerstoffgehalts plant die Stadt, stationäre Messgeräte im See zu installieren. Drei Belüftungsanlagen sollen den See in kritischen Phasen mit Luftsauerstoff versorgen. Um dem See mehr nährstoffarmes Quellwasser zuführen zu können, wurde eine neue Wasserableitung geschaffen. Für das Frühjahr 2021 sind zudem eine weitere Nährstofffällung sowie eine weitere Fischbestandserhebung geplant.

Foto, Klaus

Super, voll! Tankstellen-Schau im MUSE-O

Info

Kaum jemand, der kein persönliches Verhältnis zu einer Tankstelle, zu „seiner“ Tankstelle hätte. Seit rund 100 Jahren gibt es solche Stationen im Stuttgarter Osten. MUSE-O erzählt deren Geschichte. Geöffnet ist die Schau ab dem 6. September.

Wer die Ausstellung im Alten Schulhaus Gablenberg betritt, der „fährt“ geradezu in eine Tankstelle. Ein elegantes Dach überspannt die Szenerie, scheinbar einer Station der 1950er-Jahre entlehnt. Man „rollt“ vorbei an originalen Zapfsäulen der verschiedenen Epochen und Marken, entdeckt einen knallroten Vorkriegs-Ölwagen. Ein Gasolin-Tankwart begrüßt den Fahrer oder die Fahrerin – halt, nein, es ist bloß seine elegante Uniform. „Super oder normal? Voll machen? Und Öl nachschauen?“ Die prächtigen Großexponate stammen aus der Privatsammlung des Stuttgarter Tankstellen-Enthusiasten Andreas Bayer. Einige Informationstafeln erzählen die Geschichte und die Entwicklung der Tankstelle in den letzten 100 Jahren.

Man geht weiter in den rechten Museumsraum und kommt sozusagen in den Shop. Hier gibt es allerhand technisches Zubehör zu bestaunen, aber auch Souvenirs wie Tankstellenmodelle. Hier wurden früher auch Werbefiguren an gute Kunden verschenkt, das Aralinchen oder der Esso-Tiger. Und es gibt typische Snacks wie Bounty oder Bifi. Bezahlt wird am Ausgang an genau der Kasse, die bis zuletzt in der Esso-Tankstelle in der Neuen Straße ihren Dienst getan hat. An den Wänden hängen auch hier Bild-Text-Tafeln, die die sorgfältig recherchierte Geschichte jeder einzelnen Tankstelle des Bezirks erläutern – die Forschungen der Ausstellungsmacher haben nicht weniger als 30 Standorte im Stuttgarter Osten zu Tage gefördert! Vor allem das reichhaltige historische Fotomaterial verblüfft und erfreut. Und auch bewegte Bilder gibt es: Auf zwei Bildschirmen sind kleine Filme zum Thema aus dem SWR-Archiv zu sehen.

((Bildunterschrift))
Die Tankstellen der Schwabengarage, auf beiden Seiten der Cannstatter Straße, im Jahre 1949. Sammlung Schwabengarage

Von einer üblichen Eröffnungsfeier müssen die MUSE-O-Leute unter Corona-Bedingungen leider absehen. Sie bieten aber für Gruppen von bis zu sechs Personen Sonderführungen nach Vereinbarung an. Interessierte melden sich zwanglos beim Verein unter ausstellungen@muse-o.de.

Super, voll! Ein Jahrhundert Tankstellen im Stuttgarter Osten. Eine MUSE-O-Ausstellung.
MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart
6. Sept. bis 22. Nov. 2020
Geöffnet Sa, So 14-18 Uhr
Eintritt: € 2,-, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de

Fotos, Blogarchiv

Wassertemperatur­vorhersage ab sofort online

Posted by Klaus on 19th August 2020 in Fotos, Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart, Stuttgart

Pressemeldung 19.08.2020

Trockenheit und Hitze belasten auch die Gewässer in Baden-Württemberg. Die Temperaturvorhersage hilft Behörden, Industrie und Öffentlichkeit, Gewässer und die darin beheimateten Tiere und Pflanzen besser zu schützen.

Bei der Hochwasservorhersagezentrale (HVZ) können ab sofort Prognosedaten zur Entwicklung der Wassertemperaturen in Rhein und Neckar sowie in einigen Nebenflüssen des Neckars abgerufen werden. Das Angebot wurde heute von der Landesanstalt für Umwelt (LUBW) freigeschaltet.

Tiere und Pflanzen besser schützen

„Die Wassertemperatur ist eine entscheidende ökologische Größe und ein wichtiger Richtwert für die Art und den Umfang der Gewässernutzung“, sagte Umweltminister Franz Untersteller. Verschiedene Fischsterben in der Vergangenheit hätten gezeigt, was für einen Schaden kurzfristig hohe Wassertemperaturen anrichten können, so der Umweltminister. „Die Prognosedaten helfen Behörden, Industrie und Öffentlichkeit, Gewässer und die darin beheimateten Tiere und Pflanzen besser zu schützen.“

Die Veröffentlichung der Wassertemperaturvorhersage sei eine Reaktion auf die durch den Klimawandel verursachten Trocken- und Hitzeperioden der vergangenen Jahre, führte Untersteller aus. „Nach 2015 und 2018 ist 2020 schon das dritte Jahr in kurzer Folge, in dem wir sehr aufmerksam Wasserstände, Wassertemperatur und Wasserversorgung beobachten müssen.“

Wassertemperaturprognose für sieben Tage

Auch bisher gab es schon Wärmemodelle für Rhein und Neckar, die von der LUBW und der EnBW entwickelt. wurden. Um die Daten öffentlich nutzen zu können, wurden sie so angepasst, dass jetzt täglich Wassertemperaturvorhersagen für die kommenden sieben Tage berechnet werden können. Das geschieht an sieben Stationen am Rhein, an zwölf Stationen am Neckar sowie an fünf Stationen an den Neckarnebenflüssen Fils, Rems, Murr, Enz, Kocher und Jagst.

Für Rhein und Neckar gilt generell eine Wassertemperatur von 28 Grad Celsius als kritisch. Jenseits dieser Marke ist mit einem Fisch- und Muschelsterben zu rechnen. Aber auch darunter kann es bereits zu ökologischen Auswirkungen kommen, wenn weitere Rahmenbedingungen wie zum Beispiel der Sauerstoffgehalt nicht mehr günstig sind. Neben der Temperaturhöhe spielt auch die Temperaturdauer eine wesentliche Rolle.

Ökologischen Zustand von Gewässern beachten

Kraftwerk Münster

Für Kraftwerke bedeutet das Erreichen der Temperaturschwelle, dass sie das (aufgewärmte) Kühlwasser nicht mehr oder nur noch in begrenztem Umfang in das Gewässer einleiten dürfen. Sie müssen dann den Betrieb einstellen oder eine zeitlich befristete Ausnahmegenehmigung beantragen. Der Betreiber ist dann verpflichtet, den ökologischen Zustand des Gewässers an der Einleitungsstelle zu beobachten und zu dokumentieren.

Hochwasservorhersagezentrale: Prognosen für die Wassertemperatur

Fotos, Klaus

Stadt und Polizei kontrollieren Einhaltung von Coronaregeln in der Gastronomie

Posted by Klaus on 17th August 2020 in Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart, Stuttgart

Pressebericht LHS

Zahlreiche Verstöße registriert

Die Landeshauptstadt Stuttgart und die Polizei haben in der Nacht von Freitag auf Samstag die Einhaltung der Coronaregeln in der Gastronomie kontrolliert.

Der Schwerpunkt lag dabei im Bereich des Hans-im-Glück?Brunnens. Das hat die Stadt am Montag, 17. August, bekanntgegeben. Insgesamt zehn Restaurants, Kneipen und Clubs wurden kontrolliert. Bei sechs Betrieben wurden Verstöße festgestellt.

Dr. Albrecht Stadler, Abteilungsleiter im Amt für öffentliche Ordnung, sagte: „Die Verstöße in den verschiedenen Betrieben ähnelten sich: Teilweise hielten sich zu viele Gästen in den Betrieben auf; daher konnten die Abstandregeln nicht überall eingehalten werden. Auch die Erhebung der Gästedaten entsprach in einzelnen Gaststätten nicht den Vorschriften, wurde in anderen dagegen mit elektronischer Hilfe gut geregelt. Häufig war der Bereich der Außenbestuhlung unerlaubt vergrößert worden.“ Diese Verstöße würden nun zur Anzeige gebracht. Stadler: „Vier Betriebe müssen jetzt ihr Hygienekonzept deutlich verbessern und darlegen, wie sie solche Verstöße künftig vermeiden wollen.“ Insgesamt, so Stadlers Fazit, sind trotz der Verstöße die Anstrengungen der Gastronomen zu erkennen und anzuerkennen, die Coronavorgaben einzuhalten.

Rund um den Hans-im-Glück-Brunnen/Geißstraße standen in der Nacht von Freitag auf Samstag zahlreiche Menschen zusammen. Da es sich um eine Rettungsgasse handelt, räumte die Polizei den Bereich vorsorglich. Die Personen zeigten sich einsichtig. Auch die nicht genehmigte Außenbestuhlung musste abgebaut werden. Stadt und Polizei wollen die Kontrollen in den nächsten Wochen fortsetzen.

Foto, Sabine

Wetter setzt Riedsee zu – 60 tote Fische geborgen – See erhält Frischwasser

Posted by Klaus on 14th August 2020 in Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart, Stuttgart

Pressemeldung LHS

Die Landeshauptstadt Stuttgart pumpt zurzeit Frischwasser in den Riedsee. Grund ist eine Trübung des Wassers und etwa 60 tote Fische, die zu bergen waren.

Auslöser für die Verschlechterung der Wasserqualität ist die Trockenheit der vergangenen Monate und die Hitzeperiode in den zurückliegenden Tagen, wie die Stadt am Freitag, 14. August, mitteilte.

Seit dem Vormittag pumpt die Berufsfeuerwehr zusammen mit Netze BW pro Minute 1.600 Liter Frischwasser aus einem nahegelegenen Hydranten in den See. Alexander Gass, Dienststellenleiter im Tiefbauamt, erläutert: „Das frische Wasser im See senkt die Temperatur und versorgt das Gewässer mit Sauerstoff.“ Der Riedsee ist ein kleines Gewässer in einem Naturschutzgebiet in Stuttgart-Möhringen. Er hat nur einen kleinen Zulauf, der aufgrund der Hitze austrocknete. Gleichzeitig verdunstet Seewasser. Der Wetterumschwung mit einem starken Regenguss am Donnerstag verursachte niedere Sauerstoffwerte und eine Trübung des Wassers.

Am Vormittag lag der Sauerstoffwert im Riedsee bei 1 mg/l. Weitere Messungen sollen zeigen, ob die Wasserzufuhr die Qualität entscheidend verbessert hat.

Mitglieder des Anglervereins Möhringen bargen die toten Fische, es handelte sich zum Großteil um Karpfen und einige Raubfische. Sie werden der Tierkörperbeseitigung zugeführt. Die Stadt und der Anglerverein Möhringen weisen darauf hin, dass Enten und Gänse am See nicht gefüttert werden dürfen.

Die Lage am Max?Eyth?See ist nach Angaben des Tiefbauamts aktuell stabil. Um einem neuerlichen Fischsterben vorzubeugen, hat die Stadt dem See Quellwasser zugeführt, die Schleuse zum Neckar verschlossen, Nährstoffe gefällt, eine Flachwasserzone geschaffen und Wissenschaftler die Wasserqualität und die Menge an Fischen und deren Zusammensetzung überwachen lassen. Mittlerweile kann die Frischwasserzufuhr bei Bedarf erhöht werden. Auch mobile Belüfter könnten zum Einsatz kommen.

Fotos, Klaus