Archive for the ‘Stuttgart’ Category

Abschleppmaßnahmen

Posted by Klaus on 17th Februar 2018 in Stuttgart

Polizeibericht

AbschleppaktionPolizeibeamte der Verkehrsüberwachung haben in der Nacht zum Samstag (17.02.2018) in der Innenstadt 56 Fahrzeuge abschleppen lassen. Die Beamten legten bei dem Einsatz, der in der Zeit von 20.00 Uhr bis 02.00 Uhr durchgeführt wurde, ihr Augenmerk vor allem auf Falschparker, die in Brandschutz- und Fußgängerzonen, sowie unberechtigt auf Behindertenparkplätzen abgestellt waren. Fünf Autofahrer kamen noch rechtzeitig zu ihren Fahrzeugen zurück und konnten damit das Abschleppen verhindern.

Foto, Sabine

Amt für öffentliche Ordnung und Bürgerbüros am 28. Februar geschlossen

Posted by Klaus on 16th Februar 2018 in Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart

K-Rathaus-SchildWegen einer Personalversammlung ist das Amt für öffentliche Ordnung am Mittwoch, 28. Februar, einschließlich aller Dienststellen, Bürgerbüros in den Stadtbezirken sowie der Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle für den Publikumsverkehr geschlossen. Gesonderte Terminvereinbarungen bleiben davon unberührt.

Für dringende Fälle ist vormittags unter der Telefonnummer Service Center Stuttgart 216-0 ein Bereitschaftsdienst eingerichtet.

Das Statistische Amt ist vormittags ebenfalls nur telefonisch erreichbar. Nachmittags sind die Dienststellen ab 13 Uhr wieder erreichbar.

Foto, Klaus

Alkohol- und Drogenkontrollen im Straßenverkehr während der Faschingszeit

Posted by Klaus on 14th Februar 2018 in Stuttgart

Polizeibericht

Stuttgart-Stadtgebiet 

K-Polizei2Die Stuttgarter Polizei hat im Zeitraum von 22.01.2018 bis Faschingsdienstag (13.02.2018) im gesamten Stadtgebiet Verkehrskontrollen durchgeführt und dabei bei den Fahrern besonders auf Alkohol- und Drogenbeeinflussung geachtet. Die Beamten stellten 33 Fahrer fest, die entweder einen Blutalkoholwert von 1,1 Promille und darüber hatten oder bei einem geringeren Wert alkoholbedingte Ausfallerscheinungen hatten. Die Fahrer mussten sich einer Blutentnahme unterziehen, sie erwartet nun eine Strafanzeige. Im Regelfall wird hierbei der Führerschein beschlagnahmt. 36 Fahrer waren offenbar mit einem Blutalkoholwert zwischen 0,5 Promille und 1,09 Promille unterwegs, ohne dass sie alkoholbedingte Ausfallerscheinungen hatten. Sie müssen mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige, einem Bußgeld, Punkten im Verkehrszentralregister und einem Fahrverbot rechnen. 21 Fahrer waren unter Drogeneinfluss unterwegs, einen davon erwartet ein Strafverfahren, die übrigen eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Insgesamt ereigneten sich in dem Zeitraum 14 Unfälle, bei denen Alkohol mitursächlich war, bei einem der Unfälle gab es Verletzte. Bei einem Unfall war Drogeneinfluss unfallursächlich.

Symbolfoto, Klaus

Sonderpreise zum Fernsehturm-Geburtstag

Posted by Klaus on 1st Februar 2018 in Stuttgart

Der Fernsehturm wurde rotLiebe Freunde des Fernsehturms,

der Fernsehturm Stuttgart feiert am 5. Februar seinen Geburtstag mit Sonderpreisen. 1956 wurde er als weltweit erster Turm seiner Art feierlich vom damaligen SDR Intendanten Fritz Eberhard eingeweiht. Seitdem können die Besucher den einmaligen Ausblick über die Stadt und das Stuttgarter Umland genießen.

Passend zum 62. Jahrestag auch die Geburtstagspreise:
Einzeltickets kosten am 5. Februar nur 6,20 Euro und Kinder (6-15 Jahre) dürfen sogar für nur 62 Cent hoch auf den Turm.

Die Sonderpreise gelten am 5. Februar 2018 von 10 Uhr bis 20 Uhr.

Wie an jedem Montagabend gibt es ab 20 Uhr bis 23 Uhr das Guten-Abend-Ticket für vier Euro (Erwachsene), Kinder haben in diesem Zeitraum freien Eintritt.

Alle Preise und Öffnungszeiten unter fernsehturm-stuttgart.de

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Viele Grüße vom Fernsehturm-Team!
Foto, Klaus

Hohe Besucherzahlen in der Museumsfamilie des Stadtmuseums Stuttgart

Posted by Klaus on 26th Januar 2018 in Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart

Bad Cannstatt KlösterleDas Stadtmuseum Stuttgart kann sich auch für das Jahr 2017 über hohen Zuspruch bei den Besuchern in den Museen der Museumsfamilie sowie im Stadtlabor freuen. Insgesamt 26.866 Besucher haben die drei Stadtteilmuseen in Bad Cannstatt, Plieningen und Möhringen sowie das Städtische Lapidarium, das Museum Hegel-Haus und das Stadtlabor, eine Mitmachwerkstatt für Kinder und Jugendliche, besucht.

Seit Dezember 2016 zeigt das Stadtmuseum Bad Cannstatt in der historischen Anlage des Klösterle die neue Dauerausstellung „Panorama Cannstatt“. Das Museum konnte sich nach der Neukonzeption der Dauerausstellung über ein großes Besucheraufkommen freuen. 4.408 Besucher haben sich die neue Dauerausstellung und die beiden Sonderausstellungen im Jahr 2017 angeschaut.

Das Museum Hegel-Haus im Geburtshaus von Georg Wilhelm Friedrich Hegel dokumentiert das Leben des Philosophen und führt auf einen historischen Streifzug durch „Stuttgart zur Zeit Hegels 1770-1831“. 2017 hat dieses Spezialmuseum 8.428 Besucher mit seinen philosophischen Themen erreicht.

Das Städtische Lapidarium, das in einem romantischen Garten gelegen ist, hat 2017 wieder ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm für Erwachsene und auch für Kinder unter freiem Himmel geboten. 8.600 Besucher flanierten während den Öffnungsmonaten von Mai bis September durch die historische Parkanlage und entdeckten die steinernen Zeitzeugen Stuttgarts.

Das Stadtlabor ist eine Werkstatt für Kinder und Jugendliche zu den Themen Architektur und Stadt. 4.078 Schüler und Kindergartenkinder haben 2017 an den Angeboten zum Bauen, Experimentieren, Planen, Ausstellen und Erkunden von Stuttgart teilgenommen. Das Stadtlabor hat seit 2011 an seinem Interimsstandort in der Kriegsbergstraße geöffnet, bevor es mit Eröffnung des Stadtmuseums Stuttgart in das Wilhelmspalais umziehen wird.

K-Mö-SpitalhofIn Plieningen wird im Heimatmuseum in der Zehntscheuer die Plieninger und Birkacher Geschichte erzählt. Das ausschließlich am Wochenende geöffnete Museum hatte im Jahr 2017 822 Besucher.

Das ehrenamtliche betriebene Heimatmuseum Möhringen öffnet zwei Stunden in der Woche seine Türen. Die ehrenamtlichen Helfer haben 2017 eine Wechsel- ausstellung realisiert und 530 Gäste gezählt.

Der Eintritt in alle Museen ist frei.

Fotos, Blogarchiv

Stuttgart 21: OB Kuhn zum Aufsichtsratsbe- schluss der Deutschen Bahn: „Der Bund muss endlich in Verantwortung gehen“

Info der Stadt Stuttgart

S21-BahnhofOberbürgermeister Fritz Kuhn hat am Freitag, 26. Januar, zu den Beschlüssen des Bahn-Aufsichtsrats vom selben Tag erklärt: „Die Bahn baut Stuttgart 21, nicht die Stadt. Dazu haben wir einen Finanzierungsvertrag. Der Kostendeckel für die Stadt Stuttgart gilt, wir werden uns an Mehrkosten nicht beteiligen.“
Verschiebung der Inbetriebnahme des unterirdischen Bahnhofs sei eine enorme Belastung für die Stadt: „Nicht nur, dass die Bürgerinnen und Bürger die Baustellen mit ihrem Lärm und Staub und den Verkehrsbeeinträchtigungen immer länger ertragen müssen. Die Verschiebung hat schwerwiegende Folgen für die städtebauliche Entwicklung der Landeshauptstadt.“ Immerhin seien im zukünftigen Rosenstein-Quartier der Bau von 7500 Wohnungen und bedeutsamer Kultureinrichtungen geplant. Kuhn: „All das können wir für die Menschen in Stuttgart und der Region nun erst sehr viel später bauen.“

Der OB verlangte: „Der Bund muss endlich in die Verantwortung für das Projekt gehen. Die künftige Bundesregierung muss die Finanzierung sicherstellen.“ Man könne Kostensteigerungen in diesem Umfang nicht einfach „auf den Tisch von Richtern legen“. Immerhin habe Kanzlerin Merkel Stuttgart 21 dereinst zum Projekt von nationaler Bedeutung stilisiert. Kuhn betonte, dass die Stadt alles getan habe, damit die Bahn Zeitverluste beim Bahnprojekt aufholen kann. „Die Bahn muss jetzt sicherstellen, dass die Stadt nicht jedes Jahr mit neuen Zeitverschiebungen konfrontiert ist“, so der OB.

Der Aufsichtsrat hatte dem Beschlussvorschlag des Vorstands zugestimmt, wonach der Gesamtwertumfang auf 7,705 Milliarden Euro festzulegen und um einen Puffer von rund 500 Millionen Euro zu ergänzen ist. Zugleich plant der Konzern mit einer Inbetriebnahme im Jahre 2025.

Foto, Sabine

Nutzungskonzeption für Stadtmuseum beschlossen

Posted by Klaus on 26th Januar 2018 in Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart

Ein Haus und gesellschaftliches Labor für alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter

K-sm-WilhelmspalaDer Stuttgarter Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 25. Januar der angepassten Nutzungskonzeption für das Stadtmuseum zugestimmt. Einen Tag zuvor hatte Kulturbürgermeister Dr. Fabian Mayer bekanntgegeben, dass die Einrichtung künftig den Namen „STADTPALAIS – Museum für Stuttgart“ tragen soll.
Mit der geplanten Eröffnung des Stadtmuseums im April setzt die Landeshauptstadt einen weiteren kulturpolitischen Meilenstein. Die zentrale Lage und das räumliche Potenzial des Wilhelmspalais bieten die Chance, ein neues kulturelles Zentrum zu schaffen, das für viele Zielgruppen attraktiv ist. Es soll ein Haus für alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter sein, in dem sie sich mit der Geschichte ihrer Heimatstadt auseinandersetzen, zu den aktuellen Fragen der Gegenwart Stellung nehmen und die Zukunft der Stadt denken und diskutieren können. Es soll zu einem „Wohnzimmer“ der Stuttgarter werden. Das Stadtpalais versteht sich als offenes und einladendes Forum, als eine Art gesellschaftliches Labor.

Die Einbeziehung der Besucher und Nutzer in die Aktivitäten des Hauses und eine aktive Vermittlungsarbeit sind integrale Bestandteile des Leitbildes. Das Stadtpalais soll zu einem kulturellen Kraftwerk, einem lebendigen und urbanen Ort der gesamten Stadtgesellschaft werden. Das dies gelingen kann, hat die prozessuale Voreröffnung bisher deutlich und eindrucksvoll gezeigt: Seit September vergangenen Jahres füllten Architektur-, Hip-Hop- und Techno-Tage das historische Gebäude mit neuem Leben – und die Stuttgarter haben ihren neuen Kulturstandort im Herzen der Stadt mit großem Interesse angenommen. Insgesamt rund 37.000 Besucher kamen ins interimsweise geöffnete Wilhelmspalais zu Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen. Vom 8. bis 11. Februar ist der Stuttgarter Filmwinter zu Gast, und im März wird das Stadtpalais bei den Stuttgart Krimi-Nächten zum Krimi-Palais. Mit der Langen Nacht der Museen am 17. März findet die Zwischennutzung dann ihren Abschluss.

Nach ausführlichen Diskussionen in zwei Kolloquien über eine noch breitere Öffnung des Stadtmuseums zur Stadtgesellschaft hin, hatte der Gemeinderat im September 2016 eine Reihe von Eckpunkten beschlossen. Diese sowie die Umsetzung der genannten Grundsätze wirken sich auf die Nutzungskonzeption aus.
Raumprogramm
Das Gartengeschoss ist vor allem für Kinder gedacht. Hier soll eine zentrale Kinderausstellung zum Thema Stadtentwicklung in Stuttgart die kleinen Besucher begeistern. Es wird eine Art „Raum-Plan-Spiel“ entwickelt, in dem sich Kinder zwischen fünf und elf Jahren mit ihrer Heimatstadt spielerisch auseinandersetzen können.

Das Erd- sowie das Zwischengeschoss sind Veranstaltungen vorbehalten und können unabhängig vom Museumsbetrieb genutzt werden. Der Saal „Marie“ fasst bis zu 120 Personen und ist mit Veranstaltungstechnik ausgestattet, der Salon „Sophie“ ist ohne Technik und für kleinere Veranstaltungen und Ausstellungen gedacht. Hinzu kommt das Foyer mit Platz für gut 400 Menschen.Die Veranstaltungsflächen sollen grundsätzlich auch für öffentliche Veranstaltungen vermietet werden, wobei darauf geachtet werden soll, dass die jeweiligen Veranstaltungen zur inhaltlichen Ausrichtung des Hauses passen.

Im ersten Obergeschoss erzählt die Dauerausstellung „Stuttgarter Stadtgeschichten“, und im zweiten Stockwerk laden jährlich zwei Sonderausstellungen zum Besuch ein.
Nutzungskonzept
Das Museum wird an sechs Tagen in der Woche von 10 bis 18 Uhr zugänglich sein, Montag ist Ruhetag. Das Café wird unabhängig vom Museumsbetrieb voraussichtlich täglich ab 10 Uhr an allen Tagen der Woche geöffnet sein, mit Schließzeiten zwischen 22 und 1 Uhr im Innen- sowie an allen Tagen bis 22 Uhr im Außenbereich. Der Besucherservice soll von der Rudolf-Sophien-Stift gGmbH betrieben werden, einem Träger der freien Wohlfahrtspflege mit Werkstatt für behinderte Menschen. Für die Vergabe ist ein Beschluss des Verwaltungsausschusses erforderlich.

Die Ausstellung als klassisches Element eines Museums ist nur ein Teil des Konzepts im Stadtpalais. Daneben treten Veranstaltungen, digitale Vermittlungsformen, Feste, Festivals, museumspädagogische Angebote und Aktionen im Stadtraum als wichtige Instrumente musealer Arbeit. All diese Angebotsformen sind mehr als ein Begleitprogramm von Ausstellungen. Sie entwickeln eigenständige, publikumswirksame und gesellschaftlich relevante Formate. Das Stadtmuseum Stuttgart entwickelt und realisiert, in der Regel in Kooperation mit Partnern aus der Stadt, bis zu 40 Veranstaltungen im Jahr selbst, die das Haus als lebendigen Ort des kulturellen Lebens etablieren.
Gastronomie als „Kulturpartner“
Nach dem Beschluss des Gemeinderats von 2016 wird der gastronomische Betrieb an einen externen Partner verpachtet. Dieser soll mehr sein als ein klassischer Museumscafé-Pächter. Er sollein „Kulturpartner“ sein, der über den Betrieb eines Kulturcafés hinaus das Haus mit Leben füllt und für breitere Zielgruppen über die Öffnungszeiten des Museums hinaus erschließt. Das genaue Konzept wird mit dem künftigen Pächter zusammen erarbeitet. Geplant ist, an etwa140 Tagen im Jahr das Stadtpalais mit Veranstaltungen zu bespielen. Der gastronomische Partner soll in enger Abstimmung und mit Zustimmung des Stadtmuseums rund 100 Veranstaltungen in Eigenregie organisieren.

Durch die Verlagerung der Gastronomie vom Obergeschoss ins Erdgeschoss istein attraktives Museumscafé entstanden, das unabhängig von den Öffnungszeiten des Museums betrieben werden kann. Insgesamt stehen 48 Sitzplätze innen und 20 Plätze im Außenbereich auf der Brücke hin zur Urbanstraße zur Verfügung. Für alle Veranstaltungen, die nicht vom Stadtmuseum selbst oder in Kooperation mit Dritten durchgeführt werden, soll der gastronomische Partner die Vermietungen der Veranstaltungsräume organisieren und durchführen.
Änderung in der Personalstruktur
Die fortgeschriebene Konzeption für Nutzung und Betrieb hat auch Auswirkungen auf die Personalstruktur. Den zu den Stellenplänen 2016/2017 geschaffenen 7,25 Stellen lag noch das alte Betriebskonzept zugrunde. Für die Planung und Umsetzung der museumseigenen Veranstaltungen wird eine Stelle für das Veranstaltungsmanagement notwendig. Ihr werden auch Aufgaben zugewiesen, die im Zusammenhang mit dem Manfred-Rommel-Stipendium stehen. Eine Verwaltungsfachkraft „Marketing, Kommunikation und Betrieb“ ist für den Betrieb des Hauses, die Zusammenarbeit mit dem externen Besucherservice und für die Abstimmung mit dem gastronomischen Partner zuständig. Ein Haustechniker soll den Hausingenieur unterstützen und die Öffnungszeiten abdecken. Dazu werden bereits geschaffene Stellen umgewidmet.

In den Haushaltsplanberatungen hat der Gemeinderat am 15. Dezember 2017 den freien Eintritt in die Dauerausstellung beschlossen. Für verschiedene Leistungen soll eine Gebühr erhoben werden. Insgesamt wird darauf geachtet, dass alle Gebühren vergleichsweise niedrig angesetzt werden, um möglichst keine Zielgruppen vom Besuch und der Nutzung von Angeboten auszuschließen. Die Gebührenordnung muss noch beschlossen werden.

Foto, Klaus

Augenmaß? Parken für pflegende Angehörige ermöglichen!

Posted by Klaus on 24th Januar 2018 in Stuttgart

Antrag der Stadträtinnen/ Stadträte – Fraktion Freie Wähler-Gemeinderatsfraktion

Parkscheinautomat„Keine Ausnahme für Angehörige“, ist ein Zeitungsartikel in den Stuttgarter Nachrichten und in der Stuttgarter Zeitung vom Mittwoch, 24. Januar 2018 überschrieben. Darin geht es darum, dass es bei den Parkgebühren in Anwohnerzonen keine Ausnahmen für Verwandte gibt, die ihre Angehörigen pflegen.
Im konkreten Fall geht es um eine Dame, die ihre 85- und 91-jährigen Eltern pflegt, sie zu Arztbesuchen fährt, Einkäufe für sie erledigt und dergleichen mehr. Das Amt für öffentliche Ordnung zeigt sich hart und will keinerlei Ausnahme- oder Sondergenehmigung beim Parken erlauben, sodass die Tochter der beiden betagten Herrschaften eine Menge Parkgebühren bezahlen muss, die die Kosten eines Anwohner- parkausweises um ein Vielfaches übersteigen. Als Gründe für die harte Haltung des Amtes für öffentliche Ordnung werden in dem Artikel genannt, dass die Tochter, deren Auto auf sie zugelassen ist, in einem anderen Stadtbezirk wohnt und kein Präzedenzfall geschaffen werden soll.
Da es nicht das erste Mal ist, dass wir von solchen oder ähnlich gelagerten Fällen hören, stellt sich uns die Frage, ob die Verwaltung hier mit Augenmaß und vernünftig handelt? In Zeiten, in denen es in Stuttgart an stationären Pflegeplätzen und an Pflegekräften mangelt, sollte die Stadt um alle pflegenden Angehörigen froh sein, weil sie den Druck auf Pflegeheime und Pflegedienste mindern. Vor dem Hintergrund der für die kommenden Jahre
prognostizierten Zunahme des Mangels im Pflegebereich, sollte die Stadt alles unternehmen, dass betagte Stuttgarter/innen in ihrem angestammten Wohnumfeld bleiben können.
Unverständlich ist uns, dass professionelle Pflegedienste Ausnahmegenehmig- ungen/Sondergenehmigungen erhalten, pflegende Angehörige aber nicht.

Wir beantragen:
1. Die Stadtverwaltung möge im zuständigen Ausschuss darstellen,
a. mit wie vielen Ausnahme-/ Sondergenehmigungen sie rechnet, wenn pflegenden Angehörigen solche erteilt werden?
b. zu welchem Einnahmeverlust eine solche Regelung auf Seiten der Stadt schätzungsweise führt?

2. Die Stadtverwaltung erarbeitet ein Konzept, das dem oben beschriebenen Bedarf nachkommt und dazu führt, dass pflegende Angehörige nicht zusätzlich durch bürokratische Hürden und ausufernde Kosten beim Parken belastet werden.

Unterzeichnet:
Jürgen Zeeb, Rose von Stein, Konrad Zaiß, Ilse Bodenhöfer-Frey

Zeitungsartikel:

stuttgarter-nachrichten – .parkstreit-in-stuttgart-keine-ausnahme-fuer-angehoerige

stuttgarter-nachrichten – parkausweise-in-stuttgart-falsches-signal-fuer-pflegende-angehoerige

Foto, Klaus

„STADTPALAIS – Museum für Stuttgart“: Name des künftigen Stadtmuseums vorgestellt

Posted by Klaus on 24th Januar 2018 in Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart

K-sm-Wilhelmspalais-1Das Stadtmuseum soll „STADTPALAIS – Museum für Stuttgart“ heißen. Darüber haben am Mittwoch, 24. Januar, der Bürgermeister für Allgemeine Verwaltung, Kultur und Recht, Dr. Fabian Mayer, und der Direktor des Museums, Dr. Torben Giese, den Verwaltungsausschuss informiert. Zugleich stellten die beiden das erweiterte Nutzungskonzept für das „STADTPALAIS“ vor, über das der Gemeinderat in seiner morgigen Sitzung entscheiden soll. Der Namensvorschlag und das Konzept stießen im Verwaltungsausschuss auf breite Zustimmung.
Bürgermeister Dr. Mayer führte aus: „Mit dem Namen STADTPALAIS wollen wir Vergangenheit und Zukunft des Gebäudes zusammenführen, dem erweiterten Nutzungskonzept Rechnung tragen und dem Museum durch den Namen eine eigenständige, unterscheidbare Prägung geben.“ Man habe sich mit der Frage der Namensgebung bewusst Zeit gelassen. „Zum einen sollte das vom Gemeinderat zu beschließende Nutzungskonzepts in die Frage der Namensgebung einfließen. Zum anderen – und das ist der zentrale Grund – wollten wir sehen, welche Prägung der laufende Voreröffnungsprozess dem Hause gibt“, so Dr. Mayer.

Der Direktor des Museums, Dr. Giese, stellte in diesem Zusammenhang heraus: „Stets war in den zahlreichen Veranstaltungen vom Palais die Rede – gerade weil sich die Einrichtung im ehemaligen Wilhelmspalais befindet. Gute Beispiele sind auch die Ausstellungen ‚Palais der Kolchose‘, ‚Filmwinter-Palais‘, ‚Palais des Techno‘ aus dem Eröffnungsprozess.“

Ferner verwies Dr. Giese auf den historischen Bezug: So sei das Wilhelmspalais bereits zuvor als Kronprinzessinnenpalais bekannt gewesen. Der Begriff Palais stelle deswegen auch ein Kontinuum in der Geschichte des Hauses dar.

Dr. Mayer dankte den Verantwortlichen um Dr. Giese: „Zehntausende Bürger aller Altersgruppen haben sich von den attraktiv und kreativ kuratierten Previews locken lassen. Man konnte in den letzten Monaten spüren, wie dieses große Interesse in Bevölkerung und Medien unserem Museumsgemäuer Leben eingehaucht hat und das Haus buchstäblich in die Mitte unserer Stadt gerückt ist.“ Diese Zeit ist für Dr. Mayer ein Prozess „der Identitäts- und Namensfindung, in der sich ‚Palais‘ als roter Faden erwiesen hat. Der Begriff widerspiegelt die Wertschätzung der Bürger für die neue Einrichtung“, so Mayer.

Im STADTPALAIS gebe es künftig ein „Stadtmuseum der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und ein lebendiges Haus der Stadtkultur mit Gastronomie und Veranstaltungen“. Der Untertitel „Museum für Stuttgart“ betone den Anspruch, dass neben historischen Themen auch zeitgenössische oder zukünftige Sachverhalte diskutiert werden sollten.

Das Stadtpalais soll im April dieses Jahres eröffnet werden. Die Landeshauptstadt Stuttgart setzt damit einen weiteren kulturpolitischen Meilenstein. Die zentrale Lage und die räumlichen Möglichkeiten bieten die Chance für ein kulturelles Zentrum, das für viele Menschen attraktiv ist. Insgesamt investiert die Stadt 40 Millionen Euro für den Umbau. Seit 2014 wird das Wilhelmspalais, ehemals als Stadtbücherei genutzt, nach den Plänen der Architekten Lederer Ragnarsdóttir Oei umgebaut.

Foto, Klaus

Stuttgart bei Nacht 2.0 Erster Termin am 2. Februar

Posted by Klaus on 24th Januar 2018 in Stuttgart, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Presseinformation

Neues-Schloss-StutttgartDas diesjährige Tourenprogramm der Stuttgart-Marketing GmbH hat bereits begonnen. Erstmalig in diesem Jahr findet am Freitag, 2. Februar die Tour „Stuttgart bei Nacht 2.0“ statt.

Nach einem prickelnden Aperitif und einem kulinarischen Highlight startet die Reise durch die Stuttgarter Nacht. Bei „Frau Blum“ gibt es neben einem Glas Sekt auch die Neuheiten der Boutique Erotique zu erkunden. Dabei lassen „Fanny di Favola“ oder „Raunchy Rita“, typisch burlesque, einige ihrer Hüllen fallen. Nach der Verkostung eines exklusiven Stuttgarter Tropfens im Rotlichtviertel bleibt die Wahl: weiterziehen oder lieber nach Hause?

Tickets sind im i-Punkt erhältlich und kosten 115 Euro inklusive Aperitif, 2-Gang-Menü, Erotikshow, einem Glas Sekt und Verkostung eines Stuttgarter Tropfens. Telefonische Buchung unter 0711 / 22 28-123 oder online unter www.stuttgart-tourist.de.

Foto, Klaus