Archive for the ‘Stuttgart’ Category

Faktencheck zur Gäubahn abgeschlossen

Posted by Klaus on 26th November 2022 in Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB, Stuttgart

Presse LHS

Am Freitag, 25. November, fand der Faktencheck Gäubahn des Interessenverbandes Gäu-Neckar-Bodenseebahn (IV GNBB) in der Sparkassenakademie am Pariser Platz in Stuttgart statt.

Außer den Mitgliedern des Interessenverbands nahmen die Deutsche Bahn, das Verkehrsministerium Baden-Württemberg, der Verband Region Stuttgart und die Landeshauptstadt Stuttgart sowie der Verkehrsclub Deutschland, der Verband Pro Bahn, der Landesfahrgastbeirat und der Landesnaturschutzverband am Faktencheck teil. Die Öffentlichkeit konnte das Treffen im Livestream verfolgen.

Der Faktencheck Gäubahn diente der transparenten Darstellung des Themas und der Versachlichung der aktuellen Diskussion. Deutsche Bahn und Landeshauptstadt Stuttgart stellten dar, welche Auswirkungen der Weiterbetrieb der bisherigen Bahnanlagen bis Stuttgart Hbf hätte. Deutsche Bahn und Verkehrsministerium Baden-Württemberg erläuterten das von der Bahn vorgesehene Konzept eines Umstiegs in Vaihingen und einer vom Land geplanten zusätzlichen Weiterführung bis zu einem Nordhalt.Zudem stellte die Deutsche Bahn die Ergebnisse der Prüfungen von alternativen Führungen der Gäubahn vor. Gezeigt wurden die Ergebnisse der Prüfung von Umleitungsstrecken über Tübingen oder Renningen. Dargestellt wurden auch Prüfungen über die Verlängerung von S-Bahn Verbindungen über Herrenberg hinaus in Richtung Süden oder die Nutzung der S-Bahn?Stammstrecke für Intercity?Züge.

Die Gäubahn ist für Stuttgart und die Stuttgarterinnen und Stuttgarter eine ganz wichtige Verbindungsachse. Deswegen setzt sich Stuttgart auch aktiv und mit großer Überzeugung für die Gäubahn ein.

Dr. Frank Nopper, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart

Für alle Mitglieder des Interessensverbandes ist der Bahnverkehr auf der Gäubahn ein wichtiges Anliegen. In der offenen Diskussionsrunde wurde deutlich, dass alle Teilnehmer an einer konstruktiven Lösung Interesse bekundet haben, die dem Bahnverkehr zwischen Landeshauptstadt und dem südlichen Landesteil nutzt.

Statements der Teilnehmer Weiterlesen>>>>>>>

(Gemeinsame Pressemitteilung von Interessenverband Gäu?Neckar?Bodenseebahn, Verkehrsministerium Baden?Württemberg, Verband Region Stuttgart und Landeshauptstadt

Archivfoto

Stuttgart Vaihingen/ Uhlbach – Einbrecher unterwegs – Zeugen gesucht

Posted by Klaus on 25th November 2022 in Stuttgart, Stuttgart Obertürkheim und Uhlbach

Polizeibericht 25.11.2022

Unbekannte sind am Donnerstag (24.11.2022) in eine Wohnung an der Kaltentaler Straße sowie in zwei Häuser an der Markgräflerstraße und im Libellenweg eingebrochen.

In der Kaltentaler Straße versuchten die Diebe zwischen 07.20 Uhr und 21.40 Uhr ein Fenster der Wohnung aufzuhebeln. Nachdem dies jedoch nicht gelang, schlugen sie die Scheibe ein, durchwühlten die Räumlichkeiten und erbeuteten mehrere Tausend Euro Bargeld.

Bei einer Doppelhaushälfte an der Markgräflerstraße hebelten Unbekannte zwischen 16.50 Uhr und 18.00 Uhr ein Fenster auf. Sie durchsuchten sämtliche Schränke und stahlen mehrere Hundert Euro Bargeld.

Im Libellenweg hebelten die Täter zwischen 17.00 Uhr und 18.15 Uhr die Kellertür einer Doppelhaushälfte auf und durchsuchten alle Etagen. Sie erbeuteten unter anderem fünf Uhren im Wert von über 2.000 Euro sowie mehrere Hundert Euro Bargeld.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei den Beamtinnen und Beamten der Kriminalpolizei zu melden.

Bei Fragen rund um das Thema Einbruchschutz wenden Sie sich bitte unter +4971189901234 an die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle. Weitere Tipps zur Einbruchsicherung Ihres Zuhauses erhalten Sie auch unter www.k-einbruch.de, der Website unserer Einbruchschutzkampagne K-EINBRUCH.

Archivfotos

Nikolausfahrten und der GlühweinExpress mit Stuttgarter Historische Straßenbahnen

Nikolausfahrten und der GlühweinExpress mit Stuttgarter Historische Straßenbahnen

Straßenbahnmuseum Stuttgart

Ho ho ho!
Am Sonntag, 4.12.22 fährt der Nikolaus auf der Oldtimerlinie 23 mit und hat für unsere kleinen Fahrgäste eine Überraschung dabei. Abfahrt ab Straßenbahnmuseum Stuttgart (Bad Cannstatt) um 10:32 Uhr, 13:02 Uhr und 15:02 Uhr. Fahrscheine erhaltet ihr, wie früher, beim Schaffner auf dem Wagen.

Fahrplan und Infos zur Oldtimerlinie: .shb-ev.net/web/

Auch in diesem Jahr heißen wir euch wieder herzlich willkommen an Bord des GlühweinExpresses. Neben einer Fahrt in einer weihnachtlich geschmückten Straßenbahn aus den 1950er Jahren erwarten euch leckeren Glühwein oder Punsch sowie Lebkuchen aus Nürnberg.

Bitte beachtet, dass eine Reservierung von Plätzen auf unserer Webseite nötig ist.

 

Termine und Infos

Sonntag, 27. November 2022

Sonntag, 4. Dezember 2022

Sonntag, 11. Dezember 2022

Samstag, 17. Dezember 2022

(Abfahrt 18:00 Uhr, Museum und Bistro Meterspur von 17:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.)

Sonntag, 18. Dezember 2022

Montag, 26. Dezember 2022 (2. Weihnachtsfeiertag)

Archivfoto, Steffen

Keine Blaualgen mehr im Max Eyth See

Posted by Klaus on 24th November 2022 in Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart, Stuttgart

Presse LHS

Im Max Eyth See hatten sich Ende August potentiell giftige Blaualgen gebildet, welche auch bei der Untersuchung im Oktober noch nachgewiesen werden konnten.

Aktuelle Untersuchungsergebnisse zeigen, dass im Max Eyth See keine Gefahr mehr durch Blaualgen besteht.

Die Stadt wird dementsprechend die Beschilderung vor Ort entfernen. Des Weiteren werden demnächst die mobilen Belüfter aus dem See entnommen.

Archivfoto, Denis

Fußball wir doch geschaut

Posted by Klaus on 23rd November 2022 in Fotos, Stuttgart

Allen Unkenrufen zum Trotz wird Fußball in der Kneipe geschaut

Fotos, Andys Pictures and Press/Event- & Pressefotografie

Abfallkalender ab 2023 nur digital

Posted by Klaus on 23rd November 2022 in Allgemein, Stuttgart

Presse LHS

Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS) setzt verstärkt auf digitale Lösungen im Kundenservice: auf den AWS-Abfallkalender im Internet in Verbindung mit der kostenfreien Stuttgarter AWS-App. Dort stehen alle wichtigen Daten täglich aktualisiert und demnächst mehrsprachig parat.

Ein Mensch hält in einer Hand ein Smartphone. Auf dem Tisch steht ein geöffneter Laptop.

Im Online-Abfuhrkalender des AWS finden Sie die Termine für Ihre Adresse – schnell und immer aktuell. Foto AWS Stgt

Der gedruckte Abfallkalender, der bislang per Post verschickt wurde, entfällt ab 2023. Über die Umstellung informiert der AWS die Stuttgarterinnen und Stuttgarter in den nächsten Tagen per Brief. Die digitalen Lösungen des AWS haben sich bereits bewährt: Einzelne gibt es seit fast 20 Jahren, die Stuttgarter AWS-App seit 2017.

„Papierkalender waren schnell überholt“

Künftig werden der Internetkalender und die App die Hauptrolle spielen. „Weil wir digital einen viel besseren Service bieten können“, sagt AWS?Geschäftsführer Markus Töpfer. „Über die digitalen Kalender können wir die Bürgerinnen und Bürger viel aktueller und individueller informieren.“ Die alten Papierkalender waren schnell überholt, erklärt er: Oft kamen die ersten Änderungen schon kurz nach dem Drucktermin. „Dann waren 320.000 Kalender bereits bei der Verteilung nicht mehr korrekt.“

Im Internet und in der App sind es jeweils nur wenige Klicks, um mit der eigenen Adresse die persönlichen Termine zu erhalten. Ab Anfang Dezember werden die Abfuhrtermine für 2023 abrufbar sein.

Online?Kalender bietet mehr Flexibilität

Die digitalen Lösungen bringen den Nutzerinnen und Nutzern viel Flexibilität, sagt Töpfer. „Wer mag, installiert die App auf dem Handy und hat die aktuellen Infos ab sofort in der Tasche. Da muss man nicht mehr in der Schublade nach dem Kalender kramen. Die App erinnert einen auch an Termine, wenn man das so einstellt.“ Aus dem Internet kann man sich die individuellen Kalenderdaten in den eigenen Terminkalender importieren und dort managen. Geplant ist außerdem, dass die Internetseiten künftig mehrsprachig sein sollen.

Der AWS denkt natürlich auch an diejenigen, die weiterhin gern einen Papierkalender in der Schublade oder an der Pinnwand haben: Wer will, kann den Kalender für jede gewünschte Adresse online abrufen und einfach ausdrucken. „Wenn jemand selbst keinen Computer oder keine Gelegenheit zum Drucken hat, könnte man vielleicht Freunde, Nachbarn oder Enkelkinder darum bitten“, sagt Töpfer. „Auch unser Team hilft gern weiter: Wer uns anruft oder mailt und seine Adresse nennt, dem schicken wir eine gedruckte Version der Abfuhrtermine per Post zu.“

25 Tonnen Papier gerettet

Was für die Nutzer schnell und bequem ist, ist auch für die Umwelt gut. „Der beste Abfall ist nach wie vor der, der erst gar nicht entsteht!“, sagt Markus Töpfer. „25 Tonnen brachten die Stuttgarter Abfallkalender Jahr für Jahr auf die Waage. Das ist mehr, als vier Elefanten wiegen! Diese enorme Menge Papier sparen wir in Stuttgart nun alle gemeinsam ein.“ Gespart wird zudem Farbe, Energie und alles, was es für den Transport und den hunderttausendfachen Versand brauchte.

Mit der Umstellung auf den rein digitalen Kalender entfallen die Postkarten für die Abholung von Grüngut- und Sperrabfall. Auch hier hat sich die bereits eingeführte Onlinebestellung seit Jahren bewährt. Selbstverständlich kann Sperrabfall auch weiterhin zu identischen Konditionen an einem der fünf Stuttgarter Wertstoffhöfe abgegeben werden. Anstelle der Postkarte aus dem gedruckten Abfallkalender verwenden Bürgerinnen und Bürger ab 2023 ein online erstelltes Abgabedokument. Über den Ablauf informiert der AWS rechtzeitig im Internet und über die App.

Wasserstoff-Perspektive für Gaskraftwerke wird konkret

Posted by Klaus on 19th November 2022 in Allgemein, Stuttgart

Gemeinsame Pressemitteilung EnBW Energie BadenWürttemberg AG, Siemens Energy

Die neuen Anlagen im EnBW-Heizkraftwerk Stuttgart-Münster werden von Anfang an „H2-ready“ für bis zu 100 Prozent Wasserstoff – Siemens Energy liefert modernste Turbinentechnik Stuttgart. EnBW und Siemens Energy treiben gemeinsam die Entwicklung voran, künftig grünen Wasserstoff als klimafreundlichen Brennstoff in Kraftwerken einzusetzen. Ein wichtiges Pilotprojekt ist dabei das EnBW-Heizkraftwerk in Stuttgart-Münster, wo in rund drei Jahren zunächst Erdgas an die Stelle von Kohle treten soll. Alle Anlagen werden von Anfang an so gebaut, dass das Erdgas möglichst rasch und vollständig durch Wasserstoff ersetzt werden kann. Herzstück sind dabei zwei hochmoderne Gasturbinen vom Typ SGT-800 von Siemens Energy. Die Vereinbarung über das Gesamtpaket wurde heute (Donnerstag, 17.November) in Stuttgart besiegelt. Damit nimmt das Projekt in der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg eine bundesweite Vorreiterrolle ein.

Fotomontage: So wird das Kraftwerksgelände nach dem Neubau (vorne links im Bild) aussehen.

„Der ‚Fuel Switch‘ von Kohle zu Gas in Münster ist ein wichtiger Baustein, damit wir in den kommenden Jahren weiterhin genügend steuerbare Leistung zur Stromerzeugung zur Verfügung haben“, unterstrich EnBW-Vorstand Georg Stamatelopoulos: „Nur so können wir den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien flankieren. Die heutige Vereinbarung zeigt, dass wir es ernst meinen mit dem nächsten Schritt: Gas als fossiler Brennstoff wird mittelfristig ersetzt durch Wasserstoff. Dafür stellen wir heute schon die Weichen. So tragen wir zu unserem Ziel bei, als Unternehmen zunächst unsere CO2-Emissionen deutlich zu reduzieren und in 2035 klimaneutral zu werden.“

Tim Holt, Mitglied des Vorstands der Siemens Energy AG: „Wasserstoffbefeuerte Gaskraftwerke können eine wichtige Rolle im Energiemix der Zukunft spielen. Wasserstoff ermöglicht es, mit Hilfe von Wind- oder Solarparks erzeugte Energie zu speichern, zu transportieren und später wieder in Strom umzuwandeln und dort zum Einsatz zu bringen, wo er gebraucht wird. Mit unseren H2-fähigen Turbinen geben wir unseren Kunden größtmögliche Flexibilität bei der Wahl des Brennstoffes und zugleich die notwendige Investitionssicherheit.“

Foto, EnBW-Vorstand Georg Stamatelopoulos (rechts) und Siemens-Energy-Vorstand Tim Holt (links) mit einer Abbildung der neuen Turbinen. (Foto: Paul Gärtner)

Umstellung auf Wasserstoff soll möglichst rasch erfolgen
Die beiden neuen Turbinen verfügen über jeweils 62 Megawatt elektrische Leistung und eine nachgeschaltete Abwärmenutzung. Sie ersetzen die drei bisherigen Kohlekessel am Standort. Die Projektteams beider Unternehmen berücksichtigen bei der Planung die Wasserstoff-Perspektive über die eigentlichen Gasturbinen hinaus: „Auch Rohrleitungen, Leit- oder Kesseltechnik müssen möglichst rasch und einfach umgestellt werden können, wenn dann grüner Wasserstoff zur Verfügung steht“, unterstrich EnBW-Ingenieurin Diana van den Bergh. Damit rechnet EnBW in 10 bis 12 Jahren. Siemens Energy sagt in den Verträgen zu, dass die neuen Turbinen bereits ab ihrer Auslieferung im Jahr 2024 bis zu 75 Prozent
Wasserstoff-Beimischung verarbeiten können und das Gesamtpaket für 100 Prozent Wasserstoff vorgesehen ist.

„Wann grüner Wasserstoff tatsächlich in ausreichendem Umfang und zu bezahlbaren Preisen zur Verfügung steht, kann man heute nicht verlässlich prognostizieren“, erklärte EnBW-Vorstand Georg Stamatelopoulos: „Aber wenn es so weit ist, soll die Technik bereitstehen – wir lassen es nicht auf eine Henne-Ei-Problematik ankommen. Das ist im Übrigen das Ziel bei allen unseren Fuel-Switch-Projekten.“

Die Pläne für das Gesamtprojekt in Münster liegen derzeit im Plan: Der Bau eines neuen Werkstattgebäudes schreitet bereits voran und schafft Platz für das eigentliche Baufeld. Wenn alle Genehmigungen vorliegen, könnte mit den Arbeiten an den neuen Anlagen im ersten Quartal 2023 begonnen werden. Wichtigster Energieträger in Münster ist und bleibt Restmüll: Rund 450.000 Tonnen werden hier jährlich verwertet und in Strom und  Wärme umgewandelt. Zusammen mit den neuen Gasturbinen wird der Standort auch weiterhin das Rückgrat der Strom- und Fernwärmeversorgung im Mittleren Neckarraum bilden – gemeinsam mit den Kraftwerken in Stuttgart-Gaisburg und Altbach/Deizisau. Nach dem Fuel Switch in Münster und beim Schwesterprojekt in Altbach wird es ab 2025/26 in der Region Stuttgart keine Energieerzeugung aus Kohle mehr geben

Freundliche Grüße
Group Communications
EnBW Konzernpressestelle

Meldungen defekter Straßenleuchten bringen Spende in Höhe von 2.800 Euro

Posted by Klaus on 17th November 2022 in Allgemein, Stuttgart

Pressemeldun

Der Stromnetzbetreiber Stuttgart Netze spendet für jeden Hinweis einer defekten Straßenlaterne einen Euro an die Stuttgarter Kinderstiftung.

Für gewöhnlich ist eine kaputte Straßenlaterne ein Ärgernis – gelegentlich kann sie allerdings auch eine gute Nachricht sein: Denn für jede Meldung aufmerksamer Bürgerinnen und Bürger spendet die Stuttgart Netze, der Stromnetzbetreiber der Landeshauptstadt, bereits seit vielen Jahren einen Euro für den guten Zweck. In diesem Jahr kamen so 2.800 Euro für die Stuttgarter Kinderstiftung, die Treuhandstiftung der Bürgerstiftung Stuttgart zugunsten der nächsten Generation, zusammen. Foto, Stuttgart Netze

„Bei rund 69.000 Straßenlampen in Stuttgart freuen wir uns über jeden Hinweis, wenn etwas nicht funktioniert“, erklärte Harald Hauser, technischer Geschäftsführer der Stuttgart Netze. Am 15. November übergab er auf dem beleuchtungstechnisch neu gestalteten Marktplatz Stuttgart die Spende an Silke Schmidt-Dencker, Geschäftsführerin der Stuttgarter Kinderstiftung. Hauser ergänzte: „Gerade jetzt in der beginnenden dunklen Jahreszeit sorgt eine gute Straßenbeleuchtung dafür, dass man sicher unterwegs ist. Da wir unsere Augen nicht überall haben können, bedanken wir uns mit dieser Spende bei den aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern.“

Fast 70.000 Straßenleuchten sorgen für Licht in der Stadt

Im Auftrag des Tiefbauamts als Eigentümer plant, betreibt und modernisiert die Stuttgart Netze die Straßenbeleuchtung der Landeshauptstadt. Ausgenommen hiervon sind private Flächen sowie Flächen des Landes Baden-Württemberg. Die Stuttgart Netze ist neben den rund 69.000 Straßenleuchten auch für knapp 5.000 Tunnelleuchten, 44.000 Masten und 12.000 Überspannungen zuständig. Foto, Klaus

Dabei kommt es immer seltener vor, dass eine Straßenlampe in Stuttgart nicht funktioniert. Noch 2013 zählte die Stuttgart Netze insgesamt 4.600 Störungen.

Zwischen September 2021 und September 2022 gab insgesamt 3.000 Ausfälle – mehr als 95 Prozent davon, also 2800, wurden der Stuttgart Netze von den Bürgern mitgeteilt.

„Insgesamt ist die Straßenbeleuchtung noch zuverlässiger als früher, was vor allem daran liegt, dass wir konventionelle Leuchtmittel durch moderne LED-Lampen ersetzen. Diese sparen bis zu 40 Prozent an Energie ein, sind genau so hell und haben eine fünf Mal höhere Lebensdauer“, erklärte Harald Hauser. Während also die Zahl der defekten Leuchten zurück geht, nehmen die Meldungen durch Bürgerinnen und Bürger bedeutend zu. „Das liegt sicher auch daran, dass wir die Störungsmeldung, zum Beispiel durch eine komfortable Online-Karte auf unserer Homepage, weiter vereinfacht haben“, sagte der Geschäftsführer.

Mit der Spende in Höhe von 2.800 Euro werden soziale Projekte für Stuttgarter Kinder unterstützt. „Durch verlässliche Partner wie die Stuttgart Netze und durch solche lokalen Aktionen können wir in Stuttgart gemeinsam etwas zur Lösung aktueller Probleme beitragen. Das ist genau die Form der Beteiligung und Unterstützung, die wir uns wünschen und dank der wir vorbildliche Kinderprojekte fördern können“, erklärte Silke Schmidt-Dencker, Geschäftsführerin der Stuttgarter Kinderstiftung. Diese wurde vom Förderverein Kinderfreundliches Stuttgart e.V. und der Bürgerstiftung Stuttgart ins Leben gerufen. Die Kinderstiftung organisiert durch die Hilfe mehrerer Partner verschiedenste Initiativen für Kinder zu den Themen Ernährung, Sicherheit, Integration und Bildung. Ziel ist es, allen Kindern in Stuttgart die gleichen Chancen zu ermöglichen. Kinder sollen sicher und gesund aufwachsen, gut lernen können und eingebunden werden.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: https://www.buergerstiftung-stuttgart.de/stuttgarter-kinderstiftung.

Welttoilettentag am 19. November

Posted by Klaus on 14th November 2022 in Allgemein, Stuttgart

Presse LHS

Feuchttücher, Hygieneprodukte und Co. gehören nicht in die Toilette

Der Welttoilettentag macht jedes Jahr am 19. November auf Missstände in der weltweiten sanitären Versorgung aufmerksam. Denn laut UN haben 3,6 Milliarden Menschen keinen Zugang zu hygienischen beziehungsweise sicher betriebenen Toiletten, wodurch Krankheitserreger ungefiltert ins Trinkwasser gelangen können.

In Deutschland ist es für die meisten Menschen selbstverständlich, auf eine Toilette zu gehen. Voraussetzung dafür, ist ein funktionierendes Abwassersystem. Damit das immer reibungslos funktioniert, warnt die Stadtentwässerung Stuttgart vor der Müllentsorgung in Toiletten.

In Stuttgart kümmert sich der Eigenbetrieb Stadtentwässerung (SES) um das Ableiten und Reinigen von Abwasser. Rund 1.700 Kilometer Kanalsystem und moderne Technologien sorgen für die Sicherstellung hygienischer Zustände in der Stadt. Im Klärwerk angekommen, wird das Abwasser in mehreren Stufen gereinigt. Jedoch ist es bis heute noch nicht möglich alle Verschmutzungen aus dem Abwasser herauszuholen. Schadstoffe, die sich nicht vollständig entfernen lassen, können so in die Umwelt gelangen. Zudem führt aufwändiges Entfernen von Stoffen, die nicht in das Abwasser gehören, zu möglichen höheren Abwassergebühren für Bürgerinnen und Bürger.

Zu häufig landen Produkte wie Feuchttücher, Wattestäbchen, Medikamente, Essensreste, Lacke, Haare und Monatshygieneartikel wie Tampons und Binden in der Toilette. Derartige Abfälle verstopfen öffentliche wie auch private Abwasserleitungen, Kanäle und Pumpen. Diese wieder zu befreien, kann mehrere zehntausend Euro kosten. Sind private Abwasserleitungen verstopft, müssen diese Kosten selbst getragen werden.

Informationen über die fachgerechte Entsorgung von Abfall finden Sie im Abfall-ABC der Stadt Stuttgart ( https://www.stuttgart.de/service/entsorgung/abfall-abc/).

Archivfoto

Architekturwettbewerb für Neubau der Feuerwache 1 entschieden

Posted by Klaus on 10th November 2022 in Stuttgart, Vereine und Gruppen

Presse LHS

Das Ergebnis des Architekturwettbewerbs für den Neubau der Feuerwache 1 in Stuttgart Mitte steht fest: Aus 15 fristgerecht eingereichten Arbeiten wurde der Beitrag der Steimle Architekten GmbH aus Stuttgart einstimmig zum Sieger erklärt.

Visualisierung Siegerentwurf für den Neubau der Feuerwache 1, Außenansicht von der Katharinenstraße

Foto, Steimle Architekten GmbH

Am 9. November haben der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Dr. Clemens Maier, der Leiter der Branddirektion, Dr. Georg Belge, sowie der Leiter des Hochbauamts, Peter Holzer, über die Entscheidung des Preisgerichts informiert.

Die Jury unter Vorsitz von Prof. Jens Wittfoht setzte sich zusammen aus Fachleuten, Gemeinderatsmitgliedern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung. Der Wettbewerb wurde europaweit ausgeschrieben.

Einstimmiges Votum für Siegerentwurf

Bürgermeister Maier, selbst Teil der Jury, freute sich über das eindeutige Votum: „Das Ergebnis des Architekturwettbewerbs ist erfreulich und liefert einen wichtigen Beitrag für die Sicherheitsarchitektur der Stuttgarter Feuerwehren am heutigen Standort in der Katharinenstraße.“

Der Vorsitzende des Preisgerichts, Prof. Jens Wittfoht, lobte den Siegerentwurf: „Der prämierte Entwurf löst die Aufgabe sehr überzeugend durch die gelungene städtebauliche Anordnung und Wahrnehmung der Baukörper im Kontext zur Nachbarschaft.“

Der Leiter des Hochbauamtes, Peter Holzer, sagte: „Ich freue mich über den positiven Beitrag zur städtebaulichen Entwicklung im Heusteigviertel. Der Entwurf überzeugt mit seiner nachhaltigen Architektur durch die Verwendung einer innovativen Holzbauweise. Das Ergebnis ist ein energetisch zeitgemäßes Gebäude.“

Der Leiter der Branddirektion, Dr. Georg Belge, erklärte: „Dem Siegerentwurf ist es gelungen, die Anforderungen der Berufsfeuerwehr am Standort in der Katharinenstraße auf beeindruckende Weise umzusetzen.“

Vorübergehender Standort unter Paulinenbrücke

Die Feuerwache 1 in Stuttgart Mitte im Heusteigviertel ist eine von insgesamt fünf Berufsfeuerwehren in Stuttgart und versorgt weite Teile der Stadtbezirke Mitte und Süd. Sie wird neu gebaut, damit das Gebäude die modernen Anforderungen an Sicherheit und Umweltschutz erfüllt. Die Gebäudeteile der heutigen Feuerwache Süd zwischen der Katharinen- und der Heusteigstraße sind in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Das Hauptgebäude stammte ursprünglich aus dem Jahr 1888 und wurde nach dem 2. Weltkrieg wiederaufgebaut. Archivfoto

Nur durch einen Neubau ist es möglich, die gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen zu erfüllen. Dazu gehören unter anderem die gängigen Durchfahrtsbreiten und -höhen, Stellplatzgrößen sowie eine durchgehende Barrierefreiheit. Der Neubau soll den Plusenergiestandard erfüllen, also mehr Energie produzieren als er verbraucht. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für 2028 geplant. Während der Bauzeit wird die Feuerwache 1 interimsweise an der Paulinenbrücke untergebracht.

Entwürfe werden im November ausgestellt

Neben dem Siegerentwurf würdigte die Jury auch Entwürfe durch die Stuttgarter Büros H4A Gessert + Randecker Generalplaner GmbH mit dem 2. Preis und wulf architekten Gmbh mit dem 3. Preis. Darüber hinaus wurden zwei Anerkennungen für Ortner & Ortner Baukunst, Berlin, und SUPERGELB ARCHITEKTEN, Köln, ausgesprochen.

Alle 15 fristgerecht eingereichten Entwürfe werden in Kürze online auf der Webseite der Landeshauptstadt Stuttgart präsentiert. Außerdem werden sie vom 10. bis 17. November im 2. Obergeschoss, Königstraße 1c ausgestellt und können dort von Montag bis Samstag zwischen 10 und 19 Uhr besichtigt werden.