Archive for the ‘Stuttgart’ Category

Such & Find bei der RETRO CLASSICS auf der Messe Stuttgart

Posted by Klaus on 21st Januar 2020 in Allgemein, Stuttgart, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Presseinfo

Auch 2020 wird Such & Find bei der RETRO CLASSICS auf der Messe Stuttgart eines der Messethemen aufgreifen, diesmal die Rennwagen mit GULF Werbung. Im Atrium des Eingang Ost werden 23 dieser legendären Originalfahrzeuge zu bestaunen sein, diese stehen sonst in einem Museum in England und waren noch nie in Deutschland zu sehen. Am Stand von Such & Find in der Halle 9 (Stand 9C70) wird es eine kleine Sammlung Modellautos mit GULF Werbung zu sehen geben, diese sind, im Gegensatz zu den Originalautos, auch käuflich zu erwerben. Damit kann jeder Besucher und jede Besucherin auch ein kleines Stück Geschichte dieser legendären Fahrzeuge in die eigene Sammlung einbringen.

Mit freundlichen Grüßen Jörg Trüdinger

RETRO CLASSICS auf der Messe Stuttgart 27. Februar bis 1. März 2020

Foto, Such und Find

Öffentlicher Faktencheck zum Nord-Ost-Ring Stuttgart

Posted by Klaus on 21st Januar 2020 in Stuttgart

Info

Autos stehen im Stau. (Bild: Verkehrsministerium Baden-Württemberg)

Bereits seit vielen Jahren wird ein sogenannter Nord-Ost-Ring Stuttgart in der Politik und öffentlich intensiv und kritisch diskutiert. Dieses etwa elf Kilometer Teilstück eines Rings soll die Bundesstraße 27 (beziehungsweise Bundesstraße 10 im Neckartal) nördlich von Stuttgart mit der Bundesstraße 29 (beziehungsweise der Bundesstraße 14) östlich von Stuttgart verbinden. Um alle Beteiligten auf einen einheitlichen Wissensstand zu bringen, neue und verkehrsträgerübergreifende Ideen zur Verbesserung der Verkehrssituation zu entwickeln und einen gemeinsamen Nenner für mögliche Lösungen zu finden, startet das Ministerium für Verkehr einen Dialogprozess. Im Fokus stehen dabei die potenziell betroffenen Akteure.

Verkehrsträgerübergreifender Faktencheck

Zunächst werden die verkehrlichen Probleme und zentralen Fragen des Verkehrsraums im Nord-Osten von Stuttgart in einem öffentlichen Faktencheck erörtert. Die Betrachtung wird verkehrsträgerübergreifend erfolgen. Sie ist nicht allein straßenseitig auf den sogenannten Nord-Ost-Ring fokussiert. Gemeinsam sollen dann verkehrsträgerübergreifend Lösungen für eine Verbesserung der Verkehrssituation gesucht werden. Alle Fakten werden dabei objektiv und transparent geprüft, bevor Entscheidungen für oder gegen eine bestimmte Maßnahme getroffen werden.

Zur Vorbereitung des Faktenchecks wird ein Moderationsbüro im Frühjahr/Sommer 2020 zahlreiche Interviews durchführen. Hierzu werden in Kürze Einladungen an Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft, Bürgerinitiativen und weitere Organisationen versendet. Parallel wird derzeit ein Dialogkonzept entwickelt und eine gemeinsame Plattform für die öffentliche Diskussion geschaffen.

Wohnungseinbrüche Stuttgart Nord / Ost / Bad Cannstatt

Posted by Klaus on 20th Januar 2020 in In und um Gablenberg herum, Stuttgart

P0lizeibericht 20.01.

Unbekannte Täter sind am vergangenen Wochenende (16.01.2020 bis 19.01.2020) in Wohnungen in den Stadtbezirken Nord, Ost und Bad Cannstatt eingebrochen oder haben dies zumindest versucht. An der Theodor-Veiel-Straße versuchten Unbekannte zwischen Donnerstag (16.01.2020) gegen 19.45 Uhr und Freitag (17.01.2020) gegen 12.00 Uhr das Fenster im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses einzuschlagen. Nachdem dies nicht gelang, lehnten die Unbekannten eine Leiter an ein Fenster im ersten Stock des Gebäudes. Hier kam es jedoch zu keinen Beschädigungen. Die Täter flüchteten unerkannt An der Herrmann-Pleuer-Straße hebelten Unbekannte zwischen Donnerstag gegen 17.00 Uhr und Samstag (18.01.2020) gegen 14.00 Uhr die Haustüre eines Mehrfamilienhauses auf. Im Haus öffneten sie alle Wohnungstüren und durchwühlten die dahinterliegenden Räume. Sie stahlen Bargeld im Wert von mehr als Hundert Euro. An der Bussenstraße versuchten mutmaßlich zwei Männer in der Nacht zum Sonntag (19.01.2020) gegen 04.00 Uhr die Haustüre eines Mehrfamilienhauses aufzuhebeln. Als sich ein Hausbewohner näherte, flüchteten sie. In der gleichen Nacht verschafften sich Unbekannte ebenfalls an der Bussenstraße zwischen 22.00 Uhr und 10.00 Uhr auf bislang unbekannte Weise Zutritt zu einem Mehrfamilienhaus und hebelten dort im dritten Stock eine Wohnungstüre auf. Sie durchsuchten die Räumlichkeiten und stahlen persönliche Dokumente der Wohnungsinhaber, weiteres Diebesgut ist bislang noch nicht bekannt.

Zeugenhinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer +4971189905778 entgegen.

Foto, Blogarchiv

Amt für öffentliche Ordnung ist am Mittwoch, 05. Februar 2020 mit allen Dienststellen (einschl. aller Bürgerbüros in den Stadtbezirken sowie der Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle) geschlossen

Posted by Klaus on 20th Januar 2020 in Allgemein, In und um Gablenberg herum, Stuttgart

Info

Am Mi. 05.02.2020

Das Amt für öffentliche Ordnung ist am Mittwoch, 05. Februar 2020 mit allen Dienststellen (einschl. aller Bürgerbüros in den Stadtbezirken sowie der Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle) aufgrund einer Personalversammlung für den Publikumsverkehr geschlossen. Gesonderte Terminvereinbarungen bleiben davon unberührt. Nachmittags (ab 13.00 Uhr) ist die Erreichbarkeit wieder gegeben.

Für dringende Fälle ist vormittags ein Bereitschaftsdienst eingerichtet, der telefonisch über die Rufnummer 0711 / 216 – 0 (Service Center Stuttgart) erreicht werden kann.

22.1. Krankenmorde im Familiengedächtnis, 15.2. Rundfahrt Orte der Zwangsarbe …

Die staatlichen Krankenmorde in Grafeneck im Familiengedächtnis
– Der familiäre Umgang mit einem staatlichen Gewaltverbrechen – damals und heute

Mittwoch, 22. Januar 2020, 19:00 Uhr, Hotel Silber

Zum 80. Jahrestag der „Euthanasie“-Verbrechen in Grafeneck,  wo 1940 10.654 Frauen, Kinder und Männer ermordet wurden, nähern wir uns der Frage, welche Rollen die Verwandten der Opfer in diesem Geschehen spielten. Wie reagierten sie angesichts eines staatlichen Programms der sogenannten „Vernichtung unwerten Lebens“, das 1940/41 mit der „Aktion T4“ – benannt nach der zentralen Planungsbehörde in der Tiergartenstraße 4 – einen ersten Höhepunkt erreichte. Wussten sie davon oder ahnten sie in welcher Gefahr die Menschen schwebten, die in Kliniken und Behinderteneinrichtungen untergebracht waren? Oder waren sie angesichts der Verbrechen und des Krieges gelähmt oder gar gleichgültig?
  • Einführung ins Thema: Thomas Stöckle, Leiter der Gedenkstätte Grafeneck
  • Film mit Goswinde Köhler-Hertweck, deren Onkel Ernst Köhler in Grafeneck ermordet wurde. Ein Dokumentarfilm aus der Reihe FRAGEZEICHEN – Jugendliche im Gespräch mit Zeitzeug*innen des Nationalsozialismus, einem Projekt des Stadtjugendring Stuttgart und der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen
  • Publikumsgespräch mit Goswinde Köhler-Hertweck und Thomas Stöckle zur Frage wie die Familien, aber auch Politik und Gesellschaft mit diesem Teil unserer Geschichte umgingen und bis heute umgehen. Moderation Friederike Hartl
Eine Veranstaltung der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V. in Kooperation mit der Gedenkstätte Grafeneck, dem Stadtjugendring Stuttgart und dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg
Eintritt frei
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Zwangsarbeiter – verschleppt, ausgebeutet, „sonderbehandelt“
– eine Busfahrt zu Orten der Zwangsarbeit in Stuttgart-Vahingen und Möhringen  mit  einem Auftakt im Hotel Silber
Samstag, 15. Februar 2020, 14:30 Uhr – ca. 18:00 Uhr
Mit Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern aus den besetzten europäischen Ländern wurde im Zweiten Weltkrieg die Kriegswirtschaft aufrechterhalten. Zehntausende schufteten in den Kriegsjahren für Stuttgarter Betriebe. Die Gestapo setzte zusammen mit den Betrieben die Arbeitsdisziplin und die rassenideologisch motivierte Absonderung von der einheimischen Bevölkerung durch.
Die Veranstaltung beginnt im Hotel Silber im Raum der Ausstellung, der sich dem Thema „Zwangsarbeit“ widmet.  Durch den Raum führt  Friedemann Rincke , Kurator der Aussstellung im Hotel Silber
Im Anschluss werden drei Orte von früheren Zwangsarbeiterlagern in Möhringen/Vaihingen besucht: Lager Hansa, Lager Haldenwies und Lager Heßbrühl. In den drei Lagern starben zwölf sowjetische Zwangsarbeiterkinder als Folge von mangelnder Versorgung. Das Lager Haldenwies war ein Lager der Stadt Stuttgart. Dort ist noch eine Bunkeranlage, ein so genannter überdeckter Splitterschutzgraben, vorhanden.
Die Busfahrt wird begleitet durch Dr. Karl-Horst Marquart und Elisabeth Marquart von der Stolperstein Initiative Stuttgart-Vaihingen.
Eine Veranstaltung der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V. in Kooperation mit dem Stadtjugendring Stuttgart und dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldung per Email über anmeldung@hotel-silber.de oder telefonisch unter 017643200914

Unkostenbeitrag: 8 € (Schüler und Studenten ermäßigt 5 €)

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WEITERE HINWEISE:
Erinnern. Gedenken. Kämpfen.
Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz findet am Sonntag 26.1.2020 findet um 15 Uhr in der der Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung“ im inneren Nordbahnhof eine Gedenkkundgebung statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Die Veranstaltung ist eine Initiative von Mauthausen Komitee Stuttgart e. V. und Zusammen Kämpfen Stuttgart unterstützt von  Zeichen der Erinnerung e.V. und Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V.
Im Januar .2020 jährt sich die Befreiung von Auschwitz zum 75. Mal. Wir möchten gemeinsam die Erinnerung an dieses Verbrechen aufrechterhalten, den Opfern gedenken, und für die Zukunft mahnen. Gleichzeitig aber auch Mut machen und dazu befähigen, den Kampf gegen Faschismus aufzunehmen und dem gesellschaftlichen Rechtsruck ideologisch und auf der Straße entgegenzutreten.
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Gedenkstunde des Landtags Baden-Württemberg am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Montag, 27. Januar 2020 in Grafeneck
Grafeneck steht für den Auftakt der „Euthanasie“-Verbrechen in Deutschland, dem systematischen und planmäßige Mord an Menschen mit psychischer Erkrankung und geistiger oder körperlicher Behinderung.
Programm und Anmeldekarte auf der Website der Landeszentrale für politische Bildung
https://www.gedenkstaetten-bw.de/geschichte_grafeneck.html
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Konzert: Das Mauthausen Komitee Stuttgart ist Mitveranstalter eines Konzerts der weltbekannten Griechischen Sängerin Maria Farantouri in Stuttgart:
Maria Farantouri , Assaf Kacholi
„Mauthausen Cantata“ and other Songs of Humanity
Donnerstag 30. 1. 2020, 20 Uhr, Liederhalle Stuttgart, Mozartsaal
Maria Farantouri gab 1985 zusammen mit dem Komponisten Mikis Theodorakis ein legendäres Konzert im Steinbruch des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen.
In diesem Jahr gehen Farantouri und der israelische Tenor Assaf Kacholi zum ersten Mal gemeinsam auf Europatournee. Sie wollen mit den Liedern des Mauthausen-Zyklus’ von Mikis Theodorakis ein helles Licht tragen durch eine finstere Zeit. Diese Musik ist ein Aufleuchten. Melodien sind stärker als Furcht.
In Stuttgart empfängt und begleitet sie auf der Bühne ein Theodorakis Chor mit Schüler*innen aus Tübingen und anderen engagierten Sänger*innen aus Stuttgart und Umgebung.
Karten: bei www.easyticket.de
Mauthausen Komitee Stuttgart e.V,: www.mksev.de
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Save the Date – Anmeldung ab sofort möglich

Erinnerung, Gedenken und Nachdenken über das Leben der Ravensburger Sinti und Roma in unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Systemen.

Wir machen Euch aufmerksam auf einen Seminar, das unsere Initiative  im Mai  gemeinsam mit der Gedenkinitiative Mahnmal Ravensburg und dem Landesverbandes Baden-Württemberg im Verband Deutscher Sinti und Roma veranstaltet:

Das „Zigeunerlager“ in Ravensburg – die Ausgrenzung und Ghettoisierung der Ravensburger Sinti im Quartier Ummenwinkel ab 1937, deren historische Vorläufer und das Leben der Sinti und Roma nach dem Ende des „Dritten Reiches“ in  „ihrer“ (?!) Stadt.

Teil 1 am 17. Mai: Lesung mit Magdalena Guttenberger, Ravensburg „ Die Kinder von Auschwitz singen so laut“  im Hotel Silber
Teil 2 ist ein zweitägiges Seminar in Ravensburg am 23. und 24. Mai
Die Teilnehmendenzahl ist auf 25 Personen begrenzt.
Aus organisatorischen Gründen wird die Anmeldung für das Seminar in Ravensburg ab sofort bis Ende Februar erbeten. Mehr Information unserer Website: http://hotel-silber.de/?p=3538
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Im SWR 2 lief am vergangenen Sonntag eine halbstündige Sendung übers Hotel Silber. Die Sendung kann über diesen Link gehört werden.
Ein ausführlicher Bericht zur Entwicklung des Hotel Silber im ersten Jahe erschien im Dezember in der Kontextwochenzeitung:
siehe: https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/454/ueber-alte-und-neue-nazis-6383.html
Herzliche Grüße
Harald Stingele, Elke Banabak und Friederike Hartl

„Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber“

Fotos, Blogarchiv

Stuttgart stellt Feinstaubalarm ab Mitte April ein – OB Kuhn: „Wir sind angetreten, die Luftqualität zu verbessern. Das ist uns gelungen.“

Posted by Klaus on 17th Januar 2020 in Stuttgart

Info

Die Landeshauptstadt Stuttgart wird den Feinstaubalarm nach dem 15. April 2020 abschaffen. Im Jahr 2019 sind die gesetzlich vorgegebenen Grenzwerte für Feinstaub zum zweiten Mal in Folge eingehalten worden.

Nach den offiziellen Messungen der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hat es im vergangenen Jahr an der Messstelle Am Neckartor 27 Überschreitungstage gegeben. Im Jahr 2018 waren insgesamt 20 Überschreitungstage erfasst worden. Zulässig sind 35 Überschreitungstage. An keiner Messstelle in Stuttgart wird nunmehr seit zwei Jahren dieser Wert gerissen. Die zulässigen Jahresmittelgrenzwerte von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft werden an sämtlichen Stationen erreicht.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagte am Freitag, 17. Januar 2020: „Ich freue mich sehr, dass die Feinstaubwerte in Stuttgart nachweislich unter einem kritischen Wert geblieben sind. Heute kann ich deshalb verkünden, dass wir den Feinstaubalarm ab Mitte April 2020 einstellen werden. Das ist ein großer Erfolg. Ich danke allen, die dazu ihren Beitrag geleistet haben: den Bürgerinnen und Bürger, den verschiedenen Unternehmen und Institutionen sowie dem Land, das sich finanziell engagiert hat.“ Während des Feinstaubalarms haben mehrere Partner Rabattaktionen angeboten und den Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel gefördert. Stadt und Land haben sich ebenfalls finanziell beteiligt.

Eingeführt wurde der bundesweit einmalige Feinstaubalarm im Januar 2016. Seither habe es auch Kritik gegeben, so der OB. Davon habe man sich aber nicht beirren lassen. OB Kuhn: „Wir haben das Thema Luftverschmutzung in Stuttgart nicht mehr unter den Teppich gekehrt, sondern sind angetreten mit dem Ziel, die Luftqualität in Stuttgart zu verbessern. Das ist uns gelungen. Der Feinstaubalarm war das richtige Instrument, er hat die Leute aufgerüttelt und dazu geführt, dass sie über Luftreinhaltung diskutieren und dafür sensibilisiert worden sind, ihr Mobilitätsverhalten zu überdenken.“

Feinstaubwerte sind über die Jahre deutlich gesunken

Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass der Feinstaubwert nur an maximal 35 Tagen im Kalenderjahr bei über 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft liegen darf. Im Jahr 2015 hat die LUBW an der Messstelle Am Neckartor noch 68 Überschreitungstage gemessen. 2016 waren es 58 Überschreitungstage und 2017 dann 41 Überschreitungstage, gefolgt von 20 und 27 in den Jahren 2018 und 2019. Für die Jahre 2015 bis 2018 sind Streusalz und natürliche Quellen bereits abgezogen. Vor zehn Jahren lagen die Werte noch bei über 100 Überschreitungstagen.

Hintergrund Feinstaubalarm

Die Stadt Stuttgart hat den Feinstaubalarm im Januar 2016 als Instrument zur Luftreinhaltung eingeführt. Feinstaubalarm wurde ausgelöst, sobald der Deutsche Wetterdienst (DWD) an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Tagen ein stark eingeschränktes Austauschvermögen der Atmosphäre prognostiziert hat. Der Grund: Durch die austauscharme Wetterlage besteht die Gefahr von Überschreitungen der Grenzwerte für Feinstaub. Vor allem im Winterhalbjahr können häufiger Wetterbedingungen herrschen, die eine Anreicherung der Luft mit Schadstoffen begünstigen. Diese austauscharmen Wetterlagen verhindern die Verteilung und den Abtransport der Luftschadstoffe in die Atmosphäre.

Bei Feinstaubalarm haben die Stadt und das Land Baden-Württemberg an die Stuttgarterinnen und Stuttgarter sowie die Pendlerinnen und Pendler aus der Region appelliert, das Auto möglichst in Stuttgart nicht zu nutzen und auf umweltfreundliche Alternativen umzusteigen oder Fahrgemeinschaften zu bilden. Der Betrieb von Komfort-Kaminen, also Kaminen, die nicht der Grundversorgung dienen, war nach einer Verordnung der Landesregierung an Alarm-Tagen untersagt. Die Feinstaubalarm-Periode dauerte jeweils vom 15. Oktober bis zum 15. April.

Der Feinstaubalarm wurde stets mit einem Tag Vorlauf bekannt gegeben und die Öffentlichkeit informiert, sodass sich Autofahrer rechtzeitig Mobilitätsalternativen suchen konnten. Zudem informierte die Stadt umgehend über die eigens für den Feinstaubalarm eingerichtete Internetseite, die sozialen Medien sowie über die Vario-Tafeln an Hauptverkehrsstraßen.

Maßnahmen zur Luftreinhaltung

Die Stadt Stuttgart hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Maßnahmen ergriffen, um die Luftqualität im Stadtgebiet zu verbessern. Dazu gehören die massive Förderung des öffentlichen Nahverkehrs, die Einführung der Umweltzone, das LKW-Durchfahrtsverbot, die intensive Förderung des Fuß- und Radverkehrs, das Jobticket, verstärkte Maßnahmen zur Verkehrsverflüssigung, mehr Stadtgrün für das Stadtklima sowie der Feinstaubalarm.

Darüber hinaus hat die Stadt in den vergangenen Jahren nichts unversucht gelassen und auch neuen, innovativen Ideen und Projekten zur Luftreinhaltung eine Chance gegeben. Ein Beispiel hierfür ist das Testprojekt Straßenreinigung, bei dem Fahrspuren sowie Gehwege rund um die Messstelle „Am Neckartor“ während der Feinstaubalarmperiode in einer Kombination aus Wasserdruckreinigung und Absaugung sowie mechanischer Reinigung behandelt werden. Die nächtliche Straßenreinigung wird noch bis Mitte April 2020 fortgeführt.

Foto, Blogarchiv

E i n l a d u n g zur gemeinsamen Sitzung der Bezirksbeiräte Stuttgart Ost, Mitte, Nord, West, Süd, Bad Cannstatt, Feuerbach und Zuffen- hausen am 30. Januar 2020

18:00 Uhr im Rathaus – Großer Sitzungssaal

T a g e s o r d n u n g öffentlich

1. 5. Fortschreibung des Luftreinhalteplans Stuttgart – Anhörung

Der Planentwurf wurde am 16. Dezember 2019 der Öffentlichkeit vorgestellt und lag von diesem Tage bis zum 15. Januar 2020 öffentlich aus. Zum Planentwurf können gegenüber dem Regierungspräsidium Stuttgart Stellungnahmen abgegeben werden. Die Landeshauptstadt Stuttgart hat auf frühzeitigen und begründeten Antrag vom Regierungspräsidium Stuttgart eine einmalige Fristverlängerung bis zum 07. Februar 2020 genehmigt bekommen. Im Rahmen dieser öffentlichen Auslegung äußert sich die Landeshauptstadt Stuttgart als Trägerin öffentlicher Belange und gibt eine Stellungnahme ab. In der Sondersitzung am 30. Januar 2020 werden die betroffenen Bezirke über den Inhalt dieses Planentwurfs informiert und erhalten die Möglichkeit, nach Bezirken getrennt, ebenfalls Stellungnahmen abzugeben.

Der vollständige Text des Entwurfs der 5. Fortschreibung des Luftreinhalteplans ist online abzurufen unter rp.baden-wuerttemberg.de/Luftreinhalteplan/541_s_stutt_LRP_5_FS_2019.pdf

Charlotta Eskilsson
Bezirksvorsteherin

Foto, Blogarchiv Klaus

Paternoster im Rathaus laufen wieder

Posted by Klaus on 15th Januar 2020 in Stuttgart

Info

Die Paternoster im Rathaus können wieder fahren. Erster Bürgermeister Dr. Fabian Mayer hat sie am 15. Januar 2020 in Betrieb genommen und sagte: „Das Stuttgarter Rathaus ohne seine Paternoster ist nur schwer vorstellbar. Unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen sie täglich und die Besucher schauen staunend auf die Kabinen, bevor sie den Aufzug selbst nutzen. Ich bin erleichtert, dass wir erneut die Paternoster in Gang setzen können. Dafür haben wir rechtliche Klarheit zur Benutzung geschaffen.“

Aufgrund eines Arbeitsunfalls wurden die Paternoster im Herbst außer Betrieb genommen. Aus haftungsrechtlichen Gründen war und ist es erforderlich, alle Benutzer über die sichere Nutzung der Paternoster zu informieren. Alle praktikablen technischen Schutzmaßnahmen sind bei den Paternostern bereits umgesetzt. Der TÜV prüft und wartet die Anlagen regelmäßig. Zusätzlich hat die Verwaltung allen Zugängen zu den Paternostern die Beschilderung nochmals verändert, um Beschäftigte und Dritte noch deutlicher auf die Verhaltensregeln hinzuweisen. Aushänge auf allen Etagen bei den Paternostern informieren die Nutzer auf Deutsch und Englisch. Benannt werden mögliche Gefährdungen, Schutzmaßnahmen, Verhaltensregeln und Vorgaben für den Notfall. Die Nutzungsanweisung ist für alle verbindlich und immer zu beachten.

Foto, Blogarchiv Sabine

Stromausfällen auf der Schliche

Posted by Klaus on 14th Januar 2020 in Allgemein, Stuttgart

Pressemeldung

Gerade einmal zehn Minuten ist jeder Stuttgarter rein rechnerisch pro Jahr ohne Strom. Und dennoch ist jede Sekunde für den Kunden eine zu viel. Der Stromnetzbetreiber Stuttgart Netze will in einem Projekt nun mehr über die Gründe für Stromausfälle erfahren. Damit könnte die Versorgung noch zuverlässiger werden.

Der Strom kommt aus der Steckdose. Doch bis damit Handys geladen und Kaffeemaschinen bedient werden können, durchläuft er ein komplexes System mit mehreren Spannungsebenen. Die meisten privaten Gebäude und kleinere Gewerbe werden im Niederspannungsnetz (400 Volt) über Umspannstationen und Kabelverteilerschränke versorgt. In Stuttgart zeichnet sich diese Spannungsebene dadurch aus, dass ein Verbraucher fast immer von zwei Seiten mit Strom versorgt werden kann. Fällt ein Kabel beispielsweise aufgrund einer Störung aus, bekommt der Kunde davon nichts mit. In diesem Fall spricht man von einer „vermaschten Netzstruktur“.

Was dem Verbraucher Vorteile bringt, ist für die Stuttgart Netze jedoch eine große Herausforderung. Schließlich kann ein Kabel eine Störung haben, die Kunden werden aber dennoch weiter mit Strom versorgt. Defekte Kabel bleiben so möglicherweise lange unentdeckt. Wenn dann noch die jetzt stärker belastete zweite Zuleitung ausfällt, sitzt gleich eine Vielzahl an Kunden im Dunkeln. Für den Stromnetzbetreiber sind in diesem Fall sowohl die Fehlersuche als auch die Wiederversorgung enorm zeit- und arbeitsaufwendig.

Defekte Kabel leichter finden dank Messtechnik

Genau um dieses Thema geht es im jetzt angelaufenen Projekt, das die Stuttgart Netze gemeinsam mit OmegaLambdaTec, einem Dienstleister für Datenanalysen der digitalen Zukunft, im Stuttgarter Stadtteil Bergheim (Weilimdorf) durchführt. In einem klassischen Wohngebiet hat der Netzbetreiber in mehrere Kabelverteilerschränke und Umspannstationen Messtechnik der EnBW-Tochter „Smight“ eingebaut. Die Sensoren messen, wie viel Strom (in Ampere) über die einzelnen Kabel läuft.  Allerdings kommen nicht alle Stromleitungen „unter die Lupe“: lediglich an 20 von 170 möglichen Punkten wurde Messtechnik eingebaut. „Damit finden wir defekte Kabel mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent. Das ist aus Kosten-Nutzen-Sicht ein hervorragender Wert“, berichtet Christian Körner, Leiter Anlagenmanagement der Stuttgart Netze. OmegaLambdaTec hatte dies zuvor durch eine umfangreiche Analyse der von der Stuttgart Netze bereitgestellten Netzdaten herausgefunden.

Mithilfe eines Algorithmus werden die Messdaten kontinuierlich online erfasst und verarbeitet. Die Stuttgart Netze will damit herausfinden, ob einzelne Kabel aufgrund eines Fehlers im Stromnetz anders als üblich belastet werden. Deshalb werden insbesondere die Messwerte nachts zwischen 0 und 5 Uhr betrachtet, da die Belastung des Stromnetzes dann geringer ist und somit die Sensitivität erhöht werden kann. Die Messdaten werden dabei automatisiert per Gateway und UMTS auf einen Server hochgeladen, auf den die Stuttgart Netze über ein Web-Portal zugreifen kann. Dort sind dann für jeden Messpunkt umfangreiche Daten verfügbar, die einen genauen Einblick ins örtliche Niederspannungsnetz geben.

Mit den Messungen in Kabelverteilerschränken gehört die Stuttgart Netze in Deutschland zu den Vorreitern. Stellt sich das Projekt als erfolgreich und auch für die Monteure der Stuttgart Netze als praktikabel heraus, könnten schon bald an anderen Stellen des Stuttgarter Stromnetzes Sensoren zur Messung der Stromstärke eingebaut werden. „Die Erkenntnisse werden uns helfen, unser Netz zukunftsgerichtet zu betreiben und Ausfallzeiten durch frühzeitiges Austauschen defekter Kabel zu verringern“, sagt Harald Hauser, technischer Geschäftsführer der Stuttgart Netze. Und Dr. Rene Fassbender, Geschäftsführer der OmegaLambdaTec GmbH, ergänzt: „Daten sind die Währung der Zukunft – das gilt auch im Stromnetz. Interpretiert man sie richtig, lassen sich mit Hilfe von Algorithmen clevere und kosteneffiziente Lösungen für viele Herausforderungen finden. Das ist uns auch hier gelungen.“

Über OmegaLambdaTec:

Die OmegaLambdaTec GmbH für Data Science Services wurde 2015 von Dr. Rene Fassbender am gate Garching mit der Mission gegründet, Geschäftskunden die bestmöglichen maßgeschneiderten Physical Analytics, KI- und Data Science Lösungen anzubieten. Grundlage dafür ist der Forschungstransfer von modernsten Physical Analytics Methoden aus der Astrophysik auf die datengetriebenen Anwendungsfälle in den Branchen Energie, Mobilität und Industrie 4.0. Weitere Infos: www.omegalambdatec.com.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Moritz Oehl
Unternehmenskommunikation
Stuttgart Netze GmbH

Foto, OmegaLambda: Die Stuttgart Netze will durch den Einbau von Messtechnik in Kabelverteilerschränken Stromausfällen schneller auf die Schliche kommen. Die Bilder zeigen Betriebsmonteure beim Einbau der Messtechnik.

 

Investition in die Sicherheit: Feuerwehr wird weiter modernisiert

Posted by Klaus on 12th Januar 2020 in Stuttgart

Info

Als einer der Garanten der Sicherheit in der Landeshauptstadt werden die Stuttgarter Feuerwehren mit dem Doppelhaushalt 2020/21 weiter modernisiert. So investiert die Stadt mehr als 16 Millionen Euro zusätzlich zu den in Vorjahren bereits beschlossenen Maßnahmen in die Neubauten und Sanierungen der Feuerwachen der Berufsfeuerwehr sowie in die Feuerwehrhäuser der Freiwilligen Feuerwehr.

Einen weiteren Schwerpunkt setzt die Stadt bei der Beschaffung neuer Brandschutzkleidung: Innerhalb der nächsten vier Jahre sollen alle Einsatzkräfte der Feuerwehr Stuttgart eine neue persönliche Schutzausrüstung erhalten. Dafür stellt die Stadt insgesamt 4 Millionen Euro bereit.

Auch das Budget für die Aus- und Weiterbildung der Einsatzkräfte wird um 265.000 Euro pro Jahr erhöht. Das zusätzliche Geld soll vor allem in Weiterbildungen in den Bereichen Realbrandausbildung und Fahrsicherheitstraining investiert werden. Darüber hinaus erhöht die Stadt die finanzielle Unterstützung für das Ehrenamtsförderprogramm „freiwillig.stark“ um 280.000 Euro pro Jahr. Dadurch soll das ehrenamtliche Engagement gewürdigt und die Personalgewinnung gefördert werden.

Foto, Blogarchiv