Archive for the ‘Stuttgart’ Category

Stuttgart Opernhaus des Jahres – OB Kuhn: „Großartige Auszeichnung“

Posted by Klaus on 29th September 2016 in Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart

Staatstheater und EckenseeDie Oper Stuttgart ist zum „Opernhaus des Jahres“ gewählt worden, wie die Zeitschrift Opernwelt am Donnerstag, 29. September, bekanntgab.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn gratulierte: „Das ist eine großartige Auszeichnung für Opernintendant Jossi Wieler und sein ganzes Team. Der Titel verstärkt eindrucksvoll die Tatsache, dass Stuttgart eine herausragende Kulturstadt ist. Eine solche Auszeichnung nimmt Stadt und Land zugleich in die Pflicht, bei der Opernhaussanierung die Voraussetzungen auch für künftige künstlerische Bestleistungen zu schaffen.“

Der Auszeichnung der Zeitschrift Opernwelt liegt die Befragung von 50 Opernkritikerinnen und -kritikern aus dem In- und Ausland zugrunde. Die Oper Stuttgart wird zum siebten Mal mit dem renommierten Titel ausgezeichnet.

Foto, Klaus

Stuttgart – Erntedank-Wochenmarkt am 1. Oktober

Posted by Klaus on 28th September 2016 in Fotos, Stuttgart, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Info Stadt Stuttgart

Am Samstag, 1. Oktober, veranstalten die Märkte Stuttgart GmbH zusammen mit den Beschickern der Wochenmärkte zum 35. Mal einen Erntedank-Wochenmarkt auf dem Schiller- und Marktplatz.

In der Kirchstraße vor der Stiftskirche wird ab 10 Uhr Pfarrerin Renninger und der stellvertretende Stadtdekan Pfarrer Werner Laub aus Anlass des Erntedankfestes zu den Passanten sprechen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung vom Posaunenchor Stuttgart-Rohr.

Gegen 11 Uhr werden der Erste Bürgermeister Michael Föll und die beiden Geistlichen zusammen mit dem Landesbauernverband von den Gärtnern des Wochenmarkts gespendete Fruchtkörbe an die Besucher verkaufen, deren Erlös „Misereor“ und „Brot für die Welt“ zugutekommt.

Fotos, Sabine

„Stuttgarter Hausbesuch“ im Klösterle 07.10.2016

Posted by Klaus on 28th September 2016 in Es war einmal, Fotos, Stuttgart

Das Stadtmuseum Bad Cannstatt ist nur im Erdgeschoss mit Rollstuhl zugänglich, die Toiletten sind leider nicht zugänglich.

Anfahrt

S1, S2, S3 Haltestelle Bad Cannstatt
U1, U2, U13 Haltestelle Wilhelmsplatz U13
U14, Bus 52/55/56 Haltestelle Rosensteinbrücke

Infos unter stadtmuseum-stuttgart/stuttgarter-hausbesuch

Flyer pdf

Fotos, Blogarchiv

Hauptstätter Straße – Gute Nachricht für Autofahrer durch Stuttgart Süd

Posted by Klaus on 28th September 2016 in Stuttgart

Netze BW behebt Wasserrohrbruch in der Hauptstätter Straße

S-Baustelle-1Früher als geplant kann die Netze BW die Baumaßnahme auf der Hauptstätter Straße beenden, so dass die stadtauswärts gesperrte Fahrspur heute ab ca. 15 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.

Im Auftrag der Netze BW GmbH
Freundliche Grüße

i.A. Ralph Eckhardt
Pressesprecher Regionale Kommunikation
Kommunikation & Politik

Foto, Sabine

„Ideenwettbewerb Rosensteinbunker entschieden“

Pressemitteilung FREIE WÄHLER GEMEINDERATSFRAKTION

FW-Foto-1Der von der Freie Wähler Gemeinderatsfraktion Stuttgart ausgelobte „Ideenwettbewerb Rosensteinbunker“, zu dem 5 renommierte Architekturbüros aus Bad Cannstatt eingeladen waren, ist entschieden.
Zu der öffentlichen Präsentation im Großen Kursaal am Montag, 26. September 2016 konnte der Fraktions- vorsitzende der Freien Wähler, Stadtrat Jürgen Zeeb, rund 140 Gäste begrüßen.
Unter den Gästen waren die Inhaber und einige Mitarbeiter der teilnehmenden Architekturbüros sowie der Cannstatter Bezirksvorsteher Bernd-Marcel Löffler, Alt-Stadtrat Robert Kauderer und der Regionalrat und Kreisvorsitzende der Freien Wähler Stuttgart, Peter Aichinger.
Ausgangspunkt des Wettbewerbs war die Idee des Cannstatter Freie Wähler-Bezirksbeirats Gerhard Veyhl, den nicht sonderlich schön anzusehenden Hochbunker an der Rosensteinbrücke einer neuen Nutzung zuzuführen und so eine Attraktion am Neckar und ein lebendiges Wahrzeichen für den Stadtbezirk Bad Cannstatt zu schaffen. Leitgedanke war dabei, die „Stadt am Fluss“ in Cannstatt besser erlebbar zu machen.

In seiner Einführung erläuterte Stadtrat Jürgen Zeeb die Aufgabenstellung des Ideen- wettbewerbs. Ziele waren eine gute städtebauliche Neukonzeption des Areals als Stadteingang von Bad Cannstatt sowie eine Verbesserung der Erlebbarkeit und der Aufenthaltsqualität im Bereich des Neckarufers und der Rosensteinbrücke. In Bezug auf den Umgang mit und der Aufwertung von historischer Bausubstanz sollte auch eine Antwort
darauf gegeben werden, ob der Bunker erkennbar bleiben soll oder nicht.
Nach diesen Kriterien wurden die Arbeiten von einem neuköpfigen Preisgericht bewertet, bestehend aus Bezirksvorsteher Bernd-Marcel Löffler, dem Leiter des Amtes für Liegenschaften und Wohnen, Thomas Zügel, dem Leiter der Abteilung Neckar beim Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung, Heinrich Sonntag, Regionalrat Peter Aichinger, Alt-Stadtrat Robert Kauderer, Bezirksbeirat Gerhard Veyhl sowie den Mitgliedern der Freie Wähler Gemeinderatsfraktion Stuttgart. Die Genehmigungsfähigkeit, der Brandschutz, die Kosten oder die Verkehrsplanung wurden nicht bewertet, allein die Ideen und Vorschläge zählten.
„Das Preisgericht“, so Stadtrat Jürgen Zeeb bei der Erläuterung der Pläne, „war von den 5 völlig unterschiedlichen Entwürfen, dem hohen Niveau der Arbeiten und dem breiten Ideenspektrum sehr angetan.“ So kam es auch, dass drei 3. Plätze, ein 2. Platz und ein 1. Platz vergeben wurden.
Die drei 3. Plätze: Der Entwurf der f² Frey Architekten GmbH sieht die Umwandlung des Bunkers in einen Energiespeicher mit Aussichtsplattform und Café vor. Die PlanQuadrat Projekt GmbH & Co. KG schlägt einen um mehrere, verglaste Geschosse erhöhten „Cubus“ vor, der im Inneren Platz für Aquaponik bietet. Stockwerkdesign Sandy Krauss kann sich im Bunker ein Forum für Tüftler, Erfinder und Entdecker sowie einen vertikalen Stadtgarten an der Außenfassade vorstellen.
Der 2. Platz ging an den Freien Architekten Jens Lehmann. Seine städtebauliche Konzeption sieht Freitreppen am Neckar und einen aus dem Bunker entwickelten Solitär mit Ausstellungs- und Gastronomieflächen vor.
Den Wettbewerb gewonnen hat das Büro Siegloch + Partner, das die Struktur der Cannstatter Altstadt in seinem Entwurf aufnimmt und zwischen Badstraße und Neckar ein kleines Stadtviertel mit einem Quartiersplatz entstehen lässt. Unten am Neckar sind ein Uferweg, eine Liegewiese und ein Bootsanleger vorgesehen.
Zum Abschluss der Präsentation bedankte sich Stadtrat Jürgen Zeeb bei allen Teilnehmern des Wettbewerbs für ihre Mühe und die tollen Entwürfe. Bezirksbeirat Gerhard Veyhl möchte die Idee, den Rosensteinbunker zu einem besonderen Ort am Fluss zu machen, gerne weiterverfolgen und kann sich dabei der Unterstützung des Cannstatter Bezirksvorstehers Bernd-Marcel Löffler sicher sein, der den Ideenwettbewerb der Freie Wähler Gemeinderatsfraktion in einem kurzen Grußwort lobte.

Zu den Fotos (Veranstalter):
„Foto 1“ Entwurf Siegloch + Partner, Wettbewerbsgewinner
„Foto 2“ Bei der Begrüßung durch Stadtrat und Fraktionsvorsitzenden Jürgen Zeeb
„Foto 3“ Blick ins Publikum
„Foto 4“ Die Gäste bei der Besichtigung der Entwürfe

Mit freundlichen Grüßen

Michael Schrade
Leiter der Geschäftsstelle
FREIE WÄHLER GEMEINDERATSFRAKTION

Publikumswettbewerb „Stuttgarts schönste Dahlie“ 2016 in der Endphase

Posted by Klaus on 26th September 2016 in Stuttgart

Info Stadt Stuttgart

K-Dahlie-2Noch bis Montag, 3. Oktober, haben die Besucher des Höhenparks Killesberg die Möglichkeit, aus mehr als 160 Dahliensorten ihre Lieblingsdahlie auszuwählen.

Teilnahmekarten sind direkt bei den Dahlienrabatten im Höhenpark erhältlich. Die ausgefüllten Karten können entweder in das Wahlbehältnis im Pavillion bei den Dahlienrabatten eingeworfen oder an das Garten-, Friedhofs- und Forstamt, Maybachstraße 3, 70192 Stuttgart, geschickt werden.

Mit dem Titel „Stuttgarts schönste Dahlie“ wird die Dahliensorte ausgezeichnet, die am meisten Stimmen erhält. Unter den Teilnehmern, die diese Sorte gewählt haben, werden dann attraktive Sachpreise verlost. Walter Wagner, der Abteilungsleiter von Stadtgrün beim Garten-, Friedhofs- und Forstamt, zieht die Gewinner am Mittwoch, 5. Oktober, um 11 Uhr bei den Dahlienrabatten.

Am Sonntag, 9. Oktober, werden im Höhenpark Killesberg von 10 bis zirka 13 Uhr Dahliensträuße verkauft. Den Erlös erhält das Eltern-Kind-Zentrum Stuttgart-West e.V.

Anfahrt mit dem öffentlichen Personennahverkehr

  • Stadtbahn: U6, 13 bis Maybachstraße; U6, 7, 13, 15 bis Pragsattel; U6, 7, 15 bis Löwentorbrücke, U5 bis Killesberg
  • Bus: Bus 57 bis Pragsattel; Bus 43, 50 bis Killesberg

Mehr zu Dahlie

Foto, Sabine

Stuttgart – Verschiebung der Müllabfuhr

Posted by Klaus on 26th September 2016 in Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart

K-Müllabfuhr-Feiertagsbedingt kommt es zu Verschiebungen der Regelabfuhrtage der braunen, grauen und grünen Tonnen. Dies hat zur Folge, dass die Abfuhr entweder vorverlegt oder nachgeholt wird.

Diese Information ist besonders wichtig für Haushalte auf Grundstücken, bei denen die Standplätze der Abfall- und Wertstoffbehälter nicht frei zugänglich sind, beziehungsweise bei denen die Behälter am Tag der Leerung an der Straße bereitgestellt werden müssen.

Wegen dem Tag der Deutschen Einheit verschiebt sich die Abfuhr der braunen, grauen und grünen Tonne daher wie folgt:
von Montag, 3. Oktober, auf Dienstag, 4. Oktober
von Dienstag, 4. Oktober, auf Mittwoch, 5. Oktober
von Mittwoch, 5. Oktober, auf Donnerstag, 6. Oktober
von Donnerstag, 6. Oktober, auf Freitag, 7. Oktober
von Freitag, 7. Oktober, auf Samstag, 8. Oktober

Betriebsbedingt verschiebt sich die Abfuhr der braunen, grauen und grünen Tonne wie folgt:

von Dienstag 11. Oktober auf Mittwoch 12. Oktober
von Mittwoch 12. Oktober auf Donnerstag 13. Oktober
von Donnerstag 13. Oktober auf Freitag 14. Oktober
von Freitag 14. Oktober auf Samstag 15. Oktober

Für den Mehranfall von Müll gibt es amtliche graue Müllsäcke, die in den Bezirksrathäusern der Außenstadtbezirke, in den jeweiligen Bürgerbüros der Innenstadtbezirke sowie bei der Rathaus-Infothek zu je 5,20 Euro erworben werden können.

Außerdem sind diese Müllsäcke auch in einzelnen Regiemärkten der Edeka-Gruppe innerhalb Stuttgarts erhältlich, deren Adressen nachfolgend aufgeführt werden.

Innenstadt:

Eberhardstraße 28 und Gaisburgstraße 1-4a (Mitte), Herdweg 24 und Eduard-Pfeiffer-Straße 120 (Nord) und Rotebühlstraße 125 (West).

Außenbezirke:

Griegstraße 25 (Botnang), Epplestraße 4 (Degerloch), Grazer Straße 34 (Feuerbach), Burgholzstraße (Münster), Flamingoweg 1-3 (Neugereut), Wollgrasweg 23 (Plieningen), Schemppstraße 81 und Kirchheimer Straße 65 (Sillenbuch), Hauptstraße 5 (Vaihingen).

In Obertürkheim können diese Müllsäcke beim Cap-Markt in der Augsburger Straße 681 bezogen werden.

Foto, Klaus

„Deutsche Pop Zustände – Eine Geschichte rechter Musik“ am 28.9, 19:30h im Forum 3, Gymnasiumstrasse 21

Der Film spürt rassistisches und rechtsradikales Gedankengut in der deutschen Pop-Musik von den 80er-Jahren bis heute auf. Vorgestellt werden nicht nur eindeutig rechtsextreme Gruppierungen, sondern auch Mainstream-Bands sowie Gegenbewegungen eher links orientierter Musiker. Für ihren Dokumentarfilm haben die Grimme-Preisträger Palacios und Post Wissenschaftler, einen Ausstiegsberater und einen Aussteiger aus der rechten Szene sowie Musiker und Label-Vertreter um ihre Einschätzungen gebeten. Für Jugendliche bietet das Thema Musik ideale Anknüpfungspunkte, um über eigene Erfahrungen und Positionen zu sprechen. Sie werden dafür sensibilisiert, Musiktexte und ihre Absichten zu hinterfragen. Regisseur Dietmar Post diskutiert mit den Anwesenden und erklärt die Herangehensweise des Films.

Der Stadtjugendring Stuttgart zeigt diesen Dokumentarfilm zusammen mit dem Forum3 in der Filmreihe „DOK OUT“. Darin werden außergewöhnliche Dokumentarfilme gezeigt. Bei der Vorführung sind entweder Regisseur*In oder Expert*Innen zum Thema eingeladen. Mit diesen findet nach dem Film eine Diskussion statt.

Der Eintritt ist frei

Herzliche Grüsse

Aytekin Celik M.A.
Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen Medienpädagogik

Wieder Diebe im Weinberg – die Stadt muss endlich reagieren

Posted by Klaus on 23rd September 2016 in Stuttgart, Vereine und Gruppen

Antrag der Stadträtinnen/ Stadträte – Fraktion Freie Wähler-Gemeinderatsfraktion

Weintrauben1Wieder haben Diebe in einem Weinberg zugeschlagen und etwa 150 Kilogramm Weintrauben aus dem Gewann Mönchberg in Untertürkheim entwendet (siehe StN und StZ 22.09.2016). Auch von Landwirten und Gartenbesitzern hören wir, dass immer wieder Obst und Feldfrüchte gestohlen werden. Mit ein Grund dafür ist die fehlende Aufsicht in den Weinbergen, auf den Feldern und in Gartengebieten. Es fehlt eindeutig an Präsenz des durch den Städtischen Vollzugsdienst (SVD) zu erbringenden Feldschutzes.
Für uns ist es unverständlich, warum die Stadt nicht zumindest dann unbürokratisch und schnell mit einer höheren Präsenz im Feldschutz reagieren kann, wenn die Erntezeit ansteht und zusätzlich Diebstähle bekannt werden. Diebstähle und andere Delikte lassen sich nur dann verhindern, wenn der Feldschutz in der Erntezeit ganztägig sowie in den Abend- und Nachtstunden deutlich sicht- und wahrnehmbar auftritt.
Wir beantragen:
1. Der Feldschutz soll alljährlich in den Monaten September und Oktober ein deutlich sichtund wahrnehmbarer Tätigkeitsschwerpunkt des Städtischen Vollzugsdienstes sein. Andere Aufgaben können in dieser Zeit zurückstehen.
2. Im dafür zuständigen Ausschuss berät der Gemeinderat über die künftige Gewichtung der Aufgaben des Städtischen Vollzugsdienstes.

Unterzeichnet:
Jürgen Zeeb, Rose von Stein, Konrad Zaiß, Ilse Bodenhöfer-Frey

Foto, Klaus

Gemeinderat beschließt Weiterentwicklung des Stadtmuseums

Posted by Klaus on 23rd September 2016 in Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart

S-wilhelmspalDas neue im Wilhelmspalais wird voraussichtlich im Herbst 2017 eröffnet. In der zehnjährigen Vorlaufphase hat der Planungsstab Stadtmuseum, begleitet durch den Beirat Stadtmuseum Stuttgart und gesteuert durch einen Lenkungskreis, das Konzept für den Betrieb und die künftige Ausrichtung des Museums angepasst, um dieses noch attraktiver zu machen und mehr Besucher anzuziehen. Entstanden ist dabei eine erweiterte kulturelle Nutzung und dadurch eine noch breitere Öffnung hin zur Stadtgesellschaft. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 22. September diesem Konzept zur Weiterentwicklung des Stadtmuseums mit großer Mehrheit zugestimmt.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn betonte: „Das Wilhelmspalais soll ein Haus der Stadtkultur werden, ein lebendiger Ort. Wir investieren jetzt in ein Café und neue Veranstaltungsräume, die in exponierter Lage auch abends Publikum anziehen werden.“

Nach einer offenen Diskussion im Rahmen zweier Kolloquien im Juli haben der Beirat des Stadtmuseums sowie Vertreter der Gemeinderatsfraktionen und der Verwaltung dem Gemeinderat das weiterentwickelte Konzept vorgelegt. Demnach wird anstelle des bisher vorgesehenen Museumscafés im ersten Obergeschoss eine öffentlich zugängliche Gastronomie im Erdgeschoss eingerichtet. Das Café im Erdgeschoss soll 50 Innenplätze und 20 weitere auf der Terrasse bieten und durch einen externenGastronomen betrieben werden. Tagsüber ist ein Cafébetrieb vorgesehen, abends wird die Gastronomie für ein Bistro eingerichtet. Die frei werdenden Flächen im Obergeschoss werden dem Museum zugeschlagen.

Auch die Planungen für den Museumsbetrieb müssen an die Änderungen angepasst werden, insbesondere die Organisation des Veranstaltungsbetriebs, der in den Händen des Stadtmuseums liegt. Der Vortragsraum und der Salon im Erdgeschoss sollen flexibel auch außerhalb der Öffnungszeiten genutzt und bespielt werden können. Das Wilhelmspalais soll so auch Besucher anziehen, wenn das Stadtmuseum geschlossen hat und darüber hinaus mit seinen vielseitig nutzbaren Veranstaltungsräumen das fehlende Raumangebot für die Kultur erweitern.

Die überschlägig ermittelten Kosten für die baulichen Änderungen sowie die Anpassung der Bauplanung belaufen sich auf rund 790.000 Euro. Hierfür werden im Haushaltsjahr 2016 überplanmäßige Mittel bereitgestellt. Aufgrund der Änderungen im Flächennutzungskonzept ergeben sich steuerliche Auswirkungen aus den Bau- und Baunebenkosten des Gebäudes: Durch eine Vergrößerung der Gastronomie und die erweiterte Nutzung der Veranstaltungsflächen, die auch tagsüber parallel zum Museumsbetrieb vermietet werden sollen, erhöht sich der gewerbliche Flächenanteil. Dementsprechend kann aus den Baukosten ein höherer Vorsteuerabzug als bisher geltend gemacht werden.

Der Gemeinderat hat die Verwaltung nun beauftragt, die notwendigen Änderungen zur Bauplanung und Ausführung zeitnah umzusetzen und die notwendigen Abstimmungen und Genehmigungsverfahren in die Wege zu leiten. Das Museum soll trotz der baulichen Änderungen planmäßig im Herbst 2017 öffnen. Insgesamt investiert die Stadt 40 Millionen Euro für die Einrichtung des Stadtmuseums. Seit 2014 wird das Wilhelmspalais, ehemals als Stadtbücherei genutzt, nach den Plänen der Architekten Lederer Ragnarsdóttir Oei umgebaut.

Foto, Sabine