Archive for the ‘Stuttgart’ Category

Polizei zieht positive Bilanz zum 200-jährigen Jubiläum des Wasens

Posted by Klaus on 15th Oktober 2018 in Stuttgart, Volksfest und Frühlingsfest

Gemeinsame Pressemitteilung des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden Württemberg und des Polizeipräsidiums Stuttgart

Innenminister Thomas Strobl: „Ein friedliches, schönes und ausgelassenes Volksfest dank der hervorragenden Arbeit unserer Polizistinnen und Polizisten!“

„Über vier Millionen Menschen haben in den vergangenen gut zwei Wochen den Wasen besucht. Es war ein friedliches, schönes, ausgelassenes Volksfest. Und passend zum 200-jährigen Jubiläum des Wasens dürfen wir uns auch über einen doppelten Erfolg freuen: Die Straftaten sind deutlich gesunken – bei steigenden Besucherzahlen. Das verdanken wir unserer hervorragenden Polizei, die in den vergangenen zwei Wochen nicht nur hoch professionell gearbeitet hat, sondern auch stets ein offenes Ohr für die Probleme und Sorgen der Besucher hatte. Darauf dürfen wir zu Recht stolz sein. Besonders freue ich mich über die positive Resonanz zahlreicher Volksfestbesucherinnen und -besucher zur Präsenz und Arbeit unsere Polizei“, sagte Innenminister Thomas Strobl zum Abschluss des Cannstatter Volksfest, das am gestrigen Sonntagabend (14.10.2018) mit dem traditionellen Abschlussfeuerwerk ausgeklungen war. Die Polizei in Stuttgart zieht nach 17 arbeitsintensiven Tagen ein positives Resümee.

„Für das Polizeipräsidium Stuttgart stellt die Zeit des Wasens eine hohe planerische Herausforderung dar. Täglich sind zwischen 120 und 180 Beamten im Einsatz – das ist eine enorme Kraftanstrengung. Ich freue mich sehr, dass unsere Maßnahmen auch in diesem Jahr Wirkung gezeigt haben. Hervorzuheben ist hierbei nicht zuletzt die gute Zusammenarbeit mit den Veranstaltern und allen Sicherheitspartnern“, so Polizeipräsident Franz Lutz.

Die Gesamtzahl der angezeigten Straftaten ist im Vergleich zum Jahr 2017 um zirka 8 Prozent gesunken. Damit setzte sich der positive Gesamttrend aus dem Jahr 2017 fort. Insgesamt nahmen die Beamten der Wasenwache dieses Jahr rund 860 (Vorjahr 930) Strafanzeigen auf.

Die Mehrzahl der Delikte waren hier im Bereich der Körperverletzung (264) festzustellen, gefolgt von Beleidigungen (84), die sich in der teilweise angeheizten Bierzeltatmosphäre zugetragen haben. In 84 (Vorjahr 75) Fällen haben Langfinger zugeschlagen. Geschuldet sei dies, so Einsatzleiter Polizeioberrat Jörg Schiebe, dem Umstand, dass persönliche Gegenstände in den Bierzelten teilweise unbeaufsichtigt zur Seite gelegt wurden. Gesunken sind die Fallzahlen bei Verstößen gegen das Waffengesetz, rund 40 Prozent (15 Fälle), Sachbeschädigungen mit rund 45 Prozent (23 Taten) und bei Verstößen gegen die Polizeiverordnung, mit rund 25 Prozent (35 Taten).

Darüber hinaus wurden 13 Sexualstraftaten zur Anzeige gebracht (Vorjahr 15). Nach wie vor auf hohem Niveau liegen Aggressions- und Gewaltdelikte gegen Polizeibeamte. So wurden 16 Angriffe gegen Polizeibeamte und 40 Widerstandshandlungen bei hoheitlichen Maßnahmen registriert. Bei zwei Beamten trat vorübergehende Dienstunfähigkeit ein. Die Zahl der Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz ist nicht zuletzt durch die hohe Kontrolltätigkeit der Einsatzkräfte von 114 auf rund 135 Drogendelikte gestiegen. Das Ansteigen bei dieser „Holkriminalität“ ist freilich auf intensive Polizeiarbeit zurückzuführen.

„Die sinkenden Straftaten insgesamt zeigen, dass unser Sicherheitskonzept aufgeht. Seit 2016 haben wir zum Beispiel Zugangsüberwachungen an den Ein- und Ausgängen sowie ein mehrstufiges Evakuierungskonzept. Zudem können Gefahrensituationen über die Videoüberwachung auf der Wasenwache frühzeitig erkannt und lokalisiert werden, was den Einsatzkräften ein schnelles und effektives Eingreifen ermöglicht. Das diesjährige Volksfest hat aber auch gezeigt, dass die Sicherheitspartnerschaft zwischen Polizei, Stadt Stuttgart und Veranstaltern funktioniert. Unsere Polizeieinsatzkräfte haben eng mit allen verantwortlichen Sicherheitsbehörden- und Diensten zusammengearbeitet. Jenseits aller statistischen Zahlen spiegeln deshalb die zahlreichen positiven Reaktionen von Wasenbesuchern auf die Polizeistreifen das hohe subjektive Sicherheitsgefühl auf dem diesjährigen Wasen wider“, so Innenminister Thomas Strobl.

„Professionell und bürgernah – so hat sich unsere Polizei auch in diesem Jahr wieder auf dem Wasen präsentiert. Dieses Bild nahmen auch die Besucher mit nach Hause. Die vielen positiven Rückmeldungen zur Arbeit unserer Polizei habe ich den Polizistinnen und Polizisten weitergegeben, verbunden mit meinem Dank für das tolle Engagement in den vergangenen zwei Wochen. Mit seinem erfolgreichen Sicherheitskonzept hat das Polizeipräsidium Stuttgart den guten Ruf der Polizei in unserem Land nochmals gefestigt“, sagte Innenminister Thomas Strobl.

Foto, Blogarchiv Klaus

Verbrennen pflanzlicher Abfälle ist unzulässig

Posted by Klaus on 14th Oktober 2018 in Stuttgart

k-württemberg-9Info der Stadt Stuttgart

Alljährlich werden im Frühjahr und im Herbst Bäume und Sträucher geschnitten und vertrocknete Pflanzenstängel, Blätter usw. im Garten aufgeräumt. Grundsätzlich sollten die anfallenden pflanzlichen Abfälle kompostiert werden. Leider kommt es immer wieder vor, dass sie einfach verbrannt werden.

Das Verbrennen pflanzlicher Abfälle stellt eine Beseitigungsmaßnahme im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) dar. Nach § 7 KrWG gilt jedoch eine generelle Pflicht zur Verwertung von Abfällen. Die Pflicht zur Verwertung ist zu erfüllen, soweit dies technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar ist.

Da es in der Regel jedermann möglich ist, die pflanzlichen Abfälle selbst zu kompostieren oder entsprechende Angebote der Stadt, wie z. B. den städtischen Kompostplatz Zuffenhausen  oder den Häckselplatz Möhringen  zu nutzen, ist eine Verwertung generell möglich. Auch die wirtschaftliche Zumutbarkeit ist gegeben, da z. B. private Benutzer Grüngut bis zu einer Menge von 2 m³ unentgeltlich bei  den oben genannten Anlagen anliefern können.

Das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen ist somit grundsätzlich nicht erlaubt.

Sollte eine Verwertung im Einzelfall nachweislich wirtschaftlich nicht zumutbar sein, dann dürften im Außenbereich anfallende pflanzlichen Abfälle auf dem Grundstück auf dem sie angefallen sind und unter den Bedingungen, die in der Landesverordnung über die Beseitigung pflanzlicher Abfälle außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen aufgeführt sind, verbrannt werden.

Da jedoch auch diese Bedingungen, in vielen Fällen nicht eingehalten werden können (z. B. die Einhaltung eines Mindestabstands von 50 m zu Baumbeständen), ist ein Verbrennen nur in wenigen Ausnahmefällen erlaubt. Bei Zuwiderhandlung muss mit einem Bußgeld gerechnet werden, welches bis zu 15.000 € betragen kann.

Wenn man bedenkt, dass ein größeres Gartenfeuer in sechs Stunden gleich viel Ruß und Rauchpartikel wie 250 Autobusse während eines ganzen Tages produziert, ist nachvollziehbar, dass dies – erst recht vor dem Hintergrund der zum Teil hohen Feinstaubbelastung in Stuttgart – nicht vertretbar ist.

Eine andere Sache, die oft mit dem Verbrennen pflanzlicher Abfälle verwechselt wird, ist das Abbrennen von Vegetationsbeständen, etwa das flächenhafte Abbrennen von Rainen und Wiesenflächen zum „schnellen Saubermachen“ von Grundstücken. Diese Unsitte ist schon seit 1976 aus Naturschutzgründen das ganze Jahr über verboten und stellt ebenfalls ordnungswidriges Handeln dar. Durch das Abflammen von Grundstücken kommen nicht nur zahlreiche Kleintiere ums Leben, es wird auch die Zusammensetzung der Vegetation ungünstig beeinflusst, da tiefwurzelnde Pflanzen einseitig begünstigt werden.

Das Verbrennen von sonstigen Abfällen (auch unbehandelter Holzabfälle) zum Zwecke der Beseitigung ist grundsätzlich verboten und muss als Ordnungswidrigkeit geahndet werden, sofern nicht sogar eine Straftat vorliegt (umweltgefährdende Abfallbeseitigung oder unerlaubtes Betreiben einer Abfallbeseitigungsanlage).

Im Falle von Beschwerden sollte das zuständige Polizeirevier informiert werden. Die dortigen Kolleg(inn)en können dann zeitnah direkt vor Ort ermitteln und gegebenenfalls Ordnungswidrigkeitsverfahren einleiten.

Foto, Klaus

BALLON-VOLKSFESTWETTFAHRT am Samstag 13.10.2018 – Fotos

Posted by Klaus on 14th Oktober 2018 in Fotos, Stuttgart, Volksfest und Frühlingsfest

Traditionelle Ballonfahrt

Fotos, Andys Pictures and Press/Event- & Pressefotografie und manuela.willinge

Siehe auch facebook.com/bsgstuttgart/videos

Es geht schon wieder los – Feinstaubalarm in Stuttgart ausgelöst – Ende offen

Posted by Klaus on 13th Oktober 2018 in Stuttgart

Die Landeshauptstadt Stuttgart hat am Samstag, 13. Oktober, zum ersten Mal in dieser Feinstaubalarm-Periode Feinstaubalarm ausgelöst. Alle Informationen zum Feinstaubalarm gibt es unter www.feinstaubalarm.stuttgart.de. Details zu den Maßnahmen der Landeshauptstadt zur Luftreinhaltung finden Sie hier.

Beginn:
ab Montag, 15. Oktober, 0 Uhr für den Autoverkehr,
ab Montag, 15. Oktober, 18 Uhr für Komfort-Kamine

Ende:
Das Ende des Feinstaubalarms ist offen.

Info stuttgart.de

Foto, Blogarchiv

Ab 25. Oktober 2018 am Mercedes-Benz Museum – Saisonstart der Cannstatter Hütte

Posted by Klaus on 13th Oktober 2018 in Stuttgart, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Die Winterhütte ist zurück: Am 25. Oktober 2018 beginnt die Saison der beliebten Cannstatter Hütte am Mercedes-Benz Museum. Sie ist von Dienstag bis Sonntag ab 11:30 Uhr bis in den Abend hinein geöffnet. Die Speisekarte bietet alpin inspirierte und regionale Gerichte. Besonders interessant für Firmen und Gruppen: Es gibt noch Kapazitäten für Weihnachts- und Jahresabschlussfeiern. Buchungsanfragen werden unter

reservierung@mbmuseumsgastronomie.de und telefonisch unter 0711 17-83063 entgegengenommen.

Stuttgart. Wir treffen uns in der Cannstatter Hütte! Das gilt wieder vom 25. Oktober bis 21. Dezember 2018 und vom 2. bis 24. Januar 2019. Denn dann öffnet die seit vielen Jahren beliebte Winterhütte auf dem Hügel des Mercedes-Benz Museums.

Der Innenraum der Hütte bietet Platz für bis zu 190 Gäste und kann in zwei oder drei Bereiche für unterschiedliche Gruppengrößen aufgeteilt werden. Dazu kommt ein separater Barbereich. Durch die räumliche Flexibilität bietet sich die Cannstatter Hütte besonders für Weihnachts- oder Jahresabschlussfeiern an. Derzeit gibt es noch freie Termine.

Die Speise- und Getränkekarte bietet alpine Gerichte wie Obazda mit Bauernbrot und Rettichsalat (9,00 Euro), österreichische Rinderroulade mit Rotkraut und Kartoffelknödel (13,50 Euro) oder Kalbshaxenragout mit Champignons und Kartoffeln (19,80 Euro). Regionale Speisen wie Zwiebelrostbraten mit Wurzelgemüse und Spätzle (21,80 Euro) oder verschiedene Linsengerichte kommen dazu. Zur festen Karte gibt es täglich wechselnde Empfehlungen sowie spezielle Angebote in der Vorweihnachtszeit und bei Heimspielen des VfB Stuttgart in der benachbarten Mercedes-Benz Arena.

Zu den Sonderveranstaltungen in diesem Winter gehören:

  • Fondue-Abende am 1. und 15. Dezember (18 bis 21 Uhr, 24,60 Euro pro Person)
  • Hüttenbrunch am 2. und 16. Dezember (10:30 bis 14:30 Uhr, 32 Euro pro Person)
  • Kinderprogramm am 10. November und 15. Dezember mit Lebkuchenhaus-Bau und Mittagessen (13 bis 16 Uhr, 39 Euro je Kind, ab 6 Jahre)
  • Après-Ski-Party am 24. November (Einlass ab 20 Uhr, Eintrittskarten kostenfrei, mit vorheriger Anmeldung)
  • Weißwurst-Frühstücke am 11. und 18. November sowie am 9. Dezember (10:30 bis 13 Uhr, 15 Euro je Person).

Weitere Events sind in Planung.

Anfrage für Reservierungen und die Buchung der verschiedenen Veranstaltungen sind bei der Museumsgastronomie per E-Mail unter reservierung@mbmuseumsgastronomie.de oder telefonisch unter 0711 17-83063 möglich.

Foto, Daimler

Das Volksfest und das Verkehrschaos – Wie können die Anwohner besser vom Parkchaos geschützt werden?

Posted by Klaus on 12th Oktober 2018 in Stuttgart, Volksfest und Frühlingsfest

Antrag der Stadträtinnen/Stadträte – Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN-Gemeinde- ratsfraktion, SPD-Gemeinderatsfraktion, Fraktionsgemeinschaft SÖS-LINKE-PluS

Bereits am ersten Volksfestwochenende führten die Großveranstaltungen mit über einer Millionen Besucherinnen und Besucher am Wasen zu massiven Staus in Bad Cannstatt und im Stuttgarter Osten, die sich bis in die Innenstadt ausdehnten und nach Polizei- angaben erst gegen 22.00 Uhr auflösten.
Trotz der Appelle der Stadt, die darum gebeten hat die öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen war auch der öffentliche Verkehr durch zugestaute Kreuzungsbereiche stark beeinträchtigt.
Das hohe Fahrzeugaufkommen führte im Stuttgarter Osten, aber auch den Anwohnergebieten Bad Cannstatts bis hin zur Winterhalde, zu einem Parkchaos, das selbst vor Grünanlagen nicht Halt machte. Die Polizei und das Ordnungsamt waren offensichtlich überfordert und konnten das Parkchaos nicht verhindern, in dem überwiegend auswärtige Autofahrer ohne Konsequenzen den öffentlichen Raum in Beschlag nehmen konnten. Im Umland scheint sich herumgesprochen zu haben, dass an Samstagen lediglich eingeschränkte und an Sonn- und Feiertagen gar keine Verkehrskontrollen durchgeführt werden.
Um die Anwohner künftig besser vor den negativen Auswirkungen der Besuchermassen zu schützen sollte sowohl die Kontrollen an den Hauptbesuchstagen erhöht und konsequent gegen illegales Parken, wie den genannten Grünflächen vorgegangen werden. In den stark betroffenen
Anrainergebieten sollte auch baulich gegen das einfahren von Parksuchverkehr vorgegangen werden. Neben dem Veielbrunnengebiet, welches heute schon massiv belastet ist entsteht aktuell der Neckarpark, der künftig ebenso die Folgen des Parksuchverkehrs spüren wird. Aus unserer Sicht braucht es daher ein Konzept, mit dem das Einfahren in das Gebiet während den Großveranstaltungen nur noch für Anwohner möglich ist. Wir sprechen uns daher dafür aus, dass die an den Zufahrten der Reichenbach und der Frachtstraße, sowie auf den künftigen Zufahrten in der Hanna-Henningstraße versenkbare Poller angebracht werden, mit deren Hilfe die Zufahrt in die Wohngebiete nur noch für Anwohner möglich ist.

Wir beantragen daher:
1. Die IVLZ berichtet im Ausschuss für Umwelt und Technik, wie bei Großveranstaltungen der Verkehr künftig so dosiert werden kann, dass großflächige Staus in der Stadt vermieden werden können.

2. Die Stadtverwaltung erarbeitet ein Konzept, wie an Wochenenden und besonders an Sonn- und Feiertagen sowie im Fall von Abendveranstaltungen nach 22:00 Uhr ein wirkungsvoller Vollzugsdienst eingerichtet werden kann.

3. Die Stadtverwaltung wird angehalten, bei der Parkraumüberwachung ihren Ermessensspielraum bei der Bußgeldhöhe zu Gunsten der Stuttgarter Bürger voll auszuschöpfen. Das Abschleppen von Autos ist zu intensivieren, um solchen Auswüchsen wie im Stuttgarter Osten und anderen Brennpunkten in der Stadt wirkungsvoll zu begegnen.

4. Für die Zufahrtsstraßen in das Wohngebiet Veielbrunnen sind Versenkpoller einzurichten.
Für den Neckarpark (Hanne-Hennig-Straße) sind in der aktuell laufenden Planung ebenfalls Versenkpoller vorzusehen, um einem Verkehrschaos bei Veranstaltungen vorzubeugen. Das Zufahrtskonzept wird mit der örtlichen Bürgerinitiative Veielbrunnen abgestimmt.

Unterzeichnet:

Björn Peterhoff, Andreas Winter
Marita Gröger, Martin Körner
Christoph Ozasek, Hannes Rockenbauch

Foto, SPD Stuttgart Ost

Licht für dunkle Herbsttage

Posted by Klaus on 10th Oktober 2018 in Stuttgart

Presemitteilung mit Fotos Stuttgart Netze

Nicht nur an kürzer werdenden Tagen sorgt die Stuttgart Netze für Helligkeit in der Stadt. Der Stromnetzbetreiber kümmert sich im Auftrag des Tiefbauamts um die Straßenbeleuchtung in der Landeshauptstadt. Immer weiter voran schreitet dabei der Ausbau der LED-Ausstattung in Stuttgarter Straßen.

Mit dem Ende des Sommers liegt für Berufstätige der Weg zur Arbeit beziehungsweise der Heimweg wieder in den dunklen Stunden. Und auch Schüler müssen morgens im Dunkeln raus. Damit rückt bei den Betroffenen auf einmal auch das Thema der öffentlichen Beleuchtung wieder in den Fokus.

„Über den Sommer haben wir so gut wie keine Störungsmeldungen – aber mit dem Ende der Sommerferien kommt die Beleuchtung wieder zurück in die Wahrnehmung der Bürger“, berichtet Heiko Haas, Teamleiter Straßenbeleuchtung bei der Stuttgart Netze. Das ganze Jahr über arbeiten er und sein 14-köpfiges Team aus Monteuren, Meistern, Technikern und Ingenieuren an der Instandhaltung und Modernisierung der über 70.000 Lichtpunkte in Stuttgart.

Seit 2017 nur noch effiziente Leuchtmittel

Nach einer fast zehnjährigen Testphase werden seit 2017 in der Landeshauptstadt nur noch LED-Leuchten eingebaut, die effizienter sind als herkömmliche Leuchtmittel. Durch die kontinuierliche Erneuerung der Anlagen wird der Energieverbrauch der Straßenbeleuchtung jährlich um rund zwei Prozent gesenkt. Wegen der veränderten Eigenschaften der Leuchten müssen aber oftmals Straßen vollständig überplant werden. „Die LED-Optiken ermöglichen eine deutliche Reduzierung des Streulichts und eine bessere Fokussierung des Lichts auf die Straße“, sagt Kay Messerschmidt, Planungsingenieur im Beleuchtungsteam der Stuttgart Netze. „Dabei dürfen angrenzende Flächen lichttechnisch nicht zu hart abgegrenzt werden. Denn dunkle Bereiche können Fußgänger verunsichern.“

Monatliche Treffen der Verantwortlichen

Im Arbeitskreis Stadtbeleuchtung treffen sich monatlich Vertreter der Stuttgart Netze mit ihrem Auftraggeber und dem Eigentümer der Straßenbeleuchtungsanlage – dem Tiefbauamt – sowie dem Garten-, Friedhofs- und Forstamt, dem Amt für Umweltschutz, dem Amt für Stadtplanung und Stadtentwicklung sowie der Kriminalitätsprävention. Der Arbeitskreis hat sich 2017 für die LED-Leuchten ausgesprochen und zugleich festgelegt, öffentliche Straßen und Wege mit neutralweißem Licht zu beleuchten, während der Aufenthaltscharakter auf Plätzen und in Fußgängerzonen durch eine wärmere Lichtfarbe unterstützt werden soll.

Der Arbeitskreis beschäftigt sich auch mit der Frage, wie Wege durch öffentliche Grünanlagen beleuchtet werden sollen. Grundsätzlich soll die Natur bei Nacht zur Ruhe kommen – in begründeten Ausnahmen und wenn es keine zumutbare Wegealternative gibt, wird über Ausnahmen diskutiert.

Halbnachtschaltung wieder einführen

Wann und wie die Straßenbeleuchtung geschaltet wird, wo hier Energieeinsparpotentiale sind, ohne die Verkehrssicherheit einzuschränken, untersucht die Stuttgart Netze in einem eigenen Projekt. Verkehrszählungen haben ergeben, dass die Verkehrsdichte an Hauptverkehrsstraßen in den Nachtstunden so weit abnimmt, dass unter der Woche in einem Zeitfenster von 23 bis 5 Uhr das Beleuchtungsniveau reduziert werden kann. Die 1990 abgeschaffte Halbnachtschaltung soll daher wiedereingeführt und im Zuge der LED-Umrüstung im Stadtgebiet umgesetzt werden. „Das senkt den Energieverbrauch bei gleichzeitig längerer Lebensdauer der Leuchtmittel“, sagt Messerschmidt.

Zu den vielfältigen Aufgaben des Teams um Heiko Haas gehören neben der Beleuchtung von Tunnelanlagen und öffentlichen Gebäuden und Parks auch infrastrukturelle Projekte wie die Unterstützung des Ausbaus innerstädtischen WLANs in Kooperation mit der Stuttgart Marketing.

Bei Fragen rund um das Thema Straßenbeleuchtung können sich die Bürger gerne jederzeit per Mail an straßenbeleuchtung@stuttgart-netze.de wenden. Dies ist auch die Mailadresse unter der Störungen gemeldet werden. Die Stuttgart Netze stellt hierüber auch gerne weitere Informationen für Bürger bereit, die Sanierungsarbeiten an Ihrem Haus oder Dach ausführen, wenn dort eine Straßenbeleuchtungsüberspannung befestigt ist. Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage der Stuttgart Netze www.stuttgart-netze.de

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Moritz Oehl
Unternehmenskommunikation
Stuttgart Netze Betrieb GmbH

Verkehrsbehinderungen im Neckarpark

Posted by Klaus on 10th Oktober 2018 in Stuttgart

Info Stadt Stuttgart

Im Neckarpark ist am Freitag, 12. Oktober, mit hohem Besucheraufkommen zu rechnen. Um 20 Uhr findet ein Konzert in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle mit Andreas Gabalier statt, bei dem rund 13.000 Besucher erwartet werden.

Da gleichzeitig auf dem Wasen das Cannstatter Volksfest stattfindet und derzeit noch das Landwirtschaftliche Hauptfest abgebaut wird, stehen im Bereich Neckarpark kaum Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Daher ist mit massiven Verkehrs- behinderungen bei der An- und Abfahrt zu rechnen.

Die Integrierte Verkehrsleitzentrale empfiehlt den Besuchern des Andreas Gabalier-Konzerts und des Volksfests dringend, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen und rechtzeitig anzureisen. Für die Veranstaltung in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle gilt die Eintrittskarte als Fahrkarte in allen VVS-Verkehrsmitteln im gesamten Verbundgebiet.

Die Stadtbahnlinie U11 fährt abends mindestens alle acht Minuten vom Hauptbahnhof zu den Veranstaltungen in den Neckarpark. Der Bahnhof Bad Cannstatt wird alle zehn Minuten, vom Stuttgarter Hauptbahnhof und den Gegenrichtungen mit den S-Bahnlinien S1, S2 und S3 erreicht.

Verkehrsteilnehmer, die nicht die Veranstaltungen im Neckarpark besuchen wollen, werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Foto, Klaus

„Straßenreinigung Feinstaub“ wird fortgeführt – Reinigungsstrecke wird um drei Kilometer erweitert

Posted by Klaus on 10th Oktober 2018 in Stuttgart

Info, Stadt Stuttgart

Der Verwaltungsausschuss des Stuttgarter Gemeinderats hat am Mittwoch, 10. Oktober, mit breiter Mehrheit die Fortsetzung der „Straßenreinigung Feinstaub“ beschlossen. Somit werden auch in der kommenden Feinstaubalarm-Periode, die am 15. Oktober beginnt, die Fahrspuren und Gehwege rund um das Neckartor von Sonntag bis Freitag zwischen 22 und 5 Uhr intensiv gereinigt. Beginn ist in der Nacht vom 15. auf den 16. Oktober.

Die Reinigung der Straßen und Gehwege soll dazu beitragen, die Feinstaub-Belastung an stark befahrenen Strecken zu senken. Durch die Reinigung sollen die Vorprodukte des Feinstaubs – z. B. Reifenpartikel, Bremspartikel, Streugut – beseitigt werden, sodass diese sich gar nicht erst zu Feinstaub entwickeln können.

Aufgrund der Erfahrungen aus der vorherigen Testphase wird der Reinigungsvorgang in dieser Alarm-Periode neu konfiguriert. Dadurch kann die Reinigungsstrecke um insgesamt drei Kilometer erweitert werden. Künftig wird zusätzlich ab dem Heinrich-Baumann-Steg ostwärts bis zur Villastraße vor dem Schwanenplatztunnel (je Fahrtrichtung dreispurig auf einer Länge von 500 Metern) gereinigt.

Die Firma DEKRA leitete die Testkoordination und organisierte die Messtechnik sowie die Analytik. Die Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS), das Amt für Umweltschutz und die Landesanstalt für Umwelt (LUBW) unterstützten bei der Durchführung des Projekts. Im Doppelhaushalt sind für das Jahr 2018 Mittel in Höhe von 655.000 Euro und für das Jahr 2019 von 378.000 eingeplant. 2018 sind bereits 289.000 Euro für die Straßenreinigung der letzten Feinstaubalarm-Periode verwendet worden.

Hintergrund „Straßenreinigung Feinstaub“

In einer ersten Projektphase wurden vom 1. März 2017 bis zum 6. April 2017 die Fahrspuren sowie die Gehwege rund um die Messstelle Neckartor in einer Kombination aus Wasserdruckreinigung und Absaugung sowie mechanischer Reinigung intensiv gereinigt. Damalige Auswertungen des Testprojekts „Straßenreinigung Feinstaub“ zeigten, dass es erste Indizien gibt, dass diese Form der Straßenreinigung einen positiven Effekt auf die Feinstaubwerte „Am Neckartor“ haben kann. Im Juli 2017 wurde die Fortsetzung des Testprojekts beschlossen und die Verwaltung beauftragt, eine entsprechende Ausschreibung durchzuführen.

Die hierfür erforderlichen Haushaltsmittel sowie die optionale Vergabe eines dauerhaften Reinigungsauftrags für vier Jahre (Grundlaufzeit 1 Jahr und dreimalige einjährige Verlängerung) wurden bewilligt. Die Firma DEKRA hat im Zuge der Ausschreibung den Zuschlag erhalten.

Mit Beginn der neuen Feinstaubalarm-Periode 2017/2018 wurde das Testprojekt fortgesetzt. Untersuchungen nach Abschluss der Reinigungsperiode haben ergeben, dass es an der Messstation Am Neckartor einen Unterschied bei den Feinstaubwerten an Reinigungstagen und Nicht-Reinigungstagen gibt. Besonders die Betrachtung des groben Anteils von Feinstaub ergab Indizien für die Wirksamkeit der intensiven Straßenreinigung. Aufgrund der großen Bedeutung der meteorologischen Einflüsse lässt sich die Wirkung der Reinigung jedoch nicht genau quantifizieren.

Foto, Klaus

Neue Feinstaubalarm-Periode beginnt – OB Kuhn: „Haben 2018 erstmals die Chance, die Feinstaub-Grenzwerte einzuhalten“

Posted by Klaus on 9th Oktober 2018 in Stuttgart
Die Stadt Stuttgart startet am 15. Oktober in die vierte Feinstaubalarm-Periode. Die Kampagne steht unter dem Motto: „Gemeinsam für saubere Luft – Stuttgart steigt um“. Bei entsprechend austauscharmer Wetterlage könnte erstmals am Samstag, 13. Oktober, Feinstaubalarm ausgelöst werden. Der Alarm würde dann ab Montag, 15. Oktober, 0 Uhr, für den Autoverkehr gelten. Das Betriebsverbot für Komfort-Kamine würde erstmals am Montag, 15. Oktober, 18 Uhr, in Kraft treten. Die Feinstaubalarm-Periode endet am 15. April 2019.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagte am Dienstag, 9. Oktober: „Mit dem Feinstaubalarm hat ein Umdenken in Stuttgart stattgefunden: Die Menschen diskutieren über die Luft in ihrer Stadt und sie nutzen immer öfters Alternativen zum Auto. Das zeigen die steigenden Fahrgastzahlen im ÖPNV. Wir dürfen deshalb in unseren Anstrengungen auf keinen Fall nachlassen. 2018 haben wir erstmals die Chance, die Feinstaub-Grenzwerte in Stuttgart an allen Messstationen einzuhalten.“ Bislang seien 2018 an der Messstation Am Neckartor nur 16 Überschreitungstage gemessen worden, so der OB. „Im vergangenen Jahr war der Wert zum selben Zeitpunkt mehr als doppelt so hoch. Das zeigt, dass unsere vielen einzelnen Maßnahmen Wirkung zeigen. Ganz besonders natürlich unsere Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr, die Maßnahmen zur Verkehrsverstetigung, zur Stadtbegrünung oder der große Erfolg des Jobtickets.“ Noch sei das Problem der hohen Luftschadstoff-Belastung in Stuttgart aber nicht gelöst, so der OB. „Wir müssen weiter dranbleiben, um die Luft stetig zu verbessern. Deshalb appelliere ich an die Stuttgarter und an die Pendler in der Region: Überlegen Sie, ob es immer das Auto sein muss oder ob Sie nicht auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umsteigen können.“

Bei Feinstaubalarm rufen Stadt und Land die Bevölkerung in Stuttgart und in der Metropolregion dazu auf, das Auto möglichst in Stuttgart nicht zu nutzen und auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umzusteigen oder Fahrgemeinschaften zu bilden. Zudem ist bei Feinstaubalarm der Betrieb von sogenannten Komfort-Kaminen, die nicht der Grundversorgung, sondern nur als zusätzliche Wärmequelle dienen, untersagt. Die vom Land erlassene Verordnung zum Betriebsverbot für Komfort-Kamine (Luftqualitätsverordnung-Kleinfeuerungsanlagen) gilt an Tagen mit Feinstaubalarm während der gesamtem Periode bis zum 15. April 2019.

In den Weihnachtsferien wird die Stadt Stuttgart wegen des erfahrungsgemäß geringeren Verkehrsaufkommens keinen Feinstaubalarm ausrufen. Der Alarm endet damit am Freitag, 21. Dezember, um 24 Uhr und könnte erstmals wieder am Samstag, 5. Januar 2019, ausgelöst werden. Der erste mögliche Alarmtag im Jahr 2019 wäre dann Montag, 7. Januar.

Schnelle Informationen über Social-Media-Kanäle

Feinstaubalarm wird ausgelöst, sobald der Deutsche Wetterdienst (DWD) an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Tagen ein stark eingeschränktes Austauschvermögen der Atmosphäre prognostiziert. Durch die austauscharme Wetterlage besteht die Gefahr von Überschreitungen der Grenzwerte für Feinstaub, aber auch für Stickstoffdioxid. Vor allem im Winterhalbjahr können häufiger Wetterbedingungen herrschen, die eine Anreicherung der Luft mit Schadstoffen begünstigen. Diese austauscharmen Wetterlagen verhindern die Verteilung und den Abtransport der Luftschadstoffe in die Atmosphäre.

Der Feinstaubalarm wird mit einem Tag Vorlauf bekannt gegeben, so dass sich Autofahrer rechtzeitig Mobilitätsalternativen suchen können. Medien und Öffentlichkeit werden im Falle eines Feinstaubalarms täglich etwa zwischen 13 und 14 Uhr über Beginn, Fortgang und Ende des Alarms informiert. Zudem informiert die Stadt umgehend über ihre Social-Media-Kanäle www.facebook.com/Stadt.Stuttgart und www.twitter.com/stuttgart stadt. Autofahrer erhalten auch über Verkehrsmeldungen im Radio und Vario-Tafeln an den städtischen Ein- und Ausfahrtstraßen aktuelle Informationen zum Feinstaubalarm. Aktuelles und Hintergrundwissen gibt es auch auf www.feinstaubalarm.stuttgart.de.

Um die Bevölkerung schnellstmöglich zu informieren, wird die Stadt wieder die Messaging-Dienste WhatsApp, Telegram und Insta anbieten. Interessierte Bürger können den städtischen Kanal des jeweiligen Anbieters abonnieren und erhalten dann umgehend per Push-Nachricht Informationen zur aktuellen Luft-Belastung und zum Feinstaubalarm. Zudem bietet die Stadt auf www.feinstaubalarm.stuttgart.de Widgets an, die in Webseiten oder Intranets von Unternehmen eingebunden werden können, um auf den Feinstaubalarm hinzuweisen. Einmal installiert, aktualisieren sich die Widgets automatisch.

UmweltTagesTicket und neue Schnellbuslinie X1

Um noch mehr Menschen zum Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr zu bewegen, ist vom 15. Oktober 2018 bis 31. März 2019 erneut ein kostengünstiges UmweltTagesTicket (= TagesTicket für 1 Person) erhältlich. Das UmweltTagesTicket, das bereits in der vergangenen Alarm-Periode sehr gut angenommen wurde, wird in drei Preisstufen ausgegeben: für eine bis zwei Zonen, für drei bis vier Zonen und ab fünf Zonen für das gesamte Netz. Das günstige Ticketangebot führt zu Mindereinnahmen beim VVS von ca. 1,9 Millionen Euro. Stadt und Land teilen sich die Kosten je zur Hälfte.

Mit Beginn der neuen Feinstaubalarm-Periode am 15. Oktober 2018 wird die neue Schnellbuslinie X1 ihren Betrieb aufnehmen. Der Schnellbus verbindet Bad Cannstatt mit der Stuttgarter Innenstadt und verkehrt Montag bis Freitag von 6 bis 20:30 Uhr im 5-Minuten-Takt. Der X1 startet am Wilhelmsplatz in Bad Cannstatt, fährt durch bis zur Dorotheenstraße (Charlottenplatz) und hält dann noch fünfmal direkt am Cityring, bevor er wieder Richtung Bad Cannstatt fährt. So ist ein bequemer Ein- und Ausstieg in der gesamten Innenstadt möglich – und das im 5-Minuten-Takt.

Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 gibt es zudem eine neue Stadtbahnlinie: Die U16 fährt auf der Strecke Giebel – Feuerbach – Pragsattel – Wilhelmsplatz Bad Cannstatt – Augsburger Platz – Fellbach. Die U16 wird die stark nachgefragten Streckenabschnitte der U13 und der U1 entlasten. Gleichzeitig geht auch eine zweite Schnellbuslinie an den Start: Der X2 verbindet Leonberg mit der Stuttgarter Innenstadt und fährt von Montag bis Freitag zwischen 6 Uhr und 20:30 Uhr im 30-Minuten-Takt.

Vergünstigungen bei stadtmobil und car2go

Erstmals bietet der Carsharing-Anbieter stadtmobil Stuttgart Vergünstigungen während der Feinstaubalarm-Periode an: Neukunden erhalten bei Vertragsabschluss an Tagen mit Feinstaubalarm einen Bonus in Höhe von 25 Euro als Fahrtguthaben. Wer darüber hinaus sein Auto in der aktuellen Feinstaubalarm-Periode aus seinem Haushalt abmeldet, erhält als Neukunde weitere 25 Euro Fahrtguthaben. Das Angebot ist gültig bis zum Ende der aktuellen Feinstaubalarm-Periode und gilt im Gebiet der stadtmobil carsharing AG, Stuttgart.

Auch der stationsunabhängige Carsharing-Anbieter car2go unterstützt die Luftreinhalte-Aktivitäten der Stadt Stuttgart: car2go ermöglicht allen Kunden, die vollelektrischen smarts fortwo von car2go bei Feinstaubalarm für 25 Cent pro Minute (statt 29 Cent) zu nutzen. Der Minutenpreis für die elektrische B-Klasse beträgt 34 Cent. Neukunden können sich während der gesamten Feinstaubalarm-Periode zusätzlich kostenlos bei car2go anmelden und erhalten ein Guthaben in Höhe von fünf Euro unter Eingabe des folgenden Promotioncodes bei der Onlineregistrierung: J18_LC_STG/Feinstaubalarm Der Rabatt gilt im gesamten Stuttgarter car2go-Geschäftsgebiet inkl. Region (Esslingen, Sindelfingen, Böblingen und Gerlingen).

„Straßenreinigung Feinstaub“ am Neckartor wird fortgeführt

Auch in der neuen Feinstaubalarm-Periode wird die „Straßenreinigung Feinstaub“ fortgesetzt. Dies hat der Ausschuss für Umwelt und Technik am Dienstag, 9. Oktober, mit großer Mehrheit beschlossen. Die Fahrspuren und Gehwege rund um das Neckartor werden dann wieder von Sonntag bis Freitag zwischen 22 und 5 Uhr bis zum Ende der Feinstaubalarm-Periode intensiv gereinigt. Die Koordination der Straßenreinigung übernimmt erneut DEKRA. Der genaue Starttermin ist nach der kurzfristigen Entscheidung noch offen.

Mehr zur Luftreinhaltung in Stuttgart

Die Stadt Stuttgart hat in den letzten Jahren eine Vielzahl an Maßnahmen ergriffen, um die Luftqualität im Stadtgebiet zu verbessern. Dazu gehören massive Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr, die Einführung der Umweltzone, das Lkw-Durchfahrtsverbot, die intensive Förderung des Fuß- und Radverkehrs, das Jobticket, verstärkte Maßnahmen zur Verkehrsverflüssigung, mehr Stadtgrün für das Stadtklima und auch der Feinstaubalarm.

Im Jahr 2017 konnte so erstmals der Stundengrenzwert für Stickstoffdioxid an der Messstation Am Neckartor eingehalten werden. Gemessen wurden drei Überschreitungsstunden, erlaubt sind 18. An allen weiteren Messstellen, wie beispielsweise in der Hohenheimer Straße oder am Arnulf-Klett-Platz, wird dieser Grenzwert eingehalten. Im Gegensatz zum Feinstaub ist bei Stickstoffdioxid jedoch der Jahresmittelwert problematisch. Der Grenzwert liegt im Jahresmittel bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Am Neckartor lag das Jahresmittel 2017 bei 73 Mikrogramm, 2016 bei 82 Mikrogramm.

Dagegen gehen die Feinstaub-Werte deutlich zurück: So wurden 2017 nur noch 41 Überschreitagstage Am Neckartor gemessen. Der Grenzwert liegt bei 35. Bereits abgezogen der Beitrag Streusalz (4 Tage) und natürliche Quellen (0 Tage). 2016 waren es noch 58 Überschreitungstage. An allen weiteren Messstellen im Stuttgarter Stadtgebiet werden die Feinstaub-Grenzwerte inzwischen eingehalten. Der Feinstaub-Jahresmittelwert sogar an sämtlichen Messstationen.

Noch in diesem Jahr wird zudem die 3. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Stuttgart in Kraft treten. Das Land Baden-Württemberg benennt darin eine Vielzahl an Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, die von der EU vorgegebenen Grenzwerte schnellstmöglich einzuhalten. Dazu gehören auch Verkehrsverbote. Diese gelten ab dem 1. Januar 2019 für alle Kraftfahrzeuge mit Dieselmotoren der Abgasnorm Euro 4 und schlechter. Das Verkehrsverbot gilt ganzjährig in der Umweltzone der Stadt Stuttgart. Dieselfahrzeuge mit der Abgasnorm ab Euro 5 sind von diesem Verbot ausgenommen. Ausnahmen vom Verkehrsverbot gibt es u.a. für bestimmte Lieferanten (Lebensmittel, Apotheken), Sozialdienste, Handwerker, medizinische Notfälle, Menschen mit Behinderung und Schichtdienstleistende. Zudem gibt es für Anwohner eine Übergangsfrist bis zum 1. April 2019.

Weitere Infos zum Feinstaubalarm, zu den Komfort-Kaminen und zu den Widgets gibt es unter www.feinstaubalarm.stuttgart.de.

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