Archive for the ‘Stuttgart’ Category

Stuttgart überschreitet 500er-Inzidenzschwelle

Posted by Klaus on 15th Januar 2022 in Allgemein, Stuttgart

Presse LHS 15.01.2022

Ab dem 16. Januar dürfen nicht?Immunisierte ihre Wohnung nachts nur mit „triftigem Grund“ verlassen, da die Sieben-Tage-Inzidenz in Stuttgart zum zweiten Mal in Folge über dem Schwellenwert von 500 liegt.

Ab Mitternacht gelten erneut Ausgangsbeschränkungen für Menschen, die weder gegen das Corona-Virus geimpft noch genesen sind. Sie dürfen sich nachts nur noch „bei Vorliegen eines triftigen Grundes“ außerhalb ihrer Wohnung oder Unterkunft aufhalten.

Die Inzidenzen steigen aktuell auch wegen der zunehmenden Verbreitung der Omikron-Variante wieder an. Am Freitag lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Stuttgart bei 523,2 (tags zuvor: 489,3), am Samstag bei 536,7. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt am heutigen Samstag bei 538,9.

Ausgangsbeschränkung von 21 bis 5 Uhr

Die Ausgangsbeschränkungen für Menschen, die weder geimpft noch genesen sind, greifen ab Sonntag, 16. Januar. Sie gelten zwischen 21 Uhr und 5 Uhr. Der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder Unterkunft ist dann nur gestattet zum Besuch von Ehepartnern oder Lebenspartnern, zur Ausübung eines Berufs oder eines Ehrenamts, etwa bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz oder Rettungsdienst, zur medizinischen Versorgung, zur alleinigen Ausübung von Sport im Freien, zum Besuch von religiösen Veranstaltungen oder zur unaufschiebbaren Versorgung von Tieren.

Beginn der Omikron?Welle – Jede Impfung zählt

Prof. Stefan Ehehalt, Leiter des Gesundheitsamts, erklärt: „Wir befinden uns erst am Beginn der Omikron-Welle. Diese müssen wir gemeinsam abschwächen, um die Ausbreitung des Virus wirkungsvoll zu verlangsamen. Die Maßnahmen der Pandemiebewältigung sind bekannt und bewährt. Hierzu gehören vor allem das Impfen und Boostern sowie Basismaßnahmen wie Maske tragen, gutes Lüften, soweit möglich Abstand halten und Sozialkontakte reduzieren. Es gilt, die Vorgaben des Landes konsequent umzusetzen.“

Der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamts Dr. Florian Hölzl betont:
„Der Weg aus der Pandemie führt über einen breiten Gemeinschaftsschutz, den wir nur über eine hohe Impfquote erreichen können. Im Zusammenhang mit Omikron ist insbesondere auch die Auffrischimpfung von großer Bedeutung. Besonders gefährdet sind aber natürlich die Menschen ohne vollständigen Impfschutz. Jede Impfung zählt.“

Archivfoto

Neues Verkehrszeichen: Überholverbot von Fahrrädern und Krafträdern

Posted by Klaus on 14th Januar 2022 in Stuttgart

Presse LHS

Am 14. Januar wird in der Landeshauptstadt ein neues Verkehrszeichen aufgestellt, das vor allem dem Schutz von Radfahrenden dient. Das neue Zeichen kommt an der Böblinger Straße / Kaltentaler Abfahrt zum Einsatz.

Ein neues Verkehrszeichen zum Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen kommt an der Böblinger Straße / Kaltentaler Abfahrt zum Einsatz.  Foto, Thomas Hörner/Stadt Stuttgart

Ab Freitagvormittag, 14. Januar, wird in der Landeshaupt- stadt ein neues Verkehrszeichen aufgestellt, das vor allem dem Schutz von Radfahrenden dient.

Das neue Zeichen (StVO VZ 277.1 „Verbot des Überholens von einspurigen Fahrzeugen für mehrspurige Kraftfahrzeuge und Krafträder mit Beiwagen“) kommt an der Böblinger Straße / Kaltentaler Abfahrt zum Einsatz. Dort variieren die Fahrbahnbreiten. In einigen Abschnitten ist das Überholen von Radfahrenden infolge der fehlenden Mindestüberholabstände gemäß der Neufassung der Straßenverkehrsordnung nicht möglich und somit nicht zulässig. Da Autofahrende die Situation falsch einschätzen, wird nun das Überholverbot von Fahrrädern und Krafträdern mit dem neuen Verkehrszeichen verdeutlicht. Dies hat die Verkehrsbehörde der Stadt Stuttgart nach dem Inkrafttreten der Verwaltungs- vorschrift zur Neufassung der StVO angeordnet.

Mit der Novelle der Straßenverkehrsordnung aus dem Jahr 2020 wurde für das Überholen von Radfahrenden durch Kraftfahrzeuge ein Mindestüberholabstand von 1,5 Meter innerorts und 2 Meter außerorts gesetzlich festgeschrieben. Die Landeshauptstadt hat diese Änderung der Straßenverkehrsordnung mit einer groß angelegten Sicherheitskampagne „Miteinander läufts besser“ zum Thema Überholabstand begleitet.

Verkehrsmessungen im Auftrag der Verkehrsbehörde der Stadt Stuttgart an der Böblinger Straße/ Kaltentaler Abfahrt haben bestätigt, dass Autofahrende trotz dieser rechtlichen Klarstellung Radfahrende an diesen Engstellen überholen. Das neue Zeichen soll dem entgegenwirken. Außerhalb dieser Abschnitte ist das Überholen von Radfahrenden an der Böblinger Straße / Kaltentaler Abfahrt erlaubt, wenn der gesetzliche Mindestüberholabstand von 1,5 Meter eingehalten wird.

Für die Böblinger Straße / Kaltentaler Abfahrt, einem wichtigen Teil der Hauptradroute 1, werden zurzeit weitere Verbesserungen ausgearbeitet. Zeitnah soll eine Pop-up-Maßnahme zwischen Kaltental und Waldeck zur Verbesserung der Radwegeführung umgesetzt werden. Dieser Bereich ist von der Überholproblematik besonders betroffen. Über diese Planungen wird die Stadtverwaltung Anfang Februar 2022 im Bezirksbeirat Süd berichten. Zudem wird die Führung der Radroute zwischen dem Schillerplatz und Waldeck neu geplant.

Info

Miteinander läufts besser“ ist eine Dachkampagne der Landeshauptstadt Stuttgart zum besseren Miteinander im Straßenverkehr. Neben einer dauerhaften Sensibilisierung der Bevölkerung zur Einhaltung der Verkehrsregeln sollen Rücksicht und Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer gefördert werden.

Weitere Informationen

Kampagne „Miteinander läufts besser“

Stadtgebiet – Einbrecher unterwegs – Zeugen gesucht

Posted by Klaus on 10th Januar 2022 in In und um Gablenberg herum, Stuttgart

Polizeibericht 10.01.2022

Unbekannte sind am vergangenen Wochenende (07. bis 09.01.2022) in mehrere Wohnhäuser in den Stuttgarter Stadtbezirken Nord, Ost sowie Bad Cannstatt eingebrochen. Zumeist stiegen die Täter über zuvor aufgebrochene Terrassentüren und Fenster in die Wohnungen der Mehrfamilienhäuser ein. Dort durchwühlten sie in der Regel sämtliche Schränke und Schubladen. Insgesamt erbeuteten die Täter Bargeld, Schmuck, elektronische Geräte und andere hochwertige Gegenstände im Wert von mehreren Zehntausend Euro.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei den Beamtinnen und Beamten der Kriminalpolizei zu melden.

Archivfoto

Planetarium feiert Keplers Geburtstag mit neuer Show

Posted by Klaus on 9th Januar 2022 in Stuttgart

Presse LHS

„Explore! Mit Kepler ins All“ heißt die neue, kuppelfüllende Show, die das Planetarium Stuttgart ab Dienstag, 11. Januar, zum 450. Geburtstag von Johannes Kepler zeigt.

Zum Jubiläum ist im Februar auch eine Ausstellung der Universität Stuttgart in Kooperation mit der Kepler-Gesellschaft und zahlreichen weiteren Partnern im Haus der Wirtschaft zu sehen.

Betrachtet man die Geschichte der Astronomie von den Anfängen im alten Babylon bis zum Weltraumzeitalter, ragen einige wenige Personen besonders heraus. Eine dieser Geistesgrößen war Johannes Kepler, der nicht weit von Stuttgart in Weil der Stadt am 27. Dezember 1571 geboren wurde. Der runde Geburtstag des berühmten Mathematikers und Astronomen gibt Anlass für zahlreiche Veranstaltungen, die das vielfältige Forscherleben des schwäbischen Genies beleuchten und seine Bedeutung für die Wissenschaft bis zur Gegenwart veranschaulicht.

Etliche Orte und Städte in der Region sind mit dem Lebensweg des jungen Kepler verbunden. Weil der Stadt als Geburtsort sowie Leonberg, Keltern Ellmendingen, Maulbronn und Tübingen waren als Schul? und Studienorte erste Stationen des angehenden Forschers.

Unter dem Titel „himmelwärts“ wird am Samstag, 5. Februar, ein Ausstellungsprojekt des 5. Physikalischen Instituts der Universität Stuttgart in Kooperation mit der Kepler?Gesellschaft und zahlreichen weiteren Partnern im Haus der Wirtschaft eröffnet. Viele Exponate und Mitmach?Experimente sind vom 7. bis 26. Februar zu erleben. Ein Vortragsprogramm über historische und moderne Themen der Astronomie und Raumfahrt ergänzt das Ausstellungsangebot. Mehr dazu steht unter

 www.pi5.uni-stuttgart.de/de/oeffentlichkeitsarbeit/kepler-2022 .

Diese Planetariumsshow „Explore! Mit Kepler ins All“ zeigt eindrucksvoll, wie Keplers Erkenntnisse in der modernen Raumfahrt für den Flug durch das Sonnensystem verwendet werden. Dazu begeben sich die Besucherinnen und Besucher auf eine virtuelle Reise durch Raum und Zeit von Keplers Lebensstationen in Europa bis hin zu Satelliten und Raumstationen im Erdorbit. Anschließend werden die Zuschauerinnen und Zuschauer zu Astronauten an Bord eines virtuellen Raumschiffs, das sie zu einem Planeten führt, dessen Bahn von Kepler besonders ausgiebig erforscht wurde.

„Auf der Suche nach guten Animationen für unsere Kuppelprojektion stießen wir auf das polnischen Fulldome-Produktionsteam ‚Creative Planet‘. Deren international preisgekrönte Kuppelshow ‚Explore!‘ lieferte wichtige Elemente für unsere Vorführung“, beschreibt Planetariumsdirektor Dr. Uwe Lemmer die Anfänge des monatelangen Produktionsvorganges. „Mit unserer eigenen Technik wurden weitere Animationen und inhaltliche Ergänzungen geschaffen, die Keplers vielfältige Forschungstätigkeit und sein Zusammenwirken mit dem damals besten Himmelsbeobachter Tycho Brahe auf der dänischen Insel Hven in Szene setzen.“

Darüber hinaus werde auch die große Stärke des Sternenprojektors genutzt, um einen beeindruckend naturgetreu simulierten Sternenhimmel vorzuführen. „Während des letzten Lockdowns wurden Teile der Glasfaser-Technik am Zeiss-Projektor erneuert, sodass die Sterne noch intensiver leuchten“, so Lemmer.

Das Programm läuft dienstags und donnerstags jeweils um 10 Uhr sowie mittwochs und freitags um 15 Uhr. Außerdem am Samstag um 16.30 Uhr. Die Vorführung dauert rund 50 Minuten. Die Veranstaltungszeiten wurden so gelegt, dass je nach Wochentag die Besucher vor oder nach dem Besuch der Ausstellung einen Abstecher zum Planetarium machen können, um dort die Vorführung zu sehen.

Weitere Informationen unter

 www.planetarium-stuttgart.de , Telefon 216-89015, Öffnungszeiten montags bis freitags von 8 bis 12 und 13 bis 16 Uhr.

Plakat „Explore! Mit Kepler ins All“. Grafik und Rechte: Planetarium Stuttgart

Die Sternwarte Stuttgart wird 100 Jahre alt

Pressemeldung

Um dieses besondere Jubiläum angemessen zu würdigen, werden das ganze Jahr über diverse Sonderveranstaltungen stattfinden.

Die Auftaktveranstaltung dazu findet am  Samstag, 8. Januar 2022, 20 Uhr statt. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage werden wir diese Veranstaltung ausschließlich virtuell in Form einer Live-YouTube-Präsentation abhalten. Hier der entsprechende Link dazu: 100 Jahre Sternwarte Stuttgart – YouTube

Dieser Link ist auch direkt über die Startseite unserer Homepage www.sternwarte.de zu erreichen.

Sofern es die Pandemie-Situation zulässt hoffen wir, alle weiteren Veranstaltungen in Präsenz abhalten zu können.

Das gilt insbesondere für den für den 21. Mai 2022 geplanten Festakt, zu dem wir schon jetzt alle Medienvertreter herzlich einladen.

Mit freundlichen Grüßen,
im Namen des gesamten Vorstandes,
Andreas Eberle, Vorsitzender

Fotos, Strenwarte, Archivfotos

SSB Flex in den Regelbetrieb überführt

Pressemeldung mit Foto der SSB

Der On-Demand/Ridepooling-Service wird dauerhaft das ÖPNV-Angebot in Stuttgart ergänzen und wird durch eine Vorbuchungsfunktion erneut verbessert. Zusätzliche vollelektrische Fahrzeuge erweitern die SSB Flex-Flotte.

Das innovative und bedarfsorientierte Ridepooling-Angebot der Stuttgarter Straßenbahnen AG, SSB Flex, wird zum Jahreswechsel als eines der ersten On-Demand-Projekte deutscher ÖPNV-Unternehmen aus dem Projektstatus in den Regelbetrieb überführt. Nach einer erfolgreichen, dreieinhalbjährigen Pilotphase wird SSB Flex künftig dauerhaft das Bus- und Stadtbahnangebot als dritte wichtige Säule den Stuttgarter Nahverkehr ergänzen.

Bereits im Dezember 2020 hatte der SSB-Aufsichtsrat der Überführung in den Regelbetrieb ab 1. Januar 2022 zugestimmt. Auch der Stuttgarter Gemeinderat ist überzeugt, dass SSB Flex einen Teil der Antwort auf die Frage darstellt, wie die Verkehrswende in Stuttgart geschafft werden kann. Die Voraussetzung für die weitere, langfristige Fortführung des Ridepooling-Dienstes ist bereits durch die bestehende Liniengenehmigung bis 2031 geschaffen.

Ridepooling bedeutet, dass Fahrtanfragen von Nutzern intelligent gebündelt werden. Dies ermöglicht das Teilen von Fahrten mit dem Ziel einer höheren Auslastung von Fahrzeugen und damit einer Verringerung von Emissionen. Fahrgäste geben in der SSB Flex-App oder per Telefonanruf Start und Ziel an. Dann werden sie zum nächstgelegenen Abholpunkt gelotst, wo sie abgeholt und von wo sie zu einem Absetzpunkt in der Nähe ihres Ziels gebracht werden. Fahrgäste mit ähnlichen Streckenwünschen werden gemeinsam transportiert.

Um das Angebot und vor allem die Performance weiterhin zu verbessern, werden weitere Fahrzeuge die SSB Flex-Flotte ergänzen. Bis zu 18 zusätzliche, vollelektrische Fahrzeuge werden im Laufe von 2022 hinzukommen. Darunter werden auch zwei barrierefreie Fahrzeuge sein, die entsprechend umgebaut werden und im Betrieb dann separat buchbar sind. Die Flotte wird somit von 12 auf rund 30 Fahrzeuge wachsen. Neben der Flottenerweiterung schafft eine Funktionserweiterung in der SSB Flex-App mehr Planungssicherheit für die Fahrgäste. Im Laufe der ersten Wochen des neuen Jahres wird eine Vorausbuchungsfunktion zur Verfügung stehen. Diese ermöglicht es, Fahrten bereits bis zu sieben Tage im Voraus zu buchen.

SSB Flex hat gezeigt, dass Innovation und eine bedarfsorientierte Mobilitätsentwicklung Stück für Stück sinnvoll umgesetzt werden können. Die Zahl der monatlichen Neuregistrierungen bestätigt eindrücklich das stetig wachsende Interesse bei potenziellen Fahrgästen und die Reduzierung von Zugangshürden zum ÖPNV. Auch im Regelbetrieb wird SSB Flex das Ziel verfolgen, langfristig einen Beitrag zur Senkung des Verkehrsaufkommens in Stuttgart zu leisten, eine attraktive Alternative für den Privat-Pkw zu sein und somit den Verkehrsfluss zu verbessern.

SSB Flex blickt seit der Einführung im Juni 2018 auf eine erfolgreiche Projektphase zurück, die nun zum 31.12.2021 endet. In den ersten 14 Monaten wurde SSB Flex als Zu- und Abbringerverkehr in ausgewählten Stadtgebieten Stuttgarts vor allem zu Tageszeiten erprobt. Nach vielen Marktforschungsaktivitäten wurden das Bediengebiet und die
-zeiten im August 2019 auf das gesamte Stuttgarter Stadtgebiet in den Abend- und Nachtstunden angepasst. Diese Anpassung erwies sich als sehr positiv und die Nachfrage steigerte sich wesentlich um teilweise über 300 Prozent pro Monat. Wie auch der klassische ÖPNV, musste SSB Flex 2020 pandemiebedingt starke Nachfrageeinbrüche hinnehmen, auf die allerdings gute und schnelle Erholungsphasen folgten. Seit dem Partnerwechsel von moovel(bzw. Reach Now) zu Via zum Jahreswechsel 2020/2021 kann SSB Flex einen Kundenzuwachs von monatlich rund 800 bis 900 Neuregistrierungen verbuchen.

Silvesterbilanz der Feuerwehr Stuttgart

Posted by Klaus on 3rd Januar 2022 in Stuttgart

Für die Feuerwehr Stuttgart war es das zweite Jahr in Folge ein vergleichsweise ruhiger Jahreswechsel. Vom 31.12.2021 12:00 Uhr bis zum 01.01.2022 2:30 Uhr arbeitete die Feuerwehr Stuttgart 36 Einsätze ab, welche sich wie folgt aufteilten:

15 Rettungsdiensteinsätze
10 Brandeinsätze
8 Technische Hilfeleistungen
3 Sonstige Einsätze

Die Rettungsdiensteinsätze beziehen sich nur auf die zwei Rettungswagen und das Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwehr Stuttgart. Zahlreiche weitere Rettungsdiensteinsätze wurden durch Einsatzkräfte anderer Organisationen abgearbeitet.

Bei den Brandeinsätzen handelte es sich hauptsächlich um Kleinbrände, welche durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Stuttgart schnell abgelöscht werden konnten. Einige Kleinbrände waren bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr von selbst erloschen, oder von Passanten gelöscht worden.

31.12.2021, 16:40 Uhr, Stuttgart-Hofen: Personenrettung über Drehleiter
Aufgrund eines medizinischen Notfalls musste ein Patient schnell und schonend aus seiner Wohnung geholt werden. Nach einer medizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst wurde die Person in einer Schleifkorbtrage über eine Drehleiter aus der Wohnung gehoben.

31.12.2021, 20:32 Uhr, Stuttgart-Obertürkheim: Türöffnung
Mit Spezialwerkzeug öffnete die Feuerwehr eine Wohnungstüre, da der Bewohner aufgrund eines medizinischen Notfalls die Türe nicht selbstständig öffnen konnte. Zur weiteren Behandlung wurde der Patient an den Rettungsdienst übergeben.

31.12.2021, 21:48 Uhr, Stuttgart-Ost: Angebranntes Essen
Angebrannte Speisen und die dadurch entstandene Rauchentwicklung führten zu einer Alarmierung der Feuerwehr. Bis auf die Kontrolle der Einsatzstelle und eine natürliche Belüftung waren keine weiteren Maßnahmen der Feuerwehr notwendig.

01.01.2022, 00:18 Uhr, Stuttgart-Heumaden: Brand in Wohnung
In einem Mehrfamilienhaus wurden brennende Einrichtungsgenstände in einer Wohnung gemeldet. Bei Eintreffen der Feuerwehr war der Brand bereits zum Großteil gelöscht. Ein Atemschutztrupp der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart führte Nachlöscharbeiten mit einem Löschrohr durch. Abschließend wurde die verrauchte Wohnung mit einem Lüftungsgerät der Feuerwehr berlüftet.

01.01.2022, 01:19 Uhr: Stuttgart-Burgholzhof: Brennende Mülltonnen am Gebäude
An einem Wohngebäude wurden brennende Müllbehälter gemeldet. Es waren mehrere Wertstoffsäcke in einem Müllunterstand in Brand geraten. Der Brand wurde durch einen Atemschutztrupp mit einem Löschrohr gelöscht. Das Gebäude wurde durch den Brand nicht beschädigt.

01.01.2022, 01:40 Uhr: Stuttgart-Mitte: CO-Warnung
In einem Wohngebäude in Stuttgart-Mitte löste ein Warnmelder für Kohlenstoffmonoxid (CO) aus. Auch bei den vor Ort tätigen Einsatzkräften lösten die CO-Warnmelder aus. Die im Haus befindliche Gastherme wurde abgeschaltet, der Keller natürlich belüftet und abschließende Messungen durch die Feuerwehr durchgeführt.

Kostenfalle Sperrmüll – Vorsicht vor falschen Freunden

Posted by Klaus on 3rd Januar 2022 in Stuttgart

Presse LHS AWS

Während die Sperrmüllabfuhr durch die Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS) bis zu zweimal jährlich in haushaltsüblichen Mengen bereits in den Abfallgebühren enthalten ist, bitten private Entsorger in der Regel sofort zur Kasse. Was vom Grundsatz her in Ordnung ist, denn sie erbringen eine Leistung. Das Problem: Im Kundenservice des AWS mehren sich Hinweise, dass Kunden vermeintlich beim AWS die kostenfreie Sperrmüllabfuhr beauftragen, tatsächlich aber einen kostenpflichtigen Auftrag bei einem Privatunternehmen platzieren, ohne dass das auf den ersten Blick ersichtlich ist und ohne dass die Kunden das wollen. Foto, AWS

Genaues Hinschauen zahlt sich aus

Deshalb: Genaues Hinschauen kann sich im Wortsinn auszahlen. Wer in der Internet?Suchmaschine „Sperrmüll Stuttgart“ eingibt, bekommt diverse Ergebnisse angeboten, doch nicht alle betreffen den AWS der Landeshauptstadt Stuttgart. Wer die kostenfreien oder auch die kostenpflichtigen Services des AWS nutzen möchte, geht am besten auf die städtische Homepage www.stuttgart.de und gibt im Suchfeld „sperrmüll“ ein. Die Services des AWS sind online in die Seite der Landeshauptstadt eingebettet.

Die Adresse der Internet?Seite endet immer auf .de, nie auf .com. Ein weiteres Erkennungsmerkmal: Unverwechselbar ziert das Stuttgarter Rössle die Seiten der Landeshauptstadt, also auch die des AWS. Das Rössle dient auch als Favicon der Wiedererkennung der echten Stuttgarter Seiten. Ein Favicon ist das kleine grafische Symbol links neben der Adresszeile eines Browsers.

Stuttgarterinnen und Stuttgarter können die kostenfreie Sperrmüllabfuhr zudem per E-Mail unter  aws-Kundenberatung@stuttgartde bestellen. Über die kostenfreie Abfuhr hinaus stehen kostenpflichtige Premiumservices zur Verfügung. Weitere Informationen dazu online beim AWS unter  www.stuttgart.de/aws.

Ordnungsamt: „Zeitweilige Sperrung des Stuttgarter Schlossplatzes war äußert sinnvoll“

Posted by Klaus on 2nd Januar 2022 in Stuttgart

Presse LHS

Oberbürgermeister Frank Nopper dankt den Einsatzkräften

Polizei und Städtischer Vollzugsdienst haben in der Silvesternacht erfolgreich die Maßnahmen umgesetzt, die die Landeshauptstadt Stuttgart im Vorfeld aufgrund der geltenden Corona-Verordnung des Landes beschlossen hatte.

Oberbürgermeister Frank Nopper bewertet das Geschehen in der Stuttgarter Innenstadt wie folgt:

„Trotz einer zeitweilig sehr angespannten Situation um den Jahreswechsel im Umfeld des Schlossplatzes ist es überwiegend ruhig geblieben. Fast alle, die in der Silvesternacht in der Innenstadt unterwegs waren, haben sich an Regeln und Vorgaben gehalten. Dank gebührt der Bundespolizei, der Landespolizei und dem Städtischen Vollzugsdienst, die mit starken Kräften, auch mit einer Reiterstaffel, vertreten waren.“

Teil des Konzepts war auch, dass die Bahnen der SSB in der Silvesternacht nicht am Schlossplatz hielten. Der Leiter der Polizeibehörde beim Amt für öffentliche Ordnung, Stefan Praegert, war selbst in der Nacht vor Ort. Er erklärt, die zeitweilige Sperrung des Schlossplatzes im Zeitraum von 23.15 Uhr bis 1.30 Uhr habe sich als äußerst sinnvoll erwiesen. „Egal wie sehr man sich darüber ärgert, nicht auf den Schlossplatz zu kommen: Angriffe auf Polizisten sind nicht hinnehmbar. Wenn wir den Schlossplatz nicht abgesperrt hätten, wäre die dortige Situation noch wesentlich brenzliger gewesen.“

Abgesehen vom Umfeld des Schlossplatzes wurde in Stuttgart sehr friedlich ins neue Jahr hinein gefeiert. Neben dem Cityring hatte die Stadtverwaltung für die Silvesternacht fünf weitere Sicherheitszonen benannt: den Marienplatz, den Platz rund um den Feuersee, den Wilhelmsplatz, die Grabkapelle Rotenberg und Schloss Solitude. Dort waren Pyrotechnik und Alkohol verboten und es bestand ein Verweilverbot für Gruppen mit mehr als zehn Personen. Der Städtische Vollzugsdienst beobachtete dort wie auch an anderen beliebten Plätzen in der Stadt bis 2 Uhr morgens eine friedliche und fröhliche Atmosphäre ohne Aggressionen.

Archivfoto, Manu

Vorläufige Bilanz der Polizei zur Silvesternacht

Posted by Klaus on 1st Januar 2022 in Allgemein, Stuttgart

Polizeibericht 1.01.2022

Die Stuttgarter Polizei zieht anlässlich des Einsatzes in der Silvesternacht 2021/2022 eine vorläufige Bilanz:

Mehrere Hundert Beamte der Landespolizei, der Bundespolizei und Mitarbeitende des städtischen Vollzugsdienstes waren ab den frühen Abendstunden und über die Nacht im Stadtgebiet im Einsatz. Auch in diesem Jahr war es das primäre Ziel die erlassenen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zu gewährleisten sowie alkoholbedingte Gruppen- gewalt in der Stadtmitte zu verhindern. Insbesondere in der Innenstadt waren die Einsatzkräfte sichtbar präsent und kontrollierten die Einhaltung der Verweilverbote sowie das Feuerwerks- und Alkoholverbot an den von der Allgemeinverfügung betroffenen Örtlichkeiten innerhalb des Cityrings sowie am Marienplatz, dem Feuerseeplatz und dem Wilhelmsplatz. Bereits gegen 17.00 Uhr hatten sich am Schlossplatz zirka 150 Personen zum Teil in größeren Gruppen niedergelassen. Einsatzkräfte machten sie auf das dortige Ansammlungsverbot aufmerksam, woraufhin die Menschen in Kleingruppen abwanderten. Durch das im weiteren Verlauf frühzeitige und konsequente Einschreiten konnten erneute Ansammlungen größerer Gruppen verhindert werden. Zumeist folgten die Personen den Anweisungen der Beamtinnen und Beamten, wenn auch vereinzelt erst nach längeren Diskussionen. Kurz vor Mitternacht strömten immer mehr Menschen in Richtung Schlossplatz. Um dort eine größere Menschenansammlung zu vermeiden, wurde der Platz vorrübergehend abgesperrt. An den Sperrungen drängten die Menschen, vorwiegend junge und zum Teil aggressive Männer, trotz Lautsprecherdurchsagen in Richtung der Einsatzkräfte, einige bewarfen die Beamtinnen und Beamten hierbei gezielt mit Böllern. Die Menge musste abgedrängt werden, wobei wiederholt auch Pfefferspray und der Schlagstock zum Einsatz kamen. Außerdem wurden Polizeipferde eingesetzt. Durch die Böllerwürfe erlitt ein Beamter ein Knalltrauma und musste vor Ort von Rettungskräften versorgt werden, zwei weitere Beamte wurden bei körperlichen Angriffen leicht verletzt.

Nach 01.00 Uhr wurde es in der Innenstadt merklich ruhiger und die Einsatzmaßnahmen sukzessive reduziert.

Insgesamt ahndeten die Beamten nach bisherigem Stand mindestens 55 Ordnungswidrigkeiten gegen die Corona-Verordnung bzw. die Allgemeinverfügung der Stadt Stuttgart, davon 52 Verstöße gegen das Ansammlungsverbot. Gegen zwölf Personen werden Strafverfahren eingeleitet, darunter drei Mal wegen Widerstandshandlungen bzw. tätlichen Angriffen. Im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde den Betroffenen ein Platzverweis erteilt.

Siehe auch>>>>>>>

Foto, Manu