Archive for the ‘Stuttgart’ Category

Land nominiert Fernsehturm und Heuneburg für Weltkulturerbe

Posted by Klaus on 27th Oktober 2021 in Allgemein, Stuttgart

Pressemeldung

Baden-Württemberg nominiert den Stuttgarter Fernsehturm sowie den frühkeltischen Fürstensitz Heuneburg für das nationale Vorauswahlverfahren zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Baden-Württemberg wird für das nationale Vorauswahlverfahren zum UNESCO-Weltkulturerbe in dieser Woche zwei neue Vorschläge einbringen. Darüber hat Ministerin Nicole Razavi vom Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen, der obersten Denkmalschutzbehörde des Landes, das Landeskabinett auf seiner jüngsten Sitzung informiert.

Nominiert werden vom Land der Stuttgarter Fernsehturm sowie der frühkeltische Fürstensitz Heuneburg mit seinem Umfeld an der oberen Donau (Landkreise Sigmaringen und Biberach). „Wir würden uns sehr freuen, wenn es beide Denkmale, von denen jedes auf seine Art herausragend und außergewöhnlich ist, auf die deutsche Vorschlagsliste schaffen“, teilte Razavi mit.

Razavi erinnerte daran, dass die letzten beiden Nominierungen des Landes Baden-Württemberg – die Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb sowie die Kurstadt Baden-Baden –  Aufnahme in die Weltkulturerbe-Liste gefunden haben. „Ich fände es toll, wenn wir wieder so jubeln könnten wie zuletzt im Juli bei der UNESCO-Entscheidung für Baden-Baden“, so Razavi. „Der Weg dahin ist allerdings sehr arbeitsintensiv und dauert in der Regel einige Jahre.“

In Deutschland können die Bundesländer noch bis Ende Oktober bei der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) neue Vorschläge für das nationale Vorauswahlverfahren einreichen. Voraussichtlich im Jahr 2022 wird dann ein international besetztes Expertengremium die Stätten für eine Evaluierung besuchen. Eine Entscheidung der KMK, welche Stätten Anfang 2024 tatsächlich auf die deutsche Vorschlagsliste (Tentativliste) bei der UNESCO gesetzt werden, wird für Ende 2023 erwartet.

Baden-Württemberg bewahrt inzwischen sieben Welterbestätten für die Menschheit. Vier Stätten der Bau- und Kunstgeschichte sowie drei archäologische Stätten:

Neu hinzukommen sollen nun nach den Vorschlägen des Landes:

1. Der Stuttgarter Fernsehturm

Mit dem Stuttgarter Fernsehturm entstand weltweit der erste Fernsehturm mit einem Stahlbetonschaft und auch der erste Stahlbetonfernsehturm mit Aussichtsplattform und Gastronomie. Der knapp 217 Meter hohe Turm wurde am 4. Februar 1956 der Öffentlichkeit übergeben, der Sendebetrieb startete bereits Ende Oktober 1955. Der Stuttgarter Fernsehturm ist sowohl gestalterisch als auch konstruktiv ein außergewöhnliches Zeugnis der Entwicklung der Massenkommunikation im 20. Jahrhundert, einer zum Zeitpunkt seiner Entstehung jungen Bauaufgabe. Mit seinem schlanken Stahlbetonschaft, dem Turmkorb, der in 135m Höhe ansetzt und der Sendeantenne wurde er zum Wahrzeichen der Stadt Stuttgart und zum Vorbild für zahlreiche folgende Fernsehtürme weltweit.

2. Keltische Machtzentren der frühen Eisenzeit nordwestlich der Alpen    

(gemeinsamer Vorschlag mit Hessen und mit Beteiligung Frankreichs)

Das für das Auswahlverfahren der KMK vorgeschlagene Gut besteht aus den Teilstätten Heuneburg (Baden-Württemberg, Deutschland), Mont Lassois (Burgund, Frankreich) und Glauberg (Hessen, Deutschland), drei außerordentlichen Beispielen für frühkeltische Machtzentren in Mittel- und Westeuropa nordwestlich der Alpen. Chronologisch sind sie in die frühe Eisenzeit Mitteleuropas einzuordnen. Diese Epoche umfasst das 7. bis 4. Jahrhundert v. Chr. und wird auch als „frühkeltisch“ bezeichnet. Diese ersten stadtartigen Zentren mit monumentaler Siedlungs- und Grabarchitektur, die in der Forschung häufig unter dem Begriff „Fürstensitze“ zusammengefasst werden, stellen außergewöhnliche Zeugnisse der frühkeltischen Zivilisation dar und sind Resultat eines intensiven Austauschs von Ideen, Techniken und Waren über große Distanzen mit weiten Teilen Europas, insbesondere mit den Kulturen Mittel- und Westeuropas und des mediterranen Raums. Sie sind darüber hinaus ein Ergebnis von Zentralisierungsprozessen, die durch Konzentration politischer Macht und ökonomischen Reichtums einer privilegierten sozialen Gruppe in den frühkeltischen „Fürstensitzen“ Mittel- und Westeuropas in Gang gesetzt wurden.

Foto, Klaus

Volksfestliches vom Schloßplatz

Posted by Klaus on 27th Oktober 2021 in Fotos, Stuttgart, Volksfest und Frühlingsfest

Danke an Miss Piggy für die Fots

City-Play – Unterstütze deine Stadt mit der Spielmatte von Stuttgart!

Posted by Klaus on 26th Oktober 2021 in Stuttgart

Pressemitteilung

Stuttgart – Kennen Sie eine Schule, Stiftung, Verein, Unterkunft oder Betreuungsstätte für Kinder, die Unterstützung gebrauchen könnte?  Dann kannst du ihnen helfen!  City-Play, die Firma, die die Stuttgarter Spielmatte hergestellt hat, verschenkt eine Reihe von Spielmatten an Kinderorganisationen, die sie verwenden können!

Die Stuttgarter Spielmatte wurde gemeinsam mit den Anwohnern von City-Play! Keine altmodische langweilige Spielmatte mehr, sondern eine lustige, lehrreiche und wiedererkennbare Spielmatte mit mehr als 25 Symbolen und den kleinsten Details aus Stuttgart. Schaut weiter, alle Details zur Spielmatte seht ihr unter:

https://www.stadtspielteppich.de/stadtspielteppich/stadtspielteppich-stuttgart/

Die Spielmatte ist 115 x 175 cm groß, hat eine rutschfeste Unterseite und ist oben weich, einfach sauber zu halten und das Material ist recycelbar. Außerdem ist es für Fußbodenheizung geeignet.

City-Play möchte von jedem verkauften Spielmatte 1 Euro in Form von Spielmatten spenden an eine Schule, Stiftung, Unterkunft, ein Betreuungszentrum für Kinder oder ähnliches in der Stadt, die etwas Unterstützung gebrauchen könnten.

Was sollte man tun:

Informieren Sie die Person, die Ihrer Meinung nach eine Spielmatte gebrauchen könnte. Diese Person kann sich zu kontakt@stadtspielteppich.de wenden. Wenn es sich bei der Organisation um eine Kinder-/Betreuungsorganisation der Stadt handelt, senden wir 1 oder mehrere Spielmatten kostenlos zu.

Es ist schön und angenehm, einem Kind ein Lächeln ins Gesicht zaubern zu können, das macht unser Team zufrieden, sagt Roy Verduyn, Mitinhaber von City-Play.

Mit freundlichen Grüßen

Roy Verduyn
Foto, Spielteppich

Gemeinsame Kontrollen von Taxen und privaten Fahrdiensten

Posted by Klaus on 22nd Oktober 2021 in Stuttgart

Stadt, Steuerfahndung, Zoll und Polizei Stuttgart geben bekannt

Polizeibeamte haben am Donnerstag (21.10.20211) gemeinsam mit dem Zoll, der Steuerfahndung sowie dem Eichamt und der Stadt Stuttgart über 120 Taxen und private Fahrdienste im Stadtgebiet kontrolliert. Über 50 Beamte kontrollierten zwischen 09.00 Uhr und 14.00 Uhr an verschiedenen Taxenständen die Fahrzeuge und deren Fahrer. Die Beamten beschlagnahmten sieben Taxen, bei denen der Verdacht besteht, dass die Tachographen manipuliert wurden. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an. Insgesamt stellten die Beamten 59 Verstöße gegen das Personenbeförderungsgesetz sowie 66 weitere Verstöße, darunter auch gegen das Arbeitsrecht und die Abgabenordung, fest. Den Fahrern von zwei Fahrzeugen untersagten sie die Personenbeförderung. In einem Fall war offenbar keine Genehmigung vorhanden, im anderen Fall war der Innenraum derart verunreinigt, dass sich sogar Schimmel im Innenraum gebildet hatte.

Archivfoto

AWS erhöht Kundenservice: Online schnell und nachhaltig zum Sperrmülltermin

Posted by Klaus on 22nd Oktober 2021 in Stuttgart

Presse LHS

Bürger, Mitarbeiter und auch die Umwelt profitieren von dieser neuen Funktion: Die Bürger werden schneller informiert und können besser planen, Terminverschiebungen und Nachfragen aufgrund verspätet eintreffender Benachrichtigungen per Post entfallen. Ebenso die Kosten für Porto und Papier sowie der Aufwand für den Postversand von Benachrichtigungen. Zudem ist der ökologische Fußabdruck einer E-Mail deutlich kleiner als der einer Postkarte.

Foto, AWS

AWS-Geschäftsführer Markus Töpfer: „Wir erweitern die Möglichkeiten unserer Software und digitale Angebote wie unsere AWS-App kontinuierlich. Damit bieten wir unseren Kundinnen und Kunden zeitgemäße komfortable Services, schonen Ressourcen und die Umwelt. Selbstverständlich sind wir im Kundenservice auch persönlich für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger da.“ Die Online?Services sind auf der Webseite des AWS und in der Stuttgarter AWS-App für Android und Apple-Geräte erreichbar.

Durchschnittlich sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AWS kümmern sich täglich im Kundenservice um die Anliegen der Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger rund um die Abfallentsorgung. Allein bis September dieses Jahres nahm das Team zirka 42.000 Anrufe entgegen und bearbeitete 10.700 Bestellungen per Postkarte, davon 9.500 für Sperrmüllabfuhr, und 30.000 Online-Bestellungen, 27.500 davon für die Sperrmüllabfuhr. Dazu kommen noch die gelben Karten zu unterschiedlichen Themen im Zusammenhang mit der Sauberkeit der Stadt Stuttgart. Im vergangenen Jahr waren es 2.900 gelbe Karten.

Markus Töpfer weiter: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kundenservice leisten täglich Hervorragendes. Um den Service für unsere Kundinnen und Kunden weiterhin auf hohem Niveau zu gewähren, werden wir unsere digitalen Angebote sukzessive erweitern.“

In Stuttgart ist die Abholung von Sperrmüll über den AWS bis zu zweimal jährlich bis maximal je drei Kubikmeter bereits in den Abfallgebühren enthalten. Beauftragen Bürgerinnen und Bürger private Unternehmen mit der Abholung von Sperrmüll, fallen dafür Kosten an, die von den Bürgerinnen und Bürgern zu begleichen sind.

Weitere Informationen

Fahrer des AWS bereiten sich auf Winterdienst vor

Posted by Klaus on 21st Oktober 2021 in Stuttgart

Presse LHS

Im Ernstfall müssen die AWS-Fahrer den 20-Tonner voller Streugut und Sole ebenso sicher durch den Stuttgarts Straßen lenken wie die kleine Kehrmaschine, die irka 4,5 Tonnen wiegt und damit mehr als ein Transporter. Deshalb üben die Fahrer jetzt schon für die Wintersaison.

170 Fahrer und eine Fahrerin des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS) bereiten sich gerade auf den Winterdienst vor. Das tun sie dort, wo sie im Ernstfall die Straßen bei Eis und Schnee befahrbar halten müssen: mitten in der Stadt.

Der Winterdienst des AWS trainiert schon für den ersten Einsatz bei Eis und Schnee. Die überbreiten Fahrzeuge sind bei schlechter Witterung eine Herausforderung. Foto, AWS

In den teils sehr engen und steilen Straßen kommt es mitunter schon auf jeden Zentimeter an, wenn die Lkw regulär zum Abfall sammeln unterwegs sind. Werden die Fahrzeuge für den Winterdienst umgerüstet und mit Pflügen versehen, stellen die dadurch erzeugte Überbreite und ein weiteres Bedienpult zusätzliche Herausforderungen für die Winterdienstler vom AWS dar. Pflug bedienen, Sole sprühen, Salz ausbringen, fahren, lenken, auf den Verkehr und parkende Autos achten, vieles muss gleichzeitig passieren – bei oftmals schlechter Sicht durch Dunkelheit, Nebel, Schneefall oder (Eis?)Regen.

Markus Töpfer, Geschäftsführer des AWS, erklärt: „Respekt! Unsere Fahrerinnen und Fahrer erbringen im Winterdienst Höchstleistungen. Fahrerisches Können, Vorsicht, echtes Multitasking und eine gute Vorbereitung, auch bei der Planung der Touren, sind unabdingbar. So halten wir die Straßen frei für die Stuttgarterinnen und Stuttgarter, Pendler und Gäste.“

Trainiert wurde auf dem Cannstatter Wasen

Der AWS hat sich die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des eigenen Personals auf die Fahnen geschrieben. Deshalb haben die Fahrerinnen und Fahrer der Abfallsammlung und des Winterdienstes ein umfangreiches Fahrsicherheitstraining auf dem Cannstatter Wasen absolviert. Gesetzliche Pflicht ist lediglich eine theoretische Schulung. Mit dem zusätzlichen Fahrsicherheitstraining in der Praxis geht der AWS über das gesetzliche Vorgeschriebene hinaus und stellt die Vorbereitungen für den Winterdienst auf eine neue Stufe.

Der AWS führt den Winterdienst der Stadt Stuttgart von November bis März durch und räumt bei Bedarf rund um die Uhr. Von April bis Oktober sind die Fahrzeuge des Winterdienstes zu Gießfahrzeugen umgerüstet. Der AWS unterstützt in dieser Zeit das Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Stadt Stuttgart beim Bewässern von Bäumen und Grünanlagen. Bei entsprechender Wetterlage sind zusätzliche Gießfahrzeuge des AWS auch im Zeitraum des Winterdienstes für die Bewässerung der Bäume im Stadtgebiet im Einsatz.

 

170 Feuerwehr-Ehrenzeichen für 2020 und 2021 überreicht

Posted by Klaus on 21st Oktober 2021 in Stuttgart

Presse LHS

Der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Clemens Maier, und der Leiter der Branddirektion, Georg Belge, haben vergangene Woche 170 Feuerwehr-Ehrenzeichen an verdiente Einsatzkräfte verliehen.

Um die Leistungen der hauptberuflichen und ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehren zu würdigen, stiftete die Landesregierung Baden-Württemberg am 25. Juni 1956 die Ehrenzeichen für eine 15-jährige (Bronze), 25-jährige (Silber), 40- jährige (Gold) und 50-jährige Dienstzeit (Sonderstufe).
Seitdem werden jährlich im Rahmen einer Feierstunde langjährige verdiente Angehörige der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und der Werkfeuerwehren in Stuttgart mit dem Feuerwehr?Ehrenzeichen ausgezeichnet. Da die Ehrung 2020 Pandemie-bedingt ausfallen musste, ­wurden die Auszeichnungen in diesem Jahr an zwei Abenden überreicht.

Bürgermeister Maier dankte den Einsatzkräften für ihr beispielhaftes Engagement und für ihren langjährigen Dienst: „Auch während der Corona-Hochphase war jederzeit Verlass auf die Feuerwehr in Stuttgart. Egal ob Sie hauptamtlich der Berufs- oder Werkfeuerwehr angehören oder ehrenamtlich in einer der 24 Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr aktiv sind, Sie waren rund um die Uhr einsatzbereit. Hierfür meinen herzlichen Dank.“

Für 50 Jahre Einsatz bis 2020 überreichten Branddirketor Georg Belge und Bürgermeister Clemens Maier Ehrenzeichen an Gerhard Wörz, Siegfried Stimpfle, Wolfgang Gohl und Roland Gaiser (v.l.).

Foto, Thomas Hörner/LHS

Dank gilt auch Familien der Einsatzkräfte

Zudem hob Maier die Bedeutung der aktuellen Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplans hervor. Durch eine externe Beratungsfirma wird derzeit erhoben, welche Größe die Feuerwehr Stuttgart hinsichtlich Personal, Fahrzeugtechnik und Gebäuden benötigt, um ­ihrem gesetzlichen Auftrag nachzukommen. Der Abschlussbericht soll den städtischen Gremien in den kommenden Monaten vorgestellt werden.

Großen Dank sprach auch Georg Belge den Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern aus. „Nach so vielen Jahren Einsatzdienst für die Feuerwehr haben Sie sich diese Auszeichnung mehr als verdient und können stolz darauf sein.“

In diesen Dank bezog Belge auch die Familien der Einsatzkräfte mit ein: „Ihre Familien müssen oftmals auf Sie verzichten, weil der Funkmeldeempfänger zum Einsatz ruft, oder 24 Stunden Dienst auf der Feuerwache zu verrichten sind. Ohne den Rückhalt der Familien wäre dieses Engagement nicht leistbar. Ich danke daher ausdrücklich allen Angehörigen für die Unterstützung und bedauere es sehr, dass aufgrund der Schutzvorkehrung in diesem Jahr keine Angehörigen anwesend sein können.“

Weitere Informationen und Einsatzberichte stehen auf der Website  feuerwehr-stuttgart.de .

Falsche Polizeibeamte erbeuten in drei Fällen hohe Geldsummen – Weitere Geschädigte gesucht

Posted by Klaus on 19th Oktober 2021 in Allgemein, In und um Gablenberg herum, Stuttgart

Stuttgart Heumaden/Möhringen/Ost

Falsche Polizeibeamte haben am Montag (18.10.2021) in zwei Fällen Senioren betrogen und hohe Geldsummen erbeutet. In einem weiteren Fall ist ein Senior über mehrere Wochen hinweg angerufen worden. In Heumanden erbeuteten die Täter am Montag mehrere Zehntausend Euro von einer 83 Jahre alten Frau. Die Seniorin erhielt über das vergangene Wochenende mehrere Anrufe eines angeblichen Stuttgarter Kriminalbeamten. Dieser teilte mit, dass die Polizei zwei Personen einer Einbrecherbande festgenommen hätte. Einer der Festgenommenen führte einen Zettel mit dem Namen der 83-Jährigen mit sich, sodass man davon ausgehe, dass sie das nächste Ziel der Bande wäre. In den Gesprächen überzeugte sie der Anrufer davon, dass ihr Geld auf der Bank nicht sicher sei, da dort ein krimineller Bankmitarbeiter arbeiten würde. Der Täter überredete die Seniorin, Schmuck und Münzen aus dem Banktresor zu holen, die sie dann einem unbekannten Abholer übergab. Ebenfalls mehrere Zehntausend Euro erbeuteten falsche Kriminalbeamte mit der gleichen Masche am Montag von einer 82 Jahre alten Frau aus Möhringen. In diesem Fall überredeten die Täter die Seniorin, ihre Wertsachen aus der Bank zu holen und zu ihrer Tochter bringen. Als sie die Bank verließ, passte ein unbekannter Mann die Frau ab und nahm die zuvor abgeholten Goldmünzen und Uhren entgegen. In einem weiteren Fall erbeuteten angebliche Polizeibeamte von einem 79 Jahre alten Mann aus Stuttgart Ost seit Ende August Gold im Wert von mehreren Hunderttausend Euro. Sie brachten den Senior dazu, Bargeld in Gold umzutauschen und dieses mehrfach an einen Abholer zu übergeben.

Geschädigte werden gebeten, sich unter der Telefonnummer +4971189905778 an die Beamtinnen und Beamten der Kriminalpolizei zu wenden.

Die Polizei warnt aktuell vor solchen Anrufen und rät deshalb folgendes:

– Seien Sie sich bewusst, dass es sich bei dieser Art von Anrufen ausnahmslos um Betrügereien handelt. Das Ziel der Betrüger ist es, an Ihr Geld und Ihre Wertsachen zu kommen. Wie sie dieses Ziel erreichen, ob mit dem Enkeltrick, als angebliche Polizeibeamte getarnt oder mit anderen Betrugsmaschen, spielt für die Täter überhaupt keine Rolle.

– Lassen Sie sich keineswegs, egal zu welcher Uhrzeit, unter Druck setzen und lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein. Ziehen Sie bei Bedenken Verwandte, Vertrauenspersonen oder die Polizei in Ihre Entscheidungen mit ein. Legen Sie hierfür den Telefonhörer auf und wählen Sie mit der 110 den Polizeinotruf. Drücken Sie NICHT die Rückruftaste, ansonsten landen Sie wieder bei den Betrügern. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie einen Betrug am Telefon erkannt haben.

Weitere Informationen und Präventionstipps finden Sie unter www.polizei-beratung.de

Keine Blaualgen mehr in den Vorderen Parkseen – Entwarnung

Posted by Klaus on 19th Oktober 2021 in Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart, Stuttgart

Presse LHS

Aktuelle Untersuchungsergebnisse zeigen, dass in den Vorderen Parkseen keine Gefahr mehr durch Blaualgen besteht.

Aktuelle Untersuchungsergebnisse zeigen, dass in den Vorderen Parkseen (Bärensee, Neuer See und Pfaffensee) keine Gefahr mehr durch Blaualgen besteht. Die Warnung vor Blaualgen im Max Eyth See ist aktuell weiterhin gültig. Sobald hier Entwarnung gegeben kann, wird dies veröffentlicht.

Archivfoto

Brandschutzerziehung startet neues Pilotprojekt

Posted by Klaus on 19th Oktober 2021 in Allgemein, In und um Gablenberg herum, Stuttgart

Presse LHS

Jährlich kommen in Deutschland bei Bränden rund 600 Menschen ums Leben, die meisten durch Rauchvergiftung. Nahezu 20 Prozent davon sind Kinder und Jugendliche. Im Rahmen eines Pilotprojekts im Stuttgarter Osten verteilt die Feuerwehr Stuttgart „Starter-Kits“ zur Brand- schutzerziehung an Kitas.

Speziell ausgebildete, ehrenamtliche Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren Stuttgart klären durch Brandschutzerziehung in Kindergärten über die Gefahren von Feuer auf. In den vergangenen Jahren haben sie mehr als 13.000 Kinder und Eltern in rund 420 Stuttgarter Einrichtungen erreicht.

Jetzt geht der Arbeitskreis Brandschutzerziehung der Feuerwehr Stuttgart mit einem Pilotprojekt im Stuttgarter Osten neue Wege und verteilt „Starter-Kits“ zur Brandschutzerziehung an Kitas. Den Kindern soll damit auf spielerische Weise richtiges Verhalten im Brandfall vermittelt werden.

Kinder frühzeitig über positive und negative Aspekte von Feuer aufklären

Der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Dr. Clemens Maier, übergab am 18. Oktober das erste „Starter-Kit“ unter anderem mit 3D-Holzpuzzle, Malbuch und Bastelmaterial an die Betreuerinnen und Betreuer des Kindergartens Pistoriuspflege und lobte das neue Projekt des Arbeitskreises Brandschutzerziehung. Mit den Kindern das richtige Verhalten im Brandfall zu trainieren, sei wichtig: „Mir ist es ein großes Anliegen, Kinder frühzeitig über die positiven und negativen Aspekte des Feuers aufzuklären. Zugleich gilt es, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kindertageseinrichtungen, aber auch die Eltern, für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren.“

Die Bezirksvorsteherin von Stuttgart Ost, Charlotta Eskilsson, hob den ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr hervor: „Mein Lob und Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Arbeitskreises, die das Material im ‚Starter-Kit‘ entwickelt haben. Auch wegen dieses großartigen Engagements hat das Gremium sich mit einem großzügigen Beitrag aus dem Bezirksbudget an der Umsetzung dieses Pilotprojekts beteiligt.“

Starter?Kit mit 3D?Holzpuzzle, Malbuch und Bastelmaterial

Frank Wörner, Leiter des Arbeitskreises Brandschutzerziehung, zum Pilotprojekt: „In den vergangenen eineinhalb Jahren war es aufgrund von Corona unmöglich, die Brandschutzerziehung an Kindergärten im gewohnten Umfang und mit einem Besuch in den Einrichtungen aufrecht zu erhalten. Das ‚Starter-Kit‘, das auf Dauer in den Einrichtungen bleibt, bietet nun die Gelegenheit, das Thema wieder aufzugreifen. Ich bin gespannt auf die Rückmeldungen und wie das Material von den Kindern angenommen wird. Mit einem spielerischen Ansatz die Inhalte zu vermitteln, haben wir in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen gemacht.“ Er ergänzt: „Mit der Übergabe des Memoryspiels zur Brandschutzerziehung geht ein langgehegter Wunsch des Arbeitskreises in Erfüllung. Ich freue mich schon darauf, das Memory bei der ersten Präsenzveranstaltung nach der Corona?Pause mit den Kindern testen zu dürfen.“

Die Betreuenden des Kindergartens Pistoriuspflege können mit dem zur Verfügung gestellten Material nun mit den Kindern üben, wie sie sich im Notfall verhalten sollen, damit diese sich und andere schützen können. Bürgermeister Maier: „Ich hoffe auf viele positive Rückmeldungen zum Projekt und dass wir dieses dann auch auf andere Bezirke ausweiten können.“

Bezirksvorsteherin Eskilsson: „Die glücklichen Gesichter der Kinder beim Zusammenbauen des Feuerwehrautos aus Holz und die Begeisterung beim Erlernen des Liedes sind ein schönes Lob für die Mitarbeiter des Arbeitskreises.

Archivfoto