Archive for the ‘Stuttgart’ Category

Häusliche Gewalt – Fahnenaktion zum Internationalen Tag der Gewalt gegen Frauen

Posted by Klaus on 23rd November 2020 in Allgemein, Stuttgart

Presse LHS

Frauen sind von häuslicher Gewalt häufiger bedroht, als durch andere Gewaltdelikte – und diese Gewalt findet in den eigenen vier Wänden statt. 25 Prozent aller Frauen haben mindestens einmal in ihrem Leben körperliche und/oder sexuelle Gewalt durch ihren Lebenspartner erlebt.

2019 musste die Polizei in Stuttgart insgesamt 925 Mal wegen häuslicher Gewalt eingreifen. Diese Form von Gewalt findet meist im Verborgenen statt. Es ist von einer erheblichen Dunkelziffer auszugehen. Schätzungen zufolge ereignet sich Partnerschaftsgewalt in 17.000 Stuttgarter Haushalten.

Das Stuttgarter Rathaus ganz in Orange – der Farbe der weltweiten UN?Kampagne „Orange the World“ gegen Gewalt an Frauen. Foto: Stadt Stuttgart – Abteilung Chancengleichheit

In Stuttgart findet das Thema häusliche Gewalt besondere Beachtung: Bereits 2001 wurde in der Landeshauptstadt die „Stuttgarter Ordnungspartnerschaft gegen häusliche Gewalt (STOP)“ initiiert. Verschiedene Institutionen und Beratungsstellen haben sich darin zusammengeschlossen, um unter der Federführung der Abteilung für individuelle Chancengleichheit kontinuierlich die Prävention und Intervention bei häuslicher Gewalt zu verbessern. Ziel ist der Abbau beziehungsweise die Verhinderung häuslicher Gewalt sowie die zeitnahe Beratung und Hilfestellung für Opfer, aber auch Täter und Täterinnen nach einem Platzverweis, bei dem der Täter oder – sehr viel seltener – die Täterin die gemeinsame Wohnung verlassen muss. Neben dem polizeilichen Einschreiten und der Beratung bilden eine konsequente Strafverfolgung sowie zivilrechtliche Schutzmaßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz die Basis für ein Vorgehen gegen häusliche Gewalt.

Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, 25. November, der das Thema aus der Tabuzone in die Öffentlichkeit bringt, wird sich die Abteilung für individuelle Chancengleichheit von Frauen und Männern wieder an der Fahnenaktion von Terre des Femmes beteiligen. An der Ecke Königstraße/Bolzstraße hängen dort für eine Woche vier Fahnen mit der Aufschrift „frei leben – ohne Gewalt“.

Auch der Gleichstellungsbeirat der Stadt beschäftigt sich in seiner Sitzung am 25. November ausführlich mit dem Schwerpunktthema häusliche Gewalt in Zeiten von Corona. Die weltweite UN-Kampagne „Orange the World“ hat sich das Ziel gesetzt, weltweit Gebäude in oranger Farbe erstrahlen zu lassen, um gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen und damit zur Enttabuisierung dieses Themas beizutragen.

Anlauf- und Beratungsstellen zum Thema häusliche Gewalt

Krisen- und Notfalldienst Telefon 0180 / 5110444

Betroffene Frauen bekommen Rat und Hilfe bei folgenden Beratungsstellen:

Frauen-Interventionsstelle (FIS) Telefon 6744826
FrauenFanal Telefon 4800212
Beratung und Info für Frauen (BIF) Telefon 6494550
Städtisches Frauenhaus Telefon 4142430
Autonomes Frauenhaus Telefon 542021

Betroffene Männer bekommen Rat und Hilfe bei:

Sozialberatung Stuttgart e.V., Gewaltschutz für Männer Telefon 9455853?10

Für Täter oder Täterinnen, die bereit sind, den Gewaltkreislauf zu durchbrechen ist die Sozialberatung Stuttgart e.V., Fachberatungsstelle Gewaltprävention, zuständig unter Telefon 9455853?10

Bilder mit kinderpornografischem Inhalt im Chatroom geteilt – Polizei führt Präventions- veranstaltung bei Schülern durch

Posted by Klaus on 21st November 2020 in Stuttgart

Polizei BW

Nachdem in einem Chatroom von Schülern Bilder mit kinderpornografischem Inhalt aufgetaucht waren, haben Kriminalbeamte des Jugenddezernats zusammen mit Präventionsbeamten und Lehrern am Donnerstag (19.11.2020) in den betroffenen Schulklassen die Schülerinnen und Schüler über die Folgen solcher Bilder aufgeklärt. Die Beamten machten in den Schulklassen der Klassenstufe sieben deutlich, welche Straftaten verwirklicht werden, wenn kinderpornografische, gewaltverherrlichende oder verfassungsfeindliche Bilder in den sozialen Medien gepostet werden und zeigten mögliche Konsequenzen auf. Anschließend waren die strafunmündigen Schülerinnen und Schüler, nicht zuletzt durch die gute und schnelle Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen, einsichtig und löschten die Bilder und Dateien im Beisein der Polizei.

Präventionstipps: – Sprechen Sie Ihr Kind auf die verbotenen Inhalte an. – Sensibilisieren Sie Kinder für die Folgen, wenn derartige Zeichen, Bilder und Filme auf dem Handy sind. Weisen Sie auf die entsprechenden Straftaten und die daraus resultierenden Konsequenzen hin. – Entdecken Sie kinderpornografische Bilder oder Filme auf dem Smartphone, sollten Sie dies umgehend bei der nächsten Polizeidienststelle anzeigen, damit die Täter ermittelt werden können.

Weitere Präventionstipps finden Sie unter – www.polizei-beratung.dewww.polizeifürdich.de (für Jugendliche) – www.klicksafe.dewww.handysektor.de

Foto, Klaus

OB-Wahl: Ausgefüllte Stimmzettel nicht medial veröffentlichen – Verstoß gegen das Wahlge- heimnis

Posted by Klaus on 20th November 2020 in Allgemein, Stuttgart

Presseinfo LHS

In den sogenannten „sozialen Medien“ tauchen vermehrt Fotos ausgefüllter Wahlzettel auf. Wahlberechtigte zeigen und erläutern, für wen sie ihre Stimme bei der anstehenden Neuwahl zum Oberbürgermeister abgegeben haben. Die Stadt ermahnt dringend, dies zu unterlassen.

Der Kreiswahlleiter, Erster Bürgermeister Dr. Fabian Mayer, sagte am Freitag, 20. November: „Wir ermahnen dringend, das Posten ausgefüllter Stimmzettel zu unterlassen. Es macht einen großen Unterschied, seine politischen Vorlieben öffentlich zu bekunden oder seine Stimmabgabe medial zu dokumentieren.“ Ein Posting auf Plattformen wie Twitter, Facebook oder Instagram sei ein Verstoß gegen das Wahlgeheimnis. Mayer weiter: „Die Stimme geheim abgeben zu dürfen, ist grundlegender Bestandteil unseres demokratischen Rechtsstaates. Niemand soll sich durch solche Veröffentlichungen unter Druck gesetzt fühlen, sein Stimmverhalten ebenfalls zu offenbaren.“

Foto, Sabine

Corona: Schnelltests für Besucher von Alten- und Pflegeheimen und Einrichtungen der Ein- gliederungshilfe

Posted by Klaus on 19th November 2020 in Allgemein, In und um Gablenberg herum, Stuttgart

Info LHS

Stadt beschafft 30.000 Tests – BM Dr. Sußmann: „Schutz ist so wichtig wie Selbstbestimmung und Fürsorge“

Die Landeshauptstadt Stuttgart beschafft 30.000 Schnelltests für Besucherinnen und Besucher von Alten- und Pflegeheimen und Einrichtungen der Ein- gliederungshilfe. Ab kommender Woche ist es möglich, sich kostenlos testen zu lassen. Dafür investiert die Stadt 300.000 Euro.

Diesem Vorgehen hat der Verwaltungsstab am Donnerstag, 19. November, zugestimmt. Die Bürger- meisterin für Soziales und Gesellschaftliche Integration, Dr. Alexandra Sußmann, erklärte: „Für uns ist der Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner sowie des Personals ebenso wichtig wie die Selbstbestimmung der Menschen. Das Virus trifft uns gesellschaftlich hart, es greift unsere Gesundheit an und macht Menschen einsam, die unserer Fürsorge bedürfen. Deswegen sind Kontakte, Gespräche oder einfach Abwechslung so wichtig – gerade in der Vorweihnachtszeit.“

Der Leiter des Gesundheitsamtes, Prof. Stefan Ehehalt, unterstrich: „Bei der Eindämmung des Virus gilt den Alten- und Pflegeheimen sowie den Einrichtungen der Eingliederungshilfe unser besonderes Augenmerk. Wir haben zusammen mit dem Klinikum Stuttgart vorsorglich und aktiv schon einiges erreicht: Wir tauschen uns intensiv mit den Trägern aus, haben spezialisierte Beratungsteams und eine extra Hotline eingerichtet. Wir haben im Oktober über 6.000 Schnelltests bereitgestellt, die Mitarbeitenden zur Anwendung der Kits geschult und auch über das Coronamobil sichergestellt, dass Infektionen schnell erkannt werden.“ Derzeit sind dem Gesundheitsamt 174 Infektionen in 22 Einrichtungen bekannt. Ehehalt weiter: „Im Gegensatz zum Frühjahr wissen wir jetzt mehr darüber, wie das Virus eingedämmt werden kann, welche Ausrüstung und welche Maßnahmen nötig sind. Die Träger sind hier auch außerordentlich engagiert. Gleichwohl haben insbesondere ältere Menschen das größte Risiko für schwere Verläufe, weshalb steigende Fallzahlen bei dieser Personengruppe leider auch zu steigenden Todeszahlen führen. Mit den nun beschlossenen Maßnahmen möchten wir dazu beitragen, diese Personengruppen bestmöglich zu schützen.“

Menschen, die einen Besuch in einer Einrichtung planen, können sich, wenn die Einrichtungen den Test nicht selber durchführen, zusätzlich entweder im Testzentrum Cannstatter Wasen oder bei teilnehmenden Hausärzten testen lassen.

Hierzu wird im Testzentrum auf dem Wasen ab nächster Woche eine Schnellteststation eingerichtet. Die Einrichtungen erhalten von der Stadt monatlich ein Kontingent an Gutscheinen pro betreuter Person, die sie an die Besucher ausgeben können. Wer sich testen lassen will, meldet sich dafür unter  https://aerzteschillerplatz.de/corona-testzentrum-cannstatter?wasen an. Nach dem Test liegt das Ergebnis innerhalb von 30 Minuten vor, die entsprechende Bescheinigung ist dann in der Einrichtung zu zeigen.

Zusätzlich bieten auch ausgewählte Hausarztpraxen an, in speziell hierfür vorgesehenen Zeitfenstern, Testungen für Besucherinnen und Besucher, durchzuführen. Die Testkits erhalten die Praxen vom Gesundheitsamt. Der Ablauf ist der gleiche wie auf dem Wasen.

In den Einrichtungen selber sollen Ehrenamtliche bei der Durchführung der Testungen unterstützen. Die Stadt sucht dazu über die Koordinierungsstelle für Engagementförderung und die Freiwilligenagentur Stuttgart nach Engagierten mit medizinischem Hintergrund. Dazu wird es auch einen öffentlichen Aufruf durch die Stadt geben.

Foto, Klaus

Abfallkalender 2021 werden verteilt

Posted by Klaus on 19th November 2020 in In und um Gablenberg herum, Stuttgart

Info LHS

Ab Donnerstag, 26. November bis Ende Dezember, verteilt die Post die städtischen Abfallkalender für das Jahr 2021 an alle Stuttgarter Haushalte.

Wer sein Exemplar bis zum 4. Januar nicht erhalten hat, kann die Termine auch im Internet unter www.stuttgart.de/abfall und über die AWS Stuttgart App abfragen oder es über den Kundenservice des Eigenbetriebs AWS Abfallwirtschaft unter
 aws-kundenberatung@stuttgart.de anfordern.

Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Coronavirus kann es kurzfristig zu Änderungen kommen. Dies kann die Regelabfuhr, die Sperrabfallabfuhr oder die Annahmebedingen an den Wertstoffhöfen betreffen.

Mögliche Änderungen sind daher über die AWS?App oder die Homepage der AWS  www.stuttgart.de/abfall – „Aktuelle Meldungen“, zu entnehmen.

Foto, Archiv

Abschied und Trauer in Zeiten von Corona

Posted by Klaus on 16th November 2020 in Allgemein, Stuttgart, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Pressemitteilung

In der Reihe “Sterben in Stuttgart – Wunsch und Wirklichkeit”

Online-Veranstaltung mit Betroffenen, Fachleuten und Interessierten

Dienstag, 24. November 2020, 16:00 – 18:00 Uhr, digital auf der Plattform Zoom

“Trauern ist die Lösung, nicht das Problem!” sagt Chris Paul, Trauerbegleiterin, Fachautorin & Dozentin. Aber wie ging denn das – trauern im Jahr 2020?

Im „Corona-Pandemie-Jahr 2020“ mussten wir uns im Alltag wie im Berufsleben, bei Routinen und Festlichkeiten, bei Geburten und Todesfällen immer wieder an das aktuelle Infektionsgeschehen und die Corona-Verordnungen anpassen. Menschen bangen nicht nur um ihre Gesundheit und die ihrer Nächsten, sondern auch um ihre Arbeitsstelle. Viele haben Angst, andere anzustecken. Das Jahr hat viele Unsicherheiten gebracht.

Bis 31.10.2020 verstarben in Stuttgart 4543 Personen. Das waren im Schnitt 14-15 Menschen pro Tag (Quelle: Statistisches Amt Landeshauptstadt Stuttgart). Viele von ihnen hinterließen An- und Zugehörige. In einer Zeit, in der Abstand den Alltag prägt, in der Kirchen, Moscheen und Synagogen eine Zeitlang geschlossen waren, Trauer- und Abschiedsrituale nicht wie gewohnt stattfinden konnten, Verstorbene vielleicht nicht mehr berührt werden konnten, eingeübte Rituale der Begegnungen und Gemeinsamkeit, die Halt gaben, nicht möglich waren – was geschah in dieser Zeit? Konnten Angehörige trauern in diesem Jahr? Welche Formen wurden gefunden? Wurden große Trauerfeiern vermisst? War Einsamkeit ein besonderes Problem? Hat die Unsicherheit die Trauer verdrängt? Kann Trauer nachgeholt werden?

Diesen und den Fragen des Publikums wird in der Veranstaltung “Abschied und Trauer in Zeiten von Corona” nachgegangen. Es sollen nicht nur die schwierigen und traurigen Momente, sondern auch gelungene Abschiede angesprochen werden. Im digitalen Raum werden Erfahrungen zu Trauerprozessen geteilt, Informationen zu den Corona-Verordnungen vermittelt sowie individuelle Handlungsspielräume für jeden einzelnen eröffnet.

mit
Chris Paul,
Trauerbegleiterin, Fachautorin und Dozentin
Ute F. Züfle, Bestatterin, Trauerbegleiterin, Trauerrednerin
Brigitte Herrmann-Wunder, Angehörige
Ingrid Wöhrle-Ziegler, Klinikseelsorgerin
sowie einer Vertretung des Gesundheitsamts Stuttgart

Moderation: Martin Hoffmann

Anmeldung erforderlich. Kontakt und Anmeldung: info@palliativ-netz-stuttgart.de

In diesem Jahr findet die kostenfreie Veranstaltung im digitalen Raum statt – auf der online-Plattform ZOOM. Teilnehmer*innen, die keine Erfahrung mit Videokonferenzen haben, sind eingeladen sich vorab zu melden, um sich mit dem Medium vertraut zu machen. Bitte beachten Sie, dass wir die Veranstaltung zur Auswertung aufzeichnen.

Foto, Sabine

OB-Wahl: Vier Kandidaten und eine Kandidatin ziehen zurück – Keine Neubewerbungen eingereicht

Posted by Klaus on 12th November 2020 in Stuttgart

Info LHS

Bei der Neuwahl des Oberbürgermeisters bzw. der Oberbürgermeisterin am 29. November werden nur noch neun der ursprünglich 14 Kandidatinnen und Kandidaten antreten.

Insgesamt fünf Bewerber haben ihre Kandidatur bis Mittwochabend fristgerecht zurückgezogen. Neube- werbungen sind keine eingegangen. Das hat der Gemeindewahlausschuss in seiner Sitzung am Donnerstag, 12. November, festgestellt.

Die Rücknahme eingereicht haben: Dr. Malte Kaufmann, John Heer, Martin Körner, Sebastian Reutter und Veronika Kienzle.

Aufgrund dessen ergibt sich eine neue Reihenfolge auf dem Stimmzettel:

1. Marian Schreier
2. Dr. Frank Nopper
3. Hannes Rockenbauch
4. Friedhild Miller
5. Issam Abdul?Karim
6. Marco Völker
7. Werner Ressdorf
8. Dr. Ralph Schertlen
9. Michael Ballweg

Die Stimmzettel für die Neuwahl können ab sofort in Druck gehen. Wahlberechtigte, die bereits Briefwahl für die Neuwahl beantragt haben, erhalten bis Mitte nächster Woche die Briefwahlunterlagen zugesandt. Ab Montag können auch wieder Briefwahlanträge in den Bezirksrathäusern und im Stuttgarter Rathaus gestellt und bereits vor Ort gewählt werden.

Fotos, Klaus, LHS

OB Stuttgart – Hauptwahl am 8. November 2020

Posted by Klaus on 8th November 2020 in Allgemein, Stuttgart

INFO LHS

Etwa 450.000 Wahlberechtige konnten am Sonntag, 8. November, eine neue Oberbürgermeisterin oder einen neuen Oberbürgermeister wählen. Die Wahlbeteiligung lag bei 49 Prozent. Sie ist die höchste seit 24 Jahren.

In der Landeshauptstadt Stuttgart findet am 29. November eine Neuwahl statt. Diese ist erforderlich, weil in der Hauptwahl zur Nachfolge von Oberbürgermeister Fritz Kuhn niemand eine absolute Mehrheit erhielt. Dies folgt aus dem vorläufigen amtlichen Endergebnis, das der Kreiswahlleiter und Erster Bürgermeister Dr. Fabian Mayer am Abend verkündete. Dr. Mayer sprach von einer „außergewöhnlichen Wahl.“ Er dankte den 3.200 Wahlhelferinnen und Wahlhelfern für ihr Engagement in Zeiten einer Pandemie. Die Wahlbeteiligung sei „beeindruckend, die höchste seit 24 Jahren.“

Insgesamt haben 218.706 Wahlberechtigte ihre Stimme abgegeben, die Beteiligung liegt bei 49 Prozent. An der Hauptwahl 2012 beteiligten sich 46,7 Prozent.

Das vorläufige amtliche Endergebnis sieht wie folgt aus:

  • Dr. Frank Nopper: 31,8 %
  • Veronika Kienzle: 17,2 %
  • Marian Schreier: 15 %
  • Hannes Rockenbauch: 14 %
  • Martin Körner: 9,8 %
  • Sebastian Reutter: 4,4 %
  • Michael Ballweg: 2,6 %
  • Dr. Malte Kaufmann: 2,2 %
  • Dr. Ralph Schertlen: 1 %
  • John Heer: 0,8 %
  • Issam Abdul-Karim: 0,6 %
  • Marco Völker: 0,3 %
  • Friedhild Miller: 0,3 %
  • Werner Ressdorf: 0,1 %

Übersicht nach Kandidaten und Stadtbezirken

Corona: Auf Laternenumzüge verzichten

Posted by Klaus on 6th November 2020 in In und um Gablenberg herum, Stuttgart

Presseinfo LHS

Die Landeshauptstadt Stuttgart fordert dazu auf, dieses Jahr auf Laternenumzüge zur Feier des Martinstags zu verzichten.

Die Leiterin des Amts für öffentliche Ordnung, Dorothea Koller, sagte am Freitag, 6. November: „Wir respektieren die Tradition dieser Umzüge. Gleichzeitig machen die einschlägigen Corona- verordnungen des Landes strenge Vorgaben für Ausflüge ins Freie, in Kitas oder für Aktivitäten außerhalb des Schulunterrichts. Diese sind auch hier anzuwenden.“

So ist auf die Beibehaltung der Gruppen oder Klassen zu achten, eine Durchmischung mit Kindern anderer Gruppen oder Klassen wie auch mit sonstigen Personen ist zu vermeiden. Weiterhin zu beachten sind das Abstandsgebot, die Pflicht zur Erfassung der Teilnehmer und für alle über sechs Jahren die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Koller weiter: „Auch ist auf das übliche Begleitprogramm wie ein gemütliches Beisammensein bei Punsch und Glühwein zu verzichten.“

Angesichts der dynamischen Entwicklung der Infektionszahlen appelliert die Stadt an alle Veranstalter sowie an die Eltern, auf die danach stark eingeschränkt eventuell noch möglichen Umzüge zu verzichten. Allein in den letzten sieben Tagen haben sich fast 1.000 Menschen in Stuttgart neu mit dem Coronavirus infiziert. „Die Gefahr von Virus-Übertragungen steigt damit, wo immer Menschen zusammenkommen – und damit auch bei Laternenumzügen zum Martinstag“, so Koller abschließend.

Fotos, Sabine

Corona: Bürgertelefon der Stadt startet wieder

Posted by Klaus on 6th November 2020 in Stuttgart

Pressemeldung LHS

Die Landeshauptstadt Stuttgart schaltet erneut das Bürgertelefon als Corona Hotline. Ab Montag, 9. November, ist dieses unter den Telefonnummern 0711 216?88688 und 0711 216?88888 geschaltet.

Die Hotline ist ab dem Tag montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Am Bürgertelefon beantworten 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Ämtern der Stadt Fragen rund um das Thema Corona.

Der Leiter des Gesundheitsamts, Prof. Ehehalt sieht das Bürgertelefon als wichtigen Beitrag zur Erreichbarkeit der Stadt. Er sagt: „Es liegt mir sehr am Herzen, dass wir für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar sind. Wenn dies in den letzten Tagen nicht immer der Fall war, tut es mir sehr leid.“ Mit dem Bürgertelefon schaffe man etwas Abhilfe. Er appelliert: „Wirken Sie mit, halten Sie Abstand, achten Sie die allgemeinen Hygieneregeln und tragen Sie Alltagsmasken, lüften Sie, reduzieren Sie die Sozialkontakte. Uns allen wünsche ich auch Zuversicht.“

Ein Video ist auf  Youtube abrufbar.

Foto, Archiv