Archive for the ‘Stuttgart’ Category

Stadtbahnserie S-DT 8.15 ab jetzt in Stuttgart

Posted by Klaus on 18th September 2021 in Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB, Stuttgart

Info der SSB

Erreicht Stuttgarter Boden: Der erste Wagen der nächsten 20 Triebzüge für die Stadtbahn Stuttgart. Foto: René Etzel

Am 3. September ist der neue Stadtbahnwagen mit der Nummer 3581 in Stuttgart eingetroffen. Damit hat die Auslieferung der dritten Serie des Wagentyps S-DT 8.12 begonnen, der seit 2013 auf Stuttgarts Stadtbahnnetz unterwegs ist. Wagen 3581 ist der erste dieser Serie, die wieder 20 Fahrzeuge umfasst, wie die bisherigen zwei Serien 8.12 und 8.14. Die nun angelaufene Serie wird 8.15 genannt. Bis zum Frühjahr 2023 sollen alle 20 Fahrzeuge in Stuttgart eingetroffen sein. Dann wird die SSB über 60 Stück der markanten Fahrzeuge mit der abgerundeten Front verfügen. Hersteller der Wagen ist der Konzern Stadler Rail mit seinem Werk in Berlin-Pankow. Ein Fahrzeug kostet etwa vier Millionen Euro.

Nach der formalen Inbetriebnahme bei der SSB mit Einstellungs-, Probe- und Bremsprüfungsfahrten sowie der Freigabe durch das Regierungspräsidium Stuttgart als Aufsichtsbehörde gehen die neuen Wagen dann in den Fahrgasteinsatz, jeweils wenige Wochen, nachdem sie in Stuttgart angekommen sind.

Für den Fahrgast unterscheiden sich alle Fahrzeuge des Typs 8.12 nicht voneinander, nur in kleinen technischen Details. Jeder der knapp 40 Meter langen elektrischen Triebwagenzüge besitzt acht Fahrmotoren mit je 130 Kilowatt Leistung. Das ist für die langgezogenen, bis zu 85 Promille steilen Strecken in Stuttgart nötig. Jede Fahrzeugeinheit verfügt über gut 100 Sitzplätze und knapp 150 Stehplätze. In jeder der beiden Hälften einer Fahrzeugeinheit gibt es einen Mehrzweckbereich für Kinderwagen, Rollstuhlfahrer, Traglasten und Fahrräder. Alternativ können insgesamt bis zu zwölf Klappsitze genutzt werden. Die Wagen sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h ausgelegt und können bei Bremsung und Talfahrt wertvolle Energie ins Fahrleitungsnetz zurückspeisen. So sieht innovative Nutzung der Elektromobilität aus.

Die SSB benötigt die Fahrzeuge, damit die Platzkapazität innerhalb des Fahrtenangebotes erhöht werden kann, das heißt statt Zügen aus einer Fahrzeugeinheit werden zwei Einheiten als so genannte Doppeltraktion zusammengekuppelt, so dass der gesamte Zug dann 80 Meter lang ist. Dies ist bisher auf den Linien U7, U8 und U12 der Fall. Längerfristig soll die U1 zwischen Fellbach und Heslach hinzukommen. Weil mittelfristig die ersten gut drei Dutzend Stadtbahnwagen von 1985/86 ausscheiden, plant die SSB, ab 2025 die nächsten 40 neuen Fahrzeuge zu beschaffen. Diese Serie wird 8.16 genannt werden. Die formschönen, leisen und hochwertigen Wagen sind bei den Fahrgästen beliebt und gelten als langlebig.

Neue Jugendverkehrsschule eröffnet

Posted by Klaus on 18th September 2021 in Stuttgart

Presse LHS

In Stuttgart gibt es eine neue Jugendverkehrsschule. Ordnungsbürgermeister Dr. Clemens Maier hat diese gemeinsam mit Verkehrsminister Winfried Hermann und dem Stuttgarter Polizeipräsidenten Franz Lutz am Freitag, 17. September, eröffnet.

Im Mittelpunkt standen bei der Eröffnung der Neubau sowie die neuen Außenanlagen, auf denen die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse der Betty Hirsch Schule ihr Können unter Beweis stellten.

Foto, Die neue Jugendverkehrsschule Westbahnhof wurde am 17. September eröffnet. Franziska Kraufmann/LHS

Ordnungsbürgermeister Dr. Maier sagte: „Mit der neuen Jugendverkehrsschule Westbahnhof trägt die Landeshauptstadt Stuttgart zu einem beträchtlichen Teil zur Verhütung von Verkehrsunfällen bei. Sie dient vor allem der Vorbereitung der schwächsten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf den komplexer werdenden Straßenverkehr“.

Die neue Anlage ersetzt die erste Stuttgarter Jugendverkehrsschule auf dem Diakonissenplatz. Diese deutschlandweit erste Jugendverkehrsschule wurde am 23. Oktober 1953 eröffnet und bis Ende Mai dieses Jahres betrieben. Dabei handelte es sich um eine Stuttgarter Erfindung, die in der Folge zum Erfolgsmodell und für heute rund 700 Jugendverkehrsschulen in ganz Deutschland zum Vorbild wurde.

Radfahren soll Kindern Spaß machen

Früher übten die Schulkinder mit pedalbetriebenen Autos, Pferdefuhrwerken, Rollern und Fahrrädern. Heute steht bei der theoretischen und praktischen Ausbildung die Kenntnis der Verkehrsregeln und die Sicherheit auf dem Fahrrad im Vordergrund.

Verkehrsminister Winfried Hermann sagte: „Kindern und Jugendlichen sollte Radfahren vor allem Spaß machen. Dafür brauchen wir sichere Straßen und rücksichtsvolle Autofahrerinnen und Autofahrer. Ebenso wichtig ist eine exzellente Radfahrausbildung für sicheres, regelkonformes und umsichtiges Fahren. Mit der neuen Jugendverkehrsschule macht die Vorbereitung auf den Straßenverkehr gleich mehr Spaß und dank des realitätsnahen Übungsparcours können Kinder und Jugendliche zukünftig selbstbewusster und sicherer im Straßenverkehr unterwegs sein.“

Mit dem Neubau stehen weiterhin drei Jugendverkehrsschulen in Stuttgart zur Verfügung. Sie bilden das Rückgrat der Fahrradausbildung, die von allen rund 5.000 Schülerinnen und Schülern der vierten Klassen im gesamten Stadtgebiet absolviert wird.

Polizeipräsident Lutz sagte: „Die Radfahrausbildung im vierten Schuljahr ist der wichtigste Baustein der Verkehrssicherheitsarbeit in der Schule. Mit der Zunahme des Radverkehrs steigen leider auch die Unfallzahlen in diesem Bereich. Deshalb ist es unverzichtbar, so früh wie möglich den Grundstein für eine sichere Teilnahme am immer komplexer werdenden Straßenverkehr zu legen.“

Schulungsraum, Werkstatt und vieles mehr

Das neu errichtete Gebäude wurde mit besonderem Blick auf Ästhetik, ökologische Aspekte (wie Energieeffizienz) und die Nutzung durch das Personal und die Schulkinder entwickelt. In dem Gebäude mit der Raumfläche von knapp 500 m² befinden sich Büroräume für die Polizei, ein Sanitätsraum, eine großzügige Garderobe, eine Werkstatt, ein Trockenraum für nasse Kleidung, ein Lager sowie ein moderner Schulungsraum. Hier findet die theoretische Ausbildung statt. Dazu gehören Informationen zum verkehrssicheren Fahrrad sowie die Verkehrserziehung mit rechtlichen Aspekten und die Lehre zu typischen Gefahren? und Unfallsituationen.

Die praktische Ausbildung findet auf der neu gestalteten Außenanlage statt. Hier werden unter Anleitung der Polizistinnen und Polizisten verschiedene Situationen trainiert. Neu ist das Training an dem sogenannten „Z-Übergang“, der von der Stuttgarter Straßenbahnen AG zur Verfügung gestellt wurde. Hier kann ganz praktisch auf die typischen Gefahren an Haltestellen und anderen Querungen hingewiesen werden.

Foto, Die Außenanlage bietet viel Raum, um unterschiedliche Situationen zu trainieren. Franziska Kraufmann/LHS

Trainiert werden kann auch das Fahren auf verschiedenen Untergründen. So befahren die Schulkinder neben den asphaltierten Straßen auch Strecken, die aus Pflastersteinen, Kies, oder Sand bestehen, oder mit Gullydeckeln versehen sind.

Drei Jahre lange Planungs- und Bauphase

Von den Planungen bis zur Fertigstellung vergingen mehr als drei Jahre. Die letztendlichen Kosten für die Jugendverkehrsschule belaufen sich auf etwa 4,2 Mio. Euro. Bevor die Baumaßnahmen begonnen werden konnten, musste zunächst ein Ausgleichshabitat für eine nahe gelegene Mauereidechsenpopulation gefunden werden. Sie konnten im Frühjahr 2018 in der unmittelbaren Nachbarschaft umgesiedelt werden.

Neue RegioRäder rollen durch Stuttgart und die Region

Posted by Klaus on 18th September 2021 in Allgemein, Stuttgart

Presse LHS

Immer mehr Städte und Gemeinden beteiligen sich an dem regionsweiten und interkommunalen Fahrrad- und Pedelec-Verleihsystem RegioRadStuttgart. Als Botschafter der Verkehrswende wurden nun bunte Leihräder an die Kommunen überreicht, um die Beteiligung der Partnerstädte und den Mobilitätsausbau in der Region zu zeigen.

Die Deutsche Bahn Connect GmbH stellt als Betreiber des Verleihsystems allen am RegioRadStuttgart beteiligten Städten und Gemeinden ein individuell gestaltetes RegioRad zur Verfügung. Auf dem Fahrradrahmen sind beispielsweise der Stadtname und/oder das Stadtwappen abgebildet. Zudem haben die Räder jeweils eine besondere, vom RegioRad-Blau abweichende Farbe.

Die ersten 26 Kommunenräder sowie 14 Pedelecs wurden bereits im Juni 2021 präsentiert und rollen seitdem als farbenfrohe Botschafter durch Stuttgart und die Region. Weitere sieben Kommunenräder wurden im Rahmen des „RegioRadStuttgart?Aktionstags“ zur Stuttgarter Mobilitätswoche gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Verband Region Stuttgart, der Deutsche Bahn Connect GmbH sowie der RegioRadStuttgart?Kommunen, der Universität Hohenheim, der Studierendenvertretung stuvus und der Universität Stuttgart auf dem Karlsplatz präsentiert.

Hintergrund: Das ist RegioRadStuttgart

Die bunten Räder werden umgehend in das Verleihsystem integriert. Sie sind Teil der gesamten Fahrradflotte und können von allen RegioRadStuttgart-Nutzern geliehen und an jeder beliebigen Station wieder zurückgegeben werden.

Foto,Auf dem Karlsplatz wurden die neuen RegioRäder an die Kommunen übergeben. Leif Piechowski/LHS

Holger Krämer, Partnermanager der Deutsche Bahn Connect GmbH, erklärte: „Die nach den Wünschen der Kommunen gestalteten RegioRäder sind eine farbenfrohe Ergänzung unseres stetig wachsenden Angebots an Fahrrädern, Pedelecs sowie Lastenpedelecs. Sie rollen als Botschafter einer nachhaltigen Mobilität durch Stuttgart und die Region. Dabei bieten sie insbesondere auch eine wichtige Anschlussmobilität und Ergänzung des ÖPNV in der Region. Wir freuen uns, dass sich immer mehr Städte und Gemeinden, aber auch weitere Kooperationspartner unserem zukunftsweisenden Verleihsystem anschließen.“

Im Herbst ist ein regionsweiter Wettbewerb geplant, bei dem ermittelt wird, welches der rund 50 individuell gestalteten RegioRadStuttgart?Räder die größte Entfernung zu seiner Heimatkommune zurückgelegt hat.

Stationsnetz wird dank Förderung stetig ausgeweitet

Dr. Nicola Schelling, Regionaldirektorin des Verband Region Stuttgart, zeigte sich begeistert: „Die bunten Kommunenräder sind ein Zeichen der Vielfalt der Städte und Gemeinden der Region. Sie verdeutlichen zudem die individuelle Mobilität, die das regionsweite Angebot von RegioRadStuttgart schafft. Wir freuen uns, durch das Förderprogramm ‚Zwei für eine‘ des Verband Region Stuttgart wesentlich zur Ausweitung und Verdichtung des Stationsnetzes von RegioRadStuttgart beizutragen. Dadurch wird das Verleihsystem noch flexibler und attraktiver.“

Bereits 24 Antragssteller profitieren von der attraktiven Förderung. So wurde bei 42 Verleihstationen die Kofinanzierung mit bis zu 50 Prozent der Kosten bis zum Ende der Vertragslaufzeit 2026 beschlossen. „Zu Beginn des nächsten Jahres planen wir außerdem eine weitere Förderrunde aufzulegen“, kündigt Dr. Schelling an.

Ralf Maier-Geißer, Gesamtkoordinator von RegioRadStuttgart, über die positive Entwicklung: „Das Verleihsystem hat jetzt auch in der Region stark an Fahrt aufgenommen. Wir freuen uns, dass neben den kommunalen Auftraggebern acht weitere Kooperationspartner zur RegioRadStuttgart?Familie zählen, darunter die Universität Hohenheim, die Studierendenvertretung Universität Stuttgart, der Flughafen Stuttgart und die Landkreise Böblingen und Ludwigsburg. Darüber hinaus werden in den kommenden Wochen und Monaten mehr als 50 neue Stationen hinzukommen, unter anderem an der Messe Stuttgart, in Backnang, Esslingen, Korntal?Münchingen, Leutenbach, Marbach, Hochdorf, Steinheim an der Murr, Weil der Stadt, Winnenden und Pforzheim. Die individuell gestalteten RegioRäder fahren auch als Zeichen der stetig wachsenden RegioRadStuttgart?Familie durch die Region.“

Freiminuten während der Mobilitätswoche

Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche finden in der ganzen Region Veranstaltungen mit RegioRadStuttgart statt. Als besonderes Angebot gibt es vom 16. bis 22. September für alle Nutzerinnen und Nutzer für jede Fahrt mit dem RegioRad 60 Freiminuten, die Fahrt mit dem Pedelec ist 15 Minuten kostenlos – und das unabhängig vom Tarif.

Wer mehr über RegioRadStuttgart erfahren möchte, kann auch am Sonntag, 19. September, auf dem 3. Cargo-Bike-Day auf dem Stuttgarter Karlsplatz vorbeikommen und sich am Mittwoch, 22. September, von 14 bis 18 Uhr im Stuttgarter Rathausfoyer beraten lassen.

Weitere Informationen

Stuttgart wird stillfreundlicher – Logo im Rathaus angebracht

Posted by Klaus on 17th September 2021 in Stuttgart

Presse LHS

„Stillen und Wickeln willkommen“ – heißt es ab sofort im Stuttgarter Rathaus. Die Kinderbeauftragte Maria Haller-Kindler hat gemeinsam mit Gudrun Weichselgartner-Nopper, Vorsitzende des Vereins „Stille Not Stuttgart e.V.“, am Freitag, 17. September, im Eingangsbereich des Rathauses ein entsprechendes Logo angebracht.

Das Piktogramm zeigt eine Mutter mit Baby im Arm. Das Logo soll Müttern und Vätern bei einem Besuch in der Stadt signalisieren: sie sind hier herzlich willkommen und können ihr Baby in Ruhe versorgen. Dafür gibt es im Rathaus einen Still- und Wickelraum, ausgestattet mit allem, was Familien benötigen. Das Logo soll zukünftig möglichst viele Still- und Wickelräume in der ganzen Stadt kennzeichnen und das Unterwegssein für Eltern erleichtern.

Haller-Kindler freut sich über das erste Emblem und sagte am Freitag: „Wer mit einem kleinen Baby in der Stadt unterwegs ist, kennt die Situation: sobald das Baby Hunger hat, braucht man schnellstmöglich einen passenden Platz zum Stillen, Füttern oder Wickeln. Diese wichtigen und notwendigen Orte möchten wir in Stuttgart kenntlich machen und ausbauen.“

Anfragen bei Gastronomie und Handel

Die Koordinatorin der Maßnahme Lisa Buhl (Fachdienst Frühe Hilfen, Jugendamt) erläuterte: „Im ersten Schritt erhalten das Logo alle öffentlichen Einrichtungen, die über eine solche Möglichkeit verfügen. Im Weiteren ist geplant, auch Gastronomie und Handel anzufragen und die Still- und Wickelorte in Stuttgart gemeinsam auszubauen.“ Ab Dezember 2021 sollen die stillfreundlichen Plätze auf der Website „Frühe Hilfen in Stuttgart“ veröffentlicht werden.

Christine Taschinski, die die Maßnahme seitens des Kinderbüros koordiniert, sagte: „Es ist uns ein Anliegen, Vorurteile gegenüber stillenden Frauen abzubauen und der Öffentlichkeit zu signalisieren, dass Stillen überall dazu gehört – auch hier im Rathaus. Familien mit kleinen Kindern wollen wir damit die entspannte Teilhabe am öffentlichen Leben und Kleinkindern ein gesundes Aufwachsen möglich machen.“

Gudrun Weichselgartner-Nopper (Mitte) und die Kinderbeauftragte Maria Haller?Kindler (rechts) haben am Rathaus ein Logo zum Still- und Wickelraum angebracht. Mit dabei auch Frank Hofmeister, Geschäftsführer Möbel Hofmeister (links). Foto, Leif Piechowski/LHS

Prominente Unterstützung

Mit Gudrun Weichselgartner-Nopper, Vorsitzende des Vereins „Stille Not Stuttgart e.V.“, hat das Vorhaben in Stuttgart zudem eine prominente Fürsprecherin. Sie unterstützt die Initiative tatkräftig. Dank ihres persönlichen Einsatzes wurden von Frank Hofmeister zehn Still-Sessel gespendet, die zukünftig verschiedene öffentlich zugängliche Still- und Wickelräume ausstatten und eine komfortable Sitzgelegenheit zum Stillen bieten. Zum Beispiel am Geschichtsort Hotel Silber oder in der Stadtteilbibliothek in Stuttgart West.

Zum Start der Aktion stellt Weichselgartner-Nopper über den Verein „Stille Not Stuttgart e.V.“ 250 Geschenktäschchen für Eltern und Kind bereit. Diese erhalten die ersten Gäste, die die neu ausgestatteten Räumlichkeiten zum Stillen und Wickeln nutzen.

Stillende Mütter häufig unsicher im öffentlichen Raum

Stillende Frauen sind häufig unsicher beim Stillen im öffentlichen Raum und haben Sorge vor kritischen Blicken oder negativen Reaktionen. Das zeigen die Recherchen des städtischen Arbeitskreises Hebammenversorgung. Aufgrund von Einschränkungen und fehlender Unterstützung im sozialen Umfeld stillten Mütter weniger oder hörten früher damit auf, so der Arbeitskreis. Dabei schütze die natürliche Ernährungsform die Gesundheit von Kind und Mutter und habe viele positive Effekte. Neben einer unterstützenden Infrastruktur möchte die Stadt deshalb auch die Öffentlichkeit auf die besondere Bedeutung des Stillens aufmerksam machen und dafür sensibilisieren.

Teil des Aktionsplans „Kinderfreundliche Kommune“

Das Vorhaben zum stillfreundlichen Stuttgart ist Teil des Aktionsplans „Kinderfreundliche Kommune“. Dieser wird seit letztem Jahr federführend von dem Fachdienst Frühe Hilfen des Jugendamts auf verschiedenen Ebenen umgesetzt.

Zudem beteiligt sich die Stadt Stuttgart in diesem Jahr erstmalig mit einem Programm an der Weltstillwoche, die vom 4. bis 8. Oktober stattfindet und für alle zugänglich ist. Auch auf Bundesebene wurde im Juli eine Nationale Stillstrategie verabschiedet, die verschiedene Maßnahmen für ein stillfreundlicheres Deutschland vorsieht und damit die Stillförderung nachhaltig verbessert.

Verweilverbot am See für kommenden Samstagabend

Posted by Klaus on 17th September 2021 in Stuttgart
Presse LHS
Das Verweilen am Max Eyth See ist am kommenden Samstag, 18.9., von 20 Uhr bis Sonntag, 19.9., 6 Uhr nicht erlaubt.

Die Stadt begründet ihre Entscheidung mit den Partyexzessen an den vergangenen beiden Wochenenden und erneuten Aufrufen über Facebook zu einer Party dort am nächsten Samstag.

Dr. Clemens Maier, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, sagte: „Die Entwicklung lässt uns keine andere Wahl. Der Max Eyth See ist ein beliebtes Ausflugsziel für Besucherinnen und Besucher von nah und fern – gerade auch an den Wochenenden. Nichts spricht gegen eine maßvolle Nutzung dieses idyllischen Landschaftsschutzgebietes. Wir tolerieren aber nicht, dass sich der Max Eyth See in letzter Zeit an den Wochenenden zu einem Party-Hotspot mit tausenden Besuchern entwickelt. Natur und Anwohnerinnen und Anwohner leiden erheblich unter dem Lärm und der massiven Vermüllung. Daher haben wir nach reiflicher Überlegung und in Absprache mit der Polizei entschieden, für den kommenden Samstagabend ein Verweilverbot zu erlassen.“

Beschwerden über Belästigung und Verschmutzung

Bürgermeister Maier machte auch darauf aufmerksam, dass man versuchen würde, die Identität der Aufrufer von Facebookpartys zu ermitteln. Sie hätten dann die Kosten des Polizeieinsatzes zu tragen. Die Stadt würde darüber hinaus prüfen, ob dies auch für die Kosten der Müllbeseitigung möglich sei.

Ralf Bohlmann, Bezirksvorsteher von Mühlhausen, betonte: „Weder die Infrastruktur noch das Gelände des Sees sind für solche Events geeignet. Die Anwohner und die Besucher beschweren sich zurecht über Belästigungen und die Verschmutzung. Es schmerzt zu sehen, wie Jugendliche und junge Erwachsene sich rücksichtlos eine öffentliche Fläche aneignen und dabei keinerlei Verständnis für das besondere Umfeld, die Natur, zeigen. Das Naherholungsgebiet ist bei schönem Wetter tagsüber ein gern besuchter Spazier- und Aufenthaltsort. Dies hat schon Auswirkungen auf die Pflanzen- und Tierwelt rund um den See. Durch die ausufernden Feiern in den Abend- und Nachtstunden wird die Belastung extrem verstärkt. Mir ist bewusst, dass Jugendliche und junge Erwachsene einen Raum zur Begegnung und zum Feiern benötigen. Da sehe ich die Stadtgesellschaft auch in der Pflicht, dies zu ermöglichen. Das Naherholungsgebiet Max Eyth See ist dazu allerdings nicht der geeignete Platz.“

Gelände wird ausgeleuchtet

Um den Aufenthaltsbereich am Max Eyth See für die Einsatzkräfte besser einsehbar zu machen, wird die Stadt das Gelände am Samstagabend temporär ausleuchten.

Nach Partyexzessen in der Innenstadt hatte die Verwaltung in den vergangenen Monaten bereits für den Marienplatz und die Anlagen des Feuersees Verweilverbote erlassen. Dort hat sich die Situation mittlerweile verbessert, sodass die Verweilverbote aufgehoben werden konnten.

Foto, LHS

Zweitägiger f-cell-Kongress in Stuttgart

Posted by Klaus on 15th September 2021 in Allgemein, Stuttgart

Pressemeldung

Erstes Brennstoffzellen Müllfahrzeug in Süddeutschland

Auf dem zweitägigen f-cell-Kongress in Stuttgart dreht sich alles um die Themen Wasserstoff und Brennstoffzelle sowie deren Anwendung. Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien sind auf dem besten Wege, den Energiemarkt zu revolutionieren.

Energieministerin Thekla Walker hat beim zweitägigen f-cell-Kongress in Stuttgart die Bedeutung des grünen Wasserstoffs für die Energiewende und die Wettbewerbsfähigkeit der baden-württembergischen Wirtschaft hervorgehoben. In ihrem digitalen Grußwort sagte Walker am ersten Tag der Veranstaltung: „Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien sind auf dem besten Wege, den Energiemarkt zu revolutionieren.“

Baden-Württemberg unterstütze diese innovativen Technologien mit allen Mitteln und bis heute mit mehr als 100 Millionen Euro. „Nur so gelingt es uns, die Wirtschaft in eine klimafreundliche Zukunft zu führen und unsere Klimaschutzziele zu erreichen“, betonte die Ministerin. Grüner Wasserstoff helfe nicht nur, die schädlichen Treibhausgasemissionen deutlich zu senken, grüner Wasserstoff unterstütze auch die heimische Wirtschaft wettbewerbsfähig zu bleiben und so neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Land muss beim Wasserstoff weltweit eine führende Rolle spielen

„Deshalb ist es so bedeutsam für Baden-Württemberg als Industrie- und Innovationsstandort bei den Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien weltweit eine führende Rolle einzunehmen“, führte Walker aus. Der weltweite Markt für diese Technologie – und damit auch der Wettbewerb – seien eröffnet.

Die USA, Japan und Korea seien schon seit vielen Jahren sehr aktiv, in den vergangenen Jahren kamen weitere Nationen wie zum Beispiel Chile, Australien, Norwegen, Schottland, Saudi-Arabien und natürlich China mit großen Investitionen und Aktivitäten hinzu.

F-cell-Award geht an deutsches Unternehmen

„Ich bin deshalb sehr froh, dass wir in Baden-Württemberg, in Deutschland und vor allem auch gemeinsam in Europa die Zeichen der Zeit erkannt haben“, hob Walker hervor. So fördere die Europäische Union (EU) beispielsweise zukunftsfähige Wasserstoffprojekte auch von heimischen Unternehmen mit großen Summen. Baden-Württemberg werde sich an diesen sogenannten Important Projects of Common European Interest (IPCEI-Projekten) mit bis zu 350 Millionen Euro beteiligen.

Dass deutsche Unternehmen schon auf einem guten Weg seien, könne man auch daran erkennen, dass ein Preisträger des mit je 10.000 Euro dotierten f-cell-Award aus Osterholz-Scharmbeck in Niedersachsen komme. In der Kategorie (Produkte und Märkte) siegte die FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG mit klarem Vorsprung.

Brennstoffzellen-Müllfahrzeuge bereits im Land unterwegs

Das Unternehmen sei das einzige in Deutschland, das derzeit Brennstoffzellen-Müllfahrzeuge baue, erläuterte Walker. „Dieses Beispiel zeigt, dass wir der Marktreife von Brennstoffzellenfahrzeugen immer näherkommen. Was mich ganz besonders freut ist, dass solche Müllfahrzeuge auch schon auf baden-württembergischen Straßen in Reutlingen und Freiburg unterwegs sind.“

Der Sieg bei „Forschung und Entwicklung“ ging an die Karls-Universität in Prag für die Weiterentwicklung einer Protonenaustauschmembran (PEM). Konkret bedeutet das, dass das teure Metall Iridium durch eine Oberflächenbehandlung der Membran reduziert und so die Brennstoffzelle deutlich günstiger wird.

Der „f-cell Award – Innovationspreis Brennstoffzelle“ wird gestiftet vom Land Baden-Württemberg für anwendungsnahe Entwicklungen rund um die Brennstoffzelle. Ausschreiber des Wettbewerbs sind die Peter-Sauber-Agentur und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH.

f-cell Stuttgart

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft: Wasserstoffwirtschaft

Startschuss für die erste Stuttgarter Mobilitäts- woche

Presse LHS

Die erste Stuttgarter Mobilitätswoche startet am Donnerstag, 16. September. Bis zum 22. September finden in ganz Stuttgart rund 100 Veranstaltungen rund um das Thema nachhaltige Mobilität statt.

Die Stuttgarter Mobilitätswoche 2021 hat zum Ziel, einen bewussten Umgang mit allen Mobilitätsformen zu fördern, und bietet den Stuttgarter Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, verschiedene Mobilitäts- angebote und Verkehrsmittel für die Alltagsnutzung zu testen und sich für nachhaltige Mobilität zu begeistern.

Dr. Michael Münter (links), Leiter des Referats Strategische Planung und Nachhaltige Mobilität, und die städtischen Koordinatoren der Stuttgarter Mobilitätswoche, Lise Dotzer (rechts) und Patrick Daude (Mitte), präsentieren am Infostand im Rathaus?Foyer das vielfältige Angebot der Stuttgarter Mobilitätswoche. An dem Infostand berichten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener städtischer Referate und Ämter während der Mobilitätswoche werktags von 14 bis 18 Uhr von ihrer Arbeit und beantworten Frage rund um das Thema Mobilität.

Foto, Leif Piechowski/LHS

Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper begrüßt die Initiative der zahlreichen Veranstalter: „Die Stuttgarter Mobilitätswoche zeigt, wie vielseitig die Mobilität unserer Stadt ist und wie viele verschiedene Akteure sich im Mobilitätsbereich engagieren. Ich freue mich, dass so viele Stuttgarter Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Vereine an der Mobilitätswoche teilnehmen.“

Unter anderem gibt es Veranstaltungen zu Car- und Bikesharing, Fußverkehr, Barrierefreiheit, Elektromobilität, Logistik und Fahrradverkehr. Dr. Michael Münter, Leiter des Referats Strategische Planung und Nachhaltige Mobilität, dazu: „Thematisch decken die Veranstaltungen eine große Bandbreite dessen ab, was an nachhaltiger Mobilität in Stuttgart passiert.“

Öffentlicher Nahverkehr in der Tarifzone 1 kostenlos

Damit die Besucherinnen und Besucher möglichst nachhaltig zu den verschiedenen Veranstaltungen der ersten Stuttgarter Mobilitätswoche kommen, werden zwei besondere Angebote gemacht: Am Samstag, 18. September, und Sonntag, 19. September, ist der öffentliche Nahverkehr in der Tarifzone 1 des VVS kostenlos. Dieses besondere Highlight der Mobilitätswoche hat der Gemeinderat am 14. Juli einstimmig beschlossen. Außerdem erhalten alle Nutzerinnen und Nutzer von RegioRadStuttgart für jede Fahrt während der Mobilitätswoche bis zu 60 Freiminuten geschenkt (ausgenommen Lastenpedelecs).

Hochwertiges Veranstaltungsangebot

Die erste Stuttgarter Mobilitätswoche findet aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie dezentral und ohne Eröffnungsfeier statt, um größere Menschenansammlungen zu vermeiden. Dennoch sei für ein hochwertiges Veranstaltungsangebot gesorgt, so Lise Dotzer, die städtische Koordinatorin der Stuttgarter Mobilitätswoche: „Gerade wegen der Dezentralität haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, nachhaltige Mobilität direkt vor ihrer Haustür zu erleben, da die Veranstaltungen über das ganze Stadtgebiet verteilt sind.“ Eine Übersicht hierzu bietet der vom Stadtmessungsamt angefertigte Karten?Viewer der Stuttgarter Mobilitätswoche. Dieser und weiterführende Informationen zu allen Veranstaltungen sind zu finden unter  www.stuttgart.de/mobilitaetswoche (Öffnet in einem neuen Tab).

Stadtweite Müllsammelaktion „Let’s putz connect“ anlässlich World Cleanup Day

Presse LHS

Am Samstag, 18. September, findet der sogenannte World Cleanup Day statt. Auch Ordnungs- bürgermeister Dr. Clemens Maier nimmt im Rahmen der stadtweiten Sammelaktion „Let’s putz connect“ teil – und vergibt gemeinsam mit dem Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS) den Vorjahrssiegern von „Let’s putz“ ihre Preise.

Der weltweit begangene World Cleanup Day zielt darauf ab, die Öffentlichkeit für die Sauberkeit im öffentlichen Raum und die individuelle Verantwortung für eine saubere Umwelt zu sensibilisieren. In Stuttgart organisiert anlässlich des Aktionstages der Förderverein Sicheres und Sauberes Stuttgart, der gemeinsam mit dem AWS alljährlich das stadtweite Müllsammeln „Let’s putz“ initiiert, eine groß angelegte Müll?Sammelaktion unter dem Motto „Let‘s putz connect“. Stadtweit sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich daran zu beteiligen.

So wollen die Mountainbiker des Deutschen Alpenvereins den Kräherwald von Unrat befreiten, der Stadtbezirk Stuttgart West tritt mit eigenen Helferinnen und Helfer an und in Stuttgart Süd putzt das Stuttgarter Cleanup?Network. Eine besondere Putzaktion findet bei der Grabkapelle auf dem Württemberg statt.

Auch Ordnungsbürgermeister Dr. Clemens Maier nimmt an „Let‘s putz connect“ teil und unterstützt eine Gruppe beim Müllsammeln. Im Anschluss verleihen er, AWS-Geschäftsführer Markus Töpfer sowie der Vorsitzende des Fördervereins Sicheres und Sauberes Stuttgart, Klaus Thomas, den Vorjahressiegern von „Let‘s putz“ ihre Preise.

PS: Unter folgender Telefonnumer: 0711 216-88700 können Sie Utensilien zum Putzen wie Säcke, Zangen und Handschuhe anfragen. Außerdem können Sie dort vereinbaren, wann und wo der gesammelte Abfall abgeholt werden sollen, was auch für die Müllsammler im Wald sehr bedeutend zu wissen ist.

Weitere Informationen

Kundenberatung der Abfallwirtschaft Stuttgart nicht erreichbar

Posted by Klaus on 13th September 2021 in In und um Gablenberg herum, Stuttgart

Presse LHS 13.09.2021

Die Kundenberatung der AWS ist am Freitag, 17. September, unter Telefon 216?88700 ganztägig nicht zu erreichen. Ab Montag, 20. September, ist die Kundenberatung wieder wie gewohnt erreichbar.

 

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Wochenendbilanz der Polizei

Posted by Klaus on 13th September 2021 in Allgemein, Stuttgart

Pressemeldung

Die Polizei Baden-Württemberg zieht ein überwiegend positives Fazit zum vergangenen Wochenende. Es handelte sich um ein weitgehend friedliches Wochenende mit vereinzelten Störungen durch unbelehrbare Poser.

„Beim Blick auf die aktuellen Infektionszahlen muss jeder und jedem klar sein, dass trotz der Impffortschritte die Pandemie noch nicht zu Ende ist. Die Lage ist nach wie vor gefährlich. Dank 3-G (genesen, geimpft, getestet) ist zum Glück wieder ein gutes Stück mehr Normalität erlebbar. Aber genau deshalb habe ich keinerlei Verständnis, wenn manche nun meinen, dass sie maßlos handeln können, wenn sie dabei andere gefährden oder belästigen oder gar diejenigen angehen, die unser aller Freiheit sichern, nämlich unsere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten. Nicht nur bei Angriffen auf unsere Einsatzkräfte verstehe ich keinen Spaß, sondern auch beim Thema Autoposing. Das ist sinnlos, rücksichtslos und bei überhöhten Geschwindigkeiten auch noch eine erhebliche Gefährdung für Dritte. Deshalb schieben wir dieser Szene mit konsequenten Kontrollen und maßgeschneiderten Konzepten einen Riegel vor“, erklärt der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl beim Blick auf das vergangene Wochenende.

Im Zusammenhang mit der „Poser“-Szene führte das Polizeipräsidium Stuttgart in der Nacht auf Sonntag auf der Planie Geschwindigkeitsmessungen durch. Deren Ergebnis werden mehrere Fahrverbote sein. „Wir wissen sehr genau wie sich eine Posing-Szene erfolgreich bekämpfen lässt. Das zeigten die Erfolge in Mannheim und Stuttgart. Die Polizei ist dort konsequent und professionell eingeschritten, so konnten dort – in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden – in den letzten Jahren hunderte Fahrzeuge stillgelegt und das Posing in weiten Teilen unterbunden werden“, so Innenminister Thomas Strobl.

Null Toleranz bei Angriffen auf die Polizei

Darüber hinaus kam es am Wochenende nicht nur in Stuttgart am Max-Eyth-See, sondern auch in Konstanz am Festplatz Klein-Venedig zu unschönen Szenen gegenüber der Polizei. Jeweils aus der Menge heraus wurden die Einsatzkräfte aggressiv angegangen. In Stuttgart kam es zudem zu Beleidigungen und vereinzelt wurden Gegenstände in Richtung der Einsatzkräfte und Dienstfahrzeuge geworfen. Durch die Polizeipräsidien Stuttgart und Konstanz konnte die Lage jedoch schnell durch konsequentes Einschreiten beruhigt werden. Neben vereinzelten Fest- und Gewahrsamnahmen wurden gegen alle Beteiligten Ermittlungsverfahren eingeleitet.

„Wer glaubt, mit Beleidigungen oder dem Werfen von Gegenständen das Kommunikationsangebot der Polizistinnen und Polizisten ausschlagen zu müssen, dem muss klar sein, dass er eine Grenze überschreitet. Angriffe gegen unsere Einsatzkräfte sind kein Kavaliersdelikt und völlig inakzeptabel. Konsequent und schnell werden es diejenigen zu spüren bekommen, die das nicht verstanden haben“, so Innenminister Thomas Strobl.

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