Archive for the ‘Stuttgart’ Category

SSB plant Schnellbuslinie zwischen Bad Cannstatt und Innenstadt

Pressemitteilung der SSB

Der Aufsichtsrat der SSB hat am 28. März den Planungen einer Schnellbuslinie von Bad Cannstatt in die Stuttgarter Innenstadt zugestimmt.

K-Expresso-BusDie Busse sollen vom Wilhelmsplatz Bad Cannstatt aus im Uhrzeigersinn eine Schleife um die Stuttgarter Innenstadt fahren und dann nach Bad Cannstatt zurück. Diese X1 benannte Linie wird als Schnellbuslinie ausgebaut und von Gelenkbussen mit emissionsarmer, innovativer Antriebstechnik bedient. Angestrebt wird ein 5-Minuten-Takt in der Hauptverkehrszeit. Durchgängige Bevorrechtigungen und Beschleunigungsmaßnahmen sollen die Fahrzeit auf der Linie X1 verkürzen.

Die X1 soll als kurzfristige Maßnahme die U1 im Parallelverkehr auf dem Abschnitt Wilhelmsplatz-Charlottenplatz entlasten. Mittelfristig soll die Infrastruktur der U1 auf 80 Meter lange Stadtbahnzüge ausgebaut werden. Mit den ebenfalls zur Entlastung beitragenden neuen Linien U16 und U19 steigt die Bedeutung des Wilhelmsplatz in Bad Cannstatt als Umsteigepunkt. Die X1 erschließt direkt von diesem Knotenpunkt aus die Stuttgarter Innenstadt.

Siehe auch: stuttgarter-zeitung/neue-stadtbahnlinie-x1-mehr-staus-durch-elektrobusse

Symbolfoto, Klaus

Wegen Demonstration: Am Donnerstagnach- mittag Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt und Stuttgart-Süd

Info der Stadt Stuttgart

Stau mit den Öffentlichen umfahren ;)Für Donnerstag, 30. März, ist eine Versammlung angemeldet, die den Straßenverkehr in der Innenstadt und in Stuttgart-Süd stark beeinträchtigen wird.

Die Kundgebung startet um 17 Uhr in der Schickstraße. Anschließend gehen die Teilnehmer auf die B27 Hohenheimer Straße (Fahrtrichtung stadtauswärts) und wechseln in Höhe der Etzelstraße auf die B27 Hohenheimer Straße in Fahrtrichtung stadteinwärts. Von dort laufen sie weiter auf den Charlottenplatz.

Die Abschlusskundgebung findet von 17.30 Uhr bis 19 Uhr auf der Verbindung zur B14 zwischen Charlottenplatz und Konrad-Adenauer-Straße statt. Ab 16.30 Uhr wird für die Aufbauarbeiten im Bereich Charlottenplatz bereits der Linksabbieger vom Planietunnel kommend in Richtung B14 gesperrt. Ab ca. 17.20 Uhr wird die Fahrtrichtung zur B14 in Richtung Bad Cannstatt komplett gesperrt.

Auf der Demonstrationsstrecke der B27 und dem Kundgebungsbereich des Charlottenplatzes wird es zwischen 17 Uhr und 19 Uhr zu verkehrspolizeilichen Sperrungen kommen. Verkehrsteilnehmer müssen im Bereich Innenstadt und S-Süd im Zeitraum 16.30 Uhr bis 20 Uhr mit erheblichen Verkehrsbehinderungen rechnen.

Von den Verkehrsbeeinträchtigungen werden auch die Buslinien 42, 43 und 44 direkt betroffen sein. Die Stadt bittet Verkehrsteilnehmer, den Bereich Charlottenplatz und B27 Hohenheimer Straße ab Donnerstagnachmittag weiträumig zu umfahren.

Foto, Sabine

Traditionelles Stuttgarter Fischerfest des Württembergischen Angler Verein

Fischerfest_Plakat_2017.copy1
20. Mai – 21. Mai 2017

Nachdem das Fischerfest 2016 (Hochwasser in Hofen, wir berichteten das geplante traditionelle fischerfest des wuerttembergischen anglerverein-e-v-2-4-septembe muss leider ausfallen) ausfallen musste, findet das Fest dieses Jahr schon im Mai statt. Fischesser kommen dann wieder voll auf Ihre Kosten,

Vereinsheim des WAV Stuttgart und Café am See

Vereinsheim des WAV Stuttgart und Café am See

Auf der Rückseite des Haus am See am Max-Eyth-See Mühlhäuser Straße 311, Stuttgart Hofen

Fische essen. Kabeljau, Scholle, Karpfen, Forelle. Räucherforelle frisch aus dem Ofen 😉

 

Weitere Infos:
facebook.com/events/Fischerfest
wav-stuttgart.de

Plakat, WAV Stuttgart
Foto, Klaus

Fernwärme für Feuerbach: EnBW zieht positive Zwischenbilanz

Posted by Klaus on 24th März 2017 in Stuttgart

PM EnBW

Derzeit anspruchsvolle Bauarbeiten unter dem Leibfriedschen Garten – Erste Kunden sollen im Herbst angeschlossen sein

Fernwärme-Feuerbach-0317-1Stuttgart. Im Moment besteht die neue, zwei Kilometer lange EnBW-Fernwärmeleitung zwischen dem Nordbahnhof und Feuerbach-Ost noch aus vielen kleinen Baustellen. Die Bauarbeiten dazu haben vor einem Jahr, im März 2016, begonnen und werden voraussichtlich bis zum Frühjahr 2018 andauern. „Wir freuen uns, dass wir unserem Ziel, wichtige Teile von Feuerbach an das Fernwärmsystem anzubinden und somit umweltschonend mit Energie zu versorgen, ein Stück näher gekommen sind“, berichtet Dr. Marc Jüdes, verantwortlicher Leiter für die Fernwärme der EnBW.

Foto, EnBW – Unter dieser 20 Meter tiefen Baugrube nahe der U-Bahn-Haltestelle Pragsattel….

Die Leitung unterquert zunächst den Leibfriedschen Garten bis zum Pragsattel. Über Stresemann- und Siemensstraße führt sie anschließend in die Leitzstraße, Junghansstraße und Hohnerstraße (vgl. Karte). Besonders anspruchsvoll sind die derzeit laufenden Arbeiten im Bereich des Leibfriedschen Gartens: Damit der Park nicht zur Baustelle wird, werden die Rohre in einem etwa 500 Meter langen Tunnel, dem sogenannten Düker, verlegt.

„Der Düker wird in einer Tiefe von rund 20 Metern unter dem Gelände hindurchgespresst“, sagt Projektleiter Stephan Hanke und ergänzt: „Aktuell reicht der Vortrieb von der U-Bahnhaltestelle Pragsattel bis unterhalb des Kunstwerks Sanctuarium im Leibfriedschen Garten, was einer Länge des Vortriebs von circa 120 Metern entspricht.“

Auch Vertriebsleiter Bernd Rieger zieht eine positive Zwischenbilanz: „Wir kommen gut voran und sind zuversichtlich, dass ab kommenden Herbst die ersten Kunden nach und nach mit Fernwärme heizen können. Zu den künftigen Abnehmern gehören zum Beispiel der Bülow-Tower unterhalb des Pragsattels und die Mercedes-Benz Bank.“

Fernwärme im Mittleren Neckarraum
Energie doppelt verwerten, das ist der große Pluspunkt von Fernwärme: Denn mithilfe von Kraft-Wärme-Kopplung gelingt es, Wärme, die bei der herkömmlichen Stromerzeugung entsteht, direkt in der Region als Heiz- und Prozesswärme zu nutzen. So senkt Fernwärme den Ressourcenbedarf und schont dabei das Klima.

Mit einer durchschnittlichen jährlichen Fernwärmeerzeugung von über drei Milliarden Kilowattstunden zählt die EnBW zu den größten

Fernwärmeunternehmen in Deutschland.

Das EnBW-Fernwärmesystem im Mittleren Neckarraum reicht von Stuttgart bis nach Altbach und Plochingen. Das Netz ist rund 270 Kilometer lang. Drei Heizkraftwerke speisen Wärme in das System ein: Münster, Gaisburg, Altbach sowie in Spitzenzeiten auch das Heizwerk Marienstraße. In Stuttgart werden 25.000 Wohnungen, 1.300 Gewerbekunden und 300 öffentliche Einrichtungen mit Fernwärme beheizt. 18 Prozent der Stadtfläche ist mit Fernwärme erschlossen. Die Fernwärmeanschlussleistung beträgt rund 1.000 Megawatt.

Freundliche Grüße

i.V. Hans-Jörg Groscurth
Pressesprecher / Leiter Regionale Kommunikation
Kommunikation & Politik

BC – Man glaubt es kaum – Springlicht wieder intakt

Posted by Klaus on 24th März 2017 in Stuttgart

K-Hat-Vorrang-Außer-Am Wilhelmsplatz funktionieren die Warnlichter wieder – Mehr als ein Jahr außer Betrieb

Wir hatten die Hoffnung ja schon fast aufgegeben :( Nur gut, dass nichts passiert ist

 

Dies berichtet heute die cannstatter-zeitung.de//-springlicht-wieder-intakt-

Foto, Klaus

Endspurt beim Bürgerhaushalt

Posted by Klaus on 23rd März 2017 in Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart

Der Bürgerhaushalt 2017 geht in die Zielgerade: Noch bis Montag, 27. März, können die Stuttgarterinnen und Stuttgarter online darüber abstimmen, was ihnen für ihre Stadt wichtig ist. So erhält der Gemeinderat wichtige Anregungen, welche Schwerpunkte sich die Stuttgarter für den kommenden Doppelhaushalt wünschen. Je mehr Bürger mitmachen, desto aus- sagekräftiger ist das Ergebnis.

Bewertungsphase Bürgerhaushalt 2017

Grafik: Stadt Stuttgart
Bisher haben sich 12.645 interessierte Stuttgarter auf der städtischen Internetseite zum Bürgerhaushalt registriert. Sie haben 3450 Vorschläge eingereicht und 799.335 Bewertungen sowie 9812 Kommentare dazu abgegeben.

Die Themenbereiche sind breit gefächert: Von Vorschlägen für eine verbesserte Ausstattung der Schulen über Ideen zum Ausbau der Mobilität bis hin zu Maßnahmen für mehr Umweltschutz. Auch sportliche und kulturelle Themen stehen bei den Bürgern hoch im Kurs.

Top-100-Vorschläge und die populärsten aus jedem Bezirk

Wer seine Heimatstadt aktiv mitgestalten möchte, sollte jetzt noch die Chance nutzen und den großen Ideenpool auf der Plattform www.buergerhaushalt-stuttgart.de durchstöbern. Dort können sämtliche eingereichten Vorschläge bequem per Mausklick bewertet werden, und zwar mit „gut für unsere Stadt“ oder „weniger gut für unsere Stadt“.

Die 100 höchstbewerteten sowie die populärsten zwei Vorschläge eines jeden Stadtbezirks werden anschließend durch die Fachabteilungen geprüft, mit einer Einschätzung versehen und an den Gemeinderat weitergeleitet. Dieser entscheidet dann, welche Vorschläge umgesetzt werden.

Weitere Informationen: www.buergerhaushalt-stuttgart.de

Hate Speech im Netz, 23.3.2017 18 Uhr im Forum 3

Im Rahmen von HEIMAT – internationale Wochen gegen Rassismus findet am 23.3.2017, um 18 Uhr im Forum 3, Gymnasiumstraße 21, 70173 Stuttgart eine Veranstaltung mit dem Titel „Hate Speech im Netz“ statt. Referent ist Rechtsanwalt Chan-Jo Jun.

Aufrufe zum Ermorden von Flüchtlingen, Politikern oder Aktivisten ist in Deutschland verboten. Im Internet, speziell auf Facebook, werden diese Inhalte trotzdem weiter verbreitet. Facebook reklamiert einen vom deutschen Recht freien Raum, in dem nur die eigenen Communitiy- Standards gelten sollen und die Politik berät noch, wie mögliche Reaktionen aussehen könnten. Der Rechtsanwalt Chan-Jo Jun aus Würzburg will deutsches Recht über die Justiz durchsetzen und hat Facebook-Manager angezeigt. Der Anzeigenerstatter selbst erläutert die Hintergründe und Entwicklungen.

Rückfragen und Anmeldungen an anna.lampert@forum-der-kulturen.de

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Schell
Geschäftsführer
Stadtjugendring Stuttgart e.V

Füttern von Tauben, Gänsen und Enten künftig stadtweit untersagt

Posted by Klaus on 16th März 2017 in Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart

Schwan-und-KarpfenTauben, Enten, Schwäne, Gänse oder auch Sumpfhühner dürfen künftig nicht mehr gefüttert werden. Das Verbot gilt auf allen Grünflächen oder öffentlichen Gewässern im Stadtgebiet. Die dazu gehörige Satzung hat der Gemeinderat am Donnerstag, 16. März, beschlossen.

Tauben dürfen seit 1964 nicht gefüttert werden. 1991 wurde das Verbot auf Wildtauben und 1997 auch auf Enten und Schwäne ausgeweitet. Die neue Satzung umfasst nun das ganze Stadtgebiet und alle Vögel.

Die Ausweitung des Geltungsbereichs auf Gänse und Rallenartige (Sumpfhühner, etc.) entspricht nicht nur den praktischen Anforderungen, sondern wird von Experten ausdrücklich empfohlen. Für die Umwelt und die Gesundheit ist es gleichgültig, welche Vögel gefüttert werden, zum anderen hat die Vermehrung von Gänsen und Rallen so verändert, dass ein Fütterungsverbot gerechtfertigt ist. Vor allem im Bereich Schlossgarten nimmt nach Angaben des Amts für öffentliche Ordnung die Gänsepopulation „überhand“. Uferbereiche sind häufig mit Vogelkot beschmutzt und bergen eine erhöhte Infektionsgefahr für spielende Kinder und Spaziergänger. Das hat auch der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg bestätigt. Zudem wirken die Fütterungen negativ auf das Verhalten der Tiere – da im Wesentlichen nur dominante Tiere profitieren. Sie werden zum Teil überfüttert und krank.

Verstöße werden als Ordnungswidrigkeit geahndet. Es droht ein Bußgeld von einmalig 35 Euro, bei Wiederholung bis zu 5000 Euro.

Die Satzung tritt am Tag nach Ihrer Veröffentlichung in Kraft. Sie ist der turnusgemäße Neuerlass und die konsequente Fortschreibung der Vorgängersatzung aus dem Jahr 1997.

Foto, Klaus

Unfalllage 2016 für das Stadtgebiet Stuttgart

Posted by Klaus on 16th März 2017 in Stuttgart

Unfall-WagenburgtunnelStuttgart

Präsident Lutz: „Regeln einhalten, Rücksicht nehmen und sich nicht ablenken lassen – das muss in den Köpfen wieder präsenter werden“

Weniger Verkehrsunfälle mit Personenschaden und ein deutlicher Rückgang der Anzahl der Verletzten bei gleichbleibend hohen Verkehrsunfallzahlen – dies sind die wesentlichen Eckpunkte der Verkehrsunfallbilanz 2016 der Stuttgarter Polizei. Im vergangenen Jahr ereigneten sich auf den Stuttgarter Straßen insgesamt 26.704 Unfälle in Stuttgart, zwei mehr als im Vorjahr (26.702). Davon waren 1.985 Unfälle mit Personenschaden (minus 7,5 Prozent), bei denen letztlich 2.537 Menschen verunglückten. Dies sind fast 9 Prozent weniger als noch in 2015 (2.778) und die geringste Anzahl an Verunglückten in den vergangenen 40 Jahren. Allerdings gab es mehr Schwerverletzte: nach 257 im Jahr 2015 ist mit 300 im vergangenen Jahr annähernd das Niveau von 2014 (301 Schwerverletzte) erreicht (plus 16,7 Prozent). Wie im Vorjahr verloren acht Menschen im Stuttgarter Straßenverkehr ihr Leben: Fünf Fußgänger, zwei Autofahrer und ein Verkehrsteilnehmer mit seinem Pedelec.

Statistisch betrachtet ereignen sich im Stadtgebiet jeden Tag 73 Unfälle, bei denen sieben Menschen zu Schaden kommen. „Die Verkehrsdichte ist enorm, gleichzeitig der Verkehrsraum eng und begrenzt und aufgrund von Baustellen permanent verändert. Die Vielzahl der unterschiedlichen Verkehrsbeziehungen und Verkehrsarten sowie die Informationsflut fordern offenbar trotz der technischen Verbesserungen ihren Tribut. Auch deshalb haben wir einen erneuten Höchstwert aller Unfälle in Stuttgart“, sagte Polizeipräsident Franz Lutz.

Die Hauptunfallursachen sind typisch für die Großstadt: Vor allem das Missachten der Vorfahrt sowie Fehler beim Abbiegen, Wenden oder Rückwärtsfahren liegen mit einem Gesamtanteil von rund 23 Prozent ganz vorne. Danach folgen Fehler im Abstandsverhalten und beim Fahrstreifenwechsel sowie Alkoholeinfluss. Zu schnelles Fahren – landesweit Hauptunfallursache bei jedem vierten schweren Verkehrsunfall – spielt in Stuttgart praktisch kaum eine Rolle: Nur bei jedem 50. Verkehrsunfall ist Geschwindigkeit die Unfallursache (2,0 Prozent).

Vieles unternimmt die Polizei, um den Regelverstößen im Straßenverkehr zu begegnen: Obwohl Geschwindigkeit in Stuttgart keine herausragende Unfallursache ist, bleibt unter anderem deren Überwachung eine zentrale Polizeiaufgabe. 17.462 Mal wurden Fahrer wegen Raserei angezeigt. Die Zahl derer, die erheblich zu schnell unterwegs waren und die deshalb ein Fahrverbot erwartete, stieg um 4,9 Prozent auf 898 Fahrer. Ein Augenmerk legten die Ordnungshüter wie immer auf die Alkohol- und Drogenproblematik im Straßenverkehr. Dabei braucht es gerade bei Fahrten unter Drogeneinfluss für das Erkennen ein sehr gutes Gespür. Das hatten die Polizisten bei sehr vielen Verkehrskontrollen und dabei 938 (2015: 1.014) alkoholisierte und 353 (2015: 302) unter Drogeneinfluss stehende Fahrer angezeigt. Polizisten haben im vergangenen Jahr 1.077 Rotlichtverstöße festgestellt (2015: 812, 2014: 666, 2013: 398). Bei rund 70 Kontrollaktionen mit Zielrichtung Handynutzung, Gurtpflicht und Helmpflicht stellten sie insgesamt 11.612 Verstöße fest (davon 5.549 Handy-Verstöße). Franz Lutz zeigte sich besorgt, wie viele Menschen sich beim Fahren und als Fußgänger durch elektronische Geräte ablenken lassen, nicht nur durch das Telefonieren an sich, sondern auch durch das Tippen oder Bedienen von Smartphones und anderen Geräten. „Es fehlen zwar verlässliche Zahlen zur Unfallursache Handy, wir gehen aber von einem hohen Dunkelfeld aus. Das Hantieren mit elektronischen Geräten am Steuer ist aber hochgefährlich und verantwortungslos. Dies muss den Verkehrsteilnehmern bewusst werden, sie müssen selbst die Regeln einhalten, sie müssen Rücksicht nehmen und dürfen sich nicht ablenken lassen“, forderte Lutz, denn, so der Präsident, der überwiegende Anteil der Unfälle habe seine Ursache in fahrlässigem oder gar vorsätzlichem Missachten der Vorschriften.

*** Fußgänger: Nachdem 2015 ein Rückgang der Unfälle mit Fußgängern um 24,2 Prozent auf 232 zu verzeichnen war, stieg die Zahl jetzt wieder an. Bei 268 Unfällen waren Fußgänger beteiligt (plus 15,5 Prozent). Nur bei sieben Unfällen blieb es beim reinen Sachschaden. Fünf Fußgänger starben, 174 wurden leicht verletzt, 66 schwer verletzt, das entspricht einer Steigerung von rund 32 Prozent. Bei zirka 40 Prozent der Fußgängerunfälle setzten die Fußgänger selbst die Ursache. Unachtsamkeit und Ablenkung sind auch hier wesentliche Einflussfaktoren. Niedrigste Unfallzahl in den letzten zehn Jahren bei Kindern: Nach einem Rückgang der Unfälle mit Kindern von 109 im Jahr 2014 auf 100 im Jahr 2015 ging die Zahl im Jahr 2016 erneut zurück. 94 Unfälle entsprechen einem Rückgang von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 26 Kinder (2015: 23) wurden schwer und 121 leicht verletzt (2015: 149).

Kinderfußgängerschein – ein Beitrag zur Prävention: Alle Erstklässler in Stuttgart machen den „Kinderfußgängerschein“ und werden über die Gefahren und richtiges Verhalten im Straßenverkehr aufgeklärt. Auch das richtige Verhalten an Stadtbahnhaltestellen und Bushaltestellen wird geübt. Auf dem Schulweg gab es in diesem Jahr 19 Unfälle (2015: 25). Trotz dieses Rückgangs geht der Appell an die „größeren Vorbilder“, sich ihr Verhalten vor den Kindern ins Bewusstsein zu rufen.

Radfahrer: Anstieg der Radlerunfälle um 3,4 Prozent auf 453. 279 Radfahrer verletzten sich dabei leicht (2015: 299), 69 schwer (2015: 65). Bei 76 Unfällen verunfallten Radfahrer alleinbeteiligt. Lediglich 31 Prozent (2015: 32,3 Prozent) der Radler nutzten den Helm richtig, 41 Prozent trugen nicht einmal einen.

Stadtbahnen: 108 Unfällen mit Stadtbahnen sind eine Zunahme von zirka 11 Prozent. Der weit überwiegende Anteil dieser Unfälle wird durch Fahrzeugführer (71,3 Prozent) oder Fußgänger (19,4 Prozent) verursacht. Eine Rolle spielen die schweren Stadtbahnen, haben sie doch längere Bremswege. Unfallfluchten: Erschreckend: Bei beinahe jedem vierten Unfall ist demzufolge einer der Beteiligten geflüchtet. 2016 entfernten sich bei 5.906 Unfällen Beteiligte unerlaubt, ein Rückgang um rund 1,9 Prozent. Dies entspricht einem Anteil am Gesamtunfallgeschehen von 22,1 Prozent. ABER: Unfallflucht in Stuttgart lohnt sich nicht. 36 Prozent der schweren Unfälle und fast ebenso viele der Parkplatzrempler werden aufgeklärt und meist folgen schwerwiegende juristische Konsequenzen.

Der Bericht zur Unfalllage 2016 ist unter www.polizei-stuttgart.de sowie www.facebook.com/polizeipraesidiumstuttgart im Internet abrufbar.

Symbolfoto, Sabine

Neue Broschüre zum Thema Pflege

Posted by Klaus on 15th März 2017 in Allgemein, Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart

SStuttgart 68788„Was ist, wenn? 22 Fragen zum Thema Pflege“ ist der Titel einer neuen Broschüre der Pflegestützpunkte Stuttgart beim Sozialamt der Stadt. Die Publikation berücksichtigt die Änderungen durch das seit Anfang des Jahres geltende Pflegestärkungsgesetz II und nennt die wichtigsten Ansprechpartner.

Was ist, wenn ich zum Pflegefall werde, oder jemand aus der Familie, dem Bekannten- und Freundeskreis? Woher bekomme ich Hilfe und wer bezahlt was? Diese und viele weitere Fragen beschäftigten immer mehr Menschen auch in Stuttgart.

Antworten gibt die 50-seitige Broschüre, die jetzt erschienen ist. Als Grundlage diente eine Veröffentlichung der Landesstelle Pflegende Angehörige Nordrhein-Westfalen. Die Texte wurden von den Fachkräften des Pflegestützpunkts in Zusammenarbeit mit der Abteilung Kommunikation aktualisiert – zum Beispiel hinsichtlich der fünf neu eingeführten „Pflegegrade“ und ihrer jeweiligen Voraussetzungen.

Kontaktdaten für Beratung und Unterstützung

Auf den Themenkomplex Pflegeversicherung und Finanzierung folgen Kapitel über die Vereinbarkeit von Pflege, Beruf und Familie, die Gestaltung der Pflege, Menschen mit Demenz, alternative Wohnformen und das Sterben zu Hause. Darüber hinaus werden die Kontaktdaten der wichtigsten Stellen in Stuttgart genannt, die Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen Beratung und Unterstützung anbieten.

Die Broschüre liegt in jedem Bezirksrathaus und an der Infothek des Rathauses, bei den Pflegestützpunkten in der Eberhardstraße 33 und allen Stadtteilbüros des Bürgerservice Leben im Alter kostenlos aus. Unter www.stuttgart.de/pflegestuetzpunkt steht sie zusammen mit weiteren Informationen zum Thema als Download bereit. Und sie kann unter Telefon 216-59101 oder per E-Mail an psp-stuttgart@stuttgart.de bestellt werden.

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