Archive for the ‘Stuttgart’ Category

Verschiebung der Müllabfuhr wegen Christi Himmelfahrt

Posted by Klaus on 8th Mai 2021 in In und um Gablenberg herum, Stuttgart

Presse LHS

Wegen des Feiertags am Donnerstag, 13. Mai (Christi Himmelfahrt), kommt es zu Verschiebungen der Regelabfuhrtage der braunen, grauen und grünen Tonnen.

 

 

Dies hat zur Folge, dass die Abfuhr verlegt wird, und zwar

  • von Donnerstag, 13. Mai, auf Freitag, 14. Mai, und
  • von Freitag, 14. Mai, auf Samstag, 15. Mai.

Diese Information ist besonders wichtig für Haushalte auf Grundstücken, bei denen die Standplätze der Abfall- und Wertstoffbehälter nicht frei zugänglich sind, beziehungsweise bei denen die Behälter am Tag der Leerung an der Straße bereitgestellt werden müssen.

Für den Mehranfall von Müll gibt es amtliche graue Müllsäcke, die in den Bezirksrathäusern der Außenstadtbezirke, in den jeweiligen Bürgerbüros der Innenstadtbezirke sowie bei der Rathaus-Infothek zu je 5,15 Euro erworben werden können.

Corona-Pandemie bremst Feuerwehr nicht aus

Posted by Klaus on 7th Mai 2021 in Allgemein, Stuttgart

Pressemeldung LHS 7.05.2021

Trotz der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie ist die Stuttgarter Feuerwehr jederzeit einsatzbereit. Dank eines umfassenden Schutz- und Hygienekonzeptes gab es bislang nur wenige Infektionsfälle unter den Einsatzkräften.

Einsatzkräfte der Stuttgarter Berufsfeuerwehr neben ihren Einsatzfahrzeugen.
Foto, Feuerwehr Stgt

Die Feuerwehr Stuttgart ist für die Sicherheit in der Landeshauptstadt unverzichtbar. Rund 500 haupt- und über 1.100 ehrenamtliche Einsatzkräfte stehen für Einsätze im Stadtgebiet bereit, retten Menschen und Tiere, löschen Brände und sind Teil des medizinischen Rettungsdienstes der Landeshauptstadt Stuttgart. Dank eines Schutz? und Hygienekonzeptes gab es bislang nur wenige Infektionen unter den Einsatzkräften. Feuerwehr-Leiter Dr. Georg Belge: „Die Pandemie macht auch vor uns nicht halt. Durch Schutzmaßnahmen und umsichtiges Verhalten aller Angehörigen der Feuerwehr, ist es gelungen die Einsatzbereitschaft dauerhaft sicherzustellen.“

Interne Teststation an Wache 1

Um die Einsatzfähigkeit sicherzustellen, wurde im März 2020 das Schutz- und Hygienekonzept erstellt und stets weiterentwickelt. Beispielsweise werden die Wachschichten von anderen Bereichen getrennt. Für Fragen und Infektionsverdachtsmeldungen innerhalb der Wehr wurde eine 24-Stunden-Hotline eingerichtet.
Seit November 2020 gibt es eine interne Teststation an der Feuerwache 1. So können Infektionen schnell erkannt und Infektionsketten unterbrochen werden. Seit April 2021 wird die Teststrategie durch freiwillige Selbsttests ergänzt.

Schutz beim Einsatz

In Absprache mit dem Gesundheitsamt wurden die Schutzmaßnahmen für bestimmte Einsatzlagen angepasst. So tragen die Einsatzkräfte aus Infektionsschutzgründen neben den FFP2/3-Masken auch Schutzkleidung und einen Augenschutz. Die Alarm? und Ausrückeordnung mit den Einsatzkonzepten wurde temporär angepasst. Ziel: Möglichst wenige Kontakte zwischen den verschiedenen Einsatzabteilungen.

Die Feuerwehr Stuttgart ist mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug auch Bestandteil des medizinischen Rettungsdienstes in der Landeshauptstadt. Für eine effektive und sichere Einsatzbewältigung wurden auch hier die Schutzmaßnahmen für die Kräfte erhöht und die Einsatzstandards an die Pandemie angepasst.

Weniger Einsätze in 2020 – Mehr Anrufe

Die Integrierte Leitstelle Stuttgart wird gemeinsam durch die Feuerwehr Stuttgart und den DRK Kreisverband Stuttgart e. V. betrieben. Aufgabe der Leitstelle ist die Annahme von Notrufen bei dringenden medizinischen Notfällen, Bränden, Unfällen und Notlagen, sowie die Alarmierung und Lenkung der Einsatzkräfte. Hierfür ist sie rund um die Uhr über den europaweiten Notruf 112 erreichbar.

Die Einsatzzahlen von Feuerwehr und Rettungsdienst sanken im Jahr 2020 leicht gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Krankentransporte stieg hingegen an. Zudem wandten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger mit Fragen zur Pandemie an die Leitstelle. Zu Spitzenzeiten mussten mehrere hundert Anrufe am Tag mit allgemeinen Fragen zu Corona?Schutzmaßnahmen, Impfterminen oder Bezugsmöglichkeiten von Schutzausrüstung bearbeitet werden.

Im Jahr 2020 rückte die Feuerwehr Stuttgart zu 15.118 Einsätzen aus. Dies waren 3.508 Einsätze weniger als 2019. Insgesamt 7.805 Einsätze und damit über die Hälfte der Gesamteinsätze entfielen auf die Rettungswagen und das Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwehr.

Hohe Impfbereitschft

Seit Beginn der Pandemie konnten über lange Zeiträume keine Übungsdienste, Versammlungen oder Weiter? und Ausblidungen der Freiwilligen Feuerwehr stattfinden. Dennoch war die Freiwillige Feuerwehr Stuttgart jederzeit einsatzbereit und absolvierte im Gesamtjahr 2020 über 1.000 Einsätze.

Die Impfbereitschaft innerhalb der Stuttgarter Feuerwehr ist groß. Stand Anfang Mai erhielten bereits über die Hälfte aller Einsatzkräfte der Feuerwehr Stuttgart eine Erstimpfung. Amtsleiter und Feuerwehrkommandant Dr. Georg Belge ist dankbar dafür, dass nach dem Impfgipfel der Landesregierung Mitte April weitere Einsatzkräfte, insbesondere aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr, ein Impfangebot unterbreitet werden kann.

Foto 112, Klaus

Weitere Fischbestandserhebung im Max Eyth See

Presse LHS 7.05.2021

Im Max Eyth See soll die weitere Entwicklung der Fischfauna kontrolliert werden. Dafür führt die Stadt am Dienstag, 11. und Mittwoch, 12. Mai, erneut eine Fischbestandserhebung durch.

Für die Erhebung des Fischbestands werden über den See verteilt Stellnetze platziert. Diese sind für Schwimmer lebensgefährlich. Die Stadt weist deshalb auf das strikte Badeverbot im Max Eyth See hin. Während des betroffenen Zeitraums ist jeglicher Wassersport auf dem See untersagt.

Die Maßnahme erfolgt mit Zustimmung des Württembergischen Anglervereins, der die Fischrechte am See gepachtet und damit die Hegepflicht übernommen hat.

Die Regulierung des Fischbestands ist Teil eines umfangreichen Maßnahmenprogramms der Stadt, um das Ökosystem des Max Eyth Sees nachhaltig zu verbessern.

Foto, Archiv

Neuer Innenstadtplan CityMap 2021

Posted by Klaus on 4th Mai 2021 in Stuttgart

Presse LHS

Stuttgarts Stadtbild ändert sich stetig. Deshlab hat das Stadtmessungsamt jetzt die aktuelle Ausgabe des amtlichen Innenstadtplans „CityMap Stuttgart 2021“ herausgegeben. Besondere Bauwerke sind darauf markant als 3D-Gebäude dargestellt. (Foto, LHS)

Neben digitalen Kartenanwendungen bleiben gedruckte Karten weiterhin wichtig und hilfreich für die Orientierung in einer Stadt und Region. Da sich das Stadtbild einer modernen Metropole wie Stuttgart stetig ändert, hat das Stadtmessungsamt Stuttgart nun die aktuelle Ausgabe des amtlichen Innenstadtplans CityMap Stuttgart 2021 herausgegeben.

Die CityMap im Maßstab 1 zu 10.000 erscheint jetzt in neuer Aufmachung und mit UTM-Koordinatengitter, einem globalen Koordinatensystem. Die CityMap zeigt einen detaillierten Überblick über das Stadtzentrum im Talkessel bis hin zur Wilhelma und dem Neckarpark mit seinen Sportstätten. Dabei sind besondere stadtbildprägende Bauwerke markant als 3D-Gebäude dargestellt. Die CityMap enthält auch ein Straßenverzeichnis, Karten und Kurzinformationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten im Stadtgebiet sowie einen Plan des VVS-Verbund?Schienennetzes.

Map kostet fünf Euro

Die CityMap Stuttgart 2021 sowie weitere Kartenprodukte sind für fünf Euro im Kundenzentrum des Stadtmessungsamts, Kronenstraße 20,  www.stuttgart.de/stadtmessungsamt (Öffnet in einem neuen Tab), oder im Buchhandel erhältlich. Corona-bedingt können die üblichen Öffnungszeiten geändert sein.

Das Stadtmessungsamt Stuttgart bietet weitere Karten, digitale Geodaten sowie innovative Dienstleistungen an. In der städtischen Grundbucheinsichtsstelle im Kundenzentrum erfolgen Beratungen, Auskünfte und Auszüge zu Grundbuchangelegenheiten.

Weitere Infos zu zahlreichen Stadtthemen und Lebenslagen unter:  www.stuttgart.de/stadtplan (Öffnet in einem neuen Tab)
 www.3d.stuttgart.de (Öffnet in einem neuen Tab)
 www.stuttgart.de/geoservice

Diskussion um Ergänzungsbahnhof

Presse LHS

Der Stuttgarter Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper hat sich kritisch zu den in verschiedenen Medien veröffentlichten Plänen der Koalitionspartner Bündnis 90/Die Grünen und CDU geäußert, einen Ergänzungsbahnhof auf den im städtischen Eigentum befindlichen bisherigen Gleisflächen bauen zu wollen.

OB Nopper sagte am Montag, 3. Mai: „Wir sind verwundert über die Berichte, dass der Koalitionsvertrag zwischen Bündnis 90/Die Grünen und CDU die Realisierung eines Ergänzungsbahnhofs vorsieht – unter der Voraussetzung, dass Bedarf, Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit nachgewiesen werden können. Der Koalitionsvertrag scheint insoweit ein Vertrag zu Lasten Dritter zu sein, ein Vertrag zu Lasten der Landeshauptstadt Stuttgart.“ Nopper kritisierte, ein Ergänzungsbahnhof würde die Nutzbarkeit der städtischen Flächen insbesondere für Wohnungsbau und Kultureinrichtungen stark einschränken und die Realisierung der städtebaulichen Aufwertung erheblich verzögern.

„Land ist in der Verantwortung für seine Landeshauptstadt“

Nopper wörtlich: „Das Land scheint die Rechnung ohne den Wirt machen zu wollen. Dies ist umso erstaunlicher, da nach den bisher vorliegenden Untersuchungen die Leistungsfähigkeit des im Bau befindlichen Durchgangsbahnhofs auch über das Jahr 2030 gewährleistet ist. Sofern das Land Zweifel an dessen Leistungsfähigkeit haben sollte, müssten vor allem Alternativen zum Ergänzungsbahnhof geprüft werden, welche die Kapazitäten für den Regional? und Fernverkehr steigern.“ Der OB mahnte eine Gesamtverantwortung des Landes an: „Es gibt auch eine Verantwortung der Koalitionspartner für die Ermöglichung von dringendst benötigten Wohnungen für tausende von Menschen in Stuttgart. Und es gibt eine Pflicht des Landes zur Einhaltung der Finanzierungsvereinbarung zwischen DB, Land, Stadt, Region und Flughafen und damit zur Vertragstreue gerade auch zwischen Land und Stadt.“

Foto, Archiv

Europawoche Stuttgart4Europe

Posted by Klaus on 1st Mai 2021 in Stuttgart

Presse LHS

Jährlich finden um den Europatag am 9. Mai europaweit vielfältige Veranstaltungen statt. Der Tag erinnert an den Gründungstag der heutigen Europäischen Union. Auch Stuttgart präsentiert sich 2021 wieder mit einer Online-Europawoche zu relevanten Projekten und friedensstiftenden Kooperationen mit seinen Partnerstädten.

Am Rathaus wird am 9. Mai aus Anlass des Europatages die Europafahne gehisst, zudem weist vom 7. bis 10. Mai ein Banner am Rathausturm auf den Europatag hin. Auf Initiative der Landeshauptstadt Stuttgart wehen vom 30. April bis 10. Mai Europafahnen entlang der Planie am Schlossplatz.

In der Europawoche wird sich beispielsweise Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper online mit seiner Straßburger Kollegin Jeanne Barseghian über die Stärkung der gemeinsamen Zusammenarbeit austauschen.

Programme und Links unter LHS>>>>>

Grafik, LHS Fotos, Klaus

Stromversorgung für Belüfter am Max Eyth See

Posted by Klaus on 24th April 2021 in Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart, Stuttgart

Presse LHS

Im Auftrag des Tiefbauamts werden am Max Eyth See Leitungsbauarbeiten für die Stromversorgung der geplanten dauerhaften Belüftungsanlage vorgenommen. Die Arbeiten beginnen am Mittwoch, 28. April.

Die Belüfter sind Teil des städtischen Maßnahmenpakets, das zur Verbesserung des ökologischen Gleichgewichts am See beitragen soll. In kritischen Phasen versorgen die Belüfter den Max Eyth See mit Luftsauerstoff, da er als künstlich angelegtes Flachgewässer eine hohe Nährstoffverfügbarkeit im Wasser und Sediment aufweist. In Schönwetterperioden kann es daher aufgrund der hohen Nährstoffbelastung zu starken Algenentwicklungen kommen.

In diesem Jahr soll zunächst ein Belüfter als Prototyp an der Ostseite des Max Eyth Sees platziert werden, um Rückschlüsse auf Auswirkungen, Wirkungsweise und Einfluss der Belüftung auf das Ökosystem im See zu erhalten. Der Testbetrieb ist für etwa ein Jahr vorgesehen, um auch die saisonalen Einflüsse auf die Wirkung der Anlage bewerten zu können. Für die Stromversorgung müssen Leitungen verlegt werden. Die Stromtrassen werden vorbereitend auch an den Standorten im Norden und an der Ostseite des Sees gelegt. Das erspart zusätzliche Baumaßnahmen. Die Arbeiten werden etwa bis voraussichtlich Mitte Mai andauern.

Foto, Klaus

OB Nopper fordert Transparenz bei Ergänzungs- station

Presse LHS

Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper fordert das Verkehrsministerium Baden-Württemberg auf, den diesem vorliegenden Abschlussbericht einer Machbarkeitsstudie für eine von Verkehrsminister Winfried Hermann angestrebte Ergänzungsstation am künftigen Stuttgarter Hauptbahnhof unverzüglich vorzulegen.

Der Abschlussbericht müsse vorliegen, bevor das Thema Gegenstand des Koalitionsvertrags auf Landesebene werde. Zu den von den „Stuttgarter Nachrichten“ bisher veröffentlichten Ergebnissen der Machbarkeitsstudie stellt Nopper fest: „Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf, zu erfahren, welche konkreten Vor- und Nachteile einer solchen Ergänzungsstation die Gutachter festgestellt haben. Nach den uns bisher vorliegenden Erkenntnissen würde eine solche Ergänzungsstation den Zielsetzungen des Gemeinderats für das Rosensteinquartier zuwiderlaufen.“

Ergänzungsstation kann Auswirkungen haben

Die Landeshauptstadt hat für die künftige Nutzung der heutigen Gleisflächen bereits einen städtebaulichen Wettbewerb durchgeführt. Die Pläne auf Grundlage des Entwurfs des Stuttgarter Architekturbüros ASP sehen für das künftige Quartier Rosenstein rund 5600 Wohnungen für etwa 10000 Menschen sowie Einrichtungen für Bildung, Kultur und Parkerweiterung vor. Dies könnte durch die Ergänzungsstation gefährdet werden.

Fotos, Archiv

Zurückschneiden von Pflanzen auf privaten Grundstücken

Posted by Klaus on 19th April 2021 in Stuttgart

Presse LHS

Mit Beginn der Vegetationszeit kommt es wieder vor, dass Bäume und Sträucher von Privatgrundstücken in den Straßenraum ragen und auf diese Weise die Verkehrssicherheit gefährden. Um solche Beeinträchtigungen zu vermeiden, weist das Tiefbauamt auf die Beseitigungspflicht von Überwuchs im öffentlichen Verkehrsraum hin.

Gemäß § 28 Abs. 2 des Straßengesetzes für Baden-Württemberg dürfen Anpflanzungen nicht angelegt werden, wenn sie die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. Daher werden Grundstückseigentümer gebeten, umgehend zu prüfen, ob Sträucher oder Äste von ihrem Grundstück in den Verkehrsraum ragen. Das Tiefbauamt ist in bestimmten Fällen verpflichtet, auch ohne nochmalige Aufforderung ersatzweise den Rückschnitt auf Kosten des privaten Anliegers zu vollziehen, wenn der erforderliche Rückschnitt nicht erfolgt.

Augenmerk auf Schulwege

Bei Geh- und Radwegen kann es zu gefährlichen Situationen kommen, wenn Radfahrer, Fußgänger, Senioren mit Gehhilfen, Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen oder Kinder, die bis zum Alter von acht Jahren mit dem Fahrrad auf dem Gehweg fahren müssen, auf die Fahrbahn ausweichen müssen. Die Stadt legt daher auch ein besonderes Augenmerk auf die Schulwege. Müllabfuhr, Busse und Rettungsfahrzeuge können durch Pflanzenbewuchs, der die Sichtverhältnisse beeinträchtigt, gefährdet werden, insbesondere an Kreuzungen und Einmündungen.

Gegebenheiten prüfen

Bei öffentlichen Verkehrsflächen muss der Luftraum über der Fahrbahn bis mindestens viereinhalb Meter, über Geh- und Radwegen bis mindestens zweieinhalb Meter Höhe von überhängenden Ästen und Zweigen freigehalten werden. Der Bewuchs entlang der Geh- und Radwege ist bis zur Grundstücksgrenze zurückzuschneiden.

Für Fahrbahnen ohne Gehweg ist ein seitlicher Sicherheitsraum von mindestens 75 Zentimetern vorgeschrieben. Wenn ein Randstein vorhanden ist, kann der Sicherheitsabstand auf 50 Zentimeter reduziert werden.

Der Gehweg muss so weit freigehalten werden, dass sich zwei Fußgänger problemlos begegnen können, ohne auf die Fahrbahn ausweichen zu müssen. Kreuzungen und Einmündungen müssen gut einsehbar sein, und zwar so, dass wartende Autofahrer ohne Behinderung bevorrechtigter Fahrzeuge aus dem Stand sicher einbiegen oder kreuzen können.

Dieser notwendige Pflegeschnitt unterliegt nicht dem Verbot gemäß § 39 BNatSchG, das ansonsten untersagt, in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September Bäume, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche oder andere Gehölze sowie Röhricht? und Schilfbestände abzuschneiden oder zu zerstören.

Download Infos

Grafik, LHS

Stadt verfügt Schließung von Schulen und Kitas

Posted by Klaus on 19th April 2021 in Stuttgart

Presse LHS 19.04.2021

Aufgrund der hohen Infektionszahlen haben in Stuttgart die meisten Schulen nach den Osterferien nicht für den Präsenzunterricht geöffnet. Damit sind sie der Empfehlung der Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Isabel Fezer, gefolgt. Der Empfehlung folgt nun wie angekündigt eine verbindliche Anordnung.

Die Stadtverwaltung hatte bereits am Freitag (16. April) in Vorausschau an die Eltern appelliert, ihre Kinder ab Montag zu Hause zu betreuen. Der Empfehlung folgt nun wie angekündigt eine verbindliche Anordnung. Diese sieht vor, dass die rund 230 Schulen und 600 Kindertageseinrichtungen aller Träger ab Donnerstag schließen müssen. Dies geht aus einer Allgemeinverfügung hervor, die die Stadt am Montag, 19. April, öffentlich bekannt gab. Die Allgemeinverfügung zur Schließung von Schulen und Kitas gilt ab Donnerstag als rechtlich bindend.

Bürgermeisterin Fezer sagte: „Die Schließungen von Kitas und Schulen schützen unsere Kinder und vermeiden weitere Ansteckungen. Auch Schul- und Kitakinder sind nicht sicher vor einer Infektion und können ansteckend sein. Umso wichtiger ist es, dass Eltern die Notbetreuung wirklich nur in Notfällen in Anspruch nehmen.“

Bescheinigung des Arbeitgebers notwendig

Damit Eltern für ihre Kinder die Notbetreuung in Schulen und Kitas in Anspruch nehmen können, müssen sie in ihrer beruflichen Tätigkeit unabkömmlich sein und eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen. Darüber hinaus werden Kinder aus Familien, die sich in besonderen Notlagen befinden, aufgenommen werden.

Zudem müssen die Kinder für die Notbetreuung negative Ergebnisse von Corona?Schnelltests vorweisen. Das wird für die Kita?Kinder aus einer weiteren Allgemeinverfügung der Landeshauptstadt hervorgehen, für Schulkinder ist dies per Verordnung des Landes festgelegt.

Die Stadtverwaltung kündigt an, über die Einzelheiten der Voraussetzungen für die Teilnahme an der Notbetreuung in Kürze detailliert zu unterrichten.

Abschlussjahrgänge ausgenommen

Die Coronaverordnung des Landes Baden-Württemberg sieht eine Schließung von Schulen und Kitas vor, wenn an drei Tagen in Folge die Sieben?Tages-Inzidenz über 200 Neuinfektionen liegt. Ausgenommen von der Schließung sind unter anderem Abschlussjahrgänge. Die Einrichtungen können wieder öffnen, wenn die Sieben-Tage?Inzidenz von 200 Neuinfektionen an fünf Tagen in Folge unterschritten wird. Dies muss das Gesundheitsamt Stuttgart feststellen.

Weitere Informationen zur Schließung von Schulen und Kitas sind in der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg (§ 14 b Abs. 14 CVO) zu finden:  https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/ (Öffnet in einem neuen Tab)

Foto, Archiv