Archive for the ‘Heckengäu’ Category

Bürgerinitiative fordert Einlenken – „Landrat bremst Pendler aus“

Das Verhalten von Böblingens Landrat Roland Bernhard in Sachen Hermann-Hesse-Bahn gefährdet die Interessen der Pendler in den Kreis Böblingen und damit der dortigen Gewerbetreibenden. Diese Auf- fassung vertritt die Bürgeraktion Unsere Schwarz- waldbahn.
Die Bürgerinitiative bezieht sich auf den erneuten Vorstoß von Bernhard, der den Zugverkehr von Calw schon in Weil der Stadt enden lassen möchte.
„In der Verkehrswirtschaft gibt es die eindeutige Erfahrung, dass mehrmaliges Umsteigen auf kurzer Entfernung auf Berufspendler abweisend wirkt“, sagt Hans-Peter Benzing aus Renningen von der Bürgeraktion. Wer den Fahrgästen aus dem Kreis Calw Richtung Böblingen also unnötiges Umsteigen in Weil der Stadt zumute statt nur den Zugwechsel in Renningen, gefährde nicht nur die Akzeptanz der Hermann-Hesse-Bahn insgesamt. Es schädige auch die Attraktivität der Arbeitsplätze im Kreis Böblingen. Denn viele Mitarbeiter wollten sich nicht mehr mit Stau und Parkplatzsuche herumschlagen. Dies habe die Bürgerinitiative in einem Brief an Bernhard nun mitgeteilt. Schließlich sei eine solche Haltung auch ein Affront gegenüber den Mitarbeitern von Bosch in Renningen, die dort direkt auf den Zubringerbus zum Forschungszentrum umsteigen könnten. „Jede auf den Nahverkehr verlagerte Autofahrt ist ein Beitrag zur Energieeinsparung“, so Benzing: „Leider versucht Herr Bernhard, den Klimaschutz zu behindern.“
Unverständlich ist für Benzing, dass sich der Kreis Böblingen gegenüber dem Zuschussgeber Land in das Bahnprojekt einmische, anstatt den direkten Kontakt mit dem Kreis Calw zu suchen. „Böblingen leistet keine Beiträge zum Vorhaben und ist kein Antragsteller“, so der Bahnaktivist: „Landrat Bernhard ist gar nicht zuständig.“ Der Kreischef könne viel fordern, wenn sich die Kommune weder an den Kosten der Hessebahn noch denen einer S-Bahn beteiligen wolle. Die Bürgervertreter hätten den Landrat bereits im Januar in einem Brief die entscheidenden Gründe für die Bahn bis Renningen dargelegt, aber offenbar kämen Sachinformationen dort nicht an. Erneut bekräftigt die Bürgerinitiative nun in einem Schreiben an das Verkehrsministerium, dass das Land am vereinbarten Beschluss gemäß der Wirtschaftlichkeitsberechnung festhalten solle: „Die Pendler aus dem Nordschwarzwald werden es danken“, hofft Benzing, schließlich sei die Hermann-Hesse-Bahn ein Vorzeigeprojekt des Landes.
Eine Absage erteilt die Bürgeraktion der Idee, die bestehende S-Bahn nach Calw zu verlängern: „Dafür ist eine S-Bahn das ganz falsche Verkehrsmittel“, wie Hans-Joachim Knupfer aus Leonberg erklärt, „denn sie hält an jeder Milchkanne, hat viel zu wenig Sitzplätze und kein WC“. Eine Reisezeit von über 60 Minuten für nur gut 30 Kilometer Luftlinie seien eine Zumutung. Eine Express-S-Bahn sei ein Widerspruch in sich, resümiert Knupfer: „Wer nach Stuttgart will, möchte nicht in Feuerbach stranden.“ Die Verkehrsplanung in der Region müsse vom Kopf auf die Füße gestellt werden: Es gehe nicht darum, dahin zu fahren, wo zufällig ein Gleis frei sei, wie nach Feuerbach, sondern dorthin, wo die Hauptströme der Pendler wollten, wie von Calw nach Renningen und durchgehend nach Stuttgart. Die spätere Zukunft nach der Hermann-Hesse-Bahn heiße daher: schneller Metropolexpress Calw durch den Tiefbahnhof Stuttgart und weiter in die Region Stuttgart Südost. Dies sichere auch den raschen Anschluss
des Bosch-Forschungszentrums an den Flughafen.

 

 

unsere-schwarzwaldbahn.de

CALW: SEIT 35 JAHREN ABGESCHNITTEN
:: Anno 1872: Eröffnung Württembergische Schwarzwaldbahn Stuttgart – Renningen – Calw.
:: 1983: Auflassung der Personenzüge durch die Bundesbahn (1987 auch Ende Güterzugverkehr).
:: 1994 kauft Landkreis Calw um 1 Mark den Streckenabschnitt Calw – Weil der Stadt (22 km).
:: Seit 2012 kommunale Beschlüsse zur Wiederinbetriebnahme, im ersten Schritt (einzige wirtschaftlich sinnvolle Variante) als ‚Hermann-Hesse-Bahn‘ Calw – Weil der Stadt – Renningen
:: Das Land hat hierfür Zuschüsse zugesagt, der Zweckverband für den Betrieb ist gegründet und der Betrieb der Infrastruktur vergeben.
:: Die Wiederinbetriebnahme dieser Bahnstrecke bringt den Bürgern aus dem Kreis Calw endlich Gleichberechtigung: Alle anderen Landkreise in der Metropolregion Stuttgart haben schon immer eine Bahnverbindung nach Stuttgart, nur Calw nicht (seit 1983 nicht mehr).

V.i.S.d.P.:
Hans-Joachim Knupfer

Unsere Beiträge hierzu: Schwarzwaldbahn und Hesse-Bahn
Logo, B.A.U.S.
Foto, Blogarchiv

Siehe auch den Zeitungsbericht: stuttgarter-zeitung.de/hesse-bahn-streit-winfried-hermanns-ruck-bleibt-aus-vorerst.

„S-Bahn ist Fata Morgana“ – Bürgeraktion warnt vor Irrtum wegen Unterschriftenaktion

PRESSEMITTEILUNG 27.12.2018

Beschlüsse sind längst gefallen
„S-Bahn ist Fata Morgana“
Gibt es in der Frage der Bahnreaktivierung nach Calw eine neue Sachlage? Die ‚Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn‘ bestreitet das. Die Unterschriftenaktion der Bahngegner in Renningen sei irreführend gewesen. An der Ausgangslage, dass die Hermann-Hesse-Bahn von Calw bis Renningen geplant sei, ändere sich nichts.
„Es ist schön, wenn sich Renninger Bürger in Sachen Bahnverbindung nach Calw engagieren, aber die Unterschriftenlisten in Renningen und Weil der Stadt waren ein sinnloses Ablenkungsmanöver“, sagt Hans-Joachim Knupfer von der Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn: „Es gibt nur eine Beschlusslage – alle Kommunen im Kreis Calw haben sich längst für die Hermann-Hesse-Bahn entschieden, als einzige verbliebene Möglichkeit.“ Während der Verband Region Stuttgart zugebe, dass seine neue Idee einer zusätzlichen S-Bahn-Linie S 62 in erster Linie den Zugverkehr der Hermann-Hesse-Bahn bis Renningen verhindern solle, habe es sich bei der Renninger Unterschriftensammlung lediglich um eine Maßnahme des kommunalen Vorwahlkampfes gehandelt. Mit einer ernsthaften Diskussion um eine etwaige S-Bahn nach Calw, von der in den Listen die Rede war, habe das nichts zu tun, so Knupfer: „Die Region Stuttgart sieht dafür keine aktuelle Planung vor, es ist allenfalls von ‚später‘ die Rede“- also von Sankt Nimmerlein.“ Die Unterschriftenlisten hätten zwar ein „Ja“ von den Unterschreibenden erfordert, de facto aber ein „Nein“ gegen die Bahn nach Calw bedeutet: „Leute aus Renningen haben uns hinterher betroffen gesagt, sie hätten sie nicht unterschrieben, wenn sie besser informiert worden wären“.
Der puren Phantasie entspringe die Ansicht, dass eine nicht existierende S 62 die Hermann-Hesse-Bahn verhindern würde, erläutert Klaus Hünerfeld von der Bürgeraktion. Für die Anmeldung planmäßigen Zugverkehrs auf der öffentlichen Bahnstrecke habe jedes Eisenbahnunternehmen – also auch der Kreis Calw – das gesetzliche Recht auf Zulassung der Zugfahrten, gleichrangig mit der S-Bahn. Für eine weitere S-Bahn-Linie zwischen Weil der Stadt und Renningen lasse sich kein Bedarf begründen: „Wenn eine Vergrößerung der Kapazität der S 6 zwischen Korntal und Hauptbahnhof notwendig ist, sind bessere Ideen gefragt, als eine S 62 von Weil der Stadt nach Feuerbach.
Es sei auch bedauerlich, durch die Idee einer S-Bahn nach Calw falsch Hoffnungen zu wecken, weil es sich bei einer S-Bahn dafür um das falsche und viel zu teure Verkehrsmittel handle, sagt Hünerfeld. Es gebe dafür keinen Träger, keine Finanzierung, keine beschlussfähige Institution, keinen Bauherren – „und eine S-Bahn ist etwas für Vorortverkehr, nicht für eine überregionale Verbindung, die bis Stuttgart über eine Stunde brauche.“ Zudem sei die Bahnsteighöhe der S-Bahn ungeeignet, veraltet und nicht normgerecht. Hans-Joachim Knupfer betont, nur für ein einziges Konzept sei die Zuschussfähigkeit nachgewiesen worden, ob einem das gefalle oder nicht: „Für die Hermann-Hesse-Bahn als Durchläufer bis Renningen.“ Was immer man später einmal noch daraus machen könne, seien es Züge mit Antrieb per Wasserstoff oder Batterie oder die Aufstufung zur besten Lösung, dem Metropolexpress: „Ohne den Einstieg in Form der Hermann-Hesse-Bahn bis Renningen passiert gar nichts“.

www.unsere-schwarzwaldbahn.de

V.i.S.d.P.:
Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn (B.A.U.S.)
Bahnverbindung CalwRenningen (- Stuttgart)
Hans-Joachim Knupfer

Foto, Sabine

Renninger Krippe 2018/19 – „Stille Nacht“

Posted by Klaus on 25th November 2018 in Heckengäu, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Die 39. Renninger Krippe wird am 3. Advent 16.12.2018 feierlich eröffnet und kann bis 3. Februar 2019 täglich besichtigt werden.

Die Krippe wird in der Martinuskirche, Westerfeldstr. 19 in 71272 Malmsheim aufgebaut.
Adresse der Martinuskirche Malmsheim in Google Maps anzeigen.

Weitere Informationen können dem Einladungsschreiben sowie der Homepage www.KrippeRenningen.de entnommen werden.

Einladung_Krippe_2018.pdf

Renninger Krippe Termine und Informationen zur Renninger Krippe

Siehe auch unsere Beiträge zur Renninger Krippe

Flyer, Renninger Krippe

BAUS Pressemitteilung zur Hermann-Hesse-Bahn

Bürgeraktion bedauert Unterschriftenaktion der Hesse-Bahn Gegner
Knupfer:  S-Bahn ist keine Alternative!
„Verbiesterte Gegner nehmen Fakten nicht zur Kenntnis“

In einer Pressemitteilung warnt die Bürgeraktion unsere Schwarzwald- bahn vor der jetzt in Weil der Stadt und Renningen anlaufenden Unter- schriftenaktion gegen die Herrmann-Hesse Bahn von Calw nach Renningen. Für deren Sprecher Hans-Joachim Knupfer ist die S-Bahn keine Alternative. Die „verbiesterten Gegner“ nehmen schlicht einige Fakten nicht zur Kenntnis. So ist das ständig widerholte Argument der Gegner, der Betrieb der Hesse-Bahn würde die S-Bahn behindern, längst durch zahlreiche Untersuchungen und der Vereinbarung über den Vorrang der S-Bahn widerlegt.   Für die Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn ist dagegen klar: Die Hermann-Hesse-Bahn kommt wie projektiert bis Renningen. Eine Verlängerung der S-Bahn bis Calw wäre hingegen sogar schädlich. Und die Ausbaustufe zwei heiße Metropolexpress.

„Es gibt eine klare Beschlusslage – und nur diese“, betont Hans-Joachim Knupfer, Sprecher der Bürgeraktion: „Alle Kommunen im Kreis Calw haben längst für die Hermann-Hesse-Bahn von Calw bis Renningen abgestimmt und sie bezahlen sie auch.“ Die S-Bahn Verlängerung hat niemanden, der sie bezahlt. Die Überlegung einer etwaigen Verlängerung der bestehenden S-Bahn bis Calw habe sich schon 2010 als unpraktikabel herausgestellt. „Eine S-Bahn ist das falsche Verkehrsmittel für einen Regionalverkehr nach Calw“, ist die Bürgeraktion überzeugt. „Zu langsam, keine Toilette, unkomfortabel – Fachleute kommen daher für eine solche Relation nicht auf die S-Bahn.“ Da der Kreistag Böblingen den Beschluss über die Beteiligung am Zweckverband Hermann-Hesse-Bahn immer weiter hinausschiebt wie Knupfer bedauert, habe er aber bislang damit auch die Möglichkeit einer direkten Beteiligung am Projekt aus der Hand gegeben. Wer jetzt im Kreis Böblingen die Diskussion erneut anfachen wolle, komme viel zu spät: „Wie die alte Fasnet“.

„Noch längere S-Bahn-Strecke schädlich für Pendler“

Die Unpünktlichkeit im gesamten S-Bahn-Netz steige bei einer langen eingleisigen Strecke, die am Stück befahren werde, stark an. „Wer für eine noch längere Strecke der ‚S-Bahn‘ wirbt, tut etwas Schädliches und bringt die Pendler entlang der ganzen Strecke gegen sich auf“, so Knupfer: „Genau deshalb wird ja das geteilte Konzept mit der Hermann-Hesse-Bahn bis Renningen verwirklicht, das ist viel flexibler.“ Für die neuen Batteriezüge sei gerade die Fahrt bis Renningen entscheidend. Diese könnten ihren Akku unter der Oberleitung von Renningen bis Weil der Stadt aufladen und damit abgasfrei und leise nach Calw und zurückfahren.

Statt der längst abgehakten S-Bahn-Thematik heiße die Perspektive für eine spätere Ausbaustufe der Calwer Bahn ‚Metropolexpress‘. Dieser halte weniger oft als eine S-Bahn, sei schneller und fahre in Stuttgart bis zum Hauptbahnhof und weiter: „So eine attraktive Verbindung ist auch im Interesse der Pendler zu Bosch nach Renningen“, ergänzt Erwin Eisenhardt von der Renninger Bürgeraktion: „Man muss heute viel weiter denken, was einmal nach der erfolgreichen Hermann-Hesse-Bahn kommen könnte.“ Zudem unterstreiche sogar der Verband Region Stuttgart den aktuellen Einstieg mit der Hermann-Hesse-Bahn bis Renningen: „Der Verband stellt selbst dar, dass eine S-Bahn nach Calw keine Priorität hat und allenfalls ‚später‘ daran gedacht werden könnte.“ Somit erübrige sich der Renninger Disput. Dankbar ist Eisenhardt dem Renninger Bürgermeister Wolfgang Faißt: „Er hat klar zum Ausdruck gebracht, es gilt die Hermann-Hesse-Bahn zu verhindern. Die Hessebahn-Gegner, verhindern damit ein umweltfreundliches Verkehrsmittel und die Luftentlastung im Landkreis Böblingen.“ Eisenhardt unterstreicht: „Für später ist der Metropolexpress die beste Lösung – jetzt kommt erst mal die Hermann-Hesse-Bahn als erster Schritt.“

Mit freundlichen Grüßen

Erwin Eisenhardt

Weitere Infos: unsere-schwarzwaldbahn
Unsere Beiträge hierzu: Schwarzwaldbahn und Hesse-Bahn

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Foto, Klaus

Buslinie 92 Leonberg – Einschränkungen durch Veranstaltung

Info der SSB

Von Freitag, 31. August 2018, ab 08:00 Uhr bis Sonntag, 2. September 2018, Betriebs- schluss, kommt es zu Einschränk- ungen zwischen den Haltestellen Hirschberger Straße und Glemstal.

Ersatzhaltestellen:

  • Die Haltestelle Göppinger Straße Richtung Büsnau, wird zur gegenüberliegenden Haltestelle Göppinger Straße der Linie 94 Richtung Waldfriedhof verlegt.
  • Die Haltestelle Waldfreibad in Fahrtrichtung Leonberg, wird um etwa 50 Meter, vor die Einmündung Krummbachtal verlegt.
  • Die Haltestellen Leonberger Dreieck in beiden Richtungen werden zur Haltestelle Göppinger Straße verlegt.
  • Die Haltestellen Glemseck, Rappenhof, Schumisberg können in beiden Richtungen nicht bedient werden und entfallen ersatzlos.

Foto, Blogarchiv Sabine

Bahnhof Renningen/Hermann-Hesse-Bahn jetzt auf Briefmarke

Pressemitteilung unsere-schwarzwaldbahn.de

Bürgeraktion bringt Souvenirartikel heraus
Bahnknoten Renningen auf Briefmarke
Verkaufsstellen entlang der Strecke

Treffpunkt: Bahnhof RenningenEin Werbeartikel ist ungewöhnlich, wenn es das Produkt, für das werben soll, eigentlich noch nicht gibt. Das betrifft auch den Westabschnitt CalwRenningen der Schwarzwaldbahn StuttgartCalw, auf dem künftig die Züge der Hermann-Hesse-Bahn fahren sollen. Denn jetzt kann man Briefmarken kaufen, auf denen der Zug schon abgebildet ist.


„Der Bahnhof Renningen als Bahnknoten, das können sich manche noch nicht recht vorstellen“, sagt Reinhard Hackl von der Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn, die im Kreis Böblingen das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Schienenverbindungen auch in die Nachbarkreise fördern möchte. Dennoch sei die Stadt am Rankbach auf dem besten Wege dazu, seitdem seit etlichen Jahren zur Bahnverbindung StuttgartRenningen – Weil der Stadt auch die Querverbindung von Renningen nach Böblingen mit der S 60 wieder in Betrieb ist. Und in absehbarer Zeit sollen auch die Regionalbahnen aus Calw unter dem Markenname Hermann-Hesse-Bahn dazukommen.
Deshalb hat die Bürgeraktion auf einer Sonderbriefmarke schon einmal dargestellt, wie es aussehen wird, wenn auch der Calwer Zug am Renninger Bahnhof hält: Die Fotomontage zeigt den himmelblauen Wasserstoffzug, über den als technische Möglichkeit für die Calwer Strecke auch seit einiger Zeit gesprochen wird. „Diese Züge sind für Hessen und Niedersachsen bereits bestellt“, erklärt Hans-Joachim Knupfer als Sprecher der Bürgeraktion: „Der ist ein netter Blickfang, deshalb haben wir ihn ausgewählt.“  Auf die Idee mit der Sondermarke sind die Bahnaktivisten gekommen, nachdem ihr Infostand am Renninger Marktplatz vor zwei Jahren guten Anklang gefunden hatte. „Die Renninger Bürger haben uns aber nach einem speziellen Souvenir gefragt – das können wir jetzt bieten“, freut sich Reinhard Hackl. Gewinn macht die rührige ehrenamtliche Organisation der Bahnfreunde mit den Marken, die als 70-Cent-Wert laufen, zwar nicht: „Aber es ist uns die Sache wert.“

Deshalb sei es auch klar, dass der Käufer für diese Marken, wie es bei privaten Sondermarken üblich sei, mehr bezahlen muss als den postalischen Nennwert. Bei der 70-Cent-Marke beträgt der Abgabepreis einen Euro, das Viererset ist im Verhältnis etwas billiger. Selbstverständlich ist die Stückzahl der gezähnten Besonderheit beschränkt, die Bürgeraktion ist sich aber gerade deshalb sicher, dass die Auflage rasch verkauft sein wird. Die selbstklebenden Marken werden von der Deutschen Post hergestellt und sind daher auch überall in deren Bereich gültig. Verkauft wird die Marke in Calw beim Bauzentrum Kömpf und in Weil der Stadt bei Buch & Musik. In Renningen selbst sind die Sondermarken bei Erwin Eisenhardt erhältlich. Bei Bestellung per Internet verschickt die Bürgeraktion das Viererset auch per Post.

Bildzeile: Nur echt mit dem Bahnhof Renningen: Erwin Eisenhardt und Reinhard Hackl von der Bürgeraktion Schwarzwaldbahn zeigen die Sonderbriefmarke für die Hermann-Hesse-Bahn

Foto Bahnhof Klaus

PS: Wir haben der Stadt Renningen – in Form von Herrn BM Faißt – die Briefmarken  ebenfalls zum Verkauf an Bürger und Interessierte angeboten. Die BOSCH-Stadt Renningen wird der Hauptnutznießer aller besseren Bahnverbindungen entlang der Schwarzwaldbahn sein.

www.unsere-schwarzwaldbahn.de

Bestellmöglichkeiten: unsere-schwarzwaldbahn.de/index Bfm

V.i.S.d.P.:
Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn (B.A.U.S.)
Bahnverbindung CalwRenningen (- Stuttgart)

Hans-Joachim Knupfer

Siehe auch Hesse-Bahn

Hintergrundinfo:
:: Anno 1872 Eröffnung der Hauptbahn und Schnellzugverbindung „Schwarzwaldbahn“ StuttgartCalw durch die Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen
:: 1983 Außerbetriebnahme des Westabschnittes Calw – Weil der Stadt durch die Bundesbahn, es verbleibt die S-Bahn S 6 Weil der Stadt – Stuttgart
:: 1994 Kauf Calw – Weil der Stadt durch Landkreis Calw
:: 2010: Beschluss Kreistag Calw + Kommunen zur Reaktivierung Calw – Weil der Stadt – Renningen als Regionalbahn
:: 2015: Förderzusage durch Land Baden-Württemberg
:: 2018: Baubeginn Brückenbauwerk Calw-Heumaden

Mittelfristiger Ausbau der Schwarzwaldbahn rückt näher

Perspektive für Metropolexpress nach Renningen, Weil der Stadt und Calw

Calw/Weil der Stadt/Renningen | Durch den Vorstoß von Verkehrsminister Winfried Hermann, auch die Bahnstrecke zwischen Weil der Stadt und Calw zu elektrifizieren, sieht sich die Bürgeraktion Schwarzwaldbahn in zwei Punkten bestätigt: Das beschlossene Konzept für die Hermann-Hesse-Bahn bleibe damit unverändert aktuell, auch hinsichtlich der Elektromobilität auf Schienen. Und für die später mögliche Ausbaustufe, den Metropolexpress zwischen Calw, Renningen und Stuttgart, eröffne sich eine noch bessere Perspektive.

„Wir freuen uns über den Vorstoß des Verkehrsministeriums, dass die ganze Schwarzwaldbahn von Stuttgart bis Calw elektrisch betrieben werden soll“, sagt Erwin Eisenhardt (Renningen) von der Bürgeraktion. Das zeige, „dass die bessere Bahnanbindung von Renningen, Weil der Stadt und Calw mit der Landeshauptstadt von der Landespolitik positiv begleitet wird.“ Gleichzeitig bestätige sich damit, dass das vom Kreis Calw verfolgte Konzept der Hermann-Hesse-Bahn zwischen Calw und Renningen inhaltlich und zeitlich richtig sei: „Das ist die einzige realistische, wirtschaftliche und kurzfristig umsetzbare Form der Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Calw und Weil der Stadt“, so Eisenhardt: „Die Kommunen im Kreis Calw haben diese längst beschlossen, eine andere baureife Planung gibt es nicht, und sie ist auch nicht absehbar.“ Die von Minister Hermann genannte Vorstellung einer Elektrifizierung bis 2025  sei von Optimismus geprägt, aber nicht von konkreten Aussichten. Daher dürfe darauf nicht gewartet werden. Auch auf der Hermann-Hesse-Bahn sei elektrischer Betrieb jedoch bereits weit vorher möglich, in Form der Wasserstoffzüge, die ein niedersächsischer Hersteller inzwischen in Hessen teste.

Alle anderen Überlegungen – etwa wie die einer S-Bahn nach Calw – seien wesentlich komplizierter und machten die Betriebsabwicklung schwieriger. Die S-Bahn sei daher bereits 2012 abgelehnt worden – von den zuständigen Gremien in Stuttgart. Dies habe seinen Grund, denn eine S-Bahn sei nicht das geeignete Verkehrsmittel für das ‚Calwer Nordschwarzwaldnetz‘ mit der Anbindung an die Nagoldtalbahn. Das S-Bahn-System sei sowieso bereits überlastet und verspätet. Daher sei der Einsatz auf der langen eingleisigen Strecke nach Calw auch aus fachlicher Sicht abzulehnen: „Wir wollen, dass die S 6 pünktlich bleibt“, wie Erwin Eisenhardt feststellt.

„Da muss man weiterdenken“, betont auch Klaus Hünerfeld (Renningen) von den ehrenamtlichen Bahnplanern. Die sinnvolle Ausbaustufe nach der Hermann-Hesse-Bahn sei die Anbindung von Calw an das Netz der Metropolexpresszüge, die das Land künftig in der Metropolregion einsetzen möchte. „Calw, Renningen, Weil der Stadt und Leonberg müssen in dieses Netz mit eingebunden werden“, so Hünerfeld: „Das ist die beste Lösung, aber erst als zweiter Schritt.“ Entscheidend sei, dass die Hermann-Hesse-Bahn mit den Pendelzügen zwischen Calw und Renningen nun möglichst rasch auf das Gleis komme, ohne jede Verzögerung oder geänderte Planung. Jetzt auf eine mögliche Elektrifizierung zu warten bedeute, die Bahn um viele Jahre zu verzögern oder ganz zu verhindern, ob mangels tieferem Einblick oder gezielt. So erhalte man weder bessere Verkehrsverbindungen noch werde dem Umweltschutz gedient. Klaus Hünerfeld, selbst regelmäßiger Nutzer der S-Bahn, resümiert: „Viele Calwer, aber auch viele Renninger und Weil der Städter warten darauf, dass nach 35 Jahren Stillstand endlich wieder Züge fahren, und das bald.“

www.unsere-schwarzwaldbahn.de

V.i.S.d.P.:
Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn (B.A.U.S.)
Bahnverbindung CalwRenningen (- Stuttgart)

Hans-Joachim Knupfer

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Genusserlebnis Region Stuttgart – Auf der CMT / Messe Stuttgart

Posted by Klaus on 11th Januar 2018 in Heckengäu, Stuttgart, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Messe StuttgartPresseinformation Stuttgart-Marketing

Vom 13. bis 21. Januar 2018 auf der CMT / Messe Stuttgart (Halle 6, Stand 6E50)

Im Fokus der touristischen Vermarktung stehen 2018 die genussvollen Seiten der Region Stuttgart. Den Auftakt zum Themenjahr „Genuss“ bildet der Auftritt auf der CMT. Weitere Marketingschwerpunkte sind das Automobil und die Kultur. Rund 40 Partner setzen mit Erlebnisakzenten ihre neuen Produkte und Angebote in Szene. Newcomer sind auch dabei.

Auf Genussreise durch die Region Stuttgart
Ob Haute Cuisine in 23 Sternerestaurants oder schwäbische Spezialitäten in temporären Besenwirtschaften, feine Weine in urigen Weinstuben, erfrischende Biere auf traditionellen Festen oder Wanderungen durch die Weinberge – der Genuss in der Region Stuttgart manifestiert sich facettenreich und die Kulinarik spielt dabei eine Hauptrolle. Der Startschuss für das Themenjahr „Genuss“ fällt auf der CMT. Am diesjährigen Messestand nimmt zum Beispiel der Wein, wichtiges Schwerpunktthema und charakteristisches Merkmal für die Region Stuttgart, eine zentrale Rolle ein. Prominent platziert ist daher das Weinbaumuseum Stuttgart in Uhlbach mit seiner zeitgemäßen und modern präsentierten Ausstellung. Das Schmuckstück des Museums ist die Vinothek, in der beste Tropfen ausgeschenkt werden. Auch am Regio-Stand können regionale Tropfen im Rahmen kommentierter Weinproben verkostet werden.

Auch die traditionellen Stuttgarter Feste wie das Stuttgarter Frühlingsfest, Stuttgarter Weindorf oder der Stuttgarter Weihnachtsmarkt sind Inbegriff für kulinarischen Stuttgart-Genuss. Einer der Höhepunkte im kommenden Jahr ist das Historisches Volksfest 2018 auf dem Schlossplatz, mit dem Stuttgart vom 26. September bis 3. Oktober das Doppeljubiläum
200 Jahre Cannstatter Volksfest und 100. Landwirtschaftliches Hauptfest feiert. Mitten im Herzen der Stadt wird an die Gründung des Traditionsfestes durch den württembergischen König Wilhelm I. und seiner Frau Katharina erinnert. Die beiden Alleen links und rechts des Schlossplatzes verwandeln sich in historische Kirmes-Promenaden des 19. und 20. Jahrhunderts. Historische Schausteller, nostalgische Fahrgeschäfte und typische Tierarten von einst lassen die Geschichte lebendig werden.

DaimlerwWiege des Automobils, Kulturmetropole, Musicalstandort
Als Wiege des Automobils ist die Region Stuttgart untrennbar mit dem Automobil verbunden. Nirgendwo sonst in Deutschland ist die über 130-jährige Automobilgeschichte so erleb- und erfahrbar wie in den Museen von Porsche und Mercedes-Benz, zwei architektonischen Glanzstücken. Zusammen mit der Motorworld Region Stuttgart in Böblingen sind sie längst zu Publikumsmagneten für Gäste aus aller Welt geworden.

Die Region Stuttgart schmückt sich mit einer reichen Kunst- und Kulturlandschaft: Staatsgalerie Stuttgart, Kunstmuseum Stuttgart, Landesmuseum Württemberg, Linden-Museum, und Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart, Galerie Stihl und Schiller-Nationalmuseum sind nur einige Beispiele für die hochkarätigen Museen in der Region. Eine ausgezeichnete Musikszene mit Festivals wie den Ludwigsburger Schlossfestspielen oder den renommierten Staatstheatern Stuttgart, trägt den Ruf der Region Stuttgart als Kulturmetropole in die Welt.

Seit mehr als 20 Jahren zählt Stuttgart zu den beliebtesten Musicalstädten in Deutschland. Seit Herbst 2017 ist Bodyguard im Palladium Theater zu sehen. Die Zuschauer erleben die fesselnde Liebesgeschichte zwischen der Königin des Soul und Pop, Rachel Marron, und ihrem Bodyguard Frank Farmer. Mitte Februar hebt sich der Vorhang für die nächste Großproduktion in Stuttgart: Disneys Der Glöckner von Notre Dame ist die dramatisch-romantische Liebesgeschichte des buckeligen Glöckners Quasimodo im Paris des 15. Jahrhunderts.

Die Anschließer des diesjährigen Regio-Stands
Neuer Partner beim diesjährigen Messeauftritt ist die Remstalgartenschau 2019, bei der die einzigartige Vielfalt des Remstals vom 10. Mai bis 20. Oktober 2019 in Szene gesetzt. wird. 16 Kommunen von der Quelle der Rems bis zur Mündung in den Neckar verwandeln das Remstal hierbei in ein riesiges, 80 km langes Ausstellungsgelände. Mit einem bunten Jahresprogramm präsentiert sich weiter erstmalig das offizielle Fest des Landes Baden-Württemberg, die Heimattage Winnenden 2019 unter dem Motto „Miteinander.leben“. Ebenfalls zum ersten Mal vertreten ist der Sonnenhof in Stuttgart mit seinen vielfältigen Erlebnisangeboten sowie die Mineraltherme Böblingen und das Museum für zeitgenössische Kunst Schauwerk Sindelfingen.

Die Radregion präsentiert sich zum zweiten, das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm zum dritten Mal. Als bewährte Standpartner sind außerdem wieder dabei: Der zoologisch-botanische Garten Wilhelma, die Veranstaltungsgesellschaft in.stuttgart und der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart. Das Porsche Museum macht das Thema Automobil erlebbar, Stage Entertainment informiert über das Musicalangebot und die Stände von Landesmuseum Württemberg, Kunstmuseum und Linden-Museum stellen ihre Kunstereignisse vor.

Heckengäu3Die Regio-Städte Kirchheim unter Teck, Filderstadt, Marbach am Neckar mit dem Bottwartal, Esslingen am Neckar, Leinfelden-Echterdingen, Sindelfingen, Böblingen, Nürtingen, Waldenbuch, Schwäbisch Hall mit den Museen Würth sowie Ludwigsburg und Blühendes Barock präsentieren ihre touristischen Besonderheiten. Weiter werben am Regio-Stand: Murrhardt, der Schwäbische Wald, die Schwäbische Waldbahn, Touristikgemeinschaft Stauferland e.V. mit Göppingen und Schwäbisch Gmünd, die Freizeitregion Heckengäu und Schönbuch, Vaihingen an der Enz, Plochingen und Waiblingen.

Fotos, Sabine

Renninger Krippe in Malmsheim 2017/18 – „Dein ist die Zeit“ – 17.12.2017 – 04.02.2018

Posted by Klaus on 14th Dezember 2017 in Heckengäu

Krippe2017-GB

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das aktuelle Krippenprogramm finden Sie hier.

Die Informationen zu den Krippenprojekten 2017 finden Sie hier

Unsere Beiträge

Flyer, Renninger Krippe

Ersatzgelände der Bundeswehr für den Flugplatz Renningen-Malmsheim

Posted by Klaus on 27th Oktober 2017 in Allgemein, Heckengäu

Und es wurde weiter gesprungenBeteiligungsportal Baden-Württemberg, 27.10.2017″

Auf den Gemarkungen Renningen und Malmsheim finden Fallschirm-Luftlandungs-Übungen sowie Übungen zum Absetzen von Lasten aus Flugzeugen durch das in Calw stationierte Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr sowie durch die US-Streitkräfte statt.

Zur Ansiedlung eines Forschungs- und Entwicklungszentrums mit 1.700 Arbeitsplätzen hat die Robert Bosch GmbH Ende 2010 die für militärische Zwecke entbehrliche nördliche und südliche Fläche des Geländes der Bundeswehr in Renningen-Malmsheim mit zusammen rund 36 Hektar erworben.

Die Mittelfläche (rund 56,2 Hektar) wird derzeit noch zu den oben genannten Zwecken militärisch genutzt. Damit sie entsprechend der vertraglichen Vereinbarungen ebenfalls einer zivilen Nutzung zugeführt werden kann, muss für die Bundeswehr ein geeignetes Ersatzgelände mit den rechtlichen und tatsächlichen Nutzungsmöglichkeiten des bestehenden Fluglandeplatzes zur Verfügung stehen.

Das Ersatzgelände soll in zumutbarer Entfernung zu dem am Standort Calw stationierten Hauptnutzer KSK liegen. Als Ersatz ist der Segelflugplatz Haiterbach-Nagold angedacht.

Die Landesregierung nimmt bei diesem Projekt eine vermittelnde Rolle ein.

Was ist geplant?

Vorgeschichte

Fragen und
Antworten

Öffentlichkeits-
beteiligung: Ihre Hinweise

Ihre Meinung

Haltung der
Kommunen

Erwiderung der Landesregierung auf Behauptungen

Begleitgruppe

Foto, Klaus