Archive for the ‘Allgemein’ Category

DHL Packstation weiter auf Erfolgskurs

Posted by Klaus on 6th November 2017 in Allgemein

Presseinfo

Netzwerk in Deutschland auf 3.400 Automaten erweitert
Mobile Paketmarke und neue Funktionen an den Automaten verfügbar
Kompaktere Modelle in Deutschland und Europa im Einsatz

dhl-packstation-2017-600Für mehr als acht Millionen registrierte Kunden alleine in Deutschland ist sie beim Online-Einkauf nicht mehr wegzudenken: die DHL Packstation. Inzwischen hat DHL Paket das Netzwerk bereits auf rund 3.400 Automaten mit mehr als 340.000 Fächern in über 1.600 Städten und Gemeinden bundesweit erweitert. Damit können 90 Prozent der Bundesbürger heute schon eine der DHL Packstationen innerhalb von zehn Minuten erreichen und für Versand und Abholung von DHL Sendungen nutzen. Auch in Zukunft wird DHL Paket das Automatennetzwerk in Deutschland weiter ausbauen und plant schon jetzt weitere Packstationen in deutschen Großstädten. Hinzu kommen zusätzliche Standorte, die mit einem neuen, kompakteren Automatentyp ausgestattet werden. Die neuen Automaten können aufgrund der kompakteren Bauweise an Standorten eingesetzt werden, die für die größeren, bisher üblichen Packstationen ungeeignet sind. Aktuell sind bereits erste Packstationen des neuen Typs in Hamburg, München, Frankfurt, Bochum und Köln in Betrieb. Bis Ende 2018 sollen so bundesweit nochmals mehrere hundert neue Automaten hinzukommen.

„Unser Packstations-Netzwerk ist weltweit einzigartig und bis heute ein Meilenstein in der Paketzustellung. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Automaten ist dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor. Indem wir die Zahl der Standorte in Deutschland noch einmal deutlich erweitert haben und das Netzwerk auch künftig weiter ausbauen werden, bieten wir unserer stetig steigenden Nutzerzahl die Möglichkeit, den privaten Paketempfang und -versand noch bequemer in den täglichen Ablauf zu integrieren“, erklärt Achim Dünnwald, CEO DHL Paket. „Für unsere Automaten suchen wir deshalb gezielt nach Standorten an zentralen Punkten des öffentlichen Lebens, wie zum Beispiel an Supermärkten oder Bahnhöfen.“

DHL Paket erhöht nicht nur die Anzahl, sondern auch die Nutzerfreundlichkeit der  Packstationen. So wird etwa zum Ende des Jahres der Druck der Mobilen Paketmarke an den Packstationen eingeführt. Dann können Kunden ihre vorab online gekauften Paketmarken nicht nur in der Filiale, sondern auch an den aktuell rund 3.400 DHL Packstationen bundesweit ausdrucken und ihr Paket anschließend direkt versenden. Diese Paketmarke kann jederzeit über die DHL Online Frankierung oder die DHL App gekauft werden. Mit der Auftragsbestätigungs-E-Mail erhält der Kunde einen PDF-Download-Link und einen QR-Code, über den sich die Paketmarke künftig direkt an der Packstation ausdrucken lässt. Dieses Angebot löst gleichzeitig den Kauf von klassischen Paketmarken an den Packstationen ab. Die Abholung und Bezahlung von Nachnahmesendungen wird zudem künftig ausschließlich in den 13.000 Filialen der Deutschen Post DHL möglich sein.

Als weitere Neuerung wird es eine neue Kundenkarte geben, die zunächst an neu registrierte  Kunden ausgehändigt wird. Die aktuelle Kundenkarte ist weiterhin gültig und nutzbar. Künftig werden dann auch verlorene oder defekte Kundenkarten durch die neuen Modelle ersetzt. Die neue Karte verfügt neben dem bisherigen Magnetstreifen auch über einen zusätzlichen Barcode, der die Nutzung der Packstation nochmals vereinfacht. So kann der Kunde bei der Abholung seiner Sendung künftig einfach den Barcode einscannen und anschließend seine zugewiesene mTAN eingeben, um die Sendung aus der Packstation zu entnehmen. Durch die weiterhin bestehende Zwei-Faktor-Authentifizierung mittels Kundenkarte und sendungsbezogener mTAN, die zuvor an die hinterlegte Mobilfunknummer versendet wurde, bleibt der hohe Sicherheitsstandard bei der Nutzung der Paketautomaten gewährleistet. Nur wenn beide Sicherheitsmerkmale verifiziert wurden, kann eine Sendung aus der Packstation entnommen werden.

Die DHL Packstationen erfreuen sich längst nicht nur in Deutschland großer Beliebtheit. Auch in Österreich oder den Niederlanden setzt DHL Paket bereits erfolgreich die Paketautomaten ein und pilotiert aktuell auch eine neue Automatenreihe in den Niederlanden. „Ausgehend von den Niederlanden werden wir unsere Packstationen auch in weiteren europäischen Ländern ausrollen“, sagt Achim Dünnwald. Mit einem europäischen Netzwerk von derzeit insgesamt rund 4.900 Packstationen oder vergleichbare Abholstationen unterstreicht DHL Paket einmal mehr seine Rolle als Innovationsführer im grenzüberschreitenden Paketgeschäft.

Foto, DP DHL

Ausblick Tarifrunde Deutsche Post AG 2018 – ver.di Konferenz am Montag in Leinfelden-Echterdingen

Posted by Klaus on 3rd November 2017 in Allgemein

PM ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft – Landesbezirk Baden-Württemberg, Stuttgart, 3. November 2017

verdiAm 06. November findet in der Filderhalle in Leinfelden-Echterdingen eine landesweite gewerkschaftliche Konferenz mit über 200 Vertrauensleuten aus dem Bereich der Deutschen Post AG statt. Die Konferenz beginnt um 10:00 Uhr.

Hauptthema wird der Ausblick auf die Tarifrunde 2018 bei der Deutschen Post AG (DP AG) sein. Ein weiteres, wichtiges betriebliches Thema ist der derzeitige Stand zur Betriebsvereinbarung „Arbeitszeit in der Zustellung“ bei den Post-Niederlassungen in Baden-Württemberg.

Voraussichtlich Ende Januar 2018 starten für die rund 140.000 Tarifkräfte der DP AG die Verhandlungen zur Entgeltrunde (inkl. Vergütungen der Auszubildenden). Mit Ablauf des 31. Januar 2018 endet die Friedenspflicht. Die Erwartungen und Meinungen unserer Mitglieder an diese Tarifrunde ist uns wichtig, daher führt ver.di vom 06. November 2017 bis zum 15. Dezember 2017 eine Mitgliederbefragung durch. Mit der Mitgliederbefragung schaffen wir eine Grundlage, auf der die Tarifkommission dann im Januar 2018 eine Tarifforderung beschließen wird.

Der Tarifvertrag zum Ausschluss der betriebsbedingten Beendigungs- und Änderungskündigungen läuft noch bis zum 31. Dezember 2019.

Wir würden uns freuen, Sie im Zeitraum von 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr begrüßen zu dürfen. Stephan Teuscher (Bereichsleiter Tarif-, Beamten- und Sozialpolitik im Bundesfachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik) und Arnold Püschel (Landesbezirksfachbereichsleiter PSL Baden-Württemberg) stehen Ihnen für Auskünfte gerne zur Verfügung.

Andreas Henke, Pressesprecher

Siehe auch Tarifrunde bei der Post AG – Postboten wollen am Erfolg teilhaben

Schülerwettbewerb zum Tierschutz startet

Posted by Klaus on 2nd November 2017 in Allgemein

Info des Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

OstertiereWie soll guter Tierschutz aussehen? Diese Frage stellt der Landeswettbewerb Tierschutz Schülerinnen und Schülern der 4. bis 10. Klasse. Bis 30. April 2018 können sie einzeln, als Gruppe oder als Schulklasse ihre Projekte, zum Beispiel zur Haltung und Pflege von Heimtieren, Tierpatenschaften oder gemeinsame Aktionen mit Tierschutzvereinen, einreichen.

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz sowie das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport schreiben den Landeswettbewerb Tierschutz ‚Schülerinnen und Schüler machen sich für Tiere stark‘ erneut gemeinsam aus. Der Wettbewerb findet unter der Schirmherrschaft von Minister Peter Hauk und Ministerin Dr. Susanne Eisenmann und bereits zum zehnten Mal statt.

„Tiere spielen im Leben vieler Menschen eine wichtige Rolle, sei es als Haustier oder auch in der Landwirtschaft. Jeder Einzelne kann durch verantwortungsbewusstes Handeln im Umgang mit Tieren dazu beitragen, dass es den Tieren gut geht. Mit dem Landeswettbewerb Tierschutz wollen wir das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg im Bereich Tierschutz in den Mittelpunkt stellen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

„Wir freuen uns auf spannende Ideen und Vorschläge der Kinder und Jugendlichen. Wir wollen die Schülerinnen und Schüler ermutigen, darüber nachzudenken, wie guter Tierschutz ihrer Meinung nach aussehen könnte und dies anschließend auch umzusetzen. Bei der Dokumentation der Projekte sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ob Zeichnungen, Bilder oder Bastelarbeiten, Screenshots, Videos oder Fotos, alles ist möglich“, erklärte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann weiter.

Landeswettbewerb Tierschutz

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport schreiben den Landeswettbewerb Tierschutz „Schülerinnen und Schüler machen sich für Tiere stark“ alle zwei Jahre gemeinsam aus.

Am Landeswettbewerb Tierschutz können Schülerinnen und Schüler aller 4. bis 10. Klassen in Baden-Württemberg teilnehmen – einzeln, als Gruppe oder als Schulklasse. Die Kinder und Jugendlichen können die Themen zum Tierschutz frei wählen. So können zum Beispiel Arbeiten und Projekte zur Haltung und Pflege von Heimtieren, Tierpatenschaften oder gemeinsame Aktionen mit Tierschutzvereinen eingereicht werden. Wichtig ist, dass der klassische Tierschutz dabei im Fokus steht. Natur- und Artenschutzthemen, wie der Bau von Krötenzäunen oder Nistkästen, können bei diesem Wettbewerb nicht berücksichtigt werden. Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10. Klasse können sich auch vertiefend mit Tierschutzthemen wie Tierversuchen, Tiertransporten oder dem Einkaufsverhalten der Menschen auseinandersetzen.

Es gibt Geldpreise zu gewinnen, die in zwei Preisgruppen vergeben werden. Die erste Preisgruppe umfasst Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 6, die zweite Preisgruppe Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10.

Es werden je Preisgruppe fünf Preise vergeben:

  • 1. Platz: je 500 Euro
  • 2. Platz: je 400 Euro
  • 3. Platz: je 300 Euro
  • 4. und 5. Platz: je 250 Euro

Zusätzlich werden alle Preisträgerinnen und Preisträger zur Preisverleihung auf die Landesgartenschau 2018 nach Lahr eingeladen.

Die Bewerbungsunterlagen mit Projektbeschreibung können unter dem Stichwort Schülerwettbewerb bis spätestens 30. April 2018 beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Kernerplatz 10, 70182 Stuttgart per Post oder per E-Mail an Schuelerwettbewerb@mlr.bwl.de eingereicht werden.

Bei Fragen geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz gerne Auskunft. Die Schülerinnen und Schüler können, ebenso wie Lehrerinnen und Lehrer, unter 0711/126-2163 anrufen oder eine E-Mail an Schuelerwettbewerb@mlr.bwl.de schicken.

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Tierschutz

Informationsflyer zum Landeswettbewerb Tierschutz (PDF)

Foto, Sabine

Tschüüüssss AirBerlin – War schön mit Dir zu fliegen

Posted by Klaus on 27th Oktober 2017 in Allgemein, Fotos

Fotos Sabine und Klaus

Ersatzgelände der Bundeswehr für den Flugplatz Renningen-Malmsheim

Posted by Klaus on 27th Oktober 2017 in Allgemein, Heckengäu

Und es wurde weiter gesprungenBeteiligungsportal Baden-Württemberg, 27.10.2017″

Auf den Gemarkungen Renningen und Malmsheim finden Fallschirm-Luftlandungs-Übungen sowie Übungen zum Absetzen von Lasten aus Flugzeugen durch das in Calw stationierte Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr sowie durch die US-Streitkräfte statt.

Zur Ansiedlung eines Forschungs- und Entwicklungszentrums mit 1.700 Arbeitsplätzen hat die Robert Bosch GmbH Ende 2010 die für militärische Zwecke entbehrliche nördliche und südliche Fläche des Geländes der Bundeswehr in Renningen-Malmsheim mit zusammen rund 36 Hektar erworben.

Die Mittelfläche (rund 56,2 Hektar) wird derzeit noch zu den oben genannten Zwecken militärisch genutzt. Damit sie entsprechend der vertraglichen Vereinbarungen ebenfalls einer zivilen Nutzung zugeführt werden kann, muss für die Bundeswehr ein geeignetes Ersatzgelände mit den rechtlichen und tatsächlichen Nutzungsmöglichkeiten des bestehenden Fluglandeplatzes zur Verfügung stehen.

Das Ersatzgelände soll in zumutbarer Entfernung zu dem am Standort Calw stationierten Hauptnutzer KSK liegen. Als Ersatz ist der Segelflugplatz Haiterbach-Nagold angedacht.

Die Landesregierung nimmt bei diesem Projekt eine vermittelnde Rolle ein.

Was ist geplant?

Vorgeschichte

Fragen und
Antworten

Öffentlichkeits-
beteiligung: Ihre Hinweise

Ihre Meinung

Haltung der
Kommunen

Erwiderung der Landesregierung auf Behauptungen

Begleitgruppe

Foto, Klaus

Verschiebung der Abfuhrtermine in Stuttgart

Posted by Klaus on 27th Oktober 2017 in Allgemein, Stuttgart

Info AWS Stu8ttgart

K-Müllauto-7Feiertagsbedingt kommt es zu Verschiebungen der Regelabfuhrtage der braunen, grauen und grünen Tonnen. Dies hat zur Folge, dass die Abfuhr entweder vorverlegt oder nachgeholt wird. Diese Information ist besonders wichtig für Haushalte auf Grundstücken, bei denen die Standplätze der Abfall- und Wertstoffbehälter nicht frei zugänglich sind, beziehungsweise bei denen die Behälter am Tag der Leerung an der Straße bereitgestellt werden müssen.

Wegen dem Reformationstag verschiebt sich die Abfuhr der braunen, grauen und grünen Tonne daher wie folgt:

von Dienstag 31. Oktober auf Montag 30. Oktober
von Montag 30. Oktober auf Samstag 28. Oktober

Wegen Allerheiligen verschiebt sich die Abfuhr der braunen, grauen und grünen Tonne daher wie folgt:

von Mittwoch 01. November auf Donnerstag 02. November
von Donnerstag 02. November auf Freitag 03. November
von Freitag 03. November auf Samstag 04. November
Für den Mehranfall von Müll gibt es amtliche graue Müllsäcke, die in den Bezirksrathäusern der Außenstadtbezirke und in den jeweiligen Bürgerbüros der Innenstadtbezirke zu je 5,00 Euro erworben werden können.

Foto, Klaus

Zustand der Wälder im Land weiter verbessert

Posted by Klaus on 20th Oktober 2017 in Allgemein
Ein Mischwald (Foto: © ForstBW)

Foto-Quelle: © ForstBW

Info, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Forstminister Peter Hauk hat den Waldzustandsbericht 2017 vorgestellt. Demnach hat sich der Zustand der Wälder in Baden-Württemberg insgesamt weiter verbessert. Das Land setzt zur Stärkung der Waldbestände vor allem auf klimastabile Mischwälder.

„Der Zustand der Wälder in Baden-Württemberg hat sich insgesamt weiter verbessert. Vor allem die Kronen der wichtigen Baumarten Buche und Tanne haben sich im Vergleich zum Vorjahr erholt. Während sich die Entwicklung der Fichte stabil zeigt, hat sich der Kronenzustand der Kiefern, Eichen und Eschen verschlechtert. Mit dem Konzept einer naturnahen Waldwirtschaft, das auf klimaangepasste Mischwälder setzt, stärken wir die Stabilität unserer Waldbestände nachhaltig“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, anlässlich der Vorstellung des Waldzustandsberichts 2017. Gesunde Waldbäume seien die Grundlage einer leistungsfähigen Wald- und Holzwirtschaft im Land. Sie sorgen für gute Luft und sauberes Wasser. Gepflegte Wälder dienen der Bevölkerung als Ort der Erholung. Ziel der Landesregierung und der Forstexperten des Landesbetriebs ForstBW sei es, dass die Wälder im Südwesten auch künftig den Anforderungen der Gesellschaft gerecht werden und ihre vielfältigen Leistungen erbringen können.

„Unser Leitbild ist der vom Menschen gestaltete und bewirtschaftete artenreiche und naturnahe Mischwald, der auf den geeigneten Standorten auch künftig nennenswerte Nadelholzanteile aufweisen wird. Nach wie vor ist die Fichte diejenige Baumart, die neben der Tanne die geringsten Nadelverluste aufweist“, betonte der Forstminister. Mit Blick auf die wirtschaftliche Bedeutung des Nadelholzes für die Waldbesitzer und die zahlreichen kleinen und mittelständischen Sägewerke im Land, die auf eine Nahversorgung mit Nadelstammholz angewiesen sind, gelte es, ein weiteres Absinken der Nadelholzanteile in den Wäldern zu vermeiden. „Wir wollen keine Nadelholzmonokulturen. Unser Mischwaldkonzept vereint ökologische und ökonomische Belange und setzt auf Stabilität der Einzelbäume und Erzeugung hochwertiger Nutzhölzer für die Wertschöpfung in Baden-Württemberg“, sagte Hauk. Zudem habe die Bewirtschaftung der Wälder und die damit einhergehende Gewinnung des nachwachsenden Rohstoffes Holz eine große klimapolitische Bedeutung.

Klimawandel als Daueraufgabe

„Waldökosysteme sind einem dauernden Wandel unterworfen. Während es in früheren Jahren vor allem Stoffeinträge aus verschmutzter Luft waren, sind hierfür heutzutage vor allem Änderungen des Klimas verantwortlich. Um unsere forstlichen Anpassungsstrategien weiter zu verbessern, müssen wir weiter an den Ursachen forschen“, betonte der Minister. Grundlage hierfür sei die Forstliche Umweltüberwachung, die in Baden-Württemberg seit Anfang der 1980er Jahre betrieben werde. Dabei sei deutlich geworden, dass Veränderungen des Waldzustandes nicht durch eine einzelne Ursache alleine erklärt werden könnten. Dürren, Stürme, Nassschnee, Hagel und Frostereignisse würden den Bäumen zusetzen. Aber auch Pilze und Insekten seien wichtige Schadfaktoren.

„Ein Baum steht mitunter bis zu 300 Jahren im bewirtschafteten Wald, und die langen Produktionszyklen in der Waldwirtschaft erfordern es, dass die Weichen, die zu einer Veränderung der Entwicklung führen sollen, frühzeitig gestellt werden müssen“, sagte Hauk. Demnach würden die Forstexperten heute am Wald unserer Kinder und Kindeskinder arbeiten und ihn gestalten.

Sonderfall Kiefer in der Rheinebene

„Nachdem eine Pilzerkrankung die Baumart Esche landesweit und darüber hinaus großflächig zum Absterben bringt, gefährdet die zunehmende Trockenheit, in Kombination mit Schäden durch Rindenbrüter sowie einem möglichen Pilz- und Mistelbefall, die Baumart Kiefer. Zudem führen milde Winter zu einer physiologischen Schwächung der Kiefer, was sich in einem schlechteren Kronenzustand äußert“, erklärte der Forstminister.

Die sogenannte „Kiefern-Komplexkrankheit“ führe vor allem in den trocken-warmen Regionen des Landes, wie beispielsweise in der Oberrheinebene, zu einem Verbraunen der Nadeln und immer wieder auch zum Absterben der Bäume. Landesweit zeige die Kiefer dieses Phänomen nicht oder nur sehr vereinzelt. „Dort, wo die Kiefer ausfällt und sich von Natur aus keine neuen Bäume bilden, werden wir durch Pflanzung geeigneter Baumarten und Pflege nachhelfen“, erklärte Peter Hauk.

Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt BW: Waldzustandsbericht 2017 (PDF)

ForstBW

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Naturnahe Waldwirtschaft

Stuttgart Ost – Vorfahrt offenbar verletzt – Zeugen gesucht

Posted by Klaus on 20th Oktober 2017 in Allgemein

Polizeibericht
K-Polizei-OstendDie Polizei sucht Zeugen zu einem Verkehrsunfall, der sich am Donnerstag (19.10.2017) an der Einmündung Ostendstraße/Schönbühlstraße ereignet hat. Ein 74-jähriger Mann fuhr mit seinem blauen BMW gegen 11.00 Uhr in der Ostendstraße Richtung Ostendplatz. Auf Höhe der Einmündung zur Schönbühlstraße fuhr ein 86 Jahre alter Mercedesfahrer in die bevorrechtigte Ostendstraße ein. Der BMW-Fahrer musste stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern und verletzte sich dabei leicht.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei unter der Rufnummer +4971189904100 zu melden.

Foto, Klaus

Musik-Kabarett mit dem Duo APE & FEUER- STEIN

Posted by Klaus on 16th Oktober 2017 in Allgemein

K Altes Feuerwehrhaus SüdNach der Wahl ist vor dem Kabarett – Vieles ist aus dem Ruder gelaufen, die Zukunft wird gerade frontal an die Wand gefahren! Deshalb nehmen APE & FEUERSTEIN die Fährte wieder auf, um die Welt zu retten! Wie schon mit seinem für die Gruppe Cochise geschriebenen Hit „Rauchzeichen“ und den Songs der Greenpeace-Vorzeigeband Ape, Beck & Brinkmann trifft Fred APE auch mit seinen aktuellen Liedern wie „Hauptsache dass er kein Banker ist“ oder „Ich will meine Stadt nicht braun“ den Nerv der Zeit. Zusammen mit seinem kongenialen Partner Guntmar FEUERSTEIN (Strandjungs, L.Bow Grease) erklärt er dem Publikum den Lauf der Dinge. Die beiden Dortmunder legen in ihrer typisch witzigen und bitterbös-sarkastischen Manier den Finger in die Wunde: zärtliche Umarmungen, schallende Ohrfeigen und kernige Arschtritte – das volle APE & FEUERSTEIN – Programm. Musikalisches Kabarett wie man sich es wünscht…

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 20:00 Uhr
Altes Feuerwehrhaus Stuttgart-Süd
Möhringer Str. 56, Großer Saal (EG)
Abendkasse: 15 € / 12 € (erm./VVK)

Eine Veranstaltung der NaturFreunde in Heslach e.V.
Mehr zu den Künstlern unter www.apefeuerstein.de
Vorverkauf bei den örtlichen Gruppen der NaturFreunde oder im Stuttgarter
NaturFreunde-Büro, Neue Str. 150, 70186 Stuttgart, 0711 4895490 (Mittwochs), bei Buch im Süden, Böblinger Str. 151, 70199 Stuttgart und in der Markus-Buchhandlung, Filderstr. 29, 70180 Stuttgart

Kartenreservierungen über werner.schmidt@n.zgs.de

Die Stuttgarter NaturFreunde – im Internet unter: http://naturfreunde-stuttgart.de/
Private Website zu Stuttgart-Heslach: www.heslach-home.de

Foto, Klaus

Traditionelle Filderkrauternte gestartet

Posted by Klaus on 11th Oktober 2017 in Allgemein

Fild1Die Ernte des traditionellen Filderspitzkrauts ist in Hohenheim offiziell gestartet. Das Filderkraut ist eine im Stuttgarter Raum und weit darüber hinaus bekannte und geschätzte regionale Spezialität und zugleich das Wahrzeichen der südlich von Stuttgart gelegenen Filderhochebene.

„Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, wo die Dinge herkommen, die sie essen und trinken. Regionaltypische Lebensmittel aus Baden-Württemberg stehen bei den Verbrauchern besonders hoch im Kurs. Unsere traditionellen Filderkraut-Landsorten überzeugen mit Echtheit, Qualität und Genuss“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch, in Hohenheim (Stuttgart) anlässlich des offiziellen Starts der diesjährigen Ernte des durch die Europäische Union geschützten Filderspitzkrauts als geschützte geografische Angabe (g.g.A.).

„Filderspitzkraut ist eine im Stuttgarter Raum und weit darüber hinaus bekannte und geschätzte regionale Spezialität und zugleich das Wahrzeichen der südlich von Stuttgart gelegenen Filderhochebene. Filderspitzkraut g.g.A. steht gleichzeitig für kulinarische und für biologische Vielfalt. Mit einfachsten Zutaten lassen sich genussreiche und hochwertige Mahlzeiten zubereiten“, betonte die Staatsekretärin. Allerdings seien von den traditionellen Filderkraut-Landsorten nur noch rund 15 Sorten vorhanden.

„Ich freue mich sehr, dass sich die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Filder (BEF) in Kooperation mit der Staatsschule für Gartenbau in Stuttgart-Hohenheim um die Erhaltung und wirtschaftliche Verwertung alter Landsorten des typischen Filderspitzkrauts kümmert. Die Entwicklung von Vermarktungskonzepten mit Handelspartnern und mit der Gastronomie durch die BEF ist ein konsequenter Schritt. Diese Absatzschienen und die entsprechenden Akteure sind unverzichtbare Partner für eine erfolgreiche Regionalvermarktung“, betonte Staatssekretärin Gurr-Hirsch.

Einen Ausblick zur gegenwärtigen Erntesituation gaben Gebhardt Handte aus Filderstadt-Bonlanden und Walter Schumacher aus Stuttgart-Plieningen. Zusammen mit dem Geschäftsführer der BEF, Herrn Jörg Kimmich, engagieren sich diese beiden Filderkraut-Landwirte neben weiteren Landwirten bereits seit 2004 für die Bewahrung des Filderspitzkrauts und der damit verbundenen Traditionen.

Die Regionalkampagne „Natürlich. VON DAHEIM“

„Ziel der Landesregierung ist es, die Wettbewerbsfähigkeit unserer bäuerlichen Familienbetriebe zu stärken und deren Einkommenssituation zu verbessern. Dies kann gelingen, wenn sich die Verbraucher an der Ladentheke ihrer Verantwortung gegenüber den Bauern aus Baden-Württemberg bewusst sind und gezielt Produkte aus dem Land nachfragen“, betonte die Staatssekretärin. Immer dann, wenn die Verbraucher in Baden-Württemberg auf Lebensmittel aus heimischer Produktion zurückgreifen würden, sei das gut für unsere Bauern und gut für unser Land. Mit der breit angelegten Regionalkampagne „Natürlich. VON DAHEIM“ möchte das Land den Wert von Lebensmitteln aus Baden-Württemberg und die Leistung der Menschen, die hinter diesen Produkten stehen, in den Mittelpunkt stellen.

Das Filderkraut

Filderkraut ist aufgrund seiner Qualität, seiner langen Tradition und des damit verbundenen besonderen Ansehens europaweit mit verbindlichen Vorgaben für die Herstellung der Produkte als regionale Spezialität geschützt. Die EU-Kommission hat am 24. Oktober 2012 im europäischen Amtsblatt den Eintrag von Filderkraut/Filderspitzkraut in das Register der EU für geschützte geografische Angaben (g.g.A.) und geschützte Ursprungsbezeichnungen (g.U.) veröffentlicht.

Die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Filder

Die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Filder (BEF) wurde 2017 gegründet. Hauptaufgabe ist die Erhaltung und wirtschaftliche Verwertung alter Landsorten des typischen Filderspitzkrauts. Für die Erhaltungszüchtung und verbrauchergerechte Weiterentwicklung der noch vorhandenen Sorten kooperiert die BEF mit der Staatsschule für Gartenbau in Stuttgart-Hohenheim. Auf deren Versuchsgelände wurde kürzlich auf einer Fläche von einem halben Hektar ein erster Erhaltungsgarten mit elf Sorten angelegt.

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Landwirtschaft

Regionalkampagne „Natürlich. VON DAHEIM“

Quelle, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Foto, Klaus