Archive for the ‘Allgemein’ Category

Neue Broschüre zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement erschienen

Posted by Klaus on 23rd September 2017 in Allgemein

Info Stadt Stuttgart

S-Krankenschwester-Die Gesundheitskonferenz der Landeshauptstadt Stuttgart hat in Kooperation mit zahlreichen Partnern eine neue Broschüre erstellt, die kleinen und mittelständischen Betrieben in Stuttgart den Einstieg in das Betriebliche Gesundheitsmanagement erleichtern soll. Die Broschüre informiert über dessen Grundlagen, enthält zahlreiche Tipps und verschafft einen Überblick über Angebote und Ansprechpartner in Stuttgart. Best Practice Beispiele veranschaulichen, wie Unternehmen bereits in das Thema eingestiegen sind und was sie tun, um Gesundheit dauerhaft im Arbeitsalltag zu verankern.

Werner Wölfle, Bürgermeister für Soziales und Gesellschaftliche Integration und Vorsitzender der Stuttgarter Gesundheitskonferenz, erläutert: „Viele Unternehmen kümmern sich bereits um das Wohlbefinden und die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dabei handelt es sich allerdings noch häufig um Einzelaktivitäten. Das Anliegen der Gesundheitskonferenz ist es, die Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements weiter zu entwickeln, miteinander zu verzahnen und in den betrieblichen Prozessen fest zu verankern. Denn das Gesundheitsmanagement ist vor allem dann erfolgreich, wenn es kein Projekt, sondern eine permanente Strategie des Betriebs ist.“

Gesundheitsförderung auch für kleinere Betriebe sinnvoll

Gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital erfolgreicher Unternehmen. Die großen Betriebe in Stuttgart wissen das seit langer Zeit und haben Betriebliches Gesundheitsmanagement fest in ihren Firmen integriert. Doch auch für kleinere und mittlere Betriebe lohnt sich ein Engagement zur Gesundheitsförderung im Betrieb, denn es profitieren beide Seiten: die Beschäftigten durch ein besseres Betriebsklima, höhere Zufriedenheit, weniger Stress, bessere Gesundheit und Arbeitsfähigkeit, die Betriebe durch niedrigere Krankheitskosten, weniger Ausfalltage, bessere Arbeitsqualität und höhere Attraktivität des Betriebs. „In Zeiten, in denen die Arbeitswelt tiefgreifenden Veränderungen unterliegt, trägt Betriebliches Gesundheitsmanagement dazu bei, die Beschäftigten und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit der Firmen zu stärken“, bekräftigt Wölfle.

Die Broschüre kann kostenlos unter E-Mail gesundheitsfoerderung@stuttgart.de bestellt sowie unter www.stuttgart.de/gesundheitskonferenz heruntergeladen werden . Interessierte Betriebe erhalten die Broschüre bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Stuttgart.

Symbolfoto, Blogarchiv

Golfübungsanlage „Auf dem Steinprügel“ der SportKultur Stuttgart e.V. und Stuttgarts erster Golf-Kurzplatz – immer montags bespielbar

Weitere Fotos mit Bericht unter wilih.de/stuttgarts-erster-golf-kurzplatz-immer-montags-bespielbar

Fotos, Klaus

Neue DHL Packset App vereinfacht den Paketversand

Posted by Klaus on 21st September 2017 in Allgemein

Pressemittteilung

Augmented Reality Technologie unterstützt Kunden bei Auswahl der richtigen Packset-Größe

dhl-packset-app-600Mit Hilfe der neuen DHL Packset App wird es ab sofort für DHL-Kunden noch einfacher, Pakete zu versenden. Oftmals sind sich Kunden nicht sicher, welche Packset-Größe sie für einen bestimmten zu versendenden Artikel benötigen. Reicht ein Packset S beispielsweise zum Versand eines Spielzeugs? Oder ist der Gegenstand doch so groß, dass ein Packset M benötigt wird? Durch den Einsatz von Augmented Reality Technologie wird der Paketversand nun noch einfacher. DHL unterstützt damit auch als erstes Logistikunternehmen die innovative Augmented Reality Technologie von Apples neuem Betriebssystem iOS 11.

Foto, DP DHL

Die App scannt eine geeignete Oberfläche und fügt automatisch ein virtuelles Packset ein. Nun kann der Kunde den zu versendenden Gegenstand darin platzieren, das passende Packset aus fünf Größen wählen und bei Bedarf eine Versandmarke hinzubuchen – schnell, sicher und einfach. Zum Abschließen der Bestellung werden die Kunden durch die  App zur eFiliale der Deutschen Post weitergeleitet, wo sie  die ausgewählten Produkte im Warenkorb übersichtlich wiederfinden. Nun müssen nur noch die Kontaktdaten eingetragen und die Bestellung abgeschickt werden, dann erfolgt der Versand an den Kunden.

Die DHL Packset App kann ab sofort über dhl.de/packset und im iTunes Store heruntergeladen werden. Die App ist vorerst nur für Geräte ab iPhone 6S aufwärts und nur unter iOS 11 verfügbar, da Android diese Technologie – noch – nicht unterstützt.

17er Krautwickelwettbewerb in der Friedenau 15.10.2017

Posted by Klaus on 13th September 2017 in Allgemein

Schon seit 17 Jahren Tradition im Stuttgarter Osten

Friedenau Krautwickel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Plakat,

Restaurant Theater Friedenau

Rotenbergstraße 127, 70190 Stuttgart

Fotos und Berichte zu früheren Krautwickelwettbewerben

Tarifrunde Postbank – alle Filialen der Postbank Filialvertriebs AG bleiben am Mittwoch geschlossen

Posted by Klaus on 11th September 2017 in Allgemein

Pressemitteilung: ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft – Landesbezirk Baden-Württemberg Stuttgart, 11. September 2017

Noch die Leonberger PostAm Mittwoch finden bundesweit ganztägige Betriebsversammlungen im Postbankfilialvertrieb statt.
So auch bei den baden-württembergischen Betrieben Karlsruhe und Stuttgart. In den jeweiligen Mittagspausen sind Protest-Aktionen zur laufenden Tarifrunde geplant. Alle Filialen der Postbank Filialvertriebs AG bleiben geschlossen Die zweite Verhandlungsrunde zwischen ver.di und den Arbeitgebern der Postbankunternehmen blieb am Montag, dem 4. September 2017, ohne Ergebnis.

Stuttgart:
Die Beschäftigten des Postbankfilialvertrieb Stuttgart werden in Stuttgart zur Mittagszeit ab ca. 12:00 Uhr eine „Tarif-Baustellen-Aktion“ veranstalten. Unter dem Motto: „Baustelle Tarifvertrag schnell schließen“ werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Arbeitshandschuhen, kleinen Schaufeln, Sicherheitsbrillen, Bauhelmen, Warnwesten, Baustellenschilder, Absperrband das Gelände des Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle (Berliner Platz 1-3) in kurzer Zeit in eine kleine Baustelle verwandeln.
Mannheim:
Für die Beschäftigten im Postbankfilialvertrieb Karlsruhe findet die Betriebsversammlung in Mannheim statt. Die Aktion unter dem Motto „Wir lassen die Beschäftigten nicht im Regen stehen!“ beginnt um 12:30 Uhr. Es gibt einen Demo-Zug vom Cinemaxx in N 7 zu den Kapuzinerplanken, wo dann eine kleine Kundgebung stattfinden wird.

Mit den Aktionen demonstrieren die Beschäftigten des Postbankfilialvertriebs ihre Unzufriedenheit über die bisherige Haltung der Arbeitgeber und wollen Ihren Forderungen Nachdruck verleihen.

„Die Verärgerung ist besonders groß, weil die Arbeitgeberseite zum Kündigungsschutz nicht gesprächsbereit war“, so ver.di Verhandlungsführer Jan Duscheck: „Wenn die Arbeitgeber bei der Postbank nicht bereit sind, einen wirksamen Kündigungsschutz mit uns zu vereinbaren, wird es auf eine harte Auseinandersetzung hinauslaufen.“

Frank Hawel, ver.di Landesfachbereichsleiter Finanzdienstleistungen Baden-Württemberg, hat wenig Verständnis für die Arbeitgeberhaltung: „Die Postbank hat ihren Beschäftigten in den letzten Monaten viel abverlangt. Nun ist es an der Zeit den Beschäftigten Wertschätzung durch weitreichende Schutzregelungen und eine anständige Gehaltsanpassung entgegenzubringen.“

ver.di fordert eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2022, die Erhöhung der Gehälter um fünf Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, eine deutliche Anhebung der Ausbildungsvergütungen sowie weitere unternehmensspezifische Forderungen.

Neben der Integration der Postbank in die Deutsche Bank verweist ver.di auf die andauernden Umbrüche der Bankenbranche. Deshalb möchte ver.di in den Tarifverhandlungen auch ins Gespräch über einen Zukunftstarifvertrag kommen. Dieser soll die Postbank auf die zukünftigen Herausforderungen der Branche vorbereiten und den Beschäftigten eine sichere Basis schaffen. Neben einer Standortabsicherung bringt ver.di hier Regelungsvorschläge zu den Themen Arbeitszeit, mobiles Arbeiten und Weiterbildung in die Gespräche ein.

Verhandelt wird für rund 18.000 Beschäftigte bei der Postbank, Postbank Filialvertrieb sowie der BHW-Gruppe und weiterer Tochterunternehmen (Betriebscenter für Banken, PB Service, PB Direkt, BHW KSG, PB Firmenkunden AG).

Die dritte Verhandlungsrunde findet am 25. und 26. September 2017 in Siegburg bei Bonn statt. Die Arbeitgeberseite legte bisher kein Angebot vor.

Weitere Informationen zur Tarifrunde Postbank:
tarifrunde-postbank

Verantwortlich:
Andreas Henke, Pressesprecher
ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg

Foto, Sabine

Vorschau Klassik im Kloster – Weihnachten

Posted by Klaus on 10th September 2017 in Allgemein, Künstler/innen, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

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Klassik im Kloster
Längst ist Klassik im Kloster ® als eine feste Institution im Kulturkalender des Nordschwarzwalds nicht mehr wegzudenken. Ausgewählte Themen und Arrangements begeistern seit 2006 Musikliebhaber aus dem In- und Ausland in der Klosterkirche Bad Herrenalb und seit drei Jahren im Kurhaus von Freudenstadt. 2017 ist Klassik im Kloster® erstmals im Kurhaus in Bad Liebenzell zu Gast. Alle Informationen www.klassik-im-kloster.com

Bad-Herrenalb1111Bad Herrenalb
Freuen Sie sich auf den Nachwuchschor der Aurelius Sängerknaben aus Calw, der am 9. Dezember 2017 gemeinsam mit dem Jungen Kammerchor der Lutherana Karlsruhe  ein ebenso schwungvolles wie auch zu Herzen gehendes Programm der „Jungen Chöre“ mit schönen Advents- und Weihnachtsliedern in der Klosterkirche Bad Herrenalb präsentiert.
Ein besonderer Anlass zu Freude ist am Sonntag, 10. Dezember 2017 der Besuch von Sergej Riasanow und seinen Freunden, die mit dem Zauber russisch-orthodoxer Klänge bei einer „Russischen Weihnacht“ begeistern.

Bad Herrenalb, Klosterkirche
09.12.17 – 16 Uhr  – Junge Chöre
10.12.17 – 16.30 Uhr – Russische Weihnacht
Tickets: tickets@schlaile.de
Telefon: 0721 – 23000

K-Bad-Liebenzell-1Bad Liebenzell

Erleben Sie am 10. Dezember 2017 Bad Liebenzell mit irischem Flair. Kulinarische Besonderheiten locken im Kurhaus ins Parkrestaurant wo zudem eine „Irische Weihnacht“ mit dem Zauber altirischer und schottischer Advents- und Weihnachtsmelodien erklingt. Mit dem gälischen Titel Síocháin ar Talamh (Frieden auf Erden) präsentiert Aylish Kerrigan (Mezzosopran) ein Programm voll Leidenschaft und Hingabe sowie zahlreiche vergessene Schätze ihres Landes. Im Zusammenspiel mit Ulrike Neubacher, Harfe und Ulrich Stahlknecht, Flöte ist daraus ein Konzert der leisen Töne entstanden.

Bad Liebenzell, Kurhaus
10.12.17 – 16 Uhr – Irische Weihnacht
Tickets: +49 7052 4080
oder info@bad-liebenzell.de

FreudenstadtFreudenstadt
Insbesondere zur Adventszeit erobern die „Jungen Chöre“ die Herzen der Besucher im Sturm. Nach den Erfolgen der letzten Jahre werden erneut 120 Kinder und Jugendliche in die Hauptstadt im Schwarzwald reisen um stimmgewaltig und mit einem außergewöhnlichen Repertoire am Samstag, den 16. Dezember 2017 bei einem gemeinsamen Nachmittagskonzert das Theater im Kurhaus mit Klang zu erfüllen. Freuen Sie sich auf den Nachwuchschor der Aurelius Sängerknaben aus Calw und die Schülerinnen und Schüler vom Helmholtzgymnasium Karlsruhe mit Chor und Orchester.

Freudenstadt, Kurhaus
16.12.17 – 16 Uhr – Junge Chöre
Tickets: www.reservix.de
Telefon: 07441 – 86 47 32

Sabine Zoller MBA, M.A.

Fotos, Klaus

Der Tag des Teddybären findet jährlich am 09.September statt

Posted by Klaus on 9th September 2017 in Allgemein

Da wollen wir auch ein paar Bilder beisteuern 😉
Fotos, Sabine, Klaus


Tag der Ersten Hilfe 2017 – 9. September 2017 in der Welt

Posted by Klaus on 9th September 2017 in Allgemein

Notruflogo-112-Infos: kleiner-kalender.de/event/tag-der-ersten-hilfe,

DRK/erste-hilfe/der-kleine-lebensretter,

wikipedia.org/Erste_Hilfe

 

Foto, Sabine, Klaus

Jahresbericht der Lebensmittelkontrolle für 2016 veröffentlicht

Posted by Klaus on 8th September 2017 in Allgemein

K-Markt-Ostheim-03Verbraucherschutzminister Peter Hauk hat den Jahresbericht der Lebensmittelkontrolle für 2016 vorgestellt. Die meisten Verstöße beziehen sich auf Hygienemängel, gefolgt von mangelhafter Kennzeichnung und Aufmachung.

„Bei der Kontrolle der Lebensmittel, des Trinkwassers und der Futtermittel im Land ist auch im vergangenen Jahr gute Arbeit geleistet worden. Gerade die Zeiten, wo es Krisen im Lebensmittelbereich gibt, wie derzeit bei Fipronil in Eiern, wird die große Bedeutung der Lebensmittelüberwachung deutlich“, sagt der baden-württembergische Verbraucherschutzminister Peter Hauk.

Wie jedes Jahr zogen die Kontrolleure auch 2016 Bilanz und stellten diese in einem Bericht der Öffentlichkeit vor. „Die Verbraucherinnen und Verbraucher im Land können sich darauf verlassen, dass die Kontrolle der Lebensmittel, des Trinkwassers und der Futtermittel im Land gut funktioniert. Die Lebensmittelsicherheit ist bis auf wenige Einzelfälle gewährleistet“, so die Bilanz von Minister Hauk.

Im Jahr 2016 waren in Baden-Württemberg insgesamt 238.767 Betriebe gemeldet, vom einfachen Imbiss bis zu weltweit agierenden Lebensmittelkonzern, von der handwerklichen Bäckerei bis zur Großkantine. In 22.399 von 82.379 kontrollierten Betrieben (27 Prozent) wurden Verstöße festgestellt. Die meisten Verstöße bezogen sich auf Hygienemängel (69 Prozent), gefolgt von mangelhafter Kennzeichnung und Aufmachung (29 Prozent). 881 (2015: 1.021) Betrieb mussten aufgrund der dort herrschenden hygienischen Umstände zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher geschlossen werden.

Hygiene ist das A und O

Wer im Laden einkauft oder im Restaurant isst, der muss Hygiene als Grundvoraussetzung erwarten können. Deshalb legen die Lebensmittelkontrolleure hierauf ein besonderes Augenmerk. Meist sind es kleinere Hygieneverstöße, die sofort abgestellt werden. Es gibt aber auch Einzelfälle, die die Kontrolleure staunen lassen. Besonders auffällig war im 2016 ein Betrieb, bei dem sowohl die Bratpfannen, der Backofen, als auch die Fritteuse über die Maßen verdreckt waren. „Wenn es um Sauberkeit geht, verstehen die Kontrolleure keinen Spaß. Wer mit Lebensmitteln arbeitet, hat eine hohe Verantwortung, das muss klar sein“, so der Minister.

Nickel in Kugelschreibern

Nickel führt die Liste der Kontaktallergene an. Deswegen darf Nickel in Erzeugnissen, die unmittelbar und länger mit der Haut in Berührung kommen – also Bedarfsgegenständen mit Hautkontakt – nicht verwendet werden, wenn die Nickelfreisetzung einen festgelegten Grenzwert übersteigt. In jeder fünften Probe wurden Nickelmengen im Bereich des Grenzwerts oder darüber gefunden. Die Verwendung dieser alltäglichen Schreibutensilien birgt Gefahren für die Nutzer – denn eine Sensibilisierung führt zur lebenslangen Allergie gegen Nickel.

Mehr Schein als Sein

Neben dem Gesundheitsschutz ist der Täuschungsschutz das zweite Hauptziel der Lebensmittelkontrolle. Der Zusatz von Farbstoffen anstelle der klassischen Zubereitung oder der Zusatz von Wasser für mehr Gewicht sind nur zwei Beispiele für Untersuchungsziele zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor Übervorteilung.

Künstliche Farbstoffe sind in Gemüsekonserven nicht zugelassen. Umso erstaunlicher war die Analyse von eingelegten weißen Rüben, die ihre Farbe üblicherweise durch Mitverwendung von Rote Bete erhalten: Grund für die intensive Rosafärbung dieser Proben war der potenziell krebserzeugende Farbstoff Rhodamin B. „Hier wurde die Kundschaft nicht nur getäuscht, sondern auch gefährdet. Die Folge waren mehrere Schnellwarnungen, die Produkte wurden vom Markt genommen“, so Minister Hauk. Nachuntersuchungen ergaben eine weniger intensive Rosafärbung mit einem immerhin für Lebensmittel, jedoch nicht für Gemüseerzeugnisse zugelassenen Farbstoff.

Wasserzusatz bei Fischfilets – ein Dauerthema

Nachdem in den Vorjahren Pangasius immer wieder auffällig war, haben die Le-bensmittelchemiker 2016 Alaska-Seelachsfilets unter die Lupe genommen. Hier waren erheblich weniger Proben in der Zusammensetzung auffällig. Nur bei vier der 38 Proben konnte das Labor einen Wasserzusatz feststellen. Aus den Analysewerten ließen sich Gehalte an zugesetztem Wasser zwischen 16 und 37 Prozent errechnen. Dies ist zwar zulässig, muss aber deklariert werden, was nicht erfolgte. Bei Pangasiusfilets war und ist die Anwendung des Zusatzstoffs Natriumcarbonat (Soda) zur Erhöhung des pH-Wertes des Fischfleisches und zur Steigerung der Wasseraufnahme weit verbreitet. Dieser Zusatzstoff war 2016 bei den Alaska-Seelachsproben, auch bei denen mit erhöhtem Wassergehalt, nicht nachzuweisen.

Auswahl aus dem Bericht 2016 der amtlichen Lebensmittel-, Trinkwasser- und Futtermittelüberwachung (PDF)

Jahresbericht 2016: Überwachung Lebensmittel, Bedarfsgegenstände, Kosmetika, Trinkwasser, Futtermittel (PDF)

Die Untersuchungsämter für Lebensmittelüberwachung und Tiergesundheit Baden-Württemberg

Quelle, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Symbolfoto, Klaus

Rettungsdienste in Baden-Württemberg leisten guten Arbeit

Posted by Klaus on 8th September 2017 in Allgemein
Minister Thomas Strobl und StS Martin Jäger im Gespräch mit Rettungssanitätern. Bild Chaperon.
 Das Innenministerium hat den Qualitätsbericht für den Rettungsdienst 2016 veröffentlicht. Der Bericht erfasst die Daten des Rettungsdienstes in ganz Baden-Württemberg wertet diese aus. Der Bericht zeigt, dass die Rettungkräfte in Baden-Württemberg gute Arbeit leisten – auch wenn signifikante Unterschiede zwischen einzelnen Rettungsbereichen gibt.

„Der Rettungsdienst in Baden-Württemberg hat auch 2016 wieder eine gute Arbeit geleistet. Das bestätigen die Zahlen und Daten vom vergangenen Jahr. Gleichzeitig zeigen sich an einigen Punkten der Rettungskette signifikante Unterschiede zwischen einzelnen Rettungsbereichen. Wenn für die gleiche Tätigkeit in unterschiedlichen Rettungsdienstbereichen erkennbar zeitliche Unterschiede bestehen, dann müssen wir dieses Qualitätsgefälle bereinigen. Das muss von allen Beteiligten jetzt analysiert und das Potenzial für die Patienten dann auch gehoben werden”, sagte Innenminister Thomas Strobl zur Veröffentlichung des diesjährigen Qualitätsberichts Rettungsdienst Baden-Württemberg.

Der Bericht erscheint zum fünften Mal und wird von der Stelle zur trägerübergreifenden Qualitätssicherung im Rettungsdienst Baden-Württemberg (SQR-BW), einer bundesweit einmaligen Einrichtung der Leistungserbringer und Kostenträger, erhoben. Dabei werden Daten des Rettungsdienstes in ganz Baden-Württemberg erfasst und ausgewertet. Im Bericht analysiert die SQR-BW die Qualität der Versorgung von Notfallpatienten nicht nur im Hinblick auf ein möglichst rasches Eintreffen der Rettungsmittel hin, sondern auch im Hinblick auf die im Rahmen der Rettungskette durchgeführten diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen einschließlich der Auswahl eines geeigneten weiterbehandelnden Krankenhauses.

Die medizinische Versorgung punktgenau verbessern

„Transparenz ist die erste und absolut notwendige Voraussetzung zur Qualitätssicherung im Rettungsdienst. Wir erfassen für Baden-Württemberg jeden Teilprozess im rettungsdienstlichen Ablauf. Nur so können wir dann erfolgreich an den richtigen Stellschrauben drehen und damit die medizinische Versorgung unserer Bevölkerung punktgenau verbessern“, so Innenminister Thomas Strobl.

Die SQR-BW habe hier in enger Zusammenarbeit mit den Leitstellen, den Rettungsdienstorganisationen und den Notarztstandorten hervorragende Arbeit geleistet und die jetzt immer umfassenderen Daten zur Rettungskette vorbildlich zusammengeführt und analysiert. Der Minister forderte in diesem Zusammenhang auch von den Leitstellen, die heute noch nicht alle notwendigen Daten liefern können, ihre Technik schnellstmöglich zu ertüchtigen. „Wir brauchen schnell eine vollständige und landesweite Datenübersicht, um die richtigen Optimierungen einleiten zu können“, sagte der Innenminister.

Die Daten werden von den Leitstellen, Notärzten und seit 2017 auch von den Rettungswagen nach einem landeseinheitlichen Datensatz systematisch erfasst. Besonderer Fokus liegt auf die besonders zeitkritischen und lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Schädel-Hirn-Traumen (Tracer-Indikationen), beispielsweise hinsichtlich der Einhaltung von Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften und der Auswahl einer geeigneten Klinik. Ziel: Gewährleistung einer optimalen Weiterbehandlung.

2016 wird von der SQR-BW erstmals auch die Prähospitalzeit (Zeit bis zur Ankunft im Krankenhaus) speziell für die Tracer-Indikationen bei diesen besonders kritischen Notfallindikationen erfasst, ausgewertet und damit Voraussetzungen für weitere Verbesserungen geschaffen. „Das Land Baden-Württemberg ruht sich auf dem bisher Erreichten nicht aus. Wir wollen die medizinische Versorgung der Bevölkerung im Bereich der Notfallversorgung weiter optimieren und arbeiten jeden Tag daran, ein Stück besser zu werden“, so der Innenminister.

Mit diesem Qualitätsbericht wird nochmals deutlich, dass sich Qualität und damit sichere Versorgung im Rettungsdienst weniger an den planerischen Hilfsfristen bemessen lässt, sondern dass es viel entscheidender ist, dem Patienten möglichst schnell die bestgeeignete ärztliche Versorgung im Krankenhaus zuteilwerden zu lassen.

Der komplette Rettungsbericht (PDF)

Quelle, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration

Bild, Chaperon