Archive for the ‘Allgemein’ Category

Neue RegioRäder rollen durch Stuttgart und die Region

Posted by Klaus on 18th September 2021 in Allgemein, Stuttgart

Presse LHS

Immer mehr Städte und Gemeinden beteiligen sich an dem regionsweiten und interkommunalen Fahrrad- und Pedelec-Verleihsystem RegioRadStuttgart. Als Botschafter der Verkehrswende wurden nun bunte Leihräder an die Kommunen überreicht, um die Beteiligung der Partnerstädte und den Mobilitätsausbau in der Region zu zeigen.

Die Deutsche Bahn Connect GmbH stellt als Betreiber des Verleihsystems allen am RegioRadStuttgart beteiligten Städten und Gemeinden ein individuell gestaltetes RegioRad zur Verfügung. Auf dem Fahrradrahmen sind beispielsweise der Stadtname und/oder das Stadtwappen abgebildet. Zudem haben die Räder jeweils eine besondere, vom RegioRad-Blau abweichende Farbe.

Die ersten 26 Kommunenräder sowie 14 Pedelecs wurden bereits im Juni 2021 präsentiert und rollen seitdem als farbenfrohe Botschafter durch Stuttgart und die Region. Weitere sieben Kommunenräder wurden im Rahmen des „RegioRadStuttgart?Aktionstags“ zur Stuttgarter Mobilitätswoche gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Verband Region Stuttgart, der Deutsche Bahn Connect GmbH sowie der RegioRadStuttgart?Kommunen, der Universität Hohenheim, der Studierendenvertretung stuvus und der Universität Stuttgart auf dem Karlsplatz präsentiert.

Hintergrund: Das ist RegioRadStuttgart

Die bunten Räder werden umgehend in das Verleihsystem integriert. Sie sind Teil der gesamten Fahrradflotte und können von allen RegioRadStuttgart-Nutzern geliehen und an jeder beliebigen Station wieder zurückgegeben werden.

Foto,Auf dem Karlsplatz wurden die neuen RegioRäder an die Kommunen übergeben. Leif Piechowski/LHS

Holger Krämer, Partnermanager der Deutsche Bahn Connect GmbH, erklärte: „Die nach den Wünschen der Kommunen gestalteten RegioRäder sind eine farbenfrohe Ergänzung unseres stetig wachsenden Angebots an Fahrrädern, Pedelecs sowie Lastenpedelecs. Sie rollen als Botschafter einer nachhaltigen Mobilität durch Stuttgart und die Region. Dabei bieten sie insbesondere auch eine wichtige Anschlussmobilität und Ergänzung des ÖPNV in der Region. Wir freuen uns, dass sich immer mehr Städte und Gemeinden, aber auch weitere Kooperationspartner unserem zukunftsweisenden Verleihsystem anschließen.“

Im Herbst ist ein regionsweiter Wettbewerb geplant, bei dem ermittelt wird, welches der rund 50 individuell gestalteten RegioRadStuttgart?Räder die größte Entfernung zu seiner Heimatkommune zurückgelegt hat.

Stationsnetz wird dank Förderung stetig ausgeweitet

Dr. Nicola Schelling, Regionaldirektorin des Verband Region Stuttgart, zeigte sich begeistert: „Die bunten Kommunenräder sind ein Zeichen der Vielfalt der Städte und Gemeinden der Region. Sie verdeutlichen zudem die individuelle Mobilität, die das regionsweite Angebot von RegioRadStuttgart schafft. Wir freuen uns, durch das Förderprogramm ‚Zwei für eine‘ des Verband Region Stuttgart wesentlich zur Ausweitung und Verdichtung des Stationsnetzes von RegioRadStuttgart beizutragen. Dadurch wird das Verleihsystem noch flexibler und attraktiver.“

Bereits 24 Antragssteller profitieren von der attraktiven Förderung. So wurde bei 42 Verleihstationen die Kofinanzierung mit bis zu 50 Prozent der Kosten bis zum Ende der Vertragslaufzeit 2026 beschlossen. „Zu Beginn des nächsten Jahres planen wir außerdem eine weitere Förderrunde aufzulegen“, kündigt Dr. Schelling an.

Ralf Maier-Geißer, Gesamtkoordinator von RegioRadStuttgart, über die positive Entwicklung: „Das Verleihsystem hat jetzt auch in der Region stark an Fahrt aufgenommen. Wir freuen uns, dass neben den kommunalen Auftraggebern acht weitere Kooperationspartner zur RegioRadStuttgart?Familie zählen, darunter die Universität Hohenheim, die Studierendenvertretung Universität Stuttgart, der Flughafen Stuttgart und die Landkreise Böblingen und Ludwigsburg. Darüber hinaus werden in den kommenden Wochen und Monaten mehr als 50 neue Stationen hinzukommen, unter anderem an der Messe Stuttgart, in Backnang, Esslingen, Korntal?Münchingen, Leutenbach, Marbach, Hochdorf, Steinheim an der Murr, Weil der Stadt, Winnenden und Pforzheim. Die individuell gestalteten RegioRäder fahren auch als Zeichen der stetig wachsenden RegioRadStuttgart?Familie durch die Region.“

Freiminuten während der Mobilitätswoche

Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche finden in der ganzen Region Veranstaltungen mit RegioRadStuttgart statt. Als besonderes Angebot gibt es vom 16. bis 22. September für alle Nutzerinnen und Nutzer für jede Fahrt mit dem RegioRad 60 Freiminuten, die Fahrt mit dem Pedelec ist 15 Minuten kostenlos – und das unabhängig vom Tarif.

Wer mehr über RegioRadStuttgart erfahren möchte, kann auch am Sonntag, 19. September, auf dem 3. Cargo-Bike-Day auf dem Stuttgarter Karlsplatz vorbeikommen und sich am Mittwoch, 22. September, von 14 bis 18 Uhr im Stuttgarter Rathausfoyer beraten lassen.

Weitere Informationen

Bundesweit stärkstes ehrenamtliches Engagement in Baden-Württemberg

Posted by Klaus on 17th September 2021 in Allgemein

Pressemeldung 17.09.2021

In keinem anderen Bundesland ist der Anteil der Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, so hoch wie in Baden-Württemberg. Dies ergibt der Ländervergleich des aktuellen Freiwilligensurveys. Das große Engagement ist ein starkes Zeichen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Land.

Der Anteil der Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, ist in keinem anderen Bundesland so hoch wie in Baden-Württemberg. Die sogenannte Engagementquote liegt mit 46,1 Prozent deutlich über dem zweitplatzierten Schleswig-Holstein (42,6 Prozent) und rund sechs Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt (39,7 Prozent). Dies ergibt der Ländervergleich des aktuellen Freiwilligensurveys, der am Donnerstag, 16. September auf einer digitalen Länderkonferenz veröffentlicht wurde. Baden-Württemberg hat seinen Spitzenplatz damit im Vergleich zum bislang jüngsten Survey aus dem Jahr 2014 (PDF) sogar noch einmal ausgebaut.

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha zeigte sich erfreut: „Nirgendwo in Deutschland engagieren sich mehr Menschen als in Baden-Württemberg. Darauf können wir zurecht sehr stolz sein. Das ist ein starkes Zeichen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, auf den wir auch in dieser schweren Krise bauen können. Mein großer Dank gilt daher allen engagierten Bürgerinnen und Bürgern bei uns im Land. Durch unsere Engagementstrategie werden wir auch künftig gute Bedingungen für bürgerschaftliches Engagement schaffen.“

Überdurchschnittliche Spendentätigkeit im Land

Weitere Ergebnisse der Studie zeigen, dass lediglich in Bayern anteilig mehr Menschen Mitglieder in einem Verein oder einer gemeinnützigen Organisation sind. Auch die Spendentätigkeit in Baden-Württemberg wurde anlässlich der Studie beleuchtet und erwies sich im Untersuchungszeitraum im Ländervergleich als überdurchschnittlich hoch.

Erfreulich nannte es Minister Lucha zudem, dass das Engagement in Baden-Württemberg kaum eine Frage des Einkommens sei. Dies beweise der unterdurchschnittlich stark ausgeprägte Zusammenhang zwischen Einkommen und ehrenamtlichen Engagement.

Auch das verhältnismäßig hohe Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund ist für den Minister Grund zur Freude. Zwar engagieren sich bundesweit Menschen mit Migrationshintergrund im Schnitt seltener als Personen ohne Migrationshintergrund. Dieser Zusammenhang ist in Baden-Württemberg jedoch im Vergleich mit den anderen Bundesländern am schwächsten ausgeprägt.

Grundlage der Sozialberichterstattung zum Engagement

Der Deutsche Freiwilligensurvey ist eine Erhebung des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) in Berlin und wichtigster Gradmesser für das Ehrenamt. Der Survey wurde beauftragt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und trägt den Titel „Freiwilliges Engagement in Deutschland. Zentrale Ergebnisse des Fünften Deutschen Freiwilligensurveys“ (PDF). Es handelt sich dabei um die größte Studie zum freiwilligen und ehrenamtlichen Engagement in Deutschland und damit Grundlage der Sozialberichterstattung zum Engagement. Der Freiwilligensurvey ist eine repräsentative telefonische Befragung zum freiwilligen Engagement in Deutschland, die bislang fünfmal durchgeführt wurde (1999, 2004, 2009, 2014 und 2019). Grundgesamtheit des Freiwilligensurveys ist die Wohnbevölkerung Deutschlands in Privathaushalten im Alter ab 14 Jahren. Die Zeit der Coronavirus-Pandemie findet aufgrund des Erhebungszeitraums keine Berücksichtigung. Mit einer kompletten Auswertung der Länderdaten durch das Zentrum für Sozialforschung Halle wird im Herbst gerechnet.

Das durchführende Bundesinstitut (das DZA) hat gegenüber der Studie von 2014 eine Gewichtung der Stichprobe nach Bildungsabschluss vorgenommen. Dies ist notwendig, weil Menschen mit höherer Bildung in Befragungsstudien häufig stärker vertreten sind, als es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht und sie sich gleichzeitig zu größeren Anteilen freiwillig engagieren als Menschen mit niedriger oder mittlerer Bildung. Die nun durchgängig nach Bildung gewichteten Ergebnisse repräsentieren die Verhältnisse in der Bevölkerung angemessener als bisher. Die Engagementquoten fallen für alle Erhebungswellen nach der jetzigen Gewichtung um drei bis vier Prozentpunkte geringer aus als die bislang ohne diese Gewichtung berechneten Quoten. Bei der Betrachtung der Engagementquoten auf der Zeitachse ändert sich also aufgrund der Methodik das Niveau, der Trend des Anstiegs der Engagementquote über die letzten zwanzig Jahre bleibt jedoch im Wesentlichen bestehen.

Anlagen zum Freiwilligensurvey 2019 (Ländervergleich Engagement, Mitgliedschaft, Spendentätigkeit, Einkommen, Migrationshintergrund, Gewichtung Bildung) (PDF)

Der deutsche Freiwilligensurvey

Vierter länderübergreifender Sicherheitstag

Posted by Klaus on 16th September 2021 in Allgemein

Pressemeldung 16.09.2021

Am 17. September findet der vierte länder- übergreifende Sicherheitstag zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum statt. Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland nehmen dabei zusammen Straftaten im öffentlichen Raum ins Visier.

„Verbrechen machen nicht an der Landesgrenze halt. Deshalb habe ich ganz gezielt daran gearbeitet, länderübergreifende Kooperationen im Bereich der Inneren Sicherheit voranzubringen. Mit dem nunmehr vierten länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheitstag wollen wir Straftätern das Leben schwer machen. Die Polizei wird mit abgestimmten Maßnahmen Straftaten im öffentlichen Raum ins Visier nehmen, die das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger besonders beeinträchtigen“, fasst der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl Intention und Ziel des Sicherheitstags zusammen.

Am länderübergreifenden Sicherheitstag nehmen in Baden-Württemberg Einsatzkräfte aller 13 regionalen Polizeipräsidien, des Polizeipräsidiums Einsatz und des Landeskriminalamts teil. Laut Innenminister Strobl ist das eine klare Ansage an Straftäter: „Die Sicherheit im öffentlichen Raum ist definitiv Schwerpunkt unserer polizeilichen Arbeit. Gemeinsam mit Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland habe ich hierfür erfolgreiche Kooperationsvereinbarungen geschlossen. Da Kriminalität länderübergreifend ihr Unwesen treibt, bekämpfen wir Straftaten auch grenzüberschreitend. Wir werden den Weg unserer bewährten länderübergreifenden Sicherheitspartnerschaft entschlossen weitergehen“, so Innenminister Thomas Strobl, der derzeit auch Vorsitzender der Innenministerkonferenz ist.

Länderübergreifende Kooperationsvereinbarung ist eine Erfolgsgeschichte

Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bezeichnet die länderübergreifende Kooperationsvereinbarung als Erfolgsgeschichte. „Mehr Sicherheit auf öffentlichen Straßen und Plätzen ist für die Bayerische Polizei ein Kernanliegen“, betonte Herrmann. „Der länderübergreifende Sicherheitstag ist ein wichtiger Baustein, die gemeinsame Fahndungs- und Ermittlungsarbeit weiter zu verstärken. Stellvertretend für die Bayerische Polizei beteiligt sich in diesem Jahr das Polizeipräsidium Mittelfranken an dem Aktionstag. Die mittelfränkische Polizei plant rund 170 Kontrollmaßnahmen und Präventionsveranstaltungen. Es wird beispielsweise Kontrollstellen an Schnellstraßen, in Parks und an Bahnhöfen geben. Dazu kommen Infostände zu Themen wie ‚Callcenter-Betrug‘ und ‚Einbruchsschutz‘. Unterstützt wird die mittelfränkische Polizei von der Bereitschaftspolizei, der Reitergruppe Mittelfranken, der Bundespolizei und vom Zoll. Auch die Bayerische Sicherheitswacht ist eingebunden. Insgesamt werden rund 650 Kräfte im Einsatz sein.“

„Seit vielen Jahren arbeiten unsere Sicherheitsbehörden im Rahmen des länderübergreifenden Sicherheitstags erfolgreich zusammen. Neben der Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls liegt unser Fokus in diesem Jahr erneut auf der Sicherheit im öffentlichen Raum. Wir werden mit sichtbarer und erhöhter Polizeipräsenz, mit deutlich mehr Kontrollmaßnahmen und Präventionsveranstaltungen in Hessen erneut am Sicherheitstag teilnehmen und damit einen weiteren Beitrag für ein positives Sicherheitsgefühl in unserem Land leisten“, so Hessens Innenminister Peter Beuth.

Kampf gegen nationale und internationale Straftäter

„Gerade für unser Bundesland Rheinland-Pfalz mit seinen Grenzen zu Baden-Württemberg, Hessen und dem Saarland ist die enge Kooperation zentral im Kampf gegen nationale und internationale Straftäter. Ermittlungen müssen länderübergreifend Hand in Hand laufen. Der Sicherheitstag knüpft deshalb auch diesmal im Sinne der ganzheitlichen Strategie länderübergreifend an bisherige gemeinsame Fahndungs- und Ermittlungserfolge an“, so der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz.

Für den Innenminister des Saarlands Klaus Bouillon ist klar: „Die Gewährleistung der Sicherheit im öffentlichen Raum, in dem sich ein Großteil unseres sozialen und gesellschaftlichen Lebens abspielt, ist ein dauerhafter Schwerpunkt der Arbeit der Polizei des Saarlandes. Sich auch hier sicher zu fühlen, gehört zu den Grundbedürfnissen der Menschen. Der gemeinsame Sicherheitstag ist eine Gelegenheit, dies mit gezielten, behördenübergreifend abgestimmten Maßnahmen noch zu verstärken und länderübergreifend Schwerpunkte beziehungsweise Signale zu setzen. Im Sinne der gemeinsamen Kooperation wird die Verhinderung und gegebenenfalls Verfolgung von Straßenkriminalität, Gewalt- und Betäubungsmittelkriminalität, aber auch von besonders gefahrenträchtigen Verkehrsdelikten an diesem Tag im Fokus der Sicherheitsbehörden stehen, ergänzt um entsprechende Präventionsangebote.“

Kooperationsvereinbarung soll Sicherheitsempfinden stärken

Schon 2019 vereinbarten die Innenminister des Landes Baden-Württemberg, des Freistaat Bayern sowie der Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland eine länderübergreifende Kooperationsvereinbarung zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum. Ziel ist, das durch Straftaten im öffentlichen Raum erheblich beeinträchtigte Sicherheitsempfinden zu stärken. Hierfür wird durch eine sichtbare Erhöhung der Polizeipräsenz sowie die Bekämpfung von Straftaten und Ordnungsstörungen im öffentlichen Raum das subjektive Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürgern gesteigert.

Die Durchführung regelmäßiger gemeinsamer Fahndungs- und Sicherheitstage stellt hierbei einen wichtigen Baustein dar. Daneben sorgt ein verbesserter Informationsaustausch dafür, insbesondere überregional agierende Mehrfach- und Intensivtäter verstärkt in den Fokus zu nehmen. Des Weiteren zählen die Zusammenarbeit im Bereich der Kriminaltechnik, deliktsspezifische Präventionskampagnen, der vertiefte Austausch über Möglichkeiten und Chancen der angewandten Sicherheitsforschung sowie eine abgestimmte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu den vereinbarten Maßnahmen.

Foto, Staatsmin. BW

Zweitägiger f-cell-Kongress in Stuttgart

Posted by Klaus on 15th September 2021 in Allgemein, Stuttgart

Pressemeldung

Erstes Brennstoffzellen Müllfahrzeug in Süddeutschland

Auf dem zweitägigen f-cell-Kongress in Stuttgart dreht sich alles um die Themen Wasserstoff und Brennstoffzelle sowie deren Anwendung. Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien sind auf dem besten Wege, den Energiemarkt zu revolutionieren.

Energieministerin Thekla Walker hat beim zweitägigen f-cell-Kongress in Stuttgart die Bedeutung des grünen Wasserstoffs für die Energiewende und die Wettbewerbsfähigkeit der baden-württembergischen Wirtschaft hervorgehoben. In ihrem digitalen Grußwort sagte Walker am ersten Tag der Veranstaltung: „Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien sind auf dem besten Wege, den Energiemarkt zu revolutionieren.“

Baden-Württemberg unterstütze diese innovativen Technologien mit allen Mitteln und bis heute mit mehr als 100 Millionen Euro. „Nur so gelingt es uns, die Wirtschaft in eine klimafreundliche Zukunft zu führen und unsere Klimaschutzziele zu erreichen“, betonte die Ministerin. Grüner Wasserstoff helfe nicht nur, die schädlichen Treibhausgasemissionen deutlich zu senken, grüner Wasserstoff unterstütze auch die heimische Wirtschaft wettbewerbsfähig zu bleiben und so neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Land muss beim Wasserstoff weltweit eine führende Rolle spielen

„Deshalb ist es so bedeutsam für Baden-Württemberg als Industrie- und Innovationsstandort bei den Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien weltweit eine führende Rolle einzunehmen“, führte Walker aus. Der weltweite Markt für diese Technologie – und damit auch der Wettbewerb – seien eröffnet.

Die USA, Japan und Korea seien schon seit vielen Jahren sehr aktiv, in den vergangenen Jahren kamen weitere Nationen wie zum Beispiel Chile, Australien, Norwegen, Schottland, Saudi-Arabien und natürlich China mit großen Investitionen und Aktivitäten hinzu.

F-cell-Award geht an deutsches Unternehmen

„Ich bin deshalb sehr froh, dass wir in Baden-Württemberg, in Deutschland und vor allem auch gemeinsam in Europa die Zeichen der Zeit erkannt haben“, hob Walker hervor. So fördere die Europäische Union (EU) beispielsweise zukunftsfähige Wasserstoffprojekte auch von heimischen Unternehmen mit großen Summen. Baden-Württemberg werde sich an diesen sogenannten Important Projects of Common European Interest (IPCEI-Projekten) mit bis zu 350 Millionen Euro beteiligen.

Dass deutsche Unternehmen schon auf einem guten Weg seien, könne man auch daran erkennen, dass ein Preisträger des mit je 10.000 Euro dotierten f-cell-Award aus Osterholz-Scharmbeck in Niedersachsen komme. In der Kategorie (Produkte und Märkte) siegte die FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG mit klarem Vorsprung.

Brennstoffzellen-Müllfahrzeuge bereits im Land unterwegs

Das Unternehmen sei das einzige in Deutschland, das derzeit Brennstoffzellen-Müllfahrzeuge baue, erläuterte Walker. „Dieses Beispiel zeigt, dass wir der Marktreife von Brennstoffzellenfahrzeugen immer näherkommen. Was mich ganz besonders freut ist, dass solche Müllfahrzeuge auch schon auf baden-württembergischen Straßen in Reutlingen und Freiburg unterwegs sind.“

Der Sieg bei „Forschung und Entwicklung“ ging an die Karls-Universität in Prag für die Weiterentwicklung einer Protonenaustauschmembran (PEM). Konkret bedeutet das, dass das teure Metall Iridium durch eine Oberflächenbehandlung der Membran reduziert und so die Brennstoffzelle deutlich günstiger wird.

Der „f-cell Award – Innovationspreis Brennstoffzelle“ wird gestiftet vom Land Baden-Württemberg für anwendungsnahe Entwicklungen rund um die Brennstoffzelle. Ausschreiber des Wettbewerbs sind die Peter-Sauber-Agentur und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH.

f-cell Stuttgart

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft: Wasserstoffwirtschaft

Aktuelle Änderungen der Corona-Verordnungen zum 16. September 2021

Posted by Klaus on 15th September 2021 in Allgemein

Pressemeldung 15.09.2021

Die Corona-Verordnungen des Landes passen wir immer wieder an die aktuelle Infektionslage an. Hier finden Sie einen Überblick der aktuellen Änderungen. Am Ende der Seite finden Sie eine ausführliche Übersicht über die jeweiligen Änderungen. Fragen und Antworten zu den verschiedenen Corona-Verordnungen und anderen Themen rund um Corona haben wir hier für Sie zusammengestellt

Änderungen zum 16. September 2021

Corona-Verordnung des Landes

Corona-Verordnung Bäder und Saunen (aufgehoben)

Corona-Verordnung Angebote Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit

Corona-Verordnung Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

Corona-Verordnung Sport

Corona-Verordnung Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen

Foto, Staatsmin. BW

Eine deutlich sichtbare Hausnummer kann (auch Ihr) Leben retten!

Posted by Klaus on 14th September 2021 in Allgemein

Info FFW Stuttgart Wangen

Eine deutlich sichtbare Hausnummer kann (auch Ihr) Leben retten!

Aller modernen Navigationstechnik zum Trotz ist die Hausnummer weiterhin ein wichtiger Baustein für schnelle Hilfe im Notfall.

Damit Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr oder der Polizei schnell den Einsatzort erreichen können, ist eine gut sichtbare Kennzeichnung lebenswichtig. Die Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte e.V. (agswn) möchte mit dieser Initiative auf diesen Sachverhalt aufmerksam machen und zur Überprüfung der Hausnummern an Wohngebäuden, aber auch Gewerbebetrieben aufrufen.

Es gibt grundsätzlich rechtliche Vorgaben im Baugesetzbuch, den Landesbauordnungen und den örtlichen Satzungen und Verordnungen – jede/r sollte aber ein ganz eigenes Interesse an der guten Sichtbarkeit der Hausnummer haben.

zeigmirdeinenummer.de

Flyer kostenlos herunterladen

So geht’s – Radpendeln und gratis Brezel sichern

Posted by Klaus on 14th September 2021 in Allgemein

Pressemeldung

Plakat mit einer Frau die neben ihrem Fahrrad steht mit einer Brezel in der Hand

Umsteigen wird belohnt. Wer mit dem Fahrrad zur Arbeit pendelt, bekommt an vier Aktionstagen in ganz Baden-Württemberg eine gratis Brezel geschenkt. Über 500 Bäckereifilialen machen bei der Aktion mit.

Vom 20. bis 24. September 2021 können sich Radfahrende über eine besondere Überraschung freuen: Während der Aktionswoche erhalten in Baden-Württemberg alle, die morgens mit dem Fahrrad unterwegs sind, bis 10 Uhr eine Brezel gratis. Dafür muss lediglich in einer der teilnehmenden Filialen der Fahrradhelm als Nachweis vorgezeigt werden und ist unabhängig von einem Einkauf.

PendlerBrezel motiviert zum Umstieg

Die Aktion PendlerBrezel motiviert dazu, das Radfahren und die positiven Effekte des Fahrrad-Pendelns für sich zu entdecken: Wer häufiger aufs Fahrrad steigt, ist gesünder, leistungsfähiger und weniger gestresst – und tut ganz nebenbei noch etwas für den Klimaschutz.

Verkehrsminister Winfried Hermann sagte zu der Aktion: „Ich danke den teilnehmenden Bäckereien in Baden-Württemberg, dass sie das Engagement aller Fahrrad-Pendlerinnen und -Pendler unterstützen und zum Radfahren motivieren. Es ist ganz egal, ob Sie zur Arbeit, in die Schule, zur Universität oder einfach nur zum Spaß radeln, ob Sie bereits täglich mit dem Fahrrad pendeln oder es im Aktionszeitraum ausprobieren: Lassen Sie sich Ihr Engagement für Ihre eigene Gesundheit und den Klimaschutz durch eine kostenlose PendlerBrezel belohnen.“

Mehr als 550 Bäckereifilialen verteilen Brezeln

Bei der PendlerBrezel handelt es sich um eine Kooperation der Initiative RadKULTUR des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg mit Bäckereibetrieben im Land und der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW). Die Aktion wurde für alle Betriebe in Baden-Württemberg geöffnet. Im ganzen Land nehmen mehr als 550 Filialen an der Aktion PendlerBrezel der Initiative RadKULTUR teil. Es sind Betriebe aller Größen vertreten: von kleinen Handwerksbäckereien mit einer Filiale bis hin zu größeren Unternehmen mit mehr als 50 Filialen. Je nach Filialgröße stehen während der Aktionswoche täglich 20 bis 75 Brezeln für Radfahrerinnen und Radfahrer zur Verfügung – ausgegeben werden sie immer vom Zeitpunkt der jeweiligen Ladenöffnung an bis 10 Uhr, solange der Vorrat reicht.

Wo gibt es die nächste PendlerBrezel? Alle teilnehmenden Bäckereien und Filialen sind auf der Webseite der Initiative RadKULTUR auf einer interaktiven Karte zu finden.

DHL liefert acht original James Bond Fahrzeuge für eine Ausstellung von Großbritannien in die USA

Posted by Klaus on 14th September 2021 in Allgemein

Pressemeldung

Die Fahrzeuge werden die Hauptattraktion einer Ausstellung im Petersen Automotive Museum.

  • Klimaneutraler Transport der legendären Fahrzeug auf dem Land- und Seeweg
  • DHL ist der offizielle Logistikpartner für Keine Zeit zu Sterben

Bonn – DHL hat acht original Filmfahrzeuge von Norwich, Norfolk in Großbritannien über den Atlantik nach Los Angeles, USA, transportiert. Die Fahrzeuge werden die Hauptattraktion einer Ausstellung im Petersen Automotive Museum. Die Logistikexperten von DHL haben sich seit Casino Royale im Jahr 2006 erfolgreich um Transport- und Logistikdienstleistungen für die jeweiligen Produktionen der James Bond Filme gekümmert. Ein weiterer Beleg für Deutsche Post DHL Groups Mission: Excellence. Simply Delivered.

„Das Besondere an diesem Auftrag waren der relativ straffe Zeitplan, der hohe Wert der Fahrzeuge und die temporäre Importerlaubnis, aufgrund derer keine Einführzölle oder Abgaben erhoben wurden. Auch war im konkreten Umgang mit den Fahrzeugen Vorsicht geboten: zwei der Autos, darunter der für die spektakulären Überschläge in Casino Royale genutzte Aston Martin, konnten nur mit eigens angefertigten Gestellen bewegt werden. Für so individuelle Anforderungen haben wir Expertenteams, sei es für technische Herausforderungen wie diese oder für Zollregularien. Dadurch können wir auch im grenzübergreifenden Verkehr reibungslose Abläufe gewährleisten“, erklärt Thomas Hofmann, Head of Auto-Mobility, DHL Global Forwarding. Foto, DP DHL

Insgesamt waren die Automobillogistikexperten von DHL für den sicheren Transport von fünf Aston Martins, zwei BMWs und einem Lotus Esprit S1 verantwortlich, der den Fans auch als Wet Nellie aus Der Spion, der mich liebte bekannt ist. DHL transportierte auch das legendärste Bond-Auto, den silbergrauen Aston Marin DB5, sowie den Aston Martin DBS. Die Fahrzeuge wurden zunächst per Seefracht nach Houston in Texas (USA) gebracht und reisten dann auf dem Landweg nach Los Angeles. Für eine sichere Beförderung per Straße setzte DHL spezielle geschlossene Autotransporter mit Luftfederung ein. Dank des neuen FCL GoGreen Plus Services von DHL, der auf nachhaltigen Schiffskraftstoff setzt, erfolgte der gesamte Transport der Fahrzeuge von Großbritannien nach Amerika klimaneutral.

„Wir sind dankbar für die Zusammenarbeit mit DHL beim Transport dieser einzigartigen James Bond Fahrzeuge“, so Terry L. Karges, Direktor des Petersen Automotive Museums. „Diese Ausstellung ist eines der wichtigsten Projekte, das wir bisher umgesetzt haben, und DHL hat uns weit über das übliche Maß hinaus unterstützt.“

Wochenendbilanz der Polizei

Posted by Klaus on 13th September 2021 in Allgemein, Stuttgart

Pressemeldung

Die Polizei Baden-Württemberg zieht ein überwiegend positives Fazit zum vergangenen Wochenende. Es handelte sich um ein weitgehend friedliches Wochenende mit vereinzelten Störungen durch unbelehrbare Poser.

„Beim Blick auf die aktuellen Infektionszahlen muss jeder und jedem klar sein, dass trotz der Impffortschritte die Pandemie noch nicht zu Ende ist. Die Lage ist nach wie vor gefährlich. Dank 3-G (genesen, geimpft, getestet) ist zum Glück wieder ein gutes Stück mehr Normalität erlebbar. Aber genau deshalb habe ich keinerlei Verständnis, wenn manche nun meinen, dass sie maßlos handeln können, wenn sie dabei andere gefährden oder belästigen oder gar diejenigen angehen, die unser aller Freiheit sichern, nämlich unsere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten. Nicht nur bei Angriffen auf unsere Einsatzkräfte verstehe ich keinen Spaß, sondern auch beim Thema Autoposing. Das ist sinnlos, rücksichtslos und bei überhöhten Geschwindigkeiten auch noch eine erhebliche Gefährdung für Dritte. Deshalb schieben wir dieser Szene mit konsequenten Kontrollen und maßgeschneiderten Konzepten einen Riegel vor“, erklärt der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl beim Blick auf das vergangene Wochenende.

Im Zusammenhang mit der „Poser“-Szene führte das Polizeipräsidium Stuttgart in der Nacht auf Sonntag auf der Planie Geschwindigkeitsmessungen durch. Deren Ergebnis werden mehrere Fahrverbote sein. „Wir wissen sehr genau wie sich eine Posing-Szene erfolgreich bekämpfen lässt. Das zeigten die Erfolge in Mannheim und Stuttgart. Die Polizei ist dort konsequent und professionell eingeschritten, so konnten dort – in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden – in den letzten Jahren hunderte Fahrzeuge stillgelegt und das Posing in weiten Teilen unterbunden werden“, so Innenminister Thomas Strobl.

Null Toleranz bei Angriffen auf die Polizei

Darüber hinaus kam es am Wochenende nicht nur in Stuttgart am Max-Eyth-See, sondern auch in Konstanz am Festplatz Klein-Venedig zu unschönen Szenen gegenüber der Polizei. Jeweils aus der Menge heraus wurden die Einsatzkräfte aggressiv angegangen. In Stuttgart kam es zudem zu Beleidigungen und vereinzelt wurden Gegenstände in Richtung der Einsatzkräfte und Dienstfahrzeuge geworfen. Durch die Polizeipräsidien Stuttgart und Konstanz konnte die Lage jedoch schnell durch konsequentes Einschreiten beruhigt werden. Neben vereinzelten Fest- und Gewahrsamnahmen wurden gegen alle Beteiligten Ermittlungsverfahren eingeleitet.

„Wer glaubt, mit Beleidigungen oder dem Werfen von Gegenständen das Kommunikationsangebot der Polizistinnen und Polizisten ausschlagen zu müssen, dem muss klar sein, dass er eine Grenze überschreitet. Angriffe gegen unsere Einsatzkräfte sind kein Kavaliersdelikt und völlig inakzeptabel. Konsequent und schnell werden es diejenigen zu spüren bekommen, die das nicht verstanden haben“, so Innenminister Thomas Strobl.

Archivfoto

Aktuelle Änderungen der Corona-Verordnungen (13.09.2021)

Posted by Klaus on 13th September 2021 in Allgemein

Pressemeldung 13.09.2021

Die Corona-Verordnungen des Landes passen wir immer wieder an die aktuelle Infektionslage an. Hier finden Sie einen Überblick der aktuellen Änderungen. Am Ende der Seite finden Sie eine ausführliche Übersicht über die jeweiligen Änderungen. Fragen und Antworten zu den verschiedenen Corona-Verordnungen und anderen Themen rund um Corona haben wir hier für Sie zusammengestellt

Änderungen zum 13. September 2021

Corona-Verordnung Schule

Corona-Verordnung Kita

Foto, Staatsmin.BW