Archive for the ‘Allgemein’ Category

Maßnahmen zur Sicherstellung der Funktions- fähigkeit des Rettungsdienstes gefährden Aus- bildungsqualität

Posted by Klaus on 12th August 2022 in Allgemein

Pressemeldung ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft – Landesbezirk Baden-Württemberg

ver.di Baden-Württemberg sieht die geplanten Maßnahmen zur Sicherstellung der Funktions- fähigkeit des Rettungsdienstes während der Corona-Pandemie kritisch, da sie die Aus- bildungs- und Fortbildungsqualität gefährden. Aufgrund der kritischen Personalsituation im Rettungsdienst will das Innenministerium mit einem Bündel von Maßnahmen die Funktionsfähigkeit sicherstellen. Die Gewerk- schaft kritisiert die enge Personalsituation und die damit verbundene Belastung der Beschäftigten seit Jahren und begrüßt deshalb grundsätzlich, dass nun endlich die zugespitzte Lage gesehen wird und auch gehandelt werden soll. ver.di kritisiert aber insbesondere, dass es nun möglich gemacht werden soll, Auszubildende einsetzen zu können, um die Personalunterdeckung auszugleichen.

Yvonne Baumann, bei ver.di Baden-Württemberg für den Rettungsdienst zuständig: „Wenn Azubis nun auf Einsatzfahrzeugen als reguläres Rettungspersonal eingesetzt werden, ist das höchst problematisch: Die Qualität der Ausbildung wird gefährdet, da an die Stelle des Lernens nun der Umstand einer Notfallsituation rückt. In einem Notfalleinsatz ist es entscheidend, dass sich alle Eingesetzten voll auf zu rettenden Patientinnen und Patienten konzentrieren können. Hier gibt es keine Zeit zur Anleitung und Begleitung von Azubis. Darunter leidet die Ausbildungsqualität. Und nicht zuletzt werden die Maßnahmen auch dazu führen, dass mehr junge Menschen ihre Ausbildung abbrechen.“

ver.di kritisiert auch, dass für Rettungskräfte in der jetzigen personellen Notsituation auf Fortbildungen verzichtet werden kann.

Baumann: „Diese Ausnahmen werden schnell zur Regel. Denn ein Ende der Personalnot ist nicht in Sicht. Und damit wird auch mit dieser Maßnahme die Qualität der Notfallrettung verschlechtert.“

Archivfotos

13. Kräuter- und Erntedankmarkt im Kloster Maulbronn

Am Sonntag von 11 bis 17 Uhr können Kinder und Familien zusammen mit dem Team unserer Kinderwerkstatt schöne Kräuterkränze binden.

Fotos, Archiv

Infos: facebook.com/KlosterMaulbronn und kloster-maulbronn.de/

Mit „SchwimmFidel – ab ins Wasser!“ schwim- men lernen

Posted by Klaus on 10th August 2022 in Allgemein

Pressemeldung

Die Pilotphase des Programms  „SchwimmFidel – ab ins Wasser!“, das durch Anfängerschwimmkursen die Schwimmfähigkeit von Kindern im Vorschulalter verbessern soll, wird um ein Jahr verlängert. Kooperationspartner sind Schwimmvereine und Orts- gruppen der baden-württembergischen Schwimm- verbände oder des DLRG-Landesverbands.

Unter dem Titel „SchwimmFidel – ab ins Wasser!“ ist am 1. April 2022 ein neues Pilotprogramm gestartet, das den Aufbau von Kooperationen zwischen Kindertages- einrichtungen und Schwimmvereinen oder DLRG-Ortsgruppen in Baden-Württemberg unterstützt. Durch die Förderung von Anfängerschwimmkursen soll das Programm die Schwimmfähigkeit von Kindern im Vorschulalter verbessern. Zudem zielt es darauf ab, nachhaltige Strukturen zu schaffen, die auch in Zukunft landesweit Schwimmangebote für Kinder zur Verfügung stellen. Nun wurde die Verlängerung des Pilotzeitraums um ein Jahr beschlossen.

Dass Kinder schwimmen lernen, ist aus mehreren Gründen von enormer Bedeutung. Schwimmen ist nicht nur gesund, sondern ermöglicht auch die Teilhabe an vielen Freizeitaktivitäten. Insbesondere aber rettet die Fähigkeit, zu schwimmen, im Ernstfall Leben. „Gerade deshalb war es mir so wichtig, dass wir ein Programm für die Jüngsten auflegen. Denn in den Kindertageseinrichtungen erreichen wir alle Kinder. Auch die, die sonst vielleicht kein Schwimmkursangebot erhalten hätten“, sagt Kultus- und Sportministerin Theresa Schopper. Eltern müssen für die im Rahmen des neuen Programms angebotenen Schwimmkurse keine Beiträge zahlen. Von vermehrten Anfängerschwimmkursen für Vorschulkinder profitiert zudem auch der Schwimmunterricht an den Grundschulen, weil die Kinder so bereits über Vorkenntnisse verfügen.

600 Euro Förderung pro Schwimmkurs

Kooperationspartner im Pilotprogramm sind Schwimmvereine und Ortsgruppen mit Mitgliedschaft in einem baden-württembergischen Schwimmverband oder DLRG-Landesverband. Sie erhalten 600 Euro pro Schwimmkurs, den sie in Zusammenarbeit mit einer Kindertageseinrichtung in Baden-Württemberg durchführen. „Wir stehen vor großen Herausforderungen, den Stau in der Anfängerschwimmausbildung aufzuarbeiten. Große Sorge bereitet uns, dass die Wasserflächen für die Ausbildung immer knapper werden. Deshalb begrüßen wir die Unterstützung des Landes mit diesem Projekt“, sagt Ursula Jung, die Vizepräsidentin des DLRG Württemberg stellvertretend für die Arbeitsgemeinschaft der DLRG-Landesverbände und der beiden Schwimmverbände (ARGE Schwimmen), die gemeinsam mit dem Kultusministerium das Pilotprogramm entwickelt haben.

Zwischenzeitlich konnten rund 250 Kooperationen zwischen Vereinen oder DLRG-Ortsgruppen und Kindertageseinrichtungen geschlossen werden. Die Nachfrage ist weiterhin groß. „Toll, dass das Interesse an unserem Pilotprogramm so groß ist“, sagt Kultusministerin Schopper. „Insbesondere freut mich, dass sich so viele Kindertageseinrichtungen für die Teilnahme gemeldet haben. Mir ist bewusst, dass die Erzieherinnen und Erzieher viele Aufgaben zu stemmen haben. Umso mehr bin ich ihnen für ihr Engagement bei diesem wichtigen Thema dankbar.“ Damit noch weitere Kooperationen eingegangen werden können, wird die ursprüngliche vorgesehene Dauer des Pilotprogramms um ein Kindergartenjahr verlängert. So können möglichst viele Erfahrungen gesammelt und ausgewertet werden, bevor das Programm verstetigt werden soll.

SchwimmFidel – ab ins Wasser!

Schwimmkurse im Rahmen des Pilotprogramms können nun bis zum Ende der Sommerferien 2023 stattfinden. Die Mittel für die Förderung der Schwimmfähigkeit von Vorschul- und Grundschulkindern stehen im Rahmen des Solidarpakt Sport IV zur Verfügung.

Hilfe bei der Suche nach Kooperationspartner leisten die beiden Schwimmverbände sowie DLRG-Landesverbände unter . Die Verbände sind ebenfalls Ansprechpartner für die Vereine und Ortsgruppen bei der Durchführung des Programms und haben umfangreiche Materialien zum Thema Schwimmfähigkeit für Erzieherinnen, Erzieher und Eltern erarbeitet.

SchwimmFidel – ab ins Wasser!

Archivfoto

Stuttgart für alle inklusiv – Förderprogramm für mehr Barrierefreiheit

Posted by Klaus on 9th August 2022 in Allgemein, Stuttgart

Presse LHS

Menschen mit Behinderung benötigen ein barrierefreies Umfeld, um die vielfältigen Dienstleistungen, Freizeit- oder Kulturangebote in Stuttgart nutzen zu können.

Mit dem städtischen Förderprogramm „Stuttgart für alle inklusiv“ unterstützt die Stadt Stuttgart ganz konkret Dienstleistende, das Gastgewerbe, Veranstaltende, Arztpraxen oder Vereine in der Stadt. Sowohl die Beratung als auch unterschiedliche Maßnahmen werden finanziell gefördert.

Eine Beratung zur Barrierefreiheit kann durch den unabhängigen Dachverband Integratives Planen und Bauen (DIPB), anerkannte Verbände, erfahrene Architekten oder Handwerker erfolgen. Möglich sind Zuschüsse für unterschiedliche Maßnahmen wie Rampen, Schallschutz, barrierefreie Information, Leitsysteme oder Treppenlifter.

Die Maßnahmen können unter Einhaltung der Höchstgrenzen voll gefördert werden. Antragsberechtigt sind Eigentümer, Eigentümergemeinschaften, Betreiber, Mieter, Pächter oder Veranstalter. Für das Jahr 2022 sind die Mittel noch nicht ausgeschöpft und können noch beantragt werden. Das Antragsformular ist unter  stuttgart.de , Stichwort „Stuttgart für alle inklusiv“ als PDF abrufbar.

Weitere Informationen sind bei der Geschäftsstelle der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung, Tina Wilhelm, Telefon 216?99825, E?Mail

 info.bhb@stuttgart.de erhältlich.

So wenig Tote im Straßenverkehr wie noch nie

Posted by Klaus on 9th August 2022 in Allgemein

Pressemeldung

Polizeistreife bei Verkehrsunfall

Die Verkehrsunfallbilanz des ersten Halbjahres 2022 verzeichnet so wenig Getötete wie noch nie. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle ist leicht gestiegen, da aufgrund der Lockerungen der Corona-Beschränkungen wieder das öffentliche Leben zurückgekehrt ist. Eine Zunahme der Unfälle gab es bei Radfahrerinnen und -fahrern und Nutzerinnen und Nutzer von Elektrokleinstfahrzeugen.

„Zum dritten Mal in Folge starben auf den Straßen Baden-Württembergs weniger Menschen. Das bedeutet zum dritten Mal in Folge einen historischen Tiefstand. Wir kommen unserem ambitionierten Ziel – keine Toten im Straßenverkehr – immer näher. Gleichwohl ist jeder Tote im Straßenverkehr ein Toter zu viel. Deshalb lassen wir in unseren Anstrengungen für mehr Verkehrssicherheit nicht nach“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl anlässlich der Vorstellung der Halbjahresstatistik der Verkehrsunfälle (PDF). Im ersten Halbjahr 2022 verunglückten auf den Straßen Baden-Württembergs 144 Menschen tödlich (-2,7 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021).

Die Zahl der Verkehrsunfälle insgesamt ist im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021 von 122.751 auf 138.763 gestiegen (+13,0 Prozent). Bei diesen Unfällen verletzten sich 16.034 Personen leicht (+22,8 Prozent) und 3.234 Personen schwer (+11,7 Prozent). „Mit den Lockerungen der Corona-Beschränkungen ist vielerorts wieder das öffentliche Leben zurückgekehrt. Das spüren wir auch bei den Unfallzahlen“, erklärte Innenminister Thomas Strobl.

Auffällig ist: Mehr als 37 Prozent der Getöteten (54) hat die Polizei allein bei den Motorrad- und Fahrradnutzerinnen und -nutzern verzeichnet. Bei den Schwerverletzten nutzen mehr als 46 Prozent (1.506) aller schwerverletzten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer (3.234) ein Rad oder Motorrad. „Die Polizei hat deshalb landesweit die Motorrad- und Radfahrerinnen und -fahrer besonders in den Fokus genommen“, so Innenminister Thomas Strobl.

Weniger Tote bei Motorradunfällen

Bei den Unfällen unter Beteiligung von Motorrädern gab es weniger tödliche Ausgänge (2022: 23, 2021: 31). „Fast 26 Prozent weniger getötete Motorradfahrer machen deutlich: Die Konzepte zur Vermeidung tödlicher Motorradunfälle greifen. So haben zum Beispiel beim ersten landesweiten Aktionsmonat Motorrad die Einsatzkräfte im Mai ganz genau hingeschaut: Mehr als 5.500 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer wurden kontrolliert und sensibilisiert“, so Innenminister Thomas Strobl weiter.

Steigende Unfallzahlen zeichnen sich bei den Radunfällen ab, die im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021 von 4.732 auf 5.764 gestiegen sind (+21,8 Prozent). An mehr als jedem vierten Radunfall war ein Elektrofahrrad beteiligt (1.685 von 5.764). Die Zahl der getöteten Radfahrerinnen und Radfahrer stieg von 25 auf 31. „Von den getöteten Radfahrern waren fast 75 Prozent mit einem Elektrofahrrad unterwegs. Darüber hinaus trugen insgesamt mehr als die Hälfte keinen Helm! Viele Radfahrer unterschätzen leider nach wie vor die Gefahren und insbesondere die Geschwindigkeiten im Straßenverkehr. Da kann ein Helm Leben retten. Deswegen beteiligen wir uns gerade an der bundesweiten Präventionskampagne #KopfEntscheidung. Bekannte Gesichter aus dem Südwesten werben bei dieser Social-Media-Kampagne in kurzen Clips für den Fahrradhelm“, unterstreicht Innenminister Thomas Strobl.

Steigende Anzahl an Unfällen mit Elektrokleinstfahrzeugen

Auch die sogenannten Elektrokleinstfahrzeuge (eKF), wie zum Beispiel E-Scooter, stellen die Polizei vor Herausforderungen: 50 schwerverletzte eKF-Nutzerinnen und -nutzer waren im ersten Halbjahr 2022 zu verzeichnen – so viele wie noch nie zuvor. „Die Fortbewegungsmittel ändern sich, die Mobilitätswende zeigt sich immer deutlicher. Mit E-Scootern kommt man leicht und schnell von A nach B. Diesen Trend unterstützen wir natürlich – aber nicht zu Lasten der Verkehrssicherheit“, stellte Innenminister Thomas Strobl klar.

Hauptunfallursache Nummer eins ist die Geschwindigkeit

Bei den Hauptunfallursachen für tödliche Verkehrsunfälle gibt es wenig Bewegung. Die unangefochtene Nummer eins ist noch immer erhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit (51 von 137 tödlichen Verkehrsunfällen). „Wir verlieren diesen bedauerlichen Umstand nicht aus den Augen. Am 24. März 2022 waren im Rahmen des bundesweiten Speedmarathons mehr als 1.300 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. 450 Messstellen im Land, 200.000 Geschwindigkeitsüberprüfungen und 8.000 Verstöße sprechen für sich“, bilanzierte Innenminister Thomas Strobl abschließend.

Grafische Darstellung zur Verkehrsunfallentwicklung im 1. Halbjahr 2022 (PDF)

GIB ACHT IM VERKEHR – Die landesweite Verkehrssicherheitsaktion in Baden-Württemberg

Polizei Baden-Württemberg

Corona-Schutzmaßnahmen weiter ernst nehmen

Posted by Klaus on 8th August 2022 in Allgemein

Pressemeldung

Die Mitglieder der „Task-Force Langzeitpflege und Eingliederungshilfe“ appellieren an Besucherinnen und Besucher von Pflegeheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, die Corona-Schutzmaßnahmen weiter ernst zu nehmen.

Die Mitarbeitenden in der Pflege haben zunehmend Probleme, die Corona-Regeln in Pflegeheimen durchzusetzen. Manche Besucher seien nachlässig beim Tragen einer Schutzmaske oder wollten auch ohne vorherigen Schnelltest Zugang zur Einrichtung erhalten. Aus diesem Grund rufen die Mitglieder der „Task-Force Langzeitpflege und Eingliederungshilfe“ dazu auf, die Maßnahmen zum Schutz von gefährdeten Menschen in Pflegeheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen ernst zu nehmen.

„Wir müssen weiterhin alles dafür tun, damit auch besonders gefährdete Menschen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können – dazu gehört, dass wir uns alle an die wichtigsten Schutzregeln halten“, sagte Sozial- und Gesundheitsminister Manne Lucha am 8. August 2022 in Stuttgart. „Wir dürfen beim Schutz und der Verantwortung für gefährdete Menschen nicht nachlässig werden.“ Der Minister bedankte sich für die Initiative zu dem Appell (PDF), die aus dem Kreise der Mitglieder der Task-Force kam.

Diese appellieren an alle Besucherinnen und Besucher der Einrichtungen, die Schutzmaßnahmen ernst zu nehmen und bitten darum, bei sich selbst sowie den An- und Zugehörigen in den Einrichtungen auf einen vollständigen Impfschutz zu achten und die vielen Impfmöglichkeiten im Land zu nutzen.

Bewohner der Einrichtungen sind weiterhin stark gefährdet

Die Corona-Pandemie ist für die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen aufgrund ihrer höheren Gefährdung weiterhin eine reale Bedrohung und die Auswirkungen verlangten viel von ihnen ab. „Es ist immens wichtig, dass auch Menschen, die in Einrichtungen leben, Besuche bekommen und persönliche Kontakte pflegen können, denn Schutz darf auf keinen Fall in Rückzug oder Vereinsamung enden“, sagte der Minister. „Wir müssen soziale Teilhabe sicherzustellen – und das geht nur mit den Regeln. Es ist ärgerlich, wenn Beschäftigte der Einrichtungen ihre Kraft und Nerven in aufreibenden Diskussionen mit Besucherinnen und Besuchern über die Schutzmaßnahmen aufbrauchen. Deren Energie ist in die Versorgung und Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner viel besser investiert.“

Mitglieder der Task-Force sind neben dem Sozialministerium unter anderem die Beauftragte der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, die Pflege-Verbände, die Kommunalen Landesverbände, die Pflegekassen, der Landesseniorenrat sowie Vertreterinnen aus der Pflegewissenschaft. Die Task-Force befasst sich seit Beginn der Corona-Pandemie mit dem Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeheimen und Einrichtungen der Behindertenhilfe.

Appell der Task Force Langzeitpflege und Eingliederungshilfe „Schutzmaßnahmen ernst nehmen!“ (PDF)

Impfkampagne #dranbleibenBW

Fragen und Antworten zur Corona-Impfung in Baden-Württemberg

Weitere Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Tipps für den Umgang mit Haustieren in der Reisezeit

Posted by Klaus on 7th August 2022 in Allgemein

Pressemeldung

Eine Urlaubsreise mit Haustieren bedarf einer sorgfältigen und guten Vorbereitung. Die Versorgung der Haustiere muss sichergestellt sein und man sollte keine Tiere aus dem Urlaub mitbringen.

„Insbesondere bei den momentanen Hitzewellen, ist es besonders wichtig, auch an die Tiere zu denken, die bei der Urlaubsreise im Auto mitgenommen werden. Bei Hunden sollten bei längeren Autofahrten ausreichend Pausen eingeplant werden. Die Tiere sollten im Auto so untergebracht werden, dass sie nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Lassen Sie Ihre Tiere nie alleine im Auto, auch nicht bei kurzen Pausen oder Reiseunterbrechungen! Die Innenräume der Autos können sich in der Sonne innerhalb kürzester Zeit so stark aufheizen, dass die Tiere erheblich leiden und sogar Lebensgefahr droht. Auch sollte für die Tiere ausreichend Wasser und Futter mitgenommen werden“ sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, am 05. August 2022 in Stuttgart.

Speziell für das Reisen mit Hunden haben die Staatlichen Veterinärexperten ein informatives Faltblatt (PDF) entwickelt, das Hundehaltern wichtige Informationen bietet.

Informieren Sie sich rechtzeitig über Dokumente, Impfungen et cetera

Reisen Hunde, Katzen, Frettchen oder Heimvögel mit in den Urlaub, sollte man sich im Vorfeld informieren, inwieweit die Tiere spezielle Dokumente, Behandlungen oder Impfungen für die Einreise in das Urlaubsland und die Rückkehr nach Deutschland benötigen. „Insbesondere wenn es zum Urlaub in Länder außerhalb der Europäischen Union (EU) geht, sollte sich alle Tierhalterinnen und Tierhalter erkundigen, ob es sich beim jeweiligen Reiseziel um ein sogenanntes nicht gelistetes Drittland handelt. Für die Wiedereinreise von Hunden, Katzen und Frettchen aus diesen nicht gelisteten Drittländern in das Gebiet der EU, müssen neben dem EU-Heimtierausweis und einer gültigen Tollwutimpfung auch eine Bestimmung des Tollwut-Antikörpertiters vorliegen. Diesbezüglich sollte man sich frühzeitig im Vorfeld der Reise mit seiner Haustierärztin beziehungsweise seinem Haustierarzt abstimmen“, betonte Minister Hauk. Können die Tiere bei der Wiedereinreise die vorgeschriebenen Bedingungen nicht erfüllen, so kann dies zu erheblichen Unannehmlichkeiten bei einer Kontrolle führen. Gegebenenfalls werden die Tiere auf Kosten des Tierhalters in Quarantäne untergebracht.

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Foto, Sabine

Naturparks in Baden-Württemberg entdecken – Wieso in die Ferne schw………………………

Posted by Klaus on 4th August 2022 in Allgemein, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Pressemeldung

Die sieben Naturparks im Land sind eine Reise wert. Dort gibt es viel zu entdecken und zu erleben und sie sind beispielhaft für eine nachhaltige Regionalentwicklung. Durch die vielfältigen Angebote wird der Wert von intakter Natur- und Kulturlandschaft erlebbar.

„Mit Blick auf die anstehenden Sommerferien lohnt sich jeder Besuch der heimischen Naturparks. Die Vielfalt unserer sieben Naturparks in Baden-Württemberg ist einzigartig und kombiniert Naturschutz, Erholung, Bildung und Regionalvermarktung. Auf über 36 Prozent der Landesfläche sind die Naturparke Antrieb für nachhaltige Regionalentwicklung und sie sind absolute Erfolgsgaranten“, sagte Peter Hauk, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, am 29. Juli 2022 in Stuttgart. Das beweist auch der älteste Naturpark im Land: Der Naturpark Schönbuch wird dieses Jahr 50 Jahre alt und feiert sein Jubiläum am 1. und 2. Oktober 2022 in Bebenhausen.

Mit der wachsenden Natur-Sehnsucht in der Bevölkerung steigt auch die Wertschätzung für die Naturparks. Denn Naturparks fördern und erhalten die vielfältigen und einzigartigen Land- schaften Baden-Württembergs. „Dass Naturparks so artenreiche Kulturlandschaften offenhalten, sorgt außerdem für eine nach- haltige Regionalversorgung und trägt zur Ernährungssicherheit bei. Die Naturparke sind mit ihren Projekten damit an den aktuellen Themen unserer Zeit“, betonte Minister Peter Hauk.

Stärkung der Verbundenheit zu Region und Kultur

Landrätin Marion Dammann, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Naturparke Baden-Württemberg, betont: „Naturparke sind nah am Menschen, sie sind erlebbar. Sie laden durch verschiedenste Angebote wie Lehrpfade, Trekking-Camps und Actionbound-Touren zum Entdecken und Genießen ein. Diese Vielfalt stärkt die Verbundenheit der Menschen zu ihrer Region und Kultur.“ Interessante Tipps und Anregungen finden sich im Magazin #Naturpark und in den Pocket-Broschüren der sieben Naturparke Baden-Württemberg sowie in der gemeinsamen Erlebniskarte der zehn Großschutzgebiete Baden-Württembergs.

Auch in Zukunft gibt es in den Naturparks viel zu entdecken: Die Arbeitsgemeinschaft Naturparke Baden-Württemberg hat bereits Konzepte zum Beispiel für die Erweiterung der Naturpark-Kochschule für Kinder sowie zum Ernährungsbildungsangebot für Kindergärten und Schulen im zuständigen Ministerium eingereicht.

Erkundung der schönsten Landschaften Deutschlands

In vielen der bundesweit 104 Naturparke können die schönsten Landschaften Deutschlands in ihrer ganzen Vielfalt erkundet werden. Ziel ist es, Menschen Erlebnisse in der Natur zu ermöglichen und sie näher an die Natur heranzuführen. In den Naturparken wird der Wert von intakter Natur- und Kulturlandschaft für die Menschen erlebbar. Für eigene, wildtiergerechte Entdeckungstouren auf den ausgewiesenen Wanderwegen und Lehrpfaden gibt die Initiative bewusstWild Tipps.

„Bauen Sie einen Besuch unserer Naturparke in Baden-Württemberg in Ihren Urlaub ein. Auf den Webseiten der Naturparke finden Sie hierzu zahlreiche Wanderrouten, Touren mit Kinderwägen und auch Alternativen bei schlechtem Wetter“, bewirbt Minister Hauk die vielfältigen Angebote und ergänzt: „Neben einer einzigartigen Landschaft, finden Sie zahlreiche regionale Spezialitäten und unterstützen damit die heimische Wirtschaft.“

Naturparks Baden-Württemberg

Naturparks Baden-Württemberg: Magazin #Naturpark

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Archivfotos

Grüngutabholung im Stadtgebiet Herbst- sammlung

Posted by Klaus on 4th August 2022 in Allgemein, Stuttgart

Presse LHS

Die Herbstjahressammlung für Grüngut steht an. Haushalte und Gewerbebetriebe, die an die Stuttgarter Regelabfuhr angeschlossen sind, können die kostenfreie Abfuhr direkt beim AWS bestellen.

Am einfachsten geht das über den Online?Service des AWS unter  service.stuttgart.de/lhs-services/aws/ oder per E-Mail an  aws-kundenberatung@stuttgart.de. Alternativ können Bürgerinnen und Bürger die Grüngutabholung mit der Postkarte aus dem Stuttgarter Abfallkalender oder beim Kundenservice des AWS unter Telefon 216-88700 bestellen.

Wichtige Hinweise:
Anmeldung vom 15. August bis 15. November.
Grüngutabholung von September bis November.
Bitte korrekte Adresse und ungefähre Menge des abzuholenden Grünguts angeben Grüngut erst zum Abholtermin bereitstellen.

Wer seine E-Mail-Adresse angibt, erhält seinen persönlichen Abholtermin schnell auf elektronischem Weg.

Was wird gesammelt?

  • Baum- und Heckenschnitt
  • Grasschnitt
  • Laub
  • Schnittblumen
  • Strauchwerk
  • Unkraut

Wie wird gesammelt?

  • Ungebündeltes Grüngut in städtischen Grüngutsäcken aus Papier
  • Gebündeltes Grüngut mit verrottbaren Schnüren aus Baumwolle oder Hanf
  • Äste und Stämme dürfen bis 1,50 Meter lang und maximal 10 Zentimeter dick sein.

Weitere Informationen zur Grüngutabholung können  online auf Stuttgart.de abgefragt werden.

Archivfoto

Neue Broschüre „Landleben und Landlieben“

Posted by Klaus on 3rd August 2022 in Allgemein

Pressemeldung

Beim Besuch des Dorfladens in Feldstetten hat Minister Peter Hauk die Broschüre „Landleben und Landlieben“ vorgestellt. In der Broschüre erzählen die Menschen vor Ort von ihrem Leben und Arbeiten im Ländlichen Raum.

„Viele Dörfer und Kleinstädte im Ländlichen Raum sind überaus attraktive Arbeits- und Lebensräume. Das liegt zum einen an der Wirtschaftskraft vieler mittelständischer Unternehmen. Immerhin generiert der Ländliche Raum etwa ein Drittel der Wirtschaftskraft Baden-Württembergs. Die ländlichen Räume stehen darüber hinaus aber auch für ein besonderes Gefühl des Zusammenlebens und des Miteinanders. Die Menschen im Ländlichen Raum leben und arbeiten gern hier. Sie schätzen die Gemeinschaft aber auch die Natur mit ihrer einzigartigen Kulturlandschaft“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, anlässlich der Präsentation der neuen Broschüre „Landleben und Landlieben. Der Ländliche Raum Baden-Württemberg – Daheim fängt Zukunft an“ (PDF) am Mittwoch, 3. August 2022 in Laichingen-Feldstetten.

„Die aktive Mitmachgesellschaft, die den Ländlichen Raum auszeichnet und um die er von den Ballungszentren beneidet wird, findet sich auch in unserer neuen Broschüre wieder. Ein besonderer Dank gilt daher den vielen Menschen, die bei der Erstellung mitgewirkt haben – egal ob jung, alt, Familien, Unternehmen, Ärzte oder Vereine. Sie alle haben aus ihrem Leben und ihrer Arbeit im Ländlichen Raum berichtet und diese Broschüre zu etwas Besonderem werden lassen. Sie zeigt die Einzigartigkeit und das Lebensgefühl des Ländlichen Raums in Baden-Württemberg. Kurz um: Das volle Potential des Ländlichen Raums“, betonte Minister Hauk.

Der Ländliche Raum Baden-Württembergs

Mit einem Anteil von rund 34 Prozent lebt etwa jeder dritte Baden-Württemberger im Ländlichen Raum, der über 70 Prozent der Landesfläche ausmacht. Darüber hinaus fühlen sich sogar etwa 60 Prozent der Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger dem Ländlichen Raum zugehörig. „Der Ländliche Raum ist vor allem durch seine Vielfalt geprägt und diese Vielfalt macht ihn stark. Der Ländliche Raum hat einerseits mit vielen Herausforderungen zu kämpfen wie dem Ärzte- oder Lehrermangel, aussterbende Ortskerne, die Altersstruktur oder Fragen der Nahversorgung und Mobilität. Auf der anderen Seite steckt er aber auch voller Potentiale. Hier gibt es einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt, der vor allem in Krisenzeiten zusätzlichen Rückhalt bietet, eine starke Wirtschaft und grenzenlose Natur. Die Menschen, die hier leben, wissen diese Vorzüge zu schätzen. Dies kommt in der Broschüre für den Ländlichen Raum deutlich zum Ausdruck“, sagte Minister Hauk.

Ein erfolgreiches Beispiel für das herausragende Engagement der Menschen im Ländlichen Raum stelle auch der Dorfladen Feldstetten dar. Wohnortnahe Nahversorgungsstrukturen mit kleinen Dorfläden erfüllen auch eine wichtige Begegnungs- und Kommunikationsfunktion. „Der Dorfladen Feldstetten ist ein Projekt von Bürgern für Bürger. Mit sehr viel Herzblut wurde hier einzigartiges Projekt auf die Beine gestellt. Es sind diese Projekte und Menschen, die Macherinnen und Macher vor Ort, die mit ihrer Verbundenheit und ihrem Engagement unsere Heimat so vielfältig und lebendig machen“, so Minister Hauk.

Die Broschüre „Landleben und Landlieben“

Die Broschüre „Landleben und Landlieben“ wurde im Auftrag des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz erstellt mit dem Ziel, die Vorteile des Lebens und des Arbeitens auf dem Land aufzuzeigen. Fotoshootings und Interviews mit Menschen vor Ort füllen diese Broschüre mit Leben. Über QR-Codes können zudem weitere Informationen und Beiträge wie Interviews aufgerufen werden. Ein Imagefilm zum Leben und Arbeiten im Ländlichen Raum mit Herrn Minister Peter Hauk und Auszügen aus den Filmen zur Broschüre runden das Ganze ab. „Es ist auch eine Broschüre für Menschen, die vielleicht noch etwas unentschlossen sind, ein Zuhause für die Familiengründung oder nach Alternativen zur Großstadthektik suchen. Gerade Flexibles Arbeiten, Homeoffice und Videokonferenzen eröffnen ungeahnte Möglichkeiten in ländlichen Städten und Gemeinden“, so Minister Hauk.

Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Broschüre „Landleben und Landlieben. Der Ländliche Raum Baden-Württemberg – Daheim fängt Zukunft an“ (PDF)

Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Landleben und Landlieben.