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Miteinander läuft’s besser – Neue Kampagne zu mehr Miteinander und Rücksicht im Straßen- verkehr

Posted by Klaus on 18th September 2019 in Allgemein, Stuttgart

Info, Stadt Stuttgart

In Stuttgart geht es auf den Straßen oft eng her – Radler fühlen sich von Autofahrern bedrängt, Autofahrer fühlen sich von Radlern, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten, gestört, und Fußgänger ärgern sich über zugeparkte Wege und Radler auf Gehwegen. Für ein besseres Miteinander startet die Landeshauptstadt im September eine Sicherheitskampagne. Gleich drei Bürgermeister wollen für die Sicherheit im Straßenverkehr und einen respektvollen Umgang miteinander etwas tun.

Der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Dr. Martin Schairer, betont: „Wichtig ist uns, zu vermitteln, dass es nicht nur rücksichtslose Autofahrer oder ‚Kampfradler‘ gibt. Oft sind es Unkenntnis und Unsicherheit, die zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen. Dem wollen wir mit Aufklärung, aber auch Kontrollen etwas entgegensetzen.“

Zum Anfang der Kampagne wird die „Sicherheit im Radverkehr“ thematisiert. Radfahren liegt im Trend, und die Anzahl der Radlerinnen und Radler steigt jedes Jahr deutlich an. Doch damit auch die Unfallzahlen. Damit nimmt auch die gefühlte Unsicherheit zu. Sogenannte Beinahe-Unfälle, die in keiner Statistik auftauchen, wirken lange nach, und viele Radler lassen ihr Rad dann lieber stehen.

Eine wichtige Rolle beim Thema Sicherheit spielt deshalb der Überholabstand, der von rund der Hälfte der Autofahrer nicht eingehalten wird, wie neuere Studien zeigen.
Radler fahren nicht „schnurgeradeaus“, sondern benötigen einen seitlichen Abstand rechts und links, besonders beim Bergauffahren.

Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, stellt fest: „Viele Autofahrer wissen gar nicht, dass sie beim Überholen einen Abstand von 1,50 Meter einhalten müssen, um Stürze und Unfälle zu vermeiden. Das gilt auch für Schutzstreifen, die mit einer gestrichelten Linie auf der Fahrbahn markiert sind.“ Bürgermeister Pätzold ist selbst begeisterter Radler und fährt täglich mit dem Rad ins Rathaus.

Bürgermeister Schairer erläutert: „Wenn kein Platz zum sicheren Überholen ist, dann darf man es auch nicht und muss sich gedulden.“

Weitere Aktionen der Kampagne

Im Spätherbst sollen dann als weitere Aktion der Kampagne „Lichtkontrollen bei Radlern“ durchgeführt werden. „Vergangenes Jahr ist die Aktion bei den Radlern an der Tübinger Straße gut angekommen. Neben der Kontrolle ist uns die Aufklärung hier ein besonderes Anliegen. Vielen ist gar nicht klar, wie wichtig es ist, im Winter gut gesehen zu werden“, erläutert Bürgermeister Schairer, „Und wer ein verkehrssicheres Fahrrad hat, bekommt auch dieses Jahr eine kleine süße Belohnung.“

Weitere geplante Aktionen sind die Themen „Toter Winkel“ und „Sicherheit auf Pedelecs“. Der „Tote Winkel“ beim Rechtsabbiegen ist Unfallursache Nummer 1 bei Radfahrern und endet manchmal sogar tödlich. „Auch wenn technische Möglichkeiten wie Abbiegeassistenten und Kameras verfügbar sind, wird es noch dauern, bis diese flächendeckend beziehungsweise verpflichtend zum Einsatz kommen“, erläutert Bürgermeister Thürnau. Bis es soweit ist, soll durch Aktionen auf die Gefahr hingewiesen werden. „Damit Unfälle vermieden werden, müssen alle Verkehrsteilnehmer an Kreuzungen besonders aufpassen und lieber einmal mehr schauen. Lastwagen- oder Busfahrer genauso wie die Radlerinnen und Radler“, sagt Thürnau. Frankreich habe mit dem „Grünen Pfeil für Radler“ bereits gute Erfahrungen gemacht und auch die Landeshauptstadt wolle an einem derartigen Pilotprojekt teilnehmen und damit die Verkehrssicherheit erhöhen.

Der Radfahrboom in Stuttgart ist nicht zuletzt mit dem Erfolg der Pedelecs zu erklären. „Das Pedelec ist gerade für eine hügelige Stadt wie Stuttgart ideal. Die Steigungen sind kein Problem mehr und es geht ohne Schwitzen auf die Höhen“, sagt Bürgermeister Pätzold. Dennoch bereitet die Entwicklung auch Sorge: „Die Unfallzahlen sind enorm gestiegen. Vor allem ältere Menschen unterschätzen Geschwindigkeit und Fahrverhalten der Räder, die ja meist schwerer sind als normale Fahrräder. Es ist daher geplant, zusammen mit der Polizeiprävention mehr Sicherheitstrainings anzubieten, um Neueinsteiger mit den Rädern vertraut zu machen“, fügt Bürgermeister Schairer hinzu.

Zu Besuch bei Papa Heuss – Heute vor 70 Jahren wurde Theodor Heuss zum ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt

Posted by Klaus on 12th September 2019 in Allgemein, Es war einmal, Fotos

oder besser gesagt im ehemaligen Haus von Theodor Heuss.

Infos: stiftung-heuss-haus

Fotos, Sabine und Klaus

Richtig parken – Unfälle vermeiden

Posted by Klaus on 11th September 2019 in Allgemein

Falschparken ist kein Kavaliersdelikt. Wer auf Rad- oder Fußwegen parkt, wer Sichtachsen zustellt oder gar Rettungswege blockiert bringt konkret Menschen in Gefahr. Die Verkehrssicherheitskampagne „Vorsicht. Rücksicht. Umsicht.“ soll über die Gefahren aufklären und für mehr Rücksicht werben.

Elterntaxis, zugeparkte Bürgersteige, parken vor Fußgängerüberwegen und in zweiter Reihe abgestellte Autos bringen Schulkinder, aber auch viele erwachsene Verkehrsteilnehmende häufig in Gefahr. Warum das so ist und was man dagegen tun kann, darüber klärte eine Vor-Ort-Aktion mit Verkehrsminister Winfried Hermann und Verkehrsexperte Dr.-Ing. Hagen Schüller von der PTV Transport Consult GmbH, zum Start der Verkehrssicherheitskampagne „Vorsicht. Rücksicht. Umsicht.“ des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg auf. Pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahres am Mittwoch, 11. September 2019, wurde bei der Aktion an der Grund- und Werkrealschule Gablenberg im Stuttgarter Osten erlebbar, wie durch haltende und parkende Fahrzeuge Gefahrensituationen entstehen. Außerdem wurde aufgezeigt, wie richtiges Parken und Halten Unfallrisiken für Kinder und schwächere Verkehrsteilnehmende verringert bzw. Unfälle verhindern kann.

Minister Winfried Hermann fordert mehr Rücksicht im Straßenverkehr: „Wir als Verkehrsteilnehmer müssen aufeinander achten, egal ob hinterm Steuer, auf dem Rücksitz, im Sattel oder zu Fuß. Wir brauchen eine neue Fahrkultur, die sich durch ein faires Miteinander auszeichnet. Mit dem heutigen Aktionstag und der Verkehrssicherheitskampagne, wollen wir über Gefahrensituationen aufklären und vor allem sensibilisieren, damit auch vermeintlich ungefährliche Situationen richtig eingeschätzt und somit Gefahren zukünftig verhindert werden können. Vorsicht und Rücksicht ist lebensrettend!“

Gefahr beginnt, wenn Bewegung stoppt

Die Gefahren durch Unfälle im ruhenden Verkehr werden häufig unterschätzt. 2018 ereigneten sich in Baden-Württemberg 1.745 Unfälle im ruhenden Verkehr. Die Folgen sind oft gravierend, vor allem für schwächere Verkehrsteilnehmende, für Kinder, Seniorinnen und Senioren, für Radfahrende und Fußgängerinnen und Fußgänger.

Das Ministerium für Verkehr startet seine Verkehrssicherheitskampagne „Vorsicht. Rücksicht. Umsicht.“ deshalb mit dem Schwerpunktthema „ruhender Verkehr“. Neben der Aktion in Stuttgart, klärt eine landesweite Radiokampagne ab dem 12. September über das Verkehrssicherheitsthema ruhender Verkehr auf: Die Comicfigur Paulchen Panther ist ihr Sympathieträger, der Erkennungssong der Comic-Serie leiht dem Kampagnenspot seine Melodie. Ein neuer Text für den Ohrwurm motiviert Verkehrsteilnehmende mit viel Humor, sich den sogenannten „Holländischen Griff“ im Alltag anzueignen.

Einfach und effektiv – Der Holländische Griff

Hastig geöffnete Autotüren verletzten jedes Jahr Radfahrerinnen und Radfahrer in Baden-Württemberg schwer, da ihnen häufig nicht genug Zeit bleibt auszuweichen. Dabei können sogenannte „Dooring-Unfälle“ leicht verhindert werden. Der „Holländische Griff“ beschreibt die Aktion, wenn ein Fahrer oder ein Mitfahrer die Autotür eines geparkten oder haltenden Fahrzeugs mit der von der Tür weiter entfernten Hand öffnet. Beim Fahrer eines Autos wäre dies beispielsweise die rechte Hand. So dreht sich der Oberkörper des Fahrers automatisch nach links und ein eventuell vorbeifahrender oder gehender Verkehrsteilnehmer gerät in seinen Blickwinkel. So können Unfälle und Gefahren für alle Verkehrsteilnehmenden reduziert bzw. verhindert werden.

Verkehrssicherheit als gemeinsames Ziel von Stadt und Land

Auch sogenannte Elterntaxis bieten ein hohes Gefahrenpotential. Wird ungeordnet vor Kitas oder Schulen gehalten und geparkt, entstehen zahlreiche gefährliche Situationen, nicht nur für Schülerinnen und Schüler. Bereits gestern fand daher die Einschulungsaktion der Stadt Stuttgart unter der Schirmherrschaft von Herrn Dr. Schairer in der Altenburgschule im Stuttgarter Hallschlag statt. Hier wurde anhand praktischer Beispiele und Aktionen mit Kindern dafür geworben, die Kinder zu Fuß zur Schule laufen zu lassen und nicht die sogenannten „Elterntaxis“ zu bemühen. Wer noch nicht alleine gehen will, kann in Stuttgart beispielsweise die sogenannten Laufbusse nutzen.

Minister Hermann erklärt: „Es ist für die Gesundheit wie für die Entwicklung von Kompetenz im Verkehrssystem der Kinder absolut wichtig, dass Kinder lernen selbstständig und selbstverantwortlich zur Schule zu kommen. Eltern machen Kinder zum Transportgut und nicht allein bewegungsfähig.“

2019 hat das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg seine mehrjährige Verkehrssicherheitskampagne gestartet. Sie rückt über mehrere Jahre hinweg wechselnde Fokusthemen der Verkehrssicherheit in den Mittelpunkt. Im Kampagnenjahr 2019 liegt der Schwerpunkt auf Unfälle im ruhenden Verkehr. Die Kampagne macht auf wichtige Sicherheitsthemen aufmerksam, klärt über Fakten auf und gibt konkrete Tipps für Verhaltensänderungen: Damit die Teilnahme am Straßenverkehr in Baden-Württemberg sicherer wird.

Vorsicht. Rücksicht. Umsicht

Info und Logo, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

Aktionstag Elektromobilität: Mitmach-Veran- staltung zu neuen Mobilitätsformen findet zum 3. Mal statt

Posted by Klaus on 11th September 2019 in Allgemein, Stuttgart, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten
Info, Stadt Stuttgart
Der Aktionstag Elektromobilität – kurz AtEm – geht am Sonntag, 22. September 2019, in die mittlerweile dritte Runde. Von 11 bis 18 Uhr stehen der Markt- und Karlsplatz in Stuttgart ganz im Zeichen alternativer Antriebe und neuer Mobilitätsformen.

Den ersten Aktionstag Elektromobilität gab es im Jahr 2017 anlässlich des internationalen „Electric Vehicle Symposiums“. Inzwischen hat sich die Veranstaltung als wichtiges Schaufenster rund um das Thema Elektromobilität etabliert. Auch in diesem Jahr gibt es beim AtEm wieder zahlreiche Möglichkeiten, sich über die Vielfältigkeit von E-Mobilität zu informieren oder diese sogar auszuprobieren.

Präsentiert werden die neuesten Angebote und Services in den Bereichen E-Fahrzeuge, Car-Sharing, Roller-Sharing, Pedelecs und ÖPNV. Dabei kommt die ganze Familie auf ihre Kosten: Ob Groß oder Klein – jeder kann erste Fahrerfahrungen mit Elektromobilen sammeln, sich bei den Mitmachaktionen amüsieren oder tolle Preise gewinnen. Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm rundet die Veranstaltung ab.

Organisator des Aktionstags ist die Peter Sauber Agentur. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Landeshauptstadt Stuttgart, der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH und dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg. Als Hauptsponsor konnte die EnBW gewonnen werden.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagt: „Die Debatte um die Zukunft der Mobilität ist so lebendig wie nie, besonders in der Wirtschaftsregion Stuttgart. Zur vielfältigen, spannenden Welt der Elektromobilität gehören neben E-Autos auch E-Lastenräder, Pedelecs, E-Roller, elektrisch angetriebene Busse und innovative Lösungen für Ladeinfrastruktur. Ein beeindruckender Querschnitt all dieser neuen Ansätze wird beim Aktionstag Elektromobilität erlebbar sein.“

Dr. Walter Rogg, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH, sagt: „Es zeigt sich eindrucksvoll, dass das Thema Elektromobilität wesentlich in der Region Stuttgart stattfindet und von der hiesigen Wirtschaft aktiv mitgestaltet wird. Beim AtEm lässt sich neu gedachte Mobilität hautnah erleben, er bringt den Menschen diese Entwicklungen näher.“

Das Verkehrsministerium ist auf dem Aktionstag Elektromobilität mit der Kampagne „Neue Mobilität: bewegt nachhaltig“ vertreten und informiert über die Angebote des Landes zur Förderung der E-Mobilität. Mit der Roadshow E-Kleinfahrzeuge lädt das Ministerium außerdem dazu ein, unter anderem E-Lastenräder und Pedelecs sowie Monowheels oder E-Tretroller auf einem Testparcours auszuprobieren. Auch bislang nicht zugelassene Fahrzeuge können so im geschützten Raum getestet werden. Dazu gibt es Informationen, was zu beachten ist, damit E-Kleinfahrzeuge sicher im öffentlichen Straßenverkehr genutzt werden können.

Verkehrsminister Winfried Hermann erläutert: „Elektromobilität ist im Kommen. Die vielfältigen Aspekte zeigen, dass es inzwischen alltagstaugliche E-Fahrzeuge und Alternativen zu herkömmlichen Autos gibt. Hier kann man ‚Neue Mobilität‘ anschauen, begutachten und ‚erfahren‘. Die Verkehrswende wird nur gelingen, wenn möglichst viele umsteigen! Und Umsteigen macht Spaß!“

„Theo“ frei für Fuß- und Radverkehr und kostenfreie Nutzung ÖPNV

Erstmals findet in diesem Jahr parallel zum Aktionstag Elektromobilität ein großes autofreies Straßenfest auf der Theodor-Heuss-Straße zwischen der Fritz-Elsas-Straße und der Kronenstraße statt. Das Motto lautet: „Theo – autofrei„. Dafür wird die „Theo“ exklusiv für den Fuß- und Radverkehr freigegeben. Oberbürgermeister Fritz Kuhn erklärt: „Die Themen nachhaltige Mobilität, Lebensqualität, Gesundheit und Klimaschutz nehmen gerade auch in unserer Stadt eine immer wichtigere Rolle ein. Genau dafür setzen wir mit dem autofreien Sonntag ein Zeichen. Information gepaart mit Unterhaltung: Es lohnt sich, die Theo auch mal autofrei zu erleben.“

Als besonderer Anreiz für Besucher ist der Nahverkehr am Aktionstag im gesamten Stadtgebiet Stuttgart (VVS-Tarifzone 1) kostenlos.

Verkehrsminister Hermann lobt das Angebot: „Nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad – aus dieser Perspektive haben wir die Theodor-Heuss-Straße noch nicht erlebt. Unter dem Motto ‚Theo – autofrei‚ können Bürgerinnen und Bürger erleben, wie sich eine Straße und eine Stadt durch weniger Autoverkehr verändert und was dies für die Lebensqualität bedeutet. Ich freue mich besonders, dass Besucher an diesem Tag den ÖPNV in Stuttgart kostenlos nutzen können und somit eine echte Alternative zum Auto und zum täglichen Stau testen können. Unser politisches Ziel sind dauerhaft weniger Verbrenner-PKWs in den Innenstädten und mehr umweltfreundliche Fortbewegungsformen.“

Weitere Infos gibt es unter www.region-stuttgart.de/atem sowie www.stuttgart.de/theo-autofrei. Informationen zur Kampagne Neue Mobilität finden Sie unter www.neue-mobilität-bw.de.

Fotos, Blogarchiv

Stuttgarter Sicherheitspartnerschaft informiert Senioren über Betrugsmaschen

Posted by Klaus on 11th September 2019 in Allgemein, Stuttgart

Gemeinsame Pressemitteilung der Landeshauptstadt Stuttgart und der Polizei Baden-Württemberg.

Anrufe am späten Abend und erfundene Geschichten – damit versuchen Betrüger Bargeld und Wertsachen zu erbeuten. Betroffen sind vor allem Seniorinnen und Senioren. Zum Schutz älterer Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt Stuttgart haben Ober- bürgermeister Fritz Kuhn und Polizeipräsident Franz Lutz in einem persönlichen Schreiben über die gängigen Methoden und Tricks aufgeklärt.

Bürgerinnen und Bürger, die dieses Jahr am 1. September 75 Jahre und älter waren, wurden angeschrieben. Insgesamt ging das Informationsschreiben Anfang September an über 45.000 Seniorinnen und Senioren. Die Idee dazu kam über einen Bürger, der sich mit einer Gelben Karte an die Stadt gewandt hat und den Vorschlag machte.

Hermann Volkert, Leiter des Referats Prävention beim Polizeipräsidium Stuttgart, sagte am Mittwoch, 11. September: „Der Brief von Oberbürgermeister Kuhn und Polizeipräsident Lutz ist ein weiteres wichtiges Element unserer Aufklärungsarbeit. Manche Menschen wissen trotz unserer vielfältigen Maßnahmen immer noch nichts von den Betrugsmaschen, die häufig über das Telefon eingeleitet werden.“

Die Polizei hat ihre Präventionsarbeit verstärkt. Sie informiert auf Märkten und in Fußgängerzonen, sucht den Kontakt über Banken, Apotheken und Taxifahrer, referiert bei Seniorentreffs und warnt auch in den sozialen Medien vor den Betrugsmaschen. Im Jahr 2018 haben Betrüger mit dem „Enkeltrick“ und der Masche „Falscher Polizeibeamter“ in Stuttgart einen Schaden in Höhe von insgesamt 609.095 Euro verursacht. Wie hoch der Schaden in diesem Jahr ist, lässt sich noch nicht beziffern.

Auf das Schreiben gab es bereits positive Rückmeldungen. Bürgerinnen und Bürger bedankten sich telefonisch und schriftlich. „Rund 200 Anrufe und um die 50 schriftlichen Antworten sind in der vergangenen Woche bei uns eingegangen. Davon werden zwei an die Polizei weitergegeben, da darin Hinweise enthalten sind, die auf einen aktuellen Betrugsfall hinweisen“, so Gregor Belgardt von der Stabsstelle Sicherheitspartnerschaft in der Kommunalen Kriminalprävention bei der Landeshauptstadt Stuttgart.

Tipps für Ihre Sicherheit

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen!
  • Legen Sie den Hörer auf, wenn Ihnen etwas merkwürdig erscheint.
  • Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen
  • Verhältnisse.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.
  • Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauten über den Anruf.
  • Wenn Sie unsicher sind: Rufen Sie die Polizei unter der 110 (ohne Vorwahl) oder Ihre örtliche Polizeidienststelle an. Nutzen Sie auf keinen Fall die Rückruffunktion Ihres Telefons, sondern wählen Sie 110.

Das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Stuttgart berät und informiert zum Thema. Es ist erreichbar unter 0711/8990-1205 oder stuttgart.pp.praevention@polizei.bwl.de. Wer Opfer oder Zeuge einer Straftat ist, wendet sich an die 110 oder das zuständige Polizeirevier.

Foto, Blogarchiv

Tag des offenen Denkmals®: Millionen Besucher auf Entdeckungstour

Posted by Klaus on 8th September 2019 in Allgemein

Pressemitteilung Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Deutsche Stiftung Denkmalschutz dankt bundesweiten Veranstaltern

Bonn, 8.9.2019. Hinter sonst verschlossene Türen blicken, verborgene Orte aufsuchen und einen Tag lang auf den Spuren unserer Geschichte sein – beim Tag des offenen Denkmals entdeckt Deutschland Handwerker- und Kaufmannshäuser, Schlösser, Industrieanlagen, Schiffe oder archäologische Stätten. Mehrere Millionen Besucher zählten die Veranstalter trotz Regens heute an den rund 8.000 teilnehmenden Denkmalen, das meldet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD), die den jährlichen Aktionstag seit 1993 bundesweit koordiniert.

Foto, © Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Impression Münsterplatz Ulm

In rund 2.500 Städten deutschlandweit besichtigten die Besucher Denkmale, ließen sich Baumaßnahmen erklären und schauten Handwerkern über die Schultern. Die DSD ist einmal mehr begeistert über das Engagement und den Einfallsreichtum der vielen ehrenamtlichen und hauptberuflichen Veranstalter. „Wir freuen uns, dass unsere Angebote so gut angenommen werden. Mit dieser bundesweiten und gemeinsamen Aktion zeigt sich wieder das große Interesse der Bürger an der Denkmalpflege“, resümiert Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, den diesjährigen Tag des offenen Denkmals. Er hofft, dass durch ihn wieder viele Menschen zur aktiven Mithilfe – im Ehrenamt oder als Spender – bei der Bewahrung von Denkmalen gewonnen werden konnten.

Traditionell steht eine Stadt mit der bundesweiten Eröffnungsfeier im Zentrum von Deutschlands größter Kulturveranstaltung: Für 2019 wurde die Stadt Ulm nach einer Bewerbungsphase von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz als diesjährige Gastgeberstadt ausgewählt. Karin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg eröffnete am Vormittag den bundesweiten Tag des offenen Denkmals: „Mein herzlicher Dank gilt den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die sich hier ehrenamtlich einsetzen und zum Gelingen beitragen. Denn diese vielen Programmpunkte wären sonst gar nicht machbar.”

Prof. Dr. Jörg Haspel, Vorsitzender des Stiftungsrates der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, freute sich: „Der Tag des offenen Denkmals ist eine Familienfeier. Er bietet nicht nur die Möglichkeit Denkmale, das kulturelle Erbe, kennenzulernen, sondern ist auch eine Chance, dass sich die Denkmalinteressierten gegenseitig kennenlernen. Er soll Begegnungen und Austausch ermöglichen, Gemeinsamkeiten schaffen. Eine bürgerschaftliche Denkmalbewegung – das ist unser Ziel.”

Wie in vielen Städten beleuchtete die Eröffnungsfeier in Ulm das Thema Denkmalschutz und die kulturelle Bedeutung von Denkmalen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Ein Höhepunkt war die Vergabe des mit 5.000 € dotierten Förderpreises “Für deine Stadt – Denkmalschutz leben” der Deutschen Stiftung Denkmalschutz an den Verein pro ulma e.V. für sein vorbildhaftes Engagement bei der Erhaltung von historisch wertvollen Bauwerken in Ulm.

Wissenswertes zum Tag des offenen Denkmals

Der Tag des offenen Denkmals ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert. Die DSD ist für das Konzept des Aktionstags verantwortlich, legt das jährliche Motto fest und stellt ein umfassendes Online-Programm sowie zahlreiche kostenlose Werbemedien zur Verfügung. Sie unterstützt die Veranstalter mit bundesweiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie einem breiten Serviceangebot. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days. Mit diesem Tag schafft die private Denkmalschutzstiftung große Aufmerksamkeit für die Denkmalpflege in Deutschland. Vor Ort gestaltet wird der Tag von unzähligen Veranstaltern – von Denkmaleigentümern, Vereinen und Initiativen bis hin zu hauptamtlichen Denkmalpflegern –, ohne die die Durchführung des Tags des offenen Denkmals nicht möglich wäre. Der Tag des offenen Denkmals ist eine geschützte Marke der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Ihr Stadtteil aktuell – September 2019

Posted by Klaus on 7th September 2019 in Allgemein

Monatsmagazin für Berg • Frauenkopf • Gablenberg • Gänsheide • Gaisburg • Ostheim • Stöckach • Uhlandshöhe

Ausgabe 7 · September 2019 · Heft 154

oder mehere Ausgaben unter gablenberg-online.de/zeitschrift

Termine ab Seite 12

Foto, Ihr Stadtteil a.

Regionale Produkte aus dem Automaten

Posted by Klaus on 3rd September 2019 in Allgemein

Direkt am Eingang des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz am Kernerplatz steht ab sofort ein Automat mit regionalen Produkten. Vom Zitronenkuchen im Glas über Cassis-Gelee bis hin zur Wildschwein-Roten und weiteren Wildbret-Spezialitäten gibt es viel zu entdecken.

Ein neuer Automat, der regionale Produkte zu jeder Zeit erreichbar macht, steht ab sofort am Eingang des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz am Kernerplatz. Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, sagte: „Baden-Württemberg hat viele Spezialitäten zu bieten. Diese Vielfalt können unsere bäuerlichen Familienbetriebe nur aufrechterhalten, wenn sich die Menschen bewusst für Produkte aus der Region entscheiden. Dafür braucht es natürlich ein attraktives Angebot vor Ort. Der neue Natürlich.VON DAHEIM-Automat ermöglicht Verbrauchern sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag, hochwertige Produkte aus der Region direkt vom Erzeuger zu kaufen. Ich hoffe, dass sich das Angebot schnell in der Nachbarschaft herumspricht und unser Automat bald viele Kunden anlockt.“

Automat bedient den Trend zur Regionalität

Der Automat sei ein weiterer wichtiger Baustein im Rahmen der breit angelegten Regionalkampagne „Natürlich.VON DAHEIM“, mit der das Land seit 2017 auf den Wert von Lebensmitteln aus Baden-Württemberg und die Leistung der Menschen, die hinter diesen Produkten stehen, aufmerksam machen möchte. Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft sei es wichtig, alle Absatzwege auszuschöpfen, um den Trend zur Regionalität erfolgreich zu bedienen.

„Produkte aus der eigenen Region genießen bei unseren Verbrauchern einen großen Vertrauensvorschuss. Zur Orientierung brauchen sie Transparenz und Nachvollziehbarkeit, wie bei den Produkten aus Baden-Württemberg“, sagte Minister Hauk. Der Automat biete ein breites Sortiment an schwäbischen Spezialitäten, das vom Zitronenkuchen im Glas über Cassis-Gelee bis hin zur Wildschwein-Roten und weiteren Wildbret-Spezialitäten reiche. „Wildbret aus der Region direkt vom Jäger aus unseren heimischen Wäldern und Feldfluren passt genauso wie die anderen Produkte in das ‚Natürlich.VON DAHEIM‘-Automaten-Konzept“, sagte Hauk abschließend.

Im Mittelpunkt der Kampagne steht die regionale Produktvielfalt

Ziel der Kampagne „Natürlich.VON DAHEIM“ ist es, das unverwechselbare Profil unserer Lebensmittel bei den Verbrauchern zu schärfen und die Gesamtheit und die Vielfalt der Agrarprodukte des Landes erlebbar zu machen. Schrittweise werden verschiedene Maßnahmen und Aktionen in verschiedenen Marktsegmenten und Handlungsfeldern umgesetzt. Besonderheit der Kampagne ist die „VON DAHEIM“-App, die sowohl im App-Store als auch im Play-Store kostenlos heruntergeladen werden kann. Die App hilft nicht nur bei der Suche nach Hofläden, sondern auch nach „Schmeck den Süden“-Gastronomen sowie bei der Suche nach Veranstaltungen zum Thema Regionalität, wie zum Beispiel die Gläserne Produktion oder Weinfeste.

Info und Logo, Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Notfallplan setzt Zeichen für Walderhaltung

Posted by Klaus on 3rd September 2019 in Allgemein

Vertreterinnen und Vertreter aus Verbänden, Politik, Industrie und Wissenschaft haben den Zustand der Wälder im Land diskutiert. Im Mittelpunkt der Diskussion stand der Notfallplan Wald als erster Schritt, um den Wald auf den Klimawandel vorzubereiten. Ende September soll dieser in den nationalen Waldgipfel von Bundesland- wirtschaftsministerin Julia Klöckner einfließen.

Der Waldgipfel, bei dem Vertreter und Vertreterinnen aus Verbänden, Politik, Industrie und Wissenschaft den Notfallplan Wald diskutierten, verdeutlichte die Bedeutung des Waldes für das Land. Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, sagte: „Die Wälder in Baden-Württemberg befinden sich in einer Ausnahmesituation. Der Klimawandel hat den Wäldern mit Dürre, Hitze und Schädlingen stark zugesetzt. Unser oberstes Ziel ist es, den Wald mit all seinen Leistungen für Mensch und Umwelt zu erhalten. Mit dem Notfallplan wollen wir ein Zeichen für den Wald und seine Erhaltung setzen. Der Notfallplan ist ein Signal für entschlossenes Handeln, um den Auswirkungen des Klimawandels gemeinsam zu begegnen.“

Zum Waldgipfel waren Vertreterinnen und Vertreter der Verbände aus den Bereichen Wald, Erholung-, Umwelt- und Naturschutz, der Bauernverbände, der Kirchen, den kommunalen Landesverbänden, der Sägeindustrie, der Politik und der Wissenschaft geladen. Die über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten, nach einer Darstellung der aktuellen Situation im Land, den von Minister Hauk vorgelegten Entwurf eines Notfallplans Wald für Baden-Württemberg. Die Ergebnisse des Gipfels werde Hauk im Kabinett vorstellen und beim Waldgipfel der Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner Ende September einfließen lassen.

Notfallplan als erster Schritt, um den Wald für den Klimawandel vorzubereiten

Auf dem Waldgipfel wurde deutlich, dass bei allen Betroffenen größte Sorge vorhanden ist und die Bereitschaft, gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten. Deutlich wurde, dass zur Finanzierung des zusätzlichen Personalbedarfs, der neuen Fördermaßnahmen und Forschungsvorhaben im nächsten Doppelhaushalt jährlich 40 Millionen Euro benötigt werden. „Wir haben uns ein genaues Bild von der Situation gemacht und auch unsere Wissenschaftler in die Bewertung der Lage einbezogen. Gemeinsam mit allen Verantwortlichen müssen wir nun handeln. Der Notfallplan ist dabei ein erster Schritt. Klar ist, dass am Ende ein Masterplan auf dem Tisch liegen muss, der den Wald langfristig fit für den Klimawandel macht“, betonte der Minister.

Insgesamt brauche es erhebliche finanzielle Mittel, um die nach der Krisenbewältigung anzugehende Wiederbewaldung zu ermöglichen. „Deshalb habe ich mich beim Bund dafür eingesetzt, dass die forstlichen Maßnahmen im Rahmen der GAK-Förderung für die kommenden vier Jahre auf Bundesebene um weitere 800 Millionen Euro aufgestockt werden“, so Hauk. Baden-Württemberg müsse diese Fördermaßnahmen dann mit circa 15 Millionen Euro jährlich über vier Jahre hinweg aus Landesmitteln kofinanzieren.

Unterstützung für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer

„Für die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer soll der Notfallplan eine handfeste und kurzfristige Unterstützung sein. Wir lassen die Betroffenen mit ihren erheblichen Schäden nicht allein. Der Notfallplan zeigt zudem auf, wie wir gemeinsam der Bedrohung rasch entgegentreten können“, so der Minister. Die geschaffenen Fördermaßnahmen würden beibehalten und noch weiter ausgebaut werden.

Noch in diesem Jahr sollen Beihilfen für Aufarbeitung und Entrindung freigegeben und Sammelanträge forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse gefördert werden. Ein wichtiges neues Förderelement sei der kurzfristig umsetzbare Einsatz von angelernten Hilfskräften, die als Unterstützung im Bereich des Borkenkäfermonitorings helfen können, die weitere Verbreitung des Borkenkäfers einzudämmen.

Der Entwurf des Notfallplans ist ein umfangreiches Maßnahmenpaket, bestehend aus fünf Aktionsfeldern:

  • Krisenmanagement, Beratung und Kommunikation
  • finanzielle Förderung von Waldbesitzenden
  • Unterstützung der Holzvermarktung auf Landesebene
  • Forschung
  • personelle und finanzielle Maßnahmen

Die Aktionsfelder sind mit bisher 32 Maßnahmen ausgestattet.

Erst kürzlich informierten sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Forstminister Peter Hauk im Südschwarzwald über die dramatischen Klimafolgen für den Wald und den damit verbundenen erforderlichen Waldumbau.

Info, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
Foto, Blogarchiv

Beflaggung der Dienstgebäude anlässlich der Heimattage Baden- Württemberg 2019

Posted by Klaus on 3rd September 2019 in Allgemein

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat entschieden, dass zu den Heimattagen Baden-Württemberg beflaggt wird. Die Beflaggung für die Dienstgebäude des Landes wird daher für Sonntag, 8. September, angeordnet. Den Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts wird empfohlen, entsprechend zu verfahren.

Info, Stadt Stuttgart
Foto, Blogarchiv