Archive for the ‘Allgemein’ Category

Klimaschutzziele erfordern weitreichende Maßnahmen im Verkehrssektor

Posted by Klaus on 15th November 2018 in Allgemein
Ein Elektroauto lädt an einer Ladesäule der EnBW. Das Land Baden-Württemberg fördert den Ausbau der Ladeinfrastruktur. (Bild: © Staatsministerium Baden-Württemberg)

Bild: Staatsministerium Baden-Württemberg

Nur durch eine zukunftsfähige und nachhaltige Mobilität können die Klimaschutzziele erreicht werden. Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller fordert daher schnelles Handeln und eine emissionsfreie oder emissionsarme Mobilität in der Breite.

„Um unsere langfristigen Klimaschutzziele erreichen zu können, müssen die CO2-Emissionen des Verkehrssektors deutlich sinken“, sagte Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes und Vorsitzender der Lenkungsgruppe Energie im Strategiedialog Automobilwirtschaft Baden-Württemberg.

Emissionsfreie oder emissionsarme Mobilität in die Breite bringen

„Wir brauchen eine zukunftsfähige und nachhaltige Mobilität.“ Es gelte, schnell zu handeln und emissionsarme oder idealweise emissionsfreie Mobilitätslösungen in der Breite zu bringen, betonte Untersteller. „Ein solcher Transformationsprozess wird sich auf unser Energiesystem auswirken. Daher müssen wir rasch analysieren, welche Antriebskonzepte sich im Kontext der Energiewende eignen, wie diese im Markt etabliert werden und der Bedarf der Stromerzeugung unter anderem durch Importe gedeckt werden kann.“ Dabei sei auch die Akzeptanz in der Bevölkerung mitzubedenken, so der Minister.

Die Grundlage für das weitere Vorgehen bildet eine Überblicksstudie, in der das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe zusammen mit dem Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien (IREES) im Auftrag des Umweltministeriums 14 nationale und internationale Studien im Kontext der Energiesystemanalyse mit Schwerpunkt Mobilität betrachtet und ausgewertet hat. All diese Studien betonten übereinstimmend die großen Anstrengungen, die zur Minderung der CO2-Emissionen im Verkehrsbereich bis 2030 notwendig sind. Angesichts des weiter steigenden Wachstums des Sektors werden danach weitreichende Maßnahmen notwendig, wenn die Klimaziele der EU und des Bundes erreicht werden sollen.

Die im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft erstellte Überblicksstudie veranschaulicht die hohen Anforderungen an das Energiesystem durch den Einsatz von alternativen emissionsfreien Antrieben und Kraftstoffen und zeigt in ihren Empfehlungen zukünftige Handlungsfelder für die Politik, die Wirtschaft und die Forschung auf.

Überblicksstudie (PDF)

Quelle, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

Land fördert Bau weiterer „Toiletten für alle“

Posted by Klaus on 15th November 2018 in Allgemein

Quelle, Ministerium für Soziales und Integration

Das Sozialministerium stellt weitere 200.000 Euro für die Einrichtung von öffentlichen Toiletten bereit, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit besonders schweren Behinderungen ausgerichtet sind. Bald gibt es 50 solcher Anlagen im Land.

Das Ministerium für Soziales und Integration stellt weitere 200.000 Euro für die Einrichtung von öffentlichen Toiletten bereit, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit besonders schweren Behinderungen ausgerichtet sind. Inzwischen gibt es in Baden-Württemberg bereits 39 solcher vom Land geförderten Toilettenanlagen, elf weitere sind in Planung.

Bald 50 Anlagen im ganzen Land

„Vor wenigen Jahren gab es in Baden-Württemberg kaum öffentlich zugängliche ‚Toiletten für alle‘. Menschen mit schweren Behinderungen und ihre Angehörigen und Assistenten mussten daher unterwegs improvisieren, etwa indem sie auf den Boden einer Rollstuhltoilette oder die Rückbank eines Autos auswichen. Als Konsequenz haben sie teilweise ganz darauf verzichtet, das Haus längere Zeit zu verlassen und konnten nicht am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Das ist ein unhaltbarer Zustand“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha.

Seit einigen Jahren fördere das Ministerium deshalb den Bau der „Toiletten für alle“. Echte Hingucker mit großen, ansprechenden Räumen seien unter anderem die „Toiletten für alle“ im Rathaus Reutlingen und im Landratsamt Ostalb (Aalen). „Von Menschen mit Behinderung sehr gelobt werden auch die entsprechenden sanitären Anlagen in den beiden Fußballstadien des VfB Stuttgart und der TSG 1899 Hoffenheim“, betonte der Minister. Als bundesweit einzige Shoppingmall habe das Einkaufszentrum MILANEO in Stuttgart eine „Toilette für alle“ eingerichtet, auch touristische Ausflugsziele wie die Insel Mainau und die Schauinslandbahn stellten sich inzwischen auf Besucherinnen und Besucher mit schweren Mehrfachbehinderungen ein.

„Wir brauchen Toiletten für alle‘ überall dort, wo sich Menschen mit Behinderung gemeinsam mit ihren Betreuerinnen und Betreuern länger aufhalten“, sagte Lucha. „Menschen mit schweren Behinderungen können oftmals weder eine allgemeine noch eine Behinderten-Toilette benutzen, weil sie Assistenz und eine Liege zum Wechseln der Windeln brauchen. In einer „Toilette für alle“ finden Betroffene alles, was sie für ihre persönliche Hygiene brauchen“, so der Minister abschließend.

„Toilette für alle“

Zu einer „Toilette für alle“ gehören eine höhenverstellbare Liege und ein elektrischer Personen-Lifter, der die betroffenen Personen sicher vom Rollstuhl auf das WC oder die Liege hebt. Dort liegen sie bequem und hygienisch, während die Begleitperson die Inkontinenzeinlage wechseln kann.

Zu den Betroffenen zählen vor allem Menschen mit angeborenen schweren und mehrfachen Behinderungen, Menschen mit Schädel-Hirn-Trauma, Menschen, die an Multipler Sklerose erkrankt sind, Menschen mit Querschnittlähmung sowie ältere Menschen, die schwer pflegebedürftig und/oder dement sind. Angesichts der steigenden Zahl der hochbetagten Menschen kann davon ausgegangen werden, dass die Zahl der Betroffenen künftig weiter zunehmen wird.

Ministerium für Soziales und Integration: Förderaufruf „Toiletten für Alle“ 2018/2019

Standorte der „Toiletten für alle“ in Baden-Württemberg

Foto, Klaus

Neue Supercomputer für Stuttgart

Posted by Klaus on 14th November 2018 in Allgemein, Stuttgart

Quelle, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Bald steht einer der schnellsten Computer Deutschlands in Stuttgart. Mit bis zu 24 Billiarden Gleitkommaoperationen pro Sekunde setzt der neue Supercomputer „Hawk“ neue Maßstäbe in Sachen Rechenpower in Baden-Württemberg. Das Land trägt die Hälfte der 38 Millionen Euro Investitionskosten.

Am Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) wird 2019 der neue Supercomputer „Hawk“ in Betrieb gehen. Er ist 3,5 Mal schneller als der aktuelle „Hazel Hen“. Mit einer Rechenleistung von bis zu 24 Petaflops wird Hawk einen Spitzenplatz unter den stärksten Rechnern in Deutschland belegen. Die Kosten für „Hawk“ liegen zunächst bei 38 Millionen Euro. Das Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) teilen sich die Kosten hälftig.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: „Wir investieren permanent in eine erstklassige IT-Infrastruktur für das Hoch- und Höchstleistungsrechnen. Damit stellen wir sicher, dass unsere Wissenschaft und unsere Wirtschaft im internationalen Wettbewerb ganz vorne dabei sind. Wissenschaft und Unternehmen können mit dem Supercomputer neuartige Forschungsansätze mit bislang in Deutschland nicht gekannter Rechenkapazität erproben.“ Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen beispielweise in den Bereichen Mobilität, Gesundheit und Energie, so Bauer weiter. Spitzenforschung sei heute ohne Simulationsverfahren auf Höchstleistungsrechnern nicht mehr denkbar. Höchstleistungsrechnen ist auch die Basis für innovative Produkte und Prozesse in den Schlüsselbereichen der Wirtschaft.

24 Billiarden mathematische Operationen pro Sekunde

Im Bereich Supercomputing spricht man heutzutage von Petaflops. Ein Petaflop bedeutet, dass ein Supercomputer eine Billiarde „floating point operations“ (mathematische Operationen) in einer Sekunde kalkulieren kann. Hawk wird über eine Höchstleistung von bis zu 24 Petaflops verfügen.

Das Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) der Universität Stuttgart wurde im Jahr 1996 als Deutschlands erstes Bundeshöchstleistungsrechenzentrum gegründet. Es bildet heute mit dem Jülich Supercomputing Centre und dem Leibniz Supercomputing Centre das Gauss Centre for Supercomputing, die nationale Institution für Supercomputing und steht nationalen Forschern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus ganz Europa zur Verfügung.

Das HLRS unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Anwender aus der Industrie mit modernsten HPC-Technologien, Dienstleistungen und Support. Sein Schulungsprogramm bietet eine große Auswahl von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Wissenschaftler, Programmierer- und Systementwicklern im Bereich HPC sowie aus der Industrie.


7. Dezember – „Tag des brandverletzten Kindes”

Posted by Klaus on 14th November 2018 in Allgemein

Jedes Jahr müssen allein in Deutschland mehr als 30.000 Kinder unter 15 Jahren mit Verbrennungen und Verbrühungen ärztlich versorgt werden, ca. 6000 Kinder verletzen sich so schwer, dass sie stationär behandelt werden müssen. Um auf die Folgen von thermischen Verletzungen im Kindesalter, deren Behandlung, die Unfallgefahren und die Erste Hilfe aufmerksam zu machen, ruft Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. jährlich am 7. Dezember zum bundesweiten Tag des brandverletzten Kindes” auf.

Unter dem Motto: „Noch ganz klein – schon brandverletzt!“ ruft Paulinchen e.V. am 7. Dezember 2018, am „Tag des brandverletzten Kindes“, zum Mitmachen auf. Kinder unter 5 Jahren zählen zu der Hochrisikogruppe bei Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen. Wie man das eigene Zuhause für Kinder sicherer macht und wo die häufigsten Unfälle passieren, erfahren Sie in dieser Pressemitteilung.

Info und Foto: tag-des-brandverletzten-kindes.de/

und die Pressemitteilung_TDBK.pdf

paulinchen.de/

100 Jahre Frauenwahlrecht

Posted by Klaus on 13th November 2018 in Allgemein
  • Bürgerin bei Wahl (Bild: © Land Baden-Württemberg)

    Bild: © Land Baden-Württemberg

Das Frauenwahlrecht feiert 100-jähriges Bestehen in Deutschland. Im Januar 1919 durften Frauen zum ersten Mal wählen und gewählt werden. Heute ist das Wahlrecht für Frauen und Männer eine Selbstverständlichkeit und ein nicht wegzudenkender Bestandteil der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik.

„100 Jahre Frauenwahlrecht – gemeinsam wollen wir an diesen Meilenstein im Kampf um Demokratie, Gleichberechtigung und Freiheit in Deutschland erinnern. Heute ist das Wahlrecht für Frauen und Männer eine Selbstverständlichkeit und ein nicht wegzudenkender Bestandteil der freiheitlich-demokratischen Grundordnung unserer Bundesrepublik“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Frauenwahlrechts in Deutschland. Bereits am vergangenen Donnerstag hatte im für das Wahlrecht zuständigen Innenministerium eine Diskussionsveranstaltung zum Thema stattgefunden: Dort diskutierten – moderiert von der Schriftstellerin und Journalistin Gaby Hauptmann – Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend a.D., Anette Bronder, Geschäftsführerin Digital Division & Telekom Security, T-Systems International GmbH, sowie die Humangenetikerin Dr. Dr. Saskia Biskup.

Viele Widerstände mussten überwunden werden

„Bis Deutschlands Frauen im Januar 1919 zum ersten Mal wählen und gewählt werden konnten, waren viel Kraft und Ausdauer erforderlich. Es mussten erst viele Widerstände überwunden und Vorurteile bei Männern – aber auch bei Frauen – abgebaut werden“, erklärte der Innenminister. „Motor dieses Kampfes waren engagierte und streitbare Akteurinnen verschiedener Flügel der Frauenbewegung, die sich schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts für das Frauenwahlrecht, aber auch für das Recht auf Bildung und Erwerbsarbeit, die Teilnahme am politischen Leben sowie für ökonomische und soziale Selbständigkeit eingesetzt haben“, so Strobl.

„Als Kaiser Wilhelm II. 1917 in seiner ‚Osterbotschaft‘ für das Ende des Krieges eine Wahlrechtsreform ankündigte, dabei aber kein Wort über das Frauenwahlrecht verlor, formierte sich energischer Widerstand. Die bürgerlichen und sozialistischen Aktivistinnen schlossen sich zusammen. Über 50 deutsche Frauenorganisationen forderten in einem gemeinsamen Schreiben an den Reichskanzler Max von Baden die Einführung des Frauenwahlrechts. 1918 wurden die Mühen und Anstrengungen endlich belohnt. Nachdem Kaiser Wilhelm II. auf seinen Thron verzichtet und Philipp Scheidemann die Republik ausgerufen hatte, verankerte der Rat der Volksbeauftragten das aktive und passive Wahlrecht für alle Bürgerinnen und Bürger in der Verordnung über die Wahl zur verfassungsgebenden deutschen Nationalversammlung“, erinnerte Innenminister Thomas Strobl.

82 Prozent der wahlberechtigten Frauen gingen zur Wahl

„Damit war der Weg bereitet und die Frauen konnten wählen und gewählt werden. Zuerst wählten die Frauen bei den Wahlen zur verfassungsgebenden Landesversammlung in Baden am 5. Januar 1919, eine Woche später, am 12. Januar 1919, in Württemberg und am 19. Januar 1919 in Deutschland. Für diese Wahl zur verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung kandidierten 300 Frauen. 82 Prozent der wahlberechtigten Frauen gingen zur Wahl. Unter den insgesamt 423 Abgeordneten, die in das Parlament einzogen, waren 37 Frauen“, so Thomas Strobl.

„Um den Bogen zu heute zu schlagen: Wie wichtig Frauen auf kommunal-, landes-, bundes- und europapolitischer Bühne sind, mindestens genauso aber in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft, haben in den vergangenen 100 Jahren viele Akteurinnen trotz manch unüberwindlich erscheinender Hindernisse und schwieriger Rahmenbedingungen unter Beweis gestellt. Ihnen gilt unser Dank und unsere Anerkennung“, sagte Innenminister Thomas Strobl.

Info, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration

Kloster Maulbronn feiert 25 Jahre Weltkulturerbe-Siegel

Posted by Klaus on 9th November 2018 in Allgemein, Fotos

Presseinfo, Ministerium für Finanzen

Im November 1993 nahm das sogenannte Welterbekomitee das Kloster Maulbronn in die UNESCO-Welterbeliste auf. Heute feierte das Land Baden-Württemberg das 25-jährige Jubiläum in Maulbronn. Das Kloster ist das am besten erhaltene Zisterzienserkloster des Mittelalters nördlich der Alpen.

„Mit Kloster Maulbronn besitzt Baden-Württemberg einen kostbaren Teil des weltweiten Kulturerbes“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett bei dem Festakt. „Sechs von insgesamt 44 UNESCO-Welterbestätten in Deutschland sind in Baden-Württemberg beheimatet. Sie zeigen den kulturellen Reichtum unseres Landes. Welterbe bedeutet aber auch Verantwortung. Wir sind verpflichtet, diese Schätze zu bewahren und an künftige Generationen weiterzugeben“, so Splett weiter.

Im November 1993 nahm das sogenannte Welterbekomitee das Monument in die UNESCO-Welterbeliste auf. Das Kloster Maulbronn ist das am besten erhaltene Zisterzienserkloster des Mittelalters nördlich der Alpen. Das Außergewöhnliche an der Gesamtanlage ist, dass sich nicht nur die Gebäude der Klausur erhalten haben, also Kreuzgang sowie repräsentative Bauten für Mönche und Klosterkirche. Der gesamte Organismus der Klosterstadt ist noch vorhanden, also Wirtschafts- und Verwaltungsbauten, Mauern und Befestigungen. Die Umgebung trägt bis heute sichtbar Spuren der zisterziensischen Landwirtschaft mit Fischteichen, Bewässerungskanälen, Obstkultur und Weinbau.

Rund 56 Millionen Euro investierte das Land seit 1993 in das UNESCO-Denkmal Maulbronn, um es zu erhalten, zu restaurieren und zu präsentieren. Ein moderner Empfangsbereich mit Infozentrum heißt die jährlich rund 235.000 Gäste willkommen. Kloster Maulbronn hat mehrere Museen zu seiner Geschichte und Bedeutung. Als nächstes soll ein Kindermuseum entstehen, das Familien Einblicke in Mittelalter und Klosterleben bieten wird. Das Amt Pforzheim des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg saniert derzeit unter anderem das Herrenrefektorium, einen prächtigen Hallenbau aus dem 13. Jahrhundert, für rund 2 Millionen Euro.

Weitere Informationen

Kloster Maulbronn war vor 25 Jahren das erste Monument in Baden-Württem­berg, das die UNESCO ausgezeichnet hat. Im Jahr 2000 folgte die Klosterinsel Reichenau im Bodensee. 2005 kamen der obergermanisch-rätische Limes hinzu, 2011 die Pfahlbauten am Bodensee und in Oberschwaben. 2016 reihten sich die Weißenhofsiedlung und das Weißenhofmuseum in Stuttgart als Denkmal der Moderne ein und 2017 kamen die Eiszeithöhlen auf der Schwäbischen Alb hinzu.

Mit einem „Tag der offenen Klosterpforte“ am 12. Mai 2019 feiern die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg das Jubiläum in Kloster Maulbronn.

Kloster Maulbronn

Unsere Beiträge zu Maulbronn

Fotos, Blogarchiv Sanine, Klaus

 

Land fördert rund 100 emissionsarme Busse

Presseinfo, Ministerium für Verkehr

Das Verkehrsministerium fördert rund 100 emissionsarme Busse in Städten und Gemeinden mit Überschreitungen der Stickstoff- dioxidgrenzwerte. Das Förderbudget wurde wegen starker Nachfrage auf 4,5 Millionen Euro erhöht.

„Baden-Württemberg arbeitet mit Nachdruck an der Verkehrswende. Hierzu gehört ein qualitativ hochwertiger und sauberer ÖPNV“, so Verkehrsminister Winfried Hermann. „Gerade in Gebieten mit Luftqualitätsproblemen war die Bereitschaft die Busflotte zu erneuern sehr stark. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu sauberer Luft.“ Bis Ende September sind insgesamt 96 förderfähige Anträge für neue Busse im Verkehrsministerium eingegangen.

Sondermittel für die Luftreinhaltung

Der Landtag hatte im vergangenen Jahr Sondermittel für die Luftreinhaltung bereitgestellt. So konnten Verkehrsunternehmen im September 2018 Anträge für eine Sonderförderung Busse stellen. Allein die SSB in Stuttgart beantragte die Förderung für 30 Busse und Reutlinger Busunternehmen wollen 19 neue Busse bestellen. „Wir möchten jedem Busunternehmen, der durch Gebiete mit Grenzwertüberschreitung fährt und einen förderfähigen Antrag gestellt hat, die Möglichkeit geben, die Emissionen seiner Busflotte zu reduzieren“, so Minister Hermann weiter. Daher wurde die Förderung für emissionsarme Busse in Städten und Gemeinden mit Überschreitungen der Stickstoffdioxidgrenzwerte von zwei Millionen auf 4,5 Millionen Euro erhöht. Die entsprechenden Förderbescheide werden in den kommenden Tagen an die Antragsteller übermittelt.

Busunternehmen mussten für die Förderung nachweisen, dass sie mit ihren Fahrzeugen an mindestens 250 Tagen im Jahr in Gemeinden mit Überschreitungen der Stickstoffdioxidgrenzwerte (NO2) unterwegs sind. Förderanträge kamen von Verkehrsunternehmen, die unter anderem in die Städte Stuttgart, Reutlingen, Backnang, Ludwigsburg, Ravensburg, Esslingen, Mannheim, Leonberg und Schwäbisch Gmünd einfahren.

Sonderförderung Busse

Aus den Landesmitteln für Luftreinhaltung wird eine Sonderförderung Busse Luftreinhaltung finanziert, die Verkehrsunternehmen bei der Ersatzbeschaffung von neuen EURO VI Dieselbussen fördert. Die Verkehrsunternehmen müssen nachweisen, dass sie an 250 Tagen im Jahr mit dem geförderten Bus durch Städte und Gemeinden mit Grenzwertüberschreitung des Jahresmittelwertes von 40 µg/m³ Stickstoffdioxid (NO2) fahren. Durch die Sonderförderung zur Ersatzbeschaffung von emissionsarmen EURO VI-Dieselbussen in Städten mit hoher Luftschadstoffbelastung leistet das Verkehrsministerium einen erheblichen Beitrag zur Modernisierung der Busflotte und zur Luftreinhaltung in den Städten.

Förderfähig bei der Sonderförderung Busse ist die Ersatzbeschaffung von alten Dieselbussen durch neue emissionsärmere EURO IV-Dieselbusse. Ziel ist es, Dieselbusse mit älteren Euronormen mit deutlich höhere Emissionen durch moderne emissionsarme EURO VI-Fahrzeuge zu ersetzen und dies insbesondere in Gemeinden mit Grenzwertüberschreitung bei Stickstoffdioxid (NO2).

Foto, Blogarchiv Klaus

DHL Packset App gewinnt Gold beim German Design Award 2019

Posted by Klaus on 8th November 2018 in Allgemein

Pressemeldung

Die vor rund einem Jahr gestartete DHL Packset App unterstützt Kunden bei der Auswahl der richtigen Packset-Größe durch den Einsatz von Augmented Reality Technologie.

Bonn – Die DHL Packset App ist mit Gold beim German Design Award 2019 ausgezeichnet worden. Die vor rund einem Jahr gestartete DHL Packset App unterstützt Kunden bei der Auswahl der richtigen Packset-Größe durch den Einsatz von Augmented Reality Technologie. Der Kunde scannt mit seinem Smartphone eine geeignete Oberfläche und platziert darauf ein virtuelles, dreidimensionales Packset. Anschließend legt er den Versandartikel in das Packset, passt die Größe an und sieht unmittelbar den Preis. Bei Bedarf kann er eine Versandmarke hinzubuchen – schnell, sicher und einfach. Zum Abschließen der Bestellung wird der Kunde durch die  App zur eFiliale der Deutschen Post weitergeleitet, wo er das ausgewählte Produkt im Warenkorb übersichtlich wiederfindet. Nun muss er nur noch seine Kontaktdaten eintragen und die Bestellung abschicken, dann erfolgt der Versand an den Kunden.

In der Begründung der Jury heißt es: „Mit der DHL Packset App bietet die Deutsche Post ein starkes Augmented-Reality-Tool für die Wahl der richtigen Größe des DHL-Packkartons. Die Bedienung der App funktioniert einfach und intuitiv. Eine sympathische visuelle Idee, um das Prinzip der App zu erklären, ist der Elefant, der in den Versandkarton passen soll. Eine wirklich nützliche App und ein sinnvoller Service, der den Paketversand tatsächlich etwas leichter und unkomplizierter macht.“

Marco Hauprich, Senior Vice President Digital Labs bei Deutsche Post DHL Group, unterstreicht: „Mit der DHL Packset App bieten wir unseren DHL-Paketkunden eine App, die echten Nutzen bietet und durch einfache Bedienbarkeit auch weniger technikaffine Kunden überzeugt. Wir freuen uns sehr, dass unsere Ideen und das Design nun auch noch mit dem German Design Award ausgezeichnet wurden.“

Unterstützt wurde die Deutsche Post DHL bei der Entwicklung der DHL Packset App von der in Offenbach am Main ansässigen Kreativagentur Cosalux.

Der German Design Award wird vom 1953 gegründeten „Rat für Formgebung“ verliehen und ist ein Premiumpreis im Design-Bereich. Der international renommierte Design-Preis prämiert seit 2012 hochkarätige Arbeiten in den Kategorien Produkt- und Kommunikationsdesign, die als wegweisend in der internationalen Designlandschaft eingestuft werden. In einem aufwändigen Nominierungsverfahren werden durch Expertengremien des Rats für Formgebung nur solche Produkte und Kommunikationsdesignleistungen nominiert, die sich nachweislich durch ihre gestalterische Qualität im Wettbewerb differenzieren. Die Fachjury besteht aus anerkannten Designkennern aus Wirtschaft, Lehre und Wissenschaft sowie der Gestaltungsindustrie. Sie vergeben in jeder der Wettbewerbskategorien die Auszeichnungen Gold, Winner und Special Mention. Gold ist hierbei die höchste Auszeichnung.

Foto, DP DHL

Baden-Württemberg auf Platz 1 im Länderindex Mobilität und Umwelt

Posted by Klaus on 7th November 2018 in Allgemein

Pressemeldung Ministerium für Verkehr
Bild: Staatsministerium Baden-Württemberg

Im diesjährigen „Bundesländerindex Mobilität und Umwelt“ schneidet Baden-Württemberg am besten ab. Bei der Verkehrssicherheit und im Lärmschutz erzielt das Land Bestnoten. Verkehrsminister Winfred Hermann freut sich, dass das Engagement für nachhaltige Mobilität bundesweit große Anerkennung findet.

„Wir freuen uns sehr, dass unser Engagement für Nachhaltige Mobilität bundesweit große Anerkennung findet“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann anlässlich des ersten Platzes im Länderranking des diesjährigen „Bundesländerindex Mobilität und Umwelt“. Bei der Verkehrssicherheit und im Lärmschutz hat Baden-Württemberg im Vergleich mit allen anderen Bundesländern die Bestnoten erzielt.

Engagement für nachhaltige Mobilität findet bundesweit große Anerkennung

„Die Gutachter haben honoriert, dass Baden-Württemberg Verkehrspolitik als eine umfassende Gestaltungsaufgabe begreift und strategisch die Themen angeht“, so Hermann. Vor allem der vom Land in den vergangenen Jahren geförderte Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, die Förderung der Elektromobilität sowie des Rad- und Fußverkehrs seien wichtige Schritte hin zu einer neuen Nachhaltigen Mobilität. „Diesen Weg wollen wir konsequent weitergehen, da nur durch eine umfassende Veränderung der Mobilität die Ziele beim Klimaschutz erreichbar sind,“ unterstrich der Minister.

Bestnoten bei Lärmschutz und Verkehrssicherheit

Das Land sei auch deutlich vorangekommen bei seinem Ziel, die Bürgerinnen und Bürger vor gesundheitsschädlichem Lärm zu schützen. „Das Drängen auf die Einführung kommunaler Lärmaktionspläne und die dabei notwendige ganzheitliche Betrachtung unterschiedlicher Lärmquellen trägt erste Früchte.“

Erfolge weist der Länderindex auch beim Bemühen Baden-Württembergs um eine höhere Verkehrssicherheit auf. Das Land hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten um 40 Prozent zu reduzieren, ausgehend von den Unfallzahlen von 2010. Als Grundkonzeption für dieses ambitionierte Vorhaben dient das Verkehrssicherheitskonzept des Landes, ein Maßnahmenkatalog aus knapp 90 Maßnahmen.

Minister Hermann betonte: „Um unseren selbstgesetzten Zielen näher zu kommen und die Verkehrssicherheit in Baden-Württemberg nachhaltig zu verbessern, setzen wir uns dafür ein, alle Handlungsfelder mit Potential zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zu identifizieren und dabei auch innovative Wege zu gehen“. Ein Beispiel für innovative Verkehrssicherheitsmaßnahmen aus Baden-Württemberg ist das beim e-Government-Wettbewerb 2018 prämierte Verkehrssicherheitsscreening, ein Online-Instrument, das alle Daten zur Unfallanalyse und folglich zur Beseitigung von unfallbedingten Mängeln in der Straßenverkehrsinfrastruktur zusammenführt.

Klimaschutz im Verkehr bleibt zentrales Handlungsfeld

Klimaschutz im Verkehr bleibe allerdings ein zentrales Handlungsfeld, in dem es weiterhin auch in Baden-Württemberg, wie in den meisten Bundesländern, bedauerlicherweise bisher mehr Rückschritte als Fortschritte gebe. Größere Fahrzeuge, längere Stecken und geringere Auslastungen führten zu mehr CO2-Ausstoß im Straßenverkehr. „Wir begreifen die Auszeichnung im Mobilitätsindex als klaren Auftrag, nun auch im Klimaschutz als Bundesland mutige Schritte vorwärts zu gehen,“ unterstrich Minister Hermann.

Länderindex Mobilität und Umwelt

Das Qualitätsforschungsinstitut Quotas hat im Auftrag von Allianz pro Schiene, BUND und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates mobilitätsrelevante Statistiken ausgewertet und die verkehrspolitischen Weichenstellungen aller 16 Bundesländer abgefragt: Der Index bringt die Ergebnisse in ein Länderranking, das am 7. November 2018 bei einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt wurde.

Die Gesamtplatzierung eines Landes errechnet sich aus den Ergebnissen in den folgenden fünf Bereichen der Verkehrspolitik: Verkehrssicherheit, Lärmminderung, Flächenverbrauch, Klimaschutz und Luftqualität. Die Daten stammen aus amtlichen Quellen für Statistik, die politischen Zielsetzungen der Länder fragte Quotas direkt bei den Verkehrsministerien der Länder ab. 14 Bundesländer haben in einem detaillierten Fragebogen die eigenen verkehrspolitischen Ziele erläutert. Auf Basis von Statistiken, Antwortbögen und Eigenrecherche wurde bestimmt, wo in jedem Land die größten verkehrspolitischen Herausforderungen liegen und ob es vor Ort Ziele gibt, um diese Probleme anzugehen. Auch die Entwicklung dieser Daten wird betrachtet. Aus all diesen Faktoren lasse sich dann schließlich die genaue Platzierung für jedes Bundesland ermitteln.

Allianz pro Schiene: Bundesländerindex Mobilität und Umwelt

Am 11.Nov 2018 reitet St. Martin durch den Klingenbach

Martinsritt im KlingenbachDie Kirchengemeinde der Herz Jesu Kirche lädt an 11.Nov um 18 Uhr zum Martinsritt in den Klingenbach ein. Die Kinder und auch die Erwachsenen sind herzlich eingeladen, bringt auch Eure Laternen mit.
Es wird ein Schauspiel mit dem Bettler und St. Martin geben der seinen Mantel mit dem Bettler teilt.

Im Anschluss gibt es einen Laternenumzug, Glühwein, Kinderpunsch und Gebäck,


Foto, Klaus