Archive for the ‘Allgemein’ Category

Staatliche Schlösser und Gärten mit guten Besuchszahlen

Posted by Klaus on 25th Januar 2020 in Allgemein
Besucherinnen und Besucher bei den Staatlichen Schlössern und Gärten von 2009 bis 2019 (Bild: Finanzministerium Baden-Württemberg)

Grippewelle erreicht Baden-Württemberg

Posted by Klaus on 23rd Januar 2020 in Allgemein

Info

Seit Beginn der Grippesaison wurden an das Landesgesundheitsamt 2.113 Erkrankungsfälle übermittelt. Noch ist es nicht zu spät für eine Grippeschutzimpfung.

Hinter Husten, Schnupfen, Kopf- oder Gliederschmerzen: Hinter diesen grippeähnlichen Symptomen steckt meist eine Erkältung. Seit dem Jahreswechsel finden Experten in Proben von Patientinnen und Patienten aber zunehmend echte Grippeviren. Auch die Anzahl der an das Landesgesundheitsamt (LGA) im Regierungspräsidium Stuttgart übermittelten Fälle steigt.

„Die Influenzawelle hat begonnen, ein weiterer Anstieg der Erkrankungen wird erwartet. Noch ist es deshalb nicht zu spät für eine Grippeschutzimpfung. Eine echte Virusgrippe ist keine einfache Erkältungskrankheit, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung. Eine besondere Verantwortung nicht nur für sich selbst, sondern auch zum Schutz der von ihnen betreuten Personen besteht daher für medizinisches und pflegerisches Personal“, so Gesundheitsminister Manne Lucha.

Grippeschutzimpfung ab dem fünften Lebensmonat sinnvoll

Grippeschutzimpfungen seien ab dem vollendeten fünften Lebensmonat sinnvoll. Vorbeugend impfen sollten sich vor allem diejenigen, die beruflich und privat mit vielen anderen Menschen in Berührung kommen. Die Kosten für die Impfung wird in Baden-Württemberg für alle Altersgruppen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Influenza ernst nehmen – bereits sechs Todesfälle in Baden-Württemberg

„Seit Beginn der Grippesaison im Oktober 2019 wurden an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg bis heute  2.113 Erkrankungsfälle übermittelt. Betroffen sind alle Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg sowie alle Altersgruppen. Knapp ein Drittel der Patienten (665) wurden stationär behandelt, sechs Personen verstarben im Zusammenhang mit der Influenza-Infektion“, ergänzte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer, in dessen Behörde das LGA angesiedelt ist. Im Vergleichszeitraum des Vorjahrs hatte es in Baden-Württemberg 1.099 Influenza-Fälle und neun Todesfälle gegeben.

„Bei typischen Symptomen einer Influenza-Erkrankung sollte ein Arzt aufgesucht werden. Besonders gefährdet für einen schweren Krankheitsverlauf seien ältere Menschen, Menschen mit chronischen Grunderkrankungen sowie Schwangere“, erklärte die Leiterin des LGA, Dr. Karlin Stark. Um einer Ansteckung vorzubeugen, ist regelmäßiges und gründliches Händewaschen wichtig. Außerdem sollte man die Hände aus dem Gesicht fernhalten, weil sonst Keime der Schleimhäute verschleppt werden können. „Kommt es zur Erkrankung, sollte diese mit Bettruhe auskuriert werden, um Komplikationen und eine Ansteckung weiterer Personen zu vermeiden. Ansteckend können Erkrankte bereits am Tag vor Beginn der Symptome und bis etwa eine Woche nach Auftreten der ersten Beschwerden sein“, so Stark weiter.

Beginn der sogenannten Grippe-Saison ist in der Kalenderwoche 40 (Oktober). Üblicherweise hat sie ihren Höhepunkt im Februar/März.

Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg / Influenza
Flu News Europe / Informationen zur Influenzaaktivität in Europa

Such & Find bei der RETRO CLASSICS auf der Messe Stuttgart

Posted by Klaus on 21st Januar 2020 in Allgemein, Stuttgart, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Presseinfo

Auch 2020 wird Such & Find bei der RETRO CLASSICS auf der Messe Stuttgart eines der Messethemen aufgreifen, diesmal die Rennwagen mit GULF Werbung. Im Atrium des Eingang Ost werden 23 dieser legendären Originalfahrzeuge zu bestaunen sein, diese stehen sonst in einem Museum in England und waren noch nie in Deutschland zu sehen. Am Stand von Such & Find in der Halle 9 (Stand 9C70) wird es eine kleine Sammlung Modellautos mit GULF Werbung zu sehen geben, diese sind, im Gegensatz zu den Originalautos, auch käuflich zu erwerben. Damit kann jeder Besucher und jede Besucherin auch ein kleines Stück Geschichte dieser legendären Fahrzeuge in die eigene Sammlung einbringen.

Mit freundlichen Grüßen Jörg Trüdinger

RETRO CLASSICS auf der Messe Stuttgart 27. Februar bis 1. März 2020

Foto, Such und Find

Ost – 18-Jähriger beraubt – Zeugen gesucht

Posted by Klaus on 20th Januar 2020 in Allgemein

Polizeibericht 20.01.

Drei unbekannte Täter haben am Donnerstagabend (16.01.2020) in der Straße Am Klingenbach einen 18-Jährigen und seine zwei Begleiter beraubt. Die drei Täter sprachen ihre Opfer gegen 21.30 Uhr an und forderten sie auf, die Taschen zu leeren. Der Haupttäter gab dabei an, ein Messer mit sich zu führen. Der 18-Jährige entleerte seine Taschen und händigte 90 Cent Bargeld aus. Nachdem die Täter ihn ergebnislos nach weiterem Geld durchsucht hatten, flüchteten sie. Der Haupttäter war etwa 18 bis 19 Jahre alt und zirka 175 Zentimeter groß. Er trug eine grüne Winterjacke, eine schwarze Basecap ohne Aufschrift und blaue Jeans. Einer seiner Komplizen war etwa 17 Jahre alt und zirka 175 Zentimeter groß. Er hatte eine schlanke Statur und einen dunklen Teint. Bekleidet war er mit einer schwarzen Winterjacke und einem schwarzen Kapuzenpullover. Der zweite Komplize war etwa 17 Jahre alt und zirka 170 Zentimeter groß, er hatte eine normale Statur und einen dunklen Teint. Er trug eine schwarze Strickjacke mit Kapuze und eine schwarze Jogginghose. Alle Drei sprachen gebrochen deutsch.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer +4971189905778 zu melden.

Amt für öffentliche Ordnung ist am Mittwoch, 05. Februar 2020 mit allen Dienststellen (einschl. aller Bürgerbüros in den Stadtbezirken sowie der Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle) geschlossen

Posted by Klaus on 20th Januar 2020 in Allgemein, In und um Gablenberg herum, Stuttgart

Info

Am Mi. 05.02.2020

Das Amt für öffentliche Ordnung ist am Mittwoch, 05. Februar 2020 mit allen Dienststellen (einschl. aller Bürgerbüros in den Stadtbezirken sowie der Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle) aufgrund einer Personalversammlung für den Publikumsverkehr geschlossen. Gesonderte Terminvereinbarungen bleiben davon unberührt. Nachmittags (ab 13.00 Uhr) ist die Erreichbarkeit wieder gegeben.

Für dringende Fälle ist vormittags ein Bereitschaftsdienst eingerichtet, der telefonisch über die Rufnummer 0711 / 216 – 0 (Service Center Stuttgart) erreicht werden kann.

Stromausfällen auf der Schliche

Posted by Klaus on 14th Januar 2020 in Allgemein, Stuttgart

Pressemeldung

Gerade einmal zehn Minuten ist jeder Stuttgarter rein rechnerisch pro Jahr ohne Strom. Und dennoch ist jede Sekunde für den Kunden eine zu viel. Der Stromnetzbetreiber Stuttgart Netze will in einem Projekt nun mehr über die Gründe für Stromausfälle erfahren. Damit könnte die Versorgung noch zuverlässiger werden.

Der Strom kommt aus der Steckdose. Doch bis damit Handys geladen und Kaffeemaschinen bedient werden können, durchläuft er ein komplexes System mit mehreren Spannungsebenen. Die meisten privaten Gebäude und kleinere Gewerbe werden im Niederspannungsnetz (400 Volt) über Umspannstationen und Kabelverteilerschränke versorgt. In Stuttgart zeichnet sich diese Spannungsebene dadurch aus, dass ein Verbraucher fast immer von zwei Seiten mit Strom versorgt werden kann. Fällt ein Kabel beispielsweise aufgrund einer Störung aus, bekommt der Kunde davon nichts mit. In diesem Fall spricht man von einer „vermaschten Netzstruktur“.

Was dem Verbraucher Vorteile bringt, ist für die Stuttgart Netze jedoch eine große Herausforderung. Schließlich kann ein Kabel eine Störung haben, die Kunden werden aber dennoch weiter mit Strom versorgt. Defekte Kabel bleiben so möglicherweise lange unentdeckt. Wenn dann noch die jetzt stärker belastete zweite Zuleitung ausfällt, sitzt gleich eine Vielzahl an Kunden im Dunkeln. Für den Stromnetzbetreiber sind in diesem Fall sowohl die Fehlersuche als auch die Wiederversorgung enorm zeit- und arbeitsaufwendig.

Defekte Kabel leichter finden dank Messtechnik

Genau um dieses Thema geht es im jetzt angelaufenen Projekt, das die Stuttgart Netze gemeinsam mit OmegaLambdaTec, einem Dienstleister für Datenanalysen der digitalen Zukunft, im Stuttgarter Stadtteil Bergheim (Weilimdorf) durchführt. In einem klassischen Wohngebiet hat der Netzbetreiber in mehrere Kabelverteilerschränke und Umspannstationen Messtechnik der EnBW-Tochter „Smight“ eingebaut. Die Sensoren messen, wie viel Strom (in Ampere) über die einzelnen Kabel läuft.  Allerdings kommen nicht alle Stromleitungen „unter die Lupe“: lediglich an 20 von 170 möglichen Punkten wurde Messtechnik eingebaut. „Damit finden wir defekte Kabel mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent. Das ist aus Kosten-Nutzen-Sicht ein hervorragender Wert“, berichtet Christian Körner, Leiter Anlagenmanagement der Stuttgart Netze. OmegaLambdaTec hatte dies zuvor durch eine umfangreiche Analyse der von der Stuttgart Netze bereitgestellten Netzdaten herausgefunden.

Mithilfe eines Algorithmus werden die Messdaten kontinuierlich online erfasst und verarbeitet. Die Stuttgart Netze will damit herausfinden, ob einzelne Kabel aufgrund eines Fehlers im Stromnetz anders als üblich belastet werden. Deshalb werden insbesondere die Messwerte nachts zwischen 0 und 5 Uhr betrachtet, da die Belastung des Stromnetzes dann geringer ist und somit die Sensitivität erhöht werden kann. Die Messdaten werden dabei automatisiert per Gateway und UMTS auf einen Server hochgeladen, auf den die Stuttgart Netze über ein Web-Portal zugreifen kann. Dort sind dann für jeden Messpunkt umfangreiche Daten verfügbar, die einen genauen Einblick ins örtliche Niederspannungsnetz geben.

Mit den Messungen in Kabelverteilerschränken gehört die Stuttgart Netze in Deutschland zu den Vorreitern. Stellt sich das Projekt als erfolgreich und auch für die Monteure der Stuttgart Netze als praktikabel heraus, könnten schon bald an anderen Stellen des Stuttgarter Stromnetzes Sensoren zur Messung der Stromstärke eingebaut werden. „Die Erkenntnisse werden uns helfen, unser Netz zukunftsgerichtet zu betreiben und Ausfallzeiten durch frühzeitiges Austauschen defekter Kabel zu verringern“, sagt Harald Hauser, technischer Geschäftsführer der Stuttgart Netze. Und Dr. Rene Fassbender, Geschäftsführer der OmegaLambdaTec GmbH, ergänzt: „Daten sind die Währung der Zukunft – das gilt auch im Stromnetz. Interpretiert man sie richtig, lassen sich mit Hilfe von Algorithmen clevere und kosteneffiziente Lösungen für viele Herausforderungen finden. Das ist uns auch hier gelungen.“

Über OmegaLambdaTec:

Die OmegaLambdaTec GmbH für Data Science Services wurde 2015 von Dr. Rene Fassbender am gate Garching mit der Mission gegründet, Geschäftskunden die bestmöglichen maßgeschneiderten Physical Analytics, KI- und Data Science Lösungen anzubieten. Grundlage dafür ist der Forschungstransfer von modernsten Physical Analytics Methoden aus der Astrophysik auf die datengetriebenen Anwendungsfälle in den Branchen Energie, Mobilität und Industrie 4.0. Weitere Infos: www.omegalambdatec.com.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Moritz Oehl
Unternehmenskommunikation
Stuttgart Netze GmbH

Foto, OmegaLambda: Die Stuttgart Netze will durch den Einbau von Messtechnik in Kabelverteilerschränken Stromausfällen schneller auf die Schliche kommen. Die Bilder zeigen Betriebsmonteure beim Einbau der Messtechnik.

 

Tag des Deutschen Apfels 11.01.

Posted by Klaus on 11th Januar 2020 in Allgemein

Info

Am Samstag, 11. Januar 2020, findet der Tag des Apfels statt. Äpfel sind die mit Abstand wichtigste Obstart in im Land.

„Anlässlich des Tags des deutschen Apfels lade ich alle Verbraucher ein, sich die heimischen Äpfel schmecken zu lassen und so sich selbst und den Erzeugern im Land etwas Gutes zu tun. Mit dem Kauf von Äpfeln aus der Region entscheiden sich Verbraucher zugleich für ein Stück Heimat, für ausgezeichnete Qualität und letztlich dafür, Obstbauern aus der Region zu unterstützen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, anlässlich des Tag des Apfels am Samstag, 11. Januar 2020.

Rund 950.000 Tonnen Äpfel, davon rund 370.000 Tonnen in Baden-Württemberg, wurden 2019 in Deutschland geerntet – trotz Trockenheit und teilweiser Dürre. Die Deutschen sind zu 88 Prozent Apfelkäufer und Äpfel sind hierzulande die unangefochtene Nummer eins Obst-Rankings. 17,4 Kilogramm des Kernobstes kaufte im vergangenen Jahr jeder private deutsche Haushalt. Das macht rund 116 Äpfel pro Haushalt oder rund 57 Äpfel pro Person.

Elstar ist der beliebteste Apfel

Der beliebteste Apfel im heimischen Ranking ist der Elstar (17 Prozent der deutschen Absatzmenge), gefolgt von Braeburn (14 Prozent) und Jonagold (12,5 Prozent), Gala (8,5 Prozent) und Golden Delicious (2,5 Prozent). Insgesamt decken diese Apfelsorten gut die Hälfte der deutschen Produktion ab. Über 30 Vitamine und Spurenelemente, 100 bis 180 Milligramm Kalium und viele andere wertvolle Mineralstoffe wie Phosphor, Kalzium, Magnesium oder Eisen, trägt ein durchschnittlich großer Apfel in und unter seiner Schale. Dabei besteht er zu 85 Prozent aus Wasser und hat nur rund 60 Kilokalorien (kcal). Er ist gut zu Zähnen und Darm, Trauben- und Fruchtzucker liefern schnell Energie.

Mit der breit angelegten Regionalkampagne „Natürlich.VON DAHEIM“ möchte das Land den Wert von Lebensmitteln aus Baden-Württemberg und die Leistung der Menschen, die hinter diesen Produkten stehen, in den Mittelpunkt stellen. „Jedes Lebensmittel hat eine Geschichte und wer regional kauft, weiß nicht nur, wo die Produkte herkommen, sondern kann diese Geschichte erfahren und die Menschen, die dahinterstehen, kennenlernen“, so der Minister.

Obst- und Apfelland Baden-Württemberg

Äpfel sind die mit Abstand wichtigste Obstart in Baden-Württemberg: Mit 12.106 Hektar werden auf zwei Dritteln der gesamten Baumobstfläche (18.310 Hektar) Äpfel angebaut. Vor allem die Bodenseeregion ist für den Anbau von Tafeläpfeln (7.100 Hektar) bekannt. Weitere Anbauschwerpunkte sind das Rheintal, Hohenlohe und das Neckartal.

Darüber hinaus hat Baden-Württemberg mit rund 116.000 Hektar auch die umfangreichsten Streuobstflächen bundesweit. Diese Früchte werden vor allem für Fruchtsäfte genutzt. Die Streuobstflächen weisen nicht nur eine große Vielfalt an Obstsorten auf, sondern sind auch Lebensraum für viele bedrohte Tierarten wie Insekten und Vögel.

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Streuobstkonzeptio

Natürlich.VON DAHEIM

Fotos, Blogarchiv

Mehr Sicherheit auf dem Schulweg

Posted by Klaus on 10th Januar 2020 in Allgemein

Info

Die Schule hat begonnen

Mit dem neuen digitalen Schulwegplaner können einfache und kostenfreie digitale Schulwegpläne erstellt werden. Nur wenn Schulwege sicher sind, werden mehr Kinder und Jugendliche zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren.

Der neue digitale Schulwegplaner ist da. Das Online-Angebot (WebGIS-Tool) ist eine Weiterentwicklung des bisherigen Radschulwegplaners und wird ab sofort und landesweit vom Verkehrs- ministerium bereitgestellt. Dies hat Verkehrsminister Winfried Hermann verkündet.

Der digitale Schulwegplaner ermöglicht allen Schulen und Städten und Gemeinden die einfache und kostenfreie Erstellung von digitalen Schulwegplänen. Mit dem neuen Tool können Kinder und Jugendliche gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern die Geh- und Radrouten auf dem Weg zur Schule erheben und Problemstellen markieren. Diese Daten können an die Kommunen übermittelt werden, die wiederum die empfohlenen Schulwege und sicheren Routen ausweisen.

Schulwegplaner erhöht die Verkehrssicherheit

Mit Blick auf die Zahlen der Studie Mobilität in Deutschland (MiD 2017), wonach jedes zweite Kind im Land selbstaktiv zur Schule unterwegs ist, sagte Minister Hermann: „Die Sicherheit von Schulwegen ist ein zentrales Anliegen der baden-württembergischen Landesregierung. Nur wenn Schulwege sicher sind, werden mehr Kinder und Jugendliche zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren. Fahrten mit den sogenannten Elterntaxis sollten vermieden werden. Der digitale Schulwegplaner hilft, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.“

„Schülerinnen und Schüler kommen deutlich aufgeweckter in der Schule an. Sie lernen Selbständigkeit, wenn sie selbstaktiv unterwegs sind“, betonte Hermann. Zudem ist Bewegung gesund.

Daten fließen in kommunale Verkehrsplanungen und Baumaßnahmen ein

Mittels des webbasierten Geoinformationssystems können Kinder und Jugendliche im Unterricht gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern ihre täglich gefahrenen oder gegangenen Wege zur Schule auf sehr einfache Weise am PC virtuell nachvollziehen, digital erfassen und die Gefahrenstellen entlang ihres Schulweges markieren. Die erfassten Daten können für jeden Schulstandort erhoben und ausgewertet werden. Die Ergebnisse werden den Städten und Gemeinden zur Verfügung gestellt, die die Daten bei ihren verkehrlichen Planungen und Baumaßnahmen berücksichtigen können. In enger Kooperation zwischen Schulen und Kommune entstehen so passgenaue Schulwegpläne mit einer Empfehlung für sichere Routen.

Vier Landesministerien im Einsatz für sichere Schulwege

Unter Federführung des Verkehrsministeriums wurde bereits 2016 in Zusammenarbeit mit dem Innenministerium, dem Kultusministerium sowie dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz der „Radschulwegplaner“ als Werkzeug für die Erstellung von Radschulwegplänen vorgestellt. Im Rahmen der Weiterentwicklung kam es jetzt zu einer Namensänderung von Radschulwegplaner zu Schulwegplaner, da neben Radschulwegen nun auch Gehschulwege erfasst werden können.

Der Erlass Sicherer Schulweg des Innenministeriums sieht vor, dass für alle Grundschulen Gehschulwegpläne, sowie für alle weiterführenden Schulen Geh- und Radschulwegpläne erstellt werden.

Pläne für Geh- und Radschulwege

In der RadSTRATEGIE Baden-Württemberg ist das Ziel verankert, bis zum Jahr 2020 für alle Schulen im Land Radschulwegpläne zu schaffen. Die Aktionserlasse „Sicherer Schulweg“ (PDF) des Innenministeriums fordern Schulen und Kommunen jährlich auf, Pläne für die Geh- und Radschulwege zu erstellen und zu aktualisieren. Insbesondere der neue Aktionserlass für das Schuljahr 2019/2020 legt einen Fokus auf die zusätzliche Erfassung von Gehschulwegen. Mit der landesweiten Einführung des weiterentwickelten Schulwegplaners werden Schulen und Kommunen hierbei nun noch stärker unterstützt.

Die technische Umsetzung und Betreuung des Schulwegplaners-Systems erfolgt durch das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL), die Projektleitung durch die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW).

Schulwegplaner Baden-Württemberg

Informationsportal des Landes zur Radverkehrsförderung

Foto, Klaus

Neuer Service beim DHL 2-Mann-Handling ermöglicht schnellere Lieferung schwerer und sperriger Güter zum Endkunden

Posted by Klaus on 9th Januar 2020 in Allgemein

Presseinfo

Der Premium24 Service ergänzt das Angebot jetzt noch um ein weiteres attraktives Zusatzangebot.

  • Zustellung der Waren bereits am nächsten Werktag durch neuen Premium24 Service 
  • Wettbewerbsvorteil für DHL-Geschäftskunden 
  • Institut für Handelsforschung (IFH) Köln: Immer mehr Menschen bestellen Möbel online

Bonn – DHL erweitert sein 2-Mann-Handling-Angebot und ermöglicht seinen Geschäftskunden mit dem Premium24 Service den besonders schnellen Transport sperriger und großer Waren, wie Möbel, Einrichtungsgegenstände oder Unterhaltungselektronik. Dabei bringt DHL die Ware bereits am nächsten Werktag zum Empfänger, unabhängig davon, ob der Geschäftskunde das zentrale DHL-Warenlager in Ludwigsau nutzt, die Ware bei DHL in Ludwigsau einliefert oder DHL die Ware direkt beim Geschäftskunden abholt.

„Die schnelle Lieferung ist eine wesentliche Anforderung im Onlinehandel. Dies gilt inzwischen auch für sperrige Güter wie Möbel, Einrichtungsgegenstände oder Großgeräte. Mit dem DHL Premium24 Service ermöglichen wir unseren Geschäftskunden nun auch im Segment 2-Mann-Handling, dass  ihre online bestellten Waren noch schneller bei ihren Kunden ankommen“, sagt Katharina Pellmann, Geschäftsführerin DHL 2-Mann-Handling GmbH.

Der aktuelle „Branchenreport Onlinehandel“ des IFH Köln aus dem Jahr 2019 zeigt, dass der Onlinemöbelhandel überdurchschnittlich schnell wächst und dass sich auch die Erwartungshaltung der Kunden verändert, indem beispielsweise die Ansprüche an kurze Lieferzeiten steigen. DHL bietet seinen Geschäftskunden beim anspruchsvollen Transport sperriger und transportempfindlicher Waren mit dem 2-Mann-Handling einen umfassenden Service aus einer Hand – von der Lagerung und dem Transport von Möbeln bis hin zur Lieferung an den Endkunden und dem dazugehörigen Retourenservice. Der Premium24 Service ergänzt das Angebot jetzt noch um ein weiteres attraktives Zusatzangebot. Bisher war eine Lieferung zum Empfänger innerhalb von drei Tagen möglich.

Der neue Premium24 Service  eignet sich besonders für Versender mit Anbindung an das zentrale DHL-Warenlager in Ludwigsau und ist buchbar für alle 1-/2-Mann-Handling-Sendungen bis zu 120 Kilogramm und 4 Kubikmeter. Voraussetzung ist, dass die Ware bis 14 Uhr in Ludwigsau eingeht.  Der Empfänger erhält durch DHL eine Termin-Avisierung noch am Nachmittag des Wareneingangs. Die Zustellung erfolgt dann am darauffolgenden Werktag nach telefonischer Absprache mit dem DHL-Zusteller. Optionale weitere Services sind die Verpackungsrücknahme, die Altmatratzenmitnahme und -entsorgung sowie die Altgeräteentsorgung.

Weitere Informationen unter: www.dhl.de/2MH

DHL ist auf der Internationalen Einrichtungsmesse IMM vom 13. bis 19. Januar 2020 in Köln vertreten (Stand 027 Boulevard Nord).

Foto, DP DHL

90 Millionen Euro für den Naturschutz

Posted by Klaus on 7th Januar 2020 in Allgemein

Info

Seit 2011 hat die Landesregierung die Ausgaben für den Naturschutz auf jetzt 90 Millionen Euro verdreifacht. Zudem sind 19 Millionen Euro für die gesetzliche Umsetzung des Volkbegehrens „Rettet die Bienen“ vorgesehen und zwölf Millionen Euro für den Biotopverbund.

Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller hält die Landesregierung für die Heraus- forderungen im Naturschutz 2020 für gut und effizient aufgestellt. „Wir haben unsere Ausgaben für den Naturschutz seit dem Regierungswechsel 2011 auf mehr als 90 Millionen Euro verdreifacht“, sagte Untersteller. Das sei eine erfreuliche Entwicklung für die Artenvielfalt und die Menschen im Land. „Wir müssen aber noch besser werden, damit wir dem Verlust der Artenvielfalt so adäquat begegnen können, wie es angesichts der schon jetzt dramatischen Folgen notwendig ist.“

Der Naturschutzminister hob vor allem die Fortsetzung des Sonderprogramms für die Stärkung der biologischen Vielfalt hervor. Das Land gibt jährlich 36 Millionen Euro dafür aus, um die Biodiversität in Baden-Württemberg zu erhalten und zu verbessern. „Ohne Artenvielfalt ist kein Leben vorstellbar, deshalb gehen wir diese Menschenaufgabe mutig und tatkräftig an“, fügte Untersteller hervor. Sechs Millionen fließen dabei in begleitenden Monitoringmaßnahmen für Insekten sowie weitere Arten.

Zwölf Millionen Euro für Biotopverbund

Im Doppelhaushalt 2020/2021 sind außerdem Ausgaben von 19 Millionen Euro für die gesetzliche Umsetzung des Volkbegehrens „Rettet die Bienen“ vorgesehen. Mit zwölf Millionen fördert das Umweltministerium hier den Ausbau des Biotopverbunds. „Um die biologische Vielfalt zu erhalten, ist ein landesweiter Biotopverbund unverlässlich. Wir benötigen Flora und Fauna im Kampf gegen den Klimawandel“, betonte Minister Untersteller. Deshalb sei es auch ein großer gesellschaftlicher Erfolg, dass das Land das Volksbegehren mit den Initiatoren und beteiligten Verbänden weiterentwickelt hat. „Wir müssen jetzt unbedingt dafür sorgen, dass der Biotopverbund mit den Kommunen vor Ort auch landesweit umgesetzt wird.“

Foto, Blogarchiv