Archive for the ‘Allgemein’ Category

Rund 3.000 Anbieter in der „Von Daheim“-App

Posted by Klaus on 8th April 2020 in Allgemein

INFO

Die Regionalkampagne „Natürlich. VON DAHEIM“ steht für qualitativ hochwertige regionale Produkte. Mit der „Von Daheim“-App können Verbraucher die rund 3.000 Anbieter und ihre hochwertigen Produkten und Spezialitäten schnell finden.

„Genussvolles Essen und Trinken gehört für die meisten Menschen zu einem gelungenen Osterfest. Auf der Suche nach Spezialitäten aus Baden-Württemberg wird man beim Ernährungshandwerk im Land und den zahlreichen Angeboten unserer Landwirte fündig. Unsere App ‚Von Daheim BW‘ hilft dabei, schnell und einfach hochwertige Produkte und Spezialitäten von Anbietern aus der Region zu finden“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk. In der genannten App würden sich Angebote von rund 3.000 Anbietern im ganzen Land finden.

„Unsere Bauern im Land stehen für qualitativ hochwertige regionale Produkte. Unsere App ‚Von Daheim BW‘ bringt Anbieter und Verbraucher einfach zusammen. Gerade in der jetzigen Situation sind unsere Landwirte besonders auf den Rückhalt und die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen. Wer regional und nach Möglichkeit direkt beim Landwirt kauft, bekennt sich zu unseren Bauern und bringt für sich und seine Familie Genuss auf den Tisch“, betonte der Minister.

Natürlich. VON DAHEIM

Hofladen-App für iOS

Hofladen-App für Android

„Reibungsloser und sicherer Übergang“ angestrebt

Posted by Klaus on 7th April 2020 in Allgemein

Pressemitteilung

Netze BW respektiert Gerichtsentscheidung zu Hochspannungs- und Hochdrucknetzen in Stuttgart

Karlsruhe/Stuttgart. Die Netze BW hat die heutige Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) zu den Hochspannungs- und Hochdrucknetzen in Stuttgart bedauert. Das Gericht bestätigte darin das Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart vom Juli 2018, wonach die Netze BW wesentliche Teile dieser Netze an die Stuttgart Netze GmbH übergeben müsse.

Geschäftsführer Christoph Müller erklärte: „Wir hatten in der mündlichen Verhandlung im Dezember auch vor dem BGH noch einmal deutlich gemacht, dass nach unserer Auffassung Hochspannungs- und Hochdruckleitungen überregionale Bedeutung haben und deshalb nicht unter die städtische Konzession fallen. Aber natürlich werden wir die Entscheidung jetzt respektieren. Für diesen Fall wurde vertraglich Vorsorge getroffen, so dass wir jetzt keine großen Steine mehr aus dem Weg räumen müssen.“ In den nächsten Tagen und Wochen wollen Netze BW und Stuttgart Netze die Modalitäten des Übergangs im Detail festlegen.

„Die sichere Strom- und Gasversorgung hat für uns auch jetzt höchste Priorität. Deshalb werden wir alles dafür tun, dass ein reibungsloser und sicherer Übergang erfolgt, von dem die Strom -und Gaskunden sowohl in Stuttgart als auch im Umland letztlich nichts merken“, so Christoph Müller.

Freundliche Grüße

Hans-Jörg Groscurth
Im Auftrag der Netze BW GmbH

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Informationen der Wasserschutzpolizei zur Sport- und Freizeitschifffahrt in Bezug auf die COVID-19 Pandemie

Posted by Klaus on 7th April 2020 in Allgemein, Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart

Die Wasserschutzpolizeidirektion des Polizeiprä- sidiums Einsatz weist im Zusammenhang mit der Sport- und Freizeitschifffahrt aktuell darauf hin, dass die Bestimmungen der Corona-Verordnung auch beim Wassersport in Baden-Württemberg zu beachten sind. So ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen als Schutzmaßnahme im öffentlichen Raum für sich und andere einzuhalten. Ebenfalls sind die geltenden Regelungen zu Fahrten und Reisen zu berücksichtigen.

Derzeit ist im Landesgebiet die Nutzung der Bundeswasserstraßen (wie Rhein und Neckar) und der Landesgewässer (wie Nebengewässer des Rheins und Bodensee) zum Freizeitzweck auch aus verkehrlichen Gründen nicht grundsätzlich formell untersagt.

Zum Schutz und zur Eindämmung des Coronavirus kann es örtlich jedoch zu Einschränkungen oder Verboten durch die zuständigen Bundes- und Landesbehörden kommen. Dies kann über den Einzelfall hinaus zu Schließungen, Sperrungen oder Aufenthalts- und Betretungsverboten oder Betriebsuntersagungen usw. von Wasserflächen, Anlagen, Wasserfahrzeugen oder Landflächen und insbesondere Einrichtungen durch die beteiligten Behörden (und privaten Betreiber) usw. führen.

Die Polizei überwacht auch hier die Einhaltung der Bestimmungen.

Es ist daher ratsam, sich vor Antritt der Fahrt bei den örtlich zuständigen Behörden oder den Wasserschutzpolizeien im In- und Ausland zu informieren. Insbesondere darüber, welche infektionsschutzrechtlichen Ge- und Verbote für das jeweilige Fahrtgebiet und Landesgebiet bestehen oder dort aktuell bekannt sind. So kann bereits im Vorfeld möglichen Sanktionierungen oder Ärgernissen bei den Freizeitaktivitäten aus dem Wege gegangen werden.

Foto, Blogarchiv

07. Apr. 20: DHL unterstützt lokalen Einzelhandel mit neuer Initiative

Posted by Klaus on 7th April 2020 in Allgemein

Pressemeldung

DHL Paket hat eine neue Initiative zur Unterstützung des lokalen Einzelhandels ins Leben gerufen. Mit „DHL lokal handeln“ wendet sich das Unternehmen insbesondere an Einzelhändler, die ihre Geschäfte wegen der aktuellen Ausbreitung des Coronavirus schließen mussten und seither keine oder kaum Umsätze mehr machen.

  • “DHL lokal handeln” gibt insbesondere Inhabern aktuell geschlossener Geschäfte Hilfestellung bei Warenlieferung, E-Commerce und lokaler Werbung
  • Namhafte Marktplatzbetreiber stellen ihre Plattformen zu besonderen Konditionen bereit
  • Post- und Paketvorstand Tobias Meyer: „Wir wollen den Einzelhändlern vor Ort ganz konkret helfen

Bonn – DHL Paket hat eine neue Initiative zur Unterstützung des lokalen Einzelhandels ins Leben gerufen. Mit „DHL lokal handeln“ wendet sich das Unternehmen insbesondere an Einzelhändler, die ihre Geschäfte wegen der aktuellen Ausbreitung des Coronavirus schließen mussten und seither keine oder kaum Umsätze mehr machen. Konkret gibt DHL den Geschäftsinhabern Hilfestellung bei der Frage, wie sie ihre Waren an ihre Kunden versenden und ihr Produktangebot online verfügbar machen können. Mit an Bord der Initiative sind namhafte E-Commerce-Unternehmen, die ihre Plattformen den Einzelhändlern zu günstigen Konditionen zur Verfügung stellen. Damit überhaupt Kunden in der Region von den neuen Angeboten des jeweiligen Einzelhändlers erfahren, stellt die Deutsche Post ihr Know-how bei der einfachen und kostengünstigen Erstellung von regionalisierten Mailings zur Verfügung. Foto, DP DHL

Tobias Meyer, Konzernvorstand Post & Paket Deutschland von Deutsche Post DHL Group, unterstreicht: “Wir wollen mit ‚DHL lokal handeln‘ den von der Corona-Krise gebeutelten Einzelhändlern vor Ort ganz konkret mit unseren Fähigkeiten helfen. Viele wissen ganz einfach nicht, wie leicht es ist, seine Waren im Versandhandel an den Konsumenten zu bringen. Auch der Verkauf der Produkte über das Internet ist einfach umzusetzen, dank der Teilnahme und günstigen Konditionen renommierter Plattformbetreiber. Natürlich muss das neue Angebot dann auch in der Region beworben werden. Auch hier zeigen wir die Möglichkeiten auf. Ich bin überzeugt: Die Kunden wollen den lokalen Einzelhandel in der jetzigen Lage unterstützen.“

Basis der Initiative ist die besondere Registrierung als Geschäftskunde bei DHL. Kleine und mittelständische Unternehmen können sich schon mit einer erwarteten Sendungsmenge von nur 200 Paketen pro Jahr bei DHL als Geschäftskunde registrieren. Als solcher profitieren sie von günstigeren Paketpreisen gegenüber den Filial- und Onlinetarifen und können auch eine Abholung der Pakete durch DHL beauftragen. Auch erhalten sie so die benötigten Labels und Versandkartonagen, um ihre Sendungen versandfähig zu machen. Den Einzelhändlern, die zusätzlich ihr Warenangebot online verfügbar machen und für die notwendige Reichweite ihrer Angebote im Netz sorgen möchten, bieten namhafte Marktplatzbetreiber durch besonders günstige Startkonditionen sowie durch die Teilnahme an Sonderaktionen einen einfachen Zugang an. Diese Sonderkonditionen wurden speziell zur Unterstützung des lokalen Handels in der aktuellen Situation aufgebaut. So müssen sich die Händler nicht um den Aufbau einer entsprechenden IT-Infrastruktur und von eigenen Onlineshops kümmern.

Damit kleine Gewerbetreibende ihre Endkunden erreichen, informiert die Deutsche Post auf der speziell eingerichteten Internetseite www.dhl.de/lokal-handeln zudem über die Möglichkeiten regionaler und überregionaler Werbung. Dafür stehen als Ansprechpartner die Experten der 23 Direktmarketing-Center der Deutschen Post in ganz Deutschland bereit.

Neben der Einführung eines Lieferangebots für derzeit besonders gefährdete Personen in einem ersten Pilotprojekt in Heinsberg seit der vergangenen Woche schaffen Deutsche Post und DHL Paket damit eine weitere Möglichkeit, um die Folgen der aktuellen Pandemie für besonders betroffene Kundengruppen zu mildern.

Über den Umfang und die Inhalte der „DHL lokal handeln“-Initiative werden lokale Einzelhändler in ganz Deutschland in dieser Woche durch bundesweite Anschreiben und Flyer informiert.

Weitere Informationen unter: www.dhl.de/lokal-handeln

Kontakte bei den Direktmarketing-Centern: https://www.direktmarketingcenter.de/vor-ort.html

DHL Express unterstützt deutsche Kranken- hausapotheken im Schutz gegen Covid-19

Posted by Klaus on 6th April 2020 in Allgemein

Presseinfo

Das Unternehmen transportiert insgesamt 14 Tonnen Glycerin und 35.000 Liter Wasserstoffperoxid für die Herstellung von Desinfektionsmitteln an 340 Krankenhausapotheken bundesweit und ohne Entgelt.

  • DHL liefert Desinfektionsmittel-Substanzen an 340 Krankenhausapotheken unentgeltlich

Bonn – DHL Express Deutschland unterstützt den Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker e.V. (ADKA) bei seinen Maßnahmen im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des Corona Virus. Dafür transportiert das Unternehmen insgesamt 14 Tonnen Glycerin und 35.000 Liter Wasserstoffperoxid für die Herstellung von Desinfektionsmitteln an 340 Krankenhausapotheken bundesweit und ohne Entgelt. Diese Maßnahme ist eine von vielen mit der DHL Express die Aufrechterhaltung der Lieferketten speziell für dringend benötigte Produkte aus dem Bereich der Medizintechnik und von Pharmaunternehmen zur Bewältigung der Coronakrise sicherstellt. (Foto, DP DHL)

„Durch das neuartige SARS-CoV-2 stehen wir auch in Deutschland vor einer nie dagewesenen Herausforderung, die wir nur mit gemeinsamen Anstrengungen meistern können“, so DHL Express Deutschlandchef Markus Reckling. „Als weltweit tätiges Logistikunternehmen verstehen wir es als unsere wesentliche Aufgabe Menschen miteinander zu verbinden und ihre Leben zu verbessern. Daher war es für uns selbstverständlich diese vorbildliche Initiative zu unterstützen und mit unserem Netzwerk die Versorgung unserer deutschen Krankenhäuser mit Hände-Desinfektionsmitteln sicherzustellen.“

Dem Aufruf des Bundesministeriums für Gesundheit nach Unterstützung durch die Industrie sind in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker e.V. neben DHL Express weitere Unternehmen wie beispielsweise Shell Deutschland, Evonik, Olin und Dow gefolgt, die die Grundsubstanzen für Desinfektionsmittel zur Verfügung stellen bzw. die Kommissionierung übernehmen.

„Die deutschen Krankenhäuser danken den an dieser Notfall-Bevorratungsaktion beteiligten Firmen für die in dieser Ausnahmezeit gezeigte außerordentliche Solidarität und das Höchstmaß an praktizierter ergebnisorientierter Zusammenarbeit sehr herzlich! Die bestehenden Lieferengpässe werden mit dieser Grundversorgung für dt. Krankenhäuser deutlich entschärft“, so Professor Dr. Frank Dörje, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Krankenhausapotheker e.V. (ADKA).

Hände-Desinfektionsmittel sind in Krankenhäusern zur zwingend notwendigen Einhaltung der Handhygiene von essentieller Bedeutung. Der erhöhte Bedarf aufgrund der schnellen pandemischen Verbreitung des Virus und der erhöhten Hygieneanforderungen verringert die Bestände jedoch rapide. Zur Vermeidung eines weiteren Anstiegs der Infektionen und zum umfassenden Schutz der Patienten und des Personals müssen die Krankenhäuser daher unbedingt mit weiteren Hände-Desinfektionsmitteln ausgestattet werden. Nach dem Transport der einzelnen Bestandteile von DHL Express in die Krankenhausapotheken wird dann die jeweils bestellte Menge des Hände-Desinfektionsmittels unter Zugabe von Ethanol von den Krankenhausapotheken vor Ort hergestellt und den Krankenhäusern zur Verfügung gestellt.

15,3 Millionen Euro für ehrenamtliche Helfer im Bevölkerungsschutz

Posted by Klaus on 5th April 2020 in Allgemein, Fotos

INFO

Das Land Baden-Württemberg gewährt den Ehrenamtlichen im Bevölkerungsschutz den Verdienstausfall, Aufwendungsersatz und Schadenersatz im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

„Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bringen sich viele, viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der im Bevölkerungsschutz mitwirkenden Organisationen und Einrichtungen mit großem Engagement ein. Für ihren großartigen Einsatz gebührt ihnen Anerkennung und Dank. Ich weiß, dass viele weit über das übliche Maß hinaus arbeiten, an der Grenze des physisch und psychisch Möglichen. Wer sich so einbringt, dem darf durch seinen Einsatz kein finanzieller Nachteil entstehen! Deshalb gleichen wir Verdienstausfall, Aufwendungen und entstandene Schäden schnell und unbürokratisch aus“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl am Samstag, 4. April 2020 in Stuttgart.

Ehrenamtliche schnell und unbürokratisch entschädigen

„Mehr als 15 Millionen Euro stellen wir direkt zur Verfügung, damit die Ehrenamtlichen schnell und unbürokratisch entschädigt werden können. Das große Engagement der freiwilligen Helferinnen und Helfer verdient auch die finanzielle Unterstützung, dass es durch den Einsatz keine Nachteile gibt“, erklärte Finanzministerin Edith Sitzmann.

Das Land gewährt Verdienstausfall, Aufwendungsersatz, und Schadenersatz gegenüber ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der im Bevölkerungsschutz mitwirkenden Organisationen und Einrichtungen, die bei der Bekämpfung der Corona-Virus-Lage eingesetzt werden.

Im Einzelnen werden bezahlt:

  • Erstattung von entgangenen Arbeitsentgelten oder Dienstbezügen einschließlich aller Nebenleistungen und Zulagen,
  • Erstattung des Verdienstausfalls in angemessener Höhe an beruflich selbständige Helferinnen und Helfer,
  • Aufwendungsersatz, hierzu gehört insbesondere ein Ausgleich gegenüber den Organisationen für verbrauchtes Einsatzmaterial (z.B. Schutzmasken) und gegenüber den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern (z.B. für eine einsatzbedingt notwendige Reinigung von Dienstkleidung)
  • Ersatz von Sachschäden, die die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Einsatz erleiden.

Die Regelung gilt für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die auf Veranlassung eines Landratsamts oder in den Stadtkreisen des Bürgermeisteramts, eines Regierungspräsidiums oder eines Ministeriums zur Bewältigung der Corona-Pandemie insbesondere in den Bereich Sanitätsdienst oder Betreuung eingesetzt werden.

Anträge können bereits für den laufenden Monat April von den Bevölkerungs- schutzorganisationen bei den Stadt- und Landkreisen gestellt werden. Jeden Monat zum Monatsende reichen die Bevölkerungsschutzorganisationen die gebündelten Anträge bei den Landratsämtern oder den Bürgermeisterämtern der Stadtkreise ein. Die Anträge werden dort auf Plausibilität geprüft. Dann erfolgt die Bewilligung und Auszahlung.

Aktuelle Informationen zu Corona in Baden-Württemberg

Foto, Blogarchiv

 

Land legt Soforthilfe-Fonds für Frauen- und Kinder­schutzhäuser auf

Posted by Klaus on 4th April 2020 in Allgemein

INFO

Mit einem Soforthilfe-Fonds in Höhe von bis zu 2 Millionen Euro unterstützt die Landesregierung die Frauen- und Kinderschutzhäuser und Beratungsstellen gegen häusliche und sexuelle Gewalt, damit diese auch in Krisenzeiten die telefonische und virtuelle Beratung sicher- stellen können. (Foto, © Sozialministerium Baden-Württemberg)

„Die Corona-Pandemie macht weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens notwendig. Das bringt Risikofaktoren für das Auftreten von häuslicher Gewalt wie Existenzängste, Überforderung und mangelnde Möglichkeiten sozialer Interaktion mit sich. Die Vertreterinnen der Frauen- und Kinderschutzhäuser und der Fachberatungsstellen berichten uns von einem deutlichen Anstieg an Beratungsgesprächen und Aufnahmegesuchen. Das bedeutet: Wir müssen leider auch mit einem weiteren Anstieg von Fällen häuslicher Gewalt rechnen. Darauf wollen wir vorbereitet sein“, sagte Staatssekretärin Bärbl Mielich.

Bis zu zwei Millionen Euro zusätzlich

Derzeit stellen die Frauen- und Kinderschutzhäuser sowie die Fachberatungsstellen ihre Arbeitsweise um. Da kaum direkte Beratung möglich ist, wird verstärkt telefonisch oder auf dem elektronischen Weg beraten. Um die Erreichbarkeit der Frauen- und Kinderschutzhäuser und Beratungsstellen auch bei erhöhter Nachfrage sicherzustellen, wird die Landesregierung einen Soforthilfe-Fonds in Höhe von bis zu 2 Millionen Euro auflegen.

Mit der Soforthilfe soll die zeitnahe Mobilisierung der ehrenamtlichen und ehemaligen Mitarbeiterinnen sowie die Aufstockung der hauptamtlichen Beschäftigten in den Beratungsstellen durch eine Aufwandsentschädigung für die deutlich intensivere, telefonische und elektronische Betreuung der Frauen und ihrer Kinder gewährleistet werden. Zudem kann die Soforthilfe für Zuschüsse für technische Ausstattungen (Computer und Telefonanlagen) sowie die technische Einrichtung verwendet werden.

Herausforderungen gemeinsam angehen

„Die Frauen- und Kinderschutzhäuser sowie die Fachberatungsstellen in Baden-Württemberg sind sehr gut vernetzt, so dass auch in schwierigen Zeiten verlässliche und passgenaue Hilfsangebote für von Gewalt betroffene Frauen sichergestellt sind. Die Landesregierung übernimmt Verantwortung, um qualifizierten Schutz und Hilfe auch in Krisenzeiten zu gewährleisten. Wir nehmen die aktuellen Nöte und Bedarfe der Frauen- und Kinderschutzhäuser und der Fachberatungsstellen häusliche und sexuelle Gewalt sehr ernst und haben daher vor einem statistisch messbaren Anstieg der Zahlen reagiert“, betonte die Staatssekretärin.

„Wenn es zu Corona-Fällen in Frauen- und Kinderschutzhäuser kommt oder wir an die Kapazitätsgrenzen der Schutzplätze stoßen sollten, braucht es praktikable Lösungen vor Ort. Es ist die Aufgabe der Kommunen, eine ausreichende Zahl an Hilfsangeboten für von häuslicher Gewalt betroffene Frauen und deren Kinder zur Verfügung zu stellen. Daher sind wir bereits im guten Austausch mit den Kommunalen Landesverbänden, um das Angebot an Schutzplätzen für Gewaltbetroffene Frauen und ihren Kindern zu halten und im Notfall auf Unterbringungsmöglichkeiten ausweichen zu können. Gemeinsam werden wir die Herausforderungen konstruktiv angehen“, so die Staatssekretärin.

Der Hilfsfond für Frauen- und Kinder­schutzhäuser

Aktuell wird mit Hochdruck an der weiteren Konkretisierung der Hilfsfonds gearbeitet. Die Frauen- und Kinderschutzhäuser sowie die Fachberatungsstellen häusliche und sexuelle Gewalt (Erwachsene und Kinder), Interventionsstellen bei häuslicher Gewalt, Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung und Beratungsstellen für Prostituierte werden in Kürze durch das Ministerium für Soziales und Integration über die Beantragung der Fördermittel informiert.

In Baden-Württemberg gibt es ein ausdifferenziertes Frauenhilfe- und Unterstützungssystem mit 42 Frauen- und Kinderschutzhäusern und Fachberatungsstellen zur häuslichen oder sexuellen Gewalt sowie Interventionsstellen bei häuslicher Gewalt. Eine Übersicht aller Anlaufstellen ist auf der Homepage des Sozial- und Integrationsministeriums zu finden. Anfragen nach Schutzplätzen sind an die regional verteilten und anonymen Frauen- und Kinderschutzhäuser zu richten.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist unter der Rufnummer 08000 116 016 rund um die Uhr und in 17 Sprachen erreichbar, um Betroffene anonym und kostenlos zu beraten. Auch die Gebärdendolmetschung ist möglich. Die Beratung läuft über Telefon, E-Mail oder im Chat. Das Hilfetelefon verfügt über die Übersicht aller Frauen- und Kinderschutzhäuser sowie Beratungsstellen in Baden-Württemberg und kann bei der Suche nach einem passenden Angebot unterstützen. An das Hilfetelefon können sich sowohl Betroffene als auch Fachleute oder Personen wenden, die nicht unmittelbar selbst betroffen sind, aber Unterstützung oder Hilfe beim Bekanntwerden von Gewalt benötigen.

Bundesweites Beratungsangebot für Frauen: Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“

Sozialministerium: Hilfs- und Schutzangebote für von Gewalt betroffene Frauen

Übersichtsseite Corona

Ein Zeichen zur Solidarität in der Corona-Krise: Deutsche Post DHL Group illuminiert Post Tower und sendet Saxophon-Konzert im Live-Stream

Posted by Klaus on 3rd April 2020 in Allgemein

Pressemitteilung

Die Übertragung der Jazzsession im Skygarten des 12. Stockwerks des Post Towers findet am 6. April statt.

Foto, DPP DHL – Die Zentrale von Deutsche Post DHL Group trägt auf ihrer Fassade die Aufschrift „Bleibt gesund / Stay safe“ sowie ein leuchtendes Herz.
  • „Bleibt gesund“ – Fassade der Konzernzentrale zeigt Botschaft und leuchtendes Herz
  • Am 6. April Livestream einer besonderen Jazzsession mit Peter Materna und Florian Weber aus dem Post Tower bei BonnLive

Bonn – Der Post Tower in Bonn zeigt sich ab heute mit einer speziellen Fassaden-Illumination: Die Zentrale von Deutsche Post DHL Group trägt auf ihrer Fassade die Aufschrift „Bleibt gesund / Stay safe“ sowie ein leuchtendes Herz. Damit will das Unternehmen in Zeiten der Coronavirus-Krise eine positive Botschaft an die Einwohner Bonns aussenden und knüpft an die Danke-Kampagne für ihre Zustellerinnen und Zusteller an. Zudem unterstützt das Unternehmen die Initiative BonnLive als Sponsor. Und als langjähriger Partner des Jazzfest Bonn konnte die Deutsche Post DHL Group Peter Materna und Florian Weber gewinnen, eine besondere Jazzsession im Skygarten des 12. Stockwerks des Post Towers zu spielen. Die Übertragung findet am 6. April statt. Für die Aufnahmen wurde ein minimales Team zusammengestellt, das unter Einhaltung aller Sicherheits- und Abstandsregeln gearbeitet hat. So war es zum Beispiel eine Grundvoraussetzung, dass Fahrstühle nur einzeln befahren werden durften.

„Mit unserer neuen Illumination und der Livestream-Session des Duos Peter Materna und Florian Weber wollen wir eine positive Botschaft senden und den Menschen, die ihre Zeit nun überwiegend zu Hause verbringen müssen, eine Freude machen. Außerdem ist es uns wichtig, besonders in diesen Zeiten der vielfältigen Bonner Kulturszene zur Seite zu stehen“, sagt Monika Schaller, Executive Vice President Kommunikation, Nachhaltigkeit und Marke bei Deutsche Post DHL Group.

Peter Materna, Saxophonist und Intendant des Jazzfest Bonn ergänzt: „Das aktuelle Runterfahren des öffentlichen Lebens ist gerade für die freischaffenden Musiker*innen existenzbedrohend. Ich wünsche allen, die im Kulturbereich tätig sind, dass sie gut über diese besondere Zeit kommen. Die Initiative von BonnLive finde ich ausgezeichnet und es ist eine Freude zu sehen, dass sie von so vielen Unterstützern tatkräftig begleitet wird.“

Deutsche Post DHL Group unterstützt die Initiative BonnLive als Sponsor. Als langjähriger Partner des Jazzfests Bonn konnte das Unternehmen Peter Materna und Florian Weber gewinnen, am 6. April eine besondere Jazzsession im Skygarten des 12. Stockwerks des Post Towers zu spielen.

In der Initiative BonnLive haben sich Bonner Kulturschaffende zusammengetan, um den Menschen in dieser Zeit mithilfe von Livestreams Kultur ins Haus zu bringen und zugleich die Bonner Kunstszene zu unterstützen. Zuhörer können die Musiker über Spenden direkt unterstützen. Der Livestream der Session von Peter Materna und Florian Weber findet am 6. April 2020 um 19.00 Uhr auf www.bonnlive.com statt.

„Die Ausbreitung des COVID-19-Virus stellt die ganze Welt vor riesige Herausforderungen, natürlich auch uns als Unternehmen“, so Schaller. „Wir müssen die Gesundheit unserer Mitarbeiter schützen und gleichzeitig unseren Betrieb aufrechterhalten. Wir sind sehr stolz auf unsere Kollegen, die unter besonders schwierigen Bedingungen alles geben, um die Versorgung mit Briefpost und Paketen sicherzustellen. Unsere Aktivitäten aktuell sind mehr denn je Ausdruck unseres Unternehmenszwecks, nämlich Menschen zu verbinden und Leben zu verbessern.“

ver.di kritisiert geplante Ladenöffnung an Karfreitag und Ostermontag scharf als Zumutung für die Beschäftigten

Posted by Klaus on 3rd April 2020 in Allgemein

Pressemitteilung – ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft – Landesbezirk Baden-Württemberg

ver.di kritisiert geplante Ladenöffnung an Karfreitag und Ostermontag scharf als Zumutung für die Beschäftigten

Als „völlig überflüssig“ kritisiert ver.di Baden-Württemberg als Interessenvertretung der Beschäftigten im Einzelhandel die Erlaubnis der Landesregierung, „lebensnotwendige“ Läden an Karfreitag und Ostermontag öffnen zu können. Bereits jetzt haben die meisten Lebensmittelläden darauf verzichtet, an Sonntagen zusätzlich zu öffnen, für ver.di aus gutem Grund: Es gibt keinen zusätzlichen Bedarf. Die Zeit der großen Hamsterkäufe neigt sich dem Ende zu, der Ansturm der Kundinnen und Kunden hat sich weitestgehend normalisiert. ver.di befürchtet überdies, dass in erster Linie wieder Baumärkte und Gartencenter an diesen beiden Tagen die Ausnahmeregelung für ihre Umsatzsteigerungen nutzen werden.

Der für den Handel zuständige ver.di-Landesfachbereichsleiter Bernhard Franke: „Das ist eine echte Zumutung für die Verkäuferinnen und Verkäufer, die die Osterpause dringend zur Erholung brauchen. Seit Wochen arbeiten sie über jegliches Maß hinaus, mehr oder weniger geschützt vor Infektionen. Das soll der Dank dafür sein?“

ver.di kritisiert auch das Vorgehen der Landesregierung für die Öffnung scharf.

Martin Gross, ver.di Landesbezirksleiter: „Es gab keinerlei Vorankündigung bei uns als zuständiger Gewerkschaft, geschweige denn eine Konsultation, wir erfahren davon aus den Medien. Das ist nicht unsere Definition von gemeinsam die Krise meistern.“

ver.di Baden-Württemberg fordert Ministerpräsident Kretschmann und Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut eindringlich und erneut auf, die abhängig Beschäftigten nicht zu vergessen und die Erlaubnis zur Ladenöffnung an den Osterfeiertagen zurückzunehmen, wie in Bayern inzwischen geschehen.

Bernhard Franke: „Die Erlaubnis an den Osterfeiertagen zu öffnen ist eine unanständige Ansage der Landesregierung an die Beschäftigten im Handel: Ihr müsst noch mehr bringen. Eine solche Ansage hätten wir von der Landesregierung eher an die Handelsunternehmen erwartet: Zahlt eine angemessene Prämie, denn ihr profitiert von der Krise mit einem großen Umsatzplus. Ein Zuschlag von 500 Euro im Monat für die Heldinnen und Helden an der Kasse muss jetzt her. Die bisher zugesagten Prämien würden, wenn bekannt, den Kundinnen und Kunden die Schamesröte ins Gesicht treiben.“

Die großen Unternehmen haben bisher Prämien zwischen hundert Euro Warengutschein und maximal 250 Euro für Vollzeitbeschäftigte angekündigt – Teilzeitkräfte nur anteilig. Marktleiter sollen dagegen bis zu 400 Euro bekommen.

Bernhard Franke: „Alle an den Kassen und beim Regale auffüllen arbeiten unter extrem erschwerten Bedingungen, sind stark belastet und gefährdet. Egal ob Teilzeit oder nicht.“

Siehe dazu die PM>>> Ladenschließung über die Osterfeiertage  An Karfreitag und Ostersonntag bleiben in Baden-Württemberg alle Geschäfte geschlossen. Die Corona-Verordnung des Landes wird zeitnah entsprechend geändert.

Foto, Blogarchiv Klaus

Sanierung der Start- und Landebahn des Stuttgarter Flughafens beginnt früher

Posted by Klaus on 2nd April 2020 in Allgemein

INFO

Die Teilerneuerung der Start- und Landebahn des Stuttgarter Flughafens startet früher als geplant. Vom 6. bis 22. April ist deshalb kein Flugbetrieb möglich.

Das Verkehrsministerium hat dem Flughafen Stuttgart mit Bescheid vom Donnerstag, 2. April 2020, die Einstellung des Flugbetriebs vom Montag, 6. April, bis Mittwoch, 22. April, genehmigt. Damit kann der Flughafen die für den Zeitraum vom Donnerstag, 23. April, bis Mittwoch, 17. Juni, ohnehin vorgesehenen Bauarbeiten zur Teilsanierung der Start- und Landebahn vorzeitig beginnen.

Die Schließung des Flughafens für gut zwei Wochen ist eine Folge der derzeitigen Corona-Pandemie. Zum einen ist der Luftverkehr auch am Flughafen Stuttgart weitgehend zum Erliegen gekommen. Zum anderen besteht die Gefahr, dass die vorgesehenen Bauarbeiten angesichts der derzeitigen vielfältigen Beschränkungen im Interesse des Gesundheitsschutzes nicht rechtzeitig abgeschlossen werden können und der Flugbetrieb Ende Juni unplanmäßig eingestellt werden muss. Mit dem vorzeitigen Beginn der Bauarbeiten soll gewährleistet werden, dass der Flugbetrieb vom Donnerstag, 18. Juni, an wieder in vollem Umfang ohne jede Einschränkung möglich ist.

Dringende Flüge über benachbarte Flughäfen

Ausgenommen von der Schließung sind Hubschrauber, für die es am Flughafen eigene Start- und Landestellen gibt. Deshalb sind etwa Flüge der Polizeihubschrauber weiterhin möglich. Dringende Flüge können während der Schließung über benachbarte Flughäfen, etwa den Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden, abgewickelt werden. Über diesen Flughafen ist auch die Versorgung der Bevölkerung mit eiliger Luftfracht für medizinische Produkte gewährleistet.

Ein Verkehrsflughafen muss als öffentliche Infrastruktur während den genehmigten Betriebszeiten seinen Nutzern grundsätzlich zur Verfügung stehen. Die zuständige Luftfahrtbehörde kann jedoch unter Abwägung der Interessen des Flughafens und seiner Nutzer einer Einschränkung der Betriebszeiten oder auch einer zeitlich befristeten Schließung etwa für die Durchführung von Bauarbeiten zustimmen. Von dieser Möglichkeit hat das Verkehrsministerium Gebrauch gemacht. Die Nutzer des Flughafens haben in der Anhörung ganz überwiegend Verständnis für das Vorhaben gezeigt.

Flughafen Stuttgart: Informationen zur Teilerneuerung der Start- und Landebahn

Foto, Klaus