Archive for the ‘Allgemein’ Category

Tag der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer 2022

Posted by Klaus on 13th Mai 2022 in Allgemein

Pressemeldung

Mit dem siebten Tag der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer möchte Justizministerin Marion Gentges deren Engagement ein Stück weit sichtbarer machen und in den Mittelpunkt stellen. Die Arbeit und Förderung der Betreuungsvereine ist in der ehrenamtlichen Betreuung unverzichtbar.

Rund 64.000 durch die Gerichte bestellte Betreuerinnen und Betreuer kümmern sich ehrenamtlich um die rechtlichen Belange von Mitmenschen, die infolge von Krankheit oder Behinderung ihre rechtlichen Angelegenheiten nicht mehr selbst erledigen können. Baden-Württemberg zählt damit zu den Ländern mit den höchsten Anteilen an ehrenamtlich übernommenen rechtlichen Betreuungen.

Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Ministerialdirektorin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Leonie Dirks haben dieses Engagement am 13. Mai 2022 mit dem siebten Tag der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer im Stuttgarter Haus der Wirtschaft gewürdigt.

Justizministerin Gentges sagte: „Die ehrenamtliche Betreuung findet nicht in der Öffentlichkeit statt, sondern da, wo es nur wenige mitbekommen: Zuhause am Schreibtisch, im Gespräch mit den Betreuten, im Kontakt mit Behörden und Versicherungen. Mit dem heutigen Tag möchten wir auch Ihr Engagement ein Stück weit sichtbarer machen und in den Mittelpunkt stellen.“

Anteil ehrenamtlicher Betreuungen wieder leicht gestiegen

Im Jahr 2020 ist der Anteil ehrenamtlicher Betreuungen an den neu eingerichteten Betreuungen zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder leicht gestiegen. „Wir leben in einer Zeit, die alles andere als einfach ist. Und dennoch stimmt mich eins positiv: die große Hilfsbereitschaft in unserem Land, die wir brauchen und für die ich sehr dankbar bin“, so Justizministerin Gentges.

Auch Ministerialdirektorin Dirks stimmte in den Dank ein: „Die vielen ehren- und hauptamtlichen Betreuerinnen und Betreuer haben sich in den schweren Zeiten von Corona unermüdlich für ihre Betreuten, für deren Wohl eingesetzt – und das oft neben ihrer eigentlichen Betätigung.“

Nach Ansicht von Dirks ist auch die Arbeit der Betreuungsvereine in der ehrenamtlichen Betreuung unverzichtbar. „Wir haben in Baden-Württemberg bereits in den vergangenen Jahren unbürokratisch dafür gesorgt, dass die Betreuungsvereine – auch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie – im Ländervergleich eine sehr gute Förderung bekommen haben. Wir unterstützen die Betreuungsvereine, und das werden wir auch in Zukunft tun“, betonte die Ministerialdirektorin.

Tag der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer

Beim Tag der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer kommen rund 200 Ehrenamtliche sowie Vertreterinnen und Vertreter der Betreuungsgerichte, der Betreuungsbehörden und der Betreuungsvereine in Stuttgart zusammen. Bei Vorträgen und in Gesprächsgruppen haben sie Gelegenheit, sich zu informieren, auszutauschen und zu vernetzen. Veranstaltet wird der Tag der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer gemeinsam vom Ministerium der Justiz und für Migration und vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration in Kooperation mit dem Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg und der Interessengemeinschaft (IG) der Betreuungsvereine in Baden-Württemberg.

Rechtliche Betreuerinnen und Betreuer werden von den Betreuungsgerichten bestellt. Dies geschieht nur dann, wenn eine Person ihre rechtlichen Angelegenheiten nicht mehr selbst erledigen kann. Grund hierfür kann eine psychische Krankheit oder eine geistige, seelische oder auch körperliche Behinderung sein. Eine rechtliche Betreuung ist in der Regel nicht erforderlich, wenn der Betroffene einer Person seines Vertrauens eine Vorsorgevollmacht erteilt hat. Gegen den freien Willen des Betroffenen darf eine Betreuung nicht angeordnet werden.

Ehrenamtlich tätige Betreuerinnen und Betreuer werden vor allem von den Betreuungsvereinen vor Ort unterstützt und begleitet. Diese helfen auch bei Interesse an der Übernahme eines solchen Ehrenamts gerne weiter.

Justizportal: Das Ehrenamt in der rechtlichen Betreuung

Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“

Posted by Klaus on 13th Mai 2022 in Allgemein

Pressemeldung

Das Sozial- und Gesundheitsministerium beteiligt sich mit einer Plakataktion an der bundesweiten „Aktionswoche Alkohol“ und macht auf die Gefahren von Alkohol aufmerksam. Gerade für Kinder und Jugendliche ist Alkohol hochriskant.

Rund eine Badewanne voll alkoholischer Getränke pro Jahr trinken die Menschen in Deutschland einer Studie der Hauptstelle für Suchtfragen zufolge im Durchschnitt. Um auf die Risiken von Alkohol für Kinder und Jugendliche hinzuweisen, beteiligt sich das Sozial- und Gesundheitsministerium in diesem Jahr mit einer Plakatkampagne an der bundesweiten „Aktionswoche Alkohol“. Die Aktionswoche findet vom 14. bis 22. Mai 2022 statt.

„Erwachsene sind oftmals Vorbilder für Kinder und Jugendliche – gerade auch beim Thema Alkoholkonsum. Wir sollten ihnen deshalb einen verantwortungsvollen Umgang vorleben“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am 13. Mai 2022 anlässlich der Vorstellung der Plakate. „Kinder und Jugendliche sind Nachahmer. Sie beobachten, wie Erwachsene mit Alkohol umgehen und wollen es ihnen gleichtun. Wir müssen uns immer wieder bewusstmachen, dass auch Alkohol eine Droge ist. Gerade Kinder und Jugendliche, die zu früh und regelmäßig trinken, gefährden sich im hohen Maß, sie schädigen ihre Organe, auch lassen Gedächtnisleistungen und Konzentrationsfähigkeiten nach.“

Rund neun Prozent der 12- bis 17-Jährigen trinken in Deutschland einmal pro Woche Alkohol. Etwa jeder siebte in dieser Altersgruppe (14,7 Prozent) berichtet von einem Trunkenheitserlebnis im letzten Monat, so die Drogenaffinitätsstudie 2019 (PDF) der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Auch steigt das Risiko für eine spätere Alkoholabhängigkeit bei frühem und regelmäßigem Konsum.

Jede und Jeder ist Vorbild

„Mit den Motiven der Plakatkampagne sprechen wir vor allem Familien an, aber auch Verantwortliche im Sport und bei anderen Freizeitaktivitäten. Klar ist: Beim Umgang mit Alkohol kann jede und jeder ein Vorbild in seinem Umfeld werden“, so Minister Lucha. Eine wichtige Rolle bei Aufklärung spiele zudem „HaLT“ (Hart am LimiT) – ein kommunales Alkoholpräventionsprogramm, das auch in Baden-Württemberg mittlerweile fest verankert sei. „HaLT“ wird über das Bündnis für Gesundheit des Spitzenverbands Bund der Krankenkassen (GKV) mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen gefördert. Das GKV-Bündnis für Gesundheit ist die gemeinsame Initiative der gesetzlichen Krankenkassen zur Weiterentwicklung und Umsetzung von Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten. Ziel des Programms ist es, über die Gefahren von Alkoholkonsum aufzuklären sowie Jugendliche und Familien zu beraten, die Hilfe suchen.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, sollen die Motive auch über Social-Media-Kanäle verbreitet werden. Diesen Aspekt unterstreicht für das GKV-Bündnis für Gesundheit in Baden-Württemberg Jacqueline Kühne, Vorständin des Betriebskrankenkassen (BKK) Landesverbandes Süd: „Mit der hybriden Kampagne wollen wir die Zielgruppe lebensnah ansprechen und somit der Kampagne die größtmögliche Reichweite verschaffen. Dass sich so viele „HaLT“-Kommunen beteiligen, ist eine sehr gute Ausgangsbasis für den Erfolg der Aktion.“ Der BKK Landesverband Süd hat seit 2020 die Federführung für die Koordinierung des HaLT-Programms in Baden-Württemberg inne, in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration.

Aktionswoche Alkohol 2022

GKV-Bündnis für Gesundheit: Alkoholpräventionsprogramm „HaLT“– Hart am LimiT

Übersicht über die „HaLT“-Standorte in Baden-Württemberg

Stuttgart darf sich auf fünf Spiele bei der UEFA EURO 2024 freuen

Posted by Klaus on 11th Mai 2022 in Allgemein, Stuttgart

Presse LHS

Das UEFA Exekutivkomitee hat rund 25 Monate vor dem Anpfiff zur UEFA EURO 2024 eine wichtige Entscheidung gefällt und den Spielplan für die Europameisterschaft beschlossen. Die Sitzung in Wien war auch aus Sicht der Host City Stuttgart von großer Bedeutung.

Logo von Stuttgart als Host City der EUFA Euro 2024 mit Emblem des Fernsehturms.

Foto, Leif Piechowski/Stadt Stuttgart

Die spannende Frage war: Wie viele Spiele werden in der baden-württembergischen Landeshaupstadt ausgetragen? Jetzt steht es fest. Die Fußballfans werden fünf Spiele in der Stuttgarter Fußballarena live erleben können. Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper: „Wir freuen uns als Host City auf fünf spannende Spiele. Das ist ein super Ergebnis, ein fantastischer Erfolg für uns als EURO 2024-Gastgeberstadt Stuttgart.“

Los geht’s in der Landeshauptstadt mit einem Spiel der Gruppe C am Sonntag, 16. Juni. Danach folgen drei weitere Begegnungen mit Teams aus der Gruppe A am Mittwoch, 19. Juni, und Sonntag, 23. Juni, sowie mit der Gruppe E am Mittwoch, 26. Juni. Spannend wird es am Freitag, 5. Juli, in der Fußballarena im NeckarPark. Dann geht es im Viertelfinale für zwei Mannschaften um die Qualifikation für das Halbfinale – „siegen oder fliegen“ lautet dann das Motto.

EM-Finale 2024 in Berlin

Insgesamt kämpfen und spielen 24 Nationen vom 14. Juni bis 14. Juli 2024 um die europäische Fußballkrone. Das Eröffnungsspiel der UEFA EURO findet in München statt und das Finale im Berliner Olympiastadion.

Bei der bislang einzigen Fußball?Europameisterschaft in Deutschland 1988 mit acht Nationen wurde im damaligen Neckarstadion zweimal gespielt. Am 12. Juni feierte Irland einen 1:0-Sieg über England und am 22. Juni 1988 trafen die UdSSR und Italien im Halbfinale aufeinander. Die Italiener waren in dieser Partie chancenlos und verloren mit 0:2. Im Finale waren die Niederländer, die im anderen Halbfinale Deutschland mit 2:1 bezwungen hatten, um ihre Stars Marco van Basten und Ruud Gullit übermächtig und kürten sich in München verdient zum Europameister.

Unvergessen zudem die beiden Fußball-Weltmeisterschaften. 1974, als die deutsche Elf den WM-Titel gewann, fanden in Stuttgart vier Spiele statt. Sogar sechs WM?Partien waren es 2006. Einzigartig der Empfang der deutschen Nationalmannschaft im Rahmen des „Sommermärchens“ beim Spiel um Platz 3 in Stuttgart, das das Team von Jogi Löw mit 3:1 gegen Portugal gewann.
Eine solche Stimmung wünscht man sich in zwei Jahren bei der UEFA EURO 2024, wenn Stuttgart wieder Gastgeber eines großen Fußballturniers ist.

Quelle: in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft mbH & Co. KG

Gelbe Post wird immer grüner: 600 Millionen Euro in Nachhaltigkeit in 2022

Posted by Klaus on 11th Mai 2022 in Allgemein

Pressemeldung

Kein anderer Logistikdienstleister investiert so viel in Elektromobilität wie Deutsche Post und DHL Paket in Deutschland.

  • Unternehmensbereich Post & Paket Deutschland investiert in diesem Jahr vor allem in Elektromobilität und grüne Infrastruktur
  • Größte E-Nutzfahrzeugflotte weltweit: 20.000stes Elektrofahrzeug für Zustellung in Deutschland heute in Berlin in Betrieb genommen
  • Flotte der (bio-)gasbetriebenen Lkw wird in 2022 und 2023 auf mehr als 400 Fahrzeuge anwachsen
  • Privatkunden haben mit dem kostenlosen Zusatzservice „Bahntransport“ auf Langrelationen erstmals die Möglichkeit, den klimafreundlichen Transport per Schiene auszuwählen
  • Post- und Paketvorstand Tobias Meyer: „Wenn die Rahmenbedingungen stimmen,  ist ein CO2-neutraler Brief- und Paketdienst in einigen Jahren erreichbar“

Bonn,Berlin – Vor einem Jahr hat der weltweit führende Logistikkonzern Deutsche Post DHL Group seine Nachhaltigkeitsstrategie vorgestellt und konkret dargelegt, wie Deutsche Post und DHL Paket in Deutschland in den nächsten Jahren klimafreundlicher werden wollen. Sichtbarer Beweis dafür, dass die „gelbe Post“ immer grüner wird, ist der 20.000ste Elektrotransporter für die Zustellung in Deutschland, den das Unternehmen heute in Berlin in Betrieb genommen hat. Kein anderer Logistikdienstleister investiert so viel in Elektromobilität wie Deutsche Post und DHL Paket in Deutschland. Allein in diesem Jahr sind es rund 300 Millionen Euro. Einen ähnlich hohen Betrag investiert Deutsche Post DHL 2022 in den Bau und Umbau von klimafreundlichen Betriebsstätten, zum Beispiel CO2-freie Zustellstützpunkte, von denen allein bis Ende des Jahres 100 geplant sind. Um auch im Transport von Sendungen zwischen den Paket- und Briefzentren grüner zu werden, schafft der Unternehmensbereich Post & Paket Deutschland zudem in den nächsten zwei Jahren über 400 (bio-)gasbetriebene Lastwagen an. Und mit neuen „GoGreen Plus“-Produkten“ bietet das Unternehmen Kunden erstmals die Möglichkeit, ihre beim Transport entstehenden CO2-Emissionen aktiv zu steuern und zu reduzieren sowie gezielt den klimafreundlichen Transport per Schiene auszuwählen.

Tobias Meyer, Konzernvorstand Post & Paket Deutschland von Deutsche Post DHL Group, sagt: „Wir sind in den zurückliegenden zwölf Monaten auf allen Ebenen der Logistikkette – vom Produktangebot über den Transport und unsere Gebäude bis hin zur Zustellung auf der letzten Meile – noch klimafreundlicher geworden. Schon heute emittieren wir deutlich weniger CO2 pro Sendung als unsere Wettbewerber, denn in über 50 Prozent unserer Zustellbezirke stellen wir dank der größten E-Flotte im Markt CO2-frei zu. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, ist ein CO2-neutraler, nachhaltiger Brief- und Paketdienst für ganz Deutschland in einigen Jahren machbar.“

Fünf Jahre Stadionallianzen in Baden-Württemberg

Posted by Klaus on 9th Mai 2022 in Allgemein

Pressemeldung

Polizeikräfte bei einem Einsatz im Fußballstadion.

Die Sicherheitsakteure der relevanten Fußballspielorte haben sich im Europa-Park Stadion in Freiburg anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Stadionallianzen getroffen. Dank der Stadionallianzen hat sich die Sicherheit bei Fußballspielen erhöht und die Einsatzstunden der Polizei reduziert.

„Mit der Rückkehr der Fans ins Stadion haben wir den Motor der Stadionallianzen wieder angeworfen. Vereine, Verbände, Kommunen, Fanprojekte sowie Bundes- und Landespolizei haben in einem zweitägigen Workshop im Europa-Park Stadion in Freiburg ihre Arbeit wieder aufgenommen. Mit unseren Stadionallianzen haben wir Pionierarbeit geleistet. Kommunikation auf Augenhöhe statt Konfrontation, Vertrauen statt Misstrauen, gemeinsam statt gespalten – Vereine, Verbände, Fanprojekt, Kommunen und Polizei haben für die Sicherheit bei Fußballspielen in Baden-Württemberg zusammen angepackt und an einem Strang gezogen. Damit hatten wir einen doppelten Erfolg erzielt: Wir haben die Sicherheit bei Fußballspielen erhöht und die Einsatzstunden der Polizei gleichzeitig deutlich reduziert“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl anlässlich eines Treffens der Sicherheitsakteure der relevanten Fußballspielorte in Baden-Württemberg.

Zwangspause der Stadionallianzen während Corona

In der Pandemie waren die Stadien größtenteils leer, die Stadionallianzen mussten eine Auszeit nehmen und konnten ihre Arbeit in der Praxis nicht weiterentwickeln. Deshalb kamen die rund 80 Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Verbänden, Fanprojekten, Kommunen und Polizei jetzt zu einem Re-Start in Freiburg zusammen. Im Fokus standen Verbesserungen für die Situationen in und um die Fußballstadien. Ganz konkret soll in der nächsten Zeit beispielsweise über die Ausbildung und Stärkung der Ordnungsdienste sowie die Verkehrssituation rund um die Arenen und Stadien gesprochen werden. Auch die spieltagsunabhängige Kommunikation untereinander soll ausgebaut werden. Dazu werden jetzt entsprechende Aufgabenpakete geschnürt und dazugehörige Strukturen aufgebaut.

„Der Wille und die Bereitschaft, das im Kontext der Stadionallianzen in Baden-Württemberg seit 2017 aufgebaute Vertrauen zu nutzen, sich aufeinander einzulassen und mit großem Elan den besonderen Spirit der Stadionallianzen fortzusetzen, war in den zwei Tagen in Freiburg spürbar – das ist nach den pandemiebedingten Herausforderungen der vergangenen zwei Jahre aus meiner Sicht absolut erfreulich“, sagte Thomas Schneider, Leiter Fanangelegenheiten der Deutschen Fußball-Liga (DFL), die die Stadionallianzen in Baden-Württemberg von Beginn an eng begleitet. „Die Offenheit und Lust, das Projekt weiterhin gemeinsam anzugehen, und die Bereitschaft, berufsgruppen- und verantwortungsübergreifend zu neuen Sichtweisen und Lösungsansätzen zu gelangen, ist bemerkenswert.“

„In der Pandemie waren die Stadien größtenteils leer und auch die Stadionallianzen mussten eine Auszeit nehmen, konnten ihre Arbeit in der Praxis nicht weiterentwickeln. Mit der Rückkehr der Fans ins Stadion werfen wir den Motor jetzt wieder an – und wollen an den Erfolgen anknüpfen. Die Stadionallianzen sind eine Erfolgsgeschichte, die wir nur gemeinsam weiterschreiben können“, erklärte Minister Thomas Strobl.

Weniger Einsatzkräfte dank Stadionallianzen

Mit der erstmaligen Initiierung der Stadionallianzen im Juli 2017 ist es gelungen, die Zusammenarbeit der handelnden Sicherheitsakteure an den relevanten Fußballstandorten in Baden-Württemberg maßgeblich zu verbessern. Dies hatte bereits in der Saison 2017/2018 dazu geführt, dass die Straftaten und die Anzahl der verletzten Personen bei Fußballspielen in Baden-Württemberg zurückgegangen sind und zugleich die polizeiliche Einsatzbelastung um rund 30.000 Einsatzstunden reduziert werden konnte. In der darauffolgenden Spielzeit konnte dieser Wert nochmal um weitere 6.000 Einsatzstunden verringert werden. Bis zur Unterbrechung der Saison 2019/2020 durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie hielt dieser Trend weiter an. So sind seit Einführung der Stadionallianzen bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie 2020 jährlich gut zwei Millionen Euro weniger Einsatzkosten angefallen als in vergleichbaren Spielzeiten zuvor. Die in der Saison 2016/2017 noch vor Initiierung der Stadionallianzen registrierten 679 Straftaten reduzierten sich in der Spielzeit 2019/2020 auf 366. Die Zahl der Verletzten verringerte sich im Vergleichszeitraum von 145 auf 72.

Zwischenzeitlich haben die Stadionallianzen bundesweite Aufmerksamkeit erlangt. Niedersachen, Hessen und auch einzelne Spielorte in Bayern sind bereits in der Umsetzungsphase, weitere Bundesländer zeigen großes Interesse an dem in Baden-Württemberg entwickelten Konzept. „Bundesweit sind unsere Stadionallianzen ein Erfolgsmodell, sind Vorbild für Bayern, Berlin, Hessen und Niedersachsen. Beim Fußball geht es um mehr als um sportliche Leistung, da wird mitgefiebert, da geht es um Emotionen. Wir alle wissen freilich: Wir brauchen die Stadionallianzen als Sicherheitsnetz, das alle mittragen, um Spaß und Sicherheit beim Fußball zu gewährleisten“, so Minister Thomas Strobl. Mit der Beteiligung an einem eigens für die Stadionallianzen zugeschnittenen Forschungsprojekt der Fachhochschule Potsdam ist es zudem erklärtes Ziel, diesen erfolgreichen Ansatz begleitend zu evaluieren und weiter fortzuentwickeln.

LKA-BW: „We are part of culture – Queeres Europa“: Kunstaustellung im Landeskriminalamt Baden-Württemberg

Posted by Klaus on 9th Mai 2022 in Allgemein

Pressemeldung Landeskriminalamt Baden-Württemberg

Verfolgung, Ermordung, Ausgrenzung, Mobbing und Diskriminierung charakterisieren nach wie vor in vielen Ländern die Lage von gleich- geschlechtlich liebenden Menschen und Menschen mit einem geschlechtlichen Kontext, wie beispielsweise Transsexualität. Immer wieder werden LGBTIQ* Opfer von physischer und psychischer Gewalt, Ausgrenzung oder Hass und Hetze. Das Projekt 100% Mensch hat es sich zur Aufgabe gemacht, für Gleichberechtigung, Akzeptanz und Respekt zu kämpfen. Die Botschaft lautet: Wir sind mehr als Opfer. Wir gestalten diese Gesellschaft, diese Kultur aktiv und positiv mit. Wir schreiben Geschichte.

Foto, We are part of culture im Foyer des LKA BW.

Das gesellschaftliche Klima hat sich in den vergangenen Jahren verschlechtert, der Ton ist rauer geworden. Hass und Hetze gegen Menschen, die nicht dem eigenen Weltbild entsprechen schaffen ein Klima der Angst und bilden den Nährboden für Gewalt. „Auch wir als Polizei erleben die Folgen dieser Entwicklung“, sagt Andreas Stenger, Präsident des Landeskriminalamts Baden-Württemberg (LKA BW). Es gelte, Hass, Ausgrenzung und Gewalt klare Grenzen zu setzen und aktiv dagegen vorzugehen. Egal, wo und gegenüber wen sie geschehe. „Jede Polizistin und jeder Polizist leiste den Eid, Gerechtigkeit gegenüber jedermann zu üben. Vielfalt ist keine Selbstverständlichkeit. Hier sind wir alle gemeinsam gefordert. Respekt, Akzeptanz und Toleranz müssen weiterwachsen“, so Stenger. Das Selbstverständnis einer jeden Polizistin und eines jeden Polizisten müsse es sein, täglich einen Beitrag dazu zu leisten, dass Vorurteile abgebaut werden. „Genau hinzuschauen, zuzuhören und zu hinterfragen ist unser aller Pflicht, insbesondere, wenn es um die Rechte derer geht, die leider noch immer vom Schubladendenken mancher Menschen betroffen sind“, betont Stenger.

Die Kunstausstellung „We are part of culture – Queeres Europa“ zeigt über 30 queere Persönlichkeiten von der Antike bis ins 20. Jahrhundert, die unsere Gesellschaft, unsere Kultur nachhaltig geprägt haben. International bekannte Künstlerinnen und Künstlern schufen diese Portraits der Persönlichkeiten. Die Ausstellung ist vom 9. Mai bis zum 27. Mai 2022 im Foyer des LKA BW zu sehen und ist Teil der internen Öffentlichkeitsarbeit. Die Ausstellung wird von der Abteilung für individuelle Chancengleichheit von Frauen und Männern der Landeshauptstadt Stuttgart gefördert.

„Bunt, vielfältig, einzigartig: Jede und jeder von uns hat eine ganz eigene Lebensgeschichte, Herkunft, Religion, Überzeugung und sexuelle Orientierung. Das macht unsere Gesellschaft aus. Wir alle haben das Recht, gleichberechtigt, frei und ohne Diskriminierung und Ausgrenzung zu leben“, sagt David Fritsch, Leiter der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit des LKA BW. Die Vielfalt sei ein wichtiges Element unserer Gesellschaft und der Garant einer lebendigen Demokratie. Sie erfordere Offenheit, Respekt und Toleranz, so Fritsch. „We are part of culture“ bildet den Auftakt einer Ausstellungsreihe. Das LKA BW wird im kommenden Sommer mit der Ausstellung „Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos“ der faszinierenden Welt der Glaubensrichtungen ein Podium bieten. Im Spätjahr findet die Ausstellung „Jung und Alt“ statt. Schülerinnen und Schüler beleuchten hierbei das Verhältnis der Generationen zueinander. „Die Botschaft ist klar: Wir sind vielfältig. Wir sind alles Menschen“, betont Fritsch.

Weiter Informationen zur Ausstellung und zum Projekt finden Sie unter: www.wearepartofculture.de und www.100mensch.de.

* LGBTIQ ist eine englische Abkürzung und im deutschen übersetzt für lesbisch, schwul (gay), bisexuell, trans*/transgeschlechtlich, inter*/intersexuell und/oder queer.

Mit Hornissen und Wespen leben

Posted by Klaus on 9th Mai 2022 in Allgemein, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Presse LHS

Mit den steigenden Temperaturen sind jetzt auch wieder Wespen und Hornissen verstärkt aktiv. Die Jungköniginnen sind auf der Suche nach geeigneten Plätzen für das neue Nest. Immer öfter nisten sie sich dabei im Rollladenkasten oder auf der Terrasse ein.

Manchmal sind die Tiere auch dort aktiv, wo sie unmittelbar mit uns Menschen in Kontakt kommen können. Dies führt mitunter zu Konflikten. Dabei werden für den Menschen nur zwei Wespenarten lästig: die Deutsche Wespe (Vespula germanica) und die Gemeine Wespe (Vespula vulgaris). Beide Arten bauen ihre Nester in dunklen Hohlräumen, im Boden, hinter Verkleidungen oder auf Dachböden. Freihängende, sichtbare Nester gehören fast immer anderen Wespenarten. Da diese Nester viel auffälliger sind, fallen sie sehr häufig unnötigen Verfolgungsmaßnahmen zum Opfer.

Wespen sind nützliche Tiere, die Blüten bestäuben und Schädlinge bekämpfen. Ein einziges Wespenvolk kann pro Tag bis zu 5.000 Fliegen oder andere Insekten vertilgen. Ihr schlechter Ruf beruht auf ihrer Fähigkeit, sich mit ihrem Stachel zu verteidigen. Sie ernähren sich von zuckerhaltiger Nahrung und füttern ihre Brut mit Insekten. Im Herbst sterben alle Tiere eines Nestes, es wird nicht wieder besiedelt. Nur die Königin überlebt und gründet im nächsten Frühjahr ein neues Nest. Hat eine Wespenkönigin am Haus oder im Garten begonnen ein Nest zu bauen und können zwei bis drei Meter Abstand vom Nest eingehalten werden, sollte man die Tiere in Frieden lassen.

Wespen sind nützliche Tiere

Wespen sind nützliche Tiere, die Blüten bestäuben und Schädlinge bekämpfen. Ein einziges Wespenvolk kann pro Tag bis zu 5.000 Fliegen oder andere Insekten vertilgen. Ihr schlechter Ruf beruht auf ihrer Fähigkeit, sich mit ihrem Stachel zu verteidigen. Sie ernähren sich von zuckerhaltiger Nahrung und füttern ihre Brut mit Insekten. Im Herbst sterben alle Tiere eines Nestes, es wird nicht wieder besiedelt. Nur die Königin überlebt und gründet im nächsten Frühjahr ein neues Nest. Hat eine Wespenkönigin am Haus oder im Garten begonnen ein Nest zu bauen und können zwei bis drei Meter Abstand vom Nest eingehalten werden, sollte man die Tiere in Frieden lassen.

Es empfiehlt sich, ruhig zu bleiben, heftige Bewegungen zu vermeiden und die Tiere nicht anzupusten. Süße Speisen und Getränke im Freien sollten abdeckt und Kleinkindern nach dem Essen Mund und Hände abgewaschen werden. Vom Kauf von mit süßem Saft oder Bier gefüllten Wespenfallen ist abzuraten. Die Tiere sterben in der Flüssigkeit einen qualvollen Tod. Zudem gehen nur alte Tiere in die Falle. Das aktive Volk wird nicht dezimiert. Wespen können von bestimmten Düften, wie Parfum oder Cremes, angelockt werden. Außerdem fliegen Sie gerne auf bunte Kleidung. Ein Fliegengitter verhindert das Eindringen in Wohnräume. Wenn ein einzelnes Tier im Haus ist, kann es durch die Zugluft zweier geöffneter Fenster nach draußen geleitet werden. Eine andere Möglichkeit ist, die Wespe in einem Glas zu fangen und draußen frei zu lassen. Im Herbst und Winter sollten alle möglichen Einfluglöcher am Haus abgedichtet werden, damit im kommenden Frühjahr dort keine Wespen mehr einziehen.

Hornissen sind friedlich

Hornissen sind sehr friedliche Tiere. Sie reagieren nur dann aggressiv, wenn man zu nahe an ihr Nest kommt und die Flugbahn versperrt oder wenn man wild nach ihnen schlägt. Sie können stechen, aber ihr Stich ist nicht heftiger als ein Wespenstich. Sie kommen im Gegensatz zu Wespen nicht zum gedeckten Tisch im Garten oder auf der Terrasse. Hornissen sind mittlerweile durch Bekämpfungsmaßnahmen und den Mangel an Lebensräumen gefährdet. Die Tiere sind tagaktiv, gehen aber auch noch bei fast völliger Dunkelheit auf Insektenjagd. Sie fliegen dabei ähnlich wie Nachtfalter dem Licht entgegen und landen häufig dabei in Wohnräumen. Wird das Licht gelöscht, findet die Hornisse den Weg nach draußen. Wegen ihrer Gefährdung und ökologischen Bedeutung sind Hornissen naturschutzrechtlich besonders geschützt. Eingriffe in Hornissennester dürfen nur in Ausnahmefällen mit behördlicher Genehmigung erfolgen, wenn beispielsweise eine Gefahrenlage für Personen besteht, etwa beim Vorliegen spezieller Allergien oder im Umfeld von Kindergärten. Dann muss das Hornissennest gegebenenfalls entfernt oder umgesiedelt werden. In Stuttgart sind in solchen Fällen die Fachleute der Feuerwehr unter der Telefonnummer 216-70 die richtigen Ansprechpartner.

Weitere Informationen

Mehr Informationen und Ansprechpartner zu dem Thema enthält das Faltblatt „Mit Wespen und Hornissen leben“. Es liegt an der Infothek im Rathaus aus. Das Faltblatt und telefonische Beratung gibt es auch bei der Umweltberatung in der Gaisburgstraße 4. Die Umweltberatung ist telefonisch unter 216-88600 oder über E-Mail umweltberatung@stuttgartde erreichbar.

Foto, Stratkon

Bürgermeister Peter Pätzold startet Umwelt- kampagne STADTRADELN Stuttgart 2022

Posted by Klaus on 9th Mai 2022 in Allgemein, Stuttgart

Presse LHS

Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, hat am Montag, 9. Mai, den Startschuss für das STADTRADELN Stuttgart 2022 gegeben. Zusammen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der diesjährigen Kampagne fuhr der Bürgermeister eine erste Tour durch die Innenstadt.

Der Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, Peter Pätzold (rechts vorne) und die Fahrradbeauftragte der Landeshauptstadt Stuttgart, Eva Adam, bei der Auftaktveranstaltung zum Stadtradeln Stuttgart 2022.

Der Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, Peter Pätzold (rechts vorne) und die Fahrradbeauftragte der Landeshauptstadt Stuttgart, Eva Adam (auf dem Lastenrad), bei der Auftaktveranstaltung zum Stadtradeln Stuttgart 2022.

Foto, Leif Piechowski/LHS

Bürgermeister Pätzold sagte: „Hier im Herzen Stuttgarts gehört das Radfahren zum Leben dazu und ist Teil der Alltagsmobilität. Auch, wenn es manchmal eng zugeht, kommen Radfahrende und Zufußgehende gut miteinander aus und nehmen gegenseitige Rücksicht. Wo immer es geht, schaffen wir Platz für nachhaltige Mobilität.“

Peter Pätzold setzt dieses Jahr wieder auf eine rege Teilnahme der Stuttgarter Teams: „Mit dem STADTRADELN möchten wir alle Generationen für das Radfahren begeistern und vor allem dazu animieren, sowohl kürzere als auch längere Strecken mit dem Fahrrad zurückzulegen. Gemeinsam wollen wir dieses Jahr bei unserem Endergebnis die Eine-Million-Kilometer-Marke knacken!“

Besondere Preise für die Schulen

Ein besonderes Augenmerk liegt für Pätzold zudem auf den Schulen. „Nach zwei anstrengenden Jahren ist die STADTRADELN Schul-Challenge eine gute Gelegenheit, das Schulleben wieder zu aktivieren und den Teamgeist zu fördern.“ Bei der STADTRADELN Stuttgart Schul-Challenge können Schulen, die beim STADTRADELN teilnehmen, Sonderpreise für ihr Team gewinnen. Sie richtet sich an alle Stuttgarter Schulen, die mit Klassen, Kursstufen, Lehrkräfte oder Eltern mitmachen können. Der erste Preis ist ein RadCHECK der Initiative RadKULTUR, der einen Tag für die gesamte Schule kostenlos Fahrräder überprüft und kleinere Reparaturen vornimmt. Für die Plätze zwei und drei gibt es eine Finanzspritze für den nächsten (Fahrrad-) Ausflug.

Jetzt anmelden und mitradeln!

Wer am STADTRADELN Stuttgart 2022 teilnehmen möchte, kann sich online unter

 www.stadtradeln.de/stuttgart registrieren. Einzige Voraussetzung: Die Radfahrenden müssen in Stuttgart wohnen, arbeiten, dort eine (Hoch?)Schule besuchen oder einem Verein angehören. Dabei spielt es keine Rolle, wo die Kilometer erradelt werden – dies kann in? und außerhalb Stuttgarts, auf dem Weg zur Arbeit, aber auch in der Freizeit oder sogar im Urlaub sein.

Die teilnehmenden Teams tragen ihre gesammelten Kilometer online ein und können gleichzeitig tagesaktuell mitverfolgen, welche Strecken im Aktionszeitraum vom 9. bis 29. Mai schon für Stuttgart geradelt wurden, welche Teams ganz vorne liegen und auf welchen Platz Stuttgart im bundesweiten Ranking klettert. Wer kein eigenes STADTRADELN?Team gründen möchte, kann sich als Einzelperson einem offenen Team anschließen und Kilometer für die gute Sache sammeln. Die erfolgreichsten Stuttgarter STADTRADELN?Teams werden wieder im Rahmen einer Preisverleihung geehrt.

Wichtig: Die Teams können, müssen aber nicht, gemeinsam fahren – sie bilden vor allem eine virtuelle Gruppierung; jedes Mitglied trägt seine Kilometer eigenständig ein. Es gibt selbstverständlich auch die Möglichkeit, Kilometer nachzutragen, wenn man an einem Tag den Eintrag versäumt hat.

Anmeldungen, Infos und Ergebnisse gibt es unter

 www.stadtradeln.de/stuttgart . Aktuelle Infos zur Stuttgarter Kampagne sind darüber hinaus auch unter  www.facebook.com/0711radelt sowie  www.instagram.com/stadtradeln.stuttgart verfügbar. Weitere Informationen zum Radfahren in Stuttgart finden sich online unter  www.stuttgart.de/leben/mobilitaet/fahrrad .

Fahrtüchtigkeit im Blick

Posted by Klaus on 5th Mai 2022 in Allgemein

Pressemeldung

Mit der bundesweiten Kontrollaktion für mehr Verkehrssicherheit „sicher.mobil.leben – Fahrtüchtigkeit im Blick“ und der landesweiten Präventionskampagne „Klare Sache, klarer Kopf – immer die beste Taktik“ wird die Sicherheit im Straßenverkehr im Land gestärkt.

„Der Straßenverkehr erfordert unsere uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Weder die Polizei noch ich haben daher absolut kein Verständnis für Menschen, die sich berauscht, übermüdet oder anderweitig beeinträchtigt ans Steuer setzen und damit nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die der anderen Verkehrsteilnehmenden aufs Spiel setzen“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl anlässlich des bundesweiten Aktionstages „sicher.mobil.leben – Fahrtüchtigkeit im Blick.“ am 5. Mai 2022.

Mangelnde Fahrtüchtigkeit ursächlich für 2.500 Unfälle

Am Kontrolltag sind allein in Baden-Württemberg mehr als 1.700 Polizeibeamtinnen und -beamten an rund 330 Kontrollstellen im Einsatz.

Dass die Schwerpunktsetzung aktueller denn je ist, verdeutlicht ein Blick in die Statistik: Bundesweit kam es im Jahr 2021 zu rund 20.400 Unfällen mit Personenschaden aufgrund mangelnder Fahrtüchtigkeit. In Baden-Württemberg waren es etwa 2.500 Unfälle mit verletzten Personen, bei denen mangelnde Fahrtüchtigkeit unfallursächlich war. Die Dunkelziffer dürfte allerdings gerade in diesem Bereich nicht unerheblich sein. Mangelnde Fahrtüchtigkeit ist dabei zumeist auf den übermäßigen Konsum von Alkohol sowie die Einnahme anderer berauschender Mittel zurückzuführen.

So sind 2021 in Baden-Württemberg bei Alkohol- und Drogenunfällen 31 getötete Menschen zu beklagen, was eine Verdopplung zum Vorjahr darstellt. Jeder siebte Verkehrstote ist demnach auf mangelnde Fahrtüchtigkeit zurückzuführen.

„Klare Sache, klarer Kopf – immer die beste Taktik“

Um dem Thema noch mehr Gewicht zu verleihen, fällt heute auch der Startschuss für die baden-württembergische Präventionskampagne „Klare Sache, klarer Kopf – immer die beste Taktik“. Für die Präventionskampagne konnten die Fußballbundesligavereine des VfB Stuttgart, des SC Freiburg sowie die Herren und- Frauenmannschaft der TSG 1899 Hoffenheim gewonnen werden. In Zusammenarbeit mit den Fußballvereinen wurde jeweils ein vereinsbezogener Spot entwickelt, der insbesondere junge Menschen für die enorm großen Gefahren mangelnder Fahrtüchtigkeit im Straßenverkehr sensibilisieren soll. Die Kurzclips werden über die Social-Media-Kanäle der Polizei sowie der Vereine veröffentlicht und sind auch in den Stadien der Fußballvereine zu sehen.

„Mit den Fußballbundesligavereinen haben wir weitere starken Partner für mehr Verkehrssicherheit gewinnen können. An dieser Stelle spreche ich den Vereinen meinen besonderen Dank aus, denn sie setzen sich damit vollkommen unentgeltlich für die gute Sache ein. Die Kampagnenbotschaft ‚Klare Sache, klarer Kopf – immer die beste Taktik!‘ wird authentisch und ohne erhobenen Zeigefinger von hochkarätigen Fußballstars transportiert, die für junge Menschen absolute Vorbilder sind. Zudem danke ich gerade im Hinblick auf unseren diesjährigen Schwerpunkt beim Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS). Als starker Partner unserer Verkehrssicherheitsaktion GIB ACHT IM VERKEHR setzt er sich seit vielen Jahren für eine nüchterne Verkehrsteilnahme ein“, betonte Innenminister Thomas Strobl.

Bundesweite Kontrollaktion 2018 ins Leben gerufen

Bereits im Jahr 2018 wurde die bundesweite Kontrollaktion von der Innenministerkonferenz ins Leben gerufen und hat jährlich eine andere Schwerpunktsetzung. In diesem Jahr steht die „Fahrtüchtigkeit“ im Fokus. Weitere Informationen zur Aktion und dem Thema Verkehrssicherheit finden Sie in den sozialen Medien unter dem Hashtag #sichermobilleben.

GIB ACHT IM VERKEHR: Klare Sache, klarer Kopf

Ministerium für Verkehr: Verkehrssicherheit

Siehe auch den Polizeibericht für Stuttgart>>>>

50 Jahre Mobiles Einsatzkommando

Posted by Klaus on 5th Mai 2022 in Allgemein

Pressemeldung

Das Mobile Einsatzkommando der Polizei des Landes Baden-Württemberg feiert 50-jähriges Bestehen. Die Polizistinnen und Polizisten des Mobilen Einsatzkommandos sind oftmals die unbeachteten Helden bei polizeilichen Ermittlungserfolgen.

„Vor 50 Jahren wurde das bundesweit erste Mobile Einsatzkommando (MEK) beim Landeskriminalamt in Baden-Württemberg ins Leben gerufen und setzte damit schon damals Maßstäbe. Die Gründung dieser polizeilichen Spezialeinheit hat sich seither nicht nur bewährt – die Kommandos sind bei der Verbrechensbekämpfung unersetzlich geworden“, sagte der Staatssekretär im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen, Wilfried Klenk beim Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Mobilen Einsatzkommandos des Landes Baden-Württemberg in Göppingen.

„Besonders“ ist das Prädikat des MEKs

Die Mobilen Einsatzkommandos bilden eine Speerspitze im System der Bekämpfung von Schwerstkriminalität. Immer dann, wenn für die Ermittlungen der Kriminalpolizei besondere Einsatztaktiken, Techniken oder Einsatzmittel benötigt werden, unterstützen die sogenannten „MEK“.

Eine hohe Einsatzbereitschaft, viel Flexibilität und Motivation sind beim MEK Grundvoraussetzung und gelebtes Selbstverständnis. Die Beamtinnen und Beamten schultern eine enorme Einsatzdichte und -intensität. Nicht selten kommen die Unterstützungsanforderungen der Polizeidienststellen kurzfristig und die Einsatzmaßnahmen sind in der Regel körperlich und psychisch sehr anspruchsvoll und zum Teil auch gefährlich. Von der Observation bis hin zur Festnahme haben es die Spezialisten meist mit Schwerkriminellen oder gar organisierter Kriminalität zu tun. „Für kaum einen anderen Dienstzweig sind die Anforderungen an die Beamtinnen und Beamten so hoch wie für die Mitglieder des MEK. Ihr außergewöhnlich hoher Ausbildungsstand und eine kontinuierliche Fortbildung sind Markenzeichen dieser Einheiten“, betonte der Staatssekretär.

Bundesweit erstes Mobiles Einsatzkommando

Anlass für die Gründung des bundesweit ersten Mobilen Einsatzkommandos beim Landeskriminalamt in Baden-Württemberg war die damalige terroristische Bedrohung durch die Rote-Armee-Fraktion (RAF). Es folgten bis 1981 vier weitere MEK an den Standorten Freiburg, Karlsruhe Stuttgart und Tübingen. Mit der Polizeistrukturreform 2014 wurde das Polizeipräsidium Einsatz mit der neuen Direktion Spezialeinheiten gegründet, die nunmehr vier schlagkräftige MEK an den Standorten Freiburg, Göppingen, Karlsruhe und Stuttgart vereint.

Insbesondere in den Bereichen Staatsschutzkriminalität sowie Organisierte Kriminalität sind bei den MEK zwischenzeitlich hohe Einsatzzahlen zu verzeichnen. Aber auch die Anforderungen des Alltags, wie Observations- oder Zugriffsmaßnahmen umspannen das Arbeitsfeld der MEK.

Unbeachtete Helden bei Ermittlungserfolgen

„Die Kolleginnen und Kollegen der Mobilen Einsatzkommandos sind oftmals die unbeachteten Helden bei polizeilichen Ermittlungserfolgen. Sie agieren verdeckt und im Hintergrund, leisten aber in der Regel entscheidende Beiträge zur Beweisführung oder zu Festnahmen. Zum Jubiläum wollen wir sie einmal zu Recht ins Rampenlicht stellen: Herzlichen Dank an alle, die zur 50-jährigen Erfolgsgeschichte beigetragen haben. Baden-Württemberg ist für Kriminelle kein gutes Pflaster. Sorgen Sie bitte auch in Zukunft dafür, dass dies so bleibt“, so die abschließenden Worte des Staatssekretärs.

Archivfoto