Archive for the ‘Stuttgart Untertürkheim. Luginsland, Rotenberg, Grabkapelle’ Category

Genuss-Sonntage von Mai bis Oktober 2018 an der Grabkapelle auf dem Württemberg

Eine kulinarische Reise um die Welt

K-Priesterhaus-15Die Grabkapelle auf dem Württemberg ist der Beweis einer königlichen Liebe. Da Liebe bekanntlich auch durch den Magen geht, bietet sich allen Verliebten und Genießern jeden Sonntag die Gelegenheit, Spezialitäten aus Russland, Amerika, Italien, Frankreich und Schwaben bei wunderbarer Aussicht auf die Stadt und die Weinberge zu genießen.
Genuss-Sonntage auf dem Württemberg

TERMIN

Mai bis Oktober 2018
Jeden Sonntag, 11.30 – 16.30 Uhr

Im Mittelpunkt jeden Monat ein anderes Land

  • Mai: Russland
  • Juni: Amerika
  • Juli: Italien
  • August: Frankreich
  • September: Schwaben
  • Oktober: Herbstzauber

Foto, Klaus

1. Mai-Fest beim Musikverein Untertürkheim

MV-UTDietbachstraße-371. Mai-Fest ab 11 Uhr

Vereinsgarten des Musikvereins
Untertürkheim

 

 

Adresse Vereinsheim:

Dietbachstraße 37

70327 Stuttgart

musikverein-untertuerkheim.de
Flyer, Veranstalter
Info: neckarufer.info/
Foto, Klaus

Widdersteinstraße – „boulevard of broken dreams“ – „Das ist der Widdersteinstraßen – Blues“

Widdersteinstraße – „das schlechtestes Ortszentrum der Stadt Stuttgart!“ Diese traurige Meldung konnte man schon voriges Jahr der Lokalpresse entnehmen. Der Kampf gegen den Ladenleerstand sei mühsam, ein massiver „Trading-down-Effekt“ nicht zu übersehen. Die Fortsetzung des Kampfes mit theatralischen Mitteln konnte man am vergangenen Wochenende in der Untertürkheimer Sängerhalle erleben: Die Untertürkheimer Sopranistin Renate Brosch, im Kulturhausverein  aktiv und in Untertürkheim bekannt für ihre ungewöhnlichen Veranstaltungsideen, hatte das Thema aufgegriffen und eine hinreißende musikalische Komödie  auf die Bühne gebracht, flankiert von der Bühnenbildnerin Marlene Blumenstock, die eine umwerfende Kulisse dazu gemalt hat: die leeren Läden der Widdersteinstraße mit der sarkastisch anmutenden Überschrift „Einkaufsspass“.

Den hatten die verbliebenen Anwohnerinnen und Anwohner nach einer imaginierten Schließung des letzten Ladens, respektive die Sängerinnen und Sänger des Gesangstudios Renate Brosch, wahrlich nicht mehr.

KE-2018-04-15-19.16.33Dieses Horrorszenario war  die Steilvorlage für eine über zweistündige, äußerst unterhaltsame Bühnenshow. Konsumfrei war  das Motto: Da gab es den verarmten Pianisten Karl-Friedrich Schäfer, der als Akkordeonist seine Tage auf der ausgestorbenen Widdersteinstraße fristet, die eiligen Berufstätigen, die nur noch durch die Straße huschen und achtlos ihre „Coffee-to-go“Becher fallen lassen, da gab es den UHT-Päckchenboten, der die Online-Päckchen über die Bühne schleppt.

Sehr witzig war eine von Petra Fogl angeführte Yogagruppe „Hartz IV-in-Bewegung“, die ihr geliebtes Yogastudio geschlossen vorfindet. Da gab es einen unermüdlichen und vergeblichen Kehrwöchner, einen skurrilen Bauausschuss mit dem waghalsigen Plan, die Widdersteinstraße als „Klein-Venedig“ mit Neckarwasser zu fluten. Eine besonders vorwitzige Schülerin (Frieda Schwenk) provoziert den AfD-Bürgermeister mit einem Song aus Ghana. Transitreisende versuchen vergeblich, im Untertürkheimer Bahnhof einen Aufenthaltsraum zu finden: längst ist Stuttgart 21 nach einer hydrologischen Katastrophe Makulatur und Untertürkheim der neue Hauptbahnhof.

Eine reiche Amerikanerin taucht auf, die am Schluss auf offener Straße vom Kehrwöchner ermordet wird, weil sie die ganze Widdersteinstraße an Investoren verkauft hat.  Davor gibt es noch eine Straßendemo, angeführt von Andrea Nicht-Roth, einer Untertürkheimer „Bunt-statt-grau“-Aktivistin.

Das Feuerwerk an brillant-skurrilen Ideen wird musikalisch kräftig unterfüttert: da gab es alles von Monteverdis subtilem Duett „Interrotte speranze“ über dramatische Szenen aus Mozart-Opern (köstlich und stimmlich sehr potent die drei Damen der Königin der Nacht als die weibliche Bürgerwehr „Widderstein-Witches“ mit Elisabeth Charlotte Nusser, Sabine Hanneforth, Babette Winkelmann) bis hin zu „Boulevard of Broken Dreams“ von Green Day am Schluss als aufgerautem Punk-Song mit Bachtr Ahmad als überzeugendem Solisten.

Die Schülerinnen und Schüler von Renate Brosch – obwohl keine professionellen Sänger –  sangen auf hohem Niveau und durchaus mit professionellem Anspruch, wobei die Rollen und sängerischen Anforderungen so maßgeschneidert präsentiert wurden, dass man der erfahrenen Pädagogin ein Kompliment machen muss. Besondere Highlights waren Thilo Ederle als Bürgermeister mit überzeugender Bassbuffo-Stimme, Sophia Marheineke als verwöhntes Wohlstandtöchterchen mit jugendlich klarer Sopranstimme, Astrid Toenniessen als Sopran-Koloratur-Akrobatin, Jürgen Ankele mit romantischem Tenorschmelz, nicht zuletzt Renate Brosch selbst mit Georg Kreislers beißend-satirischem Song „Gelsenkirchen“, der Parallelen aufzeigte zwischen dem 60er-Jahre-Kohlestaubparadies und dem heutigen Feinstaubparadies Stuttgart.

Das Duo Ännie & Jogs (als Gast) sorgte zwischendurch für entspannte Swing-Atmosphäre, zu der auf der Bühne die Widdersteintraßen-Anwohner lässig-tanzend chillen konnten, immer wieder gab es einen Blick in die leeren Ladenschaufenster der Kulissen: Konsum, der „moderne Kulturersatz“, den gab es halt nicht mehr. Besonderen Beifall gab es noch für Karl-Friedrich Schäfer, der in seiner Dreifachfunktion als Schauspieler-Akkordeonist-Pianist omnipräsent war.

Kulturhausverein Untertürkheim e.V.

Foto  von Klaus Enslin >> mehr Fotos hier <<

Untertürkheim – Fr. 27.4. Ortsführung um 16 Uhr

Untertürkheimer-TreffUntertürkheim Führung durch den Ort

Klaus Enslin vom Bürgerverein Untertürkheim führt am Freitag, 27. April 2018, Interessierte durch das Zentrum des Stadtbezirks Untertürkheim.

Beginn ist um 16 Uhr. Die Teilnehmer treffen sich an der Weinpresse gegenüber dem Bahnhof Untertürkheim in der Arlbergstraße.

Der Rundgang ist kostenlos und dauert etwa zwei Stunden. Es ist keine Anmeldung erforderlich.
www.bv-untertuerkheim.de

Info,  neckarufer.info

Foto, Klaus

Neue Wasserleitung in der Augsburger Straße

Netze BW investiert in das Wassernetz in Stuttgart-Untertürkheim

EnBW In der Augsburger Straße auf Höhe der der Stadtbahnhaltestelle „Blick“ erneuert die Netze BW in den nächsten Wo-chen eine Wasserleitung. Geplant sind vier Bauabschnitte, die sich über rund 150 Meter bis zur Einmündung der Straße Beim Herzogenberg hin-ziehen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juni. Die Netze BW investiert rund 140.000 Euro in die sichere Versorgung mit Trinkwasser. Der Autoverkehr wird über eine Baustellenampel geregelt und kann die Baustelle wechselweise einspurig passieren.

Netze BW GmbH

Stuttgart Untertürkheim – Durchsuchung nach kinderpornografischen Dateien

Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt: Durchsuchung nach kinderpornografischen Dateien

K-Polizei-5Polizeibeamte haben am Freitag (06.04.2018) mit richterlichem Beschluss die Wohnung eines 58 Jahre alten Mannes durchsucht, der im Verdacht steht, über ein Chatportal kinderpornografische Bilddateien ausgetauscht zu haben. Die Beamten beschlagnahmten einen Laptop, zwei externe Festplatten, sechs Handys und diverse weitere Speichermedien, die nun ausgewertet werden müssen. Der Tatverdächtige wurde nach Abschluss der Maßnahmen wieder entlassen, er muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.

Symbolfoto, Klaus

Grabkapelle auf dem Württemberg öffnet ab 30.03.2018

Grabkapelle RotenbergAb morgen öffnen sich die Tore der Grabkapelle wieder ganz weit. Wir freuen uns auf die neue Saison 2018!

Öffnungszeiten vom 30. März bis 1. November: Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10:00 – 17:00 Uhr

Info:facebook.com/GrabkapelleWuerttembergStuttgar

grabkapelle-rotenberg.de/

Foto, Klaus

Ortsmuseum Untertürkheim/Rotenberg öffnet am So 8.4.2018

Museum-Plakat-2018-A4-UtKunstschaffende sehen Untertürkheim und Rotenberg

Bald ist es wieder so weit: Sobald der Frühling naht, öffnet auch  das Ortsmuseum Untertürkheim/Roten-  berg des Bürgervereins über das Sommerhalbjahr erneut seine Pforte. Mit der Eröffnung am Sonntag 8. April um 11 Uhr bietet das Museum interessierten Besuchern neben der heimatgeschichtlichen Dauerausstellung im Alten Schulhaus in der Württembergstraße 312 traditionell wieder eine Sonderausstellung – in diesem Jahr ein besonderer Kunstgenuss.

Denn die Verantwortlichen haben von insgesamt 23 einheimischen Kunstschaffenden 45 Werke zusammengetragen. Viele davon sind von der örtlichen Umgebung des alten Wengeterorts inspiriert, aber auch die starken Veränderungen durch Industrie und wirtschaftlicher Dynamik werden thematisiert. Nicht unerwartet zeigt sich die Spannweite der Motive auch in einer Vielfalt von Techniken und Malstilen. Am Tag der Eröffnung werden die Künstler und ihre Werke in einer Präsentation am 11 und 14 Uhr vorgestellt.

Einen Kunstgenuss der ganz besonderen Art – sowohl optisch als auch akustisch – bietet, verpackt in einem klassisch-goldenen Bildrahmen ein kinetisches Musikbild. Dieses Kleinod, vom Ludwigsburger Wilhelm Seitter in den Achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts geschaffen, verblüfft sowohl durch seine Ideenvielfalt als auch die exzellente Detailtreue. Motiv ist ein Blick auf Rotenberg mit seiner Grabkapelle und sein in 39 Elementen umgesetztes, sehr lebendiges Ortsleben vor 140 Jahren. Erst in Bewegung lebt die Szenerie mit Spielorgel-Melodien richtig auf, die, wie alle beweglichen Elemente, über eine zentrale Walze erzeugt werden.

kinetisches-Musikbild--11Kinetisches Musikbild – Foto: Enslin

 

 

 

 

 

 

 

Klar, dass der Zahn der Zeit an diesem filigranen Werk nicht spurlos vorbei gegangen war. Doch dem Rotenberger Tüftler Wolfgang Otto-Merk ist es in vielstündiger Arbeit gelungen, das Musikbild wieder zu erstaunlicher Lebendigkeit zu erwecken und es damit erstmals der Öffentlichkeit zu präsentieren. Seinem Schöpfer Wilhelm Seitter war wohl der schwäbische Tüftlergeist in die Wiege gelegt, war er doch der Neffe von Jakob Friedrich Kammerer, der als Erfinder der Zündhölzer gilt. Leider hatte der mit seinem Landesfürsten Herzog Karl Eugen, der ihn drangsalierte, weniger Glück, bevor er dann in die Schweiz fliehen konnte.

Sonderausstellung im Ortsmuseum 8.4.2018 -14.10.2018:
Kunstschaffende sehen Untertürkheim und Rotenberg
23 Künstler porträtieren den Stadtbezirk in unterschiedlichen Techniken

Die Ausstellung im Ortsmuseum in der Württembergstraße 312 ist jeweils am ersten Sonntag in den Monaten Mai bis September von 14 – 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Am 19. November zieht die Ausstellung dann in die Stadtteilbibliothek Untertürkheim um und wird dort nochmals bis 15. Dezember zu sehen sein.
Infos unter www.bv-untertuerkheim.de

Infos: neckarufer.info
wirtemberg.de
bv-untertuerkheim.de

Fotos, Klaus Enslin

Ostergarten-Café Wallmerkirche (Untertürkheim) am So 25. März 2018

Am Sonntag, 25. März 2018 bietet die evangelische Kirchengemeinde in der Wallmerkirche wieder einen besonderen Service an. Die letzten Tage von Jesus können am Palmsonntag von 14 bis 18 Uhr an den verschiedenen Stationen im Ostergarten erlebt werden. Um 15 und 17 Uhr können Gäste an offenen Führungen teilnehmen. Anschließend oder zuvor können die Besucher im Ostergarten-Café das Erlebte bei Kaffee und Kuchen nachwirken lassen.

Infos zum Ostergarten in der Wallmerkirche

Info von neckarufer.info

Logo, Ostergarten
Fotos, Klaus

Stuttgart Untertürkheim – Gaststättenkontrolle

Polizeibericht

K-Zoll-3Polizeibeamte haben am Samstagabend (17.03.2018) bei einer Gaststättenkontrolle an der Augsburger Straße eine Vielzahl von gaststättenrechtlichen Verstößen festgestellt und eine Veranstaltung untersagt. Die Beamten kontrollierten zusammen mit Mitarbeitern des Hauptzollamtes und des Finanzamtes Stuttgart gegen 21.30 Uhr die Diskothek und stellten unter anderem fest, dass für die Veranstaltung keine Genehmigung vorlag. Neben Verstößen gegen das Gaststättengesetz, das Jugendschutzgesetz und das Landesnichtraucherschutzgesetz fanden die Beamten auch Rauschgift, das niemandem zugeordnet werden konnte. Außerdem stellten sie Mängel im Bereich des Brandschutzes fest. Aufgrund der festgestellten Verstöße untersagten die Beamten den weiteren Betrieb der Gaststätte.

Foto, Klaus