Archive for the ‘Gerhard Wagner’ Category

Gerhard Wagner ein Schriftsteller aus dem Stuttgarter Osten ist verstorben

Posted by Klaus on 19th Juli 2011 in Gerhard Wagner, In und um Gablenberg herum

Nach langer schwerer Krankheit ist gestern der Schriftsteller Gerhard Wagner verstorben.

Er wohnte in Gaisburg und machte durch mehrere Aktionen auf sich aufmerksam.

Einige Beispiele:

Lurchi auf dem Gaskessel

Linie 4 – Stuttgarter „City of New Orleans“ von G.W. 2004

Schillerdenkmal

“Poznamkovy blok”

Die Geschichte zum Krautwickelwettbewerb in der Friedenau

“Explosive Herrenpartie in memoriam Bohumil Hrabal” inszeniert von Gerhard Wagner

Sein eigener Blog: gerhard gottfried wagner.blogspot

Mehr zu seine Aktionen unter Gerhard Wagner hier im Blog.

Weitere Infos unter wikipedia/Gerhard Wagner/Schriftsteller

Foto, Klaus

„Explosive Herrenpartie in memoriam Bohumil Hrabal“ inszeniert von Gerhard Wagner

Posted by Klaus on 30th Mai 2011 in Gerhard Wagner, Künstler/innen, Stuttgart

„Seit ca. 20 Jahren wartet ein ca. 1,5 Meter langes Papier-Wasserlinienmodell der „Titanic“ auf seine Bestimmung: Ich hatte es   mit zahlreichen Feuerwerkskörpern aller Arten und Größen, Pattecks-Leim   und Gummiringen gefüllt und mit Sprühkleber imprägniert.“
Gerhard Wagner

Nun wurde es am 23. Mai auf dem Grillplatz der Egelseer Heide abgefackelt.
Es waren 5 Mannsbilder, die sich daran erfreuten.

Info zu wikipedia/Gerhard_Wagner_Schriftsteller und gablenberger-klaus-blog/category/gerhard-wagner
wikipedia/Bohumil_Hrabal

Wenn der Film von Vaclav Reischl zu diesem Ereignis veröffentlicht wird werden wir natürlich hier im Blog darauf verlinken.

Fotos, Klaus

Krautwickelwettbewerb im Restaurant-Theater-Friedenau Stuttgart Ost

Im Oktober findet wieder der traditionelle Krautwickelwettbewerb in der Friedenau, Rotenbergstraße 127 in Stuttgart Ost, statt.
Wir berichteten ja schon darüber, auch wie der Wettbewerb entstand ( die-geschichte-zum-krautwickelwettbewerb-in-der-friedenau von Gerhard Wagner)


Der Krautwickelwettbewerb findet am 11. Oktober 2009 ab 18.30 Uhr statt.

Einen Bericht zum Ausgang des Wettbewerbs findet man im stuttgarter-wochenblatt/ Für den besten Krautwickel einen Pokal

Wer Lust hat kann sich noch an diesem Wettbewerb beteiligen. Koch-Interessierte bitte in der Friedenau melden.
Infos: restaurant-theater-friedenau/Krautwickelwettbewerb
Kontakt: Persönlich in der Friedenau vorbeischauen, Hier oder einfach anrufen unter Telefon: 0711 2 62 69 24 Fax: 0711 2 80 48 85

Fotos, Sabine und Klaus

Die neue Bibliothek entsteht – Und man kann dabei zusehen

Diesen Tipp verdanken wir Gerhard Wagner.

An der Baustelle an welcher die neue Bibliothek gebaut wir wurde eine Webcamp aufgestellt, um Interessierten die Baufortschritte zu zeigen. Nebenbei kann man im Hintergrund einen Teil des Stuttgarter Osten (Friedenskirche, Nikolauskirche) und die vorbeifahrenden Züge sehen.

Der Link: /webcam grossbaustelle
Die Seite aktualisiert sich alle 60 Sekunden.

Gerhard Wagner schreibt noch: Am linken Rand der Baustelle sieht man die Tunnelschächte für eine neue Stadtbahn-Linie, später wird das ganze Niveau auf die Höhe des Hügel rechts am Bildrand aufgeschüttet. Das quadratische Element in der Mitte ist ein Stück der Fassade, in die kürzlich als symbolische Grundsteinlegung ein Buch mit Beiträgen verschiedener Bürger und Schüler usw. eingelassen wurde. Dieses Buch wird auch noch gedruckt.

Weitere Informationen hier: stuttgart/stadtbuecherei

Foto, Klaus

Der Schriftsteller Gerhard Wagner im Stuttgarter Wochenblatt

In der neuesten Ausgabe des Stuttgarter Wochenblatts (2/55) ist ein stark gekürztes Interviewe mit Gerhard Wagner. Warum dieses Interviewe gekürzt wurden können werde der Schriftsteller noch seine Leser nachvollziehen. Das volle Interviewe kann man übrigens auf dem Blog von Gerhard Wagner nachlesen.

An dieser Stelle sei nochmals auf die Lesung mit Bildvortrag am 27.Januar 2009 mit Gerhard Wagner hingewiesen. Siehe hierzu: der-termin-fuer-die-lesung-mit-bildvortrag-mit-gerhard-wagner-wird-verschoben

Gerhard tröste Dich im neuen Outfit des Wochenblatts besteht Stuttgart Ost nur noch aus Berg, Gablenberg, Gaisburg und Ostheim, Frauenkopf und Gänsheide fielen wohl auch dem Rotstift zum Opfer.

Foto Klaus

Angebot für Heimatfreunde oder als Weihnachtsgeschenk! Von Gerhard Wagner

Die Originale dieser fünf DIN-A5-Füllerzeichnungen aus einem Spiralblock ungerahmt zusammen 1000 €.

Die Zeichnungen entstammen der Feder des Schriftstellers Gerhard Wagner (Anm. Klaus)

Näheres unter meiner e-mail-Adresse: gagau@t-online.de

Eine Reproduktion eines dieser Bilder ist zur Zeit neben anderen Gaskesselbildern von mir in der aktuellen Gaskessel-Ausstellung des Gablenberger MUSE-O zu sehen. 

Paradigmenwechsel

Posted by Klaus on 27th Januar 2008 in Gerhard Wagner

s-p1490717.jpgs-p1490655.jpgs-p1490713.jpg„Schiller war Faschist“! Mit diesen Worten war mir Fünfzehnjährigem 1965 mein um sieben Jahre älterer Bruder als 68er-Phantast über den Mund gefahren, mit dem ich Schiller pries, als die Mutter Hefeteig machte.

s-p1490725.jpgp1570988-232.jpgp1580018-261.jpg1987 wurden die Schauspielerin Angela Winkler und der Schriftsteller Gerhard Wagner von der Stadt Erlangen mit Förderpreisen ausgezeichnet. Als Angela Winkler heute um 16 im Berliner Jüdischen Museum mit ihren Teil der vom Bundespräsidenten eröffneten Gedenklesung von Quellentexten zur Judenvernichtung begann, hatte ich am Stuttgarter Schillerdenkmal den vom Bundestagsvizepräsidenten am Morgen desselben Tages wegen des Aussterbens der Täter- und Opfergenerationen als notwendig angemahnten Paradigmenwechsel deutscher Erinnerungskultur bereits vollzogen.

p1570945-189.jpgp1570968-212.jpganfangsfinder-die-zwille.jpgWem meine obige Behauptung zu steil ist, der (selbstverständlich auch „die“, was für eine doitsche gender-Umstandskrämerei, ach, „Pallaksch“!) kopiere sich die Texte und verwandle sie in ein ausdruckbares Dokument, schreibe mir und erwarte meine Antwort. Danken möchte ich Klaus Rau und Jutta Bendt, Christoph Wenzel, Salvir Jakubovic und der Bäckerei Voß, Saifudeen Dag und Bernhard Kübler, Bernd Vögelein und Giorgios Chatzitheodorou. Wahrlich nicht zuletzt danken darf ich der lieben Familie Christian Hausmann.

Fotos von Sabine, Klaus Rau und Steff Sauter (Zwille von Gerhard Wagner).

Verantwortlich für den Inhalt und Text Gerhard Wagner

Denk- Stunde am Schiller-Denkmal

Der Schriftsteller Gerhard Wagner hatte zu einer Denk- Stunde am Schiller-Denkmal eingeladen. Einige Vertreter des Stuttgarter Ostens nahmen mit anderen Zuschauern an dieser Veranstaltung teil. Ich möchte dem Künstler nicht vorgreifen, da Er sich noch selber in diesem Blog über die Veranstaltung äußern wird.

VorbereitungenErklärung zum Kartoffelmehl581-s-p1490676.jpgUtensilien der VeranstaltungDas Banner wird entrolltZuschauerDer Künstler in Aktion584-p1580022-265.jpg

Bilder dieser Veranstaltung von Sabine und mir 

Siehe auch Stuttgarter Wochenblatt

Vom Anfangsfinder

Posted by Klaus on 19th Januar 2008 in Gerhard Wagner

Schillershand mit Buch KlausSchillers KopfBei der (Ge)denkaktion zum Tag der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 2008 ab 14 Uhr beim Schillerdenkmal werden vier Personen ein 18 Meter langes Banner entrollen, das von zwei Flaggenbändern mit den deutschen, israelischen und palästinensischen Farben gehalten, und (unter kursiver Verwendung von Teilen eines Schillerfragments) wie folgt beschriftet ist:
Deine Kartoffeln! Das Holokaust ist in das Geisterreich zu dringen ist das Holokaust ist Vorurteile zu besiegen, ist das Holokaust, das ist nicht des Deutschen Größe / Obzusiegen mit dem Schwert ist nicht das Holokaust und das sind deine Kartoffeln.

Anschließend werde ich versuchen, eine Berührung des Denkmalsockels mit dem Gemisch aus einem Pfund Kartoffelmehls und eines Liters Neckarwassers von der Kanu-Anlegestelle gegenüber dem Kilometer 184 Notizblock und Am Neckarstrand zu vermeiden.

Danach halten die vier Personen das Banner so um den Denkmalsockel, daß mehr als nur ein halber Meter Abstand zu ihm bleibt.
Mit dieser Aktion wird sowohl des Holokausts gedacht, daß bestes Schillerdeutschtum, von besten deutschen Juden fruchtbar anverwandelt, schon bald danach samt diesen selbst von Deutschen in eigens dafür fettrückführungsoptimierten Öfen verbrannt worden war, als auch der gnädigen List der Geschichte, daß der als bedingtem Reflex von gemeingefährlich sündenstolzen Nachgeborenen in einer angemaßt das eigene Volk verachtenden Pseudomenschenfreundlichkeit systematisch beförderten Masseneinwanderung bildungsferner orientalischer Unterschichten mit eben jenem Schillerdeutschtum zu einem Zeitpunkt begegnet werden könnte, da deren youth bulges zu entbrechen drohen. Hat es sich doch durch das Holokaust als eine durch Irrtum gesteigerte Wahrheit bewährt, die also die Gefahr ihres Gegenteils schon bestanden hat, wie Schillers Landsmann Schelling schwäbeln würde, gell, mei’ schpät’s Syschtem, des sott mer net vergesse, bloß weil’ se scho em übernäxschda Herbscht dem Schiller soin’ zwoihondertfuffzigschta täta feiara werda wellet!                                                 Die ZwillingeDer Anfangsfinder

Wer bewundert nicht hier, dieses Inbild eines Wegs vom Säugling übers Kind zum Mann als slingshot-Ready-made unseres neuen Michelangelos? Wie herrlich diese Kunst, griffig wie ein Anfangsfinder: Der eingerollte Wulst entlang der frischen Rolle Marken-Haushaltsfolie erspart die fisselige Zupferei, mit der man eine Billigfolie zahlt. Die bevorstehende Aktion am Schillerdenkmal versteht sich aber nicht nur als die Anfangsgabe, sondern auch als einer dreier Gegenstände eines längeren Textes, der zur Zeit entsteht. Er heißt „Mein Schillerjahr oder das, was das Holokaust ist“ und versteht sich so als Beitrag zu Schillers 250. Geburtstag im November 2009, wie ich zu dessen 240. im Jahre 1999 den Denkmalsockel in einer vom Amt für Öffentliche Ordnung damals äußerst prompt und freudigst erlaubten Weise mit Neckarwasser abwaschen und mit Kinderöl hatte einreiben Schiller-Denkmal lassen.
So weit meine Tastaturbemühung anläßlich der mir Anfang Dezember 2007 nach sechswöchiger Bearbeitungszeit auch noch mit „Empfangsbekenntnis“ zugestellten Auflagen, den Denkmalsockel weder irgendwie mit irgend etwas zu behandeln, noch mit irgend etwas zu behängen, um nun hier dieser Tastaturbemühung Ergebnis mit „unterthänigstem Hautschauern“ den von der Kollegin des Amts für Öffentliche Ordnung beim Kulturamt um eine Stellungnahme gebetenen Damen oder Herren vor den (die) die „dürren“(/e) „Calcaneus“(/i) (= Fersenbein(e)) „in Demut niederzulegen“.

Die Bilder: Vom Schillerdenkmal: Klaus Rau. Ausschnitte und Bearbeitung von Gerhard Wagner. Slingshot-Ready-made: Steff Sauter, bearbeitet von Gerhard Wagner. Anfangsfinder: Firmenfoto, bearbeitet von Gerhard Wagner.

Verantwortlich für den Inhalt und Text Gerhard Wagner

Denk- Stunde am Schillerdenkmal zum 27. Januar 2008 als dem Tag der Befreiung

Posted by Klaus on 19th Januar 2008 in Gerhard Wagner, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Schiller-Platz in StuttgartZum vierten einer Reihe von Schritten, mit denen der Schriftsteller Gerhard Wagner  zu einer Denk- Stunde am Schillerdenkmal am 27. Januar 2008 ab 14 Uhr als dem Tag der Befreiung von Auschwitz führt.

Gerhard Wagner (Gablenberger-Klaus-Blog) hat in diesem Blog ja schon einige seiner Aktionen vorgestellt. Man darf gespannt sein was Er diesmal wieder auf die Beine stellt. Ich habe ja schon einiges im Voraus erfahren und glaube, auch diese Aktion wird wieder spektakulär.