Archive for the ‘Es war einmal’ Category

Neuer Museumsführer: Stadtgeschichte vor Ort

Posted by Klaus on 16th Juni 2019 in Es war einmal, Stuttgart, Vereine und Gruppen

Neuer Wegweiser zu den Museen und Initiativen in den Stuttgarter Bezirken

Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart – AgS –
Auflage: 5000 Stück – kostenlos erhältlich

www.ags-s.de

Die AgS-Broschüre Stadtgeschichte vor Ort ist ab 17.6.2019 gratis erhältlich in allen Bezirksrathäusern und den beteiligten Museen

Ortsmuseum Untertürkheim/Rotenberg öffnet am 2.Juni 2019

Das Ortsmuseum Untertürkheim/Rotenberg lädt am Sonntag 2.6. von 14 bis 16 Uhr wieder zu einem Besuch im Alten Schulhaus in der Württembergstraße 312 ein. Wer Interesse an der Heimatgeschichte des Neckarvororts hat, kann es bei einem kostenlosen Besuch befriedigen. Denn neben der heimatgeschichtlichen Dauer- ausstellung hat der Bürgerverein Untertürkheim auch in diesem Jahr wieder eine Sonder- ausstellung zusammengestellt, die mit zahl- reichen Exponaten vier für den Ort prägende Persönlichkeiten des 19. und 20. Jahrhunderts in den Fokus nimmt. „Vier von hier“ ist also das Motto der Ausstellung, das sich vier Männern widmet,  die unterschiedlicher kaum sein könnten: Die Spanne reicht vom Kirchenmann  Alexander Beutter über den Freidenker und Sozialrevolutionär Albert Dulk, den erfolgreichen Verwaltungsmann Eduard Fiechtner, dem letzten Schultheißen der noch selbstständigen Gemeinde Untertürkheim, bis hin zum Schöngeist Carl Schmauk, der als Maler und Illustrator zahlreiche Porträt- und Landschaftsbilder hinterließ.

Alexander Beutter, wirkte von 1891 bis 1926 als erster ständiger Pfarrer in Rotenberg und prägte den kleinen Ort unterm Wirtemberg auch als Musikfachmann und engagierter Initiator selbst bei der Gründung der Spar- und Darlehnskasse Rotenberg.

Albert Dulk trat vor allem als Schriftsteller, Theaterkritiker, Literaturtheoretiker, Freidenker und Vorkämpfer der erwachenden Arbeiter- und Sozialistenbewegung im Kaiserreich des 19. Jahrhunderts in Erscheinung. Von 1871 bis zu seinem Tod 1884 lebte das Multitalent in Untertürkheim. Er ist zudem Namensgeber des Albert-Dulk-Preises, der am 15. November anlässlich seines 200. Geburtstags verliehen wird.

Eduard Fiechtner hinterlässt in Untertürheim bis heute prägende Spuren. Er verantwortete den Bau einer Wasserversorgungsanlage und des ersten gemeindeeigenen Elektrizitätswerks in Württemberg. Entscheidend war sein Verhandlungsgeschick, mit dem er die Ansiedelung der Daimler-Motoren-Gesellschaft 1904 auf Untertürkheimer Gemarkung erwirkte.

Der Maler Carl Schmauk, in Untertürkheim 1868 als  Weingärtnersohn geboren, lebte hier als freischaffender Künstler bis zu seinem Tod 1946. Lokale Bedeutung erreichte sein Bild „Untertürkheimer Bergpredigt“, ein Kolossalgemälde in der Stadtkirche, das Jesus im Kreis Untertürkheimer Bürger darstellt.

Weiterführende Infos und Flyer unter www.bv-untertuerkheim.de

Mit freundlichen Grüßen

Klaus-Ulrich Blumenstock
Bürgeverein Untertürkheim e.V.

Foto, Blogarchiv

Geschützt: Wo isch denn dees – Schbäschl

Posted by Klaus on 28th Mai 2019 in Es war einmal, Stuttgart

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Der Stadtteil Berg – Ostwege-Führung 25. Mai

Berg aus der Krangondel

Wegen seiner Randlage wird dieser Stadtteil – bis auf die Bäder – wenig beachtet. Dabei hat er viel zu bieten. Hier befand sich ein wichtiger
Umschlagplatz für die Neckarschiffahrt, hier begann die Industrialisierung Stuttgarts und viele bedeutende Persönlichkeiten haben sich hier aufgehalten.
Alles das soll während dieser Führung mit Biografien u. a. m. aufgezeigt werden.
Führung: Ulrich Gohl, Gerhard Götze
Treffpunkt U-Haltestelle Mineralbäder 15 Uhr
Teilnehmergebühr 6 €uro
Abschluss: in der Gaststätte „Buschpilot“
Wegebeschreibung Ostwege-Broschüre Nr. 9

Info: Kulturtreff-stuttgart-ost.de

Foto, Blogarchiv Klaus

Ortsmuseum Untertürkheim/Rotenberg am Sonntag 5.5. von 14 bis 16 Uhr geöffnet

Zum zweiten Mal in diesem Jahr lädt das Ortsmuseum Untertürkheim/Rotenberg am Sonntag 5.5. von 14 bis 16 Uhr zu einem Besuch im Alten Schulhaus in der Württembergstraße 312 ein.

Wer Interesse an der Heimatgeschichte des Neckarvororts hat, kann es bei einem kostenlosen Besuch befriedigen. Denn neben der heimatgeschichtlichen Dauerausstellung hat der Bürgerverein Untertürkheim auch in diesem Jahr wieder eine Sonderausstellung zusammengestellt, die mit zahlreichen Exponaten vier für den Ort prägende Persönlichkeiten des 19. und 20. Jahrhunderts in den Fokus nimmt. „Vier von hier“ ist also das Motto der Ausstellung, das sich vier Männern widmet,  die unterschiedlicher kaum sein könnten: Die Spanne reicht vom Kirchenmann  Alexander Beutter über den Freidenker und Sozialrevolutionär Albert Dulk, den erfolgreichen Verwaltungsmann Eduard Fiechtner, dem letzten Schultheißen der noch selbstständigen Gemeinde Untertürkheim, bis hin zum Schöngeist Carl Schmauk, der als Maler und Illustrator zahlreiche Porträt- und Landschaftsbilder hinterließ.

Alexander Beutter, wirkte von 1891 bis 1926 als erster ständiger Pfarrer in Rotenberg und prägte den kleinen Ort unterm Wirtemberg auch als Musikfachmann und engagierter Initiator selbst bei der Gründung der Spar- und Darlehnskasse Rotenberg.

Albert Dulk trat vor allem als Schriftsteller, Theaterkritiker, Literaturtheoretiker, Freidenker und Vorkämpfer der erwachenden Arbeiter- und Sozialistenbewegung im Kaiserreich des 19. Jahrhunderts in Erscheinung. Von 1871 bis zu seinem Tod 1884 lebte das Multitalent in Untertürkheim. Er ist zudem Namensgeber des Albert-Dulk-Preises, der am 15. November anlässlich seines 200. Geburtstags verliehen wird.

Eduard Fiechtner hinterlässt in Untertürheim bis heute prägende Spuren. Er verantwortete den Bau einer Wasserversorgungsanlage und des ersten gemeindeeigenen Elektrizitätswerks in Württemberg. Entscheidend war sein Verhandlungsgeschick, mit dem er die Ansiedelung der Daimler-Motoren-Gesellschaft 1904 auf Untertürkheimer Gemarkung erwirkte.

Der Maler Carl Schmauk, in Untertürkheim 1868 als  Weingärtnersohn geboren, lebte hier als freischaffender Künstler bis zu seinem Tod 1946. Lokale Bedeutung erreichte sein Bild „Untertürkheimer Bergpredigt“, ein Kolossalgemälde in der Stadtkirche, das Jesus im Kreis Untertürkheimer Bürger darstellt.

 Flyer downloaden

Infos unter neckarufer.info und www.Bürgerverein Untertuerkheim.de

Mit freundlichen Grüßen

Klaus-Ulrich Blumenstock

„Vier von hier“ die neue Ausstellung im Ortsmuseum Untertürkheim/Rotenberg

Ab dem 7. April die Ausstellung über bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten aus Untertürkheim

Alexander Beutter, der Albert Dulk, Eduard Fiechtner und Carl Schmauk

Die Biografien von vier herausragenden Männernaus unserer Heimat. Neben der heimatgeschichtlichen Dauerausstellung zur Orts- und Frühgeschichte, zu Weinbau, Gewerbe und Industrialisierung und natürlich zur Geschichte des Wirtembergs und seiner Grabkapelle wird im Alten Schulhaus in der Württembergstraße 312 auch wieder eine Sonder- ausstellung zu sehen sein. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto „Vier von hier“ und präsentiert mit zahlreichen Exponaten vier Persönlichkeiten, die für Untertürkheim und Rotenberg im 19. und 20. Jahrhundert prägend waren.

Alexander Beutter, der von 1891 bis 1926 als erster ständiger Pfarrer in Rotenberg wirkte, prägte den kleinen Ort unterm Wirtemberg auch als Musikfachmann, der den Kirchenchor und eine Theatergruppe begründete, den Bau des Gemeindehauses anstieß und mit der Begründung der Spar- und Darlehnskasse Rotenberg auch ganz weltliche Aktivitäten entwickelte. Er wurde 1926 Ehrenbürger der Gemeinde Rotenberg.

Von ganz anderem Holz war hingegen Albert Dulk. Er trat vor allem als Schriftsteller, Theaterkritiker, Literaturtheoretiker, Freidenker und als Vorkämpfer der erwachenden Arbeiter- und Sozialistenbewegung im Kaiserreich des 19. Jahrhunderts in Erscheinung. Von 1871 bis zu seinem Tod 1884 lebte das Multitalent, das auch als Weltenbummler und Athlet von sich reden machte, in Untertürkheim. Anlässlich seines 200. Geburtstags wird in diesem Jahr wieder der Untertürkheimer Albert-Dulk-Preis an eine Persönlichkeit verliehen, die ähnlich wie sein Namensgeber grenzüberschreitend wirkt.

Die Spuren, die Eduard Fiechtner in Untertürheim hinterlässt, wirken bis heute stark nach. Der letzte Schultheiß der damals noch selbstständigen Gemeinde Untertürkheim verantwortet nicht nur den Bau einer Wasserversorgungsanlage und des ersten gemeindeeigenen Elektrizitätswerks in Württemberg. Mit großem Verhandlungsgeschick erwirkte er 1904 die Ansiedelung der Daimler-Motoren-Gesellschaft auf Untertürkheimer Gemarkung – und damit eine schwungvolle Entwicklung des alten Wengerterorts.
1904 wurde er zum Ehrenbürger von Untertürkheim ernannt.

Der vierte im Bunde, Carl Schmauk ist ein echtes Untertürkheimer Eigengewächs. Geboren 1868 als Weingärtnersohn, lebte und arbeitete der Maler und Illustrator als freischaffender Künstler hier bis zu seinem Tod 1946. Er widmete sich in erster Linie der Porträt- und Landschaftsmalerei seiner engeren Heimat. Lokale Bedeutung erreichte sein Bild „Untertürkheimer Bergpredigt“, ein Kolossalgemälde in der Stadtkirche, das Jesus im Kreis Untertürkheimer Bürger darstellt.

Eröffnung ist am Sonntag, den 7. April um 11 Uhr, geöffnet ist an diesem Tag bis 16 Uhr. Führungen sind um 11 und 14 Uhr. Anschließend ist immer am ersten Sonntag von Mai bis September von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Die Ausstellung geht bis 8. Oktober. Führungen finden nach Absprache statt. Das Ortsmuseum (Alte Schule) befindet sich in der Württembergstraße 312.

Infos unter neckarufer.info und www.Bürgerverein Untertuerkheim.de

Siehe auch stuttgarter-wochenblatt/untertuerkheim-vier-von-hier

 Flyer downloaden

Bürgerverein

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Enslin
Bürgerverein Untertürkheim e.V.

Fotos, Blogarchiv

Eine Vortragsreihe in der Wangener Begegnungsstätte über Untertürkheim

Hallo miteinander,

in der Wangener Begegnungsstätte wird Klaus Enslin, Vorsitzender des Bürgervereins Untertürkheim berichtet über:

„Untertürkheim – vom Wengerterort zum Industriestandort“

Am Montag 11.02.19 um 19.00Uhr

Mit freundlichen Grüßen
Sarah Dalferth

Flyer, Begegnungsstätte

wangen-evangelisch.de/einrichtungen/begegnungsstaette/aktuelles

Filmabend im Hotel Silber: 20.Februar 2019, 18:30 Uhr

Posted by Klaus on 30th Januar 2019 in Es war einmal, Stuttgart

„Die Teichmanns – Ein Leben für die Menschlichkeit“. Film und Gespräch mit dem Filmemacher Ebbe Kögel.

Eine Kooperation des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg und der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber mit der Allmende Stetten

Eintritt 4,00 €

Erich Teichmann, Jahrgang 1930, erlebt als Dreijähriger, wie sein Vater Kurt, Gewerkschafter und SPD-Mitglied, von der Politischen Polizei aus der elterlichen Wohnung auf dem Weißenhof geholt wird. Er wird anschließend im Hotel Silber verhört und dann ins KZ Heuberg verschleppt.

Trotzdem bleibt Kurt Teichmann, der zum Umfeld des verfolgten SPD-Landtagsabgeordneten Erwin Schoettle gehört, nach seiner Entlassung zusammen mit seiner Frau „Dorle“ Seubert im Widerstand gegen die NS-Diktatur. Sie helfen jüdischen NachbarInnen und Kollegen, französischen Kriegsgefangenen und sowjetischen Zwangsarbeiterinnen.

Bei einem Rundgang mit Ebbe Kögel zu den damaligen Orten des Geschehens spricht Erich Teichmann über Zivilcourage und beherzten Alltagswiderstand in dunklen Zeiten.

Erich Teichmann ist im November 2018 verstorben.

Der Film entstand im Rahmen des Projekts „Dorfgedächtnis“ der Allmende Stetten.

 

Herzliche Grüße

Im Namen des Vorstandes der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V.

Harald Stingele und Elke Banabak

Figurensammler im MUSE-O

Pressemitteilung/Terminankündigung

Anlässlich der Ausstellung über „Werbemännchen und –frauchen“ lädt MUSE-O zu einem Sammlertreffen ins Alte Gablenberger Schulhaus: am Samstag, dem 9. Februar.

Unter dem Titel „Bruno, Antje und der Weiße Riese“ zeigt der Museumsverein Stuttgart-Ost derzeit eine Ausstellung über Werbefigu-ren. Rund 40 verschiedene Charaktere – Kultfiguren wie Bibendum, Bruno und Frau Antje, aber auch weniger bekannte Typen wie die Farbschlurfe, der Bonduelle-Gartenmeister oder Koxi – werden darin vorgestellt; der Kurator (und Figuren- sammler) Ulrich Gohl hat ihre Geschichte erforscht und stellt sie in knappen Texten vor. Von gut einem Dutzend Figuren liegen auch Filme vor, die auf kleinen Bildschirmen direkt bei den Exponaten abgerufen werden können.
Diese attraktiv gemachte Ausstellung nehmen die Veranstalter zum Anlass, Figurensammler in ihr Museum einzuladen: auf Samstag, den 9. Februar. Um 14.30 Uhr gibt’s eine kleine Begrüßung, um 15 Uhr führt der Kurator die Sammlerkolleginnen und –kollegen durch die Ausstellung; die Führung wird sich an deren Wünschen orientieren. Trotzdem sind natürlich auch alle anderen Interessierten dazu herzlich eingeladen.
MUSE-O bittet die Sammlerinnen und Sammler auch, ihre Dubletten zum Tausch oder zum Verkauf mitzubringen. Die Veranstalter stellen gerne kostenlos Tische zur Verfügung, die am Rande der Ausstellung aufgestellt werden können. Dafür ist aber aus organisatorischen Gründen zwingend Voranmeldung nötig (ausstellungen@muse-o.de).

Bruno, Antje und der Weiße Riese. Werbemännchen und –frauchen. Eine MUSE-O-Ausstellung
MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart
Bis 3. März 2019
Geöffnet Sa, So 14-18 Uhr
Figurensammler-Treffen am Samstag, 9. Februar, ab 14 Uhr
Eintritt: € 2,-, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de

MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart

((Legende:))
Ein Blick in die Ausstellung mit (unter anderem) dem Tchibo-Kaffee-Experten, dem Sandeman-Don und der West-Domina. Foto: Gohl

NS-Strafjustiz: Eröffnung des neuen Erinnerungsortes vor und im Landgericht Stuttgart in der Urbanstraße am 30. Januar 2019

Posted by Klaus on 20th Januar 2019 in Es war einmal, Stuttgart

Seit Anfang der 90-er Jahre setzt sich unser Mitglied Fritz Endemann, ehemaliger Richter am Verwaltungsgericht, hartnäckig für die Erinnerung an die NS-Strafjustiz in Stuttgart und ihre Opfer ein. Lange erinnerte nur ein kaum lesbarer Schriftzug vor dem Eingang. an die dort Hingerichteten. Jetzt ist es endlich so weit. Nach jahrelangen Vorstößen  von Fritz Endemann und Alfred Geisel wurde das Justizministerium aktiv. Vor dem G(ebäude werden auf vier Stelen salle Hingerichteten namentlich genannt. Und im ersten Stock des Landgerichts eröffnet am 30. Januar 2019 eröffnet im Landgericht Stuttgart eine Dauerausstellung des Hauses der Geschichte über die NS-Justiz. Sie erinnert an die 423 Menschen, die von 1933 bis 1944 im Lichthof des alten Justizgebäudes hingerichtet wurden. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die nationalsozialistische Strafjustiz. Allein das Sondergericht Stuttgart fällte über 140 Todesurteile. Die Dauerausstellung im Landgericht dokumentiert nicht nur die Radikalisierung der Strafjustiz in der NS-Zeit. Sie beleuchtet auch die Biografien von Richtern und Staatsanwälten, die an Todesurteilen mitgewirkt hatten und nach 1945 wieder Karriere im Justizdienst machten. Ein eigener Erinnerungsort ist den jüdischen Juristinnen und Juristen aus dem Landgerichtsbezirk Stuttgart gewidmet, die verfolgt,entrechtet und ermordet wurden oder zur Emigration gezwungen waren.
Offen bleibt der Umgang mit dem Hinrichtungsort im Hof des Langerichtes, der zur Zeit – völlig unwürdig – als Parkplatz genutzt wird.
Mehr zur Auseinandersetzung um den Erinnerungsort im Landgericht dinden Sier in einem ausführlichen Artikel von Oliver Stenzel:  https://www.kontextwochenzeitung.de/zeitgeschehen/378/verschleppte-erinnerung-5170.html

Herzliche Grüße

Im Namen des Vorstandes der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V.

Harald Stingele und Elke Banabak