Archive for the ‘Es war einmal’ Category

Stolperstein-Verlegung am 4. November 2019 in Stuttgart

Stuttgart Ost:

Verlegung eines Stolpersteins11:30 Uhr, Stuttgart-Ost  Wagenburgstraße 142
Ein Arbeitskollege denunzierte Heinrich Ott wegen antifaschistischer Aktivitäten. Die Gestapo verhörte ihn am 25. Juni 1942 im Stuttgarter Polizeigefängnis in der Dorotheenstraße. Dieses „Verhör“ begann um acht Uhr. Heinrich Ott hat es nicht überlebt. Seiner Frau teilte man um die Mittagszeit mit, dass ihr Mann „verstorben“ sei.

11:50 Uhr, Stuttgart-Ost  Heinrich-Baumann-Straße 25 B (am Spielplatz)
Klara Leucht war eine mehrfach behinderte Jugendliche, die intensiver Pflege bedurfte. Die 17-jährige wurde 1941 vom Stuttgarter Gesundheitsamt in die „Kinderfachabteilung“ der Landesheilanstalt Eichberg in Hessen eingewiesen und war bereits wenige Tage später tot. Das Gesundheitsamt handelte in behördlichem Übereifer: bis 1941 mussten „nur“ behinderte Kinder bis zum Alter von drei Jahren gemeldet werden. Ab 1942 wurde die Meldegrenze zwar heraufgesetzt – aber auf 16 Jahre!

Wo bereits Stolpersteine in Stuttgart-Ost liegen

Ausführliche Informationen zu den Opfern und den Verlegungen erhalten Sie bei den beteiligten Stadtteil-Initiativen, die auch ehrenamtlich die Schicksale der Opfer erforscht haben. Im angefügten Verlegungsplan finden Sie die vorgesehenen Zeiten für die einzelnen Steinverlegungen. Das Rahmenprogramm zu einer Verlegung kann auch schon vor der angegebenen Uhrzeit beginnen. Wer nichts versäumen will, sollte sich deshalb ca. 10-20 Minuten vor der angegebenen Uhrzeit am Verlegungsort einfinden! Aufgrund des eng bemessenen Zeitplans kann Gunter Demnig an diesen Gedenkveranstaltungen in der Regel jeweils nur kurz teilnehmen.

Weitere Infos >>>

Foto, Klaus

Neue Ausstellung im Stadtarchiv: Was konnten sie tun? Widerstand gegen den National- sozialismus 1939-1945

Posted by Klaus on 29th Oktober 2019 in Es war einmal, Stuttgart

Info

Georg Elsers Attentat auf Hitler jährt sich am 8. November zum 80. Mal. Aus diesem Anlass zeigt das Stadtarchiv Stuttgart in Kooperation mit dem Lernort Geschichte unter dem Titel „Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1945“ von 6. bis 15. November eine Ausstellung der Stiftung 20. Juli 1944, die in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand entstanden ist.

Die Vernissage zur Ausstellung findet am Dienstag, 5. November, um 19 Uhr im Stadtarchiv in Bad Cannstatt, Bellingweg 21, statt. Den Eröffnungsvortrag hält Professorin Dr. Angela Borgstedt, die zum Thema „Nicht anpassen, widerstehen! Widerstand gegen den Nationalsozialismus und Zivilcourage heute“ spricht. Sie lehrt an der Universität Mannheim und ist seit 2011 Geschäftsführerin der Forschungsstelle Widerstand gegen den Nationalsozialismus im deutschen Südwesten.

1933 übernahmen Hitler und die Nationalsozialisten die politische Macht in Deutschland. Die meisten Deutschen folgten dem neuen Regime begeistert oder passten sich an. Manche blieben passiv. Nur wenige stellten sich den Verletzungen der Menschenrechte und den Verbrechen der neuen Machthaber entgegen, indem sie jene Möglichkeiten nutzten, die es unter den Bedingungen der Diktatur noch für politisches Handeln gab.

Flyer, © Stiftung 20. Juli 1944

Mit dem deutschen Überfall auf Polen im September 1939 begann der Zweite Weltkrieg. Das Regime ging noch brutaler gegen seine Gegner vor. Trotzdem kämpfte eine kleine Minderheit in der Bevölkerung weiter aktiv gegen die Machthaber. Die Ausstellung zeigt, wie vielfältig die Formen des Widerstands gegen den Nationalsozialismus waren.

Manche Menschen verbreiteten Informationen ausländischer Rundfunksender, druckten Flugblätter, und verteilten sie. Andere halfen verfolgten Juden, Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeitern. Und einige versuchten, Hitler zu stürzen, um seine verbrecherische Herrschaft und den Krieg zu beenden.

Geöffnet ist die Ausstellung Montag, 9 bis 13 Uhr, Dienstag, Donnerstag und Freitag, 9 bis 16 Uhr und Mittwoch, 9 bis18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Führungen können beim Lernort Geschichte unter Telefon +49 711 9978598 gebucht werden.

Foto, Blogarchiv

14. Tag der Stadtgeschichte am Sa 16.11.2019 im Stadtarchiv Stuttgart

Posted by Klaus on 29th Oktober 2019 in Es war einmal, Stuttgart

Thema: „Orte des NS in Stuttgart – Beispiele aus den Stadtbezirken“

 PROGRAMM am Sa 16.11.2019 

13.30 Begrüßung und Kurzbericht zur AgS  Dr. Wolfgang Müller
Vorsitzender AgS Stuttgart
13:40 Grußwort des Kulturamtsleiters Marc Gegenfurtner
13:50 Bericht aus dem Stadtarchiv Prof. Dr. Roland Müller
14:00 Bericht aus dem StadtPalais Dr. Torben Giese
14:10 Dr. Gudrun Silberzahn-Jandt, Eine Topographie des Nationalsozialismus-   Ideen und Thesen einer lokalgeschicht- lichen Historiographie
14:40 Pause
15:10 Martin Dolde, Vom Totengedenken zur Heldenverehrung. Das „Anlägle“ vor der Michaelskirche in  Wangen
15:25 Ulrich Gohl, Aufmarschplatz statt altem Dorfkern.  Der Schmalzmarkt in Gablenberg
15:40 Jürgen Kaiser, Wie man eine Stadt gegen ihren Willen eingemeindet.Die Eingemeindung Feuerbachs durch die Nazis 1933
15:55 Inken Gaukel: NS-Projekte für Stuttgart. Geplantes und Gebautes
16:10 Dr. Bertram Maurer, Tod durch Erschießen. Die Dornhalde in Degerloch als Hinrichtungsstätte
16:25 Helmut Doka, Danach die Deportation. Waldstraße 4, ein „Judenhaus“ in Degerloch
16:40 Zusammenfassung/Diskussion
17:00 Ende

FLYER DOWNLOADEN

Ort: Stadtarchiv Stuttgart, Bellingweg 22,
70372 Stuttgart – Bad Cannstatt
Veranstalter: AgS Stuttgart e.V.
mit dem Stadtarchiv Stuttgart
und dem Stadtpalais Stuttgart

Foto, Blogarchiv

Info

Ortsgeschichte mit Martin Dolde – Wurzeln der Wangener Ortsgründung 11.11.

Montag, 11. November 2019, 19.00 Uhr ·

Herzliche Einladung, dürfte bestimmt auch für Bürger/innen aus den Nachbarorten interessant sein

Wann wurde Wangen gegründet? Von wem? Warum?

Außer einigen Behauptungen gibt es derzeit nur wenig Handfestes zu diesem Thema.

Martin Dolde wird Fakten zusammentragen und mit Bildern belegen.

Vorläufige Planung – Begegnungsstätte Ulmer Str. 347, Ulmerstraße 347, 70327 Stuttgart-Wangen

Fotos, Archiv M. Dolde, Klaus

Zu Besuch bei Papa Heuss – Heute vor 70 Jahren wurde Theodor Heuss zum ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt

Posted by Klaus on 12th September 2019 in Allgemein, Es war einmal, Fotos

oder besser gesagt im ehemaligen Haus von Theodor Heuss.

Infos: stiftung-heuss-haus

Fotos, Sabine und Klaus

Geschützt: Wo isch denn dees 3839

Posted by Klaus on 22nd Juli 2019 in Es war einmal, Stuttgart

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Ortsgeschichten: „Von der Urzeit bis heute: Stuttgarter Mineralwassergeschichte“ Montag, 8. Juli um 15.00 Uhr

Wangener Begegnungsstätte – Ortsgeschichten: „Von der Urzeit bis heute: Stuttgarter Mineralwassergeschichte“

Montag, 8. Juli um 15.00 Uhr

Stuttgart hat nach Budapest das zweitgrößte Mineralwasservorkommen Europas mit einer täglichen Schüttung von mehr als 500 Litern pro Sekunde.
Etwa die Hälfte der Schüttung ist durch 19 Brunnen gefasst. Das restliche Mineralwasser gelangt ungenutzt direkt ins Grundwasser und in den Neckar. Beim historischen Vortrag gehen wir verschiedenen Fragen nach, zum Beispiel: Wie entsteht dieses Wasser? Welche Menschen haben die Quellen zum Baden und Trinken aufgesucht? Wie ging es einst im Kurort Cannstatt zu? Was für Geschichten können die Mineralbäder Leuze, Berg und Bad Cannstatt erzählen? Vielleicht werden Sie dabei inspiriert, Ihre Badesachen wieder einzupacken.

Wangener Begegnungsstätte
Ulmer Straße 347
70327 Stuttgart

Foto, Blogarchiv

Neuer Museumsführer: Stadtgeschichte vor Ort

Posted by Klaus on 16th Juni 2019 in Es war einmal, Stuttgart, Vereine und Gruppen

Neuer Wegweiser zu den Museen und Initiativen in den Stuttgarter Bezirken

Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart – AgS –
Auflage: 5000 Stück – kostenlos erhältlich

www.ags-s.de

Die AgS-Broschüre Stadtgeschichte vor Ort ist ab 17.6.2019 gratis erhältlich in allen Bezirksrathäusern und den beteiligten Museen

Geschützt: Wo isch denn dees – Schbäschl

Posted by Klaus on 28th Mai 2019 in Es war einmal, Stuttgart

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Der Stadtteil Berg – Ostwege-Führung 25. Mai

Berg aus der Krangondel

Wegen seiner Randlage wird dieser Stadtteil – bis auf die Bäder – wenig beachtet. Dabei hat er viel zu bieten. Hier befand sich ein wichtiger
Umschlagplatz für die Neckarschiffahrt, hier begann die Industrialisierung Stuttgarts und viele bedeutende Persönlichkeiten haben sich hier aufgehalten.
Alles das soll während dieser Führung mit Biografien u. a. m. aufgezeigt werden.
Führung: Ulrich Gohl, Gerhard Götze
Treffpunkt U-Haltestelle Mineralbäder 15 Uhr
Teilnehmergebühr 6 €uro
Abschluss: in der Gaststätte „Buschpilot“
Wegebeschreibung Ostwege-Broschüre Nr. 9

Info: Kulturtreff-stuttgart-ost.de

Foto, Blogarchiv Klaus