Archive for the ‘Es war einmal’ Category

Tag der Stadtgeschichte Tag der Stadtgeschichte

Tag der Stadtgeschichte

Die Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart (AgS) begeht den „Tag der Stadtgeschichte“ in diesem Jahr mit einer wirtschafts- historischen Ausstellung im StadtPalais. Mit dabei: MUSE-O; der Museumsverein Stuttgart-Ost erinnert in seiner Vitrine mit bemerkenswerten Exponaten an die Ostheimer Textilfabrik Kübler. Geöffnet ist ab 15. Oktober.

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Fotos, G. Köhler (Küblergebäude in der Ostendstraße) Klaus

Infos zu weiteren Ausstellungen>>>>>

Schwarzer Donnerstag Multimedia Ausstellung im StadtPalais

23.09.2020 bis 15.10.2020 im StadtPalais – EG – Saal Marie

Protestaktionen von Bürger/innen begleiteten das Projekt S 21 der Deutschen Bahn seit Beginn der Planung 1994 eines neuen Bahnknotens in Stuttgart.
Als die Parkräumung und das Fällen der alten Parkbäume kurz bevorstanden, eskalierte am 30. September 2010 die Situation zwischen Demonstranten und Polizei. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Pfefferspray ein, um die Protestierenden aus dem Schlosspark zurückzudrängen. Es gab Verletzte. Ungeachtet der Ereignisse wurden, wie geplant, die Parkbäume gefällt und das Neubauprojekt am Bahnhof begonnen.
https://www.stadtpalais-stuttgart.de/ausstellungen/schwarzer-donnerstag*

>>StZ-Bericht: Die Räumung des Schlossgartens am 30. September 2010

Filme zum Schwarzen Donnerstag

 

 

 

 

 

Film von Vaclav Reischl

Erinnerung an den 30.9.2010 – Der Schwarze Tag im Stuttgarter Schlossgarten

Eisenbahnausstellung im Stadtmuseum Bad Cannstatt – Komm‘ Weib! Steig‘ ei‘!

Cannstatt und die Geburt der „Schwäbischen Eisenbahn“ vor 175 Jahren
Dauer der Ausstellung 03.10.2020 – 11.04.2021

Eine Ausstellung des Stadtmuseum Bad Cannstatt in Kooperation mit Pro Alt-Cannstatt e.V.
„Komm‘ Weib! Steig‘ ei‘!“ So verballhornten die Schwaben die Abkürzung „K.W.St.E.“, die sich an Wagen und Lokomotiven ihrer „Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahn“ befand. Bis überhaupt jemand einsteigen und mit dem Zug fahren konnte, hatte es im Königreich Württemberg aufreibende Diskussionen und nicht minder lange Planungen gegeben, spätestens seitdem 1835 die erste Eisenbahn auf deutschem Boden zwischen Nürnberg und Fürth verkehrte. Am 2. Oktober 1845 lief der erste Probezug über die Strecke Cannstatt-Untertürkheim, drei Wochen später am 22. Oktober wurde der reguläre Verkehr zwischen dem Cannstatter Bahnhof und Untertürkheim aufgenommen. König und Hofstaat fuhren schließlich am 20. November mit, als die Strecke bis Esslingen eingeweiht wurde…..

 Ort: Stadtmuseum Bad Cannstatt
Marktstraße 71/1
(„Klösterle-Scheuer“)
70372 Stuttgart-Bad Cannstatt

Öffnungszeiten
Mi 14 – 16 Uhr
Sa 14 – 17 Uhr
So 12 – 18 Uhr
Eintritt frei

Information
Tel. 0711 / 56 47 88
(während der Öffnungszeiten)
Anfragen für Gruppenführungen (Coronabedingungen)
Tel. 0711 / 216 25 800

>> PLAKAT <<

>> FLYER mit Programm <<

Weitere Infos:
stadtpalais@stuttgart.de
www.stadtpalais-stuttgart.de
www.stadtmuseum-badcannstatt.de
facebook.com/museumcannstatt

Stolperstein-Aktion in Stuttgart Ost 21.09.

Stolperstein-Verlegung am 21. September 2020 für Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung und Vernichtung

Stolperstein12:40 S-Mitte        Stafflenbergstr. 24:
Hier wohnte das Ehepaar Fritz und Helene Rothschild mit ihrem Sohn Hans Erich. Von den Nazis wurde die Familie verfolgt, weil sie Juden waren. 1939 gelang ihnen die Flucht nach Frankreich, wo sie im Mai 1940 als deutsche Staatsangehörige in Gurs interniert wurden. Sohn Hans Erich ging in die Fremdenlegion, woraufhin Vater Fritz aus dem Lager entlassen wurde; Mutter Helene konnte nach dem Einmarsch der Wehrmacht fliehen. Die Eheleute lebten danach in Paris im Untergrund, wurden aber 1944 von den Deutschen aufgegriffen und nach Auschwitz deportiert, wo Vater Fritz im Mai 1944 ermordet wurde. Mutter Helene wurde am 27. Januar 1945 in Auschwitz befreit; sie starb 1983 in London. Zur Stolperstein-Verlegung werden auch teils hochbetagte Angehörige/Nachkommen anreisen.

13:00 S-Ost        Heidehofstr. 9:
Betty Schmal, geborene Oberdorfer, wurde am 24. Juni 1874 in Plaumloch geboren. Am 19. Oktober 1896 heiratete sie Julius Schmal, einen Metzger und Viehhändler aus Laupheim und zog dorthin. Zwischen 1936 und 1938 zogen Betty und Julius nach Stuttgart und wohnten offenbar im Jüdischen Altersheim in der Heidehofstr. 9 (Julius war schon in den Siebzigern). Julius starb am 11. November 1938, zwei Tage nach der Pogromnacht. Betty blieb in der Heidehofstr. 9, das 1939 zu einem Zwangsaltersheim wurde, bis sie nach Schloss Eschenau transportiert wurde, einem anderen Zwangsaltersheim. Am 7. Januar 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 30. September 1943 starb.

Weitere Termine an diesem Tag>>>>

Fotos, Klaus

Digitaler Tag des offenen Denkmals®: Das Experiment ist gelungen!

Posted by Klaus on 13th September 2020 in Allgemein, Es war einmal, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Pressemitteilung 13.09.2020

Die bundesweiten Internet-Angebote stoßen auf breite Begeisterung

Der bundesweite Tag des offenen Denkmals fand 2020 erstmals digital auf der Aktionsseite www.tag-des-offenen-denkmals.de statt. Kreative Denkmal- eigentümer und Denkmalfreunde aus dem gesamten Bundesgebiet hatten über 1.200 Beiträge auf der Plattform platziert, wo sie von den Besuchern virtuell zu entdecken sind. 2020 war es bequem möglich, innerhalb kürzester Zeit über die Orts- und Landesgrenzen hinaus unterwegs zu sein, von der Ostsee bis zum Bodensee. Der Zugang zur Aktionsseite des Tags des offenen Denkmals bleibt noch bis zum 30. September 2020 offen.

Foto, Tag des offenen Denkmals

Wissenswertes zum Tag des offenen Denkmals®:
Der Tag des offenen Denkmals ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert. Die DSD ist für das Konzept des Aktionstags verantwortlich, legt das jährliche Motto fest und stellt ein umfassendes Online-Programm sowie zahlreiche kostenlose Werbemedien zur Verfügung. Sie unterstützt die Veranstalter mit bundesweiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie einem breiten Serviceangebot.

Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days. Mit diesem Tag schafft die private Denkmalschutzstiftung große Aufmerksamkeit für die Denkmalpflege in Deutschland. Vor Ort gestaltet wird der Tag von unzähligen Veranstaltern – von Denkmaleigentümern, Vereinen und Initiativen bis hin zu hauptamtlichen Denkmalpflegern –, ohne die die Durchführung des Tags des offenen Denkmals nicht möglich wäre. Der Tag des offenen Denkmals ist eine geschützte Marke der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Siehe auch>>>

Historischer Spaziergang in Stuttgart Ost

Info der SSB
Die Geschichte der SSB entdecken

Sonntag 06.09.2020

Sie wollten immer schon wissen was die Markthalle mit der SSB zu tun hat? Wie sich der Marienplatz von einer ausgeprägten Stadtrandlage zu einem Verkehrsknotenpunkt entwickelt hat? Die historischen Stadtspaziergänge der SSB geben Ihnen Antworten und überraschen mit ungeahnten Ansichten unserer Stadt. In 150 Jahren SSB Geschichte ist vieles entstanden, vieles hat sich verändert und einiges ist verschwunden. Aber es gibt viele Relikte in der sich stetig ändernden Stadt, die es zu entdecken lohnt und das kleine Abenteuer einer Zeitreise versprechen.

Wir führen Sie in Kleingruppen von max. 20 Personen von Juli bis November immer am ersten Sonntag im Monat zu historischen Punkten und lassen die Geschichte der SSB vor Ort lebendig werden.
Insgesamt haben wir Ihnen 5 verschiedene Routen zusammen gestellt, von denen jede an einem Termin geführt wird. Die Dauer der Stadtspaziergänge ist ca. 2 Stunden und beginnt am jeweiligen Treffpunkt um 13 Uhr.
Tickets (11,50 Euro pro Person) erhalten Sie im Straßenbahnmuseum in Bad Cannstatt. Immer Mittwoch, Donnerstag und Sonntag stehen Ihnen die Kollegen mit Rat und Tat zur Verfügung. Gerne können Sie unter Rufnummer 0711 7885 7770
oder unter info@strassenbahnmuseum.com Karten vorbestellen und die Abholung während der Schließzeit des Museums koordinieren. Für Kurzentschlossene bieten wir auch den Kauf vor Ort an.

Hygienehinweise zur Teilnahme an Stadtrundgängen

Gemäß der Verordnung der Landesregierung Baden-Württembergs über
infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) vom 01. Juli 2020 gelten folgende Regelungen:

Es ist darauf zu achten, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, ausgenommen zwischen Angehörigen eines Hausstandes und eines weiteren Hausstandes, zu jeder Zeit der Führung eingehalten wird.
Wir empfehlen das Tragen einer Mund-Nasen-Maske.
Die Referentin Fr. Lorenz ist aufgrund der obigen Verordnung angehalten, eine Teilnehmerliste zu erstellen, die Name, Anschrift und Telefonnummer (oder e-mail Adresse) aller Teilnehmer enthält, zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Ihre Daten werden nach 4 Wochen vollständig vernichtet und nicht an Dritte weitergegeben.

Bitte beachten Sie, dass wir die Routen angepasst haben, um die Nutzung von öffentliche Verkehrsmitteln zu umgehen!

Unterkünfte für die Schienfahrzeuge sind seit historischen Zeiten die Betriebshöfe der SSB. Noch während der Pferdebahnärastritt man in Berg mit dem benachbarten Mineralbad über Dunggeruch und Überschwemmungen. Ostheim mit angeschlossener Werkstatt war ein Hort der Kreativität. In Zeiten der Not konnten findige Techniker dort auch aus beinahe Nichts neue Straßenbahnen zusam- menschrauben. Ergebnis eines ausgefuchsten Handels zwischenn Stadt und SSB war der Betriebshof in Cannstatt – das heutige Straßenbahnmuseum.

 

 

Startpunkt
Ostendplatz, vor der Ostendapotheke (gegenüber der Stadtbahnhaltestelle Ostendplatz)

Verlauf und Ende
Ostendplatz, ehemaliges Betriebshofgelände Ostheim, Straßenbahnersiedlung Friedenau, Freidenaustraße, Talstraße, U- Haltestelle Schlachthof

Fotos, Blogarchiv

Tag des offenen Denkmals® am 13. September erstmals digital am Start

Pressemeldung

Großartiges digitales Programm geht online

Erstmals öffnen sich am 13. September 2020 bundesweit die Türen und Tore zahlreicher Denkmale zum Tag des offenen Denkmals digital. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD), die den Aktionstag bundesweit koordiniert, führt auf einer online-Pressekonferenz in das digitale Programm ein.

Von Videoführungen und Fotostrecken über Podcasts bis zu spektakulären Drohnenaufnahmen: Um den Tag des offenen Denkmals in Pandemiezeiten stattfinden zu lassen, produzierten Denkmaleigentümer, Denkmalämter, Vereine, städtische Einrichtungen und die DSD digitale Denkmalformate. Blicke hinter die Fassaden von der Ostsee bis in das Allgäu sind erstmals am gleichen Tag möglich. Gebündelt werden die Beiträge in dem Programm, das die Deutsche Stiftung Denkmalschutz auf der für den Aktionstag geschaffenen Website www.tag-des-offenen-denkmals.de präsentiert. Die Formate sind ab dem 13. September 2020 bis Ende September einsehbar.

Foto, Tag des offenen Denkmals

Ab sofort lädt die Internetseite zum Tag des offenen Denkmals zum Stöbern ein. Das Programm wird bis zum Aktionstag tagesaktuell ergänzt. „Das digitale Programm macht erstmals die bundesweite Ausstrahlung und Beteiligung verschiedenster Akteure beim Tag des offenen Denkmals sichtbar“, freut sich Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Zu den Highlights gehört unter anderem die virtuelle Premiere des Grundton D Konzerts des Deutschlandfunks im Wittenberger Gestüt Bleesern. Exklusiv ist die Konzertaufnahme am Tag des offenen Denkmals bundesweit online zu sehen. Neue Perspektiven eröffnet auch die Baustellenführung durch die Bonner Beethovenhalle mit ihrer imposanten Akustikdecke.

Weitere bundesweite Denkmaleindrücke zu Schwerpunktthemen wie Handwerk, Technik und Restaurierung, Persönliche Geschichten oder Nachhaltigkeit bieten die sogenannten Erlebniswelten. Passend zum Nachhaltigkeits-Motto Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken. äußern Experten und Denkmaleigentümer im Blog #nachgefragt ihre Meinungen zu der Frage, wie Nachhaltigkeit die Denkmalpflege ist. Und interaktive Angebote wie ein Töne-Quiz und ein Denkmal-Puzzle sorgen für Spielspaß bei den jüngsten Denkmalfans.

Während 2019 deutschlandweit rund 8.000 Denkmale für Besucher zugänglich waren, rückt in diesem Jahr etwas anderes in den Fokus: „Nicht die Quantität der digitalen Beiträge ist entscheidend, sondern das Engagement, mit dem die Beteiligten Denkmale digital erlebbar machen“, ergänzt Sarah Wiechers, Leiterin des Teams Tag des offenen Denkmals bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Hier finden Sie eine Auswahl an Highlights nach Bundesländern sortiert.

Hier finden Sie den Mitschnitt der Pressekonferenz.

Hier finden Sie das Magazin zum digitalen Tag des offenen Denkmals.

Hier finden Sie ein Fact Sheet zum Tag des offenen Denkmals.

Der digitale Tag des offenen Denkmals findet am 13.9.2020 statt unter www.tag-des-offenen-denkmals.de. Das digitale Angebot ersetzt in diesem Jahr das bundesweite Online-Programm und die bekannte App zum Tag des offenen Denkmals.

Infos zu Stuttgart

PM vom 13.09.2020 >>>>>

Denkmalpflege in Baden-Württemberg 3/2020 erschienen

Posted by Klaus on 24th August 2020 in Allgemein, Es war einmal

INFO

Mit Beiträgen zu:

Die Krankensiedlung Ziegelklinge in Stuttgart – Eine Innovation der 1920 Jahre für Tuberkulosekranke und Ihre Familien

Symbole Ihrer Zeit – Architektonische Relikte des Tankstellenbaus von den Anfängen bis in die 1950er Jahre in B-W

Bürgerpreis 2020 für den Öchsle Schmalspurbahn e. V.

Europäisches Kulturerbe-Siegel für die Stuttgarter Weissenhof- siedlung

Und einiges mehr

Foto, Klaus

Von Anna Blos bis Zigarettenfabrik Waldorf-Astoria

Posted by Klaus on 22nd August 2020 in Es war einmal, Stuttgart

Pressemeldung LHS 21.08.2020

Das Digitale Stadtlexikon veröffentlicht 20 neue Beiträge zur Stadtgeschichte

Es gibt frischen Lesestoff für alle, die an Stuttgarts Geschichte interessiert sind: 20 neue Beiträge zur Stadtgeschichte stehen ab sofort im Digitalen Stadtlexikon zur Verfügung und können unter der Adresse www.stadtlexikon-stuttgart.de abgerufen werden.

Das Digitale Stadtlexikon Stuttgart erfreut sich bei den Benutzerinnen und Benutzern seit seinem Start vor zwei Jahren großer Beliebtheit. Seine vielen Vorteile durfte es gerade in den letzten Monaten ausspielen, als Bibliotheken, Museen und Archive wegen der Corona?Krise geschlossen werden mussten. Das digitale Nachschlagewerk konnte hingegen problemlos, sicher und bequem online benutzt werden. Als digitales Angebot ist das Stadtlexikon kein statisches Projekt. Von Beginn an war es ein erklärtes Ziel, stetig zu wachsen und die Inhalte auszubauen.

Die Bandbreite der zusätzlichen Beiträge ist groß, die neuen Artikel stammen aus allen Bereichen der Gesellschaftsgeschichte. Der Bedeutung des Industriestandortes Stuttgart entsprechend, werden einige Firmen und ihre Gründer porträtiert, wie die Maschinenfabrik Kuhn oder der von den Nazis ins Exil vertriebene Textilfabrikant Moritz Moses Horkheimer. Heute kaum mehr vorstellbar ist, dass in der Hackstraße einmal Zigaretten produziert wurden. Das Gebäude der Zigarettenfabrik „Waldorf Astoria“ – nicht mit der Hotelkette zu verwechseln – existiert sogar noch heute. Auch andere Bauwerke, an denen wir mitunter täglich vorbeigehen, ohne ihre Geschichte zu kennen – sei es der Königsbau oder das Mineralbad Berg – haben nun einen Platz im Lexikon. Ebenso wie manche Bauten, die es nicht mehr gibt, obwohl sie einst für die Entwicklung der Stadt hochbedeutend waren, wie zum Beispiel die vielen Mühlen am Neckar.

Die Biographien einiger bekannter, aber auch weniger bekannter Persönlichkeiten der Stadtgeschichte, wie des Politikers Conrad Haußmann oder der Politikerin Anna Blos, sind ebenfalls hinzugekommen. Sogar wichtige, nahezu vergessene Figuren Stuttgarts, sind auf diesem Weg wieder präsent geworden, wie der kaum mehr bekannte Architekt Jakob David Holch.

Mit den neuen Beiträgen, die ab sofort unter www.stadtlexikon-stuttgart.de abgerufen werden können, ist die Arbeit selbstverständlich nicht abgeschlossen. Auch weiterhin arbeitet das Team des Stadtarchivs daran, neue Themenfelder zu erschließen und Lücken zu füllen. Zusätzlich werden in Kürze einige neue technische Features bereitgestellt, die die Recherchemöglichkeiten noch erweitern.

Foto, Klaus – von-der-waldorfschule-zur-waldorf-astoria-zigarettenfabrik-fuehrung

Siehe auch>>>>>

Ab sofort Veranstaltungskalender zum digitalen Tag des offenen Denkmals®

Pressemeldung 17.08.2020

Deutsche Stiftung Denkmalschutz ruft zur Anmeldung auf

Der Tag des offenen Denkmals am 13. September 2020, Deutschlands größtes Kulturevent für die Denkmalpflege, findet im Corona-Jahr digital statt. Ab sofort können Veranstalter ihre digitalen Denkmal-Formate in den Veranstaltungskalender zum digitalen Tag des offenen Denkmals eintragen. Damit bündelt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz als bundesweite Koordinatorin alle digitalen Angebote und macht sie für die Besucher sichtbar.

Veranstalter können ab sofort ihr digitales Denkmalformat im Veranstaltungskalender der Deutschen Stiftung Denkmalschutz eintragen und ihr Angebot dadurch allgemein und leicht zugänglich sichtbar machen. Links leiten Besucher am Tag des offenen Denkmals auf die jeweiligen Kanäle, in denen die Denkmalformate eingebettet sind. Der Veranstaltungskalender ersetzt in diesem Jahr das Programm zum Tag des offenen Denkmals, das die Stiftung traditionell zum Aktionstag veröffentlicht. Der Kalender bündelt die digitalen Denkmalformate ersatzweise.
Die Anmeldefrist hierzu läuft bis zum 7. September 2020

Anmeldelink: https://registrierung.tag-des-offenen-denkmals.de/login..

Foto, Tag des offenen Denkmals 2020 digital

Die Stiftung baut mit ihren Bemühungen auf die Bereitschaft der Denkmaleigentümer und auf die Neugier der Besucher, dieses Jahr neue Wege mitzugehen. Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz erklärt: „Wir sehen durchaus die Chance, auch in den Folgejahren das Live-Event durch die in diesem Jahr entwickelten digitalen Formate zu bereichern. Davon profitieren alle Menschen, die aus welchem Grund auch immer nicht persönlich einen Blick ‚hinter die Fassaden‘ werfen können“.

Handreichungen, Anleitungen und Tipps zur Umsetzung unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.
Das digitale Angebot ersetzt in diesem Jahr 2020 das bundesweite Online-Programm und die bekannte App zum Tag des offenen Denkmals.