Archive for the ‘Es war einmal’ Category

MUSE-O: Führung zu Puppenküchen

Pressemitteilung/Vorankündigung

Der Kurator führt durch „seine“ Ausstellung: Da sind immer überraschende Geschichten zu erwarten am Samstag, dem 14. Mai, um 15 Uhr im Alten Gablenberger Schulhaus.

Die Ausstellung „Lirum, larum“ hat schon viele Besucherinnen und Besucher erfreut. Die wunderbaren Puppenküchen und herde lassen Erinnerungen wach werden, erzählen aber auch Geschichten über die historische Entwicklung dieses zentralen Raumes einer jeden Wohnung.

Besonders spannend wird es, wenn der Macher der Ausstellung erzählt, wie es zu dieser Schau gekommen ist. Woher stammen die Objekte? Wie haben sie ihren Weg ins MUSEO gefunden? Wie ist dieses oder jenes Stück zu interpretieren? MUSEOKurator Ulrich Gohl wird all das bei einem rund halbstündigen Rundgang verraten und selbstverständlich auch Fragen der interessierten Gäste beantworten.

Die Ausstellung und das Café sind trotz Großbaustelle vor dem Haus während der Öffnungszeiten problemlos zu erreichen. Im MUSEO gelten
zum Schutz des Publikums, aber auch der Aufsichten nach wie vor 3GRegel und Maskenpflicht.

Lirum, larum. Puppenküchen und was sie erzählen. Eine MUSEOAusstellung.
MUSEO, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart
Kuratorenführung: 14. Mai 2022, 15 Uhr

Ausstellung: bis 19. Juni 2022
Geöffnet Sa, So 1418 Uhr
Eintritt: € 2,, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Aktuelle Informationen stets unter: www.museo.de
MUSEO wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart

((Bildunterschrift:)) Interessierte bei einer VorabFührung. Foto: Austinat

Sonderausstellung 2022: „Faszination Modellbau – Stuttgarter Feuerwehrfahrzeuge im Original und Modell.“

Posted by Klaus on 4th Mai 2022 in Es war einmal, Modellbahn, Oldtimer

Stuttgarter Feuerwehrmuseum in SMünster
1.Samstag und 3.Sonntag 10 16 Uhr

Stuttgarter Feuerwehrmuseum

70376 Stuttgart-Münster
Murgtalstraße 60

Stadtbahn:
U 14 – Münster Rathaus
U 12 – Bottroper Straße
Bus 56 – Münster Bahnhof

Archivfoto

Schaufensterausstellung “Essen in Notzeiten” in Untertürkheim

Info

Schaufensterausstellung “Essen in Notzeiten” in Untertürkheim gibt Einblicke in das Leben aus der schlechten alten Zeit

Mit einem spannenden, lehrreichen und zugleich experimentellen Konzept hat der Feuerbacher Verein Schutzbauten Stuttgart e.V. an ungewohntem Ort in Untertürkheim eine ungewöhnliche Ausstellung auf die Beine gestellt.

 

 

 

 

 

Der Verein Schutzbauten Stuttgart e.V. hat die Schaufenster in der Widdersteinstraße 19  in Untertürkheim gekonnt zu einem Ausstellungsraum umfunktioniert. Fotos: Enslin

Lange hat der Verein vergebens versucht, eine Ausstellung zum Thema „Essen in Notzeiten“ auf die Beine zu stellen, nun hat es durch einen glücklichen Umstand doch noch geklappt. Corona und das Fehlen passender Räumlichkeiten machten es dem Verein aber erstmal lange Monate schwer, bis sich ausgerechnet ein ansonsten als eher negativ empfundener Umstand als Glücksfall erwies: Man kam auf die Leerstände einiger Läden und darauf, die leeren Schaufenster für die Präsentation in Betracht zu ziehen, zuerst in Feuerbach jetzt in der Widdersteinstraße 19 in Untertürkheim.

 >> Schutzbauten Stuttgart e.V.<<

Frohe Ostern… … wünscht MUSE-O!

In diesem Frühjahr dreht sich alles umd die Puppenküchen-Ausstellung mit Begleitprogramm. Und auch am Ostermontag ist die sehenswerte Schau zu besichtigen.

Kuratorenführung zu Puppenküchen

Der Kurator führt durch „seine“ Ausstellung: Da sind immer überraschende Geschichten zu erwarten – am Samstag, dem 14. Mai, um 15 Uhr im Alten Gablenberger Schulhaus.

Interessierte bei einer Vorab-Führung. Foto: Austinat

Unsere Beiträge zum Muse-o>>>>>

Schon mal vormerken: 25.5.2022 – Historischer Spaziergang durch Stuttgart Hedelfingen

Veanstalter: Schwäbischer Heimatbund e.V.
Mittwoch, 25. Mai 2022 – 16:00-19:00 Uhr

Hedelfinger Schätze und Anekdoten – unterschätzt und wenig bekannt

Die 1922 nach Stuttgart eingemeindete Weinbaugemeinde Hedelfingen gehört mit rund 10.000 Einwohnern zu den kleineren Stuttgarter Stadtbezirken. Dennoch sticht der Stadtbezirk heraus: Zwischen Wald und – heute noch – Reben, Industriegebieten mit Weltfirmen und Neckarhafen ist Hedelfingen ein Spiegelbild von Stuttgart insgesamt. Mehr  noch: Unter dem Aspekt des Denkmalschutzes hat Hedelfingen einiges zu bieten: Kirchen, die Alte Kelter (wo wir, wenn alles klappt, ein Probiererle vom Hedelfinger Wein erhalten) und Fachwerkbauten wie das baugeschichtlich und optisch eindrucksvolle Alte Haus, das neben einer Weinstube ein kleines Heimatmuseum beherbergt.

Der Vereinsvorsitzende vom Förderverein Altes Haus, Michael Wießmeyer, und Hedelfingens Bezirksvorsteher i.R. Hans-Peter Seiler führen uns durch Hedelfingen und nehmen uns mit in die einst beschauliche Geschichte des Weinbauorts bis um das Jahr 1900, als noch der König von Württemberg, Wilhelm II., mit seinen Spitzerhunden in der Kutsche von Stuttgart aus zu seinem Gestüt mit der weltbekannten Araberzucht in Weil bei Esslingen durch Hedelfingen fuhr. Wir erfahren anhand historischer Fotos auch einiges aus der Aufbruchzeit um 1910, als gleichzeitig das neue Rathaus und die Straßenbahnlinie Stuttgart-Hedelfingen eingeweiht wurden. Damit und mit dem Bau des Neckarhafens in den 1950er Jahren begann dann der Anschluss Hedelfingens an die große weite Welt. Und es gilt: Ohne Hedelfingen wäre Stuttgart kein bedeutender Binnenhafen-Standort.

Treffpunkt: 25. Mai, 2022 – 16:00 Uhr in Stuttgart-Hedelfingen am Eingang Amstetter Straße, unter den Kastanienbäumen, gegenüber der Stadtbahnendhaltestelle der U 9 und U 13

Ab ca. 18:00 Uhr wollen wir den Tag und die Woche in einer Hedelfinger Gaststätte, voraussichtlich im Alten Haus, Heumadener Straße 2, ausklingen lassen (Telefon 0711  428887).

Teilnahmebeitrag inkl. Führung  (als Spende je hälftig für Förderverein Altes Haus und SHB): 7 €, für Mitglieder und Studierende 5 €, Schüler/innen frei.

Begrenzte Teilnehmerzahl; Anmeldung beim Schwäbischen Heimatbund e.V.  bitte bis 22. Mai.

25. Mai. 2022, 16:00-19:00

SHB Stuttgart
https://schwaebischer-heimatbund.de/veranstaltungen/hedelfinger-schaetze-und-anekdoten-unterschaetzt-und-wenig-bekannt/

Denkwürdige Jubiläen im katholischen Stuttgart und 700 Jahre Geschichte in drei Publikationen

Posted by Klaus on 10th April 2022 in Es war einmal, Fotos, In und um Gablenberg herum, Stuttgart

Presseinfo

STUTTGART. Drei katholische Gemeinden in Stuttgart begehen in diesem Jahr ein Jubiläumsjahr: 500 + 100 +100. Diese insgesamt 700 Jahre stehen für ganz besondere Kapitel in der Entwicklung der Stadt Stuttgart, in der das katholische Leben lange keinen Platz hatte und sehr zurückhaltend stattfand.

Alle drei Gemeinden haben unabhängig voneinander Jubiläumspublikationen veröffentlicht. Sie sind im Klein- oder Selbstverlag erschienen und werden je nach Infrastruktur in Läden vor Ort über die Pfarrbüros und in Eigeninitiative vertrieben. Hinter diesen Büchern steckt Idealismus und eine hohe Wertschätzung gegenüber den eigenen Gemeinden.

St. Barbara in Stuttgart-Hofen gehört mit ihren 500 Jahren sogar zu den ganz wenigen Kirchen der Diözese Rottenburg-Stuttgart, die solch ein so hohes Alter aufweisen können. St. Georg in Stuttgart-Nord und Herz Jesu auf dem Raitelsberg in Stuttgart-Ost feiern dagegen vergleichsweise bescheidene 100 Jahre, aber nicht weniger wichtige Jahre. Beide Kirchen stehen für den Aufbau einer katholischen Gemeinde in Stuttgart am Anfang des 20. Jahrhunderts, aber auch für den Aufbruch der Moderne und die Erneuerung der christlichen Kunst.

Die Preise der Bücher: 5 € (St. Barbara), 10 € (Herz Jesu), 20 € (St. Georg). Die Preise sind nicht nach kommerziellen Gesichtspunkten festgelegt. Sie ergeben sich allein aus den Druckkosten, die mehr oder weniger subventioniert sind.

Geschützt: Wo isch denn dees 408 – Sonntagsrätsel von Udo

Posted by Klaus on 27th Februar 2022 in Es war einmal, Stuttgart

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Ulrich Gohl stellt neues Buch im Stadtarchiv vor

Posted by Klaus on 24th Februar 2022 in Es war einmal, Stuttgart, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Presse LHS

Der Autor Ulrich Gohl stellt am Mittwoch, 9. März, 19 Uhr sein neues Buch „Stuttgarter Alltagsleben im frühen 20. Jahrhundert – Das Beste aus dem Schwäbischen Bilderblatt 1907 bis 1918“ im Stadtarchiv, Bellingweg 21, vor.

Die Veranstaltung wird live im Vortragssaal des Stadtarchivs stattfinden. Es gelten die jeweils aktuellen Corona-Regeln.

Ulrich Gohl ist Historiker und Biologe. Als Autor zahlreicher Artikel und Bücher sowie als Ausstellungsmacher befasst er sich seit Jahrzehnten vor allem mit der Stuttgarter Stadtgeschichte. In seinem neuen, im Silberburg Verlag erschienenen Buch, präsentiert er das Beste aus dem „Schwäbischen Bilderblatt“. Dieses erschien am 8. Dezember 1907 als erste Illustrierte der württembergischen Residenzstadt als Beilage des renommierten liberalen „Stuttgarter Neuen Tagblatt“. Aus dem reichen Fundus dieser frühen Pressebilder hat Gohl die interessantesten Motive ausgewählt, zitiert aus Originalartikeln und kommentiert als ausgewiesener Kenner der Stuttgarter Stadtgeschichte kundig und unterhaltsam den damaligen Alltag in Stuttgart, seinen Stadtteilen und umliegenden Orten.

Kurzweiliger Rückblick für Geschichtsinteressierte

Einblicke in das Privatleben der weiblichen Stars des Stuttgarter Theaters, der Tag der Zeppelin-Katastrophe in Echterdingen, mutige Pioniere, die ihr Flugzeug auf dem Cannstatter Wasen testeten, oder der spektakuläre Unfall mit einer Lokomotive, die ins Bahnpostamt krachte, der Einsatz eines neuartigen Dampfpflugs in Hohenheim oder der Besuch des deutschen Kaisers Wilhelm II. beim hiesigen König – große und kleine Ereignissen aus der Zeit vor über 100 Jahren lassen die damalige württembergische Hauptstadt wieder lebendig werden. Ein kurzweiliger Rückblick für alle, die sich für die Geschichte Stuttgarts interessieren.

Im Gespräch mit Günter Riederer vom Stadtarchiv Stuttgart wird Ulrich Gohl das Buch vorstellen, wesentliche Fotografien aus dem „Bilderblatt“, die herausragende Beispiele des ganz frühen Fotojournalismus darstellen, werden projiziert. Einige der besonders gelungenen Texte aus dem Band wird der Sprecher Martin Ehmann zu Gehör bringen.

Archjivfoto

Stadtgeschichte ganz nah – neue AgS-Broschüre ist erschienen

Posted by Klaus on 30th Januar 2022 in Es war einmal, Stuttgart

Info von Neckarufer.info/stadtgeschichte-ganz-nah-neue-ags-broschure-ist-erschienen/

Stadtgeschichte ganz nah

Die Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart (AgS) hat jetzt ein Heft ausgeliefert, das alle hiesigen stadthistorischen Museen, Rundwege und Initiativen präsentiert – welche Vielfalt!
In fast jedem Stadtbezirk der Landeshauptstadt gibt es Menschen, die sich – meist ehrenamtlich – mit der Geschichte ihres Stadtteils und der Gesamtstadt beschäftigen. Sie haben sich zu Gruppen, Initiativen und Vereinen zusammen-geschlossen und präsentieren die Ergebnisse ihrer Arbeit in Ausstellungen, Schriften, Führungen und dergleichen. So ist eine reiche, vielgestaltige „Wissenslandschaft“ entstanden, die sich ständig weiterentwickelt.
Der Dachverband all dieser Einrichtungen, die AgS, hat nun ein 48seitiges Heft vorgelegt, das nicht weniger als 38 von ihnen in Wort und Bild vorstellt. Gegenüber der ersten Auflage hat sich der Umfang fast verdoppelt. Die Wette gilt: Kaum jemand kennt sämtliche der erwähnten Institutionen.
Das farbige Heft ist im Rathaus, in allen Bezirksämtern, im Stadtarchiv und bei den aufgeführten Einrichtungen kostenlos erhältlich. Es lädt zu einer überraschenden Entdeckungsreise in die Geschichte Stuttgarts und seiner Stadtteile ein.
Die AgS wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart.

Auf der Homepage des Vereins steht die Broschüre „Stadtgeschichte vor Ort“ auch zum Download bereit: www.ags-s.de > DOWNLOADEN <

20.7.1913 – Stuttgarter Ruder-Regatta auf dem Neckar

Posted by Klaus on 29th Januar 2022 in Es war einmal

Info von Neckarufer.info/21-7-1914-stuttgarter-ruder-regatta

Bericht aus dem Stuttgarter Neuen Tagblatt vom 21. Juli 1913 mit Foto vom Schwäbischen Bilderblatt vom 1. August 1913

Stuttgarter Ruder-Regatta.
Schwäbisches Bilderblatt vom 1. August 1913 – Photozentrale Stuttgart –
Von der großen deutschen Ruder- regatta der Stuttgarter Ruderge- sellschaft auf dem Neckar zwischen Unter- und Obertürkheim am 20. Juli: Blick auf die Zuschauertribünen, im Vordergrund die Juniorvierer Untertürkheim/Obertürkheim 
– 21.7.1913 –
Die edle Ruderei hatte gestern auf dem Neckar einen großen Tag. Die sportfreudigen Stuttgarter freuten sich darüber und dessen, daß der mürriche Wettergott von 1913 es mit der Stuttgarter Rudergesellschaft so gut meinte. Er hielt seine Schleußa zu und sagte erst dann seine Wetter über das zeitweise sogar sonnige Bild, als der große Achter als letzter Kampf des Tages durchs Ziel gegangen war.

Das war lieb und nett, denn es wäre wirklich betrüblich gewesen, wenn die Mühe, Sorge und Arbeit der Rudergesellschaft um diese erstklassige sportliche Veranstaltung finanziell Fiasko gemacht hätte. Sie konnte sich recht guten Besuches erfreuen. Die besten Plätze waren zwar nicht ausverkauft, aber doch sehr befriediged besetzt, die anderen Zuschauerplätze auf beiden Seiten des
Neckars am Ziel an der Untertürkheimer Brücke waren dicht gefüllt. Gefüllt freilich auch die Wege auf der Höhe der Weinberge, allwo das schöne Schauspiel der Regattakämpfe, wenn auch ein wenig aus der Ent-
fernung, so doch gratis zu besichtigen war.

Frau Herzogin Max von Schaumburg-Lippe war mit ihrem Hofstaat erschienen. Als Vertreter der Stadt Stuttgart wohnte GR. Dr. Ludwig dem Rennen bei.
U.a. bemerkten wir das Ehrenmitglied der Rudergesellschaft Professor Jäger.

Sportlich konnte das Fest nicht verderben, auch wenn des Wetters Gunst nicht über ihm gewaltet hätte.  Dazu waren die Nennungen zu bemerkenswert. Das
größte Interesse erregten die Kasteler durch den kräftigen Schlag ihrer starken Mannschaft und durch ihre Forçe im Spurt. Leider hatte sie sich im zweiten Viererdurch eine andere Besetzung, als sie in ihrer Meldung abgegeben, des Startrechts begeben und mußte ausscheiden. Es wäre andernfalls nicht ausgeschossen gewesen, daß diese Mannschaft mit drei Preisen die Regatta hätte verlassen können.

Glänzend war die Amicitia-Mannhem, die im Junior-Achter mit 10 Sekunden Vorsprung den Heilbronnr abfertigte gegen den Rheinklub Alemannia
Karlsruhe dagegen unterlag die Mannschaft, die in diesem Jahre bisher nur Siege gefeiert hat. Im Rennen war wechselnde Führung, erst nach tausend
Meter kamen die Karlsruher sicher auf.

Die Stuttgarter Rudergesellschaft selbst schnitt mit Ehren ab. Sie gewann den Ermunterungsvierer in der famosen Zeit von 5 Minuten 41¾  Sekunden, der zweitbesten von einem Vierer auf der ganzen Regatta überhaupt erzielten Zeit. Das Boot war besetzt von Paul Uloth, Hermann Veith, Hans Schwarz und K. Staudenmaier, am Steuer saß P. Staudenmaier. Die Stuttgarter nahmen ihrer Gegner, die Straßburger Rudergesellichaft scharf und legten im Endspurt einen wuchtigen Schlag und kraftige Wasser arbeit vor.

Oskar Elßmann vom Holleschen Ruderverein siegte zweimal im Einer und nimmt zwei schöne Ehrenpreise mit nach Hause. Der große, sehnige Ruderer
verfügt über einen wirksamen Zug, der ihm Viertelminuten Vorsprünge sicherte.

Der Ulmer Ruderklub Donau, von dem eine sehr gute Form gemeldet worden war, hat den Königspreis gegen die Stuttgarter Rudergesellschaft gewonnen. Die Ulmer lagen bis 1000 Meter wohl schwach in der Führung, es schien aber, als wollte sich Stuttgart behaupten. Kurz vor dem Ziel legten die Ulmer aber
einen überraschend käftigen Schlag vor, der ihnen den Vorsprung von 18 Sekunden sicherte.

Dieser und weitere Foto-Berichte aus den Jahren 1907 bis 1918:

Ulrich Gohl – Stuttgarter Alltagsleben im frühen 20. Jahrhundert
Das Beste aus dem »Schwäbischen Bilderblatt« 1907 bis 1918
128 Seiten, ca. 90 Abb., Format 17,0 x 24,0 cm Hardcover –
ISBN: 978-3-8425-2366-1
19,99 € – Silberburg Verlag
https://verlagshaus24.de/stuttgarter-alltagsleben-im-fruehen-20.-jahrhundert