Archive for the ‘Es war einmal’ Category

Muse-o – Exkursion zu Tankstellen-Standorten

Samstag, 12. Dezember 2020 um 13:00

Gastgeber: Muse-O , Museumsverein Stuttgart-Ost

Eine Wanderung mit MUSE-O-Kurator Ulrich Gohl führt zu rund einem Dutzend Stellen im Stadtbezirk, an denen früher Stationen standen oder noch stehen. Die Teilnehmenden erfahren deren Geschichte und hören bunte Geschichten dazu – am 12. Dezember ab 13 Uhr.

In der Zeit, in der MUSE-O wie alle anderen Museen aus Corona-Gründen erneut schließen musste, haben die Ausstellungsmacher die Schau überarbeitet und erweitert. Außerdem hat der Kurator zusammen mit seinem Kabarettkollegen Martin Ehmann spannende und witzige Texte gesucht und gefunden, die sich mit Tankstellen im Allgemeinen und den Stationen des Stuttgarter Ostens im Besonderen befassen. Auch dabei wurde wieder deutlich, welch große Bedeutung das Thema für die Menschen des 20. Jahrhunderts hatte und teilweise heute noch hat: Dutzende von Filmen spielen an Tankstellen, in Hunderten von literarischen Werken kommen Tankstellen vor.

Die Exkursion bewegt sich im südlichen Teil des Stadtbezirks und beginnt in der Haußmannstraße. Man trifft sich vor dem Schaufenster des Puppentheaters Tredeschin (Hausnummer 134). Dann geht es in einem großen Bogen durch Ostheim hindurch und schließlich hinauf nach Gablenberg. Wer mag, kann nach dem ausgiebigen Spaziergang auch noch die Ausstellung im MUSE-O besuchen.

Für diese Führung ist eine schriftliche Anmeldung über die Homepage von MUSE-O (www.muse-o.de) zwingend erforderlich. Aus Gründen der Technik und des Gesundheitsschutzes sind nur maximal 20 Mitwanderer zugelassen. Sollte die Exkursion aus irgend einem Grund nicht stattfinden können, erfahren dies die Angemeldeten per Mail.

Tankstellen-Exkursion. Eine Begleitveranstaltung zur MUSE-O-Ausstellung „Super, voll! Ein Jahrhundert Tankstellen im Stuttgarter Osten“.
12. Dez. 2020, 13 Uhr
Treffpunkt: vor Haußmannstr. 134
Teilnahme frei, Spenden erwünscht

Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de

INFO>>>>
Fotos, Archiv

Eisenbahnausstellung im Stadtmuseum Bad Cannstatt – Komm‘ Weib! Steig‘ ei‘!

Cannstatt und die Geburt der „Schwäbischen Eisenbahn“ vor 175 Jahren
Dauer der Ausstellung Das Stadtmuseum Bad Cannstatt ist geschlossen bis 2.12.2020

Eine Ausstellung des Stadtmuseum Bad Cannstatt in Kooperation mit Pro Alt-Cannstatt e.V.
„Komm‘ Weib! Steig‘ ei‘!“ So verballhornten die Schwaben die Abkürzung „K.W.St.E.“, die sich an Wagen und Lokomotiven ihrer „Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahn“ befand. Bis überhaupt jemand einsteigen und mit dem Zug fahren konnte, hatte es im Königreich Württemberg aufreibende Diskussionen und nicht minder lange Planungen gegeben, spätestens seitdem 1835 die erste Eisenbahn auf deutschem Boden zwischen Nürnberg und Fürth verkehrte. Am 2. Oktober 1845 lief der erste Probezug über die Strecke Cannstatt-Untertürkheim, drei Wochen später am 22. Oktober wurde der reguläre Verkehr zwischen dem Cannstatter Bahnhof und Untertürkheim aufgenommen. König und Hofstaat fuhren schließlich am 20. November mit, als die Strecke bis Esslingen eingeweiht wurde…..

 Ort: Stadtmuseum Bad Cannstatt
Marktstraße 71/1
(„Klösterle-Scheuer“)
70372 Stuttgart-Bad Cannstatt

Öffnungszeiten
Mi 14 – 16 Uhr
Sa 14 – 17 Uhr
So 12 – 18 Uhr
Eintritt frei

Information
Tel. 0711 / 56 47 88
(während der Öffnungszeiten)
Anfragen für Gruppenführungen (Coronabedingungen)
Tel. 0711 / 216 25 800

>> PLAKAT <<

>> FLYER mit Programm <<

Weitere Infos:
stadtpalais@stuttgart.de
www.stadtpalais-stuttgart.de
www.stadtmuseum-badcannstatt.de
facebook.com/museumcannstatt

Geschützt: Zur Abwechslung mal wieder „Wo isch denn dees – Jetzt mit der Lösung

Posted by Klaus on 30th Oktober 2020 in Es war einmal

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175 Jahre Württembergische Eisenbahn – Open-Air-Ausstellung in der Fußgängerzone Untertürkheim

Die ursprünglich für den Fleggatreff konzipierte Ausstellung des Bürgervereins Untertürkheim zum 175. Jubiläum der „Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen“ im Jahr 1845 ist seit heute in den Schaufenstern der Widdersteinstraße 19 in Untertürkheim zu sehen – ein idealer Platz zu Corona-Zeiten.
Auf 10 Tafeln werden die Anfänge des Eisenbahnverkehrs vor 175 Jahren in Stuttgart, Cannstatt und Untertürkheim dargestellt.

Am 2. Oktober 1845 lief der erste Probezug über die Strecke Cannstatt-Untertürkheim, drei Wochen später am 22. Oktober wurde der reguläre Verkehr zwischen dem Cannstatter Bahnhof und Untertürkheim aufgenommen.
www.bv-untertuerkheim.de

Ausstellung in der Widdersteinstraße 19 – Foto: Enslin

 

mit freundlichen Grüßen

Klaus Enslin
Vorsitzender
Bürgerverein Untertürkheim e.V.

Bahnhofsfoto Klaus Rau

Siehe auch>>>>>
und Erste Württembergische Eisenbahnstrecke: 22. Oktober 1845 Cannstatt-Untertürkheim

MUSE-O: Tankstellen-Schau wird erweitert und verlängert

Pressemitteilung/Vorankündigung

Da nur sieben Personen gleichzeitig im MUSE-O die Tankstellen-Ausstellung anschauen dürfen, ist es schon zu Warteschlangen gekommen. Auch deshalb hat sich der Verein dazu entschlossen, die Schau zu verlängern. Vorher aber wird sie überarbeitet und erweitert – die Kuratoren hoffen auf weitere Bilder und Exponate aus der Bevölkerung.

Seit Eröffnung der Ausstellung sind einige reizvolle zusätzliche Exponate im Museum des Stuttgarter Ostens im alten Gablenberger Schulhaus eingetroffen. So begrüßt jetzt ein großes beleuchtetes Avia-Tankstellenschild die Besucherinnen und Besucher gleich bei der „Einfahrt“; es stammt von der Tankstelle in der Ulmer Straße, die bis 2013 bestand. Aus der gleichen Quelle ist ein großes, schmuc­kes Öl­kabinett hinzugekommen. Auch einige weitere Klein­exponate sind nun zu sehen: ein Tankstellenpuzzle etwa oder eine Aral-Werbeuhr.

Die Gasolin-Station in der Wangener Straße, Bild aus einem privaten Fotoalbum, dort datiert auf 1928. Sammlung Sontheimer

Besondere Bedeutung hat das historische Bildmaterial, das MUSE-O inzwischen erreicht hat. Da sind zum einen Bilder von der Esso-Tankstelle in der Neuen Straße und zum anderen sensationelles Material aus den 1920er-Jahren (!) von der Tankstelle beim Brendle. Beide Bestände sollen jeweils auf einer speziellen Bild-Tafel vorgestellt werden. Schließlich hat sich jetzt endlich ein Foto gefunden, das die legendäre Tankstelle mit dem Flugzeug auf dem Dach in der Haussmannstraße zeigt.

Fotos, Klaus

Die neugierigen Kuratoren hoffen nun, dass bis Mitte November weitere Unterlagen, Bilder und Objekte rund um die Tankstellen des Stuttgarter Osten (und darüber hinaus) den Weg ins „Heimatmuseum“ finden. Diese sollen dann bis Ende des Monats eingearbeitet und dem staunenden Publikum ab Anfang Dezember präsentiert werden. Auf entsprechende Angebote, am besten mit Fotos und Maßen, freuen sich die Ausstellungsmacher über die Mail­adresse ausstellungen@muse-o.de.

Super, voll! Ein Jahrhundert Tankstellen im Stuttgarter Osten. Eine MUSE-O-Ausstellung.

MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart

Verlängert bis 2021
Geöffnet Sa, So 14-18 Uhr
Eintritt: € 2,-, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de
MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart
Corona-Vorkehrungen im MUSE-O

Erlebnistag im Kloster

Posted by Klaus on 10th Oktober 2020 in Allgemein, Es war einmal, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Pressemeldung

In sechs Klöstern in Baden-Württemberg findet zum Klostererlebnistag unter dem Motto „Klöster für die Ewigkeit“ ein abwechslungsreiches Programm unter Hygienebedingungen statt.

Sechs Klöster in Baden-Württemberg bieten zum Klostererlebnistag ein besonderes Programm an. Der Aktionstag steht unter dem Motto „Klöster für die Ewigkeit“ und knüpft damit an das Themenjahr der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg (SSG) „Unendlich schön. Monumente für die Ewigkeit“ an. Bei allen Veranstaltungen gelten die Hygiene- und Abstandsregeln.

„Der Klostererlebnistag ist zu einer schönen Tradition geworden. Ich freue mich, dass sie auch in diesem Jahr fortgeführt wird“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann. „Ein familienfreundliches Programm mit Kinder-Rallyes, mittelalterlichen Spielen, Lesungen und Konzerten lädt zum Kennenlernen der einstigen Klöster des Landes ein. Am Klostererlebnistag lassen sich Kunstschätze für die Ewigkeit, Architektur und Gärten der Klöster erkunden.“

Sechs Klöster bieten ein abwechslungsreiches Programm unter Hygiene- bedingungen

Mit dabei sind das UNESCO-Welterbe Kloster Maulbronn sowie die Klöster Alpirsbach im Schwarzwald, Bebenhausen bei Tübingen, Salem am Bodensee und Schussenried in Oberschwaben; zudem, als Partner der SSG, Kloster Bronnbach bei Wertheim. Die ehemaligen Klöster waren Wohn- und Arbeitsstätten der Mönche und Nonnen sowie Monumente gegen das Vergessen. Stifterinnen und Stifter unterstützten die Klöster mit Schenkungen und erhofften sich als Gegenleistung das ewige Leben. Sie beauftragten Maler und Bildhauer, Kunstwerke zu erschaffen wie Altäre, Gemälde und Grabmäler.

Alle Veranstaltungen sind an die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln angepasst. Führungen finden in kleinen Gruppen mit Mindestabstand statt. Gäste ab sechs Jahren tragen in überdachten Räumen, beim Betreten eintrittspflichtiger Außenanlagen und an Engstellen der Anlagen eine Mund-Nasen-Bedeckung.

Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg: Erlebnistag im Kloster

Fotos Archiv

In Erinnerung an die Deportation jüdischer Mit- bürger – Die Tour findet am 18. Oktober letzt- malig statt

Presseinfo Stuttgart-Marketing GmbH

Heute ein beliebtes Ausflugsziel, diente der Killesberg Anfang der 1940er Jahre den Nationalsozialisten als Durchgangslager. Hier versammelten sie jüdische Mitbürger aus ganz Württemberg, bevor diese vom Stuttgarter Nordbahnhof aus in Sammel- und Konzentrationslager deportiert wurden.
Beginnend an der Gedenkstätte am Killesberg folgt die Führung „Vom Killesberg zum ‚Zeichen der Erinnerung‘“ der Stuttgart-Marketing GmbH dem Weg der Deportierten. Dieser führte über den Eckartshaldenweg, vorbei an der Kirche St. Georg und der Martinskirche. Endpunkt der Führung ist am Inneren Nordbahnhof, an dem 2006 das „Zeichen der Erinnerung“ errichtet wurde. In der Gedenkstätte sind originale Gleisanlagen sowie eine Wand mit den Namen der Opfer, Daten und Zielen der Deportationszüge zu sehen.

Die Tour, die an die Entrechtung, Gewaltanwendung und Deportation der jüdischen Deutschen erinnert, wird am Sonntag, dem 18. Oktober zum letzten Mal von Stuttgart-Marketing angeboten.

Vom Killesberg zum „Zeichen der Erinnerung“

Tag: So, 18.10.2020
Beginn: 14.00 Uhr
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 14 Euro pro Person

Für alle Touren ist eine verbindliche Reservierung erforderlich. Tickets sind im i-Punkt erhältlich. Telefonische Buchung unter 0711 / 22 28-123 oder online unter www.stuttgart-tourist.de

Fotos, Blogarchiv

Führung durch den Rosensteintunnel von 1844/1846

Führung durch den Rosensteintunnel von 1844/1846,dem ältesten erhaltenen Eisenbahnbauwerk Württembergs mit

Matthias Busch (Pro Alt-Cannstatt e.V.) –Anmeldung erforderlich-

Treffpunkt: Hauptportal Schloss Rosenstein, vor dem Eingang des Naturkundemuseums; kostenfrei (Spenden erbeten) Sa. 24.10.2020, 14 und 16 Uhr -So. 25.10.2020, 14 und 16 Uhr

Siehe auch: Württembergs erster Eisenbahntunnel – Der Rosensteintunnel 1846 – 1914

Foto, Klaus

Tag der Stadtgeschichte

Tag der Stadtgeschichte mit Ausstellung im StadtPalais

Die Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart (AgS) begeht den „Tag der Stadtgeschichte“ in diesem Jahr mit einer wirtschafts- historischen Ausstellung im StadtPalais. Mit dabei: MUSE-O; der Museumsverein Stuttgart-Ost erinnert in seiner Vitrine mit bemerkenswerten Exponaten an die Ostheimer Textilfabrik Kübler. Geöffnet ist ab 15. Oktober.

Plakat downloaden
Flyer downloaden

Fotos, G. Köhler (Küblergebäude in der Ostendstraße) Klaus

Infos zu weiteren Ausstellungen>>>>> und Eszet in Untertürkheim>>>>

Schwarzer Donnerstag Multimedia Ausstellung im StadtPalais

23.09.2020 bis 15.10.2020 im StadtPalais – EG – Saal Marie

Protestaktionen von Bürger/innen begleiteten das Projekt S 21 der Deutschen Bahn seit Beginn der Planung 1994 eines neuen Bahnknotens in Stuttgart.
Als die Parkräumung und das Fällen der alten Parkbäume kurz bevorstanden, eskalierte am 30. September 2010 die Situation zwischen Demonstranten und Polizei. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Pfefferspray ein, um die Protestierenden aus dem Schlosspark zurückzudrängen. Es gab Verletzte. Ungeachtet der Ereignisse wurden, wie geplant, die Parkbäume gefällt und das Neubauprojekt am Bahnhof begonnen.
https://www.stadtpalais-stuttgart.de/ausstellungen/schwarzer-donnerstag*

>>StZ-Bericht: Die Räumung des Schlossgartens am 30. September 2010

Filme zum Schwarzen Donnerstag

 

 

 

 

 

Film von Vaclav Reischl

Erinnerung an den 30.9.2010 – Der Schwarze Tag im Stuttgarter Schlossgarten