MUSE-O: „Kicken“ in Museumsräumen

Pressemitteilung/Vorankündigung

Die neue MUSE-O-Ausstellung befasst sich mit unserem Sport Nummer 1, dem Fußball, genauer gesagt: den Spielen, die den Rasensport nachahmen. Das Schöne dabei ist, dass man nicht nur staunend die Exponate bewundern kann, sondern mit vielen auch selber spielen darf. Eröffnung ist am 1. September.

Fußballspielen kann man auf den grünen Rasen oder auf der „Gass“ – neuerdings aber auch im Museum. Rund um das echte Kicken haben sich zahllose Gesellschafts- und Geschicklichkeitsspiele entwickelt, die von der immensen Popularität dieses Sports profitieren wollen; viele von ihnen sind nun im MUSE-O zu sehen – und mit einigen darf man auch selbst spielen.

Den Aktionsraum des Museums (Raum 3) beherrscht die „Gablenberger Kurve“. Hier kann man sich niederlassen, den Spielenden zuschauen und ihre Leistungen bejubeln. Zur kostenlosen Benutzung stehen verschiedene Spiele zur Verfügung: ein professioneller Tischkicker ebenso wie ein Tipp-Kick-Brett oder ein Playmobil-Stadion, um nur die spekakulärsten zu nennen. Es fehlen auch digitale „Fußball“-Spiele nicht: An verschiedenen Geräten sind elektronische Spiele aus der IT-„Steinzeit“ ebenso zu sehen (und zu bespielen) wie etwas neuere Games.

((Bildunterschrift:))
Auch Playmobil-Figuren sind vom Fußball begeistert – und tummeln sich als Exponate im MUSE-O. Foto: Gohl

Musealer geht’s in Raum 4 zu. In Vitrinen sind historische Spiele zu entdecken, darunter auch echte Raritäten wie eine DDR-Tipp-Kick-Nachahmung aus den 1950er-Jahren, eine entsprechende Erfindung von Kibri aus den 1930ern oder ein Fußballquartett aus den 70ern. Dazu kommen Fußballer-Sammel­figuren und die Maskottchen von Mannschaften und großen Turnieren. Auf Infokärtchen erfährt man allerlei Wissenswertes rund um die gezeigten Stücke. Wer weiß schon, dass Tipp-Kick ursprünglich eine Stuttgarter Erfindung ist oder dass der erste Tischkicker schon im Jahre 1922 in England patentiert wurde?

Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, dem 1. September, um 15 Uhr. Einführende Worte spricht der Kurator der Ausstellung, Ulrich Gohl, der auch anschließend durch die bunte Schau führt – und das erste Tipp-Kick-Match gegen einen Herausforderer aus dem Publikum bestreitet.

Spiele rund ums Fußballspiel, auch zum Mitspielen. Eine MUSE-O-Ausstellung.

MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart

  1. Sept. bis 27. Okt. 2019, Eröffnung So., 1. Sept., 15 Uhr

Geöffnet Sa, So 14-18 Uhr

Eintritt: € 2,-, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de

MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart

Foto, Blogarchiv

Newsletter September 2019 des Förderverein Alte Schule Rohracker e.V.

Liebe Mitglieder und Freunde der Alten Schule Rohracker,

nun ist der Großteil der Sommerferien schon vorbei und auch wir stehen schon langsam in den Startlöchern, um Ihnen wieder ein abwechslungsreiches Programm zu bieten.

Das neue Kursprogramm ist inzwischen  fertig und liegt in verschiedenen Geschäften und Banken in den Neckarvororten und in der Alten Schule aus. Sie können es auch auf unserer Homepage:  www. buergerhaus-rohracker.de einsehen.

Wir haben ja für den 14. September einen schönen Ausflug mit dem Bus geplant. Leider sind noch nicht genügend Anmeldungen eingegangen, damit die Fahrt stattfinden kann. Also – schnell anmelden bis spätestens 30. August!!!

buergerhaus-rohracker@online.de,oder freitags unter: 0711-46920199 oder gewilli@web.de, Tel. 0711-426270. Genaue Infos nochmals anbei.

Für Kinder gibt es am 7. September von 16:00-17:30Uhr einen Ferienyogakurs. Es geht auf eine spannende Reise in die afrikanische Steppe. Genaue Infos, siehe Anhang

Am 22. September von 15:00-18:00Uhr laden wir Sie wieder zum Sonntagscafe ein. Ab 16:00Uhr erwartet Sie eine Lesung mit Doris Bergermann im Rahmen „Stuttgart liest ein Buch“. Sie liest aus dem Roman von Arno Geiger „ Unter der Drachenwand“. Seien Sie gespannt auf die Bezüge zu unserem Ort, die Doris Bergermann gefunden hat.

Der Eintritt ist frei.

Wir freuen uns auf Sie.

Ihr
Förderverein Alte Schule Rohracker e.V.
Geschäftsstelle
Christine Bollermann
Tel. 0711-46920199
E-Mail: Buergerhaus-Rohracker@online.de
Öffnungszeit: Freitag 13.00-17.00Uhr

Tag des Offenen Denkmals 8.09.2019

Posted by Klaus on 24th August 2019 in Allgemein

tag-des-offenen-denkmals.de

Ulm eröffnet bundesweit den Tag des offenen Denkmals® 2019

Über 110 Kulturveranstaltungen locken in die Ulmer Innenstadt

Am 8. September findet deutschlandweit der Tag des offenen Denkmals unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ statt. Ulm ist dieses Jahr die durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ausgewählte Gastgeberstadt und lädt zur großen Eröffnungsfeier. Mit insgesamt über 110 Veranstaltungen haben das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungs- präsidium Stuttgart, die Stadt Ulm und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz zu diesem Anlass in Ulm ein umfangreiches Programm zusammengestellt, das nun auch als gedruckte Broschüre sowie online zum Download bereitsteht.

Die Wahl Ulms als Gastgeberstadt gründet auf der vielfältigen Denkmallandschaft und dem konsequenten Umgang der Stadt mit ihrer Denkmalsubstanz. Der Ulmer Münsterplatz mit dem gotischen Sakralbau und dem benachbarten Stadthaus des New Yorker Architekten Richard Meier repräsentiert eindrucks-voll das diesjährige Motto.

Am Samstag, 7. September, finden ab mittags an den Endhaltestellen des öffentlichen Nahverkehrs Führungen statt, bevor am Abend die Nacht des offenen Denkmals traditionell den Tag des offenen Denkmals einläutet: Dazu lädt die Landesdenkmalpflege Interessierte ein, Leuchtkegeln zu folgen und an Rundgängen, Werkstattgesprächen und vielen weiteren Aktionen teilzunehmen. Besondere Höhepunkte am Samstag sind die Vernissage der Ausstellung „baudenkmal hfg – ästhetik des einfachen“ sowie die audiovisuelle Licht- und Toninstallation „Resonanzen“, die den Innenraum des Ulmer Münster spektakulär illuminiert.

Mit der bundesweiten Eröffnungsfeier des Tags des offenen Denkmals findet am Sonntag, 8. September, ein großes Open-Air-Fest auf dem Ulmer Münsterplatz statt. Nach der offiziellen Eröffnung mit einer Awardverleihung an die Stadt wird den Besucherinnen und Besuchern mit einer moderierten Gesprächsrunde und musikalischer Begleitung am Vormittag ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm geboten.

Der Markt der Möglichkeiten, zahlreiche Rundgänge und Aktionen für Groß und Klein bieten die Möglichkeit, Denkmale neu zu erkunden und kennenzulernen. Ab 16 Uhr folgt auf der Bühne mit der Verleihung des Förderpreises „Für deine Stadt – Denkmalschutz leben“ ein weiteres Highlight. Musikalisch runden die Ulmer Spatzen und der Ulmer Musiker Luke Noa das Bühnenprogramm ab. Das Grundton D-Konzert des Deutschlandfunks um 18 Uhr in der Pauluskirche bildet den Abschluss des zweitägigen besonderen Denkmalwochenendes.

Die Nachfrage nach einzelnen Programmangeboten ist erfahrungsgemäß sehr hoch. Einige Veranstaltungen können nur nach vorheriger Ticketbestellung besucht werden. Informationen dazu finden sich in der Programmbroschüre. Diese ist ab sofort in der Ulmer-Touristinformation erhältlich.

Programm

Pressekontakt für Rückfragen: Team Tag des offenen Denkmals, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Schlegelstraße 1, 53113 Bonn, Tel.: 0228 9091-447, E-Mail: info@tag-des-offenen-denkmals.de, www.tag-des-offenen-denkmals.de, www.facebook.de/tagdesoffenendenkmals

Veranstaltungen der Verkehrsfreunde Stuttgart

14.09.2019      Unterwegs mit dem OEG- und dem HSB-DUEWAG rund um Heidelberg: Studienfahrt auf den Gleisen der Rhein-Neckar-Verkehrsbetriebe – Organisation und Reiseleitung: Gerhard Schnaitmann

Siehe die Fahrtausschreibung im Beitrag

12.10.2019      Spannende Schienenverkehrsschätze: Archive rund um Stuttgart

SSB-Veranstaltungszentrum Waldaupark, Friedrich-Strobel-Weg 4 – 6, Stuttgart-Degerloch – Moderation Jürgen Ranger

In vielen der vergangenen Vortragsveranstaltungen der Verkehrsfreunde war festzustellen, dass Bilder von Einst großen Anklang unter den Verkehrsfreunden finden.

Weitere Infos unter Verkehrsfreunde Stuttgart e.V.

60 Jahre GT4 Straßenbahnmuseum Stuttgart, Stuttgart 
So., 27. Okt. 2019 – Mo., 28. Okt. 2019

Fotos, Blogarchiv

BACKSHOP Falke und DHL-Paketshop – Bussenstraße 60

Posted by Klaus on 24th August 2019 in In und um Gablenberg herum

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Frische Backware, belegte Brötchen, selbstgebackenen Kuchen, Kaffee zum gleich trinken oder zum mitnehmen. Kleines Sortiment an Lebensmitteln wie Eier, Milch, verpackte Wurst und Käse etc., Tageszeitungen und Getränke.

DHL-Paketshop
(Verkauf von nationalen Paketmarken bis 10kg, Marken für nationale Päckchen, Briefmarken – Annahme von frankierten Paketen, Päckchen und Retouren
Keine Annahme von Briefen! Info DP DHL Postfinder)

Ab 26. sind wie wieder für Sie da

Öffnungszeiten:

Mo – Fr 06:00 – 14:00
Sa 06:00 – 12:00

Tel.: 0711 99 71 26 66

Fotos, Klaus

Schon „schwimmfit“?

Posted by Klaus on 24th August 2019 in Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart

Nach den Sommerferien können die Schwimmflügel abgelegt werden. Ab Mitte September bietet „schwimmfit“ wieder 90 neue Schwimmkurse im gesamten Stadtgebiet an und es sind noch freie Plätze verfügbar. Das Kursangebot deckt verschiedene Schwierigkeitsstufen ab, die von Wassergewöhnung über Basis- bis zu Aufbauschwimmkursen reichen. Anbieter sind Schwimmvereine und private Schwimmschulen.
„Schwimmfit“ unterstützt außerdem den Schwimmunterricht an Kitas und Schulen, um die Schwimmfähigkeit der Kinder zu verbessern. Über „Rent-a-Schwimmlehrer“ arbeiteten 2018 bereits elf Kitas und 110 Klassen von insgesamt 27 Schulen mit ausgebildeten Schwimmlehrerinnen und Schwimmlehrern zusammen.

Die Initiative „schwimmfit“ ist ein gemeinsames Projekt des Amts für Sport und Bewegung, des Schulverwaltungsamts, der Bäderbetriebe, zehn Sportvereine und vier privater Schwimmschulen.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.schwimmfit-stuttgart.de. Vereine oder Schwimmschulen, die gerne selbst Kurse über „schwimmfit“ anbieten wollen, können sich an das Amt für Sport und Bewegung, Sören Otto, Telefon 216-25642, E-Mail soeren.otto@stuttgart.de wenden.

Foto, Blogarchiv Sabine

Muse-o – Rätsel um drei fröhliche Frauen gelöst

Posted by Klaus on 23rd August 2019 in In und um Gablenberg herum

Pressemitteilung

Vor einigen Wochen hat MUSE-O die Öffentlichkeit um Hilfe ge­beten. Es ging um die Identifizierung eines Fotos, das ein Fotograf aus der Rieke­straße aufgenommen hatte. Nun hat sich heraus­gestellt, in welchem Laden das Bild entstanden ist.

Der erste Hinweis kommt vom früheren Direktor des Zeppelin-Gymna­siums, Reinhold Weh. Es könnte sich doch um den Schreibwarenladen direkt am Stöckach handeln, in dem schon der Dichter Hermann Lenz eingekauft hat. Die Literaturstelle in Lenz’ erstmals 1975 als Buch erschienenen Straßengeschichten ist schnell gefunden; dort heißt es: „Drüben, am Rand des Stöckachplatzes, wo jetzt ein Friseurladen rosa lächelt, habe ich mir als Sechzehnjähriger im Papierwarengeschäft Klingler einen Reclamband von Mörikes Gedichten in Leinen binden lassen“.

Glücklicherweise sind die Stuttgarter Adressbücher auf der Seite der Württembergischen Landesbibliothek digital hinterlegt. So lässt sich nun auch die Adresse problemlos ermitteln; es handelt sich um die Neckarstraße 158 B.

Heinz Härle, der das Friseurgeschäft am Stöckach betrieben hat, bestätigt die Vermutung. Sein Vater habe 1963 von den vier Geschwistern Klingler, drei Schwestern und ein Bruder, das Ladenlokal gemietet und zu einem Friseursalon umgestaltet.

Es meldet sich Elfriede Leonberger bei MUSE-O. Ja, das sei das Geschäft der Klinglers, ganz sicher. Ihre Mutter habe dort in der Nachkriegszeit geputzt und habe sie als Mädchen dorthin manchmal mitgenommen. Besonders an die schönen Spielwaren, die es dort auch zu kaufen gab, erinnert sie sich deutlich.

Aber ein Restzweifel bleibt. Es meldet sich über einen Mittelsmann die Tochter des Klingler-Bruders – sie wäre also die Nichte der drei abgebildeten Frauen. Sie glaubt jedenfalls nicht, dass es sich bei den dreien um ihre Tanten handelt…

Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de

MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart.

Fotografenstempel: „J. Scholz, Stuttgart-O, Wörthstraße 19“

Schäfereiland Baden-Würrtemberg

Posted by Klaus on 23rd August 2019 in Allgemein, Fotos

Der jährliche Schäferlauf in Markgröningen zeigt, dass die Schäferei eine lange Tradition im Land hat. Rund 110 Schafhalter und Schafhalterinnen gibt es noch, eine ausgewogene Förderpolitik und das Konsumentenverhalten spielen für die Zukunft der Schäferei eine entscheidende Rolle.

Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann wird am Samstag, 24. August, beim historischen Schäferlauf in Markgröningen sein. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung hob Baumann die sehr hohe Bedeutung der Schäferei für die typischen Kulturlandschaften im Land hervor: „Unsere Wacholderheiden und Kalkmagerrasen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen in ganz Europa. Als Schäfereiland haben wir eine besondere Verantwortung für diese Kulturlandschaften. Sie prägen das Gesicht unserer Heimat und stellen wichtige Rückzugsräume für viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten dar“, sagte Baumann.

Schäferei erschuf einzigartige Kulturlandschaften

„Baden-Württemberg war und ist Schäfereiland“, betonte der Staatssekretär. „Schäferinnen und Schäfer haben im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende Wacholderheiden geschaffen, die nur durch eine Beweidung erhalten werden. Ohne die Schäferei würden uns diese wundervollen Kulturlandschaften nach und nach verloren gehen.“

Die Schäferei dürfe daher nicht nur beim jährlichen Schäferlauf Beachtung finden, so Andre Baumann weiter. „Sie muss vielmehr stärker als bislang in den Fokus der politischen Entscheidungsträger rücken.“ Hier sei insbesondere die Agrarpolitik auf Ebene der EU und des Bundes gefordert. An ihr liege es, die besonderen Leistungen der Schäferinnen und Schäfer angemessen zu honorieren und die Schafhaltung wirtschaftlich wieder attraktiv zu machen. Das Land habe vom Bund darum die zeitnahe Einführung einer Weideprämie gefordert.

Landschaftspflege durch Schafbeweidung

„Neben Agrarfördermaßnahmen spielt die finanzielle Unterstützung der Landschaftspflege durch Schafbeweidung aus Mitteln des Naturschutzes eine immer wichtigere Rolle für die Schäferei“, erläuterte der Staatssekretär. „Das Umweltministerium hat die Förderung und die Fördersätze für eine Schafbeweidung deutlich erhöht.“ Baumann appellierte auch an die Verbraucherinnen und Verbraucher, verstärkt Lammfleisch aus Baden-Württemberg zu kaufen und zu essen: „Wir können mit dem Einkaufskorb unsere Heimat erhalten. Denn nur wenn sich die Schäferei auch wirtschaftlich lohnt, wird sie eine Zukunft haben. Und nur dann bleibt uns auch unsere wundervolle Kulturlandschaft erhalten.“

Förderung der Schäferei

In Baden-Württemberg gibt es rund 215.500 Schafe und etwa 1.300 Schafhalterinnen und Schafhalter mit 20 und mehr Schafen. Rund 110 davon sind hauptberuflich tätig, etwa 15 sind Wanderschäfer. Die Schafhaltung im Land ist in den letzten 10 Jahren um 30 Prozent zurückgegangen. Die Naturschutzverwaltung fördert über die Landschaftspflegerichtlinie (LPR) rund 700 Schafhalterinnen und Schafhalter mit knapp sieben Millionen Euro im Jahr, damit sie mit ihren Schafen eine Fläche von insgesamt 12.300 Hektar Wacholderheiden, Kalkmagerrasen und andere Biotoptypen extensiv beweiden können.

Fotos, Blogarchiv

Keine Toleranz für Gewalt

Posted by Klaus on 23rd August 2019 in Allgemein

Wegen zunehmender fürchtet der Präsident des Gemeindetags Baden-Württemberg eine neue Abschottung in Rathäusern. Innenminister Thomas Strobl stellt klar, dass das Land diejenigen nicht alleine lasse, die sich für unsere Gesellschaft einbringen.

Wegen zunehmender Angriffe auf Politiker und Mitarbeiter öffentlicher Ämter fürchtet der Präsident des Gemeindetags Baden-Württemberg eine neue Abschottung in Rathäusern. In der Vergangenheit habe man dort Barrieren wie Tresen abgebaut, sagte Roger Kehle der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Nun würden aber die Mitarbeiter in den Rathäusern zunehmend angegangen und bedroht. „Jetzt wissen wir von den Ersten, die sagen: ‚Wir brauchen da wieder eine Theke, damit zumindest ein gewisser Abstand gewahrt ist‘“, sagte Kehle. „Das ist eine schreckliche Entwicklung.“
Man müsse den Bedrohungen und Beleidigungen nachgehen. „Es ist jetzt eine rote Linie erreicht. Es darf so nicht weitergehen.“

Innenminister Thomas Strobl sagte dazu: „Gewalt wird bekämpft. Das beginnt bei verbaler Gewalt – denn oft genug sieht man: Aus Worten werden Taten. ‚Im Anfang war das Wort‘ – dieser Satz aus der Bibel trifft den Nagel auf den Kopf. Deshalb war und bin ich nicht bereit, eine zunehmende Verrohung der Sprache, der öffentlichen Debatte einfach hinzunehmen. Meine Überzeugung ist: Anständige Menschen stemmen sich dagegen!

Bodycam verringert Gewalt gegen Polizisten

Besonders berührt mich, wenn Menschen Opfer von Gewalt werden, weil sie sich für unseren Staat, für unser Gemeinwesen einsetzen, weil sie ihm dienen. Das trifft oft Polizistinnen und Polizisten, die ihren Kopf tagtäglich für unsere Sicherheit hinhalten – aber nicht nur. Ich habe deshalb im Land die bundesweit beste Regelung geschaffen, was die Übernahme von Schmerzensgeldansprüchen angeht. Beamtinnen und Beamte, die etwa nach einem Angriff ein Schmerzensgeld zugesprochen bekommen, erhalten das jetzt unbürokratisch rasch vom Land als Dienstherrn ausbezahlt.

Der Dienstherr, nicht die oder der Geschädigte selbst, muss sich das Geld dann vom Täter holen. Mir war wichtig, dass die Geschädigte, der Geschädigte nicht in die Situation kommen kann, dass sie oder er leer ausgeht, weil der Täter mittellos ist – und dann noch auf Gerichts- und Anwaltskosten hocken bleibt. Das wäre nur ein weiterer Schlag, der den Geschädigten trifft – deswegen habe ich das zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geändert.

Zum Schutz von Polizistinnen und Polizisten haben wir übrigens flächendeckend wie in keinem anderen Land die Bodycam eingeführt. Nach allem, was wir von den Praktikern hören, hat sie eine deutlich nachweisbar deeskalierende Wirkung. Nach Gesprächen mit vielen Streifenpolizistinnen und -polizisten weiß ich: Sie ist eine große Erfolgsnummer! Es gibt weniger Aggression, weniger Gewalt. Die Bodycam löst nicht alle Probleme, sie hilft freilich unzweifelhaft, Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten zu minimieren. Und genau darum geht es. Deshalb sind wir bundesweit an der Spitze mit der Bodycam – und deswegen möchte ich auch den Einsatzradius weiter ausbauen.

Spezielles Angebot für Amts- und Mandatsträger

Der feige, hinterhältige Angriff auf den Hockenheimer Oberbürgermeister Dieter Gummer, der Mord an Regierungspräsident Walter Lübcke, das sind furchtbare Beispiele von Anfeindungen, Aggressionen, menschenverachtender Gewalt gegen Amts- und Mandatsträger. Diesen Menschen machen wir jetzt in Baden-Württemberg ein gezieltes Angebot. Ich habe dafür gesorgt, dass den Amts- und Mandatsträgern rund um die Uhr ein qualifiziertes Beratungsangebot beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg zur Verfügung steht. Wir haben dort, angebunden bei der Fachabteilung Staatsschutz, eine zentrale Ansprechstelle eingeführt, die keine Notrufnummer ist, sondern bei der Prävention und Beratung im Vordergrund stehen.

Für mich ist ganz klar: Wir lassen diejenigen nicht alleine, die sich für unsere Gesellschaft einbringen. Wir reden nicht nur, sondern handeln sehr konkret: praxisorientiert, präventiv, präsent.“

Quelle: dpa/lsw; Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg

Foto, Blogarchiv

S Wangen – Skelettierter Schädel identifiziert

Posted by Klaus on 23rd August 2019 in Stuttgart Wangen

Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidien Reutlingen und Stuttgart geben bekannt:

Skelettierter Schädel identifiziert Untersuchungen der Gerichtsmedizin Tübingen haben über eine DNA-Analyse zur Identifizierung des skelettierten Schädels geführt, der am Dienstag, den 13.08.2019 im Gewann Unteres Letterle aufgefunden wurde (siehe Pressemitteilung des PP Stuttgart vom 15.08.2019). Demnach ist der Schädel einem 86 Jahre alten Mann zuzuordnen, der seit dem 08.04.2019 aus dem Esslinger Stadtteil Zollberg vermisst wurde (siehe Pressemitteilung des PP Reutlingen vom 09.04.2019). Intensive Suchmaßnahmen der Polizei Esslingen nach dem offenbar orientierungslosen Mann waren seinerzeit ergebnislos geblieben. Derzeit gibt es keine Hinweise auf Gewaltanwendung oder auf einen strafrechtlich relevanten Hintergrund, vielmehr gehen die Ermittler momentan davon aus, dass der Mann in eine hilflose Lage geraten und verstorben ist. Weitere umfangreiche Suchmaßnahmen sind geplant, die zum Auffinden weiterer Leichenteile und möglicher Hinweise auf die genauen Todesumstände führen sollen.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer +4971189905778 zu melden.

Foto, Blogarchiv