Denkmalschutz-Aktion an den Schulen gestartet

Posted by Klaus on 22nd Oktober 2021 in Allgemein

Pressemeldung

Untersuchung der Gesteinsverwitterung an einer Dorfkirche

Die jährliche Aktion „Schüler erleben Denkmale“ informiert Schülerinnen und Schüler über Denkmalschutz. Interessierte Schulen sind wieder eingeladen, sich an Projekten mit Experten zu beteiligen. So sollen junge Menschen für die vielfältige Denkmallandschaft begeistert werden.

Am Donnerstag, 21. Oktober, startet die Aktion „Denkmalschutz und Schule ? Schüler erleben Denkmale“ im Schuljahr 2021/2022. Die Schulen im Land sind eingeladen, teilzunehmen. Im Rahmen der Aktion führen Experten der Denkmalpflege gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern Projekte zu denkmalpflegerischen Themen im Unterricht durch. Das denkmalgeschützte Schulhaus kann dabei genauso in den Blickpunkt rücken wie die mittelalterliche Stadtbefestigung des Heimatortes oder ein altes Bauernhaus in der Nachbarschaft.

Die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi, sagte: „Denkmale machen Geschichte begreifbar und erlebbar. Mit der Aktion wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler und angehende Fachkräfte im Baubereich für die vielfältige Denkmallandschaft und die Geschichte unseres Landes begeistern. So wollen wir junge Menschen dazu zu motivieren, sich in der Freizeit oder im Beruf für den Schutz, die Pflege, die Erforschung und die Vermittlung unserer Denkmale in Baden-Württemberg zu engagieren.“

Vielfältige Umsetzungsmöglichkeiten

Der Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Volker Schebesta, sagte: „Die Aktion kann im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft, einer Projektwoche oder von Projekttagen, aber auch im Zusammenhang mit einem Seminarkurs in den Schulalltag eingebunden werden. Alle interessierten Schulen in Baden-Württemberg sind herzlich eingeladen, sich an unserer gemeinsamen Aktion zu beteiligen.“

Die Aktion „Denkmalschutz und Schule – Schüler erleben Denkmale“ wird seit dem Schuljahr 2009/10 angeboten. Sie ist ein Kooperationsprojekt des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg, des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, des Kompetenzzentrums für Geschichtliche Landeskunde im Unterricht sowie der Architektenkammer Baden-Württemberg.

Hinweise zur Beteiligung und zum Ablauf

Im Bildungsplan der Grundschule lässt sich die Thematik dem Fach Sachunterricht, „Zeit und Wandel erleben“ und „Räume erschließen“, zuordnen. In der Sekundarstufe I und II finden sich zahlreiche Schnittstellen in den Fächern Geschichte, Bildende Kunst oder Technik. Der Unterricht an beruflichen Schulen mit dem Berufsfeld Bautechnik bietet durch den konkreten Bezug der verschiedenen Gewerke zu handwerklichen Traditionen zahlreiche Anknüpfungspunkte für das Denkmalprojekt. Gleichermaßen gibt es auch in anderen Schularten wie zum Beispiel Berufskollegs oder Fachschulen entsprechende Möglichkeiten, ein solches Projekt in den Unterricht einzubinden.

Das Landesamt für Denkmalpflege und die Architektenkammer Baden-Württemberg können den Schulen Expertinnen und Experten nennen, die gemeinsam mit den Lehrkräften und deren Schülerinnen und Schülern die Denkmale unseres Landes erkunden. Interessierte Schulen können sich für die Aktion im Schuljahr 2021/2022 beim Landesamt für Denkmalpflege anmelden. Teilnehmer erhalten im Anschluss unterstützendes Informationsmaterial. Eventuell entstehende Unkosten (Eintritt, Sachkosten) werden von der Landesdenkmalpflege auf Antrag bis zur Höhe von circa 200 Euro pro Schule erstattet. Die Architektenkammer Baden-Württemberg unterstützt ihre als Expertinnen und Experten tätigen Mitglieder mit einer Aufwandsentschädigung. Nach Beendigung der Projekte haben die Beteiligten die Möglichkeit, die Dokumentation ihrer Aktion auf der Internetseite der Denkmalpflege und der Architektenkammer zu veröffentlichen.

Aktion „Denkmalschutz und Schule ? Schüler erleben Denkmale“

Faltblatt zur Aktion (PDF)

Gemeinsame Kontrollen von Taxen und privaten Fahrdiensten

Posted by Klaus on 22nd Oktober 2021 in Stuttgart

Stadt, Steuerfahndung, Zoll und Polizei Stuttgart geben bekannt

Polizeibeamte haben am Donnerstag (21.10.20211) gemeinsam mit dem Zoll, der Steuerfahndung sowie dem Eichamt und der Stadt Stuttgart über 120 Taxen und private Fahrdienste im Stadtgebiet kontrolliert. Über 50 Beamte kontrollierten zwischen 09.00 Uhr und 14.00 Uhr an verschiedenen Taxenständen die Fahrzeuge und deren Fahrer. Die Beamten beschlagnahmten sieben Taxen, bei denen der Verdacht besteht, dass die Tachographen manipuliert wurden. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an. Insgesamt stellten die Beamten 59 Verstöße gegen das Personenbeförderungsgesetz sowie 66 weitere Verstöße, darunter auch gegen das Arbeitsrecht und die Abgabenordung, fest. Den Fahrern von zwei Fahrzeugen untersagten sie die Personenbeförderung. In einem Fall war offenbar keine Genehmigung vorhanden, im anderen Fall war der Innenraum derart verunreinigt, dass sich sogar Schimmel im Innenraum gebildet hatte.

Archivfoto

AWS erhöht Kundenservice: Online schnell und nachhaltig zum Sperrmülltermin

Posted by Klaus on 22nd Oktober 2021 in Stuttgart

Presse LHS

Bürger, Mitarbeiter und auch die Umwelt profitieren von dieser neuen Funktion: Die Bürger werden schneller informiert und können besser planen, Terminverschiebungen und Nachfragen aufgrund verspätet eintreffender Benachrichtigungen per Post entfallen. Ebenso die Kosten für Porto und Papier sowie der Aufwand für den Postversand von Benachrichtigungen. Zudem ist der ökologische Fußabdruck einer E-Mail deutlich kleiner als der einer Postkarte.

Foto, AWS

AWS-Geschäftsführer Markus Töpfer: „Wir erweitern die Möglichkeiten unserer Software und digitale Angebote wie unsere AWS-App kontinuierlich. Damit bieten wir unseren Kundinnen und Kunden zeitgemäße komfortable Services, schonen Ressourcen und die Umwelt. Selbstverständlich sind wir im Kundenservice auch persönlich für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger da.“ Die Online?Services sind auf der Webseite des AWS und in der Stuttgarter AWS-App für Android und Apple-Geräte erreichbar.

Durchschnittlich sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AWS kümmern sich täglich im Kundenservice um die Anliegen der Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger rund um die Abfallentsorgung. Allein bis September dieses Jahres nahm das Team zirka 42.000 Anrufe entgegen und bearbeitete 10.700 Bestellungen per Postkarte, davon 9.500 für Sperrmüllabfuhr, und 30.000 Online-Bestellungen, 27.500 davon für die Sperrmüllabfuhr. Dazu kommen noch die gelben Karten zu unterschiedlichen Themen im Zusammenhang mit der Sauberkeit der Stadt Stuttgart. Im vergangenen Jahr waren es 2.900 gelbe Karten.

Markus Töpfer weiter: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kundenservice leisten täglich Hervorragendes. Um den Service für unsere Kundinnen und Kunden weiterhin auf hohem Niveau zu gewähren, werden wir unsere digitalen Angebote sukzessive erweitern.“

In Stuttgart ist die Abholung von Sperrmüll über den AWS bis zu zweimal jährlich bis maximal je drei Kubikmeter bereits in den Abfallgebühren enthalten. Beauftragen Bürgerinnen und Bürger private Unternehmen mit der Abholung von Sperrmüll, fallen dafür Kosten an, die von den Bürgerinnen und Bürgern zu begleichen sind.

Weitere Informationen

Neue S-Bahn-Linie S 62 wurde angekündigt, aber … „Metropolexpress wäre besser“ Bürgerinitiative für vorteilhafteres Zugangebot

Pressemeldung

Die Eisenbahnfreunde im Altkreis Leonberg, die als Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn (BAUS) auftreten, haben nichts gegen ein besseres Angebot durch die S 62 zwischen Weil der Stadt und Zuffenhausen. Aber sie versprechen sich von einem anderen Form des Zugverkehrs noch größere Vorteile: dem Metropolexpress.

Renningen/Leonberg | Die im Prinzip gute Nachricht zuerst: Wie die Medien berichteten, sollen ab September 2022 werktags unter der Flagge S 62 weitere S-Bahn-Züge fahren, welche die bestehende Linie S 6/S 60 ergänzen. Diese S 62 soll morgens mit sechs und abends mit sieben Zugpaaren unterwegs sein, die nur zwischen Weil der Stadt und Zuffenhausen pendeln und die S 6 im Abschnitt Korntal – Zuffenhausen entlasten. Als „Express-S-Bahn“ soll sie nur in Leonberg, Ditzingen, Weilimdorf und Korntal halten.
In dieser Aufzählung fehlt Renningen. Die BAUS vermutet betriebliche Gründe, denn der Kuppelvorgang zwischen den sich in Renningen teilenden heutigen Zügen der S 6 und S 60 kostet etwa fünf Minuten Haltezeit, der die Bahnsteiggleise so lange für andere Züge blockiert. Überraschend ist es dennoch, dass ausgerechnet der Bahnknoten Renningen nicht bedient wird. Hans-Joachim Knupfer, Sprecher der Bürgeraktion: „Renningen und die anderen Kommunen im Altkreis Leonberg zahlen an die Region Stuttgart für die zusätzliche Leistung, aber Fahrgäste von und nach Renningen haben nichts davon.“

Bildzeile: Auch die Gesamtverbindung Calw – Stuttgart hat Potenzial für den schnellen Metropolexpress. Bisher kommen solche Züge nur im Rahmen von Umleitungen auf diese Strecke, wie hier in Leonberg. Foto: Knupfer/BAUS

Außerdem werde nicht deutlich, wem die zusätzliche Bahn nützen soll. Busanschlüsse etwa in Weil der Stadt wie auch eine Anbindung an die S 60 in Renningen nach Böblingen sind nicht vorgesehen, genausowenig wie eine Durchbindung nach Stuttgart. Die je nach Fahrtrichtung drei oder sieben Minuten Fahrzeitverkürzung gegenüber der S 6 gehen durch fünf Minuten Umsteigen in Zuffenhausen wieder verloren. In der Relation Leonberg – Zuffenhausen betrachtet braucht die S 62 trotz weniger Haltestellen sogar länger als die S 6.

Hingegen hatte die BAUS schon 2018 den Vorschlag gemacht, statt der S 62 die S 60 nach Stuttgart durchzubinden und das Kuppeln in Renningen einzusparen, was betrieblich einfacher, sparsamer und schneller gewesen wäre. Doch war der Verband Region Stuttgart nicht bereit, diesen Vorschlag zu diskutieren. „Damit wären sämtliche Züge auf dieser Relation etwa um so viele Minuten auf der ganzen Strecke schneller, wie es jetzt die S 62 für teures Geld auf einer Teilstrecke erzielen soll“, ergänzt Erwin Eisenhardt, Renninger Mitstreiter der BAUS.
Eigenartig ist für die Bürgerinitiative noch etwas: Die S 62 wird genau in der Fahrplanlage verkehren, die für die Hermann-Hesse-Bahn vorgesehen war. Doch wurde im Kreis Böblingen seitens der Kommunen gegen die Hessebahn angeführt, sie würde damit den S-Bahn-Verkehr stören. „Wo bleibt nun der Protest der Anlieger zwischen Renningen und Weil der Stadt gegen die S 62?“, fragt sich Erwin Eisenhardt. Die HHB hätte den Bahnhof Renningen nicht belastet, da sie einen eigenen Bahnsteig bekommen wird.

Dennoch blickt die BAUS optimistisch in die Zukunft. Eine in jeder Hinsicht bessere Möglichkeit für eine gute und schnelle Zusatzverbindung sei der Metropolexpress (MEX), wie es ihn im Filstal zwischen Stuttgart und Göppingen schon gibt. Der würde entsprechend von Stuttgart über Weil der Stadt bis Calw durchfahren und nur die größeren Stationen bedienen. „Darunter natürlich auch Renningen“, so Eisenhardt. „Der MEX würde die Leute nicht in Zuffenhausen auf dem Bahnsteig stehen lassen, sondern die durchgehende Verbindung nach Stuttgart schaffen und weiter in die Region“, ergänzt Hans-Joachim Knupfer. Das Fahrzeugmaterial wäre attraktiver als das der S-Bahn, die Pünktlichkeit durch die Unabhängigkeit vom S-Bahn-Netz zwischen Zuffenhausen und Stuttgart größer.

Für die Bürgeraktion ist die S 62 „ein Zeichen guten Willens“, wie Erwin Eisenhardt erklärt: „Gut gemeint – aber der MEX wäre sinnvoller.“ Der habe eigentlich nur Vorteile, die S 62 fast nur Nachteile.“ Denn statt einem Halt der Hessebahn erhalte Renningen nun nichts – „außer der Halt-losen S 62.“

Freundliche Grüße

Bürgeraktion www.unsere-schwarzwaldbahn.de
Hans-Joachim Knupfer

Fahrer des AWS bereiten sich auf Winterdienst vor

Posted by Klaus on 21st Oktober 2021 in Stuttgart

Presse LHS

Im Ernstfall müssen die AWS-Fahrer den 20-Tonner voller Streugut und Sole ebenso sicher durch den Stuttgarts Straßen lenken wie die kleine Kehrmaschine, die irka 4,5 Tonnen wiegt und damit mehr als ein Transporter. Deshalb üben die Fahrer jetzt schon für die Wintersaison.

170 Fahrer und eine Fahrerin des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS) bereiten sich gerade auf den Winterdienst vor. Das tun sie dort, wo sie im Ernstfall die Straßen bei Eis und Schnee befahrbar halten müssen: mitten in der Stadt.

Der Winterdienst des AWS trainiert schon für den ersten Einsatz bei Eis und Schnee. Die überbreiten Fahrzeuge sind bei schlechter Witterung eine Herausforderung. Foto, AWS

In den teils sehr engen und steilen Straßen kommt es mitunter schon auf jeden Zentimeter an, wenn die Lkw regulär zum Abfall sammeln unterwegs sind. Werden die Fahrzeuge für den Winterdienst umgerüstet und mit Pflügen versehen, stellen die dadurch erzeugte Überbreite und ein weiteres Bedienpult zusätzliche Herausforderungen für die Winterdienstler vom AWS dar. Pflug bedienen, Sole sprühen, Salz ausbringen, fahren, lenken, auf den Verkehr und parkende Autos achten, vieles muss gleichzeitig passieren – bei oftmals schlechter Sicht durch Dunkelheit, Nebel, Schneefall oder (Eis?)Regen.

Markus Töpfer, Geschäftsführer des AWS, erklärt: „Respekt! Unsere Fahrerinnen und Fahrer erbringen im Winterdienst Höchstleistungen. Fahrerisches Können, Vorsicht, echtes Multitasking und eine gute Vorbereitung, auch bei der Planung der Touren, sind unabdingbar. So halten wir die Straßen frei für die Stuttgarterinnen und Stuttgarter, Pendler und Gäste.“

Trainiert wurde auf dem Cannstatter Wasen

Der AWS hat sich die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des eigenen Personals auf die Fahnen geschrieben. Deshalb haben die Fahrerinnen und Fahrer der Abfallsammlung und des Winterdienstes ein umfangreiches Fahrsicherheitstraining auf dem Cannstatter Wasen absolviert. Gesetzliche Pflicht ist lediglich eine theoretische Schulung. Mit dem zusätzlichen Fahrsicherheitstraining in der Praxis geht der AWS über das gesetzliche Vorgeschriebene hinaus und stellt die Vorbereitungen für den Winterdienst auf eine neue Stufe.

Der AWS führt den Winterdienst der Stadt Stuttgart von November bis März durch und räumt bei Bedarf rund um die Uhr. Von April bis Oktober sind die Fahrzeuge des Winterdienstes zu Gießfahrzeugen umgerüstet. Der AWS unterstützt in dieser Zeit das Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Stadt Stuttgart beim Bewässern von Bäumen und Grünanlagen. Bei entsprechender Wetterlage sind zusätzliche Gießfahrzeuge des AWS auch im Zeitraum des Winterdienstes für die Bewässerung der Bäume im Stadtgebiet im Einsatz.

 

Neues Quartier in Obertürkheim

Posted by Klaus on 21st Oktober 2021 in Stuttgart Obertürkheim und Uhlbach

Presse LHS

In Obertürkheim soll das Gebiet rund um den Güterbahnhof entwickelt und städtebaulich neu geordnet werden. Dazu wird die Firma Aurelis Asset GmbH in Absprache mit der Stadt und der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG) einen nicht offenen städtebaulichen Planungswettbewerb ausloben.

Das Wettbewerbsgebiet liegt im Süden des Bahnhofs Obertürkheim. Da der Großteil des Geländes planungsrechtlich der Bahn gewidmet war, wurde bereits Ende 2020 ein Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan gefasst. Das Areal mit einer Fläche von 2,6 Hektar erstreckt sich auf 575 Meter entlang der Bahntrasse.

Der nördlichste Grundstücksteil grenzt unmittelbar an den Bahnhof sowie an das Zentrum des Ortsteils an. Das Areal war von der Deutschen Bahn nicht mehr benötigt worden, es wurde freigestellt und an die Firma Aurelis verkauft. Nach einer Zwischennutzung durch ein Transportunternehmen liegt das Gebiet inzwischen brach.

Oberhalb der Bahntrasse soll Wohnungsbau im Anschluss an das Bahnhofsgebäude (links) sowie Gewerbe auf der Fläche rechts entstehen.

Foto, LHS

Das für den Wettbewerb relevante Plangebiet besteht aus zwei unterschiedlichen Teilen. Für den südlichen Anteil ist ein Gewerbegebiet vorgesehen, das vom Eigentümer, der Firma Aurelis, entwickelt wird. Dafür soll ein Planungskonzept mit einer möglichst weiten und flexiblen Bandbreite von Nutzern und Nutzungen, wie etwa Büros, Handwerk, Forschung und Entwicklung, Produktion und Lager erstellt werden.

Das südlichste Teilstück im Geltungsbereich des zukünftigen Bebauungsplans soll dabei als artenschutzrechtliche Ausgleichsfläche dienen und für die weitere Planung unangetastet bleiben.

Gebiet mit Schwerpunkt auf Wohnnutzung

Im nördlichen Teil des wettbewerblichen Plangebiets soll ein gemischtes, urbanes Gebiet mit einem Schwerpunkt auf Wohnnutzung entstehen, mit einem Bezug zum angrenzenden Bahnhofsvorplatz und zum Obertürkheimer Ortskern. Dieses soll sich als zeitgemäßer Wohnstandort mit Quartierscharakter und Angeboten für unterschiedliche Lebensmodelle präsentieren.

Neben dem Schwerpunkt Wohnnutzung können am Standort auch Büroräume ­sowie eine Kindertagesstätte ­untergebracht werden, zum Bahnhofsvorplatz im Norden auch publikumsintensivere Nutzungen zur Belebung der Erdgeschosszonen, wie etwa Co-working oder Meetingräume. Aufgrund der Lage nahe der Ortsmitte und des Bahnhofs eignet sich der ­Gebietsanteil für ein differenziertes Wohnungsangebot: Wohnungsgrößen und ­-gemenge sollen möglichst vielfältig angelegt werden.

Nachdem für die Entwicklung des Gebiets ein Bebauungsplan zur Schaffung von Wohnbaufläche notwendig wird, erfolgt das Verfahren nach den Grundsätzen des Stuttgarter Innenentwicklungsmodells (SIM). Dabei müssen 30 Prozent der für das Wohnen neu geschaffenen Bruttogeschossfläche für die Wohnbauförderung gesichert werden.

170 Feuerwehr-Ehrenzeichen für 2020 und 2021 überreicht

Posted by Klaus on 21st Oktober 2021 in Stuttgart

Presse LHS

Der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Clemens Maier, und der Leiter der Branddirektion, Georg Belge, haben vergangene Woche 170 Feuerwehr-Ehrenzeichen an verdiente Einsatzkräfte verliehen.

Um die Leistungen der hauptberuflichen und ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehren zu würdigen, stiftete die Landesregierung Baden-Württemberg am 25. Juni 1956 die Ehrenzeichen für eine 15-jährige (Bronze), 25-jährige (Silber), 40- jährige (Gold) und 50-jährige Dienstzeit (Sonderstufe).
Seitdem werden jährlich im Rahmen einer Feierstunde langjährige verdiente Angehörige der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und der Werkfeuerwehren in Stuttgart mit dem Feuerwehr?Ehrenzeichen ausgezeichnet. Da die Ehrung 2020 Pandemie-bedingt ausfallen musste, ­wurden die Auszeichnungen in diesem Jahr an zwei Abenden überreicht.

Bürgermeister Maier dankte den Einsatzkräften für ihr beispielhaftes Engagement und für ihren langjährigen Dienst: „Auch während der Corona-Hochphase war jederzeit Verlass auf die Feuerwehr in Stuttgart. Egal ob Sie hauptamtlich der Berufs- oder Werkfeuerwehr angehören oder ehrenamtlich in einer der 24 Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr aktiv sind, Sie waren rund um die Uhr einsatzbereit. Hierfür meinen herzlichen Dank.“

Für 50 Jahre Einsatz bis 2020 überreichten Branddirketor Georg Belge und Bürgermeister Clemens Maier Ehrenzeichen an Gerhard Wörz, Siegfried Stimpfle, Wolfgang Gohl und Roland Gaiser (v.l.).

Foto, Thomas Hörner/LHS

Dank gilt auch Familien der Einsatzkräfte

Zudem hob Maier die Bedeutung der aktuellen Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplans hervor. Durch eine externe Beratungsfirma wird derzeit erhoben, welche Größe die Feuerwehr Stuttgart hinsichtlich Personal, Fahrzeugtechnik und Gebäuden benötigt, um ­ihrem gesetzlichen Auftrag nachzukommen. Der Abschlussbericht soll den städtischen Gremien in den kommenden Monaten vorgestellt werden.

Großen Dank sprach auch Georg Belge den Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern aus. „Nach so vielen Jahren Einsatzdienst für die Feuerwehr haben Sie sich diese Auszeichnung mehr als verdient und können stolz darauf sein.“

In diesen Dank bezog Belge auch die Familien der Einsatzkräfte mit ein: „Ihre Familien müssen oftmals auf Sie verzichten, weil der Funkmeldeempfänger zum Einsatz ruft, oder 24 Stunden Dienst auf der Feuerwache zu verrichten sind. Ohne den Rückhalt der Familien wäre dieses Engagement nicht leistbar. Ich danke daher ausdrücklich allen Angehörigen für die Unterstützung und bedauere es sehr, dass aufgrund der Schutzvorkehrung in diesem Jahr keine Angehörigen anwesend sein können.“

Weitere Informationen und Einsatzberichte stehen auf der Website  feuerwehr-stuttgart.de .

Bezirksamt Obertürkheim geschlossen

Posted by Klaus on 21st Oktober 2021 in Stuttgart Obertürkheim und Uhlbach

Presse LHS

Das Bezirksamt Obertürkheim mit den Dienststellen Allgemeine Verwaltung, Bürgerinformation, Soziale Leistungen und Standesamt ist am Mittwoch, 27. Oktober, wegen einer Personalversammlung geschlossen. Das Bürgerbüro (Meldestelle) ist geöffnet.

Archivfoto

Gaisburger Brücke wird bis Mitte November saniert

Posted by Klaus on 20th Oktober 2021 in In und um Gablenberg herum

Presse LHS

Die Sanierungsarbeiten an der Gaisburger Brücke in Fahrtrichtung Bad Cannstatt dauern voraussichtlich bis Mitte November an. Daher ist mit längeren An? und Abfahrten bei Heimspielen des VfB Stuttgart zu rechnen.

Für die Arbeiten ist der Gehweg entlang der Fahrtrichtung Bad Cannstatt gesperrt. Eine Umleitung ist vor Ort ausgeschildert. Auf der Gaisburger Brücke steht für jede Fahrtrichtung nur eine Fahrspur zur Verfügung. Durch diese Einschränkung kann es insbesondere bei starkem Verkehrsaufkommen zu Verzögerungen bei der An- und Abfahrt über die Gaisburger Brücke kommen. Betroffen sind davon auch die Heimspiele des VfB, die jetzt wieder bei Vollbesetzung der Mercedes Benz Arena stattfinden können. Die Besucher sollten daher mehr Zeit für die An- und Abfahrt einplanen.

Betroffen sind die Heimspiele am Sonntag, 24. Oktober, Bundesliga: VfB – FC Union Berlin, Mittwoch, 27. Oktober, DFB Pokal: VfB – 1. FC Köln, und Samstag, 6. November, Bundesliga: VfB – Arminia Bielefeld.

Für Beeinträchtigungen während der Bauzeit bittet das Tiefbauamt um Verständnis.

Archivfoto

2. Beiratssitzung des Förderverein Schulcampus Hedelfingen e.V.

Posted by Klaus on 20th Oktober 2021 in Stuttgart Hedelfingen Rohracker Lederberg

Pressemeldung

Gestern Abend fand die die Beiratssitzung des Schulcampus Hedelfingen statt (18.11.21). Diese wurde aufgrund der aktuellen Lage als eine hybride Mitgliederversammlung abgehalten. Es war sehr erfreulich, dass das Angebot von den Mitgliedern sowohl präsent und auch virtuell sehr gut angenommen wurde.
Paul Wurm der Sprecher des FV eröffnete die Sitzung mit seinem Rückblick auf die wichtigsten Stationen 2021, besonders die Studentenarbeiten für ein mögliches Gymnasium am Steinenberg, die Jury mit der Siegerauswahl und die Präsentation und Auszeichnung der Siegerentwürfe im Stuttgarter Rathaus am 21.07. Der anschließende Termin beim Stadtplanungsamt mit Vorstellung der Siegerentwürfe durch Herrn Prof. Roeder beeindruckte die Planer der Stadt. Der nächste wichtige Schritt ist geht nach der Empfehlung des Planungsamts nun in Richtung einer Machbarkeitsstudie
Herr Andreas Hein (Leiter Schulverwaltungsamt) informierte den Beirat in seinem Impulsvortrag über das weitere Vorgehen am Steinenberg. Ausgangspunkt ist der dauerhafte Bedarf eines 3-zügigen Gymnasiums, um die wachsende gymnasiale Nachfrage in den Oberen Neckarvororten abzudecken. Herr Hein präferierte dabei die Schulgründung über eine Außenstelle mit eigenem Profil. Der notwendigen Machbarkeitsstudie geht ein auf das zukünftige Schulprofil abgestimmtes Raumprogramm voraus. Gleichzeitig müssen auch Belegungsmöglichkeiten an der Steinenbergschule -unter Berücksichtigung der Ganztagesentwicklung der Grundschule- geprüft werden. Der anstehende Planungs- und Entwicklungsprozess ist mit vielen Detailpunkten gepflastert: eine einfach abzubildende Zeitschiene bis zur Fertigstellung ist schwierig und hängt auch an der Entscheidung im Gemeinderat ab, ob das Schulverwaltungsamt personell und finanziell zur Aufgabenbewältigung im Doppelhaushalt 2022/2023 besser ausgestattet wird.
Dies war dann der Ausgangspunkt der Diskussion mit Andreas Hein. Der Beirat fasste in den Detailpunkten nach und in der lebhaften Diskussion wurde deutlich: Es geht nicht nur um eine neue Schule, sondern um eine harmonische Entwicklung zu einem Schulcampus. Hier muss vom Baurecht über die Belange der Nachbarschaft, die Interessen der Steinenbergschule, der Eltern, Schulkonferenz… bis hin zum Wiggy als Geburtshelfer der neuen Schule… ein gemeinsamer Weg gefunden werden.
Den entscheidenden Impuls geben die Stadträte jetzt in den Haushaltsberatungen. Der Förderverein Schulcampus Hedelfingen e.V. bittet den Gemeinderat höflich, das Schulverwaltungsamt für den Schulentwicklungsprozess am Steinenberg zu stärken.