Schwarzer Donnerstag Multimedia Ausstellung im StadtPalais

23.09.2020 bis 15.10.2020 im StadtPalais – EG – Saal Marie

Protestaktionen von Bürger/innen begleiteten das Projekt S 21 der Deutschen Bahn seit Beginn der Planung 1994 eines neuen Bahnknotens in Stuttgart.
Als die Parkräumung und das Fällen der alten Parkbäume kurz bevorstanden, eskalierte am 30. September 2010 die Situation zwischen Demonstranten und Polizei. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Pfefferspray ein, um die Protestierenden aus dem Schlosspark zurückzudrängen. Es gab Verletzte. Ungeachtet der Ereignisse wurden, wie geplant, die Parkbäume gefällt und das Neubauprojekt am Bahnhof begonnen.
https://www.stadtpalais-stuttgart.de/ausstellungen/schwarzer-donnerstag*

>>StZ-Bericht: Die Räumung des Schlossgartens am 30. September 2010

Filme zum Schwarzen Donnerstag

 

 

 

 

 

Film von Vaclav Reischl

Erinnerung an den 30.9.2010 – Der Schwarze Tag im Stuttgarter Schlossgarten

Eisenbahnausstellung im Stadtmuseum Bad Cannstatt – Komm‘ Weib! Steig‘ ei‘!

Cannstatt und die Geburt der „Schwäbischen Eisenbahn“ vor 175 Jahren
Dauer der Ausstellung 03.10.2020 – 11.04.2021

Eine Ausstellung des Stadtmuseum Bad Cannstatt in Kooperation mit Pro Alt-Cannstatt e.V.
„Komm‘ Weib! Steig‘ ei‘!“ So verballhornten die Schwaben die Abkürzung „K.W.St.E.“, die sich an Wagen und Lokomotiven ihrer „Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahn“ befand. Bis überhaupt jemand einsteigen und mit dem Zug fahren konnte, hatte es im Königreich Württemberg aufreibende Diskussionen und nicht minder lange Planungen gegeben, spätestens seitdem 1835 die erste Eisenbahn auf deutschem Boden zwischen Nürnberg und Fürth verkehrte. Am 2. Oktober 1845 lief der erste Probezug über die Strecke Cannstatt-Untertürkheim, drei Wochen später am 22. Oktober wurde der reguläre Verkehr zwischen dem Cannstatter Bahnhof und Untertürkheim aufgenommen. König und Hofstaat fuhren schließlich am 20. November mit, als die Strecke bis Esslingen eingeweiht wurde…..

 Ort: Stadtmuseum Bad Cannstatt
Marktstraße 71/1
(„Klösterle-Scheuer“)
70372 Stuttgart-Bad Cannstatt

Öffnungszeiten
Mi 14 – 16 Uhr
Sa 14 – 17 Uhr
So 12 – 18 Uhr
Eintritt frei

Information
Tel. 0711 / 56 47 88
(während der Öffnungszeiten)
Anfragen für Gruppenführungen (Coronabedingungen)
Tel. 0711 / 216 25 800

>> PLAKAT <<

>> FLYER mit Programm <<

Weitere Infos:
stadtpalais@stuttgart.de
www.stadtpalais-stuttgart.de
www.stadtmuseum-badcannstatt.de
facebook.com/museumcannstatt

Mozarts Musik und seine Briefe im Park der Villa Berg Mozarts Musik und seine Briefe im Park der Villa Berg

Wolfgang Amadeus Mozart steht im Mittelpunkt der dritten Veranstaltung der MUSE-O-Reihe im Park der Villa Berg. Dabei können die Zuschauer und Zuhörer am Samstag, 26. September, nicht nur seine Duos für Violine und Viola in traumhafter Umgebung am Belvedere im Rosengarten genießen, sondern den Komponisten auch als Verfasser von unterhaltsamen Briefen entdecken. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr.

Mehr…

Eintritt frei; Anmeldung zwingend erforderlich
Die Formulare für die kostenlose Anmeldung sind jetzt freigeschaltet.  Zur Anmeldung hier entlang

Foto, Muse-o (Lisa Barry, Chen-Ying Lu, Michael Stülpnagel)

ver.di ruft am Samstag weitere Standorte bei der Deutschen Post AG in Baden-Württemberg in den Warnstreik

Posted by Klaus on 19th September 2020 in Allgemein

PM – ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft – Landesbezirk Baden-Württemberg 19.09.2020

Neben den bereits seit gestern bestreikten Standorten, ruft ver.di heute weitere Standorte in den Warnstreik. Dies sind Freudenstadt, Karlsruhe Stadt (Brief- und Verbundzustellung) und die Paketzustellbasen in Reutlingen und Leimen.

Den zweiten Tag im Streik sind die Standorte Heilbronn Stadt, Neckarsulm Stadt und Bietigheim-Bissingen, Pforzheim, Rastatt, Mühlacker, Bruchsal, Bretten, Kehl, Bad Krozingen, Emmendingen, Lörrach, Staufen, Reutlingen Mark West, Rottweil, Rottenburg, Leutkirch, Bad Saulgau und Erbach. In Karlsruhe, Freiburg, Efringen-Kirchen, Korntal-Münchingen und in Teilen von Stuttgart wird weiter die Paketzustellung bestreikt. In Mannheim, Heidelberg, Stuttgart Bad Cannstatt und Fellbach weiter die Briefzustellung.

Gestern hatten sich bereits über 800 Tarifbeschäftigte in Baden-Württemberg an den Streikmaßnahmen beteiligt. Für heute rechnet ver.di mit rund 1.000 Streikenden. In den betroffenen Regionen ist mit erheblichen Einschränkungen in der Brief- und Verbundzustellung zu rechnen.

„Am Montag erwarten wir ein ernsthaftes Angebot, das die Leistung der Beschäftigten, insbesondere in der Pandemie, widerspiegelt. Wenn nötig, werden wir den Druck auch noch erhöhen können“, so die baden-württembergische Landesfachbereichsleiterin Martina Dukek.

Foto, Klaus

Bürger-Werkstatt 9 Stöckach

23. September 2020 um 17:00 Uhr im IdeenRaum, Hackstraße 31, 70190 Stuttgart

Am 23.09.2020 um 17:00 Uhr findet die neunte Bürger-Werkstatt im Stöckach-IdeenRaum statt. Gast wird Hannes Hörr sein, einer der Architekten des Siegerentwurfs des städtebaulichen Wettbewerbs, und wird Ihnen hinsichtlich der weiteren Planungen gemeinsam mit Projektleiter Marco Geis Rede und Antwort stehen. Zudem wollen wir mit Ihnen gemeinsam das Thema Nachhaltigkeit in der Quartiersentwicklung diskutieren und in kleineren Gruppen im gewohnten Workshop-Format die zentralen Aspekte der Nachhaltigkeit (ökologisch, sozio-kulturell & ökonomisch) beleuchten.

Anmeldeschluss ist am 22.09.2020 um 16:00 Uhr. Melden Sie sich gleich an. Anmeldung

Weitere Infos>>>>>>

Foto, EnBW

Stolperstein-Aktion in Stuttgart Ost 21.09.

Stolperstein-Verlegung am 21. September 2020 für Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung und Vernichtung

Stolperstein12:40 S-Mitte        Stafflenbergstr. 24:
Hier wohnte das Ehepaar Fritz und Helene Rothschild mit ihrem Sohn Hans Erich. Von den Nazis wurde die Familie verfolgt, weil sie Juden waren. 1939 gelang ihnen die Flucht nach Frankreich, wo sie im Mai 1940 als deutsche Staatsangehörige in Gurs interniert wurden. Sohn Hans Erich ging in die Fremdenlegion, woraufhin Vater Fritz aus dem Lager entlassen wurde; Mutter Helene konnte nach dem Einmarsch der Wehrmacht fliehen. Die Eheleute lebten danach in Paris im Untergrund, wurden aber 1944 von den Deutschen aufgegriffen und nach Auschwitz deportiert, wo Vater Fritz im Mai 1944 ermordet wurde. Mutter Helene wurde am 27. Januar 1945 in Auschwitz befreit; sie starb 1983 in London. Zur Stolperstein-Verlegung werden auch teils hochbetagte Angehörige/Nachkommen anreisen.

13:00 S-Ost        Heidehofstr. 9:
Betty Schmal, geborene Oberdorfer, wurde am 24. Juni 1874 in Plaumloch geboren. Am 19. Oktober 1896 heiratete sie Julius Schmal, einen Metzger und Viehhändler aus Laupheim und zog dorthin. Zwischen 1936 und 1938 zogen Betty und Julius nach Stuttgart und wohnten offenbar im Jüdischen Altersheim in der Heidehofstr. 9 (Julius war schon in den Siebzigern). Julius starb am 11. November 1938, zwei Tage nach der Pogromnacht. Betty blieb in der Heidehofstr. 9, das 1939 zu einem Zwangsaltersheim wurde, bis sie nach Schloss Eschenau transportiert wurde, einem anderen Zwangsaltersheim. Am 7. Januar 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 30. September 1943 starb.

Weitere Termine an diesem Tag>>>>

Fotos, Klaus

Sanierung des Mineralbads Berg ist abge- schlossen

Posted by Klaus on 18th September 2020 in In und um Gablenberg herum

Pressemeldung LHS

Öffentlicher Bäderbetrieb startet am 5. Oktober, OB Kuhn: „Bergianer zu sein, ist eine Lebensphilosophie“

In den vergangenen vier Jahren ist das Mineralbad Berg komplett saniert worden. Die Arbeiten sind nun abgeschlossen. Am 5. Oktober eröffnet das Bad wieder.

Zum Abschluss der Sanierung haben sich Oberbürgermeister Fritz Kuhn und der Technische Bürgermeister Dirk Thürnau mit weiteren geladenen Gästen am Freitag, 18. September, ein Bild von dem „neuen“ Mineralbad Berg gemacht.

Fotos unter >>>>

OB Fritz Kuhn lobte bei dem Termin die Stadt Stuttgart als „Mineralwasserstadt“: „44 Millionen Liter sprudeln hier täglich aus dem Boden, 19 Mineralquellen haben wir. Darauf können wir, kann die Bürgerschaft zurecht stolz sein.“ Das älteste Bad der Stadt sei das Mineralbad Berg, so der OB weiter. Kuhn: „Die Heilwirkung des Berg?Wassers ist vielfach untersucht und gepriesen worden. Auf der Haut prickelt es wie Champagner.“

Der OB führte weiter aus: „Bergianer zu sein, ist eine Lebensphilosophie. Wildes Toben und Planschen gibt es hier nicht. Stattdessen wird hier auf gediegene Weise geschwommen und das Wasser genossen. Diese starke Identität des Bad Berg hat sich über die Jahrzehnte nicht verändert.“

Technik?Bürgermeister Dirk Thürnau wies auf das Alleinstellungsmerkmal des Mineralbads Berg hin: „Das große Außenbecken ist eine Besonderheit und mit einem Bergsee vergleichbar. Dieses Becken enthält ausschließlich naturbelassenes, stark kohlensäurehaltiges Heilwasser. Aufgrund der hohen Quellschüttung von rund 50 Liter pro Sekunde wird es im Durchflussverfahren betrieben und muss nicht gechlort werden.“ Thürnau beschrieb die Herausforderungen während der Sanierung: „Wegen des Zustands der Bausubstanz musste eine Vielzahl der Stützen und Träger vollständig erneuert werden. Der Schutz der sechs Heilwasserquellen, die während der Bauzeit weiterhin ungehindert abfließen mussten, verursachte ebenfalls einen hohen baulichen und Überwachungsaufwand. Außerdem waren wir mit unerwarteten Entwicklungen konfrontiert: Die Schäden an der West? und Südquelle wurden erst während der Baumaßnahme festgestellt und mussten behoben werden.“

Der Geschäftsführer der Stuttgarter Bäder, Alexander Albrand, lud die Gäste zu einem kräftigen Schluck quellfrischen Mineralwassers aus den neuen Trinkbrunnen ein und sagte: „Ich freue mich, dass wir bei der Sanierung den Trinkbrunnen hier im Außenbereich nach oben auf Höhe der Badeplatte bringen konnten, wodurch er barrierefrei und für alle Gäste gut zugänglich wurde.“

Bei einem Rundgang erläuterte der Geschäftsführer des durchführenden Architekturbüros 4a Architekten, Matthias Burkart, dass der einmalige und prägende Retro?Charakter der 1950er?Jahre beibehalten wurde und viele Details mit Wiedererkennungswert erhalten blieben.
Über 160-jährige Geschichte: Anziehungspunkt für Adelige und Heimaturlauber

Das Mineralbad Berg ist am 29. Juni 1856 von Friedrich Neuner unter dem Namen „Stuttgarter Mineral?Bad bei Berg“ eröffnet worden. Nachdem sich das Berg lange in privatem Besitz befand, wurde die Landeshauptstadt Stuttgart im Jubiläumsjahr 2006 – das Bad existierte da bereits 150 Jahre – alleinige Eigentümerin des drei Hektar großen Geländes. Während seiner über 160-jährigen Geschichte war es nicht nur Anziehungspunkt für Adelige und die württembergische Königsfamilie, sondern auch für zahlreiche Prominente, Künstler oder all diejenigen, die in den 1950er? und 1960er?Jahren nicht nach Italien fuhren und einen Ersatz?Urlaubsort suchten.
Badebetrieb ab 5. Oktober unter Corona?Bedingungen

Ab 5. Oktober ist das Mineralbad Berg von Montag bis Sonntag zu je drei Zeitfenstern geöffnet. Das erste Zeitfenster geht von 9 bis 13 Uhr, das zweite von 13.30 bis 17.30 Uhr und das dritte von 18 bis 22 Uhr. Der normale Einzeleintritt kostet pro vierstündigem Zeitfenster 8 Euro bzw. ermäßigt 6,40 Euro. Die Saunen bleiben erst einmal geschlossen. Tickets sind bis zu drei Tage im Voraus unter www.stuttgarterbaeder.de/e?ticket oder alternativ an der Badekasse – während des Zeitfensters und sofern noch verfügbar – erhältlich. An der Badekasse werden die gewohnten Zahlungsmöglichkeiten angeboten.

Erreichbar ist das Mineralbad Berg mit den Stadtbahnlinien U1, U2 und U14 bis Haltestelle Mineralbäder. Die Adresse lautet Mineralbad Berg, Am Schwanenplatz 9, 70190 Stuttgart. Telefonisch ist das Bad unter der Nummer 0711/216?99890 zu erreichen. Weitere Infos gibt es unter www.stuttgarterbaeder.de/mineralbadberg.
Hintergründe zur Generalsanierung

Der Gemeinderat hat am 21. Juli 2016 dem Baubeschluss zur Generalsanierung zugestimmt. Mit den Sanierungsarbeiten wurde Ende September 2016 begonnen.

Die Gesamtkosten des Projekts Generalsanierung Mineralbad Berg belaufen sich auf ca. 34 Millionen Euro. Die Generalsanierung sah eine vollumfängliche Sanierung der beiden Gebäudeflügel und einen Neubau des Bewegungsbades sowie des Außenbeckens vor. Die Sanierung umfasste, mit Ausnahme der Außengastronomie, alle Betriebsteile des Bads. Durch Rampen im Eingangsbereich sowie drei Aufzugsanlagen können alle Bereiche des Mineralbads barrierefrei erreicht werden. Die Saunaanlage im Obergeschoss wird wie bisher geschlechtergetrennt betrieben. Es stehen je zwei Schwitzkabinen sowie Ruhe? und Aufenthaltsflächen zur Verfügung. Das Foyer im Erdgeschoss wurde umgestaltet und eine attraktive Nass? und Trockengastronomie geschaffen.

Während der Baumaßnahme wurden Schäden an der West? und Südquelle festgestellt. Zum Schutz der Heilwasserquellen mussten die Schäden umgehend mittels einer Komplettsanierung der Westquelle und im Fall der Südquelle durch eine Neubohrung beseitigt werden. Des Weiteren musste der Neubau des Außenbeckens wegen natürlicher Quellwasseraustritte während der Maßnahme gestoppt und umgeplant werden. Die dadurch verursachten Störungen im Gesamtablaufplan verzögerten am Ende die Fertigstellung der Generalsanierung.

Land wappnet sich für mögliche zweite Corona-Welle

Posted by Klaus on 18th September 2020 in Allgemein

Pressemeldung

Die Landesregierung hat sich intensiv auf eine mögliche zweite Infektionswelle vorbereitet. Ein neues Stufensystem gibt Auskunft über die Pandemielage im Land. Ministerpräsident Winfried Kretschmann appelliert an die Menschen im Land, weiterhin vorsichtig zu sein.

Angesichts wieder steigender Infektionszahlen und mit Blick auf den Herbst hat sich die Landesregierung während des Sommers intensiv auf eine mögliche zweite SARS-CoV-2-Welle vorbereitet. Eine inter- ministerielle Arbeitsgruppe, an der auch die kommunalen Landesverbände beteiligt waren, hat sich hierzu auf eine landesweit einheitliche Pandemie- schutzstrategie verständigt.

 

Stufensystem gibt Auskunft über Pandemie-Lage im Land

Das ressortübergreifend erarbeitete dreistufige Konzept (PDF) berücksichtigt die teils unterschiedlichen Infektionslagen in den Kommunen vor Ort. So sollen flächendeckende und landesweite Einschränkungen wie noch im März und April möglichst verhindert werden. Ein neues Stufensystem gibt Auskunft über die Pandemie-Lage im Land. Angesichts des derzeitigen Infektionsgeschehens (stabile 7-Tage-Inzidenz, vor allem jüngere Menschen betroffen, niedrige Zahl intensivmedizinisch behandelter Patienten und nur vereinzelte Todesfälle) befindet sich Baden-Württemberg derzeit in Stufe eins.

Appell an Menschen im Land, weiterhin vorsichtig zu sein

„Baden-Württemberg ist bislang vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen. Das haben wir nicht zuletzt den Bürgerinnen und Bürgern im Land zu verdanken, die sich konsequent an die Hygiene- und Abstandsregeln gehalten und durch ihr besonnenes Verhalten Risikogruppen geschützt haben. Das war eine Gemeinschaftsleistung. Da haben wir gesehen, was wir alles hinbekommen, wenn wir zusammenstehen und gemeinsam handeln“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Damit dürfen wir im Herbst und Winter nicht nachlassen, denn die steigenden Infektionszahlen, vor allem auch bei unseren Nachbarn in Frankreich, bereiten Anlass zur Sorge. Ich appelliere deshalb an die Menschen in Baden-Württemberg, weiterhin vorsichtig zu sein. Mit der heute vom Kabinett verabschiedeten Strategie haben wir nun einen klaren Handlungsrahmen geschaffen und sind für eine mögliche zweite Welle gewappnet.“

„Es ist uns im Sommer erfolgreich gelungen, größere Ausbrüche durch Reiserückkehrer im Land zu verhindern“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha. „Das große Engagement aller Beteiligten, beispielsweise bei der Einrichtung der Teststationen, hat sich ausgezahlt. Gleichzeitig steigen die Infektionszahlen landesweit wieder an. Die Infektionsgefahr wird im Herbst und Winter noch einmal deutlich zunehmen, da sich die Menschen wieder vermehrt im Inneren aufhalten. Deshalb ist der nun beschlossene gemeinsame Handlungs- und Kommunikationsrahmen wichtig, um im Bedarfsfall schnell reagieren zu können. Klar ist aber auch: Überall, wo Menschen zusammenkommen, werden sich Infektionen nie ganz verhindern lassen.“

Abstands- und Hygieneregeln weiter wichtig

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann sagte: „Auch an den Schulen werden wir Infektionen nicht komplett ausschließen können. Alle unsere Maßnahmen zielen deshalb darauf ab, dass Infektionsketten unterbrochen und das Ausbruchsgeschehen lokal kontrolliert werden kann. Unser Handeln muss verhältnismäßig bleiben, denn landesweite Schulschließungen wie im März darf es nicht noch einmal geben. Deshalb müssen wir alle auch im privaten Umfeld ein hohes Maß an Umsicht und Verantwortung walten lassen, um zu verhindern, dass vermehrt Infektionen von außen in die Schulen hineingetragen werden. Wir dürfen nicht durch Nachlässigkeit das Recht auf Bildung und das soziale Miteinander an den Schulen gefährden.“

Die Ressorts haben sich im Zuge der Arbeitsgruppe außerdem auf ein Melde- und Berichtsverfahren verständigt, das den Informationsfluss direkt und zuverlässig gewährleistet. So ist sichergestellt, dass beispielsweise Informationen über besondere Infektionsereignisse schnell an die zuständigen Institutionen im Land weitergegeben werden, um die notwendigen Schritte vor Ort einzuleiten. Damit das Infektionsgeschehen unter Kontrolle bleibt, sind die Menschen im Land weiterhin aufgerufen, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Zur Sensibilisierung wird es zusätzlich eine begleitende Informations- und Awareness-Kampagne des Landes geben.

Das dreistufige Pandemiekonzept

Durch die den drei Pandemiestufen zugeordneten Maßnahmen soll das Infektionsgeschehen lageabhängig eingedämmt und so verhindert werden, dass erneut noch weitreichendere Maßnahmen notwendig werden.

Der erste vollelektrische Gelenkbus fährt durch Stuttgart

Posted by Klaus on 18th September 2020 in Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB

Info und Foto der SSB

Die SSB nimmt den bundesweit ersten vollelektrischen Gelenkbus von Volvo in Betrieb. Er kommt auf der Schnellbuslinie X1 in Einsatz.

Das Besondere an dem Bus – es handelt sich um einen Volvo 7900 EA – ist nicht nur, dass er rein elektrisch betrieben ist, sondern dass es sich gleichzeitig um einen Gelenkbus handelt. Der Volvo 7900 EA kann somit bis zu 150 Fahrgäste gleichzeitig befördern. Der Einsatz des emissionsfrei fahrenden Busses ist Teil des Erprobungskonzepts der SSB auf der Schnellbuslinie X1. Zwei Volvo-Busse 7900 EA sind seit August 2020 in Gaisburg auf dem dortigen Betriebshof und wurden bereits vereinzelt zu Testfahrten auf der X1 eingesetzt.

Am 15. Oktober 2018 ging der erste Stuttgarter Schnellbus X1 an den Start. Für die Fahrten auf der X1 hat die SSB schon damals ihre Flotte um zehn spezielle Busse erweitert, fünf Hybrid-Gelenkbusse und fünf Kompakthybridbusse. Die SSB nutzt auf der X1 gezielt die Möglichkeit, innovative Antriebskonzepte in Zusammenarbeit mit den Herstellern zu erproben. Ziel dieser Erprobungen ist, zu emissionsfreien Fahrzeugen zu kommen, die eine ähnliche Reichweite und Verfügbarkeit wie herkömmliche Dieselbusse bieten. Zur Inbetriebnahme des neuen Busses sagte Stuttgarts Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der SSB, Fritz Kuhn: „Es freut mich, dass nicht nur der städtische Fuhrpark, sondern auch die Fahrzeuge der SSB zunehmend auf alternative Antriebe setzen. Vor knapp einer Woche haben wir die ersten vollelektrischen Einsatzfahrzeuge für die Feuerwehr vorgestellt, heute folgt der emissionsfrei fahrende Volvo-Gelenkbus auf der X1-Linie. Es ist gut, wenn sich Nahverkehrsbetriebe emissionsarmen und fortschrittlichen Technologien öffnen. Dadurch wird die Schadstoffbelastung verringert, die Luft in Stuttgart wird besser. Die SSB als städtische Tochter geht hier vorbildlich voran. Elektrische Busse ohne Gelenk gibt es viele, wir brauchen in Stuttgart aber große Gelenkbusse aufgrund des hohen Fahrgastaufkommens. Und bei den elektrischen Gelenkbussen sind wir jetzt die ersten.“

Thomas Moser, Technischer Vorstand der SSB, gab zu bedenken, dass die Technologie auch zu den Randbedingungen in Stuttgart passen müsse. „Die topographischen und klimatischen Verhältnisse wirken sich hier ungünstig auf die Reichweite aus. Sie sind eine besondere Herausforderung. Gleichzeitig setzen wir überwiegend Gelenkbusse ein, die noch mal besondere Anforderungen haben“, gab er zu bedenken.

Der Elektrogelenkbus von Volvo verfügt über eine vollelektrische Antriebsstrang-Konfiguration und ein optimiertes Getriebe, was hohe Leistung und stabiles Fahrverhalten für einen sicheren Betrieb auch bei höchsten Anforderungen und unter härtesten Bedingungen verspricht.

Die SSB hat sich lange für einen vollelektrischen Gelenkbus starkgemacht. Schon im Jahr 2016 war eine Delegation unter dem damaligen Vorstand Wolfgang Arnold nach Göteborg gereist, um dem Ziel näher zu kommen. Volvo nahm die Anregungen und Erfahrungen aus dem Betrieb dankbar auf und konnte Ende 2019 auf der Busworld Europe in Brüssel den 7900 EA erstmals der Öffentlichkeit vorstellen. „Es ist ein echter Erfolg für den ÖPNV in Stuttgart, dass wir heute die emissionsfreien Gelenkbusse in Betrieb nehmen können, deren Notwendigkeit wir vor vier Jahren in Göteburg adressiert haben. Die Zusammenarbeitet hat gefruchtet“, konnte Markus Wiedemann, Unternehmensbereichsleiter Kraftfahrzeuge bei der SSB, stolz verkünden.

Schon zum Jahreswechsel hat die SSB auf dem Betriebshof in Gaisburg zwei Ladestationen mit jeweils zwei Ladesäulen errichten lassen. Sie ermöglichen sequentielles Laden. Das bedeutet, dass an eine Ladesäule zwar gleichzeitig zwei Busse mittels Combo 2-Steckern gehängt werden können, aber erst wenn die eine Batterie voll ist, automatisch der zweite Bus geladen wird.

Der neue Elektro-Gelenkbus Volvo 7900 EA besitzt einen Doppelmotor mit einer Leistung von 540 PS (397 kW). Thomas Hartmann, Geschäftsführer von Volvo Busse Deutschland, versprach: „Der 7900 EA kombiniert hohe Fahrgastkapazität mit niedrigen Betriebskosten“ und ergänzte: „Das Neue muss echte Innovation sein und damit auf Dauer einfacher, billiger und sicherer zu betreiben sein, ansonsten bleibt es nur eine gute Idee.“

Der Volvo 7900 EA verfügt über das elektronische Bremssystem EBS mit Berganfahrhilfe, ABS und abschaltbarem ASR. Er besitzt einen I-SAM-Doppelmotor mit 397 kW (540 PS), der im Heck nach links versetzt angeordnet und als Retarder geschaltet ist.

Auf 18,5 Metern Länge bietet der dreiachsige Volvo 7900 EA ausreichend Platz für die komfortable Beförderung von bis zu 150 Fahrgästen. Drei zweiflügelige Innenschwenktüren mit je 1350 mm Breite, elektrischem Türantrieb und Anfahrsperre sorgen für einen raschen und reibungslosen Fahrgastfluss beim Ein- und Aussteigen an der Haltestelle. Dank Kneeling-Funktion lässt sich die komplette rechte Seite bei geschlossenen und geöffneten Türen absenken. An der mittleren Einstiegstür erleichtert eine ausklappbare Rampe den Einstieg für Rollstuhlfahrer, Senioren oder Eltern mit Kinderwagen. Zwei Stehperrons im Bereich der mittleren und hinteren Einstiegstür bieten ausreichend Stellfläche. Separate Klimazonen für Fahrer und Fahrgäste sorgen im Innenraum für optimales Klima und maximale Energieeffizienz. Ein offenes WLAN-Netz und USB-Anschlüsse zum Aufladen von Mobiltelefonen und Tablets sind im Bus vorhanden.

Charakteristisch ist das leise und komfortable Fahrerlebnis im Volvo 7900 EA auch im Innenraum. Der Fahrer profitiert von einem geräuscharmen Arbeitsplatz, durch den der Stress gemindert und der Arbeitskomfort erhöht wird. Darüber hinaus reduziert der geräuscharme Elektroantrieb die Lärmbelastung der Anwohner entlang des Streckenverlaufs der Buslinie.

Das Energiespeichersystem besteht aus einer Lithium-Ionen-Batterie mit automatischer Batterietemperaturregelung. Der Bus hält die Batterien auf Betriebstemperatur und sorgt dafür, dass das Fahrzeug bei Bedarf direkt und ohne Aufwärmphase gestartet werden kann. Die 24-V-Batterien werden aus der 600-V-Batterie geladen, und die Vorwärmung des Innenraums kann über eine Zeitschaltuhr erfolgen.

Carlotta und Carlchen sind die Maskottchen des Mercedes-Benz Museums

Posted by Klaus on 18th September 2020 in Stuttgart, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Pressemeldung

Carlotta und Carlchen sind die Maskottchen des Mercedes-Benz Museums

· Sympathieträger und Identifikationsfiguren für Besucher aller Altersgruppen
· Carlotta als Ebenbild des Museums und Carlchen als Automobil
· Premiere für Carlotta am 3. Oktober 2020 mit drei Shows
· Vorverkauf online unter https://museum-ticket.mercedes-benz.com/

Stuttgart. Ab sofort repräsentieren zwei Maskottchen das Mercedes-Benz Museum: Carlotta und Carlchen. Als Duo treten beide künftig in kindgerechten Printmedien sowie als Motive für Merchandisingartikel auf. Eine Solorolle nimmt Carlotta ein. Sie wurde in digitaler Form und auch als Walking Act konzipiert, um das Museum als Sympathieträgerin und Identifikationsfigur bei zahlreichen Events zu vertreten. Ihren ersten Auftritt hat Carlotta bei einer öffentlichen Veranstaltung am 3. Oktober 2020.

„Unsere Idee war es, Identifikationsfiguren für Kinder und Erwachsene zu schaffen“, sagt Museumsleiterin Monja Büdke. „Als Mutter von zwei Kindern weiß ich, wie positiv die Wirkung animierter Figuren ist. Das Ergebnis ist ein sympathisches Duo: Carlotta als Ebenbild des Museums und ihr Partner Carlchen als Auto, natürlich mit einem Stern auf der Haube.“

Premiere für Carlotta mit vielen Freunden aus Stuttgart und der Region

Zu Carlottas Premiere im Mercedes-Benz Museum am 3. Oktober 2020 werden mehr als 20 Maskottchen von Einrichtungen und Institutionen aus Stuttgart und der Region erwartet. Darunter beispielsweise Hirsch und Greif, die Wappentiere des Bundeslandes Baden-Württemberg, die schwäbischen Kultfiguren Äffle und Pferdle und das VfB-Fritzle. Carlotta sowie alle Gastmaskottchen präsentieren sich am 3. Oktober 2020 in einer Show des Stuttgarter Improtheaters Kanonenfutter insgesamt dreimal im Großen Saal des Mercedes-Benz Museums (10 Uhr, 12 Uhr und 14 Uhr). Karten für die Show können zum Preis eines regulären Museumseintritts online oder an der Museumskasse erworben werden unter https://museum-ticket.mercedes-benz.com/ (Erwachsene 9,75 Euro/Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre frei).

Logo und Foto, Daimler