Demenz-Gottesdienst in der Michaelskirche Wangen

Posted by Klaus on 22nd Oktober 2018 in Stuttgart Wangen, Vereine und Gruppen

„Was gibt mir Halt?“ Diese Frage stellen sich wahrscheinlich viele Menschen, die mit der Diagnose Demenz konfrontiert werden, sei es als Betroffene oder als Angehörige. Diese Frage wurde auch am Sonntag Abend in der Michaels-Kirche in Stuttgart-Wangen gestellt. Der Guten-Abend-Gottesdienst in der Reihe „einblicke ausblicke“ war diesmal Teil des Projektes NACHBARSCHAF(F)T LEBEN und dem Thema Demenz gewidmet. Als Gäste waren Prof. Dr. Manfred Schnabel und Prof. J. Thomas Hörnig eingeladen, beide sind Professoren für Evangelische Theologie und Diakoniewissenschaft an der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg. Über den Umgang mit Demenz und was diese Krankheit auch jenseits aller medizinischen Aspekte bedeutet, darüber gelang es in ein ermutigendes und aufrichtiges Gespräch zu kommen. Demenz wird unsere immer älter werdende Gesellschaft prägen – bis 2050 wird die Zahl der Menschen mit Demenz in Deutschland auf drei Millionen ansteigen. Aber was ist die Lösung? Die medizinische Forschung macht keine Hoffnung auf Heilung. Wir sind jetzt gefragt, die Gesellschaft, hier mit Geduld und Toleranz zu reagieren und immer den Menschen zu sehen, den es einmal gab. Ein Thema, das sicherlich einige nachdenklich nach Hause gehen ließ. Den musikalischen Rahmen für den Guten-Abend-Gottesdienst gab übrigens auch diesmal die Band inside-out, unterstützt von der Sängerin Jenny Sprenger-Müller.

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Feinstaubalarm in Stuttgart endet am Dienstag um 24 Uhr

Posted by Klaus on 22nd Oktober 2018 in Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart – Tagesmeldung vom 22. Oktober 2018

Die Landeshauptstadt Stuttgart hat am Samstag, 13. Oktober, zum ersten Mal in dieser Feinstaubalarm-Periode Feinstaubalarm ausgelöst.
Beginn:
seit Montag, 15. Oktober, 0 Uhr für den Autoverkehr,
seit Montag, 15. Oktober, 18 Uhr für Komfort-Kamine

Ende:
Dienstag, 23. Oktober, 24 Uhr

Ziel des Feinstaubalarms ist es, bei stark austauscharmen Wetterlagen in Stuttgart die erwartbare Belastung mit Feinstaub und Stickstoffdioxid zu reduzieren. Aktuell sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) noch bis einschließlich Dienstag ein stark eingeschränktes Austauschvermögen der Atmosphäre voraus. Bis dahin kann die Konzentration von Feinstaub, aber auch Stickstoffdioxid in Stuttgart stark ansteigen. Es besteht die Gefahr von Überschreitungen der Grenzwerte.

Zur Aufhebung des Feinstaubalarms muss der DWD eine nachhaltige und deutliche Verbesserung des Austausch- vermögens prognostizieren, eine eintägige Unterbrechung der starken Einschränkung des Austauschvermögens reicht hierbei nicht aus.
Bei Feinstaubalarm appellieren Stadt und Land an die Bevölkerung in Stuttgart und in der Metropolregion, das Auto möglichst in Stuttgart nicht zu nutzen und auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umzusteigen oder Fahrgemeinschaften zu bilden. Zudem ist bei Feinstaubalarm der Betrieb von sogenannten Komfort-Kaminen, die nicht der Grundversorgung, sondern nur als zusätzliche Wärmequelle dienen, untersagt. Die vom Land erlassene Verordnung zum Betriebsverbot für Komfort-Kamine (Luftqualitätsverordnung-Kleinfeuerungsanlagen) gilt an Tagen mit Feinstaubalarm während der gesamtem Periode bis zum 15. April 2019.

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Elfjähriger überfallen – Zeugen gesucht

Posted by Klaus on 22nd Oktober 2018 in Stuttgart Untertürkheim. Luginsland, Rotenberg, Grabkapelle

Polizeibericht Polizeipräsidium Stuttgart

Stuttgart Untertürkheim

Zwei bislang unbekannte Täter haben am Montagvormittag (22.10.2018) einen elf Jahre alten Jungen am Carl-Benz-Platz überfallen. Der Junge verrichtete gegen 09:10 Uhr seine Notdurft in einem Gebüsch an der Stadtbahnhaltestelle Untertürkheim, als zwei offenbar jugendliche, maskierte Täter an ihn herantraten und unter dem Vorhalten eines Klappmessers Geld forderten. Der Junge händigte ihnen einen geringen Geldbetrag aus. Daraufhin traten ihm beide Täter mit den Knien in den Bauch und flüchteten zur Stadtbahnhaltestelle in Fahrtrichtung Feuerbach, wo sie vermutlich auch einstiegen. Der eine Täter kann beschrieben werden als etwa 16 bis 17 Jahre alt und zirka 160 Zentimeter groß, von dünner Statur. Er trug weiße Sportschuhe der Marke Nike, Typ Airmax 97er, eine schwarze Pilotenjacke, eine schwarze Sturmhaube und war mit einem Klappmesser bewaffnet. Der andere Täter wird beschrieben als etwa 18 bis 20 Jahre alt, zirka 175 bis 180 Zentimeter groß, von kräftiger Statur. Er trug schwarze Sportschuhe der Marke Nike, Typ Airmax 97er, eine grüne Pilotenjacke vom gleichen Typ wie der Mittäter, eine schwarze Sturmhaube und war ebenfalls mit einem Klappmesser bewaffnet. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen werden gebeten, sich an die Beamtinnen und Beamten der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer +4971189905778 zu wenden.

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Einbrüche in Wohnungen – Zeugen gesucht

Posted by Klaus on 22nd Oktober 2018 in In und um Gablenberg herum

Polizeibericht Polizeipräsidium Stuttgart

Stuttgart Bad Cannstatt/ Ost

Unbekannte Täter sind am Samstagabend (20.10.2018) in Wohnungen an der Sommerrainstraße und der Pischekstraße eingebrochen. An der Sommerrainstraße brachen die Täter zwischen 18.30 Uhr und 22.00 Uhr über ein Fenster in ein Einfamilienhaus ein und durchwühlten mehrere Schränke. Augenscheinlich stahlen die Unbekannten jedoch nichts. Ebenfalls bislang unbekannte Täter gelangten durch das Aufhebeln einer Balkontür in ein Einfamilienhaus an der Pischekstraße. Gegen 20.40 Uhr durchsuchten die Unbekannten die Räume des Hauses und öffneten dabei auch eine Durchgangstür zu einer Einliegerwohnung. Als der anwesende Mieter das Öffnen der Tür bemerkte und den Namen seines Vermieters rief, ergriffen die Täter unerkannt die Flucht. Der genaue Umfang des Stehlguts bedarf noch weiterer Ermittlungen.

Zeugen werden gebeten, sich an die Beamtinnen und Beamten der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer +4971189905778 zu wenden.

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Adressdaten-Qualität bei Unternehmen sinkt deutlich

Posted by Klaus on 22nd Oktober 2018 in Allgemein

Presseinfo

Die Adress-Studie 2018 der Deutschen Post Direkt vergleicht die Adressqualität von 200 Unternehmen in zehn Branchen.

  • Adress-Studie der Deutschen Post Direkt vergleicht die Adressqualität von 200 Unternehmen in zehn Branchen
  • Jede sechste Kundenadresse ist unzustellbar: Wirtschaftliches Schadenpotential für Unternehmen steigt
  • Handlungsbedarf: Auch DSGVO erfordert Datenaktualität

Bonn – Stimmt die Adresse nicht, kommt die Werbesendung nicht an. Das ist ein Problem für alle, die im Kundendialog auf physische Mailings setzen. Umso erstaunlicher ist es, dass im Durchschnitt 16,4 Prozent der Kundenadressen von Unternehmen veraltet oder schlicht falsch sind – 2,2 Prozentpunkte mehr als 2015. Das ergibt die Adress-Studie 2018 von Deutsche Post Direkt. Die auf Adress- und Datenmanagement spezialisierte Tochtergesellschaft der Deutschen Post hat für die Studie eine Stichprobe der in 2017 durchgeführten Adressbereinigungs-Projekte untersucht. Dafür wurden Ergebnisstatistiken von 200 Unternehmen in zehn Branchen anonymisiert und ausgewertet. Die Hauptursache für Unzustellbarkeit mit einem Anteil von 7,5 Prozent liegt darin, dass Anschriften nicht aktuell sind, kein Nachsendeantrag vorliegt oder die Person verstorben ist. Relativ hoch ist der Anteil der Adressen, die bei Unternehmen nicht aktuell sind, für die aber eine Umzugsadresse vorliegt (6 Prozent).

Neben Unzustellbarkeit drohen Image-Verlust und Konflikt mit dem Datenschutz

Bei vielen Adressen mussten zudem Schreibfehler in der Anschrift korrigiert werden, durchschnittlich bei 6,8 Prozent. Besonders auffällig waren fehlerhafte Adressen bei Einzelhändlern (12,7 Prozent), gemeinnützigen Unternehmen (11 Prozent), im Automotive- (10,8 Prozent) sowie im Touristik-Bereich (9,7 Prozent). Das verhindert zwar nicht die Zustellung, hat aber negativen Einfluss auf die wahrgenommene Wertschätzung: Kunden ärgern sich über falsch geschriebene Namen – der Imageschaden ist damit vorprogrammiert. Ein weiteres Problem: Die Pflege und Aktualisierung der Adressbestände ist gemäß der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) nicht nur weiter rechtlich zulässig, sondern sogar geboten, denn: Personenbezogene Daten müssen korrekt und auf dem neuesten Stand sein.

Dazu erklärt Petra Weber, Geschäftsführerin Deutsche Post Direkt: „Unzustellbare Adressen sind für Unternehmen ein echtes Problem, weil sie unnötige Kosten verursachen. Im schlimmsten Falle riskieren sie einen Abbruch der Kundenbeziehung. Besonders erfreulich sind die offensichtlich gut gepflegten Adressen im Versandhandel: Diese Kundengruppe trägt selbst dazu bei, dass Sendungen zustellbar sind – aufgrund regelmäßiger Adressbereinigungen bei der Deutschen Post Direkt.“

Die Studie zeigt, dass jeder Bereich spezifische Probleme hat. Primus mit Blick auf die Adress-Qualität ist der Banken-Sektor, bei dem nur 7 Prozent der Adressen unzustellbar waren und lediglich 2,9 Prozent einer Fehler-Korrektur durch Deutsche Post Direkt bedurften. Eklatante Probleme mit der Adress-Qualität haben dagegen der Öffentliche Bereich, Verlage und der Einzelhandel. Im Öffentlichen Sektor, zu dem zum Beispiel auch Strom-, Gas- und Wasser-Versorger zählen, sowie bei Verlagen ist mit 26,7 bzw. 24,3 Prozent der Anteil unzustellbarer Adressen besonders hoch. Das gleiche gilt für den Einzelhandel: Auch hier ist jede fünfte Adresse veraltet.

Jahr für Jahr ändern sich Millionen von Adressdaten

Adressen unterliegen permanenten Änderungen. Ein Blick in die Statistik zeigt: 2017 haben sich in Deutschland 163 Ortsnamen geändert, rund 11.000 Straßen wurden neu angelegt, aufgeteilt oder umbenannt. Zudem veralten Adressen jedes Jahr durch rund 11 Millionen Umzüge, 900.000 Todesfälle sowie 400.000 Hochzeiten und 150.000 Scheidungen und die damit verbundenen Namensänderungen. Deshalb müssen sich Unternehmen kontinuierlich um die Bereinigung und Aktualisierung ihrer Kundenadressen kümmern.

Schon die CMC DIALOGPOST- Studie 2018 des Collaborative Marketing Clubs in Kooperation mit der Deutschen Post hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass Online-Händler ihre Bestands-kundendaten auf dem aktuellen Stand halten. Nur so können sie ihre Kunden individuell und personalisiert ansprechen. Eine durchschnittliche Conversion Rate von 3,9 Prozent lässt sich mit physischen Mailings nur erreichen, wenn der Adressdaten-Bestand gepflegt ist. Auch für die 50 E-Commerce-Anbieter der CMC DIALOGPOST-Studie musste Deutsche Post Direkt zunächst rund 20 Prozent des Adressdaten-Bestands aktualisieren und korrigieren.

Unter www.dialogmarketing-shop.de/studien-national befindet sich ein PDF der Studie zum kostenlosen Download.

Fotos, DP DHL, Blogarchiv Klaus

E i n l a d u n g zur Sitzung des Bezirksbeirats Stuttgart-Ost, am Mittwoch, den 7.11.2018

Posted by Klaus on 22nd Oktober 2018 in In und um Gablenberg herum

18:30 Uhr im Bürgerservicezentrum Ost – Schönbühlstr. 65 – Bürgersaal – 3. OG

T a g e s o r d n u n g öffentlich

1. 5 Minuten für Bürgerinnen und Bürger

2. Sanierung Stuttgart 30 – Gablenberg – Beauftragung eines Modernisierungs- und Ordnungsmaßnahmenbetreuers
GRDrs 773/2018 Frau de la Rosa

3. Sanierung Stuttgart 24 – Ost – Erhöhung der Mittel für die Tätigkeiten des Modernisierungs- und Ordnungsmaß- nahmenbetreuers
GRDrs 830/2018 Herr Ammann

4. Präsentation: Haus des Dokumentarfilms und Landesfilm- archiv
Frau Klünder

5. Bezirksbudget: Umgestaltung der Grünflächen auf der Ostendstraße – Beschlussfassung

6. Bolzplatz des Spielplatzes Uhlandshöhe/Gerokstraße am Werkstatthaus (Antrag Bündnis 90/Die Grünen-Ost)

7. Mehr Sitzgelegenheiten bei den Mineralbädern schaffen! (Antrag Bündnis 90/Die Grünen-Ost)

8. Leerung der AWS zu den Hauptverkehrszeiten (Antrag CDU-Ost)

9. Reparatur oder Beseitigung einer zerstörten Telefonzelle in der Schönbühlstraße (Antrag CDU-Ost)

10. Überwinden der Treppenanlage in der Unteren Klingenbachanlage (Antrag CDU-Ost)

11. Schnellbuslinie X1 – Personalkapazität Busfahrer (Antrag CDU-Ost)

12. Mitteilungen und Verschiedenes

Anfahrt ÖPNV: U4 und Buslinien 42 oder 45 bis „Ostendplatz“

Tatjana Strohmaier, Bezirksvorsteherin im Stadtbezirk Stuttgart-Ost

Karte Stadt Stuttgart Stadtmessungsamt

Kampf gegen Organisierte Kriminalität in Baden-Württemberg

Posted by Klaus on 20th Oktober 2018 in Allgemein

Die aktuellen Fallzahlen für Organisierte Kriminalität für das Jahr 2017 zeigen lediglich einen geringen Anstieg. Die allermeisten Tätergruppen agieren dabei international. Vor allem im Kampf gegen Rockerkriminalität hat Baden-Württemberg im vergangenen Jahr Härte gezeigt.

„Die Organisierte Kriminalität ist eine Herausforderung, eine Bedrohung für den Rechtsstaat – und der hat im letzten Jahr mit dem Verbot des Osmanen Germania Boxclub seine Stärke gezeigt“, sagte der stellevertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl anlässlich der Vorstellung der Fallzahlen 2017 zur Organisierten Kriminalität in Baden-Württemberg.

Organisierte Kriminalität in Baden-Württemberg

Mit 40 geführten Verfahren im Bereich der Organisierten Kriminalität (OK) lag die Polizei 2017 knapp über dem Niveau des Vorjahres (2016: 39). Lediglich eine einzige Tätergruppierung agierte ausschließlich in Deutschland; alle anderen waren überregional und international aktiv. „Wir müssen uns diesem Trend stellen und auch künftig eng mit den Sicherheitsbehörden anderer Länder zusammenarbeiten“, so Strobl. Darüber hinaus wurden im Jahr 2017 insgesamt 189 anerkannte Bandenverfahren, sogenannte OK-Vorfeldverfahren, geführt (2016: 194).

80 Prozent des Gewinns der Organisierten Kriminalität werden in den Deliktsfeldern Drogen-, Eigentums- und Wirtschaftskriminalität erwirtschaftet. Insgesamt sank die Wirtschaftskriminalität in Baden-Württemberg im Vergleich zum Vorjahr um 17,8 Prozent auf 6.479 Fälle. Diese Entwicklung korreliert mit einem Rückgang des Vermögensschadens um 23,7 Prozent auf 358 Millionen Euro. Dennoch macht der in diesem Kriminalitätsfeld entstandene Schaden mehr als die Hälfte des im Jahr 2017 in Baden-Württemberg durch Kriminalität verursachten Gesamtschadens aus. „Der lange Atem der Ermittler zahlt sich aus“, so Strobl. Ermittlungsverfahren im Bereich der Wirtschaftskriminalität und der Korruption erstrecken sich häufig über mehrere Jahre. Beispielgebend sind die Ermittlungen im Zusammenhang mit der Insolvenz des Schlecker-Konzerns, die bereits im Juli 2012 eingeleitet wurden. Im November 2017 sprach das Landgericht Stuttgart das Urteil.

Null Toleranz gegen Rockergruppen

Am 19. Juni 2018 wurde die rockerähnliche Vereinigung Osmanen Germania Boxclub (OGBC) vom Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat verboten und in der Folge aufgelöst. „Mit dem Verbot wurde ein wichtiges Signal im Kampf gegen kriminelle Gruppierungen gesetzt. Dies belegt: Wir fahren eine Null-Toleranz-Strategie gegen kriminelle Rocker und rockerähnliche Gruppierungen. Diese Linie werden wir konsequent weiterverfolgen“, sagte Strobl.

Nach umfangreichen Durchsuchungsmaßnahmen im März 2018 in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg und aufgrund intensiver Ermittlungen gelang der Polizei der Nachweis, dass Zweck und Tätigkeit des Vereins strafbar waren und von ihm schwerwiegende Gefährdungen für individuelle Rechtsgüter ausgingen. In Baden-Württemberg existierten sechs sogenannte „Chapter“ – Ortsgruppen – mit mehr als 60 Mitgliedern und Unterstützern. Dem aufkeimenden Konflikt zwischen dem OGBC und der rivalisierenden, kurdisch geprägten Gruppierung „Bahoz“ begegnete die Polizei Baden-Württemberg mit der Einrichtung der „Ermittlungsgruppe Meteor“. Unter der Leitung des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg (LKA BW) und in Kooperation mit den Polizeipräsidien Ludwigsburg und Stuttgart sowie der Bundespolizeidirektion Stuttgart wurden in der Folge mehr als 100 Ermittlungsverfahren geführt und 31 Haftbefehle gegen Mitglieder beider Gruppierungen erwirkt. Mit Erfolg: Die konkurrierende Bahoz hat sich zwischenzeitlich aufgelöst und die Führungsriege der Osmanen muss sich derzeit vor Gericht verantworten.

Organisierte Kriminalität aus Italien

Im Bereich der italienischen Organisierten Kriminalität werden durch Rauschgifthandel, aber auch durch Subventionsbetrug, Antikenschmuggel oder Erpressungen hohe Gewinne erwirtschaftet. Insgesamt leben circa 560 Personen in Deutschland, die im Verdacht stehen, der italienischen Mafia anzugehören. Ein Drittel davon lebt in Baden-Württemberg.

„Die hervorragende Zusammenarbeit mit den italienischen Behörden erwies sich als Schlüssel zum Erfolg. Diesen Weg werden wir auch zukünftig gemeinsam weitergehen“, so der Innenminister. Zusammen mit den italienischen Sicherheitsbehörden gelang es nach umfangreichen Ermittlungen im Juli 2018, mehrere Angehörige der italienischen Mafia in ganz Europa festzunehmen, denen der Schmuggel mit antiken Artefakten aus Sizilien vorgeworfen wird.

Ein weiterer Beleg für die hervorragende deutsch-italienische Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Mafia ist die Festnahme- und Durchsuchungsaktion vom Januar 2018 gegen Familien der „’Ndrangheta“ aus Kalabrien wegen Erpressungen von italienischen Gastwirten („Agro-Mafia“) und Fahrzeugschiebereien, bei der insgesamt 171 Tatverdächtige in Italien und Deutschland festgenommen wurden. 13 Beschuldigte hatten ihren Wohnsitz in Deutschland, davon sechs in Baden-Württemberg.

Mit „Insieme si può – Gemeinsam schaffen wir es!“, einer Initiative des Landeskriminalamts Baden-Württemberg und verschiedener italienischer Kooperationspartner, wurde für die italienisch sprechende Bevölkerung eine Möglichkeit geschaffen, sich mit Hinweisen auf kriminelle Aktivitäten der italienischen Mafia vertrauensvoll an eine zentrale Ansprechstelle zu wenden und diese auch in ihrer Muttersprache mitzuteilen.

Info, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration

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Der Bienenpapst kommt ins Remstal

Posted by Klaus on 20th Oktober 2018 in Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten, Vereine und Gruppen

Unter den Bienenhaltern gilt Gerhard Liebig auch sieben Jahre nach seinem Ausscheiden bei der Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim als einer der bekanntesten Bienenexperten. Der promovierte Agrarbiologe hat so manchen alten Wissenszopf abgeschnitten und sich durch seine deutlichen Worte nicht nur Freunde gemacht. Der Autor mehrerer Bücher und zahlloser Fachartikel ist unter anderem Experte für die Bekämpfung der in Imkerkreisen gefürchteten Varroamilbe und für die Vorhersage einer Waldhonigernte. Die Bekämpfung der vor rund 40 Jahren aus Asien eingeschleppten Varroamilbe ist auch Thema seines Vortrags bei der gemeinsamen Mitgliederversammlung der Imkervereine Winnenden sowie Waiblingen und Umgebung. Die kostenlose Veranstaltung findet am Samstag, 3. November, von 19 Uhr an im Saal der Gaststätte „Weilermer Lamm Brauhaus“ in Leutenbach-Weiler zum Stein, Friedrich-Köhnlein-Str. 2 statt. Gäste sind willkommen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Käfer

Beim Fahrstreifenwechsel zusammengestoßen

Posted by Klaus on 19th Oktober 2018 in In und um Gablenberg herum

Polizeibericht

Stuttgart Ost

Ein 64 Jahre alter Lkw-Fahrer hat am Freitagvormittag (19.10.2018) auf der Uferstraße beim Fahrstreifenwechsel offenbar einen Pkw übersehen und einen Unfall verursacht. Der Lkw-Fahrer fuhr auf der Uferstraße in Fahrtrichtung Esslingen auf dem linken der insgesamt drei Fahrstreifen. Als er auf die mittlere Fahrspur wechselte, übersah er offensichtlich den VW einer 79 Jahre alten Frau, die neben dem Lkw fuhr. Beide Fahrzeuge stießen zusammen, wodurch der Pkw in die Mittelleitplanke schleuderte. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass das Fahrzeug zurückschleuderte und erneut mit dem Lkw zusammenstieß. Bei der zweiten Kollision riss der Pkw den Tank des Lkws auf und Diesel floss auf die Fahrbahn. Die 79-jährige zog sich trotz alledem offensichtlich nur leichte Verletzungen zu. Ein Rettungswagen versorgte die Dame noch an der Unfallstelle und brachte sie zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr sowie ein Spezialfahrzeug eines Abschleppunternehmens reinigten die Fahrbahn. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme kam es zu Verkehrs- behinderungen. Unmittelbar hinter der Unfallstelle ereignete sich noch während den Bergungsmaßnahmen ein zweiter Unfall, bei dem ebenfalls ein Lkw und ein Pkw beteiligt waren. Dabei blieb es jedoch bei Sachschäden.

Foto, Blogarchiv

Seniorin von Auto erfasst

Posted by Klaus on 19th Oktober 2018 in In und um Gablenberg herum

Polizeibericht

Stuttgart Ost

Eine 86 Jahre alte Frau ist am Freitagvormittag (19.10.2018) in der Talstraße beim Überqueren der Straße von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Ein 67-jähriger Fahrer eines VW-Transporters bog gegen 11.30 Uhr von der Schönbühlstraße nach rechts in die Talstraße ab und übersah hierbei offenbar die Fußgängerin, die gerade bei Grün die Straße überquerte. Die Frau wurde durch die Kollision auf die Fahrbahn geschleudert und schwer verletzt. Nach einer Erstversorgung vor Ort brachten Rettungskräfte die Seniorin zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Symbolfoto, Blogarchiv