Musikalische Abendandachten – Nach(t)klänge

Freitag, 10.7.20, 19:30 UhrKreuzkirche Hedelfingen

Neben den jetzt wieder erlaubten Gottesdiensten bietet das Kantorat S-Hedelfingen / Rohracker-Frauenkopf / Wangen musikalische Abendandachten in der Kreuzkirche Hedelfingen an, natürlich unter Beachtung aller Abstands- und Hygieneregeln.

Die nächste Abendandacht findet diesen Freitag, 10.7.20 um 19:30 Uhr in der Kreuzkirche Hedelfingen (Amstetter Str. 25) statt. Weitere sind geplant für den 24.7. und 7.8.20.

Jeweils wechselnde Solisten bieten ausgesuchte Musikstücke mit und ohne Orgelbegleitung an, umrahmt von geistlichen Texten und Gedanken. Bei der anstehenden Andacht steht Musik für Kontrabass und Klavier von A. Misek und E. Bloch auf dem Programm. Ein kleines Ensemble, bestehend aus Mitgliedern des Kreuzchores, wird mit Abendliedern zu hören sein und die Liturgie gestalten.

Eine wunderbare Gelegenheit, den Stress der Woche abzustreifen und befreit das Wochenende zu genießen.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Bitte den Mundschutz nicht vergesssen.

Die Ausführenden:
Rafael Käufer – Kontrabass
Manuela Nägele – Klavier
Mitglieder des Kreuzchores

Mit freundlichen Grüßen

Harald Krauß

Foto, Öffentlichkeitsarbeit Kantorat Hedelfingen / Rohracker-Frauenkopf / Wangen
pr@kantorat.de

Mitte/Ost – Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten

Posted by Klaus on 5th Juli 2020 in In und um Gablenberg herum

Polizeibericht5.07.2020

Bei einem Verkehrsunfall, der sich am Sonntag (05.07.2020) gegen 12.30 Uhr an der Kreuzung Heilmann-/Cannstatter Straße ereignet hat, erlitten vier Verkehrsteilnehmer Verletzungen, wobei sich ein Motorradfahrer in einem lebensbedrohlichen Zustand befindet. Ein 70-jähriger Fahrer eines Pkw Volvo befuhr die Heilmannstraße in Richtung Wolframstraße, wo vor ihm an der Rot zeigenden Lichtzeichenanlage bereits andere Verkehrsteilnehmer warteten. Offenbar verwechselte der Volvo-Lenker Brems- und Gaspedal und prallte mit erheblicher Wucht auf einen Pkw Toyota eines 63-Jährigen. Der Toyota wurde wiederum gegen zwei vor ihm wartende Krad-Lenker geschleudert. Eine 23-jährige Roller-Fahrerin wurde dabei leicht verletzt. Der neben ihr stehende 64 Jahre alte Fahrer einer BMW wurde so heftig erfasst, dass er in die Kreuzung geschleudert wurde, wo seine Maschine von einem aus Cannstatt kommenden VW Passat erfasst wurde. Der 64-jährige Motorradfahrer wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Der unfallverursachende Volvo geriet ebenfalls noch auf die Cannstatter Straße und kollidierte dort mit zwei querenden Fahrzeugen. Ein 55 Jahre alter Peugeot-Fahrer wurde dabei ebenso wie der Unfallverursacher leicht verletzt. Der Motorradfahrer wurde an der Unfallstelle von einem Notarzt versorgt. Er wurde wie die anderen Verletzten mit Rettungsfahrzeugen in umliegende Krankenhäuser verbracht. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die B14/Cannstatter Straße in Richtung Bad Cannstatt bis etwa 16.20 Uhr gesperrt werden. Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens hielten sich die Behinderungen in Grenzen. Der Sachschaden wird auf rund 41.000 Euro bilanziert.

Zeugen des Unfallgeschehens werden gebeten, sich mit dem Verkehrsdienst unter der Rufnummer +4971189904100 in Verbindung zu setzen.

Foto, Manu’s Bilderecke

Baden-Württemberg ist „clever mobil“

Posted by Klaus on 5th Juli 2020 in Allgemein

Presseinfo

RadKULTUR BW

Wer die Umweltauswirkungen und die Kosten verschiedener Transportmittel kennt, kann die individuelle Mobilität darauf ausrichten. So lässt sich nicht nur Geld, sondern auch Kohlenstoffdioxid einsparen.

Umweltfreundlich mobil sein und dabei Geld sparen: Fakten und Tipps dazu stellt das MinisteriumVerkehrsministerium in der Kommunikationslinie „clever mobil“ vor. In Form eines unterstützenden Informationsangebots macht das Ministerium auf zahlreiche Möglichkeiten aufmerksam, das Mobilitätsverhalten nachhaltig und zugleich kostengünstig zu gestalten.„Viele Menschen wissen, dass sie mit alternativen Mobilitätsformen das Klima schützen können“, sagt Verkehrsminister Winfried Hermann. „Mit unseren Beispielen und Handlungsempfehlungen zeigen wir: Bereits mit kleinen Anpassungen des Mobilitätsverhaltens können Verkehrsteilnehmende auf das Jahr gerechnet nicht nur enorme Mengen Kohlenstoffdioxid (CO2) vermeiden, sondern auch noch kräftig dabei sparen.“

Geld und CO2 einsparen

Ob mit Bus und Bahn, mit Sharing-Angeboten oder mit dem Auto und einem angepassten Fahrverhalten: Möglichkeiten, klimaschonend unterwegs zu sein und gleichzeitig Geld zu sparen, gibt es viele. Besonders nachhaltig ist es, das eigene Mobilitätsverhalten grundsätzlich zu hinterfragen und unnötige Wege zu reduzieren. Viele Strecken sind einfach und schnell mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückzulegen. Die Inhalte richten sich insbesondere an Privatpersonen, Verbände und kleine Unternehmen. Kommunikationsverantwortliche erhalten ein Informationspaket, das sie an ihre Mitglieder weitergeben beziehungsweise an die Mitarbeitenden über die Kanäle der jeweiligen Institution ausspielen können. Darüber hinaus werden die Informationen über Social Media und berufliche Online-Netzwerke bereitgestellt. Zu den Kommunikationsmaterialien gehören ein Faktenpapier, eine Infografik zum Sparpotenzial in verschiedenen Mobilitäts-Szenarien sowie Merkbilder und Textbausteine für die Online-Kommunikation. Neben Daten und Fakten zu den Kosten und Umweltauswirkungen verschiedener Verkehrsmittel steht deren clevere Kombination im Mittelpunkt der Kommunikationslinie.

Wer die Empfehlungen beherzigt und Verkehrsmittel clever kombiniert, kann die jährlichen Kosten sowie den CO2-Ausstoß nahezu halbieren. Wer sein Mobilitätsverhalten grundsätzlich hinterfragt und weitere Anpassungen vornimmt, vermeidet im Beispiel-Szenario sogar rund 2,5 Tonnen CO2 und spart rund 3.000 Euro. Die Gestaltung der Mobilität im Alltag ist eine individuelle Entscheidung, die von vielen Faktoren abhängt, beispielsweise von den beruflichen Anforderungen oder dem Mobilitätsangebot im jeweiligen Wohnort. Die Kommunikationslinie berücksichtigt diese heterogenen Voraussetzungen und gibt im Faktenpapier Tipps und Empfehlungen zur Nutzung verschiedener Verkehrsmittel. So können aus den Daten individuell passende und umsetzbare Veränderungen und Sparmöglichkeiten abgeleitet werden.

RadKULTURultur Baden-Württemberg: Kommunikationslinie „clever mobil“ mit Doku­menten, Gra­fi­ken und Inhalten zum Teilen

RadKULTUR Baden-Württemberg: Faktenpapier „clever mobil“ (PDF)

Foto, Blogarchiv

Förderverein Schulcampus Hedelfingen

Info von Wilih

Die Hedelfinger sind des Wartens und Vertröstetwerdens überdrüssig. Heute Nachmittag (4.7.2020) haben sie im Hedelfinger Waldheim einen Förderverein gegründet, der die seit Jahren auf die lange Bank geschobene „Einrichtung einer weiterführenden Schule mit gymnasialer Oberstufe” am Hedelfinger Steinenberg durch gebündelte Unterstützung voranbringen soll. Wenn es nach den Vereinsgründern geht, um Jahre. Denn dass nach wie vor völlig offen ist, ob am Steinenberg überhaupt noch in den 2020er Jahren mit dem Bau eines Gymnasiums begonnen wird, bringt in Hedelfingen den Geduldsfaden zum Reißen.

Weiterlesen mit Fotos>>>>>>>

Infos auch unter schulcampus-hedelfingen.jimdosite.com/termine/

Foto, Klaus

Ihr Stadtteil aktuell Juli 2020 ist online

Posted by Klaus on 4th Juli 2020 in In und um Gablenberg herum

Monatsmagazin für Berg • Frauenkopf • Gablenberg • Gänsheide • Gaisburg • Ostheim • Stöckach • Uhlandshöhe

>Ausgabe 5  Juli 2020  Heft 163

oder mehere Ausgaben unter gablenberg-online.de/zeitschrift

 

Foto, Ihr Stadtteil a.

Am 5. Juli in S-Mitte: Spaziergang zu historischen Örtlichkeiten der SSB

Presseinfo der SSB

Vom Rossbollenexpress zur Stadtbahn – Führung mit Autorin jetzt buchen

In den 150 Jahren Geschichte der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) ist vieles entstanden, vieles hat sich verändert und einiges ist verschwunden. Aber es gibt viele Relikte in der sich stetig ändernden Stadt, die es zu entdecken lohnt und das kleine Abenteuer einer Zeitreise versprechen. Daher bietet die SSB historische Stadtspaziergänge an. Dafür konnte sie die erfahrene Historikerin Claudia Lorenz gewinnen.

Es gibt die fünf Touren Stuttgart Mitte, Süd, Ost, Nord und West. Jeden ersten Sonntag im Monat findet eine davon statt und dauert rund zwei Stunden. Die erste ist an diesem Sonntag um 13 Uhr zu den drei Schlüsselorten der Geschichte des Stuttgarter Nahverkehrs: Charlottenplatz, Schlossplatz und Bahnhofsvorplatz. Denn die Eroberung des Schlossplatzes durch beschauliche Bähnlein mit Rossantrieb war einst heiß begehrt und gespickt mit Hindernissen. Bis zu den im Untergrund kreuzenden Hightech-Stadtbahnen wandelte die Betriebsform bei der SSB mehrmals völlig das Gesicht und verlieh damit jedes Mal auch dem Stadtbild neue Konturen.

Treffpunkt für die Führung in Stuttgart Mitte ist am Hauptbahnhof vor dem Haupteingang Schillerstraße, ehemals Große Schalterhalle. Tickets um 11,50 Euro pro Person gibt es im Straßenbahnmuseum in Bad Cannstatt, Reservierung unter Telefon 0711/7885-7770 oder unter info@strassenbahnmuseum.com. Für Kurzentschlossene ist auch der Kauf vor Ort bei der Führung möglich.

Die weiteren Führungen in den kommenden Monaten haben andere räumliche Schwerpunkte, der Treffpunkt liegt daher jeweils woanders. Weitere Informationen unter
www.strassenbahnmuseum.com
Die Broschüre, die alle Rundgänge vorstellt, um auf eigene Faust loszuziehen, gibt es um 11,90 Euro im Straßenbahnmuseum in Bad Cannstatt, im Buchhandel und über den Souvenirartikelversand der SSB im Internet: Claudia Lorenz: ‘Sechs historische SSB-Spaziergänge‘, ISBN 978-3-9819803-0-1

Auch das Straßenbahnmuseum in Bad Cannstatt hat geöffnet, Abstandsfläche hat es dort genug. Führungen für Kleingruppen werden angeboten, und zwar Kinderführungen, Technikführungen und Geschichtsführungen. Allgemeine Öffnungszeiten:
Mittwoch und Donnerstag      10 – 16 Uhr
Sonntag                               10 – 18 Uhr

Individuelle Führungstermine sind ab zehn Personen möglich. Das Bistro Meterspur verköstigt die Besucher. Jeden Sonntag zieht auch die Oldtimerlinie 23 Straßenbahnmuseum – Innenstadt – Ruhbank/Fernsehturm ihre Kreise.

Fotos, Blogarchif

Gaisburg – Mit Leitplanke kollidiert – Zeugen gesucht

Posted by Klaus on 4th Juli 2020 in In und um Gablenberg herum

Polizeibericht 4.07.2020

Die Polizei sucht Zeugen zu einem Verkehrsunfall, der sich am späten Freitagabend auf der B10 auf Höhe des Dreiecks Neckarpark ereignet hat. Ein 43-jähriger Audi-Fahrer, der gegen 22.15 Uhr auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Stuttgart fuhr, wurde von einem bislang unbekannten Pkw-Lenker rechts überholt. Als dieser dann kurz vor dem 43-Jährigen wieder auf den linken Fahrstreifen wechselte, kam er ins Schleudern und bremste deshalb stark ab. Um einen Zusammenprall zu verhindern, musste der Audi-Fahrer eine Vollbremsung machen, kam hierbei ins Schleudern und dadurch nach rechts von der Fahrbahn ab, wo er mit der Leitplanke kollidierte. Der Unfallverursacher, der mit einem graugrünen VW Golf GTI unterwegs gewesen sein soll, entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort.

Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei unter der Rufnummer +4971189904100 zu melden.

Foto, Blogarchiv

Corona: Stadt und SSB bieten kostenlose Mund-Nasen-Bedeckung für schwerbehinderte Menschen mit Anspruch auf eine Wertmarke für ÖPNV an

Pressemeldung LHS

Die Landeshauptstadt Stuttgart und die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) bieten ab sofort kostenlose, wiederverwendbare Mund-Nasen-Bedeckungen für schwerbehinderte Menschen an, die Anspruch auf eine Wertmarke für den öffentlichen Nahverkehr haben. Dr. Alexandra Sußmann, Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration, Simone Fischer, Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung, und Thomas Moser, Vorstandssprecher der SSB, haben die gemeinsame Aktion am Freitag, 3. Juli, vorgestellt.

Stadt und SSB bieten kostenlose Mund-Nasen-Bedeckung für schwerbehinderte Menschen mit Anspruch auf eine Wertmarke für ÖPNV an. Foto: Stadt Stuttgart/Thomas Hörner

Stadt und SSB bieten kostenlose Mund-Nasen-Bedeckung für schwerbehinderte Menschen mit Anspruch auf eine Wertmarke für ÖPNV an.

Foto: Stadt Stuttgart/Thomas Hörner

Seit April 2020 ist es beim Einkaufen und im ÖPNV Pflicht, eine geeignete MundNasen-Bedeckung zu tragen. Auf Initiative von Menschen mit Behinderung erhalten schwerbehinderte Stuttgarterinnen und Stuttgarter nun eine Alltagsmaske zur Nutzung des ÖPNV. Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen von der Maskenpflicht befreit sind, müssen auch weiterhin keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Bürgermeisterin Sußmann sagte: „Gemeinsam unterstützen die Stadt Stuttgart und die SSB die Vorgaben der Landesregierung zur Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen. Ich bedanke mich bei der SSB für die Spende von über 11.000 Alltagsmasken. Wir können als Stadtgesellschaft nur gemeinschaftlich dazu beitragen, die Verbreitung des Corona-Virus weiter zu verlangsamen und das Ansteckungsrisiko zu minimieren.“

Simone Fischer ergänzte: „Menschen mit Behinderung haben oft schwierige Ausgangsbedingungen. Für sie ist die Rückkehr in eine Normalität mit Corona erschwert, gerade wenn sie zur vulnerablen Gruppe gehören. Damit sie wieder teilhaben können, braucht es gute Rahmenbedingungen.“ Thomas Moser sagte: „Unsere Maskenaktion hat bisher viel positive Resonanz ausgelöst. Wir möchten unsere regelmäßigen Kunden damit bei der ÖPNV-Nutzung unterstützen. Wenn alle Fahrgäste in den Fahrzeugen und am Bahnsteig Alltagsmasken tragen, nützt es uns allen.“

Wertmarken für schwerbehinderte Menschen

Schwerbehinderte Menschen mit Merkzeichen G, aG, H, Bl oder Gl können beim Versorgungsamt eine Wertmarke beantragen und damit kostenlos den ÖPNV nutzen. Die Gebühr für eine Wertmarke beträgt pro Jahr 80 Euro.

Eine Wertmarke gegen Gebühr erhalten auf Antrag:

  • schwerbehinderte Menschen mit Merkzeichen G (Personen, bei denen die Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr erheblich eingeschränkt ist)
  • schwerbehinderte Menschen mit Merkzeichen aG (Personen mit außergewöhnlicher Gehbehinderung)
  • schwerbehinderte Menschen mit Merkzeichen Gl (gehörlose Personen)

Eine Wertmarke unentgeltlich erhalten auf Antrag:

  • schwerbehinderte Menschen mit Merkzeichen Bl (blinde Personen)
  • schwerbehinderte Menschen mit Merkzeichen H (hilflose Personen)
  • Personen, die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II (Grundsicherung für Arbeitsuchende) erhalten
  • Personen, die Hilfe zum Lebensunterhalt bzw. Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII (Sozialhilfe) oder entsprechende Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz erhalten
  • Personen, die Leistungen nach dem SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe) oder den §§ 27a oder 27d BVG erhalten

Logo, SSB

„Gaffer-Fotos“ von Unfalltoten künftig strafbar

Posted by Klaus on 3rd Juli 2020 in Allgemein

Pressemeldung

Das Fotografieren von Unfalltoten ist künftig eine Straftat. Der Bundestag hat einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen, der auf einen baden-württembergischen Antrag im Bundesrat zurückgeht.

Neben der Strafbarkeit des so genannten „Upskirtings“, dem Fertigen von Bildaufnahmen des Intimbereichs, hat der Bundestag in der Nacht von Donnerstag, 2. Juli 2020, auf Freitag noch eine weitere Forderung aus Baden-Württemberg als Gesetz beschlossen: Künftig wird mit Geldstrafe oder mit Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren bestraft, wer Unfalltote fotografiert oder filmt. Aufgrund einer Strafbarkeitslücke waren bislang so genannte Gaffer-Fotos bei Unfällen und Unglücksfällen von Toten straflos. Der Bundesrat hatte sich im Mai 2019 auf einen von Justizminister Guido Wolf ausgearbeiteten Antrag Baden-Württembergs dafür ausgesprochen, das Fotografieren und Filmen von Toten unter Strafe zu stellen.

Missachtung des Persönlichkeitsrechts des Toten darf nicht geduldet werden

Justizminister Guido Wolf sagte: „Wer nach einem Unfall Tote fotografiert oder filmt und das dann womöglich noch auf sozialen Netzwerken teilt, der gehört bestraft! Ein solches Verhalten dürfen wir nicht durchgehen lassen. Denn das ist eine tiefe Missachtung des Persönlichkeitsrechts des Toten. Und es ist auch ein Schlag ins Gesicht der trauernden Angehörigen. Es ist allerhöchste Zeit, dass diese Strafbarkeitslücke nun geschlossen wird. Wir mussten leider immer wieder feststellen, dass Tote, dass verunglückte Menschen, von Gaffern fotografiert werden. Rettungskräfte haben häufig davon berichtet. Dieser zunehmende Voyeurismus hat sicher auch damit zu tun, dass praktisch jeder ein Handy bei sich trägt und Aufnahmen schnell gemacht sind. Hinzu kommt wohl auch teilweise eine makabre Jagd nach dem schrecklichsten Bild, bei der manche alle Regeln des Anstands vergessen! Was aber auch immer die Ursachen für dieses Verhalten sein mögen: Der Staat darf ein solches Verhalten nicht tolerieren.“

Bislang waren im Straftatbestand Paragraph 201a Strafgesetzbuch (StGB)– Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen – nur Bildaufnahmen bei Unfällen oder Unglücksfällen von lebenden Personen, die deren Hilflosigkeit zur Schau stellen und dadurch ihren höchstpersönlichen Lebensbereich verletzen, strafbar. Verstorbene Personen gehören hingegen bislang nicht zum geschützten Personenkreis des Paragraphen 201a StGB. Durch Einfügung einer neuen Nummer drei in diesen Paragraphen werden das Herstellen und das Übertragen einer Bildaufnahme, die in grob anstößiger Weise eine verstorbene Person zur Schau stellt, vom Straftatbestand erfasst.

Siehe auch>>>>>>

Ost – Beifahrerscheibe eingeschlagen – Zeugen gesucht

Posted by Klaus on 3rd Juli 2020 in In und um Gablenberg herum

Polizeibericht 3.07.2020

Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag (02.07.2020) einen Lieferwagen in der Wagenburgstraße aufgebrochen. Der grüne Lieferwagen der Marke VW parkte in der Wagenburgstraße. Zwischen 16.00 Uhr und 07.00 Uhr schlugen die Täter die Beifahrerscheibe des Wagens ein und stahlen Unterlagen sowie Werkzeug aus der Fahrerkabine. Der Schaden beträgt geschätzte 300 Euro.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903500 mit dem Polizeirevier 5 Ostendstraße in Verbindung zu setzen.

Foto, Polizeiberatung