Wochenendbilanz der Polizei 20.09.2021

Posted by Klaus on 20th September 2021 in Allgemein

Pressemeldung

Ein Polizeiauto fährt auf einem Wirtschaftsweg in einem Weinberg.

Wir alle wollen zurück zu mehr Normalität – leider kehrt mancherorts auch die Unvernunft zurück. So mussten in Konstanz nach Randalen rund 300 Platzverweise erteilt werden. Das Land wird Randale und Übergriffe auf Sicherheitskräfte nicht tolerieren.

„In vielen Punkten ist jetzt wieder mehr Normalität möglich, aber manche scheinen diese umgehend wieder aufs Spiel setzen zu wollen und leben sich mit Alkohol und Randale auf Kosten anderer aus. So ein Verhalten tolerieren wir nicht“, resümierte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl das vergangene Wochenende.

An vielen Orten haben die Menschen am Wochenende das gute Wetter und das mittlerweile wieder breite Angebot an Freizeitaktivitäten intensiv genutzt. Während es im Land insgesamt verhältnismäßig ruhig blieb, schlugen Feiernde in Konstanz erneut über die Stränge. Bereits am vergangenen Wochenende mussten Beamtinnen und Beamte des dortigen Polizeipräsidiums am Festgelände „Klein Venedig“ Feiernde in ihre Schranken weisen.

Regeln gelten auch für Feiernde

Zu Spitzenzeiten hielten sich auf dem dortigen Gelände bis zu 500 Personen auf. Bereits am späten Freitagabend erhielt die Polizei die ersten Meldungen über Schlägereien unter den Feiernden. Ferner nutzten einige der Anwesenden die Gelegenheit des Trubels, um sich an Handtaschen und Handys der Feiernden zu machen. Nachdem kurz nach ein Uhr Unbekannte dann noch Stühle einer Strandbar in Brand setzten und die Stimmung insgesamt immer aggressiver wurde, räumte die Polizei das Areal und erteilte rund 300 Platzverweise.

„Unsere Polizei wird Randale wie in Konstanz nicht zulassen und konsequent einschreiten – und das gilt natürlich für alle Städte im Land. Auch für Feiernde gelten die Regeln“, stellte Innenminister Thomas Strobl unmissverständlich klar.

In Mehrfamilienhäuser eingebrochen – Zeugen gesucht

Posted by Klaus on 20th September 2021 in In und um Gablenberg herum, Stuttgart

Stuttgart Ost/ Vaihingen/ Feuerbach/ Bad Cannstatt

Unbekannte sind zwischen Donnerstag und Sonntag (16.09.21 bis 19.09.2021) in Mehrfamilienhäuser an der Nürnberger Straße, der Leobener Straße, der Lombacher Straße und der Landhausstraße eingebrochen. An der Nürnberger Straße gelangten Einbrecher am Samstag, zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr, auf unbekannte Weise in das Haus, wo sie die Tür einer Hoch- parterrewohnung aufhebelten. Sie durchwühlten Schränke sowie Schubladen und stahlen Bargeld, Schmuck und eine schwarze Jacke im Gesamtwert von mehreren Tausend Euro. Ein Nachbar bemerkte zwischen 15.00 Uhr und 15.30 Uhr zwei unbekannte Männer, die das Haus in Richtung S-Bahnhaltestelle verließen, aber nicht näher beschrieben werden können. An der Leobener Straße gelangten Unbekannte im Zeitraum von Donnerstag, 19.30 Uhr bis Sonntag, 21.45 Uhr, auf bislang ungeklärte Weise in das Haus und in die Obergeschosswohnung und erbeuteten Bargeld in Höhe von über tausend Euro. An der Lombacher Straße gelangten die Einbrecher am Freitag zwischen 13.30 Uhr und 15.40 Uhr auf nicht abschließend geklärte Weise in das Gebäude, hebelten eine Tür auf und öffneten Schränke, Schubladen und Kommoden. Sie stahlen unter anderem Schmuck, Goldmünzen und Bargeld in Höhe von mehreren Tausend Euro. Einem Zeugen fielen zwei Männer auf, die sich in verdächtiger Weise in der Nähe des Hauses aufhielten. Einer soll 30 bis 35 Jahre alt, 180 Zentimeter groß und kräftig sein. Er hatte schwarze, an den Seiten kurzrasierte Haare und trug einen grünen Pullover. Der zweite soll etwa 50 Jahre alt, ebenfalls 180 Zentimeter groß und kräftig sein. Er soll eine beginnende Glatze am Hinterkopf haben und trug eine schwarze Lederjacke und eine braune Hose. An der Landhausstraße alarmierte ein Zeuge die Polizei, als er am Sonntag, gegen 17.00 Uhr, zwei Personen dabei beobachtete, wie diese ein Erdgeschossfenster eintraten. Nachdem die Täter die Räumlichkeiten durchsucht hatten, flüchteten sie mit einer geringen Menge Bargeld. Die beiden sollen 170 bis 180 Zentimeter groß und schlank gewesen sein. Sie hatten dunkle Haare und trugen Jogginghosen.

Zeugen werden gebeten, sich an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer +4971189905778 zu wenden.

Archivfoto

Untertürkheim – Mutmaßlich Verkehrsteilnehmer gefährdet – Zeugen und Geschädigte gesucht

Posted by Klaus on 20th September 2021 in Stuttgart Untertürkheim. Luginsland, Rotenberg, Grabkapelle

Polizeibericht

Der 48-jährige Fahrer eines weißen VW Golf und ein noch unbekannter Fahrer eines weißen Mercedes sollen sich am Sonntagnachmittag (19.09.2021) auf der B14 auf Höhe Mercedes-Benz-Museum gegenseitig abgedrängt und dabei auch weitere Verkehrsteilnehmer zum Bremsen gezwungen haben. Der Lenker des weißen Mercedes, mutmaßlich vom Typ „CLS“ mit dem Teilkennzeichen „MI“, soll gegen 14.20 Uhr von Waiblingen kommend auf dem rechten der drei Fahrstreifen gefahren sein, während der weiße Golf auf der mittleren Spur neben ihm fuhr. Der Mercedes-Fahrer soll dann versucht haben, sich vor den Golf auf die mittlere Spur zu setzen, wobei er ihn so bedrängte, dass der Golf-Fahrer und weitere Verkehrsteilnehmer bremsen mussten. Der Lenker des VW soll dann wiederum beschleunigt haben, um die entstandene Lücke zu schließen, damit der Mercedes nicht die Spur wechseln konnte und soll ihn dabei auf die rechte Spur zurückgedrängt haben. Dieses Fahrmanöver soll zur Folge gehabt haben, dass der Fahrer des Mercedes und ein unbekannter Motorradfahrer bremsen mussten, um eine Kollision zu vermeiden. Zu dem Motorradfahrer ist bekannt, dass er ein sportliches schwarzes Motorrad, mutmaßlich aus den 90er Jahren, mit Ludwigsburger Kennzeichen fuhr. Er soll blaue Jeans getragen haben und sei ansonsten schwarz gekleidet gewesen.

Zeugen und mögliche weitere Geschädigte, insbesondere der Motorradfahrer, werden gebeten, sich bei den Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 2 Wolframstraße unter der Telefonnummer +4971189903200 zu melden.

Archivfoto

Ost – Kind bei Unfall schwer verletzt

Posted by Klaus on 19th September 2021 in In und um Gablenberg herum

Polizeibericht

Ein siebenjähriger Junge wurde am Samstag, (18.09.2021) gegen 18.30 Uhr schwer verletzt, als er in der Luisenstraße gegen ein fahrendes Auto gefallen ist. Ein 78-Jähriger Lenker eines Pkw Hyundai befuhr die Luisenstraße mit langsamer Geschwindigkeit. Als er an einer Gruppe auf dem Gehweg spielender Kinder, die sich in Begleitung Erwachsener befanden, vorbeifuhr, löste sich der Siebenjährige plötzlich aus der Gruppe, geriet dabei ins Stolpern und fiel gegen die Beifahrerseite des Pkw. Der Junge erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Ein Sachschaden entstand nicht.

Archivfoto

Stadtbahnserie S-DT 8.15 ab jetzt in Stuttgart

Posted by Klaus on 18th September 2021 in Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB, Stuttgart

Info der SSB

Erreicht Stuttgarter Boden: Der erste Wagen der nächsten 20 Triebzüge für die Stadtbahn Stuttgart. Foto: René Etzel

Am 3. September ist der neue Stadtbahnwagen mit der Nummer 3581 in Stuttgart eingetroffen. Damit hat die Auslieferung der dritten Serie des Wagentyps S-DT 8.12 begonnen, der seit 2013 auf Stuttgarts Stadtbahnnetz unterwegs ist. Wagen 3581 ist der erste dieser Serie, die wieder 20 Fahrzeuge umfasst, wie die bisherigen zwei Serien 8.12 und 8.14. Die nun angelaufene Serie wird 8.15 genannt. Bis zum Frühjahr 2023 sollen alle 20 Fahrzeuge in Stuttgart eingetroffen sein. Dann wird die SSB über 60 Stück der markanten Fahrzeuge mit der abgerundeten Front verfügen. Hersteller der Wagen ist der Konzern Stadler Rail mit seinem Werk in Berlin-Pankow. Ein Fahrzeug kostet etwa vier Millionen Euro.

Nach der formalen Inbetriebnahme bei der SSB mit Einstellungs-, Probe- und Bremsprüfungsfahrten sowie der Freigabe durch das Regierungspräsidium Stuttgart als Aufsichtsbehörde gehen die neuen Wagen dann in den Fahrgasteinsatz, jeweils wenige Wochen, nachdem sie in Stuttgart angekommen sind.

Für den Fahrgast unterscheiden sich alle Fahrzeuge des Typs 8.12 nicht voneinander, nur in kleinen technischen Details. Jeder der knapp 40 Meter langen elektrischen Triebwagenzüge besitzt acht Fahrmotoren mit je 130 Kilowatt Leistung. Das ist für die langgezogenen, bis zu 85 Promille steilen Strecken in Stuttgart nötig. Jede Fahrzeugeinheit verfügt über gut 100 Sitzplätze und knapp 150 Stehplätze. In jeder der beiden Hälften einer Fahrzeugeinheit gibt es einen Mehrzweckbereich für Kinderwagen, Rollstuhlfahrer, Traglasten und Fahrräder. Alternativ können insgesamt bis zu zwölf Klappsitze genutzt werden. Die Wagen sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h ausgelegt und können bei Bremsung und Talfahrt wertvolle Energie ins Fahrleitungsnetz zurückspeisen. So sieht innovative Nutzung der Elektromobilität aus.

Die SSB benötigt die Fahrzeuge, damit die Platzkapazität innerhalb des Fahrtenangebotes erhöht werden kann, das heißt statt Zügen aus einer Fahrzeugeinheit werden zwei Einheiten als so genannte Doppeltraktion zusammengekuppelt, so dass der gesamte Zug dann 80 Meter lang ist. Dies ist bisher auf den Linien U7, U8 und U12 der Fall. Längerfristig soll die U1 zwischen Fellbach und Heslach hinzukommen. Weil mittelfristig die ersten gut drei Dutzend Stadtbahnwagen von 1985/86 ausscheiden, plant die SSB, ab 2025 die nächsten 40 neuen Fahrzeuge zu beschaffen. Diese Serie wird 8.16 genannt werden. Die formschönen, leisen und hochwertigen Wagen sind bei den Fahrgästen beliebt und gelten als langlebig.

Neue Jugendverkehrsschule eröffnet

Posted by Klaus on 18th September 2021 in Stuttgart

Presse LHS

In Stuttgart gibt es eine neue Jugendverkehrsschule. Ordnungsbürgermeister Dr. Clemens Maier hat diese gemeinsam mit Verkehrsminister Winfried Hermann und dem Stuttgarter Polizeipräsidenten Franz Lutz am Freitag, 17. September, eröffnet.

Im Mittelpunkt standen bei der Eröffnung der Neubau sowie die neuen Außenanlagen, auf denen die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse der Betty Hirsch Schule ihr Können unter Beweis stellten.

Foto, Die neue Jugendverkehrsschule Westbahnhof wurde am 17. September eröffnet. Franziska Kraufmann/LHS

Ordnungsbürgermeister Dr. Maier sagte: „Mit der neuen Jugendverkehrsschule Westbahnhof trägt die Landeshauptstadt Stuttgart zu einem beträchtlichen Teil zur Verhütung von Verkehrsunfällen bei. Sie dient vor allem der Vorbereitung der schwächsten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf den komplexer werdenden Straßenverkehr“.

Die neue Anlage ersetzt die erste Stuttgarter Jugendverkehrsschule auf dem Diakonissenplatz. Diese deutschlandweit erste Jugendverkehrsschule wurde am 23. Oktober 1953 eröffnet und bis Ende Mai dieses Jahres betrieben. Dabei handelte es sich um eine Stuttgarter Erfindung, die in der Folge zum Erfolgsmodell und für heute rund 700 Jugendverkehrsschulen in ganz Deutschland zum Vorbild wurde.

Radfahren soll Kindern Spaß machen

Früher übten die Schulkinder mit pedalbetriebenen Autos, Pferdefuhrwerken, Rollern und Fahrrädern. Heute steht bei der theoretischen und praktischen Ausbildung die Kenntnis der Verkehrsregeln und die Sicherheit auf dem Fahrrad im Vordergrund.

Verkehrsminister Winfried Hermann sagte: „Kindern und Jugendlichen sollte Radfahren vor allem Spaß machen. Dafür brauchen wir sichere Straßen und rücksichtsvolle Autofahrerinnen und Autofahrer. Ebenso wichtig ist eine exzellente Radfahrausbildung für sicheres, regelkonformes und umsichtiges Fahren. Mit der neuen Jugendverkehrsschule macht die Vorbereitung auf den Straßenverkehr gleich mehr Spaß und dank des realitätsnahen Übungsparcours können Kinder und Jugendliche zukünftig selbstbewusster und sicherer im Straßenverkehr unterwegs sein.“

Mit dem Neubau stehen weiterhin drei Jugendverkehrsschulen in Stuttgart zur Verfügung. Sie bilden das Rückgrat der Fahrradausbildung, die von allen rund 5.000 Schülerinnen und Schülern der vierten Klassen im gesamten Stadtgebiet absolviert wird.

Polizeipräsident Lutz sagte: „Die Radfahrausbildung im vierten Schuljahr ist der wichtigste Baustein der Verkehrssicherheitsarbeit in der Schule. Mit der Zunahme des Radverkehrs steigen leider auch die Unfallzahlen in diesem Bereich. Deshalb ist es unverzichtbar, so früh wie möglich den Grundstein für eine sichere Teilnahme am immer komplexer werdenden Straßenverkehr zu legen.“

Schulungsraum, Werkstatt und vieles mehr

Das neu errichtete Gebäude wurde mit besonderem Blick auf Ästhetik, ökologische Aspekte (wie Energieeffizienz) und die Nutzung durch das Personal und die Schulkinder entwickelt. In dem Gebäude mit der Raumfläche von knapp 500 m² befinden sich Büroräume für die Polizei, ein Sanitätsraum, eine großzügige Garderobe, eine Werkstatt, ein Trockenraum für nasse Kleidung, ein Lager sowie ein moderner Schulungsraum. Hier findet die theoretische Ausbildung statt. Dazu gehören Informationen zum verkehrssicheren Fahrrad sowie die Verkehrserziehung mit rechtlichen Aspekten und die Lehre zu typischen Gefahren? und Unfallsituationen.

Die praktische Ausbildung findet auf der neu gestalteten Außenanlage statt. Hier werden unter Anleitung der Polizistinnen und Polizisten verschiedene Situationen trainiert. Neu ist das Training an dem sogenannten „Z-Übergang“, der von der Stuttgarter Straßenbahnen AG zur Verfügung gestellt wurde. Hier kann ganz praktisch auf die typischen Gefahren an Haltestellen und anderen Querungen hingewiesen werden.

Foto, Die Außenanlage bietet viel Raum, um unterschiedliche Situationen zu trainieren. Franziska Kraufmann/LHS

Trainiert werden kann auch das Fahren auf verschiedenen Untergründen. So befahren die Schulkinder neben den asphaltierten Straßen auch Strecken, die aus Pflastersteinen, Kies, oder Sand bestehen, oder mit Gullydeckeln versehen sind.

Drei Jahre lange Planungs- und Bauphase

Von den Planungen bis zur Fertigstellung vergingen mehr als drei Jahre. Die letztendlichen Kosten für die Jugendverkehrsschule belaufen sich auf etwa 4,2 Mio. Euro. Bevor die Baumaßnahmen begonnen werden konnten, musste zunächst ein Ausgleichshabitat für eine nahe gelegene Mauereidechsenpopulation gefunden werden. Sie konnten im Frühjahr 2018 in der unmittelbaren Nachbarschaft umgesiedelt werden.

Neue RegioRäder rollen durch Stuttgart und die Region

Posted by Klaus on 18th September 2021 in Allgemein, Stuttgart

Presse LHS

Immer mehr Städte und Gemeinden beteiligen sich an dem regionsweiten und interkommunalen Fahrrad- und Pedelec-Verleihsystem RegioRadStuttgart. Als Botschafter der Verkehrswende wurden nun bunte Leihräder an die Kommunen überreicht, um die Beteiligung der Partnerstädte und den Mobilitätsausbau in der Region zu zeigen.

Die Deutsche Bahn Connect GmbH stellt als Betreiber des Verleihsystems allen am RegioRadStuttgart beteiligten Städten und Gemeinden ein individuell gestaltetes RegioRad zur Verfügung. Auf dem Fahrradrahmen sind beispielsweise der Stadtname und/oder das Stadtwappen abgebildet. Zudem haben die Räder jeweils eine besondere, vom RegioRad-Blau abweichende Farbe.

Die ersten 26 Kommunenräder sowie 14 Pedelecs wurden bereits im Juni 2021 präsentiert und rollen seitdem als farbenfrohe Botschafter durch Stuttgart und die Region. Weitere sieben Kommunenräder wurden im Rahmen des „RegioRadStuttgart?Aktionstags“ zur Stuttgarter Mobilitätswoche gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Verband Region Stuttgart, der Deutsche Bahn Connect GmbH sowie der RegioRadStuttgart?Kommunen, der Universität Hohenheim, der Studierendenvertretung stuvus und der Universität Stuttgart auf dem Karlsplatz präsentiert.

Hintergrund: Das ist RegioRadStuttgart

Die bunten Räder werden umgehend in das Verleihsystem integriert. Sie sind Teil der gesamten Fahrradflotte und können von allen RegioRadStuttgart-Nutzern geliehen und an jeder beliebigen Station wieder zurückgegeben werden.

Foto,Auf dem Karlsplatz wurden die neuen RegioRäder an die Kommunen übergeben. Leif Piechowski/LHS

Holger Krämer, Partnermanager der Deutsche Bahn Connect GmbH, erklärte: „Die nach den Wünschen der Kommunen gestalteten RegioRäder sind eine farbenfrohe Ergänzung unseres stetig wachsenden Angebots an Fahrrädern, Pedelecs sowie Lastenpedelecs. Sie rollen als Botschafter einer nachhaltigen Mobilität durch Stuttgart und die Region. Dabei bieten sie insbesondere auch eine wichtige Anschlussmobilität und Ergänzung des ÖPNV in der Region. Wir freuen uns, dass sich immer mehr Städte und Gemeinden, aber auch weitere Kooperationspartner unserem zukunftsweisenden Verleihsystem anschließen.“

Im Herbst ist ein regionsweiter Wettbewerb geplant, bei dem ermittelt wird, welches der rund 50 individuell gestalteten RegioRadStuttgart?Räder die größte Entfernung zu seiner Heimatkommune zurückgelegt hat.

Stationsnetz wird dank Förderung stetig ausgeweitet

Dr. Nicola Schelling, Regionaldirektorin des Verband Region Stuttgart, zeigte sich begeistert: „Die bunten Kommunenräder sind ein Zeichen der Vielfalt der Städte und Gemeinden der Region. Sie verdeutlichen zudem die individuelle Mobilität, die das regionsweite Angebot von RegioRadStuttgart schafft. Wir freuen uns, durch das Förderprogramm ‚Zwei für eine‘ des Verband Region Stuttgart wesentlich zur Ausweitung und Verdichtung des Stationsnetzes von RegioRadStuttgart beizutragen. Dadurch wird das Verleihsystem noch flexibler und attraktiver.“

Bereits 24 Antragssteller profitieren von der attraktiven Förderung. So wurde bei 42 Verleihstationen die Kofinanzierung mit bis zu 50 Prozent der Kosten bis zum Ende der Vertragslaufzeit 2026 beschlossen. „Zu Beginn des nächsten Jahres planen wir außerdem eine weitere Förderrunde aufzulegen“, kündigt Dr. Schelling an.

Ralf Maier-Geißer, Gesamtkoordinator von RegioRadStuttgart, über die positive Entwicklung: „Das Verleihsystem hat jetzt auch in der Region stark an Fahrt aufgenommen. Wir freuen uns, dass neben den kommunalen Auftraggebern acht weitere Kooperationspartner zur RegioRadStuttgart?Familie zählen, darunter die Universität Hohenheim, die Studierendenvertretung Universität Stuttgart, der Flughafen Stuttgart und die Landkreise Böblingen und Ludwigsburg. Darüber hinaus werden in den kommenden Wochen und Monaten mehr als 50 neue Stationen hinzukommen, unter anderem an der Messe Stuttgart, in Backnang, Esslingen, Korntal?Münchingen, Leutenbach, Marbach, Hochdorf, Steinheim an der Murr, Weil der Stadt, Winnenden und Pforzheim. Die individuell gestalteten RegioRäder fahren auch als Zeichen der stetig wachsenden RegioRadStuttgart?Familie durch die Region.“

Freiminuten während der Mobilitätswoche

Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche finden in der ganzen Region Veranstaltungen mit RegioRadStuttgart statt. Als besonderes Angebot gibt es vom 16. bis 22. September für alle Nutzerinnen und Nutzer für jede Fahrt mit dem RegioRad 60 Freiminuten, die Fahrt mit dem Pedelec ist 15 Minuten kostenlos – und das unabhängig vom Tarif.

Wer mehr über RegioRadStuttgart erfahren möchte, kann auch am Sonntag, 19. September, auf dem 3. Cargo-Bike-Day auf dem Stuttgarter Karlsplatz vorbeikommen und sich am Mittwoch, 22. September, von 14 bis 18 Uhr im Stuttgarter Rathausfoyer beraten lassen.

Weitere Informationen

Stuttgart wird stillfreundlicher – Logo im Rathaus angebracht

Posted by Klaus on 17th September 2021 in Stuttgart

Presse LHS

„Stillen und Wickeln willkommen“ – heißt es ab sofort im Stuttgarter Rathaus. Die Kinderbeauftragte Maria Haller-Kindler hat gemeinsam mit Gudrun Weichselgartner-Nopper, Vorsitzende des Vereins „Stille Not Stuttgart e.V.“, am Freitag, 17. September, im Eingangsbereich des Rathauses ein entsprechendes Logo angebracht.

Das Piktogramm zeigt eine Mutter mit Baby im Arm. Das Logo soll Müttern und Vätern bei einem Besuch in der Stadt signalisieren: sie sind hier herzlich willkommen und können ihr Baby in Ruhe versorgen. Dafür gibt es im Rathaus einen Still- und Wickelraum, ausgestattet mit allem, was Familien benötigen. Das Logo soll zukünftig möglichst viele Still- und Wickelräume in der ganzen Stadt kennzeichnen und das Unterwegssein für Eltern erleichtern.

Haller-Kindler freut sich über das erste Emblem und sagte am Freitag: „Wer mit einem kleinen Baby in der Stadt unterwegs ist, kennt die Situation: sobald das Baby Hunger hat, braucht man schnellstmöglich einen passenden Platz zum Stillen, Füttern oder Wickeln. Diese wichtigen und notwendigen Orte möchten wir in Stuttgart kenntlich machen und ausbauen.“

Anfragen bei Gastronomie und Handel

Die Koordinatorin der Maßnahme Lisa Buhl (Fachdienst Frühe Hilfen, Jugendamt) erläuterte: „Im ersten Schritt erhalten das Logo alle öffentlichen Einrichtungen, die über eine solche Möglichkeit verfügen. Im Weiteren ist geplant, auch Gastronomie und Handel anzufragen und die Still- und Wickelorte in Stuttgart gemeinsam auszubauen.“ Ab Dezember 2021 sollen die stillfreundlichen Plätze auf der Website „Frühe Hilfen in Stuttgart“ veröffentlicht werden.

Christine Taschinski, die die Maßnahme seitens des Kinderbüros koordiniert, sagte: „Es ist uns ein Anliegen, Vorurteile gegenüber stillenden Frauen abzubauen und der Öffentlichkeit zu signalisieren, dass Stillen überall dazu gehört – auch hier im Rathaus. Familien mit kleinen Kindern wollen wir damit die entspannte Teilhabe am öffentlichen Leben und Kleinkindern ein gesundes Aufwachsen möglich machen.“

Gudrun Weichselgartner-Nopper (Mitte) und die Kinderbeauftragte Maria Haller?Kindler (rechts) haben am Rathaus ein Logo zum Still- und Wickelraum angebracht. Mit dabei auch Frank Hofmeister, Geschäftsführer Möbel Hofmeister (links). Foto, Leif Piechowski/LHS

Prominente Unterstützung

Mit Gudrun Weichselgartner-Nopper, Vorsitzende des Vereins „Stille Not Stuttgart e.V.“, hat das Vorhaben in Stuttgart zudem eine prominente Fürsprecherin. Sie unterstützt die Initiative tatkräftig. Dank ihres persönlichen Einsatzes wurden von Frank Hofmeister zehn Still-Sessel gespendet, die zukünftig verschiedene öffentlich zugängliche Still- und Wickelräume ausstatten und eine komfortable Sitzgelegenheit zum Stillen bieten. Zum Beispiel am Geschichtsort Hotel Silber oder in der Stadtteilbibliothek in Stuttgart West.

Zum Start der Aktion stellt Weichselgartner-Nopper über den Verein „Stille Not Stuttgart e.V.“ 250 Geschenktäschchen für Eltern und Kind bereit. Diese erhalten die ersten Gäste, die die neu ausgestatteten Räumlichkeiten zum Stillen und Wickeln nutzen.

Stillende Mütter häufig unsicher im öffentlichen Raum

Stillende Frauen sind häufig unsicher beim Stillen im öffentlichen Raum und haben Sorge vor kritischen Blicken oder negativen Reaktionen. Das zeigen die Recherchen des städtischen Arbeitskreises Hebammenversorgung. Aufgrund von Einschränkungen und fehlender Unterstützung im sozialen Umfeld stillten Mütter weniger oder hörten früher damit auf, so der Arbeitskreis. Dabei schütze die natürliche Ernährungsform die Gesundheit von Kind und Mutter und habe viele positive Effekte. Neben einer unterstützenden Infrastruktur möchte die Stadt deshalb auch die Öffentlichkeit auf die besondere Bedeutung des Stillens aufmerksam machen und dafür sensibilisieren.

Teil des Aktionsplans „Kinderfreundliche Kommune“

Das Vorhaben zum stillfreundlichen Stuttgart ist Teil des Aktionsplans „Kinderfreundliche Kommune“. Dieser wird seit letztem Jahr federführend von dem Fachdienst Frühe Hilfen des Jugendamts auf verschiedenen Ebenen umgesetzt.

Zudem beteiligt sich die Stadt Stuttgart in diesem Jahr erstmalig mit einem Programm an der Weltstillwoche, die vom 4. bis 8. Oktober stattfindet und für alle zugänglich ist. Auch auf Bundesebene wurde im Juli eine Nationale Stillstrategie verabschiedet, die verschiedene Maßnahmen für ein stillfreundlicheres Deutschland vorsieht und damit die Stillförderung nachhaltig verbessert.

Ost – Verkehrskontrollen

Posted by Klaus on 17th September 2021 in In und um Gablenberg herum

Polizeibericht 17.09.2021

Polizeibeamte haben am Donnerstag (16.09.2021) an der Cannstatter Straße Verkehrskontrollen durchgeführt und dabei ihr Augenmerk auf Rotlichtverstöße, die Gurtanlegepflicht und Mobiltelefonnutzung gelegt. Die Beamten kontrollierten zwischen 16.00 Uhr und 18.00 Uhr den Verkehr aus Richtung Neckartor in Fahrtrichtung Bad Cannstatt und stellten dabei über 60 Verkehrsverstöße fest. Darunter fielen 18 Rotlichtfahrten, 18 Verstöße gegen die Gurtanlegepflicht und 25 unerlaubte Mobiltelefonnutzungen. Ein Verkehrsteilnehmer musste seine Fahrt beenden, als die Beamten feststellten, dass er ohne Fahrerlaubnis unterwegs war. Ein weiterer war mit derart abgefahrenem Reifen unterwegs, dass die Verkehrspolizisten die Weiterfahrt erst nach einem Reifenwechsel wieder erlaubten. In insgesamt fünf Fällen erhoben die Beamten Sicherheitsleistungen. Alle betroffenen Fahrer müssen nun mit einer entsprechenden Anzeige rechnen.

Archivfoto, Manu

Bürgerbüro Obertürkheim 22.-24.9. geschlossen

Posted by Klaus on 17th September 2021 in Stuttgart Obertürkheim und Uhlbach

Das Bürgerbüro Obertürkheim hat von Mittwoch, dem 22. September 2021 bis einschließlich Freitag, den 24. September 2021 wegen personeller Engpässe geschlossen. In dringenden Fällen können Sie sich an jedes andere Bürgerbüro im Stadtgebiet wenden. Bereits fertiggestellte Ausweisdokumente können im Bezirksamt im 1. OG abgeholt werden.

Archivfoto