Dringend gesucht: Helfende Hände für ein neues Repair Café

Posted by Klaus on 20th Februar 2017 in In und um Gablenberg herum

Info, repaircafe-stuttgart.de/dringend-gesucht-helfende-haende-fuer-ein-neues-repair-cafe

Im Osten Stuttgarts tut sich was!

Wie wir erfahren haben soll dort in den Räumlichkeiten des Körperbehinderten-Verein Stuttgart e.V. ein Repair Café entstehen (Näheres dazu gibt es hier). Das finden wir natürlich großartig!

Allerdings kann dieses neue Repair Café nur dann eröffnen und bestehen, wenn sich auch genügend Helfer/innen finden. Es werden daher dringend Leute gesucht, die mitorganisieren, die Besucher/innen am Empfang begrüßen, sich um das leibliche Wohl kümmern und/oder bei Reparaturen mithelfen können.

Zeit und Interesse, im neuen Repair Café in Stuttgart Ost mitzuhelfen?

Dann nichts wie hin zum ersten Treffen, bei dem man sich kennen lernen kann, jede/r Gelegenheit hat, eigene Ideen zur Gestaltung des Repair Cafés einzubringen und Organisatorisches besprochen werden wird.

Wann? Am 19.11.2016 um 15 Uhr

Wo? Im Treff im “Krokodil”, Am Mühlkanal 25, 70190 Stuttgart

Wir wünschen dem Team im “Krokodil” alles Gute!

Auf dem ehemaligen Schlachthofgelände tut sich wieder einiges – Fragt sich nur Was

Posted by Klaus on 19th Februar 2017 in Fotos, In und um Gablenberg herum

Aber kein Schild oder Hinweis was da gebuddelt wird ;(

Fotos, Klaus

Geschützt: Wo isch denn dees 312 – Sonntagsrätsel von Udo

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Was wird da gebaut im Kulturpark Berg ???

Posted by Klaus on 19th Februar 2017 in Fotos, In und um Gablenberg herum

Eigentlich dachten wir Mitte der Woche, nun geht’s los mit den Neubauplänen im Kulturpark Berg. Heute besuchte ich die Baustelle. Anscheinend wird nur was am Fernwärmenetz gebaut. Neue Rohre.

Siehe auch den Beitrag von Jörg facebook.com/Stuttgart-Ost- am 15.02.

Auf meine Anfrage erhielt ich folgende Mitteilung:
„Hallo Herr Rau,

das ist tatsächlich eine Fernwärme-Baustelle der EnBW. Neben der Merz Akademie entsteht ja die Neubebauung Kulturpark Berg „Wohnen und Kreativität“. Weil unsere Fernwärmebestandsleitung durch das künftige Baufeld verläuft, wird sie derzeit teilweise umgelegt. Die Arbeiten müssten im Laufe der Woche fertiggestellt werden. Der Neubau wird später an unser Fernwärmenetz angeschlossen.

Nächste Woche fertig, höre ich gerade.

Freundliche Grüße

i.V. Hans-Jörg Groscurth
Pressesprecher / Leiter Regionale Kommunikation
Kommunikation & Politik
EnBW Energie Baden-Württemberg AG

Fotos, Klaus

Joe Bauers Flaneursalon in der Friedenau

Programmvorschau April

Flyer vom Veranstalter

SC-Joe-Friedenau0303

 

Sonderzug »in den Mai „Deutsches Krokodil“ CLASSIC COURIER«

K-1-BR-194-D-KrokodilSonderzug »in den Mai«

Rundfahrt durch das UNESCO-Weltkulturerbe »Mittleres Rheintal« mit dem »Deutschen Krokodil« und dem Sonderzug CLASSIC COURIER nach Koblenz und Rüdesheim

Sonntag, 30. April 2017

»Hurra, wir fahren wieder!«, heißt es, wenn das „Deutsche Krokodil“ mit den nostalgischen Wagen des CLASSIC COURIER unterwegs ist. ? Die Museumsbahnen aus Kornwestheim haben sich wieder einmal zusammen getan für eine erlebnisreiche Fahrt durch das UNESCO-Weltkulturerbe »Mittleres Rheintal«. Einer der Höhepunkte: Der Sonderzug fährt sowohl die links- als auch rechtsrheinische Strecke, so dass Sie den landschaftlich reizvollen und an Sehenswürdigkeiten reichen Abschnitt von beiden Rheinseiten aus kennenlernen.

Der Sonderzug startet in Stuttgart und fährt die traditionsreiche Personenverkehrsstrecke links am Rhein nach Koblenz. Erkunden Sie die Stadt, wer will, fährt mit der Seilbahn über den Rhein zur Festung Ehrenbreitstein und genießt die fantastische Aussicht auf Mosel und Rhein, das Deutsche Eck und die Altstadt. Am späten Nachmittag wechselt der Zug auf das rechte Rheinufer und erreicht, vorbei an der Loreley, auf der bevorzugten Güterstrecke den Weinort Rüdesheim. Neben dem Besuch der Drosselgasse lockt dort ein eine fakultative Schiffsfahrt auf dem Rhein. Gegen 22 Uhr fährt der Sonderzug heimwärts und Sie haben die Möglichkeit, im Barwagen »in den Mai hinein« zu feiern. [ mehr… ]

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Stuttgart Ost – Fahrzeuge beschädigt – Zeugen gesucht

Posted by Klaus on 18th Februar 2017 in In und um Gablenberg herum

Polizeibericht

Gablenberger HauptstraßeEin Unbekannter hat in der Nacht von Freitag auf Samstag (17/18.02.2017) in der Gablenberger Hauptstraße an fünf Fahrzeugen die Außenspiegel abgetreten. Es entstand ein Sachschaden von ca. 1500 Euro.

Zeugen sowie weitere Geschädigte werden gebeten, sich beim Polizeirevier 5 Ostendstraße unter der Rufnummer +49711/8990-3500 zu melden

Foto, Blogarchiv

Am 28. Februar: Busse in der Innenstadt umgeleitet

Posted by Klaus on 18th Februar 2017 in Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB

Pressemitteilung der SSBvom 17.02.2017

SchlossplatzAm Dienstag, 28. Februar 2017, werden wegen des Faschingsumzuges die Innenstadtbuslinien der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) umgeleitet. Die Linie 42 kann von etwa 13 bis 16.30 Uhr die Haltestellen Schlossplatz und Charlottenplatz nicht bedienen. Die Busse halten jedoch an der Haltestelle Charlottenplatz der Linie 44 Richtung Hauptbahnhof und Westbahnhof. Die Linie 43 kann von etwa 13 bis 16.30 Uhr die Haltestellen Rotebühlplatz Richtung Feuersee und Wilhelmsbau in beiden Richtungen nicht bedienen. Ersatzhalte sind Richtung Feuersee an der Fritz-Elsas-Straße vor Kreuzung Rotebühlplatz und am Marienplatz an der Haltestelle der Linie 44. Die Linie 44 kann die Haltestelle Schlossplatz in Fahrtrichtung Westbahnhof nicht bedienen. Nächster bedienter Halt ist Dorotheenstraße. Die Linie 92 fährt die Halte Rotebühlplatz und Wilhelmsbau nicht an. Nächster bedienter Halt ist Österreichischer Platz und Marienstraße.

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Zuwachs für die gelbe Flotte – Erster Wagen der neuen Stadtbahnserie in Stuttgart eingetroffen

Posted by Klaus on 17th Februar 2017 in Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB

Pressemitteilung der SSB vom 17.02.2017

2017.02.15.stuttgart.s-dt8.Nicht nur das Netz der Stadtbahn Stuttgart wächst, auch der Fahrzeugbestand der SSB. Zu den vorhandenen 184 gelben Triebwagenzügen, davon bereits 20 Stück vom Typ DT 8.12 von 2012/2013, kommen nun wieder 20 Exemplare dazu. Der erste davon ist am 15. Februar in der Möhringer Hauptwerkstatt eingetroffen. Bis zum Spätherbst 2017 wird die Stadtbahnflotte somit auf über 200 Exemplare angewachsen sein. Doch die SSB braucht die bewährten Fahrzeuge auch dringend.

Wohl kaum jemand würde es in Stuttgart auffallen, wenn sich unter den vierzig Meter langen Stadtbahnwagen, die über die kommunalen Gleise flitzen, plötzlich einer mischte, der eine höhere Nummer trägt als 3539/40. Doch den Verkehrsfreunden in der Region entgeht so etwas nicht: Wenn vor der Möhringer Hauptwerkstatt der SSB plötzlich Absperrtafeln stehen, die einen Schwertransport ankündigen, dann ist das für die Straßenbahnfans wie die Ankündigung einer Bescherung. So wurde auch Wagen 3541 zur Monatsmitte unter dem eifrigen Klicken der Kameras der – wie die Engländer sagen würden – Tram-Spotter abgeladen. Neu ist dieser Anblick nicht, schon 2013/14 trafen die ersten 20 Züge dieser damals neuen Bauart S-DT 8.12 in der Landeshauptstadt ein. Der jetzige Typ läuft unter der Bezeichnung DT 8.14, unterscheidet sich aber sonst nicht von den Vorgängermodellen von 2013. Mit den zusätzlichen Zügen erweitert sich der Fahrzeugpark der SSB auf 204 Einheiten. Mit einem Anteil von insgesamt 40 Stück daran werden die Züge der neuen Type somit rund 20 Prozent des Gesamtbestandes stellen. Der Stückpreis beträgt etwa 3,8 Millionen Euro pro Fahrzeug.

Den DT 8.12 oder auch 8.14 erkennt man außen schon auf den ersten Blick an der stark abgerundeten und heruntergezogenen Front, am Wagenkasten, der nach oben leicht schmäler zuläuft, der Fachmann sagt dazu „Verjüngung“, und an der silberfarbenen Dachreling, die den Zug noch schlanker und länger wirken lässt. Innen ist das Kennzeichen der aktuellen Type der Mehrzweckbereich bei der vorderen und hinteren Tür, wo Klappsitze und Plätze für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und Fahrräder vorhanden sind. Auch die Haltestangen im Türbereich sind ein Unterscheidungsmerkmal, denn sie sind silberfarbig verchromt.

Gründliche Messfahrten

Lieferant der Wagen ist, wie schon 2013, die deutsch-schweizerische Firma Stadler mit ihrem Werk in Berlin. Die Rohbauteile und weitere Großbauteile werden allerdings von anderen Herstellern zugeliefert. Bei Stadler gehört das Stuttgarter Modell zur Produktplattform namens Tango. Allerdings ist das Grundkonzept für den Stuttgarter Wagen schon Anfang der 1980er Jahre entwickelt und erstmals 1985 gebaut worden, von zwei damaligen Herstellern aus Nürnberg und Düsseldorf. Weil die bewährte Struktur über die drei Jahrzehnte beibehalten wurde, wirken die gelben Züge heute noch alle wie aus einem Guss. Das ist auch deshalb kein Wunder, weil der Produktgestalter über all die Jahre der gleiche war und ist: Herbert Lindinger aus Hannover. Er entwirft seit jeher das Design populärer funktionale Objekte, von der Telefonzelle über den Rasierapparat bis zum Linienbus. Und er ist leidenschaftlicher Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs. Weil er einen Blick dafür hat, wie sich die Fahrgäste im Fahrzeug verhalten, gestaltet Lindinger die Haltestangen, Griffe und Armablagen im Wagen auch so, dass sie körpergerecht sind – aus der Praxis für die Praxis.

Bevor der jetzige nagelneue Achtachser in den Fahrgastbetrieb geht, steht – wie für jedes einzelne neue Exemplar – zunächst ein umfangreicher interner Durchlauf an, die so genannte Abnahme. Dabei wird die 62 Tonnen schwere Fahrzeugeinheit verwogen, sämtliche Funktionen werden durchgeprüft, alle Vorräte an Öl, Bremssand, Scheibenwischwasser aufgefüllt, Feuerlöscher, Weichenstelleisen, Weichenbesen und Verbandskasten erhalten ihren Platz, Probefahrten alleine und in Doppeltraktion mit einem Wagen gleichen Typs sind erfolgreich zu absolvieren. Bremsmessfahrten kommen hinzu und müssen für jedes einzelne Fahrzeug dokumentiert werden, und nicht zuletzt sind die zahlreichen Aufkleber anzubringen, die der Information der Fahrgäste dienen. Wenn der Wagen alle Anforderungen nachgewiesenermaßen erfüllt, erfolgt die Freigabe der SSB gegenüber dem Hersteller.

Etwa zwei, eher drei Wochen braucht eine solche Abnahme seitens der SSB Zeit. Daher wird es gut ein Jahr dauern, bis alle 20 neuen Wagen sich im 130 Kilometer langen Streckennetz der SSB tummeln. Der kommunale Mobilitätsdienstleister braucht die Auffrischung der Flotte aber dringend, denn ab dem Herbst 2017 wird die Verstärkungslinie U19 in Bad Cannstatt, zwischen Neugereut und Neckarpark, dauerhaft in Betrieb gehen. In der zweiten Jahreshälfte kommt auch die durchgehende Linie U 12 von Dürrlewang über Hallschlag bis Remseck dazu. Weil die U12 dann – im Gegensatz zur momentanen Praxis auf dem kürzeren Streckenast – auch mit Doppelzügen befahren wird, verdoppelt sich dort der Fahrzeugbedarf. Wie üblich werden neu in Betrieb genommene Wagen zunächst dem Betriebshof Möhringen zugeteilt, so dass diese Fahrzeuge vorrangig auf den so genannten Talquerlinien laufen, also mit Schwerpunkt auf den Linien U5, U6, U7, U8 und U12, daneben auch auf der U3. Gleichzeitig werden dafür jeweils andere Wagen nach und nach den anderen beiden Betriebshöfen Heslach und Remseck zugeteilt.

Weitere Wagen dringend nötig

Mit dem Hersteller hat die SSB eine Option vereinbart, dass sie bis ins Jahr 2018 zu vergleichbaren Konditionen nochmals 20 Stück der aktuellen Wagen beziehen kann. Der Bedarf an weiteren Wagen ist nötiger denn je. Denn nicht nur für die geplanten Ausweitungen und Verstärkungen des Angebotes braucht es zusätzliche Fahrzeuge. So soll ab 2018 die Tangentiallinie U16 zwischen Feuerbach und Fellbach verkehren und damit zwei sehr stark nachgefragte Abschnitte entlasten. Auch für den Hauptteil der U1 zwischen Fellbach und Heslach ist mittelfristig eine Umstellung von 40- auf 80-Meter-Züge vorgesehen. Die Durchbindung der U12 bis Remseck und die Verlängerung der U6 bis zum Flughafen werden ebenfalls je eine weitere Doppeleinheit an Fahrzeugen erfordern. Vor allem aber drückt der Schuh an zwei weiteren Stellen: Die Verdoppelung der Zuglänge bedeutet auch doppelt so viel Kilometerleistung auf der betreffenden Linie – und damit verdoppelt sich der Bedarf an Werkstattleistungen. Durchschnittlich spult jeder Wagen schon heute pro Jahr durchschnittlich bis zu 120 000 Kilometer. Jeder Wagen, der früher in die Werkstatt muss, fehlt aber auf der Strecke. Somit muss auch die Einsatzreserve so oder so vergrößert werden.

Zum anderen erreichen die heute laufenden, vor 2012 gebauten Wagen, die jetzt schon teils über 30 Jahre alt sind, unabänderlich das Ende ihrer Nutzungsdauer. Zwar durchläuft die Mehrheit davon, bis heute 76 Exemplare, seit 2008 eine Generalsanierung, durch welche die Nutzungsdauer nochmals um bis zu 20 Jahre verlängert wird. Doch das bedeutet, dass die ersten nicht der Sanierung unterzogenen Wagen eigentlich ab 2020 zum definitiven Ersatz anstehen. Neue Wagen wiederum kommen nicht per Mausklick, sondern haben eine Lieferzeit von etwa zwei Jahren. So fehlt es bei der SSB nicht an einer mittelfristigen Planung, aber am erforderlichen Geld. Wolfgang Arnold, Technikchef der SSB, wird nicht müde, auf die seitens des Landes seit Jahren nicht mehr erfolgende Fahrzeugförderung hinzuweisen, die einst über Jahrzehnte eine verlässliche Stütze war, wenn es um neue Wagen ging.

Ihre Eigenmittel braucht die SSB dringend zur laufenden Sanierung des Netzes, das nun im Wesentlichen auch das gleiche Alter erreicht wie die Fahrzeuge. Ohne Aussicht auf Zuschüsse für neues Wagenmaterial kann die SSB aber keine Aufträge vergeben. Findet sich bis 2018 keine Finanzlösung, ist der bisherige Anschlussauftrag nicht mehr möglich. Dann muss die SSB zunächst eine neue europaweite Ausschreibung durchführen, was wieder kostbare Zeit benötigt. Preisgünstiger werden die Wagen in dieser Zeit nicht. Denkbar ist außerdem, dass der Bedarf an Leistungen des öffentlichen Nahverkehrs noch schneller und rascher zunimmt, Stichworte Feinstaubbelastung und Stickoxidproblematik.

Um die bald über 200 Wagen nachts unterzubringen, erweitert die SSB innerhalb ihrer Möhringer Anlage die Abstellfläche. Sollten noch mehr Fahrzeuge dazukommen, was mit großer Wahrscheinlichkeit der Fall sein wird, so braucht der Verkehrsbetrieb auf jeden Fall einen weiteren, vierten Betriebshof, schon damit die Ausrückwege auf die Strecke nicht zu lang werden. Bekanntlich ist die SSB daher auf der Suche nach einem passenden Grundstück, das dort liegen soll, wo sowieso heute schon Doppelzüge eingesetzt werden. Auch für diesen Betriebshof ist noch die Finanzierung zu regeln.

Foto, SSB – DT 8.14

Villa Berg: Leitlinien aus der Bürgerbeteiligung beschlossen

Posted by Klaus on 17th Februar 2017 in In und um Gablenberg herum

Info der Stadt stuttgart

Park-und-Villa-Berg1Anfang 2022 soll die Villa Berg wieder öffnen. Der Gemeinderat hat am Donnerstag, 16. Februar, einstimmig Leitlinien beschlossen, wie Park und Villa künftig genutzt werden könnten. Diese waren zuvor in einem Bürgerbeteiligungsverfahren entwickelt worden. Gleichzeitig stimmte das Gremium der Ausschreibung sowie Beauftragung einer Machbarkeitsstudie und weiterer Leistungen mit Kosten von maximal 600.000 Euro zu.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn würdigte die kulturelle Bedeutung der Villa und des Parks: „Wir wollten beides der Stadt zurückgegeben und gemeinsam mit den Bürger weiterentwickeln. Dazu hat die informelle Bürgerbeteiligung wichtige Ergebnisse geliefert. Ich danke allen, die sich ausdauernd und kontinuierlich eingebracht haben.“

Die Leitlinien sehen vor, dass die Villa Berg zu einem „offenen Haus für Musik und Mehr“ wird. Neben einer großen Bandbreite musikalischer Nutzungsmöglichkeiten sollen dort ergänzende kulturelle Angebote sowie Themen aus den Bereichen Gesellschaft und Wissen ihren Platz finden. Außerdem soll eine Gastronomie das Haus ganztägig beleben.

Mit der Machbarkeitsstudie wird geprüft, inwiefern die Leitlinien umsetzbar sind und die denkmalgeschützte Substanz der Villa Berg weitestgehend erhalten werden kann. Zu klären ist, ob der Saal natürlich belichtet und die Größe der Bühne variiert werden kann. Auch der Einbau von Aufzügen für die Barrierefreiheit ist ein Thema. Die  Studie soll dem Gemeinderat im Herbst zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Mit dem Erwerb der Villa Berg ist auch die dazugehörige Tiefgarage ins Eigentum der Stadt übergegangen. Sie ist sowohl für die zukünftige Nutzung der Villa selbst, als auch für die geplante Wohnbebauung unentbehrlich. Die Garage muss aufwändig saniert werden. Zur Planung müssen weitere Ingenieurleistungen beauftragt werden.

Der in den Leitlinien ebenfalls verankerte Wunsch der Bürger, den Park zu erhalten, zu pflegen und nach historischem Vorbild zu gestalten, muss in Einklang mit den Zielen des Landesamts für Denkmalpflege gebracht werden. Aktuell wird deshalb im Auftrag des Garten-, Friedhofs- und Forstamts ein Parkpflegewerk erarbeitet, das bis Ende des Jahres vorliegen soll.

Ausführliche Informationen zum Nutzungskonzept Villa Berg gibt es unter www.stuttgart-meine-stadt.de/villa-berg. Unter „Links & Downloads“ stehen dort auch die Leitlinien zur Verfügung.

Foto, Blogarchiv