Archive for the ‘Künstler/innen’ Category

Hedelfingen – FESTLICHES NEUJAHRS- KONZERT – 1.1.2023

So, 01.01.2023, 18:00 Uhr

Barocke Werke für 2 Trompeten und Orgel
Romantische Orgelmusik
Christian Nägele, Johannes Knoblauch, Trompete
Manuela Nägele, Orgel

Veranstaltungsort:
Kreuzkirche Hedelfingen
Amstetter Str.25
70329 Stuttgart-Hedelfingen
kantorat.de/ festliches-neujahrskonzert&

Archivfoto

„release und Kunst“ wieder mit Jahresgaben in EnBW-City in Stuttgart

Posted by Klaus on 9th November 2022 in Künstler/innen, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Pressemeldung

Benefizausstellung zugunsten der Stuttgarter Drogenhilfe

Stuttgart. Über 100 Werke von insgesamt 24 Künstlerinnen und Künstlern werden in diesem Jahr erneut im Rahmen der Benefizausstellung „release und Kunst“ in der EnBWCity in StuttgartFasanenhof präsentiert. Darunter sind Arbeiten von Barbara Armbruster, Jürgen Brodwolf, Isa Dahl, Paul Uwe Dreyer, Anja Luithle, Stefan Rohrer, Stefan Strumbel oder Timm Ulrichs. Angeboten werden Gemälde, Collagen, Zeichnungen, Pastelle, Fotografien, Objekte, Linolschnitte, Siebdrucke, Serigrafien und Radierungen.

Der im Jahr 1971 gegründete Dogenhilfeverein ist mit seiner Verkaufsaktion seit über 20 Jahren Gast bei der EnBW. Mit dem Verkauf der Jahresgaben, die teilweise extra für diesen Anlass hergestellt werden, finanziert er zu einem erheblichen Teil sein Engagement in der Beratung und Hilfe bei Sucht und Drogenthemen. Bei der Benefizveranstaltung profitieren Kunstschaffende und DrogenhilfeVerein gleichermaßen, weil die Verkaufserlöse geteilt werden.

An der Vernissage am Donnerstag, 10. November 2022, 19:00 Uhr begrüßt von Seiten der EnBW Andreas Renner, Leiter Politik und Regierungsangelegenheiten, die Gäste. Im Anschluss führt Horst Merkle von release und Kunst in die ausgestellten Kunstwerke ein.

Sämtliche Kunstwerke aus der JahresgabenAusstellung 2022 können auch im OnlineKatalog unter www.releasestuttgart.de/releaseundkunst/ betrachtet werden.

Infos zur Ausstellung im Überblick
Vernissage: Donnerstag, 10. November 2022, 19:00 Uhr

Ort: Foyer von EnBW City, Schelmenwasenstraße 15, 70567 StuttgartFasanenhof

Dauer der Ausstellung: 11. November bis 15. Dezember 2022, montags bis freitags (an
Werktagen) von 10:00 bis 18:00 Uhr. Eintritt frei.

Vorbesichtigung der Werke für Kaufinteressierte am Mittwoch, 9. November 2022 von 10:00
bis 17:00 Uhr, und am Donnerstag, 10. November 2022 von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Der gedruckte Katalog kann bei release unter Tel. 0711 60173730 oder Fax 0711 60173731
kostenlos bestellt werden.

Infos zur Ausstellung unter
www.enbw.com/kunst.

Zum Verein:
Der 1971 gegründete Verein release Stuttgart e.V. ist eine angesehene Institution zur Hilfe und Beratung bei Drogenproblemen. Das Engagement von release umfasst beispielsweise die fachliche und medizinische Betreuung der Drogenabhängigen oder auch die Aufklärung, insbesondere von Jugendlichen und Schulklassen.

Zur Ausstellungsreihe:

Seit dem Jahr 2000 ist die EnBW Kooperationspartner der Benefizveranstaltung und richtet diese jährlich an ihrem Stuttgarter Standort aus. „release und Kunst“ genießt seit Jahren einen hervorragenden Ruf und hat sich nicht nur regional, sondern auch national etabliert.

Foto Quellenangabe „© Release Stuttgart e.V.“  Archivfoto

Besuch bei Karl-Ulrich Nuss und seinen Bronzeplastiken

Posted by Klaus on 23rd Oktober 2022 in Künstler/innen, Stuttgart Wangen

Im malerischen schwäbischen Wengerterort Strümpfelbach ist KarlUlrich Nuss zuhause und dort seit über 50 Jahren als freischaffender Künstler tätig. Seine oft eigenwilligen, aber immer phantasievollen, oft ein Lächeln ins Gesicht zaubernden Bronzeskulpturen haben ihn weit über seinen Heimatort hinaus bekannt gemacht. Die Kunstfreunde der SportKultur Stuttgart haben sich von Frau Toni Herm durch seine 600 m² große Skulpturenhalle führen lassen. Charmant, mit hintergründigem Humor, erläuterte sie die Intentionen des Künstlers für seine an die 400 ausgestellten

Werke und wusste manche Anekdote aus ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit KarlUlrich Nuss zu berichten.
Spannend und beeindruckend war der anschließende Besuch beim Künstler in seinem Atelier und dem angrenzenden Skulpturengarten. Im Atelier modellierte er gerade eine neue Skulptur, im Garten waren dutzende von lebensgroßen Figuren, auch von seinem Vater Fritz Nuss, zu bewundern. Gerne erzählte der 79jährige Künstler mit spritzigem Humor und voller Energie über seine Arbeit und die vielen aufwändigen Arbeitsschritte bis eine Skulptur gegossen werden kann.

Skulpturen sind etwas statisches, sofern Körper in Bewegung waren, werden sie wie bei einer Fotografie, in einer Momentaufnahme festgehalten. Da wird es unabdingbar, um eine Plastik herumzugehen. Eine Plastik, das verdeutlichen die Arbeiten von KarlUlrich Nuss besonders anschaulich, besteht neben einer Frontalansicht aus vielen weiteren Ansichten und spannenden Perspektiven. Seine stets eigenwilligen, häufig gar witzig gestalteten Figuren sind viel mehr Alltagsgestalten als ideal geformte und gebaute Vorzeigegeschöpfe. Aber nicht nur menschliche Figuren sind im breiten Spektrum des Künstlers zu entdecken. Mit ganz viel Phantasie hat er „Paradoxale Tiere“ geschaffen. Das sind Mischwesen aus menschlichen Körpern mit Tierköpfen oder Tierkörper mit Menschenköpfen, aber auch Kombinationen verschiedener Tierkörper. Ebenso interessant sind seine „Mensekten“, Menschenfiguren deren Körper und Gliedmaßen so verformt sind, dass sich auf den ersten Blick wie Insekten aussehen. Ein weiteres
spannendes Genre sind feine, kreative Bronzeminiaturen die zur genauen Betrachtung einladen.

Beim Anschauen der Nuss’schen Plastiken spürt man fast hautnah den Herstellungsprozess. Der Künstler verzichtet darauf die Oberflächen seiner Arbeiten ganz glatt zu polieren. Er macht so deutlich, dass am Anfang einer jeden Bronzeplastik feuchter Ton steht, der mit den Fingern und Spateln zu einem plastischen Gebilde geformt wird. Nuss ist also kein Bildhauer im üblichen Sinn, der von einem Steinblock Material wegnimmt um die Skulptur zu formen. Er ist ein Plastiker der additiv arbeitet, das bedeutet, er fügt etwas hinzu, er baut von innen nach außen auf.

Neben seinen großen figuralen Arbeiten und den Miniaturen, geht etwas Kleines, alltägliches auf Nuss zurück. Als Medailleur hat er ein Werk geschaffen, das die allermeisten von uns ganz bestimmt schon in Händen gehalten haben: Der Künstler gestaltete die 2DMMünze mit dem Konterfei von Theodor Heuss.
Am Ende des Tages waren sich die SportKulturKunstfreunde ganz einig darin, einen originellen, sympathischen, humorvollen Künstler und Menschenfreund kennengelernt zu haben.


Text und Foto: Norbert Klotz

Vibration der Dinge – 15. Triennale Kleinplastik in Fellbach

Posted by Klaus on 20th Oktober 2022 in Künstler/innen, Stuttgart Wangen

Die Alte Kelter in Fellbach, bis heute eine Kathedrale des Weins, beherbergte die 15. Triennale Kleinplastik der die Kunstfreunde der SportKultur Stuttgart einen Besuch abstatteten. Unter der beeindruckenden Holzdachkonstruktion des Gebäudes von 1906, führte Kunsthistorikerin Monika Will kenntnisreich durch die Vibration der Dinge betitelte Ausstellung mit internationalem Ruf. Gezeigt wurden sehr breitgefächerte Arbeiten von 60 Künstlerinnen und Künstlern aus der sprichwörtlich halben Welt. Die Kuratorin der Ausstellung, die Leiterin der Akademie Schloss Solitude, Elke aus dem Moore, hat die Überschrift bzw. das Motto der Präsentation, sehr bewusst gewählt. Die Intention dahinter ist die Wirksamkeit der Dinge, genauso wie sie einflussreich aber auch verletzlich sind. In einem gewissen Sinne leben alle Dinge. Sie können die Grenzen zwischen Mensch und Objekt, Tier und Pflanze, Natur und Umwelt aufheben. Zur Lebendigkeit der Materie und der damit verbundenen Wirkmacht von Objekten, werden künstlerische Positionen vorgestellt die sich mit gesellschaftlich hochaktuellen Themen von Eigentum, Verflechtung, Restitution und Verantwortung beschäftigen. Zusammengefasst heißt das, die Vibration der Dinge stellt Beziehungen, Geschichten und Eigenschaften von Gegenständen in das Zentrum, woraus sich durchaus die Frage nach einer veränderten Art und Weise des allgemeinen Zusammenlebens stellt. Einige besonders augenfällige Beispiele der Vibrationen hatten es der SportKultur Besuchergruppe besonders angetan.

Im Eingangsbereich der Kunstschau hingen 26 tönerne Handpaare an langen Schnüren von der Decke herab. Aufeinanderstoßende Fäuste der CoronaStoß lässt grüßen, unberührte Finger, Handflächen, die sich horizontal berühren, als würden sie die Energie von oben nach unten leiten. Signes et Sentiments (Zeichen und Gefühle) geschaffen 2021 vom Schweizer Sabian Baumann, ist wie ein soziales Gefüge, in dem die Objekte sich mal nah, mal fern sind. Sich mal abstoßen, mal zueinanderstreben, immer aber aufeinander verweisen und so die titelgebende Vibration der Dinge vollziehen.

Von Anette Wehrmann (19612010) sind sechs Steine des Anstoßes zu sehen. Das sind aus Ziegelsteinen und Mörtel gemauerte Kugeln bzw. Bälle im Fußballformat. Die SportKulturKunstfreunde dachten hier unweigerlich an die schmerzhaften Vibrationen die im Fuß nach einem Tritt gegen eine dieser steinernen Kugeln mit Vehemenz auftreten würden.

Alan Hunts Praxis ist der Verbreitung der Kultur einer indigenen Nation der pazifischen Nordwestküste gewidmet. Seine Schnitzereien im Stil der Kwakwaka’wakw die durch die tiefen Einschnitte ins Holz und die minimale Verwendung von Farbakzenten erkennbar ist. Die Masken repräsentieren Mythenwesen, Tiere, natürliche Kräfte sowie andere Menschen und spielen eine tragende, gefühlbetonte Rolle bei der Darstellung von Charakteren die während uralter Zeremonien und Ritualen im Zentrum stehen.

Ein Unfall zwischen einem Bohrkopf und einem starken Stahlträger auf einer Stuttgart21Baustelle setzte immense Kräfte frei, die den Bohrkopf total zerstört haben. Erik Sturm hat ihn entdeckt geborgen, poliert, auf einen Sockel gestellt und damit ein ästhetisches Objekt geschaffen das die Betrachter mehr als anschaulich die freigesetzte Wucht und Energie geradezu spüren lässt.

Text und Fotos: Norbert Klotz

Es grüßt sie aus Wangen

Norbert Klotz

„Gründe für gestern und morgen“ – Gedichte und Musik

Sonntag, 9.10.2022, 19:00 Uhr, Rathaus

Foto, Andrew Leslie (Klarinette)  –  Peter M. Röhm (Lyrik)

„Gründe für gestern und morgen“ – Gedichte und Musik

Peter M. Röhm (Lyrik) – Andrew Leslie (Klarinette)

Das Gedicht „Neujahr“ von Peter M. Röhm wurde 2020 beim Gedichtwettbewerb der Bibliothek deutschsprachiger Gedichte mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Dies ist eines von 31 in den Jahren 1995 bis 2020 entstandenen Gedichten, die der Autor aus seinem neu erschienenen Hörbuch „Gründe für gestern und morgen“ liest, welches einen zusammenfassen Überblick über sein bisheriges Werk gibt.

Jedes Gedicht wird durch eine kurze eigene Komposition bzw. Bearbeitung für Soloklarinette von Andrew Leslie, DAAD-Stipendiat und Solist bei den Festspielen Europäische Wochen Passau, kommentiert. Diese „Miniaturen“ fangen die Stimmungen der Gedichte auf und laden zum Nachsinnen ein.

Andrew Leslie und Peter M. Röhm treten bereits seit 2006 regelmäßig als Duo beim Kulturforum Uhlbacher Rathaus auf.

Eintritt: 12 € / Mitglieder 10 €

Reservierungen für Veranstaltungen bitte unter Tel 0711-9325805 (AB) oder per E-Mail an info@kulturforum-uhlbach.de.

Kulturveranstaltungen Kulturforum Uhlbacher Rathaus

MUSE-O präsentiert „Trio zu Zweit“ im Fuchsrain

Nach erfolgreichem Start des neuen Formats „MUSE-O-Konzert im Fuchsrain“ im Juli ist nun eine neue Ausgabe zu hören: mit dem begeisternden „Trio zu Zweit“, und zwar am Samstag, dem 22. Oktober.

Trio zu Zweit. Eine Reise durch die Welt. Mit Jordan Djevic (Akkordeon und Gesang) und Tiffany Marie Estrada (Gesang). Ein MUSE-O-Konzert in Zusammenarbeit mit der Natur- freundegruppe Stuttgart-Ost
Samstag, 22. Okt. 2022, 20 Uhr
Eintritt € 10,-
Naturfreundehaus Fuchsrain, Neue Str. 150, 70186 Stuttgart
MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Stadt Stuttgart.
Weitere Informationen: www.muse-o.de

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Archivfoto

Schauspiel Govori zi mnoyu – Sprich zu mir Premiere 28.10. 2022

PRESSEMITTEILUNG

Inszenierung „Govori zi mnoyu – Sprich zu mir“ auf Ukrainisch im Theater Atelier

Am 28. Oktober um 20 Uhr feiert „Govori zi mnoyu – Sprich zu mir“ seine Premiere am internationalen Theater Atelier Stuttgart.

Einsamkeit. Das ist das Thema der drei Novellen dieser Inszenierung.

Die Menschen müssen alles allein durchstehen, als Fremde, voneinander getrennt. Vergeblich versuchten sie mit der Welt klarzukommen, und immer wieder wurden sie enttäuscht. Sie vergaßen, wie sehr sie eigentlich miteinander verbunden sind.

Das Einzige, was sie wollen – dass jemand mit ihnen spricht.

Seit März 2022 erarbeitet das Team rund um Vladislav Grakovskiy „Govori zi mnoyu – Sprich zu mir“

Zuerst spontan als Projekt ins Leben gerufen um Geflüchteten aus der Ukraine einen kulturellen und emotionalen Zufluchtsort zu bieten. Ab dem 24.02.2022 informierte das internationale Theater Atelier die Zuschauer*innen vor jeder Vorstellung über den Krieg in der Ukraine äußerte seine Solidarität und bot Hilfe in jeglichen Richtungen an – finanziell, materiell, ehrenamtlich etc.

Als Nächstes wurde die Entscheidung getroffen die Veranstaltungen des Theaters Geflüchteten aus der Ukraine kostenfrei anzubieten. Dem kam entgegen, dass viele Geflüchtete russischsprachig sind und das internationale Theater Atelier einige Produktionen auf Russisch spielt. Das Angebot wurde vom Theater nicht beworben – die Information hat sich in den Volontär-Kreisen verbreitet und gelang so an die ukrainischen Zuschauer*innen. Die Anfrage nach freien Plätzen war so groß, dass das Theater Zusatzvorstellungen geben musste. Insgesamt gab es in dem ersten Halbjahr 2022 vierzehn Vorstellungen.

In Juni startete ein, gemeinsam mit dem Verein „Wolja e.V.“ organisierter, Schauspielkurs für Geflüchtete. An dieser Arbeit beteiligte sich ein enger Mitarbeiterstab von Vladislav Grakovskiy. Der Kurs dauerte zwei Monate, es folgte ein Auftritt der Kursteilnehmenden an einem Straßenfest in Stuttgart.

Danach fand im Theater das Projekt „Komm zur Ruhe statt. Ein Literatur- und Kulturclub für Kinder aus der Ukraine“  (eine Zusammenarbeit mit dem Verein „InterAKT Initiative e.V.“).

Aus diesen Projekten entstand die Idee eines Theaterstücks über Einsamkeit, Lebensfreude und Mitleid. Ein Potpourri aus kurzen lyrischen Stücken. Drei ergreifende, traurige Geschichten mit einem Hauch von Hoffnung und Glaube an das Gute.

„Govori zi mnoyu – Sprich zu mir“  ein Schauspiel in dem Darstellende aus verschiedenen Ländern auf Ukrainisch spielen.

Inszenierung und Bühnenbild: Vladislav Grakovskiy
Kostüme: Lara Kamysina
Regieassistenz: Larissa Tjurde

Govori zi mnoyu – Sprich zu mir ist im Theater Atelier in der Spielzeit 2022-2023 insgesamt sechsmal zu erleben.

Fotos: Darya Petrova

Kartenreservierung
Telefonisch unter 0711 122 546 29 oder 0176 63 11 44 11 (WhatsApp)
oder unter tickets.theateratelier.eu
sowie direkt an der Kartenkasse des Theaters www.theateratelier.eu
Weitere Informationen und Kontakt
Email: info@theateratelier.eu

Theater Atelier
Stöckachstraße 55
70190 Stuttgart

Filme und Dokumentationen über die Facetten des Älterwerdens

Presse LHS

Das 13. Europäische Filmfestival der Generationen in Stuttgart

In diesem Jahr findet das Europäische Filmfestival der Generationen zum 13. Mal vom 1. Oktober bis zum 30. November statt. In Stuttgart beginnt das Filmfestival mit der Eröffnungsveranstaltung am Samstag, 1. Oktober, um 16 Uhr im Kulturwerk in Stuttgart Ost.

Dr. Alexandra Sußmann, Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration, wird das Filmfestival der Generationen feierlich eröffnen.

Gezeigt wird die diesjährige Festivalpremiere und bewegende Komödie „Song for Marion“. Darin verarbeitet der 72jährige eigenwillige und verschlossene Arthur die Trauer seiner verstorbenen Ehefrau Marion, indem er an einem Musikwettbewerb teilnimmt und so seiner Einsamkeit versucht zu entkommen. Eine emotionale Komödie über die Kraft der Musik, die hilft, Verlust und Trauer zu überwinden und neue Lebensfreude zu finden. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.

Über 100 kommunale und regionale Veranstalterinnen und Veranstalter, über 260 verschiedene Veranstaltungsorte und über 400 Filmveranstaltungen bundesweit – das ist ein neuer Festivalrekord. Der größte Veranstalter ist hierbei erneut wieder das Gesundheitsamt Stuttgart mit über 70 Veranstaltungen, das zum Referat von Bürgermeisterin Sußmann gehört. Wie auch in den Jahren zuvor dreht sich dabei alles um die Themen Alter, Demografischer Wandel und um den Dialog der Generationen.

Die Veranstaltung dient als Auftakt für insgesamt 75 Filmvorführungen, die vom 1. Oktober bis zum 30. November, verteilt über zahlreiche Stuttgarter Stadtteile, stattfinden. Die Filme kommen dabei zu den Menschen, an Orte, an denen es keine Kinos (mehr) gibt: in Stadtteil? und Familienzentren, Senioreneinrichtungen, Begegnungsstätten, Kirchen, bei der Mobilen Jugendarbeit. Im Programm mit dabei sind Filme und Dokumentationen über Musik und Kreativität im Alter, über nachbarschaftliche Beziehungen und soziale Teilhabe, lebenslanges Lernen, Wohnen im Alter oder Digitalisierung sowie auch schöne Liebesfilme sind dabei. Erstmalig ist auch ein prämierter Kinderfilm mit ins Filmrepertoire aufgenommen worden, denn wir wollen die Generationen miteinander ins Gespräch bringen. Die Fülle an Themen zeigt, wie vielseitig das eigene und das gemeinsame Älterwerden sein kann.

Die Filme sind mal witzig, mal nachdenklich – und haben eines gemeinsam: Sie regen an zum Nachdenken, zur Auseinandersetzung und zu spannenden Diskussionen. Zentraler Bestandteil des Festivalkonzepts sind die anschließenden Gespräche zwischen dem Publikum und Fachexperten aus Praxis, Wissenschaft, Kommune und Politik. Auch die persönlichen Begegnungen sind wichtig beim diesjährigen Filmfest. Die aktuell geltenden Hygienevor?schriften ermöglichen – trotz anhaltender Pandemiesituation – das Zusammenkommen in Präsenz. Dabei werden die Filmbotschaften vertieft und die Bürgerschaft generationenübergreifend ins Gespräch gebracht: Über das eigene und gemeinsame, das heutige und zukünftige Altern. Im Idealfall können aus den jeweiligen Gesprächen sogar Initiativen und Projekte entstehen.

Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei. Näheres zu den einzelnen Veranstaltungen und zum Programm sowie gegebenenfalls auch zu Corona?bedingten Absagen von Veranstaltungen gibt es im Internet unter

 stuttgart.de/filmfestival-der-generationen oder  www.festival-generationen.de .

Das Programmheft liegt im Rathaus, in allen Bezirksämtern und Stadtteilbibliotheken sowie in den beteiligten Einrichtungen aus. Für Fragen steht Andrea Gnad, Gesundheitsamt Stuttgart, unter Telefon 216-59424 zur Verfügung.

Das Europäische Filmfestival der Generationen ist mittlerweile eine anerkannte bundesweite Veranstaltungsreihe. Das Filmfestival ist seit diesem Jahr an der Katholischen Hochschule Freiburg angesiedelt. Es besteht aber weiterhin eine Kooperation mit dem bisherigen Gesamt?veranstalter, dem Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg.

Die bundesweite Festivalleitung liegt bei dem Gerontologen Dr. Michael Doh vom Kompetenzzentrum Alter am Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg. In Stuttgart wird das Filmfestival vom Gesundheitsamt organisiert.

Download Programmheft

Programmheft Filmfestival der GenerationenPDF-Datei(1,21 MB)

Archivfoto

Planungsstab der Villa Berg präsentiert Kunstprojekt

Posted by Klaus on 13th September 2022 in In und um Gablenberg herum, Künstler/innen

Presse LHS

Mit dem temporären Kunstprojekt „Window Paintings“ macht der Planungsstab Villa Berg, der beim städtischen Kulturamt angesiedelt ist, jetzt sichtbar, dass der Planungsprozess rund um die Villa Berg in vollem Gange ist.

Als Höhepunkt des Stöckachfests am Samstag, 24. September, weiht Kulturamtsleiter Marc Gegenfurtner gegen 17.30 Uhr auf der Westwiese der Villa Berg das Kunstprojekt „Window Paintings“ von Andrea Lüth ein. Kuratiert wird das Projekt von „The Real Office“. Das Projekt an der Fassade der Villa Berg verdeutlicht, dass –wenn auch im Bestand bisher noch nicht sichtbar – bereits vieles im Entstehen ist.

Amos Heuss, Leiter des Planungsstabs Villa Berg, sagt: „An diesem Tag wollen wir die Villa Berg als Kulturort in den Fokus rücken. Dabei ist uns gerade die Verbindung eines ambitionierten Kunstprojekts und ansprechender Livemusik mit einem etablierten Quartiersfest wichtig. So können wir mit unserem Kulturprogramm ganz unterschiedliche Menschen erreichen.“

Neue Fenster aus Farbe

Andrea Lüth verleiht der Villa Berg mit „Window Paintings“ neue Fenster aus Farbe. Diese farbenfrohen Fenster malt sie direkt auf die Holzplatten, die sich bis zum Baubeginn zum Schutz über den Fenstern der Villa befinden. Es sind schemenhafte Fenster, die sich an der originalen Fenstergeometrie der Villa orientieren.

Die in Wien lebende Künstlerin Andrea Lüth wurde 1981 in Innsbruck geboren, sie studierte Malerei und Grafik/Bildende Kunst in Linz und Berlin. Andrea Lüths Arbeiten umfassen Zeichnung, Malerei, Video und Text sowie Installation und beziehen häufig den öffentlichen Raum mit ein. Diese Interventionen passieren scheinbar beiläufig und brechen mit gewohnten Prinzipien der Inszenierung von zeitgenössischer Kunst. Ihre Arbeiten bewegen sich rund um das Feld der Irritation – durch ihr subversives Vorgehen und ihre oftmals reduzierte Formensprache gelingt es ihr, auch an „Unorten“ Aufmerksamkeit zu generieren.

Entwurf von partizipativer Jury ausgewählt

Der Entwurf von Andrea Lüth wurde aus drei internationalen Einreichungen durch eine partizipative Jury aus Bürgerinnen, Bürgern, Expertinnen und Experten ausgewählt. Für die kuratorische und organisatorische Umsetzung des temporären Kunstprojekts an den Fenstern der Villa wurde das Stuttgarter Produktionsbüro „The Real Office“ beauftragt. Realisiert werden konnte die Aktion durch eine Kooperation zwischen dem Fachbereich Kunst im öffentlichen Raum und dem Planungsstab Villa Berg.

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Bericht über eine Kulturausfahrt der SportKultur

Posted by Klaus on 11th September 2022 in Fotos, Künstler/innen, Stuttgart Wangen, Vereine und Gruppen

Pressemitteilung

Sammlung Würth zeigt Sport, Spaß und Spiel

Kultur gehört zur Freizeit, Freizeit ist Kultur und ist zum Ausstellungsthema in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall geworden. Von 88 Künstlern und 10 Künstlerinnen werden unter dem Titel „Sport, Spaß und Spiel“ noch bis 26. Februar im kommenden Jahr, Werke aller Genres in
dem architektonisch interessanten Ausstellungsgebäude präsentiert.

Zu den Fotos: Kunstfreunde vor Altstadtkulisse,   Veronica Solzin erläutert „Les Loisirs“ von Fernand Léger, Olympische Spiele der Antike

Eine Gruppe Kunstinteressierter der SportKultur Stuttgart ließ sich von der sehr kompetenten Kunstvermittlerin und Malerin Veronica Solzin durch die sehenswerte Ausstellung mit wissenswerten Erläuterungen des historischen Hintergrunds führen. Freie Zeit verbringen im Sinne von leichten Leben ohne Pflichten, war in der Geschichte nur einem Teil von Adel, Klerus und später dem Großbürgertum möglich. Erst etwa ab Mitte des 19. Jh. mit seinen neuen Ideen für mehr Freiheiten für breitere Bevölkerungsschichten, mit dem stetigen Erstarken der Arbeiterbewegung und der Gewerkschaften, war es nicht mehr nur einer gut situierten Oberschicht vergönnt, Zeit für ganz eigene Interessen und Bedürfnisse, für Sport, Spaß und Spiel zu verbringen. Bald beschäftigten sich die ersten bildenden Künstler, nicht mehr nur die der Pariser Bohème, mit der Einordnung dieser neu entstandenen gesellschaftlichen Freiräume im Leben, Verhalten und neuen Denkmustern der Menschen.

Als schönes Entrée zum Ausstellungsrundgang wählte Veronica Solzin einen aktuellen Neuzugang in die Sammlung Würth. Es ist das 1944 entstandene Werk „Les Loisirs (Die Freizeit)“ des französischen Kubisten Fernand Léger. Mit prägnanten, einfachen schwarzen Tintenstrichen brachte der Maler eine wie zu einem Gruppenfoto arrangierte Gruppe Radsportler auf weißes Papier. In späteren Jahren verwendete Léger dieses Ursprungsmotiv um farbige Varianten davon auszufertigen. Länger beschäftigte sich Gruppe mit dem Gemälde „Schulausflug“, 1910 mit Ölfarben auf Leinwand gebracht von Philipp Bauknecht. Besonders beeindruckt das Bild die Betrachter durch seine zarte Einfachheit. Eine Lehrerin mit 33 Schülern und Schülerinnen spazieren in einer langen Reihe hintereinander durch eine sonnige, sommerbunte Ebene vor einer beeindruckenden Bergkulisse. Weiter vertreten ist u.v.a. Willi Baumeister mit typisch collagenarten Werken die zurückhaltend farbig sind. Vom Grafiker Tomi Ungerer sind u.a. kleine,  skurrile Plastiken zu sehen. Nicht vergessen in der Ausstellung sind natürlich die ersten Darstellungen von Sport überhaupt. Im alten Griechenland war die Olympiade nicht nur ein sportliches, sondern bereits wie heute, ein gesellschaftliches Großereignis. Eine gut gestaltete Installation mit originalen, wertvollen Vasen aus der Antike stellt dies dem Publikum eindrucksvoll dar. Maler haben und nehmen sich selbstverständlich freie Zeit. Von dem begeisterten und brillanten Schachspieler Max Ernst wird ein von ihm entworfenes, dezent und dennoch edel gestaltetes Schachspiel mit gefälligen Figureninterpretationen gezeigt.

Beste Grüße Wängen!
Norbert Klotz

Text und Fotos: Norbert Klotz