Archive for the ‘Veranstaltungen – TV – Tipps – Kuriositäten’ Category

Absage – 130 Jahre Galata-Brunnen Feier

Mitteilung der Stiftung Stuttgarter Brünnele

Öffentliche Sitzung des Jugendrats Ost

Donnerstag, 28. Mai, 18.30 Uhr, Rathaus, Mittlerer Sitzungssaal, 4. OG, Marktplatz 1:

Hinweis. Es nehmen nur 15 Mitglieder des Jugendrates an der Sitzung teil. Der Zugang zum Sitzungssaal im Rathaus wird geregelt. Die Sitzordnung ist so gestaltet, dass zwischen allen teilnehmenden Personen ein Abstand von 2 Metern eingehalten wird. Für Bürgerinnen und Bürger stehen nur wenige Plätze zur Verfügung, bitte melden Sie sich daher mit Ihren Kontaktdaten bis spätestens 26. Mai bei der Poststelle. Bezirk.Ost@stuttgartde an. Alle Personen müssen ab Betreten bis Verlassen des Gebäudes und während der gesamten Sitzung eine Alltagsmaske tragen. Auf die Einhaltung der allgemeinen Hygienerichtlinien wird hingewiesen.

1 . Begrüßung und Organisatorisches;

2. Beratung der Geschäftsordnung des Jugendrates Ost;

3. Wahl der Sprecher/innen,

4. Wahl der Vertreter/innen im AKJ;

5. Projektideen;

6. Verschiedenes/Wie geht es weiter?

Tausend Seesäcke machen das Stuttgarter Kinderfest zu einem „Kinderfest für zuhause“

Posted by Klaus on 26th Mai 2020 in Stuttgart, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Info LHS

Tausend Seesäcke wurden im Rathaus mit Bastelmaterial und Spielsachen gefüllt, um das Stuttgarter Kinderfest in diesem Jahr zu den Kindern nach Hause zu bringen. Zuvor entschieden die Veranstalter, dass das Kinderfest aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus nicht wie geplant am 21. Juni auf dem Stuttgarter Marktplatz stattfinden kann.

Tausend Seesäcke machen das Stuttgarter Kinderfest zu einem 'Kinderfest für zuhause'Vergrößern

Mitarbeiterinnen des Kinderbüros haben 1000 Seesäcke für das ‚Kinderfest für zuhause‘ gepackt. Die Seesäcke werden mit Fahrzeugen der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft unter anderem an Einrichtungen des Caritasverbands für Stuttgart, des DRK Kreisverbands Stuttgart, der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart und des Malteser Hilfsdienstes geliefert.

Foto: Landeshauptstadt Stuttgart/Thomas Hörner

Kerim Arpad, Geschäftsführer des Deutsch-Türkischen Forums, erklärt: „In dieser Zeit steht die Gesundheit von uns allen im Vordergrund. Doch bereits bei der Absage unserer Veranstaltung haben wir überlegt, wie wir die Vielfältigkeit des Stuttgarter Kinderfests zu den Kindern bringen können. So entstand die Idee eines ‚Kinderfests für zuhause‘.“Zahlreiche Stuttgarter Einrichtungen und Organisationen, die in diesem Jahr mit einem Stand auf dem Kinderfest vertreten gewesen wären, haben sich an diesem Projekt beteiligt. Sie haben Material zum Malen, Basteln, Spielen, Turnen, Lesen, Rätseln und Musizieren für Kinder im Kita- und Grundschulalter sowie inklusive Spiele für Kinder mit Behinderungen gespendet.Die Seesäcke werden am Mittwoch, 27. Mai, mit Fahrzeugen der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft unter anderem an Einrichtungen des Caritasverbands für Stuttgart, des DRK Kreisverbands Stuttgart, der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart und des Malteser Hilfsdienstes geliefert.

Maria Haller-Kindler, Kinderbeauftragte der Landeshauptstadt, sagt: „Leider kann dieses schöne Fest der Begegnung von Kindern und Familien in diesem Jahr nicht stattfinden. Wir wollen auf diesem Weg vor allem Kindern eine Freude machen, von denen wir vermuten, dass sie sich über Abwechslung und analoge Spiel- und Bastelanregungen ganz besonders freuen, weil sie durch räumlich enge Wohnverhältnisse unter der Corona-Krise besonders leiden.“

Auch auf die kulturellen Beiträge beim Stuttgarter Kinderfest muss in diesem Jahr nicht verzichtet werden. Auf den Internet- und Facebook-Seiten des Stuttgarter Kindefests sind im Juni Videos mit Tänzen, Konzerten und weiteren Programmbeiträgen zu sehen.

Das Stuttgarter Kinderfest, früher Interkulturelles Kinderfest, wird seit 2016 jährlich vom Deutsch-Türkischen Forum Stuttgart, dem Stadtjugendring Stuttgart, der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft und dem Kinderbüro der Landeshauptstadt Stuttgart organisiert.

Die Veranstalter danken herzlich den folgenden Organisationen, die Beiträge für die Kinderfest-Seesäcke beigesteuert haben: Amt für Sport und Bewegung, Bund der Deutschen Katholischen Jugend – Dekanatsstelle Stuttgart, Büro für Antidiskriminierungsarbeit Stuttgart, Caritasverband für Stuttgart e.V., Fahrbibliothek Stuttgart, Kinderturnstiftung Baden-Württemberg, Körperbehinderten Verein Stuttgart e.V., Landesmuseum Württemberg, Elternzeitung Luftballon, NABU Gruppe Stuttgart e.V., Naturfreunde Stuttgart e.V., Netzwerk Kulturelle Bildung Stuttgart, Polizeipräsidium Stuttgart – Referat Prävention, Schwäbischer Albverein e.V., Stadtbibliothek Stuttgart, terre des hommes-Gruppe Stuttgart, UNICEF-Arbeitsgruppe Stuttgart.

STADTRADELN: Neuer Aktionszeitraum im September – Jetzt anmelden und Kilometer sammeln

Posted by Klaus on 25th Mai 2020 in Stuttgart, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Info LHS

Nachdem der ursprüngliche Aktionszeitraum für das STADTRADELN Stuttgart im Mai Corona-bedingt ausgesetzt werden musste, steht der neue Termin nun fest: Vom 7. bis 27. September 2020 sind alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter aufgerufen, für den Umweltschutz Kilometer zu sammeln.
Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, sagte: „Ich freue mich, dass wir eine ganze Reihe von Teams haben, die seit dem ersten Mal dabei sind und uns nun schon im vierten Jahr unterstützen. Auch in diesem Jahr möchten wir zeigen, dass Klimaschutz, Mobilität und Spaß gut zusammenpassen und der Umstieg auf das Fahrrad einfach ist.“ Zudem sei Bewegung an der frischen Luft gerade bei den derzeitigen Einschränkungen gut für die Gesundheit. Pätzold weiter: „Wir gehen davon aus, dass sich auch die Radlerinnen und Radler der Kampagne an die Regeln des Infektionsschutzes halten und vernünftig sind.“
Über 110 Teams haben sich zum jetzigen Zeitpunkt – dreieinhalb Monate vor Kampagnenstart – bereits angemeldet. In 2019 hatten die Teilnehmenden 674.896 Kilometer erradelt und damit den vierten Platz im Baden-Württemberg-Ranking belegt.
Stuttgart nimmt in diesem Jahr zum vierten Mal an der bundesweiten Umweltaktion STADTRADELN teil. Die Kampagne des Klimas-Bündnisses ruft Städte, Landkreise und Kommunen seit mittlerweile zwölf Jahren dazu auf, gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern für den Klimaschutz und nachhaltige Mobilität in die Pedale zu treten. Im Rahmen eines Wettbewerbs sammeln alle Teilnehmenden so viele geradelte Kilometer wie möglich. Im vergangenen Jahr schwangen sich deutschlandweit über 400.000 Bürgerinnen und Bürger aus 1100 Städten und Gemeinden für die Aktion in den Sattel.

Anmeldung und Teilnahmebedingungen

Wer am STADTRADELN Stuttgart 2020 teilnehmen möchte, kann sich ab sofort online unter www.stadtradeln.de/stuttgart registrieren. Einzige Voraussetzung: Die Radfahrer müssen in Stuttgart wohnen, arbeiten, auf die (Hoch-)Schule gehen, oder einem Verein angehören. Dabei spielt es keine Rolle, wo die Kilometer erradelt werden. Dies kann in- und außerhalb Stuttgarts, auf dem Weg zur Arbeit, aber auch in der Freizeit sein.
Die teilnehmenden Teams tragen ihre gesammelten Kilometer online ein und können gleichzeitig tagesaktuell mitverfolgen, welche Strecken im Aktionszeitraum schon für Stuttgart geradelt wurden, welche Teams ganz vorne liegen und auf welchen Platz Stuttgart im bundesweiten Ranking klettert. Wer kein eigenes STADTRADELN-Team gründen möchte, kann sich auch als Einzelperson einem offenen Team anschließen und Kilometer für die gute Sache sammeln. Im Anschluss an die Kampagne erfolgen Auswertung und Preisverleihungen.

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Virtueller Rundgang durch Weinberge

Info

Da trotz vorsichtiger Lockerungen der Corona-Maßnahmen weiterhin keine Stadtführungen stattfinden können, setzt Stuttgart-Marketing das Konzept der virtuellen Stadtrundgänge mit vier neuen Touren fort.
Einer davon führt auf den Württemberg:

Ab Donnerstag, 21. Mai, ab 18 Uhr werden Interessierte auf www.stuttgart-tourist.de

und dem Youtube-Kanal www.youtube.com/user/smgstuttgart/videos

in die Weinberge rund um die Grabkapelle mitgenommen – dabei kann man es sich Zuhause auf dem Sofa bequem machen.

>> alle virtuellen Stadtführungen >>

Gedreht wurde wieder im 360-Grad-Format. Die ersten kleinen Filme sind gut angekommen: Mit einer Reichweite von bislang rund 190 000 Personen erfreuen sich die im April gezeigten virtuellen Stadtrundgänge nach wie vor großer Resonanz. Deshalb wurde nun eine zweite Reihe aufgelegt. Die neuen Clips zeigen neben den Schönheiten rund um Rotenberg, die Weissenhofsiedlung, den Stuttgarter Westen sowie den Stuttgarter Süden.

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Nah! statt fern – Die Region Stuttgart wartet darauf, entdeckt zu werden

Posted by Klaus on 21st Mai 2020 in Allgemein, Fotos, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Presseinfo Stuttgart-Marketing

Insbesondere die Tourismusbranche hat die Auswirkungen des Coronavirus zu spüren bekommen. Angebot und Nachfrage waren wochenlang nicht vorhanden. Mit den Lockerungen werden derzeit wieder erste Angebote erlebbar gemacht, ein wichtiger Schritt zur neuen Normalität. Mit ihrer Restart-Kampagne „Nah! statt fern“ zeigt die Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH, welche Entdeckungen vor der eigenen Haustüre auf die Bewohner der Region Stuttgart warten.

Gerade jetzt spielen Naherholung und Tagestourismus eine ganz besondere Rolle. Die in der Nähe liegenden touristischen Ziele haben an Wichtigkeit gewonnen und ersetzen so manche Urlaubsreise. Die regionale Marketingkampagne „Nah! statt fern“ nimmt daher ganz gezielt den Tagestouristen in den Blick und wendet sich in der Ansprache an die Einwohner der Region Stuttgart.

„Wir können uns glücklich schätzen, derart viele Angebote in unserer Region vorzufinden. Bei genauerer Betrachtung ist die Region Stuttgart ein perfektes Zusammenspiel mehrerer ganz unterschiedlicher Erlebnisbereiche mit einer jeweils ganz eigenen Atmosphäre. Die Möglichkeiten für Unternehmungen sind nahezu unbegrenzt“, so Armin Dellnitz, Geschäftsführer der Stuttgart-Marketing GmbH und Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH. „Mit unserer neuen Ansprache sollen die Bewohnerinnen und Bewohner ganz gezielt zu unbeschwerten Kurztrips in die Region inspiriert werden und Lust bekommen, Altbekanntes neu zu entdecken.“

Lust auf Natur? Sehnsucht nach Kultur? Appetit auf Genuss? Wild auf Erlebnisse? Neugierig auf Großstadtdschungel? Reif für Tapetenwechsel? Unter diesen Erlebnisbereichen bündelt die neue Themensite www.stuttgart-tourist.de/nah-statt-fern die verfügbaren Angebote aus der Region Stuttgart. Die Seite wird – je nach Lockerung und entsprechenden Coronavorgaben – regelmäßig ergänzt. Stimmungsvolle Bilder, neue Kurzclips und lustmachende Texte laden die Bewohner ein, ihre eigene Region als Tourist zu erleben.

Auch in den Kampagnenmotiven, mit denen in der ganzen Region Stuttgart geworben wird, spiegeln sich die Erlebnisbereiche wider.

Weitere Informationen unter www.stuttgart-tourist.de/nah-statt-fern.

Fotos, Blogarchiv

Gastronomie an der Grabkapelle auf dem Württemberg eingerichtet

Presseinfo

Die neue Gastronomie „1819. Bistro am Wirtemberg“ an der Grabkapelle auf dem Württemberg in Stuttgart ist eröffnet.

Wer die Grabkapelle auf dem Württemberg besucht, kann den Ausblick über das Neckartal nun bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein genießen: Die neue Gastronomie „1819. Bistro am Wirtemberg“ ist eröffnet. Ministerialdirektor Jörg Krauss hat das neue Bistro offiziell an die Pächter übergeben. Die Gastronomie mit Außenterrasse liegt im Erdgeschoss des ehemaligen Psalmistenhauses unterhalb der Kapelle. Im Obergeschoss gibt es eine Catering-Küche für kleine Veranstaltungen.

Offizielle Übergabe des Bistros

„Die Gäste der Grabkapelle Württemberg können sich nun feine Speisen, edle Weine, Kaffee und Kuchen gönnen“, sagte Ministerialdirektor Jörg Krauss bei der offiziellen Übergabe des Bistros. „Ich bin überzeugt, dass sich auch die Menschen rings um den Württemberg über das neue Bistro freuen werden. Den Bistrobetreibern drücke ich in diesen ungewöhnlichen Zeiten die Daumen, wünsche viel Erfolg und einen guten Start.“

Foto, Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg – Auf eine gute Zusammenarbeit: SSG-Geschäftsführer Michael Hörrmann, Ministerialdirektor Jörg Krauss, die Pächter des „1819. Bistro am Wirtemberg“

Das 1819. Bistro am Wirtemberg startete am 14. Mai zunächst mit einem Probebetrieb, einem To-go-Verkauf. Ab 21. Mai öffnet dann auch die Außengastronomie – vorerst unter den Auflagen, die bedingt durch die Corona-Pandemie, ab dieser Woche für die gesamte Gastronomie im Land gelten. Das Bistro hat ab 21. Mai bis zum Saisonende am 1. November 2020 donnerstags bis sonntags und an Feiertagen von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Der Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg hat die Infrastruktur für die Gastronomie im denkmalgeschützten Psalmistenhaus baulich umgesetzt. In den historischen Remisen wurde im Erdgeschoss ein Selbstbedienungskiosk mit Küche als sogenanntes Haus-im-Haus-Modul und eine neue Gästeterrasse eingerichtet. Das Obergeschoss des Psalmistenhauses wurde mit einer Catering-Küche ausgestattet, in der Speisen für kleine Veranstaltungen und Feiern zubereitet werden können.

Pächter der neuen Gastronomie ist das „Collegium Wirtemberg“. Die beiden jungen Rotenberger Mathieu Bubeck und Ina Fischer werden das Bistro betreiben. Der Name der Gastronomie „1819. Bistro am Wirtemberg“ greift das Jahr auf, bis zu dem Königin Katharina in Württemberg lebte und wirkte. Nach ihrem frühen Tod ließ König Wilhelm I. anstelle der Stammburg der Herrscherfamilie die Grabkapelle errichten.

Baumaßnahmen

In den vergangenen fünf Jahren hat das Land insgesamt rund vier Millionen Euro in Baumaßnahmen in der Grabkapelle, an den Außenanlagen und im ehemaligen Priester- und Psalmistenhaus investiert. Neben der neuen Gastronomie wurde beispielsweise im Priesterhaus ein Besucherzentrum eingerichtet.

Die Grabkapelle auf dem Württemberg ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Region Stuttgart. Mit ihrer Lage über den Weinbergen des Neckartals zieht die Grabkapelle viele Menschen an: 2019 besuchten mehr als 47.000 Menschen das Kleinod.

Grabkapelle auf dem Württemberg

Mediathek des Finanzministeriums: Bilder zur honorarfreien Verwendung mit Bildnachweis

Fotos, Blogarchiv, Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg

Das Weinbaumuseum in Uhlbach öffnet wieder

Pressemeldung Stuttgart-Marketing

Das Museum begrüßt ab dem 23. Mai seine Besucher

Aufgrund der Corona-Verordnung war das Weinbaumuseum Stuttgart in Uhlbach seit Mitte März geschlossen. Nun öffnet es wieder seine Türen – ab Samstag, 23. Mai, können die Besucher wieder in die mehr als 2.000-jährige Weinbaugeschichte der Region Stuttgart eintauchen und kulinarische Angebote nutzen.

Die Wiedereröffnung erfolgt selbstverständlich unter Berücksichtigung aller geltenden Vorgaben und Hygienevorschriften: Für die Gäste steht Desinfektionsmittel bereit, ebenso ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes beim Betreten und Verlassen des Museums erforderlich. Im Museum ist nur eine bestimmte Anzahl an Besuchern zugelassen. Bis auf Weiteres werden keine Weinproben und Veranstaltungen stattfinden.

Für das Weinbaumuseum gelten am 23. und 24. Mai sowie am Pfingstwochenende (30. Mai bis 1. Juni) folgende Öffnungszeiten: 11 – 18 Uhr.

Die Öffnungszeiten ab Juni finden sich dann auf der Website des Weinbaumuseums unter www.weinbaumuseum.de.

Foto, Blogarchiv

Weitere vorsichtige Lockerungsschritte 16.05.

Posted by Klaus on 16th Mai 2020 in Allgemein, Fotos, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

INFO

Baden-Württemberg geht einen weiteren vorsichtigen Schritt bei der Lockerung der Corona-Verordnung. Die Kinderbetreuung wird in Richtung eines einge- schränkten Regelbetriebs ausgeweitet. Speise- gaststätten dürfen unter Auflagen wieder öffnen und die Fahrgastschifffahrt darf wieder den Betrieb aufnehmen.

Das Kabinett hat am 16. Mai im Umlaufverfahren die erste Verordnung zur Änderung der Corona-Verordnung beschlossen. Entsprechend der zweiten Stufe des Stufenplans der Landesregierung wird die Kinderbetreuung ausgeweitet in Richtung eines eingeschränkten Regelbetriebs. So sollen neben Kindern, die bereits die erweiterte Notbetreuung besucht haben, auch Kinder mit besonderem Förderbedarf betreut werden. Darüber hinaus können weitere Kinder berücksichtigt werden, abhängig von den räumlichen und personellen Kapazitäten vor Ort. Obergrenze ist dabei die Hälfte der in der Betriebserlaubnis genehmigten Gruppengröße.

Ab dem 18. Mai kann unter Hygieneauflagen und Abstandsgebot auch die Fahrgastschifffahrt wieder betrieben werden, ebenso können Bildungs- einrichtungen jeglicher Art wieder öffnen. Wie bereits vergangene Woche angekündigt, dürfen Speisegaststätten, Cafés und Eisdielen wieder unter Auflagen öffnen.

Für den 29. Mai sieht die Verordnung die Öffnung von Beherbergungsbetrieben, Campingplätzen und Wohn- mobilstellplätzen, sowie von Freizeitparks und für Anbieter von Freizeitaktivitäten vor, auch innerhalb geschlossener Räume. Dafür gelten jeweils Hygieneauflagen und das Abstandsgebot.

Ab dem 2. Juni können dann wieder alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitnessstudios, sowie Tanzschulen und ähnlich Einrichtungen öffnen. Zudem können Schwimm- und Hallenbäder sowie Thermal- und Spaßbäder öffnen, um Schwimmkurse und Schwimmunterricht anzubieten und Prüfungen abzunehmen. Auch für diese Öffnungen gelten Hygieneauflagen und Abstandsgebot.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Wiedereröffnung der Gastronomie, zum Sport, zur Maskenpflicht sowie zum Aufenthalt im öffentlichen und nicht öffentlichen Raum

Corona-Verordnung des Landes

Alle Infos rund um Corona in Baden-Württemberg

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Eilantrag gegen Auflagen zur Durchführung einer Demonstration in Stuttgart am 16.05.2020 abgelehnt.

Posted by Klaus on 15th Mai 2020 in Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Info LHS

Die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts Stuttgart hat mit Beschluss vom 15.05.2020 einen Eilantrag des Veranstalters einer für den 16.05.2020 angemeldeten Demon- stration auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart gegen von der Landeshauptstadt Stuttgart verfügte Auflagen abgelehnt (Az.: 5 K 2334/20). Die angegriffene Begrenzung der Teilnehmerzahl auf 5.000 Personen sowie die Verpflichtung zum Tragen einer nicht-medizinischen Alltagsmaske oder einer vergleichbaren Mund-Nasen-Bedeckung für die einzusetzenden Ordner sind aller Voraussicht nach rechtmäßig.

Der Antragsteller hatte eingewandt, eine größere Anzahl an Teilnehmern erhöhe das Infektionsrisiko nicht, solange die von der Landeshauptstadt Stuttgart geforderte Mindestfläche von 6,25 qm pro Teilnehmer eingehalten werde. Vor diesem Hintergrund könne bei einer Vergrößerung der Versammlungsfläche auch eine größere Anzahl an Teilnehmern zugelassen werden. Das daneben angeordnete Tragen einer Alltagsmaske oder sonstigen Mund-Nasen-Bedeckung durch die Ordner sei nach der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg nur dann erforderlich, wenn der Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen nicht eingehalten werde. Solange dieser Abstand jedoch gewahrt sei, könne das Tragen einer Alltagsmaske oder einer vergleichbaren Mund-Nasen-Bedeckung nicht gefordert werden.

Diese Einschätzungen teilt die Kammer nicht. Sie hat in ihrer Entscheidung ausgeführt, eine verlässliche Einhaltung der Abstände erweise sich als umso problematischer, je mehr Teilnehmer die Demonstration habe. So sei dies bei einer Begrenzung auf 5.000 Teilnehmer bei einer früheren Demonstration gelungen, in der vergangenen Woche bei 10.000 Teilnehmern hingegen nicht. Auch könne nicht davon ausgegangen werden, dass die Demonstrationsteilnehmer während der gesamten Dauer der Versammlung auf den ihnen zugewiesenen Plätzen blieben. Zwangsläufig komme es zu Begegnungen, die mit steigender Teilnehmerzahl häufiger würden. Schließlich müsse die An- und Abreise der Teilnehmer in den Blick genommen werden, die nach den Erfahrungen der vergangenen Demonstrationen zu einem großen Teil mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolge. Insbesondere bei der Abreise in größeren Gruppen könnten die Abstände nicht mehr eingehalten werden.

Die Verpflichtung zum Tragen einer nicht-medizinischen Alltagsmaske oder einer vergleichbaren Mund-Nasen-Bedeckung sei ebenfalls nicht zu beanstanden. Die den Ordnern zukommende Aufgabe, für die Einhaltung des Mindestabstands unter den Demonstrationsteilnehmern zu sorgen, werde zwangsläufig dazu führen, dass sich diese des Öfteren und über einen längeren Zeitraum anderen Personen auf unter 1,5 m annähern müssten. Insbesondere im Rahmen der Einlasskontrollen erscheine es unrealistisch, dass der Mindestabstand gewahrt werden könne. Spontanbegegnungen im öffentlichen Raum, bei denen die Corona-Verordnung auch bei erzwungener Unterschreitung des Mindestabstands keine Maskenpflicht vorsehe, seien mit dem Einsatz der Ordner nicht vergleichbar, bestehe deren Aufgabe gerade darin, mit den Demonstrationsteilnehmern in Kontakt zu treten. Der Vorschlag des Antragstellers, die Ordner könnten eine entsprechende Mund-Nasen-Bedeckung aufziehen, sobald sie sich anderen Personen annäherten, sei aufgrund der Dynamik des Geschehens und des möglicherweise erforderlichen schnellen Handelns zur Infektionsvorbeugung nicht geeignet.

Gegen diesen Beschluss ist die Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim gegeben, die innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntgabe der Entscheidung einzulegen ist.

Quelle: Verwaltungsgericht Stuttgart