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Alternative Stadtrundfahrt „Auf den Spuren des Dritten Reiches – Jugend im Nationalsozialismus“

Pressemitteilung

 

Alternative Stadtrundfahrt

„Auf den Spuren des Dritten Reiches

Jugend im Nationalsozialismus“

22.03.2015

 

Das Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus am Alten SchloßBei dieser Stadtrundfahrt wird speziell auf die Situation Jugendlicher in Stuttgart während des Nationalsozialismus eingegangen werden. Welche Rolle spielte HJ und BDM und gab es Möglichkeiten außerhalb der Organisationen die Freizeit zu verbringen? Wie sah der Schulunterricht aus und mussten alle Lehrer Mitglied einer nationalsozialistischen Organisation sein? Außerdem wird es um die Frage gehen, wie Jugendliche den Krieg erlebten. Neben der Beantwortung dieser Fragen wird auch „Jugendlicher Widerstand“ anhand der Gruppe G und der Swing Jugend eine zentrale Rolle während der Rundfahrt einnehmen.

Die Rundfahrt wird von Mitgliedern des Arbeitskreises „Antifaschistische Stadtrundfahrten und Stadtrundgänge“ des Stadtjugendring Stuttgart e.V. begleitet und moderiert.

Leitung                                              Janka Kluge
Termin                                              Sonntag, 22. März 2015
Abfahrt                                             14:00 Uhr
Dauer                                                ca. 3,5 Stunden.
Treffpunkt                                        Karlsplatz
Kosten                                               10 Euro pro Person, ermäßigt 5 Euro Jugendliche
Veranstalter/Anmeldung:             Stadtjugendring Stuttgart e.V.
Junghansstr. 5
70469 Stuttgart
Tel.: 0711/23726-31
Fax.: 0711/23726-90
Email.: alexander.schell(at)sjr-stuttgart.de

Homepage                                       www.stadterkundungen-stuttgart.de

Das Angebot richtet sich sowohl an Jugendliche als auch an Erwachsene!

Anmeldungen
Wegen begrenzter Teilnehmerzahl sind Anmeldungen erbeten!!!

Zum Hintergrund
Seit 1980 bietet der Stadtjugendring Stuttgart e.V. „Antifaschistische Stadtrundfahrten“ an. Begleitet wurden diese Fahrten früher von Zeitzeug/innen, aufgrund ihres hohen Alters und gesundheitlicher Beschwerden können die Zeitzeug/innen die Stadtrundfahrten nicht mehr begleiten.

Im Herbst 1999 hat sich im SJR ein Arbeitskreis gegründet, der sich mit der Weiterentwicklung der Stadtrundfahrten auseinandersetzt und auf Dauer das Angebot der Stadtrundfahrten sichert.

Ziel dieser Fahrten bleibt die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Eine Auseinandersetzung, die die historischen und politischen Gegebenheiten beleuchtet und die nationalsozialistische Zeit als ein Kapitel der Geschichte betrachtet, dessen Aufarbeitung längst nicht abgeschlossen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Schell
Bildungsreferent
Jugendpolitik / polit.-hist. Jugendbildung / Pressearbeit

Foto, Blogarchiv

Online-Portal zur Geschichte des Nationalsozialismus im Südwesten

Posted by Klaus on 10th Januar 2015 in Allgemein

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat gemeinsam mit den Vorsitzenden der Historikerkommission des Forschungsprojekts „Geschichte der Landesministerien in Baden und Württemberg in der Zeit des Nationalsozialismus“, Prof. Dr. Wolfram Pyta (Universität Stuttgart) und Prof. Dr. Edgar Wolfrum (Universität Heidelberg), ein begleitendes Online-Portal des Forschungsprojekts der Öffentlichkeit vorgestellt und freigeschaltet.

„Mit dem Portal als ein Bestandteil digitaler Kommunikation schaffen wir die breite öffentliche Reichweite, die eine aufgeklärte Erinnerungskultur in der Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit benötigt“, sagte Bauer.

Mit dem Online-Portal verfolge die das Forschungsprojekt bearbeitende Historikerkommission den ‚Public-History‘ genannten Ansatz, das in der Öffentlichkeit vorhandene Interesse an der Erforschung der NS-Geschichte der Landesministerien projektbegleitend zu aktivieren und gezielt in den wissenschaftlichen Arbeitsprozess einzubeziehen, so die Ministerin.

„Public History gewährt Einblicke in die Werkstatt dieses Projekts, und beweist auf diese Weise auch, dass Wissenschaft kein Elfenbeinturm ist. Das Online-Portal ist ein Angebot an die historisch interessierte Öffentlichkeit und will zu einem Austausch zwischen Geschichtswissenschaft und Öffentlichkeit anregen“, sagte Prof. Wolfrum.

„Mit dem Portal wollen wir die Öffentlichkeit  über Zwischenergebnisse des Projekts informieren. Da es sich bei den online präsentierten Funden nicht um Endresultate des gerade begonnenen Projekts handelt, besteht für Nutzer die Gelegenheit, das Projektteam mit sachdienlichen Hinweisen und im Idealfall sogar mit noch in Privatbesitz befindlichen Dokumenten zu unterstützen, die in den Forschungsprozess einfließen könnten“, ergänzte Prof. Pyta.

Der von dem Portal ausgehende Impuls richte sich insbesondere auch an Schulen, so Bauer, Pyta und Wolfrum. Geschichte sei Aufklärung, und Aufklärung brauche Reichweite, die nur über die Öffentlichkeit ausreichend hergestellt werden könne. Das Wissenschaftsministerium stellt für die Realisierung des Portals und den damit verfolgten Public-History-Ansatz 80.000 Euro zur Verfügung. Die Finanzierung des Projektes selbst erfolgt über eine Zuwendung der Baden-Württemberg Stiftung in Höhe von 1,45 Millionen Euro für eine dreijährige Projektlaufzeit bis 2017. „Die Baden-Württemberg Stiftung freut sich, dass mit der Freischaltung der Internetseite die Öffentlichkeit aktiv in die Untersuchungen mit einbezogen werden kann. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung einer geschichtsbewussten demokratischen Zivilgesellschaft in unserem Land“, sagte Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung.

Die  Historikerkommission hat sich zum Ziel gesetzt, eine umfassende kulturgeschichtliche Aufarbeitung des Selbstverständnisses und der Handlungsprinzipien der damaligen Ministerialverwaltung sowie des Wechselverhältnisses zwischen Bürokratie und politischer Entscheidungsfindung vorzunehmen. Das Forschungskonzept soll Baden-Württemberg auf einem wichtigen international anschlussfähigen Forschungsfeld eine Vorreiterrolle sichern und zugleich einen wichtigen Beitrag zur europäischen Bürokratiegeschichte leisten.

Für die Landesregierung sei dieses anspruchsvolle Forschungsprojekt von immenser Bedeutung, da dabei die Rolle der institutionellen Vorläufer der heutigen Landesministerien systematisch untersucht und historisch bewertet werde, so Bauer. „Das Land selbst macht sich damit ehrlich vor seiner Geschichte und bekennt sich zur bleibenden historischen Verantwortung seiner Institutionen.“

Geschichte der Landesministerien in Baden und Württemberg in der Zeit des Nationalsozialismus

Stadtrundgang: Frauen im Nationalsozialismus

Pressemitteilung

Der Stadtjugendring Stuttgart bietet zum Ende der Sommerferien am 13.9.2014 den alternativen Stadtrundgang zum Thema „Frauen in der NS Zeit“ an.

Bei diesem Rundgang durch die Innenstadt von Stuttgart werden Orte besucht, die an das Leben von Frauen in nationalsozialistischer Zeit erinnern. Dabei werden immer wieder Rückgriffe auf die Zeit vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten gemacht, um die Veränderungen im Leben dieser Frauen zu verdeutlichen.

Hören Sie über das Leben und die Schicksale von Jüdinnen in Stuttgart, über Frauen, die sich dagegen wehrten, aus Machtpositionen ausgeschlossen zu werden, und über die Beteiligung von Frauen am Widerstand gegen die Nationalsozialisten.

Leitung Claudia Weinschenk

Termin Samstag, 13. September 2014

Beginn 14 Uhr

Dauer ca. 2 Stunden

Treffpunkt Hospitalstraße 36 (bei der Synagoge)

Kosten 7 EUR für Erwachsene

5 EUR für Schüler und Studenten

Anmeldungen: Claudia Weinschenk, Tel. 0711 / 4898727,

E-Mail: geschichts-ver-fuehrungen(at)web.de.

Veranstalter: Stadtjugendring Stuttgart e.V.
Junghansstr. 5
70469 Stuttgart
Tel.: 0711/23726-31
Fax.: 0711/23726-90
Email.: alexander.schell@sjr-stuttgart.de
Treffpunkt: Hospitalstr. vor der Synagoge

Das Angebot richtet sich sowohl an Jugendliche als auch an Erwachsene!

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Schell
Bildungsreferent – Jugendpolitik / polit.-hist. Jugendbildung / Pressearbeit

Alternative Stadtrundfahrt „Auf den Spuren des Dritten Reiches; Jugend im Nationalsozialismus am 29.03.2014“

Pressemitteilung

Alternative Stadtrundfahrt: „Auf den Spuren des Dritten Reiches Jugend im Nationalsozialismus“ am 29.03.2014

Bei dieser Stadtrundfahrt wird speziell auf die Situation Jugendlicher in Stuttgart während des Nationalsozialismus eingegangen werden. Welche Rolle spielte HJ und BDM und gab es Möglichkeiten außerhalb der Organisationen die Freizeit zu verbringen? Wie sah der Schulunterricht aus und mussten alle Lehrer Mitglied einer nationalsozialistischen Organisation sein? Außerdem wird es um die Frage gehen, wie Jugendliche den Krieg erlebten und ob die Landverschickung für alle Jugendlichen galt. Neben der Beantwortung dieser Fragen wird auch „Jugendlicher Widerstand“ anhand der Gruppe G und der Swing Jugend eine zentrale Rolle während der Rundfahrt einnehmen.

Die Rundfahrt wird von Mitgliedern des Arbeitskreises „Antifaschistische Stadtrundfahrten und Stadtrundgänge“ des Stadtjugendring Stuttgart e.V. begleitet und moderiert.

Leitung                                Janka Kluge
Termin                                Samstag, 29. März 2014
Abfahrt                                14:00 Uhr
Dauer                                        ca. 3,5 Stunden.
Treffpunkt                                Karlsplatz
Kosten                                10 Euro pro Person, ermäßigt 5 Euro Jugendliche
Veranstalter/Anmeldung:        Stadtjugendring Stuttgart e.V.
Junghansstr. 5
70469 Stuttgart
Tel.: 0711/23726-31
Fax.: 0711/23726-90
Email.: alexander.schell(at)sjr-stuttgart.de
www.stadterkundungen-stuttgart.de

Das Angebot richtet sich sowohl an Jugendliche als auch an Erwachsene!

Anmeldungen
Wegen begrenzter Teilnehmerzahl sind Anmeldungen erbeten!!!

Zum Hintergrund
Seit 1980 bietet der Stadtjugendring Stuttgart e.V. „Antifaschistische Stadtrundfahrten“ an. Begleitet wurden diese Fahrten früher von Zeitzeug/innen, aufgrund ihres hohen Alters und gesundheitlicher Beschwerden können die Zeitzeug/innen die Stadtrundfahrten nicht mehr begleiten.
Im Herbst 1999 hat sich im SJR ein Arbeitskreis gegründet, der sich mit der Weiterentwicklung der Stadtrundfahrten auseinandersetzt und auf Dauer das Angebot der Stadtrundfahrten sichert.
Ziel dieser Fahrten bleibt die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Eine Auseinandersetzung, die die historischen und politischen Gegebenheiten beleuchtet und die nationalsozialistische Zeit als ein Kapitel der Geschichte betrachtet, dessen Aufarbeitung längst nicht abgeschlossen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Schell
Bildungsreferent
Jugendpolitik / polit.-hist. Jugendbildung / Pressearbeit

Stadtjugendring Stuttgart, Rundfahrt: Auf den Spuren des Dritten Reiches -Jugend im NS, 02.07.2016

Terminhinweis

K-StaufenbergplatzStadtrundfahrt: Auf den Spuren des Dritten Reiches Jugend im Nationalsozialismus 02.07.2016

Bei dieser Stadtrundfahrt wird speziell auf die Situation Jugendlicher in Stuttgart während des Nationalsozialismus eingegangen werden. Welche Rolle spielten HJ und BDM und gab es Möglichkeiten außerhalb der Organisationen die Freizeit zu verbringen? Wie sah der Schulunterricht aus und mussten alle Lehrer Mitglied einer nationalsozialistischen Organisation sein? Außerdem wird es um die Frage gehen, wie Jugendliche den Krieg erlebten und ob die Landverschickung für alle Jugendlichen galt. Neben der Beantwortung dieser Fragen wird auch „Jugendlicher Widerstand“ anhand der Gruppe G und der Swing Jugend eine zentrale Rolle während der Rundfahrt einnehmen.

Die Rundfahrt wird von Mitgliedern des Arbeitskreises „Antifaschistische Stadtrundfahrten und Stadtrundgänge“ des Stadtjugendring Stuttgart e.V. begleitet und moderiert.

Leitung Janka Kluge

Termin Samstag, 02. Juli 2016
Abfahrt 14:00 Uhr
Dauer ca. 3,5 Stunden.
Treffpunkt Mahnmal am Stauffenbergplatz
Kosten 10 Euro pro Person, ermäßigt 5 Euro Jugendliche
Veranstalter/Anmeldung: Stadtjugendring Stuttgart e.V.
Junghansstr. 5
70469 Stuttgart
Tel.: 0711/23726-31
Fax.: 0711/23726-90
Email.: alexander.schell@sjr-stuttgart.de

Das Angebot richtet sich sowohl an Jugendliche als auch an Erwachsene!

Anmeldungen: Wegen begrenzter Teilnehmerzahl sind Anmeldungen erbeten!!!

Alexander Schell
Bildungsreferent, Polit.-hist. Jugendbildung

Foto, Blogarchiv

Stadtrundgang „Der Haken am Kreuz“ 8.5.16, 14 Uhr

Terminhinweis des Stadtrundgang des Stadtjugendrings Stuttgart e.V.

„Der Haken am Kreuz“

Sonntag 08.05.2016, 14 Uhr + 02.10.2016 14 Uhr und für Gruppen auf Anfrage

St.EberhardDas Ziel des Stadtrundgangs ist eine Auseinandersetzung, die die historischen, kirchlichen und politischen Gegebenheiten beleuchtet und die nationalsozialistische Zeit (1933-1945) als ein Kapitel betrachtet, dessen Aufarbeitung längst nicht abgeschlossen ist.

Wir wollen an historischen Orten in der Innenstadt an Menschen erinnern, Geschichten beleuchten und Positionen diskutieren. Dabei soll keine umfassende Aufarbeitung der Geschichte entstehen, sondern es soll in Schlaglichtern die Rolle der Kirchen im Nationalsozialismus entdeckt werden. Waren die Kirchen Täter und/oder Verfolgte? Übernehmen sie Mitverantwortung für das Unrecht? Wie positionieren sie sich heute zu Themen wie Frieden und Gerechtigkeit, Flucht und Fluchtursachen, Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus?

Anhand der historischen Betrachtungen sollen Fragen provoziert werden, die den Blick auf die heutige Entwicklungen in der Gesellschaft und der Politik schärfen und Impulse geben, um sich eine eigene Meinung zu bilden.

Der Haken soll zum Nachdenken anregen und das Kreuz soll uns mahnen.

„Die Jungen sind nicht verantwortlich für das was damals geschah.

Aber sie sind verantwortlich für das, was in der Geschichte daraus wird.“

Richard v. Weizsäcker (1985)

Der Rundgang wird von Mitgliedern des SJR-Arbeitskreises begleitet und moderiert.

Treffpunkt: 14:00 Uhr, St. Eberhard, Königstraße 5 Stuttgart (Eingangshalle zur Kirche)

Leitung: Harald Hellstern
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Route: St. Eberhard / Schlossplatz / Schillerplatz / Altes Schloss / Mahnmal / Bohnenviertel / Marktplatz / Stiftskirche
Kosten: 5,00 € Schüler / 7,00 € Erwachsene

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl sind Anmeldungen zwingend erforderlich!!!

Anmeldungen (nach Möglichkeit per Mail):

Stadtjugendring (SJR) Stuttgart, Junghansstr. 5, 70469 Stuttgart

Alexander Schell Mail: alexander.schell@sjr-stuttgart.de
Internet: www.stadterkundungen-stuttgart.de
Tel.: 0711/ 23726-31

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Schell
Bildungsreferent
Polit.-hist. Jugendbildung

Foto, Blogarchiv

Stadtrundfahrt Jüdisches Leben 24.4.16, 14 Uhr

Terminhinweis

Jüdisches Leben – Stadtrundfahrt 24.04.2016

“Sieben Jahrhunderte sind es, in denen sich jüdisches Schicksal in Stuttgart abspielt. Wie in jeder Geschichte, gibt es auch hier ein Auf und ein Ab, doch erscheinen die Senkungen tiefer und die Hebungen seltener (…)” Maria Zelzer

K-StaufenbergplatzMit der Stadtrundfahrt begeben wir uns auf die Spuren jüdischer Geschichte in Stuttgart. Besucht werden historische Stätten, die verbunden sind mit den Lebens- und Leidensgeschichten der Stuttgarter Jüdinnen und Juden in der Zeit des Nationalsozialismus, die von Verfolgung und Widerstand, von Anpassung und Zivilcourage berichten.

Die Route führt uns u.a. zu einem jüdischen Friedhof (hier müssen Männer eine Kopfbedeckung tragen), zu Orten, an denen einmal jüdische Einrichtungen standen oder Juden vor 1945 lebten, und an den Ort, an dem die Deportation der württembergischen Juden 1941 begann.

Leitung Sigrid Brüggemann und Roland Maier

Termin Sonntag, 24. April 2016
Abfahrt 14 Uhr, männliche TN bitte an Kopfbedeckung denken
Dauer 4 Stunden
Treffpunkt Mahnmal am Stauffenbergplatz

Kosten 10 EUR pro Person, ermäßigt 5 Euro für Jugendliche
Veranstalter/Anmeldung: Stadtjugendring Stuttgart e.V.

Junghansstr. 5
70469 Stuttgart
Tel.: 0711/23726-31
Fax.: 0711/23726-90
Email.: alexander.schell@sjr-stuttgart.de
sjr-stuttgart.de

Das Angebot richtet sich sowohl an Jugendliche als auch an Erwachsene!

Anmeldungen: Wegen begrenzter Teilnehmerzahl sind Anmeldungen erbeten!!!

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Schell
Bildungsreferent, Polit.-hist. Jugendbildung

Foto, Blogarchiv

Erinnerung an die Ermordung psychisch kranker und behinderter Menschen

Posted by Klaus on 27th Januar 2016 in Allgemein

Bus GrafenauSozialministerin Katrin Altpeter hat der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Auf einer Gedenkveranstaltung im Zentrum für Psychiatrie (ZfP) in Winnenden erinnerte sie insbesondere an die Ermordung der über 10.500 psychisch kranken und behinderten Menschen, an der im Südwesten neben staatlichen Stellen auch die damaligen Heim- und Pflegeanstalten beteiligt waren.

„Die gewissenlose und industriell betriebene Ermordung von Millionen von Menschen durch die Nationalsozialisten war der größte Zivilisationsbruch der Geschichte. Wir alle sind aufgefordert, dafür zu sorgen, dass sich so etwas niemals wiederholt“, sagte Altpeter.

Die Ministerin betonte, wie wichtig die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit für die Gegenwart sei. „Es ist unsere Aufgabe, aus der Beschäftigung mit dieser dunklen Vergangenheit Deutschlands Lehren zu ziehen, die nicht nur uns, sondern auch künftigen Generationen Orientierung geben. Die Beschäftigung mit dem Thema in unseren Schulen, Berufsschulen und Universitäten, der Besuch von ehemaligen Konzentrationslagern, Gedenkveranstaltungen und Denkmäler und Mahnmale – das alles hält nicht nur die Erinnerung an die Opfer wach, sondern schärft auch unser Bewusstsein für viele ethische Fragestellungen der heutigen Zeit.“

Altpeter wies darauf hin, dass neben der zentralen Gedenkfeier in Winnenden auch an anderen Zentren für Psychiatrie im Land Veranstaltungen sattfinden, bei denen der Opfer gedacht wird.

gra1Ermordung von 70.000 psychisch kranke und behinderte Menschen

Auf Grund des so genanntem „Euthanasie-Erlasses“ von 1939 wurden im Deutschen Reich 1940/41 im Rahmen der so genannten „Aktion T4“ (benannt nach der eigens hierfür in der Tiergartenstraße 4 in Berlin eingerichteten Behörde) über 70.000 psychisch kranke und behinderte Menschen ermordet. Im baden-württembergischen Grafeneck fielen der Aktion über 10.600 Menschen zum Opfer. Die „Aktion T4“ wurde von den Nazis ideologisch als „Euthanasie“ und als „Aktion Gnadentod“ verbrämt und mit rassenhygienischen und ökonomischen Argumenten begründet.

Quelle, Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren

Fotos, Blogarchiv

Stadtjugendring Stuttgart organisiert Stadtrundfahrt „Jüdisches Leben“

Stadtjugendring Stuttgart organisiert Stadtrundfahrt „Jüdisches Leben“

Das Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus am Alten SchloßDer Stadtjugendring Stuttgart führt am Sonntag, den 19.4.2015 eine Stadtrundfahrt zum Thema „Jüdisches Leben in Stuttgart“ durch. Die Stadtrundfahrt wird die Spuren jüdischen Lebens in Stuttgart aufzeigen. Besucht werden daher historische Stätten, die mit den Lebens- und Leidensgeschichten der Stuttgarter Jüdinnen und Juden in der Zeit des Nationalsozialismus verbunden sind.

Die Route führt unter anderen zu einem jüdischen Friedhof und zu Orten an denen einmal jüdische Einrichtungen standen oder Menschen jüdischen Glaubens vor 1945 lebten.

Leitung: Sigrid Brüggemann und Roland Maier

Termin: Sonntag, 19. April 2015

Abfahrt: 14 Uhr am Karlsplatz, männliche TN bitte an Kopfbedeckung denken

Dauer: ca. 4 Stunden

Kosten 10 EUR pro Person, Jugendliche 5 Euro

Veranstalter/Anmeldung: Stadtjugendring Stuttgart e.V.
Junghansstr. 5
70469 Stuttgart
Tel.: 0711/23726-31
Fax.: 0711/23726-90
email.: alexander.schell(at)sjr-stuttgart.de

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl sind Anmeldungen erbeten!

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Schell
Bildungsreferent
Jugendpolitik / polit.-hist. Jugendbildung / Pressearbeit

Calwer Erinnerungen an die Kriegszeiten

Posted by Klaus on 3rd April 2015 in Allgemein

Pressemitteilung – Stadt Calw

Vor 70 Jahren lag Europa in Schutt und Asche, die seelischen und moralischen Verwüstungen waren immens. Vor 100 Jahren, 1915, nahmen die Schlachten des Ersten Weltkrieges immer grausamere und apokalyptischere Dimensionen an. Die laufende Veranstaltungsreihe „2015 1945 1915 erinnern Calw“ richtet den Blick nach Calw, die Menschen und ihr Erleben.

In Gedenken an die Kriegszeiten, die Wege, die dorthin führten und die unzähligen Opfer von Gewalt und Verfolgung bieten die Evangelische Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald, die vhs Calw und das Archiv und die Musikschule der Stadt Calw die Veranstaltungsreihe gemeinsam noch bis Ende November an. Dabei sollen nicht nur Vor-träge das Geschehen und seine Folgen veranschaulichen und eine Annäherung an die Katastrophen des 20. Jahrhundert möglich machen. Weitere Formen der Erinnerung bieten ein szenischer Rundgang, die Erzählung von Zeitzeugen, Konzerte und ein Gottesdienst. So soll die Reihe nicht nur Informationen vermitteln, sondern zum Nach- und Umdenken anregen und Anstöße geben für die weitere Beschäftigung mit dem Thema Krieg und Gewalt und deren Folgen. Unter anderem beschäftigt sich eine Veranstaltung mit dem Thema „Calw und der Nationalsozialismus“, ein szenischer Rundgang führt an die „Orte der Diktatur in Calw“ und die Aurelius Sängerknaben laden zum Konzert „Media vita in mors sumus“.

Das gesamte Programm ist zu finden unter www.eb-schwarzwald.de