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Tag des offenen Denkmals – Verein Württembergische Schwarzwaldbahn Weil der Stadt Calw

Veranstaltungsort: Eisenbahnmuseum Stellwerk I

Programmpunkt im Rahmen zum „Tag des offenen Denkmals“ 8. September 2018 von 11:00 bis 17:00

Besichtigung der im Aufbau befindlichen Museumsanlage der WSB. Zu jeder halben Stunde Führung durch das 140 Jahre alte Stellwerk mit Erläuterung der Technik.

calw.de/de/Buerger-Service/Aktuelles/Veranstaltungen/Veranstaltung? und www.unsere-schwarzwaldbahn.de

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Neues auf dem Spielemarkt – „Wir bauen die Schwarzwaldbahn“

Posted by Klaus on 7th Juni 2019 in Heckengäu, In und um Gablenberg herum

Pressemitteilung – Böblingen/Renningen/Calw: Ein satirisches neues Bahn-Spiel

Ein Spiel für alle Spielverderber aus dem Landkreis Böblingen zwischen 8 und 99 Jahren

Auf eine interessante Neuerscheinung auf dem Spielmarkt weist die Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn in einer Pressemitteilung hin. Die Malefiz-Adaption bringt der Junge Spiele Verlag „Denk mal!“ heraus. Ausgangslage ist die geplante Wiederinbetriebnahme der Württembergischen Schwarzwaldbahn von Calw nach Renningen unter dem Produktname Hermann-Hesse-Bahn.
Der Landkreis Calw, der durch eine grüne Spielfigur dargestellt wird, versucht auf dem Spielplan die Strecke von Calw nach Renningen mit dem Würfel zu bewältigen. Doch bis zu vier Mitspieler wollen dies verhindern.

Treffpunkt: Bahnhof RenningenDa ist zunächst die Stadt Renningen, die mit allen Mitteln versucht, den Anschluss des Nachbarkreises an die Landeshauptstadt zu torpedieren. Dazu vefügt sie über die aus dem Malefiz bekannten Blockadesteine, von denen sie bei jedem Zug den Calwern einen in den Weg legen kann. Die Calwer können den Stein nur wegräumen, wenn sie direkt auf das Feld kommen. Die Blockade des Calwer Zuges hat für die verkehrsgeplagten Renninger aber einen Preis: Für jeden Stein, der den Calwern durch Renningen in den Weg gelegt wird, wird auf einem Kreis rund um Renningen ein Auto platziert. Dies symbolisiert die Blechlawine, die sich jeden Tag aus dem Schwarzwald den Weg nach Stuttgart bahnt. Wenn sich der Autokreis um Renningen geschlossen hat, ist die Rankbachstadt am Verkehr erstickt.

Ein weiterer Gegenspieler ist der Naturschutzbund, der die Wiedernutzung der Bahntunnels verhindern will, weil sich dort jetzt Fledermäuse angesiedelt haben. Der Nabu kann eine Fledermaus direkt vor die Calwer Figur stellen. Das Besondere: Die Fledermaus kann nicht aus
dem Feld geschlagen werden, sondern muss vom Landkreis Calw wegverhandelt werden.
Doch auch diese Blockade hat ihren Preis: Für jeden Spielzug, in dem der Nabu auf die Angebote aus Calw für Ausweichplätze für die Fledermäuse nicht eingeht, stirbt ein anderes Tier auf den Straßen nach Calw, weil der Autoverkehr immer mehr zunimmt.

So türmen sich über kurz oder lang tote Frösche, Hunde, Igel, Füchse und anderes Getier vor dem Nabu-Spieler: keine wirklich tolle Situation für einen Naturschutzbund. Es gibt noch zwei weitere Mitspieler. Eine schwarze Figur steht am Rand, genannt NOPy, mit einem Aufkleber einer russischen Großdiesellokomotive am Revers. NOPy schreibt jede Runde einen unsinnigen Lesebrief gegen die Bahn. Die Randfigur stößt bei jedem Leserbrief eine kleine Autoabgas-Wolke aus, die über die Renninger Spielfigur hinweg zieht. Ansonsten hat sie keine Funktion.

Dann gibt es als vierten Gegenspieler den Landkreis Böblingen. Dieser schreibt in jeder Runde einen Brief an den Spieleherausgeber und will die Regeln ändern. Die Bahn solle – wenn es nach Böblingen geht – nur bis Weil der Stadt fahren. Durchsetzen kann sich der Kreis Böblingen allerdings nur, wenn alle Mitspieler einverstanden sind. Doch warum sollten sie?

Der Landkreis Calw hat allerdings nicht nur Gegenspieler, sondern auch einen Verbündeten: Die Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn aus dem Landkreis Böblingen versucht der Bahn den Weg zu ebnen. In jeder Spielrunde kann sie der Bahn mit einer Aktion helfen. Sie kann alternativ einen Stein der Stadt Renningen aus dem Weg räumen, sie kann dem Nabu ein zweites totes Tier vor die Haustüre legen. Sie kann der schwarzen Spielfigur ein Hütchen überstülpen, das der Geruch nicht mehr so wahrnehmbar ist, oder sie kann versuchen, den Landkreis Böblingen davon zu überzeugen, mitzubauen statt an den Regeln herumzunörgeln. Sie muss sich allerdings in jeder Runde für eine Aktion entscheiden.

Spielziel und Ausgang: Entweder gewinnt der Landkreis Calw, in dem er Renningen erreicht, oder die Stadt Renningen verliert, weil sie im Verkehr erstickt ist. Für Spannung ist also gesorgt.
Bei weniger als sechs Spielern kann ein Spieler auch zwei oder mehr Funktionen übernehmen. Das Spiel gilt als pädagogisch wertvoll. Die Bürgeraktion Unserer Schwarzwaldbahn hat für bestimmte Personen im Landkreis jeweils ein Freiexemplar reserviert.

Freundliche Grüße

Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn (B.A.U.S.)
Bahnverbindung CalwRenningen (- Stuttgart)
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Hans-Joachim Knupfer

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Unsere Beiträge hierzu: Schwarzwaldbahn und Hesse-Bahn

Mittelfristiger Ausbau der Schwarzwaldbahn rückt näher

Perspektive für Metropolexpress nach Renningen, Weil der Stadt und Calw

Calw/Weil der Stadt/Renningen | Durch den Vorstoß von Verkehrsminister Winfried Hermann, auch die Bahnstrecke zwischen Weil der Stadt und Calw zu elektrifizieren, sieht sich die Bürgeraktion Schwarzwaldbahn in zwei Punkten bestätigt: Das beschlossene Konzept für die Hermann-Hesse-Bahn bleibe damit unverändert aktuell, auch hinsichtlich der Elektromobilität auf Schienen. Und für die später mögliche Ausbaustufe, den Metropolexpress zwischen Calw, Renningen und Stuttgart, eröffne sich eine noch bessere Perspektive.

„Wir freuen uns über den Vorstoß des Verkehrsministeriums, dass die ganze Schwarzwaldbahn von Stuttgart bis Calw elektrisch betrieben werden soll“, sagt Erwin Eisenhardt (Renningen) von der Bürgeraktion. Das zeige, „dass die bessere Bahnanbindung von Renningen, Weil der Stadt und Calw mit der Landeshauptstadt von der Landespolitik positiv begleitet wird.“ Gleichzeitig bestätige sich damit, dass das vom Kreis Calw verfolgte Konzept der Hermann-Hesse-Bahn zwischen Calw und Renningen inhaltlich und zeitlich richtig sei: „Das ist die einzige realistische, wirtschaftliche und kurzfristig umsetzbare Form der Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Calw und Weil der Stadt“, so Eisenhardt: „Die Kommunen im Kreis Calw haben diese längst beschlossen, eine andere baureife Planung gibt es nicht, und sie ist auch nicht absehbar.“ Die von Minister Hermann genannte Vorstellung einer Elektrifizierung bis 2025  sei von Optimismus geprägt, aber nicht von konkreten Aussichten. Daher dürfe darauf nicht gewartet werden. Auch auf der Hermann-Hesse-Bahn sei elektrischer Betrieb jedoch bereits weit vorher möglich, in Form der Wasserstoffzüge, die ein niedersächsischer Hersteller inzwischen in Hessen teste.

Alle anderen Überlegungen – etwa wie die einer S-Bahn nach Calw – seien wesentlich komplizierter und machten die Betriebsabwicklung schwieriger. Die S-Bahn sei daher bereits 2012 abgelehnt worden – von den zuständigen Gremien in Stuttgart. Dies habe seinen Grund, denn eine S-Bahn sei nicht das geeignete Verkehrsmittel für das ‚Calwer Nordschwarzwaldnetz‘ mit der Anbindung an die Nagoldtalbahn. Das S-Bahn-System sei sowieso bereits überlastet und verspätet. Daher sei der Einsatz auf der langen eingleisigen Strecke nach Calw auch aus fachlicher Sicht abzulehnen: „Wir wollen, dass die S 6 pünktlich bleibt“, wie Erwin Eisenhardt feststellt.

„Da muss man weiterdenken“, betont auch Klaus Hünerfeld (Renningen) von den ehrenamtlichen Bahnplanern. Die sinnvolle Ausbaustufe nach der Hermann-Hesse-Bahn sei die Anbindung von Calw an das Netz der Metropolexpresszüge, die das Land künftig in der Metropolregion einsetzen möchte. „Calw, Renningen, Weil der Stadt und Leonberg müssen in dieses Netz mit eingebunden werden“, so Hünerfeld: „Das ist die beste Lösung, aber erst als zweiter Schritt.“ Entscheidend sei, dass die Hermann-Hesse-Bahn mit den Pendelzügen zwischen Calw und Renningen nun möglichst rasch auf das Gleis komme, ohne jede Verzögerung oder geänderte Planung. Jetzt auf eine mögliche Elektrifizierung zu warten bedeute, die Bahn um viele Jahre zu verzögern oder ganz zu verhindern, ob mangels tieferem Einblick oder gezielt. So erhalte man weder bessere Verkehrsverbindungen noch werde dem Umweltschutz gedient. Klaus Hünerfeld, selbst regelmäßiger Nutzer der S-Bahn, resümiert: „Viele Calwer, aber auch viele Renninger und Weil der Städter warten darauf, dass nach 35 Jahren Stillstand endlich wieder Züge fahren, und das bald.“

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Auf den Spuren der Württembergischen Schwarzwaldbahn

Posted by Klaus on 25th September 2017 in Heckengäu, Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB

01-150-Renningen-(1)Renningen: Auf diesen Donnerstag (28. September) können sich Eisenbahnfreunde und heimatkundlich Interessierte aus dem Heckengäu freuen. Der westliche Abschnitt Weil der Stadt – Calw der Schwarzwaldbahn von und nach Stuttgart wird zumindest im Film wieder lebendig. Die Wildberger Filmemacher AV-Media Tetzner haben aus seltenem Archivmaterial und aktuellen Eindrücken einen rund einstündigen Streifen geschaffen, der die Geschichte und Gegenwart der wichtigen Schienenverbindung in den Nordschwarzwald beleuchtet. Nach den ausverkauften mehrfachen Terminen in Calw, Weil der Stadt und Nagold ist es auch in Renningen bereits die zweite Vorführung. Der Film läuft um 19.30 Uhr in der Hofstube Renningen im Aussiedlerhof Zimmermann, Lauerhalde 1.

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Film über Württ. Schwarzwaldbahn auch in Weil der Stadt voller Erfolg

Auch in Weil der Stadt volles Haus
Hoher Zuspruch für Schwarzwaldbahn-Film

Ein Film über eine Bahnlinie, auf der kein Zug fährt – und dennoch füllt er die Säle? Dieses Phänomen erzeugt zur Zeit die Dokumentation „Auf den Spuren der Württembergischen Schwarzwaldbahn“. Auch in Weil der Stadt musste die Aufführung nun spontan wiederholt werden. Am 6. April läuft der Streifen dann in Renningen.

K-Bf-Calw-1Wie wird der Dokumentationsfilm über den zugewachsenen Westabschnitt der Schwarzwaldbahn zwischen Calw und Weil der Stadt beim Publikum in Weil ankommen? Das konnten die Aktiven der Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn (B.A.U.S.) gar nicht einschätzen, als sie für den vergangenen Donnerstagabend in Weil der Stadts Programmkino ‚Kulisse‘ eingeladen hatten. In Calw lief die 72 Minuten dauernde bildliche Impression des K-Bf-Weil-der-Stadt-1Wildberger Ehepaars Tetzner, das vom Landkreis Calw mit dem Film beauftragt worden war, bereits zweimal – beides Mal mit dem Erfolg, dass jeweils noch zahlreiche Schauwillige abgewiesen werden mussten, weil der dortige Kinosaal schon bis zum Anschlag besetzt war. Auch ein Termin in Nagold, das nicht einmal an der Schwarzwaldbahn liegt, hatte keineswegs ein Problem mit mangelndem Zuspruch. Wie die Reaktionen im Kreis Böblingen ausfallen, da waren sich die Bahnbefürworter aber nun gar nicht sicher.

Schwarzw-K-4Doch auch die Weiler Bürger ließen sich nicht lumpen: Sie buchten vor der Aufführung schon mehr als die Hälfte der Plätze, und eine halbe Stunde vor Beginn war bereits kein Stuhl in Wolfgang Mareczeks Kino-Kleinod im Weiler Industriegebiet mehr frei. Spontan regte der Vordermann in der Reihe der vergeblich Gekommenen an: Zeigt den Streifen doch heute Abend gleich nochmals. Und so füllte sich der Saal zur zweiten Schicht um 21 Uhr gleich zweites Mal, wenn auch diesmal nur gut zur Hälfte. Die hübsche Persiflage von BAUS-Barde Klaus Hünerfeld auf das Lied von der Schwäbischen Eisenbahn („Im Tunnel trotz dem Schienenbus – die Fledermaus wohnt ohn‘ Verdruss“) summte auch das Weiler Publikum schmunzelnd mit, nicht nur als es im Refrain hieß: „Das Motto findet jeder klug – vom Gegenwind zum Sieges-Zug!“ Ein Weiler Anlieger sparte nicht mit einem spontanen Kommentar: „Ich wohne jetzt seit über 30 Jahren genau neben der Strecke, ich schaue direkt darauf – es wird Zeit, dass der Zug endlich wieder fährt!“

Für die Schwarzwaldbahn-Aktivisten war der Erfolg Anlass genug, noch am gleichen Abend den nächsten Termin zuzusagen, nämlich in Renningen: Dorthin lädt die Bürgeraktion ein auf Donnerstag, 6. April, um 20 Uhr in die Hofstube Zimmermann im Aussiedlerhof in der Lauerhalde. Auch über eine weitere Aufführung in Weil der Stadt wird nachgedacht. Die Film-CD der Filmproduktion Tetzner ist erhältlich bei Buch & Musik in Weil der Stadt und bei der Stadtverwaltung Weil der Stadt.

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Hans-Joachim Knupfer

Hintergrundinfo:
:: Anno 1872 Eröffnung der Hauptbahn und Schnellzugverbindung „Schwarzwaldbahn“ Stuttgart – Calw durch die Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen
:: 1983 Außerbetriebnahme des Westabschnittes Calw – Weil der Stadt durch die Bundesbahn, es verbleibt die S-Bahn S 6 Weil der Stadt – Stuttgart
:: 1994 Kauf Calw – Weil der Stadt durch Landkreis Calw
:: 2010: Beschluss Kreistag Calw + Kommunen zur Reaktivierung Calw – Weil der Stadt – Renningen als Regionalbahn
:: Seit 2013: Versuche der Städte Weil der Stadt und Renningen und des Naturschutzbundes Nabu, die Bahnreaktivierung zu verzögern oder zu Fall zu bringen
:: 2015: Förderzusage durch Land Baden-Württemberg
:: 2016: Gerichtliche Abweisung der Zulassung der Klage der Stadt Weil der Stadt noch vor einem eigentlichen Verfahren, mangels Rechtsgrundlage
:: 2017: Baubeginn mit den Brückenbauwerken in Calw und Weil der Stadt
:: 2018/19: Geplante Wiedereröffnung

Schwarzwaldbahn_(Württemberg)

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Film – Auf den Spuren der Württembergischen Schwarzwaldbahn

K-Schwarzwaldbahn-1Weil der Stadt: Auf den Donnerstag nächster Woche können sich Eisenbahnfreunde und heimatkundlich Interessierte aus dem Heckengäu freuen. Der Abschnitt Weil der Stadt – Calw der Schwarzwaldbahn wird zumindest im Film wieder lebendig. Das Wildberger Ehepaar Tetzner hat aus seltenem Archivmaterial und aktuellen Eindrücken einen rund einstündigen Streifen geschaffen, der die Geschichte und Gegenwart der wichtigen Schienenverbindung in den Nordschwarzwald beleuchtet und natürlich auch die Perspektiven für die Zukunft aufzeigt. Der Film läuft um 19.30 Uhr im Kinosaal ‚Kulisse‘ (Daimlerstraße 4) im Industriegebiet Weil der Stadt beim Bahnhof. Veranstalter ist die Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn. Der Eintritt kostet einen Euro.

Donnerstag, 16. März 2017, 19.30 Uhr.

Kinosaal ‚Kulisse‘, Daimlerstraße 4, Weil der Stadt

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Schnupperfahrt und Prominenz auf dem Bahnsteig in Renningen und Weil der Stadt 06.12.2015 Schwarzwaldbahn

Leider hatten sich die Hesse-Bahn-Gegner nur auf einem Balkon hinter einem Plakat verschanzt. Hier wäre die Möglichkeit gewesen sich ebenfalls zu präsentieren.


Die Sonderfahrt wurde mit einem Dieseltriebwagen der Schönbuchbahn von Weil der Stadt nach Renningen mit Zwischenhalt in Malmsheim durchgeführt. In Renningen am Bahnhof war die Info jedoch sehr dürftig, man musste sich erst erkundigen auf welchem Gleis der Zug ankommt. Zu den beiden Schildern am Bahnhof wäre ein Hinweis hierzu angebracht gewesen. Infomaterial gab es dafür in Weil der Stadt genügend. Zu der Prominenz gesellten sich auch viele Bürgerinnen und Bürger aus den benachbarten Orten um sich über die Hesse-Bahn zu informieren.

Unsere Beiträge hierzu: Schwarzwaldbahn und Hesse-Bahn

Info: unsere-schwarzwaldbahn und schwarzwaldbahn-calw

Bericht: Gut belegte Sonderzüge bei Schnupperfahrt

Fotos, Sabine und Klaus

Prominenz auf dem Bahnsteig – Am Sonntag (6. Dezember) zwischen Weil der Stadt und Renningen – Schwarzwaldbahn

logors1-schwarzwaldbahnPRESSEMITTEILUNG
RENNINGEN/WEIL DER STADT | Wenn am kommenden Sonntag der Sondertriebwagen der Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn zwischen Weil der Stadt und Renningen hin und her saust, ist auch die politische Prominenz nicht weit: Amtliche Würdenträger aus den Kreisen Böblingen und Calw haben sich angekündigt.
So wandeln sich die Zeiten: Einst, vor hundert Jahren, schickte die Eisenbahn einen Sonderzug, wenn die Fürsten reisen wollten. Heute bestellen die Bürger einen Sonderzug – und die „Fürsten“ fragen dann artig, ob sie mitfahren dürfen. So ähnlich ist es auch am kommenden Sonntag, wenn der schlichte Triebwagen der Schönbuchbahn etwas künftiges „Schwarzwaldbahn-Fahrgefühl“ auf die bestehende S-Bahn-Strecke zwischen Weil der Stadt und Renningen bringt: Aus Calw haben sich Landrat Helmut Riegger und Oberbürgermeister Ralf Eggert angekündigt. Aus dem Kreis Böblingen wird der Landtagsabgeordnete Bernd Murschel erscheinen, dem als Leonberger die Stärkung der Schiene im Altkreis Leonberg nach Westen, Richtung Calw, ebenso am Herzen liegt wie nach Stuttgart. Auch das Landtagsmitglied für den Kreis Calw, Thomas Blenke, lässt es sich nicht nehmen, dem orangefarbigen Züglein seine Aufwartung zu machen, das sonst seit fast 20 Jahren täglich unverdrossen Tausende von Fahrgästen – viel mehr als einst erwartet – von der Schönbuchlichtung nach Böblingen bringt. Zumindest vor der Abfahrt um 14.06 Uhr in Weil der Stadt ist somit „großer Bahnhof“ mit den Politvertretern angesagt. Auch in einem weiteren Fall gilt für die „hohen“ Herren Gleichbehandlung wie für Bürger und Bauersmann: Für alle, die kommen – und Platz finden – ist die Mitfahrt kostenlos. Zudem erhalten Kinder ein kleines „Bahngeschenk“ – so lange Vorrat reicht.

Abfahrt Weil der Stadt: 14.06, 15.06 und 16.06 Uhr
Abfahrt Renningen: 14.15, 15.15 und 16.15 Uhr

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Freundliche Grüße
Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn (B.A.U.S.)
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Unsere Beiträge hierzu: Schwarzwaldbahn und Hesse-Bahn
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Sonderzüge am kommenden Sonntag – Ein Triebwagen als „Aperitif“ – Schwarzwaldbahn

Pressemitteilung

rs1-schwarzwaldbahnRENINGEN/WEIL DER STADT | Wenn die Anlieger der Bahnverbindung Stuttgart – Calw am Sonntag ein ungewohntes Geräusch hören, dann sind es die Sonderzüge der Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn. Von der Schönbuchbahn kommt dazu ein Triebwagen nach Weil der Stadt und Renningen. Die Bürgerinitiative versteht die Fahrten als eine Art Appetitmacher für die Zeit, wenn ab Ende 2018 wieder planmäßig Züge nach Calw fahren werden.

„Koscht nix“ heißt es auf den Handzetteln der Bahnfreunde: Die Fahrt mit den drei Zugpaaren zwischen 14 und 16 Uhr ist kostenlos. Denn die Unterstützer der Schwarzwaldbahn, wie der traditionelle Name der Bahnverbindung lautet, haben für die Fahrten einige Spenden eingesammelt. „Somit können wir sicher sein, dass wir nicht privat auf den Kosten sitzenbleiben“, so Hans-Joachim Knupfer von der Initiative. Was die Bahnfreunde antreibt, ist einfach: „Es ist schon viel diskutiert worden – wir wollen den Leuten zeigen, wie solch ein Zug aussieht“, so Reinhard Hackl als Sprecher der Bürgeraktion. Deshalb leihe man von der Böblinger Schönbuchbahn das Fahrzeug vom Typ Regioshuttle I aus. Immerhin hätten sich diese Züge, mehrere hundert Stück, nun seit rund 20 Jahren auf Dutzenden von Strecken in ganz Deutschland bewährt. „Und die sind bei den Leuten sehr beliebt“, sagt Hackl. Die privaten Schwarzwaldbahner wollen damit auch zeigen, dass in das Thema Bahnverbindung nach Calw endgültig Bewegung gekommen ist. Die Werbeaktion der Bahnfreunde letzten Freitag auf dem Renninger Wochenmarkt habe „so gut wie nur Zustimmung“ erbracht, so die Aktivisten: „Viele Renninger freuen sich offenbar drauf.“ Auch in Weil der Stadt sei bei etlichen Angesprochenen Interesse und Vorfreude sichtbar gewesen, trotz einiger Skeptiker.
Auch in Malmsheim werden die Sonderzüge halten. Reinhard Hackl: „Die Leute müssen nicht mehr irgendwohin fahren, um den Zug zu sehen – der Zug kommt zu ihnen.“

Abfahrt Weil der Stadt: 14.06, 15.06 und 16.06 Uhr
Abfahrt Renningen: 14.15, 15.15 und 16.15 Uhr
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Sprecher: Reinhard Hackl,Holzgerlingen | Öffentlichkeitsarbeit/V.i.S.d.P.: Hans-Joachim Knupfer, Leonberg
Internet: Erwin Eisenhardt, Renningen
… was uns bewegt schwarzwaldbahn

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Spätere Ausbaustufe II für die Schwarzwaldbahn Stuttgart – Calw: der CALEX

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„Zukunftswerkstatt“ der Schwarzwald- bahnfreunde
Mit dem „Calex“ schneller von Calw nach Stuttgart?
„Beste Lösung“ für alle Anlieger

RENNINGEN/WEIL DER STADT
Die Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn sieht in dem Zweistufenkonzept für die Schwarzwaldbahn, das die Kreise Calw und Böblingen beschlossen haben, den richtigen Einstieg für die Wiederbelebung der Bahnstrecke nach Calw. Doch die „Zukunftswerkstatt“ der Aktion hat inzwischen ein Ziel entwickelt für die zweite Ausbaustufe: Ein Eilzug könnte die größeren Städte entlang der ganzen Schwarzwaldbahn zwischen Stuttgart und Calw verbinden. Einen Namen dafür haben die Bahnfreunde auch schon: Schwarzwaldbahn Stuttgart-Calw Express soll der Zug heißen, kurz: Calex. Am Samstag haben die Aktivisten in Renningen ihr Zukunftskonzept vorgestellt.
„Die jetzt beschlossene Lösung ist goldrichtig“, betont der Sprecher der Bahn-Initiative, Reinhard Hackl: Nur so, mit dem preisgünstigen Einstieg als Dieseltriebwagen und Durchgangs- verbindung von Calw bis zum Bahnknoten Renningen, seien die Landeszuschüsse erreichbar, ohne die es nicht gehe, um überhaupt einmal die alte Strecke zu sanieren. Hackl und seine Mitstreiter von der Bürgeraktion, erfahrene Bahnbenutzer, haben auch keine Zweifel, dass die reaktivierte Calwer Bahn erfolgreich sein wird. Auf dieser Grundlage könnte es als zweiten Schritt, nach einigen Jahren, ein noch attraktiveres Angebot geben: einen Eilzug, der Calw und Stuttgart in rascher Fahrt verbindet, indem er nur in wenigen größeren Städten hält. „Das wäre die beste Lösung“, unterstreicht der Bahnkenner Hans-Joachim Knupfer, der das Konzept für die Bürgeraktion maßgeblich entwickelt hat.
IMG_3267_BAUS_Calex_2015Halten soll der schnelle „Calex“ – so der Namens- vorschlag der Ehrenamtlichen – in Weil der Stadt, Renningen und in Leonberg, vielleicht auch in Zuffenhausen, so lautet der Entwurf.
Nur zwischen Calw und Weil der Stadt würde die Direktverbindung auch den Nahverkehr übernehmen und in Heumaden, Althengstett und Ostelsheim halten. Etwa eine gute Dreiviertelstunde würde die Reise von Calw nach Stuttgart brauchen, eine knappe Viertelstunde weniger, als es ab 2018 mit der Hermann-Hesse-Bahn zunächst der Fall sein wird. „Die eigentlichen Gewinner wären die Fahrgäste aus Renningen und Weil der Stadt“, betont Klaus Hünerfeld, langjähriger täglicher Bahnpendler ab Renningen. Weniger als eine halbe Stunde, etwa 25 Minuten, von der Rankbachstadt bis in die Landeshauptstadt: „Das wäre endlich ein attraktives Angebot für den ganzen Altkreis Leonberg und für Bosch.“ Für Weil der Stadt würde die Reisedauer unter 30 Minuten betragen. Zudem würden die Eilzüge bequemere Sitzplätze und auch Toiletten bieten. Wie andere Eilzüge würden auch der Calex im Stundentakt verkehren, in Halbstundenlage dazwischen die normale Hermann-Hesse-Bahn.
IMG_3282_BAUS_Calex_2015Hans-Joachim Knupfer verweist darauf, dass die Eilzüge auf allen anderen Bahnstrecken, die auf Stuttgart zulaufen, seit Jahrzehnten üblich seien: „Nur der Altkreis Leonberg und der Kreis Calw haben keine, sie werden als Einzige in der Metropolregion benachteiligt.“ Zudem habe es solche Eilzüge schon um 1960 bis Weil der Stadt gegeben. Es werde also lediglich wieder eingerichtet, was schon dagewesen sei. Für die Wirtschaftlichkeit sei heute allerdings maßgeblich, dass das Fahrgastaufkommen bis Calw dazukomme: „Nur so rechnet sich so etwas“, so Knupfer. Außerdem ermöglichten die Eilzüge, dass die Gesamtstrecke bis Calw dann auch elektrifiziert werde. „So würden alle Anlieger bekommen, was sie wollen“, so der Nahverkehrsreferent. Bedenken an der Betriebsweise haben die privaten Bahnexperten nicht: Die Strecke sei ab Malmsheim zweigleisig, vergleichbare Linien nach Stuttgart seien mit zusätzlichen Intercities und Güterzügen dichter belegt. Der Eilzug müsse vor der S-Bahn herfahren, wie es anderswo auch gemacht werde. Außerdem ermögliche der künftige neue Bahnhof in Stuttgart ein dichteres Zugangebot als bisher, auch auf den Zulaufstrecken aus Richtung Zuffenhausen: „Das haben wir schriftlich“, so Knupfer. Zudem habe eine solche überregionale Verbindung den Charme, dass sie aus Landesmitteln finanziert werde: „Das entlastet den Kreis Calw – und die S-Bahn.“ Mit dem „Calex“, ergänzt Reinhard Hackl, „hat die ganze Schwarzwaldbahn jetzt eine prima Perspektive.“

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