Archive for the ‘Allgemein’ Category

Unsere Schlösser und Gärten laden zu Ostern mit besonderen Veranstaltungen

Posted by Klaus on 14th April 2019 in Allgemein, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

PM – Ministerium für Finanzen

Wer für die Zeit um Ostern ein Ausflugsziel sucht, der wird bei den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg fündig.

Mit besonderen Führungen und Ausstellungen bieten unsere Staatlichen Schlösser und Gärten ein vielfältiges Programm an den Ostertagen an. „Die Schlösser, Klöster, Gärten und Burgen im Land sind immer einen Besuch wert“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann. „Zur Osterzeit lohnt er sich gleich mehrfach. Es gibt ein schönes Programm für die ganze Familie, und viele Schlossgärten stehen jetzt in voller Frühlingsblüte.“

Familienerlebnisse in Ludwigsburg und Stuttgart

Im Residenzschloss Ludwigsburg und in Schloss Solitude in Stuttgart stehen täglich besondere Führungen auf dem Programm. An Sonn- und Feiertagen startet jeweils um 14:30 Uhr eine Familienführung. Ohne Anmeldung geht es auf Entdeckungstour durch Schloss Ludwigburg oder Schloss Solitude.

Oberschwaben und Bodensee

In Kloster Schussenried ist die Ausstellung „Faszination Lego“ zu sehen. Aufgrund des großen Erfolgs wurde die Schau der Ulmer Klötzlebauer bis 28. April verlängert. Die Klötzlebauer sind eine Gruppe von Fans der bunten Steine. An den Feiertagen verraten sie Neugierigen die Bautricks der Profis.

In Kloster und Schloss Salem gibt es sonntags um 15 Uhr eine Familienführung. Kinder dürfen dabei Mönchsgewänder tragen.

Im Neuen Schloss Meersburg können sich die jungen Besucherinnen und Besucher donnerstags um 11 Uhr verkleiden und erfahren, wie man sich im 18. Jahrhundert begrüßte oder Feste feierte.

Ostertermine in der Kurpfalz

Ein Klassiker im Schloss Schwetzingen ist das „Osterhoppeln im Schlossgarten“. Der Osterhase ist am Ostersonntag im Garten unterwegs und lässt sich für ein Selfie einfangen.

Im Schloss Heidelberg führt jeden Samstag um 14:30 Uhr eine Dame oder ein Herr aus der kurfürstlichen Zeit durch das Schloss und erzählt vom „Leben bei Hofe“.

Von Hohenlohe bis ins Remstal

Frühlingsstimmung gibt es im Schlossgarten von Weikersheim. Bis Ende April sind in der Orangerie Zitrusbäume in der „Pomeranzenschau“ zu sehen.

Im Schloss Weikersheim gibt es am Ostersonntag um 14:30 Uhr eine Märchenführung mit Überraschung.

Im Kloster Lorch im Remstal steht am Ostersonntag eine Sonderführung für Kinder auf dem Programm: „Wie lebten die Mönche im Mittelalter?“. Höhepunkt ist der Aufstieg auf den Marsiliusturm an der Klosterkirche. Zum Abschluss der Osterferien gibt es in Lorch am 28. April das Bärlauchfest, einen Kräuter- und Kunstmarkt rund um den Bärlauch.

Ostern am Oberrhein

In Schloss Favorite bei Rastatt gibt es am Ostermontag die Führung „Tee, Kaffee und Schokolade – Modegetränke des Barock“.

Im Residenzschloss Rastatt erfahren Besucherinnen und Besucher am Ostersonntag „Das Neueste vom Hofe“. Am 27. April lernen Kinder das morgendliche Zeremoniell einer Königin kennen: „Die Prinzessin auf der Erbse“.

Schloss Bruchsal lädt am 20. April die jungen Gäste dazu ein, der Küchenmagd Notburga bei der Eiersuche zu helfen. Im ganzen Schloss sind ihre Eier verstreut.

Alle Ostertermine in den Landesmonumenten

Fdoto, Sabine

Tipps zum Eierkauf und zur Lagerung

Posted by Klaus on 12th April 2019 in Allgemein, Fotos

Presseinfo –

Ostern steht vor der Tür und da dürfen natürlich die Ostereier nicht fehlen. Unser Verrbauchertipp zeigt Ihnen, wie Sie Eier aus Baden-Württemberg erkennen können und ob diese aus ökologischer oder konventioneller Landwirtschaft stammen. Außerdem geben wir Ihnen Tipps für die ideale Lagerung der Eier.

„Zum Osterfest steigt der Verzehr von Eiern traditionell an. Mit dem Kauf von Eiern aus der Region bekommen Verbraucherinnen und Verbraucher ein hochwertiges frisches Produkt und unterstützen zugleich unsere heimische Landwirtschaft. Am Erzeugercode auf dem Ei können Verbraucherinnen und Verbraucher ablesen, ob das Ei aus Baden-Württemberg stammt“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk. Nur zwei Drittel der in Deutschland verbrauchten Eier werden in Deutschland erzeugt, der Rest kommt aus anderen EU-Mitgliedstaaten. Folgt hinter dem Landeskennzeichen „DE“ die Zahlenfolge „08“, wurde das Ei in einem baden-württembergischen Betrieb gelegt.

„Die bewusste Verwendung von Eiern beginnt schon beim Einkauf. Anhand des Erzeuger-Codes können Verbraucher auch ablesen, aus welcher Haltungsform die Eier stammen“, sagte Hauk. Bei Eiern aus ökologischer Haltung beginnt der Erzeugercode mit einer „0“. Die „1“ weist darauf hin, dass die Eier aus Freilandhaltung stammen. Der Code „2“ ist auf Eiern aus Bodenhaltung angegeben. Eier aus Kleingruppenhaltung im Käfig sind mit einer „3“ gekennzeichnet. Auch bei lose angebotenen Eiern findet sich der Erzeugercode auf einem Schild und direkt auf dem Ei. Eier mit dem Erzeugercode „0 DE 08XXXXX“ stammen also aus einem Ökobetrieb in Baden-Württemberg. Um die Herkunft vom Verkauf bis zum Stall zurückverfolgen zu können, beinhaltet der Zahlencode am Ende die jeweilige Betriebs- und Stallnummer.

Haltbarkeit von Eiern

Wer gezielt Eier oder andere Produkte aus seinem direkten Umfeld kaufen möchte, sollte sich die im Rahmen der Regionalkampagne „Natürlich.VON DAHEIM” entwickelte App auf das Smartphone laden. „Die VON DAHEIM BW-App bringt Erzeuger, Verarbeiter und Käufer zusammen. Mit der App finden Verbraucherinnen und Verbraucher schnell und unkompliziert den Weg zum nächsten Direktvermarkter, Hofladen oder Verkaufsautomaten. Damit möchte das Land auf die Vielfalt der baden-württembergischen Produkte aufmerksam machen und den Wert von Lebensmitteln aus der Region und die Leistung der Menschen, die hinter diesen Produkten stehen, in den Mittelpunkt stellen“, so Hauk.

Da das Legedatum nicht auf dem Erzeugercode angegeben werden müsse, sei es schwieriger zu erkennen, wie alt ein Ei sei. „Das Legedatum können Verbraucher leicht errechnen, indem sie vom angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatum 28 Tage abziehen“, so der Minister. Spätestens 18 Tage nach dem Legedatum sollten Eier gekühlt werden. Dabei sei jedoch die Lagerung entscheidend. „Im abgeschlossenen Eierfach des Kühlschranks sind Eier am besten aufgehoben. Denn extreme Temperaturschwankungen von kalt auf warm lassen das Ei schneller verderben“, sagte Hauk.

Im Zweifel verrieten verschiedene Tests, wie frisch ein Ei sei. „Ob ein Ei noch gut ist, können Verbraucher erkennen, indem sie das Ei in ein Glas Wasser legen: Bleibt das Ei am Boden liegen, ist es frisch, ältere Eier richten sich aufgrund der vergrößerten Luftkammer auf oder schwimmen sogar an der Oberfläche“, erklärte Hauk. Eine andere Variante sei auch der ‚Schütteltest‘: Alte Eier verursachten beim Schütteln ein glucksendes Geräusch, da das Eiklar dünnflüssiger sei. Bei frischen Eiern sei dieses Geräusch nicht zu hören.

Natürlich.VON DAHEIM

Natürlich.VON DAHEIM: App für iOS-Geräte

Natürlich.VON DAHEIM: App für Android-Geräte

Bio aus Baden-Württemberg

Fotos, Blogarchiv

DHL führt neues Privatkunden-Produkt für internationalen Warenversand ein

Posted by Klaus on 10th April 2019 in Allgemein

Pressemitteilung

Das DHL Päckchen XS ergänzt die bestehende Produktpalette für großformatigere internationale Päckchen- und Paketsendungen.

  • DHL Päckchen XS für Versand kleinformatiger Waren ins Ausland ab dem 15. April 2019 verfügbar
Aufgrund der starken Kundennach- frage führt DHL mit dem DHL Päckchen XS International bis 2 Kilogramm ab dem 15. April 2019 ein neues Produkt für Privatkunden ein. Somit haben private Versender die Möglichkeit, Päckchen bis 2 Kilogramm unter Beachtung der erforderlichen Maße für 4,89 Euro ins EU-Ausland und 8,89 Euro in alle weiteren Länder zu verschicken. Das DHL Päckchen XS ergänzt die bestehende Produktpalette für großformatigere internationale Päckchen- und Paketsendungen.

Die Versandlabel für das DHL Päckchen XS sind ab dem 15. April 2019 über die DHL Onlinefrankierung, die DHL App oder die Onlinefrankierung im Shop der Deutschen Post verfügbar. Die Einlieferung ist über die insgesamt 28.000 Paketannahmestellen bundesweit möglich, d.h. die Filialen, DHL Paketshops, DHL Packstationen und DHL Paketboxen.

Seit dem 1. Januar 2019 ist es laut AGB nicht mehr zulässig, Waren in internationalen Briefen zu befördern. Damit hat die Deutsche Post zum einen die vom Weltpostverein beschlossene Trennung von internationalen Briefsendungen nach Waren- und Dokumenteninhalten umgesetzt und zum anderen die Weichen gestellt, um die aus Zoll- und Sicherheitsgründen bestehende Forderung von immer mehr Ländern nach einer elektronischen Datenvoranmeldung für Sendungen mit Wareninhalt zu erfüllen. Privatkunden bietet DHL für den internationalen Warenversand die Produkte DHL Päckchen und DHL Paket an, die diese Anforderungen im Online-Bereich bereits erfüllen.

Geschäftskunden können Sendungen bis 2 Kilogramm als Warenpost International ins Ausland versenden. Dabei ist die Einhaltung einer Mindestmenge von fünf Sendungen je Quartal erforderlich. Für schwerere Wareninhalte steht Geschäftskunden das DHL Paket zur Verfügung.

Für den internationalen Dokumentenversand können sowohl Privat- als auch Geschäftskunden weiterhin diverse Briefprodukte der Deutschen Post nutzen.

Produkteigenschaften DHL Päckchen XS EU bzw. DHL Päckchen XS Welt

Maße: min. 15 cm x 11 cm, keine Mindesthöhe; max. 35 cm x 25 cm x 3 cm
Gewicht: max. 2 kg
Preis: 4,89 EUR für EU-Versand; 8,89 EUR für Welt-Versand
Zubuchbare Services: Versicherung bis 50 EUR inkl. Sendungsverfolgung bzw. Zustellung gegen Unterschrift, GoGreen

Foto, Blogarchiv Klaus

Großübungen von Polizei und Katastrophen- schutz des Landes

Posted by Klaus on 9th April 2019 in Allgemein

Presseinfo – Staatsministerium

Als Grundlage für einen bestmöglichen Katastrophenschutz führt das Land zahlreiche Großübungen von Polizei und Bevölkerungsschutz durch. Im Blickpunkt steht dabei die gesamte Bandbreite möglicher Gefahrenlagen, angefangen von klassischen Szenarien wie Tunnel- oder Waldbrände über kerntechnische Störfälle bis hin zu terroristischen Bedrohungslagen und Cyberangriffen.

„Vorsorge zu treffen ist in vielen Bereichen unerlässlich, so auch im Katastrophenschutz. Es ist uns wichtig, dass wir auf den Ernstfall so gut wie möglich vorbereitet sind, auch wenn wir inständig hoffen, dass er nicht eintritt“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Anschluss an die Sitzung des Ministerrats.

„Unsere Sicherheitsarchitektur steht heute vor ganz neuen Herausforderungen: Der internationale Terrorismus stellt nach wie vor eine abstrakte Bedrohungslage dar. Die Digitalisierung öffnet Einfallstore für Cyberkriminalität. Darüber hinaus können wir nach wie vor Opfer klassischer Großschadenslagen durch Gasmangel, Stromausfall oder Unwetter werden. Darauf müssen wir unsere Sicherheitspolitik einstellen und fokussieren“, sagte Innenminister Thomas Strobl. „Das Land Baden-Württemberg tut dies mit zahlreichen Großübungen von Polizei und Bevölkerungsschutz, vernetzt über viele Ministerien und nachgeordnete Behörden hinweg. Alleine 2019 findet eine Vielzahl verschiedenster größerer Übungen statt, mit denen wir unsere Strukturen zur Bewältigung besonderer Schadenslagen einem Belastungstest unterziehen. Sie sind damit ein fester Bestandteil der Arbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst, Bevölkerungsschutz und Polizei – und ganz wichtige Grundlage zur bestmöglichen Aufstellung des Landes in diesem Bereich.“

„Im Land nehmen wir bei den Übungen die gesamte Bandbreite möglicher Gefahrenlagen in den Blick, angefangen von klassischen Szenarien wie Tunnel- oder Waldbränden über kerntechnische Störfälle bis hin zu terroristischen Bedrohungslagen und Cyberangriffen. Während der Übungen trainieren neben den Einsatzkräften auch eine Vielzahl an Ministerien und nachgeordneten Behörden. Die Übungen sind eine echte Teamarbeit von Landesregierung, Landesbehörden und Einsatzkräften vor Ort“, betonte der Innenminister.

Terrorismus-Abwehr-Übungen

„Die Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus ist nach wie vor gegenwärtig. Auch wenn es das oberste Ziel der Polizei und Sicherheitsbehörden ist, Anschläge bereits in der Planungsphase zu verhindern, so können wir einen Anschlag bei uns niemals mit absoluter Sicherheit ausschließen“, unterstrich Strobl. „Deshalb kommt es auch darauf an, dass wir uns bestmöglich auf den Ernstfall vorbereiten. Ich habe mich schon sehr lange dafür eingesetzt, dass Polizei und Bundeswehr den Ernstfall auch länderübergreifend üben – selbstverständlich auf Basis unseres Grundgesetzes und unter dem Kommando der Polizei. In der GETEX-Übung wurde jetzt im März 2017 erstmals bundesweit durchgespielt, wie die Bundeswehr die Polizei bei der Bewältigung einer polizeilichen Terrorlage unterstützen kann. Das war ein historischer, wichtiger Schritt.“

Bei der GETEX-Übung ging es um die strategische Zusammenarbeit zwischen der zivilen und militärischen Seite und den gesetzeskonformen Einsatz militärischer Unterstützung bei der Bewältigung eines länderübergreifenden terroristischen Anschlags. „Hier haben wir wertvolle Erkenntnisse gewonnen, die wir jetzt im Oktober 2019 in Stetten am kalten Markt in einer Vollübung auf den Prüfstand stellen“, sagte der Innenminister. Neben einem strategischen Teil sind bei der geplanten großen baden-württembergischen Terrorismus-Abwehr-Übung BWTEX 2019 rund 2.000 Übungsbeteiligten von Feuerwehr, Rettungsdienst, Bevölkerungsschutz, Polizei und Bundeswehr vorgesehen.

Um auch auf Einsatz- und Ermittlungslagen vorbereitet zu sein, bei denen chemische, biologische, radiologische oder nukleare (CBRN) Stoffe verwendet werden, wird derzeit unter Federführung des Landeskriminalamtes auch eine behördenübergreifende Vollübung mit einem bioterroristischen Hintergrund vorbereitet, informierte der Innenminister.

Cyberabwehr-Übungen

„Alleine im größten Abwehrzentrum Europas werden sechs Millionen Cyberangriffe pro Tag registriert. Das Bundesamt für Verfassungsschutz beziffert den Schaden, der dadurch in den vergangenen beiden Jahren entstand, auf 43 Milliarden Euro. Diese Cyberangriffe kosten aber nicht nur Geld. Ein Ausfall der Systeme kann durchaus kritisch sein. Deshalb sind Cybersicherheit und Cyberabwehr eine der großen, strategischen Herausforderungen im digitalen Zeitalter“, so Minister Thomas Strobl.

Die Cybersicherheit ist ein Schwerpunkt dieser Landesregierung – die Simulationen von Cyberangriffen und Abwehrmechanismen sind darin fester Bestandteil. „Wir übernehmen als Land hier auch ganz gezielt Verantwortung jenseits der vom Bund vorgesehenen Regulierung – alleine drei Mal spielt das Landeskriminalamt in diesem Jahr bei kleineren Betreibern aus den Bereichen Energie oder Gesundheit entsprechende Cyberabwehrübungen durch“, unterstrich Minister Strobl. Das sei ganz besonders wichtig, weil diese Unternehmen – anders als die großen Krankenhäuser, Kernkraftwerke oder Flugsicherungen – nicht durch den Bund reguliert würden, ein Ausfall der Systeme gleichwohl weitreichende Auswirkungen haben könne.

Bewältigung großer Schadenslagen

„In vielen Fällen stehen für die Bewältigung von Gefahrenlagen die Kräfte vor Ort in der Verantwortung. Hier kommt es entscheidend auf eine wirkungs- und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Bevölkerungsschutz und Polizei sowie der Behörden an“, so Strobl. Daher finden regelmäßig Großübungen auf lokaler oder regionaler Ebene statt, wie jüngst die Übung im Engelbergtunnel oder die Übung zu lebensbedrohlichen Einsatzlagen in Ludwigsburg und Böblingen (März 2019). „Damit das Zusammenspiel aller Beteiligten im Ernstfall gut funktioniert, muss man gemeinsam Erfahrung sammeln. Dabei entstehen Netzwerke, von denen die Übenden in realen Krisen profitieren können – dazu sind solche Übungen unerlässlich“, erklärte Minister Strobl.

An fiktiven länderübergreifenden Krisenmanagementübungen (LÜKEX) nimmt auch das Land bereits seit 2004 regelmäßig teil. „Das Land geht hier mit gutem Beispiel voran. Nicht ganz ohne Stolz können wir sagen, dass Baden-Württemberg damit einer der Pioniere der LÜKEX-Reihe ist“, so Innenminister Thomas Strobl. Bei den in der Regel alle zwei Jahre stattfindenden LÜKEX-Übungen werden fiktive Krisenlagen simuliert, die stete Abstimmungsprozesse zwischen den verschiedenen betroffenen Ebenen erfordern – zwischen Bund und Ländern ebenso wie zwischen staatlichen und privaten Akteuren. Die Übungsszenarien sind stets so angelegt, dass mehrere Länder oder die Bundesrepublik in ihrer Gesamtheit betroffen sind und Staat, Gesellschaft und Wirtschaft in eine sich zuspitzende Krisensituation geraten. Erst im November 2018 haben sieben Ministerien und drei Regierungspräsidien gemeinsam mit den Behörden von Bund und anderen Ländern sowie Unternehmen der Gaswirtschaft das strategische Krisenmanagement bei einer Gasmangellage geübt. Aktuell laufen bereits die Vorbereitungen für die nächste LÜKEX-Übung im Jahr 2021. Nicht zuletzt auf Initiative von Baden-Württembergs Innenminister wird diese Übung gezielt Cyberangriffe in Deutschland in den Blick nehmen.

„Selbstverständlich bedeuten Übungen auch immer einen nicht unerheblichen Aufwand in der Planung und Durchführung. Daher gilt unser Dank allen Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst, Bevölkerungsschutz und Polizei sowie den Mitarbeitern aus den Verwaltungen für ihre hohe Motivation und das Engagement, womit sie sich tagtäglich, und das in vielen Fällen auch noch ehrenamtlich, zum Wohl und für die Sicherheit unserer Menschen in Baden-Württemberg einsetzen“, betonte Strobl.

Erfolgte Großübungen, inkl. Szenarienübungen des Landeskriminalamts:

Erfolgte Übungen

07./08.03.2017

Gemeinsame Terrorismus-Abwehr Exercise GETEX 2017

13.10.2017

Katastrophenschutzübung Heißer Süden

30.11.2017

Krisenübung Blackout 2017

08./09.11.2018

Stabsrahmenübung Afrikanische Schweinepest 2018

28./29.11.2018

Länderübergreifende Krisenmanagementübung LÜKEX 2018

26.-28.02.2019

Störfallübung GKN Neckarwestheim CORE 2019

24.03.2019

Übung zu lebensbedrohlichen Einsatzlagen NETEX 2019

31.03.2019

Einsatz- und Katastrophenschutzübung Engelbergtunnel

26.03.2019

Szenarienübung Cyberangriffe des LKA mit Stadtwerken

Aktuell geplante Großübungen, inkl. Szenarienübungen des Landeskriminalamts:

Geplante Übungen

13.04.2019

Notfallstationsübung (Strahlenschutz)

26.09.2019

Behördenübergreifende bioterroristische Vollübung

17.-19.10.2019

Baden-Württemberg Terrorismus-Abwehr Exercise BWTEX 2019

2019

Szenarienübung Cyberangriffe des LKA im Gesundheitsbereich

2019

Szenarienübung Cyberangriffe des LKA im Energiebereich

22.10.2020

Stabsrahmenübung Gasmangellage des Regierungspräsidiums Tübingen

05/2021

Länderübergreifende Krisenmanagementübung LÜKEX 2021

Hinweis: Die Übersichten der bereits erfolgten und aktuell geplanten Übungen enthalten eine Auswahl von relevanten Großübungen.

Fotos, Blogarchiv

Karfreitagsprozession in Bad Cannstatt sucht Regisseur

Posted by Klaus on 9th April 2019 in Allgemein

Nach der Absage im vergangenen Jahr findet sie in abgespeckter Form statt

Die Prozession findet am Karfreitag 19.04. um 15 Uhr ab der Kirche St. Rupert (Koblenzer Straße 19) statt. Sie endet bei der St. Martin Kirche (Brückenstraße 22).

Siehe cannstatter-zeitung.de/-am-karfreitag-wieder-prozession-in-bad-cannstatt- und tagblatt.de/Vergebliche-Suche-nach-Regisseur

Fotos findet Ihr unter Karfreitagsp.

Identifizierung jetzt auch mobil über Online-Ausweisfunktion des Personalausweises möglich

Posted by Klaus on 6th April 2019 in Allgemein

Presseinfo

Ab sofort können sich Kunden auch mit der Online-Ausweisfunktion des deutschen Personal- ausweises (eID) auf ihrem Smartphone identifizieren und für sensible Geschäfte sicher legitimieren lassen.

  • Mit POSTIDENT App wird das Smartphone zum Kartenlesegerät
  • Neuer Ident-Service vom BSI-zertifiziert und Geldwäschegesetz-konform

Bonn – Die Postident-Produktfamilie der Deutschen Post wird erweitert: Ab sofort können sich Kunden auch mit der Online-Ausweisfunktion des deutschen Personalausweises (eID) auf ihrem Smartphone identifizieren und für sensible Geschäfte sicher legitimieren lassen. Dafür benötigen sie lediglich die kostenlose Postident App aus dem Google Play Store und ein Android Smartphone mit aktivierter NFC-Funktion. NFC steht für Near Field Communication und ist ein Funkstandard zur drahtlosen Datenübertragung. Die Identifizierung über Postident ist dann denkbar einfach: Der Kunde muss nur seinen Personalausweis an die Rückseite des Smartphones halten. Der Umfang der angefragten Daten wird dem Nutzer angezeigt. Nach der Eingabe der eID-PIN werden die Daten freigegeben und unter höchsten Datenschutzstandards verschlüsselt an den Geschäftskunden (z.B. Bank), dessen Online-Dienste (z.B. Kontoeröffnung) der Kunde nutzen will, übertragen.

Steffen Ferrari, Vice President Identitätsmanagement der Deutschen Post, unterstreicht: „Mit der mobilen Identifizierung über die Online-Ausweisfunktion digitalisieren wir Postident weiter. Dabei bündeln wir etablierte Wege der Identifizierung über die Filiale mit innovativen Online-Verfahren wie u.a. Postident durch Online-Ausweisfunktion. Damit erfüllen wir unser Kundenversprechen als ‚Die Post für Deutschland‘ und decken Kundenanforderungen on- und offline ab.“

Nach Auskunft der Bundesregierung besaßen im Dezember 2018 über 60,6 Millionen Bürgerinnen und Bürger einen solchen Personalausweis im Scheckkartenformat. Bei geschätzten 23 Millionen ist die Online-Ausweisfunktion bereits aktiviert. Dennoch ist die Nutzung der Online-Ausweisfunktion zur digitalen Legitimierung für Internetgeschäfte noch nicht weit verbreitet, da dafür bisher die Anschaffung eines Kartenlesegerätes nötig war. Mit der Integration der Online-Ausweisfunktion des Personalausweises in die Postident App wird das Mobiltelefon des Kunden nun gewissermaßen zum Kartenlesegerät.

Die in der Postident App enthaltene eID-Komponente (Open eCard der ecsec GmbH) ist durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) zertifiziert und erfüllt damit höchste Sicherheitsstandards. Für iOS-Geräte wird der Service verfügbar sein, sobald die NFC-Funktion durch Apple freigegeben wird.

Foto, DP DHL

Deutsche Post startet heute neue Kahn-Zustellsaison im Spreewald

Posted by Klaus on 4th April 2019 in Allgemein

Presseinfo

Ab heute bringt die Deutsche Post im Spreewalddorf Lehde Briefe und Pakete wieder über die Wasserwege.

Für Postbotin Andrea Bunar beginnt damit ihre achte Saison als Kahn-Zustellerin.

  • Bewohner von Lehde erhalten Briefe und Pakete bis Oktober wieder per Kahn

Ledy,Lehde – Ab heute bringt die Deutsche Post im Spreewalddorf Lehde Briefe und Pakete wieder über die Wasserwege. Für Postbotin Andrea Bunar beginnt damit ihre achte Saison als Kahn-Zustellerin. Pro Woche liefert sie mehr als 600 Briefe, Einschreiben und Postkarten sowie rund 70 Pakete und Päckchen über die Fließe aus. Viele der 65 Haushalte Lehdes haben keine direkte Anbindung zur Straße.

Pakete können bis zu 31,5 Kilogramm wiegen. Egal, ob Rasenmäher, Flachbildschirm, Hollywoodschaukel oder Gartenhecke – Andrea Bunar liefert all dies auch über die Fließe zu ihren Kunden. „Es kommt über die Jahre einiges an Gewicht zusammen. Den Kahn bewege ich auf meiner rund acht Kilometer langen Tour mit reiner Muskelkraft“, sagt die Postzustellerin. Die klimaneutrale und leise Kahn-Zustellung ist im UNESCO Biosphärenreservat Spreewald ideal. Die Deutsche Post spart damit pro Saison rund 350 Kilogramm CO2-Emissionen ein.

Andrea Bunar bringt nicht nur die Post, sondern bietet auch den Service einer kleinen Filiale an: Die Kunden können ihr Sendungen mitgeben sowie Brief-, Päckchen- und Paketmarken bei ihr kaufen. Auf der Tour durch Lehde leert die Postbotin außerdem zwei Briefkästen an Ausflugslokalen.

Morgens startet die 48-Jährige ihre Zustelltour in Lübbenau und beliefert ihre Kunden zuerst dort mit dem Auto. Gegen Mittag steigt sie in ihren gelben Kahn um. „Meine Kahntour ist sehr idyllisch. Gerade zum Saisonstart explodiert die Natur, es ist noch ruhig auf den Fließen und das Gezwitscher der Vögel begleitet mich“, berichtet Andrea Bunar. Wenn es windig ist, muss sie besondere Herausforderungen meistern: „Der Aluminiumkahn ist sehr leicht, so dass er bei Windböen abdriftet. Dann brauche ich besonders viel Kraft, um ihn auf Kurs zu halten“, erklärt sie. Muskelkater in den Armen ist in den ersten Wochen nach dem Saisonstart inklusive. „In den Wintermonaten fahre ich mit dem Auto und laufe längere Wege zu Fuß. Manchmal über vereiste Brücken und Treppen. Ich freue mich, dass ich jetzt wieder auf dem Wasser unterwegs bin“, sagt die Postbotin.

Andrea Bunar pflegt privat und beruflich die Bräuche der Region: „Bei Festen wie der Fastnacht trage ich die sorbische Tracht. Mit der Kahnzustellung erhält die Deutsche Post die 122-jährige Tradition, die weit über den Spreewald hinaus bekannt ist“, sagt Andrea Bunar. Ende der 1890er Jahre mussten die Bewohner Lehdes ihre Post sonntags beim Kirchgang abholen. Mit der Industrialisierung und der damit verbundenen Landflucht nahm der Postversand zur Kontaktaufnahme mit den Daheimgebliebenen immer mehr zu. Deshalb beschloss die Post 1897, die Sendungen per Kahn direkt zu den Kunden nach Hause zu bringen. Heute ist die Paket- und Briefzustellung der Deutschen Post bis in den entlegensten Winkel an sechs Tagen pro Woche bundesweiter Standard.

Zum Saisonstart gibt es für Brief- markenfreunde wieder einen Sonderstempel. 

Bis 2. Mai 2019 können Interessierte ihre Vorlagen unter Angabe der Stempelnummer 06/047 zum Stempeln an die Deutsche Post AG schicken: Niederlassung Privatkunden/ Filialen, Sonderstempelstelle, 92627 Weiden; Pakete: Franz-Zebisch-Straße 15, 92637 Weiden.

Fotos, DP DHL

Gemeindewahlausschuss lässt alle Wahlvor- schläge zu

Posted by Klaus on 2nd April 2019 in Allgemein

Der Gemeindewahlausschuss hat in seiner Sitzung am Dienstag, 2. April, alle 20 Wahlvorschläge zugelassen, die für die Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019 eingereicht wurden. Damit wurde der bisherige Rekord von 17 Wahlvorschlägen aus dem Jahr 1999 überboten.
Die Reihenfolge der Wahlvorschläge im Stimmzettelblock, der nun produziert wird, richtet sich nach dem Wahlergebnis der Gemeinderatswahl 2014. Neue Wahlvorschläge werden nach der Reihenfolge ihres Eingangs sortiert.

Die Reihenfolge lautet:

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Freie Wähler Kreisverband Stuttgart e.V. (Freie Wähler)
Freie Demokratische Partei (FDP)
Stuttgart Ökologisch Sozial (SÖS)
Alternative für Deutschland (AfD)
DIE LINKE (DIE LINKE)
Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)
Die Stadtisten (Stadtisten)
Junge Liste Stuttgart
Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ÖDP)
DEMOKRATIE IN BEWEGUNG (DiB)
PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei)
Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit (BIG)
Schertlens Unabhängige Bürger (SchUB)
Bündnis Zukunft Stuttgart 23 (BZS23)
Kein Fahrverbot in Stuttgart
Feministische Liste Stuttgart (FeLi)

913 Bewerberinnen und Bewerber werden zur Wahl stehen, das ist die zweithöchste Zahl seit 1999 (damals waren es 938). Auf elf Listen stehen je 60 Bewerber, es folgen BIG mit 58, Die PARTEI und SchUB mit je 48, PIRATEN mit 27, Kein Fahrverbot in Stuttgart mit 22, DiB mit 17, ÖDP mit 14, Tierschutzpartei mit 13 und FeLi mit sechs Bewerberinnen.

Eine vollständige Liste mit allen Bewerberinnen und Bewerbern können Sie hier herunterladen:

Bewerberliste Gemeinderatswahl 2019 (PDF)

Foto, Blogarchiv Sabine

„Goodbye Elterntaxi“ soll Verkehrssicherheit erhöhen

Posted by Klaus on 1st April 2019 in Allgemein

Presseinfo – Minister für Verkehr

Immer wieder sorgen sogenannte Elterntaxis für gefährliche Situation vor Schulen. Zudem kommt es allmorgendlich vor Schulen zu Chaos und Stau. Die Initiative „Goodbye Elterntaxi“ wendet sich an Eltern, ihr Verhalten zu überdenken und fördert Gesundheit und Selbständigkeit aller Kinder.

Viel Verkehr, hohe Geschwindigkeiten sowie riskante Park- und Wendemanöver: Sogenannte Elterntaxis sorgen allmorgendlich für Chaos, Stau und erhöhte Unfallgefahr vor den Schulen. Dabei bedenken Mütter und Väter, die ihre Kinder direkt vor das Klassenzimmer fahren, oft nicht, was sie ihrem Kind damit antun. Sie berauben es seiner Selbstständigkeit. Ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr kann auf dem Autorücksitz nicht erlernt werden und mit jedem Pkw mehr steigt wiederum das Risiko für Unfälle vor dem Schultor.

Ehrenamtliche des Automobilclubs Europa (ACE) überprüften deshalb vor der Sommerrainschule in Stuttgart den morgendlichen Bringverkehr. Das Ergebnis zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, Elterntaxis zu thematisieren. Verkehrsminister Winfried Hermann fasste es beim Vor-Ort-Termin an der Sommerrainschule mit folgenden Worten zusammen: „Elterntaxis führen oft zu gefährlichen Situationen vor den Schulen. Während das eigene Kind sicher im Auto sitzt, werden andere Kinder gefährdet, die zu Fuß kommen. Wichtig ist, dass Kinder früh lernen, sich selbstständig und sicher im Alltagsverkehr zu bewegen. Die Initiative ‚Goodbye Elterntaxi‘ wendet sich an Eltern, ihr Verhalten zu überdenken. Sie fördert Gesundheit und Selbständigkeit aller Kinder. Denn die meisten können gehen!“

Eltern halten sich oft nicht an Verkehrsregeln

Rund 400 Kinder besuchen die Sommerrainschule. Aufgrund des großen Einzugsgebiets werden viele von ihnen mit dem elterlichen Auto gebracht. Für diejenigen, die zu Fuß unterwegs sind und für all jene, die aussteigen und hinter den hohen Autotüren nicht gesehen werden, bedeutet das eine enorme Unfallgefahr. Die Erfahrung zeigt: Viele Autofahrerinnen und Autofahrer verhalten sich zudem alles andere als regelkonform. Sie halten etwa im Parkverbot oder in der zweiten Reihe.

„Die Elterntaxis sind ein Thema, das uns fortwährend beschäftigt“, sagte Ruth Möller, die Rektorin der Sommerrainschule. Aufgrund der baulichen Situation gibt es für parkende Eltern direkt um die Schule kaum Platz. Die Schule versucht, zwei Lösungswege umzusetzen, wie Ruth Möller schilderte: „Wir sprechen alle Eltern bei der Anmeldung der Kinder auf das Thema an.“ Damit soll erreicht werden, dass die Kinder nicht vor der Schule, sondern einige Straßen weiter abgesetzt und abgeholt werden. Für die Kinder gibt es wiederum Anreizaktionen – wie farbige Klebepunkte für jeden zu Fuß zurückgelegten Schulweg. „Wir sehen das Thema jedoch nicht ideologisch“, betonte die Rektorin. Wichtig ist ihr und ihrem Kollegium vor allem, „dass die Kinder gesund zur Schule kommen und niemand gefährdet wird.“

Kinder unterstützen eigenständig den Schulweg zu meistern

„Schuld ist oftmals der morgendliche Stress der Eltern, übertriebene Fürsorge und manchmal auch Leichtsinn“, so Reinhard Mohr, der Regionalbeauftragte für den ACE in Baden-Württemberg. „Aktuelle Zahlen zeigen, und zwar bundesweit, dass nahezu jedes fünfte Kind mit dem elterlichen Fahrzeug zur Schule gefahren wird. Kinder sollten jedoch unterstützt werden, eigenständig zu Fuß oder mit dem Fahrrad den Weg zum Unterreicht zurückzulegen“, so Reinhard Mohr. „Nur so lernen sie, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Wer seinem Kind möglichst viel abnehmen möchte, beraubt es wichtiger Erfahrungen, Trainingssituationen und letztendlich seinem Sicherheitsgefühl, den Schulweg zu meistern. Entfernungen abschätzen, Geschwindigkeiten einschätzen und Reaktionen anderer Verkehrsteilnehmer vorhersehen – zunächst in Begleitung der Eltern – sollte morgens auf dem Weg zur Schule der erste Lehrstoff noch vor dem eigentlichen Unterrichtsbeginn sein“, appellierte Reinhard Mohr an die Eltern in Stuttgart-Sommerrain.

Die ACE-Aktion „Goodbye Elterntaxi“ will aufklären, helfen und unterstützen. Ziel ist es, Unfallgefahren im unmittelbaren Schulumfeld zu vermeiden und Kindern die Chance zu geben, selbständig sicher unterwegs zu sein. Es ist die 15. bundesweite Clubinitiative zur Verkehrssicherheit. Im Anschluss an die Aktion wird der ACE eine bundesweite Auswertung vorlegen.

ACE: „Goodbye Elterntaxi“

LOGO, ACE

Blühendes Remstal

Es ist von der Fläche her eines der größten Projekte der Remstal Gartenschau: Das Blühflächenprojekt, das Mitglieder des Vereins Bienformatik und der Blühpflanzengruppe des Bezirksimkervereins Waiblingen und Umgebung initiiert haben. Insgesamt 200 größere und kleiner blühende Felder, Wiesen oder Gärten sollen neu entstehen oder aufgewertet werden. Die Blühflächen werden erfasst und sind mit ihrer genauen Lage im Internet abrufbar. Zusätzlich ist ein Online-Trachtkalender integriert, in dem Gartenbesitzer besonders insektenfreundliche Pflanzen finden. Mit dabei sind alle 16 Kommunen der Remstal Gartenschau, für deren Bauhofmitarbeiter bereits durch einen Biologen Trainingsmaßnahmen veranstaltet wurden.
Ideengeber und treibende Kraft des Blühflächenprojekts ist der Fellbacher Bernhard Willi, der bei der nächsten Monatsversammlung des Bezirksimkervereins Waiblingen und Umgebung darüber berichten wird. Die Veranstaltung findet am Freitag, 5. April, von 20 Uhr an in der Gaststätte Söhrenberg, Wilhelm-Läpple-Weg 4 in Waiblingen-Neustadt statt. Der Eintritt ist kostenlos, Gäste sind willkommen.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Käfer
Schriftführer

Foto, Blogarchiv