Archive for the ‘Allgemein’ Category

Ost – Stuttgarter Architekturbüro asp gewinnt B14-Wettbewerb

Posted by Klaus on 17th September 2020 in Allgemein, In und um Gablenberg herum

Alle prämierten Arbeiten des Wettbewerbs sind für die Öffentlichkeit im Stuttgarter Rathaus vom 21. September bis zum 16. Oktober im 3. Obergeschoss zu sehen.

Die Entscheidung zur B14 ist gefallen.  stuttgart-meine-stadt.de/ stadtentwicklung/b14

SWR TV-Bericht>>>>

Pressemeldung LHS

Foto, Klaus

In den Tarifverhandlungen für den kommunalen ÖPNV im Land droht Konflikt

Posted by Klaus on 17th September 2020 in Allgemein

PM – ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft – Landesbezirk Baden-Württemberg – Stuttgart, 17. September 2020

In den gestrigen Tarifverhandlungen für die rund 6.400 Beschäftigten im kommunalen ÖPNV haben die Arbeitgeber, der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV), zum Abschluss der Gespräche in Stuttgart statt einem Angebot einen Katalog mit Gegenforderungen auf den Tisch gelegt. Damit droht schon bald eine harte Auseinandersetzung.

Andreas Schackert, ver.di Verhandlungsführer: „Die kommunalen Arbeitgeber wollen die Arbeitsbedingungen in etlichen Punkten verschlechtern, anstatt mit uns gemeinsam den ÖPNV für das nächste Jahrzehnt aufzustellen. Wir sind nicht bereit, den völlig unzureichenden Status Quo mit einem Nullsummenspiel auf viele Jahre festzuschreiben.“

ver.di hat den KAV aufgefordert, bis kommenden Dienstag von seinen Kompensationsforderungen Abstand zu nehmen, und in konstruktive Gespräche einzusteigen.

„Sollten die Arbeitgeber ihren bisherigen Kurs beibehalten, werden wir nächste Woche über ernste Konsequenzen beraten“, so Schackert.

Bereits am Dienstag fand in Mannheim die erste Verhandlungsrunde zwischen ver.di und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) über Verbesserungen der Arbeitsbedingungen im ÖPNV statt. Auch hier ohne ein Angebot der Arbeitgeber.

Die Gewerkschaft will für die rund 8.600 Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr in Baden-Württemberg (TV-N und RNV) unter anderem Entlastungstage deutlich bessere Überstundenregelungen sowie die Anhebung des Urlaubsgeldes erreichen. Im TV-N geht es daneben auch um kürzere Arbeitszeiten, bei der RNV um die Aufwertung der gewerblichen Berufe.

In Baden-Württemberg gilt der TV-N für rund 6.400 Beschäftigte in sieben kommunalen Verkehrsbetrieben in Stuttgart, Karlsruhe, Baden-Baden, Freiburg, Konstanz, Esslingen und Heilbronn. Der Haustarifvertrag bei der RNV gilt für 2.200 Beschäftigte in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen. Insgesamt werden in den acht Verkehrsunternehmen weit über eine Million Kundinnen und Kunden pro Tag befördert.

ver.di hat zeitgleich den VKA zu bundesweiten Verhandlungen für mehr als 87.000 Beschäftigte in kommunalen ÖPNV-Unternehmen aufgefordert, auch um bundeseinheitliche Standards durchzusetzen.
Schon seit Jahren herrscht – auch aufgrund der hohen Belastung durch die Verantwortung am Steuer und den Schichtdienst – massiver Fachkräftemangel in der Branche, insbesondere Busfahrer*innen werden überall dringend gesucht. Bis 2030 werden bundesweit rund 100.000 neue Beschäftigte benötigt. Eine Entscheidung der VKA-Mitgliederversammlung über die Aufnahme solcher Verhandlungen wird am 19.09. erwartet.

Weitere Informationen:
https://bawue.verdi.de/lbzbw/++co++80b94aa6-eb7a-11ea-a388-001a4a160100

16 Millionen Euro für gemeinnützige Organi- sationen

Posted by Klaus on 16th September 2020 in Allgemein

Pressemeldung

Auch gemeinnützige Organisationen sind von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Deshalb setzt die Landesregierung das Corona-Hilfsprogramm des Bundes für gemeinnützige Organisationen mit einer Mitfinanzierung in Höhe von 16 Millionen Euro um.

Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat der Bund ein Kredit-Sonderprogramm zur Unterstützung gemeinnütziger Organisationen aufgelegt. Die Landesregierung hat am Dienstag im Kabinett beschlossen, durch eine entsprechende Mitfinanzierung in Höhe von 16 Millionen Euro auch gemeinnützigen Organisationen in Baden-Württemberg den Zugang zu diesem Programm zu ermöglichen. So soll die Liquidität der gemein- nützigen Organisationen und deren Unter- nehmungen sichergestellt werden. Profitieren können davon beispielsweise die Wohlfahrtsverbände, Familienferienstätten, Jugendherbergen und Schullandheime, Frauenhäuser, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und Inklusionsbetriebe sowie Träger der politischen Bildung.

Existenz gemeinnütziger Organisationen bedroht

„Gemeinnützige Organisationen und Träger stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha. „Sie leisten wichtige Arbeit, beispielsweise für Kinder, Jugendliche oder Familien. Durch die Corona-Pandemie sind gemeinnützige Organisationen jedoch ähnlich wie privatwirtschaftliche Unternehmen vielerorts in ihrer Existenz bedroht. Deshalb unterstützt das Land sie finanziell.“

Mit dem vom Bund aufgelegten und nun in Baden-Württemberg umgesetzten Programm erhalten gemeinnützige Organisationen eine günstigere Finanzierung von Betriebsmitteln und Investitionen in Höhe von bis zu 800.000 Euro pro Organisation. Mit Blick auf deren rechtliche Rahmenbedingungen beinhaltet das Hilfsprogramm eine sogenannte umfassende Haftungsfreistellung der Hausbanken durch den Bund und das Land Baden-Württemberg. Hinzu kommen geeignete Laufzeit- und Tilgungskonditionen sowie ein Zinssatz von unter einem Prozent pro Jahr. Abgewickelt wird das Programm über die Hausbanken.

Auskünfte zum Kreditprogramm bei der L-Bank

„Gemeinschaften sind die Säulen unseres Lebens, und gemeinnützige Organisationen und Vereine übernehmen eine Vielzahl wichtiger sozialer, kultureller, sportlicher, politischer und gesellschaftlicher Aufgaben – durch die Einschränkungen und finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie sind viele von ihnen unverschuldet in Not geraten“, sagte Edith Weymayr, Vorsitzende des Vorstands der L-Bank. „Als Förderbank sehen wir darin unsere Verpflichtung und tragen dazu bei, dass Baden-Württemberg stark und für die Gemeinschaft lebenswert bleibt. Wir freuen uns, dass wir diese unterstützen können.“

„Auch der gemeinnützige Sektor darf durch die Corona-Pandemie nicht in eine dauerhafte, massive Schieflage geraten und muss unbedingt erhalten bleiben. Mit dem vorliegenden Hilfsprogramm leistet die Landesregierung dazu einen entscheidenden Beitrag“, so Minister Lucha abschließend.

Das Hilfsprogramm des Bundes

Der Bund unterstützt gemeinnützige Organisationen mit einer Bundesgarantie in Höhe von bis zu einer Milliarde Euro. Den Kreditbedarf teilen sich der Bund und das Land im Verhältnis 80 zu 20. Der Kreditbetrag ist zu 100 Prozent von der Haftung freigestellt. Das Land verbessert die Kreditkonditionen zusätzlich, indem es die beim Landesförderinstitut anfallenden Kosten selbst trägt und nicht den Kreditnehmern auferlegt. Das Landesprogramm in Baden-Württemberg unterscheidet sich darin von der Umsetzung in anderen Bundesländern.

Aktuelle Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Foto, Klaus

Zweite Runde von „Baden-Württemberg blüht“ startet

Posted by Klaus on 16th September 2020 in Allgemein, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Pressemeldung

Im Rahmen des Wettbewerbs „Baden-Württemberg blüht“ sucht das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vielfältige und außergewöhnliche Ideen zur Stärkung der Biodiversität. Eine naturnahe Gestaltung von Gärten und freien Flächen in Siedlungen bietet der heimischen Tier- und Pflanzenwelt wertvollen Lebensraum.

„Die Stärkung der biologischen Vielfalt ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und wichtig für unser Land. Sie ist Lebensgrundlage und Basis für unsere Ernährung, für fruchtbare Böden, den Wasser- und Naturhaushalt und das Klima. Um besonders vorbildliches Engagement unterschiedlicher Akteure und zukunftsweisende Vorhaben zur Erhaltung oder Förderung der biologischen Vielfalt in der Öffentlichkeit stärker sichtbar zu machen, hat das Land den Landeswettbewerb ‚Baden-Württemberg blüht‘ ins Leben gerufen, der heute in die zweite Runde geht“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

Großes Potenzial zur ökologischen Aufwertung

„Viele Flächen bergen ein großes Potenzial zur ökologischen Aufwertung: So kann beispielsweise die naturnahe Gestaltung von Gärten und freien Flächen im Siedlungsbereich unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt wertvollen Lebensraum bieten oder die Anlage und Pflege von Streuobstbeständen oder Biotopen in der freien Landschaft zu mehr Artenvielfalt beitragen. Umso mehr Menschen sich beteiligen, desto besser ist dies für die Schaffung und Vernetzung der Lebensräume in Baden-Württemberg“, betonte Minister Hauk. Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich aufgefordert, ihre vorbildlichen Projekte und Maßnahmen zur Stärkung der biologischen Vielfalt bis zum 31. Dezember 2020 beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz einzureichen.

Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch eine Fachjury aus Vertreterinnen und Vertretern der Land- und Forstwirtschaft sowie des Naturschutzes, der Kommunalen Landesverbände, der Wissenschaft und der Verwaltung. Bei der Bewertung durch die Fachjury liegt der Fokus auf der Gesamtkonzeption des Vorhabens. Bewertet werden zudem die Zusammenarbeit mit Akteuren aus verschiedenen Bereichen, der Umfang der ergriffenen Maßnahmen, die Öffentlichkeitsarbeit, der Umweltbildungsaspekt, die Dauerhaftigkeit der ergriffenen Maßnahmen sowie fachliche Aspekte. Dotiert ist der Wettbewerb mit insgesamt 25.000 Euro. Die Preisverleihung findet im Sommer 2021 statt.

130 Bewerbungen in der ersten Runde

Das Anmeldeformular für die Neuausschreibung des Landeswettbewerbs, die allgemeinen rechtlichen Hinweise zur Teilnahme sowie die Datenschutzhinweise sind beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz abrufbar. Die Anmeldung ist ausschließlich per Mail unter bwblueht@mlr.bwl.de möglich. Mit dem Landeswettbewerb „Baden-Württemberg blüht“ zeichnet das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Kooperationen verschiedenster Akteure aus, die sich vorbildlich für den Erhalt und die Förderung der biologischen Vielfalt im Land einsetzen.

Die erste Ausschreibung des Landeswettbewerbs „Baden-Württemberg blüht“ des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz erfolgte im Jahr 2019. Rund 130 Bewerbungen gingen von Städten, Gemeinden, Schulen, Kindertagesstätten, Verbänden, Vereinen und weiteren Akteuren beim Ministerium ein. Die eingereichten Projekte waren sehr vielseitig und umfassten die Anlage von Blühflächen, die Errichtung von Naturlehrpfaden, die Anlage und Pflege von Biotopen, Umweltbildungsaktionen sowie die Erhaltung von Streuobstbeständen.

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Landeswettbewerb „Baden-Württemberg blüht“

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Biodiversität und Landnutzung

Fotos, Klaus

Heute und morgen Tarifverhandlungen für den kommunalen ÖPNV im Land

Posted by Klaus on 15th September 2020 in Allgemein, Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB

Pressemeldung ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft – Landesbezirk Baden-Württemberg 15.09.2020

Heute findet in Mannheim die erste Verhandlungsrunde zwischen ver.di und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) über Verbesserungen der Arbeitsbedingungen im ÖPNV statt. Am morgigen Mittwoch folgt die zweite Runde für den TV-N in Stuttgart mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV). Die Gewerkschaft will für die rund 8.600 Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr in Baden-Württemberg unter anderem Entlastungstage deutlich bessere Überstundenregelungen sowie die Anhebung des Urlaubsgeldes erreichen. Im TV-N geht es daneben auch um kürzere Arbeitszeiten, bei der RNV um die Aufwertung der gewerblichen Berufe.

Andreas Schackert, ver.di Verhandlungsführer: „Für die Mobilitätswende sind die Beschäftigten unverzichtbar, wie schon jetzt in der Pandemie. Diese Woche werden wir erfahren, ob die Arbeitgeber bereit sind, den Tarifvertrag für die großen Herausforderungen der kommenden Jahre fit zu machen.“

In Baden-Württemberg gilt der TV-N für rund 6.400 Beschäftigte in sieben kommunalen Verkehrsbetrieben in Stuttgart, Karlsruhe, Baden-Baden, Freiburg, Konstanz, Esslingen und Heilbronn. Der Haustarifvertrag bei der RNV gilt für 2.200 Beschäftigte in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen.

ver.di hat zeitgleich den VKA zu bundesweiten Verhandlungen für mehr als 87.000 Beschäftigte in kommunalen ÖPNV-Unternehmen aufgefordert, auch um bundeseinheitliche Standards durchzusetzen.
Schon seit Jahren herrscht – auch aufgrund der hohen Belastung durch die Verantwortung am Steuer und den Schichtdienst – massiver Fachkräftemangel in der Branche, insbesondere Busfahrer*innen werden überall dringend gesucht. Bis 2030 werden bundesweit rund 100.000 neue Beschäftigte benötigt. Eine Entscheidung der VKA-Mitgliederversammlung über die Aufnahme solcher Verhandlungen wird am 19.09. erwartet.

Weitere Informationen:
https://bawue.verdi.de/lbzbw/++co++80b94aa6-eb7a-11ea-a388-001a4a160100

Foto, Klaus

Start der Aktion „Sicherer Schulweg“

Posted by Klaus on 14th September 2020 in Allgemein, In und um Gablenberg herum

Pressemeldung

Die Schule hat begonnen

Damit alle Kinder sicher ankommen, startet zum Schulbeginn wieder die Aktion „Sicherer Schulweg“. Es beinhaltet ein Maßnahmenpaket aus Verkehrsüberwachung und Verkehrsunfall- prävention, um Schulunfälle möglichst zu verhindern. 2019 lag die Zahl der Schulwegunfälle auf einem Elf-Jahres-Tiefstand.

„Rund 100.000 Erstklässlerinnen und Erstklässler werden zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 in Baden-Württemberg eingeschult. Ihnen allen wünsche ich einen guten Start in das Schulleben. Hierzu gehört natürlich auch, dass sie immer sicher zur Schule kommen. Dies kann nur gelingen, wenn sich alle, die im Straßenverkehr unterwegs sind, rücksichtsvoll verhalten, besonders im Bereich von Schulen langsam fahren und stets bremsbereit sind. Wir tragen eine besondere Verantwortung für die Schulanfängerinnen und Schulanfänger“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl zur der Aktion „Sicherer Schulweg“.

Gefahren beim Überqueren der Straße

In den Kindergärten und Kindertagesstätten werden die Schulanfängerinnen und -anfänger in der Regel sehr gut auf den Schulweg vorbereitet. Wegen der Corona-Pandemie war das dieses Jahr leider nur eingeschränkt möglich. Umso wichtiger ist es, dass auch Eltern oder Großeltern den Schulweg mit den Kindern üben. Viele Kinder gehen mit Eintritt in die Grundschule den Weg alleine, weshalb das Üben auf jeden Fall nicht zu kurz kommen sollte. „Üben Sie den sichersten Weg zur Schule mehrmals gemeinsam mit Ihrem Kind und erklären Sie dabei das richtige Verhalten“, appellierte Innenminister Thomas Strobl.

Dabei soll besonders auf die Gefahren beim Überqueren der Straße und an Grundstücksausfahrten hingewiesen werden. Von Bedeutung ist auch, dass Kinder ein Gefühl für Geschwindigkeit entwickeln. „Insbesondere in der ‚dunklen Jahreszeit‘ sollte auf reflektierende Elemente an den Schultaschen und helle, am besten auch reflektierende Kleidung geachtet werden“, unterstrich Minister Thomas Strobl. Zusätzlich fordert der Innenminister die Erziehungsberechtigten auf: „Seien Sie gute Vorbilder im Straßenverkehr und verzichten Sie auf die ‚Elterntaxis‘. Die vielen Fahrten im Schulumfeld gefährden unsere Kinder – und der Schulweg zu Fuß ist ein Beitrag zur Fitness der Jüngsten.“

Maßnahmenpaket für sichere Schulwege

Regelmäßig zum Schuljahresbeginn wird durch das Land ein Maßnahmenpaket aus Verkehrsüberwachung und Verkehrsunfallprävention umgesetzt. So werden die Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Wochen unter anderem mit Spannbändern, Plakaten und Veranstaltungen zu einem rücksichtsvollen Verhalten gegenüber unseren schwächsten Verkehrsteilnehmenden aufgefordert.

Darüber hinaus überwacht die Polizei auch die Einhaltung der Geschwindigkeit vor Schulen, das vorschriftsgemäße Parken entlang von Geh- und Radwegen, den technischen Zustand von Fahrrädern sowie die Sicherung der Kinder im Auto. Das soll Schulwegunfälle möglichst verhindern, damit alle Kinder sicher ankommen.

Zahl der Schulwegunfälle auf Elf-Jahres-Tiefstand

Im vergangenen Jahr hat die Polizei 443 (2018 waren es 470) Verkehrsunfälle auf dem Schulweg aufgenommen. Das ist der tiefste Stand seit elf Jahren. Hierbei wurden insgesamt 65 (2018 waren es 79) Kinder und Jugendliche schwer und 406 (2018 waren es 392) leicht verletzt. „Bei den schwerverletzten Kindern erreichen wir damit ebenfalls den tiefsten Wert seit elf Jahren. Das freut mich sehr“, betonte der Innenminister. Leider sind im vergangenen Jahr ein Jugendlicher und vier Kinder auf dem Weg von oder zur Schule tödlich verunglückt. Losgelöst vom Schulweg sind im Jahr 2019 2.947 (2018 waren es 3.001) Kinder bis 13 Jahre im Straßenverkehr verunglückt. 37 Prozent (1.084) der verunglückten Kinder waren hierbei in einem Personenkraftwagen (PKW), 32 Prozent (949) auf einem Fahrrad und 25 Prozent (730) zu Fuß unterwegs.

„Das Risiko für Kinder, im Straßenverkehr zu verunglücken, ist im bundesweiten Vergleich in Baden-Württemberg mit am geringsten. Aber klar ist: Jedes verunglückte Kind ist eines zu viel und so werden wir mit unseren Anstrengungen und Maßnahmen nicht nachlassen“, so Innenminister Thomas Strobl. Die Reduzierung von Unfällen mit Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr und auf Schulwegen ist ein besonderer Schwerpunkt der gemeinsamen Verkehrssicherheitsarbeit des Innenministeriums, des Kultusministeriums, des Verkehrsministeriums sowie der landesweiten Verkehrssicherheitsaktion GIB ACHT IM VERKEHR.

Aktion „Sicherer Schulweg“

Die Aktion „Sicherer Schulweg“, initiiert durch das Innenministerium, das Verkehrsministerium sowie das Kultusministerium, wird durch die Polizei, das Zentrum für Schulqualität und Lehrerfortbildung, die Verkehrswachten, die Schulen, Landkreise, Städte und Gemeinden sowie die Partner der landesweiten Verkehrssicherheitsaktion „GIB ACHT IM VERKEHR“ unterstützt. Diese Unterstützung reicht von der Erstellung von Geh- und Radschulwegplänen bis hin zur Verkehrserziehung durch die „GIB ACHT IM VERKEHR“-Partner.

Aktion „Sicherer Schulweg“

Verkehrssicherheitsaktion „GIB ACHT IM VERKEHR

Foto, Blogarchiv Klaus

Digitaler Tag des offenen Denkmals®: Das Experiment ist gelungen!

Posted by Klaus on 13th September 2020 in Allgemein, Es war einmal, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Pressemitteilung 13.09.2020

Die bundesweiten Internet-Angebote stoßen auf breite Begeisterung

Der bundesweite Tag des offenen Denkmals fand 2020 erstmals digital auf der Aktionsseite www.tag-des-offenen-denkmals.de statt. Kreative Denkmal- eigentümer und Denkmalfreunde aus dem gesamten Bundesgebiet hatten über 1.200 Beiträge auf der Plattform platziert, wo sie von den Besuchern virtuell zu entdecken sind. 2020 war es bequem möglich, innerhalb kürzester Zeit über die Orts- und Landesgrenzen hinaus unterwegs zu sein, von der Ostsee bis zum Bodensee. Der Zugang zur Aktionsseite des Tags des offenen Denkmals bleibt noch bis zum 30. September 2020 offen.

Foto, Tag des offenen Denkmals

Wissenswertes zum Tag des offenen Denkmals®:
Der Tag des offenen Denkmals ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert. Die DSD ist für das Konzept des Aktionstags verantwortlich, legt das jährliche Motto fest und stellt ein umfassendes Online-Programm sowie zahlreiche kostenlose Werbemedien zur Verfügung. Sie unterstützt die Veranstalter mit bundesweiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie einem breiten Serviceangebot.

Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days. Mit diesem Tag schafft die private Denkmalschutzstiftung große Aufmerksamkeit für die Denkmalpflege in Deutschland. Vor Ort gestaltet wird der Tag von unzähligen Veranstaltern – von Denkmaleigentümern, Vereinen und Initiativen bis hin zu hauptamtlichen Denkmalpflegern –, ohne die die Durchführung des Tags des offenen Denkmals nicht möglich wäre. Der Tag des offenen Denkmals ist eine geschützte Marke der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Siehe auch>>>

Auch am Samstag Warnstreiks bei der Deutschen Post AG in Baden-Württemberg

Posted by Klaus on 12th September 2020 in Allgemein

Pressemeldung ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft – Landesbezirk Baden-Württemberg Stuttgart, 12. September 2020

Nachdem in Baden-Württemberg am Freitag die Warnstreiks unterbrochen wurden, ruft ver.di für den Samstag in Teilen der Brief-/ Verbund und Paketzustellung seit den frühen Morgenstunden erneut zu Warnstreiks auf. Der Schwerpunkt liegt heute auf der Paketzustellung. Betroffen sind folgende Regionen: Freiburg, Efringen-Kirchen, Salem, Bad Wurzach, Herbrechtingen, Aalen, Holzgerlingen, Waiblingen, Mannheim, Tübingen und Singen.

Foto, Klaus

Erfolgreicher Vortrag – Prof. Dr. Annette Kleinfeld zu Gast bei den Bad Liebenzeller Gesprächen aus dem SOPHI Park

Posted by Klaus on 10th September 2020 in Allgemein, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Das Gute sichtbar machen

 In ihrem Gastvortrag beschäftigte sich die Philosophin und Wissenschaftlerin Prof. Dr. Annette Kleinfeld mit den Begriffen ETHIK – MENSCH – PHILOSOPHIE. Dazu transformierte sie den philosophischen Denkansatz von Kant auf die heutigen ethischen Verhaltensweisen um Antwort auf die Frage zu gegeben, ob Wirtschaftsethik letztendlich ein schwarzer Schimmel ist, der das Gute in der Gesellschaft sichtbar macht.

Veranstaltet von der Touristik der Stadt Bad Liebenzell begrüßte Ines Veith als Initiatorin der bereits zum dritten Mal veranstalteten Vortragsserie die Gäste im gut gefüllten Bürgersaal und zog ein begeistertes Fazit: „Das Thema zog trotz Corona-Beschränkungen ein breit gefächertes Publikum an und belegt, dass die Bad Liebenzeller Gespräche aus dem Sophi Park gut angenommen werden.“ Auch Lothar Hudy – bekannt als Philosoph unter den Künstlern der Region – war davon begeistert, „einmal auf zwei Stunden komprimiert zu erfahren, was die Menschen bewegt, oder besser ausgedrückt bewegen sollte, weil es viele Menschen gibt, die sich ganz einfach keine Gedanken machen.“

Foto, (S. Zoller) Prof. Dr. Annette Kleinfeld (links) gibt ihre Erkenntnisse an ihrem Lehrstuhl für Wirtschaft und Gesellschaft der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HTWG) Konstanz an die nächste Generation von Unternehmens­lenkern weiter und referierte dank Initiatorin Ines Veith (rechts) erstmals bei den Bad Liebenzeller Gesprächen im SOPHI Park

Nach einer eingangs gegebenen Skizze zur Bedeutung des Begriffs und der historischen Entwicklung zur Ethik erörterte Professorin Kleinfeld die besondere Disziplin innerhalb der Philosophie, die ihren Ausgang in der Aufklärung hat. Dabei befasste sie sich zunächst mit der Frage: „Was ist Ethik“ – und warum ist Ethik insbesondere im 21. Jahrhundert eine ganz besonders wichtige Disziplin. Fokussiert auf die aktuell wirtschaftlichen Herausforderungen, unterstrich sie wissenschaftlich belegt, „dass ein langfristig nachhaltiger unternehmerischer Erfolg ohne Ethik und ohne Anstand nicht funktioniert.“

An dieser Gegenwartsdiagnose reflektierte Kleinfeld die Frage zu welchem Verhalten der Wirtschaft mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen geraten werden müsse und startete mit der Fragestellung: „Was ist der Unterschied von Ethik und Moral?“

Wie soll ich mich verhalten?

„Moral ist das, was wir alle gelernt haben, aus dem Elternhaus und in der Schule, und beantwortet die Frage für das >Wie soll ich mich verhalten< am besten“, so die Referentin, die den deskriptiver Begriff als eine gewachsene und für viele Menschen verinnerlichte Spielregel bezeichnet. Während Kinder noch moralische Fragen aufwerfen zeigt die menschliche Entwicklung auf, dass Erwachsene dazu neigen, darüber zu reflektieren, was uns die Eltern gesagt haben. „Schon Aristoteles sagte, es reicht eben nicht zu wissen, was das Richtige ist, sondern ich muss das Richtige auch einüben“, so der Tenor der Referentin, die damit begründet, dass es sich bei der Ethik nicht nur um das Verhalten oder das Handeln des Einzelnen sich selbst gegenüber, sondern darum geht, ein gut gelingendes Leben in einer Gemeinschaft zu führen. Während sie als Grundlagen für unser Grundgesetz „kodifizierte Spielregeln“ benennt, beschreibt sie die Aufgaben der wissenschaftliche Disziplin Ethik, die sich „Gedanken darüber macht, welche moralischen Orientierungen von der Mehrheit der Gesellschaft akzeptiert und als richtig und wichtig angesehen werden können.“ Einfacher ausgedrückt, ist das die Suche nach Werten und Normen, um daraus Spielregeln abzuleiten, die von einer Mehrheit akzeptiert werden können. Neben Vernunft, Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit zählt dazu in neuerer Zeit das globale Thema Nachhaltigkeit, um ökologische Ziele ebenso wie unternehmerische und wirtschaftliche Interessen gemeinsam mit gesellschaftlichen Bedürfnissen in eine Balance zu bringen.

Schwarzer Schimmel

„Von der Klimakrise über Wirtschaftsskandale finden wir in den Nachrichten nur negative Beispiele, die uns aufrütteln, aber keine Antworten liefern“, so Kleinfeld, die als eine der ersten deutschen Expertinnen auf dem Gebiet der Wirtschaftsethik die  2014 gegründete Interessensgemeinschaft Club of Hamburg seit Anbeginn als Gründungsmitglied begleitet und überzeugt davon ist, dass Wirtschaftsethik ein schwarzer Schimmel ist. Als ein sogenanntes Oxymeron, ist für sie das Bild vom schwarzen Schimmel ein Wiederspruch in sich, der ausdrückt, dass Dinge, die gut werden sollen, ein wenig Zeit beanspruchen. „Wenn man sich das Ganze näher anschaut, so weiß man, dass Schimmel schwarz zur Welt kommen und im Laufe ihres Lebens aufhellen.“

Daher ihr Credo: Man muss nicht nur den Schlagzeilen Glauben schenken, die uns tagaus und tagein über Skandale in der Wirtschaft erreichen. Beim näheren Hinsehen wird man feststellen, dass das Gros der Unternehmer in Deutschland und der kleinen und mittelständischen Betriebe sich genau um die Auflösung dieses Spannungsfeldes zwischen Gewinn, beziehungsweise Erfolg und Ethik Tag für Tag bemühen.“

Erfolg mit Anstand

Mit der Stiftung Club of Hamburg, versucht sie genau diesen Unternehmen, die sich seit jeher und um eine Balance von Erfolg und Anstand im Sinne von ethisch korrektem Handeln und Verhalten bemühen, eine sichtbare Plattform zu geben. Die Sichtbarkeit nach außen wird unterstützt durch einen Deutschen Ethik Index (DEX), der vor allem auf solche Unternehmen abzielt, die nur durch ihren Börsenwert (DAX), oder nach ihrem finanziellen Output bewertet werden, sondern entlang der Frage, ob sie ihren Erfolg auf eine zugleich ethisch korrekte und anständige Art und Weise erreichen.

Nach der anregend vorgetragenen Ausführung nutzten die Besucher im gut besuchten Auditorium die Gelegenheit für Rückfragen und weiterführender Debatte, so dass SOPHI Park Guide Iris Petersen die Veranstaltung final mit einem Satz auf den Punkt brachte: „Ethik ist, genauso wie die Philosophie gar nicht so abstrakt ist, wie man immer denkt.“

Text, Sabine Zoller

Weitere Warnstreiks bei der Deutschen Post AG – drei Briefverteilzentren und Teile der Zustellung in Baden-Württemberg betroffen

Posted by Klaus on 10th September 2020 in Allgemein

Pressemeldung ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft – Landesbezirk Baden-Württemberg 10.09.2020

Bereits in der Nacht wurden die Beschäftigten der Briefverteilzentren Karlsruhe, Heilbronn und Mannheim in den Warnstreik gerufen; seit den frühen Morgenstunden auch Teile der Brief-/ Verbund und Paketzustellung.
Betroffen von den Arbeitsniederlegungen sind folgende Regionen: Südbaden (unter anderem Freiburg, Offenburg), Ravensburg, Bietigheim-Bissingen, Heilbronn, Schorndorf, Karlsruhe und die Paketzustellbasis Mannheim Süd. Die Warnstreiks finden jeweils vollschichtig statt. ver.di rechnet damit, dass in den betroffenen Regionen die Brief- und Paketzustellung erheblich beeinträchtigt wird.

Nachdem die Arbeitgeber in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen zwischen ver.di und der Deutschen Post AG am 3. und 4. September kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt hatten, hatte die Gewerkschaft in Baden-Württemberg bereits gestern die beiden Briefverteilzentren in Reutlingen und Villingen-Schwenningen zu einem ersten Warnstreik aufgerufen.

Die DP AG konnte nach eigenen Angaben ihren Gewinn im Bereich Post und Paket um knapp 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Bisher wurde durch die Arbeitgeberseite aber der Eindruck vermittelt, die Beschäftigten lediglich mit einer Tariferhöhung von 1,5 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten abzufertigen.

„Danke und ein paar warme Worte reichen den Kolleginnen und Kollegen für Ihre systemrelevante Arbeit nicht aus. Die Beschäftigten hatten und haben in und durch die Pandemie eine erhebliche Arbeitsverdichtung zu schultern, der Post-Konzern will die dadurch erwirtschafteten Gewinnen einbehalten. Es geht jetzt um eine ordentliche Lohnerhöhung statt einem Sparkurs auf dem Rücken der Beschäftigten“, so die baden-württembergische Landesfachbereichsleiterin Martina Dukek.

ver.di fordert für die rund 140.000 Tarifbeschäftigten bei der Deutschen Post AG eine Tarifsteigerung von 5,5 Prozent für zwölf Monate. Die Ausbildungsvergütungen sollen für jedes Ausbildungsjahr monatlich um 90 Euro erhöht werden.

ver.di hatte die Entgelttabellen zum 31. August 2020 gekündigt, damit endete auch die Friedenspflicht. Die dritte Verhandlungsrunde findet am 21./22. September statt.
Im Land arbeiten bei der Post AG rund 25.000 Tarifbeschäftigte und rund 5.000 Beamtinnen und Beamte. Die Post ist für die Briefzustellung sowie auch für die Paketzustellung zuständig.

Foto, Klaus