Archive for the ‘Allgemein’ Category

Hornissen und Wespen – nur halb so wild

Posted by Klaus on 2nd Juli 2020 in Allgemein, Stuttgart

Info LHS

Es ist Sommer und Wespen und Hornissen sind wieder aktiv. Noch bis zum Spätsommer wird am Nest gebaut und die Nachkommen werden mit Nahrung versorgt. Manchmal sind die Wespen auch dort aktiv, wo sie unmittelbar mit Menschen in Kontakt kommen können. Dies führt mitunter zu Konflikten.

Für den Menschen werden nur zwei Wespenarten lästig, die Deutsche Wespe (Vespula germanica) und die Gemeine Wespe (Vespula vulgaris). Beide Arten bauen ihre Nester in dunklen Hohlräumen, im Boden, hinter Verkleidungen oder auf Dachböden. Häufig sind Nester mittlerweile im Rollladenkasten zu finden. Freihängende, sichtbare Nester gehören fast immer anderen Wespenarten. Da diese Nester viel auffälliger sind, fallen sie sehr häufig unnötigen Verfolgungsmaßnahmen zum Opfer.

Wespen sind nützliche Tiere, die Blüten bestäuben und Schädlinge bekämpfen. Ein einziges Wespenvolk kann pro Tag bis zu 5.000 Fliegen oder andere Insekten vertilgen. Ihr schlechter Ruf beruht auf ihrer Fähigkeit, sich mit ihrem Stachel zu verteidigen. Sie ernähren sich von zuckerhaltiger Nahrung und füttern ihre Brut mit Insekten. Im Herbst sterben alle Tiere eines Nests, das nicht wieder besiedelt wird. Nur die Königin überlebt und gründet im nächsten Frühjahr ein neues Nest.

Hat eine Wespenkönigin am Haus oder im Garten begonnen ein Nest zu bauen und können zwei bis drei Meter Abstand zum Nest eingehalten werden, sollte man die Tiere in Frieden lassen.

Tipps im Umgang mit Wespen

  • Auf keinen Fall nervös werden, nicht anpusten und keine heftigen Bewegungen machen.
  • Süße Speisen und Getränke im Freien abdecken.
  • Kleinkindern nach dem Essen Mund und Hände abwaschen.
  • Vom Kauf von mit süßem Saft oder Bier gefüllten Wespenfallen ist abzuraten. Die Tiere sterben in der Flüssigkeit einen qualvollen Tod. Zudem gehen nur alte Tiere in die Falle. Das aktive Volk wird nicht dezimiert.
  • Wespen können von bestimmten Düften, wie Parfum oder Cremes, angelockt werden. Außerdem fliegen sie gerne auf bunte Kleidung.
  • Ein Fliegengitter verhindert das Eindringen in Wohnräume.
  • Wenn ein einzelnes Tier im Haus ist, zwei Fenster öffnen, durch Zugluft wird es wieder nach draußen geleitet oder das Tier in einem Glas fangen und draußen frei lassen.
  • Im Herbst/Winter alle möglichen Einfluglöcher am Haus abdichten, damit im kommenden Frühjahr dort keine Wespen mehr einziehen.

Tipps im Umgang mit Hornissen

Hornissen sind sehr friedliche Tiere. Sie reagieren nur dann aggressiv, wenn man zu nahe an ihr Nest kommt und die Flugbahn versperrt oder wenn man wild nach ihnen schlägt. Sie können stechen, aber ihr Stich ist nicht heftiger als ein Wespenstich. Sie kommen im Gegensatz zu Wespen nicht zum Essplatz.

Hornissen sind mittlerweile durch Bekämpfungsmaßnahmen und den Mangel an Lebensraum gefährdet. Die Tiere sind tagaktiv, gehen aber auch noch bei fast völliger Dunkelheit auf Insektenjagd. Sie fliegen dabei ähnlich wie Nachtfalter dem Licht entgegen und landen häufig dabei in Wohnräumen. Wird das Licht gelöscht, findet die Hornisse den Weg nach draußen.

Wegen ihrer Gefährdung und ökologischen Bedeutung sind Hornissen naturschutzrechtlich besonders geschützt. Eingriffe in Hornissennester dürfen nur in Ausnahmefällen mit behördlicher Genehmigung erfolgen. Solche Fälle können eintreten, wenn eine Gefahrenlage für Personen besteht, etwa bei Vorliegen spezieller Allergie oder im Umfeld von Kindergärten. Dann muss das Hornissennest gegebenenfalls entfernt oder umgesiedelt werden. In Stuttgart sind in solchen Fällen die Fachleute der Feuerwehr unter Telefon 216-70 die richtigen Ansprechpartner.

Weitere Infos

Mehr Informationen und Ansprechpartner zu dem Thema enthält das Faltblatt „Mit Wespen und Hornissen leben (PDF)„. Es liegt auch an der Infothek im Rathaus aus.

Das Faltblatt und telefonische Beratung gibt es auch bei der Umweltberatung in der Gaisburgstraße 4. Die Umweltberatung ist telefonisch unter 216-88 600 oder per E-Mail umweltberatung@stuttgart.de erreichbar.

Foto, Stratkon

Umsetzung des Konjunkturpakets der Bundes- regierung: Deutsche Post und DHL geben Mehrwertsteuersenkung an die Kunden weiter

Posted by Klaus on 30th Juni 2020 in Allgemein

Pressemeldung

Zahlreiche nationale wie internationale Privatkunden-Produkte wie Packsets und Plusbriefe sowie ExpressEasy werden günstiger.

  • Zahlreiche nationale wie internationale Privatkunden-Produkte wie Packsets und Plusbriefe sowie ExpressEasy werden günstiger
  • Umsetzung der Mehrwertsteuersenkung auch für mehrwertsteuerpflichtige Geschäftskunden-Produkte
  • Keine Auswirkungen auf Post-Universaldienstdienstleistungen wie Standardbrief und Privatkundenpakete, da gesetzlich von Mehrwertsteuer befreit
  • Aushänge in Postfilialen informieren Kunden über Preisanpassungen

Bonn – Die Deutsche Post und DHL werden die im Konjunkturpaket der Bundesregierung beschlossene, vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 befristete Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent bzw. von 7 auf 5 Prozent beim ermäßigten Steuersatz an ihre Kunden weitergeben. Zahlreiche nationale wie internationale Privatkunden-Produkte und -services werden entsprechend günstiger, z.B. Post- und Paketprodukte wie Plusbriefe und Packsets, aber auch das Express-Produkt für Privatkunden ExpressEasy. Dieses Produkt ist in ausgewählten Filialen und über die DHL-Online-Frankierung buchbar. Auch bei mehrwertsteuerpflichtigen Geschäftskunden-Produkten in den Bereichen Briefkommunikation, Paket, Dialogmarketing und Express wird die Mehrwertsteuersenkung umgesetzt. Keine Auswirkungen hingegen hat die Steuersenkung auf Post-Universaldienstprodukte wie z.B. Einzelbriefsendungen oder Pakete ohne Zusatzservices bis 10 kg. Grund: Der Post-Universaldienst soll eine Grundversorgung der Bevölkerung mit Postdienstleistungen sicherstellen und ist deshalb gesetzlich von der Mehrwertsteuer befreit.

Aushänge in den Postfilialen informieren die Kunden über die befristeten Preisanpassungen bei Postdienstleistungen. Da es sich bei den am häufigsten nachgefragten Produkten in den Postfilialen um klassische Post-Universaldienstleistungen handelt, die von der Mehrwertsteuer befreit sind, kommt es bei diesen allerdings zu keinen preislichen Veränderungen. Somit ist es für Kunden auch nicht nötig, Ergänzungsmarken zu kaufen, da es keine „krummen“ Porto-Werte in Folge der Mehrwertsteuersenkung geben wird.

Keine Auswirkungen gibt es darüber hinaus für Kunden bei der Frankierung ihrer Sendungen, z.B. über DV-Freimachung bzw. über Frankiermaschinen, da die Frankierung des Transportentgelts immer als Nettoentgelt erfolgt und die Mehrwertsteuer gesondert in Rechnung gestellt wird.

Weitere Informationen unter: deutschepost.de/mehrwertsteuer und dhl.de/mehrwertsteuer.

Foto, DP DHL

Lockerungen für Besuche in Pflegeeinrichtungen

Posted by Klaus on 28th Juni 2020 in Allgemein

Presseinfo

Die Landesregierung hat Lockerungen für Besuche in stationären Pflegeeinrichtungen und für Tagespflegeeinrichtungen beschlossen. Ab 1. Juli gibt es keine Einschränkung der Besuchszeiten mehr. Pro Bewohner sind zwei Besucher am Tag erlaubt und es sind wieder Besuche im Bewohnerzimmer möglich.

Für Bewohnerinnen und Bewohner von statio- nären Pflegeeinrichtungen und deren Angehörige wird es ab 1. Juli weitere Lockerungen geben. Zugleich gibt es wesentliche Erleichterungen für den Regelbetrieb von Tagespflegeeinrichtungen sowie für Gruppenangebote im Vor- und Umfeld von Pflege. Dies hat die Lenkungsgruppe der Landesregierung am Mittwoch, 24. Juni, beschlossen. Die neuen Regelungen der Corona-Verordnung Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen gelten selbstverständlich immer unter Berücksichtigung des aktuellen Infektionsgeschehens.

Vernünftige Balance zwischen Infektionsschutz und sozialer Teilhabe

„Der Schutz der besonders gefährdeten vulnerablen Gruppen hat für uns höchste Priorität. Gleichzeitig wissen wir auch, wie belastend die rigorosen Kontaktbeschränkungen für Bewohnerinnen und Bewohner insbesondere in stationären Pflegeeinrichtungen und deren Angehörige und Freunde waren. Es muss in dieser Phase der Corona-Pandemie jetzt darum gehen, eine vernünftige Balance zu finden zwischen dem lnfektionsschutz auf der einen und der Ermöglichung von sozialer Teilhabe auf der anderen Seite“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha.

Die neuen Regelungen sollen die Besuchs- und damit Lebensqualität für die Betroffenen deutlich erhöhen, mehr und einfacher Besuche ermöglichen und den administrativen Aufwand der Einrichtungen reduzieren.

Die neuen Besuchsregeln für stationäre Pflegeeinrichtungen sehen insbesondere vor:

  • Verzicht auf das Besuchsmanagement durch die Einrichtungen
  • Keine Beschränkung der Besuchszeiten mehr
  • Weiterhin zahlenmäßige Beschränkung der Besuche: Bewohner können pro Tag zwei Besucher empfangen / Ausnahmen hiervon können aus besonderen Anlässen (zum Beispiel Sterbebegleitung, Geburtstage) erteilt werden
  • Für Besucher Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) in geschlossenen Räumen
  • Besuche sollen künftig regelhaft wieder im Bewohnerzimmer ermöglicht werden
  • Aufhebung der Pflicht, nach Verlassen der Einrichtungen (zum Beispiel für Spaziergänge) für 14 Tage eine MNB zu tragen

Besuche durch Personen, die in Kontakt mit einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person stehen oder typische Symptome einer Infektion mit SARS-CoV-2 aufweisen (namentlich Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten sowie Halsschmerzen), werden weiterhin nicht möglich sein.

Weitere Erleichterungen für die Tagespflege und das Vor- und Umfeld der Pflege

Auch für die Einrichtungen der Tagespflege und die Gruppenangebote im Vor- und Umfeld der Pflege gibt es weitere Erleichterungen. Minister Lucha: „Uns ist bewusst, dass auch die Einschränkungen im ambulanten Bereich gerade für die pflegenden Angehörigen sehr belastend waren. Auch hier wollen wir für die Betroffenen mehr Normalität und Entlastung schaffen.“

Einrichtungen der Tages- und Nachtpflege sowie Gruppenangebote im Vor- und Umfeld der Pflege waren bislang nur eingeschränkt möglich. Nunmehr können sie einen „geschützten“ Regelbetrieb mit entsprechenden Schutz- und Hygienekonzepten aufnehmen.

Die Corona-Verordnung Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen gilt unter anderem für Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen sowie in der Tages-und Nachtpflege und bei den Gruppenangeboten im Vor- und Umfeld von Pflege.

Corona-Verordnung Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

Aktuelle Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Fotos, Blogarchiv

Land lockert Vorgaben zu Ferienprogrammen für Kinder und Jugendliche

Posted by Klaus on 27th Juni 2020 in Allgemein

Pressemeldung

Durch die positive Entwicklung des Infektions- geschehens seit Ende Mai sind in vielen Lebensbereichen Lockerungen möglich, die sich auch auf die Kinder- und Jugendarbeit und speziell auch auf Ferien- und Freizeitaktivitäten auswirken.

Nach einer langen Zeit zu Hause, ohne Schule und Freunde gibt es für Kinder und Jugendliche nun eine Perspektive für Freizeitprogramme in den Sommerferien. Die entsprechende Verordnung für Angebote der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit wurde am Freitag (26. Juni) verkündet. Eine vom Sozialministerium mit Vertretern der kommunalen Landesverbände, der verbandlichen und offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und des Landesjugendamts eingerichtete Arbeitsgruppe hatte dazu in den vergangenen Wochen intensiv an einer Strategie für die schrittweise Wiederzulassung gearbeitet.

Gesundheitsschutz sicherstellen

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha: „Aufgrund der positiven Entwicklung der Infektionszahlen in den letzten Wochen können wir den Vereinen und Verbänden eine deutlich verbesserte Perspektive bei der Durchführung von Ferienfreizeitprogrammen bieten. Mit der Verordnung haben wir einen guten Kompromiss gefunden, um den Gesundheitsschutz für alle Beteiligten sicherzustellen, ohne dass Spiel und Spaß dabei auf der Strecke bleiben. In jedem Fall muss verhindert werden, dass beispielsweise Zeltlager und Waldheime zu Infektionshotspots werden und dadurch gravierende Auswirkungen auf den Schul- und Kitabetrieb nach den Ferien haben.“

Durch die positive Entwicklung des Infektions- geschehens seit Ende Mai sind in vielen Lebensbereichen Lockerungen möglich, die sich auch auf die Kinder- und Jugendarbeit und speziell auch auf Ferien- und Freizeitaktivitäten auswirken.

Neue Regelungen

Konkret wurden folgende neue Regelungen erarbeitet:

  • Ferienprogramme und Zeltlager sind ab dem 1. Juli 2020 mit bis zu 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und ab dem 1. August 2020 mit bis zu 500 Personen möglich (ab dem 1. August werden die Betreuenden bei der maximal zulässigen Personenzahl mit eingerechnet).
  • Bei Angeboten, an denen mehr als 100 Personen teilnehmen, sind aus den Teilnehmerinnen und Teilnehmern feste Gruppen von bis zu 30 Personen zu bilden, in denen innerhalb der Gruppe die Abstandsempfehlung von 1,5 Meter nicht eingehalten werden muss. Zwischen den Gruppen wird der Mindestabstand empfohlen.
  • Bei Übernachtungen in Zelten kann für die Schlafenszeit von der Abstandsempfehlung abgewichen werden. Durch geeignete Vorkehrungen wie beispielsweise den Einsatz eigener Zelte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer oder die Bereitstellung von zusätzlichen Zelten soll eine massenhafte Belegung möglichst reduziert werden.
  • Eine Selbstversorgung ist bei Angeboten mit Übernachtung in Zelten möglich. Die allgemeinen Hygienevorschriften bei der Zubereitung und der Ausgabe von Speisen und Getränken sind zu beachten.
  • Für die gemeinsame An- und Abreise sowie für Ausflüge als Teil der Ferienprogramme und Zeltlager gilt die Pflicht zum Tragen einer nicht-medizinischen Alltagsmaske oder einer vergleichbaren Mund-Nasenbedeckung.

„Ich bin den kommunalen Landesverbänden und den Trägern sehr dankbar, dass wir uns in konstruktiver Zusammenarbeit auf umsetzbare Regelungen und Empfehlungen verständigen konnten. Die nun angepasste Verordnung bietet den Trägern von Ferienprogrammen und Aktivitäten für Kinder und Jugendliche einen großzügigen Rahmen, der aber auch weiterhin alle Aspekte des Infektionsschutzes berücksichtigt. Dazu gehört auch die Erstellung eines Hygienekonzeptes sowie ein Präventions- und Ausbruchsmanagement“, so Minister Lucha abschließend.

Corona-Verordnung Angebote Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit

Fotos, Blogarchiv

Viele Beschränkungen entfallen, viele Einzelver- ordnungen auch

Posted by Klaus on 25th Juni 2020 in Allgemein

Das Eindämmen der Corona-Pandemie war in Baden-Württemberg mit vereinten Kräften aller sehr erfolgreich. Momentan ist das Infektionsgeschehen stabil in einem niedrigen Bereich und gut zu kontrollieren. Mit der neuen überarbeiteten Corona-Verordnung können viele Einzelverordnungen entfallen. Zudem gibt es etwa beim Sport weitere Lockerungen.

Die neue Corona-Verordnung des Landes gilt ab dem 1. Juli. Sie ist nicht nur komplett neu gestaltet und übersichtlicher als zuvor, sondern es entfallen dann auch viele Beschränkungen. Die neue Corona-Verordnung regelt viele Dinge allgemein, die bisher in verschiedenen Einzelverordnungen festgelegt waren. Zum Beispiel die Maskenpflicht für bestimmte Branchen oder Hygieneanforderungen. Diese wurden nun vereinheitlich und dadurch entfallen viele der bisherigen Einzelverordnungen zum 1. Juli.

Die bisherigen Ressortverordnungen

bleiben inhaltlich unverändert weiter bestehen und werden formal angepasst.

Folgende Verordnungen werden in den kommenden Tagen angepasst oder kommen neu hinzu.

Die folgenden Einzelverordnungen entfallen. Das bedeutet aber nicht, dass in diesen Bereichen keine Regelungen mehr gelten. Die jeweiligen Anforderungen sind in der allgemeinen Corona-Verordnung oder den neuen Einzelverordnungen aufgeführt.

  • Verordnung Einzelhandel ? allgemeine Corona-Verordnung
  • Verordnung Vergnügungsstätten ? allgemeine Corona-Verordnung
  • Verordnung Kosmetik und medizinische Fußpflege/körpernahe Dienstleistungen ? allgemeine Corona-Verordnung
  • Verordnung Beherbergungsbetriebe ? allgemeine Corona-Verordnung
  • Verordnung Freizeitparks ? allgemeine Corona-Verordnung
  • Verordnung Spitzen- und Profisport ? Verordnung Sport (wird neu gefasst)
  • Verordnung Sportwettbewerbe ? Verordnung Sport
  • Verordnung Saunen ? Verordnung Bäder und Saunen (wird neu gefasst)
  • Verordnung Gaststätten ? allgemeine Corona-Verordnung
  • Verordnung Bordgastronomie ? allgemeine Corona-Verordnung
  • Verordnung private Veranstaltungen ? allgemeine Corona-Verordnung
  • Verordnung Veranstaltungen ? allgemeine Corona-Verordnung
  • Verordnung Indoor-Freizeitaktivitäten ? allgemeine Corona-Verordnung
  • Verordnung Maskenpflicht in Arztpraxen ? allgemeine Corona-Verordnung
  • Verordnung Berufsbildung ? allgemeine Corona-Verordnung
  • Verordnung Allgemeine Weiterbildung und freie schulische Bildung ? allgemeine Corona-Verordnung

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Foto, Blogarchiv

Neue Corona-Verordnung Sport ab 1. Juli

Posted by Klaus on 25th Juni 2020 in Allgemein

Info

Ab dem 1. Juli werden die drei aktuellen Corona-Verordnungen im Bereich Sport in einer neuen Corona-Verordnung Sport zusammengeführt. In der neuen Sport-Verordnung sind weitere Lockerungen enthalten.

Zum Sport gibt es derzeit drei Verordnungen in Baden-Württemberg. Dies sind die Corona-Verordnungen zum Profi- und Spitzensport, zu Sportwettkämpfen und zu  Sportstätten. Für die Zeit ab dem 1. Juli 2020 werden diese Bereiche in einer neuen Corona-Verordnung Sport zusammengeführt. „Mir war es sehr wichtig, die Regelungen für den Sport deutlich übersichtlicher und verständlicher zu machen. Deswegen gibt es künftig nur noch eine Verordnung, die klar regelt, was im Sport erlaubt ist“, sagt Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann. Die neue Verordnung Sport ist heute verkündet worden und wird ab dem 1. Juli 2020, also zeitgleich mit der neuen Corona-Verordnung, in Kraft treten.

In der neuen Sport-Verordnung sind weitere Lockerungen enthalten. Sie ermöglicht unter gewissen Vorgaben wie Hygienevorschriften und Dokumentationspflichten das Training, den Spielbetrieb und Wettkämpfe in Kontaktsportarten. Dies gilt auch für den Amateur- und Leistungssport. „Sport und Bewegung sind essenziell für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Ich freue mich deshalb gerade auch für unsere vielen Breitensportlerinnen und -sportler in Baden-Württemberg, dass wir diesen Schritt ermöglichen und sie ihr Hobby wieder ausüben können“, sagt Sportministerin Eisenmann.

Im organisierten Trainings- und Übungsbetrieb kann von der Abstandsregel abgewichen werden, sofern das die für die Sportart üblichen Sport-, Spiel- und Übungssituationen erfordern. Abseits des Sportbetriebes ist der Abstand von mindestens 1,5 Metern weiter einzuhalten. Die maximale Gruppengröße für den Trainings- und Übungsbetrieb ist entsprechend der generellen Corona-Verordnung auf 20 Personen beschränkt. Bei Trainings- und Übungsformen, in denen ein andauernder körperlicher Kontakt erforderlich ist, sind feste Trainings- und Übungspaare zu bilden, zum Beispiel bei Kampfsportarten.

Neue Maßgaben für Sportwettkämpfe und Sportwettbewerbe

Die neue Corona-Verordnung Sport ermöglicht ab dem 1. Juli die Durchführung von Sportwettkämpfen mit Körperkontakt auch im Breitensport. Insgesamt dürfen allerdings maximal 100 Sportlerinnen und Sportler an einem Sportwettkampf bzw. Sportwettbewerb teil- nehmen. Möglich sind außerdem Zuschauer bei den Sportwettkämpfen. Hier liegt die Maximalzahl bei 100 Zuschauerinnen und Zuschauern, für die das Abstands- gebot gilt. „Zuschauer sind bei Sportwettkämpfen das Salz in der Suppe. Sie treiben unsere Sportlerinnen und Sportler zu Höchstleistungen an. Deswegen freuen wir uns, dass wir auch hier eine Lockerung ermöglichen können“, so Sportministerin Eisenmann.

Ab dem 1. August können insgesamt maximal 500 Sportlerinnen und Sportler sowie Zuschauerinnen und Zuschauer an Sportwettkämpfen bzw. Sportwettbewerben teilnehmen bzw. diese verfolgen. Dabei ist die zahlenmäßige Aufteilung zwischen Sportlerinnen und Sportlern und Zuschauerinnen und Zuschauern dem Veranstalter freigestellt. Diese Regelung gilt dann bis einschließlich 31. Oktober.

Kultusministerium: Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sport ab 1. Juli 2020

Quelle: Kultusministerium
Foto, Klaus

Beherbergungsverbot für Einreisende aus Infektions-Hotspots

Posted by Klaus on 25th Juni 2020 in Allgemein

Info und foto

Einreisende aus Landkreisen mit hohem Infektions- geschehen dürfen künftig in Baden-Württemberg nicht mehr in Beherbergungsbetrieben wie Hotels oder Campingplätzen übernachten. Das regelt eine neue Verordnung.

Personen, die aus einem Landkreis mit hohem Infektions- geschehen nach Baden-Württemberg einreisen, dürfen künftig nicht mehr in Beherbergungsbetrieben wie Hotels oder Campingplätzen übernachten. Dies haben das Wirtschaftsministerium und das Sozialministerium in einer gemeinsamen Verordnung erlassen.

In der Lenkungsgruppe SARS-CoV-2 (Coronavirus) wurde gestern (24. Juni 2020) eine Verordnung zur Eindämmung von Übertragungen des Corona-Virus durch Beherbergungsverbote beschlossen. Die heute verkündete Corona-Verordnung Beherbergungsverbot tritt morgen (26. Juni) in Kraft. Betroffen sind Stadt- und Landkreise, in denen in den letzten sieben Tagen vor der Anreise die Zahl der Neuinfektionen laut der Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts pro 100.000 Einwohner höher als 50 ist. Wer aus den betroffenen Kreisen kommt und dennoch einen Urlaub in Baden-Württemberg antreten möchte, kann ein ärztliches Zeugnis vorlegen, das einen negativen Test auf Covid-19 bescheinigt. Für diese Personen gilt das Beherbergungsverbot nicht.

Erfolge im Kampf gegen die Pandemie nicht aufs Spiel setzen

Gesundheitsminister Manne Lucha: „Die Zunahme des Reiseverkehrs darf nicht zu einem rasanten Anstieg der Infektionszahlen führen. Wir erinnern uns noch gut an die zahlreichen Ski-Urlauber, die im März die erste Coronavirus-Welle im Land auslösten. Das müssen wir mit Blick auf den Herbst unbedingt verhindern. Die Erfolge im Kampf gegen die Pandemie sind äußerst fragil und dürfen jetzt im Sommer nicht aufs Spiel gesetzt werden.“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Ich freue mich, dass es in den vergangenen Tagen – auch mit der neuen Corona-Verordnung – gelungen ist, dem in der Fläche nachlassenden Infektionsgeschehen Lockerungen für die Wirtschaft folgen zu lassen. Aktuell zeigen die Infektions-Hot-Spots aber, dass die Entwicklung fragil bleibt. Deshalb ist das heute verkündete Beherbergungsverbot ein notwendiger Schritt. Wir werden die Entwicklung weiter sorgfältig beobachten und situationsangepasst reagieren.“

Vor dem Hintergrund, dass auch andere Urlaubsländer wie Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern oder Bayern für Reisende aus Landkreisen mit hohem Infektionsgeschehen nicht mehr in Betracht kommen, wäre ein Ausweichen auf Baden-Württemberg zu befürchten gewesen.

Verordnung des Wirtschaftsministeriums und des Sozialministeriums zur Eindämmung von Übertragungen des Corona-Virus (SARS-CoV-2) durch Beherbergungsverbote (Corona-Verordnung Beherbergungsverbot – CoronaVO Beherbergungsverbot)

Postkarte in Deutschland wird 150 Jahre alt

Posted by Klaus on 25th Juni 2020 in Allgemein

Pressemeldung

Allein 2019 hat die Deutsche Post rund 147 Millionen Postkarten befördert.

  • Einführung der „Correspondenzkarte“ im Juli 1870 gilt als Geburtsstunde der Postkarte in Deutschland
  • 147 Millionen Postkarten in 2019 über Deutsche Post befördert
  • Urlaubszeit ist Postkartenzeit: Aus Italien, Frankreich, Österreich, Spanien und Türkei kommen die meisten Ansichtskarten aus dem Ausland
  • Deutsche Post veranstaltet Schreib- und Kreativwettbewerb für Kinder und Jugendliche

Bonn – Vor 150 Jahren, genauer im Juli 1870, begann „postamtlich“ die Ära der Postkarte in Deutschland, seinerzeit noch „Correspondenzkarte“ genannt. Eingeführt hatte sie der Postreformer Heinrich von Stephan als günstige Mitteilungsform für die Bevölkerung. Heute, in Zeiten von WhatsApp & Co., ist die Postkarte immer noch ein beliebtes Kommunikationsmedium für Urlaubsgrüße, Glückwünsche, Danksagungen sowie humorvolle aber auch aufmunternde Botschaften, gerade in diesen Corona-Zeiten. Allein 2019 hat die Deutsche Post rund 147 Millionen Postkarten befördert. Und nach wie vor gilt: Urlaubszeit ist Postkartenzeit. Einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom aus dem letzten Jahr zufolge schreibt mehr als jede(r) Zweite (55 Prozent) im Urlaub eine Postkarte oder einen Brief an die Daheimgebliebenen. Dabei kamen die meisten Ansichtskarten nach eigenen Erhebungen der Deutschen Post aus Italien, gefolgt von Frankreich, Österreich, Spanien und der Türkei. Für 2020 erwartet die Deutsche Post allerdings einen Rückgang der Ansichtskarten aus dem Urlaub, da Corona-bedingt weniger Reisen ins Ausland stattfinden konnten.

Schreib- und Kreativwettbewerb für Kinder und Jugendliche

Anlässlich des 150. Jubiläums der Postkarte in Deutschland veranstaltet die Deutsche Post einen Schreib- und Kreativwettbewerb für Kinder und Jugendliche. Alle Schülerinnen und Schüler  sind herzlich eingeladen, ihre Postkartenideen und -entwürfe zum Motto „Grenzenlos – Postkartengrüße in Corona-Zeiten“ ab dem 1. Juli 2020 bei der Deutschen Post einzusenden und am Wettbewerb teilzunehmen. Einsendeschluss ist der 15. August 2020. Der Wettbewerb ist Teil des Angebots „Post und Schule“, mit dem die Deutsche Post Schüler und Lehrer mit einer Vielzahl an Materialien für Grundschulen, weiterführende Schulen und Berufsschulen unterstützt. Gemeinsam mit der Stiftung Lesen setzt sich das Unternehmen zudem für die Lese- und Sprachkompetenz von Schülerinnen und Schülern ein und unterstützt jedes Jahr die Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ im Rahmen des Welttags des Buches. Weitere Informationen zum Schreib- und Kreativwettbewerb unter: https://www.deutschepost.de/de/p/post-und-schule/wettbewerb.html.

Postkarten digital selbst gestalten und analog per Post versenden

Auch die Postkarte wandelt sich: War diese früher eine rein analoge Mitteilungsform, so gestalten immer mehr Nutzer ihre Postkarten individuell und digital mit eigenen Fotos und lassen diese als ausgedruckte Ansichtskarte per Post verschicken. Hier kooperiert die Deutsche Post seit 2018 mit Deutschlands erfolgreichstem Postkarten-App-Anbieter MyPostcard. Dabei ist das 150. Jubiläum Grund genug für ein besonderes Geburtstagsgeschenk an die Nutzer: Wer bis 31. August 2020 eine eigene Postkarte über MyPostcard gestaltet und versendet, erhält darauf einmalig und nach Eingabe des Gutscheincodes 150JAHRE 30 Prozent Rabatt.

15 Jahre Postcrossing: Weltweit größte Postkarten-Community

Die Postkarte verbindet weltweit. Das zeigt die erfolgreiche kostenlose Internetplattform www.postcrossing.com, die es ermöglicht, Postkarten aus aller Welt zu empfangen und global zu versenden. Mittlerweile gibt es rund 800.000 „Postcrosser“ in 210 Ländern, davon allein 55.000 Mitglieder allein in Deutschland, die in den 15 Jahren seit Gründung der Plattform im Jahre 2005 rund 57 Millionen internationale Postkarten verschickt haben. Die Teilnahme ist denkbar einfach: Um eine Karte zu schreiben, meldet man sich auf postcrossing.com an und bekommt per Zufall die Adresse eines anderen, registrierten Mitglieds zugelost. Auf die versendete Karte schreibt man einen Identifikationscode, der bei Ankunft durch die Empfangenden bestätigt wird. Nun kann man auch selbst Karten von anderen Mitgliedern erhalten.

Ausstellung zu 150 Jahre Postkarte im Museum für Kommunikation Berlin

Wer sich darüber hinaus noch mehr für die Postkarte interessiert, für den bietet das Museum für Kommunikation Berlin eine virtuelle Ausstellung mit dem Namen „Mehr als Worte. 150 Jahre Postkartengrüße“ (www.ausstellung-postkarte.de). Hier erhalten Interessierte Einblicke in die abwechslungsreiche Geschichte der Postkarte – von ihren Anfängen als Correspondenz- und Feldpostkarte über die Entwicklung zur Ansichts- und Bildpostkarte bis hin zu digitalen Versionen des beliebten Klassikers. In der Schatzkammer des Museums ist zudem die erste geschriebene Postkarte der Welt zu sehen, die am 1. Oktober 1869 – also noch vor der allgemeinen Einführung der Correspondenzkarte – von Perg bei Linz nach Kirchdorf versandt wurde und der Abstimmung eines Besuchs im Bekanntenkreis dienste.

Alle Informationen auch auf deutschepost.de/postkarte

Foto, DP DHL

Einzigartige Kurztrips in die Region Stuttgart

Posted by Klaus on 24th Juni 2020 in Allgemein, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Presseinfo

Regio Stuttgart erweitert die Themenwebsite „Nah! statt fern“

Nach dem erfolgreichen Start der regionalen Restart-Kampagne „Nah! statt fern“ Mitte Mai hat die Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH die Themenwebsite nun um weitere Inhalte ergänzt: Bloggerberichte und ein Freizeitplaner machen noch mehr Lust auf ganz persönliche Entdeckungen der Region.

Inspiration für passgenaue Regions-Erlebnisse: Seit einigen Wochen finden die Bewohner der Region Stuttgart auf der Themensite www.stuttgart-tourist.de/nah-statt-fern zahlreiche Tipps für Ausflugsziele, Kulturhighlights, Outdoorerlebnisse, kulinarische Genüsse und ungewöhnliche Unterkünfte. Die Website wurde jetzt ganz neu um den Freizeitplaner erweitert. Mit diesem können sich die Gäste ihre Angebote ganz individuell aus den vorhandenen Rubriken zusammenstellen. Tools wie Standortbestimmung und Zeitbudget helfen dabei, die Vorschläge gezielt auszuspielen und auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen. „Der Freizeitplaner ist ein zusätzlicher Service, den wir den Besucherinnen und Besuchern der Region Stuttgart bieten. Das Tool macht es noch einfacher, aus den zahlreichen Angeboten die jeweilig passenden auszuwählen. Die perfekte Basis also für einen Kurztrip in die Region“, sagt Armin Dellnitz, Geschäftsführer der Stuttgart-Marketing GmbH und Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH.

Lokale Influencer geben Tipps: Für die Inhalte der Kampagne konnte die Regio Stuttgart mehrere in Baden-Württemberg ansässige Blogger gewinnen. Die reichweitenstarken Influencer unternahmen Trips in die Region und berichten darüber auf ihren Blogs und den Social Media Kanälen. Unterwegs waren Christine Garcia Urbina für ihren Blog https://trickytine.com/, Susi Maier von https://www.blackdotswhitespots.com/ und Katrin Lehr, die für den Reiseblog https://viel-unterwegs.de/ schreibt. Der entstandene Content ist auch Bestandteil der Microsite. Unter dem Kampagnenhashtag #nahstattfern sind auch die Bewohner der Region Stuttgart aufgerufen, ihre Impressionen auf den gängigen Social Media-Kanälen zu posten – ein Blick auf die entstehende Social Wall lohnt sich.

Weitere Informationen unter www.stuttgart-tourist.de/nah-statt-fern

Herzliche Grüße

Annegret Bey
Stuttgart-Marketing GmbH
Kommunikation / Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Communications / Head of Press Relations

Fotos, Blogarchiv

Corona-Verordnung in der ab 1. Juli 2020 gültigen Fassung

Posted by Klaus on 23rd Juni 2020 in Allgemein

Info

Die Landesregierung hat am 23. Juni 2020 eine neue Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Sie tritt am Mittwoch, den 1. Juli 2020, in Kraft.

Die wichtigsten Änderungen der neuen Verordnung im Überblick

  • Ab dem 1. Juli dürfen sich im öffentlichen Raum nun genau wie im privaten Raum 20 Personen treffen. Die neue Verordnung unterscheidet dann nicht mehr zwischen privaten und öffentlichen Räumen. Die Regelungen dazu finden Sie jetzt in Paragraf 9.
  • Ab dem 1. Juli ist bei privaten Veranstaltungen mit nicht mehr als 100 Teilnehmenden kein Hygienekonzept wie in Paragraf 5 gefordert mehr nötig. Dies gilt etwa für Hochzeitsfeiern, Taufen und Familienfeiern.
  • Ab dem 1. Juli sind Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen möglich, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Also etwa Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen.
  • Ab dem 1. August sind Veranstaltungen mit weniger als 500 Personen wieder erlaubt.
  • Untersagt sind weiterhin Tanzveranstaltungen mit Ausnahme von Tanzaufführungen sowie Tanzunterricht und -proben.
  • Bis zum 31. Oktober sind Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden weiter untersagt.
  • Clubs und Diskotheken dürfen weiterhin nicht öffnen. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen sowie jede sonstige Ausübung des Prostitutionsgewerbes im Sinne von § 2 Absatz 3 des Prostituiertenschutzgesetzes bleiben ebenfalls untersagt.
  • Abstandsregelungen und Maskenpflicht bleiben bestehen.
  • Folgende Verordnungen sollen ab dem 1. Juli entfallen. Hier gelten dann die in der neuen Corona-Verordnung festgelegten Regelungen.
    • Vergnügungsstätten
    • Kosmetik und medizinische Fußpflege
    • Beherbergungsbetriebe
    • Freizeitparks
    • Gaststätten
    • Bordgastronomie
    • Veranstaltungen
    • Private Veranstaltungen
    • Indoor-Freizeitaktivitäten
    • Maskenpflicht in Praxen

Corona-Verordnung ab 1. Juli 2020

Die Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 vom 23. Juni 2020 (PDF) wird hiermit durch öffentliche Bekanntmachung des Staatsministeriums notverkündet gemäß § 4 Satz 1 des Verkündungsgesetzes. Nach § 21 tritt sie am Mittwoch, den 1. Juli 2020 in Kraft, mit Ausnahme von § 12 Abs. 3 sowie §§ 16 bis 18, die am Mittwoch, den 24. Juni 2020 in Kraft treten.

Verordnung der Landesregierung
über infektionsschützende Maßnahmen
gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2
(Corona-Verordnung – CoronaVO)

Vom 23. Juni 2020

Auf Grund von § 32 in Verbindung mit §§ 28 bis 31 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 19. Mai 2020 (BGBl. I S. 1018) geändert worden ist, wird verordnet:

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Foto, Klaus