Archive for the ‘Allgemein’ Category

Ostheim – Motorrad gestohlen – Zeugen gesucht

Posted by Klaus on 26th Juni 2019 in Allgemein

Polizeibericht

Unbekannte haben am Dienstagabend (25.06.2019) in einem Hinterhof an der Teckstraße ein Motorrad der Marke BMW R Nine T gestohlen. Der 53 Jahre alte Besitzer hatte die Maschine gegen 20.25 Uhr im Hinterhof abgestellt und offenbar die Fahrzeugschlüssel versehentlich stecken lassen. Als er bereits gegen 20.45 Uhr zu seinem Motorrad zurückkehrte, bemerkte er den Diebstahl seiner weißen BMW mit dem amtlichen Kennzeichen S-ON 89. Die Maschine hatte einen Zeitwert von rund 15.000 Euro.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903500 mit dem Polizeirevier 5 Ostendstraße in Verbindung zu setzen.

Foto, Blogarchiv

Deutsche Post räumt Kunden Übergangsfrist bei Bücher- und Warensendungen bis Jahresende ein

Posted by Klaus on 26th Juni 2019 in Allgemein

Pressemitteilung

Zum 1. Juli tritt das neue Angebot der Deutschen Post im Bereich der Bücher- und Warensendungen in Kraft.

Bonn – Zum 1. Juli tritt das neue Angebot der Deutschen Post im Bereich der Bücher- und Warensendungen in Kraft: Statt sechs Produkten – zwei Büchersendungs- und vier Warensendungs- produkten – wird es nur noch zwei geben: die „Bücher- und Warensendung bis 500 Gramm“ und die „Bücher- und Warensendung bis 1000 Gramm“.

Damit verbunden sind geänderte Preise und neue Maximalmaße (L: 353 x B: 250 x H: 50 mm), die jedoch für einige Kunden, insbesondere aus dem Buchhandel, Herausforderungen mit sich bringen, die dazu führen, dass die Umstellung beim Versand nicht rechtzeitig zu diesem Stichtag erfolgen kann. Aus diesem Grund hat sich die Deutsche Post dazu entschlossen, ihren Kunden eine Übergangsfrist bis zum Jahresende einzuräumen und in dieser Zeit auch die bisher angebotenen sechs Produkte im Bereich der Bücher- und Warensendungen weiter anzunehmen und zu befördern.

Ab dem 1. Januar 2020 akzeptiert die Deutsche Post nur noch die beiden Produkte „Bücher- und Warensendung bis 500 Gramm“ (1,90 Euro) und die „Bücher- und Warensendung bis 1000 Gramm“ (2,20 Euro) für den Versand von Büchern und Waren.

Foto, Blogarchiv

Südwesten erwartet erste große Hitzewelle des Jahres

Posted by Klaus on 24th Juni 2019 in Allgemein

Gesundheitsminister Manne Luche warnt vor den Risiken durch hochsommerliche Temperaturen und gibt Tipps, wie man sich vor den negativen Auswirkungen der Hitze schützen kann.

Angesichts der vom Deutschen Wetterdienst (DWD) angekündigten großen Hitzewelle in dieser Woche mit bis zu 40 Grad Celsius in Baden-Württemberg warnt Gesundheitsminister Manne Lucha vor möglichen gesundheitlichen Risiken und ruft die Bevölkerung zu vorbeugenden Maßnahmen auf.

„Temperaturen, die über einen längeren Zeitraum hinweg bei weit über 30 Grad liegen, können Kreislaufbeschwerden und körperliches Unwohlsein auslösen. Im schlimmsten Fall kann die extreme Hitze lebensbedrohlich sein“, warnte Lucha. Typische hitzebedingte Beschwerden könnten sich etwa in Schwindel, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Übelkeit und Erbrechen äußern.

Risikogruppen

Wie gut Personen die Hitze verkraften, hängt laut Angaben des Gesundheitsministeriums stark vom jeweiligen körperlichen Befinden ab. Für gesunde Erwachsene sind bei normaler Lebensführung und ausreichender Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme auch längere Hitzeperioden in der Regel nicht mit gesundheitlichen Gefahren verbunden. Ein erhöhtes Risiko besteht jedoch für Säuglinge und kleine Kinder, Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen sowie vor allem für ältere und pflegebedürftige Menschen. Lucha: „Im Alter und bei Pflegebedürftigkeit lässt das Durstgefühl oft nach. Ältere Menschen trinken dann weniger. Dadurch wird die Möglichkeit der Wärmeabgabe über das Schwitzen vermindert.“

Lucha betonte, dass Kinder oder gesundheitlich geschwächte Personen niemals – auch nicht für kurze Zeit – in einem geparkten Fahrzeug zurückgelassen werden dürften. Er rief die Bevölkerung außerdem dazu auf, sorgfältig auf die Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes zu achten und den Alltag danach auszurichten.

Tipps, um sich vor den negativen Auswirkungen der Hitze zu schützen

  • Halten Sie sich während der Mittagshitze möglichst in Innenräumen oder im Schatten auf und versuchen Sie, körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Tätigkeiten im Freien sollten auf die kühleren Morgen- und Abendstunden beschränkt werden.
  • Sorgen Sie für eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung. Geeignet sind Wasser- und Mineralwasser, Saftschorle, Suppen oder auch wasserreiche Früchte. Vermeiden Sie Alkohol und Koffein. Nehmen Sie mehrere kleine, leichte Mahlzeiten zu sich.
  • Nutzen Sie die Abkühlung der Nacht und der frühen Morgenstunden, um Räume zu lüften. Dunkeln Sie Räume tagsüber ab und nutzen Sie dafür möglichst Außenjalousien oder Rollläden.
  • Tragen Sie leichte, nicht einengende Baumwollkleidung in hellen Farben.

Das Gesundheitsministerium wies in diesem Zusammenhang auch auf die Gefahren hin, die von ultravioletter Strahlung ausgehen. „UV-Licht kann unterschiedliche Auswirkungen auf den Organismus haben. Setzt man sich wiederholt ungeschützt oder zu lange der Sonne aus, sind die körpereigenen Reparaturmechanismen überfordert“, warnte Minister Lucha.

Risiken beachten

UVA-Strahlen erzeugen freie Radikale, die als Auslöser des gefürchteten schwarzen Hautkrebses gelten und die Kollagenstruktur mit der Folge vorzeitiger Hautalterung schädigen. UVB-Strahlen verursachen Sonnenbrand und können die Hautzellen zu Basalzell- und Plattenepithelkarzinomen (so genannter heller Hautkrebs) entarten lassen. Auch das Auge ist durch starken Einfall von UV-Licht einer hohen Belastung ausgesetzt: Hornhaut- und Bindehautentzündung sowie eine Schädigung der Netzhaut und der Linse können die Folge sein. Daher ist es ratsam, sich möglichst im Schatten aufzuhalten und Sonnenschutzmittel zu verwenden.

Faltblatt: „Sommerhitze Was ist zu tun?“ (PDF)

Faltblatt: „Gesundheitsrisiken bei Sommerhitze für ältere und pflegebedürftige Menschen“ (PDF)

Info: Minister für Soziales und Integration
Foto, Blogarchiv

Sonnwendfeier am Kappelberg 22.06.2019

Ebene auf dem Kappelberg Beginn 20.00 Uhr

Mit Ortsgruppen aus Bad Cannstatt, Fellbach und Untertürkheim.

Info: stuttgart-tourist.dee-sonnwendfeier-auf-dem-kappelberg

Veranstalter: Schwäbischer Albverein e.V. Ortsgruppe Fellbach

Fotos, Archiv GKB

Juhannus, DER Festtag der Finnen

Posted by Klaus on 21st Juni 2019 in Allgemein, Finnland, Skandinavien - Verschiedenes

Hauskaa juhannusta!!!!

Seit 1955 wird in Finnland Juhannustag am ersten Samstag nach dem 19. Juni gefeiert. Das ist in diesem Jahr am 22. Juni. Finnen feiern, je nach Möglichkeit, im Sommerhaus am See. Gäste werden eingeladen, es wird gut gegessen, die Sauna wird geheizt und am späteren Abend das Juhannusfeuer (kokko) angezündet und man genießt die nachtlose Nacht.

An Juhannusaatto (Mitsommernacht) gehört es sich, dass die finnische Fahne an diesem Tag um 18.00 Uhr gehisst und erst am darauf folgenden Tag (Juhannuspäivä) um 21.00 Uhr abgenommen wird.

Der Juhannustag ist auch ein wichtiger Tag für Bauernregeln. Es gibt Voraussagen über Ernteaussichten, über Erfolge mit dem Milchvieh und über das Wetter der nächsten Zeit. Kein gutes Wetter am Juhannustag bedeutet, dass das wechselhafte Wetter bis Michaelstag am 29. September bleiben soll. Ist der Himmel bei Sonnenaufgang klar und wolkenlos, soll es einen guten und warmen Sommer geben. Drücken wir also die Daumen!

Info der Deutsch-Finnischen Gesellschaft (DFG) deutsch-finnische-gesellschaft oder dfg-portal

Fotos, Klaus

Hohe Belastung für Feuerwehren in 2018

Posted by Klaus on 18th Juni 2019 in Allgemein

Im vergangenen Jahr waren viele Feuerwehren aufgrund von Extremniederschlägen, Stürmen und Überschwemmungen enorm belastet. Da bei allen Einsatzkategorien 2018 eine Zunahme zu verzeichnen war, ist die Zahl der Einsätze und Alarmierungen auch absolut auf einem Höchststand.

2018 waren – ähnlich wie im Jahr 2016 – viele Feuerwehren aufgrund von Extremniederschlägen, Stürmen und Überschwemmungen enorm belastet. Durch diese Naturereignisse sind die Einsatzzahlen bei der Technischen Hilfe landesweit um mehr als 20 Prozent in die Höhe geschnellt. In den besonders betroffenen Regierungsbezirken Karlsruhe und Stuttgart betrug die Zunahme der Einsätze bei der Technischen Hilfe sogar 25 bzw. 36 Prozent. Die 56.016 Technische Hilfe-Einsätze 2018 (2017: 46.565) wurden auch als absolute Zahl in den letzten 20 Jahren nur im Jahr 2013 mit seinen verheerenden Unwettern von Mai bis Juli und den daraus resultierenden 57.247 Einsätzen übertroffen.

Bei den Brandeinsätzen betrug die Steigerung 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr (von 18.461 auf 19.736) und bei den sonstigen Einsätzen 10,9 Prozent (von 14.126 auf 15.664).

Da bei allen Einsatzkategorien 2018 eine Zunahme zu verzeichnen war, ist die Zahl der Einsätze und Alarmierungen auch absolut auf Höchststand. 2018 gab es mit 124.844 Einsätzen und Alarmierungen eine Steigerung um 12,2 Prozent (2017: 111.245).

„Solche Herausforderungen lassen sich nur bewältigen, wenn die Personalausstattung stabil bleibt und die technische Ausstattung nicht vernachlässigt wird“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, anlässlich der Vorstellung der Feuerwehrjahresstatistik 2018.

Bei den insgesamt 124.844 Einsätzen hatte die Technische Hilfeleistung mit 56.016 Einsätzen einen Anteil von 44,9 Prozent am gesamten Einsatzgeschehen und stellt wie auch in den Vorjahren das Haupttätigkeitsfeld der Feuerwehren dar. Gefolgt von den Fehlalarmen, die um 3 Prozent auf inzwischen 23.866 Fälle zugenommen haben und damit 19,1 Prozent aller Alarmierungen der Feuerwehren ausmachen (2017: 23.167). Erst an dritter Stelle finden sich die Einsätze zur Brandbekämpfung: Diese haben 2018 mit 19.736 Einsätzen (2017: 18.461) um 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugenommen und ergeben einen Anteil von 15,8 Prozent (2017: 16,6 Prozent) aller Feuerwehreinsätze.

Die Zahl der Feuerwehrangehörigen ist in den letzten Jahren trotz aller Unkenrufe stabil geblieben und in der Tendenz sogar leicht steigend. Im Jahr 2018 leisteten 111.482 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner in den Einsatzabteilungen der Gemeindefeuerwehren ihren Dienst für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger (2017:110.958), davon 109.193 ehrenamtlich bei einer Freiwilligen Feuerwehr (2017:108.724). Die Anzahl der weiblichen aktiven Mitglieder hat sich auch weiterhin leicht erhöht. Es gibt in Baden-Württemberg mittlerweile 6.489 Frauen in unseren Feuerwehren, was einem Anteil von 5,8 Prozent entspricht.

Die hervorragende Nachwuchsarbeit in unseren Jugendfeuerwehren hat sicherlich in nicht zu unterschätzendem Maße dazu beigetragen, dass der Personalbestand in den Einsatzabteilungen konstant ist. In Baden-Württemberg gibt es bei 93,2 Prozent der 1.099 Gemeindefeuerwehren eine Jugendfeuerwehr. Getragen durch ein ehrenamtliches Engagement, gewährleistet diese die beständige Nachwuchsarbeit und leistet damit ihren Beitrag, dass die kommunalen Feuerwehren auch zukünftig ihre Einsatzfähigkeit sicherstellen können. Die Jugendfeuerwehren leisten aber auch eine hervorragende Jugendarbeit. Sie sind weitaus mehr als eine Organisation zur Nachwuchsgewinnung. Insgesamt sind in den Jugendfeuerwehren in Baden-Württemberg 32.676 Kinder und Jugendliche aktiv und somit 3,6 Prozent mehr als 2017 (31.529).

„Die Zukunft wird auch bei den Jugendfeuerwehren weiblicher. Die Anzahl der Mädchen hat sich in den letzten 17 Jahren von 3.210 im Jahre 2001 auf jetzt 6.164 fast verdoppelt“, sagte Minister Thomas Strobl. Der Anteil der Mädchen in den Jugendfeuerwehren beträgt 18,9 Prozent und die absolute Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr um 9,1 Prozent angestiegen.

Bei vielen Feuerwehren im Land gibt es auch Kindergruppen in den Jugendfeuerwehren, damit die Nachwuchsarbeit schon früh beginnen kann. „Die Begeisterung, die hier entsteht, müssen wir erhalten, damit der Feuerwehrnachwuchs gesichert ist. Hierfür gilt mein Dank allen Betreuerinnen und Betreuern in der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg“, so Minister Strobl.

Bei den Altersabteilungen waren 2018 geringfügig weniger Senioren aktiv: 31.672 zu 31.838 im Jahr 2017. Allerdings lässt das die Vermutung zu, dass die Feuerwehrangehörigen erst später von den Einsatzabteilungen in die Altersabteilungen wechseln und länger in der Einsatzabteilung bleiben. Auch dies ist eine erfreuliche Entwicklung. Doch auch die Senioren in den Feuerwehren nehmen eine wichtige Rolle ein. Insbesondere bei der Versorgung, Logistik, Betreuung, Kommunikation und Wertevermittlung.

„Der Dienst in einer Feuerwehr ist in jedem Alter attraktiv – von der Kindergruppe bis in die Altersabteilung – von der Einsatzabteilung über die Werkfeuerwehren bis hin zu den Musikabteilungen mit 3.759 Musikerinnen und Musikern“, sagte der Innenminister.

Ebenso übernehmen zusätzlich zu den 111.482 Frauen und Männern in den Einsatzabteilungen der Gemeindefeuerwehren die 6.212 Angehörigen in den 168 Werkfeuerwehren in Baden-Württemberg eine wichtige Aufgabe in der betrieblichen Gefahrenabwehr. Davon sind 1.249 als hauptamtliche Kräfte angestellt.

Im Jahr 2018 wurden 12.750 Personen von den Feuerwehren bei Brandeinsätzen und Einsätzen zur Technischen Hilfeleistung gerettet und in Sicherheit gebracht (2017: 11.018). 1.504 Menschen mussten in diesem Jahr tot geborgen werden (Vorjahr 2017:1.549).

„Mein tiefer, herzlicher Dank gilt allen Menschen, die sich bei der Feuerwehr engagieren. Sie tragen ganz entscheidend zum Schutz unserer Bevölkerung bei. Mein Wunsch für sie alle ist, dass Sie stets gesund und unversehrt aus Ihren Einsätzen nach Hause zu ihren Familien zurückkehren mögen“, so Innenminister Thomas Strobl abschließend.

Feuerwehrstatistik 2018 (PDF)

Quelle: Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration
Foto, Blogarchiv

Besserer Lärmschutz an Landeplätzen

Posted by Klaus on 14th Juni 2019 in Allgemein

Die Landesregierung hat eine Verschärfung der Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung bewirkt. Der Bund wird Ultraleichtflugzeuge und Gyrokopter in die Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung mit einbeziehen.

Das Bundesverkehrsministerium und das Bundesumweltministerium werden mit der Einbeziehung der Ultraleichtflugzeuge und Gyrokopter (Tragschrauber) die Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung verschärfen und damit den Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm in der Umgebung von Landeplätzen deutlich verbessern. Landeplätze sind mittelgroße Flugplätze – weder Flughäfen noch Segelflugplätze. Die beiden Bundesministerien greifen damit eine Forderung der Landesregierung Baden-Württemberg auf, die sie im Bund-Länder-Fachausschuss Luftfahrt erhoben hat. Das förmliche Verfahren zur Änderung dieser Verordnung, bei dem auch der Bundesrat beteiligt wird, soll in Kürze starten. Dies teilte das Bundesverkehrsministerium in der letzten Sitzung des Ausschusses im Mai 2019 mit.

Auslöser der Forderung der Landesregierung waren Resolutionen der zwei nordbadischen Gemeinden Altlußheim und Oberhausen-Rheinhausen Ende 2017 beziehungsweise Anfang 2018. Die Bevölkerung dieser Gemeinden beklagte sich über den Fluglärm, der von dem linksrheinischen, auf rheinland-pfälzischem Gebiet gelegenen Flugplatz Speyer ausgeht. Besonders unangenehm aufgefallen sind dabei tief fliegende Ultraleichtflugzeuge und recht laute Gyrokopter, die ihre Kreise auch über den beiden rechtsrheinischen Gemeinden drehen. Beide Luftfahrzeugtypen fallen als sogenannte Luftsportgeräte bisher nicht in den Anwendungsbereich der Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung. Die beiden badischen Gemeinden forderten, dies zu ändern. Die Landesregierung unterstützte diese Forderung.

Besonderer Schutz in der Mittagszeit und an Ruhetagen

Ziel der Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung ist der Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm durch Einschränkungen des Flugbetriebs an Landeplätzen mit mehr als 15.000 Flugbewegungen im Jahr. Kleinere Flugzeuge ohne Lärmschutzzeugnis dürfen an diesen Landeplätzen zu besonders lärmsensiblen Zeiten, etwa täglich zwischen 13:00 und 15:00 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen ab 13:00 Uhr, nicht starten und landen. Flugzeuge mit Lärmschutzzeugnis dürfen nur Überlandflüge, also Flüge mit einer Landung frühestens nach einer Stunde, durchführen. Keine Beschränkungen gelten nur für Flugzeuge, die erhöhten Schallschutz vorweisen können.

In der Praxis bedeuten die vorgesehenen Änderungen, dass mehr Landeplätze in den Anwendungsbereich der Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung fallen und die recht lauten Gyrokopter dort in den Schutzzeiten in der Regel nicht mehr fliegen dürfen. Die relativ leisen Ultraleichtflugzeuge bis 472,5 Kilogramm Abflugmasse erfüllen dagegen die erhöhten Schallschutzanforderungen und sind deshalb im Betrieb nicht beschränkt.

Verkehrsminister Winfried Hermann begrüßt die angekündigten Änderungen: „Ich freue mich vor allem darüber, dass die Bevölkerung rund um die Landeplätze demnächst noch besser vor Fluglärm geschützt wird. Und ich freue mich auch, dass die Forderung der beiden badischen Gemeinden und der Landesregierung bei den für die Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung verantwortlichen Bundesministerien auf ein offenes Ohr gestoßen ist. Gute Argumente setzen sich eben durch.“

Info, Minister für Verkehr
Foto, Blogarchiv

Runder Tisch zum Brandschutz bei mittelalter- lichen Kirchenbauten

Posted by Klaus on 8th Juni 2019 in Allgemein

Pressemeldung – Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration

Auf Initiative von Innenminister Thomas Strobl hat ein Runder Tisch zum Brandschutz bei mittelalterlichen Kirchenbauten in Baden-Württemberg stattgefunden. Hintergrund für das Treffen war der Brand von Notre-Dame in Paris, bei dem das historische Bauwerk zum Teil zerstört wurde.

„Nach dem Brand in der Kathedrale Notre Dame am 15. und 16. April 2019 gehen wir nicht einfach zur Tagesordnung über. Das verheerende Ereignis hat viele Menschen in Paris, in Frankreich und weit darüber hinaus tief betroffen gemacht. Es ist mir ein inneres Bedürfnis alles dafür zu tun, dass wir uns gegen einen solchen Schadensfall bestmöglich wappnen. Unter keinen Umständen dürfen wir es versäumen, eventuell auch Lehren für uns zu ziehen. Unsere Sakralbauten und auch andere Kulturbauten sind ja von unschätzbarem Wert und beheimaten oft wertvolle und bedeutende Reliquien oder Kunstschätze, die es im Brandfall besonders zu beachten gilt. Deshalb haben wir den Runden Tisch ‚Nach dem Brand von Notre Dame – mittelalterliche Kirchenbauten in Baden-Württemberg‘ ins Leben gerufen“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl am 5. Juni 2019 in Stuttgart. Zum Runden Tisch waren 30 Vertreter der Kirchen und der Feuerwehren sowie des Ministeriums für Finanzen Baden-Württemberg und des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg zusammengekommen.

Ergebnisse des Runden Tisches

Die Teilnehmer des Runden Tisches erarbeiteten diese Ergebnisse:

  • Deutlich wurde, dass alle Beteiligten – ob Feuerwehr oder Kirchen – sich bereits intensiv um einen guten Brandschutz bemühen.
  • Wir können freilich die Zusammenarbeit vor Ort verstärken. Dazu starten wir eine landesweite, gemeinsame Initiative, über die wir gezielt Begehungen der Kirchenbauten voranbringen. Diese wollen wir dazu nutzen, um die Ortskenntnisse zu verbessern und gegenseitige Hinweise zu Brandschutzmaßnahmen und zu sakralen Besonderheiten auszutauschen. Mit dem klaren Ziel: eine bessere und sicherere Brandbekämpfung im Ernstfall.
  • Wir erstellen gemeinsam mit Landesfeuerwehrschule, Kirchen und Bauverwaltung eine Handreichung mit einer ganz pragmatischen Checkliste, was beim Brandschutz in Kirchen zu beachten ist.
  • Wir werden die Feuerwehren noch besser wappnen, um der besonderen Aufgabe, nämlich dem Erhalt von Sakral- und Kulturbauten, gerecht werden zu können. Dazu steht unsere Akademie der Gefahrenabwehr an der Landesfeuerwehrschule bereit, um beispielsweise ein neues Fortbildungsangebot „Brandschutz und Einsatzmaßnahmen in Sakralbauten und Kulturbauten“ für Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen sowie für die baulich Verantwortlichen der Kirchen anzubieten.

Der Brand von Notre-Dame war ein Großbrand, der am 15. und 16. April 2019 das historische Bauwerk der Kathedrale Notre-Dame de Paris teilweise zerstörte. Der Pariser Feuerwehr gelang es nach etwa vier Stunden, den Brand im Wesentlichen auf den hölzernen Dachstuhl zu begrenzen. Die Westfassade mit den Haupttürmen, die Wände des Mittelschiffs nebst Strebewerk sowie große Teile des Deckengewölbes und die Seitenschiffe und Chorumgänge blieben weitgehend stabil. Die reiche Ausstattung der Kirche blieb größtenteils erhalten, wurde jedoch teilweise durch Flammen, Rauch, Ruß und Löschwasser beschädigt.

Fotos, Blogarchiv

Deutsche Post versendet über 21 Millionen Mitteilungen zur Rentenanpassung 2019

Posted by Klaus on 7th Juni 2019 in Allgemein

Pressemitteilung

Die Renten werden zum 1. Juli 2019 aufgrund der Rentenwertbestimmungsverordnung 2019 angepasst.

Die Deutsche Post beginnt am 8. Juni mit dem Versand von über 21 Millionen Mitteilungen zur Rentenanpassung an die Rentenempfänger im In- und Ausland.

Die Renten werden zum 1. Juli 2019 aufgrund der Rentenwertbestimmungsverordnung 2019 angepasst. Der „Renten Service“ der Deutschen Post führt im Auftrag der deutschen Renten- und Unfallver- sicherungsträger für die weitaus größte Zahl der gesetzlichen Renten die erforderlichen Arbeiten auf Basis der vorgegebenen Anpassungssätze durch. Insbesondere aktualisiert der Renten Service die Renten- und Zahlbeträge sowie die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung nach Vorgabe der Versicherungsträger. Er informiert entsprechend gesetzlicher Regelungen verschiedene öffentliche Stellen automatisiert über die Ergebnisse und druckt und versendet die über 21 Millionen Anpassungsmitteilungen an die Rentenempfänger, davon ca. 1,7 Mio. weltweit in ca. 200 Länder und Regionen.

Bei vorab auszuzahlenden Renten werden die neuen Zahlbeträge erstmals Ende Juni 2019, für alle anderen Ende Juli 2019 angewiesen. Der Versand aller Mitteilungen wird in der 30. Kalenderwoche abgeschlossen sein.

Sollten sich bei Rentenempfängern Änderungen der persönlichen Daten ergeben, beispielsweise durch einen Umzug oder einen Wechsel der Bankverbindung, so sollten diese dem Renten Service der Deutschen Post schnellstmöglich mitgeteilt werden. Nur dann kann die Rente garantiert pünktlich auf dem Konto des Rentenempfängers verbucht werden. Die geänderten Daten können beispielsweise über Formulare auf dem Internet- portal www.rentenservice.com übermittelt werden.

Foto, DP DHL

Autobahnen: Mit Rücksicht sicher in die Ferien

Posted by Klaus on 6th Juni 2019 in Allgemein

Starker Reiseverkehr und Baustellen fordern die volle Aufmerksamkeit der Autofahrer. Vor allem in den Pfingstferien ist mit einem hohen Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen zu rechnen. Das Verkehrsministerium gibt Tipps und nennt die wichtigsten „Stau-Regeln“.

In den Pfingstferien wird vor allem an den Wochenenden mit einem hohen Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen gerechnet. Das Land Baden-Württemberg investiert auch in diesem Jahr wieder Rekordsummen in den Ausbau und die Erhaltung des Bundesfernstraßennetzes. Daher sind Baustellen in der Ferienzeit unumgänglich. Besonders staugefährdet sind dadurch

  • die A 5 zwischen Rastatt und Bühl,
  • die A 6 zwischen der Landesgrenze Hessen und der Landesgrenze Rheinland/Pfalz sowie zwischen Wiesloch/Rauenberg und dem Autobahnkreuz Weinsberg,
  • die A 7 zwischen Dinkelsbühl/Fichtenau und Ellwangen sowie
  • die A 8 zwischen dem Autobahndreieck Karlsruhe und Karlsbad sowie zwischen Gruibingen und Ulm-Ost.

Um den Verkehr flüssig zu halten, werden die Baustellen grundsätzlich so geplant, dass die Zahl der Fahrstreifen beibehalten werden. Damit werden Engpässe vermieden. Das hohe Verkehrsaufkommen und die Baustellen erfordern jedoch auch eine besonders hohe Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer und Verkehrsteilnehmerinnen. Sie können durch rücksichtsvolles und aufmerksames Fahren dazu beitragen, dass der Verkehr flüssiger läuft und das Unfallrisiko minimiert wird. „Fahren Sie vorausschauend, mit ausreichendem Sicherheitsabstand und vermeiden Sie abrupte Spurwechsel“ appelliert Verkehrsminister Hermann.

Die wichtigsten „Stau-Regeln“

Wenn sich der Verkehr staut, dann gilt ebenso rücksichtsvolles Verhalten, um sich und andere nicht zu gefährden. Die wichtigsten „Stau-Regeln“:

  1. Bilden Sie eine Rettungsgasse, sobald der Stau entsteht und zwar zwischen dem ganz linken und dem danebenliegenden rechten Fahrstreifen.
  2. Halten Sie den Standstreifen unbedingt für Pannenfahrzeuge frei, es sei denn, er ist durch eine entsprechende Beschilderung zur Benutzung frei gegeben.
  3. Verlassen sie das Auto nur in Notfällen.

Das Ministerium für Verkehr empfiehlt allen Verkehrsteilnehmern, bei Reisen zu prüfen, ob öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden können. Hilfreich kann auch die Verlegung des Fahrantritts in verkehrsärmere Zeiten sein, um Staus zu umgehen. Die Verkehrs-App „VerkehrsInfo BW“ hilft bei der Reiseplanung mit dem Pkw. Sie liefert jederzeit aktuell umfassende Informationen zur Verkehrslage sowie zu bestehenden Baustellen in Echtzeit. Darüber hinaus können sich die Nutzer über die 160 installierten Autobahn-Webcams mittels „live-Bild“ über die aktuelle Verkehrslage informieren. Zu beziehen ist die kostenlose App in Google Play und dem Apple App Store.

Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg: Informationen über die aktuellen Verkehrsverhältnisse

Flyer Rettungsgasse, „ASFINAG“