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Überarbeitete Corona-Verordnung soll kommende Woche in Kraft treten

Posted by Klaus on 11th September 2021 in Allgemein

Pressemeldung

Eine überarbeitete Corona-Verordnung soll kommende Woche in Kraft treten. Darin sind neue Warn- und Alarmwerte festgelegt, um das Gesundheitssystem vor Überlastung zu schützen. Einschränkungen sind für nicht geimpfte Personen vorgesehen.

Im Laufe der kommenden Woche wird das Land eine überarbeitete Corona-Verordnung verkünden. Der genaue Zeitpunkt hängt vom Inkrafttreten des neuen Infektionsschutzgesetzes auf Bundesebene ab. Das Infektionsschutzgesetz ist die entscheidende Rechtsgrundlage, auf der die Corona-Verordnung des Landes fußt. Nachdem das Gesetz den Bundestag in dieser Woche passiert hat, beschloss heute auch der Bundesrat die Neuregelungen. Im Infektionsschutzgesetz wird künftig nicht mehr die Sieben-Tage-Inzidenz bei Neuinfektionen die maßgebliche Größe für Corona-Maßnahmen sein, sondern die Situation in den Krankenhäusern. Da das Infektionsschutzschutzgesetz voraussichtlich erst Mitte nächster Woche in Kraft tritt, wird die aktuelle Corona-Verordnung für diesen Übergangszeitraum nochmals verlängert werden.

Situation in Krankenhäusern entscheidend

Festgelegt werden in der künftigen Corona-Verordnung des Landes unter anderem die konkreten Warn- und Alarmwerte, ab denen Einschränkungen für nicht geimpfte Personen vorgesehen sind:

Warnstufe: 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Anzahl der stationär zur Behandlung aufgenommenen Patientinnen und Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind, je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) erreicht oder überschreitet 8,0 oder ab 250 COVID-19-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen.

Alarmstufe: 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Anzahl der stationär zur Behandlung aufgenommenen Patientinnen und Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind, je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) erreicht oder überschreitet 12,0 oder ab 390 COVID-19-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen.

Dabei gelten die vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg veröffentlichten Zahlen.

2G-Regelung in der Alarmstufe

Je nach Stufe werden in bestimmten Lebensbereichen verschiedene Maßnahmen ergriffen werden. Zum Beispiel PCR-Test für Nicht-Geimpfte in der Warnstufe und 2G-Regelung, also geimpft oder genesen in der Alarmstufe. Ausnahmen, etwa bei der PCR-Test- und 2G-Regelung, wird es selbstverständlich für Personen geben, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder noch nicht ausreichend Zeit für eine Impfung hatten, beispielsweise Schwangere und Stillende sowie Kinder und Jugendliche.

„Mit der überarbeiteten Corona-Verordnung bereiten wir uns auf den Ernstfall vor“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Freitag, 10. September. „Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass die Infektionen derzeit fast ausschließlich unter den nicht geimpften Menschen stattfinden. Aus den baden-württembergischen Krankenhäusern wiederum erfahren wir, dass mehr als 90 Prozent der Menschen, die mit einem schweren Verlauf auf den Intensivstationen liegen, keinen Impfschutz haben. Deshalb müssen die Maßnahmen bei und nicht zuletzt zum Schutz jener Personengruppe ansetzen, die maßgeblich zum Infektionsgeschehen und der Belastung des Gesundheitssystems beiträgt. Unser Ziel ist es, die Überlastung des Gesundheitssystems in jedem Fall zu verhindern und damit Leben zu retten. Das gilt nicht nur für COVID-19-Patientinnen und -Patienten, die sonst Gefahr liefen kein Intensivbett mehr bekommen, sondern auch alle übrigen Menschen mit schweren Erkrankungen, zum Beispiel Herzinfarkten oder Schlaganfällen. Auch die Behandlung solcher Krankheiten muss weiter sichergestellt sein.“

7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz und Intensivfälle im Lagebericht

Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz sowie die Zahl der COVID-19-Fälle auf den Intensivstationen veröffentlicht das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg bereits jeden Abend im Lagebericht. Am Donnerstag, 9. September, betrug die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz 2,31, insgesamt 171 COVID-19-Patientinnen und -Patienten wurden auf den Intensivstationen behandelt.

„Geimpfte schützen sich selbst und ihr Umfeld, aber auch das Gesundheitssystem. Wir können dieser Personengruppe nicht weiter Einschränkungen auferlegen, weil sie derzeit mit dem Infektionsgeschehen und der Belastung des Gesundheitssystems wenig zu tun haben“, so Minister Lucha. „Deshalb müssen die Maßnahmen zeitlich befristet bei den nicht geimpften Personen ansetzen, die das Infektionsgeschehen und die Belastung des Gesundheitssystems maßgeblich mitbestimmen. Ich rufe alle Bürgerinnen und Bürger nochmals eindringlich dazu auf: Lassen Sie sich impfen und halten Sie sich an die Hygiene-Regeln. So kann jede und jeder einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass wir den Alarmwert und die damit verbundenen Maßnahmen später oder möglichst gar nicht erreichen.“

Corona-Verordnung des Landes

Impfkampagne #dranbleibenBW

Fragen und Antworten zur Corona-Impfung in Baden-Württemberg

Weitere Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Foto, Staastmin. BW

Vesperdosen und Tipps der Umweltberatung zum Schulanfang

Posted by Klaus on 10th September 2021 in Allgemein, Stuttgart

Pressemeldung LHS

Zum Schulbeginn verteilt die Umweltberatung des Amts für Umweltschutz Vesperdosen an die Schulanfängerinnen und Schulanfänger. Rund 4800 Jungen und Mädchen werden dieses Jahr in Stuttgart eingeschult.

Es geht darum, sparsam mit Rohstoffen umzugehen, weniger Abfall zu erzeugen und Alufolie oder Plastiktüten für Pausenbrote zu sparen. Die Vesperdose ist hygienisch und für den Geschirrspüler geeignet.

Jedes Kind kann seinen eigenen Beitrag zum Umweltschutz leisten und zum Vorbild für Mitschüler und Mitschülerinnen werden, wenn es zum Beispiel beim Kauf von Heften und Stiften auf umwelt- und gesundheitsfreundliche Produkte achtet. Die Auswahl ist groß, manchmal auch die Ratlosigkeit der Eltern, denn die Schulsachen sollen den Kindern auch gefallen und nicht zu teuer sein.

Von der Umweltberatung des Amts für Umweltschutz gibt es deshalb folgende Tipps zum Schulanfang:

  • Schulhefte, Heftumschläge und Schreiblöcke aus Recyclingpapier mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ gelten als besonders umweltfreundlich.
  • Blei- und Buntstifte sollten ohne zusätzliche Lackierung oder nur mit einer umweltfreundlichen Lackierung auf Wasserbasis behandelt sein.
  • Filz- und Faserstifte können Lösungsmittel und Konservierungsstoffe enthalten. Besser eignen sich nachfüllbare Stifte auf Wasserbasis.
  • Haltbarer und umweltfreundlicher als Filzstifte sind Wachsmalstifte mit Papierhülle.
  • Textmarker sind „trocken“ als dicker fluoreszierender Buntstift erhältlich und halten wesentlich länger als Flüssigmarker.
  • Malkästen für Wasserfarben sollten auswechselbare Farbnäpfe enthalten. Das spart Geld und schont die Umwelt, da nur die jeweils nötigen Farben nachgekauft werden müssen.
  • Ist in späteren Schuljahren ein Füller (Füllfederhalter) erforderlich, so können statt Einwegpatronen auch aufziehbare Konverterpatronen oder ein Kolbenfüller mit integriertem Tank verwendet werden. Auf Tintenkiller sollte besser verzichtet werden.
  • Nachfüllbare Kugelschreiber aus Holz oder Metall sind langlebiger und haltbarer als solche aus Kunststoff.
  • Ein Lineal aus unlackiertem Buchenholz mit Metallkante hält länger als die meisten Kunststoffprodukte. Gleiches gilt für einen Anspitzer aus Metall oder Holz. PVC-freie Radierer aus Naturkautschuk kommen ohne bedenkliche Phthalat?Weichmacher aus.
  • Mäppchen aus pflanzlich gegerbtem Leder oder Leinen sind robuster und langlebiger als Plastikmäppchen und können sogar individuell bestückt werden.
  • Lösemittelfreien Bastelklebstoff für Kinder und die ganze Familie gibt es beinahe überall zu kaufen. Für einige Markenprodukte sind auch Nachfüllflaschen erhältlich.
  • Beim Schulranzen kommt es auf Haltbarkeit, gute Trageeigenschaften, Wasserdichtheit und optische Warnwirkung (große reflektierende und grelle fluoreszierende Flächen) an. Ist der Ranzen mit dem Zeichen „DIN 58124“ versehen, sind die Sicherheitsanforderungen garantiert.
  • Mit einer stabilen und auswaschbaren Vesperdose im umweltfreundlichen Schulranzen kann unnötige Papier- oder Folienverpackung vermieden werden. In der Dose bleiben Pausenbrot, Obst- und Gemüsestückchen frisch und werden nicht zerdrückt. Die Hefte und Bücher bleiben sauber. Es empfiehlt sich, Kindern nur so viel für die Pause mitzugeben, wie sie auch essen können. Wichtig ist, überhaupt ein Pausenbrot mitzugeben und kein Geld, das die Kinder zum Kauf von Süßigkeiten verführt.
  • Anstelle von Getränken in Einwegflaschen oder in Verpackungen aus Verbundmaterialien können Eltern ihren Kindern Tee, Saft oder Schorle in Mehrwegtrinkflaschen aus Kunststoff oder Aluminium einpacken.

Mehr Informationen über Tipps für Schulanfänger gibt es bei der Umweltberatung der Stadt Stuttgart unter 216-88600 oder per E-Mail an  umweltberatung@stuttgartde.

Archivfoto

Wartung der Telefonanlage – Polizei vorüber- gehend nur über Notruf erreichbar

Posted by Klaus on 10th September 2021 in Allgemein, In und um Gablenberg herum, Stuttgart

Pressemeldung

Die Telefone der Polizeireviere des Polizeipräsidiums Stuttgart sind am kommenden Montagmorgen (13.09.2021) in der Zeit von 06.00 bis voraussichtlich 07.00 Uhr abgeschaltet. Grund sind Wartungsarbeiten, die auch alle anderen Dienststellen der Stuttgarter Polizei betreffen. Der Polizeinotruf 110 ist hiervon nicht beeinträchtigt und jederzeit erreichbar. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, am Montag nötige Telefonate mit der Polizei auf die Zeit nach 07.00 Uhr zu verlegen.

Archivfoto

Testpflicht in Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege

Posted by Klaus on 10th September 2021 in Allgemein, Stuttgart

Presse LHS

In der Landeshauptstadt gibt es nach den Sommerferien erneut eine Testpflicht in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege. Dies geht aus einer Allgemeinverfügung hervor, die am 13. September 2021 in Kraft tritt.

Wie im Frühjahr müssen alle Kinder ab Vollendung des 3. Lebensjahres zweimal pro Woche getestet werden, um das Betreuungsangebot wahrnehmen zu dürfen. Die Stadt empfiehlt dringend, unter 3-Jährige zweimal wöchentlich zu testen.

Ziel ist es, eine Infektion rechtzeitig zu erkennen, um eine Ausbreitung zu verhindern. Nach Vorgaben des Landes werden bei einem relevanten Ausbruchsgeschehen Quarantänemaßnahmen notwendig.

Die Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Isabel Fezer, sagt am Donnerstag, 9. September: „Wir wollen Eltern, Kindern und dem Personal Kita?Schließungen ersparen.“ Fezer weiter: „Die Testungen sind ein gutes Frühwarnsystem, da bei Kindern eine Infektion häufig symptomfrei verläuft. Dennoch können sie das Virus übertragen. Wichtig ist uns, dass wir mit Vorsicht und Umsicht dazu beitragen, die Stuttgarter Kindertageseinrichtungen als wichtige Betreuungsangebote für Kinder offen zu halten.“ Darüber hinaus sieht die Landesregierung eine tägliche Testpflicht für alle nicht immunisierten Beschäftigten der Kitas vor.

Zwei Lolli?Tests pro Woche

Zur Umsetzung der Testpflicht stellt die Stadt Stuttgart allen Kitaeinrichtungen und Kindertagespflegepersonen zwei Schnelltests pro Kind und pro Woche zur Verfügung. Bei den Schnelltests handelt es sich um sogenannte Lolli-Tests zur Laienanwendung. Diese werden von den Einrichtungen an die Eltern ausgegeben. In einem Modellprojekt kommen in vier Kindertageseinrichtungen PCR-Lolli-Pooltestungen zum Einsatz. Fezer sagte: „Denkbar ist, dass wir diese Methode in allen Stuttgarter Kindertageseinrichtungen anbieten. Das hängt vom Verlauf des Projekts ab.“ Diese Methode gilt als genauer als ein Antigen-Schnelltest. Anders als beim Schnelltest wertet ein Labor die Speichelproben aus.

Die Stadt begründet in ihrer Allgemeinverfügung die Maßnahme mit der stetig steigenden 7-Tage Inzidenz (Stand 8. September: 98,4) und der hohen Anzahl an infizierten Reiserückkehrern (bis zu 30% der positiv getesteten Fälle seit Anfang August). Auch zeichnet sich ein Anstieg der Hospitalisierungsrate (Juli 2021: 1,4% bis 2,2%; August 2021: 2,4% bis 4,5%) ab. Während es für Erwachsene und junge Menschen ab 12 Jahren mittlerweile verschiedene Schutzmaßnahmen gibt, wie Impfen, Abstand halten und Maske tragen, gibt es für die Jüngsten unserer Gesellschaft nach wie vor kaum Möglichkeiten, außer der regelmäßigen Testung.

Weitere Informationen

Zunehmende Wetterextreme setzen Weinbau zu

Posted by Klaus on 8th September 2021 in Allgemein

Pressebericht

Anlässlich der Herbstpressekonferenz des Badischen Weinbauverbandes in Müllheim-Britzingen wurde deutlich, dass zunehmende Wetterextreme dem Weinbau zusetzen. Die entstehenden Schadensrisiken erfordern deshalb eine betriebliche Risikovorsorge, bei der das Land die Winzer unterstützt.

„Das Jahr 2021 trug dazu bei, das Niederschlagsdefizit der Vorjahre zu kompensieren. Für die Reben waren die langen Nässeperioden allerdings nicht ideal. Pilzkrankheiten wie der Falsche Mehltau breiteten sich rasch aus und führten regional unterschiedlich zu Ausfällen. Das wird die Erntemengen insgesamt beeinträchtigen. Was die Qualität des 2021er Weinjahrgangs angeht, gehe ich davon aus, dass er die Erwartungen erfüllen wird,“ sagte Landwirtschaftsminister Peter Hauk in Müllheim-Britzingen (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) anlässlich der Herbstpressekonferenz des Badischen Weinbauverbandes.

Lange Nässeperioden und hohe Temperaturen wie 2016 und 2021 begünstigen die schnelle Ausbreitung von Pilzkrankheiten. „Vor allem ökologisch arbeitenden Weinbaubetrieben fehlen derzeit wirksame Behandlungsmittel gegen Pilzbefall, wie zum Beispiel Kaliumphosphonat“, sagte der Minister. Die Ursache liege auf europäischer Ebene, wo die rechtlichen Voraussetzungen für den Einsatz von Kaliumphosphonat leider bisher nicht mehr geschaffen wurden. Hauk betont: „Wir werden darüber hinaus Bund und Europäische Kommission bitten, mehr Ressourcen in die Erforschung alternativer Behandlungsmittel zu investieren“.

Zunehmende Wetterextreme machen betriebliches Risikomanagement unerlässlich

Das Jahr 2021 wird als extremes Jahr in Erinnerung bleiben, denn der Sommer war geprägt von teilweise extremen Unwettern mit Hochwasserereignissen. Diese an Häufigkeit und Schadensausmaß zunehmenden Wetterextreme zeigen auf, wie unerlässlich ein betriebliches Risikomanagement insbesondere im Klimawandel ist, um vorbereitet und abgesichert zu sein. Das Land Baden-Württemberg unterstütze die Winzerinnen und Winzer dabei. Bereits im letzten Jahr habe die Landesregierung als bundesweites Pilotprojekt die Förderung von Ertragsversicherungen im Obst- und Weinbau gegen die Risiken Starkfrost, Sturm und Starkregen aufgelegt. „Die Zahl der teilnehmenden Obst- und Weinbaubetriebe bestätigt, dass der eingeschlagene Weg richtig ist und auf breite Akzeptanz trifft. Deshalb werden wir das Pilotprojekt zukünftig als Förderprogramm verstetigen“, betonte der Landwirtschaftsminister.

Ein weiterer Baustein im betrieblichen Risikomanagement ist der Aufbau gemeinschaftlich genutzter Infrastruktur. Die neue Landesregierung unterstützt die Winzerinnen und Winzer zum Beispiel beim Aufbau von Frostschutz- und Trockenheitsberegnung.

Ausbau des ökologischen Anbaus auf 30 bis 40 Prozent bis 2030

Der gesellschaftliche Wandel mit der Forderung nach mehr Artenschutz und Biodiversität ist eine Herausforderung und erzeugt einen hohen Erwartungsdruck auf die Landwirtschaft und den Weinbau. Mit dem Biodiversitätsstärkungsgesetz hat die Landesregierung in 2020 einen wichtigen Schritt getan. Minister Hauk: „Bis 2030 sollen beispielsweise 40 bis 50 Prozent chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel eingespart und der ökologische Anbau auf 30 bis 40 Prozent der Fläche ausgedehnt werden. Dies ist nur im Einklang mit der Markt- und Nachfrageentwicklung erreichbar“. Deshalb werde beispielsweise der Aktionsplan „Bio aus Baden-Württemberg“ (PDF) fortgeschrieben und die Regionalkampagne „Natürlich.VON DAHEIM“ entsprechend weiterentwickelt.

Trotz höchstem Einsatz auf politischer wie auch fachlicher Ebene ist es bisher nicht gelungen, die Europäische Kommission dafür zu gewinnen, die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, dass Kaliumphosphonat im Ökoweinbau wieder nutzbar ist. Dieses Mittel hat eine gute Wirkung gegen Falschen Mehltau und war bis 2013 auch im Ökoweinbau einsetzbar. Trotz intensiver Forschungsarbeit ist es bisher nicht gelungen, praxistaugliche Alternativen zu Kupfer und Kaliumphosphonat für den Ökoweinbau zur Verfügung zu stellen.

Entwicklung pilzwiderstandsfähiger Rebsorten

Pilzwiderstandsfähige Rebsorten (PiWi) sind ein wichtiger Ansatzpunkt, um mit dem Pilzdruck gerade in nassen Jahren besser zurecht zu kommen, weil sie mit deutlich weniger Pflanzenschutzmitteln auskommen. Allerdings ist der Weg bis zur umfassenden Etablierung solcher Sorten am Markt noch weit.

Mit dem Biodiversitätsstärkungsgesetz verbundene wichtige Ziele bis 2030 sind die Reduktion des Einsatzes chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel und die Ausdehnung ökologisch bewirtschafteter Flächen. Letzteres Ziel kann nur im Einklang mit der Markt- und Nachfrageentwicklung erreicht werden. Um konkrete Zahlen zu gewinnen, werden Betriebsmessnetze eingerichtet. Außerdem werden Netzwerke von Demonstrationsbetrieben aufgebaut. Ferner wird der integrierte Pflanzenschutz weiterentwickelt.

Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Weinbau in Baden-Württemberg

Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Gesetzesnovelle zur Stärkung der Biodiversität

Archivfotos

Bedienung der Packstation wird noch einfacher und bequemer

Posted by Klaus on 8th September 2021 in Allgemein

Pressemitteilung 8.9.2021

Ab dem 9. September 2021 wird in der Post & DHL App ein neuer, scanbarer Abholcode für den Paketempfang an der Packstation eingeführt. Die bislang benötigte DHL-Kundenkarte entfällt.

  • Post & DHL App wird zentraler Kanal bei Paketabholung
  • Kundenkarte zukünftig nicht mehr erforderlich
  • Keine Änderungen beim Paketversand und bei Entnahme umgeleiteter Sendungen

Bonn – Die Deutsche Post DHL Group verfolgt konsequent ihren Kurs, noch digitaler zu werden und integriert weitere Funktionen in die Post & DHL App. Ab dem 9. September 2021 wird in der App ein neuer, scanbarer Abholcode für den Paketempfang an der Packstation eingeführt. Die bislang benötigte DHL-Kundenkarte entfällt. Die App wird somit zum alleinigen, zentralen Werkzeug für den Paketempfang und macht die Bedienung der gelben Automaten noch einfacher und bequemer.

Darüber hinaus ist der individuell generierte Abholcode zeitlich begrenzt sowie geräte- gebunden und damit noch sicherer. Zusätzlich kann nur mit einem aktivierten Endgerät des Packstationskunden ein gültiger Abholcode erzeugt werden. Die Deutsche Post DHL Group setzt mit dieser nächsten Entwicklungsstufe der digitalen Prozesse rund um App und Packstation ein ähnliches Verfahren wie im Umfeld von Bankdienstleistungen ein.

Foto, DP DKHL

Im Einzelnen ändert sich für Kunden, die sich eine Sendung an die Packstation adressieren lassen, Folgendes:

  • Für die Entnahme eines Pakets aus der Packstation benötigen Kunden nur noch den neuen Abholcode, der in der Post & DHL App erzeugt wird. Dieser Code wird vor den Scanner der Packstation gehalten und das Fach öffnet sich. Die Kundenkarte wird nicht mehr benötigt.
  • Der neue Abholcode wird  – anders als der bisherige vierstellige Abholcode – in kurzen Abständen in der Post & DHL App neu generiert und ist damit noch sicherer als vorher.
  • Kunden können das neue Verfahren nutzen, indem Sie ihre Post & DHL App aktualisieren und ihr Endgerät einmalig innerhalb der App aktivieren. (Hinweis: Je nach genutztem App-Store kann sich die Bereitstellung der neuen App-Version um wenige Tage verzögern.)
  • Der Versand des Abholcodes per E-Mail für Bestandskunden entfällt nach einer Übergangsphase.
  • Die neue Bedienung gilt ausschließlich für Kunden, die ihre Sendungen direkt an eine Packstation adressieren lassen. Hausadressierte Pakete, die in eine Packstation umgeleitet wurden, da der Empfänger nicht angetroffen wurde, können weiterhin mit der Benachrichtigungskarte aus dem Briefkasten abgeholt werden. Auch der Versand von Paketen an der Packstation bleibt unverändert.

„Wir entwickeln unsere Packstationen kontinuierlich weiter. Die Umstellung auf den neuen Abholcode in Verbindung mit der Post & DHL App ist ein konsequenter Schritt, damit unsere Kunden die Packstation noch einfacher nutzen können“, sagt Holger Bartels, Leiter des Multikanalvertriebs im Post- und Paketbereich der Deutsche Post DHL Group. Das Unternehmen stellt seinen Kunden aktuell über 7.500 Packstationen bundesweit zur Verfügung. Aufgrund der hohen Nachfrage werden es Ende 2023 insgesamt 12.500 Packstationen sein.

Mit ihrem im März 2020 vorgestellten Digitalisierungsprogramm hat sich die Deutsche Post DHL das Ziel gesetzt, den Versand und Empfang von Briefen und Paketen durch neue digitale Services und verbesserte bestehende Dienstleistungen noch bequemer zu machen. Dabei soll auch die Nutzung der Packstation weiter vereinfacht und sämtliche Dienstleistungen rund um den Paketversand und -empfang in die Post & DHL App integriert werden. Künftig wird die Deutsche Post DHL zudem immer häufiger eine neue Generation von Packstationen ohne Display aufstellen. Die neuen Automaten versorgen sich selbst mit umweltfreundlicher Solarenergie und sind rein App-gesteuert.

Alle Packstationsnutzer werden in den kommenden Tagen über die veränderte Bedienung der Packstation per E-Mail informiert. Die Post & DHL App ist für alle Endgeräte mit den Betriebssystemen Android ab Version 6.0 und iOS ab Version 12.0 nutzbar und kann in den gängigen App-Stores kostenlos heruntergeladen werden.

Detaillierte Informationen sowie Videos zur Geräteaktivierung und zur Umstellung allgemein erhalten Kunden unter www.dhl.de/bedienung-packstation

Wochenendbilanz der Polizei

Posted by Klaus on 6th September 2021 in Allgemein

Pressemeldung

Die Polizei im Land bilanziert ein ruhiges Wochenende bei sommerlichen Temperaturen. Die Mehrheit der Menschen handelt verantwortungs- bewusst. Bestehende Verordnungen sind ein Garant für einen sicheren Herbst. Ebenfalls dazu beitragen können zahlreiche Impfaktionen in den Kommunen.

„Die Menschen im Land hielten sich am Wochenende an vielen Plätzen auch bis in die Nacht hinein im Freien auf. Es freut mich sehr, dass die Polizei da nur vereinzelt einschreiten musste. Für mich ein deutliches Zeichen: Die große Mehrheit der Menschen weiß, dass unsere Polizei bestehende Regeln und Gesetze konsequent überwacht – zu unser aller Sicherheit und Schutz. Schlussendlich wird uns dadurch die Freiheit ermöglicht, die wir alle so sehr schätzen und genießen. Ein Grund für mich, unseren Polizistinnen und Polizisten wieder einmal mehr für ihre hervorragende Arbeit zu danken“, zeigte sich der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl mit Blick auf das vergangene Wochenende zufrieden.

Sommerliche Temperaturen hatten die Menschen am vergangenen Wochenende ins Freie gelockt. Insbesondere die Innenstädte im Land waren bis in die späten Abendstunden gut besucht. Dennoch war es für die Polizei ein vergleichbar ruhiges Wochenende. Landesweit musste die Polizei nur vereinzelt einschreiten, um Feiernde auf die Regeln hinzuweisen oder mitunter auch Platzverweise erteilen. Die in diesem Zeitraum durchgeführten 30 Demonstrationen und Versammlungen mit rund 3.100 Teilnehmenden verliefen nach Angaben der Polizei insgesamt ebenfalls friedlich und ohne nennenswerte Störungen.

Polizei zieht durchweg positive Bilanz

Auch mit Blick auf die Corona-Verstöße verzeichnete die Polizei eine durchweg positive Bilanz: Während der vergangenen Kalenderwoche wurden nur noch vereinzelt Verstöße gegen die infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen festgestellt, so dass bei den rund 365.000 seit Einführung des Meldewesens erfassten Verstöße nur ein marginaler Zuwachs zu verzeichnen war.

Ein nennenswertes Ereignis mit Bezug zu Corona ereignete sich im Bereich Schwetzingen. Dort wurde durch die Polizei in der Nacht auf Samstag eine nicht angemeldete Veranstaltung im Bereich des Wasserwerks festgestellt. Rund 80 junge Menschen feierten hier ohne Einhaltung von Mindestabständen oder Tragen von Masken. Der Veranstalter konnte vor Ort weder eine Genehmigung noch ein Hygienekonzept vorweisen. Die Überprüfungen beim zuständigen Ordnungsamt sind eingeleitet.

Großteil der Menschen handelt verantwortungsbewusst

„Der Großteil der Menschen ist sich bewusst, dass wir uns weiter bemühen müssen, um der Verbreitung des Virus und seiner Mutanten Einhalt zu gebieten. Dies geht freilich nur, wenn wir uns an die bestehenden Verordnungen halten, damit unser Kampf gegen Corona letztlich erfolgreich bleibt und wenn die Unentschlossenen sich für eine Impfung entscheiden – dann gibt es Aussicht auf einen goldenen Herbst“, so Innenminister Thomas Strobl.

Impfkampagne #dranbleibenBW

Fragen und Antworten zur Corona-Impfung in Baden-Württemberg

Weitere Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

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Für Pilzsammler beginnt mit der Herbstzeit die Pilzsaison

Posted by Klaus on 4th September 2021 in Allgemein, Fotos

Pressemeldung

Mit der Herbstzeit beginnt für Plizsammlerinnen und Pilzsammler die Pilzsaison. Das regnerische Wetter tut dem Wald gut und begünstigt das Wachstum der Waldpilze. Dies spricht für eine gute Pilzsaison, die den Speiseplan bereichert.

„Die naturnahe und saisonale Küche mit Pilzen aus unseren Wäldern zu verfeinern, ist etwas ganz Besonderes. Dazu hatten unsere Waldpilze dieses Jahr die besten Voraussetzungen. Nach dem lang anhaltenden Regen im Sommer können wir eine reiche Pilzernte erwarten“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

Viele Bürgerinnen und Bürger Baden-Württembergs verbinden jetzt ihren Waldspaziergang mit dem Sammeln von Pilzen und anderen Waldfrüchten. Beliebte Waldpilze in den südwestdeutschen Wäldern sind beispielsweise Steinpilz, Marone, Waldchampion, Birkenpilze, Rotkappe, verschiedene Pfifferlingsarten, Speisemorchel und Austernseitling. „Unsere Waldfrüchte erfreuen sich jedes Jahr großer Beliebtheit bei den Waldbesucherinnen und Waldbesuchern, jedoch sollte auf die Lebensgemeinschaft Wald beim Sammeln von Pilzen geachtet und der Wald nicht verunreinigt werden. Allen fleißigen Sammlerinnen und Sammlern wünsche ich dieses Jahr eine lange und ausgiebige Pilzsaison, um die heimische Küche mehr als nur einmal mit leckeren Pilzgerichten zu bereichern“, sagte Minister Hauk.

Geringe Mengen zum eigenen Verbrauch darf man sammeln

Das Landeswaldgesetz in Baden-Württemberg erlaubt es, geringe Mengen von Pilzen zum eigenen Verbrauch zu sammeln. Grundsätzlich sollten nur so viele Pilze gepflückt werden, dass es für ein schmackhaftes Pilzgericht reicht und keine unverhältnismäßig große Menge, die letzendes nicht mit nach Hause genommen wird. Denn egal ob giftig oder genießbar, jede Pflanze und jeder Pilz hat einen festen Platz im Ökosystem Wald. Bevor ein Pilz entnommen wird, sollte genau geschaut werden, ob es wirklich das richtige Exemplar ist. Ob ein Pilz frisch ist, zeigt oftmals eine Geruchsprobe.

Beim Sammeln von Pilzen sind ein geschultes Auge und intensive Vorbereitung sehr wichtig, um Verwechslungen mit schwerwiegenden Folgen zu vermeiden. Fundiertes Wissen über die große Vielfalt an Pilzen in Baden-Württemberg bieten einige Forstämter, Verbände und Volkshochschulen mit geführten Pilzwanderungen an und geben ihr wertvolles Fachwissen an die Teilnehmenden weiter. Damit die gesammelten Pilze lange frisch bleiben, sollten sie vorsichtig aus dem Waldboden herausgedreht, vor Ort gereinigt und in einem luftdurchlässigen Korb nach Hause transportiert werden.

„Das bunte Reich der Pilze“ auf der Landesgartenschau

Passend zum Start der Pilzsaison findet die Veranstaltung „Das bunte Reich der Pilze“ am 18. und 19. September 2021 am Pavillon der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg in der Landesgartenschau in Überlingen statt. Bei dieser Veranstaltung werden frische Pilze aus den umliegenden Wäldern präsentiert und Interessantes zur Biologie, Bestimmung und Verwendung der Pilze erklärt.

Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Wald und Naturerlebnis

Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Aktion „Das Blatt wenden – Gemeinsam für die Zukunft unserer Wälder“

Veranstaltung „Das bunte Reich der Pilze“ auf der Landesgartenschau in Überlingen

Archivfotos Sabine

75 Jahre Kampfmittelbeseitigungsdienst gewürdigt

Posted by Klaus on 3rd September 2021 in Allgemein, Fotos

Pressemeldung

20210902 KMB

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst feiert sein 75-jähriges Bestehen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten mit Ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung des Landes. Jährlich gehen bis zu 1.000 Meldungen über Munitionsfunde ein, die unschädlich gemacht werden müssen.

Im Zweiten Weltkrieg fielen rund 1,35 Millionen Tonnen Abwurfmunition auf das Gebiet des damaligen Deutschen Reiches. Alleine auf das Land Baden-Württemberg entfielen etwa 100.000 Tonnen. Hiervon detonierten etwa zehn bis 15 Prozent nicht, sodass noch etliche Bombenblindgänger in den Böden Baden-Württembergs zu vermuten sind. Darüber hinaus beseitigten deutsche Soldaten am Ende des Krieges in aller Eile unsachgemäß Munition, Patronen und Waffen vor dem Zugriff der nachrückenden alliierten Truppen. Die Munition wurde in Depots oder auf Sammelplätzen – vielfach nur lose aufgehäuft – gesprengt, in Bombentrichtern vergraben, auf dem Grund von Gewässern versenkt oder einfach weggeworfen.

Bombenblindgänger können lebensgefährlich sein

Bombenblindgänger und andere Kampfmittel in Böden und Gewässern können lebensgefährlich sein. Auch mehr als 75 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges sind diese Folgen noch nicht beseitigt – im Gegenteil: Durch die voranschreitende Materialermüdung der Kampfmittel nimmt das Gefahrenpotenzial und das Risiko der Selbstdetonationen zu. Es ist damit zu rechnen, dass die Schlag- und Reibungsempfindlichkeit der Explosivstoffe durch die lange unsachgemäße Lagerung und durch Witterungseinflüsse oder Beschädigungen durch Dritte stark herabgesetzt ist.

Um diese gegenwärtigen Gefahren zu beseitigen, sind mit mehreren Jahrzehnten Erfahrung die Frauen und Männer des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) Baden-Württemberg, angesiedelt im Regierungspräsidium Stuttgart, zur Stelle. Sie sind im ganzen Landesgebiet unterwegs und bergen, oft in Zusammenarbeit mit anderen Dienststellen, die aufgefundenen Kampfmittel.

Wichtige Arbeit für die Sicherheit der Menschen

Thomas Strobl, stellvertretender Ministerpräsident und Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen, hat heute gemeinsam mit Regierungspräsident Wolfgang Reimer den Kampfmittelbeseitigungsdienst besucht, um vor Ort die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu würdigen.

„Sie sind Spurensuchende der besonderen Art und leisten damit eine ganz besonders wichtige Arbeit für die Sicherheit der Menschen in Baden-Württemberg. Sie bergen und entschärfen Waffen und Munition – explosive Hinterlassenschaften aus Kriegszeiten oder der Gegenwart. Und nach 75 Jahren kann man sagen: Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist eine starke Truppe, auch für die Zukunft! Wir sind dankbar, dass es ihn gibt“, sagte Thomas Strobl bei den Feierlichkeiten in Sindelfingen. „Es ist richtig und wichtig, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kampfmittelbeseitigungsdienstes das technische Gerät zur Verfügung zu stellen, das eine erfolgreiche und sichere Entschärfung ermöglicht. Dafür werden wir auch weiterhin sorgen“, betonte der Innenminister.

Bis zu 1.000 Einsätze pro Jahr

Innenminister Thomas Strobl unterstrich die anhaltende Bedeutung der Kampfmittelbeseitiger „gestern – heute – morgen“: „Im Jahr gehen bis zu 1.000 Meldungen über Munitionsfunde beim Kampfmittelbeseitigungsdienst ein. Granaten, Minen und Bomben werden beim Baustellenaushub, bei der Feldbestellung, bei Waldarbeiten oder von Spaziergängern und Pilzsammlern im Wald entdeckt.“

„Die Arbeit wird den derzeit 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des KMBD noch für Jahrzehnte nicht ausgehen“, stellte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer fest. „Unsere Luftbildauswertungen zeigen, dass noch zahlreiche Flächen im Land mit Kampfmitteln belastet sind. In diesem Jahr wurden bereits 17 Bomben mit einem Gewicht von jeweils mehr als 50 Kilogramm aufgefunden und entschärft – zuletzt vor etwa zwei Wochen eine amerikanische 1.000 Ibs-Bombe (500 Kilogramm) mit fast 250 Kilogramm Sprengstoff in Gundelfingen im Breisgau. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst leistet eine wichtige Aufgabe, die höchste Sorgfalt und umfassende Fachkenntnis erfordert.“

Annahme und fachgerechte Vernichtung von Waffen

Neben dem Unschädlichmachen von Weltkriegsmunition zählt auch die Annahme und fachgerechte Vernichtung von Waffen und Gegenständen nach dem Waffengesetz zu den Aufgaben des KMBD. Seit dem Amoklauf von Winnenden und Wendlingen im Jahr 2009 wurden vom KMBD rund 300.000 Waffen und Gegenstände entgegengenommen und vernichtet, die vor allem von der Polizei und den Waffenbehörden angeliefert werden. „Auch damit trägt der KMBD entscheidend zu mehr Sicherheit in Baden-Württemberg bei“, so Reimer weiter.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist aus Sprengkommandos der Kreise hervorgegangen, die nach dem Ende des zweiten Weltkrieges gebildet wurden und zu Beginn noch teilweise mit Laien besetzt waren. Zum 1. Mai 1971 wurde die Zuständigkeit zentralisiert und auf das heutige Regierungspräsidium Stuttgart übertragen.

Die Kampfmittelbeseitigung in Baden-Württemberg

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DHL feiert Veröffentlichung des neuen James Bond Films – Keine Zeit zu Sterben mit internationaler Markenkampagne

Posted by Klaus on 3rd September 2021 in Allgemein

Pressemeldung

Herzstück der Kampagne ist ein TV-Werbespot als Hommage an die Kult-Filmreihe.

  • Kampagne zeigt DHL als effizienten und zuverlässigen Partner
  • Herzstück der Kampagne ist ein weltweit ausgestrahlter TV-Werbespot
  • Fokussierung auf stärkere Emotionalisierung der Marke DHL
  • DHL ist offizieller Logistikpartner für Keine Zeit zu Sterben

Bonn – Vor der Kinopremiere des neuen James-Bond Films Keine Zeit zu Sterben hat das führende Logistikunternehmen DHL heute eine neue Kampagne gestartet, um die langjährige Partnerschaft und die Essenz herausragender Zustellservices zu zelebrieren. Herzstück der Kampagne ist ein TV-Werbespot als Hommage an die Kult-Filmreihe, für die DHL bereits zum fünften Mal Logistik- und Transportdienst- leistungen übernommen hat. Foto, DP DHL

„Wir sind unglaublich stolz auf die Unterstützung, die DHL für die letzten fünf James-Bond-Filme erbringen konnte. Um ein Projekt dieser Größenordnung zu realisieren, bedarf es der kollektiven Anstrengung und Orchestrierung unseres internationalen DHL-Netzwerks und seiner jeweiligen Teams. Von Action bis Augenzwinkern hat die Kampagne alles, was einen echten Bond-Film ausmacht und ist dabei aber gleichzeitig fest in der DHL-Welt verankert. Die Botschaft lautet: Egal, wie ungewöhnlich oder komplex Ihr Auftrag auch sein mag – auf DHL als Logistikpartner können Sie sich verlassen“, so Monika Schaller, Executive Vice President Konzernkommunikation, Nachhaltigkeit & Marke.

Um einen Werbespot zu drehen, der genauso fesselnd und actiongeladen wie eine Bond-Verfolgungsjagd ist, war die Auswahl der richtigen Akteure für die Gestaltung, Inszenierung und Umsetzung von entscheidender Bedeutung. Mit am Set waren das 007-Stuntteam einschließlich des Koordinators Pete White. Bonds kultiger Aston Martin DB5 wird von Ben Collins gefahren, der als Stuntfahrer auch im neuen Bond-Streifen Keine Zeit zu Sterben zum Einsatz kommt. Regie führte der preisgekrönte Regisseur Adam Berg von Smuggler und für den Dreh des Spots war Linus Sandgren, Chef-Kameramann von Keine Zeit zu Sterben, verantwortlich. Das Kreativkonzept wurde von DHL’s Lead-Agentur 180 Amsterdam entwickelt.

Mit der Kampagne setzt DHL auf ein Storytelling, das auf eine stärkere Emotionalisierung der Marke abzielt. Der Spot spielt in Shanghai und zeigt einen DHL-Kurier, der ein wichtiges Paket an James Bond ausliefern soll. Als er am vereinbarten Treffpunkt eintrifft, wird die Übergabe an Bond verhindert, und es kommt zu einer rasanten Verfolgungsjagd durch die Straßen von Shanghai. Während 007 durch die Straßen gejagt wird, gelingt es dem Kurier dem Chaos zu entkommen und das Paket sicher und effizient an eine aktualisierte Lieferadresse zu liefern.

Neben dem TV-Werbespot wird die Kampagne auch über alle internationalen digitalen Kanäle laufen und sowohl digitale Banner als auch Videos und Printanzeigen umfassen. Weitere Informationen, Behind-the-Scenes Material und den TV-Spot in voller Länge finden Sie auf der Kampagnen-Website NoTimeToDie.dhl.

Keine Zeit zu Sterben ist ein Film von Regisseur Carj Jojo Fukunaga mit Daniel Craig in der Hauptrolle, der für seinen fünften und letzten Film als Ian Flemings James Bond zurückkehrt. Der Film wird am 30. September 2021 im Vereinigten Königreich von Universal Pictures International und in den USA am 8. Oktober 2021 von Metro Goldwyn Mayer (MGM) über ihr Unternehmen United Artists Releasing in die Kinos gebracht.