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Verkehrsbehinderungen am Sonntagnachmittag in der Innenstadt

Posted by Klaus on 20th September 2018 in Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart

Am Sonntagnachmittag sind im Bereich der B 14 Konrad-Adenauer-Straße zwischen dem Gebhard-Müller-Platz und dem Charlottenplatz Verkehrs- behinderungen zu erwarten. Grund sind zwei Demonstrationen, für die Teile der B14 gesperrt werden müssen. Die Verkehrsbeeinträchtigungen werden voraussichtlich von 14 Uhr bis 17.30 Uhr andauern. Das hat die Stadt am Donnerstag, 20. September, bekanntgegeben.

Die erste Demonstration startet um 14 Uhr in der Neckarstraße auf Höhe der Stadtbahnhaltestelle Neckartor. Ab 14.30 Uhr bewegt sich der Aufzug über die B14 Willy-Brandt-Straße und Konrad-Adenauer-Straße stadteinwärts bis auf Höhe der Oper. Dafür muss die B14 halbseitig in Richtung Charlottenplatz bis ca. 15 Uhr gesperrt werden. Eine kurzzeitige Sperrung von mehreren Minuten auch in Richtung Bad Cannstatt ist notwendig, weil die Teilnehmer die B14 Willy-Brandt-Straße queren werden.

Die zweite Versammlung beginnt um 14 Uhr auf dem Marienplatz mit einer Kundgebung. Ab 14.15 Uhr startet von dort ein Aufzug über die B14 Hauptstätter Straße ebenfalls bis zur Oper. Die B14 wird in diesem Bereich bis ca. 15 Uhr halbseitig in Richtung Bad Cannstatt gesperrt.

Auf der B14 Höhe Oper findet von ca. 15 Uhr bis ca. 17 Uhr die Abschlusskundgebung statt. Hierfür bleibt die B14 stadteinwärts zwischen Gebhard-Müller-Platz und Charlottenplatz bis ca. 17.30 Uhr gesperrt.

Verkehrsteilnehmer müssen im Bereich der Innenstadt mit Verkehrsbehinderungen rechnen. Betroffen sind auch die SSB-Buslinien im Innenstadtbereich, insbesondere die Linie 44. Eine Umleitung für den gesperrten Bereich der B14 an der Oper wird ausgeschildert. Die Stadt bittet Verkehrsteilnehmer, auf Bus und Bahn umzusteigen, den Bereich B14 Innenstadt zur genannten Zeit weiträumig zu umfahren oder ihre Fahrten zu verschieben.

Verkehrsinformation zur Deutschland Tour in Stuttgart und der Region Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart mit Karte

Am Sonntag, den 26. August kommt mit der Deutschland Tour ein Spitzensport-Ereignis nach Stuttgart und in die Region Stuttgart. Neben 132 Profiradsportlern, von hoffnungs- vollen Talenten bis zu internationalen Stars, werden auch 3.500 Hobbyradfahrer die Landeshauptstadt und die Region Stuttgart auf ihren Rädern genießen. Für den sicheren Ablauf sind zeitweise verkehrliche Ein- schränkungen notwendig. In enger Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden und Verkehrs- betrieben in Stuttgart und der Region Stuttgart werden die Auswirkungen von Straßen- sperrungen so gering wie möglich gehalten. Die Koordination und das Verkehrsmanagement für das Stadtgebiet Stuttgart erfolgt über die Integrierte Verkehrsleitzentrale (IVLZ).

Verkehrsmaßnahmen in Stuttgart

thinglink.com/Karte der Verkehrsführung während der Deutschland Tour

Jedermann Tour auf attraktiven Strecken durch Stuttgart und die Region StuttgartVergrößern
Die Stuttgarter Innenstadt rund um Schlossplatz und Theodor-Heuss-Straße ist das Veranstaltungszentrum des Fahrrad-Festivals. Die Theodor-Heuss-Straße wird am 26. August von 5 Uhr bis 23 Uhr für den Autoverkehr gesperrt. Es wird empfohlen, die Stuttgarter Innenstadt am Veranstaltungstag nicht mit dem PKW anzufahren, sondern die Stadtbahnen, die S-Bahn und natürlich das Fahrrad zu nutzen.

  • Für den Hauptbahnhof Stuttgart ist am 26. August die Zu- und Abfahrt für den ÖPNV und Taxen gewährleistet. Zusätzlich kann der Hauptbahnhof per PKW über die Straße „Am Hauptbahnhof“, in der sich unter anderem die Zufahrt zum DB Parkhaus befindet, angefahren werden. Die Schillerstraße wird für den Individualverkehr von ca. 11:30 Uhr bis 18:00 Uhr beidseitig zwischen Arnulf-Klett-Platz und Gebhard-Müller-Platz gesperrt.
  • Der Ast des Planie-Tunnels der B27 wird am 26. August ab ca. 11:30 Uhr bis 18:00 Uhr in beiden Richtungen gesperrt. Das Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle (Bosch Areal) bleibt über den Planie-Tunnel durchgängig erreichbar. Das Viertel „Untere Königstraße“ zwischen Bolzstraße, B27 und Oberer Schloßgarten bleibt bis ca. 11:30 Uhr über den Planie-Tunnel und die Kronenstraße anfahrbar. Die Abfahrt ist über die Lautenschlagerstraße und Schillerstraße durchgängig möglich. Die Durchfahrt über den Planie-Tunnel in Richtung Stuttgart-West ist zwischen 15:00 und ca. 18:00 Uhr ab Berliner Platz / Liederhalle nicht möglich.
  • Das Katharinenhospital ist von ca. 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr für Klinikbesucher und -personal ausschließlich über die Jägerstraße mit dem PKW zu erreichen. Die Abfahrt erfolgt über die Ossietzkystraße und Kriegsbergstraße zum Arnulf-Klett-Platz. Für Einsatzfahrzeuge mit Sondersignal gibt es gesonderte Regelungen, die den Notdienst gewährleisten.
  • Das Hospitalviertel, die Universität Stuttgart und der Stadtgarten sind über die Schloßstraße und den Planie-Tunnel an- und abfahrbar. Zwischen 15:00 Uhr und 18:00 Uhr ist die Zu- und Abfahrt nur über den Planie-Tunnel möglich. Die Stadtbahn-Haltestelle Berliner Platz (Hohe Straße) ist von den Sperrungen nicht betroffen. Der Streckenabschnitt Berliner Platz (Liederhalle) bis Hölderlinplatz wird in dieser Zeit von der Stadtbahnlinie U4 nicht bedient.
  • In Stuttgart Nord werden die in der Grafik dargestellten Straßen zwischen Stuttgart-Mühlhausen, Stuttgart-Münster, Pragsattel und Killesberg zwischen 11:00 Uhr und 18:00 Uhr gesperrt. Im gleichen Zeitbereich ca. 11:00 bis 18 Uhr erfolgt die Sperrung der Stresemann-, Birkenwald-, Panorama- und Sattlerstraße.
  • Zusätzlich werden von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr der Herdweg sowie die Straßen Am Kräherwald und Am Kochenhof gesperrt. In dieser Zeit sind das Gebiet innerhalb der Straßen Birkenwald-, Panorama- und Sattlerstraße sowie der Herdweg und die Straßen Am Kräherwald und Am Kochenhof nicht an- und abfahrbar.

Die Integrierte Verkehrsleitzentrale Stuttgart wird über Verkehrsmeldungen und die dynamischen Verrkehrsinformationstafeln über die Sperrungen und Verkehrszustände aktuell informieren.

Streckenabschnitte in der Region Stuttgart

Streckenabschnitte, durch die das Rennen der Hobbyradfahrer führt, sind nur von sehr kurzzeitigen Einschränkungen betroffen. Die Sperrungen am Sonntag in Stuttgart-Ost, -Obertürkheim, -Uhlbach und -Rotenberg sowie den Kommunen der Region Stuttgart (Landkreis Esslingen am Neckar, Landkreis Göppingen und Rems-Murr-Kreis) beschränken sich auf lediglich zwei Stunden. Diese sehr kurze Sperrdauer wird erreicht, da die Straßen erst unmittelbar vor dem ersten Fahrer gesperrt werden und nach Durchfahrt des letzten Radfahrers spätestens ab 14:30 Uhr wieder für den regulären Verkehr geöffnet werden.

Siehe neckarufer.info/deutschland-tour-in-stuttgart-26-8-2018-jedermann-tour

Die Zuschauer in Waiblingen, Fellbach und Remseck am Neckar dürfen sich auf einen Sonntag freuen, der ganz im Zeichen des Radsports steht. Nach den Teilnehmern der Jedermann Tour begeben sich kurz darauf auch die Elitefahrer auf diesen Streckenabschnitt in der Region Stuttgart. Entsprechend werden die betroffenen Straßen erst nach der Passage des Profifeldes geöffnet und somit für den Zeitraum 10:45 Uhr bis 16:00 Uhr gesperrt sind.

Im gesamten Streckenbereich, den die Hobby- und Elite-Radsportler befahren, gilt für die Veranstaltungsdauer ein absolutes Halteverbot, um ein gefahrloses Radrennen in Stuttgart und der Region Stuttgart zu gewährleisten. Die Rennstrecke ist bereits durch Plakate sehr sichtbar gekennzeichnet. Zusätzliche Halteverbotsschilder weisen darauf hin, dass die Strecke am 26. August nicht beparkt werden darf.

 

Mehr Platz in der S-Bahn Stuttgart

Für den Zieleinlauf der Deutschland Tour bietet die S-Bahn Stuttgart mehr Platz in den Zügen. Auf den Linien S 1 Kirchheim (Teck)-Herrenberg und S 2 Schorndorf-Filderstadt fahren die S-Bahnen zwischen 10.00 Uhr bis 18.30 Uhr als Langzüge. Die S-Bahnen der Linien S 3 Backnang-Flughafen/Messe, S 4 Backnang-Marbach (Neckar)-Schwabstraße, S 5 Bietigheim-Schwabstraße, S 6 Weil der Stadt-Schwabstraße und S 60 Böblingen-Renningen-Schwabstraße verkehren als Vollzüge. Dazu werden auf den Linien S 4, S 5 und S 6 die zusätzlichen Platzkapazitäten ab etwa 10 Uhr eingesetzt. Bei Vollzügen sind jeweils zwei S-Bahn-Fahrzeuge, bei Langzügen jeweils drei S-Bahn-Fahrzeuge zusammengehängt.

Umfangreiche Anwohner-Information

Zur ausführlichen Vorabinformation wird bereits seit Anfang August die Strecke des Radrennens durch Hinweisplakate für alle Anwohner kenntlich gemacht. Haushalte, die an betroffenen Streckenabschnitten anliegen, werden über die wichtigsten Verkehrsinformationen mit einer Postwurfsendung über Sperrzeiten und Ausweichrouten informiert. Diese Flyer sowie weitere, ausführliche Informationen und alle Sperrhinweise können zusätzlich auch jederzeit auf der Veranstaltungswebsite www.Deutschland-Tour.com/Verkehr abgerufen werden. Darüber hinaus werden unter der Telefonnummer 07031-6320388 im Zeitraum von Freitag, 24. August bis Sonntag, 26. August jeweils von 8 Uhr bis 18 Uhr Verkehrsinformationen erteilt.

Über die Deutschland Tour

Die Deutschland Tour führt vom 23. bis 26. August in den Südwesten Deutschlands und durchquert zwischen dem Startort Koblenz und dem Finale in Stuttgart fünf Bundesländer. Auf den vier Etappen, die in Bonn, Trier, Merzig sowie Lorsch Station machen und zusammen 737 Kilometer umfassen, kommen Sprinter und angriffslustige Klassikerfahrer gleichermaßen zum Zuge. Einen besonderen Fokus legt die Deutschland Tour bei ihrem Comeback auf die Zuschauer. Neben einem umfangreichen Mitmachprogramm garantieren innerstädtische Zielrunden den Fans ein großes Radsport-Erlebnis. Die Deutschland Tour wird ein wahres Fahrrad-Festival. In jedem Etappenort wird es neben einem Bühnenprogramm und einer großen Expo auch einen Kinder Bike Parcours geben. Familienorientierte Ausfahrten auf abgesperrten Straßen sind ebenso geplant. Am 25. August findet in Merzig die Newcomer Tour, das Nachwuchsrennen der Deutschland Tour, statt. Die Jedermann Tour für 3.500 Teilnehmer wird am 26. August in Stuttgart und der Region Stuttgart veranstaltet. Die Deutschland Tour wird von der Gesellschaft zur Förderung des Radsports GmbH, dem deutschen Tochterunternehmen des Tour de France-Veranstalters Amaury Sport Organisation (A.S.O.), organisiert. Die A.S.O. ist eine strategische Partnerschaft mit der Anschutz Entertainment Group (AEG) eingegangen, die die Leitung der Vermarktung der neuen Deutschland Tour übernommen hat.

Fotos, Blogarchiv Klaus
Grafik, Stadt stuttgart

Siehe auch, Highlight bei der Deutschland Tour in Stuttgart und der Region: Bereits 2500 Radfahrer für Jedermann Tour registriert und deutschland-tour.com/e/jedermanntour/strecken, Jedermann Tour auf attraktiven Strecken durch Stuttgart und die Region Stuttgart

Verkehrsbehinderungen am Sonntag 8. Juli in der Innenstadt

Posted by Klaus on 4th Juli 2018 in Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart

Stau mit den Öffentlichen umfahren ;)

Wer mit Auto oder Bus am Sonntag, den 8. Juli, in der City unterwegs ist, muss sich auf Staus und Behinderungen einstellen. Grund ist eine Demonstration auf der B14 im Bereich der Konrad-Adenauer-Straße. Die Straße wird zeitweise vollgesperrt, wie die Stadt am Mittwoch, den 4. Juli, mitteilte.

Die Versammlung startet um 10 Uhr und endet um 12.25 Uhr. Für den benötigten Auf- und Abbau wird die B14 zwischen Gebhard-Müller-Platz und Charlottenplatz in Richtung Heslach von ca. 8.30 Uhr bis 10 Uhr gesperrt. Ab 10 Uhr ist die Straße dann in beiden Richtungen für Fahrzeuge gesperrt.

Davon betroffen sind auch die SSB-Buslinien im Innenstadtbereich, insbesondere die Linie 44. Die B 27 sowie der Wagenburgtunnel sind von den Verkehrsmaßnahmen nicht betroffen. Eine Umleitung für die gesperrten Bereiche der B14 wird ausgeschildert.

Die Stadt bittet Verkehrsteilnehmer, den Bereich am Sonntag zu umfahren, ihre Fahrt zeitlich zu verschieben oder Stadtbahnen bzw. S-Bahnen zu nutzen.

Foto, Blogarchiv Sabine

Auffahrunfälle im Wagenburgtunnel

Posted by Klaus on 1st Juli 2018 in In und um Gablenberg herum

Polizeibericht

Stuttgart-Ost 

Vier Leichtverletzte und Sachschaden in Höhe zirka 34.000 Euro sind die Folgen von zwei Verkehrsunfällen, die sich am Samstag (30.06.2018) gegen 14:20 Uhr im Wagenburgtunnel in stadteinwertiger Richtung ereignet hatten. Zunächst kam es kurz vor dem Tunnelportal Seite Gebhardt-Müllerplatz zu einem Verkehrsunfall mit geringem Sachschaden. Aufgrund des Unfalls bildete sich im Tunnel ein Rückstau, an dessen Ende sich ein zweiter Auffahrunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen ereignete. Ein 34-Jähriger war mit seinem Mercedes auf den am Stauende stehenden Audi eines 29-Jährigen aufgefahren. Sowohl die beiden Fahrer als auch die beiden Mitfahrer im Alter von jeweils 35 Jahren wurden hierbei leicht verletzt. Während der Unfallaufnahme musste der in Richtung Innenstadt führende Fahrstreifen kurzfristig gesperrt und der Verkehr vor dem Tunnel abgeleitet werden. Zu größeren Behinderungen kam es hierbei nicht.

Foto, Blogarchiv

Erwartete Verkehrsbehinderungen am Neckartor

Posted by Klaus on 16th Februar 2018 in In und um Gablenberg herum

Info der Stadt Stuttgart

Messstation-Neckartor-FeinsIm Bereich des Neckartors findet am Montag, 19. Februar, eine Demonstration für saubere Luftstatt. Auf der B14 und im Bereich des City-Rings ist daher mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Die Versammlung startet um 10 Uhr in der Neckarstraße auf Höhe der Stadtbahnhaltestelle Neckartor. Der Aufzug erfolgt über die B14 in Fahrtrichtung stadtauswärts bis zur Höhe der Feinstaubmessstelle am Dunantsteg. Dort findet die Abschlusskundgebung in der Zeit von 10.15 Uhr bis ca. 11 Uhr statt.

Im Zeitraum von ca. 10 bis 11 Uhr wird die B14 in Fahrtrichtung Bad Cannstatt zwischen Gebhard-Müller-Platz und Wolframstraße/Heilmannstraße stark eingeengt. Für den Verkehr bleibt eine der drei Fahrspuren offen. In Fahrtrichtung Innenstadt wird die B14 durchgängig befahrbar bleiben.

Verkehrsteilnehmer müssen im Bereich der Innenstadt und rund um das Neckartor im Zeitraum von ca. 09:30 Uhr bis 11:30 Uhr mit Verkehrsbehinderungen rechnen. Dabei kann es auch bei den SSB-Buslinien im Innenstadtbereich, insbesondere den Linien 40, 42 und 44, zu Behinderungen kommen.

Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich B14 (Willy-Brandt-Straße, Am Neckartor, Cannstatter Straße) zu den genannten Zeiträumen weiträumig zu umfahren, auf andere Zeitbereiche auszuweichen oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Foto, Klaus

Antrag „Verkehrssituation in Ostheim verbessern – ÖPNV und Radverkehr attraktiver gestalten“

Posted by Klaus on 22nd November 2016 in In und um Gablenberg herum

Antrag der Stadträtinnen/Stadträte – Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Stuttgart-Ost-vom-KappelberDer Stuttgarter Osten ist ein attraktiver Stadtteil mit einer hohen Bevölkerungsdichte. Doch er leidet auch massiv unter der Belastung durch den motorisierten Individualverkehr (MIV).
Alternativen zum MIV, der ÖPNV sowie der Radverkehr sind Leidtragende der durch den Autoverkehr verursachten Staus.
Vor allem die Buslinie 40, eine der laut SSB meist frequentierten Linien im Stadtgebiet, hat mittlerweile ein massives Problem. Zu Stoßzeiten sind Verspätungen von über 30 Minuten sowie Streckenänderungen aufgrund des überfüllten Wagenburgtunnels die Regel. Zudem kommt es durch verspätet an der Endhaltestelle ankommende Busse wiederum zu Fahrplanabweichungen in der Gegenrichtung. Und auch zu anderen Tageszeiten treten immer häufiger durch den MIV verursachte Verspätungen auf. Die als Alternative dienende Line 42 leidet ebenfalls stark unter Fahrplanabweichungen. Zudem ist sie, auch nach der erfolgten Taktverdichtung in den Stoßzeiten, mehr als ausgelastet.
Im Nahverkehrsplan (NVP) sind auf Grund dieser Probleme bereits gesonderte Busspuren entlang der Wagenburg- und Schillerstraße sowie dem Gebhardt-Müller-Platz vorgesehen.
Doch es bleibt die Engstelle in der Südröhre des Wagenburgtunnels. Dieser einröhrige Gegenverkehrstunnel unterquert die Uhlandshöhe und verkürzt so den Weg zwischen Innenstadt und Ostheim beziehungsweise Gablenberg. Derzeit gibt es zwei Fahrspuren in der südlichen Tunnelröhre, gemeinsam für den MVI und den ÖPNV. Die Röhre ist nicht für Fußgänger und Radfahrer nutzbar.
Die Radwegebeziehungen in diesem Bereich sind ebenfalls stark verbesserungsbedürftig.
Es gibt keine direkte Verbindung über die Wagenburg, die Wege sind mit starken Steigungen verbunden, zudem häufig durch Treppen unterbrochen. Die noch am einfachsten zu bewältigenden Strecken führen entlang von stark befahrenen Straßen, auf denen sich der MIV staut, ohne Radwege und mit oftmals sehr schmalen Gehsteigen. Auch für Fußgänger gibt es keine direkte und einfach zu begehende Strecke.
Aufgrund dieser massiven, durch den MIV verursachten Probleme ist bereits die Idee im Gespräch, ganz Ostheim zu untertunneln – eine Tunnellösung wieder einmal nur für den Autoverkehr, für viel Geld, ohne Fördermöglichkeiten durch das Land und mit langer Bauzeit.
Hier haben wir einen anderen Vorschlag, einen Infrastrukturausbau für umweltfreundliche Mobilität, schneller umsetzbar, finanziell günstiger und für den Verkehr insgesamt, v. a. in Bezug auf einen sinnvollen Modal Split, deutlich zukunftsfähiger. Durch den Ausbau der Nordröhre des Wagenburgtunnels (die begonnen, doch dann aufgrund von verkehrlichen Überlegungen verworfen und teils zugeschüttet wurde) zu einem Null-Emissions-Tunnel für E-Busse, Radfahrer und Fußgänger kann ein attraktives Angebot geschaffen werden, das in Verbindung mit Busspuren und der Verkehrsberuhigung der Schillerstraße den Modal Split in Richtung umweltfreundlicher Mobilitätsformen befördert und somit auch zu einer Verringerung des MIV führt. Dieser Infrastrukturausbau für umweltfreundliche Mobilität zieht keine zusätzlichen Verkehre in die Stadt, der Autoverkehr wird nicht beschränkt, die Situation für die Nutzer umweltfreundlicher Verkehrsmittel aber deutlich verbessert.

Daher beantragen wir, zu prüfen,
1. wie der Ausbau der Nordröhre des Wagenburgtunnels zu einem Null-Emmissions-Tunnel für den ÖPNV, Rad- und Fußverkehr sowie der Streckenverlauf auf westlicher bzw. östlicher Seite mit Überführung auf die jeweiligen Bus- bzw. Autospuren entlang der Wagenburgstraße, des Gebhardt-Müller-Platzes und der Schillerstraße umgesetzt werden kann;
2. wie hoch die Kosten für einen solchen Tunnel sind und welche Fördermöglichkeiten durch das Land hierfür abrufbar wären;
3. ob und wie durch die hierdurch ermöglichte Beschleunigung des Streckenverlaufs der Linie 40 eine Verlängerung derselben durch die Talstraße bis zur Haltestelle Schlachthof machbar wäre – hierdurch hätte die Linie 40 dann auch an ihrer Endhaltestelle im Osten Anschluss an die Stadtbahn und könnte noch einen Teil von Gaisburg und Ostheim an den ÖPNV anschließen, die derzeit nicht bedient werden;
4. wie der Radverkehr in diesem Bereich durch die Einrichtung kombinierter Bus- und Radspuren durch die Wagenburg- und Talstraße sowie über den Gebhard-Müller-Platz und die Schillerstraße in Kombination mit dem Umwelt-Kombi-Tunnel gestärkt werden kann.

Unterzeichnet:

Petra Rühle, Andreas G. Winter

Stuttgart Ost / Mitte – Autofahrerin mit Messer bedroht – Zeugen gesucht

Posted by Klaus on 13th Oktober 2015 in Allgemein, In und um Gablenberg herum

Polizeibericht Polizeipräsidium Stuttgart

Eine 26 Jahre alte Autofahrerin ist am Montagabend (12.10.2015) auf der Fahrt von Bad Cannstatt in die Innenstadt von einem bislang unbekannten Smart-Fahrer mit einem Messer bedroht worden. Die 26-Jährige fuhr mit ihrem VW Polo gegen 23.20 Uhr im Schwanenplatztunnel Richtung Innenstadt. Im Tunnel geriet ein dunkler Smart offensichtlich zu weit auf ihren Fahrstreifen, woraufhin die 26-Jährige die Hupe betätigte. Der Fahrer des Smart fühlte sich dadurch offenbar provoziert und versuchte zunächst, den Polo auszubremsen. Anschließend schaute er zu ihr herüber und deutete mit einer Geste mit einem Taschenmesser am Hals an, ihr die Kehle aufzuschneiden. Am Gebhard-Müller-Platz mussten beide Autos aufgrund der roten Ampel anhalten. Der Smart-Fahrer stieg aus, kam mit dem Messer in der Hand an die Fahrertür des Polo, schlug gegen die Scheibe und bedrohte die 26-Jährige. Diese fuhr los und erstattete kurz darauf Anzeige bei der Polizei. Der Fahrer des Smart war etwa 25 Jahre alt und hatte ein südländisches Erscheinungsbild. Er trug ein schwarzes T-Shirt mit Aufschrift.

Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier 3 Gutenbergstraße unter der Rufnummer 8990-3300 zu melden.

Stuttgart – Polizeieinsatz zur Kundgebung der Bildungsplangegner

Posted by Klaus on 11th Oktober 2015 in Allgemein, Stuttgart

Polizeibericht Polizeipräsidium Stuttgart

Stuttgart-Mitte
S-Aufmarsch-PolizeiAn der Demonstration von Bildungsplangegnern zum Thema „Demo für Alle – Für Ehe und Familie – Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder!“ haben am Sonntagnachmittag (11.10.2015) in der Stuttgarter Innenstadt mehr als 5.000 Personen teilgenommen. Sie versammelten sich um 14.00 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Schillerplatz. Verschiedene Gruppen und Bündnisse hatten, zum Teil bereits am Vormittag, zu Gegendemonstrationen aufgerufen, an denen insgesamt an verschiedenen Stellen in der Innenstadt bis zu 500 Personen teilnahmen. Nach jeweiliger Beendigung zogen sie zum Schillerplatz und brachten lautstark ihren Unmut gegenüber die dortige Kundgebung zum Ausdruck. Kurzzeitig blockierten sie den Zugang zum Schillerplatz. An der Absperrung der Straße Planie zum Schillerplatz kam es mehrfach zu Rangeleien zwischen Personen, die die Kundgebung der Bildungsplangegner stören wollten und der Polizei. Um zu verhindern, dass diese Personen auf den Schillerplatz gelangten und Absperrgitter überstiegen, setzten Polizeibeamte gegen einzelne Personen Pfefferspray ein. Kurz nach 14.30 Uhr blockierten etwa 200 Gegendemonstranten die Konrad-Adenauer-Straße in beide Richtungen, mutmaßlich in der Absicht, den geplanten Aufzug der Bildungsplangegner zu stoppen. Den Polizeikräften gelang es gegen 15.15 Uhr, nach mehrfacher Aufforderung, einen Fahrstreifen in Richtung Gebhard-Müller-Platz zu räumen. Personen mussten nicht weggetragen werden, da die meisten Blockierer die Straße räumten, als die Beamten aufmarschierten. Nach Abschluss der Kundgebung am Schillerplatz begannen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegen 15.25 Uhr mit ihrem Demonstrationszug über die Dorotheenstraße, Charlottenplatz, Konrad-Adenauer-Straße und den Gebhardt-Müller-Platz zum Staatstheater, wo sie gegen 16.00 Uhr eintrafen. Vereinzelt wurden im Bereich Charlottenplatz offenbar Kastanien auf den Aufzug geworfen. Als die Demo für Alle am Staatstheater eintraf standen etwa 50 Personen auf der Balustrade der Staatsoper. Von dort wurde ein großes Transparent mit der Aufschrift Vielfalt entrollt. An der Demonstration am Eckensee „Gemeinsam für Vielfalt – gegen Intoleranz“ nahmen etwa 500 Personen teil. Vereinzelt traten Personen in den Eckensee und warfen offenbar Algen aus dem See auf die Versammlungsteilnehmer. Sie wurden von der Polizei zum Unterlassen aufgefordert. Um die Personen auf Distanz zu halten, setzten die Beamten kurzzeitig Pfefferspray ein. Beim Abmarsch der Teilnehmer der Demo für alle in Richtung Bahnhof wurden diese vereinzelt im Bereich der Anlagen von Gegnern verbal angegangen. Die Polizei musste dazwischen, um Eskalationen zu verhindern. Außerdem kam es dort zu einzelnen Scharmützeln zwischen Personen des linken Spektrums und Personen die mutmaßlich dem rechten Lager zuzurechnen sind. So zum Beispiel im Bereich der Konrad-Adenauer-Straße, wo mehrere Personen in Streit gerieten. Acht mutmaßliche Beteiligte wurden dort wegen des Verdachts der Körperverletzung vorläufig festgenommen. Durch die Demonstrationslage kam es im Innenstadtbereich zu Verkehrsbehinderungen.

Foto, Sabine

Folgemaßnahme Neubau Haltestelle Staats- galerie – Weiteres Baufeld in der Schillerstraße in Vorbereitung

Pressemitteilung der SSB vom 06.10.2015

S-Baustelle-SaatsgalerieAuf der Baustelle für die neue Haltestelle Staatsgalerie geht es vorwärts:
– Die in den Sommerferien durchgeführten Arbeiten im Unter- geschoss des Königin-Katharina Stift konnten planmäßig abgeschlossen werden
– Die Umverlegung des Abwasser- kanals DN 1500 zwischen dem Hotel Le Meridien und dem Innen- ministerium wurde erfolgreich durch- geführt und der Kanal ist bereits an das Abwassernetz angeschlossen. Die Deutsche Bahn hat parallel hierzu die Verlegungen der Leitungen für Strom, Wasser und Telekommunikation durchführen lassen. Nach Fertigstellung dieser Arbeiten konnten nun im September 2015 die Fahrspuren der B14 in eine weitere Verkehrsstufe übergeführt werden.
– Die Verbauherstellung im Bereich B14 und der Baugrube vor dem Planetarium wird weiter vervollständigt. Im Bereich des Wulle-Steges werden die ersten Stahlbetonarbeiten der neuen Stadtbahntunnel, die zur neuen Haltestelle Staatsgalerie führen, erfolgen.

Im Herbst im Fokus: Gebhard-Müller-Platz
In Kürze starten die Vorbereitungen für ein weiteres großes Baufeld auf der Schillerstraße und Konrad-Adenauer-Straße im Bereich des Königin-Katharina-Stifts. In diesem Baufeld finden zeitgleich Bauarbeiten für den neuen Nesenbachdüker durch die Deutsche Bahn und vorbereitende Tunnelbauarbeiten für den Anschluss der neuen Haltestelle Staatsgalerie durch die SSB statt. Voraussetzung für die Arbeiten ist, dass sämtliche Fahrspuren der Schillerstraße auf dem Abschnitt zwischen Wagenburgtunnel und Cannstatter Straße in Richtung Schloßgarten verschoben werden, die Anzahl der Fahrspuren bleibt erhalten.

Die nächsten Arbeiten am Gebhard-Müller-Platz ab Mitte Oktober:
– Nachts werden in den verkehrsarmen Zeiten die Verkehrsinsel auf der Schillerstraße (rund 200 Meter langen und bis zu 9 Meter breit) und die verschiedenen Verkehrsinseln auf dem Gebhard-Müller-Platz zurückgebaut. Hierzu werden noch im Oktober rund 20 Bäume und Büsche auf der Mittelinsel entfernt. Auch vor dem Königin-Katharina-Stift werden sechs Bäume entlang der Konrad-Adenauer-Straße gefällt. Dies ist notwendig für die vorbereitenden Maßnahmen der dortigen zukünftigen Baugrube und der Teilunterfangung der Sporthalle.
– Die Deutsche Bahn wird auf dem Gebhard-Müller-Platz die Leitungsbrücken für das Grundwassermanagement versetzen und auch Provisorien für Kabeltrassen errichten.
– Die vollständige Verschwenkung der Fahrspuren kann voraussichtlich Ende Februar/Anfang März 2016 erfolgen. Vergleichbar sind diese Arbeiten mit denen, die 2013 am Kurt-Georg-Kiesinger-Platz durchgeführt wurden. Dort war es ebenfalls nötig für die neuen Stadtbahnröhren unter der Heilbronner Straße die Verkehrsinseln auf der B27 abzubauen und alle Fahrspuren zu verlegen.

Baugrubenherstellung im Bereich Planetarium:

– Im November 2015 werden die Nebenräume (z.B. ehemalige Gaststätte und Betriebsräume) der alten Haltestelle Staatsgalerie größtenteils abgebrochen. Aus Sicherheitsgründen wird der Durchgang von der Sängerstraße zum Planetarium für voraussichtlich 2 Wochen gesperrt sein. Ein Zugang zur Haltestelle seitens der Sängerstraße wird gewährleistet bleiben. Es gibt keine Einschränkungen beim Stadtbahnbetrieb.

Zugang Haltestelle Staatsgalerie von der Sängerstraße
Der bestehende Zugang zur alten Haltestelle Staatsgalerie von der Sängerstraße bleibt voraussichtlich bis November 2015 bestehen. Bis dahin ist der neue Zugang von der Deutschen Bahn fertiggestellt und die markante Spindel kann zurückgebaut werden.

Foto, Sabine

Stuttgart Mitte/Ost – Vor Polizei geflüchtet – Straßenverkehrsgefährdungen

Posted by Klaus on 7th Juni 2015 in Allgemein, In und um Gablenberg herum

Polizeimeldung Polizeipräsidium Stuttgart

K-Polizei-95Die Flucht eines 22-jährigen Pkw-Lenkers vor einer Polizeistreife am Sonntagmorgen (07.06.2015) um 05.45 Uhr endete mit einem Verkehrsunfall in der Steubenstraße. Zuvor war es zu mehreren Straßenverkehrsgefährdungen gekommen. Der 22-Jährige hatte mit seinem Pkw Hyundai am Arnulf-Klett-Platz offensichtlich eine rote Ampel missachtet und sollte deshalb kontrolliert werden. Er ignorierte jedoch die Anhalteaufforderung und flüchtete über die Lautenschlager- und die Kronenstraße in die Königstraße. In der dortigen Fußgängerzone mussten mehrere Passanten zur Seite springen, um nicht angefahren zu werden. Der Flüchtende fuhr dann auf die Schillerstraße und überquerte bei Rotlicht den Gebhard-Müller-Platz. Wegen anderer vorausfahrender Fahrzeuge wechselte er in der Willy-Brandt-Straße auf die Gegenfahrbahn, weshalb Entgegenkommende ausweichen mussten. Auch in der Neckarstraße nutzte er zunächst die Gegenfahrbahn und gefährdete auch hier andere Autofahrer. Ab der Heilmannstraße wechselte er wieder auf die richtige Fahrbahn, flüchtete jedoch weiter mit stark überhöhter Geschwindigkeit und unter Missachtung roter Ampeln. In der Steubenstraße prallte der Hyundai schließlich gegen einen geparkten Pkw Toyota, wobei die Airbags auslösten. Durch herumfliegende Fahrzeugteile wurde ein weiterer geparkter Fiat beschädigt. Während die beiden Mitinsassen an der Unfallstelle blieben, flüchtete der 22-Jährige zu Fuß. Er konnte aber später im Zuge der Fahndung in einem Gebüsch entdeckt und festgenommen werden. Der 22-Jährige und sein 20-jähriger Beifahrer erlitten beim Aufprall leichte Verletzungen, die in Krankenhäusern behandelt wurden. Außerdem entstand ein Sachschaden von rund 12.000 Euro.

Die Beamten der Verkehrsunfallaufnahme bitten Zeugen insbesondere Fahrzeugführer oder Fußgänger, die durch den Hyundai-Fahrer gefährdet wurden, sich unter der Rufnummer 8990-4100 mit ihrer Dienststelle in Verbindung zu setzen.

Foto, Blogarchiv