Junge Chöre bei Klassik im Kloster

Posted by Klaus on 8th Dezember 2016 in Künstler/innen, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Festliche Atmosphäre
120 Kinder und Jugendliche musizieren bei Klassik im Kloster

KiK-Weihn-2Überwältigend war das Konzert der „Jungen Chöre“. Die jungen Talente im Alter von acht bis fünfzehn Jahren wurden mit großem Applaus belohnt. Nach einer Zugabe vom Nachwuchschor der Aurelius Sängerknaben Calw wurde es im zweiten Teil des Konzertes mit dem Chor und Orchester des Helmholtzgymnasiums aus Karlsruhe noch einmal sehr festlich. Zum Abschluss sangen alle Besucher mit den 120 Kindern das bekannte deutsche Adventslied „Tochter Zion“ in der voll besetzten Klosterkirche Bad Herrenalb.
Seit 11 Jahren organisiert und moderiert Sabine Zoller die Benefizkonzerte Klassik im Kloster die auch 2016 mit  musikalischen Besonderheiten überraschten. Traditionell eröffnete der Nachwuchschor der Aurelius Sängerknaben aus Calw unter der Leitung von Beate Stahl-Erlemayer und am Klavier begleitet von Bernhard Kugler mit einem besinnlichen Programm den ersten Teil des Konzertes. „Alle Jahre wieder“  und „Leise rieselt der Schnee“ brachten die kindliche Vorfreude auf das Weihnachtsfest eindrucksvoll zum Ausdruck. Mit der „Christchurch-Mass“ des Britten
Malcolm Archer gaben die fünf Solo Stimmen von David Erhard, Lukas Finkbeiner, Niklas Leyrer, Henrik Schoss und Sebastian Bez dem großen melodischen Erfindungsreichtum der einprägsamen Melodik einen besonderen Flair. Mit einer musikalischen Reise nach Spanien und Südamerika begeisterte der Nachwuchschor der Aurelius Sängerknaben und erntete dafür großen Applaus. In einem Arrangement von Bernhard Kugler ließen die jungen Knabenstimmen im Rhythmus einer Habanera das Lied Corramos erklingen, das Hirten dem Jesuskind singen. Die Solo-teile übernahmen Felix Kofler, Hannes Stähle. Bei dem im Anschluss dargebotenen Lied“Adorar al Nino“  waren die Solisten Paul Eiding und Mario Kuhn zu hören. Mit „Joy to the World“, einem der beliebtesten Lieder im angelsächsischen Raum beendeten die Knaben breit gefächertes Repertoire.

Im zweiten Teil des Konzertes überraschten die begabten Musiker des Schulorchesters II vom Helmholtzgymnasium in Karlsruhe unter Leitung von Margit Binder mit einer Komposition von Georges Bizet und dem effektvollen, stürmischen Schlusssatz der Farandole, dem Schlusssatz der zweiten Suite von „L’Arlésienne“.  Die Orchestersuite, die die musikalische Reise der Heiligen drei Könige nach Bethlehem darstellt, begeisterte das Publikum und ein großer Applaus belobigte das Orchester der dreißig jungen Talente aus Karlsruhe. Mit drei europäischen Weihnachtsliedern folgte der Unterstufenchor des Helmholtzgymnasiums unter Leitung von Doris Dotzauer. Mit fünfzig Schülerinnen und Schülern der 5. bis 7. Klasse bezauberten die jungen Stimmen gemeinsam mit einzelnen Melodieinstrumenten des Orchesters mit europäischen Weihnachtsliedern, die allen Besuchern eine „Frohe Weihnacht“ wünschten. Im Anschluss folgte erneut das Orchester des Helmholtzgymnasiums mit einer festlichen Musik von Georg Friedrich Händel. Das „Konzert für Harfe und Orchester“, das 1736 als Einlage für das Oratorium „Das Alexanderfest“ entstanden ist, ließ als Originalfassung die Klänge der Harfe Werk in der Klosterkirche erklingen. Die Harfe wurde von der 14-jährignen Solistin Aida Wolff aus Karlsruhe einfühlsam und meisterhaft zugleich präsentiert. Ebenfalls großen Applaus erhielt die zweite Solistin aus Karlsruhe. Iman Kubba überzeugte mit ihrem Repertoire von kalalonischen Weihnachtsliedern und ihrer sanften, warmen Stimme. Nach einem englischen Stück des Chores, das den Zuhörer in eine friedliche Winterlandschaft entführte, folgte musikalisch das Medley „A Holst Christmas“ mit drei Arrangements von Gustav Holst, einem englischen Komponisten, der sich großer Beliebtheit erfreut.
Das große Finale des Helmholtzgymnasiums aus Karlsruhe war der Schönheit der Erde, unseres Himmels, des Tages und der Nacht gewidmet. Das ruhige Klangstück von John Rutter brachte durch unterschiedliche Orchesterinstrumente und zweistimmige Chorphrasen den Besuchern die Entstehung des Lebens zu Gehör. Der Wunsch und die Bitte in einer friedlichen Welt zu leben bleibt bis zuletzt bestehen und regt uns gerade in der Weihnachtszeit an, auf ein gegenseitiges Miteinander zu achten.

Wer das Konzert in Herrenalb verpasst hat, der kann am 17. Dezember 2016 um 16 Uhr noch einmal die herrlichen Stimmen und das wunderbare Orchester erleben:
Theater im Kurhaus Freudenstadt, Einlass 15.30 Uhr

Fotobericht von Sabine Zoller klassik-im-kloster

Termine für Dezember 2016 in Stuttgart Wangen

Martin Dolde12. Dezember 15:00 Wangener Ortsgeschichte:
Ortschronist Martin Dolde berichtet über einen ganz besonderen Künstler
„Ferdinand Fellner – Genie und Kauz“
Begegnungsstätte Wangen, Ulmer Str. 347

wa3-Plakat-Michaelskirche18. Dezember 15:30 Weihnachtskonzert Jugendmusikzug Stuttgart-Wangen in der Michaelskirche
Wangen

wa4-Plakat-Weihnachtslieder23. Dezember 18:00 Lieder unterm Weihnachtsbaum
Jugendmusikzug Stuttgart-Wangen,
Kelter, Ulmer Straße 334

1-Wuschel-und-Bella-voraus31. Dezember 17:00 Silvester- fackellauf
Treffpunkt: Kelter Wangen,
Ulmer Straße 334

Info, Bezirksamt Wangen

Plakate FFW Wangen

Fotos, SportKultur-Stuttgart, Klaus

Frieden auf Erden – Irische Weihnacht begeistert mit leisen Tönen

Posted by Klaus on 7th Dezember 2016 in Künstler/innen, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Klassik im Kloster – Internationale Weihnacht

KiK-Weihn-1Zum Konzert von Klassik im Kloster bezauberte Mezzosopranistin Aylish Kerrigan das Publikum in der voll ausverkauften Klosterkirche Bad Herrenalb mit altirischer Advents- und Weihnachtsmusik. Unter dem gälischen Titel Síocháin ar Talamh (Frieden auf Erden) präsentierte die Sängerin mit irischen Wurzeln ein besinnliches Programm voll Leidenschaft und Hingebung in einer ungewöhn- lichen Zusammenstellung mit Vortrag und Musik. Durch die kongeniale Zusammenarbeit mit dem irischen Komponisten und Flötenvirtuosen John Buckley konnte die Sängerin zahlreiche, zu Unrecht vergessene Schätze ihres Landes heben. Alte Überlieferungen und Gedichte wurden für die Aufführung vertont und bearbeitet. Im Zusammenspiel mit Ulrike Neubacher, Harfe und Ulrich Stahlknecht, Flöte begeisterte das Konzertprogramm der leisen Tönen die Zuhörer anrührend.

Mit einem Grußwort des Irischen Botschafters Michael Collins eröffnete Sabine Zoller die Reihe der Internationalen Weihnachtskonzerte von Klassik im Kloster und begrüßte als Ehrengäste Marianne Zorn, Honorarkonsulin des Königreichs Thailand für Baden Württemberg sowie Andreas Lapp, Honorarkonsul der Republik Indien in Baden-Württemberg. Das knapp zweistündige Programm startete mit einer an Eleanor Plunket gewidmeten Melodie aus dem 18. Jahrhundert,  bearbeitet von John Buckley. Im Mittelpunkt steht dabei eine Frau, die fest zu Ihrem Glauben stand. Dass Irlands Religion tief in der irischen Volksseele verankert ist, beweist auch ein Gälisches Gedicht aus dem Mittelalter das ein Mönch an den Rand eines Bibelmanuskriptes geschrieben hat: „Mein Segen an Irland, meine Mutter.“ Nach Aussage von Aylish Kerrigan waren in der alten keltischen Kultur die Frauen hoch angesehen, was sich später im Christentum in einer großen Verehrung Marias ausdrückt. Das Wiegenlied von Maria an ihr Jesus Kind „Suantrai na Maighdine“ intoniert die Sängerin ausdruckstark und gefühlvoll in einer Bearbeitung des bedeutendsten irischen Komponisten Seoirse Bodley für Aylish Kerrigan und Harfe, einem der ältesten Musikinstrumente der Welt. Das Mittelalter versetzte die Harfe gar in den Himmel. Die Neuzeit holte sie wieder herab auf die Erde und gab ihr einen Platz als Begleit- und Soloinstrument. Mit Ulrike Neubacher, war eine Meisterin ihres Fachs in der Klosterkirche zu erleben. Die klassisch ausgebildete Harfenistin versetzte mit ihren Solostücken die Kirche in einen klangerfüllten Erlebnisraum, bei dem die Zuhörer kaum zu Atmen wagten. Mit „Taladh Chriosta“, einem Wiegenlied an das Jesuskind, das auf schottisch „die helle Hoffnung der Sonne“ genannt wird, zelebrierte die Mezzosporanistin im Anschluss eines der wenig überlieferten schottischen Weihnachtslieder mit ihrer emotional wirkungsvollen Ausdrucksweise und erntete auch für das gefühlvoll vorgetragene „Heilige Nacht in Bethlehem“ großen Beifall.

Neben dem historischen Kontext ließen die Musiker aber auch tief die Seele der Iren blicken, die insbesondere durch die große Hungersnot im 19. Jahrhundert das Land verlassen mussten und fern der Heimat ihre Traditionen und Bräuche bewahrten. Mit „Ellis Island“ lassen Harfe und Flöte eine fröhliche Melodie erklingen, die nach Aussage von Aylish Kerrigan auf Elllis Island, der Insel der Einwanderer im gelobten neuen Land an Heiligen Abend gespielt wurde. Aber auch die Tanz- und Lebenslust der Iren kommt musikalisch zum Ausdruck. Als klangvoller Abschluss des Konzertes beweist eine lebendig frische Melodie die Erlebnisse einer Reise auf den holprigen Strassen Irlands im 19. Jahrhundert. „The Rocky Road to Dublin“ (Die steinige Strasse nach Dublin) wird von Ulrich Stahlknecht auf der Flöte meisterhaft gespielt und melodisch von Ulrike Neubacher auf der Harfe begleitet. Würdig endet das Kultur-Ereignis mit einer Zugabe von Aylish Kerrigan, die mit „An Dreóilin“ (Der Zaunkönig) einen alten irischen Brauch besingt, bei dem man sich in Irland zum Fest der Heiligen drei Könige beschenkt.

Sabine Zoller klassik-im-kloster

Foto von der Veranstalterin

Neue Verkehrsführung wegen Stromnetzarbeiten im Gewerbegebiet Fasanenhof-Ost

Posted by Klaus on 7th Dezember 2016 in Stuttgart

Pressemitteilung

Noch bis 16. Dezember verlegt die Stuttgart Netze in der Nähe des Kreisverkehrs Schelmenwasenstraße/Heigelinstraße neue Stromleitungen.

K-Kreisverk.-Fasanenhof-OstDie neuen Kabel dienen der direkten Anbindung eines Gebäudes an die Umspannstation Schelmenwasen. Sie werden mit dem Spülbohrverfahren (siehe Infokasten) unterirdisch verlegt und unterqueren dabei auch den Kreisverkehr. Nachdem die Spülbohrgruben vollständig errichtet wurden, werden Leerrohre aus Kunststoff verlegt, in die dann die Stromkabel eingezogen werden. Die Maßnahmen im Straßenbereich sollen bis Freitag, 16. Dezember vollständig abgeschlossen sein.

Die Grabarbeiten zur Errichtung der so genannten „Startgrube“ machen nun eine geänderte Verkehrsführung notwendig: Seit heute, 7. Dezember, ist die Schelmenwasenstraße zwischen Kreisverkehr und Abfahrt zum Fasanenhof (Kurt-Schuhmacher-Straße) nur noch in einer Fahrtrichtung befahrbar. Die Durchfahrt von Richtung Fasanenhof ins Gewerbegebiet über die Schelmenwasenstraße ist nicht mehr möglich. Die Zufahrt ins Gewerbegebiet aus Richtung B27 ab Kreisverkehr bleibt weiterhin auf eine Spur begrenzt.

Die Baumaßnahme und die geänderte Verkehrsführung sind mit dem Tiefbauamt der Stadt Stuttgart abgestimmt. Die Stuttgart Netze setzt alles daran, die Behinderungen für Verkehrsteilnehmer auf ein Minimum zu begrenzen und bittet um Verständnis.

Das Spülbohrverfahren:

Mit einem kleinen Bohrkopf wird zuerst ein Pilotloch auf der einen Seite der zu unterquerenden Fläche gebohrt. Der Bohrkopf gräbt sich ferngesteuert auf der Strecke durch den Boden, auf der später die Kabel verlaufen sollen. Das beim Bohren gelöste Erdreich wird per Wasserdruck herausgespült. Am Zielpunkt angekommen, wird der Bohrkopf durch einen größeren Aufweitkopf ausgetauscht. Mit ihm wird die Bohrung im Rückwärtsgang erweitert. Im letzten Durchgang werden Leerrohre aus Kunststoff eingezogen, in die abschließend die einzelnen Stromkabel durchgeführt werden. Diese sind durch die Ummantelung vor äußeren Einwirkungen weitestgehend geschützt.

i.A. Moritz Oehl
Unternehmenskommunikation Stuttgart Netze Betrieb GmbH

Foto, Klaus

Info-Veranstaltung zum Bürgerhaushalt in Stuttgart Wangen 09.01.2017

Posted by Klaus on 7th Dezember 2016 in Stuttgart Wangen

Haushalt-und-BürgerInformieren Sie sich, was Sie mit dem Bürger- haushalt erreichen können.

Stuttgart Wangen 09.01.2017

Eberhard Ludwig Saal in der Kelter

Ulmer Str. 334 – 70327 Stuttgart

Um 18:00 Uhr

Ab dem 31. Januar 2017 können Sie erneut Vorschläge einreichen, ab dem 7. März darüber abstimmen.
Die offizielle Verteilung des Faltblattes zum Bürgerhaushalt in Wangen erfolgt erst in der Woche vor der Veranstaltung, die am 9.Januar 2017 stattfindet.

Info der Stadt Stuttgart als PDF: Web_Faltblatt_Bürgerhaushalt17_endgültig

Weitere Infos auch unter buergerhaushalt-stuttgart.de

Flyer, Stadt Stuttgart

Der Termin für Stuttgart Ost: Donnerstag, 26. Januar, 18 Uhr Rathaus, Mittlerer Sitzungssaal

Stuttgart Ost – Fußgänger angefahren – Zeugen gesucht

Posted by Klaus on 7th Dezember 2016 in In und um Gablenberg herum
Polizeibericht

K-Polizei-Ost-6Die Polizei sucht Zeugen eines Verkehrsunfalls, der sich am Montag (05.12.2016) gegen 08.20 Uhr auf der Neckarstraße ereignet hat. Ein 19-jähriger Fußgänger überquerte in der Nähe des Stöckachplatzes an einer Ampel bei „Grün“ die Fahrbahn, als ihn ein unbekannter stadteinwärts fahrender Autofahrer streifte. Der Fußgänger kam dadurch zu Fall und verletzte sich leicht. Der Autofahrer blieb offenbar kurz stehen, fuhr dann allerdings weiter. Bei dem Auto handelte es sich um einen dunklen, eventuell lilafarbenen oder blauschimmernden, scheinbar tiefer gelegten VW Golf Typ 3. Vom Kennzeichen konnte nur der Zulassungsbezirk ES für Esslingen abgelesen werden. Der unbekannte Fahrer soll Zeugenaussagen zufolge 25 bis 35 Jahre alt und von breiter Statur sein. Er hatte einen dunklen Vollbart, kurze dunkle Haare und wirkte südländisch aussehend.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang, dem Fahrzeug oder dem unbekannten Fahrer geben können, werden gebeten, sich bei den Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 5 Ostendstraße unter der Rufnummer 8990-3500 zu melden.

Foto, Klaus

Bezirksbeiratssitzung in Stuttgart Wangen im Dezember 2016 fällt aus

Posted by Klaus on 7th Dezember 2016 in Stuttgart Wangen

Wa-BezirksrathausSehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich Ihnen mitteilen, dass die Bezirksbeiratssitzung im Dezember nicht stattfindet.

Freundliche Grüße

Bezirksamt Stuttgart Wangen

Foto, Klaus

Start des Projekts Leitstellenstruktur

Posted by Klaus on 6th Dezember 2016 in Allgemein
Sitzung der Projektgruppe Leitstellenstruktur (Quelle: Innenministerium)

Eine Projektgruppe im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration hat heute damit begonnen, die Struktur der Integrierten Leitstellen für Feuerwehr und Rettungsdienste zu untersuchen. Die Prüfung soll klären, ob mit der derzeitigen Struktur die wachsenden Herausforderungen für die Behörden und Organisationen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr bewältigt werden können. Sollte ein Änderungsbedarf bestehen, wird die Leitstellenstruktur auf Basis einer gemeinsam erarbeiteten Aufgabenbeschreibung weiterentwickelt.

„Aus dem Koalitionsvertrag haben wir den Auftrag, die Leitstellenstruktur zu überprüfen und eine zukunftsfähige, effizientere Leistellenstruktur sicherzustellen. Als Innenministerium ist uns dabei besonders wichtig, dass wir die derzeitige Leitstellenstruktur in einem ergebnisoffenen Prozess mit allen Beteiligten prüfen und beraten. Mit Start der Projektgruppe gehen wir diese notwendige Strukturuntersuchung jetzt an“, sagte Staatssekretär Martin Jäger in diesem Zusammenhang. „Ziel ist nicht, Großleitstellen zu bauen, sondern eine zukunftsfähige Leitstellenstruktur, die den Sicherheitsbedürfnissen der Menschen im Lande entspricht.“

Im Rahmen der Überprüfung wird die Projektgruppe Aufgaben, Organisationsform, technische Ausstattung und Trägerschaft der Leistellen behandeln.

Das Projekt wird von einer Lenkungsgruppe unter Leitung des Abteilungsleiters für Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement, Hermann Schröder, gesteuert. Deren Mitglieder sind Vertreter des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration, des Städtetages, des Landkreistages, der im Rettungsdienst mitwirkenden Hilfsorganisationen, der Krankenkassen und des Landesfeuerwehrverbandes. In der Lenkungsgruppe wird auch der für die landesweite IuK-Nutzung zuständige CIO (Chief Information Officer) mitwirken, der Ministerialdirektor im Innenministerium Stefan Krebs.

Erster Tagesordnungspunkt der konstituierenden Sitzung der Lenkungs-gruppe war die Festlegung einer gemeinsamen Strategie und des Zielhorizontes.

„Die Leitstellen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr haben ihre Leistungsfähigkeit in der Vergangenheit immer wieder unter Beweis gestellt“, so der Vorsitzende der Lenkungsgruppe, Ministerialdirigent Hermann Schröder zum Auftakt der Lenkungsgruppensitzung. „Wir haben jetzt die einmalige Chance, gemeinsam mit allen in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr tätigen Organisationen und mit unseren Partnern aus den Verbänden die derzeitige Leitstellenstruktur konstruktiv zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Das wollen wir nicht von oben herab verordnen, sondern gemeinsam erarbeiten.“

Es ist geplant, in den kommenden zwei Jahren zu einem Ergebnis über die künftige landesweite Leitstellenstruktur zu kommen. Mit der Umsetzung der vom Projekt erarbeiteten Vorschläge soll noch in dieser Legislaturperiode begonnen werden.

Zusammensetzung der Lenkungsgruppe

  • Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration
    Ministerialdirektor Stefan Krebs (CIO)
    Ministerialdirigent Hermann Schröder, Vorsitzender der Lenkungsgruppe
    Vertreter der Referate Feuerwehr und Brandschutz, Rettungsdienst, Krisenmanagement
  • Vertreter der Organisationen und Verbände
  • Landkreistag Baden-Württemberg (mit der AGKBM – Arbeitsgemeinschaft der Kreisbrandmeister)
  • Städtetag Baden-Württemberg (mit der AGBF – Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren)
  • DRK Landesverband Baden, DRK Landesverband Baden-Württemberg, Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter-Unfallhilfe, Malteser Hilfsdienst
  • AOK, IKK Classic, Verband der Ersatzkassen (vdek)
  • Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg

Quelle und Foto, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration

Strobl dankt ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern

Posted by Klaus on 6th Dezember 2016 in Allgemein, Vereine und Gruppen
Im Katastrophenschutz des Landes mitwirkende Helferinnen und Helfer

Anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamtes hat Innenminister Thomas Strobl den Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer gewürdigt. Sein besonderer Dank gelte den Ehrenamtlichen im Rettungswesen und Bevölkerungsschutz.

„Baden-Württemberg ist das Land des Ehrenamts. Rund vier Millionen Menschen im Land engagieren sich für die gute Sache – 200.000 davon im Bevölkerungsschutz. Damit liegen wir ganz vorn im Bundesschnitt. Das Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Die zahlreichen Helferinnen und Helfer setzen sich selbstlos und uneigennützig für andere Menschen ein. Dafür danke ich den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern herzlich“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration Thomas Strobl am heutigen Internationalen Tag des Ehrenamtes.

Wichtige und unverzichtbare Partner im Bevölkerungsschutz

Ein besonderer Dank des Innenministers gelte den Ehrenamtlichen im Rettungswesen und Bevölkerungsschutz. „All die Ehrenamtlichen in unseren Feuerwehren, im Rettungsdienst oder im Katastrophenschutz machen unser Leben ein Stück sicherer. Nur gemeinsam mit diesen Ehrenamtlichen können wir den Menschen im Land im Bedarfsfall optimal helfen. 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag lassen Sie im Notfall alles stehen und liegen, um anderen Menschen zu helfen“, so Minister Strobl.

Der Minister hat außerdem die „Helfer-vor-Ort-Systeme“ hervorgehoben. Die Helfer-vor-Ort-Systeme seien ein wichtiges Glied in der Rettungskette bei Notfalleinsätzen. Ihr Einsatz finde in Notfällen wie bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand statt, wo es auf jede Minute ankommt. Die „Helfer vor Ort“ würden qualifizierte Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten und damit Leben retten. „Mit der Erfüllung dieser lebensrettenden Aufgabe verbessern die ‚Helfer vor Ort‘ die Sicherheit im Rettungswesen deutlich. Ihr freiwilliges Engagement trägt wesentlich zu einer Stärkung der Rettungskette bei“, betonte Innenminister Thomas Strobl: „Mein Dank gilt an dieser Stelle auch den im Rettungsdienst mitwirkenden Landesverbänden der Hilfsorganisationen, dass sie diese Aufgabe als ihre originäre Tätigkeit ansehen und sie im besten Sinne des Ehrenamtes unentgeltlich ausüben.“

„Ehrenamtliches Engagement ist alles andere als selbstverständlich. Gerade deshalb will ich den Tag des Ehrenamts auch zum Anlass für einen Appell nehmen: Helfen auch Sie dabei mit, das Land ein Stück sicherer zu machen. Anderen helfen zu können, bereitet Freude. Die Ehrenamtlichen im Land sind die besten Botschafter dafür. Für sie ist Helfen eine Ehrensache. Diejenigen, die bereits ehrenamtlich tätig sind will ich ermutigen: Machen Sie weiter so“, betonte Strobl.

Mitwirkende Einrichtungen und Hilfsorganisationen im Bevölker- ungsschutz

  • Feuerwehren
  • Technisches Hilfswerk
  • Deutsches Rotes Kreuz
  • Johanniter-Unfall-Hilfe
  • Malteser Hilfsdienst
  • Arbeiter-Samariter-Bund
  • Bergwacht Schwarzwald
  • Bergwacht Württemberg
  • Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft
  • Bundesverband Rettungshunde

Quelle mit Foto, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration

Wagenburgtunnel nachts gesperrt – 12. bis 15. Dezember

Posted by Klaus on 6th Dezember 2016 in In und um Gablenberg herum

K-Wagenburgtunnel2Info der Stadt Stuttgart

Wegen Instandhaltungs- und Wartungs- arbeiten wird der Wagenburgtunnel in den Nächten von Montag bis Donnerstag, 12. bis 15. Dezember, jeweils von 20.30 Uhr bis 5 Uhr für den gesamten Fahrzeug- verkehr gesperrt. Als Umleitung stehen die bekannten Strecken zur Verfügung.
Die Busse der SSB werden umgeleitet.

Foto, Klaus