Unfallstatistik 2018 für das Stadtgebiet Stuttgart

Posted by Klaus on 25th März 2019 in Stuttgart

Weniger Unfälle, weniger Verletzte und weniger Tote in Stuttgart

Im vergangenen Jahr ereigneten sich im Stadtgebiet Stuttgart 26.395 Verkehrsunfälle, das sind rund zwei Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Verunglückten ging um ein halbes Prozent auf 2.553 zurück. Es gab über die Hälfte weniger Tote im Straßen- verkehr, nach zehn tödlich Verunglückten im Jahr 2017 waren 2018 vier Personen, drei Fußgänger und ein Radfahrer, gestorben. Die Zahl der Schwerverletzten ist mit 286 Personen gleichgeblieben. Statistisch betrachtet ereignen sich im Stadtgebiet jeden Tag 73 Unfälle, 67 Unfälle mit Sachschaden und sechs Unfälle mit Personenschaden, bei denen im Schnitt sieben Menschen zu Schaden kommen. Die Hauptunfallursachen sind typisch für die Großstadt: Vor allem das Missachten der Vorfahrt (hierzu gehört auch das Missachten des Rotlichts) sowie Fehler beim Abbiegen, Wenden oder Rückwärtsfahren liegen mit einem Gesamtanteil von rund 25 Prozent ganz vorne. Danach folgen Fehler beim Fahrstreifenwechsel und im Abstandsverhalten. Zu geringer Abstand als Unfallursache hat 2018 deutlich abgenommen, er war bei 263 Unfällen Hauptunfallursache, ein Rückgang von rund 25 Prozent. Zu schnelles Fahren – landesweit Hauptunfallursache bei jedem vierten schweren Verkehrsunfall – gibt es auch im Stuttgarter Stadtverkehr, es gehört jedoch nicht zu den Hauptunfallursachen. Bei der an den Unfallursachen ausgerichteten Verkehrsüberwachung stellten Polizeibeamte 6.671 Verstöße gegen die Gurt- und Helmpflicht fest. Die Geschwindigkeitsüberwachung führte zu 19.928 Anzeigenvorgängen, 887 Fahrer mussten zudem mit einem Fahrverbot rechnen. Die Beamten zeigten 990 Rotlichtverstöße an (2017: 1.149, 2016: 1.077, 2015: 812). Der Anstieg bei den Zahlen der Ablenkung durch elektronische Geräte, wie Smartphone, Handy und ähnliches, ist trotz Verschärfung des drohenden Bußgeldes ungebrochen: 8.105 Handy-Verstöße (2017: 6.513) sind erschreckend hohe Zahlen. Polizeidirektorin Claudia Rohde, Leiterin der Verkehrspolizei, kann die erneut gestiegenen Zahlen nur mit Kopfschütteln quittieren: „Telefonieren oder Nachrichten tippen lenkt ganz klar ab. Obwohl es alle wissen, lassen sich viele Verkehrsteilnehmer nicht abhalten und denken, es wird schon nichts passieren! Das ist leider oft ein Trugschluss, gerade im dichten Stadtverkehr kann auch die kürzeste Ablenkung fatale Folgen haben.“ Auch die Alkohol- und Drogenproblematik im Straßenverkehr ist jederzeit im Blickfeld der Polizei. 1.180 Fahrer wurden aus dem Verkehr gezogen, die unter Alkoholeinfluss fuhren, zudem wurden 464 folgenlose Drogenfahrten festgestellt. Bei 246 Verkehrsunfällen spielte Alkoholeinfluss eine Rolle, bei 46 Unfällen registrierten die aufnehmenden Beamten Drogeneinfluss.

Höchstwert bei Unfallfluchten mit Personenschaden

Trotz eines Rückgangs bei der Gesamtzahl der Unfallfluchten um rund zwei Prozent auf 5.877 ist die Anzahl der Unfallfluchten mit Personenschaden auf einen Zehn-Jahres-Höchstwert gestiegen. In 195 Fällen (2017: 168) flüchteten Beteiligte und ließen Verletzte schockiert zurück. Claudia Rohde: „Das ist schlicht kriminell! Es ist sehr aufwendig, hier zu ermitteln. Rund 48 Prozent der Unfälle mit Personenschaden und rund 32 Prozent der Unfälle mit Sachschaden haben unsere Spezialisten durch akribische Ermittlungen aufgeklärt. Beispielsweise einen Unfall am 14. April 2018 in der Stresemannstraße, bei dem ein zunächst Unbekannter vom Straßenrand anfuhr und mit einem vorbeifahrenden Auto kollidierte, dessen Fahrerin leicht verletzt wurde. Der Unbekannte streifte noch ein geparktes Auto, anschließend flüchteten zwei Personen zu Fuß aus dem Wagen. Fingerabdrücke und ein Haar im Auto führten uns auf die Spur von zwei Personen. In Vernehmungen kristallisierte sich dann ein damals 18-Jähriger, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war, als Fahrer heraus.“

Radfahrer/Pedelecfahrer:

Nicht nur die guten Witterungsbedingungen des Jahres 2018 führten zu einer verstärkten Verkehrsteilnahme mit dem Fahrrad beziehungsweise dem Pedelec. Dieser an sich positive Wandel in der Verkehrsmittelwahl schlägt sich jedoch in einer deutlichen Zunahme der Unfälle nieder. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern stieg um rund 19 Prozent auf 532, die mit Beteiligung von Pedelecs um rund 66 Prozent auf 98 Unfälle an. Die starke Zunahme der Unfallzahlen mit Pedelecs entspricht ihrer Beliebtheit. Unfallursachen sind beim Radverkehr, anders als bei der Gesamtheit der Unfallursachen, nicht angepasste Geschwindigkeit, Fehler bei der Straßenbenutzung, Missachten der Vorfahrt und Alkoholbeeinflussung. Das Tragen eines Fahrradhelmes sollte Normalität sein, denn dadurch lassen sich Kopfverletzungen verhindern oder zumindest minimieren. Bei den unfallbeteiligten Pedelecfahrern trugen immerhin 54 Prozent einen Helm, bei den Radfahrern waren es nur 38 Prozent.

Unfälle mit Stadtbahnen:

Die Zahl der Unfälle mit Stadtbahnbeteiligung ist im Jahr 2018 erneut gestiegen, 120 Unfälle sind rund sieben Prozent mehr als 2017. Das Nichtbeachten der Vorfahrt der Bahn, Fehler beim Abbiegen und beim Wenden sind die wesentlichen Unfallursachen. Die Anzahl der vom Stadtbahnführer verursachten Unfälle blieb mit acht Unfällen unverändert. Fehler der Fußgänger, insbesondere beim Überschreiten der Gleise, gingen um rund 30 Prozent auf zwölf Unfälle zurück. An besonders unfallgefährdeten Örtlichkeiten wurden 24 Verkehrsüber- wachungsmaßnahmen durchgeführt, 136 Fahrzeugführer, die verbotenerweise über die Gleise gewendet hatten, wurden über die Gefahren und möglichen Folgen ihres Fehlverhaltens aufgeklärt.

Prävention:

Verkehrsprävention ist ein wichtiger Baustein der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit. Ein Bericht über die Arbeit des Referats Prävention und Verhaltenstipps im Straßenverkehr sind unter http://ppstuttgart.polizei-bw.de abrufbar.

Der Bericht zur Unfalllage 2018 ist unter http://ppstuttgart.polizei-bw.de sowie www.facebook.com/polizeipraesidiumstuttgart im Internet abrufbar.

Info: Polizeipräsidium Stuttgart
Symbolfoto, Sabine

Die Stadt Stuttgart löst Feinstaubalarm aus: Ab Mittwoch, 27. März, 0 Uhr

Posted by Klaus on 25th März 2019 in Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart

Die Landeshauptstadt Stuttgart hat am Montag, 25. März, zum neunten Mal in dieser Feinstaubalarm-Periode Fein- staubalarm ausgelöst. Alle Informationen rund um den Feinstaub- alarm gibt es auf
www.feinstaubalarm.stuttgart.de.

Beginn:
ab Mittwoch, 27. März, 0 Uhr für den Autoverkehr,
ab Dienstag, 26. März, 18 Uhr für Komfort-Kamine

Ende:
Das Ende des Feinstaubalarms ist offen.

Logo, Stadt Stuttgart

Polizei warnt erneut vor Telefonbetrügern – falsche Polizeibeamte

Posted by Klaus on 25th März 2019 in Stuttgart

Stuttgart-Stadtgebiet

Die Polizei geht davon aus, dass die Täter aktuell auch zur Stunde versuchen, durch zahlreiche Anrufe bei älteren Menschen neue Opfer zu finden.

Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass erneut vor der Betrugsmasche „Falsche Polizeibeamte“, obwohl die Angerufenen der Betrugsmasche immer seltener auf den Leim gehen und häufig direkt die richtige Polizei einschalten. Im Laufe des heutigen Montags (25.03.2019) griffen Täter offenbar mehrere Dutzend Male zum Telefon, um überwiegend ältere Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger um ihr Vermögen zu betrügen. Die Täter gaben sich als Polizisten aus und täuschten vor, über den Polizeinotruf „110“ oder andere Behördenleitungen anzurufen. Die falschen Beamten gaukeln in der Regel vor, dass Geld und Wertsachen weder zu Hause noch auf der Bank sicher seien. Schließlich kündigen sie an, einen Polizisten in ziviler Kleidung oder einen Kurier vorbei zu schicken, der Geld und Wertsachen zur sicheren Verwahrung abholt. Die Warnungen der Polizei greifen offenbar immer mehr, so schöpften erfreulicherweise nach derzeitigem Erkenntnisstand alle Angerufenen Verdacht und verständigten die Polizei.

Die Polizei rät:

   - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie 
     den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
   - Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach Herausgabe von 
     persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen.
   - Wählen Sie die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen 
     Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern 
     landen.
   - Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und 
     finanziellen Verhältnisse. - Beraten Sie sich mit Ihrer Familie 
     oder Personen, denen Sie vertrauen.

Weitere Informationen und Präventionstipps finden Sie unter www.polizei-beratung.de

Foto, Blogarchiv Klaus

Ost – Auto aufgebrochen – Zeugen gesucht

Posted by Klaus on 25th März 2019 in In und um Gablenberg herum

Polizeibericht

Unbekannte Täter haben am Sonntag (24.03.2019) Autos an der Straße Zur Uhlandshöheaufgebrochen. An der Straße Zur Uhlandshöhe schlugen die bislang unbekannten Täter eine Seitenscheibe eines geparkten VW Golf ein und durchsuchten offensichtlich eine Aktentasche, die sich auf der Rücksitzbank befand. Nach derzeitigem Stand entwendeten die Unbekannten jedoch nichts.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise machen können, werden gebeten, sich bei den Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 5 Ostendstraße unter der Telefonnummer +4971189903500 zu melden.

Foto, Blogarchiv Klaus

Ortsgeschichten. Eine Vortragsreihe in der Wangener Begegnungsstätte Montag, 8. April 2019

Was unsere Böden in den letzten 20.000 Jahren erlebt haben

Prof. Dr. Dr. h.c. Karl Stahr, Bodenwissenschaftler der Uni Hohenheim

Montag, 8. April 2019 um 19.00 Uhr
Wangener Begegnungsstätte, Ulmer Str. 347, 70327 Stuttgart

An welchen Orten wir Menschen auch immer leben, wir sind alle dadurch verbunden, dass wir jeden Tag auf den Böden dieser Erde gehen. Was wissen Sie von den Böden, über welchen Sie jeden Tag gehen? Wie alt sind unsere Böden? Wie haben Sie sich entwickelt? Wenn man Böden untersucht, beginnen sie oft Geschichten zu erzählen. Wenn man sich mit der Geschichte des Bodens befasst,wird dieser auf einmal spannend. Das Vertraute sieht man mit ganz anderen Augen und man bekommt Lust, Unbe- kanntes zu entdecken. Böden sind sehr verschieden. Das merkt man nicht nur, wenn man darüber läuft, sondern besonders,wenn man ernten will oder das von ihnen gefilterte Wasser nutzen. Das gilt im Neckartal und auf den Fildern und darüber hinaus.
Herzliche Einladung!

Weitere Infos unter wangen-evangelisch.de/einrichtungen/begegnungsstaette/aktuelles

Foto, Blogarchiv Klaus

Obertürkheim – In Gaststätte eingebrochen – Zeugen gesucht

Posted by Klaus on 25th März 2019 in Stuttgart Obertürkheim und Uhlbach

Polizeibericht

Unbekannte sind in der Nacht auf Freitag (22.03.2019) in eine Gaststätte eingebrochen und haben Bargeld aus einem Geldspielautomaten erbeutet. Die Täter drangen gegen 02.30 Uhr durch ein aufgehebeltes Fenster in die Gaststätte ein. Sie brachen einen der drei Geldspielautomaten auf und entnahmen die Kassette für Geldscheine. Dabei lösten sie offenbar die Alarmanlage aus und flüchteten. Die Höhe des gestohlenen Geldbetrags ist noch unklar, dürfte aber mehrere Tausend Euro betragen.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer +4971189905778 zu melden.

Symbolfoto, Sabine

Musik zur Passion

Feitag, 12.4.2019, 20.00 Uhr
Alte Kirche Hedelfingen

Der warme, samtig-weiche Klang einer Oboe und der teils sanfte, teils kräftige Gesamtklang einer Orgel mischt sich bei barocken Werken in einer besonders gelungenen Weise und läßt diese Musik zum Ohrenschmaus werden. Zusammen mit Kirchenmusik- direktorin Manuela Nägele läßt der u.a. mit dem S-3 Musikpreis des Süddeutschen Rundfunks ausgezeichnete Solist Andreas Vogel Werke von Telemann, Bach, Loeillet und Vivaldi am Freitag, 12.4.19 um 20:00 Uhr in der Alten Kirche Hedelfingen (Amstetter Str. 7) erklingen.

Der Eintritt ist frei. Um großzügige Spenden wird gebeten.

 

Mit freundlichen Grüßen 

Harald Krauß

Kantorat Evangelische Kirchengemeinden Stuttgart – Hedelfingen / Rohracker-Frauenkopf / Wangen

Pressefoto vom Veranstalter

Termine für den Park der Villa Reitzenstein

27. April 2019   10:00 – 17:00 

Parköffnung zum Saisonbeginn

12:00 Uhr Eröffnungsführung (keine Anmeldung erforderlich)

14.00 Uhr Gartenführung im Frühling (Anmeldung erforderlich!)

15.30 Uhr Gartenführung im Frühling (Anmeldung erforderlich!)

Die Führungen werden durch MitarbeiterInnen der Wilhelma durchgeführt, die auch für die Parkpflege zuständig sind. Es geht dabei um die Historie der Parkanlage und das heutige Pflegekonzept. Fragen aller Art sind herzlich willkommen. Eine Führung dauert 60 bis 75 Minuten. Treffpunkt ist vor Führungsbeginn im Eingangsbereich.

Sie können während der Öffnungszeiten den Park auch auf eigene Faust ohne Führung erkunden.

Bitte beachten Sie, dass der Park größtenteils nicht barrierefrei ist und kleinere Treppen sowie geschotterte Wege zu überwinden sind. Im Eingangsbereich werden aus Sicherheitsgründen Taschen und Rucksäcke kontrolliert. Größere Taschen müssen abgegeben werden.

Melden Sie sich hier an für die Führungen um 14:00 und um 15:30 Uhr:
Tel. 0711 / 2153 230
buergerpark@stm.bwl.de

Weitere Führungen: stm.baden-wuerttemberg.de/villa-reitzenstein-und-park/termine/

Broschüre: Gewachsene Geschichte – Der Park der Villa Reitzenstein (PDF)

Fotos, Manu’s Bilderecke

Seilbahnspaziergang mit der SPD – Sonntag, 7. April 2019 von 09:30 bis 11:00

Kommt alle am 7.4. um 9.30 Uhr zur Wiese vor der Villa Berg. Dann zeigen wir Euch wie und wo eine Seilbahn Stuttgart-Ost helfen kann.

SPD Stuttgart-Ost weist den Weg für Seilbahn

Sichtbar machen, was sein könnte: Dieses Ziel verfolgt die aktuelle Aktion der SPD Stuttgart-Ost. Entlang der möglichen Seilbahnstrecke, die den Stuttgarter Osten mit dem Theaterhaus im Norden verbinden soll, hat der Ortsverein Plakate aufgehängt. Sie zeigen den Passanten, dass hier eine neue Dimension des öffentlichen Personen-Nahverkehrs möglich ist.

Daniel Campolieti, Vorsitzender der SPD Stuttgart-Ost, ist zuversichtlich: „Als die SPD im Stuttgarter Osten diese Idee vor einigen Jahren noch alleine verfochten hatte, wurden wir noch belächelt. Nun zeigt sich, dass die Idee eine Prüfung durch das Rathaus wert ist.“ Christiane Albrecht, ebenfalls wie Campolieti Kandidatin für den Gemeinderat, ergänzt: „Wichtig ist, dass die Strecke weiter führt als bloß bis zum Ostendplatz: Hoch zur Waldebene Ost, am besten über den Plettenberg.“

Auch über mögliche Haltestellen haben sich die Beiden schon Gedanken gemacht. „Das Wohngebiet Plettenberg könnte so endlich auch an den ÖPNV angeschlossen werden“, sagt Daniel Campolieti. Und Christiane Albrecht sagt: „Eine Haltestelle am Friedhof Gaisburg und bei der Herz-Jesu-Kirche wäre sicher eine echte Verbesserung.“

Für so ein Projekt ist die Diskussion mit den Bürgern unerlässlich. Deshalb verbindet die SPD die Kommunalpolitik mit dem Geselligen und veranstaltet am Sonntag, 7. April, einen Streckenspaziergang entlang der möglichen Trasse. Bereits um 9.30 Uhr geht es los von der Wiese vor der Villa Berg aus hoch zum Waldheim Raichberg – eine gute Gelegenheit, die Kandidaten der Ost-SPD kennen zu lernen.

Außerdem wird der Aufstieg mit einem Fest belohnt: Der Waldheimverein eröffnet am 7. April die Spielplatzsaison. Die körperliche Anstrengung wird mit der Aussicht auf den Brunch im Waldheim aufgewogen – und mit der Hoffnung, möglichst bald mit der Seilbahn gemütlich auf die Waldebene gondeln zu können.

Flyer, SPD August/2018 leinen-los-fuer-seilbahn-diskussion
Info: facebook.com/events/

Nächste Stolpersteinverlegung am 1. April 2019

Verlegung eines StolpersteinsStuttgart Ost werden zwei Stolpersteine an politische Opfer erinnern: Karl Dentler wurde Ende Mai 1935 „wegen Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens“ verhaftet. Zunächst kam er in das berüchtigte Straflager Aschendorfer Moor im Emsland. Danach verurteilte man ihn zu vier Jahren Zuchthaus. Am 27. Dezember 1944 wurde er im KZ Buchenwald ermordet. Der Stolperstein für Karl Dentler wird im Wasserbergweg 8 verlegt (10:30 Uhr).
Dem Mechanikerlehrling Eugen Prötzel wurde zum Verhängnis, dass er im Jahr 1933 seinen kommunistischen Arbeitskollegen beim Flugblattfalten half. Die Strafe von 4 Wochen Haft hatte er bald abgesessen. Doch in den Daten der politischen Polizei blieb er sein Leben lang. Als er 1938 in Holland ohne Pass aufgegriffen und an Deutschland ausgeliefert wurde, musste er deswegen für 6 Wochen in Haft. Die Gestapo behandelte ihn als das, was man heute „Gefährder“ nennt: nach verbüßter Strafe nahm sie ihn ohne weiteres Gerichtsurteil sofort in „Schutzhaft“. Er lernte die Brutalität von Gestapo und SS in den Konzentrationslagern Welzheim und Dachau kennen, bis er Anfang 1940 im KZ Mauthausen ermordet wurde. Für ihn wird ein Stolperstein in der Hornbergstraße 91 verlegt (10:45 Uhr).

Info, stolpersteine-stuttgart.de
Foto, Blogarchiv Klaus