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Satellitenkontrollpunkt für Smartphones in Renningen am Ernst Bauer Platz

Posted by Sabine on 25th November 2016 in Fotos, Heckengäu, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

GNSS steht für Global Navigation Satellite System

Infos zu GNSS-Navigation
Geoinformation/Raumbezug/Festpunktfelder/kontrollpunkte
geocachingbw.de/blog/gnss-kontrollpunkte-in-ba-wue

leonberger-kreiszeitung/renningen neue koordinate im spinnennetz der geoinformatiker

Fotos, Klaus

Wochenmarkt 29.01.2016 erstmals auf dem Ernst Bauer Platz in Renningen

Posted by Klaus on 29th Januar 2016 in Heckengäu, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Marktzeit Freitag von 13 – 18 Uhr
Es reicht aber, wenn man erst ab 14 hingeht, da sind dann alle Stände und Marktwagen Vorort


Info: renningen/Stadtnachrichten/Renningen_KW03__2016.pdf

Fotos, Klaus

Renningen Ernst Bauer Platz – Es tut sich mal wieder was an Renningens neuer Stadtmitte

Posted by Sabine on 10th Dezember 2015 in Fotos, Heckengäu

Kaum feierlich eröffnet und schon wieder Baustelle. Wer plant denn da??? Oder hat man unseren Hinweis (Renningens neue Stadtmitte – Eröffnung 10. – 12.07.2015 – Nichts Besonderes) ernst genommen?

Ein Wetterschutz, Fahrradständer und endlich Mülleimer, KLASSE. Nur das Ärztehaus sucht man noch vergebens.

Fotos, Klaus und Sabine

Renningen – Die neue Stadtmitte wird zum „Ernst-Beton-Platz“ (LKZ)

Posted by Sabine on 15th November 2016 in Heckengäu

K-Ernst-Bauer-Platz-Ren-1Sehr treffend formuliert. Statt Ernst Bauer Platz, „Ernst Beton Platz“.

Bericht in der leonberger-kreiszeitung/renningen die neue stadtmitte wird zum ernst beton platz

Unsere Berichte zum Ernst Bauer Platz und Renningen

Foto, Klaus

Malmsheim – Falsches Material und die Tragschicht zu dünn – Perouser Straße

Posted by Klaus on 15th August 2016 in Heckengäu

S-Zebrast-Mh-24K-Renningen-mitteDa kann man darauf warten, bis es am Ernst Bauer Platz genauso ist. Die Busse sind zu schwer für diese Art von Belag. Fehlplanung, würde ich sagen.

leonberger-kreiszeitung/renningen-falsches-material-und-die-tragschicht-zu-duenn

leonberger-kreiszeitung renningen erst ruckeln die steine dann broeselt-

29.03.2017 leonberger-kreiszeitung.de/perouser strasse in malmsheim keine sanierung vor juni

7.09.2017 leonberger-kreiszeitung/Zoff um Flickenteppich geht munter weiter Es wird immer schlimmer 🙁

Fotos, Blogarchiv

Neue Internetplattform informiert über die Baukultur in Baden-Württemberg

Posted by Klaus on 6th August 2016 in Allgemein

K-Ernst-Bauer-Platz-Ren-1Baukultur in Baden-Württemberg hat ab sofort eine eigene Seite im Netz: Unter baukultur-bw.de gibt es ein zentrales Informations- und Servicemedium zur Baukultur im Land.

„Für das Land ist die baukulturelle Qualität auch als Standortfaktor für unsere Städte und Gemeinden von großer Bedeutung. Die Planungs- und Bauaufgaben unserer Zeit erfordern neue Lösungen, die funktional, nachhaltig und gut gestaltet sind. Deshalb wollen wir zeigen, wo und wie Baukultur wirkt. Und wir wollen die am Planen und Bauen interessierten und beteiligten Baden-Württemberger motivieren, sich zu vernetzen und gemeinsam an Strategien und Projekten für qualitätsvolles Planen und Bauen im Land zu arbeiten“, sagte die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Nicole Hoffmeister-Kraut.

Interessierte finden viele aktuelle und interessante Informationen rund um das Thema Baukultur. So werden verschiedene Facetten der gebauten und gestalteten Umwelt beleuchtet, typische Planungs- und Bauaufgaben in den verschiedenen Bereichen angesprochen und die wichtigsten Planungsdisziplinen vorgestellt. Auch über die Landesinitiative zur Stärkung der Baukultur und deren Bausteine wird informiert. Auf der Seite findet man unter anderem alles Wissenswerte über den Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg, die Förderung von Gestaltungsbeiräten oder das Netzwerk Baukultur Baden-Württemberg.

„Das Netzwerk lebt von engagierten Mitgliedern, entwickelt sich durch die Fragen und Aufgaben und profitiert von der Vielfalt der Erfahrungen, Kompetenzen und Ideen. Darum freuen wir uns nach der Gründung des Netzwerks nun auch über diese Präsenz im Netz und laden zum Austausch und zur Zusammenarbeit ein“, erklärte Bürgermeister Ingo Hacker vom Gemeindetag Baden-Württemberg für den Beirat des Netzwerks.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Initiativen, Kommunen und alle am Planungs- und Baugeschehen Beteiligten sind eingeladen, die neue Internetplattform zu besuchen und mit Leben zu füllen. Neben Publikationen und Pressemeldungen, Fotos und Videos finden die Besucherinnen und Besucher hier Hinweise auf interessante Veranstaltungen. Weitere Serviceseiten, wie zum Beispiel eine Übersicht über die Baukultur-Initiativen im Land, werden aufgebaut.

Baukultur BW

Quelle, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

Foto, Klaus (Ernst Bauer Platz Renningen)

Neue Supercomputer für Stuttgart

Posted by Klaus on 14th November 2018 in Allgemein, Stuttgart

Quelle, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Bald steht einer der schnellsten Computer Deutschlands in Stuttgart. Mit bis zu 24 Billiarden Gleitkommaoperationen pro Sekunde setzt der neue Supercomputer „Hawk“ neue Maßstäbe in Sachen Rechenpower in Baden-Württemberg. Das Land trägt die Hälfte der 38 Millionen Euro Investitionskosten.

Am Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) wird 2019 der neue Supercomputer „Hawk“ in Betrieb gehen. Er ist 3,5 Mal schneller als der aktuelle „Hazel Hen“. Mit einer Rechenleistung von bis zu 24 Petaflops wird Hawk einen Spitzenplatz unter den stärksten Rechnern in Deutschland belegen. Die Kosten für „Hawk“ liegen zunächst bei 38 Millionen Euro. Das Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) teilen sich die Kosten hälftig.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: „Wir investieren permanent in eine erstklassige IT-Infrastruktur für das Hoch- und Höchstleistungsrechnen. Damit stellen wir sicher, dass unsere Wissenschaft und unsere Wirtschaft im internationalen Wettbewerb ganz vorne dabei sind. Wissenschaft und Unternehmen können mit dem Supercomputer neuartige Forschungsansätze mit bislang in Deutschland nicht gekannter Rechenkapazität erproben.“ Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen beispielweise in den Bereichen Mobilität, Gesundheit und Energie, so Bauer weiter. Spitzenforschung sei heute ohne Simulationsverfahren auf Höchstleistungsrechnern nicht mehr denkbar. Höchstleistungsrechnen ist auch die Basis für innovative Produkte und Prozesse in den Schlüsselbereichen der Wirtschaft.

24 Billiarden mathematische Operationen pro Sekunde

Im Bereich Supercomputing spricht man heutzutage von Petaflops. Ein Petaflop bedeutet, dass ein Supercomputer eine Billiarde „floating point operations“ (mathematische Operationen) in einer Sekunde kalkulieren kann. Hawk wird über eine Höchstleistung von bis zu 24 Petaflops verfügen.

Das Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) der Universität Stuttgart wurde im Jahr 1996 als Deutschlands erstes Bundeshöchstleistungsrechenzentrum gegründet. Es bildet heute mit dem Jülich Supercomputing Centre und dem Leibniz Supercomputing Centre das Gauss Centre for Supercomputing, die nationale Institution für Supercomputing und steht nationalen Forschern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus ganz Europa zur Verfügung.

Das HLRS unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Anwender aus der Industrie mit modernsten HPC-Technologien, Dienstleistungen und Support. Sein Schulungsprogramm bietet eine große Auswahl von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Wissenschaftler, Programmierer- und Systementwicklern im Bereich HPC sowie aus der Industrie.


Gutachten sieht Paketpostamt als geeigneten Interimsstandort

Posted by Klaus on 14th Mai 2018 in Künstler/innen, Stuttgart

Quelle (11.05.2018): Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg

Rosenstein3Ein Gutachten weist das Paketpostamt an der Ehmannstraße in Stuttgart als möglichen und geeigneten Interims- standort für die Württembergischen Staatstheater aus. Aus Sicht des Landes liefert das Gutachten eine wesentliche Grundlage für das weitere Vorgehen.

Mit einem Gutachten zur Nutzung des Paketpostamts an der Ehmannstraße in Stuttgart als vollständigen Interimsstandort für die Württembergischen Staatstheater und dessen erforderlicher baulicher Ausstattung liegen erstmals auch belastbare Zahlen für die Baukosten einer Interimsspielstätte vor. Die Ergebnisse dieses Gutachtens werden Thema der Verwaltungsratssitzung am Freitag kommender Woche sein.

Gemeinsame Diskussion in Verwaltungsratssitzung

Finanzministerium und Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst wollen die gemeinsame Diskussion in dem Gremium führen. Man müsse nun ernsthaft und besonnen über das weitere Vorgehen sprechen.
Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: „Auch wenn uns diese Kostendimension für das Interim noch einmal zum Nachdenken zwingt – die Sanierung der Württembergischen Staatstheater duldet keinen Aufschub. Es ist wichtig, dass wir an den bisherigen Planungen für das Gesamtprojekt festhalten. Das schulden wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Künstlerinnen und Künstlern und dem begeisterten Publikum.“

Splett: „Das Gutachten liefert uns eine wesentliche Grundlage für das weitere Vorgehen. Es zeigt auf, mit welchem Kostenrahmen wir für die Anforderungen des Staatstheaters rechnen müssen. Arbeitsplätze, Sitzplätze, Bühne, Orchestergraben – all das wird an jedem möglichen Standort einer Interimsspielstätte gebraucht.“

Dimension des Projekts bewusst machen

Bauer und Splett räumen ein, dass es sich bei den errechneten Kosten für das Interim um eine sehr große Zahl handelt. Gleichwohl sei es unerlässlich, sich die Dimension des Projekts bewusst zu machen. An den Fakten kämen auch mögliche andere Standorte nicht vorbei:

  • Es geht um den Umzug eines international renommierten Kunstbetriebs und die Erhaltung der künstlerischen Qualität während einer Sanierungszeit von mehreren Jahren.
  • Dieser Kunstbetrieb hat ein Jahresbudget in Höhe von rund 110 Millionen Euro. 1400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für die Württembergischen Staatstheater tätig, mindestens 1000 von ihnen werden einen Arbeitsplatz in der Interimsspielstätte brauchen.
  • Der erforderliche Flächenbedarf liegt bei rund 40.000 Quadratmetern

„Es ist mir bewusst, dass derartige Summen eine sinnvolle Nachnutzung nahelegen. Unter diesem Aspekt könnte die Ehmannstraße allerdings ein geeigneter und attraktiver Standort für eine Interimsspielstätte sein“, sagt Bauer.

Hohe Anforderungen an Interimsbau

Splett sprach von den Besonderheiten eines Opernhauses: „Die Anforderungen des Staatstheaters an einen solch komplexen Interimsbau sind hoch. Wenn wir auch in einem Interim zumindest annähernd die Ausstattung haben wollen, die es im Opernhaus gibt, müssen wir uns auf entsprechende Kosten einstellen. Das Paketpostamt bringt schon wesentliche Faktoren mit, die übrigen Anforderungen könnten wir dort erfüllen.“

Bauer und Splett weisen zudem darauf hin, dass zeitliche Verschiebungen ebenfalls Kostentreiber sind, da Baukosten derzeit von Jahr zu Jahr steigen. In der kommenden Verwaltungsratssitzung am Freitag, 18. Mai, solle es deshalb darum gehen, das weitere Vorgehen möglichst unter der Maßgabe festzulegen, längere zeitliche Verzögerungen zu vermeiden.

Foto, Klaus

Siehe hierzu auch cdu4you.com/files/pm_operninterim.pdf

40.000 Menschen demonstrieren friedlich in Stuttgart gegen CETA und TTIP

Posted by Klaus on 17th September 2016 in Allgemein, Stuttgart

ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft – Landesbezirk Baden-Württemberg

Gemeinsame Pressemitteilung: 40.000 Menschen demonstrieren friedlich in Stuttgart gegen CETA und TTIP

Manu-Demo-2140.000 Menschen demonstrieren zur Stunde in der Stuttgarter Innenstadt friedlich gegen die Freihandelsabkommen CETA und TTIP. Nach der Auftaktkundgebung am Mittag startete ein Demonstrationszug vom Hauptbahnhof über Rotebühlplatz und Charlottenplatz zurück zur Schillerstraße vor dem Bahnhof. Der Zug wurde begleitet von einem vielfältigen Kulturprogramm – Straßentheater, Bands, Trommlern sowie Künstlerinnen und Künstlern. Die letzten Demonstrierenden waren losgelaufen, als die Spitze des Zuges bereits den Charlottenplatz erreicht hatte. Momentan findet die Abschlusskundgebung statt.

„Die weit über unseren Erwartungen liegende, hohe Teilnehmerzahl zeigt deutlich, wie stark die Ablehnung der Freihandelsabkommen ist“, resümierten die Veranstalter: „Die Demo ist ein Spiegelbild der Gesellschaft, unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen sind in Stuttgart heute gemeinsam auf die Straße gegangen.“

Bundesweit haben 320.000 an sieben Demonstrationen teilgenommen. In Stuttgart hatte ein breites gesellschaftliches Bündnis Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg zum Protest aufgerufen. Die Organisatoren der Stuttgarter Demo fordern den sofortigen Stopp der Verhandlungen zu TTIP und die Aussetzung der Ratifizierung von CETA.

Das Bündnis in Baden-Württemberg umfasst Umweltschutzverbände, Gewerkschaften, Wohlfahrts- und Sozialverbände, kultur-, demokratie-, entwicklungspolitische und globalisierungskritische Organisationen, Initiativen für Verbraucherschutz und nachhaltige Landwirtschaft sowie die katholischen und evangelischen Kirchen.
Kirchen: Fairer, nachhaltiger und partnerschaftlicher Handel

Für die evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg und für die Erzdiözese Freiburg und die Diözese Rottenburg-Stuttgart der katholischen Kirche sagt Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Baden: „Es geht uns nicht in erster Linie um ein Nein. Unsere Vision geht weiter: Wir wollen Globalisierung gerechter gestalten! ?Wir treten für einen Handel ein, der fair, nachhaltig und partnerschaftlich ist. Wir fordern als Kirchen und Entwicklungshilfeorganisationen, dass sich gerade das wirtschaftliche Handeln an Gerechtigkeit und Nächstenliebe orientiert. Alles andere ist nicht enkeltauglich!“

BUND: Nachhaltige Politik und Gemeinwohlinteressen vor Partikularinteressen

„Rund 80 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher wollen keine Gentechnik auf ihren Tellern. Bei uns in Europa liegt der Anteil der Gentech-Fläche an der gesamten Ackerfläche bei 0,1 Prozent, in Kanada bei 27 Prozent. Die Zivilgesellschaft hat in Europa im Umweltschutz sehr viel erreicht. Das dürfen wir nicht aufs Spiel setzen! Wenn unsere Parteien für CETA und TTIP stimmen, befeuern sie die Entfremdung zwischen Bürgerschaft und Politik. Die Mehrheit möchte eine nachhaltige Politik, die allen Bürgerinnen und Bürgern dient und nicht allein der Wirtschaft. Deshalb sagen wir „Nein“ zu CETA und TTIP“, so Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND Baden-Württemberg.

Gewerkschaften: Breiter gesellschaftlicher Widerstand gegen Konzern-Interessen

Martin Gross, stellvertretender Landesbezirksleiter von ver.di Baden-Württemberg, spricht für den DGB und seine acht Mitgliedsgewerkschaften: „In diesem Herbst haben wir eine historische Chance. Zum ersten Mal können wir ein neoliberales Projekt globalen Ausmaßes stoppen, bevor es in Kraft getreten ist. Wenn es uns diesmal gelingt, die Notbremse zu ziehen, bevor der Karren im Dreck gelandet ist, ist das ein Quantensprung für den gesellschaftlichen Widerstand gegen eine Handelspolitik, eine globale Politik, die von Unternehmen und Konzernen diktiert wird.“

Mehr Demokratie: Transparente und bürgernahe Politik statt Demokratieabbau

Sarah Händel, Geschäftsführerin Mehr Demokratie e.V. Baden-Württemberg: „Statt mehr Lobbyeinfluss und Demokratieabbau wie bei CETA und TTIP, brauchen wir in Deutschland endlich bundesweite Volksentscheide für mehr transparente und bürgernahe Politik!“

Erfahrungen aus Kanada: CETA ist nicht gut. TTIP nicht tot.

Maude Barlow, Vorsitzende des Council of Canadians, der größten kanadischen Organisation für Umwelt und Bürgerrechte, berichtet vom Widerstand gegen die Freihandelsabkommen in Nordamerika: „CETA is TTIP through Canada. The same leaders who now say TTIP is dead, still support CETA, citing it as a „good“ trade agreement unlike „bad“ TTIP. American corporations will be able to use provisions in CETA exactly as they would have used TTIP.“ (CETA ist TTIP durch Kanada als Hintertür. Dieselben Politiker die jetzt sagen TTIP sei tot, unterstützen weiterhin CETA als angeblich „gutes“ Handelsabkommen im Gegensatz zum „schlechten“ TTIP. Amerikanische Unternehmen werden die Verfahren im CETA genauso nutzen können, wir sie es bei TTIP nutzen könnten.)

Weitere Rednerinnen und Redner des Bündnisses:

Marina Blum, Landesjugendsprecherin der BUNDjugend Baden-Württemberg: „TTIP und CETA erscheinen wie ein verzweifelter Versuch der Politik, eine Wirtschaft am Laufen zu halten, die ohne Wachstum anscheinend nicht funktioniert. Und die Verzweiflung und der Druck sind dabei so groß, dass man alle bisherigen Tabus über Bord wirft. Wir sollten als Gesellschaft dringend anfangen, uns vom Wachstumsdiktat der Wirtschaft zu befreien.“

Maria-Luisa Werne, Netzwerk Solidarische Landwirtschaft: „Wir von der solidarischen Landwirtschaft streben das Ziel einer solidarischen, fairen und sozialen Verteilung der Ressourcen an und wollen Werte wie Verteilungsgerechtigkeit, Basisdemokratie und Ernährungssouveränität pflegen. Es ist für uns inakzeptabel in dieser schon industrialisierten Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion, dass dieser Irrweg bis zum Exzess weiterverfolgt werden soll durch das Inkraftsetzen dieser Abkommen.“

Gottfried Härle, Brauerei Härle, Vertreter der KMU gegen TTIP: „Wir setzen als Brauerei auf vertrauensvolle Lieferbeziehungen zu Bauern aus der Region – und auf gentechnikfreie Rohstoffe für unser Bier. TTIP und CETA hätten fatale Auswirkungen auf unsere langjährigen Lieferanten – es ist zu befürchten, dass das regionale und gentechnikfreie Sourcing damit nicht mehr umzusetzen wäre. Zudem dürften die Kanadier mit CETA zwar kein Bayerisches Bier brauen – dafür aber Bavarian Beer oder Bières Bavaroise.“

Regina Schmidt-Kühner, stellvertretende Bundesvorsitzende der Naturfreunde: „Wenn wir wollen, dass ökologische Grenzen respektiert, soziale Gerechtigkeit hergestellt und gutes Wirtschaften zusammenkommt, wenn wir also Nachhaltigkeit gestalten wollen, dann braucht es Regeln und Begrenzungen statt Deregulierung und einseitiger Berücksichtigung von Handelsinteressen.“

Anneliese Schmeh, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Baden-Württemberg

Lynn Gogolin-Grünberg, campact: „Am Montag entscheiden die SPD-Delegierten auf ihrem Parteikonvent über CETA. Sie sollten das heutige starke Signal der Menschen in diesem Land nicht überhören und die einzig richtige Entscheidung treffen: CETA ablehnen! Unser Protest wird nicht leiser werden, bis die Abkommen vom Tisch sind.“

Manuela Rukavina, Erste Vorsitzende des Landesfrauenrats Baden-Württemberg: „Wir sind nicht grundsätzlich gegen Handelsabkommen. Aber: wir sind gegen Handelsabkommen, die schon in deren Verhandlungsphase demokratische Rechte mit Füßen treten! Wir erwarten, dass wir mit unseren Sorgen ernst genommen werden und nicht als lästige Nörgeltruppe abgestempelt werden. Wir sind lebensbejahende, argumentierende Demokratinnen und Demokraten und wir sagen klar und deutlich: Hier wird nicht an uns vorbei verhandelt!“

Alev Bahadir, DIDF-Jugend (Föderation der Demokratischen Arbeitervereine / Demokratik ??çi Dernekleri Federasyonu): „Freihandelsabkommen tragen nur im Interesse von Konzernen zur Zerstörung der Umwelt, der Ausbeutung der Natur und der Menschen bei, auch auf anderen Kontinenten. Und dann ist die Rede von „Ökonomischen Geflüchteten“, Menschen, denen die Existenzgrundlage unter den Füßen weggezogen wurde und es heißt, dass sie hier nichts verloren haben.“

Peter Niedergesäss, KAB-Diözesansekretär: „Mit den geplanten Freihandelsabkommen werden demokratisch errungene soziale Standards auf dem Altar des Handels geopfert. Die KAB kämpft für Handelsverträge, die ethischen Grundsätzen Stand halten, die den Schwächsten und Armen eine Chance für ein gutes Leben ermöglichen, statt weiterhin die Gesellschaft zu spalten.“

Bundesweiter Hashtag: StopCETATTIP

Foto und Video zur Demo: facebook.com/manuela.willinger

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