Search Results

Untertürkheimer Feuerwehrhocketse 29.6.-30.6.2019

Wie jedes Jahr öffnen wir Ende Juni unsere Hallentore und laden Euch zu uns ins Feuerwehrhaus in der Silvrettastraße ein um ein Wochenende voller Essen, Trinken und Unterhaltung zu feiern.

Los gehts am Samstag ab 14:00 Uhr. Am frühen Abend öffnet unsere Bar29 und versorgt euch den ganzen Abend mit Cocktails und Longdrinks. Neu in diesem Jahr: Bestimmt die Musik selbst! Eine interaktive Möglichkeit zu Euren Lieblingsliedern zu feiern. Mobilisiert Freunde und stimmt in Echtzeit für Eure Hits ab.

Der Sonntag beginnt um 11:00 Uhr mit dem Frühschoppenkonzert des Musikverein Untertürkheim 1989 e.V.
Am Nachmittag zeigt die Jugendfeuerwehr Untertürkheim dann Ihr Können bei einer Schauübung.

An beiden Tagen gibt es Frisches vom Grill und kühle Getränke.
Am Sonntag bereiten wir für Euch wieder unsere knusprigen Hähnchen zu. Schnell sein lohnt sich, da diese erfahrungsgemäß schnell vergriffen sind.

Für die Kleinen unter Euch steht auch dieses Jahr unsere Spielstraße auf dem Programm. Absolviert alle Spiele und macht dann ein Foto in echter Feuerwehrausrüstung.

Wir freuen uns auf Euch!
facebook.com/events

Fotos, Blogarchiv

Hohe Belastung für Feuerwehren in 2018

Posted by Klaus on 18th Juni 2019 in Allgemein

Im vergangenen Jahr waren viele Feuerwehren aufgrund von Extremniederschlägen, Stürmen und Überschwemmungen enorm belastet. Da bei allen Einsatzkategorien 2018 eine Zunahme zu verzeichnen war, ist die Zahl der Einsätze und Alarmierungen auch absolut auf einem Höchststand.

2018 waren – ähnlich wie im Jahr 2016 – viele Feuerwehren aufgrund von Extremniederschlägen, Stürmen und Überschwemmungen enorm belastet. Durch diese Naturereignisse sind die Einsatzzahlen bei der Technischen Hilfe landesweit um mehr als 20 Prozent in die Höhe geschnellt. In den besonders betroffenen Regierungsbezirken Karlsruhe und Stuttgart betrug die Zunahme der Einsätze bei der Technischen Hilfe sogar 25 bzw. 36 Prozent. Die 56.016 Technische Hilfe-Einsätze 2018 (2017: 46.565) wurden auch als absolute Zahl in den letzten 20 Jahren nur im Jahr 2013 mit seinen verheerenden Unwettern von Mai bis Juli und den daraus resultierenden 57.247 Einsätzen übertroffen.

Bei den Brandeinsätzen betrug die Steigerung 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr (von 18.461 auf 19.736) und bei den sonstigen Einsätzen 10,9 Prozent (von 14.126 auf 15.664).

Da bei allen Einsatzkategorien 2018 eine Zunahme zu verzeichnen war, ist die Zahl der Einsätze und Alarmierungen auch absolut auf Höchststand. 2018 gab es mit 124.844 Einsätzen und Alarmierungen eine Steigerung um 12,2 Prozent (2017: 111.245).

„Solche Herausforderungen lassen sich nur bewältigen, wenn die Personalausstattung stabil bleibt und die technische Ausstattung nicht vernachlässigt wird“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, anlässlich der Vorstellung der Feuerwehrjahresstatistik 2018.

Bei den insgesamt 124.844 Einsätzen hatte die Technische Hilfeleistung mit 56.016 Einsätzen einen Anteil von 44,9 Prozent am gesamten Einsatzgeschehen und stellt wie auch in den Vorjahren das Haupttätigkeitsfeld der Feuerwehren dar. Gefolgt von den Fehlalarmen, die um 3 Prozent auf inzwischen 23.866 Fälle zugenommen haben und damit 19,1 Prozent aller Alarmierungen der Feuerwehren ausmachen (2017: 23.167). Erst an dritter Stelle finden sich die Einsätze zur Brandbekämpfung: Diese haben 2018 mit 19.736 Einsätzen (2017: 18.461) um 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugenommen und ergeben einen Anteil von 15,8 Prozent (2017: 16,6 Prozent) aller Feuerwehreinsätze.

Die Zahl der Feuerwehrangehörigen ist in den letzten Jahren trotz aller Unkenrufe stabil geblieben und in der Tendenz sogar leicht steigend. Im Jahr 2018 leisteten 111.482 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner in den Einsatzabteilungen der Gemeindefeuerwehren ihren Dienst für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger (2017:110.958), davon 109.193 ehrenamtlich bei einer Freiwilligen Feuerwehr (2017:108.724). Die Anzahl der weiblichen aktiven Mitglieder hat sich auch weiterhin leicht erhöht. Es gibt in Baden-Württemberg mittlerweile 6.489 Frauen in unseren Feuerwehren, was einem Anteil von 5,8 Prozent entspricht.

Die hervorragende Nachwuchsarbeit in unseren Jugendfeuerwehren hat sicherlich in nicht zu unterschätzendem Maße dazu beigetragen, dass der Personalbestand in den Einsatzabteilungen konstant ist. In Baden-Württemberg gibt es bei 93,2 Prozent der 1.099 Gemeindefeuerwehren eine Jugendfeuerwehr. Getragen durch ein ehrenamtliches Engagement, gewährleistet diese die beständige Nachwuchsarbeit und leistet damit ihren Beitrag, dass die kommunalen Feuerwehren auch zukünftig ihre Einsatzfähigkeit sicherstellen können. Die Jugendfeuerwehren leisten aber auch eine hervorragende Jugendarbeit. Sie sind weitaus mehr als eine Organisation zur Nachwuchsgewinnung. Insgesamt sind in den Jugendfeuerwehren in Baden-Württemberg 32.676 Kinder und Jugendliche aktiv und somit 3,6 Prozent mehr als 2017 (31.529).

„Die Zukunft wird auch bei den Jugendfeuerwehren weiblicher. Die Anzahl der Mädchen hat sich in den letzten 17 Jahren von 3.210 im Jahre 2001 auf jetzt 6.164 fast verdoppelt“, sagte Minister Thomas Strobl. Der Anteil der Mädchen in den Jugendfeuerwehren beträgt 18,9 Prozent und die absolute Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr um 9,1 Prozent angestiegen.

Bei vielen Feuerwehren im Land gibt es auch Kindergruppen in den Jugendfeuerwehren, damit die Nachwuchsarbeit schon früh beginnen kann. „Die Begeisterung, die hier entsteht, müssen wir erhalten, damit der Feuerwehrnachwuchs gesichert ist. Hierfür gilt mein Dank allen Betreuerinnen und Betreuern in der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg“, so Minister Strobl.

Bei den Altersabteilungen waren 2018 geringfügig weniger Senioren aktiv: 31.672 zu 31.838 im Jahr 2017. Allerdings lässt das die Vermutung zu, dass die Feuerwehrangehörigen erst später von den Einsatzabteilungen in die Altersabteilungen wechseln und länger in der Einsatzabteilung bleiben. Auch dies ist eine erfreuliche Entwicklung. Doch auch die Senioren in den Feuerwehren nehmen eine wichtige Rolle ein. Insbesondere bei der Versorgung, Logistik, Betreuung, Kommunikation und Wertevermittlung.

„Der Dienst in einer Feuerwehr ist in jedem Alter attraktiv – von der Kindergruppe bis in die Altersabteilung – von der Einsatzabteilung über die Werkfeuerwehren bis hin zu den Musikabteilungen mit 3.759 Musikerinnen und Musikern“, sagte der Innenminister.

Ebenso übernehmen zusätzlich zu den 111.482 Frauen und Männern in den Einsatzabteilungen der Gemeindefeuerwehren die 6.212 Angehörigen in den 168 Werkfeuerwehren in Baden-Württemberg eine wichtige Aufgabe in der betrieblichen Gefahrenabwehr. Davon sind 1.249 als hauptamtliche Kräfte angestellt.

Im Jahr 2018 wurden 12.750 Personen von den Feuerwehren bei Brandeinsätzen und Einsätzen zur Technischen Hilfeleistung gerettet und in Sicherheit gebracht (2017: 11.018). 1.504 Menschen mussten in diesem Jahr tot geborgen werden (Vorjahr 2017:1.549).

„Mein tiefer, herzlicher Dank gilt allen Menschen, die sich bei der Feuerwehr engagieren. Sie tragen ganz entscheidend zum Schutz unserer Bevölkerung bei. Mein Wunsch für sie alle ist, dass Sie stets gesund und unversehrt aus Ihren Einsätzen nach Hause zu ihren Familien zurückkehren mögen“, so Innenminister Thomas Strobl abschließend.

Feuerwehrstatistik 2018 (PDF)

Quelle: Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration
Foto, Blogarchiv

Bericht der Feuerwehr Stuttgart zum Brand im S21 Tunnel

Brand UVA Baustelle, Wangen, UImer Straße – Brand einer Baumaschine im Tunnel

Lage:
Über den europaweiten Notruf 112 meldete ein Mitarbeiter einen Brand einer Baumaschine im Tunnel der S 21 Baustelle in Stuttgart Wangen. Die von den Baufirmen vor Ort vorgehaltene Rettungswehr wurde selbst über die Baustellenleitung alarmiert. Die Feuerwehr Stuttgart alarmierte umgehend den zuständigen Löschzug der Feuerwache 3 sowie ein weiteres Hilfeleistungslösch- fahrzeug und den Einsatzleiter Inspektionsdienst.

Maßnahmen:
Die umfangreiche Erkundung und Befragung von Augenzeugen ergab, dass eine Betonspritzmaschine, etwa 670 m vom Zugangsschacht Ulmer Straße entfernt, in voller Ausdehnung brannte. Alle im Tunnel arbeitenden Personen konnten sich bereits selbst in Sicherheit bringen. In enger Zusammenarbeit mit der von den Baufirmen vorgehaltenen Rettungswehr wurden Stoßtrupps unter Regenerationsatemschutzgeräten zusammengestellt, welche umgehend die ersten Löschmaßnahmen einleiteten.

Aufgrund der langen Anmarschwege der Feuerwehrkräfte durch die verrauchte Tunnelröhre und der Tatsache, dass die Maschine in einem Abschnitt brannte, wo baubedingt nur mit Löschpulver und CO² gelöscht werden sollte, gestalteten sich die Löscharbeiten sehr zeit- und kräfteaufwändig.

Die Rauchentwicklung breitete sich in der Tunnelröhre Richtung Wagenburgportal aus. Daher wurden am Tunnelportal Wagenburg weitere Kräfte der Feuerwehr Stuttgart zum Messen der Umgebungsluft eingesetzt. Hierbei wurden keine erhöhten Werte gemessen.

Nachdem die brennende Maschine weitestgehend abgelöscht war, wurde sie mit Ketten und einem Radlader in einen Bereich gezogen, wo sie mit Wasser endgültig abgelöscht werden konnte.

Personenschaden:
keiner

Sachschaden:
Wird von der Polizei ermittelt.

Kräfte Berufsfeuerwehr:
Amtsleiter vom Dienst, Direktionsdienst, Inspektionsdienst,
Löschzug Feuerwache 3, Löschfahrzeuge der Feuerwache 1 und 5, sowie der Abrollbehälter Atemschutz und der Abrollbehälter Sonderlöschmittel. Gerätewagen Atemschutz / Messtechnik
Kräfte Freiwillige Feuerwehr:
Abteilung Wangen
Wachbesetzung der Berufsfeuerwachen durch die Abteilungen Münster, Sillenbuch, Untertürkheim, Vaihingen und Weilimdorf.

Kräfte Rettungsdienst:
OrgL Rettungsdienst, 1 Rettungswagen

Eingesetzte Geräte:
9 Pressluftatemschutzgeräte, 12 Langzeitatemschutzgeräte, 3 x fahrbare 30 Kg Co2 Löscher und 6 × 6 Kg Co2 Löscher, Wärmebildkameras

Symbolfoto, Blogarchiv

Bericht zur Jahreshauptversammlung Jugend- feuerwehr Stuttgart

Posted by Klaus on 17th März 2019 in Stuttgart

„Jugendfeuerwehr soll begeistern!“
Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Stuttgart

Pünktlich um 19:30 Uhr begann am 15. März 2019 die Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Stuttgart. Aus allen Stadtteilen Stuttgarts haben sich Jugendleiter und -betreuer sowie Stadtjugendsprecher im Gerätehaus der Abteilung Zazenhausen eingefunden.

Neben den Kameradinnen und Kameraden der Jugendfeuerwehren konnte Stadtjugendfeuerwehrwart Matthias Neef noch Dr. Frank Knödler als Amtsleiter der Branddirektion Stuttgart, den Vorsitzenden des Stadtfeuerwehrverbands Klaus Dalferth, als Vertreter der Politik Björn Peterhoff (Bündnis 90/Die Grünen) sowie Jasmin Meergans, Frau Dr. Maria Hackl (beide SPD) und abschließend Bettina Szotowski vom Stadtjugendring Stuttgart begrüßen.

Grußworte
Dr. Frank Knödler überbrachte in seinem anschließenden Grußwort herzliche Grüße von Oberbürgermeister Kuhn. „Jugendfeuerwehr ist eine interessante Sache welche gute Dienste für die Feuerwehren des Landes und der Stadt leistet“ so Knödler. Ohne Jugendfeuerwehren gäbe es oftmals keine Feuerwehren mehr. Umso mehr gebührt der Dank den Jugendleitern und -betreuern für ihre Arbeit.

Zurückblickend auf seine 27 Jahre Amtszeit, welche Herbst diesen Jahres endet, wurden einige Jugendfeuerwehren und in den letzten Jahren auch Kinderfeuerwehren gegründet. Er hofft, dass auch nach dem Wechsel der Amtsleitung die gute Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat bestehen bleibt. Für die Zukunft wünscht er der Jugendfeuerwehr Stuttgart alles erdenklich Gute, viel Motivation und Durchhaltevermögen. „Jugendfeuerwehr soll Begeisterung auslösen Feuer zu löschen und Menschen zu retten.“

Auch Klaus Dalferth sprach dieses Jahr das letzte Mal vor der Jugendfeuerwehr Stuttgart. Er bedankte sich recht herzlich für die Einladung und führte in seinem Grußwort aus, dass die Jugendarbeit der Feuerwehr eine Win-Win-Situation ist: Die aktiven Abteilungen erhalten Nachwuchs und die Kinder und Jugendlichen eine Struktur, Aufgabe und viele wichtige Erfahrungen.

Sehr gefreut, wieder einmal bei der Jugendfeuerwehr sprechen zu können, hat sich Frau Dr. Maria Hackl (SPD). Sie konnte sich nur ihren Vorrednern anschließen und nicht genug danken für die sehr wertvolle Arbeit, die geleistet wird. Sie hofft, dass viele Jugendliche auch zur „richtigen“ Feuerwehr wechseln. Den ohne eine funktionierende Freiwillige Feuerwehr ist die Sicherheit in Stuttgart nicht zu gewährleisten. „Ich bin froh, dass so viele junge Menschen „Feuer gefangen“ haben“.

„Die Jugendfeuerwehr ist die Zukunft der Feuerwehr von Morgen“, so Björn Peterhoff (Bündnis 90/Die Grünen) in seinem Grußwort. „Sie ist die Basis, damit alles so gut funktioniert wie heute.“ Für diese wichtige Aufgabe benötige die Jugendfeuerwehr Stuttgart eine gute Basis, auf welche sie aufbauen kann. Hier ist Unterstützung von der Stadt Stuttgart gefragt. Die Aufgaben der Zukunft sind groß und es muss in den Ausbau gegangen werden.

Bericht der Stadtjugendleitung
„2018 bestand die Jugendfeuerwehr Stuttgart aus 22 Abteilungen, einem Jugendmusikzug und vier Kindergruppe“, berichtete Neef in seinem Rückblick. Gerade bei den Kindergruppen sieht er noch Potenzial nach oben, die Nachfrage ist groß! Mit einer Steigerung der Mitgliedszahlen auf 456 lag man nur knapp unter der Rekordanzahl an Mitgliedern von 2003. Der Trend geht hier eindeutig nach oben, auch dank der Kindergruppen.

Weiterhin ist die Jugendfeuerwehr Stuttgart mit einem Mädchenanteil von 30% Spitzenreiter im Vergleich mit anderen Großstadtjugendfeuerwehren. Und auch pro Einwohner haben die Stuttgarter die meisten Mitglieder. 26 Übertritte zur aktiven Wehr wurden 2018 verzeichnet. Aufgrund der aktuellen Altersstruktur wird diese Zahl in den folgenden Jahren beträchtlich steigen.

„Keine Jugendarbeit ohne Betreuer“. Und so sorgen rund 150 Jugendleiter und -betreuer, zusätzlich zu ihrem Dienst in der aktiven Wehr, für die Ausbildung und Betreuung der Kinder und Jugendlichen.

Filmaufnahmen und Zeltlager
Auch 2018 gab es wieder einige Highlights: Bei der Jugendfeuerwehr Weilimdorf fanden Filmaufnahmen des SWR statt, was sicher eine nette Abwechslung zum normalen Übungsdienst war. Ein Highlight für die ganze Stadtjugendfeuerwehr war das Zeltlager. In den Pfingstferien machten sich 210 Teilnehmer auf den Weg nach Breitenbrunn. Im Vorfeld wurde ein immenser Organisationsaufwand betrieben und auch die Branddirektion unterstützte tatkräftig mit teils extra gemieteten Fahrzeugen.

Auf dem Zeltlager war immer etwas los: Ausflüge, Lagerolympiade, Workshops – für jeden war etwas dabei. Die Planungen für das Stadtjugendzeltlager 2020 laufen auch wieder auf Hochtouren.

Auch hinter den Jugendmusikzug aus der Abteilung Wangen lag ein erfolgreiches Jahr. Beim Landeswertungsspielen der Feuerwehrmusik Baden-Württemberg errangen die jungen Musiker unter der Leitung von Tobias Veit eine Goldmedaille und den Tagessieg in der Mittelstufe. Eine beachtliche Leistung!

Eigentlich sollte es nur ein Anhänger werden, um die Logistik für die Stadtjugendfeuerwehr zu erleichtern, doch nun ist Sie stolzer Besitzer eines Gerätewagen-Transport aus Sprinter-Basis. Er kann von jeder Jugendfeuerwehr in Stuttgart ausgeliehen werden und beinhaltet eine Vielzahl an Werbematerialien und alles was benötigt wird, um z.B. eine Spritzwand zu betreiben.

Zum allerersten Mal wurde 2018 die Jugendflamme Stufe 3 in Stuttgart abgelegt. Matthias Neef gratulierte den Teilnehmern aus der Abteilung Riedenberg hierzu recht herzlich.

Hauptamtliche Stelle für Jugendfeuerwehr gefordert
Auf dem G13-Vernetzungstreffen der 13 größten Stadtjugendfeuerwehren Deutschlands findet jährlich ein reger Austausch darüber statt, mit welchen Themen die jeweiligen Städte zu kämpfen haben. Dies ist sehr wichtig und hat gezeigt, dass Stuttgart im Vergleich mit anderen Großstadtjugendfeuerwehren noch viel Potenzial nach oben hat.

In Richtung der anwesenden Politiker und Amtsträger forderte Neef eine hauptamtliche Stelle für die Jugendfeuerwehr bei der Branddirektion, welche der Stadtjugendleitung aktiv zuarbeiten kann. Das nächste G13-Treffen findet Ende Februar 2020 in Stuttgart statt.

Berichte aus den Fachgebieten
Franzi und Ruven, die Stuttgarter Stadtjugendsprecher, erzählten von ihrem vergangenen Jahr. Sie bedankten sich bei den Jugendsprechern für ihre Hilfe mit dem Tante-Helmi-Laden während des Zeltlagers. Im Sommer wurden die zwei im „Radio RiO“ – dem Radiosender des Olgahospitals zum Thema Feuerwehr interviewt und bei mehreren Workshops beschäftigten Sie sich mit dem Thema „Kommunalwahlen“ und „Wählen ab 16“. Diese Themen sollen auch in den kommenden Jugendforen besprochen werden.

„In der Jugendarbeit hat man eine besondere Verantwortung und Fürsorgepflicht für seine Kinder und Jugendlichen“, begann Daniel Schülein, Fachgebiet Bildung, seinen Bericht. „Daher sind Schulungen und Lehrgänge wie „rechtliche Grundlagen“ oder „Konfliktmanagement“ sehr wichtig.“
Es soll in Zukunft versucht werden, das Lehrgangswesen und die angebotenen Themen attraktiver zu gestalten.

Tobias Groner, Fachgebiet Öffentlichkeitsarbeit, gab einen Einblick in die Statistiken von Website und sozialen Medien. Auch die DSGVO wird jetzt auf der Website umgesetzt, was mit viel Arbeit verbunden war. Ebenfalls wurde die Lehrunterlage der Jugendfeuerwehr Stuttgart nach ihrer Überarbeitung im letzten Jahr nochmals erweitert und besteht inzwischen aus 100 Seiten geballtem Feuerwehr-Wissen.

Verabschiedung eines „Urgesteins“
Vier Stadtjugendfeuerwehrwarte hat Felix Grunikiewicz in seinen 12 Jahren als Fachgebietsleiter Finanzen und Zuschusswesen erlebt. Leider tritt er nun jedoch von seinem Amt zurück. Er hat in dieser Zeit einen unglaublich wertvollen Dienst für die Stadtjugendfeuerwehr geleistet und erhielt dafür eine große Runde Applaus! Matthias Neef überreichte ihm ein Geschenkpaket mit Helmi-Stofftier, Schreibmappe und Schreibuntensilien der Jugendfeuerwehr Stuttgart.

Da das Fachgebiet Finanzen von nun an vakant ist wird es von Daniel Schülein in Doppelfunktion übernommen. Jedoch wird für die Zukunft dringend nach neuen Fachgebietsleitern gesucht, denn auch das Fachgebiet Wettbewerbe ist momentan ohne Leitung. Neef hofft daher, nächstes Jahr zwei neue Fachgebietsleiter vorstellen zu können.

Helmis zum kuscheln
Zum Abschluss gab es noch eine Überraschung: Jede Jugendabteilung erhielt fünf Kuscheltiere in Form des Maskottchens Helmi, einem blauen Elefanten mit Jugendfeuerwehr-Helm für ihre Öffentlichkeitsarbeit oder als nettes Geschenk. Weiter Helmis sind bei der Stadtjugendfeuerwehr auf Lager, so dass niemand ohne Kuschel-Helmi ins Bett muss.

Abschließend bedankte sich Matthias Neef bei allen Anwesenden für ihr Kommen. Ein besonderer Dank galt der Abteilung Zazenhausen, welche die Jahreshauptversammlung traditionell ausrichtet. Mit dem Wunsch für eine gute Heimfahrt schloss Neef die Versammlung.

Tobias Groner

Für mehr Informationen:
Besuchen Sie unsere Website< http://www.jugendfeuerwehr-stuttgart.de
Werden Sie unser Freund in Facebook http://www.facebook.com/JugendfeuerwehrStuttgart
Folgen Sie uns auf Twitter http://www.twitter.com/JFStuttgart
Folgen Sie uns auf Instagram http://www.instagram.com/jugendfeuerwehrstuttgart

Copyright des Logo liegt bei der Jugendfeuerwehr Stuttgart

Wangen – Feuerwehreinsätze 21.02.2019

Posted by Klaus on 22nd Februar 2019 in Stuttgart Wangen

Rauch aus Schacht

21. Februar 2019
Alarmzeit: 13:42 Uhr
Alarmierungsart: Digitaler Meldeempfänger
Dauer: 20 Minuten
Art: Brandeinsatz > Brand 1 (Fehlalarm)
Einsatzort: Ulmer Straße
Mannschaftsstärke: 9
Fahrzeuge: Löschfahrzeug KatS
Weitere Kräfte: HLF-A Feuerwache 3, Polizei

Einsatzbericht:
Am Nachmittag des 21. Februar wurde die Abteilung Wangen gemeinsam mit einem HLF der Berufsfeuerwehr in die Ulmer Straße alarmiert. Ein Anrufer meldete dort eine Rauchentwicklung aus einem Schacht. Die Erkundung ergab, dass es sich hierbei um Wasserdampf handelte welcher aus einer defekten Wärmeleitung entwich. Der zuständige Fachbereich des Netzversorgers wurde über die Lage in Kenntniss gesetzt um Reparaturarbeiten durchzuführen, und die Einsatzstelle anschließend der Polizei übergeben. Keine Tätigkeit für die Feuerwehr.

Brennt LKW

21. Februar 2019
Alarmzeit: 15:34 Uhr
Alarmierungsart: Digitaler Meldeempfänger
Dauer: 30 Minuten
Art: Brandeinsatz > Brand 2
Einsatzort: Langwiesenweg
Mannschaftsstärke: 12
Fahrzeuge: Löschfahrzeug KatS, Tanklöschfahrzeug
Weitere Kräfte: HLF-B Feuerwache 1, HLF-B Feuerwache 3, Leitungsdienst Feuerwache 1, Polizei

Einsatzbericht:
Am Nachmittag des 21. Februar wurde die Abteilung Wangen gemeinsam mit Kräften der Berufsfeuerwehr zu einem LKW-Brand auf dem Gelände des Stuttgarter Großmarkts alarmiert. Der Brand konnte schnell gelöscht werden.

Fotos, Blogarchiv

Bericht – Jahreshauptversammlung Feuerwehr Wangen

Posted by Klaus on 21st Februar 2019 in Stuttgart Wangen

Bewegtes Jahr 2018 – Jahreshauptversammlung

Zur alljährlichen Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart, Abteilung Wangen, welche am 01. Februar stattfand, konnte Abteilungskommandant Rolf Schlimm auch dieses Jahr wieder zahlreiche Kameradinnen und Kameraden, Ehrenmitglieder und Mitglieder der Altersgruppe begrüßen. Ebenso konnte er Markus Heber, Michael Quednau und Dennis Diesam als Vertreter der Branddirektion begrüßen. Von Seiten des Musikzugs waren Abteilungsleiter Uwe Dalferth und Ehrenlandesstabführer Joachim Wörz zur Versammlung gekommen.

Einsatzreiches Jahr
In seinem Bericht blickte Rolf Schlimm auf ein bewegtes Jahr 2018 zurück. Insgesamt 67 Mal wurde die Abteilung im vergangenen Jahr alarmiert. Dabei reichen die Einsätze von der technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen und Unwettern bis hin zu Brandeinsätzen. Vor allem große Brandereignisse gab es im vergangenen Jahr einige bei der Wangener Wehr. Unter anderem hielt ein Brandstifter auf dem Wangener Berg die Abteilung im Atem und auch mehrere Brände in Mehrfamilienhäusern wurden bekämpft.
Um für den Einsatzfall gerüstet zu sein wurden 32 Übungen absolviert.
Hervorzuheben ist hierbei ein Übungswochenende bei der Heißbrandausbildung im I.F.R.T. Külsheim sowie die gemeinsamen Übungen mit der Abteilung Untertürkheim und der EnBW Werkfeuerwehr. Die geplante Übung mit der Abteilung Hedelfingen fiel 2018 sprichwörtlich ins Wasser, da kurz vor Übungsbeginn beide Abteilungen zu Unwettereinsätzen alarmiert wurden und bis früh in die Morgenstunden im Einsatz waren.
Öffentlichkeitswirksam präsentierte man sich am Maibaummarkt und auch der Vortrag „Brandschutz für Senioren“ im Generationenzentrum Kornhasen war sehr gut besucht.
Im vergangenen Jahr konnten zwei neue Mitglieder gewonnen und zwei weitere Übertritte aus der Jugend verzeichnet werden.

Beförderungen und Ehrungen
Lisa Glemser, Maximilian Groß, Jens Reinsperger, Eva Rosskopf-Nowotny, Isabel Schlimm und Johannes Zürn erhielten nach erfolgreichem Abschluss der Truppmannausbildung die Beförderung zum/zur Feuerwehrmann/-frau. Andreas Rosskopf und Nina Wais wurden zum/zur Oberfeuerwehrmann/-frau befördert. Eine Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann erhielten Alexander Klein und Daniel Triloff. Hannes Merk wurde zum Lösch- sowie Jürgen Martini und Robin Zürn zum hauptlöschmeister befördert. Zu guter Letzt wurde Sebastian Klotz zum Brandmeister befördert.
Im Anschluss an die Beförderungen fanden die Ehrungen statt. Diese wurden von Markus Heber, stellv. Amtsleiter der Branddirektion Stuttgart durchgeführt. Nachwirkend wurden Daniel Pfost, für 10 Jahre Mitgliedschaft, und Jan Dalferth für 20 Jahre Mitgliedschaft mit der Floriansmedaille der Stadt Stuttgart geehrt. Sascha Bauer, Jan Dalferth, Corinna Klein, Jürgen Martini, Michael Meisel, Matthias Neef und Holger Zürn erhielten für 15 Jahre Mitgliedschaft das Feuerwehrehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbands in Bronze.
Heber dankte den Geehrten für ihr Engagement und wünschte ihnen viel Glück für die Zukunft.
Zum Abschluss seines Berichtes bedankte sich Kommandant Schlimm bei allen Anwesenden für das vergangene Jahr. Ebenso bei den Jugendleitern für ihr unermüdliches Tun in der Jugendarbeit, dem Musikzug und der Altersgruppe für die gute Zusammenarbeit und vor allem bei der Branddirektion, deren Mitarbeiter immer wieder ihr menschenmöglichstes tun, um den Abteilungen zu helfen.

Zukunft der Fahrzeuge
Im Anschluss berichtete Geräteverwalter Marcel Pfost von einem leider etwas „unglücklichen Jahr“ die Fahrzeuge betreffend. So kam es bei Einsatzfahrten leider zu der ein oder anderen Schramme und Beule.
In hervorragender Zusammenarbeit mit dem Werkstatt-Team der Branddirektion konnten diese jedoch schnell repariert werden.
In die Zukunft blickend sei aller Voraussicht erst 2024 mit einem Ersatz für das, für den Wangener Berg unverzichtbare, Tanklöschfahrzeug auf Unimog-Fahrgestell zu rechnen. Zu diesem Zeitpunkt hätte das Fahrzeug dann bereits 42 Jahre auf dem Buckel. Auch der Mannschaftstransportwagen, welcher unter der 5-fach Belastung von Jugendfeuerwehr, Jugendmusikzug, Löschzug, Musikzug und Altersgruppe weit mehr Kilometer fährt als vergleichbare Fahrzeuge bei anderen Abteilungen, soll erst 2025 ersetzt werden. Trotzdem sei es gut nun einen ungefähren Planungszeitraum zu kennen.

Erfolgreiche Jugendarbeit, erfolgreicher Musikzug

Marcel Geppert berichtete im über die Jugendfeuerwehr: Momentan besteht diese aus 17 Mitgliedern. 2018 konnten drei Eintritte und zwei Übertritte in den Löschzug verzeichnet werden. Neben 20 Übungen waren die Jugendlichen auch auf Jubiläen anderer Abteilungen unterwegs, auf Ausflügen ins Schwimmbad oder zum Schlittschuhlaufen und im Pfingstzeltlager der Stadtjugendfeuerwehr.
Der Musikzug der Abteilung besteht aktuell aus 48 Mitgliedern, berichtete Uwe Dalferth. Größtes Ereignis für die Musikerinnen und Musiker war im vergangenen Jahr sicher der Gewinn einer Goldmedaille und des Tagessiegs in der Oberstufe beim Landeswertungsspielen der Feuerwehrmusik in Heidelberg. Der Jugendmusikzug konnte bei diesem Wertungsspielen eine Goldmedaille in der Mittelstufe erringen. Zusätzlich zum Wertungsspielen präsentierte man sich bei 16 weiteren Konzerten, Auftritten und Terminen. 2019 steht aber ganz im Zeichen des Jugendmusikzugs welcher sein 50-jähriges Jubiläum feiert.

Ein Novum bei den Altersgruppen
Bruno Wagner gab im Anschluss einen Einblick in die Altersgruppe. So besteht diese aktuell aus 10 Mitgliedern, vier Ehrenmitgliedern und vier
Frauen ehemaliger Kameraden. Man nahm 2018 an 20 Terminen teil.
Vor allem der Ausflug zum Blautopf und nach Langenau ist allen noch gut in Erinnerung. 2019 werden zum aller ersten Mal zwei weibliche Mitglieder in die Altersgruppe übertreten. Bisher ein Novum bei den Stuttgarter Altersgruppen.
Nach den Berichten fanden Wahlen statt. Rolf Schlimm wurde in seinem Amt als Vertreter im Feuerwehrausschuss bestätigt. Ebenso zusammen mit Marcel Pfost als Delegierte im Stadtfeuerwehrverband.
In den Abteilungsausschuss wurden Saim Baykoca, Jan Dalferth, Jörg Holzmann, Michael Meisel sowie Marcel und Waltraud Pfost gewählt.

Bericht der Branddirektion
„Er komme sehr gerne nach Wangen und freut sich hier zu sein“, berichtete Markus Heber zu Beginn seines Berichtes aus der Branddirektion. Gemeinsam mit den anderen Abteilungen werde bei der Freiwilligen Feuerwehr viel Engagement für die Sicherheit der Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger aufgebracht. Heber hofft, dass man in den kommenden Haushaltsverhandlungen der Stadt gut an die Ergebnisse der letzten Verhandlungen anknüpfen kann. Auch eine Überarbeitung des Ausbildungskonzepts soll es 2019 geben.
Feuerwehr ist eine bewegende Arbeit, manchmal aber leider auch mit traumatischen Ereignissen. Dies zeigt, dass Feuerwehr kein normales Hobby ist. Umso mehr muss man den Menschen danken welche, gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr, ein wichtiger Baustein in der Sicherheit der Stadt sind und öffentlichkeitswirksame Arbeit in den Stadtteilen leisten. Heber endet mit einem persönlichen Dank für die ehrlich-konstruktive Arbeit im vergangenen Jahr.

15 Jahre für den Stadtfeuerwehrverband
Zum Abschluss kam Klaus Dalferth als Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbandes zu Wort. Der Stadtfeuerwehrverband hat in den letzten Jahren viel für die Feuerwehrmänner und -frauen geleistet.
So wurde unter anderem die Einsatzpauschale der Einsatzkräfte angehoben. Jedoch sei hier noch nicht Schluss. In Zukunft wäre es wünschenswert, dass Mitglieder der Feuerwehr von Seiten der Stadt aus Hilfe bei der Suche nach einer Wohnung, Kita-Plätzen oder Jobs erhalten.
Dies wird jedoch ein anderen Vorsitzender anstoßen müssen, da Dalferth nach 15 Jahren seinen Rücktritt ankündigt. „Viele Projekte konnten in dieser Zeit verwirklicht werden, andere leider nicht“, so Dalferth. Mit einem Dank an die Abteilungsführung für die gute Zusammenarbeit, welche immer Spaß gemacht hat beendete er seinen Bericht. Rolf Schlimm bedankte sich bei Dalferth: „Der Stadtfeuerwehrverband setzt sich stark und mit guten Ideen für die Feuerwehr in Stuttgart ein. Hut ab vor dieser Leistung!“

Mit einem Dank an alle Anwesenden schloss Kommandant Schlimm die Jahreshauptversammlung. Er hofft, dass die gute Arbeit auch im Jahr 2019 so fortgesetzt wird.

Tobias Groner

Für mehr Informationen:
Besuchen Sie unsere Website http://www.feuerwehr-wangen.de
Folgen Sie uns auf Facebook http://www.facebook.com/FFWangen
Folgen Sie uns auf Twitter http://www.twitter.com/FFWangen

Das Copyright der Bilder liegt bei der Feuerwehr Wangen.

Antrag zur Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr Untertürkheim

Posted by Klaus on 12th Februar 2019 in Stuttgart Untertürkheim. Luginsland, Rotenberg, Grabkapelle

Antrag der Stadträtinnen/Stadträte – Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN-Gemeinderatsfraktion 12.02.2019

Betreff
Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr Untertürkheim

Bereits im vergangenen Jahr haben wir mit unserem Antrag 89/2018 auf die städtebauliche Entwicklungs- fläche am Kälte-Fischer-Areal hingewiesen, welches für uns Platz zum Wohnen und Arbeiten, aber vor allem auch für einen neuen Standort der Freiwilligen Feuerwehr Untertürkheim bietet. Wir baten daher damals bereits um einen Bericht über mögliche Entwicklungsmöglichkeiten auf diesem Areal im Ausschuss für Umwelt und Technik.
Seither fand an dem Areal eine Begehung durch die Branddirektion statt mit dem Ergebnis, dass dieser Standort gut für einen Neubau der Freiwilligen Feuerwehr geeignet erscheint. Inzwischen konnten wir der Zeitung entnehmen, dass das Areal, welches sich in einem Stadterneuerungs-Vorranggebiet – mit Vorkaufsrecht für die Stadt – befindet, verkauft wurde. Eine Eignung des Areals für die Feuerwehr würde nicht bestehen, da Lärmgründe gegen eine dortige Wohnbebauung sprechen würden.
Diese Argumentation ist für uns aus mehreren Gründen nicht nachvollziehbar, denn heute ist die Freiwillige Feuerwehr mitten im Wohngebiet, die Augsburger Straße weist gemäß Lärmaktionsplan hohe Lärmwerte über 60 Dezibel auf, der Abstellbahnhof und mehrere Zuggleise sind in unmittelbarer Nähe, und andere Beispiele wie die Feuerwache 5 an der Sigmaringer Straße in Möhringen zeigen das Nebeneinander von der Feuerwache an der Straße und dem Wohnen im direkten Umfeld. Zu guter Letzt entspricht der Neubau der Feuerwehr besonders deutlich den Stadtentwicklungszielen des Sanierungs-Vorranggebietes, die unter anderem im „Ausbau einer städtebaulichen Kante als Lärmschutz der rückwärtigen Wohnbebauung entlang der Bahntrassen und der Augsburger Straße“ bestand.

Aufgrund der engen Terminfristen und einiger offener Fragen
beantragen wir:
1. Im Ausschuss für Umwelt und Technik wird am 19.02. über die Entwicklung und die Rahmenbedingungen am Kälte-Fischer-Areal berichtet.
2. Die Prüfung des Areals für die Freiwillige Feuerwehr Untertürkheim und die Empfehlungen aus der Begehung im Jahr 2018 werden dargestellt.
3. Es wird dargestellt, wie der Bau der Freiwilligen Feuerwehr und von Wohnraum in dem Quartier ermöglicht werden kann – beispielsweise durch die Nutzung des Feuerwehrgebäudes als Lärmriegel für eine rückwärtige Bebauung und die Unterbringung von Kita und Personalwohnungen.
4. Darüber hinaus wird dargestellt, wie in welchem Maß an der Grundstücksfläche Wohnraum umsetzbar ist, da an der Augsburger Straße eine Lärmbelastung von 65 dB durch den Straßenverkehr sowie zusätzliche Lärmquellen durch die nahegelegenen Zuggleise und den künftigen Abstellbahnhof Untertürkheim vorhanden sind.
5. Dabei wird darauf eingegangen, welche Bebauung und Nutzung mit aktuellem Baurecht an der Stelle möglich sind.

Unterzeichnet:

Björn Peterhoff, Andreas Winter

Siehe hierzu: stuttgarter-zeitung.de/stuttgart-untertuerkheim-umzug-der-feuerwehr-vom-tisch und buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag 51635
Siehe auch den Vorschlag im Bürgerhaushalt vorschlag/51635

Foto, Blogarchiv Klaus

Landesfeuerwehrschule wird ausgebaut

Posted by Klaus on 16th Januar 2019 in Allgemein

Presseinfo, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration

Das Land erhöht die Ausbildungskapazität der Landesfeuerwehrschule um 25 Prozent. Das teilte Innenminister Thomas Strobl mit. Dadurch werden die Feuerwehren im Land gestärkt. Rund 110.000 Feuerwehrmänner und -frauen bei den Freiwilligen Feuerwehren und Berufsfeuerwehren im Land stehen allzeit bereit, um Menschen zu helfen.

„Wir bauen die Landesfeuerwehrschule weiter aus und stärken die Feuerwehren in unserem Land. Die Feuerwehr bedeutet Sicherheit. Rund 110.000 Feuerwehrmänner und -frauen in den Einsatzabteilungen bei den Freiwilligen Feuerwehren und Berufsfeuerwehren im Land stehen allzeit bereit, um Menschen zu helfen, die – oft in lebensbedrohenden – Notlagen sind. Sie brauchen für ihre schwierige, anspruchsvolle Arbeit eine moderne, zeitgemäße Ausrüstung, sie brauchen vor allem aber auch eine ausgezeichnete, hochklassige Ausbildung. Diese bekommen sie in der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal, und die bauen wir jetzt noch deutlich aus. Mit 25 Prozent mehr Ausbildungskapazität erreichen wir eine sichere und zukunftsfähige Aus- und Fortbildung unserer Feuerwehren“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.

Bei der Landesfeuerwehrschule ist unter einem Dach der Sachverstand für die Aus- und Fortbildung der Feuerwehrleute im Land gebündelt: „Damit ist die Landesfeuerwehrschule ein unersetzlicher Baustein der Sicherheitsarchitektur in Baden-Württemberg“, so Strobl.

Bereits bei der Entscheidung zum Neubau der Landesfeuerwehrschule im Jahr 2009 war vorgesehen, nach dem Bezug des Neubaus den Ausbildungsbedarf der Feuerwehren zu überprüfen und mit der Ausbildungskapazität abzugleichen. Schon damals wurde vorausschauend die Planung der neuen Landesfeuerwehrschule so angelegt, dass eine Kapazitätserweiterung möglich ist.

„Das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration hat gemeinsam mit der Landesfeuerwehrschule eine ‚Projektgruppe Bedarf‘ eingerichtet, an der alle im Feuerwehrwesen tätigen Gremien beteiligt waren. Diese Projektgruppe hat im zweiten Halbjahr 2018 den Ausbildungsbedarf für die Feuerwehrleute in Baden-Württemberg ermittelt. Gemeinsam mit dem Finanzministerium und der Landesfeuerwehrschule werden wir nun im nächsten Schritt bis diesen Sommer detailliert erarbeiten, wie viel Lehrpersonal und Räume wir benötigen und wie hoch die Baukosten sein werden“, so der Minister.

Die Landesfeuerwehrschule ist die zentrale Aus- und Fortbildungseinrichtung der Feuerwehren im Land. Gemeinsam mit der Akademie für Gefahrenabwehr deckt sie in rund 70 Lehrgängen und Seminaren Themen der Feuerwehr- und Katastrophenschutzausbildung ab. Jährlich werden mehr als 6.500 Fach- und Führungskräfte geschult.

Seit Mitte der 1990er Jahre war die Schule an den zwei Standorten Steinackerstraße und Wendelrot in Bruchsal untergebracht. Im Juli 2017 wurden die Gebäude der Landesfeuerwehrschule im Bruchsaler Gewerbegebiet „Im Wendelrot“ zusammengefasst. Seitdem ist die praktische und theoretische Aus- und Fortbildung der Feuerwehrleute in Baden-Württemberg an einem Standort konzentriert.

Landesfeuerwehrschule

Foto, Blogarchiv

Après Ski Party – Die Kelter bebt! Freiwillige Feuerwehr Stuttgart, Abteilung Wangen

Feuerwehr-Wangen.de

Die Vorweihnachtszeit mit der Wangener Feuerwehrmusik 2018

Pressemitteilung

Die Tage werden immer kürzer und vor der Wangener Kelter steht wie jedes Jahr der Weihnachtsbaum. Zwei eindeutige Anzeichen für die bevorstehende Adventszeit, die die Wangener Feuerwehrmusik traditionell musikalisch begleitet. Dieses Jahr gleich mit vier Konzerten, die der Jugend- und der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart, Abteilung Wangen, bestreiten. Gäste aus Nah und Fern sind herzlich eingeladen, ein wenig Besinnlichkeit in den hektischen Tagen vor dem Weihnachtsfest zu erleben.

Der Musikzug eröffnet die Konzertreihe mit einem besonderen Highlight: am 1. Advent (02.12.) spielen die über 40 Musikerinnen und Musiker im Innenhof des Alten Schlosses im Rahmen des Stuttgarter Weihnachtsmarkts. Im festlich beleuchteten Innenhof – ein Geheimtipp für Stuttgarter und Besucher – erklingen ab 18 Uhr weihnachtliche Melodien. Die außergewöhnliche Akustik ist nicht nur für die Zuhörer, sondern auch für die Musiker ein Grund zur Freude.

Der Jugendmusikzug lädt am 3. Advent (16.12.) um 15:30 Uhr zu einem musikalisch-weihnachtlichen Feuerwerk bekannter Melodien in die stimmungsvolle Michaelskirche. Ein Fahrdienst ab der Wangener Kelter ist ab 14:30 Uhr eingerichtet. Bereits zum 19. Mal sind die Jugendlichen dort zu Gast. Am Vorabend des 4. Advents (22.12.) füllen die Musikerinnen und Musiker des Jugendmusikzugs dann die beeindruckende Akustik von St. Thomas Morus in Heumaden mit traditionellen weihnachtlichen Weisen und modernen Weihnachtsliedern. Beginn ist dort um 19 Uhr.

Abschließend spielt der Musikzug am 4. Advent (23.12.) ebenfalls um 19 Uhr zur Einstimmung auf Heiligabend ein Konzert in der Wangener Kelter. Wie immer wird mit Glühwein für die innere Wärme bestens gesorgt. Auch dieses Jahr dürfen sich die Besucher auf die „Winterrose“ freuen, eines der Lieblingsstücke der regelmäßigen Zuhörer.

Die Musikerinnen und Musiker des Jugend- und des Musikzugs wünschen mit diesen 4 Konzerten allen Freunden der Wangener Feuerwehrmusik ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr!

Der Eintritt bei allen Konzerten ist frei, um Spenden zur Förderung der musikalischen Jugendarbeit wird gebeten.

Mit freundlichen Grüßen

Jochen Bücheler

Flyer FFW Stuttgart Wangen Musikzug