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Gebhard-Müller-Platz: Neue Anforderungen an die Mobilität berücksichtigen

Posted by Klaus on 27th Mai 2020 in Stuttgart

Antrag der Stadträtinnen/Stadträte – Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Mit dem Wettbewerb B14 hat sich die Stadt das Ziel gesteckt, an Stelle dieser brutal in die Stadt gelegte, für städtische Verhältnisse viel zu große Verkehrsschneise die Stadt aufzuwerten.
Das Wettbewerbsgebiet wurde vom Schwanenplatztunnel bis zum Marienplatz gespannt. Neben den Bereichen Wilhelmsplatz, Wilhelmsplatz – Charlottenplatz kommt auch dem dritten Bereich Charlottenplatz – Gebhard-Müller-Platz eine zentrale und zu vertiefende Rolle in der Aufgabenstellung zu.
Der Aufgabenstellung für den Wettbewerb B14 waren als grundlegende Ziele Verbesserung des öffentlichen Raums, deutliche Attraktivitätssteigerung, Vernetzung, Begrünung, Schaffung von Aufenthaltsqualitäten, Beseitigung der Trennwirkung etc. vorgegeben.
Daneben wurden zahlreiche Ziele aus dem verkehrlichen Bereich vorgegeben, die den veränderten Mobilitätsbedürfnissen und –notwendigkeiten unserer Zeit Rechnung tragen:
– Verringerung des MIV um 20 Prozent (Aktionsplan „Nachhaltig mobil in Stuttgart“).
– Darüber hinausgehend das Ziel, das heutige Verkehrsaufkommen auf der B14 in der Innenstadt durch eine Halbierung der Verkehrsfläche für den motorisierten Individualverkehr um 50 Prozent zu reduzieren. (Beschluss des GR am 26.09.2019).
– Neue Anforderungen an die Mobilität und auch Entwicklungen bei den Mobilitätsformen sind zu berücksichtigen.
– Der Zielbeschluss „Lebenswerte Innenstadt“ ist zu berücksichtigen (u.a. mit der Ausweitung der Fußgängerzone in der Innenstadt).
– Neue Anforderungen an die Mobilität und auch Entwicklungen bei den Mobilitätsformen sind zu berücksichtigen.
– Der Zielbeschluss Stuttgart zur echten Fahrradstadt zu machen ist ebenfalls Grundlage des Wettbewerbs.
Die vorgelegten Planungen zu der Unterführung des Gebhard-Müller-Platzes werden diesem (Aufbruchs-) Geist nicht gerecht. Die Dimensionierung der Straßenräume und die Zuordnung der Verkehrsflächen auf die unterschiedlichen Verkehrsarten entstammen einem früheren Zeitalter und müssen unserer Meinung nach in wesentlichen Punkten ein Update erhalten.

Wir beantragen:
1. Die Errichtung des Trogbauwerks und des Deckels wird nur unter der Prämisse beschlossen, dass über die Gestaltung der Oberfläche bzw. die Anordnung und Aufteilung der Verkehrsflächen erst nach den Wettbewerben zur B14 und zur Schillerstraße entschieden wird.

2. Nach den Wettbewerben müssen die Verkehrsflächen der Willy-Brandt-Straße im Sinne der Wettbewerbsauslobung überarbeitet werden:
a) Mehr Raum für den Radverkehr:
– Der ADFC Stuttgart kritisiert zu Recht, dass die geplanten Breiten von 3 bzw. 2,5 Meter für Zweirichtungsradwege schon heute dem Radverkehrsaufkommen auf der Hauptradroute 1 nicht mehr gerecht werden, erst recht nicht bei einer Angebotsplanung. Völlig unzureichend ist die Breite für Lastenräder im Begegnungsverkehr.
– Auf der östlichen Seite der Willy-Brandt-Straße wird ebenfalls ein Angebot an den Radverkehr gemacht und der notwendige Anschluss an die Sänger- bzw. Landhausstraße hergestellt.
– Die Radwege werden auf beiden Straßenseiten in die Konrad-Adenauer-Straße weitergeführt.
b) Für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen werden bessere Querungsmöglichkeiten mit weniger Einzelampeln geplant.
3. Der Anschluss und die Anzahl an Spuren der künftigen Schillerstraße ist überdimensioniert.

Hierzu wird vor dem Wettbewerbsverfahren ein Grundsatzbeschluss herbeigeführt.

Unterzeichnet:
Björn Peterhoff, Raphaela Ciblis, Andreas Winter

Anmerkung: Wer soll diesen Unsinn bezahlen????

Foto, Blogarchiv

Gebhard Müller Platz – Wo gehts lang???

Posted by Sabine on 5th Mai 2016 in Fotos, In und um Gablenberg herum, Stuttgart

Gebhard Müller Platz – Labyrinth aus Baustellenbarken und Fahrbahnmarierungen


Fotos, Sabine

Gebhard Müller Platz Sperrung 28.04 – 13.05.2016

Posted by Klaus on 24th April 2016 in In und um Gablenberg herum, Stuttgart

S-Müller-Platz0K-Gebhard-Müller-Pl-223Fotos, Sabine und Klaus

Kreuzungsbereich Arbeiten im Zuge von S21.

Sperrung der Geradeausbeziehung am Gebhard-Müller-Platz (oben) in Richtung der B14 sowie Sperrung des Kopfwenders am Gebhard-Müller-Platz (oben) in Richtung Stuttgart-Ost

Am Montag sind durch den Streik, Staus wieder vorprogramiert – Gleich nach Alternativen suchen

K-Gerhard-Müller-Platz-10Info der SSB und VVS

Stuttgart: Die SSB wird am Montag 25.04.2016 bestreikt

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der SSB für Montag, 25. April 2016 zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.
Aus diesem Grund fahren am 25.04.2016 ganztägig keine Bahnen und Busse der SSB.

 

Folgende Linien sind vom Warnstreik betroffen:
– Sämtliche SSB-Stadtbahnlinien
– Sämtliche SSB-Busslinien
– Die Zahnradbahn
– Die Seilbahn

Nicht betroffen vom Streik sind S-Bahn und Regionalzüge sowie Nebenbahnen und Busse in den Verbundlandkreisen. Diese Verkehrsmittel fahren planmäßig. Das gilt auch für Busse von Privatunternehmen, die im Auftrag der SSB auf SSB-Linien fahren.

Tarifliche Sonderregelung des VVS
Der VVS hat aufgrund des Streiks eine tarifliche Sonderregelung geschaffen: Bei Streik ist es Fahrgästen mit gültigen VVS-Tickets erlaubt, ohne Aufpreis alternative Fahrstrecken zu nutzen, die über andere oder mehr Zonen führen, als auf dem Ticket stehen. Diese Regelung gilt für alle VVS-Tickets.
Weitere Alternativen
Im Einzelfall können auch Carsharing (stadtmobil oder car2go) oder die private Mitfahrgelegenheit eine gute Möglichkeit sein, um von A nach B zu kommen. Auch Fahrräder (z.B. Call a Bike) und Pedelecs können bei schönem Wetter eine Alternative sein. Informationen dazu gibt es unter vvs.de auf der Seite „Rundum mobil“.

Infos unter VVS/home-vvs

Siehe auch: Stuttgart – Warnstreik am Montag: Beeinträchtigungen im Öffentlichen Dienst – Eltern können Kinder in geschlossenen Kitas eigenverantwortlich betreuen

Foto, Blogarchiv

Pro S21 und Contra S21 in der Stadt – Zwei Großdemos zu gleichen Thema

Heute fanden in der Stuttgarter Innenstadt gleich zwei Großdemos statt. Die Befürworter von S21 versammelten sich am Schlossplatz und die Gegner von S21 am Nordflügel des Bahnhofs.

Nach unseren Infos hatten sich am schlossplatz 10 000 Befürworter versammelt, am nordflügel 50 000 Gegner von S21.

Infos: SWR/nachrichten/Zehntausende bei S21-Doppeldemonstration

Und hier der Pressebericht der Polizei:

Stuttgart 21- Demonstrationen für Stuttgart 21 und gegen Stuttgart 21
Stuttgart-Mitte: Tausende Menschen haben am Samstag (23.10.2010) sowohl gegen als auch für das Bahnprojekt Stuttgart 21 demonstriert.
Gegen Stuttgart 21:
Ab 15.00 Uhr kamen rund 16 000 Menschen am Kurt-Georg-Kiesinger-Platz und auf der Heilbronner Straße zusammen, die mit Rede- und Musikbeiträgen ihre Meinung gegen das Bahnprojekt kund taten. Die Veranstaltung endete gegen 16.00 Uhr.
Nach der Veranstaltung sammelten sich in einer nichtangemeldeten Aktion mehrere Tausend Gegner auf der Schillerstraße und zogen zum Gebhard-Müller-Platz. Von dort zogen zirka 2 000 Menschen über die Willy-Brandt-Straße und die Neckarstraße zum Funkhaus des Südwest- rundfunks. Der Verkehr wurde am Neckartor zeitweise blockiert. Teile der Gruppe umrundeten das Gebäude. Zirka 200 Gegner versuchten über den Haupteingang in das Funkhaus zu gelangen. Der Eingang war geschlossen und die Aktivisten trommelten gegen die Glasfront. Nach einigen Redebeiträgen über Megaphon verließen sie den Eingangsbereich und gingen in unterschiedliche Richtungen weg.
Rund 5 000 Menschen behinderten den Verkehr bei ihrem nicht angemeldeten Marsch vom Gerhard-Müller-Platz in Richtung Landtag, über den Rotebühlplatz und den City-Ring zurück zum Hauptbahnhof.

Für Stuttgart 21:
Gegen 14.30 Uhr trafen sich 100 Läufer und 10 Radfahrer in den Unteren Schlossgartenanlagen im Bereich Leuze und liefen durch den Mittleren Schlossgarten zum Schlossplatz, auf dem eine Kundgebung der Befürworter des Bahnprojekts Stuttgart 21 stattfand. Im Bereich des Ferdinand-Leitner-Stegs schlossen sich viele weitere Menschen dem Lauf an.
Ab 15.00 Uhr waren schließlich rund 7000 Befürworter bei der Kundgebung am Schlossplatz. Gegen 16.15 Uhr versammelten sich mehrere Hundert Projektgegner am Schlossplatz und störten zeitweise die Veranstaltung der Befürworter durch Sprechchöre, Buh-Rufe und Pfiffe. Des Weiteren kam es während der Versammlung zwischen einem S21-Gegner und einem Ordner der Befürworter zu einer Körperverletzung. Bei dem S21-Gegner fanden die Beamten zwei Messer und ein Feuerwerkskörper. Die Polizei hat ein Verfahren wegen Körperverletzung und Verstoß gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet. Ob er auch wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt wird, wird derzeit geprüft.
Die Kundgebung endete gegen 17.30 Uhr.

Fotos, Sabine

Weitere Bilder unter: demo-am-samstag-23-10-2010-am-stuttgarter-hauptbahnhof

Zusammenstoß vor dem Wagenburgtunnel, vier Leichtverletzte

Posted by Klaus on 23rd September 2007 in Allgemein

Unfall-WagenburgtunnelVier Leichtverletzte gab`s bei einem Zusammenstoß am Gerhard-Müller-Platz vor dem Wagenburgtunnel. 12 000 € Schaden.