Archive for the ‘Fotos’ Category

Fahrplanwechsel bei der SSB am 15. Dezember

Info der SSB

– X7: neue Schnellbuslinie Harthausen – Degerloch
Linie 80: erweitertes Angebot und neue Linienführung
Linie 65: neue Linienführung bis Flughafen

Ab Sonntagmorgen, 15. Dezember, gilt im Netz der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) der neue Jahresfahrplan 2020. Er ist bis einschließlich 12. Dezember 2020 gültig.

Änderungen im Stadtbahnverkehr

Linie 10 – Zahnradbahn/Zacketaxi

Das Zacketaxi, der Taxiverkehr auf dem Linienverlauf der Zacke täglich ab 21 Uhr, wird angepasst. Der Halt an der Haltestelle Zahnradbahnhof (Halt bisher nur in Richtung Degerloch) ent-

fällt. Dafür wird die aktuell nur von Nachtbussen bediente Haltestelle ‚Karl-Pfaff-Straße‘ vom Zacketaxi in beiden Fahrtrichtungen bedient. Diese Haltestelle ersetzt die vom Zacketaxi nicht anfahrbare Zackehaltestelle ‚Nägelestraße‘.

Änderungen im Linienbusverkehr

Linie X7

Nach den Schnellbuslinien X1 und X2 wird zum Fahrplanjahr 2020 mit der Linie X7 eine dritte Schnellbuslinie zunächst für zwei Jahre den Probebetrieb aufnehmen. Die Linie X7 verbindet die

Filderstädter Ortsteile Harthausen, Bonlanden und Plattenhardt und den Ortsteil Stetten der Stadt Leinfelden-Echterdingen mit den Gewerbegebieten Fasanenhof und Sternhäule sowie, als

zentralen Umsteigepunkt in das Stadtbahnnetz, den ZOB Degerloch. Die X7 verkehrt Montag bis Freitag von 5.30 Uhr bis 21 Uhr in einem 30-Minuten-Takt. Die Linie X7 verkehrt auf Taktlücke zur Linie 77 und stellt somit einen 15-Minuten-Takt ab Harthausen her. Die X7 hat weniger Haltestellen als die Linie 77 und eine kürzere Linienführung über die B 27 zwischen Stetten und Degerloch, unter Umgehung von Echterdingen. Dadurch erreicht sie eine deutlich kürzere Fahrzeit: zwischen Harthausen und Degerloch reduziert sie sich um 12 Minuten von 48 Minuten (Linie 77) auf 36 Minuten. Zum Einsatz kommen im SSB-Schnellbusdesign beklebte Fahrzeuge mit Hybridtechnik.

Entlang des Linienwegs des X7 werden folgende Haltestellen nicht bedient: Rossbergstraße, Bonlandener Straße, Kreuzäckerstraße, Industriegebiet, Kronenbrunnen, Waldstraße.

In der Schelmenwasenstraße vor dem Kreisverkehr ist die neue Haltestelle ‚Heigelinstraße‘ eingerichtet. Sie wird nur in Richtung Harthausen und nur von der Linie X7 bedient. An der Landhauskreuzung gibt es nur für den X7 die neue Halteposition ‚Sternhäule‘. Die bestehende Haltestelle Sternhäule in der Epplestraße wird weiterhin von den Linien 73 und 77 angefahren.

Linie 77

Die Linie 77 weist in der Hauptverkehrszeit auf dem Abschnitt Harthausen – Echterdingen eine Taktverdichtung auf. Davon bleiben die Fahrten mit Anschluss auf die S-Bahn erhalten; die zusätzlichen Verstärkerfahrten werden durch die Linie X7 ersetzt mit einer ganztägigen, verdichteten Verbindung der Filderstädter Ortsteile mit Stuttgart. Dadurch ergibt sich tagsüber ein durchgehender 15-Minuten-Takt zwischen Harthausen und Echterdingen.

Linie X2

Im Betrieb der Linie X2 zeigte sich, dass die Fahrzeit in der Nebenverkehrszeit großzügig bemessen war. Wartezeiten an der jeweils ersten Haltestelle in Stuttgart und an der Schillerhöhe waren die Folge. Ab Dezember 2019 verkehrt der Schnellbus X2 zwischen 9 Uhr und 15 Uhr noch schneller und benötigt nur noch 31 statt 33 Minuten von Leonberg nach Stuttgart oder 35 statt 37 Minuten von Stuttgart nach Leonberg.

Linie 42

Die Fahrplanverdichtung der Linie 42 von einem Zehn-Minuten-Takt auf einen 7,5-Minuten-Takt wird von Montag bis Freitag um eine Stunde am Abend ausgedehnt. Zukünftig verkehrt die Linie bis gegen 19 Uhr im 7,5-Minuten-Takt.

Linie 53

Um der hohen Nachfrage im morgendlichen Berufs- und Schülerverkehr von Zazenhausen nach Zuffenhausen gerecht zu werden, verkehrt die Linie 53 bereits ab 11. September 2019 an Schultagen zwischen 6.56 Uhr und 7.16 Uhr alle fünf Minuten ab Zazenhausen nach Zuffenhausen. An Ferientagen wird der Streckenabschnitt wie bisher im Zehn-Minuten-Takt bedient. Aus umlauftechnischen Gründen verkehren im Gegenzug dafür frühmorgens nur noch vier statt fünf Fahrtenpaare der Linie 53 von Zuffenhausen weiter nach Feuerbach Bahnhof via Feuerbach Bosch.

Linie 56

Die seitherigen Verstärkerfahrten an Schultagen auf dem Abschnitt Bad Cannstatt Wilhelmsplatz – Zuckerfabrik entfallen. Mit Erschließung des Gebiets durch die Haltestelle Bottroper Straße mit der Stadtbahn hat sich die Auslastung der Linie 56 reduziert, so dass auf die drei Verstärkerfahrten verzichtet werden kann. Die Linie 56 verkehrt weiterhin in einem Zehn- oder 20-Minuten-Takt.

Linie 58

Die Fahrtenlagen werden teilweise verschoben, so dass sich bessere Übergänge zur Stadtbahn U2 (Obere Ziegelei) und zur S-Bahn (Sommerrain) ergeben. Die Abfahrtszeiten verändern sich um bis zu vier Minuten.

Linie 65
Zur besseren Anbindung der südöstlichen Stuttgarter Ortsteile sowie des Neckartals an den Flughafen Stuttgart wird die Linie 65 von Plieningen an den Flughafen Stuttgart verlängert. Die Linie wird dabei dem heutigen Fahrplanmuster folgend betrieben. Die Anbindung des Flughafens erfolgt demnach von Montag bis Samstag im 20-Minuten-Takt, sonntags im 30-Minuten-Takt. Durch die erweiterte Linienführung profitiert der Ortsteil Plieningen von dem zusätzlichen Angebot durch die Fahrten der Linie 65. In Hedelfingen wird eine zusätzliche Haltestelle ‚Am Bergwald‘ eingerichtet. Die Halte ‚Bockelstraße‘, ‚Lederberg‘ und der neue Halt ‚Am Bergwald‘ wurden barrierefrei ausgebaut.

Linie 74

Ab Sielmingen Rathaus wird an Schultagen um 6.51 Uhr eine zusätzliche Fahrt nach Bernhausen Bahnhof angeboten. Diese Fahrt entlastet die um 6.53 Uhr in Sielmingen Rathaus haltende reguläre Fahrt der Linie 74 aus Nürtingen in Richtung Bernhausen.

Linie 80

Mit der weiteren Aufsiedlung des Industriegebiets Wallgraben steigt die Zahl der Fahrgäste der Linie 80. Die Linie 80 verkehrt von Montag bis Freitag zwischen 5.15 und etwa 19.30 Uhr. Aufgrund der hohen Nachfrage und der erwarteten weiteren Nachfragesteigerung durch die Aufsiedlung des Gebiets mit neuen Büroflächen wird der Takt in den Hauptverkehrszeiten (6.30 – 9 Uhr und 15 – 18 Uhr) auf einen Fünf-Minuten-Takt verdichtet. Zur besseren Erschließung der neuen Bürogebäude und der Breitwiesenstraße wird der Linienverlauf verändert. Die Linie 80 fährt daher nicht mehr durch die Hessbrühlstraße, sondern wendet an der Endhaltestelle Vaihingen Ost und fährt durch die Industriestraße zurück. In der Industriestraße wird im Bereich des Daimler-Neubaus auf Höhe der Tankstelle eine neue Haltestelle ‚Synergiepark‘ eingerichtet. Die Haltestelle ,Ruppmannstraße‘ entfällt.

Linie 99

Zwei Fahrten der Linie 99 werden an Schultagen zum Schulzentrum Freiberg verlängert und übernehmen damit bisher gesondert gefahrene Schulverstärkerfahrten zwischen dem Stadtteil

Stammheim und dem Schulzentrum Freiberg. Zur nachfrageschwachen Zeit zwischen 8.30 und 12 Uhr entfällt die Schleifenfahrt zur Bedienung der Haltestelle Schlotwiese und der Takt der Linie wird auf einen 30-Minuten-Takt reduziert.

Umbenennung von Haltestellen

Die Haltestelle Grünlingweg/Rotwiesenstraße der Linien 70/71 wird in Kleinhohenheim umbenannt. Die Haltestelle Kaserne Möhringen (Karlshof) der Linien 71/74/76 heißt künftig Dinkelstraße (Karlshof). Der Halt Lapp Kabel der Linie 80 wird Gewerbestraße (Lapp Kabel) genannt.

Verlegte Haltestelle
In Sindelfingen wird der Halt ‚Feldbergstraße‘ der Linien 84/91 in der Spitzholzstraße in Richtung Sindelfingen aufgegeben. Diese Busse halten künftig an der bestehenden Halteposition ‚Feldbergstraße‘ der Linien 701/703/708 in der Feldbergstraße. Die Halteposition in Fahrtrichtung Büsnau bleibt unverändert.

Fotos, SSB, Blogarchiv

6. Dezember Nikolaus, Weihnachtsmann, Joulupukki, Santa Klaus etc.

Der  Weihnachtsmann hat viele Namen. Meist kommt Er in der Nacht zum 6. Dezember oder am Abend des 6. mit einem Unterschied, der Joulupukki in Finnland kommt erst am 24ten.

Foto, Brchivfotos

5. Dezember – Tag des Ehrenamtes

Posted by Klaus on 5th Dezember 2019 in Allgemein, Fotos

Er wurde 1985 von der UN mit Wirkung ab 1986 beschlossen. Info

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Ehrenamtlichen

Fotos, Blogarchiv

Stadtjugendring ehrt jugendliches Ehrenamt

Rohracker Weihnachtsmarkt 30.11.2019

Posted by Klaus on 27th November 2019 in Fotos, Stuttgart Hedelfingen Rohracker Lederberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von 10 – 18 Uhr lädt der Weihnachtsmarkt rund um die Rohracker Kelter ein zum Bummeln und Genießen.

Fotos, Blogarchiv

Polizeieinsatz anlässlich des Fußballspiels VfB Stuttgart gegen den Karlsruher SC

Posted by Klaus on 24th November 2019 in Fotos, Stuttgart

Polizeibericht 24.11.

Derzeit ist die Polizei anlässlich des Fußballspiels VfB Stuttgart gegen den Karlsruher SC mit rund 700 Beamten im Einsatz. Bereits am Samstag (23.11.2019) fand man im Gästefanblock bei einer Routinedurchsuchung Rauchpulver. Die Ermittlungen zu den Tatverdächtigen dauern an. Beim Fanmarsch der VfB-Anhänger vom Bahnhof Bad Cannstatt brannten Unbekannte mehrfach Pyrotechnik ab. Die Fans des Karlsruher SC sammelten sich am Bahnhof Untertürkheim und gingen von dort über die Benzstraße zum Stadion. Dabei zündeten auch sie mehrfach Pyrotechnik und warfen pyrotechnische Gegenstände sowie Absperrmaterial in Richtung der Einsatzkräfte. Daraufhin kontrollierten Einsatzbeamte mehrere Hundert mutmaßliche Ultrafans des KSC auf der Benzstraße, stellten die Personalien fest und erteilten ihnen Platzverweise für den Stadionbereich.

Während des Spiels gab es keine polizeilichen Vorkommnisse. Nach Spielende begleiteten Einsatzkräfte die Gästefans aus dem Stadion. Die zuvor in der Polizeikontrolle befindlichen mehreren Hundert Anhänger des Karlsruher SC wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf die Straße entlassen.

Fotos, Manu’s Bilderecke

Weihnachtszeit auf dem Karlsplatz

Posted by Klaus on 24th November 2019 in Flohmärkte, Fotos, Stuttgart, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Sehr geehrte Damen und Herren,

natürlich ist auch während der Weihnachtszeit auf dem Karlsplatz jeden Samstag Flohmarkt, an allen Adventssamstagen ebenso wie am 28.12. Vor allem wenn es langsam dämmert und der Flohmarkt von der schönen Weihnachtsbeleuchtung erhellt wird strahlt er ein ganz besonderes Flair aus. So verwundert es nicht, dass während der Weihnachtszeit neben den Stammkunden auch sehr viele Touristen, die mit Bussen aus ganz Europa angereist sind, über den Flohmarkt schlendern und das eine oder andere außergewöhnliche Stück kaufen. Gerade diese außergewöhnlichen Stücke machen den großen Reiz des Flohmarkts aus, nur hier findet man Einzelstücke, die manchmal weit über hundert Jahre alt sind und jedes seine eigene Geschichte hat. Mit so einem Flohmarktfang kann man sich selbst oder andere zu Weihnachten mit etwas ganz Besonderem beschenken.

Zusammen mit dem Antikzelt und dem Finnischen Weihnachtsdorf auf dem gewohnten Platz rund um das Denkmal von Kaiser Wilhelm.

Mit freundlichen Grüßen Jörg Trüdinger

Fotos, Blogarchiv

Hobbykünstler-Weihnachtsmarkt in Stuttgart Wangen – 30. November 2019

Posted by Klaus on 24th November 2019 in Fotos, Stuttgart Wangen

Am 1. Adventssamstag 30.11.2019 ab 10 Uhr findet der Hobby-Künstler-Weihnachtsmarkt rund um die Begegnungsstätte statt. Vereine und Gruppen bieten selbst hergestellte Dinge und Essbares an. Der Nikolaus beschenkt die Kinder. Nachmittags gibt es ein Kasperle-Theater für die Kinder. In der Begegnungsstätte gibt es Kaffee und Kuchen. Der Jugendmusikzug der Freiwilligen Feuerwehr spielt Weihnachtslieder.
Der Erlös des Marktes kommt sozialen Einrichtungen und Projekten im Stadtteil zugute.

Info
Fotos, Blogarchiv

Siehe auch>>>>> S Wangen – Wiehnachtsmarkt-Erlös für gute Zwecke im Ort

Leserbrief zum Artikel in der Stuttgarter Zeitung Gaskessel, Kraftwerk – Nachnutzer gesucht

Posted by Klaus on 23rd November 2019 in Fotos, In und um Gablenberg herum

Gaskessel in Gaisburg

Leerstände in Stuttgart-Ost
Gaskessel, Kraftwerk – Nachnutzer gesucht
Von Jürgen Brand

Leserbrief von Klaus-Dieter Straub (Ideen zum Gaskessel)

Hallo Herr Brand,
erst jetzt komme ich dazu auf Ihren Artikel „Gaskessel, Kraftwerk – Nachnutzer gesucht“ – vom 9. Oktober in der StZ zu antworten.

Für mich ist der Gaskessel ein imponierendes Technik-Bauwerk, das mit Recht als technisches Denkmal geschützt ist. Mit seinen 102 Metern Höhe setzt er einen unübersehbaren Akzent. Der Gasometer in Oberhausen ist mit 117 Meter Höhe das Wahrzeichen der ganzen Stadt. Dort hat man ihn zur höchsten Ausstellungshalle Europas umgebaut. Ich selbst war von der dortigen Schau und von seiner Aussichtsplattform so beeindruckt, dass ich mir für Stuttgart etwas Vergleichbares wünsche.

Der Stuttgarter Gaskessel bietet eine grandiose Aussicht, die man öffentlich zugänglich machen sollte. Von hier oben kann man Geschichte ablesen: Man sieht die Grabkapelle auf dem Rothenberg, wo einst die Stammburg „Wirtemberg“ stand, man sieht auf die Villa Berg, das Schloss Rosenstein und die benachbarte Wilhelma, die König Wilhelm I. erbauen ließ sowie das Gelände des Cannstatter Volksfestes, das er als landwirtschaftliches Fest initiiert hat. Man hat einen wunderschönen Blick auf die Weinberge, die über Jahrhunderte die Haupteinnahmequelle der Neckar-Anlieger waren. Und man sieht die vielen Industrieanlagen entlang des Neckars, der im 19. und 20. Jahrhunderts zur  Keimzelle der Industrialisierung Württembergs wurde: Zwischen Bad Cannstatt und Untertürkheim verkehrte 1845 die erste württembergische Eisenbahn. In Bad Cannstatt erfand Daimler 1885 seinen legendären ersten Benzin-Motor, den er in eine Kutsche, in ein Motorrad und in ein Boot einbauen ließ. Es hat wohl seine ersten Runden hier auf dem Neckar gedreht.

Auf dem gegenüberliegenden Wasen starteten in den Jahren vor dem ersten Weltkrieg die Stuttgarter Flugpioniere  wie z. B. Ernst Heinkel oder Wolf Hirth.
Entlang des Neckars siedelten sich immer mehr Industrieanlagen an, denn man konnte seine Wasserkraft in mechanische Energie oder in Elektrizität umwandeln. Die Industrie wuchs immer stärker, so dass immer mehr Energie gebraucht wurde: So kamen die Kohlekraftwerke einschließlich der Kokerei mit der „Stadt-Gas“-Gewinnung hinzu und folgerichtig wurde 1928 der erste Gaskessel gebaut.

Was läge also näher, als den Gaskessel zu einem „Technik- und Energie-Museum“ umzugestalten? Man könnte hier exemplarisch zeigen wie der Mensch nach und nach gelernt hat, Naturkraft in Energie umzuwandeln. Wasserkraft,  Elektrizität, Kohle, Stadtgas, Erdgas, Fernwärme… Atomkraft (in Neckarwestheim)… Und man könnte den Zusammenhang mit der Industrialisierung und der heutigen Umweltproblematik aufzeigen.

Es bietet sich zudem noch die Gelegenheit, die zunehmende Verkehrsproblematik aufzuzeigen: Von dort oben wird einem deutlich, wie der Mensch die Landschaft durch Straßen und Flussbegradigungen zerschnitten hat: Die B-14 wälzt sich autobahnmäßig durch die ehemals liebliche Auenlandschaft. Das Neckarbett ist zubetoniert und Natur-beraubt. Der Hafen ist reine Verladestation. Die Anwohner haben keinen Zugang mehr zu ihrem Fluss. Ein Molloch hat sich in die Landschaft gefressen.

Diese unsägliche Verkehrsproblematik macht auch der Erschließung des Gaskessels als Museumsstandort zu schaffen. Er müsste eine attraktive Anbindung erhalten. Es bietet sich an, ihn mit Stuttgarts meistbesuchtem Museum zu verbinden: Das Mercedes-Museum liegt in Sichtweite. Außerdem ist eine Uferpromenade am Wasen-Ufer geplant, auch das Schweine-Museum ist nicht weit weg. Es wäre wünschenswert, den Neckar und die B-10/B-14 von dort aus an mehreren Stellen zu überbrücken. Und es wäre sicher sinnvoll, auch eine Grünbrücke vom Park der Villa Berg über den Raitelsberg bis zum Gaskessel bzw. Neckarufer zu schaffen. Leider hat die Stadt Stuttgart ihre Technischen Werke 1999 an die EnBW verkauft und hat deshalb nicht mehr das Sagen in dem umliegenden Areal. Im Zeitalter der Energiewende wäre jetzt die Chance da, dieses freiwerdende Gelände in eine sehr viel attraktivere Stadtgestaltung mit einzubeziehen, so dass der Slogan „Stadt am Fluss“ tatsächlich zutreffen könnte.
Charmant wäre sicher auch eine Anlegestelle fürs Mercedes-Benz-Museum und Gaskessel-Museum. Es wäre denkbar, als zusätzliche Attraktion sogar einen Pendelverkehr mit alten Auto- bzw. Schiffsmodellen einzurichten.

Wenn Oberhausen, Pforzheim, Berlin-Schöneberg…  es geschafft haben, ihren alten Gaskessel zum Publikums- magneten zu machen, warum sollte das in Stuttgart nicht möglich sein?
Ja natürlich: Da hat man noch ganz andere Baustellen, die Vorrang haben: Die Villa Berg zerfällt, die Oper muss für eine Milliarde saniert werden und Stuttgart 21 läuft seit Jahren schon aus dem Ruder….

Viele Grüße von

Klaus-Dieter Straub

Fotos, Blogarchiv

Hesse-Bahn soll kommen

Info

Treffpunkt: Bahnhof RenningenIm Rahmen der Reaktivierung der Hermann-Hesse-Bahn bestätigen die Projektpartner die Realisierung bis Renningen und verständigen sich in Stufe zwei auf eine S-Bahn-Verlängerung bis Calw. Die Gremien aller beteiligten Partner müssen dem nun gefundenen Kompromiss noch zustimmen.

Die Reaktivierung der Württembergischen Schwarzwaldbahn (Hermann-Hesse-Bahn) ist einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Nach intensiven Verhandlungen im Ministerium für Verkehr unter Leitung des Amtschefs Ministerialdirektor Prof. Uwe Lahl einigten sich Vertreter des Ministeriums, des Verbands Region Stuttgart und der Landkreise Calw und Böblingen sowie der Kommunen Renningen und Weil der Stadt auf eine gemeinsame Marschroute zur künftigen Schienenanbindung der Region Calw. Die anwesenden Repräsentanten, Roland Bernhard (Landrat des Landkreises Böblingen), Helmut Riegger (Landrat des Landkreises Calw), die Bürgermeister Wolfgang Faißt und Thilo Schreiber (Renningen und Weil der Stadt) sowie Dr. Nicola Schelling (Regionaldirektorin des Verbands Region Stuttgart) begrüßten die Einigung. Die Gremien aller beteiligten Partner müssen dem nun gefundenen Kompromiss noch zustimmen.

Möglichkeiten erhöhter Bundesförderungen nutzen

Die Partner haben sich darauf verständigt, nun gemeinsam auch die zweite Stufe eines S-Bahn-gerechten Ausbaus der Strecke bis Calw anzugehen und dafür die Möglichkeiten erhöhter Bundesförderungen für Streckenreaktivierungen und Elektrifizierungen von Bahnstrecken zu nutzen. Die Projektpartner vereinbarten, die verbleibenden Kosten zwischen dem Landkreis Calw und dem Verband Region Stuttgart entsprechend ihres Verantwortungsbereichs aufzuteilen. Das Land sagte zu, spätestens ab der Aufnahme des elektrischen Betriebs auch die Betriebskosten der Strecke nach dem Landesstandard zu fördern: „Damit ist der politische Weg frei – auch für eine Realisierung der S-Bahn nach Calw“, betonte Ministerialdirektor Prof. Uwe Lahl.  Bis zum zweiten Quartal 2020 sollen die Förderbedingungen geklärt werden.

Zuvor wird die Hermann-Hesse-Bahn nun so schnell wie möglich von Calw bis Renningen realisiert. Im Abschnitt zwischen Renningen und Weil der Stadt wird eine noch in Planung befindliche und in den Hauptverkehrszeiten verkehrende Express-S-Bahn den Vorrang erhalten. In allen übrigen Zeiten steuert die Hermann-Hesse-Bahn Renningen an. Der Renninger Bürgermeister Faißt sagt zu, unter diesen Prämissen nach Zustimmung des Gemeinderats die Klage gegen die Planfeststellung des Umbaus des Renninger Bahnhofs zurückzuziehen. Das Ministerium für Verkehr und der Zweckverband sagen zu, Gespräche zu führen, um die Züge der Hermann-Hesse-Bahn mit emissionsfreien Antrieben auszustatten.

Chance für emissionsfreie Antriebe

Ministerialdirektor Lahl begrüßte die Einigung: „Unser Werben für eine gute Lösung für diese wichtige Reaktivierung einer historischen Bahnstrecke trägt nun Früchte. Mein Dank geht an den Verband Region Stuttgart, die Landkreise Böblingen und Calw und die Stadt Renningen, die für diesen Kompromiss wichtige Schritte aufeinander zugegangen sind. Wenn alle beteiligten Gremien diesem Vorschlag zustimmen, wird die facettenreiche Historie der neuen Hermann-Hesse-Bahn am Ende eine Erfolgsstory werden.“

Eine besondere Chance bietet die Hermann-Hesse-Bahn für den Einsatz emissionsfreier Antriebe. Ministerialdirektor Lahl unterstrich: „Wenn die Beschlüsse gefasst sind, werden wir uns umschauen, welche Techniken für die Hermann-Hesse-Bahn in Frage kommen. Es gibt vielversprechende Neuentwicklungen wie Wasserstoffzüge oder batterieelektrische Züge, deren möglicher Einsatz geprüft werden soll. Der Klimaschutz und die Luftreinhaltung können gleichermaßen von solchen innovativen Konzepten profitieren.“

Fotos, Blogarchiv

Stuttgart – Großeinsatz der Polizei

Posted by Klaus on 26th Oktober 2019 in Fotos, Stuttgart

Polizeibericht 26.10.

Die Stuttgarter Polizei war am Samstagnachmittag (26.10.2019) mit einem Großaufgebot in der Innenstadt im Einsatz. Mehrere Hundert Beamte aus dem ganzen Land, darunter auch eine Einheit aus Niedersachsen waren in der Innenstadt präsent, da im Vorfeld Auseinandersetzungen nicht ausgeschlossen werden konnten. Auch ein Polizeihubschrauber schwebte zeitweise über der Stadt. Eine Versammlungsanmelderin hatte für den Nachmittag eine Versammlung mit anschließendem Aufzug unter dem Motto „Solidarität mit Rojava“ angemeldet. Bis gegen 15.30 Uhr versammelten sich mehrere Hundert Teilnehmer im Bereich der Lautenschlagerstraße und zogen nach einer Auftakt- kundgebung gegen 15.50 Uhr über den Gebhard-Müller-Platz zur Kernerstraße. Von dort gingen sie nach einer Zwischenkundgebung weiter über die Olgastraße zum Wilhelmsplatz Mitte. Im Vorfeld der Kundgebung kontrollierten die Einsatzkräfte mehr als Hundert Personen und beschlagnahmten unter anderem Sturmhauben und ein Klappmesser. Die Beamten sprachen aufgrund dessen Platzverweise für den Bereich der Innenstadt aus. Derzeit findet auf dem Wilhelmsplatz die Abschlusskundgebung statt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt gab es keine nennenswerten Zwischenfälle. (Stand 17.30 Uhr)

Fotos, Sabine und Heike