Archive for the ‘Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB’ Category

Land fördert rund 100 emissionsarme Busse

Presseinfo, Ministerium für Verkehr

Das Verkehrsministerium fördert rund 100 emissionsarme Busse in Städten und Gemeinden mit Überschreitungen der Stickstoff- dioxidgrenzwerte. Das Förderbudget wurde wegen starker Nachfrage auf 4,5 Millionen Euro erhöht.

„Baden-Württemberg arbeitet mit Nachdruck an der Verkehrswende. Hierzu gehört ein qualitativ hochwertiger und sauberer ÖPNV“, so Verkehrsminister Winfried Hermann. „Gerade in Gebieten mit Luftqualitätsproblemen war die Bereitschaft die Busflotte zu erneuern sehr stark. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu sauberer Luft.“ Bis Ende September sind insgesamt 96 förderfähige Anträge für neue Busse im Verkehrsministerium eingegangen.

Sondermittel für die Luftreinhaltung

Der Landtag hatte im vergangenen Jahr Sondermittel für die Luftreinhaltung bereitgestellt. So konnten Verkehrsunternehmen im September 2018 Anträge für eine Sonderförderung Busse stellen. Allein die SSB in Stuttgart beantragte die Förderung für 30 Busse und Reutlinger Busunternehmen wollen 19 neue Busse bestellen. „Wir möchten jedem Busunternehmen, der durch Gebiete mit Grenzwertüberschreitung fährt und einen förderfähigen Antrag gestellt hat, die Möglichkeit geben, die Emissionen seiner Busflotte zu reduzieren“, so Minister Hermann weiter. Daher wurde die Förderung für emissionsarme Busse in Städten und Gemeinden mit Überschreitungen der Stickstoffdioxidgrenzwerte von zwei Millionen auf 4,5 Millionen Euro erhöht. Die entsprechenden Förderbescheide werden in den kommenden Tagen an die Antragsteller übermittelt.

Busunternehmen mussten für die Förderung nachweisen, dass sie mit ihren Fahrzeugen an mindestens 250 Tagen im Jahr in Gemeinden mit Überschreitungen der Stickstoffdioxidgrenzwerte (NO2) unterwegs sind. Förderanträge kamen von Verkehrsunternehmen, die unter anderem in die Städte Stuttgart, Reutlingen, Backnang, Ludwigsburg, Ravensburg, Esslingen, Mannheim, Leonberg und Schwäbisch Gmünd einfahren.

Sonderförderung Busse

Aus den Landesmitteln für Luftreinhaltung wird eine Sonderförderung Busse Luftreinhaltung finanziert, die Verkehrsunternehmen bei der Ersatzbeschaffung von neuen EURO VI Dieselbussen fördert. Die Verkehrsunternehmen müssen nachweisen, dass sie an 250 Tagen im Jahr mit dem geförderten Bus durch Städte und Gemeinden mit Grenzwertüberschreitung des Jahresmittelwertes von 40 µg/m³ Stickstoffdioxid (NO2) fahren. Durch die Sonderförderung zur Ersatzbeschaffung von emissionsarmen EURO VI-Dieselbussen in Städten mit hoher Luftschadstoffbelastung leistet das Verkehrsministerium einen erheblichen Beitrag zur Modernisierung der Busflotte und zur Luftreinhaltung in den Städten.

Förderfähig bei der Sonderförderung Busse ist die Ersatzbeschaffung von alten Dieselbussen durch neue emissionsärmere EURO IV-Dieselbusse. Ziel ist es, Dieselbusse mit älteren Euronormen mit deutlich höhere Emissionen durch moderne emissionsarme EURO VI-Fahrzeuge zu ersetzen und dies insbesondere in Gemeinden mit Grenzwertüberschreitung bei Stickstoffdioxid (NO2).

Foto, Blogarchiv Klaus

SSB – Neue Buchreihe startet – Schienen durch die Stadt

Posted by Klaus on 7th November 2018 in Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB

Pressemeldung der SSB

Gründer, Direktor, Vorstand: Die Persönlichkeiten hinter der Firma –

Eine neue Buchreihe der SSB

Fahrzeuge, Linien, Technik – das sind grundsätzliche Themen, wenn es um die Literatur über Straßenbahnen geht. Doch Menschen, Persönlichkeiten, müssen das oder die Straßenbahnunternehmen leiten. Um diese Gründer, Direktoren oder Vorstände und ihr Wirken beim Nahverkehr in Stuttgart geht es in der neuen Buchreihe, welche die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) jetzt vorgestellt hat. Für viele der Dargestellten wurde ihre Tätigkeit zur Berufung und Lebensaufgabe. Deshalb heißt der Titel der Buchreihe nicht ohne Hintersinn: Lebens-Bahnen. Der erste Band widmet sich dem Zeitraum von 1868 bis um 1900. Damals war die Erschließung des Stuttgarter Zentrums mit dem neuen Verkehrsmittel Straßenbahn die Pioniertat. ‚Schienen durch die Stadt‘ lautet deshalb der Untertitel von Band 1.

Erfahrung und Erfolg, Stetigkeit und Scheitern, Triumph und Tragik eint die Vita dieser „Manager“ der Gründerzeit. Freunde biografischer Lektüre können daran ebenso gefallen finden wie Stuttgart-Liebhaber, Interessenten der Wirtschaftsgeschichte wie Nahverkehrsenthusiasten und Technikspezialisten. Denn auch die technische und betriebliche Entwicklung, welche Stuttgarts Pferdebahn in ihren ersten beiden Dekaden wohl oder übel mitmachte – ein langwieriger Lernprozess für Betreiber, Stadtverwaltung, Publikum und Passanten – erschließt sich in plastischen Details.

Wie baut man eine Pferdestraßenbahn, wenn es noch fast nirgends eine gibt? Vor dieser Frage stand in Stuttgart vor über 150 Jahren Georg Schöttle, ein solider schwäbischer Bauunternehmer. Im Jahr 1868 hatte er es geschafft, seine Stuttgarter Pferdeeisenbahn – die Urahnin der heutigen SSB – zuckelte erstmals durch die Schwabenmetropole. Der vielbeschäftigte Schöttle war zwar Gründer, aber nicht Geschäftsführer, dafür brauchte er Fachleute – und auch die zu bekommen war nicht einfach. Dann war da als weitere Gründerfigur Emil Kessler junior, Chef des führenden Herstellers im Fahrzeugbau in Württemberg, der Maschinenfabrik Esslingen. Kessler lieferte nicht nur die Wagen für die Pferdebahn, er schuf auf eigene Rechnung, ganz unabhängig davon, die Stuttgarter Zahnradbahn und ihre Fortsetzung nach Hohenheim. Aus alledem entwickelte sich über Jahrzehnte das Streckennetz der SSB.

Die Verfasserin der neuen Buchreihe, Claudia Lorenz, wandelt schon länger auf den Spuren, die anderthalb Jahrhunderte Nahverkehr in Stuttgart hinterlassen haben: Bereits seit Frühjahr 2018 bietet sie Publikumsführungen zu ehemaligen Linienverläufen und Örtlichkeiten der SSB in Stuttgart an. Darüber hat sie das kleine Buch „Sechs historische SSB-Spaziergänge“ verfasst. Lorenz, gelernte Ingenieurin der Agrarwirtschaft, ist im kulturellen Sektor vielseitig tätig, vom Kulturmanagement über Vorträge bis zu literarischen Arbeiten. Schon seit 25 Jahren erkundet sie Stuttgart und seine Umgebung gerne mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit der Entstehungsgeschichte der Stuttgarter Pferdebahn ist sie nun bis zum letzten Schienennagel so vertraut, dass sie als Fachfrau – und als einzige lebende Person, die sich genau genug auskennt – heute den Bau einer solchen Bahn wohl selbst anleiten könnte.

Die von der SSB herausgegebene Neuerscheinung ist nicht nur ein passender abschließender Beitrag zum Jubiläumsjahr 150 Jahre öffentlicher Nahverkehr in Stuttgart. Die Buchreihe spannt auch den Bogen über das Feierjahr hinaus – denn die Verkehrsgeschichte geht weiter.

_________________

Claudia Lorenz: Lebens-Bahnen.
Persönlichkeiten aus Stuttgarts Nahverkehr.
Band 1: Schienen durch die Stadt.
Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB), Stuttgart 2018.
120 Seiten broschiert, Format 27 x 19 cm. Ca. 75 Abbildungen.
ISBN 978-3-9811082-7-9                                                      15,80 Euro.
Erhältlich: Straßenbahnmuseum Stuttgart oder Buchhandel.
Versand über www.ssb-ag.de/Shop

Der Nikolaus bei der Oldtimer-Straßenbahn 2.12.2018

shb-ev.net//fileadmin/pdf/Flyer_Nikolaus18.pdf

Der komplette Fahrplan der Oldtimerlinie 23

Klicken Sie [hier] um den kompletten Fahrplan der Oldtimerlinie 23 zu öffnen. Darauf sind alle Haltestellen aufgeführt.

Foto, Blogarchiv Steffen

BAUS Pressemitteilung zur Hermann-Hesse-Bahn

Bürgeraktion bedauert Unterschriftenaktion der Hesse-Bahn Gegner
Knupfer:  S-Bahn ist keine Alternative!
„Verbiesterte Gegner nehmen Fakten nicht zur Kenntnis“

In einer Pressemitteilung warnt die Bürgeraktion unsere Schwarzwald- bahn vor der jetzt in Weil der Stadt und Renningen anlaufenden Unter- schriftenaktion gegen die Herrmann-Hesse Bahn von Calw nach Renningen. Für deren Sprecher Hans-Joachim Knupfer ist die S-Bahn keine Alternative. Die „verbiesterten Gegner“ nehmen schlicht einige Fakten nicht zur Kenntnis. So ist das ständig widerholte Argument der Gegner, der Betrieb der Hesse-Bahn würde die S-Bahn behindern, längst durch zahlreiche Untersuchungen und der Vereinbarung über den Vorrang der S-Bahn widerlegt.   Für die Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn ist dagegen klar: Die Hermann-Hesse-Bahn kommt wie projektiert bis Renningen. Eine Verlängerung der S-Bahn bis Calw wäre hingegen sogar schädlich. Und die Ausbaustufe zwei heiße Metropolexpress.

„Es gibt eine klare Beschlusslage – und nur diese“, betont Hans-Joachim Knupfer, Sprecher der Bürgeraktion: „Alle Kommunen im Kreis Calw haben längst für die Hermann-Hesse-Bahn von Calw bis Renningen abgestimmt und sie bezahlen sie auch.“ Die S-Bahn Verlängerung hat niemanden, der sie bezahlt. Die Überlegung einer etwaigen Verlängerung der bestehenden S-Bahn bis Calw habe sich schon 2010 als unpraktikabel herausgestellt. „Eine S-Bahn ist das falsche Verkehrsmittel für einen Regionalverkehr nach Calw“, ist die Bürgeraktion überzeugt. „Zu langsam, keine Toilette, unkomfortabel – Fachleute kommen daher für eine solche Relation nicht auf die S-Bahn.“ Da der Kreistag Böblingen den Beschluss über die Beteiligung am Zweckverband Hermann-Hesse-Bahn immer weiter hinausschiebt wie Knupfer bedauert, habe er aber bislang damit auch die Möglichkeit einer direkten Beteiligung am Projekt aus der Hand gegeben. Wer jetzt im Kreis Böblingen die Diskussion erneut anfachen wolle, komme viel zu spät: „Wie die alte Fasnet“.

„Noch längere S-Bahn-Strecke schädlich für Pendler“

Die Unpünktlichkeit im gesamten S-Bahn-Netz steige bei einer langen eingleisigen Strecke, die am Stück befahren werde, stark an. „Wer für eine noch längere Strecke der ‚S-Bahn‘ wirbt, tut etwas Schädliches und bringt die Pendler entlang der ganzen Strecke gegen sich auf“, so Knupfer: „Genau deshalb wird ja das geteilte Konzept mit der Hermann-Hesse-Bahn bis Renningen verwirklicht, das ist viel flexibler.“ Für die neuen Batteriezüge sei gerade die Fahrt bis Renningen entscheidend. Diese könnten ihren Akku unter der Oberleitung von Renningen bis Weil der Stadt aufladen und damit abgasfrei und leise nach Calw und zurückfahren.

Statt der längst abgehakten S-Bahn-Thematik heiße die Perspektive für eine spätere Ausbaustufe der Calwer Bahn ‚Metropolexpress‘. Dieser halte weniger oft als eine S-Bahn, sei schneller und fahre in Stuttgart bis zum Hauptbahnhof und weiter: „So eine attraktive Verbindung ist auch im Interesse der Pendler zu Bosch nach Renningen“, ergänzt Erwin Eisenhardt von der Renninger Bürgeraktion: „Man muss heute viel weiter denken, was einmal nach der erfolgreichen Hermann-Hesse-Bahn kommen könnte.“ Zudem unterstreiche sogar der Verband Region Stuttgart den aktuellen Einstieg mit der Hermann-Hesse-Bahn bis Renningen: „Der Verband stellt selbst dar, dass eine S-Bahn nach Calw keine Priorität hat und allenfalls ‚später‘ daran gedacht werden könnte.“ Somit erübrige sich der Renninger Disput. Dankbar ist Eisenhardt dem Renninger Bürgermeister Wolfgang Faißt: „Er hat klar zum Ausdruck gebracht, es gilt die Hermann-Hesse-Bahn zu verhindern. Die Hessebahn-Gegner, verhindern damit ein umweltfreundliches Verkehrsmittel und die Luftentlastung im Landkreis Böblingen.“ Eisenhardt unterstreicht: „Für später ist der Metropolexpress die beste Lösung – jetzt kommt erst mal die Hermann-Hesse-Bahn als erster Schritt.“

Mit freundlichen Grüßen

Erwin Eisenhardt

Weitere Infos: unsere-schwarzwaldbahn
Unsere Beiträge hierzu: Schwarzwaldbahn und Hesse-Bahn

Logo, Logo, B.A.U.S.
Foto, Klaus

Veranstaltungen der Verkehrsfreunde Stuttgart 2019

Termine 2019 (Stand: 24.10.2018)
Entwurf

19.01.2019 (Un-)Vergessene Bahnen – Schienenverkehr dokumentiert mit Aufnahmen aus verschiedenen Archiven, Teil 3 – zusammengestellt von Bernd Katz und Jörg Zimmer, Referent: Jörg Zimmer

16.02.2019 Jahresrückblick 2018 – zusammengestellt von Bernd Katz, Referent: Dr. Peter Hartmann – im SSB-Veranstaltungszentrum Waldaupark, Friedrich-Strobel-Weg 4 – 6, 70597 Stuttgart

16.03.2019 Regionalstadtbahn Neckar-Alb – Vortrag von Bernd Strobel

1. Quartal Mitgliederhauptversammlung, sofern die Änderung des Geschäftsjahres beim Registergericht rechtzeitig vollzogen wurde!

06.04.2019 Besuch bei der Straßenbahn Ulm – Organisation und Reiseleitung: Gerhard Schnaitmann

18.05.2019 Saalveranstaltung, ggf.: Sonderfahrt auf der Schwäbischen Waldbahn mit V 100 und GmP

28.06 bis Mehrtages-Studienfahrt – Schmalspurig und normalspurig durch Nieder- und Oberösterreich

06.07.2019 – Organisation und Reiseleitung: Roland Braun „Mehrtagesfahrten“

20.07.2019 Saalveranstaltung

24.08.2019 Ferienprogramm

14.09.2019 Veranstaltung

12.10.2019 Veranstaltung

09.11.2019 Saalveranstaltung

08.12.2019 Saalveranstaltung

Weitere Themen

Archivierungswürdige Unterlagen zum Thema Schienenverkehr in der Region Stuttgart: Vorstellung verschiedener Archive und ihrer Institutionen – Moderation: Jürgen Ranger

Programmvorschau auf die Mehrtagesfahrt 2020 in die Slowakei – Bildervortrag von Roland Braun

Fahrzeugvielfalt bei Straßenbahn- und Stadtbahnbetrieben in Deutschland und den Nachbarländern – Bildervortrag von Rüdiger Frey

Foto, Blogarchiv Sabine

Spatenstich für das Bahnbetriebswerk von Abellio in Pforzheim

Posted by Klaus on 31st Oktober 2018 in Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB

Pressemitteilung

Spatenstich Bahnbetriebwerk Abellio Pforzheim (Bild: © Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg)

Bild: © Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

Rund 50 Mitarbeiter warten künftig in Pforzheim die 52 Talent-Elektrotriebzüge der Abellio-Fahrzeugflotte für das Stuttgarter Netz. Dafür errichtet Abellio Rail Baden-Württemberg ein eigenes Bahnbetriebswerk. Für den Bau der modernen und umweltfreundlichen Werkstattanlage fiel jetzt der Startschuss.

Abellio Rail Baden-Württemberg errichtet ein eigenes Bahnbetriebswerk in Pforzheim zur Wartung und Instandhaltung seiner Fahrzeugflotte für das Stuttgarter Netz, die aus 52 Talent-Elektrotriebzügen von Bombardier besteht. Mit dem feierlichen Spatenstich durch Abellio-Geschäftsführer Dr. Roman Müller, Landesverkehrsminister Winfried Hermann sowie Pforzheims Ersten Bürgermeister Dirk Büscher, gab Abellio am 30. Oktober 2018 den offiziellen Startschuss für den Bau der modernen und umweltfreundlichen Werkstattanlage.

„Mein spezieller Dank geht heute an Verkehrsminister Hermann, das Regierungspräsidium Karlsruhe, die Stadt Pforzheim mit Bürgermeister Büscher und alle weiteren Institutionen, die uns so tatkräftig im Planfeststellungsverfahren unterstützt haben.
Mein besonderer Dank geht natürlich auch an meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die unser millionenschweres Bauprojekt und die Mobilisierung unseres Streckennetzes so zielstrebig vorantreiben“, sagte Dr. Roman Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung von Abellio Rail Baden-Württemberg in Pforzheim.

Abellio bedient das Stuttgarter Netz ab Juni 2019

Die Errichtung eines eigenen Bahnbetriebswerkes ist ein wichtiger Schritt für Abellio auf dem Weg zur Betriebsaufnahme in Baden-Württemberg. Die Werkstattanlage auf dem neuesten Stand der Technik wird das „Herzstück“ des Stuttgarter Netzes/Neckartal, das ab Juni 2019 von Abellio befahren wird.

„Mit dem Bau des Betriebswerks in Pforzheim schafft Abellio eine wichtige Einrichtung zur Pflege, Kontrolle und Instandhaltung der neuen Nahverkehrszüge. Es ist toll, dass hier neue Arbeitsplätze geschaffen werden, die wiederum einen wichtigen Beitrag für einen reibungslosen Ablauf im Nahverkehr leisten werden“, so Verkehrsminister Winfried Hermann beim feierlichen Spatenstich.

Rund 50 Mechatroniker und Elektroniker wird Abellio in Pforzheim für die Wartung und Instandhaltung seiner Fahrzeugflotte einstellen, und zum Teil auch selbst qualifizieren. Darüber hinaus investiert das Eisenbahnverkehrsunternehmen einen zweistelligen Millionenbetrag in das Werkstattprojekt, die vor allem der regionalen Wirtschaft zu Gute kommen. Den Werkstattbau realisiert die Peter Gross Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG aus Stuttgart. Die Fertigstellung des Bahnbetriebswerkes bis zum Sommer 2019 ist ein anspruchsvolles Projekt. Daher ist Abellio froh, mit dem Unternehmen „Peter Gross“ für den Werkstattbau ein regionales Unternehmen mit einer weitreichenden Expertise in der Durchführung von Großbauprojekten an Bord zu haben.

Auf einem 20 Hektar großen Bahnbetriebsgelände unweit des Pforzheimer Hauptbahnhofes errichtet Abellio eine dreigleisige Werkstatthalle mit Hebevorrichtungen für Triebzüge, Messgleis sowie Dacharbeitsstand. Hier können bis zu drei komplette Züge gleichzeitig gewartet werden. In einem angrenzenden Gebäude werden zudem Büro- und Sozialräume für das Werkstattpersonal eingerichtet und zusätzliche Lagerflächen untergebracht. Bis mindestens 2032 wird Abellio den Werkstattkomplex betreiben und damit an die lange Eisenbahntradition in Pforzheim anknüpfen.

„Wir freuen uns, dass sich Abellio für den Standort Pforzheim entschieden hat. Wir haben in einer sehr konstruktiven Zusammenarbeit mit allen Partnern die Weichen für die Errichtung der Werkstatt in Pforzheim stellen können“, so Pforzheims Erster Bürgermeister Dirk Büscher.

Quelle: Abellio Rail Baden-Württemberg GmbH

Der Busbetrieb der Linie 64 zur Waldebene und Buchwald wird ab Dezember eingestellt

Der SSB sind es zu wenige Fahr- gäste (Unrentabel) Klaus

Bald kein Bus mehr zur Waldebene – Pilotprojekt läuft im Dezember aus – Trotz Protesten des Bezirksbeirats wird es nicht verlängert

Beitrag und Foto von Sebastian Steegmüller

Weitere Berichte zu diesem Thema: Buslinie 64

Buslinien 45 und 56 – Bad Cannstatt: Sperrung der Mercedesstraße 2.11.2018

Info der SSB

Am Freitag, 2. November 2018 von etwa 17:00 Uhr bis etwa 23:00 Uhr, wird anlässlich des Fußballspiels die Mercedesstraße gesperrt.

Linie 45:

  • Die Haltestellen Mercedes-Benz Welt und Fritz-Walter-Weg werden zur Haltestelle NeckarPark (Stadion) verlegt.
  • Zusätzlich endet die Linie 45 vor und nach der Veranstaltung von 18:30 Uhr bis 20:15 Uhr und ab 21:45 Uhr bis 22:45 Uhr vom Buchwald kommend an der Haltestelle Schlachthof. Die Haltestellen NeckarPark (Stadion), Elwertstraße, Veielbrunnenweg und Bad Cannstatt Bf entfallen in diesem Zeitraum.

Linie 56:

  • Die Haltestellen Mercedes-Benz Welt und Fritz-Walter-Weg werden zur Haltestelle NeckarPark (Stadion) verlegt.
  • Vor dem Spiel, von 18:30 Uhr bis 20:15 Uhr, endet die Linie 56 an der Haltestelle Bad Cannstatt Bahnhof Richtung Mercedes-Benz-Welt.
  • Nach dem Spiel, von 21:45 Uhr bis 22:45 Uhr, endet die Linie 56 an der Haltestelle Wilhelmsplatz Bad Cannstatt am Haltepunkt der Linie X1.

Die nächsten Veranstaltungen der Verkehrsfreunde Stuttgart

10.11.2018 Mitgliederhauptversammlung

Saal der AV Alania, Wächterstr. 11, Stuttgart-Mitte,
SSB-Haltestelle Dobelstraße (Linien U5, U6, U7, U12)
Beginn: 16.00 Uhr, Saalöffnung 15.30 Uhr (nach 16.00 Uhr bitte klingeln)

Die jährlich im November stattfindende Hauptversammlung ist für alle Mitglieder unserer Vereinigung die Gelegenheit, sich über die Arbeit des Vorstands im abgelaufenen Vereinsjahr und die Pläne im nächsten Jahr zu informieren und Fragen und Wünsche mit den Vorstandsmitgliedern zu besprechen. Die Schatzmeisterin berichtet über die Entwicklung unserer Vereinsfinanzen, und darauf aufbauend wird der zukünftige Jahresbeitrag beschlossen.

Eine Besonderheit dieses Jahres ist die Wahl eines neuen Vorsitzenden nach dem bereits im Vorjahr angekündigten Rücktritt von Peter Hartmann.

Daneben steht auf der Tagesordnung dieser MHV die Verabschiedung einer überarbeiteten Satzung, die sowohl der angestrebten Identität von Vereins- und Kalenderjahr wie auch neuen Datenschutzvorschriften Rechnung trägt.
Traditionsgemäß geben unsere zuständigen Vorstandsmitglieder im Anschluss an die satzungsgemäß vorgeschriebene Tagesordnung einen Ausblick auf geplante Tagesfahrten und die mehrtägige Studienfahrt des Jahres 2019 – ein Punkt, der erfahrungsgemäß besonderes Interesse findet.

07.12.2018 Pfullendorfer Bahnreaktivierung: kostengünstiger Bahnbetrieb unter kommunaler
Regie – Vortrag von Frank von Meißner

Frank von Meißner, der uns im Oktober 2017 die Bereisung der Ludwigsburger Industriebahn ermöglicht hat, berichtet als Insider über den Stand der Dinge bei der Wiederinbetriebnahme der Strecke Altshausen – Pfullendorf. Die Verkehrsfreunde haben diese auf einer von Gerhard Schnaitmann organisierten Exkursion im Jahre 2013 befahren. In der Zwischenzeit hat der Landkreis Sigmaringen die 1967 stillgelegte Strecke erworben und arbeitet an der Wiederaufnahme des Planverkehrs.

Witere Infos unter Verkehrsfreunde Stuttgart und shb-ev.net/web/

Und noch ein Veranstaltungshinweis (Flyer Straßenbahnmuseum Stuttgart)

 

 

Unser Flecki auf dem Weg nach Cannstatt – X1

Posted by Klaus on 28th Oktober 2018 in Fotos, Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB

Fotos, Gerd Köhler

Siehe auch: stuttgarter-zeitung.de/schnellbuslinie-x1-in-stuttgart-im-praxistest-nicht-schneller-aber-bequemer