Archive for the ‘Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB’ Category

Gleisarbeiten an der Ruhbank: Sperrung und Umleitung

Info von Wilih

Die SSB erneuert die Stadtbahn- gleise an der Ruhbank. Es kommt an zwei Wochenenden zu Ein- schränkungen.

An der Kirchheimer Straße auf Höhe der Stadtbahnhaltestelle Ruhbank erneuert die SSB die Stadtbahngleise einschließlich der Weiche in der Überfahrt. Das Tiefbauamt erneuert zudem den Belag auf der Kirchheimer Straße vor der Zufahrt zur Mittleren Filderstraße auf rund 300 Meter Länge und saniert mehrere Schächte.

Dadurch kommt es an zwei Wochenenden für den Individualverkehr zu Einschränkungen: vom 5. Juni, 20 Uhr, bis 8. Juni, 5 Uhr, und vom 10. Juni, 20 Uhr, bis 15. Juni, 5 Uhr. Die Kirchheimer Straße ist in dieser Zeit jeweils für den Individualverkehr in beiden Fahrtrichtungen gesperrt, eine großräumige Umleitung ist ausgeschildert.

Die Stadtbahnen fahren trotz der Arbeiten regulär, eine Ersatzhaltestelle für die Linie 70 Richtung Plieningen wird eingerichtet und ausgeschildert. Die Nachtbuslinie N7 wird, so denn der Nachtverkehr dann wiederaufgenommen worden sein sollte, Richtung Heumaden umgeleitet. Die Nachtbushaltestelle Ruhbank wird an die Mittlere Filderstraße verlegt, die Haltestelle Silberwald entfällt, die Haltestellen Sillenbuch, Spaichinger Straße, Augustinum und Bieler Weg werden verlegt.

Quelle: SSB

Vom 21. bis 24. Mai in Bad Cannstatt: Stadtbahnlinien U1 und U2 unterbrochen

Pressemeldung der SSB

Von Donnerstagmorgen, 21. Mai, bis Sonntagabend, 24. Mai, wird die Stadtbahnstrecke zwischen Bad Cannstatt Wilhelmsplatz und Mineralbäder wegen Gleisbauarbeiten unterbrochen. Ersatzweise fahren Busse. Die Linie U1 wird in zwei Äste aufgeteilt: Fellbach – Wilhelmsplatz und Mineralbäder – Vaihingen. Auch die Linie U2 fährt zweigeteilt: Neugereut – Wilhelmsplatz und Mineralbäder – Botnang. Die Linien U16 und U19 sowie die Museumslinie 23 entfallen. Die Ersatzbusse fahren als Ringlinie zwischen Bad Cannstatt Wilhelmsplatz und Stöckach. Sie halten unterwegs auf Höhe der Metzstraße. Die Instandhaltungsarbeiten am Gleis finden auch in den zwei nachfolgenden Wochen bei Tag und bei Nacht statt.

Durch die Nutzung des Schienenersatzverkehrs verlängern sich die Reisezeiten in allen Relationen. Fahrgäste sollten dies bei ihren Fahrten berücksichtigen und mehr Zeit einplanen.

Fahrplantabellen bzw. tagesaktuelle Reiseverbindungen sind unter www.ssb-ag.de und www.vvs.de abrufbar. Eine Fahrradmitnahme in den Ersatzbussen ist nicht möglich.

Foto, Klaus

Mercedes-Benz liefert nachrüstbare Fahrerschutztüren für den Stadtbus Citaro

Presseinfo

  • Professionelle Citaro Fahrerschutztür mit Trennscheibe aus Sicherheitsglas
  • Hochwertige Nachrüstlösung aus Polycarbonat in der Entwicklung

Stuttgart – Fahrer von Stadtbussen gehören gerade in Zeiten der COVID-19-Pandemie zu den systemrelevanten Arbeitskräften: Ohne ihren Einsatz ist der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) nicht denkbar. Gleichzeitig sind sie durch den Kontakt mit zahlreichen Menschen einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt. Um Busfahrer vor Ansteckungen zu bewahren, bietet Mercedes-Benz jetzt für seinen Stadtbus Citaro eine professionelle Nachrüstung durch Fahrerschutztüren mit Trennscheibe an.

Professionelle Fahrerschutztür mit Trennscheibe aus Sicherheitsglas

Seit 27. April sind Fahrgäste des ÖPNV in Deutschland zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes verpflichtet. Dies ist gleichzeitig ein erster offizieller Schutz auch von Busfahrern. Flatterbänder als Absperrung des Fahrerbereichs, geschlossene vordere Einstiegstüren, improvisierte Trennscheiben – Verkehrsunternehmen haben nach Ausbruch der Corona-Pandemie schnell reagiert um ihre Busfahrer vor Infektionen zu schützen. Dies aber sind keine Dauerlösungen.

Foto, Daimler

Daher bietet Mercedes-Benz für seinen Stadtbus Citaro jetzt dauerhafte und professionelle Fahrerschutztüren mit vollflächiger Trennscheibe als Nachrüstlösung an. Die Trennscheibe aus klarem Einscheiben-Sicherheitsglas ist 780 mm breit und knapp 1400 Millimeter hoch und deckt den Bereich zur Fahrerkabine ab. Sie ist sowohl in einer geschlossenen Ausführung als auch mit Teilöffnungen für den Fahrscheinverkauf lieferbar.

Mercedes-Benz bietet die Nachrüstlösung zur Fahrerschutztür für die aktuelle, im Jahr 2011 vorgestellte Baureihe des Citaro an. Sie ist als Stadt- und Überlandbus sowie Großraumbus CapaCity in mehreren zehntausend Exemplaren in Europa und drüber hinaus im Einsatz.

Die Trennscheibe ist für unterschiedliche Kabinentüren in hoher und niedriger Ausführung sowie mit integrierter Zahlkasse verfügbar. Besonders einfach gestaltet sich ein Tausch für Fahrzeuge, bei denen bereits eine Fahrerschutztür mit Trennscheibe über die halbe Türbreite vorhanden ist.

Die Fahrerschutztür gewährleistet einen uneingeschränkten Blick durch die Windschutzscheibe auf die Außenspiegel sowie auf den Innenspiegel. Sie ist homologiert und verfügt über eine Bauartgenehmigung nach der Vorschrift ECE R43.

Hochwertige Nachrüstlösung aus Polycarbonat in der Entwicklung

Die aktuell verfügbare Nachrüstlösung basiert auf dem Serienbaukasten des Citaro. Darüber hinaus entwickelt Mercedes-Benz zusätzlich eine Nachrüstlösung einer Trennscheibe aus Polycarbonat anstelle von Sicherheitsglas. Sie wird aufgrund des einfacheren Herstellungsverfahrens auch für frühere Baumuster des Citaro verfügbar sein.

Polycarbonat wird als hochwertiges Kunststoffmaterial unter anderem für Brillen, Verglasungen an Gebäuden und Flugzeugen sowie für Streuscheiben von Fahrzeugscheinwerfern eingesetzt. Auch diese professionelle Trennscheibe für Fahrerschutztüren wird sämtliche gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Zurzeit laufen vielversprechende Tests und Vorbereitungen. Voraussichtlich kann Mercedes-Benz diese Trennscheibe den Verkehrsunternehmen zum Schutz ihrer Busfahrer vor Infektionen daher ebenfalls in Kürze zur Verfügung stellen.

SSB fährt ab dem 4. Mai wieder wie gewohnt

Info der SSB 30.04.2020

Mit dem Betriebsbeginn am 4. Mai 2020 kehrt die SSB wieder zu ihrem gewohnten Fahrplanangebot zurück.

Einige Ausnahmen bleiben allerdings vorerst: Die Nachtbusse fahren nach wie vor nicht, und der Radtourer nimmt zwar ab dem ersten Mai seinen Dienst entlang der Route der Linien 92 auf, allerdings als normaler Bus ohne Fahrradanhänger.

Der Fahrplan entspricht künftig wieder den an den Haltestellen für montags bis freitags, samstags und sonntags ausgehängten Fahrplänen. Fahrgäste können sich auch weiterhin in den elektronischen Fahrplanauskünften und in den Apps von SSB und VVS informieren.

Seit dem 27. April 2020 gilt aufgrund einer Verordnung der Landesregierung von Baden-Württemberg in allen unterirdischen und oberirdischen Haltestellen im Netz der SSB und in allen Fahrzeugen der SSB die Pflicht, einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Foto, Sabine

Schrittweise zurück zu einem anderen Normalbetrieb im Nahverkehr

INFO

Das Angebot von Bahnen und Bussen in Baden-Württemberg soll in den kommenden Wochen nach und nach gesteigert werden. Land, Kommunal- verbände, Verkehrsverbände und Fahrgastbeirat haben sich auf ein entsprechendes Konzept geeinigt.

Schrittweise zurück zu einem anderen Normalbetrieb: Nach dieser Prämisse soll in den kommenden Wochen das Angebot von Bahnen und Bussen in Baden-Württemberg nach und nach gesteigert werden. Hintergrund ist die gestaffelte Wiederaufnahme des Unterrichts in den Schulen. Über das Konzept für ein Hochfahren des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV), das Zusammenspiel mit dem Schulbetrieb sowie die nötigen Hygienebedingungen haben sich Vertreter des Verkehrsministeriums, des Kultus- und Sozialministeriums, des Landkreistags, des Städtetags sowie des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), des Verbandes Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) und Landesfahrgastbeirats geeinigt.

Hygieneregeln konsequent einhalten

Verkehrsminister Winfried Hermann sagte: „Wir wollen dafür sorgen, dass Busse und Bahnen auch weiterhin als umwelt- und klimafreundliche Verkehrsmittel mit einem guten Angebot bereitstehen. Dabei müssen Vorsichtsmaßnahmen und Hygieneregeln unbedingt eingehalten werden.“

Sozialminister Manne Lucha erklärte: „Die Gesundheit der Menschen im Land zu schützen, hat für uns weiterhin oberste Priorität. Gleichzeitig müssen die Menschen aber unkompliziert mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen können. Das gilt nicht zuletzt für die Beschäftigten in den Gesundheitsberufen, beispielsweise in der Pflege oder den Krankenhäusern. Umso wichtiger ist es, dass wir die Hygieneregeln alle zusammen konsequent einhalten.

Kultusministerin Susanne Eisenmann sagte: „Nicht alle Schülerinnen und Schüler können zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen, sondern sind auf Bus und Bahn angewiesen. Deshalb fahren wir jetzt die Schülerbeförderung ebenfalls wieder hoch und sorgen dafür, dass während der Fahrt von zu Hause zur Schule und zurück die Schutzmaßnahmen und Hygienevorschriften eingehalten werden.

Der Präsident des Landkreistages Baden-Württemberg, Joachim Walter, sagte: „Auch wenn der Schulbetrieb erst stufenweise wieder anläuft, starten die Landkreise als ÖPNV-Aufgaben-träger bereits ab 4. Mai mit dem vollen Angebot der regulären Schulfahrpläne. Dennoch wird sich das Mindestabstandsgebot nicht immer und überall einhalten lassen. Daher ist das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen gerade im Schülerverkehr ein absolutes Muss.“

Der Präsident des Städtetags Baden-Württemberg, Dr. Peter Kurz, sagte: „Die schrittweise Öffnung des ÖPNV ist ein wichtiger Bestandteil für die Rückkehr zur Normalität mit Schul- und Berufsalltag. Der ÖPNV ist für das Alltagsleben unverzichtbar. Da der Abstand zwischen den Fahrgästen nicht immer eingehalten werden kann, ist die Maskenpflicht hier umso bedeutsamer, nicht nur in den Fahrzeugen, sondern auch auf den Bahnsteigen und an den Haltestellen.“

Der Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Ulrich Weber, sagte: „Das schrittweise Hochfahren des öffentlichen Nahverkehrs ist sehr wichtig für die tägliche Mobilität der Menschen und die Wirtschaft in unserem Land. Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde stellen dafür die Angebote bereit und informieren die Menschen, wie eine sichere Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs unter diesen besonderen Umständen möglich ist.“

Der Geschäftsführer des Verbandes Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO), Dr. Witgar Weber, sagte: „Die privaten Busunternehmen in Baden-Württemberg haben im ÖPNV enorme Umsatzeinbußen. Sie freuen sich auf die Fahrt zurück in eine Normalität.“

Mit dem Schulstart auch wieder mehr Busse und Bahnen

Von Montag, 4. Mai 2020, an wird der Schulbetrieb in Schritten wiederaufgenommen. Sofern es das Infektionsgeschehen zulässt, soll der Unterricht zeitlich gestuft und in reduziertem Umfang auf weitere Klassenstufen ausgeweitet werden. Dafür erarbeitet das Kultusministerium für die Zeit nach den Pfingstferien die notwendigen Details. Die neuen Regeln besagen, dass sich die Schüler im Alltag möglichst vorsichtig verhalten, damit die Infektionszahlen möglichst gering bleiben.

Auch Bahnen und Busse sollen schrittweise zu einem neuen Normalbetrieb kommen. Von Montag, 4. Mai, an verkehren die Züge in den Hauptverkehrszeiten mit einem deutlich besseren Angebot als zu Beginn des Shutdowns. Von Montag, 15. Juni, an gilt dann wieder das reguläre volle Angebot. Die Busse werden in den meisten Landesteilen bereits vom 4. Mai an zum regulären Fahrplan wie an Schultagen verkehren. Die Fahrscheinkontrollen finden in gewohnter Weise statt. Der Einstieg vorne in die Busse und der Ticketverkauf durch den Fahrer oder die Fahrerin werden schrittweise wiederaufgenommen, sobald die Voraussetzungen dafür geschaffen sind.

Alltagsmaske tragen und Mindestabstand einhalten

Mit dem schrittweisen Hochfahren wird es in Bahnen und Bussen auch wieder voller werden. Alle Unterzeichner des Konzepts sind sich einig, dass Maßnahmen wichtig sind, damit die Infektionsgefahr niedrig bleibt. Am wichtigsten ist die Pflicht, in den öffentlichen Verkehrsmitteln eine Alltagsmaske (Mund-Nasen-Schutz) zu tragen. Die Fahrgäste sind verpflichtet, eine solche Maske mit sich zu führen und sie auch an den Haltestellen (Bahn- und Bussteige) aufzusetzen. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder unter sechs Jahren und Personen, bei denen das Tragen einer Maske aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen nicht möglich ist, etwa bei Asthmatikern.

Nach Auffassung des Sozialministeriums verringert eine die Nase und den Mund bedeckenden Gesichtsmaske durch Reduktion der Viruslast in der Umgebung das Infektionsrisiko für die umgebenden Personen. Somit reduziert die fachgerechte Anwendung einer solchen Maske das Infektionsrisiko bei der Nutzung des ÖPNV substanziell.

Die größte Reduktion der Ansteckungsgefahr wird durch Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern erreicht. In Bereichen, wo dies nicht durchgehend möglich ist, wie beispielsweise im ÖPNV und damit auch im Schülerverkehr, reduziert die Verwendung einer Gesichtsmaske das Infektionsrisiko für die umgebenden Personen. Nach aktuellen Schätzungen ist davon auszugehen, dass bis zu den Pfingstferien an jedem Tag nur gut 20 Prozent, nach den Pfingstferien bis zu den Sommerferien im Stufenbetrieb nur rund 50 Prozent der üblichen Schülerströme zu den Schulen unterwegs sein werden. Trotzdem wird im Schülerverkehr wieder die volle Kapazität an Bahnen und Bussen angeboten. Neben dem Schutz durch das Maskentragen wird dies die Situation in den Bahnen und Bussen spürbar entspannen

Appell an die Fahrgäste

Der Vorsitzende des Fahrgastbeirates, Matthias Lieb sagte: „Beim Ein- und Aussteigen kann der nötige Abstand gewahrt werden, wenn die einsteigenden Fahrgäste an den Türen zuerst den Aussteigern Platz machen. Im Schienenverkehr sollen sich die Fahrgäste beim Einsteigen über die gesamte Zuglänge verteilen, um eine gleichmäßige Verteilung der Fahrgäste zu erreichen.“

Sollten die Fahrgäste punktuell hohe Überlastungen feststellen, können sie sich an das jeweilige Verkehrsunternehmen, den Verkehrsverbund oder unter qualitaet@nvbw.de an die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg wenden.

Gemeinsame Hinweise von Verkehrsministerium, Sozialministerium, Kultusministerium, Landkreistag Baden-Württemberg, Städtetag Baden-Württemberg, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen, Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer und Landesfahrgastbeirat

Auch einfache Masken helfen

Aktuelle Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Fotos, SSB, Blogarchiv

Grünes Licht für Pilotprojekt „Digitaler Knoten Stuttgart“

Posted by Klaus on 24th April 2020 in Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB

Info und Foto, © Verkehrsministerium Baden-Württemberg

Mit dem Pilotprojekt „Digitaler Knoten Stuttgart“ wird in der Region Stuttgart zukünftig ein ganzer Schienenknoten über alle Zuggattungen hinweg digital gesteuert.

Die Partner des Bahnprojekts Stuttgart 21 haben den Weg für das Pilotprojekt „Digitaler Knoten Stuttgart“ geebnet: In der Lenkungskreissitzung am Freitag, 24. April 2020, haben die Projektpartner beschlossen, Stuttgart 21 mit digitaler Leit- und Sicherungstechnik auszurüsten und den Finanzierungsvertrag entsprechend anzupassen. Somit bekommt Stuttgart als erste Region Deutschlands einen Schienenknoten, der mit dieser modernen Technik ausgerüstet ist. Stuttgart 21 leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Digitalisierung des Schienennetzes, mit der deutschlandweit die Kapazität um bis zu 20 Prozent gesteigert und die Qualität des Schienenverkehrs verbessert werden soll.

„Der Beschluss zur Ausrüstung von Stuttgart 21 mit moderner, digitaler Technik ist nicht nur zukunftsweisend für die High-Tech-Region Stuttgart – er ist auch ein deutliches Signal weit darüber hinaus: Wir können zum internationalen Industriechampion werden, an dem sich Eisenbahnen anderer Länder orientieren. Deutschland braucht die starke Schiene – und genau dafür steht das Pilotprojekt „Digitaler Knoten Stuttgart“, das wir dank Stuttgart 21 möglich machen“, sagte Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG.

Pilotregion für die Digitalisierung des Schienenverkehrs

„Nachdem der Bund zugesichert hat, die Ausrüstung der Züge mit der elektronischen Zugsteuerung ETCS (European Train Control System) zu fördern, haben wir heute der Projektänderung für die Leit- und Sicherungstechnik im Projekt Stuttgart 21 zugestimmt. Gleichzeitig haben wir nun Klarheit über die konkrete Ausgestaltung des Pilotprojekts. Gemeinsam werden wir im Schienenknoten Stuttgart richtungsweisende Digitalisierungstechniken wie das hochautomatisierte Fahren und modernste Verkehrsleittechnik einführen. Damit können die Pünktlichkeit gesteigert und mehr Verkehr auf demselben Netz abgewickelt werden. Auch der Umgang mit Störungen im Betrieb wird verbessert. Die Region Stuttgart ist damit der Wegbereiter und zugleich Pilotregion für die Digitalisierung des deutschen Schienenverkehrs“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann.

„Eine gute und zukunftsfähige Einbindung in den bundesweiten und europäischen Schienenverkehr ist für die Stadt Stuttgart von großer Bedeutung. Wir begrüßen es deshalb sehr, dass der Bahnknoten Stuttgart und damit auch das Stuttgarter S-Bahn-Netz als erste Metropolregion Deutschlands mit der neuen digitalen Leit- und Sicherungstechnik ausgerüstet wird. Dies ist eine gute Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Region“, sagte Fritz Kuhn, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart.

Erstmalig wird ein ganzer Schienenknoten digital gesteuert

„Seit 2014 hat sich der Verband Region Stuttgart beim Bund, dem Land und der Bahn dafür stark gemacht, ETCS auch für die S-Bahn in die Region Stuttgart zu holen. Dass unser Einsatz Früchte getragen hat und wir heute das Projekt Stuttgart 21 enorm verbessern konnten, macht mich glücklich und stolz. Ab 2025 wird in der Region Stuttgart erstmalig ein ganzer Schienenknoten digital gesteuert, und zwar über alle Zuggattungen hinweg. Damit stellen wir die Weichen ins digitale Zeitalter der S-Bahn, und die Region Stuttgart wird auch im Bereich der Eisenbahntechnologie zu dem innovativen Schaufenster der Republik“, sagte Thomas S. Bopp, Vorsitzender des Verbands Region Stuttgart.

Wesentliche Elemente des Pilotprojekts „Digitaler Knoten Stuttgart“ sollen bis zum Jahr 2025 umgesetzt werden. Dabei ist vorgesehen, sämtliche Strecken des Projekts Stuttgart 21 sowie große Teile des S-Bahn-Netzes der Region Stuttgart mit ETCS, digitalen Stellwerken und hochautomatisiertem Fahrbetrieb mit Triebfahrzeugführern auszustatten. Im ersten Schritt sollen die Strecken zwischen Feuerbach im Nordwesten, Bad Cannstatt, Sommerrain und Untertürkheim im Nordosten, Goldberg im Südwesten sowie Filderstadt-Bernhausen im Südosten digital ausgerüstet werden. Bis 2030 soll das gesamte Stuttgarter S-Bahn-Netz folgen, einschließlich der Strecken, auf denen auch Fern-, Regional- und Güterzüge fahren.

Das Pilotprojekt „Digitaler Knoten Stuttgart“

Dank des Pilotprojekts „Digitaler Knoten Stuttgart“ kommen bei Stuttgart 21 ein Digitales Stellwerk statt der ursprünglich vorgesehenen konventionellen Stellwerke zum Einsatz. Eine weitere Änderung: Anstelle der ursprünglich geplanten punktförmigen Zugbeeinflussung wird modernste digitale Leit- und Sicherungstechnik eingebaut (ETCS Level 2).

Der Stuttgart 21-Lenkungskreis begrüßt dieses Vorhaben und hat heute beschlossen, die Festlegungen zur Leit- und Sicherungstechnik für das Projekt Stuttgart 21 gemäß des Finanzierungsvertrags vom 2. April 2009 entsprechend anzupassen. Demnach soll der bisher im Stuttgart 21-Finanzierungsvertrag für die Leit- und Sicherungstechnik veranschlagte Betrag in Höhe von 160,5 Millionen Euro nun als pauschaler Kostenanteil für die Digitalisierung verwendet werden. Alle darüberhinausgehenden Kosten hierfür sollen Bund und Deutsche Bahn auf Basis einer zu schließenden Finanzierungsvereinbarung übernehmen, da die im Rahmen des Pilotprojekts „Digitaler Knoten Stuttgart“ geplante Ausrüstung über den ursprünglich vereinbarten Projektumfang hinausgeht.

Der Digitale Knoten Stuttgart ist Teil des Starterpakets der Digitalen Schiene Deutschland. Diesem Starterpaket gehören auch die Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main und der transeuropäische Korridor „Skandinavien-Mittelmeer“ an.
Die Finanzierung der Infrastrukturmaßnahmen ist im Bundesaushalt und bei der Deutschen Bahn bis 2024 verankert.

Bahnprojekt Stuttgart-Ulm (Stuttgart 21)

Ab 27. April gilt in den Fahrzeugen und an den Haltestellen der SSB Maskentragepflicht

Info und Foto der SSB

Am 21. April beschloss und verkündete das Kabinett der Landesregierung Baden-Württemberg für alle Bürger ab dem sechsten Lebensjahr eine Tragepflicht von sogenannten Alltagsmasken oder anderen Mund-Nase-Bedeckungen im öffentlichen Personennahverkehr.

Von Montag dem 27. April an gilt in allen Bussen und Stadtbahnen der der Stuttgarter Straßenbahnen AG, der Zahnradbahn und der Seilbahn, sowie an allen oberirdischen und unterirdischen Haltestellen im Netz der SSB: Fahrgäste und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SSB dürfen sich dort nur mit einem einfachen Mund- und Nasenschutz aufhalten. Dieser muss Mund und Nase bedecken.

Diese Pflicht gilt nicht, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar oder nicht möglich ist. An ihrem Fahrerarbeitsplatz sind Fahrerinnen und Fahrer der SSB aktuell nicht zum Tragen von Alltagsmasken verpflichtet. Von dort besteht ausreichend bauliche Trennung zum Fahrgastraum.

Die SSB weist mit Aufklebern im Fahrzeug, im Fahrgastfernsehen, in der Dynamischen Fahrgastinformation (DFI), in den digitalen Medien, und mit Durchsagen auf die Verpflichtung, sich im ÖPNV Mund und Nase wirksam zu bedecken, hin.

 

Am 1. Mai: Linie 61 verstärkt – Ab 1. Mai: Linie 92 mit Verstärker, aber ohne Fahrradmitnahme

INFO der SSB

Am Freitag, 1. Mai, setzt die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) auf der Buslinie 61 Obertürkheim – Rotenberg zusätzliche Fahrten ein.

Ab dem 1. Mai verkehren auf der Buslinie 92 Stuttgart – Leonberg – Heslach der SSB im Sommerhalbjahr samstags, sonn- und feiertags zwischen 10 und 17 Uhr wieder Verstärkerfahrten im Stundentakt zwischen Rotebühlplatz und Forsthaus II. So ergibt sich gemeinsam mit den weiter Richtung Leonberg führenden Fahrten einen Halbstundentakt bis Forsthaus II. Die Zusatzfahrten verbessern die Anbindung in den Bereich Rot- und Schwarzwildpark und Solitudeallee. Abfahrt ab Rotebühlplatz ist erstmals 10.02 Uhr, die letzte Rückfahrt ab Forsthaus II ist um 17.30 Uhr.

Der bisher übliche Fahrradanhänger an den Zusatzbussen entfällt jedoch bis auf weiteres. Da derzeit kein Fahrscheinverkauf beim Busfahrer stattfindet, wird empfohlen, Tickets digital oder im Voraus an einem der Automaten in der Innenstadt zu lösen, etwa in der Rotebühlpassage.

Foto, Sabine

Sicherheitsabstand in Bus und Bahn

Posted by Klaus on 23rd April 2020 in Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB

Pressemeldung der Stadträtinnen/ Stadträte – Fraktion Freie Wähler-Gemeinderatsfraktion

Antrag

Aufgrund der Corona-Pandemie gelten seit Mitte März 2020 Hygieneregeln, Kontaktbeschränkungen und ein Abstandsgebot: Um die Übertragung des Coronavirus zu verhindern, sollen die Menschen mindestens 1,5 Meter Abstand voneinander halten.
Dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Stuttgart und der Region ist es bisher – abgesehen von wenigen Ausnahmen – gut gelungen, den einzelnen Fahrgästen ausreichend Platz in Bus und Bahn zur Verfügung zu stellen.
Mit dem ersten Schritt zur Lockerung des Shutdowns am 20. April ist bereits zu beobachten, dass der Verkehr wieder zunimmt; es sind wieder mehr Arbeitnehmer zu ihren Arbeitsplätzen unterwegs und die jetzt wieder geöffneten Geschäfte ziehen Kunden an. Am 4. Mai soll ein erster Schritt zur Wiedereröffnung der Schulen vollzogen werden. Gegebenenfalls folgen weitere Lockerungen, die auch wieder mehr Verkehr und mehr Nutzung des ÖPNV nach sich ziehen werden.
Am 27. April tritt in Baden-Württemberg die Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase beim Einkaufen und im ÖPNV in Kraft. Nach unserem Verständnis ist der genannte Mindestabstand trotz dieser Maskenpflicht auch in Bus und Bahn weiterhin einzuhalten.
Wir fragen:
Wie bereiten sich der VVS und insbesondere die SSB darauf vor,

1. dass die Fahrgastzahlen in Bus und Bahn wieder zunehmen werden?
2. Wie kann bei weiteren Lockerungen sichergestellt werden, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern in Bussen und Bahnen, aber auch an den Haltestellen möglichst gut eingehalten werden kann?

Unterzeichnet:
Jürgen Zeeb, Rose von Stein, Konrad Zaiß, Michael Schrade

Foto, SSB

Seilbahn – Außer Betrieb 11.05. – 20.05.

Posted by Klaus on 22nd April 2020 in Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB

Inrfo der SSB

Mo., 11.05. – Mi., 20.05.

Weitere Infos unter:

Seilbahn-Jahresrevision: Südheimer Platz <-> Waldfriedhof

Ersatzverkehr mit Bussen: Südheimer Platz <-> Waldfriedhof

Foto, Blogarchiv