Archive for the ‘Stuttgart Untertürkheim. Luginsland, Rotenberg, Grabkapelle’ Category

S-Bahn zwischen Untertürkheim und Neckarpark – Zahn ausgeschlagen

Bundespolizeiinspektion Stuttgart

Ein 41-jähriger Mann hat am Samstagabend (30.05.2020) gegen 21:20 Uhr in einer S-Bahn zwischen Untertürkheim und Neckarpark einen 33-Jährigen geschlagen und dadurch verletzt. Nach derzeitigem Kenntnisstand gerieten die beiden Männer in einer S1 Richtung Herrenberg offenbar in verbale Streitigkeiten, da der 33-Jährige wohl keinen Mund-Nasenschutz trug. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung soll der 41-jährige serbische Staatsangehörige seinem Kontrahenten unvermittelt ins Gesicht geschlagen haben. Mehrere alarmierte Streifen der Landespolizei stellten die beiden Personen noch im Zug am Bad Cannstatter Bahnhof fest und übergaben sie der zuständigen Bundespolizei. Der Geschädigte verlor durch den Faustschlag einen Schneidezahn und wurde zur weiteren Behandlung von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus verbracht. Der Angreifer muss nun mit einer Anzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung rechnen.

Foto, Blogarchiv

Positive Bilanz zum Pfingstwochenende

Info

Die Polizei Baden-Württemberg hat über das Pfingstwochenende die Einhaltung der Corona-Verordnung kontrolliert. Im Vergleich der zurückliegenden Wochenenden ist die Zahl der festgestellten Verstöße weiter rückläufig. Zugleich wurden zum Start der Pfingstferien landesweit nur wenige Staukilometer registriert.

„Mit jeder Woche, in der wir die Ausbreitung des Corona-Virus mehr und mehr erfolgreich bekämpfen, kommen wir einem gewohnten Leben ein Stück näher. Wahr ist freilich, die Realität ist auf absehbare Zeit ein Leben mit Corona, nicht eines ohne Corona. Aber an diesem Pfingstwochenende können wir sehen und spüren: Die Menschen genießen das gute Wetter. Es gilt aber glasklar: achtsam bleiben und mit den notwendigen Vorsichtsmaßnahmen den Weg zu einer neuen Normalität finden“, zeigte sich der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl bei einer ersten Bewertung des bisherigen Pfingst-Wochenendes zuversichtlich.

Polizei kontrolliert über 7.000 Personen

Auch am Samstag und Pfingstsonntag legte die Polizei einen Schwerpunkt auf die Überwachung der Regelungen der Corona-Verordnung und im Vergleich der vergangenen Wochenenden ist die Zahl der Verstöße insgesamt kontinuierlich rückläufig. An den beiden Tagen kontrollierte die Polizei landesweit insgesamt 7.306 Personen. 237 Personen hielten sich nicht an die Regeln und sehen einer Ordnungswidrigkeitenanzeige entgegen. Der Schwerpunkt der Verstöße liegt dabei weiterhin auf dem „Aufenthalt im öffentlichen Raum“ in Gruppen mit zu vielen Personen.

 „Je mehr wir weiter die gebotenen Regeln beachten, umso schneller kommen wir gemeinsam ans Ziel. Das gilt für alle Lebenslagen. Dass es bei der Lockerung der einschränkenden Maßnahmen dem ein oder anderen nicht schnell genug gehen kann, ist nachvollziehbar. Sich für eine schnellere Rückkehr einzusetzen, dafür zu demonstrieren, ist auch in Ordnung. Das ist in einer freiheitlichen demokratischen Gesellschaft selbstverständlich möglich. Aber man muss sich dabei an die Regeln und Auflagen halten – wie alle anderen an allen anderen Orten eben auch“, sagte Innenminister Thomas Strobl mit Blick auf das Demonstrationsgeschehen an den beiden Tagen.

Landesweit fanden 53 Versammlungen, davon allein 51 mit Bezug zur Thematik „Grundrechte und Coronavirus-bedingte Beschränkungen“, statt. Insgesamt nahmen rund 7.100 Personen friedlich an den Versammlungen teil. Die zuständigen Polizeipräsidien setzten 1.180 Kräfte ein, davon 509 des Polizeipräsidiums Einsatz.

Versammlung in Stuttgart mit 2.000 Teilnehmern

Die größte Versammlung fand am Pfingstsonntag in der Landeshauptstadt Stuttgart mit 2.000 Teilnehmern statt. Der Anmelder hatte im Vorfeld 10.000 Teilnehmer angemeldet, woraufhin die zuständige Versammlungsbehörde Stuttgart infektionsschutzbezogene Auflagen erließ. Unter anderem begrenzte sie die Teilnehmerzahl auf 5.000 Personen. Gegen den Auflagenbescheid legte der Anmelder einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht Stuttgart vor, welcher abgelehnt wurde. Die anschließenden Beschwerden beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg und Bundesverfassungsgericht blieben ebenfalls erfolglos.

Bei einer am Tag zuvor angemeldeten Demonstration auf dem Cannstatter Wasen, ebenfalls mit einer auf 5.000 begrenzten Teilnehmerzahl, fanden sich nur rund 150 Personen ein. Die größte Versammlung fand hingegen am Samstag mit rund 1.150 Personen in Ravensburg statt.

„Ob in Ravensburg, Stuttgart oder in anderen Städten des Landes, die Polizei berichtet von friedlichen und störungsfreien Versammlungen, bei denen wohl überwiegend die Auflagen eingehalten wurden – damit bin ich zufrieden. Wir werden aber weiterhin auch ein waches Auge darauf haben, ob Extremisten oder Verschwörungstheoretiker hier ihre perfiden Ansichten verbreiten und die Menschen verführen wollen. Wir werden unseren Rechtsstaat und unserer Demokratie schützen.“, so Innenminister Thomas Strobl.

Landesweit nur 17 Staukilometer registriert

„Dass wir eine erfreuliche Entwicklung haben, zeigt sich doch daran: Mit dem Start der Pfingstferien und den in mehreren Bundesländern eingetretenen Lockerungen der Reisebeschränkungen war mit starkem Reise- und Ausflugsverkehr zu rechnen. Landesweit wurden jedoch insgesamt nur 17 Staukilometer sowie sieben Kilometer stockender Verkehr registriert. Das macht deutlich, wie vernünftig und umsichtig die Menschen mit der Situation umgehen“, sagte der Innenminister abschließend.

Aktuelle Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Foto, Manu’s Bilderecke

Das Außengelände der Grabkapelle wird heute um 18 Uhr schon geschlossen

Das Außengelände der Grabkapelle wird heute um 18 Uhr bereits geschlossen.

Grund dafür ist das Streaming-Konzert, dass auf Facebook ab 18.30 Uhr im Live Stream verfolgt werden kann. Gute Unterhaltung!

Info Grabkapelle auf dem Württemberg

Foto, Blogarchiv

200 Jahre Grundsteinlegung – Illumination der Grabkapelle

Zum Gedenken an die Grundsteinlegung – Nächtliche Beleuchtung

Freitag, 29.05.2020, 21:00

Das beliebte und weithin bekannte Monument über den Weinbergen des Stuttgarter Neckartales wurde vor 200 Jahren errichtet als Mausoleum der Königin Katharina von Württemberg. Die romantische Liebesgeschichte des württembergischen Königspaares und der unerwartee und frühe tragische Tod der jungen Königin verbunden mit der außergewöhnlichen Lage machen die Grabkapelle zu einem der bekanntesten historischen Monumente im weiten Umkreis der Landeshauptstadt. Zum 200-jährigen Jubiläum erinnern die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg mit einer nächtlichen Beleuchtung an die Grundsteinlegung. Am 29. Mai wird die Grabkapelle daher erstrahlen und vom Neckartal und den gegenüberliegenden Hängen aus gut zu sehen sein.

Hinweis: Wegen der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist der Aufenthalt in der Außenanlage der Grabkapelle an diesem Abend nicht gestattet.

Info

Fotos, Manu’s Bilderecke

Virtueller Rundgang durch Weinberge

Info

Da trotz vorsichtiger Lockerungen der Corona-Maßnahmen weiterhin keine Stadtführungen stattfinden können, setzt Stuttgart-Marketing das Konzept der virtuellen Stadtrundgänge mit vier neuen Touren fort.
Einer davon führt auf den Württemberg:

Ab Donnerstag, 21. Mai, ab 18 Uhr werden Interessierte auf www.stuttgart-tourist.de

und dem Youtube-Kanal www.youtube.com/user/smgstuttgart/videos

in die Weinberge rund um die Grabkapelle mitgenommen – dabei kann man es sich Zuhause auf dem Sofa bequem machen.

>> alle virtuellen Stadtführungen >>

Gedreht wurde wieder im 360-Grad-Format. Die ersten kleinen Filme sind gut angekommen: Mit einer Reichweite von bislang rund 190 000 Personen erfreuen sich die im April gezeigten virtuellen Stadtrundgänge nach wie vor großer Resonanz. Deshalb wurde nun eine zweite Reihe aufgelegt. Die neuen Clips zeigen neben den Schönheiten rund um Rotenberg, die Weissenhofsiedlung, den Stuttgarter Westen sowie den Stuttgarter Süden.

Fotos, Blogarchiv

Untertürkheim – In Baucontainer eingebrochen – Zeugen gesucht

Polizeibericht 19.05.2020

Unbekannte sind über das vergangene Wochenende (16.05.2020 bis 18.05.2020) in mehrere Baucontainer einer Baustelle an der Augsburger Straße eingebrochen und haben Baumaschinen gestohlen. Die Täter verschafften sich offenbar mit einem Winkelschleifer zwischen Samstagmittag, 12.15 Uhr und Montagmorgen, 06.15 Uhr Zutritt zu den Containern und nahmen mehrere hochwertige Bohrmaschinen an sich.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903500 bei den Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 5 Ostendstraße zu melden.

Symbolfoto, Blogarchiv

Gastronomie an der Grabkapelle auf dem Württemberg eingerichtet

Presseinfo

Die neue Gastronomie „1819. Bistro am Wirtemberg“ an der Grabkapelle auf dem Württemberg in Stuttgart ist eröffnet.

Wer die Grabkapelle auf dem Württemberg besucht, kann den Ausblick über das Neckartal nun bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein genießen: Die neue Gastronomie „1819. Bistro am Wirtemberg“ ist eröffnet. Ministerialdirektor Jörg Krauss hat das neue Bistro offiziell an die Pächter übergeben. Die Gastronomie mit Außenterrasse liegt im Erdgeschoss des ehemaligen Psalmistenhauses unterhalb der Kapelle. Im Obergeschoss gibt es eine Catering-Küche für kleine Veranstaltungen.

Offizielle Übergabe des Bistros

„Die Gäste der Grabkapelle Württemberg können sich nun feine Speisen, edle Weine, Kaffee und Kuchen gönnen“, sagte Ministerialdirektor Jörg Krauss bei der offiziellen Übergabe des Bistros. „Ich bin überzeugt, dass sich auch die Menschen rings um den Württemberg über das neue Bistro freuen werden. Den Bistrobetreibern drücke ich in diesen ungewöhnlichen Zeiten die Daumen, wünsche viel Erfolg und einen guten Start.“

Foto, Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg – Auf eine gute Zusammenarbeit: SSG-Geschäftsführer Michael Hörrmann, Ministerialdirektor Jörg Krauss, die Pächter des „1819. Bistro am Wirtemberg“

Das 1819. Bistro am Wirtemberg startete am 14. Mai zunächst mit einem Probebetrieb, einem To-go-Verkauf. Ab 21. Mai öffnet dann auch die Außengastronomie – vorerst unter den Auflagen, die bedingt durch die Corona-Pandemie, ab dieser Woche für die gesamte Gastronomie im Land gelten. Das Bistro hat ab 21. Mai bis zum Saisonende am 1. November 2020 donnerstags bis sonntags und an Feiertagen von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Der Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg hat die Infrastruktur für die Gastronomie im denkmalgeschützten Psalmistenhaus baulich umgesetzt. In den historischen Remisen wurde im Erdgeschoss ein Selbstbedienungskiosk mit Küche als sogenanntes Haus-im-Haus-Modul und eine neue Gästeterrasse eingerichtet. Das Obergeschoss des Psalmistenhauses wurde mit einer Catering-Küche ausgestattet, in der Speisen für kleine Veranstaltungen und Feiern zubereitet werden können.

Pächter der neuen Gastronomie ist das „Collegium Wirtemberg“. Die beiden jungen Rotenberger Mathieu Bubeck und Ina Fischer werden das Bistro betreiben. Der Name der Gastronomie „1819. Bistro am Wirtemberg“ greift das Jahr auf, bis zu dem Königin Katharina in Württemberg lebte und wirkte. Nach ihrem frühen Tod ließ König Wilhelm I. anstelle der Stammburg der Herrscherfamilie die Grabkapelle errichten.

Baumaßnahmen

In den vergangenen fünf Jahren hat das Land insgesamt rund vier Millionen Euro in Baumaßnahmen in der Grabkapelle, an den Außenanlagen und im ehemaligen Priester- und Psalmistenhaus investiert. Neben der neuen Gastronomie wurde beispielsweise im Priesterhaus ein Besucherzentrum eingerichtet.

Die Grabkapelle auf dem Württemberg ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Region Stuttgart. Mit ihrer Lage über den Weinbergen des Neckartals zieht die Grabkapelle viele Menschen an: 2019 besuchten mehr als 47.000 Menschen das Kleinod.

Grabkapelle auf dem Württemberg

Mediathek des Finanzministeriums: Bilder zur honorarfreien Verwendung mit Bildnachweis

Fotos, Blogarchiv, Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg

Förderverein Hallenbad Untertürkheim feiert sein 25-jähriges Jubiläum

Unikat unter den Hallenbädern

Von Mathias Kuhn

Der Förderverein Hallenbad Untertürkheim feiert sein 25-jähriges Bestehen. Die Ehrenamtlichen führen und verantworten den Betriebs des einstigen Stadtbads – eine einmalige Konstellation im Land.

Foto, Blogarchiv

Untertürkheim – Mutmaßliche Brandstiftung auf drei Transportfahrzeuge – Zeugen gesucht

Polizeibericht 16.05.2020

Mehrere 10.000 Euro Sachschaden sind die Folgen dreier Fahrzeugbrände in der Nacht zum Samstag (16.05.2020) in Stuttgart-Untertürkheim. Anwohner meldeten gegen 02.35 Uhr mehrere brennende Fahrzeuge auf dem Gelände einer Firma für Veranstaltungstechnik an der Augsburger Straße. Bei Eintreffen der Polizei konnte festgestellt werden, dass eine Zugmaschine mit Auflieger sowie ein weiterer Lkw (7,49 t) und ein Lautsprecherwagen in Vollbrand standen. Durch die Feuerwehr konnte der Brand gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Zur eingeleiteten Fahndung war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Auf den Transporter-Fahrzeugen waren Gegenstände für eine Demonstration auf dem Cannstatter Wasen am heutigen Tage vorgesehen. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

Zeugen werden gebeten, sich an die Beamtinnen und Beamten der Kriminalpolizei unter der Rufnummer +4971189905778 zu wenden.

Siehe auch: Bericht der Feuerwehr Stuttgart

Unbekannte sollen Technik-Lastwagen (Demo am Wasen) angezündet haben

Foto, Klaus

STUFENWEISE ÖFFNUNG DER MONUMENTE – Grabkapelle am 12. Mai

  • Geöffnet ab: Dienstag, 12. Mai 2020; Di – So & Feiertag 11.00 bis 16.00 Uhr   
  • Besondere Hinweise: kein Führungsangebot

Zugang nur mit Mundschutz
Auch die Grabkapelle wird nun für Individualbesucher geöffnet. Allerdings mit Einschränkungen: Die Corona-Verordnung schreibt vor, wie viel Fläche ein Mensch um sich haben muss und aus dieser leitet sich die höchstzulässige Besucherzahl ab. Es werde sich daher nur eine bestimmte Anzahl von Personen im Mausoleum aufhalten dürfen. Weitere Infos >>>>>

Außenbereich

  • Geöffnet ab: Montag, 11. Mai 2020

Fotos, Blogarchiv