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Stuttgart stellt Feinstaubalarm ab Mitte April ein – OB Kuhn: „Wir sind angetreten, die Luftqualität zu verbessern. Das ist uns gelungen.“

Posted by Klaus on 17th Januar 2020 in Stuttgart

Info

Die Landeshauptstadt Stuttgart wird den Feinstaubalarm nach dem 15. April 2020 abschaffen. Im Jahr 2019 sind die gesetzlich vorgegebenen Grenzwerte für Feinstaub zum zweiten Mal in Folge eingehalten worden.

Nach den offiziellen Messungen der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hat es im vergangenen Jahr an der Messstelle Am Neckartor 27 Überschreitungstage gegeben. Im Jahr 2018 waren insgesamt 20 Überschreitungstage erfasst worden. Zulässig sind 35 Überschreitungstage. An keiner Messstelle in Stuttgart wird nunmehr seit zwei Jahren dieser Wert gerissen. Die zulässigen Jahresmittelgrenzwerte von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft werden an sämtlichen Stationen erreicht.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagte am Freitag, 17. Januar 2020: „Ich freue mich sehr, dass die Feinstaubwerte in Stuttgart nachweislich unter einem kritischen Wert geblieben sind. Heute kann ich deshalb verkünden, dass wir den Feinstaubalarm ab Mitte April 2020 einstellen werden. Das ist ein großer Erfolg. Ich danke allen, die dazu ihren Beitrag geleistet haben: den Bürgerinnen und Bürger, den verschiedenen Unternehmen und Institutionen sowie dem Land, das sich finanziell engagiert hat.“ Während des Feinstaubalarms haben mehrere Partner Rabattaktionen angeboten und den Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel gefördert. Stadt und Land haben sich ebenfalls finanziell beteiligt.

Eingeführt wurde der bundesweit einmalige Feinstaubalarm im Januar 2016. Seither habe es auch Kritik gegeben, so der OB. Davon habe man sich aber nicht beirren lassen. OB Kuhn: „Wir haben das Thema Luftverschmutzung in Stuttgart nicht mehr unter den Teppich gekehrt, sondern sind angetreten mit dem Ziel, die Luftqualität in Stuttgart zu verbessern. Das ist uns gelungen. Der Feinstaubalarm war das richtige Instrument, er hat die Leute aufgerüttelt und dazu geführt, dass sie über Luftreinhaltung diskutieren und dafür sensibilisiert worden sind, ihr Mobilitätsverhalten zu überdenken.“

Feinstaubwerte sind über die Jahre deutlich gesunken

Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass der Feinstaubwert nur an maximal 35 Tagen im Kalenderjahr bei über 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft liegen darf. Im Jahr 2015 hat die LUBW an der Messstelle Am Neckartor noch 68 Überschreitungstage gemessen. 2016 waren es 58 Überschreitungstage und 2017 dann 41 Überschreitungstage, gefolgt von 20 und 27 in den Jahren 2018 und 2019. Für die Jahre 2015 bis 2018 sind Streusalz und natürliche Quellen bereits abgezogen. Vor zehn Jahren lagen die Werte noch bei über 100 Überschreitungstagen.

Hintergrund Feinstaubalarm

Die Stadt Stuttgart hat den Feinstaubalarm im Januar 2016 als Instrument zur Luftreinhaltung eingeführt. Feinstaubalarm wurde ausgelöst, sobald der Deutsche Wetterdienst (DWD) an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Tagen ein stark eingeschränktes Austauschvermögen der Atmosphäre prognostiziert hat. Der Grund: Durch die austauscharme Wetterlage besteht die Gefahr von Überschreitungen der Grenzwerte für Feinstaub. Vor allem im Winterhalbjahr können häufiger Wetterbedingungen herrschen, die eine Anreicherung der Luft mit Schadstoffen begünstigen. Diese austauscharmen Wetterlagen verhindern die Verteilung und den Abtransport der Luftschadstoffe in die Atmosphäre.

Bei Feinstaubalarm haben die Stadt und das Land Baden-Württemberg an die Stuttgarterinnen und Stuttgarter sowie die Pendlerinnen und Pendler aus der Region appelliert, das Auto möglichst in Stuttgart nicht zu nutzen und auf umweltfreundliche Alternativen umzusteigen oder Fahrgemeinschaften zu bilden. Der Betrieb von Komfort-Kaminen, also Kaminen, die nicht der Grundversorgung dienen, war nach einer Verordnung der Landesregierung an Alarm-Tagen untersagt. Die Feinstaubalarm-Periode dauerte jeweils vom 15. Oktober bis zum 15. April.

Der Feinstaubalarm wurde stets mit einem Tag Vorlauf bekannt gegeben und die Öffentlichkeit informiert, sodass sich Autofahrer rechtzeitig Mobilitätsalternativen suchen konnten. Zudem informierte die Stadt umgehend über die eigens für den Feinstaubalarm eingerichtete Internetseite, die sozialen Medien sowie über die Vario-Tafeln an Hauptverkehrsstraßen.

Maßnahmen zur Luftreinhaltung

Die Stadt Stuttgart hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Maßnahmen ergriffen, um die Luftqualität im Stadtgebiet zu verbessern. Dazu gehören die massive Förderung des öffentlichen Nahverkehrs, die Einführung der Umweltzone, das LKW-Durchfahrtsverbot, die intensive Förderung des Fuß- und Radverkehrs, das Jobticket, verstärkte Maßnahmen zur Verkehrsverflüssigung, mehr Stadtgrün für das Stadtklima sowie der Feinstaubalarm.

Darüber hinaus hat die Stadt in den vergangenen Jahren nichts unversucht gelassen und auch neuen, innovativen Ideen und Projekten zur Luftreinhaltung eine Chance gegeben. Ein Beispiel hierfür ist das Testprojekt Straßenreinigung, bei dem Fahrspuren sowie Gehwege rund um die Messstelle „Am Neckartor“ während der Feinstaubalarmperiode in einer Kombination aus Wasserdruckreinigung und Absaugung sowie mechanischer Reinigung behandelt werden. Die nächtliche Straßenreinigung wird noch bis Mitte April 2020 fortgeführt.

Foto, Blogarchiv

E i n l a d u n g zur gemeinsamen Sitzung der Bezirksbeiräte Stuttgart Ost, Mitte, Nord, West, Süd, Bad Cannstatt, Feuerbach und Zuffen- hausen am 30. Januar 2020

18:00 Uhr im Rathaus – Großer Sitzungssaal

T a g e s o r d n u n g öffentlich

1. 5. Fortschreibung des Luftreinhalteplans Stuttgart – Anhörung

Der Planentwurf wurde am 16. Dezember 2019 der Öffentlichkeit vorgestellt und lag von diesem Tage bis zum 15. Januar 2020 öffentlich aus. Zum Planentwurf können gegenüber dem Regierungspräsidium Stuttgart Stellungnahmen abgegeben werden. Die Landeshauptstadt Stuttgart hat auf frühzeitigen und begründeten Antrag vom Regierungspräsidium Stuttgart eine einmalige Fristverlängerung bis zum 07. Februar 2020 genehmigt bekommen. Im Rahmen dieser öffentlichen Auslegung äußert sich die Landeshauptstadt Stuttgart als Trägerin öffentlicher Belange und gibt eine Stellungnahme ab. In der Sondersitzung am 30. Januar 2020 werden die betroffenen Bezirke über den Inhalt dieses Planentwurfs informiert und erhalten die Möglichkeit, nach Bezirken getrennt, ebenfalls Stellungnahmen abzugeben.

Der vollständige Text des Entwurfs der 5. Fortschreibung des Luftreinhalteplans ist online abzurufen unter rp.baden-wuerttemberg.de/Luftreinhalteplan/541_s_stutt_LRP_5_FS_2019.pdf

Charlotta Eskilsson
Bezirksvorsteherin

Foto, Blogarchiv Klaus

Paternoster im Rathaus laufen wieder

Posted by Klaus on 15th Januar 2020 in Stuttgart

Info

Die Paternoster im Rathaus können wieder fahren. Erster Bürgermeister Dr. Fabian Mayer hat sie am 15. Januar 2020 in Betrieb genommen und sagte: „Das Stuttgarter Rathaus ohne seine Paternoster ist nur schwer vorstellbar. Unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen sie täglich und die Besucher schauen staunend auf die Kabinen, bevor sie den Aufzug selbst nutzen. Ich bin erleichtert, dass wir erneut die Paternoster in Gang setzen können. Dafür haben wir rechtliche Klarheit zur Benutzung geschaffen.“

Aufgrund eines Arbeitsunfalls wurden die Paternoster im Herbst außer Betrieb genommen. Aus haftungsrechtlichen Gründen war und ist es erforderlich, alle Benutzer über die sichere Nutzung der Paternoster zu informieren. Alle praktikablen technischen Schutzmaßnahmen sind bei den Paternostern bereits umgesetzt. Der TÜV prüft und wartet die Anlagen regelmäßig. Zusätzlich hat die Verwaltung allen Zugängen zu den Paternostern die Beschilderung nochmals verändert, um Beschäftigte und Dritte noch deutlicher auf die Verhaltensregeln hinzuweisen. Aushänge auf allen Etagen bei den Paternostern informieren die Nutzer auf Deutsch und Englisch. Benannt werden mögliche Gefährdungen, Schutzmaßnahmen, Verhaltensregeln und Vorgaben für den Notfall. Die Nutzungsanweisung ist für alle verbindlich und immer zu beachten.

Foto, Blogarchiv Sabine

Stromausfällen auf der Schliche

Posted by Klaus on 14th Januar 2020 in Allgemein, Stuttgart

Pressemeldung

Gerade einmal zehn Minuten ist jeder Stuttgarter rein rechnerisch pro Jahr ohne Strom. Und dennoch ist jede Sekunde für den Kunden eine zu viel. Der Stromnetzbetreiber Stuttgart Netze will in einem Projekt nun mehr über die Gründe für Stromausfälle erfahren. Damit könnte die Versorgung noch zuverlässiger werden.

Der Strom kommt aus der Steckdose. Doch bis damit Handys geladen und Kaffeemaschinen bedient werden können, durchläuft er ein komplexes System mit mehreren Spannungsebenen. Die meisten privaten Gebäude und kleinere Gewerbe werden im Niederspannungsnetz (400 Volt) über Umspannstationen und Kabelverteilerschränke versorgt. In Stuttgart zeichnet sich diese Spannungsebene dadurch aus, dass ein Verbraucher fast immer von zwei Seiten mit Strom versorgt werden kann. Fällt ein Kabel beispielsweise aufgrund einer Störung aus, bekommt der Kunde davon nichts mit. In diesem Fall spricht man von einer „vermaschten Netzstruktur“.

Was dem Verbraucher Vorteile bringt, ist für die Stuttgart Netze jedoch eine große Herausforderung. Schließlich kann ein Kabel eine Störung haben, die Kunden werden aber dennoch weiter mit Strom versorgt. Defekte Kabel bleiben so möglicherweise lange unentdeckt. Wenn dann noch die jetzt stärker belastete zweite Zuleitung ausfällt, sitzt gleich eine Vielzahl an Kunden im Dunkeln. Für den Stromnetzbetreiber sind in diesem Fall sowohl die Fehlersuche als auch die Wiederversorgung enorm zeit- und arbeitsaufwendig.

Defekte Kabel leichter finden dank Messtechnik

Genau um dieses Thema geht es im jetzt angelaufenen Projekt, das die Stuttgart Netze gemeinsam mit OmegaLambdaTec, einem Dienstleister für Datenanalysen der digitalen Zukunft, im Stuttgarter Stadtteil Bergheim (Weilimdorf) durchführt. In einem klassischen Wohngebiet hat der Netzbetreiber in mehrere Kabelverteilerschränke und Umspannstationen Messtechnik der EnBW-Tochter „Smight“ eingebaut. Die Sensoren messen, wie viel Strom (in Ampere) über die einzelnen Kabel läuft.  Allerdings kommen nicht alle Stromleitungen „unter die Lupe“: lediglich an 20 von 170 möglichen Punkten wurde Messtechnik eingebaut. „Damit finden wir defekte Kabel mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent. Das ist aus Kosten-Nutzen-Sicht ein hervorragender Wert“, berichtet Christian Körner, Leiter Anlagenmanagement der Stuttgart Netze. OmegaLambdaTec hatte dies zuvor durch eine umfangreiche Analyse der von der Stuttgart Netze bereitgestellten Netzdaten herausgefunden.

Mithilfe eines Algorithmus werden die Messdaten kontinuierlich online erfasst und verarbeitet. Die Stuttgart Netze will damit herausfinden, ob einzelne Kabel aufgrund eines Fehlers im Stromnetz anders als üblich belastet werden. Deshalb werden insbesondere die Messwerte nachts zwischen 0 und 5 Uhr betrachtet, da die Belastung des Stromnetzes dann geringer ist und somit die Sensitivität erhöht werden kann. Die Messdaten werden dabei automatisiert per Gateway und UMTS auf einen Server hochgeladen, auf den die Stuttgart Netze über ein Web-Portal zugreifen kann. Dort sind dann für jeden Messpunkt umfangreiche Daten verfügbar, die einen genauen Einblick ins örtliche Niederspannungsnetz geben.

Mit den Messungen in Kabelverteilerschränken gehört die Stuttgart Netze in Deutschland zu den Vorreitern. Stellt sich das Projekt als erfolgreich und auch für die Monteure der Stuttgart Netze als praktikabel heraus, könnten schon bald an anderen Stellen des Stuttgarter Stromnetzes Sensoren zur Messung der Stromstärke eingebaut werden. „Die Erkenntnisse werden uns helfen, unser Netz zukunftsgerichtet zu betreiben und Ausfallzeiten durch frühzeitiges Austauschen defekter Kabel zu verringern“, sagt Harald Hauser, technischer Geschäftsführer der Stuttgart Netze. Und Dr. Rene Fassbender, Geschäftsführer der OmegaLambdaTec GmbH, ergänzt: „Daten sind die Währung der Zukunft – das gilt auch im Stromnetz. Interpretiert man sie richtig, lassen sich mit Hilfe von Algorithmen clevere und kosteneffiziente Lösungen für viele Herausforderungen finden. Das ist uns auch hier gelungen.“

Über OmegaLambdaTec:

Die OmegaLambdaTec GmbH für Data Science Services wurde 2015 von Dr. Rene Fassbender am gate Garching mit der Mission gegründet, Geschäftskunden die bestmöglichen maßgeschneiderten Physical Analytics, KI- und Data Science Lösungen anzubieten. Grundlage dafür ist der Forschungstransfer von modernsten Physical Analytics Methoden aus der Astrophysik auf die datengetriebenen Anwendungsfälle in den Branchen Energie, Mobilität und Industrie 4.0. Weitere Infos: www.omegalambdatec.com.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Moritz Oehl
Unternehmenskommunikation
Stuttgart Netze GmbH

Foto, OmegaLambda: Die Stuttgart Netze will durch den Einbau von Messtechnik in Kabelverteilerschränken Stromausfällen schneller auf die Schliche kommen. Die Bilder zeigen Betriebsmonteure beim Einbau der Messtechnik.

 

Investition in die Sicherheit: Feuerwehr wird weiter modernisiert

Posted by Klaus on 12th Januar 2020 in Stuttgart

Info

Als einer der Garanten der Sicherheit in der Landeshauptstadt werden die Stuttgarter Feuerwehren mit dem Doppelhaushalt 2020/21 weiter modernisiert. So investiert die Stadt mehr als 16 Millionen Euro zusätzlich zu den in Vorjahren bereits beschlossenen Maßnahmen in die Neubauten und Sanierungen der Feuerwachen der Berufsfeuerwehr sowie in die Feuerwehrhäuser der Freiwilligen Feuerwehr.

Einen weiteren Schwerpunkt setzt die Stadt bei der Beschaffung neuer Brandschutzkleidung: Innerhalb der nächsten vier Jahre sollen alle Einsatzkräfte der Feuerwehr Stuttgart eine neue persönliche Schutzausrüstung erhalten. Dafür stellt die Stadt insgesamt 4 Millionen Euro bereit.

Auch das Budget für die Aus- und Weiterbildung der Einsatzkräfte wird um 265.000 Euro pro Jahr erhöht. Das zusätzliche Geld soll vor allem in Weiterbildungen in den Bereichen Realbrandausbildung und Fahrsicherheitstraining investiert werden. Darüber hinaus erhöht die Stadt die finanzielle Unterstützung für das Ehrenamtsförderprogramm „freiwillig.stark“ um 280.000 Euro pro Jahr. Dadurch soll das ehrenamtliche Engagement gewürdigt und die Personalgewinnung gefördert werden.

Foto, Blogarchiv

Großes Narrentreffen der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte in Bad Cannstatt

In Bad Cannstatt findet am 17./19. Januar 2020 das 24. Große Narrentreffen der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte statt.

Das Programm

Fotos 2009 Sabine und Ankunft der Narren im Stuttgarter Hauptbahnhof 2009

Fotos 2020 von Manu

Mehr Schwimmkurse für Kinder im Vorschulalter

Posted by Klaus on 10th Januar 2020 in Stuttgart

Info

Das Kultusministerium stellt im Doppelhaushalt 2020/21 1,1 Millionen Euro pro Jahr für Schwimmkurse zur Stärkung der Schwimmfähigkeit von Vorschulkindern bereit. Ziel ist es, möglichst vielen Kindern die Teilnahme an Schwimmkursen zu ermöglichen und sie dadurch früh und spielerisch ans Wasser zu gewöhnen. 

Die Sportwissenschaft und Fachleute aus der Praxis wie Schwimmlehrerinnen und Schwimm- lehrer sprechen sich für eine möglichst frühe Wassergewöhnung und ein frühes Schwimmenlernen aus. Ihren ersten Schwimmkurs sollten Kinder aus Expertensicht bereits vor der Einschulung absolviert haben. „Schwimmen zu können, gehört zum Leben dazu und kann Leben retten. Umso wichtiger ist es, dass Kinder früh und spielerisch ans Wasser gewöhnt werden“, sagt Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann und ergänzt: „Die meisten Kinder können, sofern sie im Vorschulalter regelmäßig im Wasser waren und gezielt angeleitet wurden, zu Beginn ihrer Grundschulzeit bereits kürzere Strecken schwimmen. Hier wollen wir gemeinsam mit den Schwimmverbänden in Baden-Württemberg und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft ansetzen und gezielt Schwimmkurse zur Stärkung der Schwimmfähigkeit von Vorschulkindern anbieten.“ Im Doppelhaushalt des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport sind hierfür für die Jahre 2020 und 2021 jeweils 1,1 Millionen Euro bereitgestellt.

Gesamtkonzept für zielgerichtete Maßnahmen

Ziel ist, mit diesen Mitteln möglichst vielen Kindern die Teilnahme an Schwimmkursen zu ermöglichen. Dabei sollen insbesondere auch Kinder aus einkommensschwächeren Elternhäusern profitieren. Ein entsprechendes Konzept für mehr Schwimmkurse für Vorschulkinder erarbeiten Schwimmverbände und DLRG aktuell in Zusammenarbeit mit dem Sportministerium. Erste Überlegungen sehen etwa vor, zusätzliche Schwimmkurse zu Zeiten anzubieten, in denen Wasserflächen eher zur Verfügung stehen, beispielsweise an Nachmittagen, in den Ferien oder an Wochenenden. Auch Kindertagesstätten sowie Erzieherinnen und Erzieher sollen in den Blick genommen werden. Zum Beispiel, indem bereits angehende Erzieherinnen und Erzieher qualifiziert werden oder Projekttage an Kitas angeboten werden. Diese Ideen sollen in ein entsprechendes Konzept münden, das dann die Grundlage für weitere erforderliche Schritte sein wird, etwa ein Fortbildungsprogramm, eine Förderrichtlinie sowie eine Ausschreibung.

Um herauszufinden, wie es um die Schwimmfähigkeit der Grundschülerinnen und Grundschüler bestellt ist, hat das Kultusministerium im Schuljahr 2018/2019 zum ersten Mal eine landesweite Umfrage an allen Grundschulen im Land durchgeführt. Ziel dieser Umfrage war und ist es, Handlungsbedarf zu erkennen, um zielgerichtete Maßnahmen einleiten zu können. Das erwähnte Konzept zur Stärkung der Schwimmfähigkeit im Vorschulalter ist nur ein Baustein von mehreren Maßnahmen, die das Kultusministerium nun anstoßen wird. Dazu zählen etwa der Ausbau von Kooperationen mit Schwimmvereinen, die Sensibilisierung für die Bedeutung der Schwimmfähigkeit sowie die Qualifizierung von Lehrkräften für den Schwimmunterricht.

Schwimmkongress am 20. Juni 2020 in Ludwigsburg

Im Juni 2020 veranstaltet das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport gemeinsam mit der Außenstelle Ludwigsburg des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung einen Kongress zum Schulschwimmen, der sich insbesondere an Lehrerinnen und Lehrer sowie Personen in der Aus- und Fortbildung richtet. Auf dieser Veranstaltung soll das Gesamtkonzept für zielgerichtete Maßnahmen zur Verbesserung der Schwimmfähigkeit von Kindern vorgestellt werden.

Foto, Sabine

Beginn der Jugendratswahlen 2020

Posted by Klaus on 7th Januar 2020 in Stuttgart

Info

In der Landeshauptstadt finden die dreizehnten Jugendratswahlen von Montag, 13., bis Freitag, 31. Januar, statt. Es werden 197 Jugendräte neu gewählt.

Jugendratsgremien werden in folgenden Stadtbezirken gewählt: Bad Cannstatt, Botnang, Feuerbach, Möhringen, Mühlhausen, Obere Neckarvororte (Hedelfingen, Obertürkheim, Untertürkheim, Wangen), Plieningen und Birkach, Sillenbuch, Vaihingen, Weilimdorf, Zuffenhausen sowie in den Innenstadtbezirken Nord, Ost, Süd und West. Für die 15 Gremien stellen sich insgesamt 343 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl (siehe Tabelle auf der folgenden Seite).

Gewählt werden kann bis 28. Januar per Briefwahl und bis 31. Januar per Urnenwahl, zum Beispiel in Schulen und Jugendhäusern.

Rund 22.500 Wahlberechtigte erhalten in diesen Tagen ihre Wahlunterlagen. Diese umfassen einen Stimmzettel, die Briefwahlunterlagen und ein Wahlplakat, mit dem sich die Kandidatinnen und Kandidaten des jeweiligen Bezirks vorstellen. Ab dem 13. Januar sind die Wahlhelferteams mit der „fliegenden Wahlurne“ unterwegs. Auf diese Weise werden den wahlberechtigten Jugendlichen an Schulen und Jugendhäusern Termine zur Urnenwahl angeboten. Wer keinen dieser Termine wahrnehmen kann, hat die Möglichkeit, von zu Hause aus per Briefwahl seine Stimmen abzugeben.

Am Freitag, 31. Januar, werden ab 14 Uhr in jedem Wahlbezirk die Stimmen ausgezählt. Die Ergebnisse werden unter www.jugendrat-stuttgart.de und im Amtsblatt bekanntgegeben. Am Mittwoch, 19. Februar, werden um 18 Uhr die neu gewählten Jugendräte von Oberbürgermeister Fritz Kuhn im Rathaus begrüßt und die ausscheidenden Jugendräte verabschiedet. Bis Ende März finden die konstituierenden Sitzungen der neuen Jugendratsgremien statt.

Die Termine der Urnenwahl sowie die Wahlplakate sind unter www.jugendrat-stuttgart.de sowie auf den Social-Media-Kanälen der Jugendräte abrufbar.

Bezirk Zu wählende Sitze Bewerber gesamt Wahlberechtigte
Bad Cannstatt 17 43 3.163
Botnang 9 13 564
Feuerbach 13 34 1.262
Möhringen 13 16 1.337
Mühlhausen 11 15 1.209
Nord 13 22 1.169
Obere Neckarvororte 15 21 1.953
Ost 15 28 1.806
Plieningen und Birkach 11 17 843
Sillenbuch 11 19 1.060
Süd 13 21 1.360
Vaihingen 15 19 2.000
Weilimdorf 13 28 1.530
West 13 22 1.466
Zuffenhausen 15 25 1.839
Gesamt 197 343 22.561

Vorbereitungskurse zur Fischerprüfung beim Württembergischen Anglerverein

Infos zur Anmeldung zu Vorbereitungskursen zur Fischerprüfung

Vereinsheim des WAV Stuttgart und Café am See

Kompaktkurs Frühjahr 2020. Termin 18.3.2020 – 22.3.2020

Stundenplan download hier (355 kB). Änderungen vorbehalten

Wochenendkurs Frühjahr 2020. Termin 29.2.2020, 1.3.2020, 7.3.2020, 8.3.2020, 14.3.2020

Stundenplan download hier (354 kB). Änderungen vorbehalten

Stundenplan für die Kurse .

Täglich von 9:00 – ca. 17:00 Uhr

4 Tage mit 6-7 Stunden theoretischem Anteil und 1 Praxistag mit ca. 8 Stunden.

Mittagspause mit Mittagessen in der Gastronomie Haus am See.

Prüfung für Frühjahrskurse 2020 beim WAV am Samstag, den 9. Mai 2020 geplant. Änderung vorbehalten

Württembergischer Anglerverein e.V.

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Silvesterbilanz der Feuerwehr Stuttgart

Posted by Klaus on 2nd Januar 2020 in Stuttgart

Bilanz zum Jahreswechsel 19/20

Zusammenfassung der Ereignisse

Mit der vollen Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart, der am Rettungsdienst beteiligten Hilfsorganisationen sowie der personellen Aufstockung der Berufsfeuerwehr Stuttgart und der Integrierten Leitstelle um zusätzliche 19 Einsatzkräfte, konnten gemeinsam die anfallenden Einsätze abgearbeitet werden.

In dem Zeitraum von 18.00 bis 06.00 Uhr rückte die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Landeshauptstadt Stuttgart zu 4 Bränden, 42 Kleinbränden und Brandmeldealarmen, 7 Hilfeleistungen und 123 Rettungsdiensteinsätzen aus.

Zusätzlich wurden 41 Einsätze des kassenärztlichen Notfalldienstes vermittelt. Im Schnitt wurden stündlich 18 Einsätze durch die Leitstelle abgearbeitet.

Besondere Einsätze:

11:50 Uhr Birkheckenstraße, Stuttgart-Birkach
Nach einem ruhigen Tagesbeginn wurde der Integrierten Leitstelle Stuttgart um die Mittagszeit eine Rauchentwicklung im Dachgeschoss eine Wohn-und Geschäftshauses gemeldet. Gemäß Alarm-und Ausrückeordnung wurde der zuständige Löschzug der Feuer- und Rettungswache 5, die Freiwillige Feuerwehr Birkach und der Rettungsdienst entsandt.
Eine erste Erkundung vor Ort ergab, dass tatsächlich eine Verrauchung durch einen brennenden Ölofen im Dachgeschoss vorlag. Die Bewohner konnten selbst und unverletzt die Wohnung verlassen. Die Feuerwehr hatte den Brand zügig mit einem C-Rohr gelöscht und belüftete die Wohnung.

Bis um Mitternacht war es in der Landeshauptstadt sehr ruhig.

00:00 Uhr Jahreswechsel Stadtgebiet

Bereits kurz nach dem Jahreswechsel gingen zahlreiche Notrufe in der Integrierten Leitstelle ein. Mehrere Kleinbrände und zahlreiche Brandmeldealarme, ausgelöst durch den Rauch von Feuerwerkskörpern, sorgten für Einsätze aller fünf Feuerwachen der Berufsfeuerwehr und zahlreicher Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr.

Im Stadtteil Bad Cannstatt und Stuttgart West verursachte vermutlich ein Feuerwerkskörper einen Brand auf einem Balkon. Die Eigentümer konnten rechtzeitig die Flammen löschen sodass die hinzugerufene Feuerwehr nur noch Nachlöscharbeiten durchführen musste.

Resümee
Für die Feuerwehr Stuttgart war die Silvesternacht einsatzreich, aber ruhiger als vergleichsweise in den vergangenen Jahren. Insbesondere waren hier Einsatzspitzen zu Beginn des neuen Jahres mit zahlreichen parallelen Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätzen verantwortlich. Auf Grund der Wetterlage kam es zu zahlreichen Auslösungen von Brandmeldealarmen. Die entstandenen Brände konnten alle rasch gelöscht werden und größerer Schaden abgewendet werden.
Alle Vorhaltemaßnahmen zeigten ihre Wirkung. So wurde die Integrierte Leitstelle um insgesamt 6 weitere Disponenten erhöht, um die zahlreichen Notrufe abarbeiten zu können. Ebenfalls war der Einsatzführungsdienst der Berufsfeuerwehr erhöht und drei weitere Hilfeleistungs- löschfahrzeuge in Dienst genommen worden.

Kräfte Berufsfeuerwehr:
Alle 5 Feuerwachen der Berufsfeuerwehr sowie der Einsatzführungsdienst

Kräfte Freiwillige Feuerwehr:
Abteilungen Birkach, Degerloch, Hedelfingen, Hofen, Münster, Plieningen, Riedenberg, Sommerrain, Untertürkheim, Vaihingen, Wangen und Weilimdorf

Kräfte Rettungsdienst:
4 Notärzte, 14 Rettungswagen und 10 Krankenwagen

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