Archive for the ‘Stuttgart’ Category

Polizei warnt vor Telefonbetrügern Hinweis an die Radiosender und Online-Medien:

Posted by Klaus on 6th November 2019 in Stuttgart

Die Polizei geht davon aus, dass die Täter aktuell auch zur Stunde versuchen, durch zahlreiche Anrufe bei älteren Menschen neue Opfer zu finden.

Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass vor der Betrugsmasche „Schockanrufe“ und „Falscher Polizeibeamter“. Im Laufe des heutigen Mittwochs (06.11.2019) griffen Täter offenbar mehrere Male zum Telefon, um überwiegend ältere Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger um ihr Vermögen zu betrügen. Mit der Masche „Schockanrufe“ gaukeln die Täter vor, ein naher Verwandter würde sich in einer finanziellen Notlage befinden und bräuchte dringend Bargeld. Nicht selten soll der nahe Angehörige angeblich im Ausland in einen Verkehrsunfall verwickelt worden sein oder gegen den Verwandten würde ein Haftbefehl bestehen. Dabei fordern die Täter teilweise horrende Summen, um dem Angehörigen in seiner mutmaßlich misslichen Lage zu helfen und zu unterstützen. Auch die Betrugsmasche „Falscher Polizeibeamter“ besitzt nach wie vor hohe Aktualität. Die in der Regel aus dem Ausland agierenden Täter geben sich am Telefon als Polizisten oder Staatsanwälte aus und versuchen die Bürgerinnen und Bürger mit einer angeblichen Festnahme von Einbrecherbanden einzuschüchtern. Scheinbar aus Sicherheitsgründen werden die potenziellen Opfer aufgefordert, ihr gesamtes Hab und Gut einem Kurier zu übergeben oder an einem vereinbarten Ort im Freien abzulegen. Bei dieser Art von Anrufen handelt es sich ausnahmslos um Betrügereien. Am anderen Ende der Leitung befindet sich nicht die echte Polizei.

Aus diesen Gründen rät die Polizei:

   - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie 
     den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
   - Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach Herausgabe von 
     persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen.
   - Wählen Sie die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen 
     Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern 
     landen.
   - Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und 
     finanziellen Verhältnisse. - Beraten Sie sich mit Ihrer Familie 
     oder Bekannten, denen Sie vertrauen, insbesondere mit der 
     Person, um die es geht. 

Weitere Informationen und Präventionstipps finden Sie unter www.polizei-beratung.de

Foto, Polizeiberatung

Umsetzungskonzept für Sanierung der Stuttgarter Oper

Posted by Klaus on 6th November 2019 in Stuttgart

Info

Dem Verwaltungsrat ist ein Umsetzungskonzept und eine grobe Kostenkalkulation für die Sanierung und Erweiterung der Stuttgarter Oper sowie die Planungen für eine Interimsspielstätte an den Wagenhallen während der Sanierung vorgestellt worden. Geplant ist, dass der Verwaltungsrat im Frühjahr 2020 darüber entscheidet.

Land und Stadt haben dem Verwaltungsrat der Württembergischen Staatstheater in der Sitzung am Dienstagabend, 5. November, ein Umsetzungs- konzept und eine grobe Kostenkalkulation für die Sanierung und Erweiterung der Stuttgarter Oper sowie die Planungen für eine Interimsspielstätte an den Wagenhallen während der Sanierung vorgestellt.

„Wir haben im Verwaltungsrat in den vergangenen Monaten viele Alternativen geprüft und diskutiert, viele Prüfrunden gedreht, das Stadtgebiet für einen Interimsstandort gescannt. Mit den von Land und Stadt vorgelegten Planungen und Berechnungen haben Land und Stadt geliefert und die Voraussetzungen geschaffen: Die Zeit ist reif, in die Umsetzung dieses Jahrhundertprojekts zu gehen. Wir wollen, dass der Zug Fahrt aufnimmt“, sagte die Verwaltungsratsvorsitzende und Kunstministerin Theresia Bauer.

Auf der Grundlage der vorgelegten belastbaren Zahlen solle nun eine Meinungsbildung im Verwaltungsrat, in den politischen Gremien und in der Gesellschaft herbeigeführt werden. Der Verwaltungsrat wird sich vor der nächsten regulären Sitzung im März 2020 nochmals intensiv mit den Baufragen befassen. Geplant ist, dass der Verwaltungsrat im Frühjahr über das vorgelegte Umsetzungskonzept für die Sanierung und Erweiterung der Oper und die Interimsspielstätte entscheidet. Der Landtag und der Gemeinderat der Stadt Stuttgart sollen ebenfalls befasst werden.

„Mir ist klar, dass die bauliche Ertüchtigung unserer württembergischen Staatstheater relevante finanzielle Ressourcen bindet. Aber das sollte es uns wert sein. Jetzt geht es darum, bei allen für diesen Kraftakt zu werben und die nötige Überzeugungsarbeit zu leisten. Ich bin überzeugt davon, dass unsere Gesellschaft ein Haus wie die Württembergischen Staatstheater braucht – sogar mehr denn je“, betonte die Kunstministerin.

Splett: Kosten von Anfang an möglichst transparent machen

Für die beim Finanzministerium angesiedelte Staatliche Vermögens- und Hochbauverwaltung hat Staatssekretärin Gisela Splett dem Verwaltungsrat die auf Grundlage des vom Nutzer erstellten Raumbedarfs grob geschätzten Kosten für die Sanierung und Erweiterung der Württembergischen Staatstheater (WST) vorgestellt. Dazu gehören neben der Sanierung der Oper (Littmann-Bau) ein neues und größeres Kulissengebäude am bisherigen Standort an der Konrad-Adenauer-Straße sowie die Neustrukturierung, Anbindung und Teilsanierung von Verwaltungsbau und Schauspielhaus. Die Kostenschätzung für das umzusetzende Programm wurde entwurfsunabhängig vom Amt Stuttgart des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg erstellt und durch externe Expertise plausibilisiert.

„Wir rechnen mit Baukosten in einer Größenordnung von rund 740 bis 960 Millionen Euro, wenn wir ohne zeitliche Verzögerungen weiterarbeiten. Einen konkreten Entwurf für die Sanierung und Erweiterung gibt es noch nicht, ein Architektenwettbewerb steht noch aus. In der Grobkostenschätzung sind die absehbaren konjunkturellen Preissteigerungen und Kostenrisiken enthalten, die wir ohne exakte Planung einpreisen müssen“, erklärte Gisela Splett.

Ohne diese Indizierung – also ausschließlich auf das heutige Preisniveau bezogen – lägen die Kosten in einer Größenordnung von rund 550 bis 720 Millionen Euro. Wie bei allen bedeutenden Bauprojekten des Landes soll der Landtag auch bei der Sanierung und Erweiterung der Württembergischen Staatstheater in zwei Stufen entscheiden. „Mit der Bereitstellung von Planungsmitteln im Haushalt ermöglicht der Landtag, dass wir die Planungen weiterführen und einen Wettbewerb vorbereiten und durchführen. Wenn nach dem Wettbewerb der Entwurf auf dem Tisch liegt, werden darauf aufbauend die konkreten Pläne erstellt und die Kosten können präziser beziffert werden. Erst auf Grundlage dieser entwurfsspezifisch ermittelten Kosten entscheidet der Landtag über die Etatisierung der Baukosten“, so Splett.

Mit dem zweistufigen Verfahren sollen große Projekte noch detaillierter geplant werden, ehe sie mit den Gesamtbaukosten im Landeshaushalt veranschlagt werden. Darüber hinaus hatte das Landeskabinett im Juni 2019 beschlossen, dass insbesondere bei bedeutenden, großen Bauprojekten eine starke Verbindlichkeit der abgestimmten Planungen gilt. Denn Änderungen im Nachgang werden oft teuer. „Uns ist wichtig, mit offenen Karten zu spielen. Das gilt auch für die Sanierung und Erweiterung der WST: Das ist ein richtig großes Projekt, dessen Kosten wir von Anfang an möglichst transparent machen wollen“, betonte Splett.

Kuhn: Für Investition mit Herz und Kopf kämpfen

Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn erklärte nach der Sitzung des Verwaltungsrats der Württembergischen Staatstheater: „Mit Oper und Ballett haben wir in Stuttgart einen wertvollen Schatz, der international von herausragender kultureller Bedeutung ist. Wer diesen Schatz erhalten und in die Zukunft überführen will, muss sich aktiv für die Weiterentwicklung einsetzen.“ Die Kosten seien auf den ersten Blick sehr hoch. „Deswegen müssen wir sie in der Bürgerschaft gut begründen. Es lohnt sich, für diese Investition mit Herz und Kopf zu kämpfen.“

Kuhn hatte im Verwaltungsrat die überarbeiteten Pläne für eine Interimsoper nördlich der Wagenhallen vorgestellt. Die Pläne greifen den Siegerentwurf des städtebaulichen Wettbewerbs Rosenstein auf, der an dieser Stelle eine „Maker City“ für Kreativwirtschaft, Künstler und Wohnen vorschlägt. In der neuen Konzeption kann die sogenannte Containercity der Künstler erhalten bleiben. Im Vorgriff auf die spätere Nutzung sollen für den Bedarf der Interimsoper bereits jetzt zwei Gebäude der „Maker City“ durch die Stadt errichtet werden (84,1 Millionen Euro). Kuhn erklärte: „Wir haben jetzt ein Interim, von dem wesentliche Teile dauerhaft stehen bleiben können. Hier buchstabieren wir Nachhaltigkeit neu.“ Daneben werden eine Spielstätte für Oper und Ballett in modularer Bauweise sowie temporäre Gebäude für zum Beispiel Werkstätten errichtet, die später teilweise verkauft werden können.

Für die Bauten sind Kosten von 104,1 Millionen Euro errechnet, die hälftig von Stadt und Land getragen werden. Zieht man den erwartbaren Wiederverkaufserlös für die Modularbauten ab, bleiben für Stadt und Land jeweils 42,7 Millionen Euro.

Die Stadt hat zudem vorgeschlagen, an der Zuckerfabrik in Bad Cannstatt, wo sich bereits Kulissenlager der Staatstheater befinden, knapp 10.000 m² Nutzfläche zusätzlich zu schaffen, um so das neu zu errichtende Kulissengebäude zu entlasten und eine neue städtebauliche Perspektive zu eröffnen.

Der OB strebt im neuen Jahr einen Zielbeschluss zur Sanierung der Oper und für die Interimsoper im Gemeinderat an.

Hendriks: Hervorragende und ausgereifte Pläne – Frage entscheidungsreif

„Nach über zwei Jahrzehnten Vorgeschichte und einer seit 2014 höchst intensiv geführten Diskussion ist mit der gestrigen Sitzung des Verwaltungsrats ein historischer Moment gekommen. Es liegen nunmehr hervorragende und ausgereifte Pläne auf dem Tisch. Die Frage der Opernhaussanierung ist damit endlich entscheidungsreif. Wir danken Frau Ministerin Bauer, Frau Staatssekretärin Splett und Herrn Oberbürgermeister Kuhn für das absolut unmissverständliche und kraftvolle Bekenntnis zur Sanierung und Erweiterung der Staatstheater“, sagte der Geschäftsführende Intendant der Württembergischen Staatstheater Marc-Oliver Hendriks.

Schoner: Entscheidung für nächste Generation

„Die Entscheidung, die jetzt gefällt werden muss, ist eine, die nicht nur unsere Generation betrifft, sondern noch mehr die unserer Kinder. Das Opernhaus am Oberen Schlossgarten muss auch weiterhin ein öffentlicher Ort der Kunst und des Diskurses sein – so wie der Bau es seit über 100 Jahren ist. Dieser Verantwortung, ein Ort für alle Bürgerinnen und Bürger zu sein, sind sich die einzelnen Gewerke, das Staatsorchester, der Staatsopernchor, die Solist*innen und alle Mitarbeiter*innen des Hauses, in ihrem künstlerischen Tun mehr als bewusst – immer den Austausch mit unserem Publikum im Fokus“, so Opernintendant Viktor Schoner.

Staatsoper Stuttgart

Foto, Klaus

Vorsicht Abzocke – Informationsveranstaltung im Rathaus über Betrugsmaschen 20.11.

Posted by Klaus on 6th November 2019 in Stuttgart

Info

Ein unerwarteter Gewinn, der nach vorheriger Zahlung eines Geldbetrags winkt, eine hilfsbedürftige Person, die um ein Glas Wasser bittet, der angebliche Enkel, der dringend kurzfristig eine höhere Bargeldsumme benötigt, ein vermeintlicher Polizist, der vor einer unmittelbar bevorstehenden Straftat warnt und hilfsbereit die Wertsachen in Verwahrung nehmen möchte – dem Ideenreichtum von Betrügern sind scheinbar keine Grenzen gesetzt wenn es darum geht, Seniorinnen und Senioren um ihr Hab und Gut zu bringen.
Das Polizeipräsidium Stuttgart und die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg informieren ältere Menschen in einem Vortrag am Mittwoch, 20. November, von 13 bis 15 Uhr im Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses über die Machenschaften und Tricks solcher Betrüger.

Im Foyer vor dem Vortragsraum können sich die Besucherinnen und Besucher an einem Informationsstand im persönlichen Gespräch und mittels Broschüren über die Betrugsmaschen aufklären lassen. Zudem bietet der Bürgerservice Leben im Alter dort Informationsmaterial zu Fragen rund um das Älterwerden, die Betreuung, Versorgung und Pflege an.

Foto, Polizeiberatung

Stuttgart – Polizei warnt vor manipulierten Geldautomaten

Posted by Klaus on 4th November 2019 in Stuttgart

Polizeibericht 4.11.

Bei der Polizei sind seit Freitag (01.11.2019) bislang zehn Fälle angezeigt worden, bei denen die Täter an Geldausgabeautomaten den Sichtschutz entfernt und vermutlich den Kartenschacht manipuliert haben. In einer Bankfiliale an der Epplestraße manipulierten die Täter am Samstagvormittag (02.11.2019) den Kartenschacht an einem Geldautomaten, sodass ein 80-Jähriger gegen 10.00 Uhr nach erfolgter Geldausgabe seine Karte nicht wieder zurück erhielt. Der Mann ging zunächst davon aus, dass der Automat die Karte einbehalten hatte, später stellte er fest, dass die Täter mehrere Tausend Euro Bargeld von seinem Konto abgehoben hatten. In einer weiteren Filiale an der Epplestraße spähten die Betrüger gegen 10.45 Uhr vermutlich die PIN einer bislang unbekannten Frau am Geldautomaten aus und lenkten sie während der Kartenausgabe ab, um im Anschluss ihre Bankkarte zu stehlen. Zeugen oder Geschädigte, insbesondere die unbekannte Frau, werden gebeten, sich bei den Beamtinnen und Beamten der Kriminalpolizei unter der Rufnummer +497189905778 zu melden.

Die Polizei rät: Achten Sie deshalb darauf, dass die Eingabe Ihrer PIN nicht von anderen beobachtet werden kann und sorgen Sie für einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum nächsten Kunden. Decken Sie während der PIN-Eingabe das Tastaturfeld mit der anderen Hand oder einem Gegenstand (zum Beispiel Geldbörse, Blatt Papier) als Sichtschutz vollständig ab. Das erschwert das „Ausspähen“ erheblich. Nutzen Sie keinen Geldausgabeautomaten, an dem Ihnen etwas ungewöhnlich erscheint, zum Beispiel angebrachte Leisten oder Verblendungen, abstehende und lockere Teile, Spuren von Kleber rund um den Kartenschlitz. Bei Verdacht auf Manipulation sollten Sie den Automaten nicht nutzen. Verständigen Sie die Polizei und Bankmitarbeiter, um mögliche Spuren sichern zu können.

Weitere Tipps: Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge und wenden Sie sich bei Auffälligkeiten sofort an Ihre Bank. Bei dem Verdacht der Ausspähung Ihrer Kartendaten lassen Sie umgehend die Karte über Ihre Bank oder den bundesweiten Sperrnotruf 116 116 sperren und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de

Foto, Blogarchiv

Die Innenstadt erstrahlt: 27. November – 06. Januar

Posted by Klaus on 3rd November 2019 in Stuttgart

Glanzlichter Stuttgart

 

 

 

 

 

Zu Beginn der Weihnachtszeit legt sich eine magische Stimmung über die Stuttgarter Innenstadt: Sobald es dunkel wird, erstrahlen die Glanzlichter Stuttgart und sorgen mit ihren einzigartigen Lichtinstallationen für staunende Blicke. Die leuchtende Königsstraße führt Sie direkt zum Highlight, den meterhohen Skulpturen auf dem Schlossplatz. Dort erwarten Sie regelmäßig spektakuläre Lichtershows – lassen Sie sich das nicht entgehen!

Mehr Informationen unter www.glanzlichter-stuttgart.de

Foto, Thomas Niedermüller Schlossplatz-Glanzlichter © Stuttgart-Marketing GmbH

Einladung Filmpreview „Searching Eva“, Montag, 4.11., Atelier am Bollwerk

Posted by Klaus on 1st November 2019 in Stuttgart, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Am Montag, 4.11.2019, 17:50 Uhr zeigt das Atelier am Bollwerk (Hohe Str. 26, 70176 Stuttgart) vor offiziellem Kinostart die Dokumentation „Searching Eva“ in Anwesenheit der Regisseurin Pia Hellenthal.

Eva, 25, in Berlin lebende Italienerin, führt ein öffentliches Leben, mit allen Konsequenzen. Mit 14 Jahren gab sie sich einen neuen Namen, erklärte Privatsphäre zu einem überholten Konzept und veröffentlichte ihren ersten Tagebucheintrag online. Seither teilt sie ihr Leben bis ins intimste Detail mit aller Welt. Sie lebt vielfältige Identitäten: Katzenbesitzerin, Dichterin, Sexarbeiterin, Bisexuelle, Ex-Junkie, Feministin, Anarchistin, Model, Sternzeichen Jungfrau… Erwachsen wurde sie im Internet, wo sie aus ihrer Selbstsuche ein öffentliches Spektakel machte, das die Frage aufwirft, was „eine Frau denn genau zu sein hat“. Ihre Realität ist virtuell und das Leben ist „so etwas wie ein Indie-Film“ – eine subjektive Konstruktion unter eigener Regie.
Das Screening ist Teil des Crossmedia Publishing-Workshops „Representation is a lie„, den die Regisseurin Pia Hellenthal gemeinsam mit Yana Höhnerbach nächste Woche an der Merz Akademie gibt. Die Studierenden nutzen Projektion als Mittel, um sich selbst zum Gegenstand ihrer Arbeit zu machen. So nähern sie sich der Frage, inwiefern eine Identität immer nur Konstruktion ist – von anderen und einem selbst.

Kartenreservierung unter: https://www.arthaus-kino.de/ (12 EUR/ 5,50 EUR)

www.merz-akademie.de/veranstaltungen/searching-eva
Freitag, 08.11.2019, 21:00 Uhr, Merz Akademie, Teckstr. 58, 70190 Stuttgart
Erstsemesterparty „Back in Time“
Die Merz Akademie begrüßt seine Erstsemester und alle, die Lust haben mitzufeiern, zur traditionellen Erstiparty. Diesmal steht der Abend unter dem Motto „Back in Time“ mit 70er, 80er, Limbo und Karaoke. Eintritt: € 5,-.
www.merz-akademie.de/veranstaltungen/erstsemesterparty-back-in-time

Mit vielen Grüßen aus der Merz Akademie,
Jasmin Stiegler und Melanie Harzendorf
Plakat vom Veranstalter

Verkehrskontrolle – Verbotenes Wenden

Polizeibericht 30.10.2019

Beamte der Verkehrspolizei haben am Mittwoch (30.10.2019) Verkehrskontrollen in der Charlottenstraße durchgeführt. Die Beamten verwarnten zwischen 10.00 und 11.30 Uhr insgesamt 14 Autofahrer, die ver- botenerweise in der Charlottenstraße auf Höhe der Alexanderstraße verbotenerweise über die Bahngleise wendeten. Bei einem Wendemanöver musste eine Stadtbahn, die in Richtung Weinsteige fuhr, bis zum Stillstand abbremsen, um nicht mit dem wendenden Fahrzeug zu kollidieren. Fünf weitere Autofahrer erwartet jeweils eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, da sie während der Fahrt ihr Handy benutzten. Zusätzlich war ein weiterer Fahrer nicht angegurtet.

Foto, Sabine

Randalierender Fahrgast tritt offenbar Stadt- bahnfahrer – Zeugen gesucht

Polizeibericht 30.10.

Ein 39 Jahre alter Fahrgast hat am Dienstagabend (29.10.2019) in einer Stadtbahn offenbar randaliert und an der Haltestelle Olgaeck einen 38-jährigen Stadtbahnfahrer getreten. Der Tatverdächtige fiel bereits gegen 20.30 Uhr an der Stadtbahnhaltestelle Klett-Passage auf, da er dort herumschrie und Passanten anpöbelte. Als alarmierte Polizeibeamte die Haltestelle überprüften, trafen sie ihn jedoch nicht mehr an. Der 39-Jährige war offenbar mit einer Stadtbahn der Linie U15 in Richtung Ruhbank weitergefahren. Nachdem ihn mutmaßlich Fahrgäste aus der Bahn warfen, randalierte er nun an der Haltestelle Olgaeck und trat dem Stadtbahnfahrer am Bahnsteig offenbar mit dem Fuß ins Gesicht. Dabei erlitt der Stadtbahnfahrer leichte Verletzungen. Alarmierte Polizeibeamte nahmen den aggressiven, sich wehrenden Tatverdächtigen vorläufig fest und fanden bei ihm eine geringe Menge Drogen. Auf dem Weg zur Wache beleidigte und bespuckte er die Beamten. Da sich der möglicherweise unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stehende 39-Jährige nicht beruhigte, nahmen ihn die Beamten bis zum nächsten Morgen in Gewahrsam.

Zeugen und mögliche Geschädigte werden gebeten, sich bei den Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 2 Wolframstraße unter der Rufnummer +4971189903200 zu melden.

Foto, Sabine

Genuss-Straßenbahn – Rollende Weinprobe auf der Oldtimerlinie

Veranstaltungshinweis der Verkehrsfreunde Stuttgart e.V.

Flyer Straßenbahnmuseum Stuttgart,

Neue Ausstellung im Stadtarchiv: Was konnten sie tun? Widerstand gegen den National- sozialismus 1939-1945

Posted by Klaus on 29th Oktober 2019 in Es war einmal, Stuttgart

Info

Georg Elsers Attentat auf Hitler jährt sich am 8. November zum 80. Mal. Aus diesem Anlass zeigt das Stadtarchiv Stuttgart in Kooperation mit dem Lernort Geschichte unter dem Titel „Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1945“ von 6. bis 15. November eine Ausstellung der Stiftung 20. Juli 1944, die in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand entstanden ist.

Die Vernissage zur Ausstellung findet am Dienstag, 5. November, um 19 Uhr im Stadtarchiv in Bad Cannstatt, Bellingweg 21, statt. Den Eröffnungsvortrag hält Professorin Dr. Angela Borgstedt, die zum Thema „Nicht anpassen, widerstehen! Widerstand gegen den Nationalsozialismus und Zivilcourage heute“ spricht. Sie lehrt an der Universität Mannheim und ist seit 2011 Geschäftsführerin der Forschungsstelle Widerstand gegen den Nationalsozialismus im deutschen Südwesten.

1933 übernahmen Hitler und die Nationalsozialisten die politische Macht in Deutschland. Die meisten Deutschen folgten dem neuen Regime begeistert oder passten sich an. Manche blieben passiv. Nur wenige stellten sich den Verletzungen der Menschenrechte und den Verbrechen der neuen Machthaber entgegen, indem sie jene Möglichkeiten nutzten, die es unter den Bedingungen der Diktatur noch für politisches Handeln gab.

Flyer, © Stiftung 20. Juli 1944

Mit dem deutschen Überfall auf Polen im September 1939 begann der Zweite Weltkrieg. Das Regime ging noch brutaler gegen seine Gegner vor. Trotzdem kämpfte eine kleine Minderheit in der Bevölkerung weiter aktiv gegen die Machthaber. Die Ausstellung zeigt, wie vielfältig die Formen des Widerstands gegen den Nationalsozialismus waren.

Manche Menschen verbreiteten Informationen ausländischer Rundfunksender, druckten Flugblätter, und verteilten sie. Andere halfen verfolgten Juden, Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeitern. Und einige versuchten, Hitler zu stürzen, um seine verbrecherische Herrschaft und den Krieg zu beenden.

Geöffnet ist die Ausstellung Montag, 9 bis 13 Uhr, Dienstag, Donnerstag und Freitag, 9 bis 16 Uhr und Mittwoch, 9 bis18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Führungen können beim Lernort Geschichte unter Telefon +49 711 9978598 gebucht werden.

Foto, Blogarchiv