Archive for the ‘Stuttgart’ Category

Ampel-Ausfall am Wilhelmsplatz

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Das haben wir schon am 5.12.2015 fotografiert und immer noch nichts repariert

Foto, Klaus

Stuttgart Ost / Süd – Drei Fahrzeuge gestohlen – Zeugen gesucht

Posted by Klaus on 1st Februar 2016 in Stuttgart
Polizeibericht Polizeipräsidium Stuttgart

K-Polizei-1Unbekannte haben zwischen Donnerstag (28.01.2016) und Freitag (29.01.2016) drei VW Golf 5 im Gesamtwert von über 20.000 Euro gestohlen. Der Diebstahl eines VW Bus T5 scheiterte. Einen dieser VW Golf 5 stahlen die Diebe in der Rotenbergstraße. Die Tatzeit lag zwischen Donnerstag, 08.30 Uhr, und Freitag, 06.45 Uhr. Der schwarze Golf mit dem amtlichen Kennzeichen S-RI 2812 hatte einen Wert von zirka 8.000 Euro. Zwischen 21.45 Uhr und 12.00 Uhr haben Unbekannte in der Heidehofstraße einen schwarzen VW Golf 5 mit den amtlichen Kennzeichen S-OW 5252 gestohlen. Er hatte einen Wert von zirka 7.000 Euro. Den dritten, blauen, VW Golf 5, mit den amtlichen Kennzeichen S-RF 2716, stahlen die Autodiebe in der Hohenzollernstraße. Der Wert wird mit zirka 8.000 Euro angegeben. Ein in der Schönbühlstraße abgestellter VW Bus T5 wurde zwischen 19.00 Uhr und 08.00 Uhr offenbar durch Entfernen des Schlosses der Fahrerseite geöffnet. An dem Auto waren Fahrer- und Beifahrerfenster geöffnet.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 8990-5778 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

Foto, Blogarchiv


Ab 1. Februar Doppelstockwagen auf der Remsbahn unterwegs

S-DB-Regio-1Ab Montag, 1. Februar2016, setzt DB Regio Baden-Württemberg auf der Remsbahn montags bis freitags bei sechs Zügen Doppelstockwagen anstelle der bisherigen einstöckigen Nahverkehrswagen (n-Wagen) ein. Die Kapazität wächst damit um über 250 Plätze pro Tag.

„Die ersten Vorboten für Ver- besserungen im Schienenpersonen- nahverkehr in Baden-Württemberg werden sichtbar. Es ist erfreulich, dass die DB jetzt Zug um Zug die alten Wagen durch modernere Doppel- stockwagen ersetzt. Damit wird der Schienenverkehr für die Fahrgäste in einzelnen Zügen auf dieser Strecke bereits attraktiver, bevor die in den Übergangsverträgen mit der DB vereinbarte Modernisierung der Züge umgesetzt wird“, sagt Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg.

„Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, früher als geplant mehr Komfort für die Reisenden auf der Remsbahn anzubieten. Damit ist ein erster Schritt auf unserem gemeinsamen Weg zu mehr Qualität im Nahverkehr getan“, sagt Andreas Moschinksi-Wald, Vorsitzender der Geschäftsleitung DB Regio Baden-Württemberg. Die Wagen waren in anderen Regionen Deutschlands freigeworden. Durch das Bereitstellen der Doppelstockwagen steigt das Platzangebot auf der Remsbahn um über 250 Sitzplätze pro Tag.

Die Wagen werden nach derzeit laufenden aufwendigen Redesign-Maßnahmen nach und nach in Baden-Württemberg eingesetzt. Die Züge setzen sich aus je fünf Doppelstockwagen und einem einstöckigen Steuerwagen mit Mehrzweckabteil zusammen.

Züge mit Doppelstockwagen

  • RE 19410 Aalen (6.00 Uhr) – Stuttgart (7.14 Uhr, ab Dienstag, 2. Februar)
  • RE 19435 Stuttgart (16.19 Uhr) – Aalen (17.25 Uhr)
  • RE 19468/19492 Aalen (17.35 Uhr) – Stuttgart (18.42 Uhr)
  • RE 19457 Stuttgart (20.22 Uhr) – Aalen (21.25 Uhr)
  • RE 19414 Aalen (6.29 Uhr) – Stuttgart (7.42 Uhr, ab Dienstag, 2. Februar)
  • RE 19443 Stuttgart (17.19 Uhr) – Aalen (18.25 Uhr)

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung DB Regio BW und MVI

Infos zur Remsbahn
Foto, Sabine

Stuttgart-Stadtgebiet – Falsche Polizeibeamte unterwegs

Posted by Klaus on 29th Januar 2016 in Stuttgart

Polizeimeldung Polizeipräsidium Stuttgart

Polizei-B-WDie Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche, bei der sich die Täter als vermeintliche Bankangestellte und falsche Polizeibeamte ausgeben und insbesondere ältere Menschen bestehlen. So stahlen zwei bislang unbekannte Täter am Donnerstag (28.01.2016) einer 86 Jahre alten Frau mehrere Tausend Euro. Eine aufmerksame Angestellte einer Bank verhinderte, dass die betagte Dame noch weiteres Geld an die Täter übergab. Einer der beiden Täter rief die Seniorin an und gab sich als Bankangestellter aus. Angeblich sollte er eine Falschgeldüberprüfung durchführen. Unter dem Vorwand, er habe festgestellt, dass die Frau eine größere Menge Bargeld zu Haus habe, kündigte er ihr den Besuch eines Polizeibeamten zur weiteren Überprüfung des Geldes an. Der zweite Täter klingelt kurz darauf bei der Seniorin, gab sich als Kriminalbeamter aus und nahm das angebliche Falschgeld mit. Er ließ sich außerdem noch den Schmuck der der Geschädigten zeigen und veranlasste die Seniorin weiteres Geld von ihrem Sparkonto abzuheben. Dies kam der Bankangestellten verdächtig vor und sie alarmierte die Polizei. Der angebliche Polizeibeamte ist zirka 170 Zentimeter groß, 25 bis 30 Jahre alt, eher schlank, hat ein südländisches Aussehen und sprach Deutsch mit ausländischem Akzent. Er trug eine dunkle Jacke.

Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter Rufnummer 8990-5778 zu melden.

Tipps Ihrer Polizei

Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon als Mitarbeiter einer Bank oder als Polizeibeamter ausgibt.

Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Sie nach Geld fragt oder es von Ihnen fordert.

Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Bankangestellter oder Polizist ist: Rufen Sie ihre Bank an. Rufen Sie bei der Polizei an.

Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.

Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. Die Polizei verlangt niemals die Herausgabe von Geld, Schmuck oder Wertgegenständen.

Informieren Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.

Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.

Fordern Sie von Personen, die angeben von einer Behörde zu sein, den Dienstausweis und prüfen Sie diesen sorgfältig. Denken Sie daran, dass die Täter sehr professionell arbeiten und in der Lage sind, täuschend echte Dokumente oder Ausweise zu erstellen. Fragen Sie deshalb im Zweifelsfall bei der betreffenden Behörde nach der Richtigkeit des Besuchs.

Zeigen Sie niemandem Ihren Schmuck oder Ihr Bargeld.

Weitere Informationen unter: Polizei-Beratung.de

Foto, Blogarchiv

Manipulierte Geldautomaten – Polizei warnt vor sogenanntem „Skimming“

Posted by Klaus on 28th Januar 2016 in Allgemein, Stuttgart

Polizeimeldung  Polizeipräsidium Stuttgart

GeldautomatDerzeit sind Diebe unterwegs, die mit dem sogenannten „Skimming“ versuchen, durch Manipulation von Geldautomaten an die Daten der Bankkunden zu gelangen. Während einer Störungsbeseitigung beziehungsweise Wartung an einer Bankfiliale an der Kronprinzstraße hat ein Techniker einer Bank am Donnerstag (28.01.2016) gegen 13.30 Uhr einen offenbar präparierten Geldautomaten festgestellt. Unbekannte hatten den Automaten so manipuliert, dass das Tastenfeld mit einer Kamera gefilmt wird. Wann die Manipulation erfolgte ist nicht bekannt, ebenso wenig, ob ein Bankkunde geschädigt worden ist. Die Ermittlungen dauern an. Zeugen und Geschädigte werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 8990-5778 zu melden.

Bei dem sogenannten „Skimming“ manipulieren die Diebe den Geldautomaten so, dass sie das Tastenfeld mit einer angebrachten Kamera filmen können oder sie bringen ein weiteres Tastenfeld an, das dem eigentlichen gleicht. Zudem wird der Magnetstreifen ausgelesen.

Präventionstipps:

Bleiben Sie bei einer Fehlermeldung in jedem Fall beim Geldautomaten. Lassen Sie sich nicht von einem vermeintlich hilfsbereiten Fremden vom Automaten weglocken.

Bitten Sie einen anderen Kunden, einen Bankmitarbeiter zu holen. Bei Automaten außerhalb von Banken rufen Sie gegebenenfalls per Handy bei der Bank an.

Verständigen Sie die Polizei außerhalb der Öffnungszeiten von Banken und Kreditinstituten.

Gehen Sie sorgsam mit Ihren Zahlungskarten um und bewahren Sie die PIN stets getrennt von der Karte auf.

Haben Sie mehrere Zahlungskarten? Betätigen Sie den Türöffner eines Bankinstitutes nicht mit der gleichen Karte, mit der Sie anschließend Geld abheben möchten.

Geben Sie Ihre PIN niemals an einem Türöffner eines Bankinstitutes ein. Kein Geldinstitut verlangt für den Zugang zum Geldautomaten die Eingabe der PIN. Der Kartenleser hat immer nur die Funktion des Türöffners. Verständigen Sie in solchen Fällen die Polizei und das Geldinstitut.

Achten Sie darauf, dass die Eingabe Ihrer PIN nicht von anderen beobachtet werden kann. Sorgen Sie für einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum nächsten Kunden.

Decken Sie während der PIN-Eingabe das Tastaturfeld mit der anderen Hand oder einem Gegenstand (zum Beispiel Geldbörse, Blatt Papier) als Sichtschutz vollständig ab. Das erschwert das „Ausspähen“ per Kamera oder Foto-Handy erheblich.

Nutzen Sie keinen Geldausgabeautomaten, an dem Ihnen etwas ungewöhnlich erscheint, zum Beispiel angebrachte Leisten oder Verblendungen, abstehende und lockere Teile, Spuren von Kleber rund um den Kartenschlitz.

Bei Verdacht auf Manipulation sollten Sie den Automaten nicht nutzen. Verständigen Sie die Polizei, um mögliche Spuren sichern zu können.

Weitere Tipps:

Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge und wenden Sie sich bei Auffälligkeiten sofort an Ihre Bank.

Bei dem Verdacht der Ausspähung Ihrer Kartendaten lassen Sie umgehend die Karte über Ihre Bank oder den bundesweiten Sperrnotruf 116 116 sperren und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de

Foto, Sabine


					

Stuttgart – Handy geraubt – Zeugen gesucht

Posted by Klaus on 28th Januar 2016 in Stuttgart
Polizeibericht Polizeipräsidium Stuttgart

Polizei-Blaulicht-1Stuttgart Mitte  – Drei bislang unbekannte Männer haben am Mittwoch (27.01.2016) an der Landhausstraße einem 19-Jährigen sein Mobiltelefon geraubt. Der 19-Jährige wartete an einer Bushaltestelle, als ihn die Unbekannten gegen 23.35 Uhr ansprachen. Einer der Täter veranlasste ihn, unter einem Vorwand, sein Smartphone zu übergeben. Nachdem der Täter augenscheinlich telefoniert hatte, steckte er das Telefon ein. Als der Geschädigte um Rückgabe des Telefons bat, zog der Täter ein Messer und bedrohte den 19-Jährigen. Anschließend flohen die drei Personen mit ihrer Beute. Alle drei Täter sollen etwa 20 Jahre alt sein. Der Messerträger ist zirka 180 Zentimeter groß, hat einen dunkleren Teint, dunkle Haare mit „Sidecut“-Frisur und eine Narbe im Gesicht. Er spricht akzentfrei Deutsch und war dunkel gekleidet. Der zweite Täter ist größer. Bei beiden könnte es sich um Nordafrikaner handeln. Der weitere Täter ist zirka 175 Zentimeter groß, hat helle Haare mit „Sidecut“-Frisur und trug eine blaue Jacke.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 8990-5778 zu melden.

Foto, Blogarchiv

Die Buslinie 42 in Stuttgart

Die Linie 18 GablenbergDie Buslinie 42 ging zum Teil aus den ehemaligen Straßenbahnlinien 8 und 18 hervor, die bei der Umstellung der Straßenbahn zur Stadtbahn eingestellt wurden. stadtwiki-stuttgart/Buslinie_42

Hier ein tolles SSB Faltblatt Linie 42 Im Herzen der Stadt- faltblatt_lin_42.pdf

Linienverlauf: haltestellen-buslinien/stuttgart/buslinie-42

Stuttgarter-Busse

Mehr Fotos unter Fotogalerie-Sammelbegriff-Bus

Fotos, Blogarchiv

Fernsehturm Stuttgart – Wiedereröffnung 30.01.2016 – Wurde auch Zeit

Posted by Klaus on 27th Januar 2016 in Fotos, Stuttgart

Infos: Fernsehturm Stuttgart
multimedia.swr/fernsehturm-stuttgart
SWR/wiedereroeffnung-fernsehturm-60-jahre-fernsehturm-geschichte
SWR/ab-30-moderner-brandschutz-fuer-den-fernsehturm
Gablenberger-Klaus-Blog/Fernsehturm

Fotos, Blogarchiv

Gemeinsame Pressemitteilung des Polizei- präsidiums Stuttgart und der Landeshauptstadt Stuttgart

Posted by Klaus on 27th Januar 2016 in Stuttgart

Oberbürgermeister Fritz Kuhn und Polizeipräsident Franz Lutz: „Spürbare Polizeipräsenz bei Veranstaltungen und an Brennpunkten in der Stadt stärkt das Sicherheitsgefühl unserer Bürger“

Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat sich in Anwesenheit von Polizeibeamtinnen und -beamten der Stuttgarter Einsatzhundertschaft im Polizeipräsidium über den am Montag (25.01.2016) gestarteten Polizeieinsatz „Sicherheitskonzept Stuttgart“ informiert.

Polizei-Käppi1Nach den Ereignissen der vergangenen Wochen will Polizeipräsident Franz Lutz mit dieser Initiative die sichtbare polizeiliche Präsenz bei Ansammlungen größerer Personengruppen sowie bei „Events“ im öffentlichen Raum steigern, um dem Sicherheitsbedürfnis der Menschen gerecht zu werden. „Unsere Beamten werden wieder stärker zu Fuß in der Stadt unterwegs sein, Personen kontrollieren sowie, falls nötig, Platzverweise oder Aufenthaltsverbote aussprechen“, sagte der Polizeipräsident am Mittwoch (27.01.16). Das Präsidium wie auch die Stadtverwaltung hätten in den vergangenen Wochen vermehrt Zuschriften aus der Bevölkerung erreicht, die sich eine stärkere Polizeipräsenz unter anderem an den hoch frequentierten öffentlichen Plätzen und Treffpunkten wünschten.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn erklärte bei seinem Besuch: „Die Polizei muss in diesen Tagen viel schultern. Von herausragender Bedeutung ist es, den Bürgerinnen und Bürgern das Gefühl zu geben, dass sie sich durch den Einsatz der Polizistinnen und Polizisten in unserer Stadt sicher fühlen können. Ich begrüße daher ausdrücklich die Initiative „Sicherheitskonzeption Stuttgart“, weil sie zeigt, wie gut und schnell die Polizei auf die Bedürfnisse der Menschen reagiert. Wir können uns auf unsere Polizei in Stuttgart verlassen. Selbsternannten Wächtern und Bürgerwehren erteile ich eine klare Absage.“

Polizeioberrat Joachim Barich, Einsatz- und Revierleiter in der Innenstadt, stellte die Details des Polizeieinsatzes vor und erläuterte, wie auch die Polizeihundeführer, Reiter und im Rahmen der Konzeption auch weitere Kräfte der Landes- und Bundespolizei in den Einsatz, auch mit gemeinsamen Streifen, eingebunden werden können. Wichtig sei bei bestimmten Vorkommnissen, wie zuletzt an Silvester, zu deren Aufklärung beim Polizeipräsidium Stuttgart eine gemeinsame Ermittungsgruppe von Schutz- und Kriminalpolizei eingerichtet wurde, die Bündelung der Ermittlungen in speziell eingerichteten Teams. Mit Einsatzgruppen und uniformierten sowie zivilen Beamtinnen und Beamten wolle man darüber hinaus äußerst flexibel auf aktuelle Lageentwicklungen in der Innenstadt reagieren. Dabei ist auch die polizeiliche Präventionsarbeit und eine möglichst frühzeitige mobile Videoüberwachung ein Baustein im Sicherheitsgefüge.

Selbstverständlich gehe es, so Polizeipräsident Lutz, mit der Sicherheitskooperation, dem speziellen Polizeieinsatz für die Innenstadt, nicht darum, mit Personenkontrollen pauschal gegen größere Menschenansammlungen oder Gruppen vorzugehen. Jedoch seien Streifen- und Einsatzgruppen mit der nun in Kraft getretenen Einsatzanordnung angewiesen worden, speziell auch bereits im Ansatz verdächtige Personengruppierungen und deren Sammelplätze im Auge zu behalten und konsequent einzuschreiten, wenn sie es für nötig erachteten. Auch in der Nähe von Diskotheken, anderen relevanten Örtlichkeiten wie beispielsweise Gaststätten, aber auch – wenn erforderlich – an Flüchtlingsunterkünften, müsse mit der Anwesenheit von Polizeistreifen und Kontrollen gerechnet werden, damit Straftaten und Ordnungsstörungen im Ansatz gestoppt und sofort beweissicher bearbeitet werden können.

Info des Polizeipräsidium Stuttgart
Foto, Blogarchiv

Fernwärme: Stadt will Netz übernehmen und betreiben

Posted by Klaus on 27th Januar 2016 in Stuttgart

Presseinfo der Stadt Stuttgart

Kraftwerk-Gaisburg1Die Landeshauptstadt will das Fernwärmenetz in Stuttgart und dessen Betrieb zum frühestmöglichen Zeitpunkt übernehmen. Darüber haben Oberbürgermeister Fritz Kuhn und Erster Bürgermeister Michael Föll am Dienstag, 26. Januar, informiert.

OB Kuhn sagte: „Die Energiewende hat viel mit der Wärmeversorgung zu tun. Die Stadt möchte das Fernwärmenetz besitzen und von den Stadtwerken betreiben lassen. Wir machen uns damit auch das inhaltliche Anliegen des Bürgerbegehrens ‚Fernwärmeversorgung Stuttgart‘ zu Eigen.“ Der Gemeinderat muss dem Vorhaben noch zustimmen. Die Beschlussfassung darüber ist vorgesehen für den 18. Februar.

Rund 3.000 Gebäude an das Fernwärmenetz angeschlossen

Die Fernwärme macht 18 Prozent der Wärmeversorgung in der gesamten Stadt aus, auf der Neckarschiene und in der Innenstadt sind es sogar 65 Prozent. Insgesamt sind in der Stadt rund 3.000 Gebäude an das Fernwärmenetz angeschlossen.

Kraftwerk-Münster1Mit Fernwärme versorgt werden rund 25.000 Haushalte, 1.300 Unternehmen sowie 300 öffentliche Gebäude. Erzeugt wird die Wärme vor allem in Kraft-Wärme-Kopplung in den Heizkraftwerken Münster, Gaisburg sowie Altbach/Deizisau. Die dazu gehörigen Trassen haben eine Länge von 218 Kilometern auf Stuttgarter Gemarkung.

Rechtslage zur Eigentumsfrage komplex und umstritten

Der Konzessionsvertrag für Fernwärme war Ende 2013 ausgelaufen. Im Gegensatz zu Strom und Gas wurde noch kein Folgevertrag abgeschlossen. Derzeit ruht das Verfahren. Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG ist Eigentümerin des Fernwärmenetzes im Gebiet der Stadt Stuttgart.

Die Rechtslage zur Eigentumsfrage ist komplex und umstritten. Mit dem Auslaufen der Konzession ergibt sich nach Auffassung der Stadt ein zivilrechtlicher Übertragungsanspruch auf das Fernwärmenetz. Zudem geht die Stadt davon aus, dass – sollte sie nicht selbst die Versorgung übernehmen – ein transparentes und diskriminierungsfreies Vergabeverfahren durchzuführen ist. Die rechtliche Klärung der Fragen könnte bis zu fünf Jahren dauern.

Michael Föll: Versorgung bleibt gewährleistet

Daimlerbrücke9Erster Bürgermeister Föll erklärte: „Wir wollen kein privates Monopol auf Dauer zulassen. Wir betreten mit unserer Herangehensweise rechtliches Neuland, aber ich sehe gute Chancen vor den Instanzen zu bestehen und damit auch gegen ein Entgelt das Netz übernehmen zu können.“ Der Erste Bürgermeister rechnet mit Kosten im „unteren zweistelligen Millionen-Bereich“. Diese würden über das Nutzungsentgelt refinanziert. „Die Versorgung der Endverbraucher ist und bleibt gewährleistet“, so Föll.

Weiter Informationen rund um die Fernwärme in Stuttgart:
Fernwärmeversorgung Stuttgart – Präsentation (PDF)

Fotos, Blogarchiv