Archive for the ‘Stuttgart’ Category

Stuttgart – Demonstrationen in der Stuttgarter Innenstadt

Posted by Klaus on 1st Mai 2016 in Stuttgart

Polizeimeldung

S-Aufmarsch-PolizeiDie Polizei ist derzeit auf Grund mehrerer Demonstrationen in der Innenstadt sichtbar im Einsatz.

Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen.

Anmerkung:

Störungen bei den Öffentlichen liegen noch nicht vor 😉

Infos VVS/aktuelles/verkehrsmeldungen/stoerungen

Foto, Blogarchiv Sabine

Neues vom Neugereuter Theäterle e.V.

Liebe Freunde des Neugereuter Theäterle,
sehr geehrte Damen und Herren,

NeugereuterTheäterle_DSC340die Kulturinsel Stuttgart gGmbH veranstaltet vom 05.-08. Mai 2016 im Club Zollamt, Güterstr. 4, 70372 Stuttgart die „4. CULTURE DAYS STUTTGART“.

Der urbane Garten Inselgrün lädt am Sonntag, 08. Mai 2016 zum Entspannen und Verweilen ein. Um 15 Uhr bringt das Neugereuter Theäterle e.V. heimische Kultur mit dem schwäbischen Lustspiel „s`Davidle ond dr Goliath“ auf die Insel.

Sie sind alle herzlich eingeladen. Der Eintritt ist zu allen Veranstaltungen frei. Weitere Informationen zum Programm unter: www.kulturinsel-stuttgart.de.

Informationen zu dem Schwäbischen Schwank „A g`fährlicha Erbschaft“ erhalten Sie unter: www.neugereuter-theaeterle.de.
Wir freuen uns auf Sie!

Mit freundlichen Grüßen, Ihr
Neugereuter Theäterle e.V.

Sessel-Bahn Killesberg

K-Schild-Sessel-BahnDie erhalten gebliebene Gondel Nr. 6 der Killesberg-Sesselbahn mit Laufrollen im ehemaligen Straßenbahnmuseum Stuttgart-Zuffenhausen (2011)

Links hierzu:
Viele wollen die Sesselbahn zurück

Sesselbahn im Höhenpark Killesberg Steckenbleiben gehört dazu

Wiedererrichtung der Stuttgarter Sesselbahn auf dem Killesberg

 

 

 

Fotos, Klaus

Wohnen in Stuttgart – Vormerkdatei für Wohnungssuchende und Ergebnisse des Bündnisses für Wohnen

Posted by Klaus on 30th April 2016 in Stuttgart, Vereine und Gruppen

Antrag der Stadträtinnen/ Stadträte – Fraktion Freie Wähler-Gemeinderatsfraktion

In einer Pressemitteilung vom 26.04.2016 fordert der DMB-Mieterverein Stuttgart und Umgebung e.V., der Stuttgarter Gemeinderat solle die ‚Richtlinien für die Vormerkung von Wohnungssuchenden (…)‘ ändern und die 3-Jahres-Wartefrist flexibler gestalten.
Hintergrund der Forderung sind vorausgegangene Recherchen der Stuttgarter Nachrichten, wonach die der Stadt zugewiesenen Flüchtlinge ohne Wartezeit in die sogenannte Vormerkdatei für Wohnungssuchende aufgenommen werden. Dieses Verfahren ist für den Mieterverein in Ordnung, weil sich Flüchtlinge die ihnen zugewiesene Stadt als Wohnort nicht selber aussuchen können. Kritisiert wird seitens des Mietervereins, dass Menschen, die in Stuttgart zum Beispiel eine Arbeitsstelle gefunden haben oder Angehörige pflegen, sich die Stadt genauso wenig als Wohnort aussuchen können, aber dennoch die oben
genannte Wartezeit in Kauf nehmen müssen.
Wir beantragen:
1. Die Verwaltung möge im Ausschuss für Wirtschaft und Wohnen über die aktuelle Situation der städtischen Vormerkdatei für Wohnungssuchende berichten und dabei folgende Fragen beantworten:
a. Wie haben sich die Zahlen der Vormerkdatei in den letzten Jahren verändert?
b. Wie viele Wohnungssuchende aus der Vormerkdatei kann die Stadt pro Monat oder Jahr vermitteln?
c. Sieht die Verwaltung im Zusammenhang mit den oben beschriebenen Umständen eine Notwendigkeit, die ‚Richtlinien für die Vormerkung von Wohnungssuchenden (…)‘ anzupassen und flexibler zu gestalten? Wenn ja, bitten wir um Vorschläge zur Anpassung der Richtlinien für die Diskussion in den zuständigen Ausschüssen.
2. Da im Zusammenhang mit dem oben beschriebenen Vorgang erneut Kritik an der Wohnungspolitik der Stadt laut wurde, bitten wir zusätzlich um einen Bericht über die bisherigen Ergebnisse des ‚Bündnisses für Wohnen‘. Welche greifbaren Ergebnisse hat das Bündnis bisher hervorgebracht?

Unterzeichnet:
Jürgen Zeeb, Rose von Stein, Konrad Zaiß, Ilse Bodenhöfer-Frey

Flughafen Stuttgart – Behinderungen für Passagiere möglich

Posted by Klaus on 30th April 2016 in Allgemein, Stuttgart

PM des Flighafen Stuttgart

Update zum AfD-Bundesparteitag auf der Landesmesse – Behinderungen für Passagiere möglich

Die Flughafenpolizei

Die Flughafenpolizei

Zu dem zweitägigen Bundesparteitag der Alternative für Deutschland (AfD) auf der Landesmesse am Samstag, 30. April 2016 und Sonntag, 1. Mai 2016, sind mehrere Demonstrationen angemeldet. Laut Polizei werden insbesondere am Samstag zahlreiche Demonstranten erwartet, einzelne Gruppen haben im Vorfeld zur großräumigen Blockade des Veranstaltungsortes aufgerufen, um die Veranstaltung zu verhindern. Bereits ab dem frühen Samstagmorgen kann es deshalb auf den Zufahrten zu Messe und Flughafen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen. Auch im Bereich der S-Bahn-Station werden Störungen erwartet. Passagiere und Abholer werden gebeten, vorsorglich mehr Zeit für ihre Anfahrt einzuplanen und die aktuelle Verkehrslage zu prüfen, um den Flughafen rechtzeitig und sicher zu erreichen.

K-Flughafen-Stuttgart-Die Parkplätze P 5 und P 7 für Kurzparker und Abholer direkt vor den Terminals steht ab Samstagmorgen nur eingeschränkt zur Verfügung, Besucher werden gebeten, die anderen umliegenden Parkplätze und Parkhäuser zu nutzen, zum Beispiel P 0, P 2 und P 4. Über das kommende Wochenende ist ein Teil des Bosch-Parkhauses über der Autobahn A 8 gesperrt. Besucher werden gebeten, den  Anweisungen der Behörden sowie den  Hinweisen des Parkleitsystems zu folgen. Ab Montag, 02. Mai 2016 stehen alle Parkflächen wieder vollständig zur Verfügung.

ADAC-Postbus-3Am Samstag und Sonntag verlegen die Fernbusse ihre reguläre Haltestelle vom Bosch-Parkhaus zum Bereich des Stuttgart Airport Busterminal, neben  Terminal 4.

Die Besucherterrasse des Flughafens bleibt am Samstag geschlossen.

Über die aktuelle Entwicklung informiert der Flughafen am Wochenende über den Kurznachrichtendienst Twitter.

Veröffentlicht am 29. April 2016

Info: flughafen-stuttgart

Siehe auch Liveticker vom AfD-Parteitag in Stuttgart
Erste Randale am Flughafen

Fotos, Blogarchiv

Stuttgart – Gebhard-Müller-Platz möglichst meiden

Posted by Klaus on 29th April 2016 in Stuttgart
Info und Foto der Stadt Stuttgart
Im Zuge des beginnenden Neubaus der Stadtbahnhaltestelle Staatsgalerie muss die Verkehrsführung auf dem Gebhard-Müller-Platz übergangsweise geändert werden. Von Freitag, 29. April, bis Sonntag, 1. Mai, sind drei Straßen gesperrt.
Dabei werden alle Fahrspuren der Schillerstraße im Bereich vor dem Königin-­Katharina-Stift in Richtung Mittlerer Schlossgarten verschoben. Am Anbringen ­neuer Markierungen und Schilder sowie am Aufbau ­einer neuen provisorischen Signalanlage wird noch bis Freitag, 13. Mai, gearbeitet. Dabei ist mit teils erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der täglich von rund 100 000 Autos befahrenen Kreuzung zu rechnen.

Gebhard-Müller-Platz möglichst meidenVergrößern
Drei Straßen müssen vom 29. April bis 1. Mai am Gebhard-Müller-Platz gesperrt werden. Verkehrsteilnehmer sollten die Kreuzung meiden.
Foto: Armin Kilgus

Drei Straßen übers Wochenende gesperrtIm Einzelnen ist zunächst bis Donnerstag, 28. April, ­geplant, die sieben Fahrspuren der Schillerstraße auf ­einer Länge von 200 Metern neu zu markieren. Die wichtigsten Maßnahmen werden zwischen Freitag, 29. April, und Sonntag, 1. Mai, realisiert. In dieser Zeit müssen drei Straßen gesperrt werden: die Geradeausspur der Willy-Brandt-Straße aus Richtung Neckartor, die Rechtsabbiegespur von der Willy-Brandt-Straße in die Schillerstraße ­sowie die Linksabbiegespur aus der Schillerstraße in die Willy-Brandt-Straße. Die B14 bleibt von diesen Maßnahmen unberührt.

Keine Einschränkungen für Linienbusse

Den Autofahrern wird für diesen Zeitraum empfohlen, die Kreuzung großräumig zu umfahren. Im weiteren Umfeld werden dazu Warnhinweise aufgestellt. Für den Linienbusverkehr gibt es keine Einschränkungen: Die Busse werden per Lotse durch das Baufeld geführt.

Von Montag, 2., bis Dienstag, 3. Mai, wird eine Signalbrücke über die fünf Auswärtsspuren der Schillerstraße aufgestellt. Das Rechtsabbiegen aus der Willy-Brandt-Straße in die Schillerstraße ist dabei bereits wieder möglich. Ab 4. bis 13. Mai gelten noch eingeengte Fahrspuren und Tempo 30, alle Verkehrsbeziehungen sind zu diesem Zeitpunkt aber wieder hergestellt. Von den Baumaßnahmen ist die neue, bestehende Fußgängerführung über die Konrad-Adenauer-Straße nicht ­betroffen.

Neubau der Stadtbahnhaltestelle Staatsgalerie

Grund für die Verkehrsänderungen ist der Neubau der Stadtbahnhaltestelle Staats­galerie, die wegen des Bahn-Projekts Stuttgart 21 verlegt werden muss. Für die am 17. Mai beginnenden Arbeiten an den zwei neuen Tunnel­abschnitten unter der Schillerstraße müssen dort zunächst die Fahrbahnen verschwenkt werden, um ausreichend Platz für eine offene Baugrube zu gewinnen.

Siehe auch: Gerhard Müller Platz Sperrung 28.04 – 13.05.2016

Stuttgart – Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt am Wochenende möglich

Posted by Klaus on 29th April 2016 in Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart

Stau mit den Öffentlichen umfahren ;)In Stuttgart sind für Samstag, 30. April, und für Sonntag, 1. Mai, zahlreiche Demonstrationen in der Innenstadt angemeldet. Erwartet werden mehrere tausend Teilnehmer. Es ist damit zu rechnen, dass der Cityring nur teilweise oder gar nicht vom Autoverkehr genutzt werden kann.

Die Stadtverwaltung empfiehlt daher, auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen.

Anmerkung: Stuttgart weiträumig umfahren

Foto, Sabine

Berufsinformationsstand der Polizei Stuttgart im Rathaus 29.04.2016

Posted by Klaus on 28th April 2016 in Stuttgart, Veranstaltungen - TV - Tipps - KuriositÀten

K-Polizei-Beruf- Ihr seid euch noch nicht sicher welchen Beruf Ihr wählen wollt und möchtet euch über den Polizeiberuf informieren
Dann besucht doch morgen von 09:00 – 15:00 Uhr unseren Infostand. Wir stehen euch im Rathaus Stuttgart mit Rat und Tat zur Seite.

Wir freuen uns auf zahlreiche Interessierte

Eure ?#?Polizei? ?#?Stuttgart?

facebook/PolizeiStuttgart

Foto, Blogarchiv

Autonom und beziehungsreich – das Stuttgarter Rathaus wird 60 Jahre alt

Info der Stadt Stuttgart

StuttgardiaZu einem Vortrag und Gespräch unter dem Titel „Autonom und beziehungsreich – das Stuttgarter Rathaus von 1956 als Dokument und Monument“ lädt das Stadtarchiv am Mittwoch, 4. Mai, um 19 Uhr im Bellingweg 21 ein. Vor genau 60 Jahren, am 4. Mai 1956, wurde das Stuttgarter Rathaus eingeweiht. Aus diesem Anlass vollzieht der Vortrag von Dr. Bernhard Sterra die Geschichte nach und positioniert es als Bauwerk im zeithistorischen und gegenwärtigen Kontext.

Im anschließenden Gespräch mit der Stuttgarter Architekturhistorikerin Kerstin Renz wird unter anderem die Frage behandelt, ob es einen Zusammenhang zwischen der Rathausarchitektur und dem Anspruch eines demokratischen Bauens gibt.

Als bewusstes Zeichen für eine zukunftsorientierte kommunale Selbstverwaltung errichtet, verfügt das neue Stuttgarter Rathaus zugleich über eine architektonische Sprache, die es hinsichtlich Anspruch, Stil und Typologie in einen traditionellen Zusammenhang stellt. Es ist im Gefüge der Altstadt zudem der bauliche Höhepunkt eines noch ablesbaren städtebaulichen Kontinuums. Seine Qualifizierung als Kulturdenkmal schließlich stellt eine zusätzliche Ebene der Aneignung dar, die die Nachkriegszeit als identitätsstiftende Epoche jüngeren Datums thematisiert.

Dr. Bernhard Sterra

Dr. Bernhard Sterrapromovierte 1990 mit einer Arbeit zum Aufbau des Stuttgarter Stadtzentrums nach 1945, war von 1990 bis 1993 Mitarbeiter im Stadtplanungsamt Stuttgart und leitet seit 2011 die Denkmalschutzbehörde der Landeshauptstadt Dresden. Privatdozentin Dr. habil. Kerstin Renz, Kuratorin und Autorin, ist seit 2014 Privatdozentin an der Fakultät Architektur und Stadtplanung der Universität Stuttgart.

Foto, fotogalerie-stuttgart Stuttgardia – Plastik von Heinz Fritz (1905) für den Turm des zerstörten Rathauses, erneuert 1968. Modell für die „Stuttgardia“ war Else Weil, geb. in Stgt, in der NS-Zeit als Jüdin in die USA geflüchtet. Beerdigt auf dem Pragfriedhof.

Stellungnahme des VRS: Kein Signal für eine nachhaltige Verkehrspolitik

PM: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN IM GEMEINDERAT STUTTGART

Die GRÜNEN im Stuttgarter Gemeinderat kritisieren die Stellungnahme des Verbands Region Stuttgart zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans (BVWP), die der Verkehrsausschuss des Verbands am gestrigen 27. April 2016 verabschiedet hat, als in Teilen desaströs.
Schon der Entwurf des BVWP setze die falschen Schwerpunkte. Die Klimaschutzziele der Bundesregierung sind mit dem eindeutigen Schwerpunkt auf dem Straßenbau nicht zu erreichen. Auch werden die Kosten häufig deutlich zu gering angesetzt und Umweltauswirkungen nicht berücksichtigt.
Sogar das Bundesumweltamt, immerhin die zentrale Umweltbehörde der Bundesrepublik Deutschland, kritisiere, dass der Entwurf des BVWP elf der zwölf im eigenen Umweltbericht gesetzten Ziele verfehlt. Der Entwurf zeige, dass Deutschland von einer integrierten, verkehrsmittelübergreifenden Mobilitätsstrategie mit anspruchsvollen Umweltzielen weit entfernt sei. Deshalb schlage das Bundesumweltamt vor, mindestens 60 Prozent der Finanzmittel des Bundesverkehrswegeplans in die Schiene zu investieren; bislang seien dafür nur rund 42 Prozent vorgesehen. Der größte Teil gehe in den Neu- und Ausbau von Straßen und zementiere damit die nicht nachhaltige Verkehrspolitik der vergangenen Jahre.
Teile der Stellungnahme des Verbands Region Stuttgart tragen nach Ansicht der GRÜNEN Fraktion sogar zu einer Verschlimmerung der sowieso schon falschen Schwerpunktsetzung des Planes bei.
Die Forderung, den sogenannten Nord-Ost-Ring vom „weiteren Bedarf mit Planungsrecht“ sogar noch in den „vordringlichen Bedarf“ heraufzustufen, sei ebenso wie die Forderung nach Aufnahme des sogenannten Filderaufstiegs in den Plan ein doppelter Salto zurück in das Zeitalter der autogerechten Stadt- und Verkehrsplanung. Dem müsse im Interesse der Stadt entschieden entgegengetreten werden, deswegen werden die folgenden konkreten Forderungen erhoben:
Der weitere Ausbau der Bundesstraße B10 in und um Stuttgart herum (B10-G50-BW: Stuttgart/Zuffenhausen – Neuwirtshaus; B10-G60-BW: Stuttgart – Plochinger Dreieck) muss vor dem Hintergrund der EU-Verfahren in Sachen Feinstaub und der Luftreinhalte-Ziele von Stadt und Land sowie der Ziele des VEK 2030 neu bewertet werden. Beide Ausbauprojekte führen insbesondere in Verbindung mit dem Rosensteintunnel zu einer weiteren Verkehrszunahme in Stuttgart. Die GRÜNEN fordern deshalb die Herausnahme aus der Projektliste des vordringlichen Bedarfs.
Das Straßenbauprojekt B 29 („Nordostring Stuttgart“) muss nach Ansicht der GRÜNEN ebenfalls aus dem BVWP gestrichen werden. Dem Ansinnen des Verbands Region Stuttgart, den „Nordostring“ sogar in den vordringlichen Bedarf zu nehmen, widersprechen sie entschieden: Bereits im Jahr 2003, bei der Erstellung des alten BVWPs, wurden dieser vierspurigen autobahnähnlichen Straße erhebliche nachteilige ökologische Auswirkungen bescheinigt.
Aufgrund dessen wurde dieses Vorhaben nicht mehr weiterverfolgt und vom Land Baden-Württemberg für den neuen BVWP erst gar nicht angemeldet.
Die Stadt Stuttgart hat in ihrem Verkehrsentwicklungskonzept 2030 ebenfalls klar gestellt, dass sie den „Nordostring“ wegen starker ökologischer Nachteile und zu hoher Investitionskosten nicht weiterverfolgt. Der „Nordostring“ verursacht erheblichen Landverbrauch, Zerstörung wertvoller natürlicher Lebensräume und Verlagerung von Lärmproblemen in bislang unbelastete Gebiete.
Zur verkehrlichen Entlastung der Stadt Stuttgart ist er wegen des hohen Anteils des Binnen-, Ziel- und Quellverkehrs nicht geeignet.
Die GRÜNE Fraktion widerspricht weiter der Forderung des Verbands Region Stuttgart, den sogenannten Filderaufstieg als Verknüpfung der B 14 und der B 27 südöstlich von Stuttgart in den BVWP aufzunehmen. S-FilderauffahrtDer Filderaufstieg wird derzeit weder vom Bund noch vom Land Baden-Württemberg als verkehrlich sinnvolle Maßnahme verfolgt. Die Stadt Stuttgart hat in ihrem Verkehrsentwicklungskonzept 2030 ebenfalls klar gestellt, dass sie den „Filderaufstieg“ wegen starker ökologischer Nachteile und zu hoher Investitionskosten nicht weiterverfolgt.

 

K-ehem.-Stellwerk-FeuerbachFür dringend erforderlich halten die GRÜNEN dahingegen den nicht im BVWP enthaltenen viergleisigen Ausbau des Streckenabschnitts Kornwestheim – Feuerbach der Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke Mannheim – Stuttgart. Dieser Ausbau der Bestandsstrecke um zwei weitere Gleise beseitigt einen wesentlichen Engpass der Eisenbahninfrastruktur in der Region Stuttgart. Dringend benötigte Angebotsverbesserungen im Schienenverkehr sind nur möglich, wenn dieser auch bei der Planung zu Stuttgart 21 vergessene Abschnitt viergleisig ausgebaut wird. Dieser Ausbau müsse als Projekt des „vordringlichen Bedarfs“ in den BVWP aufgenommen werden.
Gäubahn, ehm. Haltepunkt HeslachFür Stuttgart ebenfalls von großer Bedeutung ist der Ausbau der Gäubahn Stuttgart-Singen wie vom Land angemeldet. Die Gäubahn ist Teil des Transeuropäischen Eisenbahnnetzes (TEN) und damit von überragender Bedeutung für Stuttgart. Noch dazu ist der Bund durch eine vertragliche Verpflichtung mit der Schweiz zum Ausbau verpflichtet (Vereinbarung von Lugano vom 6.9.1996). Dieser Ausbau war bereits im letzten BVWP enthalten, ohne dass etwas geschehen ist. Das Planfeststellungsverfahren läuft aktuell. Die Einstufung im BVWP lediglich als Projekt für den „potentiellen Bedarf“ wird diesem dringend erforderlichen Ausbau nicht gerecht. Die GRÜNEN sehen eine hohe Dringlichkeit und damit die Notwendigkeit einer Einstufung des Ausbaus der Gäubahn als Projekt des „Vordringlichen Bedarfs“.
Für zwingend erforderlich hält die GRÜNE Fraktion auch die Aufnahme des sogenannten Deutschlandtaktes als Zielstellung im Eisenbahnfernverkehr.
Mit dem Deutschlandtakt werden die Knotenbahnhöfe gestärkt, so dass sich Züge dort zur Minute 0 oder 30 treffen. Dazu ist für den Bahnknoten
Stuttgart zu untersuchen, welche Infrastrukturmaßnahmen erforderlich sind, um Stuttgart in einen Deutschlandtakt zu integrieren.

Fotos, Blogarchiv