Archive for the ‘Stuttgart’ Category

Feuer- und Rettungswache 5: Das Preisgericht hat den Entwurf für einen Neubau in der Sigmaringer Straße ausgewählt

Posted by Klaus on 5th August 2015 in Allgemein, Stuttgart

Feuerwache-5Ein Neubau in der Sigmaringer Straße in Stuttgart-Möhringen soll künftig die bisher in Degerloch vorhandene Feuer- und Rettungswache 5 ersetzen. Zusätzlich werden dort das Katastrophenschutzzentrum sowie die Räume des Landesfeuerwehrverbandes integriert.
Das Preisgericht, unter Vorsitz des Architekten Professor Aldinger, tagte am Freitag, 31. Juli 2015 und hat einstimmig empfohlen, das Büro Bär, Stadelmann Stöcker Architekten BDA, Nürnberg, mit der weiteren Planung zu beauftragen.

Dr. Martin Schairer: „Bald besserer Schutz für uns alle“
„Ein wesentlicher Schritt für die Steigerung der Leistungsfähigkeit unserer Berufsfeuerwehr – und damit für einen bald noch besseren Schutz für uns alle – ist gemacht“, so Sicherheitsbürgermeister Dr. Martin Schairer.
„Mit dem Ergebnis des Wettbewerbs stehen nun die architektonisch und städtebaulich besten Lösungen fest. Jetzt müssen wir intensiv in die konkreten Planungen einsteigen, um den sehr komplexen funktionalen Anforderungen an eine Feuer- und Rettungswache gerecht zu werden.“

Bau auf Teilfläche des Hansa-Areals geplant
Bereits vor längerer Zeit hatte der Gemeinderat beschlossen, die Feuer- und Rettungswache 5 auf Grund struktureller Mängel durch einen Neubau zu ersetzen. Im November 2014 hat der Gemeinderat entschieden, das Projekt in der Sigmaringer Straße in Möhringen zu realisieren.
Ein Neubau am bisherigen Standort wurde ausgeschlossen. Eine Realisierung hätte dort nur unter laufendem Betrieb und in mehreren Bauabschnitten erfolgen können. Das hätte zu einer deutlich längeren Bauzeit sowie zu höheren Kosten geführt.
Die neue Feuer- und Rettungswache 5 soll auf einer Teilfläche des bisherigen Hansa-Areals realisiert werden. Neben dem umzusetzenden Raumprogramm und den städtebaulichen Anforderungen war der Lärmschutz für die bestehende und geplante Wohnbebauung zwingende Vorgabe für die Wettbewerbsteilnehmer.

Rund um die Uhr im Einsatz
Die Feuer- und Rettungswache 5 verfügt über 105 Feuerwehrbeamtinnen und Feuerwehrbeamte. Damit sind rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, mindestens immer 21 Einsatzkräfte sowie ein Notarzt im Dienst. Sie besetzen den im Filderbereich zuständigen Löschzug, ein Notarzteinsatzfahrzeug und einen Rettungswagen. Werktags wird von 7 Uhr bis 19 Uhr ein zweiter Rettungswagen durch zwei weitere Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr besetzt.
Sonderfahrzeuge wie ein Feuerwehrkran oder der Großraumrettungswagen gehören zu den insgesamt 16 Fahrzeugen der Wache. Hinzu kommen noch 9 Abrollbehälter für besondere Einsätze der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes.
Die neue Feuer- und Rettungswache 5 wird die seit vielen Jahren sehr schwierige Raumsituation in der alten Wache auf einen der Arbeitssicherheit entsprechenden Stand bringen. Büro-, Verwaltungs- und Lagerräume sowie Werkstätten werden im erforderlichen Umfang realisiert. Für den 24-Stunden-Dienst sind zeitgemäße Bereitschafts- und Ruheräume vorgesehen.
Das Katastrophenschutzzentrum – bisher im Vogelsang untergebracht – wird künftig Bestandteil der Feuerwache 3, ebenso das zentrale Einsatzmittellager.

Natürliches Licht und rote Mauerziegel
Das Preisgericht bedachte den Entwurf der Architekten Bär, Stadelmann, Stöcker, Nürnberg, mit dem 1. Preis. Gewürdigt wurde die klare Architektur, die gut auf die unterschiedlichen stadträumlichen Bedingungen reagiert.
Der Grundriss zeigt formal vier Einzelbaukörper, die an den Fugen verknüpft sind und einen geschlossenen Innenhof bilden. Zur Sigmaringer Straße ergibt sich mit zwei Geschossen über der Fahrzeughalle eine höhere Raumkante, die übrige Rahmenbebauung, rückwärtig zur künftigen Wohnbebauung mit großzügigem Grünzug, wird um ein Geschoss niedriger sein.
Anstelle einer Tiefgarage wird der ruhende Verkehr im Obergeschoss des nördlichen Gebäudeflügels untergebracht. Der Baukörper ist kompakt, Aufenthaltsräume können natürlich belichtet und belüftet werden. Für die Fassade sind rote Mauerziegel vorgesehen.

Ausstellung der eingereichten Arbeiten im Hochbauamt
Das Preisgericht hat zwei zweite Preise vergeben. Diese gingen an das Büro Arcass, Freie Architekten BDA in Stuttgart und Schulz & Schulz Architekten, Leipzig. Der Beitrag von gmp International GmbH wurde mit einer Anerkennung ausgezeichnet.
Alle Arbeiten werden vom 7. bis 18. August 2015 im Hochbauamt, Hauptstätter Straße 66, ausgestellt. Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

Foto, Blogarchiv

Stuttgart Ost / Weilimdorf / Wangen – Wohnungseinbrüche

Posted by Klaus on 3rd August 2015 in Allgemein, In und um Gablenberg herum, Stuttgart, Stuttgart Wangen
Polizeibericht Polizeipräsidium Stuttgart

K-Polizei-Info-1Drei Wohnungseinbrüche und zwei Einbruchsversuche, die über das vergangene Wochenende (01./02.08.2015) begangen wurden, sind bei der Polizei angezeigt worden. Die Einbrecher erbeuteten Bargeld, Schmuck, Goldmünzen und Elektronikartikel. Die Unbekannten hebelten Fenster auf oder schlugen Scheiben ein. Betroffen waren Wohnungen an der Haußmannstraße, an der Hambacher Straße und an der Straße Gäublick. An der Teckstraße und an der Ulmer Straße versuchten Einbrecher die Eingangstüren aufzuhebeln, was ihnen jedoch nicht gelang.

Zeugenhinweise nehmen die Beamtinnen und Beamten der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 8990-5778 entgegen.

Foto, Blogarchiv (IMobil der Polizei)


Hauptstätter Straße – Straßenbauarbeiten – Belagserneuerung 1.08. – 14.0.2015

Posted by Klaus on 3rd August 2015 in Allgemein, Stuttgart

Info der Stadt Stuttgart

Hauptstätter Straße zwischen Fangelsbachstraße und Kolbstraße
30.07.2015 – 14.08.2015
Straßenbauarbeiten – Belagserneuerung Fahrspurverschwenkung und Fahrspurreduzierung auf eine Fahrspur je Fahrtrichtung

Sonntagmorgen noch freie Fahrt, am Abend Stau

Fotos, Sabine

Sommerferien-Programm auf dem Sonnenhof mit Maislabyrinth

Posted by Klaus on 1st August 2015 in Allgemein, Stuttgart, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Es ist wieder soweit: unser Maislabyrinth hat geöffnet.

Endlich haben sie begonnen, die lang ersehnten Sommerferien. Wir haben uns wieder einiges überlegt, um euch die Ferien so spannend wie möglich zu gestalten.
Reiterferien, Abenteuerfreizeit, Hochseilgarten, Bauernhoferlebnistour…. Hier könnt ihr so viel erleben. Wenn ihr mögt sogar mit Übernachtung. Spaß, Erholung und Abenteuer sind auf jeden Fall garantiert.
Wie viele Wege führen wohl hinein – und vor allem wieder hinaus? Das könnt ihr ab jetzt auf dem Sonnenhof herausfinden. Verirren ist hier ausdrücklich erwünscht… 😉

Genießt doch einfach die Sommerferien in der Natur, mit alten oder neuen Freunden, mit tollen Aktionen und unseren vielen Sonnenhof Tieren.

Sommerferien Grüße
Euer Sonnenhof-Team

Alle Infos findet ihr unter www.dersonnenhof.com

Hinweis für BrummifahrerInnen – Magstadterstraße – Durchfahrtshöhe nur 4 Meter!!!

Posted by Sabine on 1st August 2015 in Allgemein, Fotos, Stuttgart

Das Tiefbauamt errichtet im „Schattengrund“ eine neue Geh- und Radwegbrücke über die L1187 an der Magstadter Straße zwischen dem Rot- und Schwarzwildpark und Stuttgart-Büsnau. Dazu musste ein Traggerüst über die Landesstraßegebaut werden. Die Durchfahrtshöhe beträgt NUR 4 (vier) METER.

Fotos, Klaus

Fischerfest. 4. – 6. September des Württembergischer Anglerverein e.V. (WAV)

Das traditionelle Stuttgarter Fischerfest. 4. – 6. September. Am Max-Eyth-See beim Haus am See.

„Es erwarten Sie frische Fischspezialitäten für jeden Geschmack. Am beliebtesten sind unsere gebackenen oder frisch geräucherten Schwarzwaldforellen, für die viele extra anreisen. Darüber hinaus gibt es gravad Lachs, gebackenen Kabeljau, Tintenfischringe und noch einiges mehr. Also nichts wie auf zu Max-Eyht-See an diesem September-Wochenende. Wir freuen uns auf kulinarisch interessierte und gut gelaunte Gäste“. Weitere Informationen.

Infos unter facebook/WürttembergischerAnglervereinEv

Fotos, Blogarchiv

Mitmach-Experimente des Planetariums

Info der Stadt Stuttgart

Planetarium StuttgartIm Rahmen des Schulferienprogramms vom Netzwerk Kulturelle Bildung Stuttgart (kubi-S) bieten Mitarbeiter des Planetariums an drei „Astro-Tagen“, jeweils Mittwoch, 5., 12. und 19. August, im Kulturareal unterm Tagblatt-Turm, Eberhardstraße 61A, Mitmach-Experimente an, mit denen Einblicke in die moderne Weltraumforschung ermöglicht werden.

Grundlage hierzu ist eine Zusammenarbeit des Planetariums mit dem Deutschen SOFIA-Institut der Universität Stuttgart, von dem die Experimente entwickelt wurden.

Wie funktioniert eine fliegende Stern- warte?

Seit fünf Jahren verwenden die Astronomen eine große Flugzeugsternwarte namens SOFIA, mit der die Wärme- strahlung aus dem Weltraum untersucht wird.

Das wirft bei vielen Kindern Fragen auf, die Experten beantworten werden: Wie muss man sich eine fliegende Sternwarte vorstellen? Was kann man im Weltraum damit sehen? Wie funktioniert das mit der infraroten Strahlung?

Umfassendes Veranstaltungsangebot

Schon mit einfachen Experimenten und einer speziellen Kamera lassen sich viele Themen anschaulich erläutern und Einblicke in die Physik gewinnen.

Die drei Veranstaltungen unter Mitwirkung des Planetariums sind Teil eines umfassenden Veranstaltungsangebotes, das während der Sanierung des „Sternentheaters“ von Mitarbeitern des Planetariums durchgeführt wird.

Weitere Informationen über die Aktivitäten des Planetariums Stuttgart stehen in der Programm-Broschüre 2015 und auf www.planetarium-stuttgart.de , über das Netzwerk kubi-S auf www.stuttgart.de/kubis , Telefon 216-80431, E-Mail kubis(at)stuttgart.de.

Foto, Sabine

Sommerferien- 500 attraktive Angebote auch für Kurzentschlossene

Info der Stadt Stuttgart

ferienRechtzeitig zum Start der Sommerferien hat das Jugendamt zusammen mit vielen Kooperations- partnern das aktuelle Sommerferienprogramm für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren auf der Internet-Plattform ferienprogramm-stuttgart ver- öffentlicht.

Die Ferienplanung für Familien mit Kindern wird durch dieses online-Angebot wesentlich vereinfacht. Unter nahezu 500 Angeboten finden sich für alle Bedürfnisse tolle Tipps, wie die Ferien für Kinder attraktiv gestaltet werden können. Viele Angebote sind kostenfrei und können direkt online gebucht werden.

Theaterworkshop, Rettungshunde, Streetart

Bei vielen Angeboten gibt es noch freie Plätze. So kann beispielsweise bei einer Führung durch das Kanalnetz Stuttgart von unten erlebt werden oder beim Hafen und dem Flughafen hinter die Kulissen geblickt werden. Kreativität ist gefragt beim Theaterworkshop „Fünf Freunde“ oder der StreetArt-Woche.

Als Tierfan kann man den DRK-Rettungshunden einen Besuch abstatten, einem Imker über die Schultern schauen, mit einer Jägerin auf Entdeckungstour gehen und sich von einem Falkner dessen Greifvögel vorstellen lassen. Auch bei einigen Sport- und etlichen weiteren Kreativangeboten ist noch kurzfristig eine Teilnahme möglich.

Ausführliche Informationen und Anmeldung zu den Veranstaltungen unter ferienprogramm-stuttgart.

Foto, Sabine

Die Polizei warnt vor sogenanntem „Cash-Trapping“

Posted by Klaus on 29th Juli 2015 in Allgemein, Stuttgart

Stuttgart Feuerbach / Ost / West

GeldautomatDerzeit versuchen Unbekannte wieder durch Manipulationen an Geldautomaten Bargeld zu erbeuten. Bei der Polizei Stuttgart wurden drei Fälle angezeigt, die über das Wochenende (24./25.07.2015) begangen wurden. Betroffen waren Geldautomaten an der Stuttgarter Straße, an der Ostendstraße und an der Senefelderstraße. Beim sogenannten Cash-Trapping manipulieren die Diebe den Geldausgabeschacht der Automaten. Der Geldautomat funktioniert zunächst einwandfrei, es wird jedoch kein Geld ausgegeben. Stattdessen erscheint nach einer Weile der Hinweis auf eine Störung. Die meisten Kunden verlassen daraufhin die Bank, um ihr Glück an einem anderen Geldautomaten zu versuchen. Dann ist für den Dieb die Stunde gekommen – er kann die zurückgehaltenen Scheine entnehmen und verschwinden.

Präventionstipps:

– Bleiben Sie in jedem Fall beim Geldautomaten. Lassen Sie sich
nicht von einem vermeintlich hilfsbereiten Fremden vom Automaten
weglocken.

– Bitten Sie einen anderen Kunden, einen Bankmitarbeiter zu holen.
Bei Automaten außerhalb von Banken rufen Sie gegebenenfalls per
Handy bei der Bank an.

– Verständigen Sie die Polizei außerhalb der Öffnungszeiten von
Banken und Kreditinstituten.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.polizeiberatung.de

Ein Hinweis des Polizeipräsidium Stuttgart

Foto, Blogarchiv

Konzept Luftreinhaltung für die Landeshauptstadt Stuttgart

Posted by Klaus on 28th Juli 2015 in Allgemein, Stuttgart

Quelle, Ministerium für Verkehr und Infrastruktur

Zone-Nur-noch-Gelb-Und-GrunÜber das „Konzept Luftreinhaltung für die Landeshauptstadt Stuttgart“ haben Verkehrsminister Winfried Hermann, der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn und Regierungspräsident Johannes Schmalzl in einem Spitzengespräch im Rathaus beraten. Am Ende wurde eine Konzeption beschlossen, die über den Bund der Europäischen Kommission zugeleitet wird. Die Kommission hatte wegen Nichteinhaltung der Grenzwerte für Feinstaub unter anderem in Stuttgart gegen Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet.

Minister Hermann sagte: „Dies ist ein ambitioniertes Gesamtkonzept mit einer breiten Palette von Aktivitäten und Maßnahmen. Unser klares Ziel lautet: Die Grenzwerte werden definitiv bis 2020 bzw. 2021 eingehalten. Es geht um Gesundheitsschutz und darum, eine Verurteilung durch den EuGH zu verhindern. Die Konzeption beinhaltet zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung der umweltfreundlichen Verkehrsmittel, der Information und der Aufklärung. Sollten dies Aktivitäten bis Ende 2017 nicht zum Erfolg führen, werden weitere wirksame Maßnahmen eingeleitet, um bei Feinstaubalarm die Einfahrt von Autos nach Stuttgart einzuschränken.“

Oberbürgermeister Kuhn erklärte: „Wir müssen einerseits die Mobilität in der Stadt sicherstellen und zugleich die Gesundheitsvorsorge gegenüber den Bürgern gewährleisten. Die Feinstaubwerte in Stuttgart sind ein Problem der gesamten Metropolregion. Alle müssen mitwirken, um die Grenzwerte einzuhalten: Politik, Bürger und Unternehmen. Als Automobilstadt können wir gerade auch aus der Industrie Innovationen erwarten. Wenn wir alle beschlossenen Maßnahmen umsetzen, dann verbessern wir die Mobilität in Stuttgart und der Region insgesamt.“

Regierungspräsident Schmalzl sagte: „Das Regierungspräsidium Stuttgart wird auf Basis der hier getroffenen Ergebnisse die Fortschreibung des Luftreinhalteplans betreiben. Klar ist dabei, dass alle an einem Strang ziehen müssen, um diese Ziele zu erreichen. Entscheidend muss am Ende sein: Die von uns vorgeschlagenen Maßnahmen müssen nachweislich geeignet sein, die Grenzwerte schnellstmöglich einzuhalten, und sie dürfen nicht unverhältnismäßig sein. An diesen Vorgaben wird sich die Arbeit meines Hauses zu orientieren haben, und darauf haben die Bürger der Landeshauptstadt einen Anspruch.“

Die zuständigen Behörden in Baden-Württemberg konkretisieren mit diesem Konzept die der Bundesrepublik Deutschland mit Schreiben vom 26. Januar 2015 übermittelten Grundzüge des Konzeptes zur Einhaltung der Grenzwerte für Feinstaub PM10 in Stuttgart und legen gleichzeitig ein Bündel an Maßnahmen vor, mit dem der Grenzwert für NO2 eingehalten werden kann. Über den aktuellen Zwischenstand und die konkreten, weiteren Schritte wird außerdem die Europäische Kommission informiert.

In mehreren Arbeitsgruppen unter Beteiligung des Landes Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart wurden rund 50 Maßnahmen geprüft und bewertet. 15 Maßnahmen zielen auf eine weitere Absenkung der Feinstaubwerte in Stuttgart. Sie sollen auch sicherstellen, dass der PM10-Grenzwert bis spätestens 2020/21 eingehalten wird. Gleichzeitig wird mit den Maßnahmen eine Reduzierung der Stickstoffoxidemissionen und die Einhaltung der Grenzwerte für Stickstoffdioxid bis 2020/21 erreicht.

Das Konzept sieht zwei Phasen vor. In einer ersten Phase wird die Bevölkerung durch Information und Verhaltenshinweise sensibilisiert und für eigenverantwortliches Handeln gewonnen. Zugleich werden in dieser Phase Maßnahmen zur Stärkung einer umweltverträglichen Mobilität intensiviert. Ihr Erfolg wird im Frühjahr 2017 bewertet. In einer zweiten Phase werden – soweit notwendig – weitere und neue Maßnahmen umgesetzt. Diese müssen verwaltungstechnisch vorbereitet werden und sie bedürfen der Akzeptanz. Thematisch verteilen sich die Maßnahmen auf fünf Bereiche:

  1. Emissionsarme Fahrzeuge und Maschinen
  2. 20 Prozent Verlagerung des Kfz-Verkehrs auf umweltverträgliche Verkehrsmittel
  3. Warnstufe Feinstaub – Verkehr
  4. Warnstufe Feinstaub – Komfortkamine  – Betriebsverbot bei Alarm ab 2016
  5. Luftreinhaltung bei Stadtplanung und Bau.

Sollten alle Anstrengungen sowie die Maßnahmen der Phase 1 keine ausreichenden Verbesserungen der Luftschadstoffsituation erbringen, so sind in der Folge weitere verbindliche Maßnahmen zu ergreifen, die zu einer deutlichen Reduktion der Luftschadstoffe führen. Bei Warnstufe Feinstaub wird dann per verkehrsrechtlicher Anordnung die Einfahrt nur noch für bestimmte Fahrzeuge oder Fahrten zugelassen. Hierfür stehen zwei Alternativen zur Verfügung, die weniger motorisierten Individualverkehr zur Folge haben:

  • Einfahrt nur noch für mit mindestens zwei Personen besetzte Fahrzeuge (Grüne Plakette) oder emissionsarme Fahrzeuge (Blaue Plakette)
  • Einfahrt nur mit entsprechendem Kennzeichen (gerade/ungerade Kfz-Kennzeichen). Elektro-Fahrzeuge haben freie Zufahrt.

Die Wirksamkeit der beiden Alternativen wird rechtzeitig überprüft und es wird entschieden, welche der beiden zum Einsatz käme.

Das Konzept zur Luftreinhaltung in der Landeshauptstadt Stuttgart sieht in dreierlei Hinsicht eine neue Herangehensweise vor.

  • Erstens verschränkt es im Handlungsfeld Verkehr die Luftreinhaltungspolitik konsequent mit allen Bereichen der Mobilitätspolitik.
  • Zweitens bezieht es neue Verursachergruppen in die Maßnahmenplanung ein, so zum Beispiel kleine Feuerungsanlagen (Komfortkamine) und Baumaschinen.
  • Drittens ist eine zeitliche Abfolge vorgesehen, um das Ziel der Grenzwertunterschreitung zu erreichen.

Konzept Luftreinhaltung für die Landeshauptstadt Stuttgart (PDF)

Herr Minister Hermann wo wollen Sie das Personal für Kontrollen hernehmen. Stoppen Sie den Hochhausbauwahn in Stuttgart.