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Tempo 20 auf der Gablenberger Hauptstraße – Welch ein Unsinn

Posted by Klaus on 27th Oktober 2011 in Allgemein, In und um Gablenberg herum

Jetzt geht´s los, Tempo 20 auf der Gablenberger Hauptstraße. Sorgt erst mal dafür, dass der Schwerlastverkehr aus der Albert-Schäffle-, Neuen-, Gablenberger Hauptstraße und Plank- Schwarenbergstraße verschwindet. Umgestaltung recht und gut in der Gablenberger Hauptstraße, dort fahren aber Busse und die sollten aneinander vorbeikommen. Viele Möglichkeiten gibt es da wohl nicht. Warum nicht gleich ne Fußgängerzone? Lasst nur mal die Kirche im Dorf.

Siehe auch Tempo 40

Siehe den Bericht in der SZ vom 26.11.2011 Seite 23, Amtsblatt Nr. 43 vom 27.10.2011
Verkehrskonzept für den Osten

Foto, Klaus

Manche dürfen alles machen! – Auch falsch parken

Posted by Klaus on 7th Dezember 2020 in Allgemein, Fotos, In und um Gablenberg herum

Heute in der Neue Strasse PKW auf Gehweg und Familie mit Kinderwagen muss auf die Fahrbahn ausweichen. An gleicher Stelle steht am Fußgängerüberweg PKW und gleich daneben einer auf Verbotszone und auf dem Gehweg! Das ist nicht nur heute so, sondern jeden Tag!

K-40er-AlbertTempo 40 Schilder sind ja gut, aber wer hält sich daran? Ca. 70% der Autofahrer fahren 40, 20% schneller und 10% rasen wie seither! Besonders ein Motorradfahrer der seit langer Zeit die Neue Strasse als Rennstrecke betrachtet, rast wie seither mit 60 – 70 Km/h die Strasse hoch !

Wann wird da mal die Geschwindigkeit kontrolliert? Schilder allein bewirken nichts.

Ein Schild: ständige Radarkontrollen, bzw. Radarkontrolle wären zumindest teilweise hilfreich!

Oldie

Fotos, Oldie, Klaus

Siehe auch CZ Poller gegen Falschparker

Weitere Luftreinhaltemaßnahmen auf Einzelstrecken in Stuttgart

Posted by Klaus on 20th Dezember 2019 in Allgemein, Stuttgart

Info

Die Landesregierung führt weitere Maßnahmen zur Luftreinhaltung für Stuttgart ein. Dazu gehören Tempo 40-Anordnungen, Luftfiltersäulen, aufwachsende Parkgebühren und Verkehrsverbote für Euro-5-Diesel-Pkw auf einzelnen Strecken im Stuttgarter Talkessel.

Die Landesregierung führt weitere Maßnahmen zur Luftreinhaltung ein, die in der vierten Fortschreibung des Luftreinhalteplans Stuttgarts vorgesehen waren. „Die bisherige Luftreinhaltepolitik war erfolgreich und führt zu stark sinkenden Luftbelastungen. Sie reicht aber leider noch nicht aus. Um der Aufforderung der Gerichte nachzukommen, sind wir angehalten, weitere Maßnahmen zur Einhaltung der Grenzwerte einzuführen“, sagte der Amtschef des Verkehrsministeriums, Ministerialdirektor Prof. Uwe Lahl. Zu den Maßnahmen gehören Tempo 40-Anordnungen, Luftfiltersäulen, aufwachsende Parkgebühren und Verkehrsverbote für Euro-5-Diesel-Pkw auf einzelnen Strecken im Stuttgarter Talkessel.

Verkehrsverbote für Dieselfahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 4 beziehungsweise Euro 5 und schlechter können nur durch eine Einsichtnahme in die Zulassungsbescheinigung oder durch eine Abfrage der Halterdaten beim Zentralen Verkehrsinformationssystem des Kraftfahrt-Bundesamtes überprüft werden. Deshalb können Verstöße bei Einzelstrecken nur durch Anhaltekontrollen im fließenden Verkehr festgestellt werden. Die Polizei kontrolliert daher umweltbedingte Verkehrsverbote mit Stichprobenkontrollen im Rahmen des täglichen Dienstes.

Darüber hinaus wird die Fahrberechtigung durch die Bußgeldstelle der Stadt Stuttgart bei der Verfolgung von Verkehrsordnungswidrigkeiten (zum Beispiel bei Geschwindigkeits- und Parkverstößen) durch eine Abfrage der Halterdaten beim Kraftfahrt-Bundesamtes automatisch geprüft.

Bei Kontrollen der ab 1. Januar 2020 geltenden streckenbezogenen Verkehrsverbote für Euro-5-Diesel-Pkw werden im Januar und Februar 2020 zunächst nur Ermahnungen ausgesprochen. Erste Bußgelder werden ab März 2020 verhängt.

Von den ab 1. Januar 2020 geltenden streckenbezogenen Verkehrsverboten für Euro-5-Diesel-Pkw, sind solche Pkw für eine Übergangszeit von zwei Jahren ausgenommen, bei denen ein Softwareupdate zur Emissionsminderung von Stickstoffoxid vorgenommen wurde. Das Softwareupdate muss für diesen Fahrzeugtyp vom Kraftfahrt-Bundesamt anerkannt worden sein und die Fahrzeughalter müssen das Softwareupdate schriftlich nachweisen können. Dieser Nachweis kann über das Mitführen der entsprechenden Werkstattbescheinigung erfolgen oder auch über einen Eintrag in der Zulassungsbescheinigung Teil I (ehemals „Fahrzeugschein“). Das Bundesverkehrsministerium hat dieser rechtssicheren Möglichkeit der Eintragung in den „Fahrzeugschein“ Mitte Dezember 2019 zugestimmt. Das Verkehrsministerium setzt nun alles daran, die Eintragung durch die Zulassungsbehörden schnellstmöglich zu realisieren.

Verstöße gegen das Verkehrsverbot in der Umweltzone Stuttgart für Dieselfahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 4 und schlechter (gilt auf der gesamten Gemarkung Stuttgart) werden mit einer Geldbuße in Höhe von 80 Euro geahndet. Das Verkehrsverbot für Diesel-Pkw der Schadstoffklasse Euro 5 ab dem 1. Januar 2020 bezieht sich zunächst auf einzelne, stark belastete, Strecken im Stadtgebiet. Verstöße gegen dieses Verbot können mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von 20 Euro belegt werden.

Foto, Blogarchiv Andy

Zusammenhalt ist der Schlüssel für die SPD

Posted by Klaus on 11th April 2019 in In und um Gablenberg herum

Pressemeldung

Sozialdemokraten in Stuttgart-Ost stellen Wahlprogramm für Innenstadtbezirk vor

Wohnen, Verkehr, Soziales und Bildung – diese Themen schreibt die SPD Stuttgart-Ost auf ihre Fahnen. In dem Wahlprogramm für den Stuttgarter Osten stellt die Sozialdemokratie viele Themen, die den Zusammenhalt im Stuttgarter Osten stärken.

Wer eine Wohnung in Stuttgart-Ost sucht, muss zwei Eigenschaften mitbringen: Ein glückliches Händchen und eine dicke Geldbörse. Die Wohnungsfrage droht die Bevölkerung zu spalten, auch hier im Stuttgarter Osten. „Deshalb steht für die SPD das bessere und preiswerte Wohnen ganz vorne auf der Agenda zur Gemeinde- ratswahl“, sagt Daniel Campolieti, Vorsitzender des Ortsvereins.

Der Spitzenkandidat der SPD Stuttgart, Martin Körner, fordert: „Neuer Wohnraum soll auf dem Gelände der EnBW am Neckar entstehen“. Körner, den viele noch als Bezirksvorsteher des Ostens in bester Erinnerung haben, erläutert: „Hierzu gibt es bereits Konzepte, die mittelfristig zu mehreren tausend Neubauwohnungen führen können.“ Gemeinderatskandidatin Lucia Schanbacher pflichtet ihm bei: „Die Stadt am Fluss wird kein Luxus-Resort. Sie wird ein Wohnort für alle.“

Stuttgart-Ost ist für viele eine Durchfahrtsstrecke – Schluss damit! „Autos müssen auf die Bundesstraßen. Hier im Osten soll so weit wie nur möglich Tempo 40 gelten, zur Not mittels Blitzer durchgesetzt“, fordert SPD-Bezirksbeiratssprecher und Kandidat Jörg Trüdinger.

Das Parkraum-Management ist für die SPD ein richtiger Schritt:  Es vertreibt Pendler, die Straßenzüge zuparken. „Außerdem bevorzugt es uns Anwohner, die wir unsere Autos abstellen müssen“ sagt Christiane Albrecht, ebenfalls SPD-Kandidatin: „Am Ende überzeuge ein besserer ÖPNV noch mehr Bürger zum Umstieg – zum Beispiel die viel diskutierte Seilbahn bis hoch zur Waldebene Ost.“

Ganz wichtig für die SPD: „Mit Bildung und sozialer Infrastruktur will die SPD die Identität des Ostens stärken“, erklärt schließlich Kandidatin Jennifer Kurrle. Die SPD hat hier einen Anspruch, der sich am besten mit folgendem Wort beschreiben lässt: Heimat für alle.

Das Programm finden Sie im Netz unter www.spd-stuttgart-ost.de. Die SPD auf Facebook finden Sie unter facebook.com/SPDStuttgartOst

Freundliche Grüße

Daniel Campolieti

Logo, SPD S Ost

Neuer Bundesverkehrswegeplan aber wenig Hoffnung für eine Filderauffahrt

Posted by Klaus on 4th August 2016 in Stuttgart Hedelfingen Rohracker Lederberg

Noch mehr Verkehr für die Hedelfinger Filderauffahrt???? Wilih/neuer-bundesverkehrswegeplan-umfahrung-nicht-vor-2030-planbar berichtet darüber.

Der CDU-Verkehrspolitiker Steffen Bilger (MdB) war am 13. Juli in Hedelfingen und stellte klar: So bald wird das nichts. Zudem seien Landes- verkehrsminister Winfried Hermann und Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn erklärte Gegener eines solchen Projektes.

Wäre bei Tempo 40 auf Stiegungsstrecken ja auch ein Witz  🙁

Hermann kritisiert Bundesverkehrswegeplan

Als nicht zukunftsfähig bezeichnete Verkehrsminister Winfried Hermann den vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurf des Bundesverkehrs- wegeplans 2030. Der Bund habe die Chance für eine moderne und zukunftsorientierte Mobilitätsstrategie verpasst.

„Der Bundesverkehrswegeplan stellt die Weichen für die Infrastruktur der kommenden Jahrzehnte. Wenn wir verkehrlich zukunftsfähig bleiben wollen und die Klimaschutzziele im Verkehrsbereich ernst nehmen, muss eindeutig mehr Geld in die Schiene investiert werden“, erklärte Verkehrsminister Winfried Hermann nach Zustimmung des Bundeskabinetts zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030.

„In seiner jetzigen Fassung wird der BVWP den Anforderungen einer modernen und nachhaltigen Mobilität nicht gerecht. Herr Dobrindt geht offenbar davon aus, dass der Verkehr keinen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz leisten soll. Dieser Beitrag kann aber kaum zusätzlich in anderen Bereichen, z.B. bei der Strom- oder Wärmeversorgung, geleistet werden“, so Hermann.

Schon allein bei der Verteilung der Mittel werde deutlich, dass der Bund auch langfristig im Verkehrssektor nicht umsteuern will. „Zwar stehen 41,6 Prozent der Mittel für Schienenbauprojekte zur Verfügung“, so Hermann. „Allerdings ist der Sanierungs- und Modernisierungsbedarf in diesem Bereich auch enorm hoch.“ So fließt in Baden-Württemberg der größte Teil des Geldes in große Bahnprojekte wie die Neubaustrecke Stuttgart-Ulm oder den Ausbau der Rheintalbahn. Für die Verbindungen der anderen Oberzentren insbesondere im ländlichen Raum bleibt da nichts mehr übrig. „Wenn wir Mobilität und Transport dauerhaft sichern wollen, müssen wir einen Teil vor allem auch des Güterverkehrs verlagern und die Zuwächse stärker auf die verkehrsfreundlichen Verkehrsträger bringen“, erläuterte Minister Hermann.

Ganz anders stelle sich die Situation im Straßenbau dar. Hier habe der Bund fast alles in den vordringlichen Bedarf aufgenommen. So werden dort für Baden-Württemberg rund 9,5 Milliarden Euro für laufende Projekte und Projekte des „Vordringlichen Bedarfs“ aufgeführt im Vergleich zu 0,7 Milliarden Euro im „Weiteren Bedarf“. Das heißt: Fast alles wird als vorrangig erklärt. Das erschwert aus baden-württembergischer Sicht eine sinnvolle Prioritätensetzung bei der Planung und Umsetzung der wirklich wichtigen Projekte.

„Was wir benötigen ist ein Bundesverkehrswegeplan, der im Straßenbau eine klare Umsetzungsstrategie erkennen lässt und den Schienenbereich zu einem Verkehrsträger ausbaut, der zukünftig einen nennenswerten Teil der Zuwächse im Verkehr aufnehmen kann“, betonte Minister Hermann abschließend.

Quelle, Ministerium für Verkehr

Foto, Klaus

Antrag zur Filderauffahrt der CDU Bad Cannstatt und Stuttgart-Ost

Posted by Klaus on 15th Januar 2016 in Allgemein, In und um Gablenberg herum, Stuttgart

Prüfen und Unterstützen einer direkten verkehrlichen Verbindung (Filderauffahrt)
Antrag:
Noch mehr Verkehr für die Hedelfinger Filderauffahrt????Der Bezirksbeirat fordert
1. die Verwaltung möge prüfen und berichten, inwieweit durch eine direkte verkehrliche Verbindung (Filderauffahrt, Tunnel mit 4 Fahrstreifen zwischen der Einmündung der B10/B14 in Höhe des Gaisburger Kraftwerks bis zur B27 auf Höhe Weidachbach) eine Verbesserung von Stau, Luft- und Schadstoffbelastung entlang der entlasteten Hedelfinger Filderauffahrt, Talstraße, Gablenberger Hauptstraße, Planck- und fortgeführt Pischek- Jahn- und Mittleren Filderstraße und der B14 und B27 in den Bereichen der inneren Stadtbezirke Ost, Mitte und Süd, sowie der Stadtbezirke Degerloch, Vaihingen und Bad Cannstatt erreicht werden kann.
2. diese Maßnahme zu unterstützen und
3. Oberbürgermeister Kuhn setzt sich für eine Aufnahme dieser Maßnahme in den aktuell fortzuschreibenden Regionalplan sowie den  Bundesverkehrswegeplan ein.
Begründung:
Kaum ein Thema bewegt heute die Gemüter mehr und lässt parteipolitische Unterschiede deutlicher werden, als das Thema Verkehr. Für Stuttgart und insbesondere Bad Cannstatt, Hedelfingen, Stuttgart-Ost und Wangen ist der Verkehr ein Thema, das über Lebensqualität, Zeit und Gesundheit der Bewohner entscheidet.
Ol-Verkersstau-Richtung-BerVon morgens bis abends zieht eine Kolonne mit den Buchstaben ES, WN, GP durch die Straßen zur Filder hinauf und in die Innenstadt. Fast täglich kommt der Verkehr auf diesen Routen zum Erliegen, sodass die Autofahrer auf Schleichwegen durch Wohngebiete ausweichen. Die schlechte Luft und die damit verbundene Rüge der EU – weil Feinstaub- und Stickstoffoxidwerte nach Jahren immer noch über dem Limit liegen – ist für uns nicht bloße Theorie. Täglich erleben wir aus nächster Nähe, wie Staus, Lärm und Abgase unsere Gesundheit, Straßen und Luft belasten.
Leider haben die bisherigen Lösungen, wie der Ausbau des ÖPNV oder die Einführung des Jobtickets, wenn überhaupt, keine nachhaltigen Verbesserungen gebracht. Wir haben zwar auch die Hoffnung, dass der Appell bei Feinstaubalarm das Auto stehen zu lassen, zur Abhilfe beiträgt, nur glauben wir nicht an einen bahnbrechenden Erfolg dieser Maßnahme. Ähnlich kritisch sehen wir die Thematik „Tempo 40“. Erst kürzlich berichteten die Medien, dass verschiedene wissenschaftliche Messungen und Untersuchungen zum Beispiel der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz beweisen, dass Tempo 40 nicht zu sauberer Luft führt. Dass diese Maßnahmen, die man gemeinhin als Gängelung des Autofahrers bezeichnen könnte, keinerlei Hilfe sind, sehen wir. Diese Maßnahmen führen nur dazu, dass sich der Verkehr von den Hauptverkehrsachsen in die Stadtbezirke und in die Wohngebiete hinein verlagert. Nach diesen Untersuchungen führen zudem nicht Verkehrshindernisse, sondern vielmehr eine Verflüssigung und Verstetigung des Verkehrs zu einer spürbaren Luftverbesserung.
Wir brauchen zur Entlastung daher dringend zwischen Ost und Wangen eine direkte Verbindung auf die Filder. Ein Tunnel würde es ermöglichen, dass eine große Menge des Verkehrs gebündelt wird – weg aus den überlasteten Strecken und aus Schleichwegen in den Wohngebieten.
Mit der direkten Anbindung einer Auffahrt an die Mündung der B14 in die B10 wird eine den Verkehrsfluss verstetigende Achse geschaffen. Der direkte Fahrweg ist verlockender als mögliche Ausweichrouten in den Stadteilen zu suchen, so dass eine zusätzliche Entlastung erfolgen würde. Daneben könnte die Anbindung der Mittleren Filderstrasse durch eine zusätzliche Ausfahrt auf Höhe der Kirchheimer Straße am Fernsehturm zusätzlich große Teile des innerstädtischen Verkehrs zwischen Neckar und Filder zusätzlich herausnehmen.
Die Form dieser Maßnahme birgt für die Stadt auch finanziell einen Mehrwert. Im Gegensatz zu anderen Maßnahmen und verkehrsbaulichen Veränderungen würde es sich hierbei um eine Bundesmaßnahme handeln, die zu 100 % aus Mitteln des Bundes finanziert werden würde.
Eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrs- und Luftsituation in unseren Stadtbezirken lässt sich nur durch hochwirksame Maßnahmen erreichen.

Unterzeichnet:

Roland Schmid, CDU Fraktion Bad Cannstatt
Karl-Christian Hausmann, CDU Fraktion Stuttgart-Ost

K-Lkw-TalstraßeAnmerkung, ein ziemliches Problem ist auch der Schwerlastverkehr durch die Stadtbezirke. Wenn sich Fahrer nicht an die vorgeschriebenen Routen halten.

Fotos, Sabine, Oldie, Klaus

Offener Brief an Oberbürgermeister Fritz Kuhn aus dem Stuttgarter Osten

Posted by Klaus on 11th Januar 2016 in In und um Gablenberg herum

Landeshauptstadt Stuttgart Oberbürgermeister Herr Fritz Kuhn Marktplatz (M) 1 70173 Stuttgart

Stuttgart, den 08. Januar 2016

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Kuhn,
wir – das sind im Stuttgarter Osten ehrenamtlich Aktive der Handel- und Gewerbevereine und der CDU – wenden uns an Sie, in der Hoffnung, dass Sie sich als Oberbürgermeister aller Stuttgarter, für unser Anliegen – für unseren Stadtbezirk – einsetzen.
Kaum ein Thema bewegt die Gemüter mehr und lässt parteipolitische Unterschiede deutlicher werden, als das Thema Verkehr. Für Stuttgart und insbesondere für den Stuttgarter Osten ist der Verkehr ein Thema, das über Lebensqualität, Zeit und Gesundheit der Bewohner entscheidet. Der Stuttgarter Osten ist durch Verkehr stark belastet, insbesondere vom Durchgangsverkehr. Wie deutlich – zeigen nicht zuletzt – die aktuelle Verkehrszählung in Gablenberg oder die Kesselrandzählung. Die Verkehrszählung auf der Gablenberger Hauptstraße beziffert den Wert des Durchgangsverkehrs mit Lastwagen auf über 85 %. Auf der Talstraße hat der gesamte Verkehr binnen des letzten Jahres um 4,5 % zugenommen. Morgens bis abends zieht eine Kolonne mit den Buchstaben ES, WN, GP die Talstraße, die Hackstraße und die Gablenberger Hauptstraße entlang. Fast täglich kommt der Verkehr auf dieser Route zum Erliegen, sodass die Autofahrer auf Schleichwegen durch Wohngebiete ausweichen und so der Verkehr im gesamten Stadtbezirk kollabiert. Die schlechte Luft und die damit verbundene Rüge der EU – weil Feinstaub- und Stickstoffoxidwerte nach Jahren immer noch über dem Limit liegen – ist für uns nicht bloße Theorie. Täglich erleben wir als Bewohner in Stuttgart Ost aus nächster Nähe, wie Staus, Lärm und Abgase unsere Gesundheit, Straßen und Luft belasten.
Leider haben die bisherigen Lösungen, wie der Ausbau des ÖPNV oder die Einführung des Jobtickets, wenn überhaupt, keine nachhaltige Verbesserungen gebracht. Wir haben zwar auch die Hoffnung, dass ihr gemeinsamer Apell mit Verkehrsminister Hermann und Regierungspräsident Schmalzl, bei Feinstaubalarm das Auto stehen zu lassen, zur Abhilfe beiträgt, nur glauben wir nicht an einen bahnbrechenden Erfolg dieser Maßnahme. Ähnlich kritisch sehen wir die Thematik „Tempo 40“. Erst kürzlich berichteten die Medien, dass verschiedene wissenschaftliche Messungen und Untersuchungen zum Beispiel der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz beweisen, dass Tempo 40 nicht zu sauberer Luft führt. Dass diese Maßnahmen, die man gemeinhin als Gängelung des Autofahrers bezeichnen könnte, keinerlei Hilfe sind, sehen wir. Diese Maßnahmen führen nur dazu, dass sich der Verkehr von den Hauptverkehrsachsen in den Stadtbezirk und in die Wohngebiete hinein verlagert. Nach diesen Untersuchungen führen zudem nicht
Verkehrshindernisse, sondern vielmehr eine Verflüssigung und Verstetigung des Verkehrs zu einer spürbaren Luftverbesserung.
Wir erkennen an, dass Sie sich der Verkehrsbelastung annehmen. Aber wir bitten Sie eindringlich, das Thema anders zu denken. Nicht mit Blockaden und Verkehrshindernissen und Gängelungen der Autofahrer erreichen Sie das Ziel. Damit erreichen Sie nur noch mehr Staus und treiben die Autofahrer auf die Schleichwege in die Wohngebiete.
Wir brauchen zur Entlastung dringend zwischen Ost und Wangen eine direkte Verbindung auf die Filder, zum Beispiel realisiert durch einen Tunnel.
Das, was Wunsch und Lösung so vieler stau- und verkehrsbelasteter Bürger in so vielen Gemeinden und Kreisen ist, wird auch in Stuttgart funktionieren. So sagte beispielsweise Verkehrsminister Hermann anlässlich des Baubeginns der Ortsumfahrung Schwäbisch Gmünd-Bargau: „Mit dem Neubau der Ortsumfahrung von Schwäbisch Gmünd-Bargau leistet das Land einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit und zur Verbesserung der Lebensqualität in Bargau“. Wir aus Stuttgart Ost sehen die Möglichkeit und Notwendigkeit einer Umfahrung des Stuttgarter Ostens und der Innenstadt vom Neckartal auf die Filder. Wir hoffen, dass auch Sie den Handlungsbedarf und die Möglichkeit sehen, mit einer Ortsumfahrung den Verkehr um unseren Stadtbezirk herum zu führen, Verkehr aus dem Zentrum abzuziehen und damit die Lebensqualität in Stuttgart zu verbessern.
Ob diese Umfahrung nun den Namen Filderauffahrt tragen soll oder einen anderen ist nicht entscheidend. Wichtig ist, dass diese Umfahrung kommt.

Wir bitten Sie, sich für diese Maßnahme bei der Fortschreibung des Regionalverkehrsplans, beim Land und beim Bund einzusetzen.

Unterzeichnet:
Norbert Strohmaier Vorsitzender der CDU Stuttgart Ost
Karl-Christian Hausmann Sprecher der CDU Bezirksbeiratsfraktion
Peter Metzler Vorsitzender des HGV Gablenberg
Thomas Rudolph Vorsitzender des HGV-Stuttgart-Ost

Kesselrandzählung: Kein Erfolg, sondern schlechte Milchmädchenrechnung für Stuttgart Ost

Posted by Klaus on 24th Dezember 2015 in In und um Gablenberg herum

PM SPD Stuttgart Ost

Durchgangsverkehr wirksam begrenzen!

Kesselrandzählung: Kein Erfolg, sondern schlechte Milchmädchenrechnung für Stuttgart-Ost

Ol-Verkersstau-Richtung-BerDie aktuelle Kesselrandzählung bestätigt das Gefühl der Anwohner aus Stuttgart-Ost. Der Verkehr im Stadtbezirk nimmt unentwegt zu. Auf der Hackstraße besteht schon seit längerem der Eindruck, dass der PKW-, insbesondere der LKW-Baustellen-Verkehr, zugenommen hat. Gaisburg steht still, wenn sich im Radio ein erster Stau vor dem Schwanentunnel ankündigt. In Berg ächzen die Anwohner dem stetig ansteigenden Durchgangsverkehr und entwickeln eine Schrankenlösung als Pilotprojekt. Auf der Talstraße ist das Verkehrswachstum nun mit offiziellen Zahlen belegt (2013 26.548, 2015 27.775 à +4,5%). „Zwar wird ein Rückgang des Verkehrs an der Cannstatter Straße als Erfolg verzeichnet, dies ist aber für die Anwohner des Stadtbezirks eine schlechte Milchmädchen-Rechnung.“ so Daniel Campolieti, Vorsitzender der SPD Stuttgart-Ost. Denn der Verkehr scheint sich nicht in und um Stuttgart-Ost in Summe zu verringern. Er verlagert sich nur von den Hauptverkehrsachsen in den Stadtbezirk. „Diese Entwicklung ist mit mehr Stau, Lärm und schlechter Luft direkt vor der Haustür verbunden.“ erklärt Campolieti. Ziel der Bundesstraßen ist es den Durchgangsverkehr um den Stadtbezirk zu bündeln. Genau das Gegenteil erlebt der Stadtbezirk gerade.

Die SPD hat aus diesem Grund einen Antrag in den Bezirksbeirat eingereicht. In diesem wird die Stadtverwaltung aufgefordert, folgende Maßnahmen endlich umzusetzen und den Durchgangsverkehr wirksam zu begrenzen:

  • Realisierung aller Begleitmaßnahmen zum Rosensteintunnel
  • Pilotprojekt der Schranke in Berg
  • Tempo 40 im gesamten Stadtbezirk (außer Bundesstraßen)
  • Tempo 30 vor Schulen und Einrichtungen für Kinder
  • LKW-Durchfahrtsverbot im gesamten Stadtbezirk (außer Bundestraßen)

Ferner wird die Stadtverwaltung aufgefordert weitere Maßnahmen zu entwickeln.

Freundliche Grüße

Daniel Campolieti
Stv. Vorsitzender SPD Stuttgart
Vorsitzender SPD Stuttgart-Ost

Foto, Oldie

Aha – Verkehrsfluss auf der B 14 verbessern

Posted by Klaus on 14th Mai 2015 in Allgemein, Fotos, Stuttgart

Info Stadt Stuttgart

Mobilität: Stadt will Verkehrsfluss auf B 14 verbessern – 20 dynamische Anzeigetafeln regeln Höchstgeschwindigkeit

Die Landeshauptstadt Stuttgart nimmt am 15. April dynamische Geschwindigkeitsanzeigen auf der B 14 in Betrieb. Ziel ist es, den Verkehrsfluss zu verbessern und dadurch auch Luftschadstoffe zu verringern.

Stop & Go Verkehr verhindern
20 dynamische Geschwindigkeitsanzeigen befinden sich stadteinwärts – Richtung Heslacher Tunnel – zwischen dem Neckartor und dem Österreichischen Platz. Über sie steuert die Integrierte Verkehrsleitzentrale dynamisch Tempo 40 oder 50.
Tempo 40 wird vor allem bei bestehenden oder prognostizierten Verkehrsbeeinträchtigungen gelten. So soll Stop & Go Verkehr minimiert werden.

Tempo 40 bei Inversionswetterlage
Unabhängig vom Verkehrsfluss soll in Zukunft auch bei so genannten Inversionswetterlagen (siehe unten), bei denen es häufig zu hohen Luftschadstoffbelastungen kommt, nur noch Tempo 40 erlaubt sein. So soll die Emission von Luftschadstoffen weiter verringert werden.
Die Stadt kann nun auf einer rund 3,5 Kilometer langen Strecke stadteinwärts zwischen Schwanenplatztunnel und Österreichischem Platz den Verkehr über die Geschwindigkeit dynamisch steuern.

Aktionsplan „Nachhaltig mobil in Stuttgart“
Bis zum Neckartor empfehlen bereits heute dynamische Schilder eine Geschwindigkeit von 30, 40 oder 50 Km/h, die jeweils eine „grüne Welle“ ermöglicht. In dem Bereich ab dem Neckartor ist die Höchstgeschwindigkeit verbindlich. Die Blitzer zur Überwachung der erlaubten Geschwindigkeit können vom Ordnungsamt eingestellt werden.
Die Anzeigetafeln werden im Rahmen des EU Projekts 2MOVE2 in Betrieb genommen. Sie sind auch Bestandteil des Luftreinhalteplans des Regierungspräsidiums Stuttgart und ein Teil des Aktionsplans von Oberbürgermeister Fritz Kuhn „Nachhaltig mobil in Stuttgart“.

EU-Projekt 2MOVE2 bis Ende 2016
Die Stadt analysiert im Rahmen des EU-Projektes 2MOVE2 bis Ende 2016 die Auswirkungen auf die Luftqualität und den Verkehrsfluss für alle Verkehrsarten.
Die Stadt wird insgesamt für die Koordination des EU-Projekts 2MOVE2 mit insgesamt 1,4 Mio. Euro gefördert. In Stuttgart werden damit vier Maßnahmen finanziert: Förderung der Elektromobilität und des Carsharings, Mobilitätsmanagement in Betrieben und Quartieren, Einrichtung eines LKW-Empfehlungsnetzes und eben die Verstetigung des Verkehrs auf der B 14.

Was ist eine Inversionswetterlage?
Bei einer Inversionswetterlage hat sich eine Inversion – Sperrschicht – in einigen wenigen hundert bis etwa 1000 Meter Höhe gebildet. Diese erschwert oder ganz verhindert in der Atmosphäre den vertikalen Luftaustausch, also den Austausch von mit Schadstoffen belasteter bodennaher Luft mit sauberer Luft aus größeren Höhen.
Normalerweise ist die Luft am Boden wärmer als die in größeren Höhen. Warme Luft ist leichter als kalte. Deshalb steigt warme Luft nach oben hin auf. Dann herrscht beispielsweise gutes Segelwetter.
Bei einer Inversionswetterlage dagegen gibt es in der Höhe eine Luftschicht, die wärmer ist als die Luft darunter ist, die sogenannte Inversion.

Warme Luft liegt oberhalb der kalten
Das heißt, in der Höhe liegt eine Luftschicht die leichter ist als die Luft darunter, also genau umgekehrte Verhältnisse gegenüber der normalen Situation.
Die schwerere Luft am Boden kann nicht mehr in die Höhe steigen und bleibt am Boden liegen.

Keine Frischluftzufuhr am Boden
Dadurch vermischt sich die Luft am Boden nicht mehr, wird also auch nicht mehr verdünnt und die Luftschadstoffbelastungen steigen an.
Auto-, Kamin- und Industrieabgase werden nicht mehr verteilt.
Deshalb werden bei Inversionswetterlagen oft Dunstschichten beobachtet und höhere Luftschadstoffbelastungen gemessen.

Anmerkung: Bei zwei Fahrten konnten wir keine Verbesserung des Verkehrsflusses feststellen, fast jede Fußgängerampel hatte ROT als wir ankamen. Da fragen wir uns wo da die Verbesserung des VERKEHRSFLUSS sein soll.

Fotos, Sabine

E i n l a d u n g zur Sitzung des Bezirksbeirats Stuttgart-Ost Mittwoch, 6. Mai 2015

18:30 Uhr – Bürgerservicezentrum Ost – Schönbühlstr. 65 – Bürgersaal – 3. OG

T a g e s o r d n u n g öffentlich:

1. 5 Minuten für Bürgerinnen und Bürger

Einst ein Tanzlokal der Gutshof2. Neubebauung Hackstraße 1b („Gutshof“), Stand der Planung, Mündlicher Bericht
Martin Holch, Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung und Gert Clement, Singer Wohnbau GmbH

3. Modulare Stadtteilassistenz für den Stöckach
Unterstützung für die Bürgerbeteiligung in Ergänzung zur Gemeinwesensarbeit, Mündlicher Bericht
Wiebke von Wietersheim, Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung und Johannes Th. Nöldeke, Büro Dialog Basis

4. Doppelhaushalt 2016/2017, TOP 10 des BBR-Ost – Priorisierung der Punkte, Beschluss
Vorg. Sitzung vom 22.04.2015

5. Bürgerhaushalt: Stellungnahme des Bezirksbeirats S-Ost, Beschluss
Vorg. Sitzung vom 22.04.2015

K-Waldebene-Ost6. Anbindung Waldebene Ost, Antrag der SPD

7. Baumquartiere, Antrag der AfD

8. Parkplatzsuchverkehr, Antrag der AfD

 

 

Nähterstraße9. Änderung der Gemarkungsgrenze an der Nähterstraße, gemeinsamer Antrag der CDU Ost und Wangen
Vorg. Sitzung vom 15.04.2015

10. Einhaltung von Tempo 40 in der Albert-Schäffle-Straße, Antrag von B90 / Die Grünen

11. Veranstaltungen – Lukasplatzfest
– Kinder-Kunst-Tour

12. Mitteilungen und Verschiedenes

Tatjana Strohmaier, Bezirksvorsteherin

Einen Bericht zur Sitzung gibt es unter facebook/SPDStuttgartOst

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