Stadt soll Kauf des Bahnhofs Untertürkheim prüfen

Wir möchten an dieser Stelle einen Beitrag bei Klaus Enslin, wirtemberg von der untertürkheimer-zeitung aufgreifen und ein paar Bilder vom Bahnhof in Untertürkheim zeigen.

Wenn man diese Bilder sieht, muss man schon von einem Schandfleck sprechen. Von dem einst historischen Gebäude ist der Glanz vergangener Tage längst abgefallen, überpinselt und mit Werbeplakaten zugekleistert. Schade, wirklich sehr schade wenn man bedenkt dass hier die erste Eisenbahn von Cannstatt nach Untertürkheim fuhr. Eine Tafel, die glücklicherweise noch nicht zuplakatiert wurde, zeugt von diesem Ereignis. Ob diese Bruchbude (einst Bahnhof) noch den erhofften Gewinn bringt ist eh fraglich. Die Stadt hat ja kein Geld, was das Todesurteil für den kleinen Bahnhof sein dürfte. Der wird dann irgendwann abgerissen und weicht einem Neubau, wie so üblich in der Landeshauptstadt.

Wie es einst aussah kann man bei enslinweb, wikipedia/Bahnhof_Stuttgart-Untertürkheim und bei Ausstellungen im Alten Schulhaus Rotenberg bürgerverein-untertuerkheim ansehen.
Ein sehr interessanter Artikel ist auch enslinweb/ut-portal/150-jahre-bahn
Fotos, Klaus

Die Werbeplakate wurden bewusst unkenntlich gemacht um nicht auch noch diesen Wahnsinn zu unterstützen

2 Responses to “Stadt soll Kauf des Bahnhofs Untertürkheim prüfen”

  1. stratkon sagt:

    Hallo,

    die Stadt bemüht sich gerade um die Erhaltung einiger Schulgebäude, weil man diese noch benötigt. Nur die Dinge, die man nicht benötigt, werden abgerissen. Die CDU war in der Vergangenheit viel effizienter als die Bombergeschwader, die 60% der Stadt in Schutt und Asche legten.

    Woher soll die Stadt jetzt noch Geld nehmen? Eine Milliarde Aufstockung bei der LBBW und dann die Zusatzkosten S21?

    460.000.000 € zahlte die Stadt an die Bahn für Grundstücksaufkäufe.
    212.000.000 € Verzicht auf Verzugszinsen wg. verspäteter Räumung der Areals durch DB.
    31.500.000 € städtischer Baukostenanteil für S21
    260.000.000 € städt. Anteil am Risikofonds für S21, bereits in die Gesamtbaukostenrechnung eingegangen.
    125.000.000 € städt. Anteil am Zuschuss der Flughafen GmbH zur Wirtschaftlichkeit für S21
    30.000.000 € städtischer Anteil an der Beteiligung der Region für S21
    50.000.000 € SSB-Beteiligung für Verlegung von U-Haltestellen und U-Gleisen wegen S21
    3.600.000 € für Maßnahmen zum Abtransport des aus dem Bau anfallenden Aushubs
    4.000.000 € für die ZOB-Verlegung wegen des Tiefbahnhofs nach S-Vaihingen
    20.000.000 € für die Verlegung der Neckarrealschule und Schallschutz- und Stützmaßnahmen für das Katharinenstift.

    Abreissen, plattmachen! Das sind die Folgen der CDU – Politik in Stuttgart und im Land. Historische Orte und Gebäude zu erhalten – Fehlanzeige.

    LEIDER.

    Freundliche Grüße
    stratkon

  2. […] “Filetstück im Ortseingang” steht ja zum Verkauf an, Enslinweb.de/ut-portal und wir berichteten ja schon über dieses Thema. Nur kann die Stadt aus Geldmangel dieses Anliegen […]

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