Aktionswoche Nr. 3 – 23. – 29.8.2010 – Den Stuttgarter Hauptbahnhof retten!

Posted by Klaus on 22nd August 2010 in Allgemein

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4 Responses to “Aktionswoche Nr. 3 – 23. – 29.8.2010 – Den Stuttgarter Hauptbahnhof retten!”

  1. haraldbreisgauer sagt:

    Rettet die Neckarvororte und das Neckartal vor K21 !!!

    Grüße

    Harald

    der es langsam nicht mehr hören kann.

  2. Klaus sagt:

    @Harald,

    ist ja zurzeit das Thema in Stuttgart. Von der Bauerei seit Ihr in den Neckarvororten und im Neckartal auch betroffen. Siehe z.B. Wangen, Abtransport des Erdaushubs über die Ulmerstraße http://www.stuttgart.de/item/show/273273/1/9/286882?, Untertürkheim, Neubau des Abstellbahnhofs http://www.enslinweb.de/ut-portal/index.htm u.s.w.

    Noch einen schönen Tag
    Grüßle Klaus

  3. stratkon sagt:

    Hallo,

    zu diesem thema passt auch:

    ZITAT: „420 ICE-Passagiere saßen im Tunnel fest
    dpa, veröffentlicht am 23.08.2010 in der StZ

    Vaihingen – In einem Tunnel bei Vaihingen/Enz ist am Sonntag ein ICE mit 420 Passagieren steckengeblieben. Nach Angaben der Bundespolizeidirektion war der Zug mit 200 km/h von Berlin in Richtung München unterwegs, als er im Pulverdinger Tunnel am Mittag wegen eines Motorschadens liegenblieb.
    Alle Passagiere mussten nach Bahnangaben in einen aus Stuttgart herbei geholten Ersatzzug umsteigen, da ein Versuch, den defekten Schnellzug mit einer anderen Lok abzuschleppen, fehlgeschlagen war. Zwar hatte diese Hilfslok den Pannen-ICE hundert Meter auf den Gleisen bewegen können; aus ungeklärter Ursache setzte bei der Hilfslok eine Zwangsbremsung ein, die ein weiteres Abschleppen unmöglich machte.
    Vier Fahrgäste mussten nach bis zu drei Stunden Warten im Tunnel mit Kreislaufproblemen ärztlich betreut werden – ein Passagier kam ins Krankenhaus. Zu den gesundheitlichen Schwierigkeiten kam es, weil im Tunnel nach dem Motorausfall der Strom abgeschaltet wurde, mit dem die Klimaanlagen in den Waggons versorgt werden. Durch Batterien waren im Zug aber Licht, Toiletten und Türöffner noch in Funktion. Mit insgesamt drei Stunden Verspätung kamen die Fahrgäste in Stuttgart an, wo sie mit Wasser versorgt wurden.

    Die Schnellbahnstrecke war in beiden Richtungen etwas mehr als drei Stunden lang gesperrt. Züge wurden über eine alte Strecke umgeleitet und waren etwa 15 Minuten verspätet.“ Zitatende

    Weg mit Schwachsinn 21, WIR BLEIBEN OBEN

  4. stratkon sagt:

    Hallo,

    auch dieses Thema passt:

    ZITAT: „Engelbergtunnel wird saniert
    StZ, Michael Schmidt, veröffentlicht am 23.08.2010

    Leonberg – Dank einer unauffälligen Nachtbaustelle werden die meisten Autofahrer nicht merken, was sich derzeit im Inneren des Engelbergtunnels bei Leonberg (Kreis Böblingen) tut. Aufquellende Gesteinsschichten setzen den Autobahntunnel wieder einmal so sehr unter Druck, dass er für knapp eine Million Euro saniert werden muss. Ein Fahrstreifen wird von Montag an nachts drei Wochen lang jeweils von 20 bis 6 Uhr gesperrt. Tagsüber stehen alle Fahrspuren offen.

    Erste Wassereinbrüche vor acht Jahren
    Ein Entlastungsschnitt in der Betondecke der Fahrbahn soll den horizontalen Setzungen entgegenwirken. Eine sogenannte Anhydritstrecke bereitet seit dem Bau des Tunnels massive Probleme und hat erst in den Jahren 2008 und 2006 teure Bauarbeiten nötig gemacht. Nachdem vor acht Jahren die ersten Wassereinbrüche im Engelbergtunnel zu verzeichnen waren, wurden seither alle durchgeführten Druck- und Bewegungsmessungen dokumentiert. „Das Gebirge bewegt sich nicht stärker als erwartet, aber im Anhydritbereich ungleichmäßig“, sagte dazu vor einiger Zeit schon ein Tunnelexperte des Regierungspräsidiums.

    Die Anhydritproblematik wird momentan auch im Zusammenhang mit Stuttgart 21 debattiert. Der Leonberger Architekt Frei Otto, der zusammen mit Christoph Ingenhoven den neuen Tiefbahnhof geplant hat, warnte vergangene Woche gegenüber unserer Zeitung vor dem Tiefbau im unwägbaren geologischen Untergrund. Denn die geplanten 30 Kilometer Tunnelstrecken des neuen Stuttgarter Bahnhofs würden ebenso durch Anhydritschichten geführt. Unkalkulierbare Risiken kämen bei dem Tunnelbau auf die Planer zu, befürchtet der berühmte Architekt. Die Experten des Bauherrn Deutsche Bahn wiesen diese Kritik zurück. Es werde ein spezielles Trockenbohrungsverfahren zum Einsatz kommen, so dass Wasser mit

    Anhydrit ist eine Vorstufe von Gips und dehnt sich beim Kontakt mit Wasser um bis zu 50 Prozent des Ursprungsvolumens aus. Daraus resultierten auch in Leonberg Probleme. Sowohl bei Probebohrungen wie auch beim eigentlichen Bau des Tunnels Mitte der Neunziger Jahre quoll Berggestein auf wie Hefeteig, zerstörte selbst massive Betonarmierungen. 120 Meter unter der Erdoberfläche wurden im Engelberg eine drei Meter dicke Tunnelarmierung eingebaut, ursprünglich sollte sie nur 70 Zentimeter dick sein. Nicht zuletzt deshalb stiegen die Baukosten von knapp 300 auf 400 Millionen Euro.

    Neben dem Engelbergtunnel ist auch der Stuttgarter Wagenburgtunnel ein Beispiel für die Probleme mit Anhydrit. Auch hier sind ständig Nachbesserungen nötig. Bei anderen Tunnelprojekten der Region, wie dem Heslacher Tunnel oder dem S-Bahn-Tunnel zwischen dem Stuttgarter Westen und Vaihingen wurden ebenfalls solche Gipskeuperschichten durchstoßen, ohne dass es Probleme gegeben hätte.“ ZITATENDE

    Dazu kommen noch die Anhydrit-Probleme in Staufen / Breisgau und der A81 bei Sulz am Neckar.

    Weg mit Schwachsinn 21, WIR BLEIBEN OBEN

    stratkon

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