Stuttgart-Ost – Villa Berg verkauft

Posted by Klaus on 12th Januar 2012 in Allgemein, Fotos, In und um Gablenberg herum

Nach einem Bericht der UZ wurde das Gelände (Villa, Parkhaus, Studios des SWR) von der Häusler-Gruppe an die Düsseldorfer Firma Property Development Investors verkauft.
Gastronomie, Hotel, Konferenzen und Ausstellungen???  Ein Abriss ist nicht im Gespräch. Gelegenheit für den Bezirksbeirat beim neuen Besitzer vorstellig zu werden, schließlich soll der Park für die Bürgerinnen und Bürger geöffnet bleiben.

Es wird höchste Zeit, dass mit dem maroden Gebäude etwas gemacht wird.

Infos zur Villa Berg: wirtemberg/villa-berg

Wir haben auch noch andere Fotos zur Villa:  Die zugenagelte Villa Berg – Ein Juwel des Stuttgarter Osten gammelt vor sich hin

Fotos, Archiv GKB

3 Responses to “Stuttgart-Ost – Villa Berg verkauft”

  1. David sagt:

    Unglaublich, wie hier Kulturdenkmäler einfach mal so in der Weltgeschichte herum verschachtert werden. Da sieht man mal, wie viel Investoren die Geschichte Stuttgarts wert ist. Aber was will man auch erwarten – unsere kommunalpolitischen Größen machen es ja vor – siehe Schuster und sein ECE Traum.
    Irgendwann steht vermutlich mal die Abrissbirne vor der Villa und dann war’s das. Schade, dass man kein Geld hat, um solche schönen Gebäude zu erhalten und unterhalten.
    Damit es uns und Europa richtig gut geht, dafür pumpt die Bundesregierung Steuermilliarden in andere EURO-Staaten… ist ja auch viel wichtiger, als im eigenen Land dafür zu sorgen, dass für grundlegende Erfordernisse die notwendigen Mittel vorhanden sind.
    Lieber schließt man Kliniken, Schulen etc, dünnt die Sozialsysteme aus, spart an Bildung und unseren Kindern und den Alten und Kranken. Und obendrein konstruiert man bedrohliche Szenarien, um die Bürgerinnen und Bürger in Angst und Schrecken zu halten.

    Irgendwie war ich immer der Meinung, der Staat sei für sein Staatsvolk da und verantwortlich, dass es diesem gut gehe. Die Realität sieht leider anders aus.

  2. stratkon sagt:

    Hallo,

    an manchen Stellen übertreibt @ David etwas; man kann nicht bundespolitisches Unvermögen (CDU/FDP) mit dem durchaus dem ungenügenden Erhaltungswillen Schuster´scher Kommunalpolitik gleichstellen. Der Erhalt historischer Gebäude hat eben keine Strahlkraft und schon überhaupt keine Denkmalwirkung.

    Wer auf die homepage von PDI geht wird sehr schnell feststellen, dass sich diese Firma nur mit dem allerfeinsten sozialen Wohnungsbau beschäftigt. Und selbstverständlich hat PDI nicht nur Grund und Gebäude gekauft, sondern auch die bereits bestehenden Genehmigungen und/oder Zusagen. Für Schuster eine tolle Gelegenheit noch einen kleinen Nebenjob zu ergattern – er hat ja bald viel Zeit.

    stratkon

  3. David sagt:

    @stratkon:
    Das mag sein, aber die Zusammenhänge in punkto Finanzen ist nicht von der Hand zu weisen.

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