„Sicherheit und Rücksichtnahme haben auch bei Autokorsos oberste Priorität“

Posted by Klaus on 15th Juni 2012 in Allgemein

Leider haben sich in den ersten Tagen der Fußball-EM bei Autokorsos bereits einige Verkehrsunfälle mit Verletzten ereignet“, bedauert Innenminister Reinhold Gall. „Ich verstehe Fans, die ihren Emotionen freien Lauf lassen. Aber ich appelliere gleichzeitig auch an ihre Vernunft. Priorität muss immer die Sicherheit und gegenseitige Rücksichtnahme haben“, sagte Gall in Stuttgart, vor allem mit Blick auf das nächste Spiel der deutschen Nationalmannschaft am Sonntag.

Die Erfolge der deutschen Mannschaft gegen Portugal und die Niederlande hätten die Menschen im Land begeistert. Dadurch sei auch die Zahl der Jubelfeiern mit den bereits obligatorischen Autokorsos gestiegen. Die Begleitung dieser Fahrzeugkonvois und die Überwachung der Verkehrsregeln seien zwischenzeitlich polizeiliche Einsatzschwerpunkte. „Dabei wird die Polizei besonders bei Straftaten, Gefährdungen und groben Verkehrsverstößen konsequent und offensiv einschreiten“, sagte der Innenminister. „Unfallträchtiges Verhalten, beispielsweise Sitzen auf Fahrzeugdächern, Hinauslehnen oder Stehen in Fahrzeugen, absichtliches Zufahren auf Personen oder Fahren in Fußgängerbereichen, wird nicht geduldet. Trotz aller Freude – Autokorsos finden nicht in rechtsfreien Räumen statt.“

Da die Spiele in den späten Abendstunden enden, solle auch auf die Ruhebedürfnisse der nicht feiernden Bevölkerung Rücksicht genommen werden.

Im Zusammenhang mit knapp 300 Autokorsos sind bislang 28 Verkehrsunfälle zu verzeichnen, davon fünf mit Verletzten. Drei Personen wurden leicht und drei schwer verletzt.

Quelle: Innenministerium Baden-Württemberg

Foto, Sabine

One Response to “„Sicherheit und Rücksichtnahme haben auch bei Autokorsos oberste Priorität“”

  1. Wolfgang sagt:

    Das erste Bußgeld wurde auch schon verhängt, wegen nicht zweckmässigem hupens. Gehört im Radio. Da wahr einer Übereifrig. Der Polizist war wohl Kroate. Der deutsche Schiedsrichter hat ihnen ja einen Elfmeter verwehrt.

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