Archive for September 24th, 2012

Jahrestreffen der Freunde Metalbaukästen im TECHNIK MUSEUM SPEYER 5. und 6. Oktober 2012

Der Stahlskelettbau mit seiner rapiden Ausbreitung hatte um die Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert eine sehr große Bedeutung erlangt. So wundert es nicht, dass zu dieser Zeit die Ideen für Baukästen entstanden, mit denen Symbole der Technik wie Brücken und Kräne spielerisch realisiert werden konnten. Auch heute noch gibt es zahlreiche Anhänger dieser speziellen Art des Modellbaus. Der „Freundeskreis Metallbaukasten“ kommt zum Jahrestreffen am 5. und 6. Oktober 2012 in das TECHNIK MUSEUM SPEYER. Von jeweils 9.00 bis 18.00 Uhr präsentieren die ca. 100 teilnehmenden Metallmodellbauer ihre Modelle, die sie ausstellen, vorführen und erklären. Wer sich in dieser Art des Modellbaus ausprobieren möchte, kann sich hier von den erfahrenen Profis das eine oder andere zeigen lassen und selbst zum Metallmodellbauer werden.

Mehr Informationen: www.technik-museum.de/baukasten

Siehe auch: Freundeskreis-Metallbaukasten und skrauss/metallbau/links

Unsere Beiträge: Metallbaukasten

Foto,Steffen

Keine Manipulationen bei Organspenden in Baden-Württemberg

Posted by Klaus on 24th September 2012 in Allgemein

Mit Erleichterung hat Sozialministerin Katrin Altpeter zur Kenntnis genommen, dass es nach Auskunft der Organtransplantationszentren im Land in Baden- Württemberg nicht zu Manipulationen bei der Organvergabe gekommen ist. Auf der Jahrestagung der Transplantationsbeauftragten am Montag in Stuttgart bekräftigte die Ministerin jedoch, dass aus den Vorfällen in Göttingen auch in Baden-Württemberg Konsequenzen gezogen werden müssten. „Es geht um die Frage, wie das Risiko von Manipulationen oder Unregelmäßigkeiten bei der Organvergabe so weit wie möglich verringert werden kann“, so Altpeter. Bei einem Gespräch mit den fünf Transplantationszentren in Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Tübingen und Stuttgart Mitte September im Sozialministerium seien erste Maßnahmen beschlossen worden. „Patienten und deren Angehörige müssen sicher sein können, dass die Spenderorgane gerecht verteilt werden“, erklärte Altpeter.
Sechs-Augen-Prinzip: Einrichtung von interdisziplinären Transplantationskonferenzen

Ministerin Altpeter teilte mit, dass als eine erste Konsequenz aus den Vorfällen in Göttingen in Baden-Württemberg ab sofort das Sechs-Augen-Prinzip gilt. Die Transplantationszentren in Baden-Württemberg hätten sich verpflichtet, in jedem Zentrum verbindlich eine interdisziplinäre Transplantationskonferenz einzurichten. Dieses innerklinische Kontroll- und Supervisionsgremium soll aus wenigstens drei Ärztinnen oder Ärzten bestehen, von denen eine Person einem medizinischen Fach angehört, das nicht unmittelbar an der Transplantation beteiligt ist – zum Beispiel Radiologie, Labormedizin oder Medizinethik. Diese Verpflichtung ist Teil des Zulassungsverfahrens für Transplantationszentren durch das Sozialministerium. Den Zentren steht es frei, über diese Mindestanforderungen hinaus weitere Personen, z.B. aus dem Pflegepersonal, in die Transplantationskonferenz aufzunehmen.

Altpeter: „Die Transplantationszentren müssen ihre Abläufe bei der Organtransplantation mit einem Höchstmaß an Transparenz organisieren und lückenlos dokumentieren.“ Insbesondere Entscheidungen, die in dringlichen Situationen zu treffen seien, müssten nachvollziehbar dokumentiert und interdisziplinär aufgearbeitet werden.

Keine fallzahlabhängigen Boni – mehr staatliche Aufsicht

Einigkeit bestand am „Runden Tisch Organtransplantation“ auch darüber, dass es in der Transplantationsmedizin keine Bonuszahlungen für bestimmte Leistungsmengen (fallzahlabhängige Boni) geben darf. Sie hätten nicht das Wohl der Patienten zum Ziel, stellten vielmehr finanzielle Fehlanreize dar. Die Vertreter der baden-württembergischen Transplantationszentren hatten bei dem Gespräch darauf hingewiesen, dass solche Boni an ihren Zentren nicht gewährt werden.

Als Konsequenz aus den Göttinger Vorfällen will die Ministerin auch die staatliche Aufsicht verstärken. Sie fordert deshalb, dass die Richtlinien der Bundesärztekammer für Organtransplantationen nach dem Transplantationsgesetz künftig vom Bundesgesundheitsministerium genehmigt werden müssen.

Außerdem will sie erreichen, dass bei Überprüfungen in den Transplantationszentren vor Ort ein Vertreter des jeweiligen Landes an der Prüfung beteiligt wird.

Vertrauen wiedergewinnen

Die Teilnehmer des Runden Tisches hätten darüber hinaus eine ganze Reihe von Vorschlägen unterbreitet, die nun von den Fachleuten sehr sorgfältig geprüft würden. Die Ministerin will diese Vorschläge auch in das baden-württembergische „Aktionsbündnis Organspende“ einbringen. Im Aktionsbündnis sind u. a. die Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft, die Transplantationszentren, die Deutsche Stiftung Organtransplantation, die Krankenkassen, die Ärzte- und Apothekerschaft und die Patientenorganisationen vertreten.

An die Transplantationsbeauftragten gewandt, unterstrich die Ministerin, dass auf Landesebene alles getan werde, um die Transplantationsmedizin zu unter- stützen. „Wir haben in Baden-Württemberg hervorragende Experten, die durch ihre engagierte Arbeit in vielen Fällen schwerkranken Menschen das Überleben sichern und viel Lebensqualität ermöglichen.“ Trotz der Vorfälle in Göttingen dürften sie keinen pauschalen Vorwürfen ausgesetzt werden.

Die Ministerin rief die Transplantationsbeauftragten dazu auf, im Interesse der Patienten Schwachstellen bei Organspende und Organtransplantation zu beseitigen. „Wir müssen das Vertrauen der Bevölkerung so rasch wie möglich zurückgewinnen. Denn ohne Organspende gibt es auch keine Organtransplantationen“, schloss die Ministerin.

Quelle: Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg

Landesweite Kontrollwoche „Sicherheitsgurt und Umweltplakette“

Posted by Klaus on 24th September 2012 in Allgemein

„Mit angelegtem Sicherheitsgurt könnten viele Opfer von Verkehrsunfällen noch leben.“ Das sagte Innenminister Reinhold Gall zum Ergebnis der landesweiten Kontrollwoche „Sicherheitsgurt und Umweltplakette“ am Sonntag, 23. September 2012, in Stuttgart. In diesem Jahr seien bereits 67 der getöteten Fahrzeuginsassen (36 Prozent) nicht angegurtet gewesen. Deshalb führe die Polizei weiterhin intensive Gurtkontrollen und Präventionskampagnen, beispielsweise die Aktion „Gurte retten Leben“, fort.

Bei landesweit 1.418 Kontrollen in der Zeit vom 10. bis 16. September 2012 habe die Polizei 10.467 Verstöße festgestellt. 7.658 Verwarnungen wegen nicht angelegtem Gurt, 182 wegen fehlender oder nicht ausreichender Umweltplaketten und 1.410 Anzeigen wegen Telefonierens während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung seien das Ergebnis gewesen. Die Handynutzer seien sich anscheinend nicht bewusst, welche Folgen beispielsweise das Lesen einer SMS haben könne. „Dabei muss jedem klar sein, dass Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr lebensgefährlich ist, weil auf plötzliche Ereignisse nicht rechtzeitig reagiert werden kann“, betonte der Innenminister.

Bei der Kontrollwoche seien auch 358 nicht ausreichend gesicherte Kinder aufgefallen. „Dies ist völlig unverantwortlich von den Eltern, denn sie tragen die Verantwortung für deren Leben“, so Gall. Die hohe Schutzwirkung des Gurtes müsse auch bei kurzen Fahrten, zum Beispiel in den Kindergarten oder in die Schule, genutzt werden.

Angesichts der Diskussion um die Legalisierung von Radarwarnern müsse er deutlich sagen, dass zur Vermeidung schwerer Unfälle auch weiterhin intensive Geschwindigkeitskontrollen notwendig seien. „Für unsere Ziele – weniger Verkehrstote und Schwerverletzte – ist dieses Ansinnen nicht förderlich, da es nicht zur Besserung der Verkehrsmoral beiträgt“, sagte Innenminister Gall.

Zusatzinformationen:
Weitere Informationen und Tipps rund um das Thema Verkehrssicherheit stehen im Internet unter gib-acht-im-verkehr oder unter polizei-bw und zum Thema Umweltzone unter mvi.baden-wuerttemberg „Luft und Emissionen“.

Quelle: Innenministerium Baden-Württemberg