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Wandeln und wundern – Mustermann auf Wandelwegen

Pressemeldung

Stgt Wangen. Die Kabarettgruppe Mustermann und die Motzlöffel und das Bezirksamt Wangen präsentieren mit einem kleinen Unterhaltungsprogramm die Broschüre „Wangener Wege“ im EberhardLudwigSaal der Wangener Kelter einer interessierten Öffentlichkeit: am 23. Juni um 18.30 Uhr.

In dem rund dreiviertelstündigen Programm stellen die drei Kabarettisten nicht nur die Broschüre selbst vor, sondern rahmen einzelne Wandertouren auch humoristisch ein. Verblüfft erfahren die Zuschauer, was es mit dem Glücksspielerparadies Wangen auf sich hat. Kurzzeitig wird es kriminell, und mit vorgehaltener Waffe kommen zwei Bankräuber zu Wort. Und wenn dann Rennfahrer Bieberle den Turbo anwirft, quietschen nicht nur die Reifen.
Schon seit einigen Jahren zeigen die Motzlöffel szenische Lesungen auf der Bühne und veranstalten geführte Wanderungen, unter anderem für die Volkshochschule Stuttgart. Daraus ist die Idee zu der Broschüre „Wangener Wege“ entstanden, die sich an Zugereiste und Daheimgebliebene, Stubenhocker und Freiluftfanatiker richtet. Von dieser Initiative ließ sich der Wangener Bezirksbeirat überzeugen, die finanziellen Mittel zum Druck der 44seitigen Broschüre zur Verfügung zu stellen. Bezirksvorsteher Jakob Bubenheimer eröffnet daher die Veranstaltung.

Sechs Touren unterschiedlicher Schwierigkeit laden zur Erkundung des Stadtbezirks ein. Mit historischen Bezügen, interessanten Hintergründen und anhand von Bildern wird Wangen für alle beschrieben, die den Ort besser kennenlernen wollen. Schwerpunkt sind die Wandelwege auf der Wangener Höhe, die mit herrlichen Aussichten ins Neckar und Dürrbachtal locken; hier säumen historische Bauwerke, kunstvolle Pflaster, alte und neue Brunnen, Bänke oder auch Flakstellungen aus dem Zweiten Weltkrieg den Weg. Grundstücke und Weinberge wurden durch die teilweise Jahrhunderte alten, schmalen Wandelwege erschlossen. Heute sind die Wege wieder begehbar, sie bieten neben reizvoller Landschaft auch eine artenreiche Pflanzen und Tierwelt: ein Kleinod mitten in der Stadt. Aber auch bei einem Spaziergang durch das „Wangener Flachland“ kann man das eine oder andere Highlight entdecken. Oder wussten Sie schon, dass es in Wangen Wasserfälle und einen Vatikan gibt und sogar der Rübezahl umgeht?

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Wandeln und wundern. Von und mit Mustermann und die Motzlöffel in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Wangen.
Donnerstag, 23. Juni 2022, 18.30 Uhr. StuttgartWangen, Kelter (Ulmer Str. 334), EberhardLudwigSaal

Eintritt frei

Sechs Touren für Wangen-Entdecker

Tour 1 (Burg, Bunker, Brunnen) beschreibt einen rund sieben Kilometer langen Höhenweg vom Wangener Marktplatz via Faultannenfurche zur ehemaligen Hedelfinger Burg und hinüber zum Eugen-Denneler-Brunnen (Gehzeit zwei bis zweieinhalb Stunden). Eine schöne und durchaus etwas sportliche Gelegenheit, mehr oder weniger konsequenten Landschaftsschutz hautnah zu erleben.

Tour 2 (Wandel, Wasser, Wein oder Grenzwandel total) hat Start und Ziel bei der Michaelskirche. Nach dem Wangener Waldheim geht es über die Wangener Höhe bei Lust und Laune bis zur Schillerlinde. Die Gelegenheit, das „Dreiländereck” kennenzulernen, in dem die Gemarkungen Wangen, Hedelfingen und Rohracker zusammentreffen. Dabei sind herrliche Ausblicke über Wangen und nach Rohracker zu genießen (zwei Stunden reine Gehzeit, Wege können bei Nässe teils sehr rutschig sein). Hier kommen auch Liebhaber alter Grenzsteine auf ihre Kosten.

Tour 3 (Bankräuber im „Frauenberger”) beginnt beim „Stadtzeichen”, der Skulptur von Otto Herbert Hajek an der Ulmer Straße. Von dort via Kornhasen geht es langsam bergauf. Über die Klarasteige erwandert man das Gewann Frauenberger und erreicht schließlich Staibhöhe und Marienburg. Entdecker werden sich freuen, auf der Tour dem „Rübezahl” zu begegnen und Interessantes über Wangens Stollen und Bunker zu erfahren (etwa 4,5 km, reine Gehzeit eineinhalb Stunden)

Tour 4 beschreibt schon in ihrem Titel, worum es geht: Einmal rund um die Michaelskirche. Die evangelische Kirche ist eines der, wenn nicht das Wangener Wahrzeichen (gemütlicher Spaziergang, rund 1,5 km einschließlich „Auf- und Abstieg”).

Tour 5 (Vom Kodak bis zum Marktplatz, knapp 2 km, 45 Minuten reine Gehzeit) und Tour 6 (Vom Marktplatz bis zum Brendle, rund 3,5 km, reine Gehzeit etwa eineinviertel Stunden) wenden sich an „Flachländer”. Sowohl auf der Hedelfinger Seite Wangens als auch mit Blick hinüber nach Stuttgart-Ost lassen sich interessante Orte studieren und Wangener Geschichte aufarbeiten.

Weitere Informationen: www.motzloeffel.de

Den Link zur Online-Version finden Sie hier.

Archivfotos

Brief eines Anrainers zur Wandelwegebegehung am 24.08.2015

Posted by Klaus on 19th August 2015 in Allgemein, Stuttgart Wangen

Der Brief ist gerichtet an die Bezirksvorsteherin von Stuttgart Wangen Frau Dietrich.

„Sehr geehrte Fr. Dietrich,

wie wir über den OGV-Wangen erfahren haben, findet am 24.08.2015 mit Ihnen eine Wandelwegbegehung in Stuttgart Wangen statt.

Wir sind Pächter des Grundstück, dass am Grenzwandel Richtung Rohracker Kirchweg liegt und seit der Öffnung der Wandelwege an
Attraktivität verloren hat (ist als Wandel über Privatgrundstück in der Karte gekennzeichnet)!
Nicht nur die regelmäßige Störungen unseres privaten Frieden sind unerträglich, sondern auch der Vandalismus, Diebstahl und die Verdreckung.
Die Verschlechterung der Gesamtsituation ist nicht nur bei unserem Grundstück feststellbar, auch viele weitere Besitzer von Grundstücken am
Grenzwandel berichten seit dem von dieser negativen Veränderung.

Die ursprünglichen Maßnahmen durch die Gärtner für den Rückschnitt der grünen Hecke entlang des Grenzwandel hat dazu geführt, dass der Sichtschutz zu unserem Grundstück nicht mehr gegeben ist. Inzwischen sind die Wanderer so dreist, dass sie uns sogar die sogenannte Wurst vom Teller runter schauen!
Die Bewegungsfreiheit auf unserem Grundstück in entsprechender Kleidung ist durch die „GAFFER“ nur eingeschränkt möglich oder wir müssen uns ständig etwas überziehen.
Das Obst wird uns von den Bäumen geklaut (bei den Nachbarn das angebaute Gemüse), selbst vor Blumen und Pflanzen wird kein halt gemacht.
Weiter ist auffällig gewesen, dass nach über 30 Jahren in diesem Bereich und der Öffnung der Wandelwege in vielen Gartenhäuser eingebrochen wurde.

Auch haben die Wildtiere durch die ständige Bewegung viele Rückzugsgebiete bzw. Schutzräume verloren.

Und wir möchten unser privates Rückzugsgebiet vom städtischen Stress auch wieder ungestört genießen.
Sind die Eigentümer und Besitzer über diese Veränderung befragt worden bzw. ist Ihnen und der Stadt eigentlich klar, dass der Wert der Grundstücke erheblich verloren hat. Der Dank ist noch weniger Erholung und Verdruss über die Wanderer, die unser Eigentum und Privatsphäre nicht schätzen!
Selbst ein Grundstück am Rennweg ist privater als unser Grundstück im 2. Gewann!

Sehr geehrte Fr. Dietrich, bitte haben Sie bei Ihrer Begehung der Wandelwege auch für alle angrenzenden Gartenbesitzer-/Pächter einen Blick offen und sehen Sie die Veränderungen, die durch die Öffnung der Wandelwege zum Nachteil entstanden sind.

Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
Torsten Lange
Konstanze Keck“

Soweit das Email
Mfg
Jürgen Hohnecker
OGV-Stuttgart-Wangen ogv-wangen

Unser Beitrag zu dieser Begehung der Wandel – Wangen und Hedelfingen/Rohracker

Weitere Beiträge zu den Wandelwege

Geführte Wanderung durch den neuen Lilien- wandel und andere Uhlbacher Wandelwege

Große Wiedereröffnung der Wandelwege

Uhlbacher-Wandelwege Äckerlesweg

 

 

 

 

 

Sonntag, 16.06.2013 11 – 14 Uhr

Treffpunkt und Ende am Uhlbacher Platz

Dauer ca. 30 Minuten

Zur 72h-Aktion haben die Pfadfinder aus Obertürkheim/Uhlbach die Aufgabe bekommen, die alten Uhlbacher Wandelwege wiederherzustellen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen wie wir uns selbst überzeugen konnten. Nun besteht am Sonntag die Möglichkeit diese Wandelwege zu begehen. Wir hoffen doch, dass von diesem Angebot rege Gebrauch gemacht wird.

Infos findet man unter facebook/Uhlbacher Wandelwege, dpsg obertuerkheim

Flyer Pfadfinder Obertürkheim/Uhlbach

Alte Uhlbacher Wandelwege entstehen wieder

Blick über UhlbachZur 72h-Aktion haben die Pfadfinder aus Obertürkheim/Uhlbach die Aufgabe bekommen, die alten Uhlbacher Wandelwege wiederherzustellen.

Die Pfadfinder aus Obertürkheim/Uhlbach sind in diesen Tagen feste am werkeln.

Am Sonntag soll es sogar die erste Führung geben.

Infos unter: facebook/UhlbacherWandelwege und dpsgobertuerkheim

Große Wiedereröffnung der Wandelwege.
Am Sonntag um 11:00 Stuttgart Uhlbach Äckerlesweg

Ihr könnt auch mit einer Spende einen Beitrag dazu leisten, z.B.  um die Flyer zu bezahlen. Weitere Infos gibt’s unter facebook/UhlbacherWandelwege

Wir werden das Projekt natürlich weiter verfolgen und einen ausführlichen Bericht dazu machen (versteht sich doch von selbst 😉

Archivfoto

Unterwegs im Labyrinth der Wandelwege und steilen Staffeln auf der Wangener Höhe

Wa-Wanderwege1Die frisch restaurierten Wangener Wandelwege erschließen im engen Wechsel von feuchten Klingen und trockenen Weinbergen ein Mosaik von Lebensräumen, die eine große Artenvielfalt beherbergen. Die zweieinhalbstündige Tour am Freitag, 7. Juni, bietet auf unbekannten Pfaden Naturbeobachtungen am Wegesrand und an Naturstein-Trockenmauern. Sie eignet sich auch für Kinder und Jugendliche. Gutes Schuhwerk und etwas Kondition sind erforderlich.

Die Teilnehmerzahl für die Exkursion unter Leitung von Dr. Wolf-Dietrich Paul, Amt für Umweltschutz und Barbara Drescher, Planungsbüro Drescher ist auf maximal 20 Personen begrenzt. Anmelden kann man sich unter der Telefonnummer 216-88600, Montag bis Donnerstag von 9 bis 15.30 Uhr, oder unter E-Mail Umweltberatung(at)stuttgart.de.

Treffpunkt ist bis 16 Uhr am Bezirksrathaus Wangen.

Öffentlicher Nahverkehr: Stadtbahnhaltestelle Wangen, Marktplatz, U9/U13.

Foto, Klaus

Auf alten Wandelwegen zur Artenvielfalt auf der Wangener Höhe

Posted by Klaus on 15th Mai 2013 in Allgemein, Stuttgart Wangen

wangener-höhe1Die Wangener Höhe und die Hänge des Dürrbachtals in Rohracker sind von einem dichten Netz historischer Pflasterwege mit Trockenmauern und Natursteinstaffeln durchzogen. Weitere Teile der so genannten Wandelwege konnten am 15. Mai im Rahmen einer Begehung der Öffentlichkeit übergeben werden. Insgesamt werden bis zum Sommer 14 Kilometer der ehemaligen Wirtschaftswege wieder zugänglich sein.
Das weitläufige Wegesystem mit seinen steilen Natursteinstaffeln und horizontalen Panoramawegen erschließt und vernetzt das Mosaik an feuchten Klingen und trockenen Weinbergen auf der Wangener Höhe mit einer reichhaltigen Pflanzen- und Tierwelt. Bei der Offenlegung der alten Wege wurden rund 50 verschiedene Moosarten und seltene Farne, wie beispielsweise der Schwarze Streifenfarn entdeckt.

Weg-zur-Wangener-Höhe7In einer weiteren Projektphase sollen vor allem die als Biotope geschützten Trockenmauern entlang der Wandelwege instand gesetzt und damit wertvolle Lebensräume für Flora und Fauna, wie etwa Eidechsen und Wildbienen wieder hergestellt werden. Private Eigentümer werden derzeit vom Amt für Umweltschutz angeschrieben und erhalten einen Zuschuss für die Restaurierung der Trockenmauern an den Wandelwegen.

Auf der Wangener Höhe bieten neben den traditionell bewirtschafteten, strukturreichen Weinbergen die daraus hervorgegangenen Obstgärten mit Trockenmauern, Staffeln, Brachen, Böschungen, Hecken, mit feuchten und trockenen Zonen vielfältige Lebensräume. Eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt mit zum Teil seltenen, schutzbedürftigen Arten hat hier ein Rückzugsgebiet in der Großstadt gefunden. Da viele Biotope nur noch kleine Inseln bilden, müssen sie wieder miteinander vernetzt werden.

Ziele des zusammen mit dem Tiefbauamt umgesetzten Projekts sind die Verbesserung der fußläufigen Erschließung der Wangener Höhe zur naturnahen Erholungsnutzung und der Erhalt und die Aufwertung der verfallenden Natursteinstrukturen.

Ein Faltblatt mit Wanderkarte ist bei den Bezirksämtern in Wangen und Hedelfingen sowie im Rathaus, im i-Punkt, beim Stadtmessungsamt und beim Amt für Umweltschutz erhältlich.

Info, Stadt Stuttgart

Archivfotos

Wandel-Projekt auf der Wangener Höhe abgeschlossen

Wa-Wanderwege1Wir berichteten ja schon des Öfteren hier im Blog über die Wanderwege auf der Wangener Höhe (Unterwegs im Labyrinth der Wandelwege und steilen Staffeln auf der Wangener Höhe)

Nun ist Projekt abgeschlossen und den Wanderfreunden steht nun eine Wanderstreck von 17 Km zur Verfügung. Über Stock und Stein etc kann man die Wangener Höhe von Wangen, Hedelfingen, Rohracker oder dem Stuttgarter Osten erkunden. Hierzu wurde nach jahrelangem Kampf auch die Hirschbrunnenstaffel fertig gestellt.

Einen Bericht zur Abschlussveranstaltung am 14. Oktober findet man unter wilih/wandel-projekt-auf-der-wangener-hoehe-abgeschlossen

Foto, Blogarchiv

Ab nächster Woche soll nun ENDLICH die Bauchauer-Staffel gebaut werden

Posted by Klaus on 5th September 2013 in Allgemein, Stuttgart Wangen

Wa-Buchauer4Nun soll,  so haben wir aus gut unterrichteten Kreisen erfahren, nächste Woche mit dem Bau der Treppe in der Buchauer Straße begonnen werden.

Damit würde ein lang gehegter Wunsch der Wangener endlich in Erfüllung gehen und die Wandelwege zum Wangener Berg um ein paar Stäffala reicher.

 

wa-Staibhöhenweg-SpazierganFür die Gartenbesitzer entlang des Staibhöhenweges wird es zu kurzfristigen (voraussichtlich am Dienstag) Behinderungen kommen wenn die Fertigteile versetzt werden.

Siehe hierzu unseren Bericht Buchauer-Staffel soll nun endlich gebaut werden

 

Foto, Martin Dolde
Fotomontage, Klaus

Buchauer-Staffel soll nun endlich gebaut werden

Posted by Klaus on 27th Mai 2013 in Allgemein, Fotos, Stuttgart Wangen

Nach einem Zeitungsbericht soll im Juni damit begonnen werden, das Jahr steht aber nicht dabei. Hoffen wir für die Wangener 2013

Der Name durchzieht die Wangener Chroniken wie ein roter Faden. Der Ortschronist Martin Dolde kämpft schon 30 Jahre für den Bau dieser Staffel. Der Bezirksbeirat befasst sich immer wieder mit dem Thema. Dabei geht es “nur” um eine Überbrückung von rund fünf Höhenmetern. Ein Trampelpfad (bei Nässe lebensgefährlich) existiert bereits seit Jahren, wie unsere Aufnahmen vom Jahr 2008 und heute beweisen.

Zu den Bildern, Wandel-Wege Wangener Höhe, die fehlende Buchauer-Staffel, Foto von 2008 M. Dolde, Trampelpfad heute, Sackgasse zur Bergstaffel
Einiges Interessantes zu diesem Thema erfährt man auch in dem Buch „Stuttgart-Wangen für Liebhaber“ von M. und G. Dolde oder in den vierteljährlich erscheinenden Wangener Chroniken.

Faltblatt mit vielen Infos
Ein informatives Faltblatt mit Wanderkarte ist an der Infothek des Rathauses, bei der Umweltberatung des Amts für Umweltschutz, Gaisburgstraße 4, sowie bei den Bezirksämtern Hedelfingen, Heumadener Straße 1, und Wangen, Wangener Marktplatz 1, sowie beim Kundenzentrum des Stadtmessungsamts, Lautenschlagerstraße 22, kostenlos erhältlich oder kann unter stuttgart/wangener-höhe heruntergeladen werden.

Zum Download:

Info: stuttgart/wangener-hoehe

Siehe auch: Alte Wege auf der Wangener Höhe entdecken und erhalten, Altes Wegenetz auf der Wangener Höhe ausgeschildert.

Fotos, Archiv Martin Dolde, Klaus

Altes Wegenetz auf der Wangener Höhe ausgeschildert

Zur Orientierung in dem alten Wegenetz auf der Wangener Höhe hat die Stadtverwaltung jetzt sechs Übersichtstafeln aufgestellt.

Sie zeigen die restaurierten Fußpfade und sind Teil des Projekts „Wandel und Wege auf der Wangener Höhe“. Der Leiter des Amts für Umweltschutz, Werner Flad, hat am Donnerstag, 25. Oktober, zusammen mit den Bezirksvorstehern von Wangen und Hedelfingen, Beate Dietrich und Hans-Peter Seiler, eine der Tafeln mit Wanderkarte vorgestellt.

Zur Zeit bringt das Bezirksamt Wangen außerdem Hinweise mit der Aufschrift W&W an Zäunen und Pfosten an.
Historische Wege
Die Wangener Höhe und die Hänge des Dürrbachtals in Rohracker sind von einem dichten Netz historischer Pflasterwege durchzogen. So romantisch diese „Wandel“ oder „Gwandwege“ genannten schmalen Fußpfade heute auch aussehen, einst dienten sie zur Bewirtschaftung und Erschließung der Flächen. Mit ihrer Wiederherstellung war 2010 begonnen worden, seither werden sie von Wanderern gut angenommen.

In zwei ersten Bauabschnitten wurden die zugewachsenen Pfade freigeschnitten und saniert sowie Mauern restauriert. Im kommenden Winter werden weitere Wege gerichtet, der Abschluss der Maßnahmen ist für Anfang 2014 geplant.

Ziel des Umweltamts ist es, im Rahmen des Natur-, Arten- und Landschaftsschutzes eine naturnahe Erholungsmöglichkeit für die Bevölkerung herzustellen sowie verfallende Strukturen dieser Kulturlandschaft zu erhalten und aufzuwerten.
Die Arbeit vieler Generationen
Die reizvolle kleinteilige Landschaft der Wangener Höhe mit ihren zahlreichen Trockenmauern, Streuobstwiesen, Hecken und Feldgehölzen ist als Produkt der Arbeit vieler Generationen entstanden. Wird sie nicht gepflegt, wachsen die Flächen zu und verbuschen.

Daher sollen die alten Biotope wiederhergestellt werden, um den Lebensraum etwa für seltene Eidechsen, Wildbienen und Farne zu sichern. Private Eigentümer erhalten Zuschüsse für die Restaurierung von Trockenmauern an Wandelwegen.

Finanziert wird das Vorhaben mit Mitteln aus dem Naturschutzfonds des Landes Baden-Württemberg, durch Unterhaltungsmittel aus dem laufenden Etat städtischer Ämter, durch festgesetzte Ausgleichsmittel und einen Zuschuss des Verbands Region Stuttgart. Insgesamt stehen 500 000 Euro zur Verfügung.
Faltblatt mit vielen Infos
Ein informatives Faltblatt mit Wanderkarte ist an der Infothek des Rathauses, bei der Umweltberatung des Amts für Umweltschutz, Gaisburgstraße 4, sowie bei den Bezirksämtern Hedelfingen, Heumadener Straße 1, und Wangen, Wangener Marktplatz 1, sowie beim Kundenzentrum des Stadtmessungsamts, Lautenschlagerstraße 22, kostenlos erhältlich oder kann unter stuttgart/wangener-höhe heruntergeladen werden.

Zum Download:

Info: stuttgart/wangener-hoehe

Siehe auch: Alte Wege auf der Wangener Höhe entdecken und erhalten

Fotos, Archiv