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Ausstellungseröffnung „Die Stuttgarter Gaskessel“ im MUSE-O

Pressemitteilung und Terminankündigung des Muse-o Gablenberg:

Die Stuttgarter Gaskessel.

Eine MUSE-O-Ausstellung von Ulrich Gohl in Zusammenarbeit mit dem Amt für Umweltschutz, Stuttgart MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart
20. September bis Mitte Nov. 2008, Eröffnung Sa, 20. September, 18 Uhr
Geöffnet Sa 14-18, So 13-18 Uhr (mit Führungen)
Eintritt: € 2,-

Die Stuttgarter GaskesselRund drei Dutzend verschiedene Gasbehälter soll es seit 1845 in Stuttgart gegeben haben. Das behauptet MUSE-O in seiner neuesten Schau und belegt seine Aussage mit weit mehr als 100 historischen Abbildungen. Eröffnet wird die Ausstellung am 20. September.

Die meisten Stuttgarter kennen den großen, stadtbildprägenden Gaskessel in Gaisburg, manch einer erinnert sich vielleicht auch noch an das kleinere Exemplar, das bis 1995 ganz in seiner Nähe stand.
Bei seinen Recherchen, bei denen er auf hervorragende Vorarbeiten des hiesigen Amtes für Umweltschutz zurückgreifen konnte, stieß der Ausstellungsmacher Ulrich Gohl auf eine Vielzahl weiterer Gasbehälter – eine ganze Reihe in äußeren Stadtbezirken wie Degerloch und Vaihingen, Feuerbach und Zuffenhausen, zahlreiche ebenfalls längst abgerissene in Gaisburg und einige auf dem Gelände von Fabriken.

Die Stuttgarter GaskesselAuf mehr als zwei Dutzend Tafeln, die Susanne Seitter so fachkundig wie liebevoll gestaltet hat, erzählt Gohl, wie das Gas nach Stuttgart kam und welche Gaskesseltypen die Techniker erfunden haben. Sodann stellt er – soweit möglich – jedes einzelne hiesige Gaswerk mit seinen –behältern vor. Rund 130 Abbildungen, meist historische Fotos, die hier teilweise erstmals veröffentlicht werden, lassen die Welt dieser technischen Denkmale scheinbar wieder erstehen. Als hilfreich erwies sich dabei, dass vor allem die EnBW dem Historiker ihre Bildarchive unbüro-kratisch öffnete und so das Projekt wesentlich förderte.
Schließlich zeigt die Schau mit Originalen und Reproduktionen, wie sich Künstler mit dem Thema „Stuttgarter Gaskessel“ auseinandergesetzt haben. Zum Abschluss geht MUSE-O der Frage nach, ob der Gaisburger Kessel, dieser „Dinosaurier der Technikgeschichte“, zum neuen, alten Symbol für den so heterogenen Stadtbezirk Stuttgart-Ost taugt.

Die Stuttgarter GaskesselDie Schau startet mit einem fachkundig geführten Rundgang durch die Ausstellung am Samstag, dem 20. September um 18 Uhr.

Auf diese Ausstellung freue ich mich besonders, weil ich als Bub öfter zugesehen habe wie die Schlacke gelöscht wurde und sich eine riesige Dampfwolke über dem Gelände ausbreitete.

Siehe auch: Gaskessel

Der Stgt Gasometer (Gaskessel) von Innen

Gaskessel in GaisburgAm Donnerstag kam die Sendung Abenteuer Wissen im ZDF. Untere anderem wurde auch das Innere des Gaskessels gezeigt. Ein sehr interessanter Bericht. Eigentlich wollte ich den Beitrag heute Morgen schon schreiben, na ja das Wetter war eben so schön. Christian hat mich aber daran erinnert. Danke.

Hier eine Möglichkeit die Sendung anzusehen: ZDF Abenteuer Wissen

Siehe auch: Die Geschichte des Gaskessel in Gaisburg

Die Geschichte des Gaskessel in Gaisburg

Württemberg ReporterHeute entdeckte ich in meinem Zeitungsladen am Ostendplatz eine kostenlose Broschüre Württemberg Reporter. Es wird die 80jährige Geschichte des Gaskessels erzählt, Veranstaltungshinweise und noch einiges mehr.

Das Tollste, die Broschüre ist kostenlos.

Auf der Rückseite, tolle Bilder von der fotoagentur-stuttgart. Ein Besuch auf dieser Seite lohnt sich. Was für Straßenbahnfans fotoagentur-stuttgart/ssb.

Gaskessel (Gasturm)

Posted by Klaus on 19th Dezember 2007 in In und um Gablenberg herum, Stuttgart

Gaskessel Baubezeichnung GasturmIn der gleichen Broschüre nur eine Seite weiter wird der Gaskessel in Gaisburg beschrieben. Er ist 104 Meter hoch und hat ein Gasvolumen von 300 000 Kubikmeter. Er ist das größte Bauwerk seiner Art in Europa. Baujahr 1928/29. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Gaskessel mit einem Tarnanstrich versehen (entworfen soll Ihn der Maler Oskar Schlemmer), 1944 wurde Er teilweise zerstört und 1948/49 wieder aufgebaut und ist heute noch in Betrieb. Ein Wunder, das er noch nicht zum Werbeturm geworden ist, was natürlich sehr gut ist.

Siehe auch hierzu Lurchi auf dem Gaskessel, Nicht alltägliche Bilder und Poznamkovy Blok

Lurchi auf dem Gaskessel

Posted by Klaus on 25th November 2007 in Gerhard Wagner

Titelbid der damaligen TWS ZeitungZu dem Thema Künstler/innen in Stuttgart hat mir Gerhard Wagner einen Bildbericht zugeschickt, den ich gerne an dieser Stelle veröffentlichen möchte. Die Bilder stammen von dem Stuttgarter Karikaturisten Peter Ruge. 

 Er schreibt: Lurchi, ein Müllkelte, der Sonnenkönig, die Sprecherin und der Trommler spielten 1990 unter meiner Regie das zweite Chorlied der „Antigone“ des Sophokles Lurchi auf dem Gaskessel Lurchi auf dem Gaskessel Lurchi auf dem Gaskessel auf dem Gaisburger Gaskessel. Ein Film zu diesem Spiel von Constanze Westhoven wurde 1990 im Saal der Friedenau  aufgeführt, ein Lurchi auf dem Gaskessel Lurchi auf dem Gaskessel Lurchi auf dem GaskesselBildbericht darüber erschien 1991 im Magazin der Technischen Werke Stuttgarts.

Verantwortlich für den Inhalt und Text Gerhard Wagner

Ich bedanke mich recht herzlich bei Gerhard Wagner Text und bei Peter Ruge für die Bilder (welche ich etwas nachbearbeitet habe)  für diesen Blogbericht.

Tag des offenen Denkmals® am 13. September erstmals digital am Start

Pressemeldung

Großartiges digitales Programm geht online

Erstmals öffnen sich am 13. September 2020 bundesweit die Türen und Tore zahlreicher Denkmale zum Tag des offenen Denkmals digital. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD), die den Aktionstag bundesweit koordiniert, führt auf einer online-Pressekonferenz in das digitale Programm ein.

Von Videoführungen und Fotostrecken über Podcasts bis zu spektakulären Drohnenaufnahmen: Um den Tag des offenen Denkmals in Pandemiezeiten stattfinden zu lassen, produzierten Denkmaleigentümer, Denkmalämter, Vereine, städtische Einrichtungen und die DSD digitale Denkmalformate. Blicke hinter die Fassaden von der Ostsee bis in das Allgäu sind erstmals am gleichen Tag möglich. Gebündelt werden die Beiträge in dem Programm, das die Deutsche Stiftung Denkmalschutz auf der für den Aktionstag geschaffenen Website www.tag-des-offenen-denkmals.de präsentiert. Die Formate sind ab dem 13. September 2020 bis Ende September einsehbar.

Foto, Tag des offenen Denkmals

Ab sofort lädt die Internetseite zum Tag des offenen Denkmals zum Stöbern ein. Das Programm wird bis zum Aktionstag tagesaktuell ergänzt. „Das digitale Programm macht erstmals die bundesweite Ausstrahlung und Beteiligung verschiedenster Akteure beim Tag des offenen Denkmals sichtbar“, freut sich Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Zu den Highlights gehört unter anderem die virtuelle Premiere des Grundton D Konzerts des Deutschlandfunks im Wittenberger Gestüt Bleesern. Exklusiv ist die Konzertaufnahme am Tag des offenen Denkmals bundesweit online zu sehen. Neue Perspektiven eröffnet auch die Baustellenführung durch die Bonner Beethovenhalle mit ihrer imposanten Akustikdecke.

Weitere bundesweite Denkmaleindrücke zu Schwerpunktthemen wie Handwerk, Technik und Restaurierung, Persönliche Geschichten oder Nachhaltigkeit bieten die sogenannten Erlebniswelten. Passend zum Nachhaltigkeits-Motto Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken. äußern Experten und Denkmaleigentümer im Blog #nachgefragt ihre Meinungen zu der Frage, wie Nachhaltigkeit die Denkmalpflege ist. Und interaktive Angebote wie ein Töne-Quiz und ein Denkmal-Puzzle sorgen für Spielspaß bei den jüngsten Denkmalfans.

Während 2019 deutschlandweit rund 8.000 Denkmale für Besucher zugänglich waren, rückt in diesem Jahr etwas anderes in den Fokus: „Nicht die Quantität der digitalen Beiträge ist entscheidend, sondern das Engagement, mit dem die Beteiligten Denkmale digital erlebbar machen“, ergänzt Sarah Wiechers, Leiterin des Teams Tag des offenen Denkmals bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Hier finden Sie eine Auswahl an Highlights nach Bundesländern sortiert.

Hier finden Sie den Mitschnitt der Pressekonferenz.

Hier finden Sie das Magazin zum digitalen Tag des offenen Denkmals.

Hier finden Sie ein Fact Sheet zum Tag des offenen Denkmals.

Der digitale Tag des offenen Denkmals findet am 13.9.2020 statt unter www.tag-des-offenen-denkmals.de. Das digitale Angebot ersetzt in diesem Jahr das bundesweite Online-Programm und die bekannte App zum Tag des offenen Denkmals.

Infos zu Stuttgart

PM vom 13.09.2020 >>>>>

Gaswerk Stuttgart Gaisburg hat heute 1. 08. Geburtstag

Posted by Klaus on 1st August 2020 in Es war einmal, Fotos, In und um Gablenberg herum

Ein Wahhrzeichen des Stuttgarter Osten

Unsere Beiträge hierzu >>>>>>>

Wissenswertes im Wiki >>>>>

Stadtlexikon Gaskessel >>>>

SWR-Filmchen >>>>

Fotos, Blogarchiv, Fischer-Arts und Karten eines Sammlers

Mit Martin Körner auf Brunnentour in Stuttgart-Ost

Pressemitteilung SPD Stuttgart Ost

In Stuttgart-Ost soll es mehr Brunnen geben. Die Stadtverwaltung plant, fünf neue Wasserstellen zu installieren, meist in der Nähe von Spielplätzen. Martin-Körner, Fraktionsvorsitzender der SPD im Gemeinderat und OB-Kandidat der SPD in Stuttgart sowie die SPD-Bezirksbeiratsfraktion in Stuttgart-Ost begrüßen die Pläne und sammeln kurzfristig noch Standortideen der Bürgerinnen und Bürger.

Brunnen sind beliebte Treffpunkte der Wohnquartiere. „Eigentlich kann man gar nicht genug davon haben“, meint Jörg Trüdinger, Vorsitzender der SPD-Bezirksbeiratsfraktion. Immerhin gibt es bald fünf neue Brunnen in Ost, drei bis vier sollen nach dem Vorschlag der Verwaltung als Trinkbrunnen ausgestaltet werden, zwei bis drei als Wasserspiele. (BU: Peter Schwab (von links), Martin Körner und Jörg Trüdinger könnten sich einen öffentlichen Brunnen am Urachplatz vorstellen – und nicht nur dort. Foto: Klaus Hennig-Damasko)

„Brunnen sind für das soziale Klima eine gut Sache“, sagt OB-Kandidat Martin Körner bei einer kleinen Radrundfahrt durch den Bezirk: „Da trifft man sich, kann einen Schluck Wasser trinken, mal die Hände und Arme an heißen Tagen kühlen. Dies wir angesichts der Klimaerwärmung auch immer wichtiger.“, so Körner.

Ventilbrunnen Ostendplatz

Standorte, die von der Verwaltung vorgeschlagen sind, könnten etwa der Urachplatz, die Kniebisstraße oder die Ecke Abelsbergstraße/Haußmannstraße sein. Auch der Spielplatz an der Haußmannstraße im Schatten des Gaskessels wäre ein interessanter Platz. Doch auch aus der Fraktion kamen schon Vorschläge. Ein Brunnen könnte den Lindenplatz (Libanon-, Ecke Gablenberger Hauptstraße) in Gablenberg aufwerten, so der Vorschlag von Jörg Trüdinger.

Gesetzt ist der Brunnen am Stöckach. „Aber es gibt sicher genügend weitere Stellen, wo ein Brunnen in Stuttgart-Ost hinpassen würde“, sagt SPD-Ortsvereinsvorsitzender Peter Schwab: „Wir nehmen gerne Vorschläge entgegen.“ Bis zum Ende des Monats sollen die Ideen dann an die Stadt weitergereicht werden.

Wir hätten da auch einen Vorschlag: Einen Trinkbrunnen für den Renommistenplatz, Platz hätte es dort genug 😉 Wo sich Schranke und Katzenbuckel treffen ist der Renommistenplatz.

Foto, Klaus

Ost – Gasaustritt in Mehrfamilienhaus

Posted by Klaus on 3rd Dezember 2019 in In und um Gablenberg herum

Polizeibericht 3.12.

Nach einem Gasaustritt in einem Mehrfamilienhaus an der Haußmannstraße sind am Montagabend (02.12.2019) die Anwohner vorsorglich evakuiert worden. Bewohner alarmierten Polizei und Feuerwehr, nachdem sie gegen 18.30 Uhr deutlichen Gasgeruch im Bereich des Wohnhauses wahrnahmen. Die Feuerwehr stellte daraufhin ein Gasleck mit Verpuffungen im Haus fest. Polizeibeamte sperrten daraufhin den Bereich um das Gebäude ab und die Feuerwehr evakuierte 17 Anwohner, die während der Dauer des Einsatzes in einem bereitgestellten Wärmebus unterkamen. Nach Unterbrechung der Stromzufuhr begab sich die Feuerwehr auf die Suche nach der Ursache des Lecks und identifizierte einen defekten Gaskessel im Keller des Hauses als Quelle. Die Feuerwehrleute versorgten und sicherten das Leck. Anschließend kehrten die Anwohner gegen 21.00 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurück, die Polizei hob die Straßensperre gegen 21.05 Uhr wieder auf. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand, es kam zu entsprechenden Verkehrsstörungen im Bereich des Ostendplatzes.

Foto, Basti Steegmüller

Hochbunker in der Talstraße 71 verkauft

Posted by Klaus on 7th September 2019 in In und um Gablenberg herum

Dort sollen Wohnungen nach dem Vorbild von Untertürkheim (vom Bunker zum Wohnhaus) entstehen. Seit 2016 steht das Grundstück zum Verkauf.

Hierzu gibt es in der Cannstatter Zeitung vom 5. 9. 2019  einen Bericht von Elke Hauptmann

Der  Hochbunker in der Talstraße 71  wird ein zweites Leben erhalten: Die auf solche Bauwerke spezialisierte Firma „Wohnen im Bunker“ aus dem niedersächsischen Langenhagen hat das Gebäude der Stadt Stuttgart abgekauft, nachdem  2015   die Zivilschutzbindung endete. Die  Kaufmodalitäten haben sich bis jetzt hingezogen, doch nun rechnet das Unternehmen laut  Geschäftsführer Gregor Breschke  mit dem Baubeginn „noch in diesem Jahr“. Geplant sind elf Wohnungen mit Fußbodenheizung,  Parkettboden, Gäste-WC und  Balkon,  die im vierten Quartal 2021 fertiggestellt sein sollen. Auch ein Aufzug und ein  Spielplatz sind vorgesehen. Die Arbeiten am Gebäude sind für die Firma, die in Untertürkheim bereits zwei Hochbunker in der Sattelstraße umgebaut hat, eine Herausforderung: Die Wände  bestehen aus  2,50 Meter dicken Stahlbeton, das aufgesetzte Walmdach ist nicht minder massiv. Allein neun bis zwölf Monate werde es dauern, Fenster und Türen sowie die Lichtkuppeln und Gauben im Dachgeschoss in das  massive Gemäuer zu schneiden, weitere zwölf Monate sind für den Ausbau  vorgesehen. „Bauen im Bestand ist nie ganz einfach, noch dazu sind Bunker ein besonderes Vorhaben“, räumt Breschke, der 2011 den ersten Bunker in Stuttgart kaufte,  ein. Alle Schwierigkeiten habe man bisher jedoch lösen können, somit sehe man „keine Probleme“ beim Umbau.  Der Bunker mit der Bauwerksbezeichnung BW 176 unweit des Gaskessels wurde 1942 gebaut – Gaisburg war durch die Nähe zu den  Industrieanlagen am Neckar den ganzen Krieg über immer wieder Angriffen ausgesetzt. Er bot auf 470 Quadratmetern Fläche,  verteilt auf drei oberirdische und zwei unterirdische Stockwerke,  2250 Menschen sowie jeder Menge Technik Platz. Nach dem Krieg  wurde der in den 80er-Jahren renovierte Bunker für den Katastrophenfall  vorgehalten. Elektrik, Wasser, Lüftung, Toiletten, Stockbetten und Sitz-Liegekombinationen boten bis zu  800 Zivilisten Schutz.

Ich bedanke mich herzlich für die Genehmigung den Beitrag hier zu veröffentlichen

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