MUSE-O fragt: Seit wann gibt es „Gaisburger Marsch“?

Eine gute Frage und ich würde mich freuen wenn man die Lösung finden wird. Eine Pressemitteilung des MUSE-O Gablenberg.

Aufruf an die Bevölkerung!

MUSE-O bereitet derzeit eine Veranstaltung zum Thema „Gaisburger Marsch“ vor – wohl für das übernächste Jahr. Doch die Recherchen gestalten sich schwierig; die Ausstellungsmacher bitten um Hilfe.

Bäckerschmide in Gaisburg„Gaisburger Marsch“ gibt es schon ewig – und der Eintopf ist ein „schwäbisches Nationalgericht“, das weiß hierzulande doch jedes Kind. Aber stimmt das überhaupt?
In den verschiedenen Nachschlagewerken und im Internet sind drei Versionen zu entdecken, wann und wie der „Gaisburger Marsch“ entstanden sein soll. Zwei davon sind ganz offensichtlich unsinnig, aber ist die dritte richtig? Soldaten der Bergkaserne seien vor dem Ersten Weltkrieg auf der „Flucht“ vor dem eintönigen Kantinenessen nach Gaisburg marschiert, um dort die schmackhafte Suppe aus Spätzle, Kartoffeln und Rindfleisch zu genießen. Oder muss gar die Geschichte des „Gaisburger Marschs“ ganz neu geschrieben werden?
Die Durchsicht alter Kochbücher brachte keine Erkenntnisse; dort kommt der „Marsch“ nämlich überhaupt nicht vor. Deshalb fragt nun MUSE-O: Wer kann uns das älteste gedruckte und damit datierbare „Gaisburger-Marsch-Rezept“ zur Verfügung stellen? Wer findet im handgeschriebenen Kochbuch seiner Vorfahren einen entsprechenden Eintrag? (Besonders wertvoll wären die Hinweise dann, wenn sie mit einer Jahreszahl versehen sind.) Wer erinnert sich an das Gericht aus seiner Kindheit, beispielsweise in den 20er- oder 30er-Jahren? Hieß es damals wirklich schon „Gaisburger Marsch“ oder vielleicht doch „Kartoffelschnitz’ on Spätzle“? Wer liefert uns einen (schriftlichen) Nachweis, seit wann oder zu welchem Zeitpunkt der „Gaisburger Marsch“ als „schwäbische Nationalspeise“ bezeichnet wurde?

Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird von MUSE-O zu der Veranstaltung 2009 als Ehrengast eingeladen und kostenlos bewirtet – selbstverständlich mit „Gaisburger Marsch“.

Man schicke Kopien der entsprechenden Dokumente bitte an: Ulrich Gohl, Pflasteräckerstr. 20, 70186 Stuttgart.

Das Bild zeigt die Bächerschmide in Gaisburg, wo der Gaisburger Marsch erfunden wurde.

Infos gibt es viele eine davon Wikipedia Gaisburger Marsch.

6 Responses to “MUSE-O fragt: Seit wann gibt es „Gaisburger Marsch“?”

  1. […] Ich bedanke mich recht herzlich für diese Mitteilung. Nun bin ich mal gespannt, was sich bei der Frage zum Gaisburger Marsch ergibt. Sollte noch jemand Informationen zu diesem Thema haben siehe Fragt: Seit wann gibt es Gaisburger Marsch ????? […]

  2. Susann sagt:

    Hallo Klaus,

    da muss ich morgen mal bei meiner Mutti im Kochbuch schauen, ob da mehr Infos dazu drin stehen.

    Grüße
    Susann

    PS: Das Kochbuch auf das du hier verlinkst, hat übrigens schon für einiges Aufsehen in der Blogosphäre gesorgt: http://www.heise.de/ct/07/14/080/

  3. Klaus sagt:

    Hallo Susann,

    wäre nett wenn Du mal nachsehen könntest und mir dann berichten was Du gefunden hast.

    Den Link habe ich ausgetauscht.

    Danke

    Grüßle Klaus

  4. Susann sagt:

    Hallo Klaus,

    im Kochbuch meiner Mutti stand leider nichts weiter.

    Grüße
    Susann

  5. Klaus sagt:

    HI Susann,

    Schade, wäre interessant gewesen was Neues zu erfahren. Vielen Dank für Deine Nachforschungen.

    Grüßle Klaus 🙂

  6. […] hab ich mal bei Herrn Gohl nachgefragt, was es Neues zum Thema MUSE-O fragt seit wann gibt-es Gaisburger Marsch gibt. Es kam auch postwendend eine […]

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