Bürgerversammlung im Stuttgarter Osten – Bilder

Die Stadt Stuttgart und der Bezirksbeirat Stuttgart Ost hatten am 31.01.2011 die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils nach sieben Jahren und dem dritten Anlauf zur Bürgerversammlung eingeladen. Die Turn- und Versammlungshalle war auch sehr gut besucht. Im Foyer waren Schautafeln mit Projekten für den Stuttgarter Osten ausgestellt. Leider war jedoch das eine oder andere Bauvorhaben nicht vertreten. Was die Gablenberger interessieren dürfte zum Beispiel die Planung für das Bauprojekt Gablenberger Hauptstraße 90 – 98 oder für die Ostheimer die Bebauung des SSB Geländes bei der Jakob-Holzinger-Gasse fehlten. Leider hatte auch nur ein Verein die Möglichkeit genutzt auf sich aufmerksam zu machen, der Stöckachtreff. Etwas enttäuschen wenn man bedenkt, wie viele Vereine und Gruppen es im Osten gibt.

(1.02.2011)Einen genaueren Bericht findet Ihr unter cannstatter-zeitung/ Applaus und Pfiffe für Schuster und (02.2011) cannstatter-zeitung/ OB: Filderauffahrt würde Verkehrsprobleme lösen . Im Stuttgarter Osten wurden in den letzten Tagen auch Gratisausgaben der Cannstatter Zeitung verteilt. So konnten die Bewohner des Stuttgarter Osten auch feststellen, dass die CZ über den Osten berichtet.

Fotos, Klaus

13 Responses to “Bürgerversammlung im Stuttgarter Osten – Bilder”

  1. David sagt:

    Die Bürgerversammlung war in meinen augen ganz nett, wobei natürlich der große Wurf zwar ersehnt, jedoch nicht zu erwarten war.
    Konkrete Aussagen auf Fragen waren Mangelware, allerdings wurde von den Herren und Damen viel notiert und mitgeschrieben… vielleicht doch ein Silberstreif am Horizont… in ein paar Jahren?!

    Was mir total gestunken hat, das waren die Bekloppten, die lediglich durch unqualifizierte Provokationen und Zwischenrufe aufgefallen sind und sämtlich aus dem Lager der K21-Anhänger kamen.
    Ich meine, dass sich diese Leute mit dieser Art komplett disqualifizieren und es zeigt auch, wie hilf- und planlos diese Menschen sind.

    Natürlich sehe ich das auch so, dass einige Dinge im Gesamtablauf mehr als fragwürdig sind, aber muss man sich deshalb auf so ein unterirdisches Niveau herab lassen?!

    Da fand ich doch die Aussage eines Bürgers treffend, der da sagte, dass die Veranstaltung nichts mit S21 zu tun habe, sondern es hier um orginäre Angelegenheiten in Stuttgart-Ost geht. Bravo sage ich da nur!

    Gruß
    David

  2. stratkon sagt:

    Hallo,

    es mag ja sein, dass sich einige Mitbürger nicht richtig benommen haben – aber das ist harmlos. Offensichtlich haben Sie die Zeit der ausserparlamentarischen Opposition nicht bewusst miterlebt. Damals war der Protest gewalttätig und der Staat an sich wurde angegriffen. Ich selbst wurde damals als Soldat ( in Uniform ) auf der Königstraße angespuckt und auf das Übelste beschimpft.

    Protest muss friedlich sein und friedlich bleiben. Aber Sie müssen auch erkennen, dass wir in einer Zeit leben, in der autokratische Machtstrukturen immer mehr in Frage gestellt werden. Schwachsinn 21 ist da sehr oft nur ein Aufhänger und die Bürger bringen ihren Unmut über die hier gepflegte politische Unkultur = Filzokratie zu Ausdruck.

    Beispiele gefällig?

    Friedliche Grüße
    stratkon

  3. Klaus sagt:

    @ David und Stratkon,

    ich war von der ganzen Veranstaltung enttäuscht. Hatte mehr Infos erwartet, es wurden alte schon bekannte Dinge angeboten.

    Naja was soll`s

  4. Thomas Rudolph sagt:

    @David@strakton
    David , Sie haben richtig beobachtet! Es wurde sehr viel mitgeschrieben vom OB und vom Baubürgermeister. Das liegt daran, daß anderst wie manche immer behaupten wir nicht in einer Monarchie oder einer Diktatur leben. Die Anregungen und Belange der Bürger werden von der Verwaltung geprüft, dann dem Gemeinderat vorgelegt und dann abgestimmt. Der OB kann keine Zusagen machen, die er nachher nicht halten kann.

    Auch im zweiten Punkt gebe ich Ihnen vollständig recht. Es haben sich bei den S21-Kritikern 2 Gruppen gebildet. Die eine Gruppe ist konstruktiv, ist informiert, ist am Wohle unserers Stadtteils und der Stadt interessiert.

    Der zweiten Gruppe ist nur daran gelegen, Zwietracht zu sähen. Die nehmen für sich in Anspruch, daß sie über dem Gesetz und über unserer Gesellschaftsform stehen. Das hat auch nur hintergründig etwas mit S21 zu tun. Das ist nur der Aufhänger!

    Keiner von denen hatte bei der anschließenden Diskussion die Eier ans Mikrofon zu gehen und sich konstruktiv an der Diskussion zu beteiligen.
    Das ist unterste Schublade, wie Sie richtig bemerkt haben. Und das läßt sich auch durch nichts beschönigen.
    Nur Stören und Pöppeln ist einfach deutlich zu wenig!

  5. stratkon sagt:

    @ Thomas Rudolph

    Hallo,

    als Mitglied einer „christlichen“ Partei müssten Ihnen die 10 Gebote ja hinreichend bekannt sein. Leider, leider haben Sie, Zitat. “ Du sollst nicht falsches Zeugnis wider Deinen Nächsten geben Zitatende!“ offensichtlich nicht so sehr im Griff..

    Sie schreiben ja: “ Der OB kann keine Zusagen machen, die er nachher nicht halten kann.“ Da haben Sie ja wohl Ihr Wissen unterdrückt, dass der Noch – OB bei der Wiederwahl Herrn Palmer eine Bürgerbefragung zugesagt hat. Lügen scheint doch in der CDU eine gängige Praxis zu sein – christlich?

    Die Formen des demokratischen Widerstands sind vielfältig. Ich lege jedoch Wert auf die Feststellung, dass diese gewaltfrei sein müssen. Brachiale Gewalt wurde bisher nur von der Polizei – mit Wissen von „Meuchel – Mappus“ (Zitat, Spiegel-online,SPAM vom 01.02.2011) ausgeübt.

    Sie scheinen offenbar doch eine ausgeprägte Neigung zur Verunglimpfung vermeintlicher politischer Gegner zu haben – schade. Eine objektive, sachbezogene Diskussion ist mit Ihnen nur sehr schwer möglich.

    Freundliche Grüße
    stratkon

  6. Thomas Rudolph sagt:

    @stratkon
    diese Störer bei der Bürgerversammlung sind meines Wissens keine politischen Gegner. Wenn Sie dies jedoch bestättigen sollten, dann wäre es schlimm.
    Dann wären das ja als Bürger verkleidete Politiker bestimmter Parteien, die als Provokateure auftreten.
    Lenken Sie doch nicht immer ab und bleiben mal beim Thema!

    Den von den Grünen und den Linken verunglimpften Tunnelparteien CDU, FDP und SPD verschaffen die Auftitte der K21-Pöbler sogar Stimmen. Die schaden Ihrer eigenen Sache und das Schlimme ist, die merken es nicht mal, woran das wohl liegen könnte?
    Selbst S21-Kritiker und den neutralen Bürgern gingen die unqualifizierten Zwischenrufe gehörig auf den Kecks!

    Sie persönlich sind ja gar nicht in der Lage mit mir persönlich und sachbezogen zu diskutieren, sie wagen sich ja noch nicht mal aus der Deckung und haben mehrfach ein persönliches Treffen mit Klaus, mir und sonstigen Blogteilnehmern abgelehnt!
    So ein bißchen erinnert mich dies an die Menschen, die Angst vor dem Mikrofon der Bürgerversammlung hatten.
    Es ist natürlch auch viel schwieriger sich Aug in Aug gegenüberzusitzen, als anonym aus dem Internet zu schreiben!
    Ein persönliches Kennenlerne wäre vieleicht hilfreich, gegenseitige Vorurteile abzubauen!
    Klaus würde das sicher auch gefallen!

    Freundliche Grüsse aus dem Stuttgarter-Osten
    Thomas Rudolph

  7. Thomas Rudolph sagt:

    @stratkon
    nach der neusten Umfrage des SDR und der Stuttgarter Zeitung sind CDU und FDP gleichauf bei 45% mit Rot/Rot/Grün
    Damit ist der große Vorsprung wie Butter in der Sonne zusammengeschmolzen.
    Dies verdanken wir auch der Versachlichung des Themas S21 durch die Schlichtung!
    Aber es ist auch ein Verdienst der dumpfen Pöbler, die auch am Montag bei der Bürgerversammlung Ihr Unwesen trieben.
    Es ist auch das Ergebnis der Geiselnahme der Stuttgarter Autofahrer durch die ständigen Demos, die man auch hätte in Bereichen veranstalten können, ohne die Menschen an Samstagen und Montagen zu ärgern.
    Vielen Dank auch dafür!

    So wird das nichts mit Ihrer plumpen Botschaft Wahltag ist Zahltag!

    Am Abend des 27.03.2011 wird es heissen, wir danken den Bürgern und Wählern für den Vertrauensvorschuss BW auch für die nächste Legislaturperiode so erfolgreich und im Sinne der Bürger unseres Landes weiterregieren zu können.

  8. stratkon sagt:

    @ Thomas Rudolph

    Hallo,

    weshalb hören Sie nicht endlich mit Ihrem Parteigewäsch auf? Es heißt SWR und nicht SDR ( guten Morgen ), die StZ, die StN, die SZ und der Schwarzwälder Bote gehören zu einer Mediengruppe, die bei der LBBW stark in der Kreide steht. Und wem gehört die LBBW? Sie sollten mehr die Hintergründe betrachten und eine Umfrage ist nur eine Momentaufnahme.

    Geiselnahmen von Autofahrern durch friedliche Demonstranten? Habe ich noch nicht gehört, wohl aber von brutaler Polizeigewalt – die in der Sache völlig unangemessen war. Herr Stumpf (CDU) hat aber das Maul gehalten und sich als verantwortlich bezeichnet – dafür soll er jetzt LKA – Präsident werden.

    Der Wahlkampf hat ja erst begonnen und, wie Sie – ausnahmsweise einmal richtig – schreiben, am Abend des Wahltages gibt es ein, zumindest vorläufiges, Ergebnis.

    Zu Ihrem tollen Demokratur-Verständnis gehört es wohl auch, dass in der Fernsehrdiskussion, „Meuchel – Mappus ( Zitat, Spiegel, SPAM, 01.02.2011)“ und Nils Schmid (SPD) auftreten, Herr Kretschmann (Grüne) nicht eingeladen ist.

    Ich habe es in meinen Kommentaren auch nicht nötig, offensichtlich unbescholtene Mitbürger mit Schimpfnamen zu belegen.

    Übrigens wussten Sie schon, dass die illegale Kaufaktion das Land BaWü bereits einen Verlust von 850 Mio. € erbracht hat und dass demnächst 169 Mio. € Zinsen fällig werden? Ist das erfolgreich im Sinne der Bürger des Landes?

    stratkon

  9. Thomas Rudolph sagt:

    @stratkon
    das ist die kurzfristige Sichtweise. Der Deal muß aber auf einen wesentlich längeren Zeitraum gerechnet werden, so was nennt man Nachhaltigkeit.
    Die CDU in BW denkt nicht im Gestern und nicht nur im Heute, sie denkt in die Zukunft.
    Der Wohlstand der Zukunft muß bereits jetzt gesichert werden.
    Deshalb kann der ENBW-Deal zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht beurteilt werden!

  10. stratkon sagt:

    @ Thomas Rudolph

    Sie haben keine Informationen anzubieten, sondern nur Ihr Parteigeschwafel.

    1. EdF wollte die Beteiligung an der EnBW wegen der chronischen Ertragsschwäche verkaufen.
    2. Die OEW hatten ein Vorkaufsrecht bis Ende des Jahres.
    3. Der Chef der EdF und der Chef von Morgan Stanley France sind Zwillingsbrüder, daher die Wahl dieser Bank.
    4. Der Chef von Morgan Stanley Deutschland ist ein Duz-Freund von, der Trauzeuge von wem wohl? Richtig, von Mappus. UND er ist Mitglied der CDU und sitzt in Parteigremien.
    5. Die Aktien wurden um 6,– € über Handelswert gekauft – das bedeutet einen SOFORTIGEN VERLUST.
    6. Das Land hat einen GmbH-Mantel namens Neckarpli gekauft. Reine Geldverschwendung, aber die GmbH wurde schon VOR dem Aktiendeal gekauft!
    7. Geschäftsführer der Neckarpli ist der Staatsminister Helmut Rau – netter Zuverdienst, denn wer „arbeitet“ schon umsonst!
    8. Der Kauf wurde unter Umgehung des Landtages abgeschlossen – unter Berufung auf § 81 LV.
    9. Mappus sagt aus, das EdF einen Parlamentsvorbehalt nicht akzeptiert hätte – EdF hat dies dementiert.
    10. Neckarpli versucht nun den Ankauf über Anleihen mit kurzer Laufzeit zu finanzieren. Diese werden jedoch kaum gezeichnet. Das Land bürgt ja für mehr als 6 Mrd. €.
    11. EnBW produziert 45% des Stroms aus AKW und ist daher EXTREM abhängig davon, wie das Bundesverfassungsgericht über den Merkel´schen (CDU) Versuch, den Bundesrat auszuschalten entscheidet.
    12. Sollte das BVG entscheiden, dass der Bundesrat zu hören ist, ist der Ausstieg vom Ausstieg weg vom Fenster und auch die EnBW wird AKW abschalten müssen. Dies hat natürlich enormen Einfluss auf den Wert der Aktie – EdF jubelt ob des rechtzeitigen Verkaufs.

    Die Politik der CDU ist dadurch gekennzeichnet, dass diese gesetzlich vorgesehene Verfahrens- und Entscheidungswege übergeht.

    Sollten Sie weitere Informationen wünschen – gerne.

    stratkon

  11. stratkon sagt:

    @Thomas Rudolph

    Und es geht weiter mit der FILZOKRATUR

    13. Im Jahre 2009 wurde von der EnBW ein durchschnittlicher Betrag von 55.500 e an jeden Aufsichtsrat ausbezahlt. Neu zum Aufsichtsrat wurde Herr Staatsminister Rau (CDU), bereits schon Geschäftsführer der landeseigenen Neckarpli GmbH, bestellt.
    14. Herr Goll (FDP), Justizminister BaWü wurde ebenfalls zum Aufsichtsrat bestellt – damit er sai Gosch hält.

    stratkon

  12. Thomas Rudolph sagt:

    @stratkon
    dies sind viele Informationen. Die müssen erst mal überprüft werden, um Antworten geben zu können.
    Das wird etwas Zeit in Anspruch nehmen. Die Frage ist natürlich auch, woher Sie diese Informationen haben.
    Aber das lässt sich ja erroieren.

  13. stratkon sagt:

    @ Thomas Rudolph

    Meine Informationen stimmen – 100%, da müssen Sie NICHTS überprüfen. Meine Informationen beziehe ich aus der StZ, der SZ, dem Spiegel, dem Stern, der FAZ, der FTD.

    Und weiter geht´s

    15. Weshalb wurde das Justizministerium BaWü nicht um eine Expertise zur Inanspruchnahme der § 81 LV gebeten und eine Anwaltskanzlei beauftragt?
    Weil Minister und Beamte vor Untersuchungsausschüssen aussagen müßen. Rechtsanwälte können sich auf ihre Schweigepflicht berufen.

    stratkon

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