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Erste Wasserkammer am „Kanonenweg“ ist in Betrieb

Posted by Klaus on 13th April 2018 in In und um Gablenberg herum

Stuttgarter Osten wird über jetzt über den Neubau versorgt

Stuttgart. Der Neubau des Wasserhochbehälters „Kanonenweg“ zwischen Urachplatz und Ameisenbergstraße hat eine weitere wichtige Zwischenetappe erreicht: Die erste der beiden riesigen Wasserkammern wurde erfolgreich in das Wassernetz eingebunden und ist seit kurzem in Betrieb. Über die sogenannte „Hedelfinger Leitung“ versorgt sie nun gro-ße Teile des Stuttgarter Ostens.

Foto 1: Die erste neue Wasserkammer (links vorne) ist in Betrieb – rechts die Haußmannstraße. Fotos 2+3: Die neue Wasserkammer (links) fasst bis zu 3.000 Kubikmeter Wasser. Das entspricht der Fülmgene von über 17.000 handelsüblichen Badewannen. Im Rohrkeller (rechts) werden die Wassermengen zwischen den unterschiedlichen Leitungen verteilt.

Mit dem Bau des neuen Hochbehälters hatte die Netze BW im Frühjahr 2015 begonnen. Insgesamt fasst er rund 7.500 Kubikmeter Wasser; die jetzt fertig gestellte Kammer bringt es auf rund 3.000 Kubikmeter.

Durch seine Lage und Anbindung ist der Behälter am Kanonenweg ein wichtiger Knotenpunkt im Stuttgarter Wassernetz: Er versorgt den Stuttgarter Innenstadtbereich mit rund 100.000 Einwohnern; pro Tag werden in seinem Einzugsbereich bis zu 28.000 Kubikmeter Wasser verbraucht. Mit der vollständigen Inbetriebnahme des rund 10 Millionen Euro teuren Projekts rechnet die Netze BW gegen Ende des Jahres.

Im Auftrag der Netze BW GmbH

Freundliche Grüße
i.V. Hans-Jörg Groscurth

Fotos, Netze BW
Siehe auch Kanonenweg

Neuer Wasserbehälter am Kanonenweg wird an die Kanalisation angebunden

Posted by Klaus on 18th November 2016 in In und um Gablenberg herum

Urachplatz in Stuttgart-Ost muss vorübergehend halbseitig gesperrt werden

Stuttgart-Ost. Der Neubau des Wasserbehälters „Kanonenweg“ erreicht einen weiteren wichtigen Zwischenschritt: Die neuen Anlagen werden unter dem Urachplatz an den bestehenden Abwasserkanal angebunden. Um den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, will die Netze BW den Urachplatz dafür mit einem Rohrvortrieb unterqueren. Ganz ohne Baustelle geht allerdings auch dieses Verfahren nicht über die Bühne: Für die Start- und Zielgruben der Bohrung muss der Urachplatz in der Zeit vom 21. November bis Anfang Dezember halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr in der Haußmannstraße, der Werfmershalde und der Urachstraße werden per Ampel geregelt, um den Verkehr an der Baustelle vorbeizuleiten.

Der neue Hochbehälter soll wie geplant Anfang 2018 in Betrieb gehen. Er ersetzt die bestehenden Anlagen aus den Jahren 1881 und 1926. Von hier aus werden rund 100.000 Stuttgarter Einwohner vom Neckartal über Münster bis nach Obertürkheim sowie in südwestlicher Richtung bis zur Römerstraße mit Frischwasser versorgt. Die Netze BW investiert rund 10,5 Millionen Euro in den Neubau.

Im Auftrag der Netze BW GmbH

Freundliche Grüße
i.V. Hans-Jörg Groscurth
Pressesprecher / Leiter Regionale Kommunikation
Kommunikation & Politik
EnBW Energie Baden-Württemberg AG

20.000 Mitarbeiter. Ein Versprechen: Wir machen das schon.
enbw/WirMachenDasSchon

Siehe auch Stuttgart-Ost: Haltestellen Urachstraße verlegt

Weitere Beiträge zum Kanonenweg

Fotos, Klaus

Neues zum Trinkwasser-Hochbehälter am Kanonenweg (Haußmannstraße)

Posted by Klaus on 25th Oktober 2016 in In und um Gablenberg herum

Bericht in der cannstatter-zeitung/-750-tonnen-stahl-fuer-sauberes-trinkwasser-

Unsere Beiträge: Kanonenweg

Fotos, Klaus

Fortschritt beim Trinkwasser-Hochbehälter Kanonenweg

Posted by Klaus on 10th März 2016 in Allgemein, Fotos, In und um Gablenberg herum

Am 23. Juli 2015 ‚(Spatenstich) begann er offiziell – der Neubau des Trinkwasser-Hochbehälter .,Kanonenweg“ zwischen dem Urachplatz und der Ameisenbergstraße. Nun dürften die Aushubarbeiten beendet sein und mit dem Fundament begonnen werden.

Weitere Berichte hierzu unter Trinkwasserspeicher Kanonenweg

Fotos, Klaus

Wasserleitung am Urachplatz bei Bauarbeiten beschädigt – Trinkwasserspeicher Kanonenweg

Posted by Klaus on 13th November 2015 in Allgemein, Fotos, In und um Gablenberg herum

Wasserleitung am Urachplatz bei Bauarbeiten beschädigt

K-Trinkwasser-1Info, EnBW Netz
Bei Bauarbeiten für den neuen Wasserhochbehälter „Kanonenweg“ in der Ameisenbergstraße wurde heute in Stuttgart-Ost eine Wasserleitung mit 50 cm Durchmesser beschädigt. Dadurch liefen von ungefähr 10:45 bis 11:10 Uhr rund 700.000 Liter Wasser die Haußmannstraße herunter in Richtung Schwarenbergstraße.

Im Auftrag der Netze BW GmbH
Freundliche Grüße
i.V. Hans-Jörg Groscurth

Polizeibericht Polizeipräsidium Stuttgart

Ein Wasserrohrbruch auf einer Baustelle am Urachplatz hat am Freitag (13.11.2015) zu einer Sperrung des Urachplatzes, der Spittlerstraße und der Haußmannstraße bis zur Schwarenbergstraße geführt. Gegen 10.45 Uhr riss auf einer Baustelle die Schweißnaht einer 400-Millimeter-Trinkwasserleitung aus Stahl. Durch das austretende Wasser brach ein Bauzaun auf einer Länge von zirka acht Metern zusammen, Schmutz und teilweise große Geröllstücke der Baustelle wurden die Haußmannstraße abwärts gespült. Das Schmutzwasser floss bis zum Ostendplatz. Ob durch die Steinbrocken geparkte Autos beschädigt wurden, muss noch geklärt werden. Die Feuerwehr meldete glücklicherweise keine vollgelaufenen Keller. Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht beziffert werden. Die gesperrten Straßen mussten mit einem Radlader und Kehrmaschinen gesäubert werden. Dies dauerte knapp zwei Stunden, in denen es zu Verkehrsbehinderungen in diesem Bereich kam.

Video, facebook/simon.kusterer.9/ Wasserrohbruch

Foto, Andy’s Pictures & Press, Klaus

Spatenstich für Stuttgarts modernsten Trinkwasserspeicher Kanonenweg

Posted by Klaus on 23rd Juli 2015 in Allgemein, Fotos, In und um Gablenberg herum

Stuttgart-Ost.
Am 23. Juli begann er offiziell – der Neubau des Trinkwasserhochbehälters .,Kanonenweg“ zwischen dem Urachplatz und der Ameisenbergstraße: Tatjana Strohmaler, Bezirksvorsteherin Ost, Harald Hauser, Leiter des Regionalzentrums Stuttgart, Marcus Schaufuß – ebenfalls Netze BW – sowie Harry Wunder, Chef der ausführenden Baufirma, machten den ersten Spatenstich. Rund 750 Tonnen Stahl und über 3.000 Kubikmeter Beton sollen in den nächsten drei Jahren dort verbaut werden.
Für das Großprojekt nimmt die EnBW-Tochter Netze BW GmbH rund 10,5 Millionen Euro in die Hand.


„Er ist einer der wichtigsten Knotenpunkte im komplexen Wassernetz der Landeshauptstadt“, erklärte Harald Hauser diese Investition. Außerdem soll der neue Behälter wie sein Vorgänger auch über 100 Jahre halten. Solche langfristigen Planungen sind ein elementarer Teil der Verantwortung, die wir seit vielen Jahren für das Stuttgarter Wassernetz wahrnehmen.“ „Es ist gut, dass die Netze BW in die Erneuerung investiert, um die Versorgung mit Trinkwasser in einem großen Teil Stuttgarts aufrecht zu erhalten“, betonte Tatjana Strohmaler. Auch wäre es schön, wenn die unter Denkmalschutzauflagen stehenden Behälter und der gesamte
Komplex nicht ungenutzt blieben.“
Bereits Ende 2013 hatte die Netze BW beschlossen, die alten Wasserkammern aus den Jahren 1881 und 1926 zu erneuern. Schließlich kristallisierte sich ein Neubau im Bereich der freien Hangfläche auf dem Grundstück zwischen den bestehenden Kammern und dem Urachplatz als die mit Abstand beste Lösung heraus. Der neue Baukörper wird der Geländetopografie angepasst und nach Abschluss der Bauarbeiten komplett mit Erde abgedeckt und mit heimischen Gewächsen und Bäumen begrünt.
Nach Inbetriebnahme des neuen Hochbehälters voraussichtlich Mitte 2018 kann der historische Wasserspeicher stillgelegt werden.

Zahlen – Daten – Fakten zum Einzugsbereich des..Kanonenwegs“

– Größte Zone Stuttgarts mit rund 100.000 Einwohnern

– Die Zone erstreckt sich im Neckartat von Münster bis nach Obertürkheim, sowie in südwestlicher Richtung bis hinter den österreichischen Platz etwa bis zur Römerstraße

– Durchschnittlicher Tagesverbrauch der Zone Kanonenweg: über 26.000 Kubikmeter; maximaler Tagesverbrauch: rund 54.000 Kubikmeter

– Im Zulauf des Hochbehälters werden im Jahr rund 1,5 Millionen Kilowattstunden Strom aus einer Turbine gewonnen

– Trinkwasserbezug: Landeswasserversorgung

Warum heißt der Kanonenweg Kanonenweg?
Der Hochbehälter(HB) Kanonenweg wurde 1881-1882 mit einem Inhalt von 10.000 m³ gebaut. Der Behälter wurde nach der angrenzenden Straße Kanonenweg benannt. Heute heißt die Straße Haußmannstraße. Der Behälter hat seinen Namen jedoch behalten.

Im Auftrag der Netze BW GmbH:

Dr. Sylvia Straetz

Anmerkung: Einige Anwohner schein nicht so ganz von der Notwenigkeit dieses Bauwerks überzeug zu sein. Proteste ist man ja in Stuttgart gewöhnt. Der Erdaushub von ca. 25 000 Kubikmeter wird mit Lastwagen über die Ameisenberg-, Haußmann-, Schwarenberg-, Wagenburg- und Talstraße zum Gelände der EnBW gefahren. Mit Schubkarren würde es zu lange dauern 😉

Weitere Beiträge zum Trinkwasserbehälter  Kanonenweg gibt es hier

Beitrag auf regio-tv.de/video/377294

Fotos, Klaus

Bäume für den Bau des Trinkwasserspeicher Kanonenweg (Haußmannstraße) gefällt

Posted by Klaus on 31st Mai 2015 in Allgemein, Fotos, In und um Gablenberg herum

K-Kanonenweg-11Vergangene Woche wurden ca. 25 Bäume für den Neubau des Hochwasserbehälters am Urachplatz (Kanonenweg) gefällt. Die Fundamentarbeiten sollen laut StgtN im Sommer beginnen.

Zum Hochwasserbehälter Kanonenweg hab wir ja schon einige berichte im Blog: Kanonenweg

01.06.2015 StgtZ: Das Baufeld für die Wasserkammern ist geräumt

Fotos, Klaus

Neubau des Trinkwasserspeichers am Kanonenweg steht in den Startlöchern

Posted by Klaus on 5th Februar 2015 in Allgemein, In und um Gablenberg herum

Pressemitteilung EnBW Netz

Informationsveranstaltung der Netze BW für Anwohner – Baufeld am Urachplatz wird ab nächste Woche gerodet

ENBW-Wasserbehälter3Stuttgart-Ost. Er ist einer der wichtigsten Knotenpunkte im komplexen Stuttgarter Wassernetz: der Trinkwasserhochbehälter „Kanonenweg“ zwischen dem Urachplatz und der Ameisenbergstraße. In den nächsten drei Jahren will die Netze BW GmbH ihn komplett erneuern und dafür rund 10,5 Millionen Euro investieren. Die Anwohner wurden auf einer Informationsveranstaltung am Mittwochabend (4. Februar) ausführlich über den aktuellen Stand der Planungen informiert.

Fotomontagen, EnBW, Google

„Diese Maßnahme ist unsere derzeit wichtigste Investition in das Stuttgarter Wassernetz“, betonte Harald Hauser, Leiter des Regionalzentrums Stuttgart der Netze BW: „Der neue Behälter soll wieder gut 100 Jahre halten. Solche langfristigen Planungen und Investitionen sind elementarer Teil der Verantwortung, die wir seit vielen Jahren für das Wassernetz wahrnehmen.“

Wichtigste Optimierung gegenüber den ursprünglichen Plänen aus dem vergangenen Frühjahr: Statt 12.000 Kubikmeter sollen die beiden Kammern des Neubaus jetzt 7.500 Kubikmeter Wasser fassen. Ursache dafür sind aktualisierte Berechnungen und eine geringere Wasserabnahme in Spitzenzeiten. Der Baubeginn war ursprünglich schon für Herbst 2014 geplant. Doch die aufwändige, europaweite Ausschreibung der Bauarbeiten und die notwendigen Umplanungen führten dazu, dass die Bagger voraussichtlich erst im April anrollen können. Rund 750 Tonnen Stahl und über 3.000 Kubikmeter Beton werden an der Ameisenbergstraße in den nächsten Jahren verbaut.

Ansonsten sind die Pläne unverändert geblieben: Nach eingehender Prüfung hatte sich die Netze BW bereits Ende 2013 entschieden, die alten, unter Denkmalschutz stehenden Kammern aus den Jahren 1881 und 1926 zu erneuern. Ein Neubau im Bereich der freien Hangfläche auf dem Grundstück zwischen den bestehenden Kammern und dem Urachplatz stellte sich als die mit Abstand beste Lösung heraus. Der neue Baukörper wird der Geländetopografie angepasst und nach Abschluss der Bauarbeiten komplett mit Erde abgedeckt und mit heimischen Gewächsen und Bäumen bepflanzt. Die Zufahrt erfolgt von der Haußmannstraße oberhalb des Urachplatzes, Ecke Daniel-Stocker-Weg. Nach Inbetriebnahme des neuen Hochbehälters voraussichtlich Anfang des Jahres 2018 kann der alte Wasserspeicher stillgelegt werden.

Auch wenn die eigentlichen Bauarbeiten erst im April beginnen, wird sich an der Ameisenbergstraße schon nächste Woche etwas tun: Das künftige Baugelände muss rechtzeitig vor Beginn der Vegetationsperiode gerodet werden. Dazu werden Bäume gefällt und Gehölze entfernt. „Das lässt sich nicht vermeiden“, erklärte Harald Hauser, „aber das Gelände wird nach Abschluss der Bauarbeiten grüner sein als vorher.“

Zahlen – Daten – Fakten zum Einzugsbereich des „Kanonenwegs“
– Größte Zone Stuttgarts mit rund 100.000 Einwohnern
– Die Zone erstreckt sich im Neckartal von Münster bis nach Obertürkheim, sowie in südwestlicher Richtung bis hinter den österreichischen Platz etwa bis zur Römerstraße.
– Durchschnittlicher Tagesverbrauch der Zone Kanonenweg: über 26.000 Kubikmeter; maximaler Tagesverbrauch: rund 54.000 Kubikmeter
– Im Zulauf des Hochbehälters werden im Jahr rund 1,5 Millionen Kilowattstunden Strom aus einer Turbine gewonnen.
– Trinkwasserbezug: Landeswasserversorgung

Im Auftrag der Netze BW GmbH
i.V. Hans-Jörg Groscurth
Pressesprecher / Leiter Regionale Kommunikation Kommunikation & Politik

Weitere Beiträge im Blog: Trinkwasserspeicher und CZ Ein Wasserbehälter für 100 000 Einwohner

Fotos, Basti, Klaus, Fotomontagen, EnBW, Google

Neuer Trinkwasser-Hochbehälter Kanonenweg: Netze BW informiert Anwohner vor Ort

Posted by Klaus on 2nd Februar 2015 in Allgemein, In und um Gablenberg herum
K-EnbW-Kanonenweg8Pressemitteilung
Stuttgart. In einigen Wochen soll es losgehen: An der Ameisenbergstraßein Stuttgart-Ost will die Netze BW GmbH den in dieJahre gekommenen Trinkwasser-Hochbehälter Kanonenweg durch einen Neubau ersetzen.
Rund drei Jahre werden die Bauarbeiten dauern; rund10,5 Millionen Euroinvestiert die Netze BW in den dann modernsten vonacht sogenannten Schwerpunktspeichern in Stuttgart. Damit sich die Anwohner ein Bild machen können, wie die Arbeiten ablaufen, lädt die Netze BW zu einer Informationsveranstaltung ein: Am Mittwoch, 4. Februar, stellen die Fachleutedie aktualisierten Pläne im Detail vor. Die Veranstaltung findet an Ort und Stelle auf dem Netze-BW-Gelände (Eingang am Tor Ameisenbergstraße /Daniel-Stocker-Weg) statt und beginnt um 17:30 Uhr.

Außer den Baustellen-Informationen erwartet die Besucher ein spannender Blick in die denkmalgeschützte Trinkwasserkammer aus dem Jahr 1881.

Anmelden kann man sich unter E-Mail Neubau-Kanonenweg(at)netze-bw.de oder telefonisch unter 0711-289-47628.

Foto, Blogarchiv

„Untere“ Haußmannstraße ehemals Kanonenweg

Posted by Klaus on 30th Mai 2014 in Allgemein, Fotos, In und um Gablenberg herum

Von der Abeldsbergstraße den Buckel runter bis zur Talstraße sind Baumaßnahmen geplant die den Anwohnern gar nicht passen. Verständlich, durch Baumpflanzungen (Wegfall von 10 Parkplätzen) und der Straßenbelag (Kopfsteinpflaster) sorgen für Unmut. Beim Befahren des Kopfsteinpflasters entstehen unangenehme Geräusche (auch bei Tempo 30), im Winter bzw. in der feuchten Jahreszeit ist dieser Straßenabschnitt bei Ostwind und speziell bei Nässe eine Rutschbahn. Desweiteren ist der letztbeschriebene Straßenzustand für Einsatzfahrzeuge wie Feuerwehr, Krankenwagen, Müllentsorgungungsfahrzeuge oder auch Zweiradfahrer (so der ADFC) eine unnötige Gefahrenquelle! Ebenso wird der Aspekt der Barrierefreiheit gänzlich venachlässigt, dessen sich unser OB als Stadtoberhaupt als Chefsache zu eigen gemacht hat! Seitens der ENBW gibt es größte Bedenken, da durch die Auskofferung und Wiederherstellung des originalen Pflastersteinbelags zu Beschädigung der über 80 Jahre alten Versorgungsleitung kommen kann. Letzteres hätte zur Folge, dass nach kurzer Zeit der Sanierung die Straße großflächig wieder aufgegraben werden müsste und es zu noch mehr Unmut in der Bevölkerung gegenüber der Kommunalpolitik kommt!


Anscheinend interessiert sich die Mehrheit des Bezirksbeirats Stuttgart Ost nicht für solche Belange, auch nicht warum die Vorväter des heutigen Bezirks- und Gemeinderats in den 50er die Haussmannstraße haben Asphaltieren lassen. Hauptsache das in Aussicht gestellte Geld welches vom Umbau der Sanierung Stuttgart 24- Ost übrig ist wird irgendwie verbaut, ohne die Wünsche, Sorgen und Nöte der Bürger zu respektieren. Wenn dies das Verständnis von Bürgervertretung und Beteiligung ist, dann kann man die niedrige Wahlbeteiligung der letzten Kommunalwahl auch verstehen!

Uns liegen diesbezüglich die Abstimmungsergebnisse im Bezirksbeirat vor.


Abstimmungsergebnis I (Vorschlag und Antrag CDU und FDP)*:
Die Verwaltung wird gebeten, die im Bezirksbeirat vorgeschlagene Planungsvariante 1 (Pflaster ausbauen, Fahrbahn und Parkstreifen aus Asphalt herstellen) oder Planungsvariante 2 (Komplettausbau Altpflaster, Parkstreifen aus historischem Betonpflaster, Fahrbahn aus Asphalt herstellen) durchzuführen. 6 Ja-Stimmen, 9 Nein-Stimmen, 1 Enthaltung – Antrag ist abgelehnt

Abstimmungsergebnis II (Vorschlag/Antrag B`90/GRÜNE):
Die Verwaltung wird gebeten, die im Bezirksbeirat vorgeschlagene und von der Fachverwaltung präferierte Planungsvariante 3 (Pflaster erhalten, Asphaltfläche ausbauen und Pflaster einbauen) durchzuführen. 6 Ja-Stimmen, 6 Nein-Stimmen, 4 Enthaltung – Antrag ist abgelehnt

Abstimmungsergebnis III (Vorschlag/Antrag SPD):
Die Verwaltung wird gebeten, die im Bezirksbeirat vorgeschlagene und von der Fachverwaltung präferierte Planungsvariante 3 (Pflaster erhalten, Asphaltfläche ausbauen und Pflaster einbauen) durchzuführen. Dabei ist die Maßgabe zu beachten, dass im Bereich der unteren Haußmannstraße maximal 8 Stellplätze wegfallen. 10 Ja-Stimmen, 6 Nein-Stimmen – Antrag ist angenommen

*Entscheidung aus Ortsbegehung und Befragung der Anwohner!

Siehe auch unseren Bericht oeffentliche sitzung des ausschusses gaisburg des bezirksbeirats stuttgart ost unter liberaler sitzungsleitung – haußmannstraße

Skizzen, Stadt Stuttgart
Fotos, Klaus