Gablenberger-Klaus-Blog

Stuttgart

Buchstaben für die Bücherei

Antrag Stadträtinnen/Stadträte – Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN 31.01.2012

Heute noch prangen die großen Metallbuchstaben “Stadtbücherei” über dem Hauptportal
des Wilhelmspalais. Die Bücherei selbst ist längst ausgezogen und im Neubau heimisch
geworden. Die neue Nutzung des Wilhelmspalais lässt eine Überschrift „Stadtbücherei“ nicht
mehr zu und wäre irreführend.
Deshalb müssen über kurz oder lang die Metallbuchstaben entfernt werden. Diese sind sehr
gut erhalten und viel zu schade für das Altmetall.
Wir stellen uns vor, die Buchstaben an der neuen Bibliothek als Reminiszenz an das alte
Gebäude – z. B. auf dem Rasen – zu platzieren oder daraus künstlerisch angeordnet einen
“Buchstabenreigen” um die Bibliothek anzuordnen. Vielleicht ist es auch interessant, die
Buchstaben innerhalb der neuen Bibliothek anzuordnen.
Aus diesem Grund beantragen wir:
1. Die Buchstaben “Stadtbücherei” des Wilhelmspalais werden für eine Wiederverwendung
gesichert.
2. Ein Konzept zur Integration in oder um die neue Stadtbibliothek wird von der Verwaltung
erarbeitet und den Gremien, auch dem Ausschuss für Umwelt und Technik, zur Beratung
vorgelegt.
3. Für die künstlerische Ausgestaltung des Konzepts wird eine örtliche Kunstschule oder
Akademie zur Ideengenerierung einbezogen.

Gezeichnet: Gabriele Munk und Peter Pätzold

Foto, Archiv GKB

Albpanorama – Fotografien mit Überblick in Reutlingen

Eine Ausstellung des Reutlinger Grafikers Hartmut Schenker in der Betzinger Zweigstelle der Stadtbibliothek.

Die Ausstellung dauert noch bis 27. April 2012. Die Bilder können während der Öffnungszeiten angeschaut werden.

Anschrift:
Stadtbibliothek Reutlingen
Zweigstelle Betzingen
Im Wasen 5
72770 Reutlingen

Öffnungszeiten:
Dienstag und Freitag 10-12 Uhr
Dienstag bis Freitag 14-18 Uhr

Weitere Infos unter Reutlingen/Albpanorama

Kloster Alpirsbach “Bei Kerzenschein und Glühwein” 4. Februar 2012

Die beliebte Sonderführung „Bei Kerzenschein und Glühwein“ findet im Februar ihren Saisonabschluss. Eine der vorerst letzten Möglichkeiten, das ehrwürdige Kloster Alpirsbach stimmungsvoll beleuchtet zu erleben, bietet sich am 4. Februar. Unter der Leitung von Janet Alpers und Erika Mayer hören die Besucherinnen und Besucher spannende Geschichten aus dem Klosteralltag im Mittelalter – im abendlichen Dunkel! Und wenn man, wie einst die Mönche, bei Kerzenschein durch die Gemäuer geht, taucht man ganz von selbst ein in diese längst vergangene Zeit. Anschließend gibt es zum Aufwärmen einem heißen Glühwein oder alkoholfreien Punsch in der gemütlichen Stube. Diese Sonderführung eignet sich für die ganze Familie.

Bei Kerzenschein und Glühwein – Nächtlicher Rundgang durch das Kloster
Sonderführung im Kloster Alpirsbach
Referentinnen: Janet Alpers und Erika Mayer
Samstag, 4. Februar 2012, 18.00 Uhr
Preis: Erwachsene 11,00 €, Ermäßigte 5,50 €
Hinweis: Warme Kleidung und Trittsicherheit erforderlich.

Für die Sonderführung mit begrenzter Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich unter Tel. 07444.9516281. Das Programm mit allen Sonderführungen in Kloster Alpirsbach erhält man an der Klosterkasse, im Internet unter www.schloesser-und-gaerten.de, über das Info-Telefon der Staatlichen Schlösser und Gärten (07251.74-2770) oder per E-Mail über prospektservice(at)staatsanzeiger.de. Der Versand der Prospekte ist kostenlos.

 

Foto, Archiv Stratkon

Jetzt für Wettbewerb “Partner für Sicherheit” anmelden

Die Landeshauptstadt verleiht zum zweiten Mal den Preis “Stuttgarter Partner für Sicherheit”. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 6000 Euro dotiert und wird von dem Stuttgarter Vorsorge-Konzern Wüstenrot & Württembergische AG gefördert.

Bis Freitag, 17. Februar, können sich Einzelpersonen, Vereine und Institutionen, deren Projekte die objektive und die gefühlte Sicherheit stärken, für den Preis bewerben. Dabei gilt es, Werte zu vermitteln, Straftaten möglichst konkret zu unterbinden oder Opfern zu helfen beziehungsweise positiv auf Täter einzuwirken. Weitere Kriterien sind ein innovativer Ansatz, eine hohe Anzahl von Teilnehmern oder die Einbindung von Eltern und Fachleuten.
Die Gewinner erhalten für ihr Projekt 3000 Euro, 2000 Euro oder 1000 Euro. Der Preis wird am 12. Juni verliehen.

Bewerben kann man sich schriftlich bei der Landeshauptstadt Stuttgart, Referat Recht, Sicherheit und Ordnung, Marktplatz 1, 70173 Stuttgart. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden sich im Internet unter www.stuttgart.de/praeventionspreis.

Info, Satdt Stuttgart

Stuttgart – Bürgerbüros geschlossen 15. Februar 2012

Die Bürgerbüros in Botnang (Klinglerstraße 7), Degerloch (Große Falterstraße 2), Hedelfingen (Heumadener Straße), Münster (Schussengasse 10), Obertürkheim (Augsburger Straße 659), Stammheim (Kornwestheimer Straße 5) und Wangen (Wangener Marktplatz 1) sind am Mittwoch, 15. Februar, wegen einer Fortbildungsmaßnahme geschlossen. In Angelegenheiten des Bürgerbüros können sich die Einwohner der genannten Stadtgebiete an die geöffneten Bürgerbüros im Stadtgebiet wenden.

Info, Stadt Stuttgart

Stuttgart-Ost – Stuttgart 21 – nicht ange- meldete Aktion vor dem Staatsministerium

Pressemitteilung 31.01.2012 PP Stuttgart
Stuttgart-Ost: Rund 30 Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 haben am Dienstagmittag (31.01.2012) in der Richard-Wagner-Straße vor dem Staatsministerium in einer nicht angemeldeten Aktion ihren Unmut über die aktuellen Baumaßnahmen kundgetan.

Gegen 12.30 Uhr luden die Projektgegner mehrere Kubikmeter Rindenmulch auf dem Gehweg ab. Zudem entrollten sie ein Transparent. Anschließend übergaben sie Mitarbeitern des Staatsministeriums eine schriftliche Erklärung der so genannten Parkschützer. Die Aktion war gegen 12.45 Uhr ohne weitere polizeilich relevante Vorkommnisse beendet.
Derzeit wird geprüft, ob die Verantwortlichen mit einer Anzeige wegen der nicht angemeldeten Versammlung rechnen müssen.

Schloss und Kloster Bebenhausen Sonderführungsprogramm für Kinder

Der Schönbuch ist einer der größten Wälder von Württemberg. In ihm wimmelt es nur so von geheimnisvollen Sagenwesen und Geistern, wilden Reitern und verwunschenen Orten. Ein paar Sagengestalten lernen die Kinder an diesem Abend im mittelalterlichen Kloster und Jagdschloss der württembergischen Könige kennen. Ein Tipp: Wer mag, bringt sein Lieblingskuscheltier mit. Es kann ganz schön spannend werden!

Hinweis: Dieser Abend findet immer mit zwei Referentinnen statt. Das Programm sieht kein Basteln und keine Verkleidung vor. Kinder sollten sich warm anziehen, die Räumlichkeiten sind nicht geheizt.

“Schönbuch-Nacht im Schloss und Kloster Bebenhausen”
Freitag, 03. Februar 2012
Führung für Kinder von 7 bis 11 Jahren in Kloster und Schloss Bebenhausen
72074 Tübingen
17.00 Uhr, Dauer 2 Stunden
Anmeldung: 07071-602802

Das Licht flackert und wirft unruhige Schatten an die Wand: Dämmerung und Laternenschein verzaubern die Klausur. In Mönchskutten gehüllt und mit Laternen in der Hand erkunden die Kinder das Kloster und lernen es von einer ungewöhnlichen Seite kennen. Dabei erfahren sie Spannendes aus dem Alltagsleben der Mönche und sehen, wo sie geschlafen, gegessen und gebetet haben.

Hinweis: Diese Führung ist nur in den Monaten mit früher Dunkelheit möglich. Warme Kleidung und Schuhe sind wichtig, das Kloster ist nicht beheizt. Die Kinder dürfen Mönchskutten anziehen und bekommen Laternen (kein Basteln).

“Abendlicher Laternenrundgang im Kloster”
Freitag, 10. Februar 2012
Für Kinder von 8 bis 11 Jahren
72074 Tübingen
17.00 Uhr, Dauer 1,5 Stunden
Anmeldung: 07071-602802

Max Dudler auf dem Podium im Heidelberger Schloss – 20. März 2012

„Heidelberger Schlossgespräche“ thematisieren Bauen im historischen Kontext

Die „Heidelberger Schlossgespräche“ greifen eine große Tradition auf. Die berühmte Schlossruine war vor gut einem Jahrhundert ein ganz besonders exponiertes Spielfeld für die Theoriebildung rund um den Umgang mit den Monumenten der Geschichte. Wieder aufbauen? Ergänzen und vervollständigen, was vielleicht über Jahrhunderte verloren gegangen war? Oder radikal sich auf das konzentrieren, was die Geschichte an Spuren hinterlassen hat? Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts hatte man an vielen Monumenten erlebt, dass rekonstruiert, fantasievoll ergänzt, schöner zu Ende gebaut wurde. Etwa am Kölner Dom oder am Ulmer Münster, bei den Burgen Hohenzollern, Lichtenstein auf der Schwäbischen Alb oder Hochkönigsburg im Elsass. Politik, Baufachleute und Kunsthistoriker stritten erbittert um den richtigen Umgang mit einem herausragenden historischen Bauwerk wie dem Heidelberger Schloss. Am Ende gab ein Beitrag des Architekturhistorikers Georg Dehio den Ausschlag. I n einem Aufsatz aus dem Jahr 1901 lieferte er die schlagenden Argumente dafür, dass man den Heidelberger Ottheinrichsbau, Glanzstück deutscher Renaissance-Architektur, und das ganze Schloss als Ruine erhalten und nie rekonstruierend vervollständigt hat.

Damit entstand am Heidelberger Schloss vor 110 Jahren der Zündfunke für den heutigen Begriff der Denkmalpflege. Und weil kaum ein Ort in Deutschland so unmittelbar mit dem Nachdenken über die Grundsätze im Umgang mit historischer Architektur verbunden ist, haben die Staatlichen Schlösser und Gärten im Oktober 2011 dort ein neues Gesprächsforum ins Leben gerufen. Es soll in hochkarätig besetzten Runden und Vorträgen um heutiges Bauen im Kontext historischer Städte und Ensembles gehen. Den Start im Oktober 2011 machte Franco Stella, der Architekt des Berliner Schlossprojektes, des Humboldtforums. Bei seinem Besuch war der große Königssaal im Schloss restlos besetzt – und Vortrag und anschließende Diskussion boten einiges an Spannung. Die nächste Runde bestreitet als Hauptredner Max Dudler. Der Architekt kann direkt zu einem Heidelberger Thema Stellung nehmen. Er baut das neue Besucherzentrum am Schloss, das im Frühjahr 2012 der Öffentlichkeit übergeben wir d. Bekannt ist der Schweizer auch durch andere Projekte in spektakuläre Monumenten, zuletzt das Hambacher Schloss. An seinen Vortrag schließt sich eine Podiumsdiskussion mit prominenten Teilnehmern an: Professor Werner Oechslin, Ordinarius für Kunst- und Architekturgeschichte an der ETH Zürich, Amber Sayah, Architekturkritikerin der Stuttgarter Zeitung und dem Architekten Christoph Sattler.

Die Vortragsreihe die an jeweils zwei bis drei Terminen im Jahr hochkarätige Referenten ins Heidelberg Schloss bringen soll, wird von den Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg zusammen mit mehreren Partnern durchgeführt: Stadt Heidelberg, Architektenkammer Baden-Württemberg, Bund Deutscher Architekten und SRH Hochschule Heidelberg.

„Heidelberger Schlossgespräche – Reden über Architektur“
Max Dudler. 20. März. 19 Uhr. Königssaal des Heidelberger Schlosses

Stuttgart 21 – nach Kundgebung Verkehr blockiert

Pressemitteilung 30.01.2012 PP Stuttgart
Stuttgart-Mitte: Mehrere Hundert Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 haben am Montagabend (30.01.2012) nach einer Kundgebung am Hauptbahnhof in der Stuttgarter Innenstadt den Verkehr blockiert. Es kam bis in die Abendstunden hinein zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Etwa 2.300 Personen nahmen ab 18.00 Uhr zunächst an einer Kundgebung in der Straße Am Schlossgarten teil. Ein Großteil der Teilnehmer zog im Anschluss an die Veranstaltung um kurz vor 19.00 Uhr in den Hauptbahnhof, offenbar um dort den so genannten Schwabenstreich durchzuführen. Anschließend marschierten in einer nicht angemeldeten Aktion mehrere Hundert Personen über die Schillerstraße zum Gebhard-Müller-Platz und dann über die Konrad-Adenauer-Straße Parolen skandierend am Landtag vorbei zum Charlottenplatz. Während dort ab 19.45 Uhr zunächst rund 500 Personen den Platz blockierten, zogen mehrere Hundert weitere Projektgegner weiter zum Neuen Schloss. Dort zerstreute sich die Menge.

Bis gegen 20.20 Uhr blieben etwa 250 Personen auf dem Charlottenplatz stehen. Mitarbeiter der Antikonfliktteams der Polizei versuchten vergeblich, die Personen dazu zu bewegen, die Kreuzung zu verlassen. Als sie schließlich doch den Platz verließen, blieben rund 150 von ihnen auf der Planie stehen, so dass die Tunnelein- und -ausfahrt blockiert wurden. Erst als die Polizei mit Einsatzkräften und Reitern begann die Fahrbahn zu räumen, verließen gegen 20.35 Uhr die Projektgegner schließlich die Straße.

Während des Marsches provozierten Einzelne immer wieder Einsatzkräfte oder Autofahrer, in dem sie einfach stehenblieben, sich vor Autos stellten oder unvermittelt auf die Gegenfahrbahn traten.

Zebrastreifen für die Gablenberger Hauptstraße

So läuft Bürgerbeteiligung
Auf dem kleinen Platz vor ALDI in der Gablenberger Hauptstraße steht bei widrigsten Wetterverhältnissen am Samstagvormittag ein Zelt. Aufgehängt sind Plakate, die dieselbe Stelle mit einem Zebrastreifen zeigen.
„Nachdem wir im Bezirksbeirat mit dem Antrag auf einen Zebrastreifen gescheitert sind, werden wir nun die Menschen um ihre Meinung fragen, die mit der Situation hier vor Ort täglich konfrontiert sind“ so Karl-Christian Hausmann, der Vorsitzende der CDU Bezirksgruppe.
Praktisch Jede und Jeder, die/der von den CDU Mitgliedern in den 2 Stunden der Aktion angesprochen wird, reagiert positiv. „Das ist eine gute Idee, ich stehe hier Minuten lang mit meinen schweren Einkaufstaschen im Regen, bis ich mich über die Straße traue“ sagt eine ältere Dame, die gerade aus der ALDI Filiale kommt. Einige der Passanten gehen sogar so weit, dass sie die Ampeln auf der Gablenberger Hauptstraße komplett durch Zebrastreifen ersetzen wollen. „Wir warten ständig an roten Ampeln und der Bus fährt uns weg“ nennen sie als Argument.
Innerhalb von nur 2 Stunden sammeln die CDU Mitglieder über 150 Unterschriften und führen teilweise gute Gespräche. „So läuft Bürgerbeteiligung. Will man die Bürger wirklich an einer Entscheidung beteiligen, muss man ihre Meinung dazu einholen und diese im Entscheidungsprozess berücksichtigen“ so Thomas Rudolph, der für die CDU im Bezirksbeirat arbeitet. Nass und durchgefroren sind sich alle einig: „Es hat viel Spaß gemacht. Die Menschen interessieren sich für das Thema Verkehr vor der Haustüre und haben teilweise gute Ideen. Man muss sie nur zu Wort kommen lassen und fragen wo der Schuh drückt.“ Weitere Aktionen zum Thema sind von der CDU schon geplant.
Marion Kauck

Pressemitteilung der CDU Stuttgart-Ost
Foto, CDU S-Ost

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