Archive for Dezember 12th, 2012

Stuttgart-Ost – Mülltonnen angezündet

Posted by Klaus on 12th Dezember 2012 in In und um Gablenberg herum

Pressemitteilung 12.12.2012 PP Stuttgart

Stuttgart-Ost: In einem Hinterhof eines Mehrfamilienhauses an der Abelsbergstraße haben Unbekannte am Mittwoch (12.12.2012) vermutlich um die Mittagszeit zwei Mülltonnen angezündet. Der Schaden beläuft sich auf zirka 1.000 Euro. Feuerwehrleute löschten das Feuer.

Die beiden 1.200 Liter fassenden Müllcontainer standen in einer Müllcontainerbox aus Stein. Da zwei Müllcontainer unabhängig voneinander brannten, geht die Polizei von Brandlegung aus.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 8990-5461 entgegen.

Foto, Archiv

Dampfsonderzug nach Triberg 29.12. zum Weihnachtszauber

Pressemitteilung
Am Samstag, den 29. Dezember 2012 führt der Eisenbahnverein „UEF Historischer Dampfschnellzug e.V.“ einen Sonderzug nach Triberg im Schwarzwald durch. Die Fahrt ist öffentlich ausgeschrieben, jeder Interessierte kann teilnehmen.

Unser mit der Schnellzugdampflok 01 1066 bespannter D-Zug fährt durch das steigungsreiche Gäu über Engen nach Triberg. Dort kostenloser Shuttleservice vom Bahnhof aus zum einzigartigen Triberger Weihnachtszauber: 900.000 Lichter, beleuchteter Wasserfall, Lichtertunnel, Laternenwald und Lichterdorf. Winterliches Feuerspiel mit spektakulärer Feuershow. Schlendern Sie über das Weihnachtsdorf, schauen Sie Schnitzern, Korbflechtern oder Uhrenmalern über die Schultern. Riskieren Sie einen Blick vom 20 m hohen Riesenrad auf ein Meer von Lichtern. Genießen Sie den seit Generationen in sorgfältiger Einzelarbeit angefertigten Eierlikör und kulinarische Weihnachtsgenüsse. Bitte halten Sie beim Eintritt in den Triberger Weihnachtszauber Ihre Fahrkarte bereit. Sie erhalten damit den ermäßigten Eintritt zum Preis von 9,50 Euro. Kinder bis 8 Jahre zahlen keinen Eintritt.

Nach dem Besuch fahren wir vereint mit dem Tunnel-Express-Zug der Eisenbahnfreunde Zollernbahn, so dass wir auf der Gebirgsstrecke die beiden Dampflokomotiven 01 1066 und 52 7596 vorgespannt haben. Ab Rottweil eilen wir dann im D-Zug-Tempo Stuttgart entgegen, wo wir kurz nach 22.00 Uhr ankommen werden.

Der historische Sonderzug, bestehend aus gemütlichen nostalgischen Abteilwagen aus den 30er und 50er Jahren startet am frühen Morgen in Stuttgart Hbf (ab ca 06.30 Uhr). Zusteigemöglichkeiten bestehen in Böblingen (ca. 06.54 Uhr), Herrenberg (ca. 07.10 Uhr), Horb (ca. 07.35 Uhr) und Rottweil (ca. 08.11 Uhr). Gegen 11.15 Uhr wird Triberg erreicht.

Weitere Informationen können beim Verein „UEF Historischer Dampfschnellzug e.V.“ telefonisch unter 0711-1209705 (falls Mailbox, bitte Telefonnummer angeben, wir rufen zurück) oder im Internet unter Schnellzuglok abgerufen werden.

UEF Historischer Dampfschnellzug e.V. * Postfach 10 01 16 * 70001 Stuttgart

0711-1209705     Schnellzuglok

Foto, UEF – Historischen Dampfschnellzug e.V.

Stuttgart 21: Fass ohne Boden – Grüne: Projektbefürworter müssen Reißleine ziehen

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN IM GEMEINDERAT STUTTGART Pressemitteilung

Jetzt ist es endlich raus – Stuttgart 21 wird nach Rechenweise der Bahn mindestens 1,1 Mrd. EUR mehr kosten. Nach Berechnung von McKinsey steigen die Kosten auf 6,8 Milliarden EUR. Stuttgart 21 ist somit schon jetzt ein Fass ohne Boden – dabei haben die Bauarbeiten noch nicht einmal richtig angefangen. Und die eigentlichen Überraschungen werden erst kommen, wenn die Bahn in den Untergrund geht.
Die Projektbefürworter haben versprochen, dass der Kostendeckel gilt.
Sie sind nun mit in der Verantwortung, gemeinsam mit der Bahn Gespräche zum Ausstieg aus dem Projekt zu führen und die finanzielle Geisterfahrt zu beenden.
Die Auflistung der Risiken des ehemaligen Projektleiters Azers werden jetzt Stück für Stück Wirklichkeit. Die von Bahnchef Grube vorgerechneten Einsparungen von 800 Mio. EUR haben sich als Illusion entpuppt, genau wie es die Grünen immer vorhergesagt haben.
Die Bahn hat in den letzten Wochen deutlich gemacht, dass es ihr an Geld für die Instandhaltung des Netzes, besonders der Eisenbahnbrücken, und den Ausbau der Infrastruktur fehlt.
Stuttgart 21 zieht einen Großteil der Gelder für den Erhalt und den Ausbau der Schieneninfrastruktur im ganzen Bundesgebiet ab. Auf viele Jahrzehnte.
Und trotzdem wird Stuttgart keinen leistungsfähigeren Bahnknoten bekommen, schon gar nicht in absehbarer Zeit.
Die Bahn hat jetzt schon in der Region Stuttgart das Problem, die S-Bahnen, Rückgrat des Öffentlichen Verkehrs in der Region, ordentlich und pünktlich am Laufen zu halten. Die Ausfälle und Probleme bei der S-Bahn werden langsam zu einem Problem für den Wirtschaftsstandort Stuttgart, wenn die vielen Pendler sich nicht mehr auf die S-Bahn verlassen können.
Ein nicht kleiner Teil der Ausfälle davon kann direkt auf die Bauvorbereitung von Stuttgart 21 zurückgeführt werden. Und das gesperrte Gleis 10 ist inzwischen das Sinnbild für die Probleme im täglichen Bahnverkehr.
Die Bahnspitze hält uneinsichtig weiter an ihrem Fehlprojekt Stuttgart 21 fest, trotz der Kostenüberschreitung und der Unwirtschaftlichkeit, die sich inzwischen eingestellt hat. Das geht nur, wenn auf die Finanzierungshilfe der Steuerzahler gehofft werden kann – die freie Wirtschaft wäre längst ausgestiegen.
Bahnchef Grube hat noch vor einem Jahr, vor der Volksabstimmung, mehrfach zugesichert, dass das Projekt nicht teurer wird als die verfügbaren 4,5 Mill. EUR. Auf derartige Versprechungen können wir uns wieder einstellen, nur dass er zukünftig eben von 5,6 Mill. EUR spricht. Diese verantwortungslose Schönfärberei muss ein Ende haben. Es erscheint uns auch kaum vorstellbar, dass sich diese Mehrkosten erst in den letzten Monaten aufgedrängt haben. Bahn und Projektbefürworter werden gut daran tun, glaubhaft darzustellen, dass sie vor der Volksabstimmung weder Infos zurückgehalten noch falsch informiert haben.
Es liegt jetzt an den Befürworterparteien CDU, FDP und SPD, ihrer Gesamtverantwortung für Stadt, Region, Land und Bund nachzukommen. Halten sie an Stuttgart 21 fest und zwingen die Bahn zum Bau, dann bedeutet das in Zukunft einen Rückbau der Schieneninfrastruktur, der auf Kosten der Bahnreisenden und auf Kosten des deutschen Steuerzahlers geht.
Die Projektbefürworterkoalition kann sich jetzt nicht herausreden, dass alles nur Sache der Bahn sei. Stuttgart 21 war auch immer ein politisches Projekt, vorangetrieben von CDU, SPD und FDP.
Der Kostendeckel gilt, das haben die Projektbefürworter versprochen. Deswegen sind sie nun mit in der Verantwortung, gemeinsam mit der Bahn Gespräche zum Ausstieg aus dem Projekt zu führen und die finanzielle Geisterfahrt zu beenden.

Unterzeichnet:
Peter Pätzold

Siehe hierzu einen Bericht des SWR/ Bahn bestätigt Milliarden-Kostensteigerung bei S21 und Chronologie der Kosten-Explosion bei S21

Foto, Archiv Stratkon und Sabine/Klaus

Regional-Stadtbahn Neckar-Alb – Bekommt Reutlingen nun doch wieder eine Stadtbahn?

Posted by Klaus on 12th Dezember 2012 in Allgemein, Rund um die Eisen- und Straßenbahn, Zacke,Seilbahn,SSB
Der Landkreis Reutlingen teilt mit: Vorschlag eines realisierbaren Teilnetzes liegt vor!

Das ergänzende Gutachten zur geplanten Regional-Stadtbahn Neckar-Alb (RSB) liegt nun wie verabredet vor. Darin geht es um ein erstes Modul als Einstieg in das bedeutende Zukunftsprojekt für die Region Neckar-Alb. Fünf Planfälle wurden von den Gutachtern unter Leitung des Karlsruher Planungsbüros PTV bearbeitet und untersucht und den Verwaltungsspitzen der sechs beteiligten RSB-Partner an diesem Freitag präsentiert (7. Dezember). Alle fünf Planfälle besitzen für sich gesehen einen eigenständigen Verkehrswert (Nutzen-Kosten-Indikator NKI über 1) und eignen sich grundsätzlich als Module für die Stadtbahn. Der Basis-Planfall 1, auf dem alle anderen Teillösungen aufbauen, lässt sich nach Gutachter-Einschätzung bis zum Jahr 2019 umsetzen und abrechnen – bislang eine zwingende Voraussetzung für die Förderung durch Bund und Land. Dabei handelt es sich um den stadtbahngerechten Ausbau mit Elektrifizierung der Ammertalbahn und Ermstalbahn und mit neuen Haltepunkten auf der Neckartalbahn.  Weitelesen>>>

Weitere Infos erhält man beim Landkreis Reutlingen, Pressestelle, Frau Bettina Jehne, Telefon 07121 480-1014, Telefax -1802, E-Mail-Adresse unter presse(at)kreis-reutlingen.de oder kreis-reutlingen.
Info,  Stadt Reutlingen
Foto, Archiv