Archive for August 12th, 2016

Großes Kinderfest am Sonntag, 14. August 2016: Rund 40 Gratisaktionen zum Mitmachen

Posted by Klaus on 12th August 2016 in Stuttgart, Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

Info Flughafen Stuttgart

Kinderfest

Kinderfest

Am Sonntag, 14. August 2016 feiert der Flughafen zum 22. Mal sein Großes Kinderfest. Von 11 Uhr bis 17 Uhr gibt es für alle Kinder viele Gratisaktionen zum Mitmachen und Vorführungen von Hundestaffeln. Der Flughafen rechnet mit mehr als 20.000 Besuchern, die sich auf dem Festgelände auf den Parkplätzen P3 und P5 und auf der Besucherterrasse tummeln werden. Im Jahr der Sommerolympiade stehen die rund 40 Aktionen unter dem Motto „Hol dir deine Goldmedaille“.

Highlight unter den Angeboten ist dieses Mal ein besonderer Höhenflug: Mit dem Air-Emotion-Kran der Lufthansa können Schwindelfreie ab 5 Jahren richtig abheben. Der Aussichtskran hebt Neugierige  angeschnallt bis zu 40 Meter freifliegend in die Höhe, von wo aus man einen prima Überblick über das gesamte Kinderfest hat. Direkt nebenan gibt es in der Fotobox der Lufthansa Fotos und Selfies gleich ausgedruckt zum Mitnehmen, und Bastelfüchse wird es in die A 380 Flugzeug-Bastelschule ziehen.

Torwandschießen

Torwandschießen

Sportlich betätigen können sich Jungen und Mädchen beim Bungy-Trampolin, auf der Hüpfburg, auf den Freestyle-Trampolinen oder beim Fußballgolf. Für die Jüngeren stehen Mini-Flugzeuge und Pedalos bereit, die Kleinsten können sich in der Babylounge austoben. Gleichgewichtssinn ist gefragt im Burton Riglet Park, in dem Kinder gut geschützt auf Plastik-Snowboards verschiedene Wippen und Rampen befahren können oder sich schlicht von Mama oder Papa ein Stück weit ziehen lassen können.

Wieder mit dabei sind die Pferde der Reiterstaffel der Landespolizei, die auch in der Nähe des Airports Streife reiten. Bewährte Publikumsmagnete sind die Hundestaffeln des Zolls, der Bundespolizei und der Malteser: Sie zeigen in ihren Vorführungen, wie Personen aufgespürt oder versteckte Dinge erschnüffelt werden. Hinaus aufs Vorfeld geht es bei den gratis Flughafenrundfahrten; eine Anmeldung vorab ist dabei zwingend erforderlich, anmelden kann man sich über das Internet unter der Adresse www.str-event.de.

Auf der Bühne gibt es bei mehreren Ziehungen viele schöne Sachpreise zu gewinnen, darunter Flüge für zwei Personen mit den Fluggesellschaften Condor und Eurowings, einen Rundflug für zwei Personen mit der Airline TUI, zwei Frühstücksgutscheine für das Mövenpick Hotel Stuttgart Airport & Messe oder zweimal vier Eintrittskarten für den Europapark Rust.

Der Eintritt auf die Besucherterrasse ist während des Festes frei; von dort lässt sich das Geschehen auf dem Vorfeld und das Starten und Landen der Flugzeuge bestens beobachten. Mitglieder der Flugzeugspotter-Vereinigung Aviation Community Stuttgart sind dort vor Ort und erklären fachkundig das Geschehen auf dem Vorfeld.

Für die Anfahrt zum Flughafen empfehlen sich die öffentlichen Verkehrsmittel, bei den S-Bahnlinien werden für das Kinderfest Langzüge eingesetzt. Besucher des Kinderfests, die mit dem Auto kommen, können im Parkhaus P20 (Boschparkhaus über der Autobahn  A 8) für eine Sonderpauschale von 2,50 Euro parken. Gezahlt wird das Ticket an den Kassenautomaten des Parkhauses direkt vor Ort.
Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Flughafens unter www.stuttgart-airport.com.

Fotos, Sabine Steffen

Auf Wiedersehen „Neuner“ ! Das Mineralbad Berg verabschiedet sich

Wolf-Berg-11 Wolf-berg-21 Mineral-Bad Berg verabschiedet sich am letzten Septemberwochenende mit einem Dankeschön bei seinen Bergianern in die Sanierungspause.

Am 25. September öffnet das Mineral-Bad Berg zum vorerst letzten Mal seine Türen und wird innerhalb von zwei Jahren für fast 30 Millionen Euro generalsaniert. Danach wird das Berg seine Badegäste mit neuen Glanz begrüßen.

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Weitere Infos unter Mineral-Bad Berg

Unsere Beiträge: Mineralbad Berg

Wir bedanken uns bei Wolfgang für die Fotos 😉

Land veröffentlicht Leitfaden zum Starkregen- risikomanagement

Posted by Klaus on 12th August 2016 in Allgemein

leitfaden_kommunales_starkregenrisikomanagementDie LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg hat den gemeinsam mit der Universität Freiburg erarbeiteten Leitfaden „Kommunales Starkregenrisikomanagement in Baden-Württemberg“ veröffentlicht. Auf 83 Seiten stellt das Land hiermit den Kommunen ein einheitliches Verfahren zur Verfügung, um vom Starkregen ausgehende Gefahren und Risiken analysieren und so kommunale Starkregenkarten erstellen zu können. Auf dieser Grundlage können die Städte und Gemeinden Maßnahmen erarbeiten, die mögliche Schäden im Ernstfall vermeiden oder zumindest spürbar verringern. 

Umweltminister Franz Untersteller und LUBW-Präsidentin Margareta Barth: „Kommunale Starkregenkarten und hierauf basierende Vorsorgemaßnahmen können helfen, mögliche Schäden von lokalen Unwettern spürbar zu verringern. Das Land unterstützt die Städte und Gemeinden bei dieser ebenso wichtigen wie schwierigen Aufgabe.“

Für Umweltminister Franz Untersteller stellt der Leitfaden eine wichtige Hilfe für das Risikomanagement der Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg dar: „Die katastrophalen Bilder der vergangenen Monate aus Braunsbach und anderswo haben uns gezeigt: Unwetterartige Regengüsse können überall im Land und auch abseits von größeren Flüssen zu dramatischen Überschwemmungen führen. Unser neuer Leitfaden zeigt den Verantwortlichen in den Kommunen, wie sie das von einem Starkregen ausgehende Risiko für ihre Stadt und ihre Gemeinde beurteilen können und mit welchen Maßnahmen sich mögliche Schäden verringern lassen.“

„Der Verlauf von Starkregen ist für die Städte und Gemeinden schwieriger abzuschätzen als das Verhalten von Fließgewässern und Seen, die regelmäßig über ihre Ufer treten“, so Margareta Barth, Präsidentin der LUBW. „Sie wissen nicht, an welcher Stelle wie viel Regen in welcher Zeit fallen wird. In den meisten Kommunen existieren für solche Ereignisse auch keine Gefahrenkarten, an denen sich die Verantwortlichen orientieren können und mit deren Hilfe sie einschätzen können, wo sich Oberflächenabfluss sammelt und wo er abfließt. Gemeinsam mit den von uns ermittelten und den Kommunen kostenlos zur Verfügung gestellten Daten über die Niederschlagsmenge, die bei einem Starkregen abfließen kann, schafft der Leitfaden hier Abhilfe.“

Zunahme der Häufigkeit von Starkregen

Umweltminister Untersteller geht davon aus, dass extreme Starkregen infolge des Klimawandels in Zukunft häufiger auftreten werden. „Die Kommunen, die sich mit dem Thema befassen und sich hierbei auf unseren Leitfaden stützen, fördert die Landesregierung daher auch finanziell“, betonte der Minister. So können Städte und Gemeinden vom Land einen Zuschuss von 70 Prozent der Kosten erhalten, die für kommunale Starkregengefahrenkarten mit nachfolgender Risikoanalyse und darauf aufbauendem Handlungskonzept entstehen. Das Handlungskonzept enthält sowohl Maßnahmen zur Beratung der potenziell betroffenen Bürgerinnen und Bürger als auch zur kommunalen Flächenvorsorge und für das Krisenmanagement. Die hierin ebenfalls enthaltenen baulichen Maßnahmen, mit denen sich zum Beispiel das Wasser außerhalb von Ortschaften zurückhalten lässt oder die einen möglichst schadenfreien Abfluss innerhalb des Ortes ermöglichen, werden von der Landesregierung mit bis zu 70 Prozent gefördert.

„Das nächste Unwetter kommt bestimmt“, warnte Franz Untersteller. „Wo und wann, weiß heute aber noch niemand. Ich empfehle daher allen Städten und Gemeinden im Land, sich intensiv mit dem Thema Starkregenmanagement auseinanderzusetzen und die Bürgerinnen und Bürger hierüber umfassend zu informieren. Der neue Leitfaden der LUBW liefert hierfür eine hervorragende Arbeitsgrundlage.“

Starkregenereignisse

„Starkregenereignisse“ sind lokal begrenzte Regenereignisse mit großer Niederschlagsmenge und hoher Intensität. Sie sind meist von sehr geringer räumlicher Ausdehnung und kurzer Dauer. Starkregen sind gekennzeichnet durch extrem kurze Vorwarnzeiten sowie eine unsichere Warnlage. Zum Teil wirken sie sich außerhalb und unabhängig von vorhandenen Gewässern aus. Daher stellen sie ein nur schwer zu kalkulierendes Überschwemmungsrisiko dar. Große Anteile des Niederschlags fliesen oberirdisch ab und nutzen Wege, Straßen und Einschnitte im Gelände als Abflusswege.

In hügeligem/bergigem Gelände fließt das Wasser bei Starkregenereignissen zum großen Teil außerhalb von Gewässern auf der Geländeoberfläche als sogenannte Sturzflut ab. Solche Sturzfluten verfügen über hohe Strömungskräfte und können große Mengen an Treibgut (wie Holz, Heu- und Silageballen) und erodierte Materialien (zum Beispiel Boden, Geröll) mit sich reißen. Dieses Material sammelt sich an Verdolungseinläufen, Verrohrungen, Brücken, Stegen, Zäunen oder Rechen, wodurch Abflusshindernisse und damit potenzielle Gefahrenpunkte entstehen. Durch den Rückstau wird das umliegende Gelände überflutet und es kann zu weiteren, schweren Schäden an Gebäuden und Infrastruktur kommen.

Auch in der Ebene können Starkniederschläge Überflutungen verursachen. Da die großen Wassermengen zumeist über den Bemessungsgrenzen der Kanalnetze liegen, können sie weite Flächen schnell unter Wasser setzen. Insbesondere die Bebauung und Infrastruktur in den Senken können dabei erheblich geschädigt werden.

Typische Schäden bei Starkregenereignissen sind Schäden durch Wassereintritt in Gebäude, Schäden an der Bausubstanz und Tragstruktur von Gebäuden und Infrastruktureinrichtungen. Beim Wassereintritt kann auch die chemische und stoffliche Belastung des Wassers eine entscheidende Rolle spielen, da das Oberflächenwasser zum Beispiel mit Mineralölen, Chemikalien oder Fäkalien verunreinigt sein kann. Diese Belastungen können zu erheblichen Folgeschäden führen.

Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg: Leitfaden „Kommunales Starkregenrisikomanagement in Baden-Württemberg“

Foto, Braunsbach nach dem Starkregenereignis vom 29.05.2016: LUBW

Stuttgart Ost – Hilfeleistenden geschlagen – Opfer gesucht

Posted by Klaus on 12th August 2016 in In und um Gablenberg herum

Polizeibericht

Haltestelle-MineralbäderDie Polizei sucht ein bislang unbekanntes männliches Opfer einer Körperverletzung, das am späten Donnerstagabend (11.08.2016) an der Stadtbahnhaltestelle Mineralbäder offenbar einer 24 Jahre alten Frau helfen wollte und dann selbst getreten und geschlagen wurde. Die 24-Jährige war gegen 22.10 Uhr mit einem Bekannten in Streit geraten und wurde von ihm bedrängt, obwohl sie ihn mehrmals lautstark aufforderte in Ruhe gelassen zu werden. Der Unbekannte bemerkte die hilflose Frau und wollte ihr helfen. Der Tatverdächtige beleidigte den couragierten Helfer, schlug ihn und trat auf ihn ein. Anschließend flüchtete er in eine in Richtung Bad Cannstatt fahrende Stadtbahn. Auch der bislang unbekannte Helfer fuhr noch vor Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten mit der Stadtbahn in Richtung Wilhelma davon.

Er wird gebeten, sich bei den Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 5 Ostendstraße unter der Telefonnummer 8990-3500 zu melden.

Foto, Blogarchiv