Leo-Vetter-Bad feiert Jubiläum mit Gutscheinaktion

Vor 50 Jahren, am 5. März 1962, wurde das Leo-Vetter-Bad als erstes städtisches Hallenbad nach dem Zweiten Weltkrieg eröffnet. Ganz gegen die übliche Praxis, das Bad als Stadtbad zu benennen, bekam es zu Ehren des Begründers der Stuttgarter Badgesellschaft AG, dem Geheimen Hofrat Dr. med. h. c. Leo von Vetter (1842 bis 1923), den Namen Leo-Vetter-Bad.

Zu seinem Jubiläum lädt das Bad mit einer Gutscheinaktion vom 1. bis 31. März die Besucher zum Mitfeiern ein. Von Rabatten bei Kleingruppenkarten und Fitnesskursen, über Gratis-„Poolnoodles“ und -Babykapuzentücher bis hin zu Zwei-für-eins-Aktionen bei Einzeleintritten ist alles dabei.

Die Gutscheine können auf der Seite des Leo-Vetter-Bads unter „50 Jahre“ von der Internetseite der Bäderbetriebe Stuttgart ( www.stuttgart.de/baeder) heruntergeladen und ausgedruckt werden. Zusätzlich gibt es eine Verteilung der Gutscheine im Stadtgebiet Stuttgart-Ost.

Bereits im Jahr 1920 übernahm die Stadt Stuttgart von der Stuttgarter Badgesellschaft AG das Ostheimer Schwimmbad. Von da an hieß es Stadtbad Ostheim. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Bad zerstört und zwischen 1945 und 1948 notdürftig wiederaufgebaut. Aus räumlichen, betriebstechnischen und hygienischen Gründen beschloss der Gemeinderat im Frühjahr 1955, zunächst das Kur- und Reinigungsbad und anschließend das Schwimmhallengebäude durch einen modernen Bäderbau zu ersetzen.

Nachdem der erste Bauabschnitt im Jahr 1957 fertig gestellt war, begann die Planung des eigentlichen Hallenbads. Nach weiteren zweieinhalb Jahren Bauzeit konnte am 5. März 1962 eines der damals modernsten Hallenbäder Deutschlands eingeweiht werden. Der Stuttgarter Architekt Dipl.-Ing. Werner Gabriel versuchte der Schwimmhalle durch Form, Materialwahl und Grünbepflanzung eine besondere Atmosphäre zu geben, wie sie bis dahin noch in keinem deutschen Hallenbad zu finden war. Mit der Eröffnung der neuen Schwimmhalle wurde das Stadtbad Ostheim nach dem Gründer der Badgesellschaft und Förderer der sogenannten Volksbäder in Leo-Vetter-Bad umbenannt.

Seit der Eröffnung vor 50 Jahren erfuhr es einige Neuerungen. Unter anderem bekam die Schwimmhalle 1998 eine Komplettverglasung der hinteren Fassade sowie eine Liegewiese. 2001 zog in die Räume des ehemaligen Kur- und Saunabereichs das Fitness-Studio „Move Factory“ ein. Im Jahr 2009 wurde das Bad für rund ein Jahr geschlossen und grundlegend saniert. Es bietet den Bürgern seither wieder eine moderne und attraktive Schwimm- und Freizeitmöglichkeit in Stuttgart-Ost.

 

Info, Stadt Stuttgart

Fotos, Archiv GKB

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