Archive for März 28th, 2013

Rundbrief 3/2013 Bad Cannstatter gegen S21 mit Terminen

Liebe MitstreiterInnen,

Wenn es nach dem Willen von Landesfürst Kretschmann ginge, sollte sich der Mantel des Schweigens wieder über das Schuttgarter Milliardenloch breiten.
Doch seine „Koalition der Willigen“ bekommt selbst aus den eigenen Reihen kräftig Kontra: Die Grüne Fraktion im Regionalparlament hat mit einem Gutachten zur Filder-Trassen-Finanzierung aufgezeigt, dass die öffentlichen Zuschüsse für den Filderbahnhof deutlich über den veranschlagten Kosten liegen und dass bei dieser Überfinanzierung kein vernünftiger Grund für zusätzliche Zahlungen besteht – der Fildertrick zieht also nicht.
Wir können gespannt sein, ob die Landesregierung geruht, diese Fakten zur Kenntnis zu nehmen.
Wer sich für die Details interessiert, dem empfehle ich die Zusammenfassung von Peter Fendrich.

Ende April steht die nächste Zahlung des Landes an die Bahn an. 25 Mio Euro Landesgeld wird unser Finanzminister voraussichtlich am 30.4 in das schwarze Loch werfen, obwohl mit dem Sprengen des Kostenrahmens die Finanzierungsvereinbarung eigentlich hinfällig ist – es müsste zunächst im Lenkungskreis Einvernehmen über das weitere Vorgehen erzielt werden.
Es läuft bei BAA eine Mailaktion mit einem Appell an Nils Schmid.

Für-die-blauen-RohreDerweil verbrennt die Bahn skrupellos weiter unser aller Geld: Das Grundwassermanagement wird mit Hochdruck ausgebaut,  diese Woche sollen Rohre im Kernerviertel verlegt werden. Die Bahn will die Anlage ja trotz offener Planfeststellungsverfahren diesen Sommer in Betrieb nehmen! Die nächste geplante Großblockade wird am Di. 16.4. voraussichtlich im Kernerviertel stattfinden, Ort und Zeit findet ihr dann aktuell im BAA-Kalender.
Am Montag, 8.4., um 19:30 im Kunstverein lädt die Blockadegruppe zu einer Podiumsveranstaltung unter dem Motto: Wie können wir S21 noch stoppen?

Dass die Bahn ihr/unser Geld in Prestigeprojeke steckt und dafür die Strecken und Bahnhöfe vergammeln lässt, wird jetzt endlich auch bundesweit in den Medien thematisiert. Mit Bezug auf den Alternativen Geschäftsbericht der DB AG hat das ARD-Magazin plusminus einen ausgesprochen kritischen Beitrag gebracht, den ihr hier in der ARD-Mediathek findet .
Wir haben einen größeren Posten des Alternativen Geschäftsberichts von Pro Bahn erhalten, der darauf wartet, verteilt zu werden. Ihr bekommt die Zeitung z.B. an der Mahnwache – ich würde vorschlagen, dass wir sie auch am Cannstatter Bahnhof verteilen: z.B. am 4. oder 5. April, wie gehabt ab 7 Uhr? Wer mitmachen möchte (auch zu einem anderen Termin), gebe bitte Bescheid.

Wir treffen uns am kommenden Freitag, 29.3. (trotz Karfreitag) um 19 Uhr in der Palette, Brunnenstraße 19.
Neben der Rückschau über unsere letzten Aktivitäten wird es um die Planungen unserer Veranstaltungen zum GWM, zum Rosenstein und zur Wasserprivatisierung gehen.

Fest steht die Veranstaltung mit Ralf Laternser im Bezirksrathaus Bad Cannstatt am 18. April, 19 Uhr, bei der es um den aktuellen Stand des GWM und der Genehmigungsverfahren geht.
Wer schon mal in die Materie einsteigen möchte, findet hier den MagPlan Zwischenbericht, mit interessanten Fachdetails. Dank an Corinna für den Link!

Ich möchte noch darauf hinweisen, dass die Vorschläge des Bürgerhaushalts bis 8. April bewertet werden können. Auf unserer Webseite findet ihr hier Vorschläge und direkte Links dazu.

Für das Redaktionsteam der Bad Cannstatter gegen S21
grüßt Edgar

Foto aus unserem Archiv

Die ersten Lkws werden mit Bauschutt S21 in S-Wangen beladen

Posted by Klaus on 28th März 2013 in Allgemein, Stuttgart Wangen

wa-Lkw-Bauschutt1 In der Ulmerstraße in Stuttgart-Wangen rollen schon mal die ersten Lkws zum Schutt abholen an.

Hier Infos der Bahn: bahnprojekt-stuttgart-ulm/auf-der-baustelle//zwischenangriff-ulmer-strasse/baustellen Parameter

Foto, Klaus (18.03.2013)

Happy End im SchweineMuseum – Ein Jahrzehnte langer Traum geht in Erfüllung

Presseinformation:

Säuli-Tram in Basel Cop. WagnerDie Säu’li-Tram aus der Schweiz wird das größte Exponat des SchweineMuseums Stuttgart

Seit 23 Jahren hegt die Stuttgarter Gastronomin und passionierte Sammlerin Erika Wilhelmer einen besonderen Wunschtraum: Die Basler Säu´li-Tram soll Ihre Schweinesammlung im Stuttgarter SchweineMuseum mit über 46.000 Exponaten krönen!
Nun hat das langjährige Warten von der Sammlerin, aber auch vieler interessierter Schweineliebhaber und Stuttgarter Einwohner ein Ende. „Schwein gehabt“ könnte man sagen!
Es war ein schwieriges Unterfangen: Es wurde lange diskutiert, noch länger geplant und nachgedacht, wie das Projekt zu realisieren sei. Viele bürokratische und logistische Hürden mussten genommen werden, doch mit der unersetzbaren Unterstützung der Baselland Transport AG aus der Schweiz (BLT), der Stuttgarter Straßenbahn AG (SSB) und der Stuttgarter Transportfirma Hermann Paule GmbH & Co. KG konnte Frau Wilhelmer ihren Traum verwirklichen!
Am Abend des 4. April macht sich die 13 Meter lange, über 3 Meter breite und mehr als 10 Tonnen schwere Tram auf den Weg von Basel nach Stuttgart. In ihrem neuen zuhause trifft das überdimensionale „Säu´li“ am Vormittag des 5. April 2013 ein!
Erika Wilhelmer, Besitzerin des SchweineMuseums, ist voller Vorfreude auf Ihr größtes Exponat: „Wir freuen uns riesig darüber, dass nun der Weg geebnet ist und die Säu’li Tram aus Basel nach Stuttgart kommt. Ich selbst habe immer ganz fest daran geglaubt und bin nun sehr erleichtert, dass alles in trockenen Tüchern ist. Dieses wunderschöne Kunstobjekt wird meine tolle Sammlung weiter aufwerten,“ sagt sie überglücklich.

SchweineMuseum Stuttgart

Zur Säuli-Tram gibt es einen gesonderten Beitrag: infos-zur-sauli-tram und Säuli

Foto, freundlicherweise hat uns Herr Wagner ein Foto der Säuli-Tram zur Verfügung gestellt, herzlichen Dank. Klaus

OB Kuhn: Brandschutzgeschichte des Fernsehturms „offen und schonungslos“ aufarbeiten

Posted by Klaus on 28th März 2013 in Allgemein, Stuttgart

Fernsehturm-1101 Verwaltung soll Vorschläge zur Zukunft des Turms machen Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat in der Bürgermeisterrunde am Donnerstag, 28. März, die verantwortlichen Bürgermeister und Fachämter mit einer lückenlosen Aufarbeitung der Brandschutzthematik beim Stuttgarter Fernsehturm beauftragt. Am Tag nach der Anordnung zur Schließung des Fernsehturms für Besucher sagte Kuhn: „Ich möchte, dass offen und schonungslos aufgeklärt wird, wie sich im Laufe der vergangen Jahrzehnte Brandschutzvorschriften verändert haben und welche Konsequenzen Baurechtsamt und Branddirektion daraus gezogen haben.“

Dies solle „in Ruhe und gründlich“ geschehen. Es gehe nicht um Schuldzuweisungen, sondern darum, wie die Verwaltung mit dem Wahrzeichen der Stadt, dem Fernsehturm, umgegangen ist.

Am 27. März hatte der Oberbürgermeister entschieden, den Fernsehturm für den öffentlichen Besucherverkehr bis auf weiteres zu schließen. Nur noch Techniker dürfen den Turm betreten. Die Anordnung war notwendig geworden, nachdem sich in Folge einer neuerlichen Begehung durch Baurechtsamt und Branddirektion herausgestellt hatte, dass es keine sicheren Fluchtwege für Besucher der Kanzel gibt. Die Entscheidung des Oberbürgermeisters war unabweislich, weil er sich sonst als Amtsträger im Schadensfall dem Vorwurf der fahrlässigen Tötung aussetzen würde. „Deshalb muss ich bei erkannter Gefahr für Leib und Leben handeln“, so Kuhn.

OB Kuhn hat die Fachämter außerdem aufgefordert, Vorschläge zu erarbeiten wie der Fernsehturm wieder für den Besucherverkehr geöffnet werden könnte. „Ich will einen Wettbewerb der Kreativen anstoßen, durch welche baulichen oder organisatorischen Maßnahmen dieses Juwel der Stadt Stuttgart wieder zugänglich gemacht werden kann.“ Kuhn betonte vor den Bürgermeistern, die Stadt wolle in einem konstruktiven Dialog mit dem SWR die Probleme von Brandschutz und Fluchtwegen angehen, „um einen sicheren Betrieb wieder herzustellen“.

Der Oberbürgermeister hatte am 27. März bereits gegen 10 Uhr am Morgen den Intendanten des SWR, Peter Boudgoust, in einem ersten Telefonat darüber informiert, dass die Schließung des Fernsehturms, der im Besitz des SWR ist, noch am selben Tag bevorstehe. Unmittelbar nachdem die Entscheidung tatsächlich gefallen war, informierte der Oberbürgermeister den Intendanten gegen 13 Uhr darüber. Die Stadt hat dann die Öffentlichkeit um 15 Uhr informiert. „Wir legen aber Wert auf die Feststellung, dass es der Verwaltung nicht obliegt, Vertragspartner des SWR über die Schließung des Fernsehturms in Kenntnis zu setzen“ sagte Andreas Scharf, Sprecher der Stadt Stuttgart.

Fernsehturm-2001Bei der vom Geschäftsführer der SWR Media Services GmbH, Siegfried Dannwolf, angesprochenen Turmsanierung im Jahr 2011 handelt es sich nach Kenntnis der Stadtverwaltung lediglich um eine vom SWR selbst initiierte Ertüchtigung der Sprinkleranlage in der Kanzel des Turms. Durch ein eigenes Gutachten hatte der SWR festgestellt, dass der Wasserdruck innerhalb der Kanzel bei gleichzeitigem Einsatz von Sprinkleranlage und Wandhydranten nicht ausreicht. Diese Erkenntnis wurde dem Baurechtsamt und der Branddirektion im Dezember 2009 mitgeteilt. Abhilfe wurde anschließend dadurch geschaffen, dass der Wasserdruck von 300 auf 800 Liter pro Minute erhöht wurde. Die Arbeiten wurden im Frühjahr 2012 abgeschlossen. Während dieser Sanierung waren zur Brandsicherung zusätzliche Trockenlöscher vor Ort deponiert. Die Stadt hat sich nach Ertüchtigung der Löschwasserversorgung im März 2012 durch einen Sachverständigen die Funktionstüchtigkeit bestätigen lassen. Diese Maßnahmen stehen in keinem Zusammenhang mit der aktuellen Schließung des Turms.

Zur Besprechung von Lösungen, mit dem Ziel den Turm, möglichst rasch wieder öffnen zu können, wird es bereits in der Woche nach Ostern Gespräche zwischen dem SWR und Fachabteilungen der Stadt geben. Oberbürgermeister Fritz Kuhn will sich seinerseits in der darauffolgenden Woche mit SWR-Intendant Peter Boudgoust treffen. Kuhn: „Ich verstehe die Reaktionen der Bürgerinnen und Bürger, auch der Dienstleister im Fernsehturm, weil wir so unvorhergesehen handeln mussten. Wenn ich aber als Oberbürgermeister erkenne, dass der Fernsehturm im Brandfall zu einer Feuerfalle für die Besucher werden kann, muss ich aktiv werden, auch wenn es um das Wahrzeichen unserer Landeshauptstadt geht. Der Schutz von Leib und Leben hat immer Vorrang.“

Pressebericht der Stadt Stuttgart

Foto, Klaus

Stuttgart-Ost – Trickdiebstahl – betagte fast blinde Frau bestohlen

Posted by Klaus on 28th März 2013 in In und um Gablenberg herum

Pressemitteilung 28.03.2013 PP Stuttgart

Stuttgart-Ost: Eine 75 Jahre alte Rentnerin ist am Mittwochnachmittag (27.03.2013) in ihrer Wohnung an der Teckstraße Opfer einer Trickdiebin geworden.

Die unbekannte Frau folgte der Seniorin, die sich gegen 16.30 Uhr von einem Supermarkt auf dem Weg nach Hause befunden hatte. Kurz vor der Wohnung der Seniorin sprach die Unbekannte die 75-Jährige an und machte sie auf ein verlorenes Geldstück aufmerksam. Die Unbekannte hatte der betagten und fast blinden Frau ihre Hilfe angeboten und ihre Einkaufstasche in deren Wohnung getragen. In der Wohnung verlangte die Unbekannte ein Glas Wasser.

Erst als die Frau die Wohnung verlassen hatte, bemerkte die Seniorin das Fehlen einer Schatulle mit Schmuckstücken aus ihrem Schlafzimmer.

Darunter hatte sich auch eine alte Münze aus der Zeit 333 vor Christus befunden. Die Münze zeigt auf der einen Seite einen Stierkopf und auf der anderen Seite eine Göttin mit Stab. Die Münze ist mit einer Schlange aus Silber eingefasst und kann mit einer Kette um den Hals getragen werden.

Bei der unbekannten Trickdiebin handelt es sich um eine zirka 165 cm große Frau mit schulterlangen dunklen Haaren. Die Frau hatte eine korpulente Statur, sprach ruhig mit osteuropäischem Akzent. Bekleidet war die Unbekannte mit einer gemusterten grau/ blauen Jacke.

Zeugen, die Hinweise zu der Person geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier 5 Ostendstraße unter der Rufnummer 8990-3500 in Verbindung zu setzen.

Gast in Stuttgart – Hubschrauber oder Flugzeug mit zwei Rotoren/Motoren Bell-Boeing V-22

Posted by Klaus on 28th März 2013 in Allgemein, Stuttgart

Hub-zwei-Ro2Hub-zwei-Ro3MV-22B Osprey auf Testflug – ein „Fischadler“ über Stuttgart

Siehe auch: SN/testflug-des-us-marine-corps-die-mv-22b-osprey-auf-testflug-ein-fischadler-fliegt-ueber-stuttgart

Das Ding macht einen wahnsinnigen Krach und sollte lieber woanders getestet werden.

Fotos, Klaus