Brief eines Anrainers zur Wandelwegebegehung am 24.08.2015

Posted by Klaus on 19th August 2015 in Allgemein, Stuttgart Wangen

Der Brief ist gerichtet an die Bezirksvorsteherin von Stuttgart Wangen Frau Dietrich.

„Sehr geehrte Fr. Dietrich,

wie wir über den OGV-Wangen erfahren haben, findet am 24.08.2015 mit Ihnen eine Wandelwegbegehung in Stuttgart Wangen statt.

Wir sind Pächter des Grundstück, dass am Grenzwandel Richtung Rohracker Kirchweg liegt und seit der Öffnung der Wandelwege an
Attraktivität verloren hat (ist als Wandel über Privatgrundstück in der Karte gekennzeichnet)!
Nicht nur die regelmäßige Störungen unseres privaten Frieden sind unerträglich, sondern auch der Vandalismus, Diebstahl und die Verdreckung.
Die Verschlechterung der Gesamtsituation ist nicht nur bei unserem Grundstück feststellbar, auch viele weitere Besitzer von Grundstücken am
Grenzwandel berichten seit dem von dieser negativen Veränderung.

Die ursprünglichen Maßnahmen durch die Gärtner für den Rückschnitt der grünen Hecke entlang des Grenzwandel hat dazu geführt, dass der Sichtschutz zu unserem Grundstück nicht mehr gegeben ist. Inzwischen sind die Wanderer so dreist, dass sie uns sogar die sogenannte Wurst vom Teller runter schauen!
Die Bewegungsfreiheit auf unserem Grundstück in entsprechender Kleidung ist durch die „GAFFER“ nur eingeschränkt möglich oder wir müssen uns ständig etwas überziehen.
Das Obst wird uns von den Bäumen geklaut (bei den Nachbarn das angebaute Gemüse), selbst vor Blumen und Pflanzen wird kein halt gemacht.
Weiter ist auffällig gewesen, dass nach über 30 Jahren in diesem Bereich und der Öffnung der Wandelwege in vielen Gartenhäuser eingebrochen wurde.

Auch haben die Wildtiere durch die ständige Bewegung viele Rückzugsgebiete bzw. Schutzräume verloren.

Und wir möchten unser privates Rückzugsgebiet vom städtischen Stress auch wieder ungestört genießen.
Sind die Eigentümer und Besitzer über diese Veränderung befragt worden bzw. ist Ihnen und der Stadt eigentlich klar, dass der Wert der Grundstücke erheblich verloren hat. Der Dank ist noch weniger Erholung und Verdruss über die Wanderer, die unser Eigentum und Privatsphäre nicht schätzen!
Selbst ein Grundstück am Rennweg ist privater als unser Grundstück im 2. Gewann!

Sehr geehrte Fr. Dietrich, bitte haben Sie bei Ihrer Begehung der Wandelwege auch für alle angrenzenden Gartenbesitzer-/Pächter einen Blick offen und sehen Sie die Veränderungen, die durch die Öffnung der Wandelwege zum Nachteil entstanden sind.

Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
Torsten Lange
Konstanze Keck“

Soweit das Email
Mfg
Jürgen Hohnecker
OGV-Stuttgart-Wangen ogv-wangen

Unser Beitrag zu dieser Begehung der Wandel – Wangen und Hedelfingen/Rohracker

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