Archive for Juni 28th, 2013

Klosterkirche Bad Herrenalb zum 200. Geburts- tag von Richard Wagner / Giuseppe Verdi

1MOTIVBILD-Klassik-im-KlostBad Herrenalb. Seit acht Jahren begeistern die „Klassik im Kloster“ Benefizkonzerte in Bad Herrenalb. Nachdem die Besucherzahlen von 200 auf mittlerweile über 1.000 Gäste im Jahr gestiegen sind gibt es im Sommer 2013 erstmals zwei Veranstaltungen in der Klosterkirche. Anlass ist der 200. Geburtstag von Richard Wagner und Giuseppe Verdi, der nach Angaben von Organisatorin Sabine Zoller mit internationalen Musikinterpreten aus Wien und Mexiko-City bei „Klassik im Kloster“ gefeiert wird. Der Erlös der Konzerte ist für die Walcker Orgel.

200 Jahre Verdi / Wagner. Zwei Musikgenies, die die Opernmusik im 19. Jahrhundert sowohl in Italien als auch in Deutschland revolutionierten, stehen 2013 im Fokus der Musikwelt. Verdi und Wagner – zwei Komponisten, die gegensätzlicher nicht sein konnten, bilden bis heute das Standardrepertoire der weltbesten Opernhäuser. Ihre Melodien wurden einst als Gassenhauer auf den Strassen gepfiffen und sind heute noch als „Ohrwürmer“ bekannt.

Wagner und Verdi gemeinsam zu präsentieren, ist das Anliegen der Sommerkonzerte von „Klassik im Kloster“. Während bei Wagner das Orchester als Grundlage seiner Bühnenwerke im Vordergrund steht hat Verdi in seinen Werken stets die menschliche Stimme in den Mittelpunkt seines Schaffens gerückt. Klassik im Kloster präsentiert die facettenreiche Musik beider Komponisten.

Gegensätze ziehen sich bekannter Maßen an. Im Vorjahr wurde das Sommerkonzert dem 60. Geburtstag von Baden und Württemberg gewidmet. Dabei harmonierten die lukullischen Genüsse aus der Ortenau hervorragend mit den lokalen Begebenheiten des württembergischen Klosters, wie Sabine Zoller berichtet. 2013 liegt die Herausforderung zum einen in der Musik und zum anderen in der Darbietung. Wie schon eingangs begründet, liegt das wagnerianische Spektrum in der instrumentalen Vielfalt. Um Werke von Wagner zu präsentieren, bedarf es eines großen Orchesters, oder eines einzigartigen Klangkörpers. Als „Königin der Instrumente“ ist die historische Walcker Orgel aus dem Jahr 1868 geeignet, das Klangideal eines gesamten Orchesters aufzuzeigen.

1Klassik-im-Kloster---MatthDer Orgelsachverständige aus Wien, Matthias Krampe, ist Kenner und Könner seines Fachs. Sein Konzertdiplom für Orgel absolvierte er mit Bravour in Wien. Seit 2009 kennt er die Orgel, die er liebevoll als „Alte Dame“ tituliert. Mit seinen Orgelabenden zu Franz Liszt und Edvard Grieg begeisterte er bereits 2011 und 2012 das Herrenalber Publikum. Denn eigens für seine Veranstaltungen transkribiert und interpretiert er die stimmungsvollsten Stücke. Krampe wird nun erneut konzertieren.

Sein Spektrum umfasst am 26. Juli 2013 die schönsten Melodien und Opernwerke von Wagner und Verdi. Erleben Sie ein spektakuläres Feuerwerk Wagner’scher Musik, von der Rienzi Ouvertüre über das Siegfried-Idyll, die Grals-Glocken des Parsival und den Tannhäuser-Pilgerchor bis hin zum weltbekannten Hochzeitsmarsch (Lohengrin). Aus Verdi4s Meisterwerken präsentiert Krampe den Chor der Gefangenen aus Nabuko sowie dem Triumphmarsch aus Aida. Die unsterblichen Melodien von „La donna h mobile“(Rigoletto) oder „Di quella pira“ (Il Trovatore) dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Musikgenuss in Reinform, zumal Krampe mit Leidenschaft  musiziert.

1Trio-Bell´arteMit italienischen Klängen entführt Omar G. Garrido die Besucher in die Welt von Verdi. Mit einem breiten Repertoire präsentiert der Tenor den Komponisten der Romantik und bringt Beispiele aus der italienischen Oper, die ihren Ursprung in der neapolitanischen Tradition hat. Verdi hat insgesamt 28 Opern hinterlassen und eine Entwicklung vom klassischen Belcanto zu einem dramatischeren stimmlichen Ausdruck vollzogen. Garrido zeigt in seinen Liedern die Einflüsse auf diese Entwicklung.

Dabei reiht er eine traditionelle Tarantella an Funicull, Funicul`, ein volkstümliches Lied, das aus Anlass der Eröffnung der Standseilbahn auf den Vesuv geschrieben wurde und lässt danach La donna h mobile aus dem dritten Akt von Giuseppe Verdis Oper Rigoletto erklingen. Der Tenor und Absolvent des Conservatorio Nacional de Mzsica aus Mexiko City präsentiert am 27.07.2013 die beliebten Verdi Arien und bekanntesten Melodien aus Italien.
In der Klosterkirche wird er begleitet von Bell´arte. Die Solisten sind Meister ihres Fachs: Frank Sodemann, Pianist, begann seine musikalische Laufbahn als Organist und absolvierte sein Konzertexamen an der Musikhochschule Hannover. Regina Lüders studierte in Leipzig an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy und startete ihre Karriere als Violinen Solistin im Gewandhaus zu Leipzig.

Kartenverkauf:
Stadtwerke Bad Herrenalb   Tel: 07083 / 92 48 40 Für jede Karte spenden die Stadtwerke zusätzlichen einen Euro für die Orgel.
Bad Herrenalber Reisebüro Tel.: 07083 / 52 70 33 info(at)badherrenalber-reisebuero.de
Geschenkhaus Seeger direkt gegenüber dem Kurhaus

Eintrittskarte: 15 Euro ( Vorverkauf 13 Euro)
Die Abendkasse ist jeweils ab 18 Uhr geöffnet. Konzertbeginn ist 19.00 Uhr

klassik-im-kloster
kontakt(at)klassik-im-kloster.com

Sabine Zoller

Fotos, Veranstalter

Vor 125 Jahren unternimmt Bertha Benz die erste Automobil-Fernfahrt der Welt

Presse-Information – Mercedes-Benz Classic

Berta-Benz-C.-DaimlerAugust 1888: Die Geschichte des Automobils als zuverlässiges und flexibles Fernverkehrsmittel beginnt
Auf der 106 Kilometer langen Strecke von Mannheim nach Pforzheim bewährt sich der Benz Patent-Motorwagen 2. bis 4. August 2013: „Bertha-Benz-Tage“ im Mercedes-Benz Museum feiern das Jubiläum Stuttgart – Es ist noch früh am Morgen, als im August 1888 eine resolute Dame zu einem Abenteuer aufbricht, das die Weltgeschichte verändern wird: Bertha Benz, die Ehefrau des Automobil-Erfinders Carl Benz, unternimmt mit ihren beiden Söhnen auf einem Benz Patent-Motorwagen des Typs III die erste Fernfahrt der Automobilgeschichte.

Die Reise führt von Mannheim nach Pforzheim, der Geburtsstadt von Bertha Benz. Es ist eine 106 Kilometer lange Fahrt voller Unwägbarkeiten und Herausforderungen, die von den drei Automobilpionieren großen Mut verlangt. Doch das Wagnis lohnt sich, denn der Patent-Motorwagen beweist voll und ganz seine Eignung als flexibles Verkehrsmittel auch für lange Strecken.

Das Mercedes-Benz Museum erinnert in diesem Jahr mit den Bertha-Benz-Tagen vom 2. bis 4. August 2013 an das Jubiläum zum 125. Geburtstag der abenteuerlichen Fahrt. Drei Tage lang steht die Automobilpionierin bei Kostümführungen für Kinder und Erwachsene ganz im Mittelpunkt. Am Sonntag, 4. August 2013, ist der Eintritt in das Museum frei. Mitfahrten mit dem Benz Patent-Motorwagen und eine Erzählstunde mit Jutta Benz, der Urenkelin von Bertha Benz, runden das Programm ab. Mehr zu den Bertha-Benz-Tagen unter www.mercedes-benz-classic.com/bertha-benz-tage.

Vom 9. bis 11. August 2013 findet zudem eine Gedächtnisfahrt von Mannheim nach Pforzheim statt, die an die erste Fernfahrt mit dem ersten Automobil der Welt erinnert. Sie wird veranstaltet von der Traditionslandesgruppe im Allgemeinen Schnauferl Club e. V. (ASC) und dem Automuseum Dr. Carl Benz in Ladenburg. Heute wird die Fernfahrt als Zuverlässigkeitsfahrt mit touristisch-historischem Charakter für Veteranen-Fahrzeuge durchgeführt. Auch der Weg zurück nach Mannheim orientiert sich an der Fahrtroute von 1888. Mehr zur Gedächtnisfahrt unter http://bertha-benz-fahrt.de.

Heimliche Erprobungsfahrt

Die Fahrt nach Pforzheim beweist eindrucksvoll die Tauglichkeit des Patent-Motorwagens. Aber Bertha Benz will damit auch ihrem Mann Carl Mut machen, seine geniale Erfindung mit mehr Selbstbewusstsein in die Öffentlichkeit zu tragen. Carl Benz, der glänzende Techniker, hat den 1885 erfundenen Motorwagen im Januar 1886 zum Patent angemeldet und seither bis zum Typ III weiterentwickelt. Noch steht aber der Beweis dafür aus, dass das Automobil zuverlässig funktioniert und auch große Strecken überwinden kann. Kurzerhand fasst Bertha Benz deshalb den Entschluss, diesen Beweis mit ihrer Überlandfahrt zu erbringen.

Ihrem Mann verrät die bereits vierfache Mutter zuvor nichts von dem Plan, mit ihren Söhnen Eugen und Richard zum Verwandtenbesuch nach Pforzheim zu fahren, ihrem Geburtsort. Als die Schulferien beginnen, nimmt der Plan konkrete Form an, und eines Morgens entführen Mutter und Söhne in aller Frühe und ohne Wissen von Carl Benz die neuste Entwicklungsstufe des Patent-Motorwagens aus der Werkstatt.

Zunächst schieben sie das dreirädrige Automobil einige Meter weit. Denn den 2,5 PS (1,8 kW) starken Einzylinder-Viertaktmotor wollen sie erst außer Hörweite des Hauses starten, um den noch schlafenden Ehemann und Vater nicht zu wecken. Als Carl Benz später in die Küche kommt, findet er eine Nachricht über die angetretene Reise nach Pforzheim.

Testfahrt für das Automobil und seine Infrastruktur

Die Reise wird wie geplant zur erfolgreichen Erprobungsfahrt für das Automobil: Bertha Benz stellt die grundsätzliche Eignung des Patent-Motorwagens nachdrücklich unter Beweis und kann ihrem Mann zudem wichtige Erkenntnisse und Hinweise für künftige Entwicklungsschritte geben. Beispielsweise regt sie einen zusätzlichen kleinen Gang für Bergfahrten statt der bisher verwendeten Zweigangübersetzung an, außerdem verlangt sie bessere Bremsen.

Zugleich leistet Bertha Benz Pionierarbeit, um notwendige Elemente für das Infrastruktursystem rund um den Kraftwagen zu definieren. Künftiger Automobilverkehr wird zum Beispiel Tankstellen brauchen – den notwendigen Treibstoffnachschub in Form des Fleckenmittels Ligroin, ein Leichtbenzin, liefern auf der ersten Fernfahrt noch Apotheken, beispielsweise in Wiesloch. Somit wurde die Wieslocher Stadt-Apotheke zur ersten Tankstelle der Welt. Aber auch eine neue Beschilderung von Fernstraßen ist notwendig – Bertha Benz musste sich von einem ihr bekannten Ort zum nächsten vorarbeiten.

Kleinere Pannen beheben die Autopionierin und ihre Söhne mit Geschick, beispielsweise reinigen sie eine verstopfte Benzinleitung mit ihrer Hutnadel. Größere Arbeiten fallen nicht an, lediglich die Haltbarkeit der hölzernen Klotzbremsen lässt das unternehmungslustige Trio von einem Schuhmacher durch das Aufnageln von Lederflicken als Bremsbeläge verbessern.

Carl Benz wird von seinen Familienmitgliedern durch mehrere unterwegs aufgegebene Telegramme über den Ablauf der Reise informiert. Nicht nur für seinen Patent-Motorwagen, sondern für das Automobil überhaupt ist die Fahrt von Mannheim nach Pforzheim und zurück eine entscheidende Bestätigung. Der Benz Patent-Motorwagen wird von 1886 bis 1894 mit verschiedenen Motorisierungen in rund 25 Exemplaren gebaut. Damit ist es das erste in Serie hergestellte und verkaufte Automobil der Welt.

Die Erinnerung an die erste Automobil-Fernfahrt der Geschichte wird immer wieder durch herausragende Veranstaltungen lebendig gehalten. So findet 1963, genau 75 Jahre nach der Pionierfahrt, erstmals die „Bertha-Benz-Fahrt“ als Oldtimer-Zuverlässigkeitsfahrt auf der Route von Mannheim nach Pforzheim statt.

Der Patent-Motorwagen

Carl Benz stellt den Patent-Motorwagen, das erste Automobil der Welt, im Jahr 1886 vor. Bis 1894 entstehen insgesamt 25 Fahrzeuge, deren Motorleistungen zwischen 1,5 und 3 PS liegen (1,1 bis -2,2 kW). Beim Typ I handelt es sich um den ursprünglichen Patent-Motorwagen. Er hat Stahlspeichenräder und weitere konstruktive Details, die auf den hochmodernen Fahrradbau der Zeit verweisen. Der modifizierte Typ II entsteht ursprünglich ebenfalls als Dreirad, wird dann aber versuchsweise auf vier Räder umgebaut. Der Wagen ist inklusive der Achsschenkellenkung, die in ihm erprobt wird, ein weiterer wichtiger Schritt hin zum modernen Automobil. Vermutlich hat es nur ein Exemplar gegeben. Der Typ III schließlich ist das erste Automobil, das in geringen Stückzahlen verkauft und damit zum ersten Serienautomobil der Welt wird. Die Vermarktung seines Patent-Motorwagens fällt Carl Benz zunächst nicht leicht, bis der Franzose Emile Roger aus Paris die alleinige Vertretung für Benz-Fahrzeuge und -Motoren in Frankreich übernimmt.

Der einzige heute noch erhaltener Patent-Motorwagen Typ III gelangt von Emile Roger nach England, wie eine Plakette am Fahrzeug belegt. Einige Details lassen darauf schließen, dass es sich bei diesem Fahrzeug um den Wagen handeln könnte, den Bertha Benz für ihre Reise nach Pforzheim benutzte. Er ist der älteste im Originalzustand erhaltende Benz Patent-Motorwagen und somit das älteste originale Benz-Automobil. Das Fahrzeug gehört heute dem Science Museum in London. Zur Zeit steht der Wagen im Automuseum Dr. Carl Benz, Ladenburg.

Technische Daten: Benz Patent-Motorwagen Typ III

Aufbau: Offener Dreiradwagen
Motor: Einzylinder-Viertakter
Hubraum: 1.660 Kubikzentimeter
Leistung: 2,5 PS (1,8 kW) bei 500/min
Vergaser: Benz Oberflächenvergaser
Ventile: Automatisches Einlassventil, gesteuertes Auslassventil
Kühlung: Wasser-/Thermosyphon-Verdampfungskühlung
Schmierung: Tropföler und Fettbüchse
Zündung: Elektrische Hochspannungs-Summer-Zündung
Tank: 4,5 Liter im Vergaser
Anlasser: Drehen des Schwungrads
Kraftübertragung: Lederriemen vom Motor zur Stufenscheibe, Differenzial, zu jedem Hinterrad 1 Kette
Kupplung: keine
Getriebe: Zweistufige Festscheibe, 2 Vorwärtsgänge
Schaltung: Handhebel unter Lenkkurbel zum Verschieben des Riemens zwischen den Scheiben
Rahmen: Stahlrohr
Vorderradaufhängung: Vorderrad in Steuergabel, ohne Federung
Hinterradaufhängung: Starrachse, Volleliptikfedern
Lenkung: Zahnstangenlenkung, Lenkkurbel in Wagenmitte Handbremse: Holzklotz- bremse/Hinterreifen
Fußbremse: keine
Schmierung: Fettbüchsen
Maße: 2.700 x 1.400 x 1.450 Millimeter
Radstand: 1.575 Millimeter
Spur: hinten 1.250 Millimeter
Räder: Holzspeichen, Durchmesser vorn 800 Millimeter, hinten 1.125 Millimeter
Reifen: vorn Vollgummi oder Eisen, hinten Eisen
Gewicht: 360 Kilogramm
Höchstgeschwindigkeit: 16 km/h
Verbrauch: rund 10 Liter Ligroin auf 100 Kilometer

Infos, mercedes-benz-classic/museum.

Foto, Daimler

 

Schwarzwälder Schinken bekommt eigenes Museum

Posted by Klaus on 28th Juni 2013 in Allgemein

Auf dem höchsten Berg in Baden-Württemberg ist am Freitag das weltweit erste Schwarzwälder Schinkenmuseum eröffnet worden. Es wurde nach zwei Jahren Planung im Aussichtsturm auf dem Gipfel des 1.493 Meter hohen Feldbergs im Südschwarzwald eingerichtet.

Das Museum habe die Herstellung und die Bedeutung der EU-geschützten regionalen Spezialität zum Thema, teilte der Schutzverband Schwarzwälder Schinkenhersteller zur Eröffnung mit. Der Schinken sei neben der Kirschtorte, der Kuckucksuhr und dem Bollenhut der bekannteste Botschafter des Schwarzwaldes.

In das Museum wurden 100.000 Euro investiert. Es ist in den Sommermonaten geöffnet und soll Verbrauchern die traditioneller Herstellung der Schinken erklären, sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbandes, Hans Schnekenburger. Das Museum beschränkt sich auf eine Ausstellung, Verkaufsräume gibt es nicht.

Schwarzwälder Schinken ist nach Angaben der Hersteller eines der weltweit bekanntesten regionalen Lebensmittel. Im vergangenen Jahr wurden im In- und Ausland 8,5 Millionen Schwarzwälder Schinken verkauft. Er sei damit der meistgegessene Rohschinken Deutschlands und der beliebteste geräucherte Rohschinken in Europa. Er darf sich nur so nennen, wenn er im Schwarzwald hergestellt und verpackt wurde.

Der Feldbergturm ist das Wahrzeichen des Berges. Er ist 50 Meter hoch und wurde 1955 erbaut. Neben dem rund 60 Quadratmeter großen Schinkenmuseum sind Kunstausstellungen in ihm untergebracht sowie das höchstgelegene Standesamt Baden-Württembergs. Geheiratet wird auf der Aussichtsplattform des Turms.

Info von: schwarzwaelder-schinken-verband

Neckar-Käpt’n – Geänderter Fahrplan ab 1. Juli

Presse-Information
Aufgrund von Schleusenreparaturen (bedingt durch das Hochwasser) gilt von 1.-26. Juli 2013 folgender Fahrplan
Handzettel-SonderfahrplanNeckar-Käptn

 

 

 

 

 

In dieser Zeit finden leider keine Fahrten zwischen Benningen und Hessigheim sowie keine Hafen-Linie statt.

Ab den Sommerferien gilt wieder der gedruckte Fahrplan. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Weitere Infos unter Neckar-Kaeptn und  auch auf Facebook. – facebook/ neckar.kaeptn schifffahrt event partyfloss

Sonderfahrplan, Neckar-Käpt’n
Foto, Klaus

Stuttgart im Zeichen der Feuerwehr

Am Schlossplatz, neues Schloss, Königstraße und am Mercedes-Benz Museum sieht man dieser Tage ROT. Im Rahmen des 11. Landesfeuerwehrtags in Baden-Württemberg finden zahlreiche Veranstaltungen zum Thema Feuerwehr europaweit 1 1 2 satt. Informieren Sie sich über die Leistungen der Wehren im Land und darüber hinaus. Rauchmelder können Leben retten, Brandschutz und vieles mehr.

Hier die Termine: Landesfeuerwehrtag-bw/Histor-Feuerwehrfahrzeuge-Nostalgie-in-Rot
Veranstaltungen zum 11. Landesfeuerwehrtag-BW

Veranstaltungen Mercedes-Benz Museum: Faszination Feuerwehr im Mercedes-Benz Museum – Retten, Löschen, Bergen, Schützen

Fotos zu den historischen Fahrzeugen: Nostalgie in Rot

Fotos, Klaus

„Mehr Postleitzahl für dasselbe Geld“

Posted by Klaus on 28th Juni 2013 in Allgemein

Pressemitteilungen Bonn, 27.06.2013
Vor 20 Jahren führte die Deutsche Post die fünfstellige Postleitzahl ein
Briefchef Gerdes: „Beitrag zum Zusammenwachsen von Ost- und Westdeutschland“

Werbung1Sicherlich lag es auch an Loriots Nachrichtensprecher mit der unverwechselbaren Knollennase und seinem erstaunten Ausruf „Mehr Postleitzahl für dasselbe Geld!“, dass der Wechsel von der vier- zur fünfstelligen Postleitzahl zum 1. Juli 1993 so reibungslos verlief. Doch zum größten Teil war dies das Resultat einer generalstabsmäßigen und akribischen Vorbereitung durch die Deutsche Post.

Postleitzahlenbuch40 Millionen Postleitzahlenbücher mussten gedruckt und verteilt, die Briefverteilmaschinen der Deutschen Post umprogrammiert und die Post-Mitarbeiter eingearbeitet werden. Es galt, rund 60 Millionen Privatkunden „im schreibfähigen Alter“, rund drei Millionen Geschäftskunden, den Post-Mitarbeitern, den Medien sowie den Firmen und Postdiensten im Ausland den Stichtag 1. Juli 1993 zu vermitteln. Dass dies rechtzeitig zum Einführungstag gelang, war auch einer umfassenden Werbe- und Informationskampagne zu verdanken, an der sich auch bekannte deutsche Regisseure wie Loriot, Doris Dörrie oder Helmut Dietl beteiligten. Am 1. Juli trugen bereits 57 Prozent aller Briefe die neuen Postleitzahlen, nach einer Woche 78 Prozent und nach 2 Wochen lagen bereits wieder weit über 90 Prozent aller Briefe am Tag nach der Einlieferung beim Empfänger.

Beitrag zum Zusammenwachsen von Ost- und Westdeutschland

Dazu Jürgen Gerdes, Konzernvorstand BRIEF der Deutschen Post: „Rückblickend können wir mit Stolz sagen, dass die Deutsche Post dieses Mammutprojekt erfolgreich und weitestgehend ‚geräuschlos‘ für die Kunden umgesetzt hat. Es gibt nicht viele Länder auf der Welt, in denen es gelungen ist, ein bestehendes Postleitzahlensystem komplett neu zu strukturieren. Besonders freut mich, dass wir damit auch einen Beitrag zum Zusammenwachsen von Ost – und Westdeutschland leisten konnten.“

Durch die Wiedervereinigung war eine Vereinheitlichung der Postleitzahl-Systeme der Bundesrepublik Deutschland und der DDR notwendig geworden. So existierten rund 800 Dubletten, die beseitigt werden mussten. Beispiel: 5300 Bonn und 5300 Weimar. Außerdem konnte die Briefsortierung in den neuen hochmodernen Briefzentren durch die fünfstelligen Postleitzahlen wirtschaftlicher und effizienter gestaltet werden. Die fünf Ziffern ermöglichten zudem eine feinere Abstimmung auf die neu aufgebaute Zustell-Logistik mit damals 83 Brief- und 33 Frachtzentren.

Heute sind in Deutschland 28.683 verschiedene Postleitzahlen vergeben, darunter 8.208 für Orte, 16.565 für Postfächer und 3.109 für Großkunden. Auch einige wenige Gebäude wie der Messeturm in Frankfurt (60308) oder topographische Gebiete wie die Zugspitze (82475) haben eine eigene Postleitzahl. Mit der Bräutigamseiche im Dodauer Forst in Eutin ist sogar ein einzelner Baum unter einer Postleitzahl (23701) erreichbar. 230 Orte in Deutschland haben mehr als eine Postleitzahl. Berlin ist die Stadt mit den meisten sog. „Zustell-Postleitzahlen“ (190), gefolgt von Hamburg mit 100 und München mit 75.

Siehe auch unseren Bericht 20 Jahre fünfstellige Postleitzahlen

Fotos, Klaus

8. Sitzung des Landesbündnisses ProRad

Posted by Klaus on 28th Juni 2013 in Allgemein

Fahrrad-100jpgHochrangige Vertreter und Partner der Radverkehrsförderung sind im Rahmen des Landesbündnisses ProRad unter Vorsitz des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur zusammengekommen, um sich unter der Leitung von Staatssekretärin Gisela Splett über die aktuellen Fragestellungen und Vorhaben zur Förderung des Radverkehrs im Land auszutauschen und abzustimmen.

Das Landesbündnis ist als zweimal jährlich tagendes Expertengremium mittlerweile etabliert und ist aus der Radverkehrspolitik in Baden-Württemberg nicht mehr weg zu denken. „Ich bin froh, dass wir mit dem Landesbündnis ProRad die Möglichkeit haben, die Radverkehrspolitik auf Landesebene gemeinsam mit VertreterInnen aus ganz unterschiedlichen Bereichen zu diskutieren und voranzubringen“ betonte die Staatssekretärin im Verkehrsministerium, Gisela Splett und fügt hinzu: „Die Landesregierung möchte dazu beitragen, dass sich in Baden-Württemberg eine neue Radkultur etabliert. Dazu werden gemeinsam mit den Partnern des Landesbündnisses verschiedene Projekte angegangen. Das Spektrum der Aktivitäten reicht von der Infrastrukturförderung über die Bereiche Verkehrssicherheit und Elektromobilität bis hin zum Tourismus und Mitmachaktionen.“

Eines der Leuchtturmprojekte der RadKULTUR ist in diesem Jahr die RadSTERN-FAHRT, die am 14. Juli 2013 ab 10 Uhr erstmals auf mehreren Strecken aus dem Stuttgarter Umland auf den Schlossplatz führen wird. Neben dem ADFC und der Polizei, die die Strecken begleiten, sind weitere Bündnispartner am Rahmenprogramm auf dem Schlossplatz beteiligt. Dort warten auf die Radler ab ca. 12 Uhr u.a. Informationsstände und Ausstellungen rund um das Rad, ein Bühnenprogramm mit Live-Musik, verschiedene Showelemente sowie ein Kinderfahrradparcours.
Förderung des Radverkehrs in Baden-Württemberg

Um neue Ansätze und Impulse zur Radverkehrsförderung zu erhalten, war im November 2006 der Runde Tisch Radverkehr Baden-Württemberg einberufen worden, in dessen Rahmen umfassende Handlungsempfehlungen zur Förderung des Radverkehrs in Baden-Württemberg erarbeitet wurden. Ein wichtiger Schritt war insbesondere der Aufbau eines Fahrradmanagements in Baden-Württemberg und in diesem Zusammenhang die Gründung des Landesbündnisses ProRad am 18. Mai 2009, mit dem erstmals auf Länderebene ein hochrangig besetztes und integriertes Forum für die Radverkehrsförderung geschaffen wurde. Dem Landesbündnis gehören Ministerien, die Landtagsfraktionen, die kommunalen Spitzenverbände, die Arbeitsgemeinschaften der Regionalverbände und der fahrradfreundlichen Kommunen, Interessenverbände sowie die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg an.

Weitere Infos unter radkultur-bw
Quelle, Ministerium für Verkehr und Infrastruktur
Foto, Sabine